Der altbekannte Feind: Endloshitze schon im März ...
Der altbekannte Feind: Endloshitze schon im März ...

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten und bereits katastrophal heißen und grellen Glühlingsmonat (früher: „Frühling“), März 2017, veröffentlicht: Deutschlandwetter im März 2017.

Temperaturanomalien in 2 Meter Höhe des Monats März 2017. Die Arktis ist nicht mehr durchgängig skalensprengend warm und Sibirien ist viel zu warm statt viel zu kalt als Folge: Das Ende des Waccy-Effekts. © <a target="_blank" href="http://www.karstenhaustein.com/climate.php
25. März 2017: Sibirien liegt bei den Temperaturen auf 2 Metern Höhe in völlig unglaublichen Bereichen. © Climate Reanalyzer

Wir erinnern uns: Der Waccy-Effekt führte ab Oktober 2016 zu einer supererwärmten Arktis und kalten Kontinenten, weil die aus dem astronomischen Sonnenniedrigstand entstehende Kälte südlich auf die Kontinente auswich – natürlich nicht überall, sondern je nach meteorologischer Einflusslage, darunter sogar bis auf den Balkan und die Türkei, mit Schnee sogar auf der griechischen Akropolis.

Die große Frage, die wir uns gestellt hatten, war logischerweise jene nach der Beendigung des Waccy-Effektes mit der allmählichen Schwächung des Polarwirbels ab bereits Februar und verstärkt im März.

Wie man nach dem März 2017 nun ganz offensichtlich feststellen kann, waren die Befürchtungen realistisch und zutreffend: Die akkumulierte arktische Erwärmung verteilte sich nach und nach immer stärker auf die Kontinente.

Die Folge war ein (mal wieder) Rekordhitzemonat mit schon wieder so viel Sonne, dass man zur ungewollten Brechreizstimulation nur das Fenster öffnen musste.

Der März 2017 wurde neben der Treibhausgassteigerung mit Erhöhung der am Boden ankommenden Wattzahl aus Verstärkung der Sonnenstrahlenergie meteorologisch vor allem durch Aufwölbungen des Azorenhochs in der Summe deutlich zu warm.

Zwar heißt es, dass es der „wärmste“ (richtig: Ekelerregend und pervers heißeste) März „seit Beginn der Aufzeichnungen 1881“ März gewesen sei. Da wir uns jedoch in einer künstlich vom Menschen hervorgerufenden, abartig rasenden Klimakatastrophe befinden, die bereits die Werte der mittelalterlichen Warmzeit nachweislich überschritten hat, ist davon auszugehen, dass es gleichzeitig auch der wärmste März seit mindestens dem „Eem“, also der Zwischenwarmzeit und somit seit 115.000 Jahren gewesen ist. Nur belegt werden können solche Detailzahlen selbst aus Eiskernbohrungen nicht. Wahrscheinlich ist es jedoch trotzdem. Wenn man bedenkt, dass wir die höchsten Kohlendioxid- und Methanwerte seit etwa 14 Millionen Jahre aufweisen (und das ist belegbar), wundert das allerdings nicht.

Die Wetterlagen im März zeigen die Klimakatastrophe überdeutlich: Trotz eines Wechsels von Trog- und Warmlagen katapultierten die mittlerweile immer heißeren südlichen Luftmassen, verstärkt durch den Treibhauseffekt die Werte des März auf alarmierende Rekordwerte.
Dabei entstand sogar ein Tornado aus einer Superzelle, auf den ich am Ende des Artikels separat eingehe.


März 2017: Sommer mitten im Winter

Während das erste März-Drittel eher durch eine „unglückliche“ Südwestlage abartige Wärme mit bis zu 20 Grad im Südwesten brachte, begann ab dem 11. März 2017 die uns bereits bekannte Azorenhochaufwölbung in Glühlingszeiten von März bis Oktober.
Anschließend spaltete sich ein Ausleger des Azorenhochs als Hochdruckgebiet ab, bevor erneut eine Südwestlage durch einen zu weit westlich gelegenen Trog für Alptraumhitze zum Winter(!)ende sorgte.
Im letzten Märzdrittel setzte der sofetische Wettergott noch einen drauf und positionierte ein Tiefdruckgebiet auf die iberische Halbinsel, sodass erneut südwestliche Luftmassen Deutschland mit vorsommerlicher Hitze fluteten.

