Der Sommer wird zum Richtstab über das klimatische Jahr 2016!
Kommt die Hitze, dann kann man den Stab brechen. Kommt sie nicht, dann könnte das Jahr mit einem guten Herbst (und keinem Glühling) bei einem sehr wahrscheinlichen Mildwinter im letzten Monat des Jahres noch als normal bezeichnen oder sogar als „gut“.

Wie sieht es bisher aus im Staffellauf der Jahreszeiten 2016?
Das Jahr 2016 begann mit einem Nichtwinter, insbesondere im Südwesten und Westen. El Niño ruinierte uns die schönste Jahreszeit im Verbund mit der Klimakatastrophe, die dafür sorgte, dass auch die Jahre 2012 bis 2015 in Sachen Schnee und Kälte ein Witz waren.
Der Frühling 2016 kam erstaunlich verhalten daher mit nur wenigen Wärmephasen. Mehr kann man wohl kaum erwarten in der unmöglichen Epoche, in der wir und die Erde uns befinden.

Der Sommer 2016 überrascht in den Prognosen von der recht einmütigen Erwartung, dass uns zwar kein Kaltsommer erwarten könnte (den gibt es in unserer Epoche ohnehin nie wieder), aber zumindest ein normaler Sommer mit wenigen und nicht dauerhaften Hitzewellen und zudem mit viel Feuchtigkeit und somit auch Gewitterlagen.

Um ein Gespür für den meteorologischen Sommer zu bekommen, blicken wir zunächst auf die letzten beiden Jahre zurück, auch wenn der Hitzealptraum selbst in der Erinnerung immer noch grausam schmerzt.

Rückblick auf die letzten beiden Sommer 2014 und 2015

2014 war für klimakranke Verhältnisse noch erträglich, da der Juni zwar ein Dürrealptraum war, aber zumindest dank Schafskälte und Troglagen vor allem im nördlichen Bereich oberhalb Frankfurt am Main bis zum letzten Drittel kühl.

Temperaturkarte Deutschland August 2015, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm</a>
Temperaturkarte Deutschland August 2015, © http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm

Ab dem letzten Junidrittel 2014 begann dann eine 6 Wochen andauernde Hitzehölle, die nicht enden wollte. Durch die Südwestlage gab es zudem viel Feuchtigkeit und dadurch bedingt unerträglich schwüle Kreislaufkollapstemperaturen.
Der August 2014 überraschte hingegen mit Temperaturen unter dem Mittel – ein Wunder, das man lange nicht mehr gesehen hatte! Genauer gesagt: Seit dem Juli 2011.

2015 war dann mit 2003 eine beispiellose Hitzenaturkatastrophe in der neuen Tradition der Belege der Klimakatastrophe. Tausende Hitzetote, Temperaturen, die mit neuen Hitzerekorden 40 Grad sogar überschritten. Auffallend ist, dass auch dieser Hitzealptraum wie 2014 mit dem Abklingen der Schafskälte begann im letzten Juni-Drittel! Zunächst folgte eine Omegalage, bevor diese von einer Südlage durch El Niño-Einfluss gefolgt wurde, die beispiellos war und zeigte, warum man zu recht den Sommer mittlerweile fürchten muss, wenn er durch Hitzebelastung zu einer Lebensgefahr wird. Die Sommerfolter 2015 endete dann jedoch wie früher pünktlich mit dem Ende des August (in einigen südlichen Regionen dauerte es bis zum 05. September, bis die Kälte ankam), gefolgt vom ersten kühlen Herbst seit 5 langen (kalendarischen) Jahren.

Ein Blick auf die Jahresmittel 1961-1990 bestätigen den Verlauf der Sommermonate in den Jahren 2014 und 2015:

Juni 2014: 16,1 Grad = +0,7 Grad
Juli 2014: 19,3 Grad = +2,4 Grad
August 2014: 16,0 Grad = -0,5 Grad

Juni 2015: 15,8 Grad = +0,4 Grad
Juli 2015: 19,4 Grad = +2,5 Grad
August 2015: 19,9 Grad = +3,4 Grad

Man beachte bei den Zahlen, dass +3,4 Grad IM MITTEL nicht 3,4 Grad höhere Tagestemperaturen bedeuten, sondern durch die Einbeziehung von kühleren Nacht-, wie auch von höhergelegenen Regionen es sich um umgerechnet etwa 15 Grad zu hohe Tagestemperaturen handelt und zwar an jedem einzelnen Tag des gemittelten Monats!

Klimabilanzen des Sommers 2015 und damit zusammenhängende Artikel
Klimabilanz Juni 2015: Oh seliger Norden
Klimabilanz Juli 2015: Der El Niñ-Sommer des Hitzetodes
Klimabilanz August 2015: Wenn Sie nicht geschmolzen sind, dann leben Sie noch heute
Der Sommer 2015: Ein Rückblick des Grauens
El Niño und die Wirkung auf Europa: Die bipolare Telekonnektion
Update El Niño-Status 19.07.2015: Immer stärker!

Wie sind die klimatischen Randfaktoren zum Sommer 2016 zu bewerten?

Nicht nur die selbstverständlichen meteorologischen Großwetterstrukturen bestimmen den künftigen Sommer, sondern auf einer Meta-Ebene darüber auch die klimatischen Randfaktoren. Dabei gibt es im Unterschied zum Winter bedeutende Änderungen zu beachten.

La Niña

Der stärkste und schlimmste El Niño aller Zeiten ist nun endlich, endlich Geschichte! (Was ist El Niño?)

Temperaturentwicklung der ENSO in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste).; © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/images3/nino12Monadj.gif">NOAA</a>
Temperaturentwicklung der ENSO in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste).; © NOAA

Die ENSO (El Niño und südliche Oszillation) ist mittlerweile in einen neutralen Zustand zurückgelangt, d. h. in einem Bereich der Wassertemperaturen, der zwischen 0,5 Grad zu kalten und 0,5 Grad zu warmen Temperaturen liegt. Zwar wird es vermutlich einige Wochen dauern, bis sich dies globale über die Telekonnektion auswirkt, doch ein El Niño-geprägter Sommer ist definitiv nicht zu erwarten.

Das will jedoch nichts bedeuten, wenn wir uns an 2003 erinnern und der Hitzenaturkatastrophe mit 70.000 Toten auch ohne El Niño, aufgrund einer acht Wochen andauernden Omegalage.
Nach den derzeitigen Prognosen könnte es jedoch sogar sein, dass das Gegenteil des El Niño namens La Niña im Sommer noch seine Wirksamkeit entfalten wird. Mit anderen Worten: Statt zu heißer Wassertemperaturen vor der Westküste des nördlichen Südamerikas gibt es dann zu kühle. Auf den Bildern links sieht man dies, wenn man sich die Regel vor Augen hält, dass ab einer Temperaturanomalie der Wasseroberfläche von -0,5 Grad Celsius oder weniger ein La Niña-Status existiert. Eine konservativere Lesung geht von -0,8 Grad Celsius oder kälter aus.

Temperaturentwicklung der ENSO in Region 3.4 (Zentralpazifik).; © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/images3/nino34MonadjPDFC.gif">NOAA</a>
Temperaturentwicklung der ENSO in Region 3.4 (Zentralpazifik).; © NOAA

Der Einfluss von La Niña auf die Nachbarregionen des pazifischen Raums ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Doch der Einfluss auf Europa ist eine Art blinder Fleck. Die gängige Meinung tendierte bisher dazu, bei La Niña-Sommern einen niederschlagsreichen, kühleren Sommer anzunehmen. Allerdings gab es auch La Niña-Sommer, die extrem heiß verliefen. Das Problem an der Bewertung des La Niña-Einflusses ist die spärliche Datenlage: Es gab einfach noch nicht genügend La Niña-Jahre, damit man eine seriöse und belegte Aussage treffen kann.
Ich werde in einem separaten Artikel auf den Wissensstand über La Niñas Wirkung auf Europa im Juni noch näher eingehen.

Für die vorliegende Analyse lässt sich vielleicht festhalten, dass der Batzen Hitzewahrscheinlichkeit des El Niño komplett wegfällt. Außerdem erhöht La Niña zu einem kleinen (!) Teil die Chancen auf einen regenreichen Sommer.

Quasi-bienniale Oszillation (QBO)

Die QBO scheint in den Prognosen (auch für den Winter – siehe die Analyse zum letzten Winter 2015/16 und die Analyse zum letzten Winter von Dr. Judah Cohen) völlig unterbewertet zu werden.

Noch einmal eine kurze Erinnerung, was die QBO eigentlich ist: Während in der Troposphäre vom Boden bis ca. 12-15 km Höhe die Winde „chaotisch“ sind und unser Wetter „basteln“, sieht es in der darüber liegenden Stratosphäre von 15 bis 30 km Höhe etwas anders aus. Dort sind die Winde deutlich regelmäßiger und einheitlicher.
Sie wehen zumeist in eine Richtung: Bei Westwind von West nach Ost, bei Ostwind von Ost nach West. Ungefähr alle 2 Jahre (daher „quasi biennial“) wechselt die Richtung zyklisch.
Die Folgen: Vereinfacht gesagt führen Westwinde zu einer Stärkung der atlantischen Frontalzone und bringen im Winter feuchte, milde Temperaturen.

