Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Herbstmonat 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im November 2016.

Erinnern wir uns an den Start des Herbstes 2016, bricht uns noch nachträglich der Schweiß aus angesichts von Augusttemperaturen, die mit Herbst absolut nichts gemein hatten.
Der Oktober 2016 hingegen überraschte uns mit negativer Arktischer Oszillation und kühlen Troglagen, wenn auch ohne den früher traditionellen Sturm.
Der November 2016 war nach Jahren wahrgewordener Alpträume irgendeines sofetischen Hitzegotts der erste November, der wieder in die Nähe normaler Temperaturen gelangte. Um einen ähnlichen November zu sichten, muss man beim Blick in die Vergangenheit wohl oder übel zum Fernglas greifen: Es handelt sich um den ersten echten November seit 2007 (in Worten: zweitausendundsieben!). Selbst wenn man den November 2010 und 2013 mit +0,7 Grad noch als halbwegs normal bezeichnet, so war der November 2016 nach den beiden Vorjahren mit völlig surrealen Hitzetemperaturen um 20 Grad (!) eine klimatische Labsal, die uns geradezu Dankesgebete abnötigt – selbst wenn es mal wieder im Südwesten am wärmsten war und die Werte regional bis zu +1,5 Grad über dem Mittel 1961-1990 lagen …
Am Ende rutschte der November 2016 mit dem allerletzten Tag so gerade eben in den Bereich unter dem Mittel und landete somit bei -0,1 Grad zum Mittel. Der letzte zu kalte November unter dem Mittel war übrigens der besagte November 2007 mit damals -0,3 Grad.

Es gilt nochmals: Von einem „zu kalten“ Herbst, wie es in den sofetischen Wetterpropagandamedien zu lesen war, kann allerdings nicht im Ansatz die Rede sein! Denn in der Summe der 3 Monate September, Oktober und November 2016 steht ein Wärmeplus von satten 1,0 Grad. Das entspricht etwa 2-3 Grad täglich zu hohen Tagesmaximaltemperaturen im Flachland, um diese klein wirkende Mittelzahl einmal in die erlebte Wirklichkeit des Tages zu transponieren und begreiflich zu machen.
Zur Erinnerung: Der letzte „Kaltherbst“, der unter dem Mittel 1961-1990 landete, stammt aus dem Jahre 2010 und ist somit mittlerweile 6 lange Hitzejahre her.

November 2016: minimal zu kühl, zu trocken und zu viel Sonne!

Wir erinnern und an den Sommer und die Sommerverlängerung, auch wenn es schwerfällt. Es gab insgesamt unsägliche 9 Hitzewellen (2 im April, 1 im Mai, 2 im Juni, 1 im Juli, 1 im August, 2 im September). Demgegenüber wäre Dauerfrost (also tags und nachts Frost) eine entsprechende Gegenanalogie, eigentlich sogar erst ab völlig normalen und noch recht harmlosen -10 Grad nachts als Tiefpunkt, aber wir wollen nicht so penibel sein. Wie immer ist von einer 0 bei den Kältewellen auszugehen.
Eine frische, kühle Phase – definieren wir sie einmal mit Temperaturen leicht unter dem Mittel und nennen sie „Kühlwelle“ – gab es hingegen schon im November. Solche Erholungsphasen zum Genießen werden wohl leider echte Kältewellen auf Dauer ersatzlos ersetzen. Trotzdem kann man sie hervorragend nutzen, um sich von dem Sommersiff zu befreien und seelische Kraft für den nächsten Sommer zu tanken! Und da man für die lokal einen Tag mal -7 Grad, die meist auch nur bei -1 Grad lagen nicht einmal eine Winterjacke benötigt, können die Sofeten sich eigentlich auch nicht beklagen, sind die mittlerweile verbreiteten 35 bis 40 Grad im Sommer doch um ein Vielfaches unerträglicher sogar für Normalwetteranhänger!

Der Monat November war meteorologisch größtenteils geprägt von erstaunlichen Troglagen eines schwachen Polarwirbels und dessen Folgen. Die Details zeigten auf klassische Weise, dass dies aber nicht automatisch Dauerkaltlagen hervorrufen muss: In der ersten Novemberdekade führte zwar eine solche Troglage, die sich genau über Deutschland positionierte, zu Schnee bis teilweise in das Flachland. Doch ein abtropfendes Tief aus einer anderen Troglage brachte auch in der letzten Novemberdekade mit südwestlichen Anströmungen das Horrorwetter der vergangenen 2 Novembermonaten in den Jahren 2014 und 2015 zurück, aber nur sehr kurzzeitig.

