Schematischer Aufbau eines Influenza-Grippevirus
Schematischer Aufbau eines Influenza-Grippevirus

Die Klimakatastrophe ist in aller Munde und allmählich zeichnet sich ab, dass die seriösen Wissenschaftler eben doch recht mit ihren Prognosen haben, was den Treibhauseffekt und die Eisschmelze angeht. Selbst die Eiseskälte in den USA ist eine direkte Folge der Veränderungen des Jetstreams durch die Klimakatastrophe und ändert nichts an den Zahlen, dass sich die Erde laufend weiter erwärmt.
Doch die Industriepropaganda mit ihren Finanzmitteln, Korruption, organisierten Lügenforen und anderen Methoden ist leider überaus erfolgreich und so finden sich leider in der Bevölkerung immer mehr, die ihren sklavisch angebeteten Sommer- und Hitzefetischismus in der Defensive sehen und daher bereitwillige gestreute Lügen und Halbwahrheiten nur allzugerne als Wahrheit sehen, auch wenn sie im Grunde genommen wissen, dass dies eine Selbstlüge darstellt.

Die Gefahr, dass sich Krankheiten durch die unsägliche Erwärmung der Klimakatastrophe ausbreiten, ist hingegen unstrittig, wird aber mitunter aus Unkenntnis der Ursachen und auch der massiven Folgen exponentiell unterschätzt.
Ich möchte hier keineswegs dramatisieren und ein apokalyptisches Szenario heraufbeschwören, aber realistisch gesehen ist die Gefahr von bisher in Europa unbekannten Krankheitserregern und Tierarten die gefährlichste, die uns bevorsteht, weil sie deutlich früher eintreffen wird als der katastrophale Meeresspiegelanstieg und stellenweise bereits vorliegt und wissenschaftlich belegt ist.

Folgen der Klimakatastrophe für die Tierwelt in Mitteleuropa

Gefährlich ist vor allem der Umstand, dass für die Ausbreitung von Krankheiten bereits eine geringfügige Erwärmung ausreichen kann. Momentan hat sich das Klima in Deutschland um 1 bis 2 Grad erwärmt im Vergleich zu dem 30-Jahres-Mittel VOR der Klimakatastrophe, welches sich auf die Jahre 1961 bis 1990 bezieht. Was sich wenig anhört, hat gravierende, schreckliche Folgen: Mitunter können die maximalen Tagestemperaturen regelmäßig um 5 Grad zu hoch ausfallen und in Spitzenwerten, die nicht selten auftreten, 15 bis 20 Grad zu hoch ausfallen.
Diese alptraumhaften Szenarien haben wir vor allem im Winter erlebt und 15 bis 20 Grad um Weihnachten scheinen bereits eine traurige Wahrheit zu sein, die in zwei von drei Jahren vorkommt.
Neue Tierarten werden sowohl durch den globalen Flugverkehr wie auch durch Zugvögel eingeschleppt und überleben hier aufgrund der nicht mehr vorhandenen Winter.

Dies hat zur Folge, dass sich Tierarten, die als Krankheitsüberträger fungieren, ausbreiten und mit ihnen die entsprechenden Viren. Durch die viel zu milden Winter können sich daher die neuen Tierarten problemlos halten und darüber hinaus bereits vorhandene Krankheitsüberträger sich überdurchschnittlich vermehren und teilweise ganzjährig auftreten, wie beispielsweise die blutsaugende Zecke, die u.a. die Borreliose und FSME überträgt.

Zahlen sind schwierig zu interpretieren. Einerseits gibt es Stellen, die einen sprunghaften Anstieg der Erkrankungen bei Borelliose sehen, andere wiederum negieren dies. Die Regierung will solche Gefahren üblicherweise herunterspielen, doch es spielen noch andere Faktoren eine Rolle, die neben der reinen Ausbreitung der Zecken ihre Wirkung haben. Darunter fallen Impfungen gegen FSME und dass nicht alle Zecken die entsprechenden Erreger in sich tragen und zudem der biologische Populationsverlauf nicht stabil ist, sondern nach bestimmten Mechanismen schwankt.

Anders als bei solchen bereits vorhandenen Parasiten und ihren Erregern sieht es jedoch bei neuen Tierarten und neuen Viren aus.

Welche Krankheiten werden zunehmen und neu auftauchen?