Die Werte zeigten überdeutlich, dass ungünstige Wärmelagen mit Azorenhoch mittlerweile durch den Treibhauseffekt, der sich jährlich steigert und steigert, völlig surreale Temperaturwerte generiert. Dabei kam eine subtropische Südlage, die mittlerweile sogar schon im März denkbar ist, noch gar nicht vor, sodass rein theoretisch noch wärmere Wetterlagen denkbar sind in der wenig erstrebenswerten Zukunft.

Typische Wetterlage im März 2017: Ungünstig gelegene isolierte Tiefs und ein aufwölbendes Azorenhoch bringen viel zu warme Luftmassen nach Deutschland; © <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de/de/reanalysis.aspx?map=1&model=avn&var=1&jaar=2016&maand=7&dag=19&uur=0&h=1">Kartenarchiv wetterzentrale.de</a>
Typische Wetterlage im März 2017: Ungünstig gelegene isolierte Tiefs und ein aufwölbendes Azorenhoch bringen viel zu warme Luftmassen nach Deutschland; © Kartenarchiv wetterzentrale.de

Der Niederschlag hört sich von den Zahlen nicht schlecht an. Bundesweit erreichte er genau das Mittel von 57 Litern pro Quadratmeter. Dies täuscht jedoch darüber hinweg, dass einige Regionen, darunter vor allem der Südwesten nach wie vor extrem wenig Regen erhielten und sich die seit im Grunde Jahren bestehende Dürre weiterhin aufrecht hielt.

Bei der Sonnenscheinbelastung kann man es nicht mehr hören! Wie schon im Winter endlose Sonnengrelle und mit 148 statt 111 Stunden ein ekelerregendes Plus von 33%. Im leidgeplagten Südwesten mussten die Menschen sogar völlig kranke 200 Sonnenstunden und mehr aushalten.
Entweder sorgt die Klimakatastrophe (weniger Wolken sind ja bereits nachgewiesen) oder die geringe Anzahl Sonnenflecken (vermehrte meridionale Lagen mit Hochdruckcharakter) oder ein reiner meteorologischer Pechfaktor zu diesem endlosen Alptraum aus Langeweilewetter mit viel zu hohen Terrortemperaturen.

Der März 2017 war somit, obwohl astronomisch noch Winter, bereits der erste Sommermonat mit Warmwerten sogar schon seit Rosenmontag. Kühle Monate gibt es kaum noch und bestehen nur noch als Wetterroulette – sogar der November, Dezember, Januar und Februar können immer auch zu einer Wärmekatastrophe ausarten, wie wir in den letzten Jahren gesehen haben. Unter dem Narrenjubel der Sofeten krepieren dabei die Natur (Dürren), die Tiere (Massensterben auf lange Sicht) und die Seen (fehlende Anreicherung mit Sauerstoff in nicht vorhandener Kälte). Die Menschen werden als Folge dieser Entwicklung ebenfalls folgen, wenn der Zusammenbruch der Nahrungskette uns erreicht haben wird. Bis dahin wird immer öfter die klimatische Lebensqualität gen Null tendieren in einer Welt, deren klimatische Entwicklung in einer Apokalypse enden wird, früher oder später.
In den Karten sieht die meteorologische Summe des Monats folgendermaßen aus (die Werte unterscheiden sich geringfügig von den „offiziellen“ DWD-Daten, da hier andere Messstationen vermutlich ausgewertet werden. Insgesamt aber dennoch die beste frei verfügbare Datendarstellung):

Temperaturkarte Deutschland im März 2017, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Temperaturkarte Deutschland im März 2017, © Bernd Hussing (Archiv)

Niederschlagskarte Deutschland im März 2017, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Niederschlagskarte Deutschland im März 2017, © Bernd Hussing (Archiv)

Karte Sonnenbleastung Deutschland im März 2017, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Karte Sonnenbleastung Deutschland im März 2017, © Bernd Hussing (Archiv)

Der Monat März 2017 war in Deutschland 3,7 Grad zu warm.

Die klassischen "Frühlingsgefühle" fingen 2017 bereits mitten im Spätwinter an, ca. 8 Wochen zu früh ...
Die klassischen „Frühlingsgefühle“ fingen 2017 bereits mitten im Spätwinter an, ca. 8 Wochen zu früh …