Seltenheitswert im November: Herrliche Kältelage am 08.11.2016; © <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de/de/reanalysis.aspx?uur=0&var=1&map=1&model=avn&jaar=2016&maand=11&dag=08">Archiv der wetterzentrale.de</a>
Seltenheitswert im November: Herrliche Kältelage am 08.11.2016; © Archiv der wetterzentrale.de

Der Niederschlag erreichte nicht das Soll von 66 Litern pro Quadratmeter und fiel mit 60 l/qm deutlich zu niedrig aus. Dies war vor allem dem Anteil kühler Ostlagen geschuldet, die mit trockener Kontinentalluft dem November einen zeitweise kühlen, aber trockenen Charakter bescherten.

Bei der Sonnenscheinbelastung führten die Ostlagen leider zu einem Überschuss von 10% (60 statt 53 Stunden), vor allem im Südosten Bayerns (Welch ein Glück, dass ich meinen Urlaub dort im Oktober eingeplant hatte! 😉 Artikel: Tu felix bavaria).

Der November 2016 war somit insgesamt ein November, der endlich wieder seinen Namen verdiente!
Zu meckern gibt es natürlich immer etwas: Der Nebel hielt sich dieses Mal deutlich zurück, leider, leider. Und auch Herbststürme gab es keine, aber die Westdrift wollten wir ja auch nicht aus ihrem Atlantikschlummer wecken.

In den Karten sieht die meteorologische Summe des Monats folgendermaßen aus (die Werte unterscheiden sich geringfügig von den „offiziellen“ DWD-Daten, da hier andere Messstationen vermutlich ausgewertet werden. Insgesamt aber dennoch die beste frei verfügbare Datendarstellung):

Temperaturkarte Deutschland im November 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Temperaturkarte Deutschland im November 2016, © Bernd Hussing (Archiv)

Niederschlagskarte Deutschland im November 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Niederschlagskarte Deutschland im November 2016, © Bernd Hussing (Archiv)

Sonnenbelastungskarte Deutschland im November 2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm">Bernd Hussing (Archiv)</a>
Sonnenbelastungskarte Deutschland im November 2016, © Bernd Hussing (Archiv)

Der Monat November 2016 war in Deutschland 0,1 Grad zu kühl und damit der zweite Monat in Folge, der unter dem Mittel landete.

Es fällt auf, dass seit letztem Jahr im Oktober die Wetterlage sich zugunsten der Kühle wendet – im letzten Jahr unter Einschluss des Septembers, in diesem Jahr unter deutlichstem Ausschluss des ersten Herbstmonats.
Dies verleitet zu einer Theorie, nach der die immer weiter ansteigenden Klimakatastrophe zu einem erstaunlichen Paradoxon führt: Nach einem zumeist grauenhaft heißen Sommer in Folge des Treibhauseffekts könnte der Waccy-Effekt immer häufiger dazu führen, dass die Arktis sich im Oktober abnorm erwärmt und dies kalte Kontinente und einen stark schwächelnden Polarwirbel zur Folge hat!

Noch ist dies eine Theorie und es ist auch die Frage, welchen Anteil die ruhige Sonne an dieser Entwicklung hat – wissen wir doch, dass sie nicht über Temperaturen Einfluss auf unsere gegenwärtige Erde nehmen kann angesichts nur 0,2 Grad globaler Schwankungen von der Maximum- zur Minimumphase. Sondern dass sie Atlantikblockaden verstärkt und auf diese Weise kaltes Wetter regional in Europa begünstigt.

Um einmal das Ganze in Relation zu setzen, schauen wir uns doch einmal die November-Werte der letzten Jahre an.
Der November wirkte wie ein typisches Symbol der Klimakatastrophe in letzter Zeit: Nach einem kühlen Oktober war er zumeist so warm wie seit tausenden Jahren nicht mehr (auch wenn die Messwerte sich nur bis zum Jahr 1881 erstrecken) und brachte grauenhafte 20-Grad-Werte wie im Sommer und das mitten im sonst düstersten und wundervoll kühlen Monat – ein Alptraum, der einem so surreal vorkam wie in einem Hollywood-Blockbuster!
Im Gegensatz zum kühlen Oktober der letzten 2 Jahre hängt es beim November offenbar vom Polarwirbel ab, welchen von 2 Zuständen er annehmen kann: Seltene normale Werte wie aktuell oder als nicht für möglich gehaltene Verlängerung eines Sommers durch Südlagen.

