Eine ohnmächtige Wahl zwischen Tränen und Wut ...
Eine ohnmächtige Wahl zwischen Tränen und Wut ...

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten Frühlingsmonat März 2016 veröffentlicht (Deutschlandwetter im März 2016 (DWD)).
Mit 0,5 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der März 2016 nominell nur leicht zu warm. Das täuscht allerdings, da die Spanne innerhalb des Monats traditionell groß ist, wie Kai Zorn in seiner Kolumne hervorragend dargestellt hat.

Warum der Monat März 2016 schlechter als die Zahlen war

Während astronomisch der März bis zum 21. des Monats noch zum Winter gehört und im Grunde man noch Schnee erwarten sollte (wenn wir nicht in einer Klimakatastrophe leben würden), war davon nichts zu sehen – außer in punktuellen Regionen für den einen oder anderen Tag. Vielmehr dümpelte der März in den ersten zwei Dritteln in normalen Temperaturregionen, die unter Hinzunahme des Monatgesamtmittels statistisch zu kühl lagen, bevor das letzte Drittel deutlich zu warme Temperaturen (mal wieder) brachte und den Monat (mal wieder) in zu warme Temperaturregionen hievte.

Bestimmt wurde der Monat von der Westdrift, deren Tiefs je nach Strömungslage milde oder kühle Temperaturen, aber keine Extreme brachten (außer der Wärme am Monatsende). Zwischen den beiden Westdriftphasen lag eine Hochdrucklage mit einem Hoch über den britischen Inseln, Skandinavien und eben auch Deutschland, das zu trockenes, leider sonniges, jedoch kühles Wetter unterstützte.
Eine fehlende Winterlage war somit die erste Enttäuschung, obwohl ein Major Warming in der Stratosphäre erfolgte, wo selbst die Experten mittlerweile nicht sicher sind, ob es ein Major Warming oder Minor Warming war – die Windumkehr fand zwar von West nach Ost in der Stratosphäre statt, dauerte aber nicht lang genug für ein Major Warming und setzte sich nicht bis zur Troposphäre am Boden durch.

Der Niederschlag ist im März ein Warnsignal der Klimakatastrophe gewesen: Trotz der Westdrift war der März 2016 der sage und schreibe siebte März in Folge, der zu wenig Niederschlag brachte und damit die Prognosen einer Dürrephase ab dem Frühling als Folge der Klimakatastrophe deutlich bestätigte. Insbesondere der Umstand, dass diese deutlich zu niedrigen Werte trotz der vorherrschenden Westdrift, die bekanntlich die Feuchtigkeit normalerweise zu uns bringen müsste, zu Buche stehen, zeigt einen Wandel, der sich in die Strukturen und Vorhersagen der Klimaforscher nahtlos einfügt.

Bei den Stürmen waren ebenso Fehlanzeigen zu vermelden. Zwar lag auch die Sonnenscheinbelastung unter dem Mittel, aber letztlich nicht viel. Insgesamt war der Monat in den Bereich „erträglich“ einzuordnen, aber nach dem dritten Nichtwinter in Folge hätte man sich „hinten raus“ zum Ende des astronomischen Winters wenigstens 1 Woche Winter angesichts etwa 25 Wochen dem gegenüberstehendem Hitzeterror gewünscht – hier sieht man, wie sehr sich die Verhältnisse in den Bereich absoluter klimatischer Unverhältnismäßigkeit verschoben haben.

Die Karten spiegeln die Westdriftwetterlage wieder mit im März nur leicht zu hohen Temperaturen, leicht niedriger Sonnenscheinbelastung und nur wenig Regen (die Werte unterscheiden sich geringfügig von den „offiziellen“ DWD-Daten, da hier andere Messstationen vermutlich ausgewertet werden. Insgesamt aber dennoch die beste frei verfügbare Datendarstellung):

Temperaturkarte Deutschland März 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>
Temperaturkarte Deutschland März 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Niederschlagskarte Deutschland März 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>
Niederschlagskarte Deutschland März 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Sonnenscheinkarte Deutschland März 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>
Sonnenscheinkarte Deutschland März 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Der Monat März 2016 war in Deutschland 0,5 Grad zu warm