Der März war früher ein kalter Monat. Mittlerweile hängt es vom Polarwirbel und einem Major Warming (was ist das?) ab, ob man noch vom Frühsommer verschont wird. Der März 2017 zeigte ohne ein Major Warming, dass der März bereits statistisch so warm wie der April ist und gefühlt ein Frühsommermonat. Die Leiden, die sich daraus ergeben, sind astronomisch: Statt von der Hitze bis mindestens Mai verschont zu bleiben, muss man abseits der Küsten bereits mittlerweile im März, mitten im Spätwinter, mit Temperaturen von 20-25 Grad rechnen und ist gezwungen, in T-Shirt* und kurzer Hose herumzurennen als wäre es Juli.
Um das zu verdeutlichen werfen wir auch einen Blick auf die Jahre 1965-1970, um zu sehen, ob vor der großen Verschärfung der Klimakatastrophe signifikante Unterschiede zu erkennen sind in den Monatsmitteln. Die monatliche Mitteltemperatur des März beträgt 3,5 Grad Celsius (Mittel 1961-1990) und zeigt mit diesem markanten Temperatursprung zum Februar und zu allen Wintermonaten, dass der März ganz klar der erste Frühlingsmonat ist, auch wenn astronomisch bis zum 21. März noch der Winter herrscht.
Die Abweichung von dieser Mitteltemperatur beträgt (Blau = unter dem Mittel, Grün 0,0 bis +0,4 Grad, Orange +0,5 bis +0,9 Grad, Rot +1,0 bis +2,5 Grad, Violett über +2,5 Grad):
März 2016: +0,5 Grad
März 2015: +1,7 Grad

März 2014: +3,4 Grad
März 2013: -0,4 Grad
März 2012: +3,4 Grad
März 2011:  +1,4 Grad
März 2010: +0,7 Grad
März 2009: +0,8 Grad
März 2008: +0,7 Grad
März 2007:  +2,7 Grad
März 2006: -1,0 Grad
März 2005:  +0,1 Grad

Als Vergleich einmal die Jahre 1965-1970:
März 1965: -1,2 Grad
März 1966: -0,2 Grad
März 1967: +1,9 Grad
März 1968: +0,9 Grad
März 1969: -2,6 Grad
März 1970: -2,3 Grad

Die Zahlen zeigen zwar auch vor der Klimakatastrophe den recht radikalen Sprung zwischen deutlichen Warmmonaten und Kaltmonaten. Allerdings überwogen die Kaltmonate sowohl quantitativ wie qualitativ die Warmmonate deutlich.
Mittlerweile häufen sich vor allem die völlig außer Kontrolle geratenen Hitzemonate mit mehr als 2,5 Grad Kelvin Anomalie und machen aus dem März einen Mai. Damit verschlechtert sich in den meisten Jahren das Verhältnis von lebenswerten (Oktober, November, Dezember, Januar, Februar) zu Glühlingsmonaten (März, April, Mai, Juni, Juli, August, September) auf 5:7. Da wünscht man sich in die 1960er Jahre zurück: Nur 1 Hitzemonat, dafür 4 Kalt-Märze!

Noch einmal zur Erinnerung: Es handelt sich bei den obigen Märzwerten um monatliche MITTEL-Temperaturen. Zur groben Einschätzung halte man in Erinnerung, dass +1 Grad über dem Mittel etwa 3 Grad zu hohe Tagesmaximaltemperaturen im Flachland bedeuten, also z. B. statt 12 Grad 15 Grad. +2 Grad über dem Mittel entsprechend ca. 5 Grad zu hohe und +3 Grad etwa 7 Grad zu hohe Tagesmaxima.

Quellen für alle Temperaturen: DWD, Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland.

Wir sehen an den Zahlen vor allem einen Aspekt:
Der März ist ein Radikalmonat. Je nach Zustand und Einflußnahme des Polarwirbels über die Warmings und anderer Faktoren kommt es im März entweder zu sehr kalten Spätwinterepisoden oder aber zu sehr warmen Monaten, aber nur sehr selten zu „durchschnittlichen“ Februarmonaten im Mittel. Durch die Klimakatastrophe ist der März der erste Monat mit möglichen Hitzewellen über 20 Grad und somit in schlechten Klimajahren der Beginn von Dürren und Wärme, die 8 Wochen zu früh auftreten.

Temperaturentwicklung in den jeweiligen Jahreszeiten:

Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Vergleich der 30-Jahresmittel 1961-1990 und 2000-2016

Erschreckend wird es, wenn wir die zwei Mittelwerte vergleichen in den jeweiligen Monaten. Das Mittel 1961-1990 umfasst dabei zwar durchaus bereits eine moderate Erwärmung durch die Klimakatastrophe, doch die exponentielle Steigerung der Faktoren fing erst nach der Pinatubo-Eruption ca. ab 1994 an.
Die Steigerung der Temperaturen ist im Jahresmittel 2000-2016 erschreckend hoch und dient als ultimative Warnung, was wir Menschen derzeit mit der Erde anstellen und wie sich die unkontrollierte Klimakatastrophe einer nach geologischen Maßstäben blitzartigen, künstlichen Treibhausaufheizung bereits jetzt auswirkt. Und das ist erst der Anfang…

