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Winterwunder ...; Region: Oberbergisches Land; © Leon auf kaltwetter.com

Requiem in Weiß. Ein Rückblick zum Winter 2016/17

Empfohlene Hintergrundmusik: Arvo Pärt – „Für Alina“.
Oder: Aran Zayne – „Memories of you“.

Winter.

Ein Wort nur. Das dennoch endlose Wunder beinhaltet. Den Zauber von Schneeflocken, die herunterschweben, als gäbe es keine Schwerkraft. Zu zart und zu schön, um von dieser Welt zu sein. Die beinahe unbemerkt erfolgende Metamorphose der Welt in ein Leichentuch von Trost und Stille, die uns in ihrer Anmut unbewusst mit dem bitteren Tod versöhnt. Zeigt der Winter uns doch, dass der Tod als Erinnerung an erlebte, aber vergangene Wunder im Leben immer in uns wohnt...

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Winter-Analyse 2016/17: Der Waccy-induzierte Sandwich-Winter

Wir waren wider Erwarten mit Optimismus in den Winter gestartet. Noch im Spätsommer waren sich alle einig, dass wir vor einem deutlichen Mildwinter stehen würden – zu deutlich waren die Prognosen. Doch dann kam alles anders und das mit dem gewaltigsten Klimaereignis seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden: Dem Waccy-Effekt.

Als mit der Rekord-Schneebedeckung im Oktober 2016 auch der Waccy-Effekt einsetzte und die Arktis immer wärmer wurde, wie man es noch nie gesehen hatte, da war klar: Diese supererwärmte Arktis und die dadurch erfolgende Polarwirbelschwächung wird im Januar 2017 zu großer Kälte führen. Und genauso kam es auch. Abseits des Januars schlugen anderen Einflußfaktoren zu Buche, sodass am Ende trotz allem ein „Leichtwinter“ nur herauskam...

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© Isengardt auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Klimabilanz Januar 2017 (Deutschland): Ein Fall für die Kapuzenbrille

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Wintermonat, Januar 2017, veröffentlicht: Deutschlandwetter im Januar 2017.

Nach dem ersten Wintermonat Dezember, der mit Hochdruck und Wärme in den Bergen und Nichtschnee und Kälte im Flachland daherkam, spaltete der Januar 2017 die Gemüter: Zwar war es der kälteste Januar seit 7 langen Jahren mit -2,3 Grad und -1,8 Grad unter dem Mittel (Januar 2010: -3,6 und -3,1 Grad unter dem Mittel), doch das Flachland war erneut der große Verlierer. Bei erneut massivem Hochdruckwetter mit unerträglicher Dauersonne (regional teilweise weit über 200% des Solls) wirkte der Januar 2017 im Flachland bei so gut wie keinem Schnee optisch wie ein Mai...

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Die 2 Gesichter des Winters: Normale vs. Sofeten

Eigentlich gibt es für den Winter nur ein Gesicht: Pure, strahlende Freude über Frost, Eis, Schnee und alle Winterfreuden, die damit zusammenhängen!
Doch die Sommerfetischisten (Sofeten) mit ihrer notorisch schlechten Winterlaune sehen das anders – gar nicht einmal unbegründet, denn die Kombination aus intellektueller Selbstbeschränkung und selbsterfüllender Prophezeiung lässt sie in der Tat oft zum Opfer der Wintertücken werden.
Sehen wir es positiv, dass die Missgeschicke unsere gute Laune noch weiter steigern – ohne die Sofetenclowns wäre der Winter nur halb so witzig (aber immer noch unendlich geil) 😀

Stellen wir uns also einmal vor, der Winter 2016/17 wäre bereits da. Und es wäre ein herrlicher Kaltwinter!

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Die Reaktion auf Seiten der südseesüchtigen Heizungsfe...

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Prognose Winter 2016/17: Warme Enttäuschung oder kalte Überraschung?

Es ist noch ein weiter Weg zum Winter, doch das Indiziensammeln läuft auf vollen Touren.
Wie ist der aktuelle Stand der Winterprognosen? Was lässt sich überhaupt zum Winter 2016/17 sagen? Nachdem die letzten Monate über ein Supermildwinter nahezu als 100% sicher galt, spalten sich die Prognosen durch neue Entwicklungen nun in Befürworter eines Mildwinters und Verfechter einer Kälteüberraschung. Kai Zorn ist ebenso überrascht und ratlos und der Winter bleibt vom Prinzip unvorhersagbar, weil er nur über die Wetterlagen in Deutschland ankommen kann und nicht über die klimatologischen Randfaktoren.

Blicken wir zunächst auf die besagten klimatologischen Randfaktoren, deren Stellzeiger das (mögliche, nicht sichere!) Potential für einen vernünftigen Winter ausloten lassen.
Und ich w...

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