Tropenhessin im Südwesten Deutschlands: Ohne Sombrero gegen die Sonne hilflos!
Tropenhessin im Südwesten Deutschlands: Ohne Sombrero gegen die Sonne hilflos!

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Wintermonat, Februar 2017, veröffentlicht: Deutschlandwetter im Februar 2017.

24.02.2017: Keine Entspannung der Dürrelage in Sicht. Dabei kommt der Glühling (einst: "Frühling") erst noch ... © <a href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937" target="_Blank">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>
24.02.2017: Keine Entspannung der Dürrelage in Sicht. Dabei kommt der Glühling (einst: „Frühling“) erst noch … © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Im Februar 2017 spaltete sich das deutsche Klima radikalst in zwei Bereiche: Den mit Kühle und Regen bevorteilten Norden und den verdorrten und warmen Süden. Man könnte angesichts der letzten Jahre allmählich mit Fug und Recht behaupten: Das Mexiko Deutschlands befindet sich im Süden und da Bayern regelmäßig sonst das kälteste Bundesland ist, lässt sich das deutsche Mexiko noch näher eingrenzen. Nämlich auf den Südwesten und die neuen Bundesländer abseits der Küsten mit Dürren, Hitze und Sonnenschein jenseits von Gut und Böse. Da hilft dann auch kein Sombrero mehr.

Der Winter 2016/17 beschränkte sich letztlich somit auf einen Januar – ein Januar, der den Bergen Winter brachte, dem Flachland zumeist gar nichts außer Dauersonne und Ostkälte.
Dies wird aber wohl das beste bleiben, was der Winter in der Klimakatastrophe zustande bringen wird und das auch nur dank des Waccy-Effektes einer superwarmen Arktis und kalten Kontinenten!

Ende des Monats wurde die seit Juni 2016 (ab Dezember 2016 verstärkt) bestehende Dürre im Norden gelindert, während sie im Süden, wo sie ohnehin am stärksten ist, ungemindert weitergeht – daran werden die wenigen Tropfen an den letzten beiden Februartagen auch nicht viel ändern.
Der Februar brachte somit zwar ein Ende der Ostlagen und auch der Hochdruckgebiete (trotz erneuter Hochdruckgebiete in der ersten Monatshälfte) durch viel Westdriftanteile – eine Dauerregenphase konnte man dies jedoch vor allem in den ersten zwei Monatsdritteln kaum nennen.
Auch die Stürme kamen seltsam schwachbrüstig daher – da hat man in Deutschland ganz anderen Dinge erlebt und an der friesischen Küste ohnehin.

Der Februar 2017: Viel zu warm, vor allem im Süden ab der Mainlinie viel zu trocken (FAZ-Artikel), beendete somit den viel zu kurzen und am Ende mal wieder insgesamt zu warmen Winter 2016/17.


Februar 2017: Deutschland spaltender Warmmonat!

Trotz einiger Warmings und Störungen beim Polarwirbel wirkten sich diese Faktoren erstaunlicherweise im Gegensatz zum Vorjahr nicht aus. Beim Absinken der gestörten Zirkulation zurück in die Troposphäre nahm die untere, wetterbestimmende Luftschicht das Signal nicht an. Sei es durch komplexe Gegenläufigkeiten aus dem Waccy-Effekt einer völlig aus den Fugen geratenden Erde oder durch die West-QBO als Garant eines Mildwinters.
In der Summe folgte daraus ein Februar mit mehr als 2 Grad Kelvin Abweichung zum Mittel 1961-1990.

