August 2016: Schlimmer als in der Wüste (zumal nachts nicht so kalt).
August 2016: Schlimmer als in der Wüste (zumal nachts nicht so kalt).

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Sommermonat (tatsächlich verlängert sich der Sommer zum Leidwesen aller zunächst bis Ende September …) August 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im August 2016 (PDF).
Mit 1,4 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der  2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) und Juli (+1,7 Grad) deutlich zu warm. Während es in den Gebirgslagen und natürlich an der Küste sogar Kühlphasen gab, führten Azorenhochkeile vom Südwesten aus bis hoch zur „Magdeburgischen Ofenplatte“ für Dauerhitze ohne einen einzigen Tag Erholung.

August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.
August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.

Mitten in den Gemütszustand, dass man nach monatelanger Hitze eigentlich nicht mehr alles ertragen konnte, kam dann auch noch statt Herbst und Temperaturen um 19 Grad das Gegenteil: Azorenhochalpträume mit wochenlanger Hitze, die dann 37 Grad im Südwesten erreichte.
Passend zur Hitzebräse war die tödliche Plasmafackel am Himmel nahezu ohne Unterlass zu sehen. Angesichts der unnatürlichen Temperaturen gab es zudem viel zu wenig Hitzegewitter. Dies wiederum mündete in einen August, der in Sachen Dürre zusammen mit 2006 und 2009 beispiellos war.

Insgesamt zeigte der August 2016, dass in 90% der Fälle die Hitze den atmosphärisch schwächsten Punkt der nördlichen Hemisphäre ausnutzt und die treibhausgesteigerte Hitze immer öfter über Azorenhoch- und vor allem Subtropenhochlagen nach Deutschland führt. Seit 1987 gab es keinen zu kühlen Sommer mehr und selbst wenn man den Sommer 1993, der durch den Ausbruch des Pinatubo noch kühl daherkam, hinzuzählt, so verzeichnen wir seitdem von 1994-2016 unfassbare 22 zu warme Sommer in Folge. Einen klareren Beleg der Klimakatastrophe kann man eigentlich nicht mehr liefern.

August 2016: Erst verhalten, dann Brüllhitze und endlose Qualen

Die insgesamt siebte Hitzewelle des Jahres (2 im April, 1 im Mai, 2 im Juni, 1 im Juli) begann am 19. August mit einem Mini-Buckel der GFS-Ensembles, erreichte ihren Peak vom 23. bis 28. August und hält aktuell im Südwesten in abgeschwächter Form immer noch an.

Am Anfang des Monats gab es noch Hoffnung: Immer wieder führten Troglagen vor allem im Norden für angenehme Sommertemperaturen. Diese Troglastigkeit schlief jedoch immer mehr ein und bahnte somit leider dem Azorenhoch den Weg. Diese Änderung der Wetterlage auf Südwesthitze hält im Grunde bis zum heutigen Tag an und wird auch den September von einem Herbst- zu einem unsäglichen erneuten Sommermonat verwandeln.
Ob es einen „normalen“ Oktober gibt, steht noch in den Sternen. Es wäre auch denkbar, dass mit dem August ein Marsch in die Hitzehölle beginnt, den wir nicht absehen können und der über grauenhafte 20 Grad zu Halloween, 15 oder 20 Grad zu Weihnachten bis hin zu raschen 30 Grad im April 2017 und einem Todessommer 2017 reicht. Zwar unwahrscheinlich, aber durchaus denkbar beim Stand der Klimakatastrophe, die durch El Nino einen Sprung gemacht hat, ohne wieder von diesem Stand herunterzukommen…

Der Marsch durch die Hölle beginnt mit der Azorenhochaufwölbung, hier exemplarisch am 24.08.2016. © <a target="_blank" href"http://www.wetterzentrale.de/de/reanalysis.aspx?uur=0&var=1&map=1&model=avn&jaar=2016&maand=08&dag=24">www.wetterzentrale.de, Kartenarchiv</a>
Der Marsch durch die Hölle beginnt mit der Azorenhochaufwölbung, hier exemplarisch am 24.08.2016. © www.wetterzentrale.de, Kartenarchiv

