Seit dem Herbst 2016 ist das Klima entkoppelt. Es wird im Sommer der Nordhemisphäre zu immer schlimmeren und längeren Hitzewellen vor allem in Südeuropa und Süddeutschland kommen, die lebensgefährlich sind. © shutterstock.com
Seit dem Herbst 2016 ist das Klima entkoppelt. Es wird im Sommer der Nordhemisphäre zu immer schlimmeren und längeren Hitzewellen vor allem in Südeuropa und Süddeutschland kommen, die lebensgefährlich sind. © shutterstock.com

Südeuropa erlebte von Mai bis Anfang August 2017 die schlimmste Hitzekatastrophe seiner Geschichte. Die deutschen Medien ignorieren es nahezu völlig, damit der deutsche Sommerfetischist (Sofet) nicht in seiner Hitzeperversionswelt gestört wird. Oder man liest in der „Bild“ vom Erzsofetenmeteorologen Jung, dass man dorthin reisen müsste, um echten Sommer zu erleben – ein unfassbar zynischer Hohn für alle, die in der Hitze bereits gestorben sind und ein Paradebeispiel für das menschenverachtende, typisch deutsche Sofetentum!

Ich muss mich nicht weit aus dem Fenster lehnen, um klimatologisch die völlig offensichtliche Schlussfolgerung zu ziehen: Diese Hitze wird die Regel werden. Südlich der Mainlinie wird es auch in Deutschland zu immer mehr Hitzewellen kommen.
Deutschland selbst wird nie wieder in den nächsten Jahrhunderten (mit oder ohne Menschen) einen „Kaltsommer“ oder „Normalsommer“ bekommen im Mittel 1961-1990. Das ist im 24. Warmsommer in Folge derzeit keine Überraschung.

Leider wird die bereits lebensbedrohliche Situation nicht so bleiben wie im Jahr 2017. Die Klimakatastrophe wird durch die Spätfolgen der bereits erfolgten Erwärmung, durch die weiter massiv ansteigenden Treibhausgase und durch die Verschärfung über klimatische Kipppunkte sich immer schneller steigern.

Der Sommer 2017 und Südeuropa kann somit, ebenso wie der El Nino-Sommer 2015 und der 70.000-Tote-Sommer 2003 als Blick in die Zukunft gelten.

„Gesundheitlich besonders belastend sind heiße Tage (Maximumtemperaturen >35 °C) in Kombination mit tropischen Nächten (Minimumtemperaturen >20 °C), da die Nächte dann eine Erholung von der Tageshitze unmöglich machen. Gebiete mit solchen Konstellationen sind auch gegenwärtig schon in den europäischen Flusstälern und an der Mittelmeerküste zu finden. Nach Modellprojektionen werden sie sich weiter nach Norden ausdehnen. Gegenwärtig kommen solche Tage im Mittelmeerraum etwa zehn Mal im Sommer vor. Gegen Ende des 21. Jahrhunderts ist hier nach dem A1B-Szenario mit 40 solcher Tage in jedem Sommer zu rechnen. In Mitteleuropa finden sich heiße Tage in Kombination mit tropischen Nächsten im Mittel nur alle zwei Jahre einmal, was sich nach Modellprojektionen bis 2100 allerdings auf fünf Mal pro Sommer steigern wird. Gesundheitlich noch belastender kann eine sehr hohe gefühlte Temperatur sein, die in Kombination mit hoher Schwüle auftritt. Eine gefühlte Temperatur von über 40 °C kommt im Mittelmeerraum heute 1,6 Mal und in Mitteleuropa 0,5 Mal pro Sommer vor. Diese Werte werden möglicherweise auf 16 und 3,2 Mal pro Sommer zunehmen. Betroffen werden vor allem die großen Ballungszentren am Mittelmeer sein wie Athen, Marseille, Neapel und Rom, da hier der verstärkende Effekt der städtischen Wärmeinsel noch hinzukommt.“

Wiki Bildungsserver nach: Fischer, E.M., and C. Schär (2010): Consistent geographical patterns of changes in high-impact European heatwaves, Nature Geoscience 3, 398-403.