Für Februar typische Westdriftlage am 22.02.2017; © <a href="http://www.wetterzentrale.de/de/reanalysis.aspx?map=1&model=avn&var=1&jaar=2016&maand=7&dag=19&uur=0&h=1" target="_blank">Kartenarchiv wetterzentrale.de</a>
Für Februar typische Westdriftlage am 22.02.2017; © Kartenarchiv wetterzentrale.de

Der Niederschlag besserte sich erst in den letzten Tagen des Monats, während bis zum 20. Februar nicht einmal 30% des Solls erreicht worden waren. Anschließend erlebte nur der Norden, der bereits am kühlsten und „winterlichsten“ gewesen war, auch noch Regen, während der Süden in der traditionellen Doppelbestrafung aus Wärme und Dürre verblieb, als wäre es bereits mitten im Frühling.
In der bundesweiten Summe (die in diesem Fall wenig aussagekräftig ist) erreicht der Februar aufgrund der Regenmengen im Norden mit 48 Litern pro Quadratmeter beinahe das Soll von 49 Litern. Da Bernd Hussing auf deutlich weniger kommt, vermute ich, dass es sich bei diesen Werten des DWD um Mittelwerte aus den klimakatastrophischen Dürrejahren 1981-2010 handelt und nicht um das Mittel 1961-1990.
Die Werte seit dem letzten Monat mit Regenüberschuss (Juni 2016) erinnern an mexikanische Western. Dort stolpern unrasierte „Gringos“ in löchrigen Ponchos über die staubwehende Straße einer Kleinstadt in der Hitzesiesta nach ihrem Marsch durch eine ungenannte Kakteenwüste auf der Suche nach Wasser im Pferdetrog. Damit ist die Lage im Südwesten umfassend beschrieben 😉

Bei der Sonnenscheinbelastung endete zwar das UV-Trommelfeuer des „Mai-Winters“, doch im Südosten der Republik wurden dennoch Werte erneut über dem Soll gemessen. Insgesamt lag erneut der Monat über dem Soll mit 75 statt 72 Stunden – der sage und schreibe vierte zu sonnige Monat in Folge. Die Sofeten dürfen sich alles andere als beklagen!

Der Februar 2017 beendete somit den Winter, auch wenn teilweise in Berglagen noch Winter war. Im Flachland kündeten im Südwesten Schneeglöckchen, Vogelgezwitscher und die Erlenblüte bereits Mitte Februar vom deutsch-mexikanischen Frühling und deprimierte über alle Maßen.
In den Karten sieht die meteorologische Summe des Monats folgendermaßen aus (die Werte unterscheiden sich geringfügig von den „offiziellen“ DWD-Daten, da hier andere Messstationen vermutlich ausgewertet werden. Insgesamt aber dennoch die beste frei verfügbare Datendarstellung):

Temperaturkarte Deutschland im Februar 2017, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Temperaturkarte Deutschland im Februar 2017, © Bernd Hussing (Archiv)

Niederschlagskarte Deutschland im Februar 2017, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Niederschlagskarte Deutschland im Februar 2017, © Bernd Hussing (Archiv)

Karte Sonnenbelastung Deutschland im Februar 2017, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Karte Sonnenbelastung Deutschland im Februar 2017, © Bernd Hussing (Archiv)

Der Monat Februar 2017 war in Deutschland 2,6 Grad zu warm.

Der Februar ist der Monat des Spätwinters, zumindest aus meteorologischer Sicht, da die Meteorologen die ganzen Monate als Winter zählen (also vom 01. Dezember bis 28. Februar).
Üblicherweise kann der Spätwinter bis in den März hinein in der Epoche der Klimakatastrophe noch für sehr kalte Abschnitte sorgen. Dies hängt mit dem Polarwirbel und anderen Faktoren wie der QBO zusammen.
Daher finden sich beim Februar vor allem die beiden Extremvarianten: Zu kalt oder viel zu warm. Ein Bereich um das Mittel von 0,4 Grad herum ist selten anzutreffen. In der Klimakatastrophe häufen sich Waccy-Effekt, Polarwirbel oder QBO hin oder her die Monate, die viel zu warm ausfallen.
Um das zu verdeutlichen werfen wir auch einen Blick auf die Jahre 1965-1970, um zu sehen, ob vor der großen Verschärfung der Klimakatastrophe signifikante Unterschiede zu erkennen sind in den Monatsmitteln. Die monatliche Mitteltemperatur des Februars beträgt wie erwähnt 0,4 Grad Celsius (Mittel 1961-1990) und ist damit die mittlere von allen drei (meteorologischen) Wintermonaten. Die Abweichung von dieser Temperatur beträgt (Blau = unter dem Mittel, Grün 0,0 bis +0,4 Grad, Orange +0,5 bis +0,9 Grad, Rot +1,0 bis +2,5 Grad, Violett über +2,5 Grad):
Februar 2016: +2,9 Grad
Februar 2015: +0,3 Grad

