Kitzingen und der Hitzerekord: Ungewollter Nachweis der Idiotie des Menschen, hobvias sudoneighm auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0
Kitzingen und der Hitzerekord: Ungewollter Nachweis der Idiotie des Menschen, hobvias sudoneighm auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

40.3 Grad. Wetter.com meldet: „Kitzingen freut sich über den Hitzerekord und versöhnt die Bürger mit den tropischen Temperaturen“.

Applaus.
Die Klimakatastrophe sorgt für Dauerdürren und eine beispiellose Hitzewelle mit etlichen Toten. Kitzingen scheint jedoch nur aus Sommerfetischisten zu bestehen, wenn es nach wetter.com geht.
Der Bürgermeister wird zitiert: „Die Leute müssen nicht mehr ins südliche Ausland oder auf irgendwelche einsame Inseln“, betonte der Oberbürgermeister.“ Nein, Kitzingen selbst liegt jetzt – obwohl auf 49 Grad nördlicher Breite gelegen – in den Tropen und alle finden das gut. In 20 Jahren kann der Bürgermeister dann stolz verkünden „Die Astronomen müssen nicht mehr zur 500 Grad-heißen Venus, um schmelzendes Gestein zu beobachten.“

Nicht unterscheidbar: Das friedlich vor sich hin schmelzende Kitzingen in einigen Jahren UND die Oberfläche der Venus
Nicht unterscheidbar: Das friedlich vor sich hin schmelzende Kitzingen in einigen Jahren UND die Oberfläche der Venus

Wenn es jemals einen Beweis für die Idiotie der Menschen inmitten der Klimakatastrophe gab – bittesehr, hier ist er!
Genauso sinnvoll wie die Aussage des Bürgermeisters wäre die Frage eines Reporters mitten in der Schlacht von Verdun an einen sterbenden Soldaten, was er denn für seinen Lebensabend plane.

Aber es gibt ja noch weitere Vorteile der Folgen der Klimakatastrophe:

Dürre in Deutschland: Wasser wird zum Luxusgut und endlich weiß man, was man der ollen Verwandtschaft schenken kann, was keiner mehr besitzt.

Aussterben der Meerestiere: Sie mochten Fisch doch ohnehin nie, stimmts? Und endlich hören diese Haiangriffe auf. Endlich kann man wieder ohne Quallenbelästigung baden. Und immer dieser eklige Sauerstoff im Meer! Wer will schon sauren Stoff?

Arbeitsplätze: Aufgrund der erwarteten pro Jahr ansteigenden Zahl von 5000 Hitzetoten wird sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt endlich entspannen. Der Kitzinger Bürgermeister wird vermutlich wie sein Kollege in Florida das Wort „Klimawandel“ verbieten und ebenso die Benutzung von Klimaanlagen* in den städtischen Büros, damit die Mortalitätsrate auf einem für den Arbeitsmarkt akzeptablen Niveau bleibt.

Tornados: Der Bürgermeisterkollege in Bützow (Mecklenburg-Vorpommern) ist stolz auf das Ausmaß der Zerstörung, den der Tornado hinterlassen hat. Die Leute müssen nicht mehr nach Amerika*, so der Bürgermeister, sondern endlich könne man auch in Deutschland die Toten und zerstörten Häuser sehen, die den Alltag lustig durcheinanderwirbeln. Das wird den Tourismus deutlich beleben!

Tropische Krankheiten: Ein Vorteil der Hitzewellen, die sich aus der Klimakatastrophe ergeben, sind die neuen tropischen Parasiten und Erreger, die ebenso neue Krankheiten bringen, um das Tropengefühl von Kitzingen perfekt zu machen. „Tropenkrankheiten sorgen für eine authentische Atmosphäre, die das Urlaubserlebnis einmalig und unverwechselbar macht“, so der Kitzinger Bürgermeister. Vielleicht kommt es sogar zu einer Pandemie, die von Kitzingen ausgeht, dann würde der Ort sogar in der Welt berühmt werden. Gratulation!

