© Digao SPBR auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0
© Digao SPBR auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Es geht nicht darum, über den oft beliebten Topos auf das Sterben niedlicher Tiere hinzuweisen, heuchlerische Anteilnahme für die Klimakatastrophe zu wecken!
Es geht um handfeste Fakten aus der Vergangenheit und unserer Gegenwart, die relevant sind für die Zukunft.
Vor diesem Hintergrund hat eine neue Studie einmal über den fachspezifischen Tellerrand hinausgeschaut und sich das bereits lange stattfindende Artensterben in seinen Ausmaßen angesehen und mit Massensterben aus der Erdgeschichte verglichen:
Heute: http://www.heute.de/wissenschaftler-warnen-vor-welle-des-massenaussterbens-38953296.html

Spiegel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/massensterben-der-arten-forscher-warnen-a-1040028.html

Dazu passt auch das Massensterben in den Weltmeeren durch die bekannte Kausalkette zu hohe Temperaturen => Sauerstoffreduktion => anaerobe Bakterien vermehren sich => Ozeane „kippen“ um und vergiften durch Schwefelwasserstoff alle Lebewesen (Artikel von 2011): http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/forscherbericht-weltmeeren-droht-ein-massensterben-a-769558.html

Originalstudie (englischsprachig): http://advances.sciencemag.org/content/1/5/e1400253

Bisher gab es auf unserem Planeten 5 große Massensterben:

1. Doppelschlag: Vor 485 Millionen Jahren (am Ende des Kambriums) durch eine vermutete Klimakatastrophe mit Meeresspiegelanstieg, die 80% aller Lebewesen töten.
Vor 444 Millionen Jahren (Zeitalter des Ordoviziums) sterben 50% aller Arten durch eine Supernova in astronomischer Nachbarschaft, eine klimatische Abkühlung oder die Entwicklung der Pflanzen, die den Kohlendioxidgehalt der Luft verändern.

2. Vor 375 Millionen Jahren (Erdzeitalter Devon) durch eine Reihe von klimatischen Änderungen, evtl. auch Asteroideneinschlag und Aussterben von ca. 70% aller Lebewesen über einen langen Zeitraum

3. Vor 250 Millionen Jahren (Zeitalter Perm) durch eine globale Klimaerwärmung, ausgelöst durch ein urzeitliches Vulkanfeld (Trapp), die anschließend zum Aufstieg der Dinosaurier* führte

4. Vor 201 Millionen Jahren (Zeitalter Perm/Trias) mit 70-75% Aussterberate. Die Gründe sind unklar. In Frage kommt ein Asteroideneinschlag oder der Ausbruch eines urzeitlichen Vulkanfeldes mit entweder Erwärmung der Erde durch Kohlendioxid oder Abkühlung durch Schwefeldioxid.

5. Vor ca. 66 Millionen Jahren (Zeitalter Trias) durch einen Meteoriten und die Folgewirkungen, die zum Aussterben der Dinosaurier und zum Aufstieg der Säugetiere führten

Aus diesem Grund nennen die Autoren der Studie das aktuell stattfindende Massensterben die 6th Mass Extinction (das sechste Massensterben) auf unserem Planeten, bedingt durch den Menschen im sogenannten Anthropozän (Menschenzeitalter – mit dem Begriff wird ein Lebewesen mit geologischer Bedeutung erstmals versehen, da die Einschnitte durch den Menschen so gravierend sind).

Welche Hinweise gibt es auf bereits erfolgte Massensterben und gab es bereits einmal eine Hitzekatastrophe?

Der Laie fragt sich natürlich, wie Wissenschaftler zu der Behauptung kommen, dass sie nach Millionen von Jahren Massensterben nachweisen zu können glauben. Leider wird hier, nennen wir es schonungslos beim Wort, die eigene Intelligenz oder das Fehlen selbiger zum Stolperstein, denn es ist schon erforderlich sich wenigstens einige Tage, wenn nicht Jahre mit der Materie auseinanderzusetzen, um selbst die Belege soweit hinterfragen zu können, ob sie Wahrheitsgehalt haben oder nicht.