Februar 2014: +3,9 Grad
Februar 2013: -1,1 Grad
Februar 2012: -2,9 Grad
Februar 2011:  +0,5 Grad
Februar 2010: -0,9 Grad
Februar 2009: +0,1 Grad
Februar 2008: +3,3 Grad
Februar 2007:  +3,5 Grad
Februar 2006: -0,8 Grad
Februar 2005:  -1,4 Grad

Als Vergleich einmal die Jahre 1965-1970:
Februar 1965: -2,2 Grad
Februar 1966: +3,1 Grad
Februar 1967: +2,4 Grad
Februar 1968: +0,3 Grad
Februar 1969: -2,5 Grad
Februar 1970: -1,5 Grad

Die Zahlen zeigen auch vor der Klimakatastrophe den recht radikalen Sprung zwischen deutlichen Warmmonaten und Kaltmonaten. Insofern erkennt man hier lediglich in der Qualität der Wärmemonate einen Sprung mit mittlerweile regelmäßig über 3,x Grad Kelvin Abweichung und somit einem Wärmeanstieg. Das Muster von zumeist radikalen Februarmonaten, die entweder deutlich kalt oder viel zu warm sind, bleibt jedoch (noch) bestehen.

Noch einmal zur Erinnerung: Es handelt sich bei den obigen Februarwerten um monatliche MITTEL-Temperaturen. Zur groben Einschätzung halte man in Erinnerung, dass +1 Grad über dem Mittel etwa 3 Grad zu hohe Tagesmaximaltemperaturen im Flachland bedeuten, also z. B. statt 12 Grad 15 Grad. +2 Grad über dem Mittel entsprechend ca. 5 Grad zu hohe und +3 Grad etwa 7 Grad zu hohe Tagesmaxima.

Quellen für alle Temperaturen: DWD, Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland.

Wir sehen an den Zahlen vor allem einen Aspekt:
Der Februar ist ein Radikalmonat. Je nach Zustand und Einflußnahme des Polarwirbels über die Warmings und anderer Faktoren kommt es im Februar entweder zu sehr kalten Spätwinterepisoden oder aber zu sehr warmen Monaten, aber nur sehr selten zu „durchschnittlichen“ Februarmonaten im Mittel.

Temperaturentwicklung in den jeweiligen Jahreszeiten:

Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Vergleich der 30-Jahresmittel 1961-1990 und 2000-2016

Erschreckend wird es, wenn wir die zwei Mittelwerte vergleichen in den jeweiligen Monaten. Das Mittel 1961-1990 umfasst dabei zwar durchaus bereits eine moderate Erwärmung durch die Klimakatastrophe, doch die exponentielle Steigerung der Faktoren findet erst nach der Pinatubo-Eruption ca. ab 1994 an.
Die Steigerung der Temperaturen ist im Jahresmittel 2000-2016 erschreckend hoch und dient als ultimative Warnung, was wir Menschen derzeit mit der Erde anstellen und wie sich die unkontrollierte Klimakatastrophe einer nach geologischen Maßstäben blitzartigen, künstlichen Treibhausaufheizung bereits jetzt auswirkt. Und das ist erst der Anfang…

Temperaturvergleich der Monate zwischen den Mitteln 1961-1990 und 2000-2016.<br />© <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland" target="_blank">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland</a>
Temperaturvergleich der Monate zwischen den Mitteln 1961-1990 und 2000-2016.
© Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland

Zur Einschätzung: +0,5 Grad sind deutlich spürbar. +1,0 Grad sind im Grunde eine andere Klimazone mit ca. +5 Grad höheren Tagesmaxima jeden einzelnen Tag im Flachland …

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(1) Temperaturen im Februar 2017

Zunächst die Reihenfolge der Bundesländer, von Bundesländern mit der besten, also niedrigsten Temperatur bis hin zu den Klimaopfern mit der höchsten Temperatur.
Bayern ist als Abonnementkälteland gestürzt! Ein Wunder! Ansonsten liegen die nördlichen bzw. östlichen Landesteile im Februar deutlich im Vorteil. Insgesamt jedoch war jedes einzelne Bundesland deutlich zu warm.

Platz 1: Mecklenburg-Vorpommern 1,6 Grad Celsius
Platz 2: Brandenburg 2,0 Grad Celsius
Platz 3: Sachsen 2,2 Grad Celsius
Platz 4 und 5: Bayern und Schleswig-Holstein 2,4 Grad Celsius
Platz 6: Thüringen 2,5 Grad Celsius
Platz 7: Sachsen-Anhalt 2,7 Grad Celsius
Platz 8: Niedersachsen 3,1 Grad Celsius
Platz 9: Hessen 3,4 Grad Celsius
Platz 10: Baden-Württemberg 3,5 Grad Celsius
Platz 11: Rheinland-Pfalz 4,0 Grad Celsius
Platz 12: Saarland 4,2 Grad Celsius

Platz 13: NRW 4,5 Grad Celsius

(2) Niederschlag im Februar 2017

Der Februar erreichte fast genau das Soll von 49 Litern pro Quadratmeter. Angesichts der gewaltigen Dürre und niedrigen Zahlen des DWD im Vergleich mit Bernd Hussing liegt die Vermutung nahe, dass der DWD seltsamerweise beim Niederschlag die Dürrezahlen der Klimakatastrophe des Mittels 1981-2010 verwendet. Denn normalerweise müssten die Werte deutlicher unter dem Mittel liegen.
Es folgt die Aufstellung der einzelnen Bundesländer mit dem besten Ergebnis, also der größten Menge des köstlichen, lebensspendenden Nass*, an erster Stelle bis hin zu den trockenen Regionen. Wie bereits erwähnt gibt es eine eklatante Differenz zwischen den nördlichen und südlichen Landesteilen, wobei Südhessen die Grenzlinie bildet – während westlich und nördlich davon in den letzten Februartagen extrem viel Regen erfolgt, gab es ab Südhessen bis über die neuen Bundesländer abseits der Küsten bis hin nach Bayern die große Dürre.
Da es viele regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich des Niederschlagssolls gibt, sind die Länder teilweise auch mit gleichen absoluten Werten unterschiedlich markiert. Grün stellt hierbei das Soll oder einen Regenüberschuss dar, Orange ein mittleres Niederschlagsdefizit und Rot ein deutliches Niederschlagsdefizit, sowie Lila ein extremes Niederschlagsdefizit mit weniger als 75% des Solls. Blau kennzeichnet deutliche Niederschlagsmengen über dem Mittel.

Platz 1: Saarland 80  l/m2
Platz 2 bis 5: Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und NRW 60  l/m2
Platz 6: Niedersachsen 50 l/m2

Platz 7 und 8: Hessen und Bayern 45  l/m2
Platz 9 bis 12: Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern 40 l/m2

Platz 13: Sachsen-Anhalt 35  l/m2

(3) Sonnenscheinbelastung im Februar 2017

Insgesamt notiert der DWD im bundesweiten Mittel 75 statt übliche 72 Sonnenstunden und damit – wir kennen es aus den letzten grellen Monaten erneut zu viele Sonnenstunden. Immerhin liegt das Ergebnis dieses Mal nur knapp über dem Mittel und nicht auf „Alles Scheiße macht der Mai“-Niveau …

Die einzelnen Bundesländer, angefangen mit dem besten, also niedrigsten Wert und endend mit den Sonnenopfer-Ländern (grün = weniger Sonnenstunden als das Mittel, orange = Sonnenstunden etwa im Mittel, rot = mehr Sonnenstunden als das Mittel, violett = mind. 25% mehr Sonnenstunden als das Mittel).

