Der Sommer stand rein theoretisch von den Vorzeichen (geringe Sonnenflecken, Abklingen von El Niño) auf „kalt“.
Dass er dank Klimakatastrophe, Treibhauseffekt, Nordverlagerung der Subtropen und dem altbekannten Schema der Atlantiktiefs in Kombination mit Azorenhochaufwölbung deutlich im Plusbereich landen würde, war mir von vornherein klar. Der 23. Warmsommer in Folge (ja, Sie haben richtig gelesen!) landete letztlich nicht mit einer 2 im Temperaturmittel der 3 Sommermonate, wie ich es vorhergesagt hatte, sondern knapp darunter. Trotzdem hat ein anderer Prognoseanbieter den Sommer noch exakter vorhergesagt.

In Zukunft werden die Sommer zur Lebensgefahr, wie auch der DWD vor einer höheren Mortalitätsrate durch Hitze warnt. Siehe dazu auch: <a target="_blank" href="http://byjrdp.myraidbox.de/sommer-zukunft-lebensgefahr-hitzetote/">Sommer in der Zukunft - eine Lebensgefahr</a>
In Zukunft werden die Sommer zur Lebensgefahr, wie auch der DWD vor einer höheren Mortalitätsrate durch Hitze warnt. Siehe dazu auch: Sommer in der Zukunft – eine Lebensgefahr

Betrachtet man den Umstand, dass es seit 1993 (damals noch in Folge des Pinatubo-Ausbruchs von 1991) keine normalen Sommer und seit sage und schreibe 1987 keinen zu kalten Sommer mehr gegeben hat, so ist der Beleg einer globalen Klimakatastrophe überdeutlich. Denn die Klimakatastrophe bleibt ja nicht stehen, sondern steigert sich – und auch nicht langsam (linear), sondern exponentiell. Die Fantasie wird kaum ausreichen, um das Grauen in 10, 20 oder 30 Jahren im Sommer zu beschreiben.

In diesem Jahr war der Sommer zunächst dabei paradoxerweise sogar von Tiefdruckeinflüssen geprägt, teilweise sogar sehr nass und dabei unerträglich schwülwarm (mit regionalen Ausnahmen der Küsten und Bayerns mit Hitzezentrum Südwesten bis Nordosten), bevor im August dann doch die unweigerliche Hochdruckkeule, Dürre und die üblichen Rekordtemperaturen auftraten – letztere werden sich nach den Gesetzen einer globalen Klimakatastrophe für die nächsten Jahrhunderte logischerweise immer weiter steigern, selbst wenn der Mensch seinen Treibhausgaswahnsinn von heute auf jetzt beenden würde.
Der Sommer ist durch den Sonnenhöchstand auf der nördlichen Hemisphäre der klare Nachweis der Klimakatastrophe – denn mit dem höchsten Sonnenstand wirkt sich auch der Treibhauseffekt als Mulitplikator der Sonnenenergie deutlich am stärksten aus. Zukünftig wird jeder Sommer, egal in welcher meteorologischen Form, zu einer monatelangen Phase des Überlebenskampfes werden und die Wasserknappheit wird dramatische Auswüchse annehmen und mit der Ablösung normaler Wetterlagen durch Extreme von Dürren mit Überschwemmungen auch die Vernichtung fruchtbaren Bodens. Seen werden eintrocknen und zu lebensfeindlichen Todeszonen werden, tropische Krankheiten werden durch die Heimischwerdung bisher ungekannter Tierarten zu einer weiteren Steigerung der Mortalitätsrate in Deutschland führen.

Der Sommer 2016 in Zahlen

Die Hoffnung auf einen wenigstens „normalen“ Sommer 2016 nach 22 Hitzesommern in Folge hielt wie üblich nicht lange.
Bereits nach Abschluss des ersten Sommermonats Juni war klar, dass der Sommer 2016 sich in die Folterreihe zu warmer Sommer einreihen würde.
Die einzelnen Monate und die Temperatursumme des Sommers 2016 spiegeln einen deutlich zu warmen Sommer wider (alle Daten Wikipedia – Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland, identisch mit den Daten des DWD). Die Temperaturmittel 1961-1990 lauten: Juni  15,4 Grad, Juli 16,9 Grad, August 16,5 Grad, Gesamtsommer 16,3 Grad Celsius.

Juni 2016: 17,0 Grad = +1,6 Grad zu warm
Juli 2016: 18,6 Grad = +1,7 Grad zu warm
August 2016: 17,7 Grad = +1,4 Grad zu warm


Insgesamt: 17,8 Grad = +1,5 Grad zu warm = Warmsommer

Beim Niederschlag* stellen wir trotz einer unterschiedlichen Wetterlage zu den Vorjahren erneut einen zu trockenen Sommer fest. Die tiefdruckorientierten Monate Juni und teilweise auch Juli führten allerdings zu einem am Ende nur geringen Niederschlagsminus: Mit 230 l/qm wurde das Soll von 239 l/qm nur knapp verfehlt. Dabei gab es wie immer große Unterschiede und vor allem der Alpenraum, sprich Bayern, bekam wie immer genug Regen. Der Norden und Westen profitierte aufgrund der Atlantik- (Nordsee-)Nähe auch von den Regentief, während in einer Linie von Saarland (ohne Baden-Württemberg) über Hessen bis hin zu Berlin die bekannte „Deutsche Sahelzone“ lag, die bekanntlich ja bereits vor Jahrzehnten als Folge der Klimakatastrophe vorausgesagt worden war und sich nun jedes Jahr bestätigt.