Doch allein die schiere Menge an Belegen, die miteinander korrelieren (!), sind dermaßen offensichtliche Beweise, dass jeder wissenschaftlich Gebildete die Zusammenhänge und erschreckenden Folgen erkennt und an der Ohnmacht erstickt, dass bestimmte Menschen kategorisch Wissen ablehnen, ihre Hitzesucht beispielsweise als Motivation nehmen, um die Klimakatastrophe zu leugnen und sich dabei an ihrer eigenen Rasse und der Zukunft vergehen, ohne es zu ahnen.

Nahansicht eines grönländischen Eisbohrkerns mit Einschlüssen, © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/edenpictures/13750210193/" alt="klimawandel, klimakatastrophe, eisbohrkern, grönland, klima">Eden, Janine and Jim auf www.flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>
Nahansicht eines grönländischen Eisbohrkerns mit Einschlüssen, © Eden, Janine and Jim auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Einige Beispiele. Wissenschaftler führen in der Antarktis und Grönland Eiskernbohrungen in bis zu 3,5 km Tiefe durch, um das Klima früherer Jahrtausende erkennen. Man darf sich das so vorstellen: Schnee fällt und lagert sich in Schichten ab. Mit den Jahren wächst die Schneeschicht und die darunterliegenden Schichten werden durch den Druck von oben zu Eis. Jede Eisschicht wird somit zu einem Klimafenster der Vergangenheit und je tiefer die Schicht, desto weiter reicht der Blick in die Vergangenheit.
Schnee besteht bekanntlich aus Wasser und das Wasser beinhaltet u.a. Isotope (Varianten des Kohlendioxids mit mehr Atomkernen). Aus dem Gehalt der CO2-Isotope lässt sich eruieren, wie aktiv die Sonne im Vergleich zu heute war und das Verhältnis von normalem Wasserstoff und schwerem Wasserstoff (Deuterium) zeigt die Verdunstung und somit die globale Durchschnittstemperatur an (vereinfacht ausgedrückt).

In der Paläontologie untersuchen Wissenschaftler ähnlich den Eisbohrkernforschern, in welchen Ablagerungen im Gestein sich Fossilien finden. Und in bestimmten Schichten, die wiederum für bestimmte Epochen vor unserer Zeit stehen, verschwinden plötzlich die Fossilien wie abgeschnitten. Dies ist ein Zeichen für eine Massenauslöschung, zumal diese auch optisch an markanten Verfärbungen erkennbaren Schichten, sehr abrupt auftreten, was für eine relative Plötzlichkeit des Geschehens spricht (wobei wir hier von geologischen Zeiträumen sprechen und von hunderttausenden von Jahren).

Fügen wir in diesem kleinen Beispiel alle Ansätze einmal zusammen oder wie der Wissenschaftler sagt: „interdisziplinäre Forschungsarbeit“, d.h. Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete (Klimaforscher mit Erkenntnissen aus den Eisbohrkernen, Paläontologen mit Fachwissen über die Arten wie Dinosaurier z. B. und Geologen mit Wissen über den Aufbau und die Struktur von Gesteinsschichten) setzen sich zusammen und tauschen ihre Erkenntnisse aus, um zu Beweisen zu gelangen.
Da sagt der Geologe: Vor 250 Millionen Jahren sehen wir im Gestein einen erstaunlichen Wechsel von einer dunklen Schicht, die auf Pflanzen* hindeutet und dann einen Abbruch und eine rote Schicht, wie in der australischen Wüste.

