Minusrekorde und der globale Brand der Klimakatastrophe - wie passt das zusammen?
Minusrekorde und der globale Brand der Klimakatastrophe - wie passt das zusammen?

Der bekannte Meteorologe Jörg Kachelmann hat eine Liste von Wetterstationen* veröffentlicht, die für den Zeitpunkt des 14. Oktober um 14.00 Uhr einen Allzeit-Minusrekord verzeichnen: http://wetterkanal.kachelmannwetter.com/neue-rekorde-viele-orte-waren-noch-nie-so-kalt-vor-mitte-oktober/

Mit anderen Worten: Noch nie war es an den genannten Orten vor Mitte Oktober an einem Tag so kalt wie an diesem 14.10.2015 um 14 Uhr!
Nach endlosen Jahren von Hitzerekorden ist dies gewiss eine Nachricht wert.

Es wurden, wie man in der Liste erkennt, teilweise jahrzehntealte Rekorde aus den 1970er und 1950er Jahren gebrochen, die man eigentlich frühestens in einigen tausend Jahren für erreichbar gehalten hat.
Ein Gegenbeweis gegen die Klimakatastrophe ist das natürlich nicht, sondern lediglich eine regional auf Europa oder Deutschland begrenzte Klimaanomalie, vermutlich begünstigt durch eine Kombination von El Niño und einem Niedrigstand von Sonnenflecken und deren Auswirkung auf den Atlantik, sowie einer kältegünstigen Großwetterlage. Und zudem ein Beweis, dass in Zeiten von Klimaänderungsperioden beide Extreme zunehmen, sich die Erde global aber dennoch weiter erwärmt.

Kein Fingerzeig für den Winter 2015/16!

Eine Vorausdeutung zum Winter erlaubt sich jetzt ebenfalls nicht: Weder bedeuten diese Kälterekorde, dass es ein Mildwinter wird (weil Kälte im Oktober nach diversen Pseudoregeln zu einem warmen Winter mit Westdrift führt), noch dass es einen Kaltwinter geben wird!

Überhaupt sind solche erstgenannten Regeln Kälteeinbruch Oktober = Mildwinter mit extremer Vorsicht zu genießen. Warum? Weil sie auf der Vermutung basieren, dass ein Ausgleichsverhalten stattfindet und wenn es schon Kälte im Oktober gibt, dann muss es anschließend im Winter zum Gegenteil, eben Wärme, kommen.
Diese Annahme ist zu einfach, in der Zeit der Klimakatastrophe ohnehin und in einem El Nino-Jahr sowieso, da alle Regeln (selbst wenn sie zu einem gewissen Prozentsatz stimmen) hier außer Kraft gesetzt werden.

Im Flachland seit 2010/11 auch trotz guter Vorzeichen 2014/15 nicht mehr gesehen: Tief verschneite Landschaft.
Im Flachland seit 2010/11 auch trotz guter Vorzeichen 2014/15 nicht mehr gesehen: Tief verschneite Landschaft.

Für jede Regel gibt es auch eine Gegenregel: Und auch wenn der October Pattern Index (OPI) gescheitert ist im Jahre 2014 und danach eingestampft wurde: Wenn, dann wurde eine Verbindung“ zwischen dem Oktober und dem darauffolgenden Januar nach dem Muster von Dr. Judah Cohen festgestellt und zwar in Bezug auf den Polarwirbel: Kommt es zu einer großen Schneemasse* in Eurasien, sprich Russland und hier vor allem im westlichen, uns nahe gelegenen Teil, dann verändern sich Luftströme und begünstigen ab Januar Warmings (was sind Warmings?) und Polarwirbelsplittings und damit einen Kaltwinter in Europa, da der Polarwirbel „ausbeult“ (negative Arktische Oszillation!) und Kaltlufttröge südlich nach Europa ziehen können (siehe Bild unten).
Übrigens: Derzeit ist die Schneedecke in Eurasien kleiner als 2014, aber vor allem im westlichen Teil sehr groß! – das kann man also nun wiederum in zwei Richtungen interpretieren. Ich tendiere eher zur positiven Auslegung, das die westliche Schneedecke entscheidend ist. Karte der Schneedecke Stand 14.10.2014: http://www.ncdc.noaa.gov/snow-and-ice/snow-cover/nh/20141014 im Vergleich mit der aktuellen Stand 14.10.2015: http://www.ncdc.noaa.gov/snow-and-ice/snow-cover/nh/20151014 (am besten auf zwei getrennten Seiten einzeln öffnen und mittels Hin- und Herklicken vergleichen).

