Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im Dezember 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Erstmals sinkt die alarmierende Steigerungsrate des Kohlendioxid auf unter 3 ppm (Teile pro Millionen) - steigt aber natürlich nach wie vor; © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>
Erstmals sinkt die alarmierende Steigerungsrate des Kohlendioxid auf unter 3 ppm (Teile pro Millionen) – steigt aber natürlich nach wie vor; © NOAA

Wie schon im Oktober und im November 2016 setzt sich ein überraschender Stopp der Hitzerekorde fort. Dieses Mal steht für die Nordhemisphäre der „nur“ achtwärmste Dezember an Land und der drittwärmste bei den Ozeanen seit Messungsbeginn 1881 auf dem Papier. Global notieren wir unter dem Strich den drittwärmsten globalen Dezember.
Doch leider täuschen dieses Mal wieder die Zahlen, denn die Arktis ist offenbar nicht in die Berechnungen mit einbezogen worden von der NOAA und ausgerechnet dort tauchen bekanntlich die höchsten Hitzezahlen auf. Durch den „Waccy-Effekt“ kommt es seit dem Oktober 2016 zu einer sprunghaften, erschreckenden Supererwärmung in der Arktis. Die Folge sind kalte Kontinente (die in die Berechnung mit einfließen) und somit eine Verzerrung der Ergebnisse.

Ursache für diese „Maskierung“ der Daten sind fehlende Messbojen und Messstationen in der Arktis. Selbst wenn die NOAA, ohne es direkt zu erwähnen, die Hitze der Arktis extrapoliert (z. B. aus Satellitendaten) kann es trotzdem zu kühlen Werten kommen, weil die Arktis bekanntlich kein Kontinent ist, sondern bis auf wenige Landmassen (Grönland) aus Wassermassen besteht, die im Winter zufrieren. Entsprechend tragen die Landtemperaturen kaum zur Hitze bei und die teilweise rekordkalten Temperaturen wie in Sibirien schlagen doppelt zu Buche.
Somit täuschen uns die Daten nach Oktober, November und Dezember nun bereits im dritten Monat im Folge. Es scheint beinahe so, als ob die Maske, die sich die Zahlen täuschend aufgesetzt haben, durch Waccy nachhaltig klemmt und wir sie erst im Frühling herunterbekommen werden.

Es ergibt sich eine spannende Frage aus dem Waccy-Effekt, der eine neue Stufe der Klimakatastrophe belegt. Was passiert, wenn der Polarwirbel sich im April 2017 auf natürliche Weise auflöst und die arktische Wärme grundlegend neu angeordnet wird? Wird sich die überschüssige Wärme auf die mittleren Breiten verteilen und einen Brüllhitzefrühling auslösen? Oder passiert das Gegenteil und die Restkälte wird Europa fluten im Rahmen der Klimaanomalien der Eisheiligen und der Schafskälte? Die zu erwartenden neuen Entwicklungen werden wir gemeinsam beobachten und dokumentieren.

Man beachte unbedingt bei den angegebenen Zahlen, dass
(a) das verwendete Mittel nicht der übliche Dreißigjährige Zeitrahmen ist (außer bei den Karten, wie angegeben), sondern das 20. Jahrhundert komplett als Maßstab verwendet wurde, also die Jahre 1901-2000.

(b) die beiden Regionen, in denen die stärkste Erwärmung auftritt, die Arktis und die Antarktis werden bei den Messungen und angegebenen Daten aufgrund nach wie vor fehlender Instrumente ausgespart. Die tatsächliche Erwärmung des Planeten ist somit noch (vermutlich deutlich) höher.

Ergebnis: Der Monat Dezember 2016 liegt global auf Platz 3 der heißesten Dezembermonate seit Messungsbeginn.

