Es klingt völlig irrsinnig. Aber ist das die Welt, die uns durch eine Methan-Apokalypse schon 2026 erwartet?
Es klingt völlig irrsinnig. Aber ist das die Welt, die uns durch eine Methan-Apokalypse schon 2026 erwartet?

Wenn wir vom „Klimawandel“ sprechen, dann reden wir gemeinhin von unfassbaren Mengen Kohlendioxid, welches wir auf vielfältigste Weise in die Atmosphäre freisetzen – im Grunde Millionen von Wäldern aus dem Karbonzeitalter, deren gespeicherte Sonnenenergie in Form von CO2 in nicht einmal 200 Jahren Eingang in das Klimasystem findet.
Methan ist ein Treibhausgas, das jedoch 20-30 mal stärker als CO2 ist und das in der Presse und den Diskussionen der Öffentlichkeit nur wenig Beachtung findet. Dabei könnte es sich beim Methan um das Gas handeln, das uns letztlich eine Apokalypse beschert, so unglaublich sich eine solche Behauptung auch anhören mag.

Methanhydrat, © wussel007 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Methanhydrat, © wussel007 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Methan entsteht in Sumpfgebieten und beispielsweise auch im massenhaften Reisanbau. Doch der Großteil lagert woanders: In der Tiefsee, wo das gasförmige Methan unter dem unvorstellbaren Druck fest wird und sogenanntes „Methanhydrat“ bildet, eine weiß-bläuliche Masse. Die Milliarden Tonnen Methan, die im Arktischen Ozean schlummern, stellen eine klimatische Zeitbombe dar. Denn die mittlerweile deutliche Ozeanerwärmung bewirkt eine Freisetzung des Methanhydrats, welches in riesigen Gasblasen im Ozean an die Oberfläche und dann in die Atmosphäre gelangt.

Doch es gibt noch einen zweiten Weg, wie Methan zu Methanhydrat sich verfestigt: Durch Frost. Genauer: Durch Permafrost. Sibirien ist im Grunde ein riesiges Methanlager. Bisher war das Methan seit tausenden von Jahren durch den permanenten Frost im Boden eingeschlossen und bildete einen „Klimagastresor“, der ohne jegliche Übertreibung das natürliche Pendant zu einem Atomkrieg darstellt.

Nun haben wir seit Herbst letzten Jahres erlebt, wie die Arktis eine beispiellose Aufheizung erfährt und dabei den „Waccy-Effekt“ produziert hat: Eine superwarme Arktis mit Plustemperaturen am Nordpol mitten im arktischen Winter und südlich auf die Kontinente ausweichende Kälte, auch in Sibirien.
Doch dies täuscht darüber hinweg, dass abseits des kurzen Winters die Temperaturen in Sibirien seit Jahren steigen und steigen. Schon zeigten sich erste Anzeichen tauenden Permafrostes und aufsteigenden Methans, als möglicherweise durch ein Gewitter und einen Blitzschlag sich eine Methanblase unter der Erde entzündete und ein gigantisches Loch in den Boden riss. Der Knall war 100 km weit zu hören.
Doch jetzt erschüttern Nachrichten die Welt, die alles Vorstellbare in den Schatten stellen. Sibirien erfährt offenbar eine Permafrostschmelze, die den Klimagastresor öffnet. Auch wenn es sich surreal und unwirklich anhört: Es besteht die Möglichkeit, dass wir innerhalb von 10 Jahren damit als Menschheit vor einer globalen klimatischen Apokalypse stehen.

Thermokarst und Methankrater: Die Lage in Sibirien

Sibirien erfährt seit Jahren eine unvorstellbare Erwärmung. Durch seine Lage größtenteils in der Polarregion unterliegt es dem Effekt der polaren Verstärkung. Dadurch ist die Auswirkung der Treibhausgase und somit der Erwärmung um ein Vielfaches höher als in südlicheren Breiten.
Dies hat nicht nur zu den dramatischen Methanexplosionen und riesigen Löchern geführt, die lange Zeit für Rätsel gesorgt haben (vgl. Artikel Rätselhafte Riesenlöcher in Sibirien). Die Wissenschaft ist sich hier noch ein wenig uneins, doch ob die Krater durch eine Permafrostschmelze (Senklöcher, „Pingo“ genannt) entstehen oder durch dramatische Methanexplosionen durch Blitzeinschlag, ist letztlich irrelevant und auf die gleiche Ursache zurückzuführen: Die globale Klimakatastrophe.

Ein gewaltiger Krater entsteht zudem im Grunde bereits seit Jahrzehnten. Wenngleich er bereits in den 1960er Jahren durch Rodung und Erdrutsche entstand, hält man seine Vergrößerung zu gigantischen Ausmaßen für eine direkte Folge der Destabilisierung der gesamten Region durch die anthropogene Klimakatastrophe. Aktuell ist der Krater 1 Kilometer lang und hat eine Tiefe von 100 Metern und nennt sich „Batagaika“. Seine Entstehung ist somit eine Folge von Prozessen, die sich Thermokarst nennen: Landveränderungen, wenn Permafrostböden aus der Eiszeit auftauen.
Sogenannte „Toteisseen“ (engl. „pothole lakes“) sind bereits seit längerer Zeit bekannt und werden in Sibirien durch die Erderwärmung beobachtet. Der Batagaika-Krater jedoch, entstanden durch menschlichen Raubbau und verstärkt durch die Permafrostschmelze, ist eine völlig neue Dimension der Landformung in einer galoppierenden Klimakatastrophe.

Was geschieht in Sibirien? Woher kommen diese dramatischen Erscheinungen?
Während in den Wintermonaten scheinbar durch den Waccy-Effekt (Ausweichen der polaren Restkälte auf die Kontinente) Sibirien extreme Kälte erfährt, reicht dieser kurze Zeitraum nicht aus, um die von Frühling bis Herbst reichende Hitze aus dem Effekt der „polaren Verstärkung“ auch nur annähernd auszugleichen.
Aktuell ist erneut Sibirien nicht nur ein oder zwei Grad zu warm, was bereits viel wäre, sondern sage und schreibe 20 Grad über dem Mittel und das verwendete Mittel bezieht bereits einen Großteil der Erwärmung der Klimakatastrophe mit ein! Man müsste also korrekterweise noch ein paar Zehntelgrad hinzuaddieren, um auf die normalen Temperaturwerte vor der Industriellen Revolution zu kommen, mit der unser Untergang begann.

25. März 2017: Sibirien liegt bei den Temperaturen auf 2 Metern Höhe in völlig unglaublichen Bereichen. © <a target="_blank" href="http://cci-reanalyzer.org/wx/DailySummary/#T2_anom">Climate Reanalyzer</a>
25. März 2017: Sibirien liegt bei den Temperaturen auf 2 Metern Höhe in völlig unglaublichen Bereichen. © Climate Reanalyzer

Es ist angesichts der Temperaturdaten und der bereits erfolgenden, dramatischen Prozesse in Sibirien davon auszugehen, dass sich die Lage dort nicht nur fortsetzen, sondern massiv verschärfen wird. Denn die Prozesse können nicht mehr aufgehalten werden und beschleunigen sich weiter.
Wie sehr, das zeigen Aufnahmen aus Sibirien, wo scheinbar Methan den Boden aufweicht. Alternativ könnte es sich auch um Wasser wie in Sumpfgebieten handeln, was jedoch in Permafrostgebieten letztlich zum gleichen Ergebnis führt.

Warum kann die Entwicklung in Sibirien innerhalb kürzester Zeit zu einer unvorstellbaren Klima-Apokalypse führen?

Was interessiert uns Sibirien, könnte man fragen. Immerhin handelt es sich um ein Land, das für berüchtigte Strafgefangenenlager (Gulags) bekannt war und für eine angeblich verödete Natur. Doch Sibirien wird momentan zur wichtigsten und gefährlichsten Region für die Menschheit.

Der bereits heute erfolgende Anstieg des atmosphärischen Methans ist in höchstem Maße alarmierend. © <a target="_blank" href="https://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends_ch4/">NOAA</a>
Der bereits heute erfolgende Anstieg des atmosphärischen Methans ist in höchstem Maße alarmierend. © NOAA

Die Methanmenge, die allein in Sibirien im Permafrost als festes Methanhydrat schlummert, beläuft sich auf schätzungsweise 540 Milliarden Tonnen! Sollte dieses Methan in die Atmosphäre gelangen, würde sich der Methangehalt verzwölffachen: Von derzeit rund 1.850 ppb auf etwa 22.000 ppb.
„ppb“ bedeutet „parts per billion“, also „Teile pro Milliarden“. In 1 Milliarde Luftteilchen sind also derzeit 1850 Teile Methan vorhanden. Das klingt nicht viel, ist aber enorm. Bereits wenige Methanmoleküle verändern massiv das Klima der Atmosphäre und speichern Wärmeenergie, die immer weiter durch den physikalischen Treibhauseffekt (eigentlich: Glashauseffekt) ansteigt.

Ein Anstieg des Methans auf 22.000 ppb entspräche dem Methangehalt zum Zeitpunkt von globalen Massensterben wie der Perm/Triasgrenze vor ca. 225 Millionen Jahren, als die Therapsiden ausstarben, mit ihnen ca. 85% allen Lebens auf Erden und so erst den Aufstieg der Dinosaurier im folgenden Triaszeitalter ermöglichten.
Wie ernst die Lage ist, zeigen die Zahlen bereits heute: Mit einem aktuellen Gehalt von 1852 ppb handelt es sich um den höchsten Wert seit belegten 420.000 Jahren und zwar um ein Vielfaches! Möglicherweise haben wir bereits heute den höchsten Stand seit Millionen von Jahren erreicht.

Nimmt man die Forschungsmeinungen hinzu, die bestätigen, dass Methan als Treibhausgas massiv unterschätzt werde in der Öffentlichkeit, öffnen sich buchstäblich die Tore einer von niemandem erkannten Klimahölle. Methan ist in einem 20-Jahreszeitraum 84 mal stärker als CO2 (Quelle: Wikipedia), in größeren Zeitrahmen auf jeden Fall 20 mal stärker als Kohlendioxid.

Doch erst im Vergleich der letzten 420.000 Jahre wird deutlich, was soeben passiert: Ein (bei dieser langen Zeitskala) durch die globale Erwärmung blitzartig ansteigender Methangehalt der Atmosphäre. © <a target="_blank" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Atmospheric_CO2_CH4_Degrees_Centigrade_Over_Time_by_Reg_Morrison.jpg">Reg Morrison auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.5/au/deed.en">CC BY 2.5</a>
Doch erst im Vergleich der letzten 420.000 Jahre wird deutlich, was soeben passiert: Ein (bei dieser langen Zeitskala) durch die globale Erwärmung blitzartig ansteigender Methangehalt der Atmosphäre. © Reg Morrison auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY 2.5

Ein Methangehalt von mehreren tausend ppb wäre ganz einfach gleichbedeutend mit dem blitzartigen Untergang allen Lebens auf Erden. Punkt. Ich weiß, dass sich dies surreal anhört und unglaubwürdig, aber wir haben bei der Klimakatastrophe einen Punkt erreicht, wo die Apokalypse keine irre Fantasie ist, sondern wissenschaftlich zumindest als möglich betrachtet werden muss.
Und hier kommen wir wieder auf den Gewöhnungseffekt zu sprechen: Auch der normale Mensch liest es in den Nachrichten, aber reagiert nicht. Eine sterbende Arktis die seit Herbst 2016 in einen neuen Kataklysmus eingetreten ist, der daraus erfolgende Waccy-Effekt mit paradoxerweise kurzfristig kalten Kontinenten, Hitzewellen und Tote auf dem ganzen Planeten, steigende Meeresspiegel, der El Nino als Agent der Klimakatastrophe kehrt immer stärker und schneller zurück. Die völlig offensichtlichen Zeichen einer blitzartigen planetaren Apokalypse stehen uns vor Augen. Und werden ignoriert.

Wenn der Klimagastresor von Sibirien sich nun öffnet (und niemand weiß, ob es schon im Sommer 2017 soweit sein wird oder erst in 5 Jahren), dann wird die Menschheit durch die Folgen innerhalb kürzester Zeit untergehen. Das ist kein Witz, keine Fake-News, keine Hysterie, sondern ganz einfache Physik des Treibhauseffektes, bei dem wir geologische Prozesse, die normalerweise hunderttausende Jahre dauern (Emission von CO2 und Methan) innerhalb von nur 100 Jahren im Grunde auf künstliche Weise erzeugt haben. Selbst ein 6-jähriger könnte hier eins und eins zusammenzählen, was das zwangsläufig bedeuten muss.

Doch die Aufheizung der Atmosphäre durch das Methan ist nicht ein isolierter Vorgang. Er hat Auswirkung auf tausende anderer Prozesse und führt zu einem Lawineneffekt, den wir bereits jetzt sehen. Die polare Verstärkung schmilzt das Eis, dadurch wird weniger Sonnenstrahlung reflektiert, dadurch erhitzt sich die Erde schneller und noch mehr Eis schmilzt und so geht es immer weiter. Die Treibhausgase-Indizes explodieren durch die Emissionen und nun auch durch die in Gang gesetzten Kettenreaktionen. Neben den 540 Milliarden Tonnen Methan in Sibirien gibt es noch ein Vielfaches dieser Menge im Permafrost Kanadas und in den Ozeanen der Erde, das sich allein durch die Erderwärmung bereits heute langsam aus Boden und Ozeanen löst. Deswegen steigt das Methan endlos weiter in den Messungen auf Mauna Loa!
Wir stehen vor einer aus geologischer Sicht Zeitrafferapokalypse in klimatischer Hinsicht. Dass selbst die Forscher ohnmächtig und ratlos vor den aktuellen Entwicklungen stehen, beruhigt nicht wirklich.

Ich kann somit nur jedem einzelnen raten, die Methanmessungen auf Mauna Loa genauestens im Auge zu behalten. Sollte sich der ohnehin schon fatale Anstieg in eine vertikale Linie verwandeln, weil das Methan global und vor allem in Sibirien freigesetzt wird, dann darf man allen Ernstes und ohne jede Übertreibung sein Testament aufsetzen – oder auch nicht. Weil es im Fall, dass ich recht habe, keinen mehr geben wird, der dieses Testament ausführen wird können.

Was spricht gegen eine „Methan-Apokalypse“?

Um es kurz zu machen: Wenig spricht gegen eine „Methan-Apokalypse“. Es geht im Grunde nur darum, von welchem Zeitfaktor wir hier sprechen. Haben wir noch Zeit bis 2100 oder nicht?

Sogenannte "Toteisseen" (pothole lakes) in Sibirien im Jahre 2001.
Sogenannte „Toteisseen“ (pothole lakes) in Sibirien im Jahre 2001.

Der Blog „Arctic News“ zeigt uns auf, was im schlimmsten Worst Case passieren könnte: Durch die sich gegenseitig beeinflussenden Prozesse der Klimakatastrophe könnte eine Art von Supererwärmung innerhalb von Jahren einsetzen. Die Blitzerwärmung könnte nach den Berechnungen von „Arctic News“ bis 2026 eine globale Erwärmung auf 10 (!) Grad bei den Landtemperaturen erzeugen (Artikel: Will humans be extinct by 2026?). Wenn man bedenkt, dass die globale Temperaturschwelle, ab der ein Untergang der Menschheit gesehen wird, bei 2 Grad global liegt (aktuell: +1 Grad), klingt das völlig wahnsinnig.
Normalerweise könnten Erwärmungen um 4, 6, 8 oder 10 Grad nur im Laufe von hunderttausenden oder Millionen Jahren erfolgen. Selbst tausende Jahre wären völlig unnatürlich. 2026 ist… verrückt. Und trotzdem nicht einfach so von der Hand zu weisen. Allein das zeigt die Gefahren.
Ich glaube zwar nicht, dass in 10 Jahren der Weltuntergang erfolgen wird und dass es sich um längere Zeitskalen handelt, sei es nun 2040, 2070 oder 2100. Aber der Knackpunkt ist: Ich hielt den Blog „Arctic News“ für das Machwerk eines privaten Mannes, der bei seinen Bemühungen, die Klimakatastrophe aufzudecken, ein wenig übers Ziel hinausgeschossen ist. Also im Grunde das, was man mir laufend vorwirft. Wenn man sich nun die Macher von „Arctic News“ ansieht, erkennt man, dass es sich um Professoren handelt, um Fachleute, die offenbar die Zeit gekommen sehen, den Mund aufzumachen, ob das ihrer Karriere schadet oder nicht. Beispielsweise gehören zum Blog Peter Wadhams, ein Cambridge-Professor mit der Erfahrung von 40 Polarforschungsexpeditionen oder Mark Z. Jacobson, einen führenden Forscher bei der Klimawirkung von Aerosolen.
Wenn Ihnen nun ein kalter Schauer über den Rücken fährt, kann ich es Ihnen nicht verdenken …

Aber was kann diese Methan-Apokalypse eigentlich verhindern, wo doch heute bereits tausende Gasblasen belegt sind und ganz Sibirien sich destabilisiert wo man nur hinblickt?
Zum einen könnte sich der Auflösungsprozess länger hinziehen. Wenn es sich nicht um eine Art Kettenreaktion handelt, sondern um Methanemissionen, die letztlich Jahrzehnte benötigen, dann hätten wir logischerweise auch etwas mehr Zeit – wenngleich das Ergebnis auf lange Sicht für unsere Kinder (die hoffentlich schlauer sind als unsere Generation …) unausweichlich sein wird.

Toteisseen in Kanada, 900 km von Grönland entfernt, im Jahre 2008. © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/44124348109@N01/2661598702">Steve Jurvetson auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>
Toteisseen in Kanada, 900 km von Grönland entfernt, im Jahre 2008. © Steve Jurvetson auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Man kann natürlich auch seine Hoffnung auf ein wie auch immer geartetes „Black-Box-Denken“ legen. Dabei tauchen meist unwissenschaftliche Sätze auf wie „Die Natur wird das schon irgendwie ausgleichen“ oder „Bisher haben wir schönes Wetter und ich merke nichts von einer Klimakatastrophe“. Haben die Therapsiden vor 225 Millionen Jahren auch nicht. Trotzdem krepierten sie zu Millionen elendig in der Hitze und in den Umwelt-Kapriolen. Das Fatale an einer globalen Katastrophe ist: Sie wirkt so unwahrscheinlich und liegt so außerhalb unseres menschlichen Erfahrungshorizontes, dass sie per definitionem nicht geglaubt werden kann. Hinzu kommt, dass wir in unserer gesamten Existenz als Menschheit aus purem Zufall noch nie einer globalen Katastrophe gegenübergestanden haben, sei es ein großer Meteoriteneinschlag, eine klimatische Katastrophe oder ein Supervulkanausbruch. Lediglich der Toba-Ausbruch ist hier zu erwähnen, der vermutlich unsere gesamte Spezies auf dem Planeten auf eine Zahl von nur mehreren tausend Individuen vor 60.000 Jahren reduziert hat, weswegen Genetiker annehmen, dass wir uns heute alle so ähnlich sind – denn das ist, auch wenn es für uns normal erscheint, aus biologischer Sicht äußerst ungewöhnlich. Natürlich hindert es uns nicht daran, unsere Mitmenschen aus „Andersartigkeit“ dennoch in Massen umzubringen, aber das ist ein anderes Thema.

Das bedeutet: Eine globale Apokalypse würde, wenn sie vor aller Augen stattfinden würde, von jedermann ignoriert außer jenen, die über genug Bildung verfügen, um die Faktoren und die Folgen zu verstehen. Kommt einem bekannt vor? Eben. Glauben Sie mir, wenn ich Ihnen versichere: Wir sind Zeitzeugen der ersten globalen Megakatastrophe der Menschheit!

Es bleibt somit bei meiner oben geschriebenen Empfehlung: Haltet die Methanwerte von Mauna Loa im Auge. Wenn ein vertikaler Anstieg auftreten sollte, dann war’s das. Das massenhaft emittierte Methan würde zu Hitzewellen jenseits aller Vorstellungen, Stürmen, Tornados, vermutlich auch Erdbeben durch die rasend schmelzenden Eismassen und die Gewichtsverschiebung der Kontinentalplatten und vieles mehr führen, was wir uns hier und heute nicht vorstellen können und auch nicht möchten. Die Wirtschaft, die Gesellschaft würde überall zusammenbrechen. Das dünne Netz der Zivilisation würde global reißen. Anarchie, Plünderungen, Vergewaltigungen, Mord, Krieg um die letzten schwindenden Ressourcen in einer brennenden Welt wären die Folge. Innerhalb von nur Monaten wäre die Welt nicht mehr wiederzuerkennen.
Nochmal: Auch wenn sich das total irre anhört – es ist keine Hysterie und kein Alarmismus. Die Methanwerte sind so hoch, wie sie sind und wie gesagt: Wenn (und nur dann!) die Werte in den Raketenflug übergehen, dann wird die Welt brennen. Mein Wort darauf. Ob es so kommen wird? Ich weiß es nicht. Niemand weiß es. Aber es deutet vieles darauf hin. Wann es kommen wird? Das weiß niemand. 2017? Oder doch erst 2117? Ich würde mir nicht allzuviele Hoffnungen machen und besser zu beten anfangen. Denn bisher hatte ich mit allen Annahmen recht, während die Wissenschaftler zu viel Karriereangst hatten, um die Wahrheit zu sagen. 2014 habe ich den Untergang der Arktis in Betracht gezogen und nun, 3 Jahre später, geschieht er. Ich habe vor dem Fall von Kipppunkten gewarnt und sie geschehen. Ich habe auf die umfassende Dummheit der Menschheit gesetzt, die wie blöde Regenwälder abholzt mitten in einer „CO2-Pandemie“ und viel schwafelt auf Klimakonferenzen, den „Wiener Kongressen“ unserer Zeit, aber nicht handelt. Ich würde so liebend gerne einmal richtig mich blamieren und vollkommen Unrecht haben. Denn es würde uns allen das Leben retten, von den Tieren und der Natur ganz abgesehen.