Der Niederschlag war durch die Troglagen an der Nordseeküste abstrus hoch – so erfuhr Emden 153% des Monatsmittels. Der äußerste Süden erhielt wegen der Alpenlage auch beinahe das Monatsmittel. Der komplette Rest und somit der Großteil Deutschlands erfuhr eine beispiellose Dürre. Die Monatszahlen weisen ein Niederschlagsmittel von 60% aus (45 l/qm).
Regional gab es Regionen, die wochenlang keinen Regen erhielten. Der Raum Magdeburg bekam unfassbare 12 l/qm ab, Orte in Nordhessen erreichten nicht einmal 10 l/qm. Zum Vergleich: In der Sahara fallen im monatlichen Durchschnitt 21 l/qm …

Die Sonnenscheinbelastung war mit 223 Stunden statt 197 Stunden erschreckend höher als das Mittel. Der prozentuale Überschuss von 13% kann man sich getrost als UV-Verseuchung vorstellen, bei der in der Gesamtbevölkerung der Hautkrebs in entsprechendem Verhältnis ansteigt, da die Zellschäden durch UV-Verseuchung mit jedem Jahr akkumuliert. Da nach wie vor der sofetische Großteil der Menschen glaubt, man müsse stundenlang für die Produktion von Vitamin D in der Sonne braten statt den Wissenschaftlern zuzuhören, die 10-12 Minuten pro Tag Gesicht und Arme der direkten Sonne auszusetzen als ausreichend betrachten, macht die Lage nicht besser. „Längeres Sonnen ist zwecklos, da ähnlich viel Vitamin D3 gebildet wird wie bei einer vergleichbaren Bestrahlung über kurze Zeit.“

Insgesamt haben wir ausgerechnet im August einen Wechsel der Wetterlage auf Hochdruckwahnsinn vorliegen, der noch im schlimmsten Fall uns den gesamten Herbst versauen wird. Am wahrscheinlichsten scheint jedoch ein August II-September zu sein, bevor mit dem sich neu bildenden Polarwirbel die Wetterlage sich Ende September und für den Oktober umstellen könnte. Statt 3 Monaten Herbst also nur 1 Monat – es wird immer schlimmer …
In den Karten sieht die August-Variante des Jahres 2016 folgendermaßen aus (die Werte unterscheiden sich geringfügig von den „offiziellen“ DWD-Daten, da hier andere Messstationen vermutlich ausgewertet werden. Insgesamt aber dennoch die beste frei verfügbare Datendarstellung):

Temperaturkarte Deutschland August 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>
Temperaturkarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Niederschlagskarte Deutschland August 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>
Niederschlagskarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Sonnenbelastungskarte Deutschland August 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>
Sonnenbelastungskarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Der Monat August 2016 war in Deutschland 1,4 Grad zu warm

Um einmal das Ganze in Relation zu setzen, schauen wir uns doch einmal die August-Werte der letzten Jahre an. Die Mitteltemperatur 1961-1990 für August beträgt 16,5 Grad Celsius und ist damit nach dem Juli der zweithöchste Wert von allen 12 Monaten des Jahres. Der August ist damit nach wie vor ein Monat der absoluten Klimahölle und per definitionem ein Feind des Lebens.
Dennoch werfen wir auch einen Blick auf die Jahre 1965-1970, um zu sehen, ob vor der großen Verschärfung der Klimakatastrophe signifikante Unterschiede zu erkennen sind in den Monatsmitteln.
Die Abweichungen von dieser Temperatur lauten in einem Vergleich der jüngeren Vergangenheit mit der weiter zurückliegenden Vergangenheit, als die Klimakatastrophe noch nicht die Auswirkungen wie heute hatte:
August 2015:  +3,4 Grad
August 2014:  -0,5 Grad
August 2013:  +1,4 Grad
August 2012:  +1,9 Grad
August 2011:  +1,2 Grad
August 2010:  +0,2 Grad
August 2009:  +2,2 Grad
August 2008:  +0,9 Grad
August 2007:  +0,4 Grad
August 2006:  -1,0 Grad
August 2005:  -0,7 Grad