Die Daten werden nach Landmassentemperaturen und Ozeantemperaturen unterteilt und lauten wie folgt:
Landtemperatur: +1.28 Grad über dem Mittel = Platz 6 aller jemals im Dezember gemessenen Werte (bisheriger Rekord: 1.88 im Jahr 2015)
Ozeantemperatur: +0.61 Grad über dem Mittel = Platz 4 (bisheriger Rekord im Dezember: +0.84 im Jahr 2015)
Land und Ozean somit: +0.79 Grad über dem Mittel = Platz 3 (bisheriger Rekord im Dezember: +1.12 im Jahr 2015)

Die Zahlen weisen an sich eine deutliche Abkühlung verglichen zu den Vorjahren 2015 und 2014 aus. Insbesondere das Ausmaß der Differenz zum Rekord (-0.60 Land, -0.23 Ozean, -0.33 global) entspricht einem Rückgang der Erwärmung um beinahe 2 Jahrzehnte!
Wie erwähnt, ist die Ursache aber wohl leider nur eine Verzerrung der Daten durch den Waccy-Effekt, weil die NOAA die superheißen Polregionen (vor allem der Nordhemisphäre) in ihren Daten und Berechnungen ausschließt. Wenn man die aktuelle Weltkarte der Temperaturanomalien (siehe unten) betrachtet, so könnte es auch noch anders sein: Bei den dort im Tageswert (nicht im Monatmittel!) gemessenen 0.76 Grad global könnten die Daten auch der NOAA trotz Nichteinbeziehung der Arktis korrekt sein. Allerdings würde dann der Waccy-Effekt Kälte quasi „produzieren“, die in der Tat die Erde abkühlen lässt, da Schneegebiete letztlich selbsterhaltend sind aufgrund des Albedo-Effektes (die Sonnenstrahlung wird optimal reflektiert und kühlt die Gebiete weiter aus). Allerdings sollte diese Abkühlung nur solange erfolgen, während der Waccy-Effekt tätig ist und das ist höchstwahrscheinlich nur in der Zeit des Polarwirbels möglich, also etwa von Oktober bis März/April.

Globale Karte der Temperaturanomalien am 21.01.2017. Die Arktis befindet sich nach wie vor im temperaturbezogenen Ausnahmezustand. Der eigentliche Waccy-Effekt, sprich die kalten Kontinente, sind jedoch reduziert (Sibiren ist sogar zu warm); © Karsten Haustein
Globale Karte der Tages-Temperaturanomalien am 21.01.2017. Die Arktis befindet sich nach wie vor im temperaturbezogenen Ausnahmezustand. Der eigentliche Waccy-Effekt, sprich die kalten Kontinente, sind jedoch reduziert (Sibirien ist sogar zu warm); © Karsten Haustein

Wie man es auch dreht und wendet: Im Grunde genommen setzt sich das globale Klima soeben eine Maske auf und täuscht eine Abkühlung vor, die langfristig nicht existiert. Im Gegenteil: Die Temperaturen am Nordpol lassen vermuten, dass es sich um einen neuen Sprung in der globalen Klimaapokalypse handelt. Forscher hatten solche Effekte eigentlich erst in etwa 40 Jahren erwartet … Wenn diese Theorie stimmt, dann müsste mit dem Ende des Waccy-Effektes, das mit der natürlichen Auflösung des Polarwirbels im Frühling erfolgt, die Hitze wieder ungebremst die nördliche Hemisphäre fluten – entweder bereits im Frühjahr oder spätestens im Sommer 2017. Die monatlichen Zahlen müssten dies dann auch sehr deutlich wiederspiegeln. Sollte es jedoch anders kommen, dann müssten wir uns über die Folgen des derzeitigen Zustandes der Klimakatastrophe grundlegend neue Gedanken machen. In diesem Fall würde die Entwicklung darauf hindeuten, dass die Arktis radikal umkippt und stirbt und dabei kalte Kontinente und somit eine reale Abkühlung auf den Landmassen der mittleren Breiten ganzjährig hervorruft für eine unbestimmte Zeitdauer.

