"Summer feeling" auch in Deutschland dank El Nino ...; © TNS Sofres auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Das Jahr 2015 wird als das El Niño-Jahr des Grauens in die Geschichte eingehen.
Es war nicht nur einfach ein El Niño, sondern der früheste und stärkste, den es jemals gab. Er führte global zu nie zuvor gesehenen Hitzebrennpunkten, als hätte jemand einen Bunsenbrenner auf den Planeten gerichtet, da die produzierte Ozeanhitze global über die Meeres- und Luftströmungen (wir erinnern uns: Ozeane und Luft, sprich Wetter, hängen direkt zusammen) verteilt wurde. Zwar gab es auch auf der winterlichen Südhalbkugel Kälteanomalien (Peru mit ungewöhnlicher Kälte, die dort niemand so kennt), doch zumeist waren es Hitzeanomalien, die hemmungslos wüteten und Europa im Sommer eine Hitzekatastrophe bescherten, die jeder Beschreibung spottet.

Auch durch El Niño stiegen global die Temperaturen sprunghaft an und katapultierten die Klimakatastrophe auf das nächste Treppchen zur Hölle. Hatte ich im Klimabericht 2014 nach einem ebensolchen Jahr der Hölle ohne El Niño prophezeit, dass das Jahr 2015 bestätigen könnte, dass wir uns in einer bereits unkontrollierten Klimakatastrophe befinden, so wissen wir nun die Antwort und sie gefällt uns nicht.

(1) Das Monster wird geboren: El Niño

Gestatten: Hitzemonster El Nino
Gestatten: Hitzemonster El Niño, © graemefazakerley auf deviantart.com, Lizenz: CC BY 3.0

Vor dem El Niño hatte ich im Frühjahr 2015 ebenso wie die Forscher noch gerätselt: Welche Auswirkungen hat der El Niño auf Deutschlands Sommer und hat er überhaupt eine Wirkung? Geahnt hatte ich freilich das Schlimmste: Führt der Mega-El Niño zu einem Horror-Sommer? Nach unfassbaren Wochen der Eskalation im Juli und August 2015 mit einem traurigen Hitzerekord in der Klimaapokalypsestadt Kitzingen wussten letztlich alle, dass der El Niño das Klimasystem Erde durcheinanderbringt und zwar zumeist durch abnorme Hitze.

Bis zum Zeitpunkt des El Niños war das Wetter noch halbwegs normal gewesen mit einem Mildwinter und einem anschließenden Frühling mit Kälteüberraschungen. Der El Niño selbst überschritt Anfang April 2015 erstmals die Grenze für einen schwachen El Niño (0,8 Grad Temperaturanomalie über dem Mittel), erreichte im Mai 2015 die 1,2-Grad-Grenze für einen durchschnittlichen El Niño und im selben Monat die 1,5 Grad-Grenze für einen starken Anstieg.
Aber das war nur der Anfang. Der Anstieg der Temperaturen in der küstennahen Zone 1.2 ging rasant weiter auf 2 Grad im Juni und auf unfassbare 2,5 Grad im Juli.
Man muss sich das richtig vorstellen: Die unglaublich hohen Temperaturen vor der Küste Südamerikas werden an die Atmosphäre weitergegeben und setzen so die Welt geradezu in Brand. Rückkopplungseffekte wie die Bipolare Telekonnektion führen zu einer Steigerung dieses Effektes und führen zu Temperaturanomalien, die gleichzeitig einen Blick in die klimakatastrophische Zukunft ermöglichen: Durch die abnorme Steigerung der Hitze haben wir eine in Brand gesteckte Welt gesehen, wie sie wohl im Jahr 2040 gang und gäbe sein wird.

Extreme – die Natur eines El Niño

Die im damaligen Artikel von mir herausgesuchten Vergleichsjahre anderer El Niño brachten für den Sommer 2 Hitzekatastrophen und 1 Kaltsommer zutage, sodass ich verwirrt und mit unklarem Ergebnis zurückblieb. Heute weiß ich: Beides kann zutreffen – der El Niño spaltet die Welt in Hitze und Kälte auf, wobei die Hitzeanomalien deutlich überwiegen. Der Sommer hätte also zu 10% ein Kaltsommer werden kömnnen, falls die Hitzebrennpunkte neben und nicht direkt auf uns gelegen hätten. So wurde die 90%-Option Wirklichkeit: Ein brennend heißer Sommer, der zu Leid und Tod führte. Überfüllte Krankenhäuser ohne Klimaanlagen, in denen vor allem alte Menschen durch Kreislaufversagen ihr Leben verloren, und wie jedes Jahr ermordeten Sofeten Tiere und sogar ihre eigenen Kinder durch grenzenlose Dummheit in PKWs, indem sie sie schlicht in der Gluthitze im Auto einschlossen, wo sie dann qualvoll starben – ich erspare mir und Euch die dutzenden Meldungen in der Presse …

Wir wissen somit nun auch, warum es vorher in El Niño-Jahren alles gab, nur keine Normalität: Extreme sind die Natur des El Niño, der durch verschiedene Mechanismen radikale Temperaturanomalien erzeugt. Je nachdem, wo diese liegen, befindet sich die Region (zumeist) im viel zu heißen Gebiet oder hat eben das Glück nicht gleich in einem „normalen“ Gebiet zu landen, das es gar nicht gibt, sondern in zu kühlem Klima.