Die Sonnenscheinbelastung ist im Sommer ohnehin eine Dauerfolter, die nur dann erträglich wäre, wenn man im Weltraum eine gigantische Sonnenbrille installieren würde. Im Sommer 2016 traf die Sonnenscheinbelastung exakt das Mittel von 604 Stunden (der DWD verwendet hier vermutlich das Klimakatastrophenmittel und nicht mehr das Mittel 1961-1990, sodass man sogar von einer zu hohen Sonnenscheindauer ausgehen kann im Vergleich zu normalen Zeiten).

Verglichen zu den Vorjahren war der Sommer 2016 somit im Grunde kein Dauerhitzesommer und wäre ohne die Klimakatastrophe vor 40 Jahren im „Normalbereich“ gelandet. So aber führt die Klimakatastrophe im Höchstsonnenstand durch den Treibhauseffekt und durch die letztlich immer wieder (2016 im August) erfolgenden Brüllhitzelagen durch Nordverlagerung der Subtropen zu dem unvermeidlichen Ergebnis eines Warmsommers mit entsprechend unausweichlichen Hitzequalen.
Ein Blick auf die letzten Jahre zeigt dies überdeutlich (Sommermittel 1961-1990, dabei schon teilweise Einflüsse der anthropogenen Klimakatastrophe: 16,3 Grad):

Sommer 2015:  Grad Celsius = +2,1 Grad
Sommer 2014:  Grad Celsius = +0,8 Grad
Sommer 2013:  Grad Celsius = +1,4 Grad
Sommer 2012:  Grad Celsius = +0,8 Grad
Sommer 2011:  Grad Celsius = +0,5 Grad
Sommer 2010:  Grad Celsius = +1,5 Grad

Ein Vergleich zu den Jahren 1965-1970:
Sommer 1970:  Grad Celsius = +0,4 Grad
Sommer 1969:  Grad Celsius = +0,3 Grad
Sommer 1968:  Grad Celsius = -0,1 Grad
Sommer 1967:  Grad Celsius = +0,3 Grad
Sommer 1966:  Grad Celsius = -0,3 Grad
Sommer 1965:  Grad Celsius = -1,2 Grad

Bei den Sommerzahlen ist im Unterschied zum Winter etwa zu beachten, dass diese Jahreszeit logischerweise das Hitzequaloptimum aufweist. Mit anderen Worten: Selbst ein Monat mit 0,0 Grad Abweichung zum Mittel wäre aufgrund des hohen Temperaturmittels von Hitze geprägt. Eine Abweichung um mehr als 1,9 Grad im Mittel, was etwa 6 Grad täglich zu hohen Temperaturen im Flachland entspricht ist bereits eine unerträgliche Steigerung in die Hölle auf Erden.
Im Winter hingegen kann die Klimakatastrophe rein zahlentechnisch weit mehr anrichten, denkt man an seelisch grauenhafte 20 Grad zu Weihnachten, die nicht nur den Winterzauber mit sofetischer Dumpfbrotigkeit zerstört, sondern statistisch dann abnorme Mittelanomalien von +3, +4, ja sogar +5 oder zeitweise früher absolut für unmöglich gehaltene +6 oder +7 Grad „ermöglicht“. Dies entspricht dann 20 Grad zu hohen Temperaturen im Flachland …
Der Sommer weist somit selbst bei Brüllhitzelagen geringere Temperaturanomalien auf, weil sein Mittel ohnehin im hohen Alptraumbereich liegt.

Juni 2016

Temperaturkarte Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Temperaturkarte Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Niederschlagskarte Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Niederschlagskarte Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Karte Sonnenscheinbelastung Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Karte Sonnenscheinbelastung Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Juli 2016

Temperaturkarte Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Temperaturkarte Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Niederschlagskarte Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Niederschlagskarte Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Karte Sonnenscheinbelastung Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Karte Sonnenscheinbelastung Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

August 2016

Temperaturkarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Temperaturkarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Niederschlagskarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Niederschlagskarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Sonnenbelastungskarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Sonnenbelastungskarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Verlauf des Sommers 2016

Der Sommer begann im Juni 2016 (Klimabilanz Juni 2016) vielversprechend mit einem Regenmonat. Atlantische Tiefs erreichten im Gegensatz zum 2. Teil des Sommers noch Deutschland und luden ihre kostbare Fracht ab. Dennoch war der Monat schließlich deutlich zu warm. Einerseits ist hier bei steigendem Sonnenstand der Treibhauseffekt maßgebend, zum anderen auch zwei Hitzewellen durch Südwestlagen am Anfang und am Ende des Monats.
Zu Beginn gab es sogar eine ungewöhnliche Sichtung zahlreicher Tornados, vor allem in der „Tornado-Valley“ Deutschlands, der niedersächsischen Ebene bis hoch zu Schleswig-Holstein.

Typische Wetterlage des Sommers ab der 2. Julidekade: Aufwölbende Subtropen/Azorenhoch mit heißem Süden ab Hessen und kühlerem Norden, vor allem die Küsten hatten im Grunde keinen Sommer und lagen in einer völlig anderen Klimazone, die bis zu 4 Grad niedriger im Mittel lag! © <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de/de/reanalysis.aspx?map=1&model=avn&var=1&jaar=2016&maand=7&dag=19&uur=0&h=1">Kartenarchiv wetterzentrale.de</a>
Typische Wetterlage des Sommers ab der 2. Julidekade: Aufwölbende Subtropen/Azorenhoch mit heißem Süden ab Hessen und kühlerem Norden, vor allem die Küsten hatten im Grunde keinen Sommer und lagen in einer völlig anderen Klimazone, die bis zu 4 Grad niedriger im Mittel lag! © Kartenarchiv wetterzentrale.de

Der Juli 2016 (Klimabilanz Juli 2016) setzte leider den regenreichen Beginn des Sommers nicht fort und landete im zu trockenen Bereich, wie es traditionell im Klimakatastrophensommer mit steigendem Sonnenstand unausweichlich ist. Die nahezu identischen 1,7 Grad zu warmen Temperaturen fühlten sich aufgrund vor allem von Südwesten bis Nordosten aufgrund fehlenden Regens eher wie 3,4 Grad zu warm an und regional erreichten die Abweichungen ja auch bis zu 2,7 Grad.

