Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im Juli 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>
Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Bei den Landtemperaturen hatten wir im Mai 2016 eine Atempause festgestellt, wenngleich die Summe aus Ozean- und Landtemperaturen den 13. globalen Rekordhitzemonat in Folge brachte. Der Juni 2016 stellte den Land- und Ozeantemperaturrekord von 2015 ein und auch der Juli 2016 stellt nun einen neuen, traurigen Hitzerekord auf. Es handelt sich damit um den 15. Monat in Folge, der den globalen Temperaturrekord in Sachen Hitze für diesen jeweiligen Monat gebrochen hat und stellt somit eine neue Dimension der globalen Klimakatastrophe dar. 

Die Hand des El Nino ist dabei in den Zahlen deutlich ablesbar: Während zu Zeiten des aktiven Rekord-El Ninos von 2015 bis April 2016 die Hitzerekorde um unfassbare 0.60 Grad zertrümmert wurden, werden jetzt die neuen Hitzerekorde „nur“ um ca. 0.02 bis 0.10 Grad (je nach Monat) überschritten.
Mit anderen Worten: Die Treibhausgase steigen weiterhin dramatisch an und sind aktuell so hoch wie SEIT 14 MILLIONEN JAHREN nicht mehr und somit höher als jemals, seit es Menschen auf dem Planeten gibt! Die Erwärmung schreitet logischerweise ebenso voran und was weitaus schlimmer wiegt: Der Fall der extrem wichtigen Klimatischen Kipppunkte nähert sich mit jedem Zehntelgrad.

Überaus bedenklich stimmt dabei der Umstand, dass vor allem die Ozeantemperaturen immer weiter ansteigen und die zunächst deutlich stärkere Landhitze einholen bzw. aufholen. Wann ein sog. „Großes Anoxisches Ereignis“ kommt, also das komplette Umkippen der Ozeane durch den Kreislauf Erwärmung -> Verringerung des Sauerstoffgehaltes -> Vermehrung anaerober Bakterien (die ohne Sauerstoff auskommen) -> Ausscheidung von Giftstoffen -> Massensterben in den Ozeanen, ist unbekannt. Erste Anzeichen sind aber bereits aufgetreten (sog. „Todeszonen„).

Methan ist 30 bis 40x stärker als Kohlendioxid und steigt extrem an; © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends_ch4/">NOAA</a>
Methan ist 30 bis 40x stärker als Kohlendioxid und steigt extrem an; © NOAA

Man beachte unbedingt bei den angegebenen Zahlen, dass
(a) das verwendete Mittel nicht der übliche Dreißigjährige Zeitrahmen ist (außer bei den Karten, wie angegeben), sondern das 20. Jahrhundert komplett als Maßstab verwendet wurde, also die Jahre 1901-2000.

(b) die beiden Regionen, in denen die stärkste Erwärmung auftritt, die Arktis und die Antarktis werden bei den Messungen und angegebenen Daten aufgrund nach wie vor fehlender Instrumente ausgespart. Die tatsächliche Erwärmung des Planeten ist somit noch (vermutlich deutlich) höher.

Ergebnis: Der Monat Juli 2016 liegt auf Platz 1 und ist somit der heißeste Juli-Monat, der jemals gemessen wurde.

Die Daten werden nach Landmassentemperaturen und Ozeantemperaturen unterteilt und lauten wie folgt:
Landtemperatur: +1.10 Grad über dem Mittel = Platz 1 aller jemals im Januar gemessenen Werte (bisheriger Rekord: 1.10 im Jahr 1998)
Ozeantemperatur: +0.79 Grad über dem Mittel = Platz 1 (bisheriger Rekord im Juli: +0.75 im Jahr 2015)
Land und Ozean somit: +0.87 Grad über dem Mittel = Platz 1 (bisheriger Rekord im Juli: +0.81 im Jahr 2015)