Globale Temperaturentwicklung Land und Ozean im Monat Dezember; © NOAA
Globale Temperaturentwicklung Land und Ozean im Monat Dezember; © NOAA
Globale Temperaturentwicklung Nördliche und Südliche Hemisphäre im Monat Dezember; © NOAA
Globale Temperaturentwicklung Nördliche und Südliche Hemisphäre im Monat Dezember; © NOAA

AMAZON BASICS – unschlagbar günstige und gute Produkte, die jeder braucht

Temperaturverteilungen auf dem Planeten

Im Dezember 2016 war La Niña aktiv und führte bekanntlich in Deutschland zu einem Dauerhochdruckwinter. Typisch für La Niña ist auch die Kälte nicht wie üblich an der Ostküste der USA, sondern im Nordwesten der USA und Kanadas, wie auf der globalen Karte unten deutlich zu erkennen.
Der sibirische Kälteblock hingegen hat sich in den Ausmaßen reduziert und dehnte sich nach Südosteuropa aus mit dort überraschenden Schneefällen in der Türkei beispielsweise.

Der „kalte Fleck“ im Atlantik, den viele für eine Abschwächung des Golfstroms gehalten haben, ist nach wie vor vorhanden, wenn auch sehr, sehr schwach. Neueste Erkenntnisse der internationalen Forschung deuten auf einen tatsächlichen Zusammenhang mit der Schmelze des Grönlandeises (die naturgemäß im Winter nicht vorhanden ist)! Siehe hierzu den aktuellen Bericht zur Forschungslage: Der „Kalte Fleck“ im Atlantik – Neuigkeiten von der Forschungsfront.

Bitte beachten: Die hier dargestellten Veränderungen beziehen sich auf die Klimakatastrophenjahre 1981-2010 und nicht auf das Mittel 1901-2000, um deutlich zu machen, ob sich die Klimakatastrophe weiter verschärft oder sie abklingt. Das bedeutet: Allein um einen Vergleich zur Zeit vor dem Start der beschleunigten Klimakatastrophe zu erhalten, muss man für globale Verhältnisse etwa +0.2 Grad dazuzählen.

Deutlich ist La Niña im Dezember 2016 zu erkennen. Der sibirische Kälteblock verlagert sich mit Auswirkungen nach Südosteuropa, © NOAA
Deutlich ist La Niña auf dem Pazifik vor der Küste Südamerikas im Dezember 2016 zu erkennen. Der sibirische Kälteblock verlagert sich mit Auswirkungen nach Südosteuropa, © NOAA

Klima-Höhepunkte

In der Grafik der NOAA zeigen sich im Dezember 2016 dank WACCY (Effekt der warmen Arktis und kalten Kontinente) und La Niña auch zu kalte Gebiete!

1. Zu heiße Regionen: Hier sind vor allem Europa, Island, Asien und Südamerika zu nennen.

2. Zu trockene Regionen:
 Als Folge von La Niña gab es deutliche Trockenheit in Österreich und Frankreich.

3. Zu kühle Regionen:
 In diesem Moment keine.

4. Zu nasse Regionen: Auch als Folge von La Niña verzeichneten die USA und Australien zu viele Niederschläge.

5. Hurricanes:
 La Niña-Zeit ist Hurricane-Zeit! Der asiatische Typhoon „Nock-ten“ überfiel mit 185 km/h Windgeschwindigkeit die Philippinen.

6. Die Lage an den Polen verschärft sich wieder: In der Arktis verzeichneten die Messungen den zweitniedrigsten Dezemberstand des Meereises seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1979. In der Antarktis war es sogar der niedrigste im dortigen Sommer.

Bei der Diskussion, ob die NOAA-Zahlen letztlich exakt richtig sind oder nicht, zeigen auch alternative Messungen nur eines: Die Richtung geht nach oben. Die klimatischen Folgen sind auch jenseits der Zahlendiskussion offensichtlich. Ob wir dabei bereits einen globalen Kipppunkt überschritten haben (und die Zahlen tatsächlich noch schlechter sind, als wir derzeit messen können) oder ob es doch noch wie einst angedacht bis 2030 Zeit bleibt, etwas gegen die Klimakatastrophe zu unternehmen, wird sich wohl letztlich erst im Rückblick nach Jahren final bewerten lassen. Allerdings könnte es dann bereits lange zu spät sein, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Temperaturen auf der Erde im Laufe der geologischen Epochen von 500 Millionen Jahren vor unserer Zeit bis heute, © :Glen Fergus, hg6996 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Temperaturen auf der Erde im Laufe der geologischen Epochen von 500 Millionen Jahren vor unserer Zeit bis heute. Der Mensch existiert erst seit max. 1 Million Jahren (im blauen Bereich – wir sind Wesen der Eiszeit, die aktuell in Dinosaurierverhältnisse katapultiert werden und dabei zusammenbrechen werden), © :Glen Fergus, hg6996 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