QBO-Phasen: Westwind (dunkel schraffiert). Rot eingekreist: Auffällige Ostumkehr mitten in der aktuellen Westphase; © <a target="_blank" href="http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/qbo/">FU Berlin</a>
QBO-Phasen: Westwind (dunkel schraffiert). Rot eingekreist: Auffällige Ostumkehr mitten in der aktuellen Westphase; © FU Berlin

Die Wirkung auf den Sommer ist nicht so stark wie im Winter. Die etwas vereinfachte Überlegung macht das klar: Westwind bedeutet zwar feuchte Atlantikluft, aber im Sommer kippt das auch leicht in südwestliche Warmluft oder unabhängig davon sind Brutalhitzesüdlagen immer noch sehr wahrscheinlich, kühle Nordlagen jedoch nahezu ausgeschlossen. Daher kann man auch für den Sommer die westliche QBO als eher negativ für uns bewerten.
Östliche QBO kann zwar auch Ostlagen und damit die gefürchtete Osthitze bringen – während im Winter die Kontinentalluft aus Russland herrliche Kälte von Sibirien zu uns bringen kann wie im Januar 2016, führt dieselbe Lage im Sommer zu Hitze aus dem Südosten. Allerdings begünstigt die Ost-QBO auch Nordlagen und damit die einzige Wetterlage, die im hitzedrückenden Sommer Erlösung aus halbwegs kühlen Gefilden zu uns führt.

Egal wie die QBO aussieht, auf den Sommer hat sie keinen gravierenden Einfluss könnte man meinen.
Nun hat hier bei uns der User Winter’s Majesty zu Recht darauf verwiesen, dass die QBO nicht so einfach zu bewerten ist. Sieht man sich die QBO-Verläufe nämlich genauer an, so erkennt man, dass sie nicht einheitlich verlaufen:
1. Die Ostlagen setzen in großer Höhe von 30 km sehr früh ein und arbeiten sich dann nach unten zur Tropopause (unterste Stratosphäre, Übergang zur Troposphäre) durch. Die Frage ist nun, welche Höhe entscheidend ist für unser Wetter. Die 30 km, 20 km oder gar die unteren 15 km Höhe?

2. Die untersten Verläufe der QBO an der Grenze zur Troposphäre zeigen enorme Schwankungen. Nicht immer ist der dunkelgraue Verlauf durchgängig bis ganz nach unten. Aktuell sieht man ebenfalls eine weiße „Lücke“ und damit eine kurzfristige östliche QBO innerhalb einer vorwiegenden, generellen Westlage. Verglichen mit dem letzten El Niño-Jahr 1997 finden sich erstaunliche Parallelen: Auch damals gab es eine stark verkürzte Westphase der QBO.

Wie dies zu bewerten ist, erscheint strittig und ist nicht einfach zu klären. Sicher scheint mir, dass je mehr östliche QBO-Phasen auftauchen, egal in welcher Höhe, umso mehr Chancen haben wir in Europa auf kühleres Wetter.
Ich bitte dies jedoch richtig einzuordnen: Da die QBO im Sommer ohnehin nur leichten Einfluss auf Europa hat, sprechen wir hier nicht von 90% Garantie auf Nordlagen, sondern um einen vielleicht 60%-igen Einfluss auf eine leichte Verstärkung der Nordlagen (und unausgesprochenen 40%, dass die Ost-QBO gar nichts bewirkt).

In dieser Hinsicht müssen wir auch weitere Forschungen abwarten, da die Wissenschaft die QBO noch recht stiefmütterlich bedacht hat und erst jetzt beginnt, die Forschungen in diesem Bereich zu verstärken.
Da wir uns in einer westlich geprägten QBO aktuell befinden, in der sich sehr eigentümlich in jeder Höhe seltsame Lücken und ein Durchbruch der Westwinde auf Ostumkehr abbilden, wird die Lage noch verworrener. Ein ähnliches Muster und eine vergleichbare kurze West-QBO-Phase sucht man in den bisherigen Aufzeichnungen vergebens. Was das für diesen Sommer bedeutet, ist unbekannt, kann aber, wenn es wirksam wird nur auf einen für uns günstigen Umstand deuten.
Auffällig ist zudem, dass die beiden letzten Kaltsommer 1993 (in weitestem Sinne…) und 1987 beide in einer östlichen QBO lagen …

Stand der Sonnenflecken

Lange haben wir nicht mehr auf die Sonne geschaut, die wir subjektiv so oft verteufeln, die aber an der Klimakatastrophe völlig unschuldig ist. Immerhin ist sie so inaktiv wie seit langer Zeit nicht mehr auf ihrem zyklischen Weg zum Minimum im Jahr 2020/21 und es wird ja sogar vermutet, dass sie ab 2030 etwa in eine „komatöse“ Phase wie zur Zeit des Maunder-Minimums und damit eine „kleine Eiszeit“ einläuten wird.

Aktueller Stand der Sonnenflecken im Zyklus 24 (Stand: Bis November 2015)
Aktueller Stand der Sonnenflecken im Zyklus 24 (Stand: Bis November 2015)

Abgesehen davon, dass dies der beste Beleg dafür ist, dass die globale Erwärmung menschengemacht ist und die Erwärmung (ca. 1,2 Grad global aktuell, 3,0 Grad offenbar unausweichlich bei dem Treibhausgasstand) den geringen Abkühlungseffekt der Sonne (-0,2 Grad maximal) weit übertrifft und damit die „Kleine Eiszeit“ höchstwahrscheinlich gar nicht bemerkt werden wird: Was bewirkt die Sonne in Bezug auf die Wetterlage?

Die Forschungen befinden sich auch hier noch in vollem Gange. Jedoch hat der Langfristklimaforscher Hans von Rudloff bereits in den 1960er Jahren entdeckt, dass viele Sonnenflecken (und damit Sonnenstürme) zu einer Verstärkung der atlantischen Frontalzone und Westdrift führen.
Momentan und wenn die Prognosen mit der „Kleinen Eiszeit“ ab 2030 stimmen, dann sind für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte sehr wenig bzw. sogar absolut keine Sonnenflecken zu verzeichnen. Somit verstärkt sich nicht etwa die Westdrift, sondern das Gegenteil: Ostlagen, Troglagen.

Auch wenn es noch sehr viele Wissenslücken bei der Kausalität der Sonne auf das meteorologische Wetter gibt, kann man festhalten, dass dieser Faktor aktuell bereits günstig für kältere Phasen ist, er aber natürlich die Hitzelagen auch nicht ausschließt. Die Wahrscheinlichkeitsbeeinflussung ist also vermutlich vorhanden, aber sehr gering.

Verständnisartikel zu den Sonnenflecken: Was sind Sonnenflecken?

Treibhauseffekt und Klimakatastrophe

Die Klimarandfaktoren wären vor 50 oder 100 Jahren für einen Kaltsommer ideal gewesen. Leider leben wir in einer Epoche, die die Wissenschaft bereits das „Anthropozän“ nennt. Und wenn man eine geologische Epoche nach einer Spezies benennt, weiß jeder, was die Stunde geschlagen hat: Die Beeinflussung des Menschen auf das Klima ist so rasend schnell und so brutal, dass in einem galoppierenden Hitzewahnsinn alle anderen Faktoren überdeckt werden.

Alarmierender Sprung beim CO2 in der Atmosphäre! © NOAA
Alarmierender Sprung beim CO2 in der Atmosphäre! © NOAA

Der Treibhauseffekt der Verstärkung der Sonnenenergie ist jederzeit tätig, da sich das CO2 in der Atmosphäre global verteilt. Eine Verlangsamung des Jetstreams führt zum Einschlafen von Rossby-Wellen, die um den Planeten sich bewegen und für die Veränderung des Wetters zuständig sind. Infolgedessen verstärken sich vorhandene Wetterhitzelagen bis ins Unerträgliche, da sie nicht unterbrochen werden.
Man erkennt dies leicht an den Wetterlagen. Kommt es im Sommer zu Südlagen, so steigen die Temperaturen nicht wie früher nur auf knapp unter 30 Grad, sondern heutzutage dann gleich auf 35 bis 40 Grad.

Für den Sommer 2016 bedeutet das: Trotz günstiger Klimarandfaktoren sind Hitzelagen jederzeit möglich und werden beim Auftreten sehr wahrscheinlich gleich zu abnormer Hitze führen statt zu mäßiger Erwärmung früherer Klimazeiten.
Den überzeugendsten Beleg findet man, wenn man seinen Blick über den deutschen, beschränkten Horizont seines kleinen Landes hebt und sich die Welt als Ganzes ansieht. Dann wird schnell klar, dass die spärlichen Kaltregionen nahezu zufällig wechseln und die Erde brennt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Deutschland wieder in den Sog der Hitze und einer Südlage gelangt. Die Weltkarte des letzten globalen Klimaberichts im April 2016 führt dies sehr deutlich vor Augen (Klimamittel 1981-2010!):

Verteilung globaler Temperaturanomalien im Monat April 2016, © NOAA
Verteilung globaler Temperaturanomalien im Monat April 2016, © NOAA

Die Klimakatastrophe bleibt somit der gewichtigste Faktor und kann trotz eigentlich günstiger Randfaktoren den Sommer von einem möglicherweise „Normalsommer“ doch wieder in einen Hitzesommer abkippen lassen – vor allem in der „traditionellen“ Phase nach dem 20. Juni, wenn die Schafskälteanomalien sich ausschleichen und in einen Dauerhitzealptraum übergehen.

