Die Zeitraffer-Folgen der klimatischen Kipppunktsystematik könnten mitunter äußerst dramatisch enden ...
Die Zeitraffer-Folgen der klimatischen Kipppunktsystematik könnten mitunter äußerst dramatisch enden ...

Gelegentlich habe ich bereits den Begriff „Kipppunkte“ erwähnt und verwendet – allerhöchste Zeit, diesen Terminus einmal grundlegend zu erläutern.

Grundsätzlich handelt es sich um klimarelevante Ereignisse, deren Eintreten ungewiss ist, die in ihrem Schaden jedoch so groß sind, dass sie katastrophale Folgen haben und unter Umständen sogar weitere Kipppunkte auslösen oder beschleunigen.

Ein Beispiel: Legt man einen Eiswürfel* in ein Glas lauwarmes Wasser, so fängt er an zu schmelzen – am Anfang jedoch relativ zögernd, da die Eismasse noch groß ist und sich selbst eine Weile aufrecht erhält. Doch ist der Eiswürfel erst einmal angegriffen und wird kleiner, so erfolgt die Schmelze in galoppierendem Tempo, wenn eben die Schmelze einen kritischen Kipppunkt überschreitet und der Effekt sich beschleunigt.

Für das globale Klima gibt es viele Kipppunkte, die in sich im Grunde jeweils (!) ein Weltuntergangsszenario beinhalten. Allein das sollte einem vor Augen führen, wie dramatisch unsere Situation auf unserem Planeten Erde aussieht.
Vor diesem Hintergrund sei daran erinnert, dass der globale Kipppunkt einer für den Menschen unkontrollierbaren, galoppierenden Klimaapokalypse bei ca. 2 bis 2.5 Grad Celsius liegt. Derzeitige globale Erwärmung: ca. 0.6 Grad Celsius (evtl. größer, da die Pole nicht berücksichtigt werden bei der Temperaturerfassung!).

Und noch einmal zum Verständnis: 5 Grad globaler Erwärmung hört sich nicht viel an, aber es bedeutet NICHT eine 5 Grad höhere Tagestemperatur, wie viele Sommerfetischisten es in einfältiger Dummheit glauben. 5 Grad globale Temperaturerhöhung bedeutet nicht nur 30-40 Grad zu Weihnachten, sondern einen Zusammenbruch des komplexen Wechselspiels auf dem Planeten. Dazu gehört nicht nur der Meeresspiegelanstieg um viele Meter, sondern ein umfassendes Massensterben aller Lebewesen (inkl. des Menschen), der Zusammenbruch der Nahrungskette und der Nahrungsmittel. Bereits jetzt sieht man bei nur 0.6 Grad globaler Erwärmung in Deutschland monatelange Dürren, Einschleppung tropischer Krankheiten mit Pandemiegefahr, Einbussen der Lebensqualität und Arbeitskraft durch die abnorme Hitze, die durch das CO2 immer weiter gesteigert wird und zu Temperaturrekorden führt, das Absterben auch unserer Wälder durch die Hitze und viele weitere Veränderungen.
Ein weiteres Missverständnis: Ein weiterer globaler Temperaturanstieg würde die Probleme nicht verdoppeln, sondern vervierfachen (mindestens), denn es handelt sich um eine exponentielle Entwicklung und nicht um eine lineare. Die Klimakatastrophe beschleunigt sich selbst und die Kipppunkte dienen dabei als Dominoeffekt. Wenn der erste Kipppunkt fällt, wird durch den dadurch ausgelösten Hitzesprung der nächste ausgelöst und so weiter.

 

Hintergrundbild: © <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Morteratsch_glacier_1.jpg">Daniel Schwen auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.de">CC BY-SA (DE)</a>
Hintergrundbild: © Daniel Schwen auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA (DE)

Kipppunkt Eisschmelze

Durch die global ansteigenden Lufttemperaturen UND durch die Erwärmung des Ozeans und zusätzlich durch sich veränderten Meeresströmungen beobachten Forscher eine massive Eisschmelze. Entgegen naiver Vorstellungen läuft diese nicht linear ab, sondern unterliegt Schwankungen, deren Verlauf Klimalügner (das EIKE-Institut und „Kalte Sonne“ sind hier perfekte Beispiele von bewusster oder unbewusster Täuschung mit Argumenten, die so durchschaubar sind, dass die Seiten als Parodie durchgehen könnten, Hinweis: Klimaskeptiker und Korruption) als Pseudobeweis heranziehen, dass es keine Klimakatastrophe gäbe – Kommentar überflüssig.