Ein Kitzinger Bürger genießt das Sonnenbad bei 40.3 Grad. Gratulation zum Hitzerekord!
Ein Kitzinger Bürger genießt das Sonnenbad bei 40.3 Grad. Gratulation zum Hitzerekord!

Andere Städte müssen sich nicht grämen! Die Klimakatastrophe schreitet ungebremst fort und wird in einigen Jahren 50-Grad-Sommer bringen. Jede Stadt kann die andere für die nächsten 500 bis 1000 Jahre jährlich übertreffen – auch wenn es dann längst keine Menschen mehr gibt, da diese zwischenzeitlich aufgrund der Hitze und der Folgen ausgestorben sind. Aber das sind nur unwichtige Nebensächlichkeiten, die unsere Freude über immer neue Hitze- statt Kälterekorde nicht trüben sollte.
Mit etwas Glück bilden die Trümmer der Geisterstädte Deutschlands dann einen Schriftzug, der aus dem All betrachtet außerirdische Besucher warnt und über die menschliche Geschichte aufklärt: „Zu dumm, um zu überleben!“

Es wäre zwar politisch unklug, aber damit Deutschland überlebt, wäre es gut, wenn man alle Sommerfetischisten zwangsausweist und irgendwo in die Sahara, die Atacamawüste und in die Dash-e-Lut verfrachtet, damit sie ihre Hitze haben und damit Deutschland wieder von Menschen regiert wird, die wissen, was die Stunde geschlagen hat. Da wären sogar die verlorenen Griechen-Milliarden viel besser angelegt, um das Ganze zu finanzieren.

Denn allmählich kommt man sich wie in einer ungewollten Parodiesendung vor: Während die Zeichen der Klimakatastrophe immer zahlreicher und deutlicher werden, jubeln die hitzeperversen Hohlbrote der Gesellschaft über ihren eigenen Untergang und den ihrer Kinder und Kindeskinder – „Klasse, wir sterben aus!“.
Und warum? Weil diese hitzegeilen Schreihälse nicht einmal einen Tag in die Zukunft sehen, geschweige denn Jahre und dann betroffen die Hand vor den Mund schlagen, wenn plötzlich Millionen sterben. Dass sie jahrelang die Warnungen missachtet haben und Menschen als „hysterisch“ und als „Verschwörungstheoriker“ abstempelten, die pausenlos auf diese Gefahren hinwiesen, das, ja das „konnte man ja nicht ahnen“. Doch man konnte. Aber man braucht ein Gehirn* dafür.





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  • FalkvonTrasic

    Angesichts der von der dpa übermittelten Statements verbleibt der Satire kein einziger Millimeter mehr!
    Ich habe verzweifelt nach einem Hinweis auf den Postillon etc gesucht aber keinen gefunden!
    „Die Luft war wie in der Sahara, richtig warmer Südwind, so dass auch der Wind wenig Abkühlung gebracht hat“, schilderte Müller. „Es ging also nur, von innen mit viel Wasser löschen und von außen mit Wasser kühlen.“ Und die die Leiterin des Kitzinger Freibads, Verena Dammbach, ergänzte: „Egal, ob man im Wasser war oder nebendran am Beckenrand stand – man war auf jeden Fall nass.“
    Ich schlage Kitzingen eine Städtepartnerschaft mit Verdun vor. Auch eine Stadt, die durch unsägliche Dummheiten der Menschen berühmt wurde!
    „Die Luft war voller Blei, ein richtiges Splitterszenario so dass der Schützengraben wenig Schutz geboten hat“, schilderte Leutnant Müller. „Es ging also nur sich selbst den Hoden wegschießen oder, weil ich ja keinen habe, anderen den Hoden wegschießen“. Und die Leiterin der mobilen Hospizeinheit, Vulvarena Dummbach, ergänzte: „Egal, ob man bei den Deutschen kämpfte oder bei den Alliierten – man war auf jeden Fall tot.“

    • Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder vielleicht doch eine kleine Ergänzung: Kitzingen hat bereits eine Städtepartnerschaft mit
      Montevarchi – Italien und
      Prades – Südfrankreich.