Verglichen zum Februar 2016 war der März 2016 nicht extrem zu warm, sondern „nur“ leicht zu warm. Während vor 40 Jahren die gleiche Lage sicherlich einen zu kühlen Monat mit viel Niederschlag gebracht hätte, führten Treibhauseffekt und Jetstream-Anomalien zu den beobachteten Veränderungen.
Um einmal das Ganze in Relation zu setzen, schauen wir uns doch einmal die März-Werte der letzten Jahre an. Die Mitteltemperatur für März beträgt im Mittel 1961-1990 3,5 Grad Celsius. Die Abweichungen von dieser Temperatur lauten:

März 2015: +1,7 Grad
März 2014: +3,4 Grad
März 2013: -3,4 Grad
März 2012: +3,4 Grad
März 2011: +1,4 Grad
März 2010: +0,7 Grad
März 2009: +0,8 Grad
März 2008: +0,7 Grad
März 2007: +2,7 Grad
März 2006: -2,0 Grad
März 2005: +0,1 Grad

Als Vergleich einmal die Jahre 1965-1970:
März 1965: -1,2 Grad
März 1966: -0,2 Grad
März 1967: +1,9 Grad
März 1968: +0,9 Grad
März 1969: -2,6 Grad
März 1970: -2,3 Grad

Noch einmal zur Erinnerung: Es handelt sich um monatliche MITTEL-Temperaturen. Zur groben Einschätzung halte man in Erinnerung, dass +1 Grad über dem Mittel etwa 3 Grad zu hohe Tagesmaximaltemperaturen im Flachland bedeuten, also z. B. statt 16 Grad 19 Grad. +2 Grad über dem Mittel entsprechend ca. 5 Grad zu hohe und +3 Grad etwa 7 Grad zu hohe Tagesmaxima.

Quellen für alle Temperaturen: DWD, Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland, Wetterkontor.

Wir sehen an den Zahlen vor allem 2 Aspekte:
1. Der März kennt ähnlich dem Januar und Februar nur selten Normalität, was durchaus meteorologische Gründe hat. Entweder er unterstützt eine Kältelage im immer noch astronomischen Winter, die dann zu deutlichen Minusgraden führt oder eben das Gegenteil: Die Westdrift, die vom Atlantik oft zu warme Temperaturen bringt. Neuerdings kommen auch noch früher kaum vorhandene Südlagen mit ins Spiel.

2. Die Klimakatastrophe ist an den Märzwerten noch nicht zu erkennen im Sinne einer langen Reihe zu milder Monate. Lediglich die mittlerweile überdeutlichen Dürreverhältnisse mit zu wenig Niederschlag geben hier einen Fingerzeig. Naturgemäß wird die Klimakatastrophe erst in den Monaten sichtbar, wenn der Sonnenstand so hoch ist, dass der Treibhauseffekt wirksam wird. Das erkennt man sehr gut auch in den Vergleichszahlen der Temperatur in den Jahreszeiten (siehe unten). Der Frühling ist mit dem Herbst als „Zwischenjahreszeit“ ein deutlicher Beleg der Klimakatastrophe – mit dem hohen Sonnenstand wirken sich die Unterschiede zu Zeiten vor der Klimakatastrophe deutlich auch in den Zahlen und Grafiken aus und der Sprung ist überdeutlich sichtbar. Da sich dieser Hitzeeffekt mit jedem Frühlingsmonat bei ansteigendem Sonnenstand deutlicher auswirkt, können wir für April und Mai nur das schlimmste erwarten (auch wenn die NOAA das immer noch anders sieht).
Der immer noch starke El Niño trägt sein übriges dazu bei, dass Wärme übermäßig aus dem Süden nach Norden bei ungünstiger Südwetterlage transportiert wird mit Föhneffekt in Bayern Ende März mal wieder einen Allzeit-Temperaturhitzerekord von über 23 Grad besorgte. Wir sprechen unser Beileid gen Süden aus. Der El Niño wird ab jetzt jedoch absinken und bis Juni verschwinden.

Temperaturentwicklung in den jeweiligen Jahreszeiten:

Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

(1) Temperaturen im März 2016

Reihenfolge der Bundesländer, von Bundesländern mit der besten, also niedrigsten Temperatur bis hin zu den Klimaopfern mit der höchsten Temperatur – wobei im Unterschied zu den letzten Monaten die Bandbreite der Unterschiede mit 1,1 Grad Celsius vom ersten zum letzten Platz sehr gering war.