Platz 1: Schleswig-Holstein mit 45 Stunden
Platz 2 und 3: Saarland und Niedersachsen mit 55 Stunden
Platz 4: Mecklenburg-Vorpommern mit 60 Stunden
Platz 5 bis 7: NRW, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt mit 65 Stunden
Platz 8 bis 10: Hessen, Brandenburg und Thüringen mit 70 Stunden
Platz 11: Sachsen mit 75 Stunden
Platz 12: Baden-Württemberg mit 85 Stunden
Platz 13: Bayern mit 90 Stunden

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  • Jessy Ca

    Danke mal wieder für diesen Artikel. 😀

    Gestern Abend habe ich mich ganz schön gewundert. Es war so ca. 7 Grad, als ich auf die Wetterstation schaute. 10 Minuten später wurde der Himmel ziemlich dunkel und es folgte ein heftiger Schauer Schneeregen und ich denke noch.. Schnee? Bei den Temperaturen? Guck wieder auf die Station, da waren es nur noch 3 Grad. Den Temperatursturz von gut 5 Grad in ein paar Minuten fand ich schon ziemlich bemerkenswert…

  • Leon

    ja da haben wir es mal wieder schwarz auf weiß, oder Violet auf Weiß viel eher.
    Der Februar deutlich zu warm (in meiner Gegend über 4 Grad) und somit ein typischer Mildwinter Monat.

    Ich finde besonders die Dürre Karte mal wieder äußerst beeindruckend, weil sie zeigt, dass auch die letzten Tage, selbst im Westen nix gebracht haben. Dürre bleibt Dürre

    • Die Dürrekarte bezieht sich, wie man oben links erkennen kann auf den 24.02.2017, also vor dem großen Regen. Ich vermute mal, dass somit bis 25 cm die Lage sich deutlich entspannt hat. Beim tieferen Bereich bin ich mir hingegen nicht so sicher, ob die 1-2 Regentage etwas gebracht haben.

  • Nicole

    Hab mir auch erst gestern diese „schnuckelige“ Dürrekarte mal angeschaut. Wir wohnen ja im einzig weißen Bereich der Karte-der Otto-Normal-Sachse hat also in Punkto Klimakatastrophe keinen Punkt auf dem Radarschirm (es sei denn, er wohnt an der Elbe). Der DWD ist auch interessant. Schon gehört, dass der da ein höchstgeheimes Gesetzesentwürfchen zusammengezimmert hat? Die Wetterstationen sollen komplett automatisiert (entmannt) werden-dafür gibbet dann freie Daten für alle-umsonst. Klimabeobachtung braucht keine Erfahrung eines klimatechnisch bewanderten Personals mehr-das machen Automaten… Und dann frisiert man auch noch augenscheinlich Niederschlagsmengen zurecht-in echt jetzt?!

  • Stefan

    Danke Michael, wie immer sehr informativ und auf den Punkt gebracht. Interessant sind die doch ziemlich deutlichen Unterschide bei den Niederschlägen zwischen dem tropenhessischen Kerngebiet und bei mir im Vordertaunus. Wenn ich die Karten von Bernd Hussig betrachte, hatte ich fast die doppelte Regenmenge im Vergleich zu Frankfurt. Auch die Dürrekarte betrachte ich mittlerweile mit einigen Abstrichen. Von einer Trockenheit in den oberen Bodenschichten kann bei mir nicht die Rede sein, ich habe ja letzten Samstag ausgiebig im Garten gewühlt. ^^ Da spielt die Bodenbeschaffenheit natürlich auch eine nicht zu verachtende Rolle. Das ändert natürlich nichts an den Tatsachen, dass es nach wie vor zu wenig Niederschlag hier gibt. Die Enwicklung der gesamten Situation ist besorgniserregend. Es bleibt nur abwarten, welche Überraschungen die klimatischen Veränderungen noch so mit sich bringen werden. Wenn sich der Trend bestätigen sollte, dass die Winter durch den Waccy-Effekt zwar kühler aber auch deutlich zu trocken ausfallen werden und wir im Sommer mit den üblichen Hochdruckexzessen zu rechnen haben … dann Gnade uns Gott.