Als Vergleich einmal die Jahre 1965-1970:
August 1965:  -1,6 Grad
August 1966:  -1,0 Grad
August 1967:  -0,1 Grad
August 1968:  -0,1 Grad
August 1969:  +-0,0 Grad
August 1970:  +0,3 Grad

Man sieht überdeutlich, dass der Eindruck nicht trügt, dass in den 1960er Jahren der August tatsächlich deutlich kühler war als heute. Klar, damals gab es noch keine Klimakatastrophe? Falsch. Selbst damals gab es sie, denn sie begann bereits mit der Industriellen Revolution um 1835! Allerdings sind die Auswirkungen kumulativ und die Kurve stieg 150 Jahre lang nur sehr flach allmählich an, bevor sie exponentiell durchdrehte. Die Erwärmungssprünge, die wir in unserer Epoche der beginnenden Apokalypse alle 5 Jahre erleben, teilweise sogar am eigenen Leib, umfassen den gesamten Wärmeerhöhungsertrag der vorangegangenen 100 Jahre.
Und nicht vergessen: Wir sind erst am zarten Anfang der Klimakatastrophe. Bei einer Beschleunigung wie angenommen, werden 40-Grad-Juli- und Augustmonate im Jahr 2030 die „Normalität“ darstellen und die Folgen für Landwirtschaft, Wirtschaftsleistung, Wasserverknappung, Mensch und Tier sind kaum abzuschätzen. Auch der komplette Zusammenbruch der globalen menschlichen Zivilisation durch einander in rasendem Abstand eintreffende Katastrophenkausalitäten ist denkbar und derzeit sogar wahrscheinlich angesichts menschlichen Nichthandelns.

Noch einmal zur Erinnerung: Es handelt sich bei den obigen Augustwerten um monatliche MITTEL-Temperaturen. Zur groben Einschätzung halte man in Erinnerung, dass +1 Grad über dem Mittel etwa 3 Grad zu hohe Tagesmaximaltemperaturen im Flachland bedeuten, also z. B. statt 16 Grad 19 Grad. +2 Grad über dem Mittel entsprechend ca. 5 Grad zu hohe und +3 Grad etwa 7 Grad zu hohe Tagesmaxima.

Quellen für alle Temperaturen: DWD, Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland, Wetterkontor.

Wir sehen an den Zahlen vor allem 2 Aspekte:
1. Der August ist klimatisch wie der Juli aufgrund des Sonnenstandes und anderer Aspekte (Jetstream, Subtropen) der klare Beleg für die treibhausgasgestützte Klimakatastrophe. 

2. Bereits in den 1980er Jahren wurde prognostiziert, was in unser Welt bereits Allgemeingut geworden ist: Lange Dürren, die auch regional sich konzentrieren (Südwesten bis nach Nordosten, „Deutsche Sahelzone“) wechseln sich mit extremen Unwetterniederschlägen und regionalen Niederschlagszentren (Bayern) ab.
Temperaturentwicklung in den jeweiligen Jahreszeiten:

Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Haben Sie im Sommer auch an ihre Hunde gedacht? Wir können schwitzen über die gesamte Haut, Hunde können nur hecheln …

(1) Temperaturen im August 2016

Zunächst die Reihenfolge der Bundesländer, von Bundesländern mit der besten, also niedrigsten Temperatur bis hin zu den Klimaopfern mit der höchsten Temperatur.
Naturgemäß liegen die Küstengebiete in einer völlig anderen Klimazone im Sommer, denn sie profitieren von 3 Aspekten:
(a) der Nähe zur atlantischen Frontalzone und somit im näheren Einflussbereich kühler Tiefausläufer, die meist nicht weiter ins deutsche Landesinnere vordringen können

(b) der durch den Nordseewind bedingten geringeren Schwüle. 21 Grad in Ostfriesland sind nicht 21 Grad im Südwesten, wo der Feuchtigkeitsgehalt sie zu gefühlten schweißtreibenden 30 Grad im Schatten mutieren lässt.