Platz 1 und 2: Bayern und Thüringen 3,5 Grad
Platz 3 und 4: Baden-Württemberg und Sachsen 3,8 Grad
Platz 5: Hessen 4,0 Grad
Platz 6: Rheinland-Pfalz  4,1 Grad
Platz 7 und 8: NRW und Saarland  4,3 Grad
Platz 9: Mecklenburg-Vorpommern  4,4 Grad
Platz 10 und 11: Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt 4,5 Grad
Platz 12 und 13: Niedersachsen und Brandenburg 4,6 Grad

(2) Niederschlag im März 2016

Insgesamt notiert der DWD im deutschlandweiten Mittel 45 l/m2 statt der erwarteten 57 l/m2 und somit nur 80% des Regensolls. Nach einem Regenplus im Januar und Februar 2016 könnte der Frühling pünktlich zum März 2016 die altbekannte Dürrephase einläuten. Wir erinnern uns: Die Vorhersagen über die Folgen der Klimakatastrophe lauteten bereits vor Jahrzehnten, dass von Frühling bis Herbst Dürren entstehen und im Winter statt Schnee massiv Regen fällt, analog dem Klima in Kalifornien (dort allerdings noch extremer).

Die einzelnen Bundesländer mit dem besten Ergebnis, also der größten Menge des köstlichen, lebensspendenden Nass*, an erster Stelle bis hin zu den trockenen Regionen. Da es viele regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich des Niederschlagssolls gibt, sind die Länder teilweise auch mit gleichen Werten unterschiedlich markiert. Grün stellt hierbei das Soll oder einen Regenüberschuss dar, Orange ein mittleres Niederschlagsdefizit und Rot ein deutliches Niederschlagsdefizit.

Platz 1: Saarland mit 100 l/m2
Platz 2: Rheinland-Pfalz mit 70 l/m2
Platz 3 und 4: NRW und Hessen mit 65 l/m2
Platz 5: Baden-Württemberg 55 l/m2
Platz 6 und 7: Bayern und Thüringen mit 50
Platz 8: Niedersachsen mit 45 l/m2
Platz 9-11:Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit 40 l/m2
Platz 12: Brandenburg 35 l/m2
Platz 13: Mecklenburg-Vorpommern 30 l/m2

(3) Sonnenscheinbelastung im März 2016

Die Sonnenscheinbelastung ist im März bereits spürbar zu hoch, spätestens mit der Sommersonnenwende am 21.03. und mit der (dreimal verfluchten) Zeitumstellung. Der März 2016 regulierte dies erfreulicherweise, aber nur geringfügig in die richtige Richtung niedriger Werte.
Die zeitweise theoretisch vorhandene Möglichkeit eines Ozonlochs aufgrund bestimmter atmosphärischer Bedingungen hat sich gottlob nicht bewahrheitet.

Die einzelnen Bundesländer, angefangen mit dem besten, also niedrigsten Wert und endend mit den Sonnenopfer-Ländern:

Platz 1: Thüringen mit 86 Stunden
Platz 2-4: Hessen, Saarland und Sachsen mit 90 Stunden
Platz 5-7: Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern mit 95 Stunden
Platz 8-11: Schleswig-Holstein, NRW, Rheinland-Pfalz und Brandenburg mit 100 Stunden
Platz 12: Bayern mit 110 Stunden
Platz 13: Baden-Württemberg mit 115 Stunden

Der März 2016 war am Ende weder Fisch noch Fleisch: Kein Winter mehr, der durchaus theoretisch ohne Klimakatastrophe möglich wäre, aber auch kein Hitzefrühling wie im Vorjahres-März 2015. Es macht den Eindruck, dass die Klimakatastrophe tief Luft holt, um im April 2016 dann loszulegen und wie die Prognosen aktuell ja auch belegen.

Bringt der April den klimkatastrophischen Hitzefrühling? Es beginnt wieder. 6 Monate Hölle. Klimatisierter Stahlhelm auf und durch!
Bringt der April wie immer den klimakatastrophischen Hitzefrühling? Es beginnt wieder. 6 Monate Hölle. Klimatisierter Stahlhelm auf und durch!

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  • Alptraum der Sofeten

    Also ich bin ja mal gespannt wie sich die Sonnenflecken auf die Temperaturen auswirken werden. Ob die Hitze in den nächsten Jahren ab jetzt nicht doch ein wenig entschärft wird oder doch nur ein Wunschdenken ist. Bin gespannt.
    Gute Zusammenfassung wie immer. Mal sehen was der April bringt.