Aber man vergesse niemals, dass es sich immer nur um Wahrscheinlichkeiten handelt! Das beste Beispiel war 2014/15: Es gab tatsächlich diese Verbindung Oktober – Januar im Polarwirbelbereich. Allerdings: Die durch die Warmings erfolgten Splittings des Polarwirbels hatten die falsche Achse und begünstigten mit den Trögen allein die USA und sparten Europa aus. Somit waren trotz erhöhter Wahrscheinlichkeiten letztlich die sagen wir einmal 30% Warmwinterwerte für uns gültig statt der 70% Kaltwinterwahrscheinlichkeit.

Wirkungsweise von Schneedecke in Eurasien und der Arktischen Oszillation
Wirkungsweise von Schneedecke in Eurasien und der Arktischen Oszillation

Ob man aus klimatologischen Randfaktoren eine Prognose für den Winter erstellen kann, ist sehr strittig. Die Klimatologen glauben daran, die Meteorologen (auch Herr Kachelmann) weisen dies weit von sich (http://wetterkanal.kachelmannwetter.com/wetterlagen-im-winter-und-warum-ihn-niemand-vorhersagen-kann/). Ich bin der Überzeugung, dass man die Wahrscheinlichkeiten durch klimatologische Faktoren sehr wohl prognostizieren kann, allein eine hundertprozentige Sicherheit vermag niemand vorherzusagen. Dafür ist das Wetter und eine komplette Jahreszeit sowieso viel zu komplex und der Zeitraum viel zu weit entfernt und zu groß.
Nichtsdestoweniger werde ich in Kürze ein Update zu meiner ersten Winterprognose herausgeben.

  • Herrmann Walhalla

    Hallo Kaltwetter!
    Den gestrigen Tag nehme ich sehr gerne zum Anlass, um wieder einmal kurz etwas zu schreiben.
    Vorhergesagt waren Schneefälle ab etwa 500m aufwärts. Als ich gestern morgen hier im Erzgebirge auf – etwa 300m Höhe – aus dem Fenster schaute, überfiel mich ein fast schon vergessenes Gefühl der beseelten Freude! Fast schon andächtig saugten sich meine Augen an dieser leicht verschneiten Landschaft fest. Ein Anblick zum Verlieben! Bis ca. 8 Uhr kamen geschätzte 5-8cm Schneehöhe zusammen. Mir die entsetzten Gesichter der in meiner Nachbarschaft lebenden Hitze-Freaks vorzustellen, war Hochgenuss und „Schadenfreude“ zugleich.
    Ich glaube mittlerweile auch, dass diesen Winter alles möglich ist. El Nino sollte man vielleicht heuer als DEN Faktor erkennen, der alle gängigen „Regeln“ durcheinader bringen kann. Somit bleibt die Hoffnung, dass der 14.10.2015 nur die Ouvertüre zur Kalt-und schneereich – Winter – Hauptvorstellung 2015/16 war. 🙂

    • Geniesse es, Hermann – hier in Tropenhessen nach wie vor kein Schnee, der letzte fiel am 27.12.2014 und blieb 72 Stunden ^^
      Aber ich genieße die düstere Stimmung hier bei heute 6 Grad, Dauerbewölkung und Nieselregen. Das ist mir mehr wert als Schnee mit Sonne.

      Deinen Worten kann ich mich ansonsten nur anschließen. Ich denke auch, dass der El Nino uns noch einen Kaltwinter bescheren wird. 100% sicher kann man sich aber natürlich nicht sein. Inbrünstig das „Eisgott unser“ beten kann also nie falsch sein 😉

  • Alptraum der Sofeten

    Interessant, wenn jetzt noch ein Großer Vulkan ausbricht wäre es geil. Mit Partikeln in der Stratosphäre. Also eine schöne, hohe Rauchwolke 😀

    • Ich schau schon immer aber bisher vergeblich ^^
      Klugscheissen muss ich auch noch: Nicht die Aschepartikel beeinflussen das Klima, dafür sind die Partikel viel zu schwer und werden ausgewaschen oder fallen wieder zu Boden. Nur das Schwefeldioxid eines Vulkan, das sich in der Luft mit Wasser zu Schwefelsäure verbindet, hat in der Stratosphäre eine kühlende Wirkung.
      Momentan ist auf der Welt alles unterirdisch am Rumoren, aber sonst ist alles sehr ruhig… das wird noch dauern, bis was geschieht, aber es ist Bewegung in der Sache. Der Ätna rumort, Erdbebenschwarm am isländischen Herdubreid. Überall Vorzeichen aber ohne dass es knallt. Wie gesagt: Ich denke bis 2020 wirds groß krachen. Alles unter VEI 6 ist eh nicht ernstzunehmen.