Zusammenfassung: Der Mensch ist zu dumm zum Überleben

Wenn wir in die Politik blicken, sei es in die Quellen der Geschichte oder in die heutigen Nachrichten, so stellen wir den klassischen Gewöhnungseffekt des Menschen an Katastrophen fest: Tschernobyl war die Schlagzeile, die 1986 alles beherrschte. Sobald jedoch diese immer noch unvorstellbare Katastrophe Eingang in das Bewusstsein der Menschheit gefunden hatte, wurde sie ihrer Wirkung quasi beraubt. Über Fukushima wurde zwar auch berichtet, aber mit einem Faktor, der mindestens eine Potenz niedriger war, derweil unsere Erde nach und nach nuklear verseucht wird und wir der Atomindustrie für ihren Wahnsinn auch noch unser Geld in den Rachen werfen.
Islamische Attentate waren in den 1980er Jahren völlig undenkbar. 2001 war die Meldung des Flugzeugangriffs auf die Twin Towers ein globales politisches Erdbeben, das die Welt veränderte. Heute mehrt sich die Tendenz, dass islamische Terrorangriffe, obwohl sie bei kompetenten Politikern mit einem Schutz Europas verhindert werden könnten, Teil des untergehenden Europas geworden sind, wie in den historischen Quellen anderer Krisen auch. Das Verhalten des Menschen ändert sich nicht, sondern folgt immer der gleichen Blaupause: Aufregung über Katastrophen, irrationale Legitimation unschuldiger Opfer und Gewöhnungsanpassung der Überlebenden.

Das Meereis in der Arktis bricht mitten auf dem Höchststand geradezu ein und zeugt von einem baldigen Ende des gesamten Lebensraums Arktis. © <a target="_blank" href="http://nsidc.org/arcticseaicenews/">NSIDC</a>
Das Meereis in der Arktis bricht mitten auf dem Höchststand geradezu ein und zeugt von einem baldigen Ende des gesamten Lebensraums Arktis. © NSIDC

Bei der klimatischen Katastrophe, die man in der Sprachmanipulation unserer Zeit euphemistisch „Klimawandel“ genannt hat, ist es das Gleiche.
Wir erleben eine exponentiell verlaufende klimatische Superkatastrophe und handeln nicht, weil die Auswirkungen noch nicht jeden einzelnen erreicht haben. Die Arktis stirbt nachweislich den Zeitraffertod – aber wen interessieren Eisbären und tausende Kilometer weit entfernte Länder und Naturgebiete wirklich? Statt dessen beschwert sich der intellektuelle Bodensatz des Homo sapiens, dass die Winter durch den Waccy-Effekt „zu kalt“ werden.

Die Erde befindet sich bereits mitten in einem Massensterben sowohl direkt durch menschlichen Einfluss wie auch durch die anthropogen in Gang gesetzte Supererwärmung der Erde. Vor unseren Augen verschwinden Tiere in die Ewigkeit, die unsere Kinder niemals kennen lernen werden. Die Ozeane entwickeln Todeszonen ohne Sauerstoff, wo kein Leben mehr existieren kann. Der Meeresspiegel steigt um ein Vielfaches, die Gletscher verschwinden, die ewige Schönheit des Eises beider Pole stirbt und mit ihr der wichtigste klimatische Puffer für unser Überleben, während Sommerfetischisten lauthals rufen „Mein Auto fährt auch ohne Pinguine“ und sie damit einem Genozid an der Natur applaudieren, der wir (immer noch) alles verdanken statt Demut und Respekt zu zeigen. Hitzewellen überfluten die Erde, töten tausende Menschen in Indien und Pakistan oder auch Europa (2003, 2015), Extremwetterlagen führen zu Überschwemmungen, Stürmen und Hurricanes, Erdbeben und Vulkantätigkeit nehmen zu.
All diese noch vor 30 Jahren undenkbaren Vorgänge werden abgetan, ignoriert, ja sogar ins Gegenteil von Klimalügnern gedreht, die aus der untergehenden Welt Profit schlagen wollen und für Lügen von der Industrie nachweislich bezahlt werden.

Die Methan-Apokalypse werden somit Klimalügner mit Halbwahrheiten bekämpfen, die sich für den Laien logisch anhören. Normale Menschen werden sich aus Unkenntnis oder Verdrängungspsychologie denken, dass die Natur das schon regeln wird und verkennen, dass der Mensch den Hebel an die Natur gelegt hat, der Hebel bereits längst abgebrochen ist und auf „Vollgas“ festklemmt.
Tatsächlich ist natürlich die Frage, in welchem Zeitraum welche Mengen Methan in die Atmosphäre gelangen, strittig. Aber allein der Umstand, dass die seriösen Forscher ungehört von der Welt Alarm schlagen und eine Methan-Apokylypse nicht auszuschließen ist, sollte eigentlich zu einer hektischen Aktivität der Menschheit führen, um alles daran zu setzen, unsere Selbstvernichtung unter Aufbieten aller technischen und sozialen Mittel aufzuhalten – für unsere Kinder und Kindeskinder, für die gesamte Spezies.

„Wir sehen bemerkenswerte Veränderungen auf dem Planeten, die die Grenzen unseres Verständnisses des Klimasystems erreichen. Wir betreten hier absolutes Neuland.“
Direktor für Klimaforschung der Weltwetterorganisation (WWO), David Carlson zu den Hitzewellen in der Arktis 2016.

Bei den großen Krisen in der Geschichte ging es immer „nur“ um Unschuldige, die zu Millionen sterben mussten – vom Römischen Imperium über die Völkerwanderung, die Kreuzzüge, den Dreißigjährigen Krieg mitten in Deutschland bis hin zum Ersten und Zweiten Weltkrieg. Doch die klimatische Krise unserer Zeit ist etwas anderes. Obwohl wir mit unseren Waffen die Erde mehrfach entvölkern könnten, ist die Bedrohung durch eine Entkopplung der klimatischen Katastrophe von allen beschränkenden Faktoren um ein Vielfaches größer. Die Anzeichen sehen wir täglich, erleben sie insbesondere im treibhausgasgesteigerten Sommer am eigenen Leib und ignorieren sie sehenden Auges.

Der Untergang ist nicht sicher, wie könnte er bei der wissenschaftlichen Skepsis? Aber allein die Tatsache, dass eine komplette Vernichtung der Menschheit und allen Lebens innerhalb von nur 10 bis 30 Jahren denkbar ist, sollte nicht nur Alarmglocken bei jedem Einzelnen von uns klingeln lassen. Es ist bereits soweit gekommen, dass der wissenschaftlich Gebildete, der die Daten interpretieren kann, täglich auf die Methanmessungen auf Mauna Loa blickt, um zu erkennen, wann das Ende aller Tage kommen wird und trotz der Erkenntnisse seiner selbst nicht traut, ob des schieren Wahnsinns der wissenschaftlichen Schlussfolgerungen.
Der Unwissende wird es erst dann begreifen, wenn wir innerhalb von Jahren oder Jahrzehnten in einem Treibhausklima der Dinosaurier landen werden und die Nahrungskette augenblicklich zusammenbricht und mit ihr alle gesellschaftlichen Sicherheiten und Stabilitäten.
Selbst die Forscher sind mit ihrem Latein am Ende, wie sie selber zugeben und können angesichts der außer Kontrolle geratenen Ereignisse keine Prognosen für die Zukunft mehr treffen außer, dass das Undenkbare möglich geworden ist: Wenn der Klimagastresor Sibiriens sich wirklich öffnen sollte und danach sieht es momentan aus, dann kann jeder einzelne von uns sein Testament machen. Und beten.
Die Wissenschaftler des „Doomsday Clock“-Gremiums sehen es übrigens ähnlich und haben kürzlich die „Weltuntergangsuhr“ auf 2.5 Minuten vor 12 gestellt – den gefährlichsten Zeitpunkt seit der Atomkriegsgefahr 1953 (zur Weltuntergangsuhr).

"Der Klimawandel ist eine in Zeitlupe explodierende globale Atombombe" ... © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/60969081@N00/8292545493">_gaspard_ auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>
„Der Klimawandel ist eine in Zeitlupe explodierende globale Atombombe“ … © _gaspard_ auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Artikel
Spektrum.de: 7000 Gasblasen wölben sich in Sibirien auf
Spiegel.de: Sibiriens Klimagas-Tresor öffnet sich (2008)
Galileo.tv: Tausende Methanblasen in Sibirien sind kurz davor, zu explodieren
Bildungsserver Wiki: Methan
NASA: Methane: A Scientific Journey from Obscurity to Climate Super-Stardom (2004)
Siberian Times: 200,000 year old soil found at mysterious crater, a gate to the subterranean world
IWR: Alarmierende arktische Hitzewellen im Jahr 2016




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  • Sandra Ditt

    Gerade auch einen ähnlichen Artikel im Focus gelesen…..
    Die Zukunft sieht düster aus….

    http://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/tid-24641/bedenkliche-entwicklung-neue-messungen-stossen-auf-skepsis_aid_700327.html

    • In dem Artikel stehen gottlob einige Argumente für die von mir erwähnte zeitliche Verzögerung. Wenn allerdings schon Arktisforscher von dem Arctic News-Blog vom Gegenteil ausgehen …
      Mit Argusaugen weiter beobachten bleibt wohl die Devise.

  • Alptraum der Sofeten

    Beim durchlesen ist mir aufgefallen das mein Mund langsam immer weiter auf ging. Schwer vor zu stellen finde ich, da wir Menschen/Gesellschaft ja so tun als ob nix passieren könnte. Dabei kann so viel passieren. Könnte ja auch einfach ein Großer Meteorit einschlagen oder oder oder. Ich finde die Menschheit unterschätzt einfach wie schnell man doch ausgelöscht werden kann. Großartiger Artikel Michael. Hoffen wir trotzdem das beste für die Zukunft.

    • Das tue ich. Das tue ich wirklich. Mir haben Tränen in den Augen gestanden bei der Recherche und ich habe keine Gegenargumente außer dem Zeitargument gefunden.
      Eine große Hoffnung habe ich: Falls es dazu kommen sollte, dann werden sich die Schlagzeilen in der Welt überschlagen. Vielleicht wird die Menschheit dann plötzlich ALLES und meine wirklich alles daran setzen, noch etwas zu retten. CO2-Fänger in unseren Straßen, plötzlich sind Pläne da für Wasserstoff-PKWs etc. Selbst das würde vermutlich aber kaum etwas nutzen, weil die Klimakatastrophe sich schon längst selbst aufrecht erhält mit Kräften, gegenüber denen wir machtlos sind, aber die wir in Gang gesetzt haben. Warten wir trotzdem ab und stecken das alles erstmal in eine geistige Schublade. Man wird sonst irre.

  • Dämonid

    Danke, Danke für diesen sehr gut geschriebenen Artikel!!!
    Er fast wirklich alles gut zusammen. Ich werde ihn mal ein paar anderen zum lesen geben.

    • Rechne nicht unbedingt mit Verständnis und Reflektionsvermögen ^^

  • Leon

    ich danke dir für den einzigen so ehrlichen Artikel im Internet!
    Auch wenn es sich komisch und unrealistisch anhört, aber es ist mir eine Ehre weiter mit allen auf dieser Seite nach Antworten zu suchen. Bis zum Ende.
    Ich sehe das ganze relativ realistisch, komisch das man irgendwie gelassen ist wenn man die Wahrheit kennt. Ich habe den Willen mehr über unsere Erde zu Lernen und das Universum in dem wir leben. Ich möchte am liebsten alles verstehen, mehr denn je.

    zu der Methan Konzentration: Ich schaue auch jeden Tag nach, aber da steht irgendwie das das letzte update Anfang März war? Das bedeutet doch das die Werte keines Wegs aktuell sind.
    Ich empfinde das irgendwie als bedrohlich das man die Werte nicht „live“ sehen kann

    • Stimme dir vollkommen zu.
      Die Methanwerte werden monatlich aktualisiert auf der NOAA-Seite Mauna Loa. Es gibt auch Livewerte, die sehr schwanken – auf der Arctic News-Blogseite hatte ich da irgendwas gesehen bei dem Extinction-Artikel weiter unten.
      Aber so schnell wird es nun auch nicht gehen. Ich rechne damit, dass erst im Sommer mit der Megahitze in Sibirien eine nicht unwichtige Menge von Blasen platzen könnten. Die Methankonzentration in der Atmosphäre wird also vermutlich frühestens Juli/August/September überproportional ansteigen, wenn etwas passiert. Kann auch sein, dass sich das im größeren Maßstab bis 2018/19 hinzieht.

      • Leon

        ah okay.

        habe mir grade übrigens noch mal die Temperatur Abweichungen von Nord Sibirien angeschaut. Die sprängen jetzt schon die Skala. Guck mal bei Kachelmann, da siehst du das da fast 30 Grad Abweichung ist!!!

        • Jep, ich weiß….
          Wenn das so weitergeht im Sommer, wird’s nicht besser für meine Worst Case-Prognose.

          • Leon

            eine art Sommer Waccy würde nicht schaden… was aber ohne Polarwirbel kaum möglich sein wird, außerdem lagert ja unter der Arktis neben einer Menge öl auch noch Methan. Wir sitzen auf einem Pulverfass

        • Jo1965

          In Jakutsk, wo normalerweise um diese Zeit noch eisiger Dauerfrost herrscht, liegen die Temperaturen zur Zeit am Tage bis zu 4 °C +!
          Es scheint sich in jedem Fall die Tendenz zu verfestigen, dass neben der Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur die Wetterextreme gerade hinsichtlich starker Temperaturschwankungen immer mehr zunehmen, nachdem Sibirien ja zuvor dank WACCY-Effekt extreme Kältewerte aufzuweisen hatte.
          Ja, da werden wohl „lustige“ Zeiten auf uns zukommen.

      • Schön, dass du dieses Thema nochmal näher beleuchtest.
        Katastrophal wäre sicherlich auch, wenn nach einen heißen Sommer – WACCy zum trotz ( aus welchen Gründen auch immer ) – ein vergleichsweise milder Winter käme, sodass der Boden nicht tief genug zufriert.

  • Markus

    Hier mal eine gaaaanz dumme Frage, rein theoretisch natürlich: Könnte man diese Blasen nicht gezielt zur Explosion bringen und damit eine chemische Reaktion auslösen, die ein weniger schädliches Gas produziert? Rein theoretisch und sehr dumm…da spricht wahrscheinlich auch die Verzweiflung aus mir

    • Gute Frage. Aber ich vermute bei Explosion (wie bei den Kratern) bleibt Methan trotzdem Methan? Hm da müsste uns ein Chemiker helfen.
      Es gibt ja sogar Pläne, das Methan abzupumpen. Aber wie pumpt man über einen halben Kontinent Milliarden Tonnen Methan ab?? Vermutlich eine utopische Idee.

      • Andreas

        Theoretisch klingt die Idee gar nicht so verkehrt. Wenn man
        Methan verbrennt, entsteht wie bei denke ich allen Kohlenstoffverbindungen das vermeintlich weniger schädliche Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf. Aber wie sollte man das praktisch umsetzen und was passiert, wenn man eine richtig große Gasblase erwischt. Außerdem, würde man mit dem zusätzlichen CO2 das Ganze nicht nur ein wenig hinauszögern?

        Im Übrigen ist das ein sehr bewegender Artikel, Michael. Ich habe nach dem Lesen erstmal eine Zeit lang am Fenster gestanden und bin in mich gegangen. Dann denkt man an seine Kinder und welche Chancen sie noch haben, ein erfülltes Leben zu führen. Das Schlimmste ist für mich diese Ausweglosigkeit,
        weil die Menschheit einfach so weiter macht, aus den vielen von dir genannten
        Gründen. Und dennoch hofft man immer wieder, dass es vielleicht doch noch nicht zu spät ist, wenngleich das Bauchgefühl leider etwas Anderes sagt.

        • Danke für die chemische Info und die weiterführenden Gedanken!
          Das CO2 ist ja noch stärker im Steigen begriffen als das Methan, insofern wäre damit auch niemandem geholfen, fürchte ich.

          Deine Gefühle bzgl. des Artikels teile ich. Ich denke, dieselben Gefühle klingen aus dem Text hervor ohne dass ich so etwas bewusst beabsichtige. Man sagt mir auch privat nach, dass ich mein Herz immer auf der Zunge trage. Auch schriftsprachlich gibt es da wohl bei mir keinen Unterschied.
          Für mich hat mit der Erkenntnis der Zusammenhänge rund um Sibirien sich mein Leben geändert. Es fühlt sich anders an als vor ein paar Tagen und vor ein paar Jahren sowieso. Jetzt müssen wir warten, was passiert. Ein Golfstromausfall könnte Europa lokal für einige Zeit retten. Oder passiert etwas Unvorhersehbares? Solange alles „nur“ eine Prognose ist, weigere ich mich, dass diese Prognose mein Leben bestimmt. Aber ab heute weiß ich auch, was ich tun muss, wenn das Undenkbare geschehen wird. Wahrhaftig bleiben und kämpfen, egal was die Zukunft auch bringt. Vielleicht sind wir alle in den Industrieländern zu dekadent, zu verwöhnt geworden und erhalten am Ende die Quittung – wenngleich auf eine brutale Art und Weise, die wir eigentlich nicht verschulden. Denn die meisten Menschen möchten ja sogar ihr Leben ändern, aber die Politik, die „Eliten“ der Welt, die Industrie geben ihnen gar keine Chance dazu.
          Ich gebe nicht auf, selbst wenn man mir meine Annehmlichkeiten streicht, die gar nicht mein Verdienst sind.
          Aber der Sommer 2017 wird wohl eine Art Richtschnur werden, was uns erwartet. Ich rechne zu einer hohen Wahrscheinlichkeit mit einem Sommer wie 2003 oder 2015 oder sogar noch viel schlimmer bei dem Stand der Klimakatastrophe. Sollte es anders kommen, muss man wie immer analysieren und sehen, ob es Hoffnungen gibt, die man bisher noch gar nicht erkennen konnte. Ehrlicherweise muss ich sagen: Ich glaube nicht daran. Abwarten muss man aber dennoch.

          • Andreas

            Da hast du natürlich Recht, die Flinte wird auf keinen Fall ins Korn geworfen. Noch ist nichts in Stein gemeißelt. Ich habe auch einiges
            gelernt, seit mir das Problem um Sibirien so richtig bewusst wurde, dass jeder Tag auf diesem Planeten für uns keinesfalls selbstverständlich ist. Das Ökosystem ist hochsensibel, auch wenn das die meisten nicht wahr haben wollen. Nur eine kleine Änderung in der Erdgeschichte und es wäre vielleicht nie dazu gekommen, dass der Mensch sich so entwickeln hätte können, bzw., dass es ihn (uns) überhaupt gegeben hätte.

            Es klingt zwar abstrus, aber irgendwie hoffe ich sogar auf einen Sommer, der alle Rekorde brechen wird (wenn er in den sensiblen Gegenden dafür weniger schlimm verläuft). Aber nur, wenn dadurch global endlich ein Umdenken stattfinden würde. Möglich wäre hierzulande natürlich auch, dass das Fallen der 45 Gradmarke sogar noch sofetisch zelebriert wird und die Moderatoren der Wettervorhersage sich förmlich überschlagen. Aber dann ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

          • HaMa1975

            +45 Grad im Schatten hätte für mich (und viele andere auch) diese Folgen: https://uploads.disquscdn.com/images/af0dc5f61555921239eb6fb8dabf1e2019415fd27bb682893706115dc534868f.gif
            Dennoch verstehe ich Deine Aussage.

          • Jo1965

            Glaube mir, Andreas, genau das würde eintreten, denn in den von Dir angesprochenen Kreisen sind Hopfen und Malz längst verloren. Überschrift in der Zukunft dann:
            „45 Grad-Marke geknackt!! Und der Hammersommer geht weiter!!!“
            Zu diesen Kreisen gehört für mich auch längst wetter.com, wo ich heute noch einen Bolzen entdeckt habe. Dort wird allen Ernstes lamentiert, dass es nach den drohenden +25 °C diese Woche vorübergehend „bergab“ geht und ein paar Regentropfen „drohen“!

            Kein Kommentar!

          • Ja teilweise habe ich auch solche Momente, dass ich bei 51 Grad im Schatten dann den keuchenden Sofeten ins Gesicht brülle: „Ich hab’s euch dämlichen Arschlöchern Jahre lang gesagt und jetzt geht auf die 70-Grad-Terrasse grillen und verreckt!“. Aber dann denke ich mir: Was soll das alles noch? Es ist alles so sinnlos.

          • Stefan

            Apropos 70 Grad. Ich hatte 2015 im Sommer das Auto zur Inspektion. Nach getaner Arbeit haben sie den Karren direkt vor der Stahlwand der Werkstatt abgestellt. Ausrichtung Süd/Südwest. Als ich nachmittags den Karren aufgemacht habe. Halleluja. Mein damaliges Handy konnte auch Thermometer: 62,5 Grad …

          • Nächstes Mal vorher ein paar Backmischungen wie bei den Mythbusters reinwerfen, dann hast du was zu essen während der Heimfahrt 😛

          • Nicole

            Noch „niedlicher“ als das Methanhydrat ist auch die reichlich im Permafrostboden vorhandene Biomasse, die nun auftaut und verrottet. Ich sage nur: Prinzip Komposthaufen. Mikroorganismen erzeugen dabei Wärme und unter der immer dicker werdenden sibirischen Schneedecke laufen die Prozesse fleißig auch im Winter ab und heizen quasi den Boden fleißig selbst auf. Der wachsenden sibirischen Schneemenge steht komischerweise eine sinkende Schneedecke im Frühling gegenüber. Leider kriege ich keinen Link reinkopiert- sciencepoles-Artikel heißt: what is happening to carbon in Arctic tundra permafrost?

        • Dämonid

          Das Methan zu verbennen wäre eine Möglichkeit, es wandelt ja sich nicht 1 zu 1 in CO2, um, sondern auch zu Wasser. Aber ich denke, Russland sollte da mal hinfahren und das ganze abpumpen und von mir aus das gewonnene Methan weiterverkaufen. Keine Ahnung ob das technisch möglich, da mal einfach alles abzusaugen oder zu bohren ist nur ein Gedanke.

