Ungewohnt für New York und die Ostküste der USA: Ein Mildwinter im Januar 2017, derweil Europa endlich einmal im Wintervorteil lag.

Klimabilanz Januar 2017 (global): Amiland ist abgebrannt

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im zweiten Wintermonat Januar 2017 ausgewertet und veröffentlicht.

Das Absinken unter 3 ppm vom Dezember 2016 war wohl nur eine Schwankung. Erneut weit über 3 ppm Steigerung nur innerhalb 1 Jahres und ein alarmierender Beleg der nach wie vor rasend schnell steigenden Treibhausgase nach geologischen Maßstäben; © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Das Absinken unter 3 ppm vom Dezember 2016 war wohl nur eine Schwankung. Erneut weit über 3 ppm Steigerung nur innerhalb 1 Jahres und ein alarmierender Beleg der nach wie vor rasend schnell steigenden Treibhausgase nach geologischen Maßstäben; © NOAA

Nein, der Titel und das Bild stehen nicht in der Mode des “Trump-Bashings”, sondern weisen darauf, dass es völlig unüblicherweise an der Ostküste der USA im Januar 2017 statt Traumwinter nur Dauerwärme gab. Als Folge bekam Europa gegenläufig zur globalen Wärme-Lage eine Kaltphase durch den Waccy-Effekt der sterbenden Arktis.

Seit Oktober 2016 stellen wir nichtsdestoweniger einen überraschenden Stopp ...

Lesen Sie weiter

Wetterprognose bis 05. März 2017: Der homöopathische Regen kommt!

Die Homöopathie ist eine medizinische Lehre, bei der natürliche Inhaltsstoffe solange verdünnt werden, bis im Endprodukt kein einziges Atom der verwendeten Pflanze mehr nachgewiesen werden kann. Metaphorisch wird daher “homöopathisch” gerne ironisch verwendet, um deutlich zu machen, dass etwas in so geringer Menge eintrifft, dass es nahezu keine Wirkung hat.

Seit Monaten das gleiche Bild: Alarmierende Dürrezahlen. Inwiefern sich diese Lage nun durch den Wetterwechsel entspannen wird, muss abgewartet werden © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

Seit Monaten das gleiche Bild: Alarmierende Dürrezahlen. Inwiefern sich diese Lage nun durch den Wetterwechsel entspannen wird, muss abgewartet werden © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Insofern kann man die zukünftige Wetterlage durchaus so beschreiben, dass wir mit “homöopathischen Regen” rechnen können...

Lesen Sie weiter

Webhosterwechsel und andere Umbauten auf kaltwetter.com!

Liebe Freunde und Unterstützer von kaltwetter.com,

ich habe es im Kommentarbereich bereits angedeutet: Es gibt ab sofort einige grundlegende Umbauten auf meiner Seite. Zum Einen eine Migration zu einem anderen Webhoster. In Folge dessen könnte es zu zeitweiliger Unerreichbarkeit kommen.
Auch könnten möglicherweise die Disqus-Kommentare kurzzeitig nicht zur Verfügung stehen.

Über die Migration hinaus plane ich den Wechsel der gesamten Oberfläche der Website auf ein moderneres und übersichtlicheres Webdesign mit dem Ziel, dass der aktuelle Wetterprognoseartikel, der bei uns ja immer als Hauptdiskussionsplattform dient, stets deutlich an erster Stelle erscheint...

Lesen Sie weiter
© Isengardt auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Klimabilanz Januar 2017 (Deutschland): Ein Fall für die Kapuzenbrille

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Wintermonat, Januar 2017, veröffentlicht: Deutschlandwetter im Januar 2017.

Nach dem ersten Wintermonat Dezember, der mit Hochdruck und Wärme in den Bergen und Nichtschnee und Kälte im Flachland daherkam, spaltete der Januar 2017 die Gemüter: Zwar war es der kälteste Januar seit 7 langen Jahren mit -2,3 Grad und -1,8 Grad unter dem Mittel (Januar 2010: -3,6 und -3,1 Grad unter dem Mittel), doch das Flachland war erneut der große Verlierer. Bei erneut massivem Hochdruckwetter mit unerträglicher Dauersonne (regional teilweise weit über 200% des Solls) wirkte der Januar 2017 im Flachland bei so gut wie keinem Schnee optisch wie ein Mai...

Lesen Sie weiter
venus, ovda regio, aphrodite terra, riesenwelle, kaltwetter.com

Wolkenwelle auf der Venus

Über unseren Schwesterplaneten Venus ist relativ wenig bekannt. Zwar wissen wir die üblichen astronomischen Daten (zweitnächster Planet zur Sonne, 12.103 km Durchmesser und damit ähnlich groß wie die Erde, rückläufige Rotation) und dass er ein Paradebeispiel für einen außer Kontrolle geratenen Treibhauseffekt ist mit 400 bis 500 Grad Celsius am Boden. Doch die Oberfläche der Venus ist durch die gewaltige Wolkendecke vor unseren Blicken verborgen.


 

Japanischen Astronomen fiel bereits im Jahr 2015 auf, dass ein ungewöhnlicher Bogen in den Wolkenschichten zu sehen war, der nahezu von Pol zu Pol reichte und sage und schreibe über 9.500 km maß. Die Vermessungssonde Akatsuki hatte die Bilder der Atmosphäre aufgezeichnet.
Muster dieser Art scheinen bei der Venus gelegentlich auf...

Lesen Sie weiter