(2) Planet Erde: 2015 im Alarmzustand

In der Klimabilanz 2014 hatte ich das Jahr 2015 ausgerufen, eine Bestätigung der Klimakatastrophe zu werden oder uns Hoffnung zu geben, dass alles ein großer Irrtum sei.
Die Zahlen: 2014 war bereits mit global 0.74 Grad Erwärmung über dem Mittel eine unfassbare Katastrophe, bei dem die Alarmglocken schrillen.
2015 hat einen kaum noch fassbaren Wert von 0.90 Grad Erwärmung über dem Mittel erreicht und somit alle Rekorde nicht nur gebrochen, sondern zertrümmert und die Hoffnung für eine Pause für die Menschheit ermordet.

Im Klimajahr 2015 betrug die Erderwärmung 0.90 Grad Celsius und 2015 war somit das heißeste je gemessene Jahr

Einen Sprung von 0.16 Grad Celsius in einem Jahr hat es zuvor niemals gegeben und dieser kann dem El Niño zugeordnet werden, der als Antreiber der Klimakatastrophe zu furchtbaren Naturkatastrophen geführt hat.
Wie ist die Zahl von 0.90 Grad Erwärmung zu verstehen? Man geht davon aus, dass eine Erwärmung von 2 Grad global, vermutlich sogar 1.5 Grad global eine irreparable Klimakatastrophe auslösen wird, die die Menschheit in der jetzigen Form nicht überstehen wird. Ab 1.5 Grad Erwärmung werden klimatologische Kipppunkte fallen, die wiederum die Erwärmung sprunghaft vorantreiben, sodass die Erwärmung immer schneller wird, bis die Folgen aus dieser Erwärmung unsere Welt zusammenbrechen lassen wird – von außen durch Naturkatastrophen, die sich direkt aus der Klimakatastrophe ergeben (Hitzewellen mit vielen Hitzetoten, Anstieg des Meeresspiegels, Massensterben in den Ozeanen durch sog. Todeszonen, Stürme, Zusammenbruch der Nahrungskette) und von innen durch Zusammenbruch der gesellschaftlichen Faktoren (Zusammenbruch der Weltwirtschaft, Milliarden Klimaflüchtlinge, Hungersnöte, Trinkwasservernichtung, Kriege um schwindende Ressourcen).

Prognosen des Verlaufs der Klimakatastrophe in verschiedenen Verlaufswahrscheinlichkeiten. Die aktuelle Erwärmung von 2015 ist bereits deutlich höher als die Prognosen. Irgendwo zwischen 1,5 und 2 Grad globaler Erwärmung wird ein galoppierender Effekt ausgelöst und die Existenzbedrohung der gesamten Menschheit akut; © <a target="_blank" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Global_Warming_Predictions.png">Robert A. Rohde auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>
Prognosen des Verlaufs der Klimakatastrophe in verschiedenen Verlaufswahrscheinlichkeiten. Die aktuelle Erwärmung von 2015 ist bereits deutlich höher als die Prognosen. Irgendwo zwischen 1,5 und 2 Grad globaler Erwärmung wird ein galoppierender Effekt ausgelöst und die Existenzbedrohung der gesamten Menschheit akut; © Robert A. Rohde auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im Jahr 2008 betrug die Erwärmung „nur“ 0.54 Grad Celsius. Die nahezu Verdoppelung der Erwärmung in nur 7 Jahren lässt Schlimmstes befürchten. Wenn man bedenkt, dass bei der NOAA Nord- und Südpol, die aufgrund der geografischen Lage sich noch stärker erwärmen als die Regionen um den Äquator, gar nicht in die Berechnung mit einfließen aufgrund fehlender Messsonden, dann möchte man im Grunde die Augen schließen, die Decke über den Kopf ziehen und nichts mehr weiter hören und sehen wollen.
Wir sind Zeitzeugen einer unfassbaren Klimakatastrophe, das sollten wir nicht vergessen, wenn wir die nächsten Jahre erwarten und akzeptieren müssen, dass dies erst der Anfang von Katastrophen sein wird, die wir uns heute noch nicht vorstellen können und die sich aus der Klimaerwärmung ergeben werden.