  • Winterfan

    Mal ganz rational betrachtet. Warum ist bei den bisherigen Wärme-Peaks,die ja noch 2-3Grad wärmer sind als wir es heute haben, die Temperatur „direkt“ danach wieder in den Keller gegangen? Und wieso sind damals die CH4 Konzentrationen so niedrig geblieben, was auch auch darauf schliesst das so eine Methangasblasen-Kettenreaktion damals nicht stattgefunden hatt(Trotz 3Grad mehr als heute).

    • Auf welche Zeiten beziehst du dich mit den Wärme-Peaks und den 3 Grad mehr?

      Grundsätzlich ist es der Zeitfaktor. Was normalerweise Millionen Jahre dauert, wenn man schnelle Erwärmungen annimmt, zumindest einige tausend Jahre, das geschieht derzeit in 200 Jahren, wenn man die Industrielle Revolution 1830 als Beginn annimmt. Wenn man die eigentlichen Auswirkungen der Treibhausgase und die Interdependenzen der Folgen als Beginn interpretiert (1993 bis heute), dann erfolgt ein Vorgang, der sonst tausende Jahre dauert, innerhalb von sage und schreibe 25 Jahren.
      Mit anderen Worten: Früher dauerte die Erwärmung samt Methanfreisetzung 400 bis 10.000 mal länger. Und selbst dann gab es in früheren geologischen Epochen Massensterben ab einem gewissen Punkt der Auswirkungen.

  • Michael Wax

    Ich war in der Schule in Chemie ganz gut, aber Physik war gar nicht mein Ding. Da trafen zwei Welten aufeinander. Ich verstehe das so, dass der Großteil des Methanydrats in den Ozeanen gebunden ist und dies mit dem Wasserdruck zu tun hat. Dieser entsteht ja durch die Wassermenge. Diese ändert sich ja dahingehend, dass die Meeresspiegel durch Abschmelzen der Pole und Grönlands steigen, was den Wasserdruck erhöhen müsste. Von daher dürfte das Methanhydrat da sicher sein. Ich will um Gottes Willen die Situation nicht schön reden. Sibirien ist schlimm genug. Und wie gesagt, Physik und ich, dass passt so gar nicht zusammen. Ich bin für Nachhilfe sehr dankbar!

    • Stefan

      Es sind zwei Dinge, die zusammenkommen müssen, damit sich Methanhydrat bilden kann. Da ist zum einen Druck (>20 bar) und ausreichend niedrige Temperaturen (2-4 Grad C unter den entsprechenden Druckbedingungen. Methanhydrat ist ja nichts anderes als in Eis eingelagertes Metan. Fällt eine dieser Bedingungen weg, wird Methanhydrat instabil, das Methan gast aus. Erwärmen sich die Meere, ist hier ein stabiler Zustand immer weniger gegeben. Infolge einer gallopierenden Temperaturerhöhung durch die Klimakatastrophe verstärkt sich dieser Zustand und immer mehr Methan kann ausgasen und in die Atmosphäre gelangen. Allerdings muss man dazu sagen, dass dies bei den Methanhydraten in den Ozeanen ziemlich langsam vor sich gehen wird und somit wohl keine aktue Gefahr darstellt, im Gegensatz zu den Methanhydraten unter Landmasse, wie im Artikel beschrieben.

      • Stefan
        • „Methanhydrat bildet sich in überraschend großer Menge in den Kontinentalabhängen“

          Übel. Durch die Schmelze gibt es ja die Gewichtsverlagerung der Kontinentalplatten (postglaziale Landhebung, isostatische Bodenhebung). Das wird wohl zur Destabilisierung des Methanhydrats führen, was glaube ich „Arctic News“ bereits für Nordkanada erkannt hat.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Postglaziale_Landhebung

          • Stefan

            So oder so, der ganze Scheiß fliegt und irgendwann komplett um die Ohren. Die alles entscheidende Frage ist: Wie lange dauert es noch bis irgendwann?

          • Wetten werden angenommen, weil eh nie ausgezahlt ^^

      • Michael Wax

        Danke für die Erläuterungen! Ich hab noch was im Kopf mit Anomalie des Wassers! Spielt das da wohl auch eine Rolle?!

        • Stefan

          Hm, keine Ahnung, ob die Dichteanomalie von Wasser da eine Rolle spielt.

          • Gute Frage. Es ist bekannt, dass derzeit noch ein Großteil des Meeresspiegelanstiegs auf die physikalische Ausdehnung des Wassers durch Erwärmung zurückzuführen ist und nicht auf Schmelzwasser. Ob das dann in dieser kausalen Form Auswirkungen auf das Methanhydrat hat, weiß ich auch nicht.

          • Andreas

            Ich habe das in Bezug auf tiefere Seen einmal so gelernt: Aufgrund der Anomalie des Wassers (größte Dichte bei 4°C, sowohl kälteres Wasser bzw. Eis, als auch wärmeres Wasser haben immer eine geringere Dichte) sammelt sich in tieferen Schichten des Sees immer ca. 4 Grad kühles Wasser, sowohl im Winter, als auch im Sommer. Erwärmen oder Abkühlen tut sich das Wasser nur an der Oberfläche. Infolge von Durchmischung, zb. bei Wind, kann diese Schichtung zwar aufgehoben werden, dies passiert jedoch immer nur in den oberen Schichten. Das Wasser in der Tiefe bleibt davon unbeeinflusst. Ob das allerdings auch auf Ozeane 1:1 übertragbar ist oder ob auch Meeresströmungen und andere dynamische Prozesse eine Durchmischung herbeiführen können, kann ich nicht sagen.

      • Ich habe jetzt nicht die passenden Belege zur Hand, aber ich meine in einem der Artikelempfehlungen die ich unter dem Artikel oben genannt hatte, stand etwas dazu drin. Bei einer Doku die ich gesehen hatte, wurde ein Wissenschaftler vor Ort interviewed, der sagte, dass veränderte Meeresströmungen und die Erwärmung der Ozeane derzeit bereits das Methan aus den Weltmeeren lösen. Es gibt ja auch viele Berichte von Methanblasen, die an die Oberfläche steigen. Aber um das dezidiert zu analysieren müsste ich erstmal ausführlich recherchieren. Nach meinem Urlaub! ^^ Das Thema wird uns wohl auch noch einige Zeit beschäftigen.

        • Stefan

          Ja, der Prozess ist im Gange. So wie ich es verstanden habe, ist es aber ein relativ langsamer Prozess und es besteht nicht die Gefahr, dass dies schlagartig passiert, was u. a. an der Dichteanomalie des Wassers liegt, wie von Andreas unten beschrieben und am Umstand, dass sich Wasser nur vergleichsweise langsam erwärmt.

          • Wenn es aber die Kontinentalabhänge sind (siehe meinen Post unten), dann könnte die Landhebung das beschleunigen zusammen mit der (geringen) Erwärmung ^^ Und wenn man bedenkt, dass die Ozeane einen Erwärmungssprung machen könnten, weil die Verzögerung durch die riesige Masse allmählich ihr Ende findet, dann wär’s noch übler. Aber ich denke auch, dass wir hier eher in Zeitrahmen von Jahrzehnten oder Jahrhunderten reden im Unterschied zu den kontinentalen Methanhydraten, zumal ja die Erwärmungsrate der Landmassen um ein Vielfaches höher ist.

          • Stefan

            Ja das sehe ich auch so. Aber wenn man bedenkt, dass es geschätze 1-3 Billiarden m³ Methanhydrat auf der Erde gibt was etwa 150- 450 Billiarden m³ Methangas entspricht … Na denn.

          • Argh. Wieviel Tonnen entspricht das? ^^

          • Stefan
          • *tilt*

          • Stefan

            ja, es ist zu monströs, um es begreifen zu können.

  • HaMa1975

    Danke für diesen erschreckend realistischen Beitrag. Ich war heute früh eine kleine Runde raus, da wir Bodenfrost hatten. Ich hob ein vereistes Blatt, bewunderte mit Wehmut die Frostkristalle, welche kurze Zeit später im kühlen Naß über meine Hand dahin flossen. Inzwischen gehe ich davon aus, daß Hitzschlag mit Todesfolge (bei mir) wahrscheinlicher ist, als ein natürliches Ableben …

    • HaMa1975

      Nachtrag: Habe die Tage folgendes gelesen: Wissenschaftler erkennen ein neues Klimaphänomen – den Küsten-Niño; betrifft derzeit vor allem Peru. Was zum Henker ist den da/ nun passiert !?

      • Stefan

        Ich befürchte, dass wir aus Gründen eines völlig durchdrehenden Klimas in Zukunft allerlei Klima- Wetterphänomene bekommen werden, die es so bislang überhaupt noch nie gab. Die Auswirkungen und Folgen kann man wohl nicht abschätzen. Ich vermute auch, dass die Wissenschaft das momentan nicht abschätzen kann, weil es derartige Rahmenbedingungen schlicht und ergreifend noch nie gegeben hat. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Die Menschheit hat in wenigen Jahrzenten fossile Brennstoffe, die in Jahrmillionen entstanden sind, verheizt. Dass so etwas nicht ohne Folgen bleibt konnte, ist logisch. Wir bekommen jetzt die Rechnung von der Natur präsentiert.

      • Ist ja nichts neues. Neu ist daran auch nichts. Es gibt die Zone 1+2 an der Küste = EP El Nino (Eastern Pacific = Küste) und die Zone 3.4 = Zentralpazifik = CP El Nino (Central pacific). Das war schon immer so.

    • Jo1965

      Heute morgen auch bei uns im Bergischen tatsächlich Reif auf den Wiesen.
      Das ist aber wirklich der einzige Trost bei der aktuellen Wetterlage sowie den zur Zeit wirklich fürchterlichen Aussichten.
      http://www.wetterzentrale.de

      https://uploads.disquscdn.com/images/dbf45388b287dd4432de8b22684df61c867fd9f9e2ae2c31971762a2af4a8a0f.png

      • und das ist bereits das Klimakatastrophenmittel 1981-2010. Ich denke, die exponentielle Entkopplung hat begonnen.

        • Stefan

          Wenn es sich die kommenden Monate genauso verhält, auf jeden Fall.

  • Rob Dukes

    Ein toller … und beängstigender Bericht!
    Ich rechne diesbezüglich mit allem.

    Dieser Post zum allgegenwärtigen Schönwetterwahn (diese Woche schon wieder) in den Medien trifft den Nagel auf den Kopf!
    ——————
    Ist dem Verfasser eigentlich bewusst, dass es erst März ist und nicht Sommer? anscheinend nicht, 22 Grad gehören in den Mai und nicht in den März. Zudem ist es seit Monaten viel zu trocken, Regen ist dringend nötig, sonst stehen wir im Sommer vor grossen Problemen. Also hört mal auf mit dem ewigen JUHUI Schönwetter Gefasel. 3 Grad über der Norm muss einem zu denken geben zumal der Februar auch viel zu mild war.

    • Stefan

      Die Blödheit der Menscheit scheint proportional mit der Klimakatastrophe zu explodieren. 😛

    • Jo1965

      Dazu passt es auch, sich mal wieder die schizophrenen Überschriften bei wetter.com anzuschauen. Einerseits „Erschreckend“ bezüglich der arktischen Eisschmelze und gleichzeitig bei Kai Zorn „Woche zum Genießen“ bei Temps, die die nächsten Tage durchschnittlich mal wieder gut + 3K über den Normalwerten liegen sowie schlimmstenfalls lokal bis an die 25 °C reichen könnten, und das Ende März!!
      Die Modellläufe sind zur Zeit eigentlich nur zum Gruseln: Bis auf einen kleinen Einbruch zum Wochenende Dauerhochdruck und Dauerübernormalwärme open end. Die Niederschlagsdefizite, die ja im Februar und März endlich mal einigermaßen kompensiert werden konnten, drohen schon wieder zum Problem zu werden, zumal bei steigendem Sonnenstand die Verdunstung weiter zunimmt.
      Innerhalb des seriösen Zeitraums sprechen auch die Karten von Karsten Haustein Bände: Kaltluft rauscht insbesondere über Russland runter und wir sind mal wieder mitten in der roten Pest.
      http://www.karstenhaustein.com/climate.php

      https://uploads.disquscdn.com/images/307224b624c07d42ded20b95364715176110d75e3f0cdacd031e154235ff9360.png

      https://uploads.disquscdn.com/images/004777cd9c02512dc149df40c41ebf7f8137c5bf43bae7893676e314cec07b31.png

  • Sara Bosshard

    Was denkt ihr, sollte man bis Ostern sicherheitshalber doch noch die Winterreifen dran lassen oder muss man jetzt schon die Sommerreifen montieren? Ich bin mir unschlüssig, da die Regel ja gilt „Von O(ktober) bis O(stern) Winterreifen.

    • Guter Witz. Ich hab seit 2 Wochen Sommerreifen drauf. Die Winterreifen wären mir schon auf der Autobahn bei knapp 30 Grad auf Bodenhöhe vor kurzem weggeschmolzen bzw. beschädigt worden.

      • Stefan

        Ich wollte das eigentlich am Samstag machen, war dann aber doch zu faul. Nächstes WE ganz bestimmt. ^^

        • Ich habs machen lassen bei dem weltbesten KFZ-Mechaniker Herrn Grebe in Mainz-Kastel. Intellektuell, kranker Humor, fachlich obertop, preislich fair (wann findet man das heute noch). Aber nur weil mein Felgenschloss-Schlüssel kaputt war. Beim nächsten Mal lasse ich das Mistding wechseln. Felgenschlösser – wer braucht das außer man lebt in der Bronx? ^^

          • Stefan

            Ach, ich mache das immer selbst, dann weiß ich wenigstens, dass ich die Schrauben auch richtig angezogen habe. Ich hatte es einmal erlebt, dass der Monteurstrottel vom Reifenfritzen die Dinger mit dem Schlagschrauber volle Lotte festgebolzt hat. Resultat: eine verzogene Bremsscheibe und ein verbogener Radbolzen. Waren zum Glück Stahlfelgen, eine Alufelge hätte ich grad mit wegschmeißen können …
            PS: Wie bekommt man denn einen Felgenschlüssel kaputt? Vor Zorn mit Schmackes auf die Gasse geknallt, was? ^^

          • Nun, ich hasse es die Reifen zu wechseln. Um mich zu motivieren stelle ich mir immer vor, ich schraube an der scheiss Sonne herum und dreh ihr das Sofetengrinsen aus der Plasmafresse. Möglicherweise habe ich gefühlte 1 Million Kilonewton dabei entwickelt. lol

          • Stefan

            Na wer macht so was schon gerne. Aber die zweimal im Jahr überlebe ich auch noch … ^^

          • Klar. Wenn das halbkaputte Felgenschloss weg ist, mache ich das auch wieder per Hand ^^

          • Stefan

            genau, einfach 4 normale Radbolzen beim VauWeh kaufen und gut ist.

    • Thomas U.

      Kommt drauf an, wann man wo unterwegs ist. Gestern und heute Morgen gab es Bodenfrost. Wer nachmittags erst aufsteht und zur Arbeit fährt, kann vielleicht schon mit Sommerreifen fahren 🙂
      Wir hatten auch schon mal im April viel Schnee hier – war noch nicht lange her – und wir liegen nur etwa 200m über NN 🙂

  • Thomas U.

    Danke für den erschütternden Bericht – er ist soweit ich es beurteilen kann (beschäftige mich schon sehr lange mit unserem Klima und bin ziemlich besorgt) nachvollziehbar und logisch. Das Einzige, was mich etwas stört ist, dass sehr viele Kraftausdrücke verwendet werden – und damit der Artikel an Seriösität verliert. Ich denke, man sollte diesen Bericht mit all seinen Fakten in verschiedene Foren zur Diskussion stellen, vielleicht auch die Presse mit in’s Boot nehmen?. Allgemein wird „katwetter.com“ als sehr reißerisch empfunden – aber ich lese die Artikel hier trotzdem gerne – weil sie verständlich und leicht nachvollziehbar sind. Über die stilistisch gewollten stark verstärkenden Kraftausdrücke lese ich hinweg.

    Ich gehe für diesen Sommer nicht von einem 2003er oder 2015er aus, sondern von einem Sommer mit enormen Extremen (ungewöhnliche Hitzewellen, die sich unwetterträchtig mit kurzen kalten Phasen abwechseln – also ähnlich 2016, nur deutlich heftiger).

    Den ersten kleinen Sonnenbrand im März hinter mir habend …

    Thomas.

    • Mein Stil ist mein Stil. Wer Wahrheiten erkennt, liest es. Wer es verwenden will, tut es. In einer Welt aus kaputten Gehirnen werden es wohl die wenigsten ^^
      Vielmehr ist es auch so, dass gerade durch die provozierende Sprache eher Emotionen geweckt werden. Es gibt so viele Blogs und Fachseiten mit den entsprechenden Informationen, die allesamt wegen des langweiligen Textes nicht gelesen werden.
      Ein Blog ist immer auch eine Art Öffnung und Fingerprint der Persönlichkeit. Ich mische wissenschaftliche Seriosität mit Kampfrhetorik und zwar ganz bewusst. ^^ Und mir ist auch bewusst, dass die wenigsten eine solche Differenzierung mental beim Lesen hinbekommen und glauben, dass ich objektive Fakten mit subjektiven Interpretationen verzerre. Ist mir aber auch wurscht wenn man das denkt.
      Meine wissenschaftliche Befähigung habe ich mit einem 1er Studium unter Beweis gestellt, beweisen muss ich niemandem etwas mehr. Insofern finde ich es gut, dass du über subjektiv empfundene Missstände hinwegliest. 😉
      Die Presse kann den Artikel ja verlinken, aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Lügenpresse Wahrheiten verkünden will und den Sofeten schlechte Laune machen möchte?

      • Stefan

        Schreib mal schön so, wie du schreibst. ^^ Immerhin bin ich vor über 2 Jahren deshalb über deine Seite gestolpert und kleben geblieben. 🙂

        • Ein Beleg! 😉 Danke.
          Man kann als Autor nur „sich selbst“ schreiben. Wer mich privat kennt, weiß, dass ich grundehrlich bin und niemals lüge (ja, wirklich niemals), dass ich emotional, vielschichtig bin, zu sensibel leider auch (Astrologen sehen jetzt das Sternzeichen Krebs ^^), einen pechschwarzen Humor habe und extreme Ernsthaftigkeit mit satirischem Wahnsinn koppel. Gottlob habe ich einen Freundeskreis, der das versteht und so ähnlich tickt.
          Ich gebe zu, dass „kaltwetter.com“ eine Nebenfunktion als Therapie hat, damit man den Frust an und in dieser Welt verarbeiten kann. Wenn andere etwas aus meiner Verwirrung und meinem Weg des Lernens bzgl. Klima und Meteorologie ziehen können: Umso besser! Das ist einer der größten Vorteile unserer Internetzeit, dass Menschenseelen aus Mitteilungen etwas gewinnen können, sei es ein Lächeln, seien es Erkentnisse oder zeitlose Wahrheiten. Finde ich wirklich schön trotz all der Negativität in unserer Welt.

          • Stefan

            Da hast du recht, es gibt durchaus auch positive Dinge in der heutigen Zeit. Muss man ja auch mal erwähnen. 🙂 Ja, mir geht es ähnlich, endlich gibt es mal Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann und das Ganze auf einem sehr hohen und sehr angenehmen Niveau. Findet man höchst selten, leider wird in Internetforen viel zu schnell losgepöbelt.

            Wir scheinen uns charakterlich sehr ähnlich zu sein, bis aufs Lügen … lol Naja, man wird ja teilweise durch Gesetze faktisch gezwungen zu lügen, ich sag nur Arbeitszeugnisse. Aber wir haben ja in jüngster Zeit gelernt, dass das lediglich alternative Fakten sind. Passt sehr schön in unsere zeiten, wo man ja jeden noch so großen Mist irgendwie positiv umschreibt. Idioten nennt man heutzutage bildungsferne Schichten. Es hat ja schon wieder was Satirisches. Was den Humor betrifft, leigt du recht nah an der hessischen Seele. Der Hesse mag es ja auch ein wenig deftiger, was die Sprache und die weltsicht betrifft aber immer herzlich und mit einem Augenzwinkern. Eine schöne Eigenschaft, sich selbst und seinen eigen Käse nicht allzu ernst zu nehmen, was übrigens auch eine Eigenart vieler Hessen ist.

          • Jetzt warst du aber ehrlich mit dem Lügen lol 😉
            Mit dem Humor ist es wohl auch ein Hauptpunkt, warum ich mich hier in Hessen sofort wohl gefühlt habe. Ich hatte vor 2004 noch nie mit Hessen zu tun, weder mit dem Land noch mit den Leuten. Hergekommen, passt. ^^ Nur das Klima halt, aber das kennen wir ja mittlerweile.

          • Stefan

            Ich bin schon ehrlich. ^^ Zum Lügen wird man halt in der Juristerei tw. gezwungen und wenn man es mit Menschen zu tun hat, braucht man auch die Fähigkeit, die Wahrheit sozusagen interpretationswürdig aufzubereiten. lol Ansonsten bin ich aber für ein offenes, ehrliches Wort auch wenn es manchmal wehtut. Damit muss aber auch das Gegenüber umgehen können.
            Ich hatte mal einen Chef, der war ein Meister darin, andere Menschen zu manipulieren. Der hatte die Fähigkeit, jemanden einen Rausschmiss noch als was Positives zu verkaufen. Ich hasse so etwas wie die Pest, zumal es nicht bei jedem funktioniert. Und das gibt dann menschliche „Kollateralschäden“, die nicht sein müssen. So etwas finde ich verachtenswert. Ich bin dann auch aus dem Laden weg, denn bei dem Dauerbrechreiz hätte ich bestimmt die virtuelle Gelbsucht bekommen.