Die einzelnen Prognosen zum Sommer 2016

NOAA/CFSv2

Ehre wem Ehre gebührt. Die NOAA hat sich in den letzten Prognosen als absolut zuverlässig erwiesen, auch wenn sie im Frühling gerade schwächelt 😉
Als erster darf sich also der „Marktführer“ zu Wort melden und verkünden, wie er den Sommer 2016 sieht.

Hier erwartet uns eine faustdicke Überraschung: Die NOAA erwartet einen Sommer, der in jedem Monat „normal“ verläuft, d. h. im Rahmen der Mitteltemperaturen der Jahre 1981-2010. Umgerechnet auf das Klimamittel vor Beginn der Klimakatastrophe 1961-1990 bedeutet das maximal 1 Grad zu warme Temperaturen.

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juni 2016 Stand: 25.05.2016, © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juni 2016 Stand: 25.05.2016, © NOAA

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juli 2016 Stand: 25.05.2016, © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juli 2016 Stand: 25.05.2016, © NOAA

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat August 2016 Stand: 25.05.2016, © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat August 2016 Stand: 25.05.2016, © NOAA

Übrigens erwartet die NOAA (zu recht angesichts der Vorjahre und aktuell grassierender Dürre) deutlich zu wenig Niederschläge und nicht etwa einen regenreichen Sommer, wie es oft derzeit zu hören ist!

Abweichung vom Niederschlagsmittel im Monat Juni 2016 Stand: 25.05.2016, © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Abweichung vom Niederschlagsmittel im Monat Juni 2016 Stand: 25.05.2016, © NOAA

Abweichung vom Niederschlagsmittel im Monat Juli 2016 Stand: 25.05.2016, © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Abweichung vom Niederschlagsmittel im Monat Juli 2016 Stand: 25.05.2016, © NOAA

Abweichung vom Niederschlagsmittel im Monat August 2016 Stand: 25.05.2016, © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Abweichung vom Niederschlagsmittel im Monat August 2016 Stand: 25.05.2016, © NOAA

Fazit: Die NOAA erwartet einen erfreulichen Normalsommer mit wenig Hitze, aber Trockenheit

NASA

Die NASA sieht den Sommer nicht ganz so optimistisch und berechnet für Juli und August 2016 +2 Grad zu warme Temperaturen im Mittel 1961-1990 (in den Karten +1 Grad nach dem Mittel 1981-2010), was bereits in den Bereich eines Hitzealptraums mit etwa 7 Grad täglich zu hohen Temperaturmaxima im Flachland bedeuten würde.
Der Juni ist noch der kühlste Monat, da im Norden Deutschlands von der NASA nur +1 Grad wärmere Temperaturen als das Mittel erwartet werden.

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juni 2016. © <a target="_blank" href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juni 2016. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juli 2016. © <a target="_blank" href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juli 2016. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat August 2016. © <a target="_blank" href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat August 2016. © NASA

Auch die NASA sieht ähnlich wie die NOAA einen zu trockenen Sommer.

Die NASA sieht einen Warmsommer mit etwa 2 Grad zu warmen Temperaturen im Mittel

IRI

Das Institut der Columbia-Universität bietet leider keine Aufschlüsselung in einzelne Monate an, sondern betrachtet ebenso wie das MetOffice den Sommer als Ganzes.
Hier sehen die Amerikaner ganz klar einen zu warmen Sommer im Mittel der 3 Monate und zwar nach dem ohnehin zu warmen „Klimakatastrophenmittel“ 1981-2010. Man beachte: Die Farben in den Karten sagen nichts über das Ausmaß der Hitze aus, sondern bilden lediglich die Wahrscheinlichkeiten ab, ob ein normaler, zu kalter oder eben zu heißer Sommer zu erwarten ist – unabhängig davon, ob er 1 Grad oder 5 Grad im Mittel zu warm ausfällt.

IRI-Prognose, Temperaturabweichung vom Mittel 1981-2010 in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © <a target="_Blank" href="http://iri.columbia.edu/our-expertise/climate/forecasts/seasonal-climate-forecasts/">IRI </a>
IRI-Prognose, Temperaturabweichung vom Mittel 1981-2010 in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © IRI

IRI-Prognose, Niederschlagsabweichung vom Mittel 1981-2010 in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © <a target="_Blank" href="http://iri.columbia.edu/our-expertise/climate/forecasts/seasonal-climate-forecasts/">IRI </a>
IRI-Prognose, Niederschlagsabweichung vom Mittel 1981-2010 in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © IRI

Die Niederschlagsprognose geht hier von keinen Auffälligkeiten aus, also nicht von einer Dürre nach den reduzierten Niederschlagswerten der Periode 1981-2010.

Fazit: Das IRI sieht einen zu warmen Sommer

MetOffice

Die britische Wetterbehörde sieht, wenig überraschend, ebenfalls einen zu warmen Sommer für Europa (vermutlich) nach dem Mittel 1981-2010.

Prognose, des britischen Met Office Temperaturabweichung vom Mittel in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © <a target="_blank" href="http://www.metoffice.gov.uk/research/climate/seasonal-to-decadal/gpc-outlooks/glob-seas-prob">Met Office UK</a>
Prognose, des britischen Met Office Temperaturabweichung vom Mittel in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © Met Office UK

Prognose, des britischen Met Office, Niederschlagsabweichung vom Mittel in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © <a target="_blank" href="http://www.metoffice.gov.uk/research/climate/seasonal-to-decadal/gpc-outlooks/glob-seas-prob">Met Office UK</a>
Prognose, des britischen Met Office, Niederschlagsabweichung vom Mittel in den Monaten Juni, Juli und August 2016; © Met Office UK

Die Niederschlagswahrscheinlichkeit sieht das MetOffice nicht im trockenen, sondern im normalen Bereich.

MetOffice geht klar von einem zu warmen Sommer in Europa aus

DWD

Der Deutsche Wetterdienst DWD gibt ebenfalls wie MetOffice und IRI nur eine Einschätzung der gesamten Jahreszeit wieder.
Hier erwartet uns eine Überraschung! Im Gegensatz zu früheren Prognosen zeigt die Einschätzung des DWD, dass ein normaler Sommer im Mittel 1981-2010 (somit +1 Grad zu warm nach 1961-1990) am wahrscheinlichsten ist.
Aus dem Balkendiagramm kann man schätzen, dass die Wahrscheinlichkeit für einen normalen Sommer etwa 38% beträgt, für einen zu warmen Sommer 36% und erstaunliche 24% für einen zu kalten Sommer.

Fazit: Der DWD geht von einem normalen Sommer aus

AccuWeather

AccuWeather.com ist ein US-amerikanischer Wetteranbieter, sozusagen das amerikanische wetter.com. Der dortige Meteorologe hat ein interessantes Bild gepostet, das für den Sommer in Deutschland eine durchgängig starke Gewitterlage zeigt mit folgender Staffelung:
Norddeutschland = normale Gewitter
Mitte Deutschlands = sehr starke Gewitter
Süden Deutschlands = Massiver Platzregen und Überschwemmungsgefahr.

Im Grunde also die Fortsetzung des Szenarios, das wir bereits aus diesem Monat kennen.
Auch wenn keine konkreten Temperaturen angegeben sind, kann man daraus einen mäßig warmen, aber sehr schwülen Sommer schließen.

Prognose von AccuWeather für den deutschen Sommer: Starke Gewitter in der roten Zone, in der dunkelgrünen Platzregen, im Norden normale Gewitter. © AccuWeather
Prognose von AccuWeather für den deutschen Sommer: Starke Gewitter in der roten Zone, in der dunkelgrünen Platzregen, im Norden normale Gewitter. © AccuWeather

Fazit: AccuWeather sieht einen mäßig warmen, schwülen Sommer mit einer ausgedehnten Gewitterlage

Kai Zorn und Ivo Brück (wetter.com)

Kai Zorn und Ivo Brück haben in Videos über den Sommer spekuliert. Ivo Brück ist bekannt dafür, Strukturen in den Wetterverläufen der letzten 100 Jahre zu sehen. Nach seiner Meinung deutet der überaus nasse Februar 2016 mit über 150% Regensoll auf einen kühlen Juni ab der ersten Dekade, also nach dem 10. Juni und auch auf einen kühlen, regenreichen Restsommer.

Kai Zorn stößt ins gleiche Horn und vermutet für den Sommer keine stabile Hitzelage, sondern einen Wechsel zwischen einer Woche Hitze und erneuter Abkühlung, somit vermehrt schwülwarmen Wetter mit entsprechenden Kreislaufproblemen.

Videos mit Kai Zorn und Ivo Brück auf Wetter.com
Nasser Februar ein schlechtes Sommer-Omen?
Sonniger April-Start schlecht für den Juni
Kais Kolumne: Düstere Sommer-Aussichten

Fazit: Kai Zorn erwartet einen mäßig warmen Sommer

Lars Thieme

Lars Thieme nutzt auf seiner Website langfristwetter.com eine statistische Methode, um das Wetter vorherzusagen und hat eine erstaunliche Trefferquote.
Für den Sommer 2016 zeigen seine aktuellen Prognosen folgende monatlichen Temperaturbandbreiten. Das verwendete Mittel ist unüblich und bezieht sich auf 1961-2010.

Juni 2016: +0,5 bis +1,1 Grad zu warm, Witterung warm und trocken
Juli 2016: -0,5 bis +0,5 Grad, Witterung normal und feucht
August 2016: -0,3 bis +0,3 Grad, Witterung normal

Fazit: Lars Thieme erwartet einen normalen Sommer

Kaltwetter.com

Viele Prognosen liegen im mäßigen Warmbereich oder in einem „Normalbereich“ zwischen +1 und +2 Grad Temperaturanomalie, wobei +2 Grad eindeutig ein Warmsommer wäre mit viel zu langen und viel zu hohen Hitzephasen.

Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Arktischen Oszillation (AO). Erstaunlich negativ und damit Troglagen begünstigend, © NOAA - http://www.cpc.ncep.noaa.gov/
Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Arktischen Oszillation (AO). Erstaunlich negativ und damit Troglagen begünstigend, © NOAA – http://www.cpc.ncep.noaa.gov/

Es deuten in der Tat viele klimatische Randfaktoren auf die Chance eines mäßigen Sommers, der halbwegs erträglich wäre. Ich bin dennoch überzeugt, dass man die Klimakatastrophe als Ganzes nach wie vor unterschätzt und gehe daher eindeutig von einem Warmsommer aus, der im Juni noch verhalten daherkommt ähnlich wie der Mai mit etwa +1 Grad im Mittel 1961-1990. Ab Ende Juni sollte leider traditionell wie immer die Zeit der Hitzehölle anbrechen. Ob das dann die Variante von Omega-Lage und Dauerhitze oder 1 Woche Hitze und 2 Tagen Abkühlung und einer Wiederholung dieses Musters sein wird, muss sich zeigen. Am wahrscheinlichsten würde ich einen Sommer sehen, der am Ende mit einer 2 vor dem Komma im Mittel landet.
Viele Faktoren wie die QBO und auch der Einfluss von La Niña werden das Zünglein an der Waage sein. Damit ein erträglicher Sommer dabei herauskommt, müssten so viele Faktoren zusammenkommen ähnlich wie bei einem Winter alles passen müsste, damit es echten Winter mit Schnee und Frost gibt, dass ich diese geringen Wahrscheinlichkeiten nachrangig sehe.

Meine Vermutung ist, dass ab dem 20. Juni die derzeit rekordverdächtig negative Arktische Oszillation (AO) und Nordatlantische Oszillation als Ausdruck der meteorologischen Druckverhältnisse sich in den positiven Bereich verlagern wird und wir mal wieder unter unerträglicher Hitze leiden werden – ob bis Ende August oder sogar noch viel länger sei dahingestellt.

Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Nordatlantischen Oszillation (NAO), Negativ und damit kühle Lagen begünstigend; © NOAA - http://www.cpc.ncep.noaa.gov/
Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Nordatlantischen Oszillation (NAO), Negativ und damit kühle Lagen begünstigend; © NOAA – http://www.cpc.ncep.noaa.gov/

Man darf nicht vergessen, dass sich im Spätherbst die Sommerprognosen, gestützt von sommerfetischistischen Kältephobien, oft so darstellen, dass die Kälteanomalien der Eisheiligen (25. Mai) und der Schafskälte (04.-20. Juni) ignoriert werden. Statt dessen bemerken viele, dass es ab und zu normale und kühle Temperaturen gibt, wenn sich die Restkaltluft über Tröge nach Deutschland begibt und sie gehen davon aus, dass ein „Horrorsommer“ vor der Tür steht, wie die Boulevardpresse nicht müde wird, den Massengeschmack zu bedienen.
Statt dessen endet mit der Schafskälte am 20.06. die Phase der kühlen Teilerlösungen und ich gehe davon aus, dass dies auch in diesem Jahr der Fall sein wird. Dies schließt zwar eine Kälteüberraschung wie den August 2014 mit einem halben Grad UNTER dem Mittel nicht aus, bleibt aber letztlich eine Art klimatisches Wunder.

Fazit: Kaltwetter.com geht von einem deutlich zu warmen Sommer aus

Schlussbetrachtung: Was ist der Sommer wert?

Wir stehen im Grund genau an dem gleichen Punkt wie bei der Winterprognose im Oktober 2015.
Vieles deutet auf eine kühle Jahreszeit. Und ich fürchte, wie für den Winter wird die Klimakatastrophe letztlich die guten Bedingungen zunichte machen. Dass alle Faktoren zusammenkommen und die QBO viel zu früh auf Ost dreht, AO und NAO dauerhaft negativ daherkommen, sich der kalte Fleck auf dem Atlantik so weit ausdehnt, dass er in seiner Kühlwirkung Europas Küsten erfasst (mehr kann er ohnehin nicht!), ist extrem unwahrscheinlich.

Es zeigt aber am Ende auch das Dilemma aller Langfristprognosen, die verschiedene Szenarien sehen, welche sich widersprechen und deren jeweiliges Eintreffen von meteorologischer Zufälligkeiten abhängen. Zwar gilt die Langfristprognose für den Frühling und Sommer als sicherer als jene für Herbst und Winter, aber wenn man liest, dass die Treffsicherheit der Winterprognose für Europa letztlich bei Null liegt, weiß man, was das bedeutet.

Der Sommer wird so oder so die Jahreszeit unerträglicher Hitze werden – sei sie jetzt in Etappen oder als Naturkatastrophe wie 2003 und 2015 angeordnet. Ein Kaltsommer wie 1987 oder 1993 erscheint heute mit mittlerweile einer global aufgeheizten Welt nahezu unmöglich und entspräche einem Lottotreffer, dessen Eintreffen nur mit astronomischen Zahlen zu beziffern ist.

Wir sind gut beraten, wenn wir in der Epoche des Anthropozäns jeden Sommer als „gut“ bewerten dürfen, der keine Dauerhitze über 30 Grad bringt wie die Jahre 2003 und 2015. Und dass selbst der beste Kaltsommer nichts wert ist, wenn anschließend der Herbst mittlerweile nicht mehr als solcher erkannt wird und in der Glut der Klimakatastrophe zu einem Ersatzsommer wird mit Temperaturen von 20 Grad im November und sogar zu Weihnachten.

Ungeachtet der skeptischen Worte wünsche ich uns allen einen Sommer, der regenreich und so kühl wie nur möglich daherkommt!

Auf einen möglichst kühlen Sommer! Hinweis: Das Bild darf verwendet und gepostet werden.
Auf einen möglichst kühlen Sommer!
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  • Gern geschehen 🙂
    Ich bin auch gespannt was da auf uns zukommt ^^ Da es auch weitaus schlimmer aussehen könnte, bin ich noch entspannt. Bis zum heutigen Tag hatte ich noch nicht ein Mal die Klimaanlage in Betrieb. Das ist ja schon mal eine Erwähnung wert. 2014 und 2015 lief sie schon im April…

  • Malte

    Ich hoffe es so sehr das wir diesem Jahr ein richtig geilen Winter bekommen und das der Sommer normal ausfällt

  • Mxpale

    Und mal wieder ein sehr sehr schöner Artikel, ich danke auch dafür! 🙂 und bete jeden Tag dass wir erträgliche Temperaturen für diesen Sommer bekommen…

    • Danke. Ich bin zwar vorsichtig, aber bisher noch relativ optimistisch für meine Verhältnisse. Aber noch ist ja auch nicht 20. Juni 😉

  • Peter

    Lieber Michael!

    Auch von meiner Seite herzlichen Dank für diese tolle Analyse! Ich habe noch immer keine Seite im Internet gefunden, die diese vielen Einflussfaktoren so verständlich einbezieht ohne auf dem Niveau der Sofetenpresse zu agieren. Mir gefällt vor allem die Sachlichkeit und Seriosität. Mach weiter so, wir Kälteliebenden brauchen diese Seite (besonders in den folgenden Hitzemonaten) besonders.
    Übrigens wird pünktlich zum 1. Juni heuer erstmals das Maßband aufgehängt und täglich genussvoll gekürzt. Ich habe mich übrigens für 1,50m entschieden, da das ziemlich genau mit der Zeitumstellung auf Winterzeit zusammenfällt, was für mich immer die eigentliche Erlösung darstellt. Sag sieht der Sommer für Ostösterreich ähnlich aus, oder trifft uns die Keule noch härter. Liebe Grüße Peter

    • Vielen Dank, Peter!
      Na ja, mir ist bewusst, dass ich mit der Informationsfülle so manchen überfordere, aber ich denke nur so lässt sich am Ende auch zeigen, was Langfristprognosen am Ende wert sind und wer von allen die beste hat, damit man für die nächste Jahreszeit besser Bescheid weiß.

      Österreich ist ja leider immer ein Hitzeloch im Sommer, da innerkontinental, aber vielleicht haben wir ja alle mal Glück und es wird erträglich 😉

  • Alptraum der Sofeten

    Die nächsten Tage wollen es wohl erst mal krachen lassen, bin gespannt.
    Immer toll was neues von dir zu lesen Michael, danke für deine Seite immer und immer wieder 😉

    • Michael Bodin

      Krachen wird es. Aber nur in der Mitte ( bis zu 60 Liter simuliert ) , im Westen und Süden.
      Hier im Osten werden vielleicht 5 Liter erwartet, damit geht die Schere der nassen und trokenen Region noch deutlicher Auseinander.

      • Alptraum der Sofeten

        Ja leider. Heute morgen war auch schon am plästern bei mir etwas weiter Östlich in Dortmund schon fast nix mehr.

        • Michael Bodin

          Was denke ich an den Juni 2014 zurück. Da lag eine Luftmassengrenze quer über Deutschland. Von Berlin bis Holland rein, etwa 150 KM mächtig. Nördlich und Südlich davon trocken und bei uns 3 Tage Dauerregen mit zum Schluss fast 40 L/ qm.
          Das war geil…….