Urzeitlicher-Vulkan löst durch globale Erwärmung und Ausstoß von Kohlendioxid Massensterben aus
Urzeitlicher-Vulkan löst durch globale Erwärmung und Ausstoß von Kohlendioxid Massensterben aus

Der Paläontologe ergänzt: In der roten Schicht finden sich plötzlich keine Fossilien mehr, als wäre mit einem Schlag alles ausgelöscht worden (heißt: über einen Zeitraum von ca. 100.000 Jahren).
Beide blicken den Klimaforscher an, der Fotos von markierten Eisbohrkernen herausholt. „Hier sehen wir, dass vor 250 Millionen Jahren das Verhältnis von Wasserstoff zu Deuterium stark anstieg. Das bedeutet, dass das Klima in einigen Jahrtausenden um sage und schreibe 5 bis 10 Grad global anstieg und offenbar ein Massensterben auslöste.“

Bei der Eisbohrkerngeschichte habe ich das Ganze aus Gründen der Veranschaulichung etwas vereinfacht, denn die Eisbohrkerne reichen lediglich 1 Million Jahre in die Vergangenheit und nicht 250 Millionen Jahre. Bei Nachweisen über das Klima vor 250 Millionen Jahren kommen kompliziertere wissenschaftliche Methoden zum Einsatz – neben Tiefseebohrungen u.a. auch die Untersuchung von Kleinstlebewesen und deren Schalenaufbau.
Jedoch kann man sich so in etwa vereinfacht die Zusammenarbeit vorstellen. Würde etwas in diese Theorie nicht hineinpassen, greift das wissenschaftliche Prinzip der Falsifizierung: Ein schlüssiges Gegenargument samt Beleg bringt die Theorie zu Fall. Wenn jedoch alles in die gleiche Richtung deutet, ist die Sachlage klar. Tatsächlich gibt es natürlich nicht nur drei Wissenschaftler, sondern Abertausende, die auf der Welt ihren Teil zum Mosaik beitragen.
Ein Vulkanologe könnte mit einem Geologen jetzt noch das Rätsel lösen und den sibirischen Trapp, einen urzeitlichen Vulkan, der die Erde nicht durch Schwefeldioxid-Ausstoß abkühlte, sondern durch massiven Kohlendioxid-Ausstoß extrem aufheizte, als Verursacher ausmachen.

Es gab also bereits einmal ein Massensterben, bedingt durch eine Erwärmung der Erde.
Das Traurige an der Geschichte ist: Beinahe jeder Mensch denkt „Artensterben gibt es ja immer, aber irgendwie geht es ja doch immer weiter“ oder ähnlich. Weil der Mensch in seiner kurzen Lebensspanne die Auswirkungen seiner egozentrischen Handlung nicht mehr erlebt. Und auch, weil unsere Rasse noch nie (!) in ihrer Geschichte eine globale Katastrophe erlebt hat – weder einen Meteoriteneinschlag, noch einen Supervulkanausbruch oder eine globale Klimakatastrophe. Wir haben uns in geologisch extrem ruhigen Zeiten entwickelt (der Supervulkan Toba hat am Anfang unserer Geschichte uns beinahe ausgerottet, doch das ist nicht im Fenster einer bewussten Tradierung in historischen Zeiten erfolgt).

Großes Gehirn, trotzdem offenbar dumm wie Bohnenstroh: Selbstvernichtungskasper Homo sapiens
Großes Gehirn, trotzdem offenbar dumm wie Bohnenstroh: Selbstvernichtungskasper Homo sapiens

Welche Zahlen nennt die Studie zur aktuellen Artenauslöschung?

Es ist zwar richtig, dass Massensterben ein Teil der Evolution sind. Man kann nun diskutieren, ob das natürlich sei oder nicht und ob der Mensch und sein gelebter Wahnsinn Teil der Evolution auf unserem Planeten ist. Vergessen wird hierbei: Es geht um uns! Um unsere Rasse!
Wenn nämlich das Artensterben einen bestimmten Punkt überschreitet, brechen Kettenverbindungen innerhalb dieses komplexen Systems gegenseitiger Wechselwirkung zusammen und dann haben wir ein Problem. Wenn Insekten nicht mehr bestimmte Pflanzensamen verbreiten, wenn die Nahrungskette im Tierreich zusammenbricht und dazu alles Leben im Meer durch das Umkippen der Ozeane erfolgt, dann verhungern wir und an den Folgen wird unsere gesamte globale Zivilisation zerbrechen und es gibt nichts, was wir technisch dagegen unternehmen könnten.