      Nach bisher dementierten Pressemitteilungen sollen weitere Städtepartnerschaften mit El Azizia in Libyen (einst heißester Ort der Erde, wegen Messfehler aberkannt – das Thermometer war geschmolzen, http://www.welt.de/reise/Fern/article117871324/Heissester-Ort-der-Erde-feiert-Hitzerekord.html) und Riedstadt in Tropenhessen (Ort einer bekannten psychiatrischen Anstalt) eingegangen werden.
      Was immer man auch über Kitzingen sagen mag: Die Städtepartnerschaften machen Sinn und sind zukunftsweisend!

  • Asaad Chneker

    Ja, die Nachrichten tun so, als bestünde Deutschland nur aus Themenpark- und Freizeitbranchen, welche wirtschaftlich positive Auswirkungen, durch die abnorme Hitze erfahren. Keiner denkt mal an die Agrarwirtschaft….aber macht ja alles bei der Hitze Spaß, wenn kein Essen mehr da ist… Glücklicherweise habe ich in meiner Bachelorarbeit anhand von Nestle gezeigt, wie zu warmes Wetter zu Beschaffungsengpässen führen kann. Dieser Seitenhieb Richtung Sommerfetischismus hat gut getan 😀

  • Asaad Chneker

    Interessanter Artikel! Hat aber nicht direkt was mit meiner Arbeit zu tun, da es bei mir mehr darum geht, wie das Wetter als Risiko einzelne Branchen betrifft und wie man sich gegen diese absichern kann. Während einige Branchen von sehr heißem Wetter finanziell profitieren, verlieren andere wiederum enorm viel Geld. Aber nicht weniger interessant das Ganze.

  • Herrmann Walhalla

    Da verschlägt es mir nun aber wirklich die Sprache…! Der Begriff Synapsen-Fasching ist angesichts dieser bodenlosen Dummheit und Ignoranz DEUTLICH UNTERTRIEBEN! Hier sind eindeutig die vermutlich letzten Hirnzellen durch diese unsägliche Hitze pulverisiert worden!
    Dieser Bürgermeister, hoffentlich nicht stellvertretend für alle seine Bürger, ist ein Paradebeispiel für das Denken in Millimeter-Abständen.
    Ein kleines Kind hat hier eindeutig mehr Verstand! Es weint, schreit und stöhnt unter solch einer Hitze – und warum? Weil hier das eigene Wohlbefinden kollabiert. Aber der erwachsene Sommerfetischist hält da eisern dagegen und ignoriert einfach alles. Mehr noch, er prahlt sogar damit, wie (verlogen) schön das doch ist.
    Ein furchtbar trauriges Beispiel für Ignoranz und verdrehtes Denken statt Vernunft und dem Erkennen der Gefahr!
    Trotz allem geniesse ich gerade die angenehmen Temperaturen! 🙂

    • Besondere Idiotiebrisanz ergibt das Ganze angesichts der Warnungen des Bundesumweltamtes und sogar eine Strategiepapiers der Kommunen, das massive Veränderungen aufgrund des Klimawandels in den Städten fordert und das der Bürgermeister eigentlich kennen sollte. Vielleicht sitzt er aber auch nur in seinem vollklimatisierten Büro und versucht selbst aus Katastrophenmeldungen das Beste zu ziehen. Das Hochjubeln von lebensgefährlichen Temperaturen und damit ungewollte Verspottung vor allem älterer Menschen, die entweder durch die Hitze bereits gestorben sind oder im Krankenhaus landeten und die auch Kitzinger Bürger sind, ist im dabei wohl nicht in den Sinn gekommen. Symptomatisch für Deutschland.