Europäische Rötelmaus; © soebe auf commons.wikimedia.org, Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Europäische Rötelmaus; © soebe auf commons.wikimedia.org, Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Verschiedene Tierarten haben sich bereits durch die Klimakatastrophe in Deutschland verbreitet.
Dazu gehört die Rötelmaus, die zwar seit Jahrtausenden wohl bereits in Mitteleuropa weit verbreitet ist, sich aber durch die wärmeren Temperaturen stärker verbreitet und dadurch die gefürchteten Hantaviren auf dem Vormarsch sind. Diese übertragen gefährliche Krankheiten, die mit teilweise schweren Symptomen einhergehen.
Ein Schutz vor der Ansteckung ist kaum möglich, denn die Viren werden über den Kot der Rötelmaus ausgeschieden nach Trocknung auf dem Boden mit dem Staub verweht und eingeatmet. Die Maus selber ist nur Überträger und erkrankt nicht.
Eine Studie hat allerdings ergeben, dass sich in den Jahren 2029 bis 2060 nur geringfügige Gefährdungen ergeben werden: http://www.jki.bund.de/no_cache/de/startseite/institute/pflanzenschutz-gartenbau-und-forst/pj-ag-wirbeltiere/hantaviren-und-klimawandel.html

Weibliche Tigermücke bei der Blutmahlzeit
Weibliche Tigermücke bei der Blutmahlzeit

Mücken* hingegen sind bereits überaus nervige Plagegeister, die die schlimmste Jahreszeit Sommer zusätzlich unerträglich machen.
Leider ist es bereits eine Tatsache, dass die Asiatische Tigermücke in Deutschland heimisch geworden ist und sich ausbreitet (Nachweise: siehe Wikipedia). Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen, denn die Asiatische Tigermücke überträgt teilweise sehr gefährliche Viren, z, B. das West-Nil-Virus, das Gelbfiebervirus, die Erreger der St.-Louis-Enzephalitis, des Dengue-Fiebers und des Chikungunya-Fiebers.

Auch die Anopheles-Mücke, Überträger der Malaria, ist in Deutschland nachgewiesen. Die verschiedenen Arten der Anopheles in Deutschland sind keine Überraschung, allerdings kann der Klimawandel zu einer Verbreitung bisher selten auftretender und gefährlicher Arten führen. So wurde 1997 in Duisburg eine Ansteckung durch Malaria aufgrund von Stechmücken nachgewiesen, wobei die Krankheit selbst von einem afrikanischen Mädchen stammte und von heimischen Anopheles-Mücken weitergegeben wurde.

Amsel: Tausende Opfer durch das Usutu-Virus
Amsel: Tausende Opfer durch das Usutu-Virus

Das Usutu-Virus, das ebenfalls durch exotische Stechmückenarten übertragen wird, hat nachweislich in Österreich im Jahr 2001 das „große Amselsterben“ ausgelöst und tausende Vögel getötet.
Darüber hinaus gibt es einen dramatischen Rückgang von Singvögeln in Europa – Zahlen sprechen von 421 Millionen Vögeln weniger. Die Klimakatastrophe trägt durch die Verbreitung von Vogelkrankheiten massiv dazu bei, wie eine Tagung im Frühjahr 2014 bereits feststellte: http://papageienschutz-aktuell.de/news/?p=2726

Außerhalb Europas sind damit korrelierend weitere, in der Summe alarmschrillende Warnsignale zu erkennen:

  • Korallen sind besonders anfällige Lebewesen. Im australischen Great Barrier Reef befiel ein Mikroorganismus, der sich bei Wärme stark ausbreitet, die Korallen und tötete sie in großer Zahl ab.
  • Austernbestände an der Ostküste der USA wurden von einem einzelligen Parasiten befallen, der bisher nur in wärmeren, südlicheren Meeresteilen vorkam.
  • Im Mittelmeerraum werden Eichen durch einen parasitischen Pilz befallen und dessen Verbreitung gehe ursächlich auf die steigenden Temperaturen zurück.

Bedenklich ist insbesondere, dass es sich erst um den Anfang der Klimakatastrophe handelt. Sollten sich die konservativen Prognosen bewahrheiten, dann könnte der Kippunkt, ab dem die Klimakatastrophe einen unaufhaltbaren, galoppierenden Effekt erhält, viel schneller kommen, als derzeit noch behauptet wird.
Wie groß ist die Gefahr durch neue Krankheitserreger wirklich?

Wird es Pandemien geben?

