prognose tagged posts



herbst 2015, wie war der herbst, kastanien, wetter, kaltwetter.com

Rückblick: So war der Herbst 2015 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Groß war das Leid und noch größer war die Sehnsucht nach Kühle am Ende eines Sommers 2015, der durch El Nino zu einer Hitzenaturkatastrophe geworden war.
Der Herbst 2015 enttäuschte uns im Gegensatz zu seinen 4 Vorläufern 2011-2014 nicht.
Wie der Herbst verlief, wie die Zahlen lauten und vor allem wer in der Herbstprognose von Ende August 2015 die Nase vorn hatte, betrachten wir in einem Blick zurück auf die Monate September, Oktober und November des Jahres 2015.

Der Herbst in Zahlen

Im Unterschied zu den Jahren 2011-2014 kam der Herbst gleich in den ersten beiden Monaten mit einem Temperaturmittel, das unter dem 30-Jahresmittel 1961-1990 lag, daher!
In Zeiten der Klimakatastrophe kann das getrost als ein sehr seltenes Wunder angesehen werden...

Lesen Sie weiter
Kaltwinter gegen Mildwinter, © HOA420 at commons.wikimedia.org, Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Finales Update zur Winterprognose 2015/16

Nur noch einige wenige Tage und der Herbst endet, der Winter* beginnt.
Genau der richtige Zeitpunkt, um ein letztes Mal auf die Winterprognosen zu schauen und sich endgültig festzulegen. Für die ausführlichen Argumente und Prognosen verweise ich auf meine beiden bisherigen Winterprognosen:

Grundlagen-Prognose zum Winter 2015/16: Krieg der Systeme um den möglichen Kaltwinter

Update zur Prognose: Kippt der November die Wetterlage?

Zum Abschluss werde ich mich kurz fassen und lediglich die Änderungen umreißen, da bereits in den genannten Artikeln alles gesagt wurde.

1. NASA

Die NASA schwenkt langsam um!
Waren zur letzten Prognose vor 1 Monat noch die Warmläufe überwiegend, so sehen wir plötzlich einen normalen Januar 2016 (bei dem verwendeten Mittel wäre das +1 bis +1,4 Grad über dem M...

Lesen Sie weiter
Vorglühendes (oder ausglühendes?) Lichtschwert, © Thomas S. auf flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Update El Niño: Vorglühen im Polarwirbel – Zündet bald das Warming?

Bekanntlich hängt unser Wohl und Wehe im Winter dieses Jahr vom CP El Niño ab. Erst wenn der CP El Niño auftritt und bleibt, wird es zu Warmings in der Stratosphäre kommen, die dann oben vom Weltraum sich bis zum Erdboden hindurchfräsen wie ein Lichtschwert* und dabei den Polarwirbel zertrümmern (Splitting). Bei günstiger Zerfleischungsachse kann der verformte Polarwirbel einen eiskalten Finger* nach Europa ausstrecken. Möge die Macht passend zum neuen Star Wars-Film* in den Kinos im Dezember mit uns und den Warmings sein!

Das australische Bureau of Meteorology (BoM) hat den Prognosestand der wichtigsten Modelle zusammengefasst und auf den neuesten Stand gebracht.

Zur grundlegenden Erklärung von El Niño und La Niña, sowie der Unterscheidung von CP und EP El Niño verweise ich auf me...

Lesen Sie weiter

Wetterprognose bis 10. August 2015: Hitze. Schon wieder.

Eigentlich hätten wir uns nach der katastrophalen Hitze im Juli (den Norden mal wieder ausgenommen) es verdient, dass der Herbst* langsam beginnt oder zumindest die Temperaturen so angenehm weiterverlaufen, wie es momentan noch der Fall ist – immer noch sommerlich warm mit ca. 20 Grad, aber ohne Hitzebelastung.

Leider kommt es im August 2015 so, wie es immer kommt: Der Hitzeterror kommt zurück und mit ihm die Leiden und täglichen Qualen. Dank CO2-Treibhausverstärkung und El Niño muss es natürlich gleich auch wieder völlig extrem werden.

Die Regionen im Einzelnen. (Eine Erklärung zu den GFS-Läufen finden Sie hier: GFS verstehen):

GFS Ensemble - Wetteraussichten für Frankfurt am Main, © GFS, Global Forecast System, www.wetterzentrale.de

GFS Ensemble – Wetteraussichten für Frankfurt am Main, © GFS, Global Forecast System, www.wetterzentrale.de

GFS Ensemble - Wetteraussichten für Essen; © GFS, Global Forecast System, www.wetterzentrale.de

GFS Ensemble – Wetteraussichten für Essen;...

Lesen Sie weiter

Wetterprognose bis Anfang August 2015: Kühle Phase nur eine Episode?

Der Juli 2015 ist einer der schlimmsten Hitzemonate, die jemals stattgefunden haben. Selbst im Jahr der historischen Todeshitze 2003 mit offiziell über 70.000 Hitzetoten in Europa war der Juli in Rhein-Main „nur“ 2,2 Grad über dem Mittel (während der Juni bei +4,8 Grad und der August bei +5,4 Grad über dem Mittel 1961-1990 lag).
Ebenso wie damals bekommt der Norden überhaupt nicht mit, was die Menschen südlich des Mains ertragen müssen. Wochenlange Dauerhitze und unerträgliche Hitzebelastung, vor der es selbst mit Klimaanlage* keinerlei Entkommen gibt. Arbeiter befinden sich im Ausnahmezustand. Schwangere, Ältere und selbst jüngere Menschen werden in Krankenhäuser eingeliefert, weil die Hitze den Kreislauf mittlerweile seit Juni überbelastet.
Die Meteorologen zählen mittlerweil...

Lesen Sie weiter