  • Melli

    +++ Hitzingen +++ Wetterhahn entzündet Kirchendach +++ Nur durch das geistesgegenwärtige Handeln des Hitzinger Küsters konnte am Sonntagabend ein Großbrand in letzter Sekunde verhindert werden. Durch einen tropfenden Wetterhahn auf dem Dach der Hitzinger Stadtpfarrkirche St. Johann waren gegen 18:45 nach Ende der Vesper einige der unterhalb befindlichen Dachschindeln in Brand geraten. Der Küster bemerkte bei seinem abendlichen Rundgang zufällig die Rauchentwicklung auf dem Kirchturm. Als die Feuerwehr nach wenigen Minuten eintraf, schlugen bereits heftige Flammen aus dem mittleren Abschnitt des Turms. „Wären wir nur drei Minuten später gekommen, wäre bereits der gesamte Dachstuhl auch über dem Kirchenschiff in Flammen gestanden“, so Wehrleiter Heribert Feuerbach, „und nur wegen des ausklingenden Sommer-Grillfestes der Freiwilligen Feuerwehr standen überhaupt in so kurzer Zeit so viele Kräfte zur Verfügung. «Es ging also nur, von innen mit viel fränkischem Wein löschen und von außen mit Wasser kühlen.», sagt der Wehrleiter, „und weil der Hahn der Rekordhitze nicht standgehalten hat, muss nun ein neuer her, diesmal nicht mehr aus Kupfer, sondern aus einer speziellen Wolfram-Legierung“, erklärt Bürgermeister Müller, „damit so etwas in den nächsten 20 Jahren zumindest nicht wieder passieren kann.“
    Pfarrer Höll sieht die heißen Temperaturen mit Humor: «Die Armen Seelen müssen nicht mehr ins Fegefeuer, sondern können direkt hier auf dem Friedhof neben ihren in der geweihten Erde gebratenen Leibern dürstend hocken bleiben», lacht er augenzwinkernd, „und Schwester Walburga darf ihre Hostien künftig gleich unter unserem Himmel auf dem Fenstersims backen. Wenn nur nicht die vielen Stechmücken im Taufbecken wären, wegen der anhaltenden Trockenheit hat ihnen Gott der Herr an diesem gnädigen Ort wohl eine letzte Zuflucht gegeben.“

    Über das herrliche Sommerwetter freut sich auch der Verband der deutschen Schmeißfliegenzüchter VDS, der 2003 in Hitzingen gegründet wurde. „Wir können in Franken, und nicht nur dort, sondern auch in unseren Zweigverbänden, seit einiger Zeit schon quasi ab Aschermittwoch mit der Freilandzucht beginnen“, verkündet Verbandsvorstand Bruno Brummer,
    „in Häusern und Ställen sogar fast ganzjährig züchten.“ Die Außentemperatur müsse über 20, am besten 25 Grad liegen, so Brummer, und dies sei inzwischen schon regelmäßig ab etwa Anfang März herum bis Mitte November gewährleistet. „Ab 35 Grad im Schatten drehen die Tiere richtig auf“, freut sich Brummer, „bei einer Steigerung der Fortpflanzungsrate bis zu 500 Prozent. Nur zu Weihnachten geht die Produktion um etwa 30 Prozent zurück“, sagt er, „aber dann ist sowieso überall Feiertag.“ Und kurz nach Lichtmess beginne ja schon bereits wieder die Eierlage.

    • hahaha vielen Dank Melli, für diese Ergänzungen der Vorteile der Klimakatastrophe und den herrlichen Beitrag. 🙂 Schmeißfliegenzüchter – der Beruf der Zukunft. Wer hätte das gedacht lol
      „Die Armen Seelen müssen nicht mehr ins Fegefeuer, sondern können direkt hier auf dem Friedhof neben ihren in der geweihten Erde gebratenen Leibern dürstend hocken bleiben“ – jetzt fragt sich, ob die Katharer nicht doch recht hatten, die die Erde mit der Hölle gleichgesetzt hatten. Das würde zumindest die Temperaturen erklären 😉