          • Ah, verstehe, ja so ganz unbewandert bin ich in juristischen Landen auch nicht, daher ist das in dieser Lebenssituation unausweichlich. Ich weiß auch, dass ich manche Menschen nach Belieben manipulieren könnte. Ohne zu lügen. Aber das würde ich nur in Extremsituationen tun, als intellektuelle Notwehr. Mir liegt im Konfliktfall viel mehr die Direktheit mit dem Schwert auf der Zunge 😉
            Menschen die auf diese Weise, die du beschreibst, Menschen ohne Rücksicht auf seelische Schäden benutzen und wegwerfen, sind für mich ein rotes Tuch, weil es gegen meine tiefsten Lebensprinzipien geht. Und dann kann ich auch bitterböse werden, manipulativ und gemein. Aber das kommt gottlob nur sehr selten vor. Wer mich zum echten Feind macht, weiß, was er zu erwarten hat.

          • Stefan

            Blöd ist halt nur, wenn so ein Arschloch dein Chef ist. Dann hast du genau 2 Möglichkeiten: entweder du spielst mir oder du gehst. Ok, es gibt noch eine 3. Möglichkeit: Du haust dem Chef eins in die Fresse und du wirst gegangen. 😉

          • Kein Job der Welt kann so gut sein, dass ich dafür meine Prinzipien verrate und mir als Folge nicht mehr im Spiegel ins Antlitz sehen kann. Basta.

          • Stefan

            Geht mir prinzipiell genauso. Allerdings habe ich mich damals durchaus rausschmeißen lassen bzw. es drauf angelegt. Bei mir hat die Manipuliererei nicht geholfen, ich kenne ja die Tricks (übel genommen haben ich dem Typen allerdings, dass er es trotzdem probiert hat – mich also für dumm gehalten hat). Grund zum rausschmeißen hatten sie keinen, das hat die Abfindung erhöht und schlußendlich noch eine bezahlte Freistellung oben drauf gegeben.

            Nur wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, dann überlegt man lieber einmal mehr. Denn viele wollen ja nur Vollakademiker, Anfang 20 mit 30 Jahren Berufserfahrung für 2500 EUR/Monat.

          • In der Postapokalypse sind wir dann alle Deichbauer, das ändert vieles 😉

          • Stefan

            Jesses, schuften bei 50 Grad … 😉

          • Aber du schuftest für unser aller Überleben und nicht als Systemsklave um dir Dinge kaufen zu können, deren Notwendigkeit bei null liegt, die dir aber die Industrie suggeriert ^^

          • Stefan

            Da hast du sowas von recht. 🙂

      • HaMa1975

        Nun, steht ja auch unter -Warum „Kaltwetter“?-, Zitat: „Schließlich scheue ich mich nicht, auch andere Aspekte rund um das Wetter zu behandeln, egal ob tiefsinnig-intellektuell oder humoristisch, wobei meine Neigung zu pechschwarzem Humor im Freundeskreis berüchtigt ist. Sie sind also gewarnt.“ Quelle: http://kaltwetter.com/warum-kaltwetter/ PS: Aus diesem Grund liebe ich diese Seite ! 😉

  • Eifelhexe

    Danke.

  • Eifelhexe

    Das hat jetzt nichts mit dem Threat hier zutun, aber wen es interessiert sollte sich heute Abend auf 3Sat „More than Honey“ vielleicht mal anschauen.Diese Doku berührt mich immer wieder(Und ich heule immer mit dem alten Bergimker), zeigt aber zugleich eine Bestandsaufnahme unserer verkommenen Gesellschaft.
    https://www.3sat.de/page/?source=/film/dokumentarfilm/182325/index.html

    • hm keine schlechte Idee, ich kuschel gerne mich mit meiner Frau abends aufs Sofa und wir schauen mal zur Entspannung eine Doku. Ich werd’s mal vorschlagen, würde mich interessieren. Danke für den Tip!

  • Eifelhexe

    Ich hätte noch gerne gewußt, welche Fogen die schlagartige Freisetzung des Methans hat.Ist es einfach „nur“ noch wahnsinnigere Temps oder werden wir Extremwetterphänomene erleben?

    • Dämonid

      Im Grunde beides. Mehr Methan heißt noch krasserer Treibhauseffekt. Als wenn du ein Gewächshaus schwarz auskleiden würdest oder es isolieren würdest.
      Das heißt noch höhere Temps, und somit mehr Extremwetter wie Brüllhitze Dürren Überschwemmungen usw

      • Eifelhexe

        Lieben Dank für euere Erläuterungen.Hätte ich auch selber goggeln können, Zeit ist halt bei mir oft ein Problem.
        Ich denke desweiteren, das all das noch zu unseren Lebzeiten geschieht,denn in letzter Zeit wurde für meinen Geschmack die Zeitspannen immer wieder nach unten korrigiert.Das zeigt mir auch, das alle promovierten Wissenschaftler nur einen Schimmer von dem wissen was sie uns verkaufen mit ihren Studien.
        Nun sind wir hier in der Eifel bislang von Extremwetter größtenteils verschont geblieben, aber das wird sich garantiert ändern.
        Das Pfingstunwetter 2014 zog über uns hinweg, es blieb aber recht normal.Im Rheinland brach eine halbe Stunde später die Hölle los.
        Letzten Sommer waren viele Ortschaften sehr stark von Hochwassern gebeutelt, Bekannte von uns gleich 3mal.
        Ich würde mich nie auf der sicheren Seite wähnen.
        P.S. ich bin übrigens auch Extremwetterliebhaberin, bei gewitterlagen mache ich mich schon mal auf den Weg zu hochgelegenen Feldern wo ich dann fast bis zur belgischen Grenze sehen kann und verfolge wie die Gewitter aufzieht und sich entwickelt.

    • Wie Dämonid es schon beschrieben hat, passt es. Alles darüber hinaus könnte dir nicht mal im Detail ein Wissenschaftler sagen. Ich vermute allein aufgrund der Geschwindigkeit der Prozesse eine Art Supererwärmung überall. Wie weit das geht? Keine Ahnung. Bis hin zu 70 Grad? Tja… man schaue mal auf die Venus mit über 450 Grad Bodentemperatur durch einen Treibhauseffekt. Ob das physikalisch auch auf der Erde möglich ist trotz größerer Entfernung zur Sonne? Wäre interessant, was ein studierter Klimatologe dazu sagen könnte.
      Tornados durch die wahnsinnigen Temperaturdifferenzen mit solcher Zerstörungsgewalt, dass unsere heutigen Tornados dagegen wie laue Lüftchen wirken?
      Mega-Erdbeben durch die massiven Gewichtsverschiebungen? Vulkanausbrüche inkl. Supervulkane durch die Bewegungen?
      Vieles ist denkbar, manches wahrscheinlich, alles nicht prognostizierbar.

  • buumms

    Hat jmd ein Stückchen Land wo man sich mit seinesgleichen treffen kann, wenn es dann soweit ist? Dann geht man wenigstens nicht mit den Ignoranten in seiner Umgebung unter…

    Wenn man sich so dass Weltgeschehen und die Geschichte der Menschheit anschaut, hat der Mensch es einfach auch nicht verdient.

    Nachtrag: Wieder mal ein super Artikel, danke dafür!

    • Stefan

      Ich schlage einen Acker in Tropenhessen vor, da geht es dann am schnellsten zu Ende …

      • Alle Mann nach Friesland, da überleben wir! Wird hart für dich Stefan. Aber so weit entfernt sind die Friesen von den Hessen auch nicht, der Humor ist praktisch der selbe im Kern, die reden nur nicht so viel ^^

        • buumms

          Friesland? Wie hoch (N.N.) liegen die gleich nochmal? ^^

          • Das macht nichts. Der Atlantikeinfluss bügelt alles schön kühl runter. Nur wenn der Meeresspiegelanstieg kommt im Zeitraffer, müssten halt alle am Deichbau mitarbeiten. Wenn wir Sofeten mitverbauen, wird das ganze stabiler ^^

          • buumms

            Ich bin Erzgebirgler, ich kann nur nach unten graben xD

          • Bunker brauchen wir bestimmt auch ^^

          • buumms

            Ok, dann übernehme ich diesen Part ^^

          • Sehr gut. Wir schaffen das schon in der Postapokalypse gemeinsam zu überleben. Und dann leben wir auch nachhaltig und machen es mal richtig. Einheit mit und Respekt vor der Natur und so. ^^

          • buumms

            Wenn dann alles vorbei ist, können wir im Bunker ja Kartoffeln und Äpfel lagern 😉

          • Das muss ein großer Bunker werden, da hast du ordentlich zu ackern mit anderen Gebirglern ^^

          • buumms

            Für ne bessere Welt? Na aber gerne doch 😀

          • Nicole

            ohne Scheiß, an die angenehm kühlen Schächte hab ich schon gedacht. :D. Vielleicht werden wir ja alle wieder Höhlenmenschen?

        • Stefan

          Das bringe ich denen auch schon noch bei … ^^ Friesland wird aber wohl leider absaufen … Ansonsten hätte ich damit kein Problem. 🙂

    • Nicole

      Na dann Glück Auf! Bin auch gestrandet im Land der hoffnungslos ignoranten Zwerge… 🙂

  • buumms

    Das Problem ist, die Klimakatastrophe (wie und wann auch immer sie kommt), hört ja nicht beim Klima auf – man bedenke nur die humanitäre Katastrophe, welche schon viele Jahre vor dem wahren Supergau kommen wird. (Bzw. aktuell ist sie ja auch schon voll im Gange).

    Es wird eine Massenwanderung geben, wie es sie noch nie gab. Regierungen werden die Massen nicht aufhalten können, Grenzen werden die Massen nicht aufhalten, Waffengewalt? Wohl auch nicht … wie auch?
    Was macht man in der Verzweiflung? Die eigene Heimat brennt (im wahrsten Sinne des Wortes) lichterloh, kein Wasser, keine Nahrung, nur Hitze, Dürre, Krankheiten, Krieg. Was habe ich da für eine Wahl? Entweder ich sterbe „vor Ort“ oder ich versuche mich in den Norden zu retten, wo es (noch!) angenehmer ist.

    Bevor die eigentliche Klimakatastrophe in den nördlichen Gefilden einschlägt, wird die humanitäre Katastrophe die Gesellschaften schon zu scheitern bringen. Irgendwann kommt dann beides zusammen und das war es dann.

    • Zeit, die Ärmel hochzukrempeln, die Guten um sich zu scharen und zu kämpfen, wenn es so weit ist. Zumindest eines wird die Welt dann nicht mehr sein: Verlogen und voller Heuchelei. Und unsere Kinder werden immer noch unsere Hilfe brauchen und wir wollen einen Neubeginn für sie schaffen. Im Grunde ändert sich im Kern nicht wirklich etwas. Nur die Umstände ändern sich radikal und die Gefahren. Aber so weit sind wir noch nicht ^^

      • buumms

        Wohl wahr! Dann kann man nur hoffen, dass die geänderten Umstände noch was übrig lassen, was ein Neubeginn zulässt 🙂

  • Jo1965

    Schildert doch mal, wie es bei Euch zur Zeit lokal aussieht. Bei uns hier im Bergischen empfinde ich es zur Zeit einfach nur grausig: Sonne, Sonne und nochmals Sonne sowie nicht eine Wolke am Himmel bei Temperaturen, die nichts mehr mit Ende März zu tun haben, sondern in den Mai gehören.
    Und dank der Scheißsommerzeit ist einem die noch einigermaßen frühe Dunkelheit des Abends schlagartig genommen worden.
    Gestern Abend war ich noch eine Runde Joggen und wurde permanent von dem Fusionsofen geblendet, einfach nur nervtötend!

    Mal ein Versuch wenigstens etwas Positives zu erwähnen: Nur noch 85 Tage bis zur Sommersonnenwende!!

    • Rob Dukes

      Hier in der Ostschweiz Hochdruck und Ekel Sonne Open End, bei bis zu 16 Grad.
      Am meisten nervt mich auch die überflüssige Sofeten Sommerzeit, wegen der werden die Tage endlos und blödsinnig lang, und ich freue mich bis es endlich wieder dunkel wird.
      Es ist gemein! Die Sofeten haben immer wieder Sonnenschein (warm gewinnt immer) damit nicht genug, auch die depperte Sommerzeit ist in ihrem Sinn!
      Quasi als Bonus dazu !! :((
      Hier noch etwas zum abartigen März:
      http://www.srf.ch/meteo/meteo-news/maerz-gehoert-zu-den-top-10

      • Jo1965

        Du sprichst mir aus der Seele, Rob! Ich denke jetzt schon mit Pipi in den Augen insbesondere an den Dezember und Januar zurück mit ihren herrlich langen Nächten sowie im Januar in den Hochlagen hier mit Frost und Schnee.
        Ich würde am liebsten eine Zeitmaschine bauen, mit der ich zumindest die für mich ätzendste Zeit von Mitte April bis Mitte August überspringen könnte.

    • Stefan

      Hier in Tropenhessen das gleiche wie gestern. Brutalsonne von einem wolkenlosen Himmel in sehr klarer Luft. Es ist extrem grell draußen. Nur ist es heute etwas wärmer. Offiziell 16 Grad. Ich denke, heute werden hier offiziell die 20 geknackt. Die Aussichten für die nächste Zeit sind ultimativ beschissen. Pisswarm mit überwiegend Sonne. Niederschläge wurden alle wegerechnet und was GFS da momentan zusammen rechnet ist ein einziger Alptraum. Hochdruckmist ohne Ende.

      • Die 20 Grad sind subjektiv mit inoffizieller Temperaturverzerrung bereits geknackt. http://wetter.utd.hs-rm.de:8080/trend.htm
        In der Sonne sowieso. Ich war so platt vorhin. Bei gefühlten 28 Grad zu Fuss zur Schule um meine Tochter abzuholen. 15 Grad weniger und Wolken, dafür würde ich momentan glatt töten.

        • Stefan

          Mittags durch die momentane Ultrabrutalsonne zu latschen ist wahrlich kein Spaß. In der Schattenecke hier ist es noch auszuhalten. Es geht ein leichter Wind. Aber das sind dennoch Mai temperaturen. Und GFS dreht total blank. Dauersommer ende März/Anfang April. Eine Breitseite von den Azoren nach der anderen. Null regen. Ich bin echt mal gespannt, wie das noch wird – vermutlich ein Apokalypsesommer wie es ihn noch nie zuvor gegeben hat. 😛 Und die Erklärungen dafür? Alles halb so wild, kommt halt mal vor, Hauptsache Sonne, Suff und Grillen.
          PS. der DWD kündigt für Freitag in Frankfurt schon 24 Grad an und wetter.com hat offenbar schon die Segel gestrichen. Klar, die ganzen sofetischen Mitarbeiter machen blau und genießen die Sonne. 😉

          • Wetterfee

            Der verdammte Hochdruck ist jetzt sogar am Blackout sofetischer Wetterportale schuld 🙂
            Auf der WC Homepage steht jetzt genau DAS da :

            „Es tut uns leid: Wegen einer technischen Störung ist wetter.com derzeit nicht erreichbar. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Störung.

            “ (Zitat Homepage von Wetter Com)

          • Stefan

            Hab ich auch gerade gesehen. Für die Meldung haben sie immerhin einen halben Tag gebraucht. In FB sind sie aber erreichbar. Und es ist eine einzige Jubelorgie über den ggf. bevorstehenden, ersten Sommertag am Freitag, Denen hat höchtens einer mit Hochdruck das Hirn durch die Ohren aus dem Schädel geblasen … 😛

          • Jo1965

            Ich werde wetter.com ab sofort so gut es geht ignorieren. Das ist wirklich ein Vollpfostenwetterportal der allerschlimmsten Sorte und toppt für mich auch wetteronline diesbezüglich.

          • Stefan

            Mache ich schon länger und sehr konsequent, seitdem Kai Zorn auch auf den Sofetenzug aufgesprungen ist. Allerdings ist das Widget von denen immer noch das Beste – das geht momentan aber auch nicht.

          • Jo1965

            Absolut richtig und was Kai Zorn betrifft: Ein Trauerspiel, wenn man weiß, wie er wirklich tickt. Hab‘ ich ja weiter oben auch schon angesprochen.

          • Jo1965

            Von mir aus könnten die gerne in den ewigen Offlinejagdgründen verschwinden!

            Ein Trauerspiel, dass ein im Grunde sympathischer und persönlich überhaupt nicht sofetischer Meteorologe wie Kai Zorn bei diesem Deppenverein arbeiten muss.

          • Stefan

            Er könnte sich ja einen neuen Job suchen … Gut, kaltwetter.com wäre ideal für ihn, da müssten wir aber viel spenden, um ihn bezahlen zu können. *g*

          • Och, jeder kann auch so spenden. Muss ja nicht alles in Kais Tasche fließen lol 😉

          • Stefan

            Das glaube ich dir gerne. hahaha. :-))

          • Ja, das stimmt. Man merkt sicherlich, dass er einerseits sonniges, warmes Wetter mag ( wie ich in Maßen auch ), andererseits weiß er auch über die Wichtigkeit von Niederschlägen bescheid und hat vor einiger Wochen in einen Video auf den hier herrschenden Regenmangel hingewiesen.
            Auf der Wetterwiese hat er sich zuletzt auch noch über die extrem sofetischen Radiomoderatoren aufgeregt. ^^

          • lol das Wort Hochdruck wird zum Unwort des Jahres wenn man den letzten Winter hinzunimmt.

      • Jo1965

        Der GFS-Hauptlauf dreht zur Zeit wirklich völlig am Rad: Nach dem „Einbruch“ zum Wochenende mit ein paar Tropfen Regen und Normaltemps (Prust! Sarkastisch Lach!) wirklich eine Hochdruckorgie ohne Ende bis in den UGKB hinein, der Controller wenigstens mal mit absteigender Tendenz ganz am Schluss.
        Zum Glück muss man diesen Schrott im Moment nicht ernst nehmen und zumindest sieht der 00er von EZ deutlich moderater aus.

        Hoffentlich erleben wir ein baldiges Kippen weg von diesem GFS-Tonnenlauf!

        • Wetterfee

          Das Bild spricht ja auch eine eindeutige Sprache- durchgeknallt. Nicht ernst nehmen ist gut, ich krieg Anfälle. Aber irgendwie ist der ganze Müll, den die Rechner da produzieren bald nicht mehr mit anzusehen…
          Trotzdem (!) hoffe ich sehr, dass das was man bei wetter.de und der Wetterprognose liest so auch eintreffen wird- ein Ende dieses abartigen Wetters und etwas erträglichere Temperaturen ohne Dauersonnenterror. Ich bin ja für alles unter 20 Grad und mit ohne 100% Sonne dankbar.
          https://uploads.disquscdn.com/images/002d83e267bbc0397d1a2da9b11febf7cd1d76c6f13c579de2008f6d00d63a51.jpg
          (c) http://www.wetterzentrale.de

          • Stefan

            Geht mir genauso. Traurig, so etwas Ende März bereits sagen zu müssen. Hier am Frankfurter Flughafen jetzt offiziell 21 Grad. 😛

          • Der weiße Absturz ist der Schrei der Erde in ihrem Flehen nach klimatischer Befreiung…

          • hm hat auch Ähnlichkeit mit einer Flatline beim Gehirntod. https://i1.wp.com/k-networld.de/wp-content/uploads/2016/04/img.jpg

          • Jo1965

            Sofeten-EEG??

          • lol vermutlich

          • Stefan

            Hahaha, der ist gut …

          • Jo1965

            In einem Punkt hast Du völlig Recht: Der pure Anblick eines solchen Diagrammes löst bei mir auch einen Brechreiz aus.
            Mann was gäbe ich dafür, wenn es mal einer der ganz hinten unter die rote Linie sinkenden Läufe in den seriösen Vorhersagezeitraum schaffen würde!!

          • Richard

            Kaum zu glauben, dass die rote 0-Linie das darstellt, was im April normal sein sollte. Gefühlt jeder zweite April ist mehr Sommer- als Frühlingsmonat.

    • Oh ja, die Zeit der Countdowns beginnt wieder, stimmt!

    • Eifelhexe

      Bei uns so um die 22° und es ziehen Wolken auf.Mir ist zu warm, meine Augen brennen und ich fühle mich matt.Sorry, ich bin halt ein Weichei bei Hitze und jammere meine Umwelt voll.
      Hatte schon Schweißausbrüche heute Mittag und das h a s s e ich total.Und ohne Sonnenbrille kann ich nicht raus.

      • Wieso sorry? Lass es raus. Fick den Glühling! ^^
        Mir gehts körperlich übrigens genauso. Stimmung auf dem absoluten Nullpunkt. Dazu die Sommerzeit mit Dauermüdigkeit. Das Sofetengenerve draussen. Ich könnte im Kreis kotzen. Was würde ich nicht für ein Millionärsleben geben – dann könnte ich jetzt nach Island fliegen für 6 Monate. Momentan 6 Grad dort mit Wolken…

        • Jo1965

          Mein Traum wäre, mindestens von April bis August die Zeit an der äußersten Südspitze Südamerikas in Feuerland zu verbringen:

          Eine, wie ich finde, atemberaubende Landschaft mit Gletschern, die aber traurigerweise auch durch die Erderwärmung massiv bedroht sind.
          Doch in der Zeit hätte man oft knackiges Herbst- und Wintervollwetter und gleichzeitig die kurzen Tage des Winterhalbjahres auf der Südhalbkugel.

          Es wäre ein Traum, dort einmal hinzureisen, und das auf alle Fälle, wenn bei uns die Schrottjahreszeit Nummer 1 namens Sommer ist.

        • Stefan

          Seufz … Während andere Millionarios irgend wo in der Karibik herumkrauchen, würden wir nach Island gehen. Schottland finde ich auch ganz geil, da war ich mal. Ein Traum und Sommer ist für die Schotten alles ab 10 Grad aufwärts.