    • Bin selbst gespannt, wie sich das mit Waccy noch entwickeln wird mit den Jahren. War es nur eine statistische Spitze (eher nicht) oder fängt an, das ganze Klimasystem global zu kollabieren (schon eher)? Ab wann wird die Klimaerwärmung so hoch sein, dass es keinen Waccy-Effekt mehr gibt, weil es auch im Winter keine Kälte mehr gibt? Die Venus hat schließlich auch keine kalten Stellen mehr ^^ Ihre sog. Gleichgewichtstemperatur (ohne Treibhauseffekt) läge bei -41 Grad Celsius. Tatsächlich ist die mittlere Temperatur 464 Grad, wobei 440 Grad niemals unterschritten werden auf einem beliebigen Punkt des supererhitzten Planeten. Nur um mal aufzuzeigen, wohin ein Treibhauseffekt führen kann…

      • Stefan

        Die spannende Frage ist dann die, was passiert, wenn sich das Klimasystem deutlich verändert? Wie verläuft die Entwicklung? Wie schnell geht es? keiner weiß es. Ich hab gelesen, dass die Atmosphäre der Venus zu 96% aus CO2 besteht udn einen Bodendruck von rund 90 bar hat. Da haben wir ja noch ein bißchen hin . ^^

        • Das ist genau die Frage. Die keiner beantworten kann. Niemals zuvor hat eine Spezies in einem wahnwitzigen Bruchteil der Zeit am Klima so extrem herummanipuliert wie der Homo sapiens. Möglich ist alles. Wohl eher im schlechten als im Guten. Die Puffer- und Regenerationsfähigkeit der „Natur“ wird gemeinhin völlig überschätzt, weil das, was wir soeben anstellen mit der Welt exponentiell unterschätzt wird. Die Leute haben keinen Sinn für die richtigen Verhältnisse und packen ihre Hoffnung gerne in Black Boxes, damit die Wahrheit nicht fühlbar wird.
          Eine Venus wird die Erde wohl niemals werden, auch wegen der größeren Entfernung zur Sonne. Aber 100 Grad am Boden würde ja auch genügen ^^

  • Michael Bodin

    Habe mir jetzt eine neue Wetterstation gegönnt, welche Luftdruck, Temperatur, Niederschlag, und Wind misst, natürlich mit Solarbetrieb.
    Alles zusammen kann dann via PC abgerufen und als Grifiken gespeichert werden.
    Hier mal ein Beispielbild für den Wind, Windböen, Temperatur, gefühlte Temperatur.
    Zeitintervalle der Datenspeicherung kann man einstellen, habe aktuell alle 5 Minuten eingestellt, macht aber den Speicher zügig voll.
    https://uploads.disquscdn.com/images/e49cc34431a5664e1810d9132951d7f92b47ea021659642578b95cec78e0c7c6.jpg

  • Michael Bodin

    Es ist schon komisch zu lesen, dass das deutsche Mexico sich Wind und Regen herbeiseht und hier gibt es eine Blizzard-Warnung :
    http://www.bigislandvideonews.com/2017/03/01/blizzard-warning-for-hawaii-severe-weather-hits-state/
    Als Tipp : Es ist nicht in Kanada…. :o)
    Etwas ungerecht verteilt auf der Welt…

  • Rob Dukes

    Der Februar war in der Schweiz viel zu warm! :((
    http://www.srf.ch/meteo/meteo-news/viel-zu-mild-und-lokale-rekorde

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