Die Eisschmelze bezieht sich hinsichtlich der Kipppunkte auf 3 Gebiete:
1. Grönland
Der grönländische Eisschild schmilzt rapide, beschleunigt durch Gletscherseen, die wiederum Teil der abnormen Schmelze sind. Pro Jahr schmelzen ca. 250 Milliarden Tonnen Eis. Es wird vermutet, dass ein kritischer Punkt überschritten werden kann und die Schmelze sich exponentiell beschleunigt.
Sollte Grönlands Eis vollständig schmelzen, erhöht dies den Meeresspiegel um 6-7 Meter. Was dies für Folgen hat, kann man anschaulich sehr gut auf dieser Karte sehen: Simulation eines Meeresspiegelanstiegs

Wenn das Eis in Grönland, der Arktis und der Antarktis schmilzt, kommt es zur globalen Katastrophe
Wenn das Eis in Grönland, der Arktis und der Antarktis schmilzt, kommt es zur globalen Katastrophe

2. Nordatlantisches See-Eis
Da es sich auf der Nordhalbkugel nicht wie in der Antarktis um einen Kontinent handelt, sondern um See-Eis, ist hier die Reflexionsfähigkeit des Eises (Albedo) entscheidend. Fällt das Eis durch Schmelze weg, entfällt auch das Zurückstrahlen der Sonnenenergie. Folge: Die Nordhalbkugel wärmt sich sprunghaft auf. Für die Bildung neues Eises genügt nicht ein kaltes Jahr, sondern die notwendige Energie bedarf mehrerer Kalt-Jahre in Folge, was natürlich in der Klimakatastrophe völlig utopisch ist.

3. Westantarktischer Eisschild
Die Antarktis ist ein Kontinent und somit auch sehr hoch. Theoretisch sollte dieser nicht schmelzen. Allerdings wärmen sich derzeit die Landzungen durch warme Meeresströmungen und die Lufttemperatur (also von zwei Seiten gleichzeitig) massiv auf und riesige Schelf-Eisflächen brechen ab und werden zu See-Eis, bevor sie schmelzen. Alarmierend ist die neue Entdeckung der Forscher, dass durch Gletscherseen auch das inländische Permafrosteis massiv schmilzt. Potential für den Meeresspiegelanstieg: 5-6 Meter.

Vermutete Dauer des Kipp-Effektes: ab 0,5-5 Grad globaler Erwärmung innerhalb 10 – 1000 Jahre.
Status: Eisschmelze stetig aktiv, Überschreiten eines Kipppunktes in der Antarktis und in Grönland bevorstehend

 

© <a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Clathrate_gun_hypothesis#/media/File:Gashydrat_mit_Struktur.jpg">wussel007 at commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0 (ENG)</a>
© Hintergrundbild: wussel007 at commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0 (ENG), hier: Ausschnitt genommen

Kipppunkt Methan im Permafrostboden

Das Staunen und Erschrecken war groß, als 2014 plötzlich riesige Löcher im Permafrostboden Sibiriens entdeckt wurden.
Anwohner berichteten von Explosionen und Lichtblitzen in der Nacht und allmählich klärt sich das Bild: Es scheint sich um Methan zu handeln, das als Methanhydrat in gefrorenem Zustand seit Jahrtausenden sich im Erdboden befindet. Erwärmt sich jedoch Methanhydrat, wird es extrem instabil und kann explodieren.
Forscher vermuten, dass sich dies bei der letzten Erwärmung der Erde ebenfalls so abgespielt hat. Und wenn man sich die Dauerrekordhitze in Sibirien vor Augen hält (siehe globale Temperaturanomalien im Artikel der globalen Klimabilanz Mai), ahnt man, was auf uns zukommt. Es handelt sich nicht mehr und nicht weniger als ein Zeichen einer Klimaapokalypse!