Blicken wir im Detail auf die Werte, so ergeben sich weitere Einzelheiten:

Unterteilt nach Land und Ozean stellen wir eine stärkere Erwärmung des Landes fest, da bisher die Ozeane den Großteil der vom Menschen hervorgerufenen Klimaerwärmung geschluckt haben. Die Klimabilanzen der letzten Monate zeigen jedoch, dass hier eine Grenze inzwischen erreicht ist und sich die Ozeane überdurchschnittlich erwärmen (und somit theoretisch in den Folgejahren die Klimakatastrophe noch stärker sich beschleunigen wird, eben auch an Land durch den Wegfall der Ozeane als „Puffersystem“):
Erwärmung des Landes: +1.33 Grad Celsius
Erwärmung der Ozeane: +0.74 Grad Celsius

Unterteilt nach den Erdhalbkugeln sehen wir, dass sich die Nordhalbkugel deutlich stärker erwärmt als die Südhalbkugel, was zum einen auf geografische Besonderheiten (Antarktis als Kontinent am Pol wirkt wie ein Kühlschrank, die Masse an Landflächen ist geringer als auf der Nordhalbkugel), zum anderen auf die Konzentration der Industrieländer mit ihren Emissionen von Treibhausgasen, die zunächst durch die Windsysteme der Erde in der jeweiligen Halbsphäre gehalten werden:
Erwärmung der nördlichen Hemisphäre: +1.09 Grad Celsius
Erwärmung der südlichen Hemisphäre: +0.70 Grad Celsius

Bildlich dargestellt ist über das gesamte Jahr natürlich trotz zeitweiser und regional begrenzter Kühlphasen eine deutliche Erwärmung festzustellen. Auffällig ist die Erwärmung vor Südamerikas Westküste durch den El Niño und die Kälteanomalie im Atlantik, der „Kalte Fleck“, über den gerätselt wird, ob es sich um eine Abschwächung des Golfstroms oder um völlig andere Ursachen handelt:

Verteilung globaler Temperaturanomalien im Klimajahr 2015, © NOAA
Verteilung globaler Temperaturanomalien im Klimajahr 2015, © NOAA

Die Besonderheiten im Jahr 2015 habe ich in den jeweiligen monatlichen Klimaberichten global und national erwähnt, darunter die El Niño-Sommerkatastrophe in Deutschland und Europa, die tausenden Hitzetoten in Indien im Frühjahr. Trotzdem gebe ich die englischsprachige Zusammenfassung der globalen, traurigen (Hitze-)rekorde und -leiden hier wieder:

Bedeutende Klimaereignisse im Jahr 2015, © NOAA
Bedeutende Klimaereignisse im Jahr 2015, © NOAA

Insgesamt ist das Ausmaß der Erwärmung ein Beleg, dass sich derzeit die Menschheit mit Vollgas auf dem Weg in die Selbstvernichtung befindet und dass Klimakonferenzen daran nicht einmal andeutungsweise etwas ändern werden – denn eine Klimabegrenzung auf 2 Grad Celsius global ist durch die Kipppunkte eine Erwärmung von 5-10 Grad Celsius. Mit anderen Worten: Wir benötigen keine Begrenzung der Erwärmung, sondern eine Abkühlung! Dies würde die Möglichkeiten des Menschen aber wohl übersteigen. Nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich. Und daher bleibt uns nur die Zeitzeugenschaft, dass wir die erste Generation sind, die den Hitze-Selbstmord ihrer Spezies dokumentieren wird.

(3) Deutschland 2015: Klimahorror par excellence

Das Klimajahr 2015 in Deutschland: Ein Bestiarium in 4 Akten

Wie sah das Jahr 2015 aus?

Zeitlich verpeilt: Atlantiksturmmonster. © <a target="_blank" href="http://macawnivore.deviantart.com/art/Fatalis-126749661">Fatalis auf deviantart.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC BY 3.0</a>
Zeitlich verpeilt: Atlantiksturmmonster. © Fatalis auf deviantart.com, Lizenz: CC BY 3.0

Im Januar 2015 waren wir alle wie jetzt auch im Winterfieber. Der Dezember 2014 war gar nicht mal schlecht mit 2 Kältewellen ins Land gegangen, doch ab Anfang Januar 2015 war es vorbei, da ein Atlantik-Sturmmonster Deutschland heimsuchte und neben Wind und Regen Schnee und Eis viel zu früh beendete.
Das Sturmmonster, so wird vermutet, hat aus Versehen in seinem Zuhause in der Tiefsee im Atlantik die Uhren verstellt. Früher kam es passend zum Frühling und brachte angenehmene Starkwinde und Kühle. Jetzt bringt es im Winter die Wärme und hat sich offenbar in das Hitzebrüllmonster verliebt. Bei der Liebe setzt der Verstand aus, das gilt auch für Klimamonster!