Temperaturvergleich der Monate zwischen den Mitteln 1961-1990 und 2000-2016.© Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland
Temperaturvergleich der Monate zwischen den Mitteln 1961-1990 und 2000-2016.
© Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland

Zur Einschätzung: +0,5 Grad sind deutlich spürbar. +1,0 Grad Anomalie sind im Grunde eine andere Klimazone mit ca. +3 Grad höheren Tagesmaxima jeden einzelnen Tag im Flachland …

Grabbeltisch: Reduzierte Top-Ware

(1) Temperaturen im März 2017

Zunächst die Reihenfolge der Bundesländer, von Bundesländern mit der besten, also niedrigsten Temperatur bis hin zu den Klimaopfern mit der höchsten Temperatur.
Mecklenburg-Vorpommern mausert sich zum Kälteland des Zwischenzeitraums und ist nach dem Februar 2017 erneut auf Platz 1. Ansonsten liegen die nördlichen bzw. östlichen Landesteile im März 2017 deutlich im Vorteil. Insgesamt jedoch war jedes einzelne Bundesland überdeutlich zu warm, womit alle im alarmierenden violetten Farbcode gehalten sind (mehr als 2,5 Grad über dem Mittel 1961-1990). Nordrhein-Westfalen lag erneut auf dem letzten und wärmsten Platz. Wenn man Tropenhessen allerdings vom (gebirgigen und im Mittel kühlen) Bundesland Hessen abtrennt, lag dort die Mitteltemperatur mit 9,3 Grad noch einmal um 1,0 Grad höher als in NRW.
Die Bundesländer mit einem traurigen Hitzerekord seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 sind mit einem Stern markiert (ein Kreuz wäre wohl passender gewesen).

Platz 1: Mecklenburg-Vorpommern 6,1 Grad Celsius
Platz 2: Schleswig-Holstein 6,2 Grad Celsius
Platz 3: Bayern 6,7
Platz 4: Sachsen 6,8 Grad Celsius
Platz 5: Thüringen* 6,9 Grad Celsius
Platz 6: Brandenburg 7,0 Grad Celsius
Platz 7 bis 10: Hessen*, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt 7,4 Grad Celsius
Platz 11: Rheinland-Pfalz* 8,0 Grad Celsius
Platz 12: Saarland* 8,2 Grad Celsius
Platz 13: NRW* 8,3 Grad Celsius

(2) Niederschlag im März 2017

Der März 2017 erreichte wie schon der Februar 2017 fast genau das Soll – im März von 57 Litern pro Quadratmeter. 
Es folgt die Aufstellung der einzelnen Bundesländer mit dem besten Ergebnis, also der größten Menge des köstlichen, lebensspendenden Nass*, an erster Stelle bis hin zu den trockenen Regionen. Im Gegensatz zum Februar 2017 ist eine Unterteilung eines nassen Nordens und trockenen Südens dieses Mal nicht festzustellen. Statt dessen gab es lokale Regionen, die weit unter dem Mittel landeten, darunter Tropenhessen an der Spitze, sowie Trier, Konstanz Magdeburg und Münster.
Da es aufgrund geologischer Bedingungen viele regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich des Niederschlagssolls gibt, sind die Länder teilweise auch mit gleichen absoluten Werten unterschiedlich markiert. Grün stellt hierbei das Soll oder einen Regenüberschuss dar, Orange ein mittleres Niederschlagsdefizit und Rot ein deutliches Niederschlagsdefizit, sowie Lila ein extremes Niederschlagsdefizit mit weniger als 75% des Solls. Blau kennzeichnet deutliche Niederschlagsmengen über dem Mittel.

Platz 1: Saarland 80 l/m2
Platz 2: Baden-Württemberg 70 l/m2
Platz 3: Bayern 65 l/m2
Platz 4 bis 6: Niedersachsen, NRW und Sachsen 60 l/m2
Platz 7 bis 9: Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Thüringen 55 l/m2
Platz 10 und 11: Hessen und Mecklenburg-Vorpommern 50 l/m2
Platz 12: Brandenburg 45 l/m2

Platz 13: Sachsen-Anhalt 40 l/m2

(3) Sonnenscheinbelastung im März 2017

Insgesamt notiert der DWD im bundesweiten Mittel 148 statt übliche 111 Sonnenstunden und damit 133% – wir kennen es aus den letzten grellen Monaten: Erneut zu viele Sonnenstunden und dieses Mal erneut ein überdeutliches Plus an Fusionsterror.