          • Alptraum der Sofeten

            Dauerregen über mehrere Tage oder 1 Tag ist schon sehr schön zu erleben. Wäre schön wenn es mal wieder öfters kommt 🙂
            Dafür hat es dann heute Nachmittag in Dortmund geregnet und bei mir nicht xD

          • Was soll ich sagen? Soeben zieht ein rotes Unwetter an mir vorbei. ca. 5 km entfernt. Ich könnte schreien vor Wut. 😛 Immer das Gleiche.

          • Alptraum der Sofeten

            Ja das ist ärgerlich.

          • Na ja aber ansonsten nicht schlecht. Bisher „nur“ 20-25 Grad. Wenn das so weiterginge bis Ende August, würd‘ ich’s nehmen (auch wenn’s für meine Verhältnisse 10 bis 50 Grad zu warm sind)^^

          • Alptraum der Sofeten

            Es kann ja leider nicht immer so eine schöne Eiszeit herrschen wie die vor, … ähmm. Die letzte halt.

          • Sandra Ditt
          • Jep das ist das von mir besagte rote Unwetter, was 5 km an mir nördlich vorbeigezogen ist…

      • BoBo

        Bei mir in Freiberg (Sachsen) hatte es heute schön Stark geregnet 30l in nicht mal einer Stunde!! Straßen waren Überflutet und die Kanalisation war komplett überfordert mit der menge an Wasser.
        Ich hätte lieber mal wieder einen Landregen, der auch schön den Boden „durchwässert“

  • Jo1965

    Ich hoffe natürlich auch auf einen kühlen und regnerischen Sommer, aber davon abgesehen möchte ich Euch ein kleines musikalisches Schmankerl präsentieren, dessen Video die Schönheit der Natur ohne Palmenstrände, Dauersonnenschein und ähnlichen Sofetenstuss präsentiert. Zurücklehnen und genießen: https://www.youtube.com/watch?v=AWAsI3U2EaE

    • Alptraum der Sofeten

      Danke das du das mit uns Teilst. Ist ne schöne Melodie 🙂

    • Als Musikuntermalung hätte ich mir etwas weniger hektisches, poppiges und vielmehr unendlich Tiefes, Subtiles gewünscht, wie ein Herzschlag, ein stilles Atmen an Musik, vielleicht Arvo Pärt: https://youtu.be/TJ6Mzvh3XCc

      Aber ansonsten geniale Bilder, da bekommt man Sehnsucht nach einer Zeit, die von uns so weit entfernt ist wie die Erde vom Mittelpunkt des Universums.

      • Alptraum der Sofeten

        Ja würd auch passen. Vor allem bei weitläufigen Landschaften. Unendliche weiten. Aber da werde ich ehrlich gesagt doch ein bisschen müde beim anhören. Aber nicht schlecht.

  • Michael Bodin

    Gestern hat der 06Z Lauf für Montag von Kachelmann bei mir bis zu 20 Liter berechnet, beim GFS waren starke Ausschläge zu sehen. Der 18Z hat das ganze auf Mittwoch verschoben. Also wie die letzte Runde, wo am Ende 26 Tage ohne Regen auf der Uhr standen.
    Dafür heute früh nur 10,4 Grad gegen 06 Uhr.Höchstwerte gestern 22,1 Grad. Aber extrem schwül….

    • Michael Bodin

      Und wir haben diesen Monat gemittelt noch nicht soooo viel zu meckern, einzelne Regionen vielleicht, aber „nur“ 1 Grad gemittelt zu warm geht ja in Ordnung.
      Ausser der Regen :

  • Vor einer Zunahme von Stürmen und Tornados hat man als Folge der Klimakatastrophe ja dauernd gewarnt und dann abgewunken, weil nichts kam. Als entstünden Tornados aus dem Nichts und würden keine entsprechende Wetterlage benötigen …
    Jetzt, wo wir seit langer Zeit mal eine Dauergewitterlage haben, zeigt sich, dass die Energie in der Atmosphäre, die durch die Klimakatastrophe mit der Wärme deutlich erhöht ist, letztlich zu Tornados bzw. Tornadovorstufen führt, wo früher vor 30, 40 Jahren nichts entstanden wäre.
    Einerseits beängstigend angesichts der Zerstörungskraft (letztens gab es in Minden bereits einen Tornado), andererseits auch ein Leckerbissen für Extremwetterfreaks.

    http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/unwetterwarnung-in-nrw-tornado-ueber-der-eifel-wetterdienst-warnt-vor-weiteren_id_5571407.html

    • Ein Nachweis der Zunahme von Qualität oder Quantität fällt allerdings aus vielen Gründen schwer, heißt aber nicht, dass er nicht existiert ^^ http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Tornados#Tornados_und_Klimawandel

    • Alptraum der Sofeten

      Das denke ich mir auch seit letztem Jahr immer wieder wenn ich von Tornados lese. Vor ein paar Jahren sagte man noch das Tornados nicht wirklich in Europa vorkommen können und nun wird es als schon immer gewesen hingenommen, krankhaft lachhaft.

      • Nee es ist schon so, dass Tornados immer vorkamen in Deutschland, aber nur die schwache Variante. Jetzt scheinen Anzahl und Stärke zuzunehmen, aber wissenschaftlich ist das schwierig zu belegen, weil (a) mehr Leute und Interessierte das heute am Himmel sehen und (b) durch die technische Entwicklung mit Handys usw. die Belege und Sichtungen häufiger sind. Wie will man also feststellen, ob objektiv mehr Tornados auftreten, wenn die Zahlen allein durch Faktoren, die gar nicht mit der Klimakatastrophe zusammenhängen, ansteigen? ^^
        Mehr dazu auf der Tornadoerfassungsseite: http://www.tornadoliste.de/

        • lake-effect

          Da will ich mich auch mal einschalten: Laut dem was ich so mitbekomme, gibt es bisher keinen Beweis, dass Unwetter in Europa zunehmen, die scheinbare Zunahme rührt vielmehr daher, dass:

          1. Smartphone & Facebook die Welt mit Bildern fluten, früher dauerte es oft Tage, bis man diese, wenn überhaupt, mitbekommen hat.
          2. Keller vollaufen und Schäden anrichten: früher hatte man im Keller nur Kartoffeln und Fahrräder, heute oft Fernseher, Waschmaschinen, Einliegerwohnungen. Alles teuer.
          3. Allgemein ist jeder versichert, jede noch so kleine Delle verursacht gleich einen tausender versicherungsschaden.
          4. Die Städte immer mehr zugepflastert werden, Flüsse haben keine natürlichen flutingsflächen mehr.
          5. Es gab früher keinen Thomas Sävert, der jeden Tornado aufschreibt.

          Es gab in Deutschland übrigens schon lange keinen F5 Tornado mehr – aber im 18. Jhd sogar 2

          • Genau das.
            Die Klimatologen und Meteorologen gehen aber aufgrund der Energiezunahme in der Atmosphäre von mehr starken Tornados aus. Da jedoch auch die meteorologischen Bedingungen zur Entstehung von Tornados entscheidend sind, lassen sich hier keine klaren Prognosen treffen.

            Nicht nur bedarf es zur Entstehung von Tornados spezifischer Wetterbedingungen (Labilität, Windscherung), sondern es lässt sich bisher auch nicht klären, ob die Klimakatastrophe gerade diese spezifischen Wetterbedingungen eher begünstigt oder das Gegenteil hervorruft. Dann würde die Energiemengenzunahme in der Atmosphäre auch nichts bringen, weil sie ohne Tornadobedingungen sich halt nicht auswirkt ^^

  • Alptraum der Sofeten

    Wieder ein starker Artikel der alles wissenswerte angibt, danke. Hab den erst jetzt gerade richtig durchgelesen 😀
    Ich würde jetzt auch eher auf einen normalen Sommer Tippen da es sich dieses Jahr irgendwie viel ruhiger mit der Hitze verhält (von meinem Gefühl her). Immer wenn es warm/heiß wurde musste dieses Jahr erst ein paar Tage die Aufheizung beginnen bevor es dann wieder nicht aus zu halten war. Letztes Jahr und davor kam die Hölle ja fast aus dem nichts herbei.

    • Danke, Tim.
      Ich bin echt gespannt auf diesen Sommer. Dass er immer Mist ist, ist eine Binsenweisheit. Aber ein Gewittersommer wäre schon geil ^^ Und würde wohl auch nicht zu solcher Hitze führen, wäre aber enorm kreislaufbelastend.
      Aber vor dem 20. Juni gebe ich keine Garantien lol Vor einer Vorhersage „8 Wochen 40 Grad“ habe ich so einen Horror und Angst, dass ich von solchen Szenarien sogar träume und schreiend aufwache … Insofern: Wenn auch nach dem 20. Juni GFS und Konsorten keine Dauerhitze berechnen und mögliche Gewitterlagen (CAPE/Lifted Index), dann gibt es Hoffnung, dass der ganz heiße Kelch in diesem Jahr an uns vorübergehen wird. Fangt schon mal an zu beten ^^

  • cleopatra

    Das ist aber schon ein sehr wackeliges Fundament…..
    und nein, ich empfinde dieses Jahr, besser gesagt, den Mai nicht als sanft und gemäßigt, hier hatten wir schon tagelang knallenden Sonnenschein ohne Hauch von Windbewegung und dazu noch letztens die zwei, drei Tage mit 27-28 Gra und davor auch schon etliche Tage um die 25 Grad. Das bedeutet, überhitzte Bude tagelang und damit dauerte das Ganze an die zwei Wochen! Und jetzt war die Wärme gerade entfohen und schon kommt ein neuer Husch. Und zwischendrin wars zwar kühler, aber einige Tage mit zwischen 70 und 90 % LF, also die Wahl zwischen Sandwurm und Bandwurm.
    Das war letztes Jahr nicht so. Da fing ich später an zu meucheln.