Der August 2016 (Klimabilanz August 2016) startete mit einer Kaltlage vielversprechend, sodass man bereits Hoffnungen auf eine Wiederholung des legendären Kalt-Augusts 2014 hegte. Doch es kam, wie es kommen musste: Gerade, als man  Ende August bereit für den Herbst und 15 Grad war, schlug das Azorenhochmonster im Verbund mit den Subtropen zu und verwandelte Deutschland wie in der Hitzenaturkatastrophe 2015  in eine hitzeflirrende Wüste mit bis zu 38 Grad.
Die Trockenheit erlangte ähnlich wie 2006 und 2009 Rekordwerte und der Monat landete mit alarmierenden 66% des Niederschlagssolls, wobei regional stellenweise weniger als 10 l/qm im Monat fielen! (Sahara im Vergleich: 15-20 l/qm monatlich).

Analyse der Prognosen: Wer hatte die beste Vorhersage zum Sommer 2016?

Wie immer wurde im Vorfeld des Sommer 2016 viel geschrieben, gemutmaßt und prognostiziert. Wer hatte nun von allen Anbietern die beste Vorhersage? Die ursprüngliche, ausführliche Sommerprognose mit allen Anbietern finden Sie hier: Wie wird der Sommer 2016?

NASA

Die NASA lag erneut erstaunlich gut von den reinen Zahlenwerten: In jedem Monat prognostizierte der Wetterableger des Weltrauminstituts eine nur leichte Abweichung von +1 Grad nach dem Mittel 1981-2010, somit +2 Grad nach 1961-1990. Das traf fast genau die tatsächlichen Abweichungen.
Der Verlauf wurde mit einem regional kühlen Juni abseits der „DSZ“ von Südwesten bis Nordosten ebenfalls korrekt vorhergesagt mit der Ausnahme, dass im August die Küste wärmer prognostiziert wurde als der Rest Deutschlands. Tatsächlich verhielt es sich genau umgekehrt.

IRI

Das IRI prognostizierte für den Gesamtsommer (ohne Unterscheidung in Einzelmonate) ein zu warmes Ergebnis, was letztlich zutraf. Diese Vorhersage war kein großes Kunststück, da sie IRI nicht über die einzelnen Monate ausließ und auch keine Temperaturwerte angab, sondern lediglich eine Wahrscheinlichkeit, ob der Sommer zu kühl, normal oder zu warm verlaufen sollte.

MetOffice UK

Ähnlich wie IRI liegt auch das MetOffice hier richtig, wenngleich auch hier die Prognose aufgrund fehlender Detailliertheit kaum bewertet werden kann. Auch die Niederschlagsprognose über die Summe der 3 Sommermonate war mit dem Erreichen des Niederschlagssolls zutreffend.

DWD

Der Deutsche Wetterdienst beschränkt sich in seiner Langfristprognose wie das IRI und MetOffice auf Wahrscheinlichkeiten für die gesamte Jahreszeit ohne eine Differenzierung nach Monaten. Die Prognosen nach einem mehrheitlich „normalen“ Sommer lagen damit deutlich zu niedrig angesetzt.

NOAA/CFSv2

Die bisher in den Prognosen so überzeugend daherkommende NOAA mit dem CFSv2 scheint mit steigendem Sonnenstand und Treibhauseffekt ihre Zielgenauigkeit zu verlieren! Die verhaltene Prognose von einem „normalen“ Sommer (max. +1 Grad) in allen drei einzelnen Monaten wurde komplett verfehlt.
Auch die prognostizierten Niederschlagssummen trafen genau umgekehrt ein: Statt eines trockenen Juni, der Richtung Juli und August immer feuchter werden sollte, traf exakt das Gegenteil ein.

Lars Thieme

Lars Thieme von langfristwetter.com und sein statistisches Modell haben leider erneut auf ganzer Länge versagt. Die prognostizierten geringen Temperaturabweichungen nach dem ungewöhnlichen Mittel 1961-2010 von -0,3 bis +0,5 Grad über dem Mittel liegenden Temperaturen im Juli und August wurden nicht einmal annähernd erreicht.  Hinzu wurde von Lars Thiemes Modell ein warmer Juni zwar korrekt vorhergesagt, aber aufgrund einer trockenen Witterung. Das absolute Gegenteil traf ein. Auch bei Juli und August wurde genau das Gegenteil vorhergesagt: Statt eines normalen oder sogar nassen Monats gab es 2 zu trockene Monate.

Kai Zorn

Der Meteorologe von wetter.com sagte absolut korrekt einen wechselhaften Sommer voraus, bei dem schwüle Wärme häufig auftreten sollte.
Insofern darf sich dieses Mal Kai Zorn zum zweiten Mal in Folge als Gewinner der Prognose fühlen!
Ivo Brücks These (den wir hier von Kai Zorn getrennt betrachten wollen) eines nassen Sommers ab der 1. Juni-Dekade aufgrund des regenreichen Februars ging hingegen vollkommen in die Hose.