DIE LETZTEN GLOBALEN KLIMABERICHTE: November 2016Oktober 2016September 2016August 2016Juli 2016Juni 2016Mai 2016, April 2016März 2016, Februar 2016, Januar 2016Dezember 2015, November 2015, Oktober 2015, September 2015, August 2015, Juli 2015, Juni 2015, Mai 2015, April 2015, März 2015.
DIE LETZTEN NATIONALEN KLIMABERICHTE: Dezember 2016November 2016Oktober 2016September 2016August 2016Juli 2016Juni 2016, Mai 2016April 2016, März 2016, Februar 2016Januar 2016, Dezember 2015, November 2015, Oktober 2015, September 2015, August 2015, Juli 2015, Juni 2015, Mai 2015, April 2015, März 2015.
JAHRESKLIMABERICHTE: 20162015, 2014.




Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bitte ich Sie um eine kleine Spende, die Sie für angemessen halten.
  • Ja, das wird in der Tat sehr spannend, was passiert, wenn sich der Waccy – Effekt auflöst und wie sich das dann auf Frühling & Sommer auswirkt. Vielleicht wird der zu kalte Januar und der „nur“ durchschnittliche ( Spät- ) Herbst durch einen Hitzefrühling ausgeglichen.
    Auf einen Hitzesommer kann ich aber gut und gerne verzichten. 😉

  • Kaltluftfanatiker

    Hallo Kaltwetter, vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel!

    In letzter Zeit war ich weniger aktiv und nur stiller Leser, da ich den Winter in vollen Zügen genossen habe – nächste Woche ist Schluss mit Lustig…

    Der Waccy-Effekt ist wirklich erstaunlich! Ich recherchiere gerade ein wenig über die lang anhaltende Dürreperiode in Kalifornien und Washington. Manche Dinge die da gedreht werden, sind echt das letzte! Die Hollywoodstars wässern ihre Gärten, weil sie sich die 150$ Strafe aus dem Ärmel schütteln und andere haben kein fließendes Wasser mehr… Die Vegetation dort stirbt aus.

    Durch die aktuell ergiebigen Regenfälle kommt es zu Überschemmungen. Nachhaltigkeit = 0 da das Wasser nicht versickert, sondern auf dem vertrocknetem Boden stehen bleibt oder in Rinnsalen abläuft. Untere Erdschichten bekommen nichts mit.
    Umso lächerlicher finde ich manche Artikel in Zeitung und Internet, wo einem erzählt wird, dass die Dürre jetzt beendet sei. Die großen Wasserspeicher sind zwar jetzt voll, der Wasserverbrauch wird dafür enorm steigen.

    Ein gutes Beispiel dafür, wie oberflächlich manche Personen doch arbeiten!

    Zurück zum Waccy-Effekt:
    Dein prognostizierter Hitze-Frühling/Sommer versetzt mich jetzt schon in Panik. Da ich zu starkem Schwitzen bei Temperaturen über 25°C neige, muss ich mich wohl im Keller einschließen um diese Folterzeit zu überleben.

    Heute habe ich ausnahmsweise zwei Fragen ^^:

    Gibt es eine Karte der Eisbedeckung Nordpolarregion, eventuell mit Monatsansicht? Ich würde gerne die Eisbedeckung in der Nordhemisphere studieren und noch weitere Zusammenhänge aufdecken.

    Könntest du einen Artikel über die deutsche Sahelzone und der Ausweitung dieser verfassen?
    Ebenfalls ein Thema, welches mich brennend interessiert. In deiner hervorragenden Schreibweise bestimmt super zu lesen!

    Komm gut durch die Vorhölle nächste Woche!