(c) den niedrigeren Sonnenstand, bedingt durch eine geografische Lage auf dem ca. 48. Breitengrad statt wie der Süden vom 50. bis 52. Breitengrad.

Die Farbcodes (rot = zu warm, grün = dem Mittel entsprechend max. +0,2 Grad, orange = leicht zu warm, blau = kälter als das Mittel) geben daher die regionalen Besonderheiten wieder und bestätigen das Gesagte: Schleswig-Holstein befand sich mit so niedrigen Temperaturen quasi in einer anderen Klimazone und ahnt vermutlich gar nicht, was Restdeutschland erleiden muss.
Im übrigen: Da die gemessenen Zahlen nachweislich stets zu niedrig sind (hier in Rhein-Main sind sie in der Regel 4 Grad zu niedrig!), da die Messungen an kühlen Stellen erfolgen und oft nicht in der Lebenswirklichkeit der Städte, kann man de facto sogar von noch weitaus höheren als den „offiziellen“ Temperaturen ausgehen.
Wer sich übrigens wundert, warum „Tropenhessen“ nicht an der Spitze landet: Tropenhessen ist nur Rhein-Main! In Hessen liegen bekanntlich viele Gebirge, vom Taunus über den Odenwald, Teile des Rothaargebirges und des Westerwaldes, den Vogelsberg u.a. und dies kühlt die mittleren Temperaturen deutlich herunter. Rhein-Main hatte eine mittlere Temperatur von 20,2 Grad und steht als Einzelregion damit bundesweit deutlich an der Hitzespitze!

Platz 1: Schleswig-Holstein 17,0 Grad
Platz 2 und 3: Bayern und Mecklenburg-Vorpommern 17,5 Grad
Platz 4: Niedersachsen 17,6 Grad
Platz 5: NRW 17,8 Grad
Platz 6 und 7: Hessen und Thüringen 17,9 Grad
Platz 8: Sachsen 18,0  Grad
Platz 9: Baden-Württemberg 18,2 Grad
Platz 10 und 11: Rheinland-Pfalz und Brandenburg 18,3 Grad
Platz 12: Saarland 18,5 Grad
Platz 13: Sachsen-Anhalt 18,8 Grad

(2) Niederschlag im August 2016

Es folgt die Aufstellung der einzelnen Bundesländer mit dem besten Ergebnis, also der größten Menge des köstlichen, lebensspendenden Nass*, an erster Stelle bis hin zu den trockenen Regionen. Wie bereits erwähnt erlebte Deutschland bis auf die ostfriesische Küsten und den äußersten Süden eine Dürre beispiellosen Ausmasses.

Da es viele regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich des Niederschlagssolls gibt, sind die Länder teilweise auch mit gleichen absoluten Werten unterschiedlich markiert. Grün stellt hierbei das Soll oder einen Regenüberschuss dar, Orange ein mittleres Niederschlagsdefizit und Rot ein deutliches Niederschlagsdefizit, sowie Lila ein extremes Niederschlagsdefizit. Blau habe ich als bisher ungekannten Farbcode hinzugefügt, der deutliche Niederschlagsmengen über dem Mittel kennzeichnet.
Der Niederschlagswert des August 2016 ist mit 45 Litern pro Quadratmetern (l/qm) und nur 60% des Mittels deutlich zu trocken ausgefallen im Vergleich zum Mittel von 77 l/qm. Vermutlich sind die Werte sogar noch schlechter, weil der DWD leider das „Klimakatastrophenmittel“ 1981-2010 beim Niederschlag verwendet.
Regional landeten sogar einige Regionen unter 10 l/qm. Zusammen mit den Jahren 2006 und 2009 bilden diese Werte einen klaren Beleg der Klimakatastrophe. In den kommenden Jahrzehnten ist mit einer qualitativen und quantitativen Steigerung solcher Dürren zu rechnen.