          • Jep Schottland ist mir hochsympathisch, sowohl die unglaubliche Natur wie auch die Schotten selbst. Und Respekt vor ihrer Armee haben sie auch noch. Rückkehr der 1st Battalion Scots Guards nach ihrem Einsatz für den Frieden und die Verteidigung Europas fern in Afghanistan. Gänsehaut. Undenkbar im linksradikalen Deutschland und zum Schämen für uns alle. Insbesondere ab 08:00.
            https://youtu.be/JVxb2dXCXTY

          • Stefan

            Muss ich mir später in Ruhe angucken. Die Schotten sind mir auch deshalb sympathisch, weil sie sich traditionell mit den Engländern anlegen. Und erst der Dialekt. 🙂 Nur mit Schnee ist da nix gescheites. Egal, wir sind ja Millionäre. Dann fahren wir im Winter halt in die Schweiz auf den Bachtel und buddeln uns eine Höhle in den 8m hohen Schnee. lol

          • *gg* und trinken einen schottischen Drambuie auf Tropenhessen ^^

          • Stefan

            Ja, aber einmal im Monat muss man schon mal einen oder zwei Tage hierher. Heimatklänge hören. Ansonsten blieben nur alte Heinz Schenk Videos … das muss aber nicht unbedingt sein.^^

          • Unsinn. Wir geben uns täglich den DWD-Joe Cocker und beömmeln uns bei den vorgesagten 40 Grad und seinem Heimatdialekt. Während unsere Atemfahnen Nebel mit Whiskey/Honig produzieren ^^

          • Stefan

            Hehe, auch wieder wahr. ^^ Vom DWD-Joe Cocker gab es leider seit Ewigkeiten kein Video mehr. Wenn ich beim Hessischen Rundfunk was zu sagen hätte, ich hätte den schon längst als Dauerwettermoderator verpflichtet und diese ganze sofetischen Quasselstrippen dürften bestenfalls noch den Hof kehren.

          • Jup. Mit der Zahnbürste. In der Mittagshitze.

        • Micha Bunsen

          Zu Island habe ich was. Da gibt es doch Sachen, die noch einen Winter erzeugen können, wie in diesem Video von 1947 gezeigt wird :

          https://www.youtube.com/watch?v=oD8c_BN99QE

          • Sehr schön. Ich mag diesen Wochenschau-Style ^^
            Island ist generell bereit und wartet auf den großen Knall gleich bei mehreren Vulkanen. Innerhalb der nächsten Jahre können wir einiges erwarten. Aber ob es zum richtig großen Knall kommt, wird man erst bei der Eruption selbst sehen. Die sind halt doch relativ selten. Mit einer 10 km-Säule und einem VEI 4 ist uns halt nicht geholfen.

            http://www.volcanocafe.org/seismic-unrest-and-the-future-of-volcanism-at-herdubreid/

          • Micha Bunsen

            Ja, diese Schwarmbeben hatte ich auch beobachtet. Hatte gedacht, da kiommt noch mehr. Aber ich denke auch, dass es in naher Zukunft knallen wird auf Island. Mal abwarten, ob wir dann was „davon haben“ werden.

          • Na das wollen wir doch stark hoffen. Die letzte Hoffnung in einer brennenden Welt, um Kühle für 2-10 Jahre zu bekommen, bevor der Brand dann ohnehin alles überrollt.

        • Eifelhexe

          Nabend, hier das erste Gewitterchen der Saison durchgezogen.Leider eben erst von Arbeit zurück, sonst hätte ich es gejagt.
          Die Regenmenge hätte hier nicht mal gereicht um ein Kindchen zu taufen.

    • HaMa1975

      Hier am Niederrhein heute auch um die +22 Grad, in der Sonne fühlte es sich wie im Sommer an, einfach nur heiß und dazu sehr trockene Luft. Laut wetter.com sollen am Freitag, dem 31. März sogar die +25 Grad fallen, also ein Sommertag – im MÄRZ !!! Also 7 Tage nach dem kalendarischen Winterende – M Ä R Z !!! AHHHHHHHHHHHHHHHH…
      https://uploads.disquscdn.com/images/37cbc8b6ca1685eb0b2f5d07f9b2ddfc590874600c1754831867da833b31f823.gif

      • Na ja, wir sollen ja positiv denken, heisst es oft ^^ Wenn die Profs. von arctic-news Recht haben, werden wir die gleichen Werte 2025 als „perfekte Kältewelle“ preisen … 😛

        • Stefan

          Ja, die Softeten werden in Wintermänteln rumrennen und sich beschweren, dass es doch so saukalt ist und wo denn bitte der Klimawandel ist. 😛

  • Herrmann Walhalla

    Nach längerer Pause melde ich mich heut auch mal wieder mit einem „Hallo!“ in die Runde.
    Januar und Februar waren hier im Westerzgebirge eine kleine Seelenmassage – Schnee&Dauerfrost. Ein viel zu kurzer Traum, aus dem ich nun umso brutaler gerissen werde.
    Da der normale Frühling mittlerweile grundsätzlich übersprungen wird, kotze ich nicht wie Michael nur im Kreis, sondern kugelförmig. 20 Grad und Dauerbestrahlung vom hämatom-blauen Himmel sind mir jetzt schon wieder mehr als zu viel. Das ad absurdum stehende Lobpreisen des Ganzen durch jeden um mich herum bringt mich an den Rand des Wahnsinns.
    Die Sommersonnenwende ist für mich jedes Jahr auf’s Neue ein wichtiger Punkt auf meinem qualvollen Weg durch die Abartigkeit von Hitze und Dürre. Mich gedanklich meditativ an einen Ort majestätisch verschneiter Landschaft in göttlich klarer Frostluft zu träumen, hilft mir persönlich immer etwas weiter.
    Für diesen etwas schwülstig beschriebenen Ausdruck meiner Verzweiflung bitte ich um Verzeihung und hoffe wie jedes Jahr auf einen kühlen und feuchten Sommer.

  • Jessy Ca

    Hallo Leute… Ich bin auch mal wieder da… Danke erst

  • Jessy Ca

    Hallo an euch… Ich schau auch mal wieder vorbei… Danke erstmal an Kaltwetter für diesen ehrlichen, wenn auch sehr erschütternden Bericht. Da wird einem echt Angst uns Bange und der Verstand fasst es an sich kaum, kennt man solche Szenarien ja eigentlich nur aus diversen Endzeit-Blockbustern. Nur in dem Fall wird es dann nichts mit dem Ausknopf des TV´s drücken und die Welt ist wieder heile… Unfassbar…

    Frage an euch: Was denkt ihr, kann jeder persönlich tun, um die Situation ein stückweit zu verbessern? Im Grunde ändert ja niemand sein Verhalten sondern wartet immer, dass „die Anderen“ was tun….

    • Willkommen zurück, Jessy.
      Ich denke, dass man nichts mehr machen kann, als Einzelner ohnehin nicht. Es muss erst eine Katastrophe eintreten, bevor die Menschheit hektisch aktiv wird. Und da haben wir schon ein gewaltiges Potential. Aber es wird ein Russisches Roulette, weil wir überdrehen könnten beim Einsatz von technischen Mitteln.
      Wird spannend. 😛
      Wenn es aus Gründen anders kommen wird, die wir noch nicht erkennen können, werde ich auch das posten als Gegenthese bzw. Negierung der vorgestellten Apokalypsethese 2026.
      Solange werde ich das Gefühl einer alptraumhaften Surrealität nicht mehr loswerden (und ehrlich gesagt ist es doch auch irrelevant ob der Klimakollaps 2026 oder 2126 kommt, es ist ein Grauen), aber nicht zulassen, dass mein jetziges Leben von einer Prognose bestimmt wird. Und das kann ich auch nur jedem raten.

      • Jessy Ca

        Hallo Kaltwetter und Danke fürs Willkommen zurück. Die letzten Wochen waren schon etwas hektisch bei mir.

        Nun… Ein paar Dinge kann jeder tun. Auch wenn das natürlich nicht mehr den Umschwung bringen wird. Ich bin zum Beispiel schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, meine Putzmittel, Waschmittel und Pflegemittel selbst zu machen, aus einfachen und natürlichen Hausmitteln. Ich kaufe schon lange keine Chemie mehr um zu putzen, zu waschen oder zu duschen. Zum einen wegen der Umwelt, zum anderen aber auch, um meine Gesundheit und der meiner Familie nicht mehr diesen ganzen Chemiekram auszusetzen. Es ist heutzutage schon genug schädliches Zeug unterwegs. Aus meinem Haus hab ich es allerdings verbannt und dadurch produziere ich auch einiges weniger an Abfall.
        Klingt ziemlich öko (dabei bin ich überhaupt gar nicht öko ^^) aber für mich hat es sich bewährt (auch gesundheitlich, um das mal als egoistischen Grund anzugeben) Ist natürlich nicht DAS Patent um die Welt zu retten, aber mir geht es gut damit.
        Und du hast Recht… Man darf sich jetzt nicht verrückt machen… Obwohl es mir beim Lesen deines Berichts schon schwerfiel, mein Entsetzen zu verbergen…

        • Vorbildlich und du hast natürlich recht. Dieser Wahn, alles klinisch rein zu haben, schadet dem Körper und führt letztlich auch zur Entwicklung von Allergien.
          Ich war selbst entsetzt beim Schreiben meines Artikels und nach 1 Woche lesen, recherchieren und schlußfolgern, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass die Profs aus dem Arctic-News-Artikel recht haben könnten. Ich habe mich blöde gesucht nach Gegenargumenten, aber habe kaum welche gefunden. Tja.

          • Jessy Ca

            Ja man glaubt es kaum, aber ich merke es ganz extrem an meiner Haut und meinen Haaren, wie positiv das ist, das Chemiezeug beiseite zu lassen. Und nein, klinisch rein ist auch ein Wahn, dem sich manche Leute so aussetzen… Die bekommen dann irgendwann die Quittung in Form von Allergien oder Megakeimen. Meine Wohnung ist auch sauber, aber nicht mehr so chemisch sauber. Man glaubt es kaum, was man mit einfachem Essig und Zitronensäure so weg bekommt.

            Und ich glaub es dir aufs Wort… Was auf der Welt kann einem mehr Entsetzen bereiten als das Ende unserer Zivilisation? Die Vorstellung, das könnte real werden, in naher Zukunft ist wirklich haarsträubend und ich hab Angst um mein Kind. Es ist ja wirklich kaum in Worte zu fassen… Man denkt/dachte immer, ja das wird kommen, aber da leben wir schon hunderte von Jahren nicht mehr… Ohje….

          • Hast du vollkommen recht. Um mich selbst mache ich mir kaum Sorgen. Ich käme mit dem Tod zurecht. Ich sehe als Philosoph auch keinen Sinn, mein Leben endlos zu verlängern, weil ich keinen Sinn im Befriedigen primitiver Lebensbedürfnisse sehe. Ich wäre nur traurig, dass ich mich nicht noch mit den vielen dutzenden Wundern der Welt geistig beschäftigen könnte.
            Für meine Tochter sehe ich bittere Zeiten kommen und das zerreisst mir das Herz. Aber ich lasse noch keine Verzweiflung in mir zu. Es ist alles noch eine Hypothese, nur Theorie. Ausrasten kann man immer noch, wenn wir am Abgrund stehen und schreiend hineinfallen. Wann immer das sein wird.

          • Jessy Ca

            Ja so ist es… In was für eine Welt man denn das Kind rein gesetzt hat, hat man sich ja schon öfter gefragt, aber dass man jetzt wirklich um das Leben des Kindes fürchten muss….. Manchmal wünschte ich, ich könnts Hirn ausschalten um nicht weiter darüber nachdenken zu müssen. Welch Ironie dass es gerade die Doofen sind, die noch sorgenfrei vor sich hinleben können…

          • War noch nie anders. Schau dir die Bilder vor dem 1. und 2. Weltkrieg im Sommer an 1914/1939. Sofeten in Cafes und am Strand … nichts ändert sich.

          • Jessy Ca

            Gegen Dummheit ist eben kein Kraut gewachsen. Damals nicht und heute auch nicht…. Aber auch den dümmsten Sofeten wird’s offenbar sehr bald vergehen.

          • Ja, allerdings. Das wird dann der Moment sein, wo wir alle endlich sagen können „Wir haben es euch gesagt, ihr Arschlöcher“ und dann weinend zusammenbrechen, weil all das keine Bedeutung mehr hat.
            Aber so weit sind wir noch nicht.

          • Jessy Ca

            Noch nicht, aber ich seh es schon vor mir wie sie mit den Worten „Hach ist es schön warm hier.“ direkt in die Hölle hüpfen….

          • Jessy Ca

            Genau so!

          • Nicole

            Ich suche auch verzweifelt den Ausknopf für den Verstand… 🙁

      • Eifelhexe

        Es hat halt einer vergessen die Kiste mit den Idioten zuzumachen.Und Pandora ist schon lange unterwegs, da müssen wir irgendwie mit fertig werden.Jeder sollte das tun was ihm das richtige deucht.
        Weniger Auto, weniger Fleisch,sorgsam mit Wasser umgehen, viele Lebensmittel selbst herstellen usw.
        Das geht ganz gut, wir machen es auch so.Und lagert genug Wasser und haltbare Lebensmittel ein die ohne große Energiequellen zubereitet werden können.Guckt euch mal in der Prepperszene um, da bekommt man recht gute Tipps für Ernstfälle jeglicher Art.
        Ich wohne ja leider Gottes auch noch im Nahbereich von Tihange, da muss man sich schon schlau machen.

    • Stefan

      Hi Jessy, mir ist es ziemlich egal, was die anderen tun, das kann ich nicht beeinflussen. Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, sehe ich mein Gesicht und kein anderes. ^^ Sicher hat es keinen messbaren Effekt, wenn man selbts etws tut außer für einen selber. Mich kriegt zum Beispiel keiner mehr in ein Flugzeug, außer wenn es beruflich nicht anders geht. Vor allem habe ich die Autofahrerei reduziert. Früher galt der Grundsatz „Wo ich bin, ist auch mein Auto“. Das ist jetzt nicht mehr so. Man kann auch mal etwas zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren. Zudem tanke ich seit etwa einem halben Jahr ausschlißlich „Ultimate Diesel“ einer bekannten Tankstellenmarke. Es ist zwar etwas teurer aber Studien, haben aufgezeigt, dass die Schadstoffbelastung, vor allem NOx spürbar reduziert wird. Außerdem ist die Rußpartikelentwicklung geringer, was ich daran merke, dass das Auto seltener in den Filtereinigungsmodus geht. Der Langzeitverbrauch ist um ca. 0,4-0,5l zurückgegangen. Ansonsten kann man noch Heizenergie sparen, was mir nicht sonderlich schwer fällt, denn mehr als 19 Grad brauche ich so gut wie nie. Alles sicher nur ein Sandkorn in der Wüste aber ich kann für mich selbst sagen, dass mir das alles eben nicht egal ist und ich wenigstens etwas ändere, wenn auch nur im Kleinen.

      • Jessy Ca

        Hey Stefan… Das klingt schon mal gut… Das Auto bleibt bei mir auch stehen, wann immer ich die Möglichkeit dazu habe… Leider zu selten, aus Gründen des Zeitdrucks, aber ich gehe des Öfteren mittlerweile zu Fuß einkaufen im Ort oder fahre mit dem Rad.

    • Nicole

      Ich tue schon geraume Zeit, was ich denke persönlich beeinflussen zu können. Wärmepumpenheizung mit Windstrom, E-Auto, Haus mit viel Recycling, Konsumverzicht, Selbernähen und diverse andere Dinge. Nur fürchte ich, das ist gehörig für die Katze und wird auch süffisant von meinen allernächsten Anverwandten belächelt. Ich wollte mich letzten Herbst nur mal auf die Schnelle auf den aktuellen Stand bringen, nachdem ich das Thema Klima über dem normalen Alltag ein wenig ausgeblendet hatte. Ich dachte, es wird wohl noch ein wenig dauern… Leider entspricht der Blogpost mittlerweile meiner eigenen Wahrnehmung und es fällt mir äußerst schwer, mich von der rosiger erträumen Zukunft meiner Kinder zu verabschieden. Mich macht die Untätigkeit und Desinformation der Politik nur noch wütend!! Das kann nur von solchen Dumpfbacken wie Trump oder kinderlosen Quantenphysikerinnen ordnend verwaltet werden. Ich sehe da übrigens durchaus System hinter der Trumpstrategie Mr. B*nnon weiß exakt wo der Hammer hängt (man suche mal nach – Bannon Bioshere 2) ebenso Ti*lerson der vorsorglich allen den Klimawandel betreffenden Mailverkehr über ein Synonym hat abgewickelt. Dumm stellen ist auf jeden Fall die bessere Abwehrstrategie gegen jede Form von verzweifelten Volkszorn. Denn nichts anderes wird aufkommen, wenn es denn RICHTIG aufkocht, das Süppchen, das wir uns einrühren.

      • Jessy Ca

        Das sind auch meine Gedanken, letzten Endes geht es nur um Geld und Macht. Und dass man sich Geld und Macht auf einer brennenden Erde letztlich in den A*sch schieben kann, das kann auch denen ihr Verstand nicht fassen. Wir werden uns gehörig umgucken. Wir alle…
        Und ja… Belächelt werde ich auch für meine Bemühungen, ein wenig die Umwelt zu schonen…. Traurig ist es….

  • Trump hat gerade ein Dekret gegen den Klimaschutz unterschrieben und macht somit mehrere Klimaschutzbestimmungen von Obama rückgängig. 🙁
    Na wenn das mal kein Meilenstein der Geschichte ist /sein wird…..
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-03/donald-trump-weicht-zentrale-klimaschutzregelungen-auf

    • Stefan

      Soll ihn der Teufel holen.

      • Wenn schon Klimakatastrophe, dann mit Volldampf bis zum bitteren Ende!

        • Stefan

          Naja, vielleicht … Yellowstone … *hust* … Aber dann wären eh nur Fake News und in wirklichkeit die Chinesen schuld oder die Russen, je nach Tagesform. Der Typ hat das geistige Niveau eines leicht belämmerten Kleinkindes.

          • Aber seine Reden / Kommentare höre ich mir gerne an. Es ist einfach lustig zu sehen wie vergleichsweise unprofessionell er das alles handhabt…Wie in einer Comedy – Sendung, wenn es nur nicht so verdammt real wäre…

          • Auch wenn ich Trump nicht als ultimatives Feindbild sehe, das Dekret spricht eine deutliche Sprache. Was ein Hohlbrot.
            Aber dadurch wird es nicht wärmer. Die Klimakatastrophe ist schon längst vom Menschen entkoppelt und hält sich selbst durch Rückkopplungsprozesse aufrecht. Selbst wenn alle Menschen mit einem Schlag von der Erde atomisiert würden, dann würde die Klimakatastrophe und das Massensterben, in dem wir uns laut Biologen schon längst mittendrin befinden, für tausende Jahre weitergehen.

          • Stefan

            Das sehe ich auch so.
            Aber es zeigt deutlich die Igonranz und die Dummheit der Mächtigen.

          • Jup. War schon immer so. Der Unterschied ist nur: Heute führt ein Fehler zur globalen Vernichtung. Auf multiple Weise: Weltkriege (traditionell), Atomkrieg (schon wieder altmodisch), Klimakatastrophe (modern, daher glaubt keiner daran).

          • Stefan

            Traurig aber es ist so. Aber im gegensatz zu Kriegen, die prinzipiell kinderleicht zu verhindern sind, ist die Klimakatastrophe eben nicht mehr aufzuhalten. Bitter.

          • Genau. Aber da wir aus Kriegen nicht lernen, ist das jetzt vielleicht die ultimative Gelegenheit… letztlich werden wir nun beweisen MÜSSEN, ob wir auch anders können. Im Angesicht des globalen Todes.

          • Jessy Ca

            Zu spät… Das verbuchen wir dann wohl unter der Kategorie „Hinterher ist man immer schlauer“, oder für die einfältige Sofetenriege:“ Dumm gelaufen…“

          • Möglich. Aber unterschätze nie die technischen Möglichkeiten und den Erfindungsreichtum des Menschen. Der wird aber nur wirksam, wenn wir plötzlich alle aufwachen durch eine äußere Bedrohung. Dann kann etwas Gewaltiges geschehen. Ob es so kommt? Niemand weiß es.

          • Jessy Ca

            Technische Möglichkeiten und Erfindungsreichtum, keine Frage… Aber um damit Bedrohungen apokalyptischen Ausmaßes abzuwenden? Das ist für mich momentan ein bisschen zu Sci-fi. Allerdings ist das die Gesamtsituation auch. Aber: Niemand weiß es….

          • Markus

            Genau das ist das Problem. Wir haben Massen an supereinfallsreichen Ingenieuren, aber anstatt sich mit den technischen Möglichkeiten zur Verzögerung der Klimakatastrophe auseinanderzusetzen, basteln diese Nerds lieber an künstlichen Intelligenzbestien! und jetzt auch noch Trump! Er nimmt das letzte bisschen Klimaschutz aus der amerikanischen Politik heraus. Es wird Zeit an der Weltuntergangsuhr wieder mal zu drehen!!! Auf in den Untergang…

          • Sicher, die Menschheit ist halt blöd wie Bohnenstroh in dieser Hinsicht trotz ihres evolutionären Geschenks einer Ego-Matrix ^^
            Allerdings könnte es sogar sein, dass mit der Entdeckung einer künstlichen Intelligenz die Klimakatastrophe bekämpft werden könnte. Was würde geschehen, wenn wir das CO2 und Methan mit Maschinen aus der Atmosphäre pumpen? Wenn wir die Albedo erhöhen oder Spiegel im Weltraum platzieren? Was würde geschehen, wenn sich das gesamte Potential der Menschheit auf die Verhinderung der Apokalypse (sei sie nun 2026 oder 2126 real) fokussieren würde?
            Bitter, dass es erst soweit kommen muss. Aber es ist auch klar, dass die Menschheit reagieren wird, wenn jedem der Untergang vor Augen steht. Wie die Chancen dann stehen weiß ich nicht. Sicherlich nicht gut, aber eine letzte Hoffnung gibt es immer.