Die Zahlen der Studie zeigen, dass wir auf dem besten Weg einer in Rekordtempo vorgenommenen Artenauslöschung sind. Die Zahlen zeigen, dass u.a. durch die fortschreitende Klimakatastrophe seit dem letzten Jahrhundert durch menschlichen Einfluss bis zu 114 mal mehr Arten ausgestorben sind als anzunehmen wäre (und es handelt sich hier noch um konservative, also vorsichtige Schätzungen). Diese unfassbare Zahl zusammen mit der weiter fortschreitenden Erderwärmung und den menschlichen Eingriffen lässt nur den Schluss zu, dass wir einer globalen Katastrophe im biologischen und ökologischen Bereich noch viel näher sind, als uns die Klimakatastrophe an sich Zeit lässt!

Die zahllosen Belege bedeuten: Die Klimakatastrophe steht uns nicht bevor, sondern wir befinden uns bereits mitten in ihr!

Wir alle stehen an einem Scheideweg. Jeder einzelne Mensch.
Die Zeichen sind überall vorhanden, nur werden sie entweder ignoriert (wobei Machtgier von Politikern und Wirtschaftslobbyisten und mangelhafte Bildung von unverbesserlichen Sommerfetischisten, die bereitwillig Klimalügen glauben wollen, ganz oben stehen) oder bewusst missachtet, wie es auch Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato si klar und deutlich anspricht.

Nicht so dumm, wie man denkt: Dinosaurier haben über 200 Millionen Jahre überlebt
Nicht so dumm, wie man denkt: Dinosaurier* haben über 200 Millionen Jahre überlebt

Die Natur ist ein komplexes Gebilde, aber sie reagiert mitunter radikal auf Kipp-Punkte. Wir haben sowohl diese Auswirkung unterschätzt, dass wir mittlerweile nicht an einem Rädchen drehen, sondern an tausenden und nicht mit einer Pinzette, sondern mit einigen hundert Turbomotoren. Die Folgen zunächst für die Tierwelt des Planeten sind grauenhaft. Allerdings sind wir direkt betroffen und die Anmaßung, dass wir die Krone der Schöpfung seien, wird dann negiert werden, wenn wir bemerken, dass durch den von uns verschuldeten Tod der Tierarten wir selbst zu Millionen sterben werden und zwar an den indirekten Auswirkungen.

Wer also im Museum wohlig schaudernd sich riesige Dinosaurierskelette ansieht, darf sich gerne erinnern, dass wir etwas Wichtiges mit ihnen gemein haben werden: Auch wir werden bald, wenn wir so weitermachen, ausgestorben sein und ein imaginäres Museum ausgerotteter Arten des Planeten Erde bereichern. Der Unterschied ist nur, dass die als dumm bezeichneten Dinosaurier ihren Untergang nicht selbst verschuldeten und immerhin über 200 Millionen Jahre auf der Erde überlebten. Wie dumm mag eine Rasse sein, die sich aus Affen entwickelte, sich selbst anmaßend „wissender Mensch“ (Homo sapiens) nennt und der es gelingt, in einem beispiellosen Akt der Selbstvernichtung nicht einmal 40.000 Jahre (wenn man vom Cromagnon-Menschen ausgeht) oder optimistisch gerechnet 3 Millionen Jahre (wenn man vom „ersten Menschen“ Lucy ausgeht) zu überleben?