    • Leider wirken die Sonnenflecken zum Großteil nicht direkt, sondern verändern nach Angaben aus der Forschung nur die Wetterlage auf dem Atlantik zugunsten meridionaler Lagen. Insofern ist da nur sehr schwer ein kausaler Zusammenhang zu ziehen. Den April habe ich quasi schon als Wärmemonat abgehakt. Interessant wirds im Mai, den alle als normal oder kühl bezeichnen.
      Lediglich Lars Thieme (www.langfristwetter.com) sieht den Mai als Hitzehölle ^^ http://www.langfristwetter.com/langfristprognose.jpg

      • Alptraum der Sofeten

        Dann müssen wir wohl leider der Klimakatastrophe die ausrasten wird zu gucken. Kann man denn nicht mit Flugzeugen Vulkanasche da oben versprühen? Das ist doch gar nicht so schwer.

        • hehe das sag mal den Chemtrails-Verschwörungsfanatikern ^^ Müsste aber Schwefeldioxid sein, Asche wird ausgewaschen und hat auch bei Vulkanen nur ein paar Tage eine Wirkung. Die Kühlwirkung stammt vom Schwefeldioxid, das sich in der Stratosphäre mit Wasser zu Schwefelsäure verbindet. Hm wie hoch kann ein Flugzeug fliegen? Schaffen die 20-30 km Höhe?

          • Alptraum der Sofeten

            Ja es gibt ja so Flugzeuge die immer in die Schwerelosigkeit fliegen für ein paar Minuten also genau da hin. Aber normale Linienflugzeuge fliegen so um die 10km. Wenn man das als eine Notlösung in Betracht zieht immer Schwefeldioxid da hoch zu bringen würd es glaub ich lange dauern. Aber eine Notlösung könnte es doch sein denke ich.

          • 10 km ist zu niedrig, da Troposphäre. Unterhalb 15 km brauchen wir gar nicht anfangen ^^

          • Michael Wax

            Das liegt aber nicht an der Höhe sondern an der Flugbahn, sogenannter Parabelflug. Das sind normale Verkehrsmaschinen, z.B. Airbus. Die Amis haben aber Spionageflugzeuge (U2, SR-71A Blackbird), die bis zu 25Km schaffen. Aber die findet man leider nur noch im Museum.

            Link dazu von Wikipedia:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Parabelflug

          • Alptraum der Sofeten

            Ok, schade. Danke für die Aufklärung 🙂

          • Cool. Also gibts ja eine Möglichkeit. Bezeichnend dass sie aus einer Zeitperiode stammt, die einmal mehr den Namensbestandteil „Krieg“ führt ^^

          • nene, die Flugzeuge, die die Parabelflüge machen, sind auch nur normale Passagiermaschinen, so z.B. ein Airbus A310 bei der ESA. Übrigens die ehemalige Maschine der Bundeskanzlerin ^^. Die fliegen auch nur ganz normale Höhen. Hier gibt’s ne Grafik, wie das Ganze abläuft: http://www.zerog2002.de/parabel.html

          • Das gibt deinem Namen jetzt einen Sinn ^^ (Das Flugzeug trägt ihn auf dem von dir genannten Link). Hatte ganz vergessen, dass die Astronauten auf diese Weise Schwerelosigkeit üben.
            Ich bin aber sicher, dass neue Flugzeuge entwickelt bzw. aus der Schublade geholt würden, sollten gefährliche Geo-Engineering-Pläne irgendwann in die Tat umgesetzt werden müssen.

          • Ist übrigens ne lustige Sache, so nen Parabelflug mal mitzumachen und geht übrigens auch mit Segelflugzeugen (und mit jedem Flugzeug, wenn man weiß wie es geht). Allerdings die Hitze auf dem Flugplatz gestern war auch schon wieder unerträglich. Kühles Rückseitenwetter mit knackiger Thermik wär mir lieber gewesen…

          • Du redest mit jemandem, der bereits auf der dritten Stufe einer Haushaltsleiter Höhenangst bekommt ^^

          • Wir haben durchaus Piloten, die sich nicht auf ne Leiter trauen^^. Ist irgendwie was anderes. Und in Schwerelosigkeit gibt’s kein Oben und Unten, also auch keine Höhenangst 😉

          • Alptraum der Sofeten

            Ja habe ich verstanden, danke 🙂
            Die Darstellung ist noch mal gut um sich das vor zu stellen.