Denn: Methan ist noch ca. 30 mal effektiver als Kohlendioxid. Mit anderen Worten: Wenn das Methan in Sibirien und dazu noch aus weiteren Methanquellen im Permafrost durch Explosionen in die Atmosphäre gelangt, erhitzt sich die Erde um möglicherweise mehrere Grad Celsius. Auch die im Ozean befindlichen Methanhydrate stellen weiteres Potential für eine unkontrollierte Klimakatastrophe zur Verfügung.

Selbst wenn die Forscher sich mit dem Thema der Löcher im Boden Sibiriens erst jetzt eingehend beschäftigen, sollten wir alle diese Entwicklung eingehend in den Medien verfolgen. Ich bin der festen Überzeugung, dass angesichts der verfügbaren Daten eine Klimakatastrophe noch viel schneller Fahrt aufnehmen wird als alle derzeit ahnen.

Vermutete Dauer des Kipp-Effektes: noch in hohem Maße unklar, vermutliche Dauer des Übergangs: 100 Jahre (Sibirien) bis 100.000 Jahre (Ozean)
Status: Die Löcher sind die ersten Anzeichen des Vorgangs, es wird erwartet dass angesichts der Erwärmung Sibiriens weitere Löcher auftreten und sich der Effekt beschleunigt

kipppunkt_ozeane

Kipppunkte im Ozean

Neben den bereits erwähnten Methanhydratvorkommen im Ozean (die nicht aufgrund niedriger Temperaturen als Methanhydrat vorliegen, sondern aufgrund des immensen Drucks in großen Tiefen), gibt es noch zwei weitere Kipppunkte im Ozean:

1. El Niño
Das Klimaphänomen El Niño vor der südamerikanischen Küste besteht bereits seit mehreren Jahrtausenden, allerdings deuten die Daten darauf hin, dass die Stärke von El Niño extrem zunimmt. Bei einem El Niño (derzeit treibt der früheste und stärkste Rekord-El Niño aller Zeiten sein Unwesen) beobachteten die Forscher beim letzten Mal 1997 einen Sprung der globalen Erwärmung.

2. Schwächung der marinen Kohlenstoffpumpe
Die Tiefsee ist eine Kohlenstoffsenke. 93% des Kohlendioxids aus der Luft landet derzeit im Meer und wird dort gespeichert. Zwei Faktoren gefährden diesen Vorgang: Zum einen eine Erwärmung des Ozeans an der Oberfläche, wodurch weniger CO2 aus der Luft entnommen wird. Zum zweiten die durch die Erwärmung sich ergebenden Versauerung des Ozeans, da der Sättigungsgrad von warmen Wasser niedriger ist und somit weniger Kohlendioxid aufgenommen wird.
Sollten die Ozeane mit ihren 93% CO2-Speicherung wegfallen, wäre dies gleichbedeutend mit einer globalen Katastrophe: Ein Hitzesprung jenseits aller Vorstellungen und gleichzeitig das Sterben fast aller Meereslebewesen durch Versauerung und Sauerstoffreduktion (warmes Wasser besitzt weniger Sauerstoff) und Giftstoffe durch anaerobe Kleinstlebewesen (Schwefelwasserstoff) wären die Folge.

3. Abschwächung des Golfstroms
Dass der Golfstrom sich abschwächt, ist eine aktuelle These von Stefan Rahmstorf vom PIK, die noch strittig ist. Allerdings ist der Atlantik in der Tat genau an der Stelle, die die Modelle für eine Schwächung des Golfstroms vorausberechnen, seit einigen Jahren erkennbar kälter im Bereich östlich Neufundlands bis Island (siehe beispielsweise die globale Darstellung in der globalen Klimabilanz Mai).
Dass sich der Nordatlantik abkühlt, klingt wie ein Märchen, dass man sich für Europa und Deutschland in der Klimakatastrophe erträumt. Allerdings hat das Ganze einen Haken: Während sich Europa abkühlen würde, müsste sich die Südhalbkugel massiv erwärmen und es käme durch das Erlahmen der atlantischen Tiefenwasserbildung und der Strömungen zu einer weiteren globalen Erwärmung!