Die einzelnen Bundesländer, angefangen mit dem besten, also niedrigsten Wert und endend mit den Sonnenopfer-Ländern (grün = weniger Sonnenstunden als das Mittel, orange = Sonnenstunden etwa im Mittel, rot = mehr Sonnenstunden als das Mittel, violett = mind. 25% mehr Sonnenstunden als das Mittel).

Platz 1 und 2: Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit 130 Stunden
Platz 3 bis 5: Brandenburg, Sachsen und Thüringen mit 135 Stunden
Platz 6 und 7: Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit 140 Stunden

Platz 8 und 9: NRW und Hessen mit 150 Stunden
Platz 10 und 11: Bayern und Saarland mit 155 Stunden
Platz 12: Rheinland-Pfalz mit 160 Stunden

Platz 13: Baden-Württemberg mit 175 Stunden

Der Tornado von Kürnach

Bei Kürnach in Bayern bildete sich am 09. März 2017 aus einer Superzelle (!) ein Tornado der Stufe F1 der Fujita-Skala (F0 = niedrig, F5 = sehr hoch). Er zerstörte im Ort über 50 Gebäude und zeitweise wurde sogar der Katastrophenfall ausgerufen.

Im Juni 2016 hatte eine beispiellose Tornadoserie vor allem Norddeutschland heimgesucht. Ich hatte damals die Frage aufgeworfen, ob dies ein statistischer Zufall aufgrund einer Wetterlage sei oder ob ein kausaler Zusammenhang mit der außer Kontrolle geratenen Klimakatastrophe vorliegt.

Der Tornado in Kürnach ist in zweierlei Hinsicht ungewöhnlich: Zum Einen ist eine Superzelle extrem selten in Deutschland. Tornados entstehen in Deutschland normalerweise nicht-mesozyklonal, d. h. ohne eine Gewitter-Superzelle. Die Entstehung in Kürnach entspricht den aus den Nachrichten bekannten Tornados im mittleren Westen der USA, wenngleich auf schwächerem Niveau. Für deutsche Verhältnisse war es allerdings ein äußerst starker Tornado, für den mir aus der Erinnerung keine Entsprechung einfällt.

Zum Zweiten ist der frühe Zeitpunkt in der Saison ungewöhnlich. Normalerweise setzt die Entstehung eines Tornados ein höheres Maß an Energie in der Atmosphäre voraus – sprich: Wärme.

Diese Faktoren sprechen sehr wohl für einen kausalen Zusammenhang mit der Klimakatastrophe, da der März 2017 zudem rekordwarm war – „seit Beginn der Aufzeichnungen“ bedeutet eben nur eine Belegung der Zahlen seit 1881, aber da vor 1881 die klimatische Situation ohne Klimakatastrophe eher auf eine neue Eiszeit deutete, kann man davon ausgehen, dass die Rekordwerte sich auf vermutlich mindestens mehrere tausend Jahre beziehen, wodurch die Einordnung der Kausalität von Tornados einen ganz anderen Hintergrund bekommt.

Gegen einen Zusammenhang mit der Klimakatastrophe spricht, dass es sich nur um einen Einzelfall handelt und für einen Beleg sind ohnehin Zählungen und Beobachtungen mindestens über 10-20 Jahre erforderlich.
Wenn die eigentliche „Tornadosaison“ im Mai und Juni erreicht ist, werden wir sehen, ob erneut eine signifikante Zunahme von Tornados zu verzeichnen ist, was der These von einer Tornadozunahme aufgrund des „Klimawandels“ neue Nahrung geben würde.

Artikel
Tornadoliste (Meteorologe Thomas Sävert)
Kachelmannwetter.com: Tornado nördlich von Würzburg

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  • Leon

    Danke für den Artikel! Ich hoffe du hattest einen erholsamen Urlaub der dir, wie auch die wenigen kalten Momente im Winter kraft für das Jahr gibt!

    traurig wie viel Sonne ich in NRW, wie wenig regen es gab, und wie heiß es hier war.
    Ich kann das alles irgendwie nicht recht glauben, mein Körper ist so was von im Sommermodus, aber mein geist und mein Wissen welchen Monat wir haben, sträubt sich dagegen. Ich laufe schon seit Wochen mit kurzer Hose rum und die Leute schauen mich ungläubig an. Naja sollen sie doch, ich weiß wer im Recht ist.