Um das zu verdeutlichen werfen wir auch einen Blick auf die Jahre 1965-1970, um zu sehen, ob vor der großen Verschärfung der Klimakatastrophe signifikante Unterschiede zu erkennen sind in den Monatsmitteln. Die monatliche Mitteltemperatur des Novembers beträgt 4,0 Grad Celsius (Mittel 1961-1990). Die Abweichung von dieser Temperatur beträgt:
November 2015: +3,5 Grad
November 2014: +2,5 Grad
November 2013: +0,6 Grad
November 2012: +1,2 Grad
November 2011: +0,5 Grad
November 2010: +0,8 Grad
November 2009: +3,4 Grad
November 2008: +1,1 Grad
November 2007: -0,3 Grad
November 2006: +3,0 Grad
November 2005: +0,2 Grad

Als Vergleich einmal die Jahre 1965-1970:
November 1965: -2,7 Grad
November 1966: -1,8 Grad
November 1967: -0,2 Grad
November 1968: -0,3 Grad
November 1969: +1,1 Grad
November 1970: +1,8 Grad

Die Zahlen sind deutlich: 8 November in Folge vor dem November 2016 waren zu warm, gleich drei davon waren katastrophal zu warm! Es erscheint nur logisch, dass die Diskrepanzen radikaler ausfallen, je tiefer das monatliche Mittel absinkt. Zwar sinkt der Sonnenstand und mit ihm der Treibhauseffekt, doch waren früher die Späterherbst- und Wintermonate deutlich kälter, wenn eine Kaltlage kam, da die Kälte auch in den nördlichen Regionen der Arktis vor allem vorhanden war. Die aktuelle Klimakatastrophe hingegen kann bei einer Warmlage so abstrus hohe Temperaturen aus dem Süden pumpen, dass die alten Mittel aus 1961-1990 geradezu zertrümmert werden und der November wird beinahe zu einem Sommermonat mit teilweise völlig surrealen 20 Grad wie im September oder an einem kühlen Sommertag – einen klareren Beweis für eine Klimakatastrophe kann man ja kaum noch liefern!

Der Vergleich mit den Jahren 1965-1970 bestätigt das eindrucksvoll!
Im Gegensatz zum Oktober, wo der zyklische Neuaufbau des Polarwirbels zu häufigeren Kaltlagen auch in unserer Zeit führen kann, scheint der November eher ein Belegmonat der Klimakatastrophe zu sein: Kommt es zu einer Frühwinterlage, so ist die Kälte deutlich reduziert und kaum noch als „Frühwinter“ wahrnehmbar. Bei einer Warmlage mit Südanströmung gelangen mittlerweile Luftströme nach Deutschland, die deutlich wärmer sind als in den 1960er Jahren, als es noch deutlich weniger globale Erwärmung und auch noch keine massive CO2-Erhöhung in der Atmosphäre gab.

Noch einmal zur Erinnerung: Es handelt sich bei den obigen Novemberwerten um monatliche MITTEL-Temperaturen. Zur groben Einschätzung halte man in Erinnerung, dass +1 Grad über dem Mittel etwa 3 Grad zu hohe Tagesmaximaltemperaturen im Flachland bedeuten, also z. B. statt 5 Grad 8 Grad. +2 Grad über dem Mittel entsprechend ca. 5 Grad zu hohe und +3 Grad etwa 7 Grad zu hohe Tagesmaxima.

Quellen für alle Temperaturen: DWD, Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland, Wetterkontor.

Wir sehen an den Zahlen vor allem einen Aspekt:
Der November bildet nach dem „Polarwirbelgründungsmonat“ Oktober wieder die Klimakatastrophe deutlich ab. Das durch den niedrigeren Sonnenstand absinkende Mittel aus früheren Jahren kann aufgrund fehlender Kälte und abnormer Hitzemengen aus den Subtropen nicht annähernd gehalten werden und erfährt regelmäßig geradezu eine statistische Zertrümmerung mit viel zu hohen Werten.

Temperaturentwicklung in den jeweiligen Jahreszeiten:

Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Frühling von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Sommer von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Herbst von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a>
Temperaturentwicklung im Winter von 1760 bis 2010, Quelle: Wikipedia Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen?

