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März 2017: Erste Hitzetage und Kältelagen verbinden sich zu der charakteristischen Frühlingswellencharakteristik

Wetterprognose bis Ende März 2017: Die heisskalte Frühlingsamplitude

Mal früher und mal später zeigt sich der Frühling in den Wettermodellen in Form von schnell wechselnden Gegensätzlichkeiten. In diesem Jahr ist es früher der Fall. Bereits jetzt tauchen die ersten Warmtage, die viel zu hoch über dem Mittel liegen, auf. Gleichzeitig formen sich Illusionskältelagen, die in gekannter sommerlicher Brachialität abgeschwächt werden oder gleich ganz weggerechnet werden, je näher man der Pseudoerlösung kommt. So hatten wir bereits am Rosenmontag 15 Grad (im Schatten) und am heutigen Samstag bis zu grauenhafte 20 Grad in Bayern und sogar im benachbarten Österreich auf der Ofenplatte Wien deutlich über 20 Grad. Der nächste Horrorwärmebuckel ist bereits am 10.03. schon wieder in den Modellen zu sehen.

28.02.2017: Immer noch trotz Regen deutschlandweite Dürresituation; © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

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Winter-Analyse 2016/17: Der Waccy-induzierte Sandwich-Winter

Wir waren wider Erwarten mit Optimismus in den Winter gestartet. Noch im Spätsommer waren sich alle einig, dass wir vor einem deutlichen Mildwinter stehen würden – zu deutlich waren die Prognosen. Doch dann kam alles anders und das mit dem gewaltigsten Klimaereignis seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden: Dem Waccy-Effekt.

Als mit der Rekord-Schneebedeckung im Oktober 2016 auch der Waccy-Effekt einsetzte und die Arktis immer wärmer wurde, wie man es noch nie gesehen hatte, da war klar: Diese supererwärmte Arktis und die dadurch erfolgende Polarwirbelschwächung wird im Januar 2017 zu großer Kälte führen. Und genauso kam es auch. Abseits des Januars schlugen anderen Einflußfaktoren zu Buche, sodass am Ende trotz allem ein „Leichtwinter“ nur herauskam...

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Ungewohnt für New York und die Ostküste der USA: Ein Mildwinter im Januar 2017, derweil Europa endlich einmal im Wintervorteil lag.

Klimabilanz Januar 2017 (global): Amiland ist abgebrannt

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im zweiten Wintermonat Januar 2017 ausgewertet und veröffentlicht.

Das Absinken unter 3 ppm vom Dezember 2016 war wohl nur eine Schwankung. Erneut weit über 3 ppm Steigerung nur innerhalb 1 Jahres und ein alarmierender Beleg der nach wie vor rasend schnell steigenden Treibhausgase nach geologischen Maßstäben; © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Das Absinken unter 3 ppm vom Dezember 2016 war wohl nur eine Schwankung. Erneut weit über 3 ppm Steigerung nur innerhalb 1 Jahres und ein alarmierender Beleg der nach wie vor rasend schnell steigenden Treibhausgase nach geologischen Maßstäben; © NOAA

Nein, der Titel und das Bild stehen nicht in der Mode des „Trump-Bashings“, sondern weisen darauf, dass es völlig unüblicherweise an der Ostküste der USA im Januar 2017 statt Traumwinter nur Dauerwärme gab. Als Folge bekam Europa gegenläufig zur globalen Wärme-Lage eine Kaltphase durch den Waccy-Effekt der sterbenden Arktis.

Seit Oktober 2016 stellen wir nichtsdestoweniger einen überraschenden Stopp ...

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christkind, druck, roter kopf, kaltwetter.com

Klimabilanz Dezember 2016 (Deutschland): Das Christkind unter Druck!

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten Wintermonat, Dezember 2016, veröffentlicht: Deutschlandwetter im Dezember 2016 (PDF).

Der erste Wintermonat Dezember war vom Stil genauso grauenhaft wie der Dezember 2015, der als der wärmste aller Zeiten und wohl der wärmste seit einigen tausend Jahren in die Annalen einging. Auch in diesem Jahr wartete man auf Kälte, geschweige denn Schnee vergeblich. Über weiße Weihnachten kann man mittlerweile nur noch traurig lächeln (im Flachland sowieso, zunehmend auch im Bergland), während draußen bei 8 bis 10 Grad statt Eis- die Sofetenblumen blühen.

Nun ganzjährig: Endlose Dürren, hier im Dezember 2016. © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

Nun ganzjährig: Endlose Dürren, hier im Dezember 2016. © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Das Christkind wurde in diesem Jahr La Nina genannt, während im Vorjahr noch das männlich...

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Loki gegen Thor, © marvelousRoland auf flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wetterprognose bis 05. Januar 2017: Kampf gegen Loki, den Sofetenlord des Chaos

Das Wetter basiert grundsätzlich auf der Beobachtung, dass bereits kleine Änderungen der Anfangsbedingungen zu extremen Folgen führen und diese mit ansteigender Zeit zunehmen. Das nennt man Chaostheorie oder Chaos-Effekt. Wenn man diesem Umstand, weshalb kein Mensch und auch noch kein Computer der Welt das Wetter länger als 5 Tage im voraus berechnen kann, eine Gestalt verleihen würde, dann wäre dies der „Lord des Chaos“. In den germanischen Mythen entspräche dies dem Gott Loki, der die Götter verrät und dessen Tragödie Teil eines Weges ist, der zu Ragnarök führt – den Weltuntergang.

Temperaturkarte Deutschland Stand: 19.12.2016 mit warmen Norden und eher kühlen Süden. Zufall oder La Niña-Folge?, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Temperaturkarte Deutschland Stand: 19.12.2016 mit warmen Norden und eher kühlen Süden. Zufall oder La Niña-Folge?, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Der Chaos-Lord Loki scheint dummerwei...

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