    • Das „gemäßigte“ bezieht sich auch nur auf die GFS-Werte und auf die bundesweit gemittelten Temperaturen.
      Man muss auch sagen, dass die letzten 3 Mai-Monate mit +0,4 Grad im Mittel, +4 Grad und sogar -0,4 Grad uns verwöhnt hatten.
      Dass es im Mai Hitzewellen gibt, ist leider normal. Deswegen reden Sofeten ja gerne von „Alles neu macht der Mai“, dem „Wonnemonat“ etc. 😛
      Ansonsten hast du schon recht, wenn man es genau nimmt – ich bin vermutlich hier schon abgestumpft und erwarte ab Mai vom Wetter quasi gar nichts positives mehr ^^

      • Sandra Ditt

        Hier muss ich dir als Absolventin des Studiengangs neue Medien/Lyrik widersprechen lieber Michael 😉 „Alles neu macht der Mai“ stammt aus der Feder des Hermann Adam von Kamp und gilt mittlerweile als Kulturgut. Nur ist der gute Mann1796 geboren und, da lege ich mich fest, kein Sofet! :-))) 😉

        Im 8. Jh. führte Karl der Große den Namen Wonnemond (altdeutsch: Wunnimanoth) ein, im Hinblick auf wärmere Temperaturen und die blühende Pflanzenwelt. Auch bei Karl dem Großen halte ich die These einer Sofetischen Abstammung, zumindest für gewagt…. 😉

        “ Klugscheißermodus aus“

        • Äh dass der Spruch aus dem 18. Jahrhundert stammt, war mir klar (wenn auch nicht in der detaillierten Fülle wie bei dir). Aber es geht ja darum, was sich Sofeten stehlend auf die Fahnen schreiben oder glaubst du ernsthaft, dass ein Sofet in der Lage wäre, Poesie zu erschaffen lol

          Ja in der Zeit vor der Klimakatastrophe konnte man in der Tat noch vom Wonnemonat und alles neu macht der Mai schreiben, weil es vorher monatelang Schnee und Frost gab. Vielleicht würde ich das dann sogar auch so sehen ^^
          *Klugscheißermodus nicht mal angestellt* haha 😉

          • Sandra Ditt

            Sollte ja auch mehr ein Spässle sein……;-)

          • Ich weiß, kann man doch trotzdem semantisch richtigstellen 😉
            Wobei es eine interessante Frage wäre, ob es früher schon Sofeten gab oder ob diese eine degenerierte Neuentwicklung der Moderne darstellen. Schließlich war’s früher tatsächlich des Öfteren saukalt und die Beziehung zur Wärme damit natürlich und nicht pervertiert.

            *Jetzt aber mal Klugscheißermodus an* (wobei Klugscheißer ein diffamierender Begriff von Leuten ist, denen Wissen und Bildung suspekt sind, also lassen wir das besser weg ^^)
            Hermann Adam von Kamp, 1796 geboren, hat wohl das verflucht kalte beginnende 19. Jahrhundert erlebt, weswegen mich die Erfindung des „Alles neu macht der Mai“ nicht verwundert und es damals auch gute Gründe dafür gab.
            Was Karl den Großen angeht, tja, durch seinen Hofschreiber Einhard ist ja die Vita Karoli Magni überliefert, die erste große Herrscherchronik des Mittelalters. Ich habe sie ehrlich gesagt nie auf Wetterbezüge durchgelesen, aber da ab der Zeit Karls des Großen (800 zum Kaiser gekrönt) mehr oder weniger die mittelalterliche Warmzeit beginnt (liegt von den Temperaturen ungefähr oder leicht unterhalb unserer Temperaturen um das Jahr 2000), hätte er sich als Sofet durchaus wohlgefühlt lol

            http://byjrdp.myraidbox.de/wp-content/uploads/2015/12/Temperature_Reconstructions_0-2006_AD.png
            Bildrechte: © Jbo166 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en)

          • cleopatra

            Die Existenz sofetischer Strömungen scheint mir relativ sicher, wenn man mal die individuellen Fähigkeiten zur Wärmeregulierung einbezieht. Die entstanden ja sicherlich nicht erst in den letzten 50 oder 100 Jahren.

            Ich hatte übrigens neulich ein beeindruckendes Aha-Erlebnis. Bitte böse Zungen im Zaume halten°°
            Jedenfalls überkam mich morgens an einem unserer hitzegesättigten Tage plötzlich nach dem Aufstehen ein Frösteln. Nicht krankheitsmäßig, eher… einfach so. Ich begab mich intuitiv sogleich zum Fenster, durch das bereits die Ostsüdsonne brodelte. Und ich genoss es wie ein Salamander die erste Frühlingssonne.
            Es kam noch ärger. Ich fröstelte weiter und ging erstmal heiß duschen. Richtig heiß, um mich aufzuwärmen. Dieser bedenkliche Zustand hielt noch noch etwa eine halbe Stunde, bis ich wieder in meinem Normalmodus landete und bei inzwischen mümmeligen 28 Grad im Schlafzimmer (unschattiert) unsanft in der Realität landete.
            Was war passiert?
            Keine Ahnung, aber das passierte mir noch einmal zwei Tage später und ich habe nur einen Erklärungsversuch zur Hand. Ich hatte einige Tage lang ein Bedarfsmedikament eingenommen, dazu noch in leidlicher Überdosierung, das ich bis dahin in der Schublade liegen hatte.
            Das Zeug strotzt vor Nebenwirkungen nur so und ich schiebe meine krötigen Anwandlungen mal darauf.

            Aber wisst ihr was? Ich wurde doch etwas nachdenklich.
            mal kurz in die Gefühlswelt der Wärmeanbeter zu schlüpfen, war lehrreich für mich. Keiner kann im Grunde etwas für seine Stoffwechseleigenheiten; man kann im Grunde nur damit leben und das beste draus machen.

            Es ist auch ein riesiger Unterschied, ob man malochen muss in einer großen überhitzten Stadt oder dem süßen Nichtstun unter einem schattenspendenden blühenden Birnbaum frönen kann. Und sein Personal antanzen lässt zur innerlichen und äußerlichen Abkühlung mit professionell arbeitenden Fächlern, kühlen Getränken und den lustigen Hofnarren.
            Dicke Burggemäuer dürften den Rest erledigt haben.
            Äh, historischer Krams ist eindeutig nicht meine Kernkompetenz, also bitte nicht so eng sehen, was ich sage 😀

          • haha keine Sorgen dieses Ding was du „Frieren“ nennst, haben Frauen meistens. Weniger durchblutung, weniger wärmeproduzierende Muskeln etc. Mir ist das unbekannt. Vielleicht lerne ich es mal, wenn mal ein Winter kommt ^^
            Vielleicht kommen ja auch mal Drogen auf den Markt. Sozusagen bewusstseinstrübende Tranquilizer, damit man nicht merkt wie man schwitzt und mit dem gleichen debilen Grinsen der Sofeten herumrennt. Erinnert zwar an Matrix und die Wahl zwischen angenehmer Illusion oder harter Wahrheit, aber so manches Mal würde es das Leben erträglicher machen und die Leiden reduzieren. Die meisten brauchen allerdings nicht mal Drogen dafür 😛
            https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xfa1/v/t1.0-9/13256100_594034664082197_6205372189459623785_n.jpg?oh=91fe87f0783acfeb31b04d69bd220ca3&oe=57CFD13E&__gda__=1474664968_06f3554b6a99f2525cf676cbbfb563e6

          • cleopatra

            ich überlege gerade, ob ich dir den Namen des Medikaments nennen sollte, damit du das mal selbst austesten und auf die eine spezielle Nebenwirkung hoffen kannst 😀

            Nee, das typisch weibliche Frieren hab ich so gut wie gar nicht mehr, seit ich mich radikal abgehärtet habe. Früher dauernd, gerade auch während meiner Diätphasen. Heute kenne ich aber weder Diätphasen noch dieses Frieren, wenn ich friere, dann anders als früher. Kann ich schlecht beschreiben.
            Ich gehe auch im Winter (kurz!) in Sommersachen raus (in den eingeschränkten Freigang natürlich, nicht richtig in die Wildnis) und damit meine ich so etwas wie kurze Hose und Hemdchen, was ich eigentlich immer trage außer an sehr kalten Tagen und wenn ich nur herumlungere. Meist ziehe ich das dann aber auch flott wieder aus, weil bei der geringsten Bewegugnsaktivität zu warm.
            ich kenne also beide Seiten, wobei ich schätze, dass ich das häufige Frösteln wirklich aufgrund von Nahrungs- und damit Energiemangel hatte, von Natur aus komme ich eher nach Oma als nach Mama.
            Ein bisschen bin ich natürlich auch noch ganz frau, und genieße die Sonnenstrahlen in der Winter- und frühen Frühlingssonne auf der Haut. Aber das bitte bei insgesamt kühleren Temperaturen, alles über 20 ist mir schnell zu stickig und warm. Habe schon überlegt, ob ich evtl nen energiefressenden Tumor irgendwo hab oder so….