Vorgeschichte: Waldbrände in Portugal und Rekordhitze in Spanien

Seit etwa dem 10. Juni 2017 kam es zu einer Wetterlage, die ungewöhnlich heiße Festlandsluft nach Spanien und Portugal brachte. Verstärkt durch die Treibhausgase unserer Epoche wurden örtliche Hitzerekorde gebrochen. Darunter am 17. Juni 2017 in Madrid-Barajas mit 40,1 Grad Celsius.
Am 13. Juli 2017 kam es in Cordoba zu einem Hitzerekord mit 47 Grad und in Montoro ein Landesrekord mit 47,3 Grad Celsius.

Als Folge der Gluthitze entwickelten sich in Portugal Waldbrände, die 60 Menschen das Leben kosteten.

Der schlimmste Sommer der Historie in Italien und lebensgefährliche Gluthitze auf dem Balkan

Grundlagenübersicht von Wikipedia: Hitze und Unwetter in Europa 2017.

Deutlich zu erkennen die Hitzewelle in Südeuropa, darunter auch das Adriatische Meer östlich Italiens mit extremen Wassertemperaturen. © <a target="_blank" href="http://cci-reanalyzer.org/wx/DailySummary/#T2_anom">Climate Reanalyzer</a>
Deutlich zu erkennen die Hitzewelle in Südeuropa, darunter auch das Adriatische Meer östlich Italiens mit extremen Wassertemperaturen. © Climate Reanalyzer

Die Schreckensmeldungen aus Südeuropa waren immerhin in abgeschwächter Form in der Presse zu lesen und muten geradezu zynisch an, wenn man sofetische Touristen in den Mittelpunkt stellt statt eine Bevölkerung die auf lange Sicht im Alter und bei Krankheit im Sommer dem Tod geweiht ist: Welt – Erschöpfte Touristen und Waldbrände.

Die Temperaturen von weit über 40 Grad Celsius resultierten in den heißesten Sommer seit 200 Jahren in Italien. Es kam stellenweise zu Wasserversorgungsengpässen.
Im Unterschied zum vom jahrzehntelang geprägten Sommerfetischismus  (Sofetentum) in Deutschland benennen Italiener die mörderischen Sommerhochs mit Namen aus der Hölle – in diesem Fall hieß das Hoch passenderweise „Luzifer“.

Die klimatischen Folgen sind noch weitaus weitreichender als die Hitzetoten und der tägliche Überlebenskampf in der Hitze: Als Folge von „Luzifer“ schmelzen die alpinen Gletscher rapide. Dabei kam es in Österreich zu Muren, also Schlammlawinenabgängen, da sich die Erdmassen ohne Permafrost destabilisieren.
Die Wassertemperaturen im Mittelmeer steigen bis 30 Grad und führen zu Versauerung und Massensterben.

Auch auf dem Balkan ist die Lage prekär gewesen bei weit über 40 Grad, verbogenen Eisenbahnschienen und einer Warnung der Regierung, im Haus zu bleiben. Selbst Stromausfälle wurde als Folge der Hitze erwartet.
Das gleiche Bild bietet sich in Griechenland. Wo immer man im Sommer 2017 rund um den Mittelmeerraum schaute: Eine Hitze jenseits der Vorstellungen und Erfahrungen prägte das Geschehen.

Vorgeschmack auf die Zukunft

Hitzewellen werden exponentiell zunehmen, wissen Klimaforscher bereits seit Jahren zu berichten. In Indien starben 2015 schätzungsweise 3.500 Menschen in einer lebensgefährlichen Hitzewelle. Der Sommer 2003 forderte bekanntlich in Europa 70.000 Todesopfer. Im Sommer wird der Mittelmeerraum auf Jahrzehnte betrachtet nahezu unbewohnbar. Das gleiche gilt außerhalb Europas für den Nahen Osten und offenbar auch für Südasien.