Bereits jetzt steigen die Krankheitszahlen deutlich an. Vermutlich kommen mehrere Faktoren gleichzeitig zum Tragen. Zum einen übertragen exotische Parasiten, die durch die Wärme in Deutschland heimisch geworden sind, immer mehr Krankheiten und breitet sich massiv aus, zum zweiten hat die Medizin ohnehin ein Problem durch die Entwicklung antibiotikaresistenter Keime und sehr hartnäckiger Viren. Vergleicht man die Situation in den 1970er Jahren mit heute, so sagten mir mehrere Ärzte auf Auskunft, dass die Infektionslage in Deutschland sich dramatisch verschlechtere und dass die Erreger in Ausmaß und Stärke zunehmen.

Andererseits leben wir nicht in Afrika, wo Ebola vor allem durch die schlechte medizinische Versorgung und die Lebensbedingungen unaufhaltsam scheint, sondern in einer sogenannten modernen Zivilisationsgesellschaft, die in der Lage ist, Krankheiten deutlich effektiver zu bekämpfen.

Tanz der Gerippe von Michael Wolgemut (1493): Der Pandemietod als europäisches Trauma
Tanz der Gerippe von Michael Wolgemut (1493): Der Pandemietod als europäisches Trauma

Trotzdem könnte eine Epidemie, insbesondere von vielen verschiedenen Erregern, auch unsere Zivilisation überfordern und zu tausenden, wenn nicht gar Millionen Toten führen. Unvergessen ist die Pest oder der Schwarze Tod oder die Blattern wie sie auch genannt wurde und vermutlich jeden dritten (!) Einwohner Europas dahinraffte. Die Folge war ein Trauma, das angesichts von leichenverstopften Strassen, einem Tod, der allgegenwärtig war und die Kunst mit dem verstörenden „Totentanz“* beeinflusste, bis heute nachwirkt.
Ist solch eine grauenhafte Vorstellung erneut möglich in unserer Zeit?

Eine Beurteilung dieser Frage fällt schwer. Zum Einen sind wir durch unsere Medizin* sehr gut auf Epidemien vorbereitet. Andererseits kann eine außer Kontrolle geratene Epidemie auch zu einer Pandemie werden, weil ab einer gewissen Eigendynamik der Ansteckung die massenhafte Erkrankung nicht aufgehalten werden kann – man denke hier an die jährlichen Grippewellen (Influenza).
Erfahrungsgemäß werden solche Gefahren oft totgeschwiegen, ignoriert oder bewusst unter den Tisch gekehrt, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen.
In der Tat können viele Menschen mit Wahrheiten schlecht umgehen und lassen sich entweder nur von ihren Ängsten leiten (und äußern unreflektiert „Die Klimakatastrophe wird uns alle töten“, ohne zu problematisieren und wissenschaftlich zu relativieren), oder ignorieren bewusst alles, was die ihrer Meinung nach positive Entwicklung zu immer mehr Hitze gefährdet (der typische Hitzefetischist sagt hier gerne „Das wird doch alles nur aufgebauscht“).

Man ist gut beraten, die Gefahren nicht zu unterschätzen. Der Mensch ist in seinem Verhalten Katastrophen gegenüber so konzipiert, dass er sie bald als Teil des Weltbildes hinnimmt. Das gilt für Terrorangriffe wie den 11.9.2001 ebenso wie für Vulkanausbrüche und einen Meteoriteneinschlag. Katastrophen sind im Moment des Eintretens schockierend, aber schon am Tag danach mehr oder weniger ihres skandalösen Katastrophenstatus beraubt. Nur sind dann meist mehrere tausend Menschen bereits tot …
Ich halte eine Pandemie für möglich, insbesondere wenn die Klimakatastrophe so radikal wird, wie ich sie befürchte. Die Wahrscheinlichkeit für solche Entwicklungen lässt sich dennoch nicht vorhersagen. Sie mag 90% betragen oder 50% oder 10%, aber ganz gewiss nicht 1%.

Eines ist jedoch sicher: Jeder, der sommerfetischistisch die Klimakatastrophe negiert, die euphemistisch gerne als „Klimawandel“ betitelt wird oder auch gerne von oben in einem Anfall von Wahnsinn verboten wird wie z. B. in den USA (http://www.heise.de/tp/news/Florida-verbietet-Klimawandel-2574484.html), applaudiert der Menschheit auf ihrem Weg ins Grab statt die eigene, kranke Hitzesucht zu hinterfragen und etwas gegen die Folgen zu unternehmen. Vermutlich handelt es sich auch um Menschen ohne Kinder, denn wer den nachfolgenden Generationen eine Welt überlassen möchte, in der es sich lohnt zu leben, der kann die Klimakatastrophe nicht ignorieren. Denn sie geht weit über den Verlust von Schneewundern und der zauberhaften Stille und Magie des Winters hinaus und reicht in Gebiete hinein, die zu Lebensgefahren werden.