kaltwetter.com

Ich selbst hatte auf einen deutlich zu warmen Sommer getippt und dies traf auch zu. Nach Maßgabe der letzten Jahre und der Systematiken der Klimakatastrophe hatte ich auf die Rückkehr der (trockenen) Wärme nach Ende Juni getippt und auch dies traf durchaus zu.
Platz 1 möchte ich mir dennoch nicht zuweisen, denn ich hatte mit mehr Hochdruckphasen schon im Juli und nicht erste Ende August gerechnet und daher auch einen Sommer mit einer 2 vor dem Komma am Ende prognostiziert, was ein wenig zu hoch angesetzt war.
Im Rückblick war ja auch der Horrorsommer 2015 „lediglich“ 2,1 Grad zu warm. Im Sommer sollte man also bedenken, dass angesichts ohnehin hoher Temperaturen Alptraumwerte in Form von Hitzenaturkatastrophen bereits bei 2 Grad im Sommermittel beginnen. Die kühleren Jahreszeiten unterliegen somit größeren Schwankungen aufgrund ihrer „kühleren“ Natur, die von der Klimakatastrophe logischerweise auch stärker verändert werden kann, so dass +3 oder gar +4 Grad im Mittel in Reichweite gelangen.

krone

Insgesamt lag Kai Zorn somit von allen Prognosen vorne und war am überzeugendsten.

Was bleibt vom Sommer 2016?

Der Sommer war schon früher in den 1960er und 1970er Jahren ein Quell blödsinnigster Wärmeoberflächlichkeit in der Gesellschaft. Mittlerweile hat er sich so sehr verstärkt durch den „Klimawandel“, dass er immer mehr zu einer Lebensbedrohung vor allem für ältere und kranke Menschen wird und das europaweit.
Selbst wechselhafte Wetterlagen wie in diesem Sommer, die früher für Erleichterung von der Hitze gesorgt hatten, sind nun lediglich die Grundlage für schwüle, schweißtreibende nach wie vor zu hohe Temperaturen – vor allem im Südwesten des Landes.

Während Dr. Cohen vom AER Spekulationen über einen ewigen Nichtwinter für Europa anstellt und damit die Klimakatastrophe bestätigt (auch wenn die Ursache dieser These, der „Kalte Fleck“ inzwischen ganz oder teilweise verschwunden ist), stellt sich die Frage, wie sich der euphemisierend genannte „Klimawandel“ für den Sommer auswirkt.
fakten_klimakatastrophe-temperaturIch sehe derzeit eine Entwicklung, die einen „Kaltsommer“ völlig ausschließt, egal unter welchen klimatischen und meteorologischen Voraussetzungen (Ausnahme: Ein Vulkanausbruch der Stufe VEI 6 oder aufwärts).
Statt dessen wird es wohl auch nie wieder einen Sommer mit weniger als 1,0 Grad zu hoher Temperaturen im Mittel geben. Zwar waren, wie oben zu Beginn des Artikels aufgeführt, die Sommer 2011, 2012 und 2014 unterhalb dieser Marke, doch muss man bedenken, dass der El Niño 2015 den Erdbrand der Klimakatastrophe um ganze Jahrzehnte vorangetrieben hat und diese Erwärmung niemals wieder heruntergekühlt wurde mittels eines La Nina-Effektes.
Wir operieren also von den klimatischen Rahmenbedingungen auf einem völlig neuen Niveau.
Mehr noch: Die Klimakatastrophe bleibt nicht stehen, sondern wächst Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr mit den nach wie vor steigenden Treibhausgasen an. Es ist mit einer exponentiellen Steigerung zu rechnen, die Szenarien in den Alptraumhorizont unserer Erfahrung gleiten lässt, welche unvorstellbar sind.

Bedenken wir, dass der Sommer 2016 einer der „kühlsten“ gewesen ist, die möglich sind, und wir selbst dabei monatelange endlose Qualen ertragen mussten, so könnte ein Sommer wie 2015 mit 40 Grad schon im Jahr 2017 so gut wie jährlich erfolgen.
Die Folgen: tausende Hitzetoten in nicht klimatisierten Krankenhäusern, der völlige Stillstand des öffentlichen Lebens und ein wirtschaftlicher Einbruch allein durch die Unmöglichkeit der Arbeit bei Temperaturen von 30 bis 40 Grad. Die Folgen für die europäische Natur beinhalten das Absenken des Grundwassers, extreme Wassersparmaßnahmen wie in Kalifornien, Ausrufung von Katastrophennotständen, Waldbrandgefahren wie sie seit einigen Jahren global extrem häufig werden, Verlust der furchtbaren Ackerkrume durch den Wechsel von Dürren und Unwettern, dadurch Verteuerungen von Lebensmitteln und Wasser und vieles mehr.

fakten_klimakatastrophe-co2Zwar ist eine positive Überraschung nach wie vor möglich, aber nicht wahrscheinlich, wenn man unvoreingenommen die Faktoren unseres sich verändernden Klimas betrachtet. Man muss gewiss kein Prophet sein, wenn man in 20-30 Jahren spätestens, wenn nicht bereits heute, seinen Lebensmittelpunkt in den nordskandinavischen Ländern oder Island verlegen möchte oder sollte. Die Alternative ist ein Leben, das durch den Faktor Hitze allein eine erfüllte Gestaltung in Arbeit und Freizeit vollkommen unmöglich macht in den Monaten  Mai bis September, wobei teilweise bereits im März, April, Oktober und November zu warme Tagesmaxima die Hitzefolter noch weiter ausdehnen. Und dies betrifft nur das rationale Tagesgeschäft. Der Verlust von Ästhetik, Subtilität und Freude über Kälte, Eis, Schnee, Nebel und Regen ist weitaus größer und lässt einen innerlich sterben – lügen wir uns nichts vor!