    ich geh dann mal wieder Grillzeug vorbereiten, denn unterm Dach in der Wohnung ist es schon wieder nicht mehr auszuhalten. Auch den ersten Sonnenbrand habe ich schon. Und dann soll es morgen plötzlich 8 Grad kühler sein?!? Da werde ich sicher krank

    • Ja der Tag heute ist eklig, ging hier aber dank Seewind und 18 Grad.
      Ich hatte dieses Mal einen Laptop mit und hab nach Lust und Laune zwischendurch mal am Artikel gearbeitet, sodass ich ihn jetzt sogar im Urlaub veröffentlichen konnte ^^
      Deine Stimmungslage ist mit meiner nahezu identisch – wenn ich aus dem „Klimaurlaub“ wieder zurück bin. Am Hitzekampf bis Oktober kommt man nicht vorbei. Aber erstmal sorgt ein Tief bei den Azoren bei uns für kühles Wetter. Ich fürchte nur, es wird sich nicht so lange halten, wie es GFS derzeit sieht 😉

      • Leon

        ach so du bist noch dort, das ist natürlich sehr schön!
        Ich freue mich ein wenig auf die leicht zu kühlen Tage, weil es nicht bis kaum Regnet. Ich habe die Befürchtung das die Bewölkung nicht so dicht sein wird wie angesagt.
        Aber wenigstens etwas. Solche Phasen müssen wir dankbar annehmen schätze ich.

  • Stefan

    Jetzt schreibst du schon im Urlaub Artikel für kaltwetter.com. ^^ Vielen Dank dafür. Hehe, was soll man an solchen Tagen wie heute auch sonst machen. ^^ Furchtbar heute wieder. Ja, die Sonnenscheinbelastung. Es nimmt keine Ende. Seit fast 3 Wochen hier kein einziger Tag, an dem nicht zumindest zeitweise die Sonne schien, von Regen gar nicht erst zu sprechen. Morgen wird es hier in Tropenhessen auch noch eklig warm, erst ab Dienstag dann angenehm kühle Temperaturen. Allerdings wurde der Regen komplett wieder weggerechnet, so dass es auch kommende Woche nichts geben wird. Somit beginnt am Dienstag Woche 3 ohne einen Tropfen Regen. 😛

    • Rob Dukes

      Einmal mehr ein sehr treffender Artikel!
      Der tägliche, abartige Sonnenterror hier im SW geht mir am meisten auf den Geist. :(( Dazu endlos lange, stupide Tage !!
      Heute schon wieder! Sofeten reden von Sonnenausbeute, ich von Sonnenterror!
      Immerhin soll es ab Dienstag abkühlen.
      Noch ein toller Sofetenartikel zum voten gefällig? 😀
      http://www.blick.ch/news/schweiz/ueber-25-grad-in-sitten-heute-war-schon-fast-sommer-id6504371.html

    • Ich hab hier Minigolf gespielt, mit Sonnenschutzausrüstung ging’s, aber hier herrscht eh eine völlig andere Klimazone als im Rest Deutschlands. ^^
      Morgen sind’s hier 10 Grad mit Wind. Zeit für eine Schiffsfahrt in die kühle Nordsee. Hoffentlich isses nicht die ostfriesische Titanic lol

      • Stefan

        Hm, musste heute nachmittag an die Nordsee denken, als ich den D1337 von Münster über Rheine, Leer, Emden, Norden nach Norddeich bis an die Mole gefahren habe … am Simulator natürlich nur. ^^ Viel Spaß auf der kühlen Nordsee, beim Schiff fahren morgen.

        • hehe virtuelle Traumreisen? ^^ Gute Idee.
          Danke. Wir werden unseren Spaß hier haben. Wir sind hier superglücklich. Nicht nur wegen des Wetters, auch weil wir uns selbst haben, weil die Menschen hier nett sind und einfach alles passt 🙂

          • Stefan

            … und das dazu noch im Jahr 1970 … lol
            Schön zu hören, dass es euch gefällt, ist das doch der Sinn von Urlaub. 🙂

          • 1970 ist ein geiles Jahr. Da wurden Helden geboren 😉

          • Stefan

            1972 auch … 😉
            Und die Bahn war damals auch noch was anderes. Der E2730 nach Rheine im Bahnhof Norddeich Mole im September 1974. Hach, das waren noch Zeiten 😉
            https://uploads.disquscdn.com/images/3965f034716154f63832128ac21b2a0f9fcc62460ee7f3e8a32a21974f13c57d.jpg
            (c) Ulrich Budde, http://www.bundesbahnzeit.de

          • Ja das kenne ich auch noch aus meiner Kindheit … hach ja. Früher war manches besser ^^ Ich muss alt sein wenn ich sowas sage lol

          • Stefan

            Tja, so langsam fängt es an.^^ Immerhin haben wir statistisch gesehen, die Hälfte unseres Lebens bereits überschritten … Manchmal fühlt man sich aber trotzdem noch wie 15, geistig natürlich … lol

          • hehe wer das kann, wird mental nie alt 😉

          • Stefan

            Also ich hab damit kein Problem 😉
            Zum Glück haben die vom Wetterdienst keine Ahnung. Laut Wetterapp sollen es hier 17 Grad sein, tatsächlich aber 12,3.