      • Alptraum der Sofeten

        Ah, danke für deine Verbesserungen und Erklärungen 🙂
        Also alles ruhig und in der Vorbereitung (Ruhe vor dem Sturm)? Das kann gefährlich werden oder?

        • Nun ja, wie immer weiß man es erst, wenn es passiert ist ^^ Die Destabilisierung kann innerhalb von Minuten geschehen (Hangrutsch, Gasanreicherung, Kontakt mit Wasser) und man weiß nur Wochen, bestenfalls Monate im voraus, dass etwas passieren könnte.

  • Snow Patrol

    Wer zurückschaut zum 12.10.2013 der sieht: Seefeld/Tirol 50cm Neuschnee und Walgau/Vorarlberg dünne Schneedecke (Meereshöhe 520m).
    Oder Freiburg Schneedecke am 27.10.12 im Stadion. Beide Winter entwickelten sich aber unterschiedlich. Wer einen Eiswinter herbeiorakeln will, muss aufpassen, dass sich die Sofeten bei Eventualitäten nicht ins Fäustchen lachen. Dieser Gedanke ist grauenvoll und schmerzlich. Hoffentlich hört unser Flehen der heilige grande El Nino.

    • Jep ein Risiko ist es immer, einen Kaltwinter zu prognostizieren, aber feige wie diverse Meteorologen die Indizien zu ignorieren scheint ja en vogue zu sein, daher spiele ich nicht mit, selbst wenn das bedeutet am Ende der Verlierer zu sein. Wahrhaftigkeit zählt mehr ^^
      Erst wenn man sich an diversen Fehlprognosen gestählt hat und durch das Stahlbad des Spottes gegangen ist, ist man bereit für die richtigen Prognosen. Ohne Blut und Schweiß kein Preis 😉

  • Snow Patrol

    Ich persönlich finde Extreme geil, da sie das eingeschlafene System auf Vordermann bringen und somit für neue Überraschungen/Unwägbarkeiten führen können. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass die 3 milden Winter hintereinander 87/88, 88/89, 89/90 die Geletscher in den Alpen nicht beeinflussen konnten? Im Gegenteil: Sie wuchsen für ca. 5 Jahre.
    Fakt ist, dass der Sommer 87 saukalt war, dass erst im März 88 perverse Schneemengen fielen und am 1.8.89 ab 1500m ein großer Wintereinbruch stattfand(–>Sommerschneeschmelze unterbrochen), ich war dabei damals auf einer Berghütte. Mein Erdkundelehrer sagte im Juni 1990 damals am Sustenpass wegen dem seit 1985 vorgestossenen Steingletscher: Oah, der ist ja vorgestossen! (dieser teacher war damals 5 Jahre nicht mehr an diesem Ort).
    Was will ich sagen? Wenn es in einigen Gebieten mehr Niederschläge gibt wegen dem Klimawandel(höhere Verdunstung) könnte auch mehr von dem weißen Gold akkumuliert werden und selbst die Sofeten können ihre Blendgranate noch so bewundern: Frischgefallener Schnee strahlt das meiste an Energie dieses elenden Brennplaneten wieder ab:-) Albedo(=Reflexionsvermögen) ist bei hellen Sachen wie Neuschnee eben weitaus höher als bei dunkleren wie Altschnee oder Geröll.
    So kann zuviel Schmelzerei auf einmal verhindert werden. Allerdings ist es doch so, wenn die Wärme wegen den weissen Flächen in den Weltraum zurückgefeuert wird, dass diese Energie an unserer industriellen Treibhausschicht weitesgehend hängenbleibt,oder?
    Regional rede ich vom Nordatlantik, wo in Grönland Gletschermassen abbrechen, Süßwasser in den Atlantik bringen, den Golfstrom wegen verminderter Salinität blockieren und die norwegischen Gebirge mit Frischschnee (lechz) versorgen könnten, da aufgrund der gestiegenen Meerestemperatur auch mehr Pisswasser verdunsten könnte und schneemäßig hinunterjagt, zumindest ab 1000m in NOR und somit die Albedo verringert und mehr Skandi-Hoch-Kälte erzeugt…ich habe fertig