(1) Temperaturen im November 2016

Zunächst die Reihenfolge der Bundesländer, von Bundesländern mit der besten, also niedrigsten Temperatur bis hin zu den Klimaopfern mit der höchsten Temperatur.
Die Bandbreite ist relativ hoch und auch die regionalen Abweichungen sind sehr unterschiedlich.
Während Bayern mal wieder das kälteste Land ist, was angesichts der Alpen und der Jahreszeit nicht verwundert, war NRW trotz eigentlich bundesweit recht hoher Mitteltemperaturen trotzdem zu kühl.
Tropenhessen (Dreieck Wiesbaden-Mainz-Darmstadt) liegt, um einmal hier die Diskrepanzen zu verdeutlichen, als mit Abstand wärmster Region Hessens etwa 1,4 Grad über dem Mittel des Bundeslandes selbst …

Platz 1: Bayern 3,2 Grad Celsius
Platz 2 und 3: Thüringen und Sachsen 3,4 Grad Celsius
Platz 4: Brandenburg 3,6 Grad Celsius

Platz 5 und 6: Hessen (Tropenhessen ca. 5,3 Grad Celsius!) und Mecklenburg-Vorpommern 3,9 Grad Celsius
Platz 7: Baden-Württemberg 4,0 Grad Celsius
Platz 8 und 9: Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt 4,1 Grad Celsius
Platz 10: Niedersachsen 4,2 Grad Celsius
Platz 11: Rheinland-Pfalz 4,5 Grad Celsius
Platz 12: NRW 4,8 Grad Celsius

Platz 13: Saarland 4,9 Grad Celsius

(2) Niederschlag im November 2016

Es folgt die Aufstellung der einzelnen Bundesländer mit dem besten Ergebnis, also der größten Menge des köstlichen, lebensspendenden Nass*, an erster Stelle bis hin zu den trockenen Regionen. Aufgrund des Ostlagenanteil mit trockener Kontinentalluft wurde das Niederschlagssoll im November unterschritten. Statt 66 l/qm gab es 60 l/qm im bundesweiten Mittel. Dabei gab es eine deutliche Häufung vor allem im Raum Nürnberg bis Augsburg.
Aufgrund deutlicher regionaler Unterschiede bekam das Saarland zwar den meisten Regen ab, blieb aber dennoch klar unter seinem Mittel, während das ansonsten regenverwöhnte Bayern im Spätherbst weniger Niederschlag im regionalen Mittel aufweist und deswegen mit 70 Litern pro Quadratmeter genau sein monatliches Mittel traf.

Platz 1: Saarland 80 l/m2
Platz 2: Baden-Württemberg 75 l/m2
Platz 3 und 4: NRW und Bayern 70 l/m2,
Platz 5 und 6: Hessen und Rheinland-Pfalz 60 l/m2
Platz 7: Schleswig-Holstein 55 l/m2
Platz 8 und 9: Niedersachsen und Thüringen 50 l/m2
Platz 10 bis 12: Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 40 l/m2

Platz 13: Sachsen-Anhalt 35 l/m2

(3) Sonnenscheinbelastung im November 2016

Insgesamt notiert der DWD im bundesweiten Mittel 60 statt übliche 53 Sonnenstunden und damit rein statistisch 113% des Solls. Vor allem der Nordosten und Südosten Deutschland lag wegen der kälteren und gleichzeitig sonnigeren Ostlagen im Bereich des Anti-Novemberwetters, wenn man Nebel und herrliche düstere Wolken als Maßstab nimmt.

Die einzelnen Bundesländer, angefangen mit dem besten, also niedrigsten Wert und endend mit den Sonnenopfer-Ländern (grün = weniger Sonnenstunden als das Mittel, orange = Sonnenstunden etwa im Mittel, rot = mehr Sonnenstunden als das Mittel, violett = mind. 25% mehr Sonnenstunden als das Mittel). Da alle Bundesländer unter dem Mittel der Sonnenbelastung kamen, sind alle in grün markiert.

Platz 1: Hessen mit 45 Stunden
Platz 2 bis 4: NRW, Thüringen und Saarland mit 50  Stunden
Platz 5 bis 8: Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt mit 55 Stunden
Platz 9 bis 11: Brandenburg, Schleswig-Holstein und Bayern mit 65 Stunden
Platz 12 und 13: Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen mit 70 Stunden




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  • Leon

    Danke für die Mühe!
    Hoffen wir das der Dezember der dritte Monat wird, der nicht zu warm ausfällt!