  • Eifelhexe

    Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel.Aber jetzt ist mir auch wieder schlecht, wenn ich lese NRW ganz oben beim Wärmeüberschuss.Den werden wir wohl zu meinen Lebzeiten nicht mehr abbauen

  • Andreas

    Danke für diesen aufschlussreichen Artikel über einen Monat, der mal wieder alle (negativen) Rekorde brach. Und wenn man so die Jubelarien über die ersten Sommertage im März!!! verfolgt hat, dann nehme ich alles zurück, was meine Wünsche für den kommenden Sommer betrifft. Denn selbst wenn wir wochenlang 40 Grad und mehr bekommen, es wird kein Einsehen der Sofetenfraktion geben, ganz im Gegenteil. Also lieber die Osterwetterlage nonstop 🙂
    Dir noch einen schönen Urlaub!

  • Rob Dukes

    War das ein ekelhaft sonniger und abartig warmer Tag!? 🙁 Aktuell 22°C !!
    So eine Pest Anfang April??
    Ich musste etwas erledigen und war kurz draussen.
    Eine Plage wo man schaut.
    Sofetenlärm, laute Motorräder, volle Strassencafes und alle reden vom ach so tollen Wetter.
    Ab morgen wird es hier zum Glück ca. 10 Grad kühler!
    http://www.srf.ch/meteo/meteo-news/heute-sommer-morgen-temperatursturz

  • MINDERQUEST

    https://uploads.disquscdn.com/images/f755d1730251de198d2faa01301138c82efea7aff8c36c28202c1f6739de8299.png Als ich ihn hinweisen wollte, dass 25°C kein Sommer ist… ab 25 Grad wird es für mich einfach zu warm!

    • Geht´s auf WO mal wieder wild zu ? 😉
      Aber dabei geht es mir genauso. In Sachen Wetter haben wir wohl sehr ähnliche Geschmäcker 😉
      25 Grad Höchsttemperatur sind 2 bis 3 Grad wärmer als das Mittel der Höchsttemperaturen im Sommer – zumindest für Braunschweig.
      https://de.climate-data.org/location/630/

      • MINDERQUEST

        Ja eben! Überdurchschnittlich heißt ja nicht, dass es gleichzeitig Glühen 1000 Tote sind. Nein, nein! Es sind nur 999,99 Tote 😉

        • Das sind 0,01 Tote weniger ! Wie schön ! So kann man auch die Welt retten.

          • MINDERQUEST

            Ja! Durchschnittlich macht dann 999,99 Tote weniger! Und Unterdurchschnittlich belebt (NATÜRLICH ;D) 1000 Tote wieder

      • Leon

        jaja wetteronline… da gerate ich auch mit leuten aneinander 😀

        • Von Vollblut – Sofeten über Verschwörungstheoretikern und Kontinentalwetterfans bis hin zu ( möchtegern- ) Experten und Witzbolden ist dort alles vertreten. ^^
          Manchmal eine schwierige, aber auch lustige Mischung. xD

          • Leon

            haha stimmt… besonders lustig finde ich den typen der immer von der Sonne faselt 😀

          • Haha ja ^^ Ich weiß auch nicht, wie man sich nur so sehr darauf fixieren kann. Oder auch noch Andreas Derichs – das ist der Vollblut – Sofet schlechthin, mir wird bereits bei seinen Profilbild leicht übel. ^^ Aber gelegentlich schreibt da noch jemand, der mind. genauso sofetisch veranlagt ist.

  • HP-Superzelle

    Momentan sehr ruhig hier! Und das trotz der Karten von 00er Lauf. Gehen ja auf die – 10 runter in 850 hpa.

  • Sandra Ditt
  • Alptraum der Sofeten

    Ich bestreite nicht das es in Tropenhessen warm ist aber wenn du Hessen aufteilst kannst du auch NRW aufteilen. Da musste dann auch das Sauerland, Nordöstliche NRW und die Eifel beachten und dann liegst du am Rhein und im Ruhrpott bestimmt gleich auf. Ich mein ja nur.