            Ach so, und das mit den dämpfenden Drogen funktioniert leider gar nicht so wie du dir das vorstellst, wenn du Pech hast, empfindest du Schwitzen umso irrwitziger ;D
            Ok, wenn du dir richtige Knaller reinballern würdest, so die Benzosparte, aber damit kenne ich mich zum Glück nicht aus und kann dir keine todsicheren Tipps geben 😉

          • Ja stimmt Diät! Das habe ich auch, wenn ich Kohlenhydratfrei lebe in der Anfangszeit… also… dann ist mir manchmal kühl und ich geniesse das richtig ^^
            Vielleicht auch das Alter? Ist ja meine Hoffnung, je älter ich werde desto kälter wird mir lol Da gleichzeitig die Klimakatastrophe immer schlimmer wird, werden die Auswirkungen mich wohl überholen 😉

  • Michael Bodin

    Guten Morgen !!!
    Ich hoffe, der ein oder andere von Euch hattet die Tage das Vergnügen von schönen Gewittern mit ordentlich Regen.
    Hier in Schwante war es trocken ( Überraschung ) aber gestern ab etwa 11 Uhr nicht schwül-warm. Für heute sagt das Kachelmann-SuperHD Modell Regen für mich hier voraus in Form von Gewittern. Allgemein soll es bis Donnerstag früh möglich sein, dass etwa 20 Liter / qm runterkommen könnten (Quelle DWD Unwetterapp ). Ich bin gespannt und werde zu gegebener Zeit neue Infos aus Deutschlands trockenster Ecke bekanntgeben.

    • nun… gestern war in Tropenhessen (Rhein-Main) nur wenig los, aber das ist bei Gewitter eh punktuell. Seit 3 Läufen wird für Raum Frankfurt/Main (ist ja bekanntlich noch mal etwas weiter nördlich) eine Niederschlagsspitze beim GFS angezeigt, die ich persönlich noch nie erlebt habe…
      Bild (c) wetterzentrale.de

      • Berlin ist dagegen gar nichts.
        (c) Bild: wetterzentrale.de

        • Micha Bunsen

          Nach Kachelmanns SuperHD Radar soll es ordentlich was geben. Wer hat Recht…..??

          • Ich seh da nichts ehrlich gesagt. Für welche Region?
            GFS zeigt im CAPE/Lifted Index erst im 12z was an, das wäre dann abends: http://www.wetterzentrale.de/pics/Rtavn1211.gif

          • Kachelmanns „signifikantes Wetter“ zeigt bisher nur mäßige Gewitter im Tagesverlauf an: http://kachelmannwetter.com/de/modellkarten/sui-hd/deutschland/signifikantes-wetter.html

          • Alptraum der Sofeten

            Bei Kachelmann sind die Karten immer noch vom Vortag. Das passt vorne und hinten nicht mit den Niederschlagssummen und Wetter allgemein. Habe das schon oft beobachtet die letzten Wochen. Also sieht ja alles ganz gut aus aber die Vorhersagen doch eher schlecht.

          • nee signifikates Wetter sind PROGNOSEkarten – da kannst du via Pfeil unten in der Zeit nach vorne spulen

          • Michael Bodin

            Der DWD hat ab 12 Uhr bereits gewarnt, wie ich oben gepostet habe. Wird wahrscheinlich erst ab dem späten Nachmittag losgehen, es muss sich ja erstmal alles entwickeln für ein zünftiges Donnerwetter….

          • Ach der DWD warnt dauernd, allein aus juristischen Gründen. Selbst wenn 0,1% Wahrscheinlichkeit besteht warnen die vor Hagel und von 10.000 Fällen passiert 9.999 mal nichts 😛

      • Micha Bunsen

        Hoffen wir das Beste. Regen ist dringend notwendig.

      • Michael Bodin

        Laut Quelle Deutscher Wetterdienst folgende Vorabinformation für den Landkreis Oberhavel:

        Kreis Oberhavel

        VORABINFORMATION UNWETTER vor SCHWEREM GEWITTER

        So, 29. Mai, 12:00 – Mo, 30. Mai 00:00 Uhr

        Im
        Tagesverlauf entwickeln sich teils kräftige Gewitter, die lokal mit
        heftigem Starkregen um 30 l/qm, Hagel um 3 cm, größeren
        Hagelansammlungen sowie Sturmböen um 75 km/h (Bft 8-9) einhergehen
        können.

        • cleopatra

          ich würde empfehlen, nichts zu sichern, schützen, umstellen – dann kommen garantiert die Extremgewitter mit Hagel, Regen und Schnee!!

      • Alptraum der Sofeten

        Boaa. Für Essen ist das auch ähnlich. Du sollst nach Unwetterzentrale heute Starkregen/Dauerregen bekommen von heute 18:00 bis Morgen 18:00. 50-70L sind da Vorhergesagt. Ich habe bei mir nur bange vor Hagel über 1 cm Durchmesser. Wäre nicht so schön fürs Auto.

    • Alptraum der Sofeten

      Moin. Ne bei mir auch trocken außer gestern Nachmittag 3 Minuten lang dicke tropfen. Sonst eher bewölkt aber auch nicht ganz so schwül. Denke heute wird hier auch nichts kommen eher Morgen in der früh bis in den Tag hinein ein großes Niederschlagsgebiet mit Gewittern zwischendurch wenns denn so kommt.

  • cleopatra

    Bei uns fing es Freitag nachmittags an und regenete durch bis irgendwann nachts, früh, keine Ahnung, hab tief geschlafen mit offenem Fenster.
    Das war aber viel zu wenig nach den vielen Wochen ohne Regen.

    Michael Bodin,
    was macht deine Botanik? Musst du viel gießen oder hast du mehr Tiefwurzler?

    • Michael Bodin

      Die Botanik braucht Wasser. Der Rasen bekommt alle zwei Tage ordentlich, ansonsten habe ich nur meine „Obstplantage“ mit Erdbeeren, Brombeere, Himbeere, Johannisbeere und Stachelbeere. Und 8 Kartoffelpflanzen. Also alles Flachwurzler und viel gießen. Der Rosengarten meiner Frau braucht auch reichlich Wasser, haben Knospen und Blüten ohne Ende, der Dünger hat gewirkt.

      Heute Abend ist auch wieder Düngertag, selbstgemacht und ordentlich drauf.

      • cleopatra

        ah Rosengarten, wie schön. Ich hab ja seit diesem Jahr auch 9 Rosen in Kübeln und zwei davon blühen schon: die Noname vom letzten Jahr aus dem Gartencenter und meine wurzelechte historische Rose Therese Bugnet.
        Sag mal, so ganz pudrige vereinzelte weiße Pünktchen – das ist doch nicht etwa Mehltau? Es sieht eher wie Staub aus und die Pflanzen sind auch sehr gesund, aber ich hoffe mal, es fängt nicht jetzt schon mit einer dieser Rosenkrankheiten an…..
        bitte mal näheres zu deiner Düngung!!!! danke 🙂

        • Michael Bodin

          Kann Mehltau sein, hatte ich das ein oder andere Jahr auch vereinzelt. Hat bei uns aber keine Auswirkungen gehabt.
          Den Dünger kannst Du ganz leicht selber herstellen: 20 Liter Baueimer aus dem Baumarkt, reichlich Brennesseln hinein, mit Wasser auffüllen und etwa 14 Tage „ruhen“ lassen. Dann die festen Teile rausfischen und den Sud 1 : 1 verdünnt auf die Pflanzen. Sehr gut „gereinigt“ – am besten durch einen Trichter mit Filter – auch als Insektizid zu verwenden. Hilft gegen die meisten Läusearten und soll auch gegen Schnecken in den Erdbeeren helfen. Nachteil: Es stinkt wie die Hölle !!!!!
          Aber zeigt Wirkung…

        • Michael Bodin

          Hier mal Beispiele von einigen ihrer Rosen: Aktuell blühen nur weiß, flieder, rosa und gelb. Dunkelrot und Pink brauchen noch ewa 3-4 Wochen…

  • buumms

    24°C, eine unerträgliche Schwüle, das Gewitter naht…doch was passiert wie jedes mal? Knapp daneben ist eben auch vorbei. Keine Ahnung womit wir das verdient haben das es uns immer nur streift. Wenigsten schiebt es so die schwüle Luft noch mehr in die Stadt.

    • Alptraum der Sofeten

      Hmmm. Vielleicht steht ja bei dir in der nähe ja irgendwo eine Akascha-Säule. Musste zerstören 😀
      Dann klappts auch wieder mit Gewitter und Wolken. 😉
      Ist aber ärgerlich wenn man drauf wartet und es doch so nah scheint um dann doch nicht zu kommen.

      • buumms

        Akasche Säule? Google…hilf mir! xD

        • https://www.amazon.de/Akasha-S%C3%A4ule%C2%AE-Chembuster-verbunden-Orgonite/dp/B016Z3PO2E

          hahaha die Kommentare, mein Gott die Kommentare. Ist sowas ähnliches wie der Hildegard Orgon-Akkumulator muahaha

          • Ich habs gleich mal als Skurrilen Werbelink der Woche rechts im Widget reingepackt lol

          • Alptraum der Sofeten

            Muss ich mal nachsehen deine neue Spalte. Da an der rechten Seite ist das oder?

          • Alptraum der Sofeten

            Habs gefunden. Muss ich wohl die nächste Zeit mehr drauf achten. Habe ich bis jetzt nie wahrgenommen das dort auch noch was zu finden ist.