Vermutete Dauer des Kipp-Effektes: ab 6-11 Grad globaler Erwärmung für die Dauer von vermuteten 100 bis 500 Jahren
Status: El Niño wird immer stärker und ist derzeit auf Rekordniveau aktiv, die Ozeane zeigen deutliche Anzeichen von Erwärmung und Versauerung, der Golfstrom scheint sich abzuschwächen

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Kipppunkt Bewaldung des Planeten

Es mutet beinahe wie ein schlechter Witz an: Ausgerechnet in der Zeit der Klimakatastrophe und nach all den Sorgen um das sog. „Waldsterben“ in den 1980er Jahren und dessen Überwindung holzen wir global alle Wälder ab. Wälder*, die als „Lunge“ des Planeten dienen oder eher gesagt: Uns dienen, denn sie verarbeiten bekanntlich das gefährliche Treibhausgas CO2, ziehen es aus der Atmosphäre und wandeln es in Sauerstoff um.

Vor allem die Abholzung des Regenwaldes ist ein Lehrbeispiel menschlicher Idiotie: Arme Länder sind durch immer noch bestehende Ausbeutungsstrukturen der westlichen Industrieländer teilweise gezwungen, den Regenwald zu Geld zu machen. Andererseits ist den Verantwortlichen auch vor Ort die Zukunft der Menschheit gleichgültig. Es ist ein Verhalten, als sitze man auf einem stabilen Ast, der weit über einer tiefen Schlucht ragt und säge ihn mit Enthusiasmus und Jubel ab.

Weiterhin verschwinden auch die sog. „borealen Wälder“ – Waldbewuchs in den nördlichen Breiten. Dies wird oft unterschätzt, denn die borealen Wälder stellen sage und schreibe ein Drittel des gesamten globalen Waldbestandes*! Durch den Klimawandel sterben die Wälder zumeist aufgrund von Trockenperioden ab mit dem bekannten Effekt, dass immer weniger CO2 verarbeitet wird und unsere lächerlichen Einsparungen in der Emission gleichzeitig vom Rückgang der Wälder weit übertroffen wird und die Aufheizung des Planeten sich sogar noch beschleunigt statt zu stagnieren oder gar sich zu vermindern.
Das ist der Wahnsinn des Menschen in der Klimakatastrophe: Politisch wird gefeiert, dass der CO2-Ausstoß in den Industrieländern halbiert wird, aber gleichzeitig wird der Regenwald abgeholzt und das boreale Wäldersterben hingenommen, was den CO2-Gehalt in der Atmosphäre durch Nichtverarbeitung vervierfacht.

Vergessen wird auch, dass die Eliminierung der Wälder Millionen Arten sterben lassen wird. Das kümmert uns nicht? Falsch. Denn die Kausalkette wird uns ebenfalls erreichen, weil wir uns bereits mitten in einem globalen Massensterben, bedingt durch den Menschen und die Klimakatastrophe befinden. Wenn die Biodiversität sich weiter so radikal abschwächt, werden Kreisläufe zusammenbrechen, Nahrungsmittelquellen versiegen und wir werden verhungern oder an den indirekten Folgen (Flüchtlinge, Kriege) sterben.

Vermutete Dauer des Kipp-Effektes: Ab 3-4 Grad globaler Erwärmung mit einem Übergangszeitraum von ca. 50-100 Jahren
Status: Die Abholzung des Regenwaldes schreitet ungebremst voran, eine Aufforstung würde viel Zeit und Geld kosten und ist praktisch nicht umzusetzen. Das Wachstum der borealen Wälder sinkt, Waldbrände durch Extremhitze und Dürren verbrennen einen Großteil – vermutete Reduktion bis 2100: 50%.