Der Frühling 2015 war erstaunlich angenehm. Wo früher bereits ab März und April die gnadenlose Sommerhölle zwei bis drei Monate zu früh losbrach, gab es zuverlässige Kältemonster (Schafskälte und Eisheilige) und vor allem im Norden konnte man glauben, man sei in die Zeit vor der Klimakatastrophe zurücktransportiert worden mit einer Zeitmaschine mit Temperaturen weit unter dem 30-Jahres-Mittel 1961-1990, während in der Mitte und im Süden Deutschlands man eher von normal leicht zu warmen Temperaturen sprechen konnte und einer Dürre seit Februar, die erst im Winter enden sollte.
Die Frühlingskältemonster sind schläfrige Zeitgenossen und haben ebenso wie das Wintersturmmonster ein Zeitproblem. Der Wecker ist mittlerweile so alt, dass er nicht mehr richtig funktioniert und die Frühlingskältemonster immer öfter zu spät weckt. Wenn sie dann realisieren, dass es schon Sommer ist, blicken sie (wie unserein) kurz nach draußen, erschaudern vor so viel Sonnengrelle und Hitze und kuscheln sich in ihre polare Schneedecke ein. Sehr weise.

Das El Nino-Monster in Aktion. © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/23664669@N08/2806388133">johanferreira15 auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>
Das El Niño-Monster in Aktion. © johanferreira15 auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Noch im Juni 2015 konnte man hoffnungsvoll sein, denn Troglagen brachten immer wieder eine Erholung von den stetig sich steigenden Temperaturen und der Hitzehölle. Dann aber kam Ende Juni 2015 das El Niño-Monster zur Wirkung und brachte Leid, Qualen und Tod. Ende August 2015 konnte man froh sein, wenn man all das 35-40-Grad-Dauergrauen irgendwie lebend überstanden hatte. Backofenluft, sobald man die Tür öffnete, prickelnde Backen durch die Hitze, wenn nach nur einigen Minuten der Kreislauf kochte, Blitze vor den Augen, es war die Hölle auf Erden. Wieder kam der Norden glimpflich davon, während man von einer ausgesuchten Todesregion um Magdeburg bis hinunter zum Südwesten, der Mitte Deutschlands, dem Osten und dem Süden um Kühle, Regen und Normalität vergeblich flehte. Selbst mit einer Klimaanlage* es kaum zu ertragen.
Das El Niño-Monster ist traditionell unheilbar verschossen in das Brüllhitzemonster und buhlt somit ebenso wie das Wintersturmmonster um dessen Gunst. Jetzt, wo das Wintersturmmonster sich immer mehr ins Zeug legt, taucht auch das El Niño-Monster immer öfter und stärker auf und versucht, mit Kerosinatem und Flammenhusten Eindruck zu schinden. Hoffnungslos. 😉

Angesichts dieser europäischen Hitzekatastrophe 2015, die an die tausenden Hitzetoten von 2003 erinnerte, im Ausmaß aber kürzer, dafür von den Temperaturen extremer war, befürchtete man für den Herbst 2015 das Schlimmste, denn man konnte einfach nicht mehr. Weder körperlich noch geistig. Selbst die Tiere waren am Ende und jeder Tierarzt konnte ein Lied davon singen, wie furchtbar es war, ältere Tiere jeden Tag erlösen zu müssen, die die Hitze nicht mehr ertrugen.
Das Wunder geschah: Ein September 2015, der bundesweit unter dem Mittel 1961-1990 landete und eine unfassbare Erlösung von der Hitzehölle brachte. Nicht genug steigerte der Oktober 2015 dies noch einmal, wenngleich die Temperaturen darüber hinwegtäuschten, dass der Monat viel zu trocken und sonnig war.

Der Preis für den Herbstbeginn 2015 war hoch, denn im November 2015 baute sich ein Subtropenhoch-Monster auf, dass nie zuvor erlebte Hitzetemperaturen brachte und den Herbst radikal beendete mit einer Art Spätsommer, der sich im Dezember 2015 noch einmal steigert, bis die Werte so abartig hoch waren, dass der Dezember 2015 wärmer als der März und beinahe so warm wie der April 2015 war. Unfassbare Klimakatastrophenrealität, die ohne Störungen des gesamten Wettersystems klipp und klar nicht zu erklären ist. Punkt.
Das Subtropenhoch-Monster ist selten, aber eingebildet und äußerst narzisstisch. Dummerweise leidet es seit ein paar Jahrzehnten unter massiven Blähungen* und scheint fatalerweise die üblen Winde ausgerechnet in die Richtung Europas zu senden. Verschiedene Versuche, die Aufmerksamkeit des Subtropenmonsters auf sich zu ziehen und es um 180 Grad zu drehen, scheiterten 2003 kläglich, als das eifersüchtige Omega-Monster sich so aufregte und breitmachte, dass dabei die schlimmste Hitze aller Zeiten entstand. Merke: Im Zweifrontenhitzekrieg gibt es keine Gewinner.