    • hehe Etwas Highspeedkausalitätswahnsinn aber alles theoretisch richtig ^^
      Wobei die Systeme noch weitaus komplexer sind, aber das weißt du wohl selbst auch. Allein über die Faktoren der Treibhauseffektes und die Strahlungsbilanz könnte man wohl einige hundert Bildschirmseiten schreiben und wäre immer noch nicht vollständig am Ende.
      Der Golfstrom, so die neueste Idee, würde nicht durch eine Abnahme des Salzgehaltes des Atlantiks schwächer werden bzw. wird aktuell schwächer, sondern durch eine Abschwächung der thermohalinen Zirkulation auf globaler Ebene, da der gemessene Salzgehalt angeblich stabiler sei als noch vor Jahrzehnten, da Zuströmungen zum Golfstrom sich verändert haben und mehr Salz transportieren. Somit wäre die Klimakatastrophe selbst ursächlich für eine Verlangsamung des Golfstromes. Soweit eine der Theorien.
      Das möchte ich sehen, wie du einem Sofeten erklärst, dass Sonne und Albedo die perfekte Glanzhochzeit feiern. Mit Video ^^ Abgesehen davon, dass ein Sofet per definitionem das nicht verstehen will und wird, ist wohl eine Nahaufnahme des verzerrten Gesichts ein Höhepunkt im Film, wenn er sich den Schnee genauer betrachtet. Anschließend bitte kräftig einseifen!

      Extreme sind endgeil, stimme ich zu. Allein für die Hitze konnte ich den Sprung nie finden und habe mich nach zahllosen Versuchen mich ästhetisch der Hitze zu nähern aufgegeben und die Hitzeabscheu als unveränderlichen Bestandteil meines Charakters akzeptiert. Amen. ^^

      • Snow Patrol

        „…Klimakatastrophe selbst verantwortlich für..Verlangsamung..Golfstrom..“ das ist ja das Geile, wenn sich die Katze selbst in den Schwanz beisst, wenn die Industrie Wachstum möchte, dann bekommt sie ihn..in Form von Schnee..

        • Snow Patrol

          ..Die Thermohaline Ozeanzirkulation geht schon länger ab, nicht nur seitdem es Äppelwoi gibt …wie ein riesiges Band umspannt sie den ganzen Erdball…Änderungen in Temperatur und Salzgehalt des vom Menschen mittlerweile größtenteils verseuchten (Ozean-) Abwassers und die anderen riesigen Wassermengen sind ein wichtiges Indiz dafür, den Sofeten zu erklären, dass es so nicht weitergehen kann…übrigens nimmt Holland nächstes Jahr bei der EM nicht teil…

          • Guter Ansatz – die Ozeanveränderungen als Lehrmittel für Sofeten ^^
            Was die Holländer angeht: Hätten Sie mal weniger mit Gouda trainiert und besser mit Fussbällen 😛

          • Snow Patrol

            double like

          • Snow Patrol

            Mit Gouda-Werbung auf das Robbenschlachten aufmerksam zu machen ist schon ziemlicher Käse:-)

          • hahaha der Gouda steht wohl pars pro toto für das getretene Holland und gleichzeitig als zarter Hinweis, dass ein Gouda mehr Löcher als Holland Punkte hat 😛

          • Snow Patrol

            Hat Gouda überhaupt Löcher? Die Sofeten sehnen sich gerade nach Löchern im Himmel…:-)

          • Da ich mit einer halben Holländerin verheiratet bin kann ich mit Fachkenntnis behaupten: Er hat Löcher. Aber sehr wenige ^^
            Leider haben Sofeten hier in der Nähe des Frankfurter Flughafens bessere Chancen für Löcher im Himmel 😛 http://www.airliners.de/flugzeuge-lassen-es-regnen-oder-schneien/24556

