Kategorie Wetterprognose



Der Hitzedämon El Niño brüllt wieder: Hitzefrühling?

Wir erinnern uns mit Grauen an den El Niño-Sommer 2015, der uns Leid und Qualen jenseits aller Vorstellungen bescherte.
Nachdem El Niños kühler Gegenpart La Niña nur kurz im Winter 2016/17 sein Unwesen trieb und diesen zu einem Dauerhochdruckwinter beeinflußte, taucht nun das Hitzemonster El Niño viel zu früh wieder auf!

Zwar gab es durchaus schon eine Phase in der Vergangenheit, in der El Niño viel zu früh wiederkehrte (1964/65; vgl. die 3-Monatsdarstellung der NOAA), doch sowohl die Stärke wie auch die rekordschnelle Wiederkehr verblüfft.

Viele Forscher gehen davon aus, dass das Klimaphänomen El Niño einen Dauerzustand annehmen könnte und auf diese Weise die Klimakatastrophe geradezu im Zeitraffer unsere Welt, wie wir sie kennen in die klimatische Apokalypse stürzen könnte,...

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März 2017: Erste Hitzetage und Kältelagen verbinden sich zu der charakteristischen Frühlingswellencharakteristik

Wetterprognose bis Ende März 2017: Die heisskalte Frühlingsamplitude

Mal früher und mal später zeigt sich der Frühling in den Wettermodellen in Form von schnell wechselnden Gegensätzlichkeiten. In diesem Jahr ist es früher der Fall. Bereits jetzt tauchen die ersten Warmtage, die viel zu hoch über dem Mittel liegen, auf. Gleichzeitig formen sich Illusionskältelagen, die in gekannter sommerlicher Brachialität abgeschwächt werden oder gleich ganz weggerechnet werden, je näher man der Pseudoerlösung kommt. So hatten wir bereits am Rosenmontag 15 Grad (im Schatten) und am heutigen Samstag bis zu grauenhafte 20 Grad in Bayern und sogar im benachbarten Österreich auf der Ofenplatte Wien deutlich über 20 Grad. Der nächste Horrorwärmebuckel ist bereits am 10.03. schon wieder in den Modellen zu sehen.

28.02.2017: Immer noch trotz Regen deutschlandweite Dürresituation; © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

28.02...

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Winter-Analyse 2016/17: Der Waccy-induzierte Sandwich-Winter

Wir waren wider Erwarten mit Optimismus in den Winter gestartet. Noch im Spätsommer waren sich alle einig, dass wir vor einem deutlichen Mildwinter stehen würden – zu deutlich waren die Prognosen. Doch dann kam alles anders und das mit dem gewaltigsten Klimaereignis seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden: Dem Waccy-Effekt.

Als mit der Rekord-Schneebedeckung im Oktober 2016 auch der Waccy-Effekt einsetzte und die Arktis immer wärmer wurde, wie man es noch nie gesehen hatte, da war klar: Diese supererwärmte Arktis und die dadurch erfolgende Polarwirbelschwächung wird im Januar 2017 zu großer Kälte führen. Und genauso kam es auch. Abseits des Januars schlugen anderen Einflußfaktoren zu Buche, sodass am Ende trotz allem ein „Leichtwinter“ nur herauskam...

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Klimatisch näher sich der Südwesten Deutschlands Mexiko an.

Klimabilanz Februar 2017 (Deutschland): Das Mexiko Deutschlands liegt im Südwesten

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Wintermonat, Februar 2017, veröffentlicht: Deutschlandwetter im Februar 2017.

24.02.2017: Keine Entspannung der Dürrelage in Sicht. Dabei kommt der Glühling (einst: "Frühling") erst noch ... © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

24.02.2017: Keine Entspannung der Dürrelage in Sicht. Dabei kommt der Glühling (einst: „Frühling“) erst noch … © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Im Februar 2017 spaltete sich das deutsche Klima radikalst in zwei Bereiche: Den mit Kühle und Regen bevorteilten Norden und den verdorrten und warmen Süden. Man könnte angesichts der letzten Jahre allmählich mit Fug und Recht behaupten: Das Mexiko Deutschlands befindet sich im Süden und da Bayern regelmäßig sonst das kälteste Bundesland ist, lässt sich das deutsche Mexiko noch näher eingrenzen...

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Wetterprognose bis 05. März 2017: Der homöopathische Regen kommt!

Die Homöopathie ist eine medizinische Lehre, bei der natürliche Inhaltsstoffe solange verdünnt werden, bis im Endprodukt kein einziges Atom der verwendeten Pflanze mehr nachgewiesen werden kann. Metaphorisch wird daher „homöopathisch“ gerne ironisch verwendet, um deutlich zu machen, dass etwas in so geringer Menge eintrifft, dass es nahezu keine Wirkung hat.

Seit Monaten das gleiche Bild: Alarmierende Dürrezahlen. Inwiefern sich diese Lage nun durch den Wetterwechsel entspannen wird, muss abgewartet werden © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

Seit Monaten das gleiche Bild: Alarmierende Dürrezahlen. Inwiefern sich diese Lage nun durch den Wetterwechsel entspannen wird, muss abgewartet werden © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Insofern kann man die zukünftige Wetterlage durchaus so beschreiben, dass wir mit „homöopathischen Regen“ rechnen können...

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