Fluchtorte vor der Klimakatastrophe: Wo in Deutschland war es 2015 am kühlsten, nassesten und sonnenscheinärmsten?

Das Klimajahr 2015 war in Deutschland das zweitwärmste Jahr aller Messungen seit 1881.

Der El Niño war mit einer ungünstigen meteorologischen Wetterlage für die Hitzekatastrophe und den Diebstahl des Winters verantwortlich. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich um eine „Normalität“ handelt, sondern erinnern wir uns: Der El Niño ist ein Agent der Klimakatastrophe, der diese massiv antreibt und verstärkt und selbst immer öfter und stärker auftreten wird. Das Wettersystem wird somit immer radikaler, weil durch die Wärme immer mehr Energie in die Atmosphäre gelangt und die Erwärmung von einem Wert zum nächsten springt.
Das Jahr 2015 zeigt auch überdeutlich bei den Temperaturen die Ankunft des El Niño: Bis Juni 2015 waren die Temperaturen halbwegs im „normalen“ Bereich (wobei +1,8 Grad im März auch deutlich zu warm waren und die +2,7 Grad im Januar-Mildwinter eine Folge des Sturms vor beinahe genau einem Jahr). Ende Juni 2015 wirkte sich der El Niño erstmals nach einer Verzögerung der Kausalkette aus und ab Juli 2015 gab es nur noch Extreme, wobei die beiden leicht zu kühlen Monate September und Oktober 2015 von den Temperaturen nicht extrem waren, aber in der Klimakatastrophe als solche durchaus angesehen werden sollten, zumal sie die ersten zu kühlen Monate seit August 2014 (!) waren. Mit anderen Worten: Die Troglagen brachten einen seltenen El Niño-Kühleffekt. Die andere Erklärung wäre ein meteorologischer Zufall.

Januar 2015 = 2,2 Grad Celsius im Mittel = +2,7 Grad zu warm (2014: +2,6 Grad)
Februar 2015 = 0,7 Grad im Mittel = +0,3 Grad zu warm (2014: +4,7 Grad)
März 2015 = 5,2 Grad Celsius = +1,8 Grad zu warm (2014: +3,4 Grad).
April 2015 = 8,6 Grad Celsius = +1,2 Grad zu warm (2014: +3,4 Grad).
Mai 2015 = 12,5 Grad im Mittel = +0,4 Grad zu warm (2014: +0,3 Grad).
Juni 2015 = 16,0 Grad im Mittel = +0,6 Grad zu warm (2014: +0,7 Grad).
Juli 2015 = 19,5 Grad Celsius = +2,5 Grad zu warm (2014: +2,4 Grad).
August 2015 = 19,9 Grad Celsius = +3,4 Grad zu warm (2014: -0,5 Grad).
September 2015 = 13,0 Grad Celsius = -0,3 Grad zu kühl (2014: +1,6 Grad).
Oktober 2015 = 8,4 Grad Celsius = -0,6 Grad zu kühl (2014: +2,9 Grad).
November 2015 = 7,5 Grad Celsius = +3,5 Grad zu warm (2014: +2,5 Grad).
Dezember 2015 = 6,4 Grad Celsius = +5,6 Grad zu warm (2014: +1,9 Grad).

Noch einmal zur Erinnerung: Es handelt sich um monatliche MITTEL-Temperaturen. Zur groben Einschätzung halte man in Erinnerung, dass +1 Grad über dem Mittel etwa 3 Grad zu hohe Tagestemperaturen im Flachland bedeuten, also z. B. statt 16 Grad 19 Grad. +2 Grad über dem Mittel entsprechend ca. 6 Grad zu hohe und +3 Grad etwa 9 Grad zu hohe Tagesmaxima.

Quellen für alle Temperaturen: DWD, Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland, Wetterkontor.