Neben all diesen aufgeführten globalen Kipppunkten gibt es noch viele weitere, die sich nicht direkt auf die Erwärmung beziehen, sondern auf regionale Entwicklungen, dazu gehören die Korallenriffe, der westafrikanische und indische Monsun, das Ozonloch an den Polen, das Abtauen des tibetischen Hochlandes und die Veränderung der Sahara.

Die Lage: Hoffnungslos und bedrohlich

Man sieht bei den Kipppunkten zwar, dass viele erst bei einer globalen Erwärmung ausgelöst werden, die noch weit entfernt zu sein scheint. Doch Wissenschaftler warnen: Zwar hat sich derzeit die Erde um etwa 0.6 Grad erwärmt, doch ein Kippunkt wird den nächsten auslösen. DAS ist der Grund, warum 2 Grad als vermutete Obergrenze einer globalen, unkontrollierbaren („galoppierenden“) Klimakatastrophe gelten! Wenn ein Kipppunkt mit seinem Hitzesprung den nächsten auslöst, könnten die 5 Grad globaler Erwärmung rasend schnell erreicht sein und unser eigenes Massensterben wäre bei dieser Erwärmung sicher.

Momentan sieht es so aus, als ob die Eisschmelze den ersten Kipppunkt darstellt und auch die Löcher im sibirischen Permafrostboden stimmen nicht glücklich. Die Zeichen sind längst da. Allerdings ignorieren Sommerfetischisten in der Gesellschaft und die Politik diese. Die einen aus Dummheit und Egoismus und einer unfassbaren Kurzsichtigkeit, die anderen aus Machtdenken und Geldgier. Ich persönlich würde Wetten darauf abschließen, dass die Menschheit sich aus diesen Schemata nicht lösen wird.
Damit sich etwas ändert, müsste ein Umdenken jedes einzelnen Menschen stattfinden und da die Politiker selbst niemals zur Einsicht gelangen, müsste eine Klimapartei (und damit meine ich ganz sicher nicht die Grünen!) gewählt werden können und eine absolute Mehrheit erlangen.
Das Schlimmste: Für einen Wandel haben wir wohl nur noch höchstens 30 Jahre Zeit, einige sprechen bereits vom Jahr 2030 als Grenze, nach der keine menschlichen Maßnahmen (außer dem gefährlichen Geo-Engineering) mehr ausreichen, um etwas zu ändern.

Weitere Informationen zu den klimatologischen Kipppunkten
https://www.pik-potsdam.de/services/infothek/kippelemente/
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kipppunkte_im_Klimasystem

STOPPT DEN KLIMAWANDEL!
STOPPT DEN KLIMAWANDEL!
  • Asaad Chneker

    Sehr gut strukturiert. Daran sieht man, wie komplex das Ganze eigentlich ist.
    Die Klima-Partei würde keine Sekunde lang überleben. Die grünen würden schon dafür sorgen…..diese Heuchler.

    • Noch würde eine Klimapartei nicht überleben, das ist richtig. Vor allem nicht bei der Idiotie der Sommerfetischisten, denn es bedarf einiger Klugheit, um die Wahrheiten in diesem Wust aus Lügen und auch bei der komplexen Materie zu finden. Aber warte mal einige Jahre ab. Wenn die Lage sich so verschlimmert, wie ich befürchte, folgt der Rest von ganz alleine.

      • Asaad Chneker

        Jo, das wäre mehr als nur wahrscheinlich

  • Herrmann Walhalla

    Mal ein kleiner nicht-wissenschaftlicher aber dennoch themenbezogener Beitrag von mir.
    Bin gelegentlicher Besucher der Kai Zorn – Facebookseite, da er seine Winter-Affinität nicht leugnet und im Gegensatz zu seinen Kollegen den Sommer nicht anbetet. Regelmäßig gibt dort eine gewisse Dame -Asaad Chneker wird wissen, wen ich meine 😉 –
    ihre Hitze-Lob-Orgien zum Besten und greift gnadenlos, wie eine Phoneutria Keyserlingi, jeden an, der auch nur ansatzweise nicht ihrer Meinung ist.
    Sollte alles so dramatisch kommen, hoffe ich, daß H…a und ihres gleichen an ein Surfboard geschnallt, ganz oben auf der Flutwelle, einem aus dem Ozean ragenden Riesen (El Nino) entgegen rasen, der sie packt und mit einem Glas Martini direkt auf der Sonne parkt! Dort hat sie dann alles, was sie schon immer wollte.
    Es ist einfach nur traurig und unfassbar, wie verblendet-naiv der Mensch sein kann…