Platz 1: Bayern 65 l/m2
Platz 2: Schleswig-Holstein 60 l/m2
Platz 3: Baden-Württemberg 50 l/m2
Platz 4: NRW 45 l/m2
Platz 5 und 6: Niedersachsen und Sachsen 40 l/m2

Platz 7 bis 10: Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg 35 l/m2
Platz 11: Sachsen-Anhalt 25 l/m2
Platz 12: Saarland 20 l/m2
Platz 13: Mecklenburg-Vorpommern 17,5  l/m2

(3) Sonnenscheinbelastung im August 2016

Insgesamt notiert der DWD im bundesweiten Mittel 223 statt übliche 197 Sonnenstunden und damit 113% des Solls – ein endloser augenblendender und Hautkrebspotenzierender Alptraum! Erträgliche 30-50 Sonnenstunden werden wir erst im Winter wieder erleben und gottlob wird auch die Klimakatastrophe dies nicht verhindern.

Die einzelnen Bundesländer, angefangen mit dem besten, also niedrigsten Wert und endend mit den Sonnenopfer-Ländern (grün = weniger Sonnenstunden als das Mittel, orange = Sonnenstunden etwa im Mittel, rot = mehr Sonnenstunden als das Mittel):

Platz 1 bis 3: Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern mit 200 Stunden
Platz 4: Brandenburg mit 210 Stunden
Platz 5: NRW mit 215 Stunden
Platz 6 und 7: Sachsen-Anhalt und Sachsen mit 225 Stunden
Platz 8: Saarland mit 230 Stunden
Platz 9 und 10: Hessen und Thüringen mit 235 Stunden

Platz 11: Rheinland-Pfalz mit 240 Stunden
Platz 12 und 13 Bayern und Baden-Württemberg mit 245 Stunden




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  • David Miler

    Ich glaub du meinst Vitamin D nicht C 🙂

    • Taste verrutscht – danke für den Hinweis. Ist korrigiert!

      • MINDERQUEST

        Wegen der Hitze sind die Tasten verschmolzen worden… -.-
        Nächste Woche 30 Grad

        Ist das dein Ernst, Petrus?
        30 GRAD FAST MITTE SEPTEMBER?!?!??!!?

        MAN REGT MICH SOWAS AUF!
        UND NICHT MAL REGEN DANACH!

        Wirklich? Petrus? Willst du mich eigentlich vollkommen VERARSCHEN?!

        • Autumn

          Nein, der arme Petrus kann nicht mehr dagegen halten. Satan ist wieder einmal in Urlaub und hat vergessen, das Tor zur Hölle abzuschließen.

          • MINDERQUEST

            Ja 🙁 WHY?

  • Stefan

    Wie immer ein auf den Punkt gebraucher Artikel. Der August hätte ohne die abstruse Hitzewelle zum Ende hin sogar fast normal ausfallen können – aber in Zeiten der Klimakatastrophe ist das wohl nicht mehr drin. Fakt ist, dass in diesem Jahr bislang alle Monate zu warm waren. Über die Aussichten für September hüllen wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens. Wenn du erlaubst, noch ein kleiner Fehler. Der Taunus liegt nicht in Nordhessen und die Eifel hat mit Hessen rein gar nichts zu tun. ^^ Den Taunus würde ich Süd- bis Mittelhessen zuordnen. Im Norden Hesses bieten sich das Rothhargebirge und der Kellerweld an. In der Mitte haben wir noch den Vogelsberg und im Osten die Rhön, westlich einen Teil des Westerwaldes. 🙂
    Ist bestimmt nur der unerträglichen Hitze zuzuschreiben. ^^

    • Vielleicht etwas unexakt, da ich von meiner Position in Rhein-Main ausgegangen bin. Die Eifel hat einen rheinland-pfälzischen Teil, nicht hessisch korrekt. Ist korrigiert.
      Der Taunus ist in Südwesthessen, ok. korrigiert.
      Daneben gibt es aber: Odenwald, Vogelsberg, Teile des Westerwald und Rothaargebirges und diverse kleinere Erhebungen wie den Kellerwald und das Knüll-Gebirge, welche letztlich zum Kühlfaktor beitragen durch die Temperaturabsenkung durch Höhenlagen.