Das Klimajahr 2015 war in Deutschland mit 9,9 Grad Celsius in der Summe 1,7 Grad zu warm (ebenso wie die Jahre 2000 und 2007) und damit nach 2014 das zweitwärmste Jahr der Klimageschichte

(3.1) Temperaturen im Klimajahr 2015

Reihenfolge der Bundesländer, von Bundesländern mit der besten, also niedrigsten Temperatur bis hin zu den Klimaopfern mit der höchsten Temperatur – wobei alle Bundesländer deutlich über dem Mittel 1961-1990 landeten und dementsprechend alles in roter Warnfarbe gehalten ist. Zur Einschätzung dient der Hinweis, dass das Jahr deutschlandweit normalerweise ein Temperaturmittel von 8,2 Grad (1961-1990) aufweist. Zur Einordnung: Auf ein deutschlandweites Ganzjahresmittel und nicht nur auf einen Monat bezogen sind 0,5 Grad Unterschiede als gravierend einzustufen, 1 Grad als deutlich anormale Abweichung von der Norm.

Platz 1: Bayern 9,5 Grad
Platz 2 und 3: Schleswig-Holstein und Thüringen 9,7 Grad
Platz 4: Mecklenburg-Vorpommern 9,8 Grad
Platz 5 und 6: Hessen und Baden-Württemberg 9,9 Grad
Platz 7: Sachsen 10,0 Grad
Platz 8: Niedersachsen 10,1 Grad
Platz 9: Rheinland-Pfalz 10,2 Grad
Platz 10 und 11: NRW und Saarland 10,3 Grad
Platz 12 und 13: Brandenburg und Sachsen-Anhalt 10,4 Grad

(3.2) Niederschlag im Klimajahr 2015

Insgesamt notiert der DWD im deutschlandweiten Mittel 689 l/m2 statt der erwarteten 789 l/m2 und somit ein Regensoll von nur 87%. Allerdings täuscht dies darüber hinweg, dass es große regionale Unterschiede gab (wie immer ist die Rhein-Main-Region bis nach Erfurt und der Südwesten mittlerweile als Folge der Klimakatastrophe deutlich benachteiligt und der Norden überdeutlich bevorzugt). Der Klimakatastrophe ist das nur teilweise geschuldet und zwar über die zu hohen Temperaturen und der höheren Verdunstung, der Verstärkung von Extremwetterlagen und in diesem Jahr den Horrortemperaturen durch den El Niño. Hauptsächlich ist die meridionale Wetterlage (durch den geringen Sonnenfleckenstand und auch durch den El Niño mit seiner Wirkung der bipolaren Telekonnektion) für die Trockenheit ursächlich und solche Phasen finden sich auch in der klimatischen Vergangenheit, wenn auch nicht in diesem langen Ausmaß, so aber doch in den Extremen wie beispielsweise im Jahr 1972.

Die einzelnen Bundesländer mit dem besten Ergebnis, also der größten Menge des köstlichen, lebensspendenden Nass*, an erster Stelle bis hin zu den trockenen Regionen:

Platz 1: Schleswig-Holstein mit 890 l/m2
Platz 2: NRW mit 820 l/m2
Platz 3: Niedersachsen mit 785 l/m2
Platz 4 und 5: Bayern und Baden-Württemberg mit 730 l/m2
Platz 6: Saarland mit 720 l/m2
Platz 7: Rheinland-Pfalz mit 645 l/m2
Platz 8: Sachsen mit 625 l/m2
Platz 9: Mecklenburg-Vorpommern mit 615 l/m2
Platz 10: Hessen mit 610l/m2
Platz 11: Thüringen mit 590 l/m2
Platz 12: Sachsen-Anhalt mit 560 l/m2
Platz 13: Brandenburg mit 550 l/m2
 

Eine Folge der unfassbaren Dürresituation in Deutschland führt letztlich als Folge der Klimakatastrophe zum Verlust nicht nur der Trinkwasserreserven (u.a. im Alpenraum durch das Verschwinden der Gletscher, die das wichtigste Süßwasserreservoir bilden), sondern auch zum Verlust fruchtbaren Bodens durch Erosion.

Über das Jahr 2015 gab es von Februar an in vielen Teilen Deutschlands, verstärkt erst im Südwesten und der Mitte Deutschlands, ab Herbst vermehrt in Bayern eine nicht enden wollende Dürre, die den Flüssen stark zusetzte und die fortgesetzte Bedrohung der Seen Deutschlands durch die Erwärmung erneut steigert.