    Liebe Grüße
    Kaltluftfanatiker

    • In der Tat sehr interessant. Ob der Waccy-Effekt aber in der von uns befürchteten Hitzevariante endet, ist komplett unklar. Denkbar wäre auch eine ganzjährige Abkühlung, bis die Arktis komplett eliminiert und eisfrei ist. Das werden wohl nur die nächsten Jahre zeigen.

      Karten der Eisbedeckung in der Arktis finden sich bei der NSIDC inkl. monatlicher Analyse und Archiv für die letzten Jahre: https://nsidc.org/arcticseaicenews/

      Was die deutsche Sahelzone angeht, habe ich ja bereits einige Artikel geschrieben – unter den Stichworten „Sahelzone“ und „Dürre“ im Widget rechts oben leicht zu finden.
      Außerdem: http://byjrdp.myraidbox.de/bedrohliche-erosion-klimakatastrophe-frisst-fruchtbaren-boden/
      Ansonsten gibt es dazu keine weiteren Informationen außer den bereits bekannten. Da es Deutschland betrifft, ist die Forschungslage hier auch ziemlich dünn, denn die Räder der deutschen Forschung mahlen sehr langsam. Weiterer Aspekt: Viele der verwendbaren Grafiken und Diagramme sind urheberrechtgeschützt und es besteht offenbar seitens der Ersteller kein Interesse, dass diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden ohne dafür viel Geld zu berappen.
      Der DWD verfügt über sehr gute Darstellungen der klimatischen Zukunft Deutschlands: http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaatlas/klimaatlas_node.html
      Aber die Artikel sind in einer übelsten Mischung aus bürokratischer Langeweile und fachlicher Trockenheit gehalten, die mit der Dürre in Deutschland mithalten kann ^^ http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/klimawandel_node.html

      Ansonsten ist die „deutsche Sahelzone“ ja bekannt in den Grundzügen: Höhere Temperaturen im Südwesten, Abflauen der Westdrift, Verschiebung der Klimazonen, Abnahme der Wolkendecke, Extremwetterlagen (Starkregen, Hitzewellen), dadurch Bodenerosion und Abfließen statt Einsickern des Wasser.
      Sobald sich dazu neues ergibt, werde ich es auf jeden Fall berichten. Wenn die klimatische Lage sich weiter so verschärfen sollte in Sachen Dürren, werden wohl sogar selbst die deutschen Behörden mit mehr Informationen aufwarten.

      • Kaltluftfanatiker

        Das habe ich wohl komplett übersehen. Ich bin mal gespannt wie das mit der aktuellen Dürreperiode ausgeht. Ich war heute in Tübingen am Neckar und konnte das erschreckende Niedrigwasser live erleben.
        In Nebenläufen können selbst Enten schon stehen. So viele Steine sichtbar. Die Eisbedeckung verschlimmert das ganze erheblich, da der Fluss unterirdisch ausgebremst wird.

        Zum Thema Hitzeperiode:
        Lieber schwitze ich, bevor sich das Eis in der Polarregion komplett verabschiedet. Die Nachwirkungen währen ja viel größer, weil ein immenser „Sonnenspiegel“ fehlt. Das würde das komplette Wettergeschehen auf den Kopf stellen und den Klimawandel verstärken.

        Vielen Dank für die Links!

        Liebe Grüße

        • Kein Thema. Ansonsten hast du vollkommen recht, wenn auch wie gesagt das Klima und Wetter kein Wunschkonzert ist. Mit Hitze in Europa wirst du die Arktis auch nicht retten können ^^ Ich bin auf jeden Fall „gespannt“ auf Frühling und Sommer. Wenn meine Theorie stimmt, müsste uns Hitze fluten wie sie kaum denkbar ist. Aber momentan weiß einfach keiner, was genau kommen wird durch den Hitzesprung in der Arktis.

  • Pingback: Klimabilanz Mai 2017 (Deutschland): Mit Kaltstart in die Plasmahölle - Kaltwetter.com()

  • Pingback: Klimabilanz Juni 2017 (global): Es kühlt sich ab - wenn man nicht hinsieht - Kaltwetter.com()