Sicher ist, dass wir die Entwicklung weiter verfolgen und belegen werden. Ich bin sicher, dass der Sommer 2017 wieder hochdrucklastig werden könnte und dann die 40 Grad über Wochen möglich sind mit allen katastrophalen Folgen, die damit einher gehen. Sollte El Niño, wie von manchen Forschern befürchtet, sogar viel schneller wiederkommen und zu einer Art Dauerzustand werden, dann wird unsere Welt vor unseren Augen regelrecht zerbrechen.
Im besten Fall wird sich das Hochschaukeln der Hitze über Jahrzehnte hinziehen, sodass eine gesellschaftliche Apokalypse erst um das Jahr 2070 herum zu erwarten wäre. Die nächsten Klimaberichte, Analysen und Daten werden Signale sein, welche Art von klimatischer Zukunft uns erwarten wird. Keine von ihnen wird angenehm werden, soviel ist jetzt schon sicher.





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  • Darth Vader

    Danke für den interessanten Artikel. Erschütternd, dass wir nun den 23. Warmsommer in Folge hatten. Das war mir so nicht bewusst, bzw. war ich damals noch ein Kind und hatte daher keinen Vergleich zu noch früheren Sommer.
    Heute bin ich zufällig auf ein Bild von 1904 von Zürich im Winter gestolpert. Beeindruckend was für Schnee damals auf den Strassen lag! So wie ich gelesen haben, war das im Winter völlig normal…. Ich hingegen kann mich nicht erinnern, in der Stadt so viel Schnee gesehen zu haben.

    • MINDERQUEST

      Hör auf! 🙁 ICH WILL WINTER! ;((((

  • Leser

    Danke, sehr informativ.
    Ich würde meinen Wohnort klimatisch gesehen zur Wetterstation Magdeburg einordnen. Dass dort im August nur 24% !!! ( Juli 69%, Juni 71% ) des Niederschlags – Solls erfüllt worden ist sehr besorgniserregend, zumal viele Maisfelder und allgemein die Vegetation bei uns ziemlich verdorrt aussehen. Besserung in Form von Regen ist bis nach Monatsmitte leider nicht in Sicht…

  • Stefan

    Schonungslos, ehrlich und brutal. So ist nun einmal die momentane Faktenlage. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, was passiert, wenn das in diesem Tempo weitergeht. Aus fatalistischer Sicht setze ich da noch einen oben drauf. Die Menschheit hat sich bekannterweise schon des Öfteren aus weitaus nichtigeren Gründen millionen- und abermillionenfach gegenseitig massakriert, so dass es mir schwer vorstellbar erscheint, dass sie sich ausgerechnet aufgrund einer wirklich existenzbedrohenden Situation zusammenrauft. Das Gegenteil wird der Fall sein. Die Hälfte der Menscheit wird schon in globalen Kriegen umgekommen sein, bevor die Klimakatastrophe sie dahinrafft. Düstere Aussichten.

  • Autumn?

    Wenn ich das lese, bekomme ich noch mehr Hass auf diese blöden Sofetenmedien! Dieses verdammte, verfluchte Sommergejubel, aber keiner würde erklären, woher diese Todeshitze überhaupt kommt und wie sie zustandekommt. Das ist doch zum kotzen, nicht wahr? Ich bin froh, dass ich hier nachlesen kann, was wirklich Sache ist. Kaltwetter ist und bleibt auch für nicht-Kälteliebhaber eine spannende, ehrliche Wetterseite. Ich kam im Sommer 2015 hierher als ich ein Portal für Hitzehasser gesucht habe, aber hier sind wir nicht nur unter uns sondern erfahren auch so viel spannende Fakten übers Wetter, habe seitdem sehr viel über Wetter und Klima gelernt.
    Nun, zu den Prognosen: die NOAA kannst Du meiner Meinung nach in die Tonne kloppen. Ich glaub, nur für den Winter sind deren Vorhersagen einigermaßen brauchbar, ich weiß nicht, was die Leutchen dort fabrizieren, aber den einen oder anderen Parameter lassen sie immer irgendwo unterwegs liegen.
    Auch wenn es jetzt hier unangebracht sein sollte: Wenn diese verdammte Pest vorbei ist, sollten wir das feiern: mit einer Wettergeschichte, vielleicht? 😉

    • Gute Idee! Vielleicht funktioniert abseits der Hitze dann mein Literarisches Hirnzentrum wieder ^^

    • Stefan

      Ich kann dir sagen, wie die diesen Hitzedreck erklären. „Durch seeeeeeeehr ungewöhnliche Wetterlagen, die äußert selten sind und im Schnitt nur alle 50 – 500 Jahre vorkommen blablabla“. Dann zerren sie das Jahr 18wasweißich herbei, wo es auch schon mal so heiß war auch ohne „Klimawandel“ … Nur dass mittlerweile diese angeblich alle 500 Jahre vorkommenden Wetterlagen jährlich da sind und somit die Regel darstellen – das verschweigen diese inkompetenten Arschlöcher. Schlimmer noch, sie erzählen einem anhand irgendwelcher Tieftemperaturen an irgend einem gottverlassen Dreckfleck, wie kalt doch der Sommer war. (Wie der Kachelmann früher ständig mit seinem elenden Funtensee … Ja und in meiner Kühltruhe herrscht auch das ganze Jahr Dauerfrost). Und damit auch noch dem letzten Sofetendeppen das bißchen verbliebene Resthirn verkohlt, werden die sattsam bekannten, debilen Hitze-Jubelarien hinausposaunt.