          • hehe Wenn das Universum alles ausgleicht, müsste der Ausbruch des Yellowstone eigentlich jetzt gerecht sein und mit 100% Sicherheit eintreffen ^^ Leider trifft es dann Millionen Unschuldige, aber mal wieder nicht die geschmalzte Blondlocke. Wusstest du, dass die Länge seiner Tolle das Maß für die Weite ist, mit der er denken kann? ^^

          • Jessy Ca

            Ist sie nicht abartig? Diese geschmierte Dünn-Resthaar-Tolle? ^^ Mir wird jedes Mal anders…

          • Blas ihm den Marsch ^^ http://trumpdonald.org/

          • Stefan

            Hahahaha, wie geil. ^^

          • Jessy Ca

            HAHAHAHAHAHAHAHAAAAAAAAA

          • Stefan

            Ja, bis kurz vor den eigenen Zinken. ^^ Die Fresse dazu wird nur noch durch die des irren Koreaners getoppt.

          • Ich bin noch nicht überzeugt, ob der Kim nicht eine Schaufensterpuppe ist oder ein japanischer Roboter mit Microschrottsystem voller Fehlfunktionen. Die Mimik ist seltsam mechanisch und antimenschlich. Die Klamotten wirken wie aus einem Scherenschnittcomic von Henry Selick („Coraline“). IQ vermutlich bei 80. Aber nur weil sich das aus der Summe der Fettzellen ergibt, die er aus dem geknechteten Volk abpumpt und in seinen Wanst rammt.

          • Stefan

            hehe, und dazu noch die Frisur, wie auf dem aufgepumpten Schädel festgetackert. Was für ein Panoptikum der Debilität. Ist dir mal aufgefallen, dass die meisten dieser Diktatoren optisch die reinsten Schießbudenfiguren sind?

          • Stimmt. Hitler mit dem Scheitel und dem Oberlippenbart passt auch in die Kategorie. ^^

          • Stefan

            Ja, der sowieso. Würde man von so einem einen Gebrauchtwagen kaufen? … Eben. Oder die beiden Suppenkasper aus der DDR oder die übrig gebliebene Hälfte von Lolek und Bolek … ^^ Es ist eigentlich ein Witz …

          • „die übrig gebliebene Hälfte von Lolek und Bolek“
            hahahaha voll ins Schwarze. Der polnische Bauer auf dem Slawenthron ^^

          • Stefan

            Hehe, aber man weiß sofort wer gemeint ist. ^^

    • Jessy Ca

      Ja der verleumdet ja auch den Klimawandel mit jeder Faser… Den Kerl hab ich auch gefressen…

      • Ja, oder die Aussage, dass der Klimawandel eine Erfindung der Chinesen sei….
        Das ist ja zum Fremdschämen…..
        So sehr, dass es schon fast amüsant ist ^^

        • Jessy Ca

          Der komplette Typ hat nen riesen Fremdschäm-Potenzial. Der ist echt das fleischgewordene Armutszeugnis einer eh schon ziemlich dümmlichen Nation…

    • buumms

      Bzgl. Trump: http://trumpdonald.org mehr habe ich zu diesem Menschen nicht zu sagen ^^

  • Nochmal das Thema mit ergänzenden Infos von der „Welt“. Verharmlosung inklusive. „Es wird etwas wärmer“. Dabei wird von einer möglichen unterirdischen Kettenreaktion gesprochen. Von 540 Mrd. Tonnen Methan und 22.000 pbb in der Atmosphäre kein Wort als den Folgen lol
    Und von Gegenargumenten, die eine solche Katastrophe nicht wahrscheinlich machen ebenso kein Wort.
    https://www.welt.de/wissenschaft/article163095879/Diese-Aufnahme-ist-beunruhigend.html

    • Nette Ideen, aber völlig utopisch. Zudem wird das Methan nicht berücksichtigt. Ausserdem haben wir vermutlich nicht mal bis 2040 mehr Zeit. Theoretisch müsste nicht nur eine 0-Bilanz stehen, sondern eine Minusbilanz erwirkt werden. Und zwar eigentlich angesichts der globalen Entwicklungen seit 2016. Nicht heute, nicht bis 2020. Gestern.
      http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-03/klimawandel-co2-ausstoss-halbierung-klimaforschung

      • Stefan

        Gar nichts wird passieren. Da muss man sich nur solche Pfeifen wie Trump und Konsorten angucken. Klimawandel? Fake News, wird es halt ein bißchen wärmer, länger Sommer etc. Und auch Deutschland. Wir stellen überall Windräder auf, teilweise an Stellen, wo es sich engergietechnisch nicht rentiert, dafür aber einige viel Geld dran verdienen. Und auf der anderen Seite bauen wir weiter munter Braunkohle ab und verfeuern sie in Kraftwerken. Und das Totschlagargument in allen Fällen? Arbeitsplätze. Die Autoindustrie haut immer größere und stärkere Karren auf den Markt, betrügt dabei noch wie blöd und die Leute kaufen die Dinger trotzdem wie die bekloppten. Wir karren Güter rund um die Welt, nur weil es ein paar cent billiger ist, als den Kram vor Ort komplett zu produzieren. Wir bauen wahnwitzige Tierfabriken mit 150.000 und mehr Tieren drin, damit jeder Depp sein Schnitzel für 69 ct bekommt. Und unsere Politiker fördern das auch nich, alles unter dem Mantra der Arbeitsplätze. Jahrzente ist das kompolett in die falsche Richtung gelauben und das soll jetzt innerhalb von ein paar Jahren komplett auf links gedreht werden? Wo es doch die größte Sorge des wohlstandsgeschwängerten Michels ist, dass ggf. die Immobilie ein paar EUR weniger wert sein könnte? No Chance. Es wird erst scheppern und zwar gewaltig, die Menscheit wird auf einen Bruchteil der heutigen Menge reduziert … und aus den Trümmern wird sich vielleicht etwas neues, besseres entwickeln. Vielleicht …

    • Stefan

      Wenn man sich die Leserkommentare unter dem Artikel durchliest, wird es erst richtig „lustig“.

    • Jessy Ca

      Am schlimmsten in den Kommentaren das Posting von Theodor W. Weiter hab ich nicht gelesen, weil der Brechreiz zu heftig wurde..

      • Stefan

        Ja, der ist mir auch gleich unangenehm aufgefallen. Was ein Kasper. Aber so sind viele Menschen: dumm, ignorant und egoistisch. 😛

        • Jessy Ca

          Jau aber der ist die Krönung… Das bisschen Methan und scheiß auf den Meeresspiegel MEIN Haus steht hoch genug…. So ein blöder Bratbär..

          • Stefan

            Naja, vielleich fegt ja auch ein Tornado sein hoch genug liegendes Haus irgendwann hinfort … oder der Blitz schlägt ein …

          • Jessy Ca

            Verdient hätte er es…. Egoistischer Volltrottel…

          • Stefan

            Von diesen Deppen gibt es leider viel zu viele. Deren geistiger Horizont ende 15 cm vor der eigenen Nase.

          • Jessy Ca

            Finde ich voll schlimm…. Und es gibt viel zu viele davon und sie begegnen einem täglich und überall

          • Stimmt zwar. Aber ich sehe es mittlerweile so: Sie sind ein Beweis, dass die Spezies Homo sapiens den Untergang letztlich verdient. Man könnte sagen, dass die Dummheit eben auch ein genuin mit uns verbundener Teil ist und wir den Preis dann zahlen müssen. Man könnte auch sagen, dass wir es gesellschaftlich nicht schaffen und auch nicht wollen, so viel Bildung zu vermitteln, dass solche IQ-Krüppel nicht entstehen.

            Bei der SF-Serie Babylon 5 (von einem Philosophen entwickelt) hat eine Person gesagt: „Wissen sie, früher fand ich es schrecklich. dass das Leben so unfair ist. Dann erkannte ich, dass es noch viel schlimmer sein würde, wenn das Leben fair wäre. Denn dann würden uns all die schrecklichen Dinge wiederfahren die wir häufig verdienen. Seit dieser Erkenntnis finde ich großen Trost in der allgegenwärtigen Feindseligkeit und Ungerechtigkeit des Universums.“ ^^

          • Jessy Ca

            Was aber auch ne egoistische Ansicht ist. 😉

          • Nicht zwangsläufig! Am Ende sind wir alle von anderen isolierte Ego-Matritzen, die letztlich nur über das reflektierte Ich zu einer teilselbstlosen Lebensführung gelangen können. Dazu gehört dann eben auch in einer globalen Hitzekatastrophe Sommer und Hitze nicht hochzujubeln, ebenso wie in einer Eiszeitkatastrophe Kälte nicht hochzujubeln ^^

          • Jessy Ca

            Ich verstehe diese Sichtweise, Michael… 😀

          • Daran zweifel ich nicht ^^

          • Jessy Ca

            Im Grunde stehen wir ja auf dem selben Punkt 😀

          • Sowieso!

      • Eifelhexe

        Wo kann man die Lesen, habe keine Lust mich da anzumelden.

        • Jessy Ca

          Bin da auch nicht angemeldet. Einfach gaaaanz weit runter scrollen…

          • Eifelhexe

            Ja, danke. Ich hab es gerade gesehen.Aber so einen Müll wie dort hab ich selten gelesen.Da tut es mir echt keine Sekunde leid, wenn solche geistig unbewaffneten vom Antlitz dieses Globus geröstet werden.

          • Jessy Ca

            Natürliche Auslese von Dumpfbacken wäre mal was nettes…

      • Rob Dukes

        Eben im Wetterforum: „Kalt hat ausgedient, Temperaturen wie im Mai“.
        Mir wird übel bei solchen Ansichten/Aussichten ???? :(((
        Dazu noch die verfluchte Sommerzeit!

        • Jo1965

          Das ist mal wieder ein Beitrag eines der Obersommerhitzsonnetrolle in der Wetterzentrale.
          Kannst Du getrost in die Tonne kloppen!

          • Jessy Ca

            Also ich muss gestehen… Mir tut etwas Sonne und Wärme auch gut. Wir brauchen das naturgemäß ja auch… Aber mein Hirn sagt mir doch, es ist viel zu früh dafür. Und das am laufenden Band. Da stimmt doch was nicht, wo führt das noch hin? Ja und wo es hinführt, liest man ja sehr eindrucksvoll in Kaltwetters Artikel. Genau aus dem Grund muss ich über dieses Bejubeln der Hitze im März auch echt reiern…

          • Stefan

            Wie gesagt, Sofeten mit ihrem Hirn auf Erbsengröße sind nicht in der Lage so weit zu denken. Ich habe mit den momentanen Temperaturen auch prinzipell kein Problem, aber doch nicht im März!!!. Noch größere Sorgen macht mit der mittlerweile chronisch ausbleibende Regen. Der Winter war schon sehr dünn hier und jetzt geht die Scheiße im Frühjahr nahtlos so weiter. Und diese Hornochsen von Meterologen, die in der Öffentlichkeit auftreten … (sorry aber anders kann man die nicht mehr bezeichnen) Dieses ständige Geheule in TV, Internet und Funk, wenn es mal ein paar Tropfen regnet und bejublen wie die Lemminge für die jahreszeit 10 Grad zu hohe Temperaturen. Also mein Respekt vor diesen Armleuchtern ist mittlerweile nahe Null.
            Und die werden auch im Sommer Dauerdürre und 45 Grad bejubeln. In den Nachrichten bekommt man dann zuerst wasweißich wie viele Hitzetote serviert und dann kommt das Wetter: Der Traumsommer mit 45 Grad seit 6 Wochen geht weiter. Geht alle raus und genießt das tolle Wetter. …

          • Jessy Ca

            Hiermit unterschreibe ich hochoffiziell jedes einzelne deiner Wörter, lieber Stefan…

          • Jo1965

            Ich sehe das eigentlich genau so wie Du, Jessy Ca.
            Ich bin auch nicht so extrem, als dass ich Wärme und Sonnenschein in gewissem Rahmen überhaupt nicht mögen würde, ich fand auch die erste Frühlingsperiode während des März hier im Bergischen noch sehr schön, doch jetzt ufert das Ganze wieder völlig aus und man weiß vor allem überhaupt nicht, inwieweit das noch auf „normale Wetterkapriolen“ zurückzuführen ist oder bereits Folge der Erderwärmung ist. Und wie geht es jetzt wieder weiter, zumal der Sommer erst noch kommt?
            Selbst wenn ich Sonnen- und Hitzeanbeter wäre, könnte ich mich nicht über eine Wärme freuen, die letztlich eine Folge massiver Umweltzerstörung ist (ich würde mich umgekehrt auch genau so wenig über eine Abkühlung freuen, die menschengemacht ist)!
            Über die Schrumpfhirnmedien deckt man dabei am besten komplett den Mantel des Schweigens.

          • Jessy Ca

            Ja richtig… Wärme ist schön, aber sie muss „echt“ sein. Empfinde es genauso, wie du es beschreibst… Ich freu mich im Umkehrschluss auch nicht über „Industrieschnee“. Da kann ich mich auch direkt in ein schneelandschaftdekoriertes Schaufenster bei Karstadt setzen…

          • Jo1965

            “ Ich freu mich im Umkehrschluss auch nicht über „Industrieschnee“. Da
            kann ich mich auch direkt in ein schneelandschaftdekoriertes
            Schaufenster bei Karstadt setzen…“
            Wunderbarer Vergleich!!

          • Jessy Ca

            So seh ich das… Wenn diese ganzen Sofeten es nicht abwarten können, bis der Frühling auf natürliche Weise kommt, sollen die sich doch auf die Sonnenbank knallen und voll aufdrehen, auf dass der Hautkrebs gefüttert wird und das bisschen Hirnmembran systematisch mit Hochgenuß verbrutzelt…

    • Eifelhexe

      Ich hab den Artikel einem Freund von mir geschickt, der ist Geologe und meinte er hätte davon noch garnichts gewußt.Ich habe ihn mal um eine Einschätzung gebeten.
      Also wenn selbst das Fachpersonal noch nichts weiß, wie sollen dann die Milliarden Sofetendeppen denn davon wissen bzw. ihre Schlüsse ziehen?
      Ich nenne das Unterschlagung relevanter Nachrichten.Übel.
      Ist aber vielleicht auch so gewollt.

      • Cool. Die Meinung von Fachleuten würde ich dazu wirklich mal gerne vernehmen. Vielleicht gibts ja auch eine wie auch immer geartete Hoffnungstür, die sich auftut?

        • Ach die wurde bestimmt schon verbrannt – im wahrsten Sinne des Wortes. ^^
          Ansonsten müsste man auf den kollabierenden Golfstrom hoffen oder auf eine kleine Eiszeit.

        • Eifelhexe

          Wenn ich eine Antwort habe, versuche ich es hier zu posten.

  • Jo1965

    Ich konnte es nicht lassen und hab’s mir entgegen aller guten Vorsätze doch wieder angetan. Ich muss die Qualen einfach teilen, weil ich es allein nicht ertragen kann und präsentiere deshalb folgenden aktuellen Eintrag von wetter.com:
    „16 Tage-Trend: NEUES FRÜHLINGSHOCH VERTREIBT STÖRENFRIED – MIESES WOCHENENDE, DOCH DANACH WIRD DAS WETTER WIEDER BESSER.“
    UUAARGH!!
    Frei nach einem Uraltwitz über deutsche Schlagersänger: Wie kriegt man das Hirn eines wetter.com-Redakteurs auf Erbsengröße? Indem man es aufbläst.

    • Jessy Ca

      Ist zum verzweifeln ne? Und man steht einfach hilflos daneben und weint in sich hinein, weil die Blödheit anderer einen einfach fertig macht, ob der Einflusslosigkeit…

    • Stefan

      Deswegen schaue ich mir diesen ganzen Mist nicht mehr an. Es reicht mir schon, was ich sehe, wenn ich aus dem Fenster schaue. 😛

    • Eifelhexe

      Mies wird mir wenn ich sowas lese-heul-. Heute Mittag noch 4 Bienenvölker aufgelöst und es war kein Varroaschaden.Es kommt eins zum anderen und raus kommt nix Gutes.

    • Anne Wandklatschen

      Im Gegensatz zum (auch massenmedientypisch hitze- und sonnenverrückten) WetterOnline haben die noch nicht einmal eine Kommentarfunktion, über die man seinen Unmut kundtun könnte. Die wissen schon, warum! Ò_Ó

      Und unglaublich viele Leser lassen sich von dieser Grütze anstecken und sehen Dauersonne und zu warme Temperaturen als „normal“ und „erwünscht“ an, während Wolken und Regen stets als „drohende Störenfriede“ gefürchtet werden – selbst bei größter Trockenheit.
      Es ist zum Mäusemelken! Hätt‘ ich nicht Orte wie kaltwetter.com oder diverse Sommerhassergruppen, ich wäre vermutlich längst durchgedreht. 😉

      • Jo1965

        WetterOnline ist diesbezüglich auch grausig, aber wetter.com toppt für mich momentan alles an Dämlichkeit in dieser Beziehung.
        Das Niveau ist mittlerweile eine Mischung aus RTL II und BILD.

      • Jessy Ca

        Ach es kommt dir doch an allen Ecken und Kanten entgegen. Im Radio jammert man, weil es heute nicht so bedeckt ist und so weiter und so fort, du hörst es überall nur.
        Eben war ein Kunde hier…. Der fing auch an übers Wetter zu labern… „Na heute ist das Wetter ja nicht so dolle…. Aber wenigstens ist endlich diese Arscheskälte weg. Der Winter war ja von vorne bis hinten nur kalt…“ Ich so, total freundlich und lächelnd: „Ach…. Wo waren Sie denn im Winter?“ Der guckt mich an: „Wie wo war ich?“ Ich sag: „Ja Sie sagen doch, es war so kalt, deshalb meine Frage.“ „Na ich war Zuhause…. War Ihnen etwa nicht kalt?“ Okay, Themenwechsel…. LOL

        • Ich hätte gesagt „Demnächst haben wir Heizstäbe im Angebot. Die können sie sich dann anal einführen, um nicht mehr zu frieren bei 10 Grad im Winter. Aber ich bezweifle, dass sie das binäre Konzept von An und Aus kapieren.“ Den letzten Satz verstehen solche Typen meist nicht, deswegen reduziert sich die Antwort meist auf ein empörtes Schnappatmen. Woraufhin man sagen kann: „Mehr Sauerstoff durch Hyperventilieren macht sie nicht klüger, guter Mann/gute Frau. Gehen Sie mit ihren 80 IQ und gehen Sie mit Gott. Einen schönen Tag.“. Ich liebe Gespräche mit Sofeten ^^

          • Jessy Ca

            HAHAHAHAHAHA Elektro-Anal-Heizgeräte…. Nette Idee, leider etwas branchenfremd… Aber solchen Leuten kann man eh nicht helfen. Die brauchen bei 10 Grad im Winter auch nix binäres, das muss dann auf Dauerfeuer stehen…

          • Stimmt auch wieder lol Was verkaufst du denn? Da fällt mir auch bestimmt was sofetisches zu ein ^^

          • Jessy Ca

            Wir haben eine Autoglaserei. Wir tauschen Scheiben und bringen Sonnenschutzfolien an. Das ist eigentlich eine sofetische Steilvorlage… 😉

          • hahaha sehr geil. Wie wärs mit Sonnenverstärkungsfolien und Lupeneffekt, der präzise auf die Sofetenfahrerfresse gerichtet ist? Könnte man wunderbar verkaufen ^^

          • Jessy Ca

            Grandiose Idee!!!! Mit Hitzeeffekt und Brandblasengarantie.. Hitzespeichernde Windschutzscheiben mit Selbstbräunungsausstattung. Die Klimaanlagen werden ausgebaut und durch Duftaufgussanlagen ersetzt. Hach man könnte so viel Geld schaufeln mit deren Blödheit…. ^^

          • lol viel Erfolg bei der Umsetzung ^^

          • Jessy Ca

            Worauf bezieht sich das?

          • Auf die Erfindung und Integration sofetengerechter Autoausstattung seitens dir und deiner Firma ^^ Wenn du damit Millionen verdienst, bist du frei, Island in den Sommermonaten als Residenz zu wählen 😉

          • Jessy Ca

            Ah ja… irgendwie hab ich gerade Computerprobleme und es wirbelt mir hier alles durcheinander.
            Wenn ich die Millionen zusammen habe, sag ich dir bescheid. *hihi* bleibt nur zu hoffen, dass die Klimakatastrophe derweil nicht Island zum neuen Ballermann umfunktioniert hat.

          • Argh. Du näherst dich mit deinem explosiven Skeptizismus meinem hauseigenen Stil lol

          • Jessy Ca

            Laaaach, es färbt eindeutig ab…

          • lol warum nicht. Dann seid ihr alle des kaltwetters geistige Kinder 😉 Gehet hinaus und bekehret mit Ironie und Sarkasmus die Sofetenwelt! ^^

          • Jessy Ca

            So sei es…. lol

          • So gehet in Frieden und Kälte. ^^

          • Jessy Ca

            Dann wird es doch bald eine Religion. ^^ Kaltwettertology oder so *rofl*

          • Jetzt wird mir alles klar. Ich wurde auf Erden geboren, um den Menschen in der Hitze die Kälte zu bringen. ^^

          • Stefan

            Dazu hast du dir dann ja die richtige Ecke ausgesucht. Tropenhessen lol

          • Stefan

            Beheizbare Scheiben gibt es doch schon. Da mal ordentlich rumms dahinter und der Sofet bekommt die 60 Grad Innentemperatur auch ohne Sonneneinstrahlung in die Karre. ^^ Mahn könnte auch ein Glasdach mit Brennglaseffekt einbauen. Dann schmurgelt es dem Sofeten ein schönes Loch in die Fontanelle und es kann noch mehr heiße Luft in den hohlen Schädel.