Anstieg der globalen Aufheizung in 3 Zukunftsvarianten bei ungebremsten Emissionen von Treibhausgasen (oben: Anstieg bei hoher Reaktion des globalen Klimas, Mitte: wahrscheinlichster Anstieg, unten: Anstieg bei nur geringer Klimasensitivität). Im Vergleich sieht man, wie stabil in den letzten Jahrtausenden vor dem menschlichen Einfluss die globalen Temperaturen waren vor der Explosion der Treibhausgase mit der Industriellen Revolution; © <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#/media/File:Bau_future_warming_med.jpg">Skeptical Science auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>
Anstieg der globalen Aufheizung in 3 Zukunftsvarianten bei ungebremsten Emissionen von Treibhausgasen (oben: Anstieg bei hoher Reaktion des globalen Klimas, Mitte: wahrscheinlichster Anstieg, unten: Anstieg bei nur geringer Klimasensitivität). Im Vergleich sieht man, wie stabil in den letzten Jahrtausenden vor dem menschlichen Einfluss die globalen Temperaturen waren vor der Explosion der Treibhausgase mit der Industriellen Revolution; © Skeptical Science auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ohne El Nino steigen also die Zahlen etwa um die bereits bekannten Größenordnungen von 0.02 bis 0.06 Grad an und betragen somit etwa ein Zehntel der El Nino-Daten. Dies bedeutet aber folgendes: Eine Abkühlung ist NICHT zu sehen! Mit anderen Worten: Der unglaubliche Erwärmungssprung, den El Nino ausgelöst hat, wird nicht anschließend ausgeglichen, sondern bleibt bestehen!
Der Beleg findet sich eindeutig in den globalen Zahlen. El Nino wird damit in der Tat zum Untergangsbeschleuniger der Menschheit, betrachtet man die These allein, dass El Nino zeitlich immer häufiger auftreten und qualitativ immer stärker wird in der Zukunft. Sogar ein Dauerzustand des El Nino wird diskutiert, was die Klimakatastrophe in einen Zeitrafferzustand übergehen lassen würde.

Zur Einordnung der globalen Zahlen sei darauf hingewiesen, dass ab einer globalen Erwärmungsschwelle von 2.0 oder 2.5 Grad eine weltweite Katastrophe angenommen wird, die nicht mehr zu verhindern sein wird.
Die globale Erwärmung betrug im Jahr 1997 bei Beginn der Aufzeichnungen der NOAA +0.42 Grad Celsius.
Im Jahr 2007 hatte sich die Erwärmung auf +1.02 Grad Celsius mehr als verdoppelt.
Das letzte Jahr 2015 bezifferte die Erwärmung auf +1.33 Grad Celsius, Tendenz stark ansteigend. Da auch 2016 bereits jetzt auf Hitzerekordkurs sich befindet, liegen wir als Menschheit mit einem maximalen Unbelehrbarkeitsfaktor und einem noch größeren Idiotenfaktor voll im Plan einer rasend schnellen Selbstvernichtung. Glückwunsch.

Vergessen wir dabei auch nicht, dass sich die nördliche Hemisphäre deutlich stärker erwärmt als die südliche!

Dies hat ihre Ursachen:

(a) in der Kontinentalverteilung – Landmassen verstärken den Erwärmungsprozess und die nördliche Hemisphäre weist deutlich mehr Kontinentalmasse auf als die südliche.

(b) liegen die Emissionsgiganten für Treibhausgase mit der westlichen Industrie, Viehwirtschaft und Gesellschaft allesamt auf der nördlichen Hemisphäre, was in Darstellung der CO2-Gase allein bei der NASA anschaulich und erschreckend nachgewiesen wurde:

Die Zahlen belegen auch im Juli in einem erschreckenden Ausmaß, dass der „Klimawandel“ kein Klimawandel ist, sondern eine  Klimakatastrophe und immer weiter voranschreitet. Die begleitenden Nachweise von Treibhausgasen, globalen Hitzeentwicklungen, dem Zustand der Biodiversität, die Versauerung der Ozeane, zeigen, dass wir uns auf einem Weg in die Zukunft befinden, der zu einer Selbstvernichtung führt, die unsere Kinder erleben werden.