          • Michael Bodin

            Fragt bei den Amis und den Russen nach. Die haben aus dem Kalten Krieg noch Aufklärungsflugzeuge, die in knapp über 20 KM Höhe “ auf Streife “ waren. Für Stunden. Mit Überschall. Ich sage z.B. Lockheed U2

          • Soweit ich weiß, sind die einzigen Flugzeuge, die derzeit was absichtlich in der Atmosphäre rumsprühen, die Hagelflieger mit ihrem Silberjodid: http://www.hagelabwehr-rosenheim.de/
            Aber das nutzt natürlich nix zum Zwecke der Abkühlung, das soll nur den Hagel verhindern bzw. reduzieren.

  • Huber Claudia

    Vielen Dank für die schöne Kolumne. Ich muß echt zugeben dass ich mit dem März, ( bis auf den 31.03.) ganz zufrieden war. Das zeigt aber auch nur wie sehr ich mit meinen Ansprüchen schon nach unten gegangen bin. ( dafür könnt ich mich schon wieder ärgern 😉

  • Autumn

    Der April soll viel zu warm werden (Wie kann es anders sein? Wieder mal Südwestwetterlage!), aber der Mai soll anscheinend zu kühl und der Sommer normal werden. Das wäre mal super! Ein normaler Sommer statt Brüllhitze! 🙂 Immer wieder diese Sch….Süwest und Südlagen! Ich hoffe, das hat spätestens im Sommer ein Ende!

    • Alptraum der Sofeten

      Warum kann das nicht mal öfters von Nordwest kommen denk ich mir. In den letzten Jahren war auffällig oft Südwest anstatt West. Nordwest ja noch weniger. Woran liegt das? Klimazonenverschiebung oder lange Anomalie die auch wieder vergeht? Auf jeden Fall mies so oft Südwest das stimmt.
      Mal sehen was uns bevor steht.

      • Autumn

        Hierzu hatte Kaltwetter einen super Artikel verfasst und zwar ging es da um den kalten Fleck im Nordatlantik. Ich weiß nicht mehr wie es genau geht, aber dieser soll vermehrt Tröge verursachen, bzw. nach Westen ziehen, so dass Deutschland immer wieder (leider) auf der warmen Vorderseite liegt und es immer wieder zu diesen grauenhaften SW-Lagen kommt. 2015 war auch der El Nino nicht unschuldig an der ekelhaften Dauer-SW-Lage. Der El Nino begünstigt die Ausbildung von Trögen. Und deren Positionen lagen gerade so blöd, dass wir immer wieder in eine SW-Lage geraten sind.

        • Alptraum der Sofeten

          Jau stimmt da war doch so was schon mal 😀
          Danke für die Auffrischung. Aber 2014 war es auch die meiste Zeit SW ob da auch der kalte Nordatlantikfleck schuld/schon da war, ich weiß es nicht.
          Am besten auf den Michael warten bis er aus dem Ostfriesenlande zurück kommt. Oder zieht er doch schnell per Express-Umzug um weil es da so schön ist xD

          • Autumn

            Ja, der kann es sicher besser erklären als ich, ich finde leider den Artikel nicht mehr. Aber Hoffnung habe ich! Dass es mit diesen fürchterlichen SW-Lagen irgendwann vorbei sein wird, weil der kalte Fleck nämlich wandert und der El Nino nun auch abebbt. Dieser hat außerdem jede Menge Hitzeblasen verursacht, in einer von denen befand sich Deutschland. 2014 war im Herbst eine Omega-Lage Schuld, das ist wiederum etwas anderes. Da hatten wir im Frühjahr und im Herbst jeweils eine Omega-Wetterlage (soviel ich weiß), aber den Sommer fand ich da total angenehm (huuuuh, bitte nicht steinigen), war kein Hitzesommer und nur 9 Tage über 30 Tag, yeeeah! 😀 Hoffe auf einen solchen Sommer diesmal, höchstens 10 Tage piefige Hitze (ja, ich bin bescheiden geworden, wenn es nach mir ginge, wären 22-25 Grad im Sommer ideal).

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