Kaltwetter.com hatte im Frühling 2017 bereits gemutmaßt, dass sich die Entkopplung des Klimas, die sich mit der sterbenden Arktis seit Herbst 2016 mit dem sog. „Waccy-Effekt“ offenbart hat, auch auf den Sommer auswirken könnte. Theoretisch sollte der Sommer der Nordhemisphäre fortan in Hitze versinken, insbesondere abseits der Küsten mit Atlantikeinfluss.
Genau dies ist geschehen, wobei auch eine ungünstige Wetterlage mit einem eingelagerten Tief dazu führte, dass Afrikanische Luft in den Mittelmeerraum geführt wurde. Allerdings ist es immer eine „Ungünstigkeit“, die zu Katastrophen führt und in fast allen hat die Klimakatastrophe, die als „Klimawandel“ verharmlost wird, ihren Anteil. Deutschland kam in diesem Sommer nördlich der Mainlinie mit einem blauen Auge davon, da der Jetstream weit südlich verlief.
So viel Glück wird man in den kommenden Jahren nicht erwarten dürfen – insbesondere ab etwa 2023 nicht mehr, wenn die Sonne vermutlich wieder aktiver wird hinsichtlich der Sonnenflecken, die Nordatlantische Oszillation als Folge wieder positiver wird und dann erst das ganze Horrorpotential des Sommers in einer Treibhausgaskatastrophe schlimmer wie 2003 sich entfalten wird.

Wir erleben als Folge live den Untergang unserer Welt, die im Sommer in der Nordhemisphäre zwangsläufig als Folge des immer mehr entkoppelten Klimas in Glut und Asche versinkt. Alte und kranke Menschen sterben und niemanden kümmert es. Wir bringen Mitglieder unserer eigenen Spezies mit einem unfassbaren Klimawahnsinn um und zucken die Schultern oder applaudieren höhnisch noch der todbringenden Hitze, die wir selbst verursachen – so verhält sich der Homo sapiens in seiner besten Tradition.

Deutlich erkennbar in der Prognose zum 07. Mai 2017 gleich sechs "Ausbeulungen" (Rossbywellen). © meteociel.fr
Die durch die Treibhausgase erfolgenden „Ausbeulungen“ (Rossbywellen, hier: 6er-Konstellation) des Jetstream führen zu einer Resonanz, also Unbeweglichkeit des Jetstreams wie hier 07. Mai 2017. Hochschaukeln von Extremwetterlagen durch fehlende Weiterbewegung werden zur Regel. © meteociel.fr

Es ist ohne jeden Belang, ob die Hitzewelle durch Treibhausgase verstärkt wird, ob sie vor allem meteorologischen Charakter haben und todbringende 40+ Grad bringen, ob sie durch resonante Rossbywellen (was ist das?) entstehen mit wochenlanger Todeshitze oder durch eine stärkere Nordverlagerung der Subtropen im Rahmen der Innertropischen Konvergenzverschiebung. Der Punkt ist: Die Hitzewellen werden sehr schnell sehr häufig und sehr lang werden mit extremsten Temperaturen.

Der Klima“wandel“ wird nicht erst irgendwann kommen, er ist mit voller Wucht schon längst da und übertrifft die Befürchtungen um ganze Potenzen. Was wir 2015, 2016 und 2017 erlebten, wurde für 2040 vorhergesagt und ist bereits eingetroffen. Es wird nicht so bleiben. Wo das Ende ist, weiß derzeit keiner.

Man weiß nur eines: Im Sommer wird es nun jedes Jahr Hitzewellen geben, sehr oft in Südeuropa und oft in Mitteleuropa südlich der Mainlinie. Die Temperaturen werden mit den steigenden Treibhausgasen ansteigen. Sie werden im Sommer das Mittelmeer, den Nahen Osten und Spanien beinahe unbewohnbar machen und das Leben paralysieren. Es wird in Spanien eine Wüstenbildung voranschreiten, Wasserknappheit herrschen, die Ernten werden einbrechen, die Wetterextreme durch die Folgen der Hitze massiv zunehmen, die Waldbrände werden ganze Landstriche verwüsten.
Und die Menschheit? Wird blind bleiben. Und sie wird nicht mehr verstehen und nicht mehr erinnern, wie das Klima und das Leben wundervoll in früheren Zeiten war. Der Kampf ums Überleben hat längst begonnen.