Globale Temperaturentwicklung Land und Ozean im Monat Juli; © NOAA
Globale Temperaturentwicklung Land und Ozean im Monat Juli; © NOAA
Globale Temperaturentwicklung Nördliche und Südliche Hemisphäre im Monat Juli; © NOAA
Globale Temperaturentwicklung Nördliche und Südliche Hemisphäre im Monat Juli; © NOAA

Abkühlung gegen die Hitze

Temperaturverteilungen auf dem Planeten

Der Juli 2016 zeigt wie in den Vormonaten seit dem Abklingen des El Niño weniger Extreme, dafür eine weiter verbreitete gleichförmige Hitze. Statt Radikalhitze mit seltener Kälte sehen wir nun eine gleichmäßig verteilte Hitze wie in der Zeit vor dem El Niño, ohne dass der Erwärmungssprung durch El Nino mit einer temporären Abkühlung verbunden wäre.

Verteilung globaler Temperaturanomalien im Monat Juli 2015, © NOAA
Verteilung globaler Temperaturanomalien im Monat Juli 2015, © NOAA

Der „kalte Fleck“ im Atlantik, den viele für eine Abschwächung des Golfstroms halten, ist seit Juni 2016 arg am schwächeln im Sommertreibhaus der nördlichen Hemisphäre. Doch noch ist er, wie seit mittlerweile über 2 Jahren (vgl. Darstellung bei Tropical Tidbits, Auswahl North Atlantic links unten) zu erkennen. Vgl. auch die Diskussion um alternative Erklärungen zum Golfstromausfall). Die 2monatige Schwächung des Kalten Flecks schwächt mittlerweile wieder die Theorie, dass es sich eben um eine Schwächung des Golfstroms durch das grönländische (Süßwasser-) Schmelzwasser handelt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass im Sommer die Kälteanomalie sich abschwächt, um im Herbst wieder an Stärke zuzunehmen.
Oder aber der Kalte Fleck hat letztlich mit einer langen Vorlaufzeit kausal etwas mit dem El Nino zu tun, ganz ähnlich wie mit dem „Blob“ vor der Westküste Nordamerikas im Vorfeld des El Nino 2015.
Denn ein gravierendes Argument ist: Vor genau einem Jahr war der „Kalte Fleck“ auf dem Atlantik extrem groß und stabil – dagegen ist er jetzt kaum noch vorhanden! (vgl. Bild links)

Bitte beachten: Die hier dargestellten Veränderungen beziehen sich auf die Klimakatastrophenjahre 1981-2010 und nicht auf das Mittel 1901-2000, um deutlich zu machen, ob sich die Klimakatastrophe weiter verschärft oder sie abklingt. Das bedeutet: Allein um einen Vergleich zur Zeit vor dem Start der beschleunigten Klimakatastrophe zu erhalten, muss man für globale Verhältnisse etwa +0.2 Grad dazuzählen.

Planet Erde Juli 2016: Der Kalte Fleck verschwindet? Ansonsten gleichförmige Hitze statt El Nino-Radikalismen aber keine Abkühlung!, © NOAA
Planet Erde Juli 2016: Der Kalte Fleck verschwindet? Ansonsten gleichförmige Hitze statt El Nino-Radikalismen aber keine Abkühlung!, © NOAA

Klima-Höhepunkte

In der Grafik der NOAA zeigen sich im Juni 2016 trotz der Landtemperaturstagnation wie immer endlose Beispiele für zu heiße und/oder zu trockene Gebiete in einem Ausmaß, das Angst macht und zwar zu recht!

1. Zu heiße Regionen: Die Auflistung wird langsam lächerlich, daher belasse ich es bei: Die ganze Welt mit Ausnahme von Ostrussland.