          • Die Leiste wird oft nicht so wahrgenommen 😉

          • Alptraum der Sofeten

            Jetzt aber 😀

          • hehe ich gebe zu der Inhalt der Artikel ist etwas … weitreichender, tiefgängiger und ansprechender 😉

          • Genau 🙂

          • Alptraum der Sofeten

            Unglaublich was da für ein Preis steht und das es das überhaupt gibt Hahahahaha

          • Ich glaube ich bau die Seite auf Esoterik um. Das scheint zumindest geldmäßig mehr zu bringen 😛
            Und voll auf Sofeten ausgerichtet. Mehr Kunden, weniger Intelligenz, mehr Geld. Passt. lol
            Der Solarnexus-Hybrid-Multikomplexer: Dieses auf geheime Weise geflochtene Rattanband von bisher unentdeckten Völkern auf einer Tropeninsel verstärkt die aufgenommene Sonnenergie um ein Vielfaches. Wenn Sie nicht in die Sonne können, holen sie die Sonne einfach zu sich! Sonderangebot 199 EUR nur solange der Vorrat reicht ^^

          • cleopatra

            Dann musst du aber dein Identifikationsangebot auch erweitern und für Sofisten erstmal attraktiv machen!
            Ich hätte ja erstmal Interesse an so einem Terrassenvernebler, habe aber Bedenken, dass die unter mir noch mehr aus der Haut fahren. Wenn sie mal paar Tropfen vom schwungvollen Gießen abkriegen, drehen die schon völlig durch.

          • cleopatra

            Die Säule schlägt bisher alles mir unter die Linse gekommenen Eso-Schnäppchen. Ich bin restlos begeistert!!!!

          • hehe dann würde ich es erst recht machen ^^ Die Terrassennebler sind ne prima Sache. Adibiatische Kühlung – bei 30 Grad wirds durch Übersättigung der Luft mit Feuchtigkeit dann 15 Grad kühl in der direkten Umgebung.

    • BoBo

      In Eibenstock hat es dafür ordentlich runter gehauen !!

      http://www.wetteronline.de/wetterticker?postId=post_1544218#disqus_thread

      • buumms

        Wahnsinn, hoffentlich gab es keine Verletzten! Muss gleich mal meine Eltern anrufen ob da auch was (gestern) los war (Johanngeorgenstadt).

  • Wahnsinn! Gewitter, Starkregen, ein See auf der Terrasse, die Regenrinnen sprengts – so was habe ich noch nie erlebt
    (c) kachelmannwetter.com

  • Dunja Stroop

    Hier im Bürener Land nur ein paar Tropfen, letzte Nacht hat es dreimal geblitzt und das war es dann auch….es ist sehr unangenehm schwül und drückend heiß:-((

  • HaMa1975

    Hier am Niederrhein gab es von 06.00 Uhr bis 09.30 Uhr gleich mehrere Gewitterzellen, sehr blitzintensiv und Starkregen – aktuell Pause … aber extrem schwül …

  • cleopatra

    … und hier geht es in eine neue Runde Maien-Mief mit fließendem Übergang zum Juni.
    Letzte Nacht kam ich spät nach Hause und wunderte mich nach einer Stunde Dauerlüften, dass sich so gar nichts tat trotz guten Durchzuges.
    Ein Blick auf mein Hygro draußen erklärte alles und bekam direkt schlechte Laune, die sich dann auch heute morgen direkt fortsetzen musste.
    Nun regnet es, aber von Abkühlung kaum eine Spur. Dazu noch seit 7 Uhr Dauer-Rasenmäher-Beschallung, wobei ich hoffe, der Regen wird die Gras-Aktivisten irgendwann stoppen. Ich kann die kahlgemähten Rasen eh nicht leiden.

    Hier der Beweis, bitte eine Runde Mitleid *heulundjammer*

    • cleopatra

      @ Martin
      ich hab nachts gleich mal meine beiden blühenden Rosen mit fotografiert, bei mir sind gelb und flieder am schnellsten…. und flieder ist nacht-duftaktiv, hab ich festgestellt. Wozu die Tropennächte doch gut sind ^^

  • Blizzard

    Blitz und Donner, Hagel und Starkregen. Das hat es wohl gebraucht, um mich au dem Schlaf der Geschäftigkeit zu holen und die Augen mal wieder in den Himmel zu richten.
    Die Großwetterlage können wir grob als frühsommerlichen Tiefdrucksumpf bezeichnen. Die Luft ist schwül, Gewitter ziehen auf und wo es einmal länger zu Starkregen kommt ziehen prächtige Nebelschwaden aus dem Wald empor. Der Trog verliert in Wochenfrist an Aktivität, während sich ein Antizyklon über Skandinavien auf den Nordatlantik zurückzieht. Skandinavien bekommt im Gegenzug schöne -5er Arktikluft zu spüren, die in den aktuellen Läufen keinen Einfluss auf Mitteleuropa nehmen kann. Auf der anderen Seite wird ein Antlantiktrog geboren, der langfristig ein Strom Tropenluft aus Südwest zu uns führen wird. Es bleibt beständig zu warm.
    Genießen wir die Abkühlung nach den Gewittern in einer sonst ernüchternden Klimaerwärmung.

    Gruß, Blizzard

    • So lass ich mir zu warmes Wetter gefallen, ist doch was ganz anderes als trockene, ekelhaft sonnige 30-40 Grad. Aber zumeist bleibt es ja nicht beim Tiefdruck-Traumwetter 😉

    • Michael Bodin

      Dann müssen die Gewitter nur mal erst nach Berlin und ins Umland ziehen. Bisher Nulllage, dafür bereits 27 Grad und extrem schwül.

  • Michael Bodin

    Um 13:50 Uhr hat sich an der nördlichen Stadtgrenze von Berlin binnen 20 Minuten ein kräftiger Gewittercluster gebildet. Das Gewitter zog direkt über uns hinweg. Meine Frau teilte telefonisch mit, dass die Strassen unter Wasser stehen und überall dicke Äste herumliegen. Schaden am Garten bisher nicht entstanden, dauerte nur ca. 10 Minuten. Bin auf den weiteren Tagesverlauf gespannt….

  • Michael Bodin

    Update: In knapp 20 Minuten 16,2 Liter Regen, Sturm, Donner und Blitze. Thor hat endlich wieder den Hammer geschwungen

    • Wurde aber auch Zeit. Das Tief über Deutschland macht ganz schön Dampf ^^ Wenn jetzt noch um den 14.06. die Schafskälte käme, wäre schon mal bis 20. Juni der Sommer halbwegs überstanden.

      • BoBo

        ich muss aber zwischen drin auch noch Heu machen, dazu brauch man ca 5 trockne Tage mit 25 Grad oder Wärmer. Das gras steht schon So hoch und dicht das es gemäht werden muss. Sonst kann es passieren das es verpfault .

        • Michael Bodin

          Wirst Du wohl noch ein paar Tage durchhalten müssen.
          Mein Gras hätte ich Samstag auch mähen sollen…..

  • HaMa1975

    Niederrhein: Hatten zwischen 16.00 und 16.45 Uhr erneut ein Gewitter. Dabei hat es so geschüttet – Wahnsinn ! Das Ergebnis: 45 Liter pro Quadratmeter !

  • Michael Bodin

    Aktuell von Cottbus aus neue Gewittercluster unterwegs in Richtung Berlin….
    Temperatur ist nach dem Gewitter von 28,6 Grad auf zwischenzeitlich 15,4 Grad gefallen, aktuell 16,9 Grad….
    Fenster sind alle auf, durchlüften….

  • lake-effect

    Ich glaube zwar auch nicht blind an accuweathers Prognose, dass es den ganzen Sommer pauschal so weitergeht, aber man muss sagen: bisher haben sie recht.

    • Genau mein Gedankengang!
      Allerdings war dieses Wettermuster, da in Kurzfrist gelegen, leicht vorherzusagen … Nach dem Ende der Schafskältephase am 20.06. werden die Karten neu gemischt.
      Bin gerade an 4 Artikel parallel multitasking am Schreiben, die alle etwas Klarheit bringen sollen in diese äußerst ungewöhnliche Wetterlage und die Sommer-Zukunft:
      1. Die nächste Wetterprognose (kommt morgen)
      2. Klimabilanz Mai Deutschland
      3. Rückblick Frühling 2016 und wer ist der Gewinner der Prognose aus dem Februar?
      4. Was ist La Nina und wie wirkt sich das Klimaphänomen auf Europa aus im Winter und im Sommer (ausführlicher Grundlagenartikel!)

      Ich kann jetzt schon sagen: Es wird einige Erkenntnisüberraschungen geben, vor allem bei Punkt (4).

  • Autumn

    Bei uns schüttet es wie aus Eimern. Die Temperaturen finde ich okay (20-22°C), die Sonne hat sich schon länger nicht mehr blicken lassen. Wenn man bedenkt, dass in den vergangenen Jahren um die Jahreszeit schon die erste Brüllhitzewelle kam, wow. Bislang bin ich zufrieden. Keine Brüllhitze in Sicht! So kann es weitergehen…

    • Sehe ich auch so. Leider folgt ab übermorgen Dauersonne und bis zu 30 Grad auch südlich der Mainlinie 😛 Ich setze meine Hoffnungen auf die Schafskälte danach, von der in den GFS-Läufen aber noch nicht so richtig was zu sehen ist.

      • Autumn

        Naaa, die aktuellen GFS-Läufe sehen vielversprechend aus. Absolut durchschnittliche Temps, keine Brüllhitze in Sicht. Wow, gibt es das noch? Ich glaub´s kaum!!!

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