Die Rettung besteht angesichts politischer Handlungsunfähigkeit einzig und allein in der Flucht – Norddeutschlands Küste und die skandinavischen Länder unter Einbeziehung Islands sind die Rettungsinseln, wo man noch für viele Jahre sicher sein wird.

Und außerhalb Europas? 1,5 Milliarden Tote?

Blickt man über den Tellerrand Europas in die Welt, sieht die Lage noch prekärer aus. Immerhin gibt es Regionen, die bereits im normalen Klima des letzten Jahrtausends prädestiniert für Hitze waren.

Hitzewellen sind in Indien, Nepal, Pakistan im Frühling vor dem Monsun nichts Ungewöhnliches, nehmen an Intensität und Dauer jedoch stetig zu. Bereits 2004 und 2005 verzeichnete man Temperaturen bis 50 Grad Celsius und hunderte Hitzetote. © <a target="_blank" href="https://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=5603">NASA Earth Observatory</a>
Hitzewellen sind in Indien, Nepal, Pakistan im Frühling vor dem Monsun nichts Ungewöhnliches, nehmen an Intensität und Dauer jedoch stetig zu. Bereits 2004 und 2005 verzeichnete man Temperaturen bis 50 Grad Celsius und hunderte Hitzetote. © NASA Earth Observatory

Glaubt man der Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT), dann wird es bis 2100 etwa 1,5 Milliarden (!) Tote in Südasien geben, wenn sich an der Situation und unserem Verhalten nichts ändert. Das klingt extrem. Wie bei allen Quellen dieser Art sollte man also die Seriosität der Studie überprüfen, wobei in unserer Welt der politisierten Gehirnwäsche noch lange nicht alles seriös ist, was als seriös gilt …

Was ist das MIT?
Es handelt sich um eine 1861 gegründete Technische Elitehochschule in Cambridge, Massachusetts/USA. Das ist nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich jedoch ist das traditionelle Selbstverständnis des MIT: „Das Ethos des MIT ist ausgeprägt antiautoritär, gleichzeitig glaubt man an den Sinn einer Leistungselite, deren sozialer Status sich aus intellektueller Überlegenheit heraus rechtfertigt, nicht aus der Herkunft oder formaler hierarchischer Positionen.
Am MIT ist es Usus, dass Informationen offengelegt werden sollen und nicht verdeckt werden dürfen. Jede Behauptung ist möglicher Gegenstand einer kritischen Überprüfung, ihre Akzeptanz darf sich nicht auf allgemein gültige Ansicht oder Direktiven „von oben“ berufen.“ (Quelle: Wikipedia).

Sollte diese Einschätzung korrekt sein, so kann man das MIT als unabhängige und durchweg seriöse Quelle betrachten, deren Erkenntnisse unabhängig von Politik und Weltbild gewonnen wurden.
Die Kommentare unter dem Artikel aus „Die Presse“ sind übrigens ein perfekter Beleg dafür, dass der Homo „sapiens“ unverändert den Weg aus Vollverblödung und Selbstvernichtung gehen möchte. Auch das wundert nicht in unserer Welt, die sich seit 1989 in die größte Krise ihrer Existenz entwickelt.

Führt der Methananstieg durch eine rasante Steigerung zu einer Methanapokalypse? Oder bleibt die Katastrophe aus?
Brennt der Mensch seinen einmalig schönen Planeten weg und sich gleich mit?