2. Zu trockene Regionen: Südeuropa.

3. Niederschlagsanomalien über dem Mittel verzeichneten Europa, der Mittlere Westen der USA, Argentinien und Australien.

4. Die Lage an den Polen ist die altbekannte: In der Arktis schmilzt ohne einen vorhandenen Kontinent alles weg mit dieses mal dem dritthöchsten Wert der Aufzeichnungen. In der Antarktis ist die Lage etwas entspannter (weil sich die Südhalbkugel weniger stark erwärmt als unsere Nordhalbkugel) mit dem lediglich 19. höchsten Wert der Aufzeichnungen.

Status des Klimas: Stabil in die Apokalypse

Die Zahlen sind nach wie vor in höchstem Maße alarmierend. Insbesondere der nichtvorhandene Ausgleich der Hitze des El Nino zeigt, dass das Klimaphänomen wie eine Trittsteige der Klimakatastrophe wirkt und die Erwärmungsrate sprunghaft ansteigen lässt.
Die in Aussicht gestellten Zeiträume, die der Menschheit noch bleiben, um das 2 Grad-Ziel zu erreichen, sind damit längst illusorisch. Ging man davon aus, dass man bis 2030 noch Zeit habe, kann man davon ausgehen, dass angesichts der in der Atmosphäre vorhandenen Treibhausgase selbst ohne neue Emissionen die Marke aktuell wohl bereits überschritten wird.
Die Erwärmung selbst befeuert weiter die Emission von Treibhausgasen aus den Ozeanen und den Permafrostregionen in gigantischen Zahlen. Die Klimakatastrophe hat einen so hohen Stand erreicht, dass sie sich in einer Kettenreaktion selbst befeuert.

Ein Anzeichen, dass das Klima sich erholen bzw. stagnieren könnte, wären einzelne Rückgänge der Erwärmungsraten in jedem untersuchten Monat, doch davon ist nicht einmal annähernd etwas auszumachen.
Die Steigerungsraten des CO2, des Methans und auch des Stickstoffs deuten zusammen mit weiteren Folgen der globalen Klimakatastrophe darauf hin, dass wir zu einem jetzt noch unbekannten Zeitpunkt in näherer oder mittlere Zukunft (Jahre oder ein bis zwei Jahrzehnte) Schlagzeilen in den Nachrichten lesen werden, die wir jetzt noch für unmöglich halten.
Das einzige, was jetzt noch zeitlichen Aufschub bringen könnte, wäre ein Supervulkanausbruch, der selbst eine Katastrophe wäre …

Temperaturen auf der Erde im Laufe der geologischen Epochen von 500 Millionen Jahren vor unserer Zeit bis heute, © :Glen Fergus, hg6996 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Temperaturen auf der Erde im Laufe der geologischen Epochen von 500 Millionen Jahren vor unserer Zeit bis heute, © :Glen Fergus, hg6996 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

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  • Entgegen weitverbreiteten Ansichten sind Sofeten nur der Bodensatz der Bevölkerung und liegen quantitativ irgendwo zwischen 1 und 10% ^^ Die meisten sind Normalwetteranhänger.

    • buumms

      Und warum erheben sich die Normalwetteranhänger dann nicht? ^^ irgendwie kommt es mir eh so vor, das die „größten“ Sofeten eh nur im TV oder als Radiomoderator(in) arbeiten und dort versuchen ihre verquerten Ansichten unter das Volk zu bringen 😉

      • Michael Dellnitz

        Sehr richtig. Aber besonders bei ARD und ZDF. Schon mal Petra Gerster bei „Heute“ zugehört? Zitat : „Endlich wieder Grillen. Ein Sommertag unter 30 Grad ist doch keiner.“ Die Frau ist nicht nur journalistisch unangenehm.

        • ARD und ZDF sind inzwischen staatliche Propagandaorgane. Was da an Lügen gesendet und verzerrt und beeinflusst wird, regt mich mittlerweile so auf, dass ich mir das prinzipiell nicht mehr ansehe. Nicht nur beim Wetter.