      • Stefan

        In der Tat. Hessen ist ein ziemlich hügeliges Bundesland , vor allem sehr waldreich.
        https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/88/Hessen_topografisch_Relief_Karte.png
        Das nützt dem Rhein-Main-Becken natürlich herzlich wenig, im Gegenteil. Da staut sich der Hitzedreck noch. Auch das oberer Oberrheintal ist ja von Mittelgebirgen begrenzt (z. B. Odenwald und Pfälzerwald). Sorry für die Klugscheißerei. ^^ Aber trotz allem Hitzefrust mag ich mein Hessenland doch sehr. 🙂

  • MINDERQUEST

    ICH SCHWITZE MEHR ALS ICH GROß BIN GEFÜHLT (bin in Wachstumsphase, 170 cm)

    • cm=Liter? ^^ pro Tag oder pro Stunde?

      • MINDERQUEST

        pro Minute! ICH WILL HERBST HABEN ;(((((
        KEINE 25-30 GRAD MEHR! 10-15 GRAD & REGEN ;(

        Aber netter Versuch es gut zu sprechen ^^

        • Hans Peter Baur

          Warte noch bis übernächstes Wochenende ab dann gibt es Hoffnung…bis dann allerdings auch noch Ü 30 möglich

  • MINDERQUEST

    Meine Wunsch-Durchschnittstemperatur…

    • MINDERQUEST

      Ergänzung:
      Januar: -4,7°C
      Februar: -0,8°C (bleibt)
      März: 4,1°C
      April: 9,5°C
      Mai: 13,3°C
      Juni: 13,5°C
      Juli: 15,8°C
      August: 17,1°C
      September: 14,2°C
      Oktober: 8,7°C
      November: 2,1°C
      Dezember: -3,4°C

  • Dirk Mertes

    Am Ende der Mittelfristprognose ist beim 06 Z (GFS) Licht am Ende des Tunnels .. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    • MINDERQUEST

      Ich will Herbst nicht Abklatsch von Sommer, den die Sofeten ja so feiern! Trüb, nass & kalt, nicht sonnig, trocken & heiß!

  • Sandra Ditt

    Ein toller, wenn auch erschreckender Artikel. Ich glaube es hat sich allerdings ein grober Fehler eingeschlichen. Bei 21l/qm in der Sahara, meinst du sicher den Jahresgesamtniederschlag (!) und nicht wie geschrieben den durchschnittlichen Niederschlag pro Monat 🙂 😉

  • MINDERQUEST

    Ein weiterer Kommentar, der mich entsetzt!

    • Anne Wandklatschen

      Jag mir doch nicht solche Angst ein… für einen Moment dachte ich glatt, Jajo hätte sich hierher verirrt. O_O‘

      • MINDERQUEST

        Ja, aber er weiß, dass die Kafeten die Übermacht haben! Deswegen traut er sich nicht!

    • Der Typ ist einer der übelsten Sofeten im Netz ^^

  • MINDERQUEST

    Hier regnet es wie aus Fässen vorhin 🙂
    Die Sonne scheint nicht & die Natur ist wieder grün & nicht gelb! 😀

  • Heute morgen in München: Überschwemmungswetter! Ein Wolkenbruch, daß man kaum noch durch den Regen durchgucken kann und bisher während des Tages Temperaturen deutlich unter 20°C, heute morgen vermutlich unter 15°C. Das erste Mal seit Wochen, daß es mich draußen im T-Shirt fröstelt, sofern nicht grad die Sonne hinter den schwarzen Wolken rauskommt.
    Und die GFS-Läufe schauen auch wieder deutlich besser aus als noch gestern! Zumindest für München scheint die angekündigte Hitze doch nicht so schlimm zu werden und dann bald wieder weg zu sein (aber ist halt alles noch sehr unsicher). Zumindest wurden die Temperaturen für die kommenden Tage auch runterkorrigiert.

    • MINDERQUEST

      Jetzt nur noch 30 Grad, gestern noch 33! 😀

  • MINDERQUEST

    Bis zu 33 Grad bald wieder möglich… -.-

    • Hans Peter Baur

      Ja, und das wohl auch noch nächste Woche, erste Hoffnungsschimmer auf deutlich unter 30 Grad so ab 17.9., vielleicht….

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