Die Studie des MIT ist somit nicht nur bloß ernst zu nehmen. Ich würde die Lage so einschätzen, dass es nicht bis 2100 dauern wird, dass sich die Lage wie beschrieben verschärft, sondern dass 2050 weitaus wahrscheinlicher ist. Ob es wirklich zu 1,5 Milliarden Toten kommt sei nun dahingestellt. Vermutlich wird es eher Millionen von Klimaflüchtlingen geben, da die Menschen unter dem Eindruck der Klimakatastrophe zu entkommen versuchen.

Ob diese düsteren Zukunftsvisionen Wirklichkeit werden, entscheidet sich Monat für Monat, Jahr für Jahr in den beobachteten Teilbereichen von Biologie, Geologie, Klimatologie und Meteorologie. Derzeit muss man leider unvoreingenommen festhalten, dass selbst die extrem empfundenen Prognosen wissenschaftlich haltbar und somit wahrscheinlich sind. Dass die Lage sich bessert, ist durchaus möglich, aber aus heutiger Sicht nicht belegbar und äußerst unwahrscheinlich.

Artikel
Spiegel über die MIT-Studie: Hitze könnte Südasien teils unbewohnbar machen
Die Presse über die MIT-Studie: Schwüle Hitzewellen könnten 1,5 Milliarden Menschen töten

Artikel von kaltwetter.com
Sommer in der Zukunft: Eine Lebensgefahr
Die Hitzekatastrophe von Indien und ihre Ursachen
Neue Studie des DWD warnt vor Hitzetoten durch die Klimakatastrophe




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  • Stefan

    Sehr gute Darstellung der Situation, Micha. Ein Schritt weiter in die Apokalypse. 😛

  • Michael Schletz

    Wieder einmal lesenswert!

    Ich denke aber, dass die Folgen noch nicht beziffert werden können. Ergiebige Niederschläge stehen im August im Süden sowieso nicht an der Tagesordnung, da wird die Erlösung noch auf sich warten lassen.

    Bei den Werten einer Station 30 km nordwestlich von Rom habe ich doppelt hinsehen müssen: Mit 31.Juli wurden gerade mal 39% des normalen Niederschlags von Jänner-Juli erreicht, im Juli und Juli waren es ganze 3 Tage Niederschlag mit 8 mm in Summe.

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  • Thomas U.

    Man kann auf diesen Bericht noch etwas hinzufügen, das die Lage noch etwas weiter verdunkelt. Es gibt einen sprunghaften Anstieg der Torf-Flächenbrände in — Grönland!

    Quelle: Welt.de (https://www.welt.de/wissenschaft/article167593002/Ein-gewaltiger-Flaechenbrand-der-sich-vom-Boden-naehrt.html)
    Zitat:
    „[…]Erst seit 2000 gibt es regelmäßige Satellitenaufnahmen aus der Arktis. In dieser Zeit hat die Menge an Feuern zugenommen, vor allem in den letzten zwei Jahren. „Flächenbrände gab es in Grönland schon immer“, twitterte der Polarforscher Stef Lhermitte von der Technischen Universität Delft, „aber 2017 wurden außergewöhnlich viele durch Satelliten aufgezeichnet. […]“

    Nach allen Berichten aus den unterschiedlichsten Quellen befürchte ich, dass es in spätestens 20 Jahren auch für uns extrem kritisch wird. Dieses Jahr habe ich mehrere wirklich außergewöhnliche Starkniederschläge erlebt – wie aus dem Nichts kamen vereinzelt sehr dicke Regentropfen herunter. Sekunden später prasselte es so stark, dass die Tropfendichte etwa der einer guten Dusche entsprach. Das war wirklich irre. Schlagartig war das Wasser auf der Straße knöchelhoch. Berichte von Freunden, die in der Region (Berlin) wohnen, sagten, dass diese Art der Niederschläge in den letzten Jahren (nicht Jahrzehnten) sehr stark zugenommen hat. Da kann man nur mit großer Sorge in die Zukunft blicken.

  • Dämonid

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    (c)http://knowyourmeme.com/memes/people/kc-green

    Was anderes fällt mir dazu nicht ein…

  • Dämonid