    • Nun, solche Menschen gibt es in den Wetterforen manchmal und zu dieser bemitleidenswerten Gruppe aus Ignoranten, Minderbemittelten und Fanatischen Hitzeperversen und eben wegen dieser Kombination auch „Sommerfetischisten“ (kurz: Sofeten) genannt, gehören auch einige, die kaltwetter.com attackieren mit Kommentaren, die gar nicht erst von mir freigeschaltet werden. ^^
      Diese bemitleidenswerten Hitzeopfer fallen bereitwillig auf Klimalügner wie EIKE und KALTE SONNE herein, weil sie zwischen subjektiver Hitzeperversion und objektiver Wahrheit nicht unterscheiden können,d enn dafür benötigt es Bildung und Wissen.
      Ehrlich gesagt sind solche Irregeleiteten auch der Grund, warum es kaltwetter.com gibt, denn mir schwebte vor, eine durchaus kämpferische Gegenseite zum Boulevard wie wetter.com und wetter.de und wie sie alle heißen zu bilden, damit hier eine Plattform zum Austausch von vernünftigen Menschen entsteht, die entweder (a) Kaltes Wetter lieben und/oder (b) verstehen, was in Sachen Klimakatastrophe auf uns zukommt, selbst wenn es sich surreal anhört.

      Ich kann jedoch nur raten, von diesen Sofeten Abstand zu nehmen, das ist die Lebenszeit und Mühe nicht wert, denn gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens. Und ich möchte auch nicht, dass Kaltwetter.com hier zur Plattform von durchaus berechtigter und verständlicher Gegenwehr bzw. erst recht nicht von Beleidigungen gegen Einzelpersonen wird (Beißende Satire gegen Sommerfetischisten allgemein ist aber durchaus erlaubt). Wer sich in dieser Form zur Wehr setzen möchte, dann bitte direkt auf der entsprechenden Seite, in diesem Fall bei Kai Zorn ^^ Der im übrigen auch von mir gern gelesen wird, wie man sieht: http://byjrdp.myraidbox.de/sommerfetischismus-in-deutschland-und-die-vergessene-schoenheit-der-nacht/ und: http://byjrdp.myraidbox.de/blick-die-zukunft-von-kai-zorn-abkehr-von-der-hitze/

  • Blizzard

    Lesenswerter Artikel!
    Für die morgige Gewitterlage haben die Profis schon alles gesagt ich poste nur noch zwei aussagekräftige Karten:
    Für die Mitte sollte morgen einige geboten werden, da sollte einige möglich sein! http://www1.wetter3.de/Animation_12_UTC_025Grad/27_42.gif (Hessen bleibt mal wieder ausgeschlossen, da machen die Wolken nämlich einen Bogen herum http://www1.wetter3.de/Animation_12_UTC_05Grad/30_4.gif)
    Starkregen wird morgen nur orographisch grtriggert, wesentlich bedeutsamer werden die Oberwinde und damit verbunden Starkwindereignisse http://www.wetterzentrale.de/pics/Rmwrf3012.png

  • Herrmann Walhalla

    Gebe zu, daß ich mich etwas allgemeiner hätte halten sollen. Derartig gezielte Anspielungen auf bestimmte Einzelpersonen sollten hier wirklich unterbleiben. Erstaunlich, wozu Menschen einen treiben können, da dies sonst nicht meine Art ist. Kommt nicht wieder vor. Versprochen!