      Btw: Manchmal (selten) gucke ich Tagesthemen. Wenn es dann zum Wetterbereicht geht, kommt es ab und zu mal vor, dass ich die Fernbedienung nicht schnell genug in die Finger bekomme, wenn die Wetterwalküre C. Klei…ert erscheint. Ich hatte letztens hier schon mal was mit der 2cm Maschinenkanone … aber lassen wir das ^^

      • Genau der Grund warum ich (auch politisch) kein TV mehr sehe. Unfassbar welche Propagandamaschinerie aus seelenlosen Systemsklaven der Journalismus geworden ist. Ich erinnere mich noch an andere Zeiten, wo Bildung, Unabhängigkeit der Stolz des Fernsehens war, wo noch nicht 15.000 EUR Rente an Präsidentinnen von ARD und ZDF gezahlt wurden, wo ein Wehner noch mit Leidenschaft für seine Sache gestritten hat, während heute Merkelsche Marionetten mit Worthülsen die Wahlschafe einlullen und bei Kaminzimmergesprächen (!) abseits der Öffentlichkeit eines Bundestages, den keiner mehr interessiert, Politik antidemokratisch „beschlossen“ wird.
        So viel kann ich gar nicht mehr kotzen über diese kranke Welt aus subtilen Lügen, die als Wahrheiten verkauft werden.
        Die Matrix war nur ein Film? Wir leben längst darin und 99% bemerken es nicht einmal und beklatschen es. „So geht die Welt zugrunde – mit donnerndem Applaus“… gilt auch fürs Klima…

        • Autumn?

          Ich gucke auch kein TV mehr, erstens sind die Medien nur noch Propagandamaschinerie sind und zweitens ist das TV-Programm inzwischen so blöd geworden, wahre Volksverblödung, dass ich mir diesen Mist in meiner Freizeit ganz sicher nicht antue.

          • Genau deswegen gibts kaltwetter.com ^^ Sonst hätte ich keine Zeit dafür lol

          • MINDERQUEST

            leider nicht jeden Tag 🙁 Ich brauch mindestens eine Website, die nicht schreibt: „YAY SUMMA! 30 GRAT UNT NOCH MAR ZUR BAIDN!!!“

        • Stefan

          Für die Politikaffen kann das Fernsehen aber nicht wirklich was … Tja, die Zeit der Vollblutpolitiker ist endgültig vorbei. Man kann z. B. über einen Norbert Blüm sagen was man will, aber der wußte noch was Arbeit ist, er hat schließlich Werkzeugmacher beim Opel in Rüsselsheim gelernt und auch dort gearbeitet. Abitur und Studium hat er sich dann auf dem zweiten Bildungsweg erarbeitet. Heute sind das alles Karrieristen der übelsten Sorte, die in Parteikadern gezüchtet werden, nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Und wenn es vorbei ist mit der Politkarriere, winken schöne Lobbyisten-Pöstchen, siehe Wissmann beim VDA oder der Idiote schimmernde Krönung: Ronald Pofalla bei der Bahn. Dazu kam noch das Schlimmste was es jemals in der Politik gab, Roland Koch, der personifizierte Kotzbrocken 😛 als hessischer Ministerpräsident. Der hat dann beim Bilfinger angeheuert, rate mal wer die Landebahn Nord am Frankfurter Flughafen gebaut hat. Die Merkel hat ja zielsicher alle eliminiert, die ihr in die Quere hätten kommen können. In der CDU rennen doch heute nur noch Nicker und Speichellecker herum. Was dabei rauskommt hat man am Sonntag in MeckPomm sehen können. Aber ich weiß das schon seit gut 25 Jahren. Damals hat ein Bekannter nen Kumpel und mich auf eine Party oder sowas ähnliches von den „Julis“ geschleppt. Dort sind Gestalten rumgelaufen, kleine Jüngelchen, sponsored and protected by Papa, die Premium-Kinder der „besseren Gesellschaft“. Rotzlöffel, die sich noch mit den Frotteehandtuch rasieren konnten und bestenfalls 3 Haare am Sack hatten, laberten da mit den übelsten FDP-Politsprechhülsen auf uns ein. Nach 5 Minuten hab ich meinen Kumpel angeguckt und er mich und es war klar, wir mussten da raus sonst hätte es richtig Dresche gegeben. Seitdem bin ich völlig desillusioniert, weil 100%ig klar war und ist, dass genau diese empathielosen Arschlöcher*innen mit der sozialen Kompetenz einer abgelaufenen Parkuhr später an den Hebeln der Macht sitzen werden. Mit solchen Dummbatzen ist es für die Wirtschaftsbonzen und die Lobbyisten sehr einfach. Die regieren in Wahrheit. Und die Leute raffen es mittlerweile und haben keinen Bock mehr auf die Scheiße. Aber ob die AfD eine Alternative ist ? … Die sind sind m. E. noch viel schlimmer … Aber egal, wer an der Macht ist, das Spielchen funktioniert immer so:
          https://youtu.be/CwE4mk2fbow . Punkt.

          • Ja es ist vieles faul im deutschen Staate.
            Mit dem Klima zusammen wird die Apokalypse zumindest nicht langweilig, ist immer was los 😛

          • MINDERQUEST

            Die Anarchie der Sofeten kommt!!!

    • MINDERQUEST

      Schau mal, etwas zum aufregen und zwar zum 200. Mal!

  • Mittlerweile sind die Leute so genervt vom Glühling, dass sogar Normalos das hier gerne tun würden wie ich heute mehrfach festgestellt habe ^^
    (c) giphy.com

    • Stefan

      Dann ist ja doch noch nicht alle Hoffnung in die Menschheit verloren.^^

    • MINDERQUEST

      Hitze stärkt die Gewalt, ich war heute total gereizt gewesen! Alter ist das ne dicke Luft draußen!

  • MINDERQUEST

    „Yay, Summer endlich da! ENDLESS SUMMER! Hoffentlich noch 3 Monate so“
    – ächz!!!