  • Herrmann Walhalla

    Find ich auch toll geschrieben – Kompliment! 😀
    Wenn’s so weiter geht, droht uns allen unserer eigenes Hitzingen 🙁

  • Melli

    kaltwetter & Herrmann, vielen Dank 🙂 ich freue mich hier immer über all die herrlichen Artikel, und dann fiel mir das vorgestern ein^^ hat mir viel Spaß gemacht^^ wenn das halt alles nicht gleichzeitig so traurig wäre… Hitzingen ist überall…

  • Eva

    Die Sofeten denken doch nicht an sowas: Hauptsache SIE haben ihr soooooo schöönes Badewetter. Die Dumpfbackenmedien jubeln kräftig mit! Hurra endlich Sommer. Bloß nicht über den eigenen Tellerrand schauen!

    • Ob das noch jemals anders wird und sich Mentalitäten in der Gesellschaft unter dem Einfluss der Klimakatastrophe ändern? Ich habe ehrlich gesagt hier im Süden noch nie so viele Menschen über den verdammten Sommer fluchen hören wie dieses Jahr.

  • Eva

    Gehöre auch zu den armen Süddeutschen :-((( Es war echt die Hölle bei uns! Die meisten litten sehr. Nur die Aussage einer eingefleischten Sofetin wird mir immer in Erinnerung bleiben:(O-Ton) Sie freue sich schon riesig auf den Klimawandel, denn dann haben wir immer schönes Wetter. Ich denke das muss man nicht kommentieren! 🙂

    • Und auch sehr kurzsichtig. Denn wenn die Meeresspiegel steigen und die Dürre so weitergeht, bricht unsere Weltordnung zusammen, vor allem durch die Folgen wie Millionen Klimaflüchtlinge, Kriege und der Kampf um die Ressourcen die vor allem auch durch das Artensterben im Meer erfolgen werden.
      Wie man so kurzsichtig sein kann ist mir ein Rätsel. Solche Typen sollte man wirklich in die Wüste ausweisen. Ich würde doch auch nicht jubeln wenn eine Eiszeit die ganze Welt lahmlegt – auch wenn ich die Temperaturen als angenehm empfinden würde. Unfassbar.

  • Jo1965

    Kinder, jetzt seid doch mal nicht so gemein zu den So- und Hifeten, denn schließlich schafft es diese Spezies Mensch, uns alle mit ihrem wenn auch unfreiwilligen Humor zu unterhalten, z.B.:
    1. Ein Monat wie etwa dieser Juli liegt auch in unserer Gegend mal wieder bisher weit über dem klimatologischen Mittelwert bzgl. Temperatur und Sonnenschein. Zu trocken ist er auch, wenngleich nicht so extrem wie im Horrorsommer 2003. Und dann gibt es zwischendurch mal tatsächlich 2 bedeckte Tage mit Regen und Tmax knapp unter 20°C und schon ertönt der Sofetenchor: „Was für ein Usselwetter! Das soll Sommer sein!“ Mensch, das hätte selbst der von mir verehrte Loriot zu Lebzeiten nicht besser hingekriegt!
    2. Sofeten reisen bekanntermaßen in der Zeit von Juni bis August, auch wenn sie keine schulpflichtigen Kinder haben, dahin, wo es auch ohne den Einfluss des Klimawandels brüllend heiß ist, wie z.B. die Mittelmeerregion. Typische Kommentare nach der Rückkehr sind: „Teilweise 42°C im Schatten in Antalya, selbst unter dem Sonnenschirm oder direkt am Wasser war’s nicht auszuhalten. Gesehen haben wir von der Gegend so gut wie nichts, denn bei der Hitze war jede Bewegeung zu viel. Außerdem war in unserem Hotelzimmer die Klimaanlage kaputt, sodass wir kaum schlafen konnten. Aber war trotzdem wunderschön und nicht so grau und kalt wie in Deutschland!“ So etwas in der Art habe ich wirklich mehr als einmal gehört und ich frage Euch: Kann irgendein Comedian oder Kabarettist das toppen?