Dürre im April 2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor, http://www.ufz.de/index.php?de=33328
Dürre im April 2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor

Dürre im Mai 2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor
Dürre im Mai 2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor

Dürrezustand am 22.06.2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor
Dürrezustand am 22.06.2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor

Dürrezustand am 29.07.2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor
Dürrezustand am 29.07.2015, © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor

Dürrezustand am 21.09.2015 in 25 cm Bodentiefe (links) und 1,8 Meter Bodentiefe (rechts), © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor
Dürrezustand am 21.09.2015 in 25 cm Bodentiefe (links) und 1,8 Meter Bodentiefe (rechts), © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor

Dürrezustand am 03.11.2015 in 25 cm Bodentiefe (links) und 1,8 Meter Bodentiefe (rechts), © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor
Dürrezustand am 03.11.2015 in 25 cm Bodentiefe (links) und 1,8 Meter Bodentiefe (rechts), © Helmholtz-Zentrum Dürremonitor

(3.3) Sonnenscheinbelastung im Klimajahr 2015

Ein warmes Jahr und dann auch noch zu viel Sonne – wenn es kommt, dann gleich doppelt schlimm. Ursache waren jedoch die meridional vorherrschende Wetterlage, die vermutlich durch den niedrigen Sonnenfleckenstand und auch El Niño hervorgerufen wurde. Entsprechendes ist in vergleichbaren Jahren ebenso festzustellen. Allerdings verstärkt sich die Dürre durch die Klimakatastrophe, da die Temperaturen immer höher schießen. So hat es vor allem im Südwesten 10 Monate am Stück (!) deutlich zu geringe Niederschlagszahlen gegeben und zu einer Dürre geführt, die Seen und Flüsse auf Rekordminimumpegel brachte und in Bayern mussten sogar einige Gemeinden mit Trinkwasserfahrzeugen versorgt werden, da das Grundwasser nicht mehr ausreichte.

Die einzelnen Bundesländer, angefangen mit dem besten, also niedrigsten Wert und endend mit den Sonnenopfer-Ländern. Da selbst das Saarland und Niedersachsen als vermeintlich beste, da sonnenscheinärmste Länder über dem Soll lagen, sind alle Länder im Jahr 2015 in der roten Todeszone zu starker UV-Belastung und blendender Sonnennervigkeit gelandet – typisch für ein meridional geprägtes Jahr.

Platz 1: Niedersachsen mit 1610 Stunden
Platz 2: Saarland 1620 Stunden
Platz 3: Schleswig-Holstein mit 1633 Stunden
Platz 4: Hessen 1655 Stunden
Platz 5: NRW mit 1660 Stunden
Platz 6: Thüringen mit 1695 Stunden
Platz 7: Rheinland-Pfalz mit 1700 Stunden
Platz 8: Mecklenburg-Vorpommern mit 1740 Stunden
Platz 9: Bayern mit 1785 Stunden
Platz 10: Sachsen-Anhalt mit 1805 Stunden
Platz 11: Baden-Württemberg mit 1845 Stunden
Platz 12: Brandenburg mit 1865 Stunden
Platz 13: Sachsen mit 1875 Stunden

Fassen wir zusammen: Wie in den Prognosen vor Jahren gewarnt, hat vor allem der Südwesten und die Mitte Deutschlands einen Klimahorror par excellence ertragen. Im Frühling und Sommer täglich 10-15 Grad mehr als an der Nordseeküste, im Sommer mit den meisten Hitzetagen und im Dezember 2015 ohne Schnee. Verglichen damit waren die anderen Regionen zumindest teilweise mal den einen oder anderen Monat (oder die Nordseeküste rund um die Uhr) im Vorteil. Insgesamt kann man einplanen, dass die Nordseeküste die Region in Deutschland sein wird, die von der Klimakatastrophe verschont bleiben wird, während andernorts die Hölle losbricht. Wer klug und in der Lage dazu ist, wählt also seinen Lebensmittelpunkt besser an der Nordseeküste oder gleich im skandinavischen Ausland.

Zu erwartende Folgen der Klimakatastrophe in Deutschland, © DWD <a target="_blank" href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/dokumente/handlungsfelduebergreifende_schwerpunkte_der_folgen_des_klimawandels_1.pdf">(PDF)</a>
Zu erwartende Folgen der Klimakatastrophe in Deutschland, © DWD (PDF)

Die Prognosen der Behörden in Deutschland deuten langfristig bis 2050 auf ein Verschwinden des Winters, den Wegfall von Schnee, Alptraumsommer wie 2003 und 2015 und auch den Wegfall der Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst in den akuten Zentren der Klimakatastrophe wie dem Südwesten Deutschlands (Quelle: Rüdiger Glaser, Klimageschichte Mitteleuropas, Darmstadt 2008, S. 241ff.) – hier deshalb gerne als „Glühling“ bezeichnet.

Wie 2016 sich entwickeln wird, ist dennoch strittig. Wenn der El Niño im Sommer 2016 seine Wirkung verliert, könnte sich eine leichte Abkühlung einstellen. Andererseits ist diese auch 1998 nach dem letzten El Niño damals nicht eingetreten. Somit ist die Fortsetzung der Klimakatastrophe letztlich deutlich wahrscheinlicher.
Ein „gutes“ Klimajahr 2016 wäre bereits, wenn am Ende als Ergebnis feststünde, dass sich die Erwärmung von 0,90 Grad global nicht weiter erhöht hätte. Kaltwetter.com wird in den globalen und nationalen Monatsbilanzen die Entwicklung detailliert weiterhin festhalten.