    1. Sommer ist vorbei
    2. Wieso musst du dich freuen
    3. DER HERBST IST DA! Aber ne, es muss ja Sommer geben!
    4. Hoffentlich? Wie kannst du nur?
    5. Auch mal an der Natur gedacht, die dürrt ab, aber ne! Hauptsache ü35 Grad & Sonnenschein!

  • MINDERQUEST

    Geschrieben von einem Sofet zu einem Nofet!

    • Dass Sofeten keinen Schimmer haben in ihrer Kinderweltsicht vom Extremwettercharakter der Klimakatastrophe ist mir klar ^^ Der globale Blick überfordert dann ohnehin Menschen, die nicht mal weiter denken können als über die Schwelle ihrer plutoniumbeheizten Sofetenwohnung.

      Aber solche Spacken zu überzeugen, ist vergebene Energie und Mühe. Ein Trost mag sein, dass unsere Kinder und die nächsten Generationen auf die Gräber dieser Pseudomenschen spucken werden, weil sie wissen, dass dieses Denken und diese Generation von Sofeten verantwortlich für die vollständige Vernichtung der Welt war.
      Leider ist diese Genugtuung mit so viel Bitterkeit des Todes versetzt, dass man auch gleich einen Becher Schierling trinken könnte, um es Sokrates gleich zu tun. Ich neige momentan jedoch eher dazu, ihn nach der Art Schwedischen Trunkes den Sofeten zu verabreichen. Rein rhetorisch versteht sich ^^

      • MINDERQUEST

        Ich freu mich, dass ihr nicht so niveaulos seid ^^

        • Autumn?

          Wie drüben schon geschrieben: Hier wird jeder akzeptiert, der tolerant gegenüber anderen und kein radikaler Sofet ist. Man muss nicht einmal Kälteliebhaber sein, aber seine Meinung sollte man anderen nicht aufdrängen wollen oder sogar beschimpfen. Die meisten hier sind zwar Winter- und Kältefans, andere mögens lieber moderat. Trotzdem würde keiner den anderen als „Winterspaßverderber“ oder „Frühlingsspaßverderber“ beschimpfen. Wenn der Frühling ins Land zieht, schweige ich dazu oder diskutiere nur über die aktuelle Wetterlage. Bei mildem Winter schreie ich nicht rum: Ach seid froh, man kann doch draußen soooo schön…… Ich habe auch nichts gegen Schnee im Winter, ehrlich gesagt vermisse ich ihn, weil wir ihn schon lange nicht mehr hatten. So ein klassischer Winter: Das ist doch auch was Schönes. Mir gefallen Herbst, Winter und Frühling, habe nichts gegen 20°C-25°C, mag auch gerne 5-15°C, ich freue mich aber mit den Leuten hier, wenn es mal 0°C oder mal Minus geben SOLLTE…. statt rumzujammern brrrrr, schweige ich und diskutiere rein fachlich mit. So muss das sein. :)) Oder?

      • Hans Peter Baur

        Eine Lösung wäre, einen Supervulkan-Ausbruch durch Kafeten-Hand auszulösen! Es sollte doch möglich sein, an richtiger Stelle bei Nacht und Nebel so tief zu sprengen oder zu bohren dass einer der vorhandenen Supervulkane endlich ausbrechen muss danach? Sonst können wir künftige Eis-Winter und Kaltsommer tatsächlich vergessen…also, wer macht mit hat das nötige Werkzeug dazu und stellt die entsprechende Kafetentruppe zusammen?? -:)))

        • Michael Bodin

          Das wollen sie doch in Italien bei Neapel machen…

    • MINDERQUEST

      Meine Reaktion zum letzten Satz ^^

      • Autumn?

        Den Jakob Johannes habe ich gesperrt. Der ist mir zu dumm.

        • Kreuz Bube

          Das habe ich auch schon vor geraumer Zeit. Aber oftmals ärgert mich noch mehr, dass viele ihm auch immer noch Kanonenfutter geben, anstatt ihn einfach links liegen zu lassen.

  • Sven Rindermann

    Ich krieg zuviel, die ganze nachste Woche noch Temps weit jenseits der 30 Grad????……Was haben wir nur verbrochen?? Die Sofeten lachen sich schlapp über uns….Meine Hunde liegen den ganzen Tag auf den kühlen Fliesen….Kaum draussen ab in den Bach…

  • Herrmann Walhalla

    Kai Zorn macht mir in seinen letzten Facebook-Artikeln ein wenig Sorgen. Er lässt, meinem Eindruck nach, nur noch gaaaaanz verhalten und unterschwellig durchblicken, dass er auch ein Freund des Winters aber auch des intersanten Wetters ist. Ewig blauer Himmel ohne jede Wolke ist doch das Grauen jedes Meteorologen. Vielmehr verbreitet er, scheinbar aus aufrichtiger Freude, Hiob’s Botschaft einer andauernden Hitze und ja keinem Regen. Hier fehlt mir einfach das Anbringen seiner Bedenken bzgl. Nachteile und „nicht mehr normal“ *kopfnurnochhinundherschüttel*
    Er war bisher mein einsamer Streiter als Anti- Mainstream-Wetterverkünder, da er bewusst Kälte, Schnee und Regen NICHT platt geredet hat.
    Ich kann mich täuschen und hoffe das auch aber momentan verliert er bei mir Punkte ohne Ende. Ich hoffe noch mehr, dass er nicht in irgendeiner Form einen Maulkorb verpasst bekommen hat…wäre äußerst traurig.

    • Autumn?

      Ich nehme mal an, dass er sich dem Mainstream beugen muss, wenn er seinen Job behalten will.

      • Da bin ich mir sehr sicher. Ich sehe auch Privatpostings die nicht jeder sieht. Bzw. wenn man noch alte WZ-Forumsposts sich ansieht, wo er fleißig tätig war.