          • Snow Patrol

            Ich glaube, die Sofeten sitzen zumeist in einigen der Flieger, um den Wetterkapriolen der BRD zu entgehen. Dass sie durch das Hochgehen kleine Sonnenrefugien auf der Startbahn West schaffen, entgeht ihnen dabei. Ich meine, da könnten sie Geld sparen, den Höllenlärm haben sie auf Malle bzw. der „Dumminikanischen“ Republik sowieso:-)
            @ Halbe Holländerin: Mit ner ganzen wär ich auch einverstanden, grins..vielleicht ist es auch der Charme deiner Frau, der die Löcher in den Himmel reißt (konvektive Luftströmung)

      • Snow Patrol

        Abscheu vor Hitze ist nicht verwerflich, sondern entspricht der normalen Schutzfunktion eines menschlichen Organismus. Aber wenn sich sonnenbankgegerbte Sangesschwuchtel wie bei DSDS den skin-cancer reinziehen möchten, dann ist das deren Problem.

  • Snow Patrol

    So jetzt habe ich genug gepostet und verdünnisiere mich bis zur nächsten Zyklusamplitude. Deshalb noch ein endgeiles Bild zum Frühstück. Schnee im Mittelgebirge Mitte Oktober lechz.

  • Snow Patrol

    @kaltwettercom:disqus

    Noch was zu Kai Zorn: der labert auch manchmal Dünnpfiff: Hatte letzten Winter global 4 Wellen dargestellt und sie als Garant für eine meridionale Strömung bezeichnet. Den Kaltwinter mit viel Schnee hatte er schon auf den Lippen. Das Ende kennen wir…Oder bist DU Kai Zorn? *Schäm*

    • Gott bewahre lol
      Kai Zorn ist halt ein waschechter Meteorologe und missachtet klimatologische Aspekte. Er verlässt sich sehr auf die Modellspielereien. Dennoch ist er einer der wenigen, die sich trotz Risiko, sich angreifbar zu machen, weit aus dem Fenster lehnt.
      Und wer Fehler macht, der lernt daraus – zumindest denke ich das 🙂

      Der letzte Winter war ja auch ziemlich grenzwertig. Die Schneelagen ab Mittelgebirge waren enorm, im Flachland: Null. Starke Westdriftlage ab Januar mit Sturm, Dezember die vorhergesagte negative AO mit Troglagen. Ein sehr „chaotischer“ Winter war das, da fällt die Prognose naturgemäß schwer.

      • Snow Patrol

        Da bin ich aber beruhigt:-) Ich gehe jetzt in den Nordschwarzwald Wandern. Keine Merkel, kein Netz, keine nervigen Zeitgenossen–>Ausnahme: Diese website z.B.:-)
        Übrigens war ich vor kurzem mal auf Besuch beim DAV irgendwo im Kraichgau. Ich war im Nachhinein schon ein wenig schockiert, wie wenig Ahnung die Leute von Meteorologie bzw. Geographie haben. Da gibt’s tatsächlich welche, die seit 40 Jahren auf die Heilbronner Hütte in den Alpen wandern, aber nicht wissen, wo die Heidelberger Hütte ist! Antwort: Luftlinie nur 12km im gegenüberliegenden Seitental!
        Problemfrauen gab’s auch, also solche die in Nepal waren und (dennoch?) permanent eine Problemfresse ziehen. Nein Danke. Hoffentlich kann man bald im frischgefallenen Schnee stapfen und die neuen Stiefel checken. Nice weekend por todos!

  • Die hatten mehr Schnee als Tropenhessen und die friesische Küste aber egal – wäre schön wenn ganz Deutschland mal flächendeckend einfriert und Schnee sieht, der höher als 7 cm Matsch ist und länger als 72 Stunden liegenbleibt ^^

  • Michael Bodin

    Ich bin mit dem Oktober bisher sehr zufrieden. Referenzstation Berlin Tegel zeigt bisher 152% Niederschlag und -0,9 Grad zum Durchschnitt.
    Hier bei mir gab es zwar erst 122% Niederschlag, aber es ist der erste Monat nach Januar 2015, der zu „nass“ ausfällt !!!! und mehr Regen brachte als der Durchschnitt. Ich hoffe, dass es die nächsten Tage immer wieder regnen wird und die Temperaturen nicht zu hoch klettern, dann schaffen wir den zweiten minimal zu kalten Monat in Folge. Und das Wasser vom Himmel kann den Pflanzen auch nicht wirklich schaden… :o)
    Schönes Wochenende….