Anders gesagt: Eine umgekehrte Klimakatastrophe, also eine Eiszeit, würde ich, auch wenn ich selbst sie mit offenen Armen willkommen heißen würde, nicht einfach hinnehmen, da die Risiken für die Menschheit als Ganzes und für unsere Kinder und Kindeskinder zu groß sind. Aber wer ist heute in einer immer wahnsinniger daherkommenden Welt politischer Konflikte, Kriege und absurder Entwicklungen und kruder Pseudowerte dazu in der Lage und will es sein? Und deswegen scheint der Weg in die klimatische Verdammnis angesichts heuchlerischer Klimakonferenzen mit Witz-Absichten, einer finanzmächtigen Industrie die die Klimakatastrophe aus Kostengründen mit skrupellosen Lügen widerlegen will und korrupten Wissenschaftlern und Politikern und einer verdummten Masse an entweder gleichgültigen oder sogar hitzefetischistisch Verblendeten bereits prädestiniert zu sein.

  • Asaad Chneker

    Schön, dass du auch auf die Auswirkungen auf die Biosphäre eingehst Michael. Meiner Meinung nach wird das Ganze nicht nur unterschätzt, sondern von Vielen auch erst gar nicht beleuchtet. Traurig, da es ja eine direkte Folge einer sich verändernden Umwelt ist, also quasi die logische Konsequenz der Verschiebung von Klimazonen ist.

    Was die Sache mit der Klimaerwärmung/-Veränderung angeht,—du kennst meine Meinung ;). Unabhängig von dieser muss ich immer daran appellieren, dass wir uns nicht zu sehr auf eine Zeitreihe von wenigen Jahren bis Jahrzehnten verlassen sollten, ohne diese aber auch völlig auszublenden. Man schaue sich einmal an, wie lange es die Erde gibt und wann wo, wie und in welchem Ausmaß Warm- und Kaltzeiten aufgetreten sind. Diese Skalen sprengen jeden menschlichen Rahmen Ich weiß aber auch, dass die WMO die CLINO’s (Climatic Normals), also die Referenzperioden, auf 30 Jahre genormt hat um permanent im angemessenen Rahmen das „Klima einer Zeit“ international vergleichbar zu repräsentieren. Da das Klima aber selbst innerhalb einer Referenzperiode nicht statisch ist, sondern sich verändert, muss alles immer mit Vorsicht betrachtet werden. Plötzliche Klimasprünge können jederzeit in alle Richtungen auftreten. Es wird letztlich auf die Sonne ankommen. Kommt es zum „New Dalton Minimum“, dann ist mit einer deutlichen Abkühlung zu rechnen, kommt es nicht dazu, dann wird es spannend 😀

    Hoffentlich kannst du uns bald wieder schönere Nachrichten, als die vom lauernden Tod überbringen 🙂

    • Danke Asaad und ja, vieles ist noch im Bereich der Spekulation. Ich hab noch irgendwo ein riesiges Pamphlet der Japaner herumfliegen, die wirklich alles bei sich analysiert haben. Die Daten deuten darauf hin, dass ohne den Menschen wir in eine dauerhafte Abkühlung gehen würden. Zudem wurden weitere Belege über die Eisschmelze veröffentlicht, die Strahlungsmenge pro Quadratmeter (die sich durch CO2 und Treibhausegase verändert) und phänologische Daten über die Kirschblüte, die sich verschiebt. Die Beweise für eine Klimaerwärmung sind massenhaft vorhanden und derzeit deutet sehr, sehr viel auf menschengemachte Ursachen hin, das kann man nicht ignorieren.
      Die Problematik mit den Klimareferenzperioden stimmt, allerdings sind die Veränderungen auch extrem und trotz der Relativität der Zeitskalen nicht erklärbar. Der CO2-Gehalt ist der höchste seit 3 Millionen Jahren (!!) und selbst wenn Eisbohrkerne verraten, dass Klimasprünge recht schnell erfolgen konnten, so geben diese Daten zu denken. Zudem: Die Sprünge erfolgten alle durch externe Faktoren, nicht durch die Sonne. Meist waren es Supervulkanausbrüche, die für Jahrhunderte das Klima abkühlten (Toba) oder es sogar erhitzten (Sibirischer Trapp vor 250 Millionen Jahren) und zu einem Massenaussterben führten. Der Mensch ist auch nur ein Teil des Systems und arbeitet genau an einem solchen Massenaussterben momentan. Allein durch die gewaltige Eisschmelze verschieben sich die Erdmassen momentan, sodass die Achse schwankt und sich die Erde bei El Nino-Ereignissen langsamer dreht (!)… führt auch zu seltsamen Irregularitäten des Klimas.