Nach dem ernsten Inhalt dieses Artikels bleibt eigentlich nur noch Galgenhumor und daher schließe ich mit einem augenzwinkernden Aufruf, der sich wohl eher an die männliche Hälfte unserer Spezies richtet. Obwohl es ja eigentlich gar nicht um die Erde geht, die durch die Klimakatastrophe bekanntlich nicht zerstört wird, sondern nur der Homo Sapiens und alles andere Leben. Bier* wird aus dieser Sicht sogar noch bedeutender 😉

© <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/wfryer/3241454929" alt="Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Bier, klimawandel, rettung der erde, massensterben">Wesley Fryer auf www.flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>
© Wesley Fryer auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0
  • Anonymous

    Vielen Dank für einen sehr lesenswerten Artikel. Leider hat sich gleich zu Beginn ein Fehler eingeschlichen. Zwar wird für das Kambrium tatsächlich ein Massenaussterben diskutiert, aber die Steinkohlevorkommen stammen aus dem Karbon (ca. 359 bis 299 Millionen Jahre vor heute). Die Braunkohlevorkommen sind sogar noch viel jünger und entstanden im Tertiär.

    • Danke für den Hinweis, wird sogleich korrigiert! 🙂

  • Blizzard

    Und auch wir werden nächste Woche wohl nicht aussterben^^. An der extremen Hitze wird es wohl vorbeigehen, Kai hat das schon gut in seiner neuen Kolumne beschrieben.(Man beachte den Ausblick auf Weihnachten am Ende!)

    • haha die Frage ist nur sind wir evolutionäre Überbleibsel der Eiszeit mit teilweise Neanderthalgenen (und größerem Gehirnvolumen lol) oder evolutionär rückständig weil wir eine Klimakatastrophe der Hitze nicht überleben werden ^^
      Ja Kais Kolumne ist sehr gut, er geht wieder wie früher in eine vernünftige Richtung und nordet die Sofeten ein, gefällt mir. Und Weihnachten nun ja… nette Modellspielereien aber schaun wir noch mal im Oktober auf die Lage, oder? 😉

  • Zoppo Trump

    Gut und Informativ schön. Die Tage 22.06 und 23.06. 15 bleiben mir noch länger in Erinnerung, einfach herrlich gewesen 13 Grad Höchsttemperatur! Mit so vielen Wolken und Schauern/Dauerregen. Man schade das es schon wieder vorbei ist.

    • Da sagst du was. Es war nach Jahren zum ersten Mal, dass ich meiner Frau gesagt habe: „Ich kann das Wort ‚Sommer‘ in den Mund nehmen, ohne mich übergeben zu müssen“. Welch eine Erholung für Körper und Seele. Juni der erste Monat seit August 2014, der im Normalbereich des Mittels 1961-1990 liegt und als Erinnerung für alle Sofeten: NICHT MAL ZU KALT IST BISHER!

  • Blizzard

    Das mit Weihnachten war ja auch nur zwinker zwinker, wobei ich mit skandihochs im Winter sehr glücklich bin! Schauen wir mal wie lane sich es jetzt beim Monatswechsel hält, und was sich anschließend einstellt? Hoch Nordmeer Island mit (Halb)Trögen vom Atlantik->Skandinavien???

    • *g* es gibt keine Prognose die man zu früh anpacken kann, oder? ^^ Dann wärst du bei dauernden Volltreffern aber ein Meteorologiegott. Nicht, dass dich das stören würde 😉
      Alle Sofeten spekulieren ja auf ein Dauerskandihoch und 7 Wochen Hölle zu Siebenschläfer. Deine Interpretation gefällt mir bedeutend besser!