DIE LETZTEN GLOBALEN KLIMABERICHTE: Dezember 2015, November 2015, Oktober 2015, September 2015, August 2015, Juli 2015, Juni 2015, Mai 2015, April 2015, März 2015
DIE LETZTEN NATIONALEN KLIMABERICHTE: Dezember 2015, November 2015, Oktober 2015, September 2015, August 2015, Juli 2015, Juni 2015, Mai 2015, April 2015, März 2015
JAHRESKLIMABERICHTE: 2014.




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  • Autumn

    Ach, Kaltwetterchen, lass es uns von der positiven Seite sehen. 2016 ist ein neues Jahr, das El Nino-Monster liegt im Sterben, schlimmer als 2015 kann der Sommer nicht mehr werden.

    • Freund des Winters

      Ich würde dir gerne recht geben in deiner These, kann mir nur bloß nicht vorstellen, dass sich die Entwicklung aufhalten lässt. Genauso wenig kann ich mir einen noch schlimmeren Sommer vorstellen, woraus sich die Schlussfolgerung ableiten lässt, dass die kommenden Jahre meine Vorstellungskraft und Leidensfähigkeit Schritt für Schritt erweitern werden, bis ich mich im Dauerhitzedelirium befinde ^^
      Obwohl ich nur vom Gefühl her ebenfalls daran glaube, dass der Sommer 2016 den von 2015 nicht schlagen wird

  • Peter

    Tja lustigerweise denke ich mir immer wie gut es Euch doch in Deutschland trotz des Klimawahnsinns geht. Bei uns in Wien/NÖ war es das heisseste Jahr überhaupt und die Durchschnittstemperatur liegt bereits bei 12,6 Grad!

  • Blizzard

    letztes Jahr ging ich von einem mäßig zu warmen Jahr 2015 aus, mit einer Temperaturabweichung von 0,8-1,2 K. Eine Tatsächliche Abweichung von 1,7 K hat da meine Erwartungen weit übertroffen.
    Für 2016 bleibt mir da nur übrig statistische Temperaturwerte zu überdenken und nach oben zu korrigieren, sodass sich ein Hitzeüberschuss von mindestens 1,5 K ergiebt. Mein Gefühl sagt mir, dass sich dieses Mal jahreszeitliche Schwankungen ein wenig aufheben und dass uns ein feuchteres Jahr als 2015 bevorsteht mit einem weniger heißen Sommer und mehr Niederschlägen. Der Verstand steht dem aber leider entgegen, sodass wohl mit einer Fortsetzung der Trockenheit ab der Mitte Deutschlands zu rechnen ist. Ob der Frühling dieses Jahr zu kalt ausfällt? und schlägt die Hitze im Dezember wieder zu? Oder kommt doch einmal ein Kaltwinter, wenn man nicht mehr mit ihm rechnet?

    • 1,7K – du meinst aber nur die Landtemperaturen oder?
      Ich frage mich auch, was kommt. Theoretisch müssten sich die meridionalen Wetterlagen weiter durchsetzen, da QBO und Sonnenfleckenstand das weiter begünstigen von den rein klimatischen Faktoren. Bin mir aber nicht so sicher, ob das Wetter, sprich die Mittelfrist und Kurzfrist-Meteorologie und die Großwetterlage das am Ende auch so sehen werden.
      Das der El Nino nun ein reiner um nicht zu sagen brutaler CP El Nino ist, könnte das tatsächlich zu günstigen Wirkungen führen mit Troglagen und kühlem Frühling, wobei mein Bauchgefühl genau das Gegenteil befürchtet. CFS tippt ja eindeutig auf einen Kaltfrühling ab April.
      Und der Sommer? Ganz ehrlich: Es gibt nur noch Horrorsommer (außer an der Nordeseeküste). Die Klimakatastrophe wird die Leiden wieder bis zum Hitzekollaps führen, egal ob über Variante (a) 12 Wochen über 25 Grad, bis ca. 35 Grad oder (b) 2 Wochen 30-40 Grad, 3 Tage 18 Grad, 2 Wochen 30-40 Grad usw. 😛
      Der letzte Kaltsommer datiert aus dem Jahr 1987…
      Ich werd schon mal die Klimaanlage überholen, das werden wieder 4-8 bittere Monate.

    • ach nee vergiss es, die Deutschlandtemps 1,7K zu warm, alles klar

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