        • Herrmann Walhalla

          Toll zu sehen, wie krank das ist!! Wüsste nicht, wie ich mich an seiner Stelle verhalten würde aber da hätte ich arg mit zu kämpfen. Wer lässt sich schon gern so verbiegen…?!

  • MINDERQUEST

    Darf ich präsentieren: WetterOnlines Sofetentraum!

  • MINDERQUEST

    Nur noch bis zum 16. warten, und dann endlich keine 30 Grad mehr!
    So eine Qual, diese ist bald zu Ende! Und diese Qual will ich mindestens ein 3/4 Jahr erst haben! Höchstens niemals mehr, aber die Anarchie des Wetters ist leider unberechenbar!

  • Autumn?

    Ich möchte jetzt mal etwas zu den Jahreszeiten sagen. Eigentlich denke ich, dass jede Jahreszeit ihren Reiz hat, jede auf ihre Art – so dachte ich eigentlich! ABER: Der Sommer ist seit Jahren schon jedes Jahr ein wahrer Hitzealbtraum, Herbst gibt es ja kaum mehr (wie man hier eindeutig sehen kann), Winter ist nur noch siffige Pampe und Frühjahr ist das, was früher der Sommer war. Ich mochte früher jede Jahreszeit. Wirklich. Ich war im Grunde weder Sofet noch Wifet. Aber seit dem Wandel unseres Klimas bin ich zum regelrechten Sommerhasser!!! geworden. Auch wenn ich keinen Alltag stemmen müsste bei brütenden 35°C: sogar im Urlaub wäre mir das definitiv zu heiß und ich würde mich ins klimatisierte Hotelzimmer verkriechen (was ich in meinen Südeuropa-Urlauben gerne mache), wie die Spanier: nachmittags bei der größten Hitze Siesta. Morgens früh und abends spät raus. So ist es vernünftig.
    Dieser krankhafte Hitzehype ist so richtig typisch süd- und mittel-deutsch, schweizerisch und österreichisch. Kein Süd-, Nord-, Ost- oder Westeuropäer kriegt solch orgastische Jubelschreibe ob solcher katastrophaler Brüllhitze. Krank! Einfach nur krank! Vor allem, wenn ich viele unserer Landsmänner und -frauen (DE) im Süden bei der Mittagshitze in der Sonne brutzeln und später am Abend krebsrot rumlaufen sehe, kann ich mich nur fremdschämen.

  • MINDERQUEST

    Eigentlich war die Ventilator Regel immer gewesen:
    Ende Mai, schon dabei,
    der Ventilator schon gekauft!

    1.-30. Juni, schon sehr warm,
    das geht auf den Darm
    & kauf dir eine Farm
    oder ein Ventilator!

    Ganz Juli ist geprägt,
    von dem Venti schon fast gesägt!

    August, lass es sei!
    Die Stufe von eins zu zwei!
    Ab September soll eigentlich Schluss sein,
    aber da stellt man auf drein!

    Ab Ende Oktober, End‘ der Geschicht,
    diese Schicht!
    Diese ist die Schicht ohne den Wind des Ventis!

  • MINDERQUEST

    Guck ma, was hier denn passiert! o_O :DDDDDD

  • MINDERQUEST

    🙂 (Im Gedanken: IEJEICEHHIXNIISNEA)

    • Freund des Winters

      Wenn jahreszeittypische Werte langweilig sind, dann hätten wir hier doch durchaus eine ansprechende Alternative parat (die uns das Klima nur leider nicht gestattet) 🙂 🙁
      Da wir hier aber den klassischen Sofeten sehen, bei dem der andauernde, ungeschützte und freiwillige Sonnen- und Sommerkonsum zu dauerhaften Schäden geführt hat, nicht nur im Intelligenzbereich, sondern offensichtlich auch schon im Sprachzentrum des Hirns, würde ihm das nicht gefallen …

      • MINDERQUEST

        Tja, bin ein Freund von Frühling, Herbst & Winter, aber keiner von Sommer!

        • Freund des Winters

          Ich insbesondere von Herbst und Winter wie sie sein sollten. 3 Wochen ca. 25-30 Grad im Jahr täten mir völlig reichen und mein dahingehend geringes Bedürfnis befriedigen … so muss der Sommer früher gewesen sein, als es mich (Jhg. 1991) noch nicht gab. Das Frühjahr hat halt die Arschkarte, weils vor dem Sommer kommt 😛

          • MINDERQUEST

            Meine Vorstellung:
            Sommer: 20-25 Grad, sonnig & abends Gewitterchen mit Schauern
            Herbst: 5-15 Grad, nass, ungemütlich & grau!
            Winter: 0 bis -10 Grad, schneereich, schön kalt & oft kann auch klar
            Frühling: 10-20 Grad, sonnig & typischer Frühlingsregen oft morgens

  • MINDERQUEST

    🙂 natürlich freu ich mich! NICHT! WO, der Sofet des Landes!

  • buumms

    „Betrachtet man den Umstand, dass es seit 1993 (damals noch in Folge des Pinatubo-Ausbruchs von 1991) keine normalen Sommer und seit sage und schreibe 1987 keinen zu kalten Sommer mehr gegeben hat, so ist der Beleg einer globalen Klimakatastrophe überdeutlich.“
    Der Sofet und Klimaleugner wird auch dafür eine Lösung haben, sicherlich wird man die Temperaturen für einen „Normalsommer“ und „zu kalten Sommer“ einfach anheben, sodass alles wieder passt.

    TTIP und Ceta bringen ja schließlich auch nur Vorteile.

  • MINDERQUEST

    Darf ich präsentieren: Einer, der die Trockenheit gut findet

  • MINDERQUEST

    ENDLICH kommt der Herbst!

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