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Der Hitzedämon El Niño brüllt wieder: Hitzefrühling?

Wir erinnern uns mit Grauen an den El Niño-Sommer 2015, der uns Leid und Qualen jenseits aller Vorstellungen bescherte.
Nachdem El Niños kühler Gegenpart La Niña nur kurz im Winter 2016/17 sein Unwesen trieb und diesen zu einem Dauerhochdruckwinter beeinflußte, taucht nun das Hitzemonster El Niño viel zu früh wieder auf!

Zwar gab es durchaus schon eine Phase in der Vergangenheit, in der El Niño viel zu früh wiederkehrte (1964/65; vgl. die 3-Monatsdarstellung der NOAA), doch sowohl die Stärke wie auch die rekordschnelle Wiederkehr verblüfft.

Viele Forscher gehen davon aus, dass das Klimaphänomen El Niño einen Dauerzustand annehmen könnte und auf diese Weise die Klimakatastrophe geradezu im Zeitraffer unsere Welt, wie wir sie kennen in die klimatische Apokalypse stürzen könnte,...

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Klimabilanz Dezember 2016 (global): Die Waccy-Maske klemmt!

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im Dezember 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Erstmals sinkt die alarmierende Steigerungsrate des Kohlendioxid auf unter 3 ppm (Teile pro Millionen) - steigt aber natürlich nach wie vor; © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Erstmals sinkt die alarmierende Steigerungsrate des Kohlendioxid auf unter 3 ppm (Teile pro Millionen) – steigt aber natürlich nach wie vor; © NOAA

Wie schon im Oktober und im November 2016 setzt sich ein überraschender Stopp der Hitzerekorde fort. Dieses Mal steht für die Nordhemisphäre der „nur“ achtwärmste Dezember an Land und der drittwärmste bei den Ozeanen seit Messungsbeginn 1881 auf dem Papier. Global notieren wir unter dem Strich den drittwärmsten globalen Dezember.
Doch leider täuschen dieses Mal wieder die Zahlen, denn die Arktis ist offenbar nicht in die Berechnungen mit einbezogen worden von der NOAA und ausgerechnet dort tauchen bekanntlich die höchsten...

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2017 – Stahlhelm auf!

Seien wir ehrlich: 2016 waren 12 Monate, in denen sich der Mist antürmte, bis er das Dach sprengte – beim Sex-Pogrom an deutschen Mädchen in der Kölner Silvesternacht angefangen. Politisch, gesellschaftlich, außenpolitisch sowieso – die Welt dreht durch.
 

Der Tod wandelte unter uns

Dazu bereicherten viele Helden der Kindheit oder vernünftige Menschen meist vorzeitig die Armee der Toten, die auf uns wartet. Roger Willemsen allen voran mit seinen klugen, gebildeten, aber auch direkten Worten. Der sanfte, melancholische Leonard Cohen. Bud Spencer, der sympathische Haudrauf. Götz George, einer meiner Ruhrpotthelden (Schimanski). Hans-Dietrich Genscher, einer der besten deutschen Außenpolitiker. Peter „Löwenzahn“ Lustig, der aus meiner Kindheit nicht wegzudenken ist...

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Klimabilanz Oktober 2016 (global): Das Ende der Arktis

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im Oktober 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Das Ergebnis ist eine Fortsetzung aus dem September 2016, die überrascht: „Nur“ der drittwärmste Oktober aller Zeiten. Grund dafür ist vor allem die sibirische Anomalie, die sich aus veränderten Luftströmungen der überwarmen Arktis ergibt und die zu massiven Schneefällen geführt hat – wir hatten dies bereits in verschiedenen Artikeln im Vorfeld der Winterprognose besprochen.
An der Klimakatastrophe ändert dies zunächst nichts...

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Wetterprognose bis 10. Oktober 2016: Das Clownsgesicht des alljährlichen Herbstausfalls

Da war ich wohl etwas verfrüht mit der Annahme in der letzten Wetterprognose, dass der Herbst kommt.
Wie in der Klimakatastrophe zu erwarten, haben uns GFS und ECMWF mal wieder so radikal enttäuscht, wie man es gewohnt ist: Ein völlig unerklärlicher Hitzesprung, der seinesgleichen sucht und seinen Grund in der mittlerweile übermäßigen Bedeutung der Azorenhochhitze und der nördlich verlagerten Subtropen hat. Allmählich wird es Zeit, dass man die „gemäßigten“ Breiten umdefiniert. Denn die Grenzlage teilt im Grunde Deutschland: Im Nordwesten an den Küsten noch gemäßigte Breiten (auch an den Mitteltemperaturen zu sehen), der Rest Deutschlands liegt im Grunde in den Subtropen...

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