Kaltwetter.com wünscht ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest!
Kaltwetter.com wünscht ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest!

Liebe Kaltwetter-Freunde,

wie auch 2014 hat es nun 2015 wieder nicht zu weißen Weihnachten gelangt.
Natürlich verwundert uns das nicht. So müssen wir unsere Hoffnungen auf auch nur halbwegs winterliche Temperaturen in das Jahr 2016 verlegen und momentan gibt es ja durchaus einige Anzeichen, dass es noch klappen könnte.

Die christliche Botschaft kennen wir. Viele lehnen sie auch ab, weil Erfahrungen und Gefühle sie daran hindern. Möglicherweise ist es daher durchaus sinnvoll, sie in ein völlig anderes Gewand zu kleiden, damit die zeitlose Bedeutung am Ende klarer wird. Denn die christliche Botschaft ist letztlich der Kernbestandteil des menschlichen Wesens an sich und eben nicht der vermeintliche Dogmatismus einer Institution.
Und in einer Epoche, in der wir uns mit dem Klimawandel selbst umbringen und in der die Welt sich auch politisch in einen Wahnsinn zu begeben scheint, den man glaubte überwunden zu haben, ist sie umso bedeutend und größer als in Zeiten, in denen die bedeutungslosen Ereignisse und Wirrungen der Menschen dahinplätschern.

Manche missverstehen die christliche Botschaft auch als erzwungene Radikalharmonie. Dabei ist das Streiten um den richtigen Weg ohne Hass, das Provozieren und Sticheln als Anregung zum Reflektieren unerlässlich, um auf dem Weg der Menschheit gemeinsam den richtigen Kurs zu finden. Denn am Ende sind wir (ob wir wollen oder nicht) eins und für unsere Handlungen als Spezies auf diesem Planeten verantwortlich.
Angelehnt an einen Philosophen, der eine Science Fiction-Serie erdacht hat, sei also dieses Mal aus einem dort erdachten Vertragwerk zitiert (leicht abgewandelt für unsere Bedürfnisse), das man sich für die Politiker der Welt wünschen mag und das wir alle letztlich, wenn auch oft verdrängt, in unserem Herzen als Wahrheit tragen.

Das Universum spricht in vielen Sprachen, aber nur mit einer Stimme.
Es ist nicht die Sprache der Deutschen oder der Engländer oder der Afrikaner oder der Sofeten oder der Kaltwetteranbeter.
Es spricht in der Sprache der Hoffnung.
Es spricht in der Sprache des Vertrauens.
Es spricht in der Sprache der Kraft und in der Sprache der Leidenschaft.
Es ist die Sprache des Herzens und die Sprache der Seele.
Aber es ist immer dieselbe Stimme.
Es ist die Stimme unserer Vorfahren, die aus uns sprechen.
Und die Sprache unserer Erben, die darauf warten, geboren zu werden.
Es ist die kleine, leise Stimme, die sagt, dass wir alle eins sind.
Ungeachtet des Blutes, ungeachtet der Hautfarbe, Ungeachtet der Welt,
Ungeachtet der Nationen sind wir eins.
Ungeachtet des Leids, ungeachtet der Klimakatastrophe, Ungeachtet der Verluste,
Ungeachtet der Furcht. Wir sind eins.
Hier, vereint im Streben nach unserem gemeinsamen Ziel, anerkennen wir hiermit die einzige Wahrheit und die einzige Regel:
Dass wir gütig zueinander sein müssen.
Denn jede einzelne Stimme bereichert uns und adelt uns.
Und jede verlorene Stimme schwächt uns.
Wir sind die Stimme des Universums, die Seele der Schöpfung, das Licht der Weisheit, das uns den Weg in eine bessere Zukunft erleuchten wird.
Wir sind eins.

Gesegnete Weihnachten Euch allen
von Michael (kaltwetter.com)

 

Damit wir nicht vergessen, wie schön der Winter ist. In einer klimakatastrophalen Erwärmung mehr als je zuvor ..., kaltwetter.com
Damit wir nicht vergessen, wie schön der Winter ist. In einer klimakatastrophalen Erwärmung mehr als je zuvor …
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  • Peter Paul

    Lieber Michael,
    sehr gute und weise Worte. Ein gesegnetes Weihnachtsfest dir und deiner Familie, und das alle deine (kalten) Wünsche in Erfüllung gehen .Lg Sven

  • Michael Bodin

    Auch von mir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest an Dich und Deine Familie.
    Natürlich auch an alle anderen Leidensgenossen hier : Ein Frohes Fest !!!

  • jojo

    Auch von mir frohe Weihnachten(oder ist Pfingsten?)

  • Sara Bosshard

    Ebenfalls schöne Weihnachten. Wenn ich die aktuellsten Modelle richtig interpretiere, so dürfen wir wenigstens ab 30. Dezember in der Schweiz mit Schneefall bis etwa 1000 Meter rechnen. Immerhin.

  • Lossoth

    No man is an Iland, intire of itselfe; every man
    is a peece of the Continent, a part of the maine;
    if a Clod bee washed away by the Sea, Europe
    is the lesse, as well as if a Promontorie were, as
    well as if a Manor of thy friends or of thine
    owne were; any mans death diminishes me,
    because I am involved in Mankinde;
    And therefore never send to know for whom
    the bell tolls; It tolls for thee.
    John Donne
    (Kein Mensch ist eine Insel, ganz für sich allein. Jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des festen Landes. Wäscht das Meer eine Scholle fort, wird ganz Europa ärmer, als ob eine Landzunge verschlungen würde, oder ein Schloß, das deinen Freunden gehört oder dir selbst. Jeder Tod macht mich ärmer, denn ich bin hineinverstrickt in die Menschenwelt. Und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt. Sie schlägt immer für dich.)
    In diesem Sinne frohes Fest und hoffentlich bald Kälte und viel Schnee bis April!

  • Alptraum der Sofeten

    Ein schönes, entspanntes und Familiäres Fest wünsche ich allen mit ihren Familien 🙂
    Natürlich auch dem Michael mit seiner Familie. Der hier wieder einen prachtvollen Artikel hingelegt hat 😉
    Also die Schneeflocken die hier ab und zu durch tanzen sind cool 🙂

  • HaMa1975

    Amen ! Auch von mir an dieser Stelle Euch allen Frohe Weihnachten ! Foto vom Traumwinter 2010: 20.12.2010.

  • Jo1965

    Auch von meiner Seite allen eine frohe Weihnacht und speziell noch mal ein dickes Lob an Michael für diese Seite, wo sich echtes wissenschaftliches Niveau zum Thema Wetter und Klima mit wunderbaren Seitenhieben und Satire gegen all die nervtötenden Mildwinter-, Hitzesommerfreaks und Anbeter des himmlischen Fusionsreaktormonsters vereint. Ganz großes Kino!!
    Und noch ein paar persönliche Wünsche: All die Sofeten, die sich jetzt wahrscheinlich wieder zu Tausenden an den Stränden der Kanarischen Inseln, Thailands, der Karibik etc. intensiv der Züchtung ihrer malignen Melanome widmen, tut uns einen großen Gefallen: Bleibt einfach da!!
    Und möge der Sommer 2016 (zum Glück noch ein bisschen hin!) trotz der rasanten Erderwärmung mal im 1970er-Jahre Retrostyle daherkommen, nämlich einfach kühl und nass!

    Zum Abschluss auch von mir zwei Bilder zum Träumen. Das erste, man glaubt’s nicht, vom Februar 2015 auf den Höhen des Bergischen Landes, das zweite vom Januar 2010 im Rothaargebirge.