    • Kein Problem und glaub mir Herrmann: Du ahnst gar nicht, wie gut ich das verstehe ^^

  • Zoppo Trump

    Schön einfach erklärt, die zusammenhänge erklärt und Prognosen genannt. Alles samt gut zu verstehen aber beängstigend, wenn man überlegt das man es nun miterleben kann und sich alles ändert. Das „normale“ Leben halt völlig aus den Fugen schleudert. Komisch, es kann auch jederzeit ein großer Meteor einschlagen dann wäre es noch schneller zu ende. Wenn man da drüber nachdenkt fängt man an zu begreifen das die Zukunft alles andere als schön seien kann. Und doch alles sehr unsicher ist mit unserem Planetchen.

    • Ja da hast du ganz recht, Tim. Man muss sich von der Vorstellung lösen, dass wir Menschen einfach drauflosleben können, denn es ist eine Grenze überschritten. Wir verseuchen den Planeten geradezu. Mit uns und mit unserem Denken und Handeln. Wenn man die ganzen Fakten sammelt, wissenschaftlich reflektiert, die Lügen aussortiert und sich ansieht, was am Ende bleibt, ist das wie ein Schock. Das geht den Wissenschaftlern selber aber auch so.
      Wir haben nur diese eine Erde und die kann locker ohne uns auskommen, aber wir nicht ohne sie. Das zu begreifen – nicht nur rational, sondern auch emotional (denn die meisten Handlungen des Menschen basieren auf Emotionen, nicht auf dem Verstand), das ist die Aufgabe.
      Und es sei nochmal dazu erwähnt: Würden wir in einer unkontrollierbaren Eiszeit stecken, würde ich das auch sagen, dass wir uns ändern müssen, weil es sonst zu spät ist – unabhängig davon, dass ich Eis, Schnee, Kälte und Dauerfrost subjektiv prima finde.

  • Herrmann Walhalla

    Der Mensch handelt meist dann erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Das liegt scheinbar in seiner Natur. Je komplexer das Problem oder die Gefahr ist, desto weiter muss man zurückgehen, um es zu erfassen. Aber hier wird, scheinbar auch bewusst fahrlässig, mit einer Lupe der Baum im Wald gesucht. Wahrscheinlich spekuliert man hier auf Zeit aber da diese relativ ist, kann man sich eben auch sehr schnell verspekulieren. Die Natur und das Klima sind eben nicht berechenbar…
    Der Mensch ist seit anbeginn eh nur eine – mittlerweile fragwürdige – Zierde der Erde. Intelligenz birgt ein Stück weit die Gefahr in sich, dass je höher sie ist, desto höher auch das Risiko der Selbstzerstörung.

    • Dem stimme ich in vollem Umfang zu!
      Vielleicht noch die Ergänzung, dass der Mensch sich in seiner Evolution (mit Ausnahme der Toba-Eruption) noch nie einer globalen Katastrophe gegenübersah – weder Meteoriteneinschlag, noch Supervulkanausbruch nach der Massenverbreitung über dem Planeten und auch keine Klimakatastrophe. Wir haben uns zufällig in extrem ungewöhnlich stabilen Zeiten auf der Erde entwickelt und unterschätzen daher die Gefahr der derzeitigen Klimakatastrophe gewaltig.

  • Herrmann Walhalla

    So sehe ich das auch. Es wird so kommen, dass die am höchsten entwickelte Lebensform dafür sorgt, dass sie, bis auf die Niedrigste -auf die sie zurückgefahren wird – , alles unter sich vernichtet, inklusive sich selbst. Das ist Ironie in ihrer makabersten Form!

    • Jep, erinnert an diverse Shakespearsche Tragödien ^^ Und gewinnt durch das Hochloben der Menschheit noch mal an Schärfe:
      Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch vernunft, wie unbegrenzt an Fähigkeiten. In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und würdig. Im Handeln wie ähnlich einem Engel, im Begreifen wie ähnlich einem Gott. Die Zierde der Welt, das Vorbild alles Lebendigen. (Hamlet)
      Es wird Zeit, sich nach diesem hohen Ideal auszurichten, denn momentan wirken die Zeilen des großen Schriftstellers wie eine zynische Backpfeife aus der Vergangenheit und das zu recht.

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