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Die flüssige Erde: Warum der Meeresspiegelanstieg höher ausfällt

Üblicherweise verstehen wir die Erde aus unserer alltäglichen Erfahrung als solide und nahezu unveränderlich in unserem Lebenszeithorizont.
Doch dies ist ein Trugschluss, der sich aus unserer beschränkten Sichtweise ergibt. Wenn Erdbeben auftreten oder Vulkane ausbrechen, ahnen wir, dass die gefühlten Wahrheiten nicht mit den tatsächlichen Realitäten deckungsgleich sind. Gerne wird daher die Erde mit einem Hühnerei verglichen, wobei die Kalkschale die Erdoberfläche darstellt. Doch auch dieser Vergleich hinkt, denn die Eierschale ist zersplittert in Kontinentalplatten und die Schalen sinken teilweise unter die andere und werden aufgeschmolzen, wobei an der Oberfläche Vulkane entstehen.

Weltweite Landhebungen nach der Eiszeit

Tatsächlich ist die Erde eher von einem flüssigen als ...

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Der „Kalte Fleck“ im Atlantik – Neuigkeiten von der Forschungsfront

Der „Kalte Fleck“ auf dem Atlantik ist ein heißes Thema. So heiß, dass sich internationale Forscher dem Thema intensiv widmen.
Spannend wird es, wenn man weiß, dass der „Kalte Fleck“ (engl.: „cold blob“) ein Hinweis auf die Schwächung bzw. den Zusammenbruch des Golfstroms sein könnte, jenes Golfstroms, der Europa in der gegenwärtigen Epoche der Klimakatastrophe vor allem im Sommer ein Klima der Hölle beschert.

Artikelempfehlungen hierzu:
Wann bricht endlich der Golfstrom ab?
Verwirrung um den Golfstrom

Schwächung des Golfstroms oder bloß eine Oberflächentemperatur-Anomalie?

AMOC und Windstress: Mögliche Erklärungen für den Kalten Fleck im Atlantik

Die Diskussion, ob der Kalte Fleck eine Schwächung des Golfstroms darstellt oder doch nur das Ergebnis von beispielsweise Windstres...

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Klimabilanz September 2016 (global): Schmelzpause

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im September 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Nach wie vor eine alarmierende jährliche CO2-Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Der September 2016 wartet mit einer faustdicken Überraschung auf! Auf der Südhalbkugel registriert man quasi eine Schmelzpause, denn die Temperaturen finden sich für den September 2016 auf Platz 6, die Landtemperaturen (ohne Ozean) sogar auf Platz 21 wieder!!
Doch wo die Südhalbkugel (möglicherweise durch den schwachen La Nina-Effekt) eine Stagnierung der Klimakatastrophe verzeichnet, da brennt unsere Nordhalbkugel nach wie vor lichterloh, auch wenn die Werte nicht mehr sprunghaft wie in vielen Vormonaten gestiegen sind...

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Klimawandel: Boden nimmt weniger Kohlendioxid auf und Grönland verliert mehr Eis als erwartet

Die nächsten „Überraschungen“ in der wissenschaftlichen Presse.
Wie ich bereits öfter angemerkt habe, hat die wissenschaftliche Methodik eine Art von „Überseriositätstrauma“. Zwar führt die Methodik der Falsifikation zu qualitativ hochwertigen Erkenntnissen, aber auch zu der psychologisch fatalen Entwicklung, dass Wissenschaftler absolut risikoscheu sind, was Prognosen für die Zukunft angeht.

Keiner möchte sich öffentlich zu weit aus dem Fenster hängen und am Ende als „Alarmist“ gelten, obwohl (auch wenn es sich surreal anfühlt) mit der Klimakatastrophe ein globales Apokalypseszenario sich mit jedem Jahr und jedem Jahrzehnt nähert.
Dies führt zu einer massiven Unterschätzung der Folgen der bereits Fahrt aufnehmenden Klimakatastrophe und zu regelmäßigen Meldungen von „Überra...

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Klimabilanz August 2016 (global): Der 16. Hitzerekord in Folge

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im August 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Der August 2016 gehört wie der Mai 2016 zu einem „Schwankungsmonat“, wo entweder Land- oder Ozeantemperaturen ausnahmsweise einmal nicht auf Platz 1 eines neuen Hitzerekords landeten. Nichtsdestotrotz ergibt die Summe aus Land- und Ozeantemperaturen natürlich dennoch einen neuen Hitzerekord. Es handelt sich damit um den 16. Monat in Folge, der den globalen Temperaturrekord in Sachen Hitze für diesen jeweiligen Monat gebrochen hat und stellt somit eine neue Dimension der globalen Klimakatastrophe dar. 

Die Hand des El Niño ist dabei in den Zahlen deutlich ablesbar: Währen...

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