      Was das Dalton Minimum angeht… warten wir mal die Prognose von Sonnenfleckenzyklus 25 ab ^^ Ich sehe hier noch die größten Hoffnungen auf eine (zeitweise) Abkehr von der Klimakatastrophe. Möglich ist aber auch, dass, wie Wissenschaftler behaupten, ein solches Minimum gar nicht bemerkt würde zumal die Klimakatastrophe Fahrt aufnimmt. Allein in den kommenden Jahren durch das SF-Minimum am Ende von Zyklus 24 werden wir sehen, wie wahrscheinlich welche Theorie ist. Wenn die Sonne mehr Einfluß hat als alle glauben, dann müssten uns spätestens ab 2018 viele kühlere Monate bevorstehen.

      So oder so bleibt es spannend, aber ich habe immer mehr das Gefühl, dass die seriösen Wissenschaftler mit ihrer Theorie von der menschengemachten Klimakatastrophe nicht nur recht haben, sondern noch deutlich unter den Prognosen sein werden. Erste Wissenschaftler (wie in dem Video unten das nun wirklich nicht unseriös ist) wagen solche Vermutungen, dürfen sie natürlich aber nicht offiziell verkünden solange nicht jahrelange Messdaten dahinterstehen. Wenn wir den Kipppunkt überschreiten, wird uns eine Hölle bevorstehen, die unbeschreiblich ist. Dieses Szenario ist für mich mittlerweile nicht unrealistisch, aber auch nicht sicher.
      Wir müssen also alle gemeinsam weiter beobachten, Thesen und Daten sammeln, Schlussfolgerungen ziehen und die extrem widerlichen Lügen der organisierten Klimaskepsis der finanzschweren Industrie entlarven und herausrechnen. Eins wird das sicher nicht: Unspannend ^^

  • Zoppo Trump

    Ich frage mich immer ob die Sommerfetischs auch daran denken oder es gar nicht wissen(wollen)? Jedenfalls hast du immer wieder Interessante Ideen für Berichte die nicht nur über das Wetter/Klima sind aber damit eng zusammenhängen. Doch was ist mit dem Wetter los? Kommt jetzt kühl oder zu warm?

    • Tja… es gibt mal wieder einen Wärmebuckel aber nur einen kleinen. Für die Hessen heisst das 13, 14 Grad. Dann gehts wieder runter mit teilweise einstellig und der Regen kommt, aber wohl wie Blizzard sagte, nur marginal. Danach weiss das GFS in typischer Frühlingsmanier nicht, was los ist. Alles möglich, die Bandbreite der Läufe ist reines Chaos wie man sieht. Da hilft nur 5 Tage voraus zu schauen und den Rest abzuwarten. Nirgends gilt dies mehr als im sprunghaften Frühling. Alles drin. von viel zu warm bis kurzer Kälteeinbruch. Meine Skepsis sagt, dass ja im Grunde klar ist, was kommt ^^ Aber es wird erst übergeben wenn man die zu warme Suppe gelöffelt hat…
      http://www.wetterzentrale.de/pics/MT8_Frankfurt_Main_ens.png

  • Blizzard

    Interessanter Artikel! Denkt man es weiter hat es tatsächlich leicht endzeitlichen Charakter bzw. es könnte uns in den Hygienestandard eines Entwicklungslandes zurückstufen, denn Grippen und sonstige Krankheiten führen zu Arbeitsunfähigkeit, also schrumpft die Wirtschaft. Hab neulich ein Artikel gelesen über die Grippewelle im Februar kostete den Staat 2,2 Mrd http://www.welt.de/wirtschaft/article138039867/Grippewelle-kostet-deutsche-Wirtschaft-2-2-Milliarden.html von einer 4-5 monatigen subtropischen/tropischen Krankheit will ich gar nicht erst anfangen

    • Ich denke, solche Gefahren werden viel zu sehr unterschätzt oder aber bewusst zurückgehalten. Hoffen wir mal, dass es doch nicht so schlimm kommt. Die Hitze ist ja schon mehr als genug und die Langzeitfolgen ebenso.