    • Grundsätzlich hast du recht, am Ende aber doch nicht: Während Tropenhessen im Oberrheingraben hängt, ist auch das NRW-Flachland vom Atlantikeinfluss und vom Westen mit Niederschlägen positiv bedacht. Vergleich mal bei Wetterkontor die Temperaturmittelwerte von z. B. Dortmund und Mainz ^^

      • Alptraum der Sofeten

        Das neue Layout sieht schön frisch aus. Klappt also jetzt. Gute Arbeit 😀
        Ich hab mal auf die schnelle was zusammen gepackt um zu vergleichen mit den Temperaturen der letzten 8 Wochen von Wiesbaden und Essen. Man sieht kaum ein unterschied.

        https://uploads.disquscdn.com/images/b0d20f91f8e1a8fa180f440bbeecc9aa2993b496cfdd178f8361cbbbe8d12dc9.jpg

        • hehe danke 😉
          Na ja da sind aber schon einige Erwärmungen bei Wiesbaden mehr. Die Mitteltemperaturen von Essen und Mannheim (andere Stadt war bei wetterkontor auf die Schnelle nicht verfügbar) lauten:
          Essen: 8 Grad = +0,5 Grad (Mittel 7,5)
          Mannheim: 10,3 = +0,4 Grad (Mittel 9,9)

          Das sind 2,3 Grad Unterschied für den Monat April 2017. Das ist ne ganze Klimazone Unterschied…

          • Alptraum der Sofeten

            Klar ist bei euch noch ein bisschen wärmer/heißer aber ich wollte nur zeigen das hier auch nicht zu unterschätzen ist mit den Temperaturen. Gut der April war hier von meiner Sicht her auch gar nicht schlecht. Denn eigentlich meinte ich den März passend zu Artikel/Rückblick von dir. Wenn man den März in Essen und Mannheim vergleicht ist es schon was anderes. Essen:9,2 Grad und Mannheim:9,4 Grad. Ist Mannheim trotzdem noch wärmer aber doch schon erstaunlich oder.

          • Alptraum der Sofeten

            Ich leg noch einen drauf. Ich seh gerade bei Wetterkontor unten durch Zufall das Mittel für den Winter 2016/2017 in Essen und Mannheim.
            Mannheim Mittel mit 2,2 Grad und Abweichung von -0,3 Grad
            und Essen Mittel mit 3,6 Grad und Abweichung von +0,8 Grad…

          • Ja klar im Winter profitieren südlichere Regionen durch regionale Kaltlagen. Die Hitzemonate sind ja immer der große Unterschied, sprich Frühling bis Sommer. Und glaub mir: Ich habe sowohl in NRW 30 Jahre gelebt und nun in Tropenhessen 12 Jahre. NRW ist definitiv eine ganze Klasse kühler als Tropenhessen. Genauer: Hamm/Dortmund/Essen ist viel kühler als Tropenhessen. Mach mal ein paar Wochen oder Monate Urlaub hier. Vorher glaubt das eh keiner. Weil man solche Extremwetter und solche Pein jeden Tag nicht mehr begreifen kann.

          • p.s. Aktuell mal wieder 13 statt angekündigter 10 Grad 😉
            http://wetter.utd.hs-rm.de:8080/trend.htm

          • Das macht ja richtig Spaß ^^ München mal im Vergleich: Sekt oder Selters-Land, wie ich immer sage: In den Kaltphasen bis in den Winter und in den Warmphasen wie Abu Dhabi. Ein Mittelding gibts in den Alpen halt kaum. Wahnsinn. https://uploads.disquscdn.com/images/f13c47571d899290dd8df53fecebed813132ff33be046c0f902b79c0c693c22a.png

          • Alptraum der Sofeten

            Wobei man ja nie weiß ob es auch wirklich so kommt.
            Bei mir wurden die letzten Wochen auch fast Täglich die Angekündigten Temperaturen dann nachträglich um 2 bis 3 Grad angehoben. Ich kann das schon verstehen was da in Tropenhessen passiert. Damit will ich nicht sagen das hier genau so ist aber schon ziemlich nah dran.

          • Logisch. Bei den Anti-Westdriftlagen durch meridionale Wetterlage, bedingt u.a. durch die inaktive Sonne. Am Ende leidet ganz Deutschland und die Temps gehen hoch und höher. Außer an den Küsten. Was meinst du weswegen ich nach Ostfriesland will? ^^
            Der positive Effekt der Nordsee geht übrigens in einer Rinne bis etwa Geldern. Die haben dort in NW-NRW noch Nordseewetter.

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