    • Da ich befürchte, dass die Klimakatastrophe spätestens im Sommer zu einem Horrorschlag ausholen wird, kann es gerne von Oktober 2016 bis Mai 2017 deutlich unter dem Mittel ausgehen. Aber ich fürchte, das sind Wunschträume. Wenn wir viel (!) Glück haben, könnte der Waccy-Effekt sich bis einschl. Februar 2017 erstrecken, vielleicht sogar mit Unterstützung eines Major Warmings wie im März 2016 bis April 2017. Aber ich würde nicht darauf wetten ^^

      • Von mir aus kann es von Mai bis Mitte Juni viele Hitzewellen geben —-> Hitzefrei in Schule. Aber an den Wochenenden und den Feiertagen kann es dann wieder kälter sein. Auch die Sommerferien bleiben hoffentlich von längeren Hitzewellen verschont ^^. Nur ganz kurze Hitzewellen, die von kräftigen Gewittern und Niederschlägen entschädigt werden, sind für mich noch akzeptabel.
        Leider nur Wunschdenken.

        • Nun ja, bevor ich mir irgendeine hypothetische Situation vorstellen kann, die mich dazu bringt zu sagen „es kann Hitzewellen von mir aus geben“, bin ich bereits lange hirntot ^^
          Realistisch betrachtet, könnte der Sommer 2017 möglicherweise als Reaktion auf den auflebenden Treibhauseffekt und verstärkt durch Waccy ebenso wahnsinnig wie die derzeitige Wintersituation sein. 50 Grad und tausende Hitzetote halte ich jetzt nicht unbedingt für eine Überraschung. Aber natürlich kann es auch „nur“ 2-3 Wochen 37 Grad geben (oh Mann und das für jemanden, für den in seiner Kindheit 30 Grad als allgemeingültige „Todeshitze“ anerkannt waren ^^). Das werden wir dann sehen.

          • Stefan

            Das ist ne andere Generation. Er kennt es nicht anders … ^^
            Es steht natürlich zu befürchen, dass uns der Sommer in den nächsten Jahren. Wir können leider nur abwarten.

  • Schöner Artikel !
    Wenn das die Sofetenmedien mitbekommen. Die stellen nach zwei leicht zu kalten Monaten ( Deutschland ! )wieder die globale ( ! ) Klimaerwärmung in Frage. ^^
    Ein zu kalter Dezember wäre schon der dritte zu kalte Monate in Folge. Das muss man erst einmal sacken lassen ^^

    • Danke.
      So weit sind wir noch nicht. Wenn die Kälte um Weihnachten kommen sollte, könnte es was werden mit dem Dezember unter dem Mittel. Andernfalls landet er deutlich drüber.

  • Stefan

    Wie immer eine herausragende Zusammenfassung – dieses Mal ausnahmsweise nicht eine des Grauens ^^. Der November war in diesem Jahr seinem Namens würdig. Seit 2007 sagtst du? Meine Güte wie die Zeit vergeht. Jetzt muss sich nur noch der Winter halbwegs seinen Namen verdienen … ^^

  • Leon

    Ich hatte hier letztens schonmal einen Link hereingestellt, hier die Aktuelle Winterprognose von Franz (auch er geht nur von einer kurzen Milden Phase aus) http://www.wettereck-triestingtal.at/2016/12/04/e-20162017-kampf-konkurrierender-luftmassenendgueltige-winterprognos/

  • Dirk

    Platz 1 Hessen … wer hätte das gedacht :-)) Danke für den spitzen Beitrag!!

    • Anne Wandklatschen

      Und Sachsen ist wieder mal eins der Schlusslichter mit der stärksten Sonnenscheinbelastung. *seufz* ._.
      Dem Dank für den Beitrag schließe ich mich allerdings an. 😉

  • Alptraum der Sofeten

    Optimaler Durchblick, danke 😀

  • Leon

    Das nenne ich mal einen Ausreißer und das auch noch in der Mittelfrist ;)) Zeigt mal wieder sehr gut was alles möglich ist bei einem so schwachen Polarwirbel http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.aspx?model=gfs&lid=ENS&var=2&bw=False&lat=51.3000&lon=7.2000&zip=42103

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