      • Blizzard

        Naja, bei den vielen Kaltläufen von CFS kann es gar nicht möglich sein, dass das den ganzen Juni so geht. Ich denke es läuft ähnlich ab wie im Juni (1.Hoch:heiß/gewittrig 2.Trog:Abkühlung und Regen 3.Rückseite und schaun wir mal)
        So denke ich optimistisch und blicke sehnsüchtig auf das 2.Juliwochenende, da müsste spätestens das hohe Geopotential weg sein, es sei denn…(hier bitte unendlich chaotische Gründe einfügen, warum es doch nicht passiert..) Außerdem stützt das 1000% sicher GEM meine Prognose gewaltig 😉 http://www.wetterzentrale.de/pics/Rgem2161.gif

        • Jep schließe mich an auch wenn ich so was Krasses vom Gegensatz Mittelfrist-Langfrist noch nie gesehen habe. Macht mir schon etwas Angst. Heute schon wieder 25-Grad Tag mit Dauersonne. Grauenhaft. Angekündigt war Dauerbewölkung. Es ist doch immer das Gleiche … Gartenarbeit habe ich gleich mal gecancelled.

          • Blizzard

            Ja sowas habe ich auch noch nie gesehen, noch nicht ma bei GEM, so kommen wird es auch nicht. Und zuviel Langfristgerede ist auch nicht gut, dann bleibt die Überraschung weg (Das Problem an Hochdruck, es passiert nichts, es bleibt einem entweder die Langfrist oder die Gewitterprognose und mit letzterer habe ich ja so meine Probleme..). Zudem kann sich da noch viel ändern, ein thermisches Tief, welches die Frontalzone anzapft oder ein ausgeprägteres Tief über dem nahen Osten, was das ganze eben zu einer Omega-Dauerqual werden ließe

          • Ja die Omega-Katastrophe habe ich auch schon angstvoll auf dem Schirm. Würde doch passen: 2500 Hitzetote bisher in Indien, einige hundert in Pakistan und in Europa dann …? Aber ich bin bekanntlich Pessimist ^^

  • Eine traurige Nachricht, die einen fassungslos zurücklässt und zur Thematik leider passt: Der Östliche Nordamerikanische Puma scheint ausgestorben und wurde deswegen von der Liste bedrohter Arten genommen. 🙁
    http://www.tierwelt.ch/?rub=4495&id=41117

  • Kältefreak

    Um Himmels willen, dass was da auf uns zu kommt könnte das unerträglichste für Kälteliebhaber ever werden und das absolute Highlight für die vollpfosten Sofeten…..
    Das es jetzt wieder sooo kommt hätts absolut nicht gebraucht. Grrrrrrrrrrr…… :(:(:(

    • Jep, sieht momentan nach einer vollkommenen Hitzekatastrophe aus. Wollen mal hoffen, dass der Horror nicht so schlimm ausfällt. Ich bau am Wochenende die Klimaanlage auf. Da hat CFS aber so richtig danebengelegen wenn sich nicht gravierend was zum 10.07. ändert und momentan siehts eher nach 12 Wochen Indien aus.

  • Kältefreak

    100.000 tote?

    • So weit würde ich nicht gehen, wenngleich ich solche Zahlen im Laufe der nächsten Jahrzehnte nicht ausschließen würde. Die neue Wetterprognose ist raus. Immerhin gibt es kleine Hoffnungsfünkchen. Aber wirklich nur kleine.

      • Blizzard

        Interessant, dass Haupt-und Kontrolllauf zusammen gegen den Rest stehen…Zufall?

        • Ist selten so was. Die Folge (?): Mittlerweile im 12z siehts zum Ende schon wieder besser aus, aber was soll man schon geben auf die ferne Zukunft? Ich denke um den 5. Juli und danach wird sich zeigen, ob wir Dauerhitze erleiden müssen oder ob doch alles anders kommt als es momentan aussieht. Ich wäre für ein vorzeitiges Prognoseupdate sehr dankbar ^^

  • Zum Massensterben und dem erwarteten Umkippen der Ozeane (und Flüsse sowieso) hier noch ein Beleg: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article143286729/Auch-Fluesse-und-Seen-versauern-gefaehrlich.html

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