          • Jessy Ca

            Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos… ^^ Autos ohne Dach für Extrem-Glatzenbestrahlung gibt es ja schon…

          • Stefan

            Ja, damit fahren sie ja jetzt wieder rum wie die Irren. Schlimm sind die Cabrio-Tussen mit der Frisur ohne Drei Wetter Taft Betonhaube. Die fahren nur 60 auf der Autobahn, damit der Wischmob auf der Birne ja nicht allzusehr durcheinander kommt. Grandios finde ich ja auch diese Luschencabrios von Mercedes mit „air scarf“ und wo über der Windschutzscheibe so ein Monstrum ausfährt, das an Landeklappen einer Boeing 747 erinnert, damit es ja auch nicht ein Fitzelchen zieht in der Premiumkutsche … Zu was holen die sich dann überhaupt so eine Kiste?

          • Jessy Ca

            Das ist wie mit den Leuten, die es genießen in der Natur zu sitzen, aber die Tauben aus den Bäumen schießen, weil sie so nervend gurren. Die lieben die Natur, aber bitte ohne die ganze Natur dabei….

          • Stefan

            Ja, das kenne ich, Natur aber bitte nur eventmäßig und sofetengerecht aufbereitet. Und dann trampelt bei Sonnenwetter das halbe Dorf lärmend wie ein Preßlufthammer durch die Landschaft … 😛 Da mache ich immer einen großen Bogen rum. Ich genieße lieber die geile Atmosphäre des Waldes bei Regenwetter. Alleine die Gerüche, für mich so entspannend wie für Sofeten ein 2 Wochen Wellnessurlaub mit Vollrestauration. ^^

          • *seufz* alleine diese Vorstellung… Wald, Regen, Einsamkeit. Ich schmelz wech.

          • Stefan

            Und ich heul gleich. ^^ Wann hatten wir das den zum letzten Mal? Ich kann mich nicht mehr erinnern, verdammt. Immer wenn es hier geregnet hat, hat es nachts geregnet. Was habe ich es immer geliebt, im Herbstwald Pilze zu suchen, natürlich bevorzugt bei Regenwetter. Mein Vater hat mich da schon mitgeschleppt als ich 3 war oder so. Das kannste mittlerweile auch vergessen hier, schon gleich nachdem sämtliche Blödelzeitungen, Landlust und so ein Kack, seitenweise geschrieben haben, was für ein tolles Naturerlebnis das doch ist. Seitdem rennen Horden von Sofeten lärmend durch die Wälder, nicht ohne vorher einen Outdoorladen geplündert zu haben und mit Augenkrebs fördernden, bunten Klamotten, die eigentlich für eine Himalaya-Expedition gedacht sind, alles verschrecken, was sich normalerweise im Wald tummelt. Dann finden sie irgend einen Pilz, fotographieren ihn mit dem Smartphone und lassen ihn dann durch die Pilzerkennungsapp bestimmen oder regen sich lautstark auf, weil sie mitten im Wald kein scheiß Netz haben … Aaaaaaahhhh! Da kann man nur flüchten und ihnen wünschen, dass sie ohne Pilz-App ein paar Knollenblätterpilze erwischt haben. ^^

          • muahahaha meine Herrn, du gehst jetzt schon gut ab, das kann nur die Hitzewirkung von Tropenhessen sein. Ich freu mich schon auf den Sommer – aber nur wenn ich hochrechne, mit welchem Sarkasmusniveau ich dann bei dir rechnen kann. Sehr gut. ^^

          • Stefan

            Sommer? Draußen bis vor kurzem noch 16 Grad (jetzt 13), Fenster sperrangelweit offen, Viechzeug surrt herum. Ich komme mir jetzt schon vor wie im beschissenen Sommer. 😛 Und den ganzen Tag muss man sich anhören, wie geil doch das Wetter ist. Und die Sommerreifen hab ich heute auch an die Karre geschraubt. Ich bin reif für die Tiefkühltruhe. lol

          • Au backe. So wie ich letztes Jahr im Frühling mitten in der Gluthitze. Da war ich auch am Wüten lol

          • Stefan

            Hehe, das kenne ich nur zu gut. Aber es hilft. lol

          • Jessy Ca

            Die Natur hat schon einiges zu bieten. Leider wird es heute kaum noch beachtet. Man bekommt es ja zu genüge mit, was den Leuten wichtig ist…

          • muahahaha hessische Brutalrhetorik. Ich liebe es ^^

          • Stefan

            Es ist doch auch so. Ich reflektiere lediglich selbst Erlebtes. ^^ Der Straßenverkehr ist ja sowieso das beste Panoptikum. ^^

          • Stefan

            Sehr gut, eine Fachfrau. 🙂 Erkläre mir doch bitte, warum sind heutzutage die verdammten Windschutzscheiben so haltbar wie ein Pfund Hackfleisch bei 40 Grad in der Sonne? Meine Karre ist jetzt gerade mal knapp ein Jahr alt und überall auf der Scheibe sind so winzige Steinschläge, halt wie so kleine Punkte. Sieht bald aus, als ob man mit einem Sandstrhler dran gewesen wäre. Ok, das ist jetzt übertrieben 😉 Also früher habe ich nicht alle 2 Jahre die Scheibe austauschen lassen müssen … und das kostet jedes Mal mehr. Vor knapp 2 Jahren standen auf der Rechnung knapp 1.000 EUR. Da hab ich aber erst mal Schnappatmung bekommen 😛

          • Jessy Ca

            Bist du vielleicht viel auf der Autobahn unterwegs? Kleine Steinchen werden von immer mehr werdenden LKWs aufgewirbelt und hageln auf die Windschutzscheibe. Die Straßen sind heutzutage auch tatsächlich wesentlich dreckiger. (Zu wenig Regen, Dürre?!) Im Grunde sind sie nicht minderwertiger, müssen heutzutage lediglich mehr abwehren. Zudem ist man heutzutage wesentlich sensibilisierter für Steinschläge, da sie heute TÜV-relevant sind (Scheiben sind zu tragenden Fahrzeugteilen geworden rsp. Sicherheit wegen zur Scheibe öffnenden Beifahrerairbags) was einen großes bekanntes Autoglasunternehmen sich natürlich nicht entgehen ließ und begann einen auf allen Kanälen mit nervender Werbung zu berieseln.
            Was mir noch dazu einfällt… Schau mal auf deine Scheibe, von welchem Hersteller die ist. Auch die KFZ-Hersteller sparen jeden Euro.

            Knapp 1000 Euro Rechnung? Welches Fabrikat? Tippen würde ich auf Ford, asiatischer Hersteller, welcher auch immer, Audi, Mercedes mit Regen-Licht-Sensor und Kamera? Bin neugierig… 😀

          • Stefan

            Ford … Pfff … 😉 VW Golf VII, Saint Gobain OEM. Natürlich mit dem ganzen Geraffel an Regensensor und Frontkamera. Stimmt, jetzt erinnere ich mich, alleine die Neueinstellung der Kamera hat mit knapp über 100 EUR ohne Märchensteuer zu Buche geschlagen. Die Scheibe, die der VW letztes mal eingebaut hat, war aber von einem anderen Hersteller, ein englischer, glaub ich. Da hatte ich das Gefühl, die Scheibe war etwas solider, was diese ganzen Minischäden anbetrifft. Hör mir ja auf mit „Hmm Hmm reparierts, Hmm Hmm tauschts aus“. Zumindest einer hier in der Region ist der größte Murkser, kommt gleich hinter Pit Stop … 😉 Einem Kumpel sollten die mal ne neue Kupplung ist die Karre einbauen, danach ging die Gangschaltung nicht mehr …

          • Jessy Ca

            Genau… Pfffff Ford… 😉 Haben aber die teuersten Scheiben. Ford S-Max hat eine Scheibe, da kommt man spielend auf 2500 Euro für den Tausch. Da bist aber auch nen ganzen Tag mit beschäftigt.

            Saint Gobain ist kein Billig-Hersteller… VW hat dann eine Pilkington eingebaut, sind die besten auf dem Markt. Billigscheiben können wir uns buchstäblich nicht leisten, deshalb beziehen wir unsere Scheiben ausschließlich bei namhaften Herstellern. Es gibt aber leider auch Modelle, da bekommst nicht mal eben ne Scheibe für und selbst die größten Hersteller liefern dir so was wie Shatterproof oder so. Da kann man dann nichts machen.

            Das mit hmmm hmmm repariert hmmm hmmm tauscht aus, ist ja nichts neues. Das ist einfach wie in jedem Großkonzern. Wir profitieren davon 😉
            Und genau, die Kamerajustierung kostet direkt extra, ist aber notwendig.

          • Beeindruckend. Qualität finde ich immer geil. Das klingt seriös bei dir.

          • Stefan

            Sowieso. Mein Spruch dazu ist immer: Wer billig kauft, kauft zweimal. ^^

          • Sage ich auch immer ^^

          • Stefan

            Ich habe es nicht anders erwartet. ^^

          • Jessy Ca

            So ist es… es bringt einfach nix.

          • Stefan

            Wirklich nicht. Man muss nicht immer den teuersten Firlefanz kaufen aber Qualität ist wichtig. Mich überkommt immer ein Schaudern, wenn ich die Stapel Billigreifen im Baumarkt sehe und stelle mir dann vor, jemand kauft den Schrott und kommt mir bei Regen in der Kurve entgegen. *grusel*

          • Jessy Ca

            Es gibt einfach Dinge, da spart man nicht. Dazu gehören Reifen und auch zum Beispiel Bremsscheiben. Da wird son Auto im Handumdrehen zur Waffe.

          • Stefan

            Mein Reden. Die beste Bremse nützt nichts, wenn die Reifen Schrott sind. Schließlich sind sie das essentiellste Teil am Auto, sie alleine stellen den Kontakt zur Straße her.

          • Jessy Ca

            Bremsen und Reifen, das wichtigste am Auto, aber die meisten interessieren sich nur für Bluetooth und Sitzheizung. ^^

          • Stefan

            Muahahaha, Sitzheizung! Wer braucht so einen Scheiß??? Ok, meine karre hat auch Sitzheizung, die war aber serienmäßig. Ich hab sie genau einmal angeschaltet, nur um zu prüfen, ob sie auch geht. lol Geil finde ich auch beheizbares Lenkrad. Oh Mann … ^^

          • Jessy Ca

            Das ist schon dekadent und unnötig. Sitzheizung schadet eh der Potenz hehehe…

          • Stefan

            Ich nenne das nicht umsonst „Eierwärmer“ … ^^

          • Jessy Ca

            Ja genau. Bis die gar sind.. kann nicht gut sein.

          • Stefan

            Nein, Nein, Nein. Nicht gut. Gar nicht gut. ^^

          • Sag ich das jetzt? Na ja, ich bin eh nie berühmt für Zurückhaltung ^^
            Ich habe festgestellt, dass Männer im Sommer im Schritt die meiste Hitze entwickeln. Keine Ahnung ob das das Testosteron ist. Wenn man Kühlakkus mal in die Hose packt, wirkt das beim Mann für Wunder. Jetzt ganz ernsthaft ^^ Der aufsteigende Blitznebel ist zudem gut für die Zimmeratmosphäre, Luftfeuchtigkeit wie auch Novemberfeeling.

          • Jessy Ca

            Laaaaach Gott sei dank bist du so schlecht in punkto Zurückhaltung. Made my day. ^^ Ich musste jetzt so laut lachen. Ansonsten kann ich zu diesem Thema so rein gar nichts sinnvolles beitragen. *weglach*

          • *g* dann hatte es auch einen guten Nebeneffekt, dass wir dir die Nacht mit Kopfkino freundlicher gestaltet haben.

          • Jessy Ca

            Das haben wir mit Sicherheit hingekriegt

          • Stefan

            Muahahahaha. … oder sich in entsprechender Haltung vor den Kaltluftauströmer des Klimagerätes zu stellen. *fall vom Stuhl*
            Ansonsten gibt es dem nichts aber auch rein gar nichts hinzuzufügen lol

          • Mist. Hast du irgendwo versteckte Webcams bei mir gefunden? ^^

          • Stefan

            Nee aber du bist ein Mann und ich bin ein Mann und beide hassen wir Hitze. Aufgrund der anatomischen Voraussetzungen ist es einfach nur logisch zu wissen, was man(n) da so macht. lol

          • Ich bin beruhigt, dass ich offenbar nicht der einzige bin lol

          • Meine Frau findet die Sitzheizung im Winter toll. Ich schalte sie dann immer unbemerkt im Sommer bei 37 Grad an, und erinnere sie daran, wie sehr sie die Sitzheizung sofetisch gelobt hat im Winter 😉

          • Jessy Ca

            Haha boah bist du böse… ^^

          • *gg* meine Frau kennt und liebt mich so wie ich bin ^^ Sie ist da auch ähnlich. Aber wir nehmen uns gern selbst auf die Schippe und lachen auch über uns selbst. So geht eine perfekte Ehe 😉

          • Jessy Ca

            So ist es und muss es auch sein. 🙂

          • Stefan

            Hahahahahahaha, wie geil lol prust

          • Jessy Ca

            Danke dir… 🙂

          • Stefan

            Gottlob hat das die Versicherung alles bezahlt. ^^ Pilkington, genau, jetzt wo du es sagst! Ich hatte das Label auf der Scheibe gesehen und erst mal gedacht, was issn das jetzt für ein billiges Gelump. Hahaha, so kann man sich täuschen. Die Erfahrung lehrte mich sowieso eines besseren. Naja, kann ich mir schon vorstellen, dass gerade diese riesigen Scheiben bei den Vans sauteuer sind. Diese Autos sind ja auch die reinsten Treibhäuser aber 2,5 K ist schon heftig. Da kaufen sich manche Leute einen ganzen Gebrauchtwagen dafür. ^^ Ich kann mir auch vorstellen, dass es eine Sauarbeit ist, so eine Scheibe raus zu bekommen. Die sind ja geklebt. Ha, zu seeligen Golf II Zeiten war das noch einfach. Dichtung rausfummlen, alte Scheibe rausnehmen, neue Scheibe einhaken, Dichtung wieder reinkloppen. Fertig. Hab ich mal zugesehen. Ruck zuck war das erledigt und hat was um die 300 Mark gekostet.

          • Jessy Ca

            Das Rausschneiden ist nicht das Problem. Mein persönlicher Rekord sind 4 Minuten. ^^ Du bist aber nen halben Tag mit dem Umbau der Elektronik beschäftigt. Man glaubt es kaum, was die da heute alles in die Scheiben hängen. Da fehlt nur noch ne Waschmaschine.
            Richtig kompliziert ist aber dann son 71er SL. Mit der Chromleiste in der Dichtung. Da sitzt du geschlagene drei Tage dran.

          • Stefan

            4 Minuten, Respekt. 🙂 Schneidet man die mit samt dem Kleber raus und ist das Auto dann noch ganz? lol

            Ach ja, wer sich heute einen R107 hält, der kann es auch zahlen. ^^ Ich würde ja den W113 bevorzugen. Ein Zuckerautochen. Und als Allroundfahrzeug einen W108. 😉

          • Jessy Ca

            Der Kleber wird durchgeschnitten. Ein Teil bleibt auf der Scheibe, der andere auf der Karosserie und der wird dann auch noch mit einem Messer entfernt. Der Karosserie passiert dabei nichts.
            Hach ja. Die alten Autos haben sicher ihren Charme. Aber ganz ehrlich, ich finde die nur zum anschauen toll. Man erahnt daran dann irgendwie die guten alten Zeiten. Aber daran arbeiten, da wirst bekloppt. ^^

          • Stefan

            Echt? Ich dachte, keine Elektronik und so, die müssten dann doch einfacher zu reparieren sein, als der Kram heute, wo die Fehlersuche teurer ist, als die eigentliche Reparatur. *g*

          • Hätte ich jetzt auch gedacht.

          • Stefan

            Obwohl, mir hat ein Meister bei meinem VW Fritzen mal gesagt, man hängt das Auto ans Diagnosegerät, dann zeigt es den Fehler an, der Fehlercode geht online an den Hersteller und die sagen dann, was ausgetauscht werden muss. Ist natürlich nicht immer so aber sehr oft. Kritisch wird es immer dann, wenn was nicht geht aber kein Fehler angezeigt wird. Das ist dann bei den komplexen Autos heutzutage wirklich schwierig.

          • Jessy Ca

            Richtig… kaum schweigt das Diagnosegerät, stehen die da in ihrem kurzen Hemd.

          • Stefan

            Und ob. Ich hatte mal Kühlwasserverlust am Auto. Ein Drama vor dem Herren, die haben was weiß ich nicht alles auseinandergenommen und u. a. die Zylinderkopfdichtung ausgewechselt. (zum Glück war es Garantie) Hat alles nix genützt. Der Servicemensch hat schon Fluchtreflexe gehabt, als ich immer wieder angekommen bin. Am Ende war es ein defektes Überdruckventil im Deckel vom Kühlwasserbehälter. Kosten: 12,50 EUR. Das war denen dann aber schon ein wenig peinlich.

          • Jessy Ca

            Die lernen das heute aber auch nicht mehr, mit dem logischen denken. Die können nur nach dem Apparat gehen. Es ist aber heutzutage auch alles elektronisch geregelt da drin. Blickst es nicht mehr

          • Stefan

            Ich wundere mich sowieso, dass der ganze elektronische Kram dennoch ziemlich zuverlässig funktioniert, wenn es z. B. mitterweile für jede Tür ein eigenes Steuergerät gibt.

          • Jessy Ca

            Es ist beeindruckend gleichermaßen wie nervtötend. Aber auch in dem Bereich gilt, entweder hast Glück, oder nicht. Fluch und Segen zugleich.

          • Jessy Ca

            DAS bezieht sich eindeutig nicht auf die Scheiben, lediglich auf den Rest. Motor, Getriebe etc. da hast du natürlich was “einfaches“ vor dir, solange du weißt, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert. Durch die fehlende Elektronik kommst du da mit Logik schon gut voran. Aber die Scheiben damals waren anstrengend mit dem Chromleisten die permanent verbiegen aber zeitgleich mit der Scheibe um die Ecke rum eingezogen werden müssen. Ääätzend

          • Stefan

            Oh, das kann ich mir vorstellen, ist bestimmt ein elendes Gefummel und man würde den ganzen Krempel manchmal am liebsten aus dem Fenster schmeißen. ^^

          • Jessy Ca

            Genau so ist das. Es ist echt elendig. Dann war es mal 30 Jahre angenehm und heute machen die dich mit übertriebener Elektronik irre…

          • *gg* hast du auch solche „handwerklichen Tobsuchtsanfälle?“

          • Stefan

            Oh Ja. Fummelei und es klappt nicht, da drehe ich durch. Ein CD-Player musste mal dran glauben. Aus dem Fenster habe ich ihn nicht geschmissen aber zertrampelt und die Brocken dann mit Schmackes in den Mülleimer gepfeffert. Und das tat sooo gut. lol

          • und schon wieder haben wir eine gleiche charakterliche Ähnlichkeit ^^

          • Stefan

            Ja, langsam wird es unheimlich. ^^ Wobei es mehr als genug Dinge gibt, die ich handwerklich nicht kann und dann lasse ich auch die Finger davon. Gas, Wasser, Scheiße und elektrischer Kram. Nix, das fasse ich nicht an. Zudem habe ich einen heidenrespekt vor Bohrmaschinen, elektrischen Sägen, Trennschleifern u. ä. Das Zeug nehme ich auch nur sehr ungern in die Hand. Ich stelle mir dann immer unweigerlich vor, was damit alles passieren kann. Und ich hasse renovieren. Blöderweise kann ich es aber ganz gut, deswegen bekomme ich nie den Tapezierer genehmigt. ^^ Ich gebe aber zu, den elendsten Fummelkram beim Renovieren macht meine Frau. Und das mit einer Geduld und Hingabe, die ich aufrichtig bewundere. Ich wäre da schon lange ausgetickt.

          • Ich sehe mich als intellektuellen Elfenbeinturmbewohner ^^ Immer, wenn ich handwerklich etwas anpacke, geht es schief. Da bin ich schon eine Legende. Auf Facebook schreibe ich dazu regelmäßig auf dem Privataccount Selbstsatire – vom Dornenbusch den ich mit Opas Stielhandgranate am Ende entfernt habe über die „Maschinengewehrwand“ in Münster bis zum treffsicheren Durchbohren der Wasserleitung in der Wand ^^

          • Stefan

            Na, die mag ich mal lesen, die Selbstsatire lol.
            Hach ja, Gartenarbeit. Solange es gestalterisch ist, also was einpflanzen oder ein kleines Blumenbeet anlegen, das ist OK. Aber Dornen und Dreckgras, Unkraut rupfen und dergleichen mehr ist ein Graus. Da bin ich in Gedanken auch immer recht schnell bei Brandrodung ^^ Ich musste mal Wurzeln eines abgesägten Tannenbaums wegmachen. Halleluja, aber mit kräftigen Flüchen bei jedem einzelnen Axthieb ging es. ^^

          • haha genau wie bei mir ^^ Ich hab gerade versucht einen meiner alten Satireberichte zu finden, aber das ist beinahe unmöglich bei Facebook. Wenn ich mal wieder mich an etwas wage, poste ich es hier auch 😉

          • Stefan

            ich kann mich noch an die Reifenwechselstory erinnern. Die war grandios, vor allem so vertraut. haha.

          • *g* ja genau die meinte ich vorhin mit der Erinnerung vom letzten Jahr. Hach ja, am Ende sind auch schmerzvolle Erinnerungen gewinnbringend, wenn man sie satirisch verarbeitet 😉

          • Stefan

            Es ist immer gut, wenn man über sich selbst, seine Eitelkeiten und Unzulänglichkeiten lachen kann. Das macht vieles deutlich erträglicher.

            Scheiß Sommerzeit, ich bin null müde und morgen muss ich zu Gericht. 😛

          • Beruflich denke ich mal.
            Ja gestern stand ich um 2 Uhr neuer Zeit im Schlafzimmer und mein Hirn war hellwach und bereit für ein halbes dutzend neuer Satireartikel und Ideen. Aber ich wollte schlafen 😛 Scheiß Sommerzeit.