    • Hans Peter Baur

      Ob alle 1,9 Millionen Einwohner von Basra in Syrien Sofeten sind? Sommer MaxTemp regelmässig 50 Grad im Schatten, MinTemp 34 Grad? Idee: Sofeten Reisebüro gründen und alle Sofeten dorthin ausfliegen….-:)))

  • Michael Bodin

    Wollen wir mal hoffen, dass es etwas gibt, was die Apokalypse für einige Zeit einbremsen kann, zum Beispiel Island:
    http://www.jonfr.com/volcano/?p=6328
    Dazu gibt es noch eine schöne Statistik von der Katla:
    http://hraun.vedur.is/ja/Katla/katla_qu_rate.png
    Beides sehr interessant…..

  • Hans Peter Baur

    Was gerne vergessen wird, im syrischen Basra überleben Menschen bei Temperaturen von 52 Grad im Schatten und nächtlichen Minima von 35 Grad

    • REGENTRUDE

      Hört sich furchtbar an!! Aber..die Menschen dort sind in ein solches Klima hinein geboren und es gewohnt! Zudem sind die Menschen dort fast ausschließlich dunkelhaarig, mit dunklem Teint und dunklen Augen, das ist genetische Anpassung an die Umwelt. Sie laufen auch nicht halbnackt und mit engen Klamotten herum, wie wir es im Sommer tun, sondern mit luftiger Kleidung, die den Körper bedeckt!
      Ich als naturblonde und blauäugige Frau würde mit diesem Klima auch nicht zurecht kommen…

      • Hans Peter Baur

        Ja, und trotzdem fast unfassbar dass in Basra fast 2 Millionen Menschen über-leben, irgendwie. Ich meine, heute haben die dort ja wohl alle Klimageräte, aber wie überlebte man 52 Grad im Schatten vor 100 oder 200 Jahren…

    • MINDERQUEST

      Und ich finde 28 Grad im Tag & 18 Grad in der Nacht zu warm!

  • Hans Peter Baur

    …ich persönlich könnte allerdings nie in einem Ort wie Basra (Syrien) leben, die kommenden heissen Tage überstehen wir dank 6(!) mobilen Klimageräten hier im Haus

    • Michael Bodin

      Der Energieversorger freut sich. Aber wie bekommst Du die heiße Abluft raus, ohne die Fenster zu öffnen????

      • Hans Peter Baur

        Wir haben ein Splitgerät mit einem ganz dünnen Verbindungsschlauch zur Ausseneinheit auf unserer Terrasse. Schiebetüre bleibt ca 5 cm offen, der Roll-Laden geht runter bis 5 cm über den Boden, den Fensterspalt kann man mit wieder abziehbarem Isolierband abdecken. Fast perfekt. Eine fest installierte Klimaanlage kommt uns hier in der teuren Schweiz zu teuer leider.

        • Hans Peter Baur

          Hier ein Foto davon

        • Michael Bodin

          Ja na dann …..
          Viel Spaß und Erholung mit dem Gerät. Irgendwann kann ich mir auch ein Klima-Split-Gerät leisten und werde es dann auch. Aber ich spare und hole mir ein fest installierbares.
          Heute Nacht 13,6 Grad und leichter Wind. Das Haus ist schon gut runtergekühlt, gegen 09:00 Uhr werden alle Fenster und Jalousien runtergelassen, bleibt dann bis heute Abend kühl…..

          • Hans Peter Baur

            Ja dann hoffe ich für Dich Du kannst es Dir bald leisten Wetteronline gibt für nächsten Samstag Tmax Karsruhe 36 Grad an, grausam!

          • Michael Bodin

            Hier in Schwante „nur“ 31 Grad, ab Sonntag nur noch 22.
            Heute bisher nur 20,6 Grad, Wind und bedeckter Himmel

  • MINDERQUEST

    DAS passiert wenn man Hifeten das Wetter bestimmt… Sofeten sind das gar nicht mehr, denn die wollen ja nur noch Hitze & Trockenheit, hmm Natur schön brennen!

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  • MINDERQUEST

    Na klar! 😉
    Sofeten sind doch extrem dumm!
    Endlich „Sommer“
    für mich einfach nur Endlich wieder Hitze mit klarem Himmel, wo die Natur abfackelt af!

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