          • Stefan

            Ja klar beruflich. Der übliche Scheiß mal wieder. Man bespricht etwas, Mitarbeiter hat zu viel „Verklag mich doch“ in RTL gesehen, rennt zum Anwalt und schwuppdiwupp haste ne Klage auf dem Tisch und ggf. 3 Tage später eine Klageerweiterung. Und da weiß ich schon, hier ist ein gebührenoptimierter Anwalt zu gange. Und mit dem fetze ich mich morgen, den nehme ich auseinander, kein Problem, die Klagebegründung war ja schon ein schlechter Witz. Aber sein Mandant hockt da und versteht nichts von alledem. Juristisches Geplänkel. Mir tun die Leute, die von ihren Anwälten wie die Weihnachtsgänse asugenommen werden immer leid. Und derlei Anwälte verachte ich und lasse sie das auch spüren. Man darf es nur nicht übertreiben, sonst schmeißt einen der Richter raus. ^^

          • Nun… mögest du die blinde Justitia mit Gagball und SM-Peitsche zum Sehen bringen ^^

          • Stefan

            Ich sage dazu nur: „Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand“. Und ich kann jedem nur empfeheln, nicht gleich wegen jedem Kinkerlitzchen vor Gericht zu ziehen. Das lohnt sich meistens nur für die Anwälte.

          • Glaub mir, wenn du mich mal vor Gericht sehen wirst, dann wird es sich lohnen. Und ich werde sicher nicht auf der Klägerseite Platz nehmen ^^

          • Stefan

            Ich denke, das würde aber nicht wegen irgendwelcher Nichtigkeiten passieren und ggf. sogar eine strafrechtlich relevante Sache darstellen? ^^

          • Heutzutage muss man nur am falschen Ort zur falschen Zeit sein und wird als Opfer dann zum Täter stilisiert. Wer eine starke Persönlichkeit hat und ein starkes Gerechtigkeitsempfinden, der lebt heute wohl in der falschen Zeit. Mal sehen, wie das dann in der Postapokalypse aussehen wird. Bestimmt nicht besser 😉

          • Jessy Ca

            Dann darfst du jetzt dreimal raten, warum mein Mann mich die Scheibentönungen machen lässt.. ^^

          • Stefan

            Folien? O ja, das kann ich absolut nachvollziehen. ^^

          • Jessy Ca

            Er wird damit innerhalb kürzester Zeit völlig irre… mich bringt das mittlerweile nicht mehr aus der Ruhe…

          • Stefan

            Männer sind so. Wenn etwas nicht gleich geht, dann drehen sie durch ^^

          • Wenn man naturgemäß gottgleich ist, will man halt einfach nicht verstehen, wieso sich die dreimal dämliche Materie nicht wimmernd unterwirft. Dann muss sich der Gegenstand auch nicht wundern, wenn der strafende Gott kommt 😉

          • Stefan

            So ist es. ^^

          • Jessy Ca

            Herrlich philosophisch erörtert das Dilemma… hihi

          • Stefan

            Also ich könnte theoretisch bei euch vorbeikommen und sagen, baut mir bitte eine Pilkington ein?

          • Jessy Ca

            Theoretisch ja. Wobei wir hauptsächlich bei Guardian beziehen (Erstausrüster von BMW zum Beispiel) Das hat aber lediglich mit der Firmenpolitik von Pilkington zu tun und ist an sich für den Kunden irrelevant. 😀

          • Stefan

            Ah ok, jetzt bin ich raus. 😀

          • Jessy Ca

            Lol… warum?

          • Stefan

            Ist Guardian und Pilkington das gleiche oder wie oder was? 🙂

          • Jessy Ca

            Nein, aber sind beides Marktführer

          • Stefan

            Ok, jetzt hab ich mal gegoogelt:
            Guardian – USA
            Pilkington – UK
            Saint Gobain – DE, gehört aber FR.

            Sehr gut, wieder was gelernt. Danke schön für die Infos. 🙂 Hehe, dann kann ich den Servicefritzen beim VW das nächste mal wieder zur Verzweiflung bingen ^^

          • Wissen.ist.Macht! Und Rhetorik ein scharfes Schwert. ^^

          • Alptraum der Sofeten

            Wie teuer ist bei euch 5 Scheiben zu folieren ca.?

  • Eifelhexe
    • Bisher nicht. Sieht aber interessant aus. Schau ich mir nachher in Ruhe an.

    • Jessy Ca

      Danke, sehr interessant, hab mir den Link mal abgespeichert…

    • Habs mir jetzt mal durchgelesen. Beeindruckende Belege, gute Sicht auf die Entwicklung durch das Methan. Kurzum: Wir befinden uns auf der gleichen Argumentationsschiene. Allmählich scheint sich der Kreis zu schließen, die Argumentationslücken ebenso und die Folgen? Darüber möchte man nicht nachdenken. Ich tu’s trotzdem. Siehe Artikel oben. Wir werden weiter alles genau beobachten, aber wenn sich das so entwickelt, wie wir befürchten und wie es derzeit aussieht, dann können wir gespannt sein, ab wann plötzlich Panik ausbrechen wird und die Schlagzeilen vom Klima bestimmt werden und nicht mehr von der Politik. Jeden Tag. Bis zum Ende.

  • MINDERQUEST

    Also wenn es jetzt schon die 20 Grad Grenze, Ende MÄRZ kommt, dann wissta schon wo ich hinfliege!

    • Island?

      • Jo1965

        Nein, Feuerland!!

        • Da fehlt mir europäisch-wikingische Geschichte ^^ Aber in jedem Fall besser als Tropenhessen 😉

  • Jo1965

    Also gerade der GFS-HL wedelt über die Mittelfrist hinaus wie der Hund mit dem Schwanz. Denn gerade nachdem dieses Modell Dauerhochdruck und Trockenheit open end ankündigte, will der 12er jetzt einen satten Trog für nächste Woche.
    EZ hatte diese Option in deutlich antizyklonalerer Form schon länger drin und da hat sich auch beim 12er nicht viel geändert, EZ also wesentlich konstanter.
    Und bei GEM 12z könnte sich die kältere Luft gar nicht richtig in Mitteleuropa durchsetzen und es bliebe sehr hochdrucklastig.
    Hier mal ein Vergleich der Modell-HL für nächsten Donnerstag: https://uploads.disquscdn.com/images/ff992db9922d0bfbbbc1f835ae94fd95ef7e2f83fe618cc1a5292c301760879b.gif

  • Und Kunden, die anfangen mit „Ich habe da mal bei Google selbst nachgeschlagen“ ^^

    • Stefan

      Und besonders die, die mit der bereits selbst gestellten Diagnose zum Arzt gehen. ^^

      • Dann folgt meist eine angenehme Überraschung, da der Laie natürlich immer vom schlimmsten ausgeht ^^

        • Stefan

          Googeln bei Krankheiten. Mache ich net, vergiss es. Man hat irgendwo einen Pickel, googelt und landet zu 100% bei Hautkrebs im Endstadium.

          • lol genau das meinte ich. Geht mir auch so. Ich bin ja kein Arzt, nur meine Frau. Und die hat von Medizin auch im humanen Bereich mehr Ahnung als so mancher Humanmediziner. Weil Tierärzte eben alles können müssen von Zahn über Inneres bis hin zu Neurologie. Das erzieht zu ganzheitlicher Kausalität ^^ Davon ist erstaunlich viel auch auf den Menschen anwendbar. Aber wenn die Kunden-Omi ungefragt im Behandlungszimmer die Hose runterlässt „Gugge se ma ich hab da was“, wirds nicht so angenehm ^^

          • Stefan

            Du meine Güte. ^^ Aber Dokter is Dokter … Ich google machmal hinterher, wenn ich die Diagnose habe, wie letzten Sommer bei der Wundinfektion am Haxen … Dr. Google hat da auch nur bestätigt, was mir der richtige Arzt vorher schon gesagt hat. ^^

    • Jessy Ca

      Die sind super. Auch beim Arzt, sag dem mal, hab ich gegoogelt, der schmeißt dich raus

      • Machen wir in der Tierarztpraxis nicht, aber meine Frau ist ein ganz besonderes Genie im Umgang mit Menschen. Ohne Erklärung und diagnostische Erkenntnis geht bei uns keiner raus. Es kann mitunter aber Nerven kosten. Oh ja, das kann es ^^

        • Jessy Ca

          Tierarztpraxis? Erzähl mal… 🙂
          Aber oh ja… manchmal ist es ohne Ende anstrengend

          • Ich mache nur die Nebenjobs von zu Hause, meine Frau ist die Tierärztin 😉 Von Montags bis Sonntags arbeiten ist hart, ja. Und das Finanzamt… na ja jeder Selbstständige kennt 70-Stunden-Wochen und ausgeplündert werden ^^ Aber für Tiere alles zu tun was in unserer Macht steht ist ein Antrieb und Lebenssinn, den wohl nicht jeder im Job hat. Wobei die bitteren Momente belasten und ich mich an jeden Hund und jede Katze erinnere, die wir unter tragischen Momenten einschläfern mussten. Deswegen bin ich auch nicht so involviert. Ich krepiere an den Erinnerungen. Dafür ist nicht jeder geschaffen. Aber mich für Tiere einzusetzen ist für mich wie Atmen. Und zwar sehr konsequent … mehr darf ich öffentlich nicht dazu sagen ^^

          • Jessy Ca

            Oh wie schön, ich liebe Tiere. Aber es ginge mir wie dir, ich kann da auch schwer mit umgehen, wenn sie gehen müssen. Umso schöner wenn man den Beruf lebt und liebt. Ist auch nicht selbstverständlich.
            Ja 70 Stunden und geplündert werden trifft es genau.

          • Willkommen im Club 😉

          • Jessy Ca

            Man gewöhnt sich an alles.

          • hehe die Selbstständigkeitssprüche kennst du auch ^^ „Irgendwie geht es immer weiter“.

          • Jessy Ca

            Oder der Klassiker. Selbständig… man arbeitet selbst und ständig ^^

          • hahaha genau, der fehlte uns noch lol

          • Jessy Ca

            Hahaha ohne den geht’s nicht. So jetzt werde ich mal langsam ins Bett. Morgen geht’s weiter. Hab meine 70 Stunden noch nicht voll, mir fehlen noch 15 Stunden. Loool

          • Ich hab morgen den letzten Tag vor dem Urlaub hallelujah ^^
            Wünsche dir kühle Nebelträume von fantastischen Ländern, damit du energiegeladen wie ein berstender Kompressor aus dem Bett springst 😉

          • Jessy Ca

            Vielen Dank, das wünsche ich dir auch und einen erholsamen Urlaub…

          • Danke 🙂

    • Stefan

      Wobei man sehr viele gute und nützliche Informationen bekommt. Man muss halt die Intelligenz haben, den unendlichen Schrott rauszufiltern.

      • Jessy Ca

        Das ist aber oftmals selbst mit Intelligenz nicht so einfach, wenn das Fachwissen einfach nicht vorhanden ist.

        • Stefan

          Klar. Aber es braucht auch Intelligenz, das abschätzen zu können und es dann auch sein zu lassen. Mir würde im Traum nicht einfallen zu googeln, wie man z. B. eine Gasleitung repariert und mit diesen Infos dann daran herum zu pfuschen.

          • Wenn du einen handwerklichen Tobsuchtsanfall (TM) bekommst, könnten die Funken des Vorschlaghammers, den du wie irre auf die Leitung hämmerst vor Wut, fatal sein ^^

      • ja sicher. Aber von 100 Leuten die mit dem Satz anfangen… rate mal wie die Quote ist 😉

  • Stefan

    Es kommt halt immer auf das wie an. ^^ Und leider gibt es genügend Murkser, die nicht seriös sind und nur das schnelle Geld verdienen wollen.

    • Jessy Ca

      Da hast du recht

  • Leon

    Michael ich habe noch mal ein bisschen gestöbert und bin in der wetterzentrale auf diesen Link aufmerksam geworden: http://www.gmes-atmosphere.eu/d/services/gac/nrt/nrt_fields_ghg!Methane!Surface!120!Global!macc!od!enfo!nrt_fields_ghg!2017033000!!/

    hier kann man die aktuellen Methanwerte über dem Erdboden, und bis 50hpa sehen!
    Die Daten werden täglich aktualisiert und stammen vom copernicus Satelliten! Als ich mir Sibirien näher angeguckt habe wurde ich schon stutzig und bin entsetzt, weil die Methanwerte an der Oberfläche stärker sind als in bewohnten Gebieten mit Viehzucht und Abgasen!! Das bekräftigt nochmal die These das Sibirien ein riesiges Leck hat und ordentlich Methan frei setzt!!

    • Sehe ich jetzt erst deinen Post durch das Urlaubschaos ^^
      Ja klar, die Methankonzentration ist stark unterschiedlich. Auf dem Arctic News-Blog verwenden sie dauernd Karten, die die unterschiedliche Methankonzentration, vor allem in Kanada (was wenige wissen) belegen und dazu in außerordentlich hoher Konzentration.
      Natürlich entweicht laufend Methan in die Atmosphäre – von den Brennpunkten in Nordkanada, Sibirien und aus den Meeren sowie Reisanbaugebieten (!), bevor sich alles mehr oder weniger gleichmäßig in die Atmosphäre verteilt mit den anderen Treibhausgasen.
      Trotzdem würde es erst dann zur „Methan-Apokalypse“ kommen, wenn die Ausgasung astronomische Werte erreicht, die alle Skalen sprengen. Wenn die Methan-Ausgasung wie momentan weitergehen würde, dann entspräche das lediglich einem Anstieg wie wir ihn momentan nach den Mauna-Loa-Messungen sehen, also eher linear. Dann würde es wohl eher bis 2100 oder 2150 dauern, bis die Methankonzentration allmählich gefährlich würde. Ich gehe allerdings von einem Schneeballeffekt selbst ohne Sibirien aus: Je mehr Methan entweicht, desto mehr beschleunigt sich die Erwärmung, desto mehr Methan entweicht. Das entspräche einer exponentiellen Steigerung, aber noch nicht einer polynomialen Steigerung wie ich sie im Artikel annehme aufgrund einer massiven Freisetzung von Methan durch einen Kollaps in Sibirien.

      • Leon

        achso okay, weil wenn man dieses Ausmaß zum ersten mal sieht ist man schon extrem erstaunt

        • In der Tat und das ist ja auch bereits alarmierend. Aber wenn man bedenkt, wieviele Milliarden Tonnen Methan man braucht um einen ganzen Planeten statt in 100.000 Jahren eben mal in 20-30 Jahren quasi zu verbrennen, dann ist das eine Größenordnung, die völlig wahnsinnig ist. Das entspräche in der Tat einem Szenario, wo ganz Sibirien kollabiert zu einer Art Methankäse ^^ Und man vor dem Ergebnis tagelang mit runtergeklapptem Unterkiefer vor dem Monitor steht. Ob’s so kommt, werden wir sehen. Das hängt von der Erwärmungsrate der Erde, aber vor allem auch lokal den Hitzewellen in Sibirien ab, die den Permafrost schmelzen und das Methanhydrat destabilisieren lassen.

  • Eifelhexe

    Das ist die Antwort von dem Geologen, kann alles oder garnix sein.Sorry für den blöden Text, ich wußte nicht wie ich es sonst verlinken sollte.
    Christoph Gerlach Danke für den Post – ist eine äußerst interessante Info. Das kann ich selbst als Geologe noch gar nicht.
    Gefällt mir · Antworten · 1 · 29. März um 10:38
    Wetter Hexe Ach
    ja, du bist ja Geologe.Schreibst du mir eine PN über deine
    Einschätzung? Ich halte das für sehr gefährlich, vllt der letzte
    Sargnagel für die Apokalypse
    Gefällt mir · Antworten · 1 · 29. März um 14:03
    Wetter Hexe Es
    gibt mittlerweile echt viele gute Seite zum Klimawandel, dieses
    Phänomen ist soweit ich weiß seit 2008 bekannt.Eine russische
    Wissenschaftlerin hat dieses entdeckt und öffentlich gemacht.Ich finde
    es erschreckend.
    Gefällt mir · Antworten · 1 · 29. März um 14:05
    Christoph Gerlach Bisher
    hat das leider niemand beachtet. Es wird unterschätzt, daß der
    Klimawandel – ganz objektiv betrachtet – viele Probleme bereitet, mit
    denen der Mensch hier klar kommen muß oder untergeht. Es hat diese
    Phasen auf der Erde schon öfter gegeben, nur da gab es noch keine
    Menschen auf der Erde. Es ist nachdenklich und bedrohlich, nur, wer
    sieht das wirklich
    Gefällt mir nicht mehr · Antworten · 1 · 7. April um 20:08 · Bearbeitet
    Wetter Hexe ja,
    das ist mir alles klar. Ich möchte einfach mal wissen wie bedrohlich
    ist ein immenser Methanausstoss tatsächlich? Zumal methan ja ca 25mal
    klimaschädlicher ist als CO2.Geht die Erwärmung nun noch schneller oder
    gibt es gar Methangasexplosionen? Inwieweit ist das von Bedeutung für
    Europa?
    Gefällt mir · Antworten · 9. April um 11:16
    Christoph Gerlach Methan
    hat ja nicht den Treibhauseffekt wie CO2, weil ja Methan leichter ist
    als Luft. Nur Methan ist ein Atemgift. Das ist schon bedrohlich. Nur wir
    haben selten Ostwind und es wird sich erst einmal nach Westen
    ausbreiten und Europa erst einmal nicht treffen.
    Gewitter in der Athmosphäre werden das Gas verbrennen, aber dabei
    entsteht natürlich wieder CO2, was aber in Maßen abgebaut werden kann.
    Nur eine Lösung ist das auch nicht. Der CO2-Ausstoß muß dringend
    reduziert werden, damit da keine Überlast eintritt, den die Natur nicht
    mehr ausgleichen kann. Gegen die Freisetzung des Methan kann man sich
    nicht wehren aber den CO2-Ausstoß kann der Mensch einschränken.

    • Danke für die Recherche und Nachfrage und auch an Christoph Gerlach für die Beantwortung. Die Details sind interessant. Dass Gewitter Methan quasi verbrennen, war mir bisher nicht bekannt. Insgesamt scheint die Lage sich nicht zu entspannen durch diese Infos, sondern werden eher bestätigt. Wobei man natürlich die weitere Entwicklung beobachten muss.
      Ich bin mir nicht sicher, wie und ob Methan geologisch für die Vergangenheit nachweisbar ist. Man liest (grobzahlige!) Belege über CO2 und Sauerstoff bis in hunderte Millionen Jahre zurück in der Klimageschichte, aber für Methan habe ich das noch nicht gefunden. Somit wäre die Bedrohung durch Methan schwierig einzuschätzen.

  • Thomas U.

    Was mir noch auf diesen Seiten fehlt – es sei denn, ich habe es noch nicht gefunden, sind Berichte über das derzeitige massive Baumsterben weltweit (dying trees). Es gibt dazu verschiedene Gründe, die immer wieder genannt werden – Trockenheit, Wärme, Insektenbefall und natürlich Atombombentests, Reaktorkatastrophen u.s.w.. Auch interessant wären Berichte darüber, dass bereits eine deutliche O2-Abnahme in der Atmosphäre zu messen ist (wir liegen derzeit bei ca. 19% – es waren mal 21%. In Ballungszentren werden sogar nur noch um die 16% gemessen, was für den Menschen bereits kritisch ist). Die bodennahen Ozon-Konzentrationen (verursacht wahrscheinlich durch die chemische Reaktion der Atmosphäre, UV-Strahlen und dem Methanausstoß) liegen bereits so hoch, dass viele Pfanzen damit nicht mehr zurecht kommen. In der Summe entsteht gerade – glaube ich – eine unvorstellbare Katastrophe, die nur abzumildern wäre, wenn sofort der Ölhahn abgedreht werden würde. Da aber genau dies nicht passieren wird, können wir eigentlich nur noch die schönen Tage, die bleiben, genießen – sehr viele werden es leider nicht mehr sein.

    • Ok, Baumsterben ist notiert. Ich habe das immer mal als Randthema in Nebensätzen erwähnt. Für Deutschland ist bekannt, dass die Trockenheit und Wärme den Borkenkäfer begünstigt, der ganze Wälder ruiniert. Insbesondere Fichte, Kiefer und Lärche sind bedroht.
      Andererseits führt auf globalem Maßstab die Erwärmung zu mehr Pflanzenwachstum (trotz Ozon), was aber letztlich das CO2 nicht reduziert, da nichts auch nur annähernd mit den anthropogenen Emissionen und den dadurch ausgelösten automatisierten Mechanismus natürlicher Emissionen aufgrund der Erwärmung mithalten kann.
      http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21338-2017-04-06.html

      • Thomas U.

        Kennst du bestimmt schon:

        https://worldview.earthdata.nasa.gov/?p=geographic&l=VIIRS_SNPP_CorrectedReflectance_TrueColor(hidden),MODIS_Aqua_CorrectedReflectance_TrueColor(hidden),MODIS_Terra_CorrectedReflectance_TrueColor,MODIS_Fires_Terra,Reference_Labels(hidden),Reference_Features(hidden),Coastlines&t=2017-03-30&z=3&v=-187.76953125,-118.61755709413659,158.16796875,126.35119290586341

        Das sind die aktuellen Feuerstellen. Über die History kann man Vergleiche zu den letzten Jahren anstellen. Mit etwas Geduld ergeben sich dadurch wirklich unglaublich erschreckende Ergebnisse. Die Plattform bietet auch die Möglichkeit die Methanquellen zu „erforschen“ – und viele interessante Dinge mehr. Ich hoffe, dass es diese Seite noch lange gibt.

        Ich glaube nicht recht daran, der Mehreintrag von CO2 die anderen Effekte kompensiert und Netto mehr Wälder entstehen, als absterben. Zahlen kann ich aber für diese Vermutung nicht liefern. In den letzten Jahren wird verstärkt über massives Waldsterben berichtet – mit teils beeindruckenden Bildern.

        • Jup, die Seite kenne ich aus dem Arctic News-Blog. Die Detailemissionen sind immer noch erschreckender als die gemittelten des Monats ^^

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