Ostbayern: Eine Reise in die germanische Vergangenheit, in Traumwelten, Berge und ... Kühle!
Ostbayern: Eine Reise in die germanische Vergangenheit, in Traumwelten, Berge und ... Kühle!

Soeben zurück aus dem Urlaub.
Ein Urlaub von der Arbeit, aber auch von der Klimakatastrophe und der Hitze Tropenhessens …
Mich hatte es innerdeutsch nach Bad Kötzing im Osten Bayerns, ins Zellertal verschlagen. 400 Meter ü. N.N. und somit in die Mittelgebirge, genauer gesagt am Kaitersberg, der selbst 1133 Meter ü. N.N. am höchsten Punkt erreicht. Gefallen hat es mir dort sehr gut (auch wenn ich sonst absolut gar keine Bindungen zu Bayern habe verwandtschaftlich und historisch betrachtet). Die Menschen waren offen, hilfsbereit, die Küche war die eine oder andere Sünde wert und dann das Wetter! Tu felix Bavaria – Du, glückliches Bayern …

Mitten in den Bergen in einer großen Blockhütte, die ich inklusive der dortigen hilfsbereiten und äußerst gastfreundlichen Familie Geiger nur jedem als Urlaubsziel empfehlen kann (http://www.ferienhaus-geiger.de/), hatten wir einen fantastischen Blick auf nebeldampfende typisch bayrische Tannenwälder und eine sofortige Anbindung an die Wanderwege* vor der Haustür – und eine für in der Nähe des Frankfurter Flughafens Lebende völlig surreale Stille.

Ich will nicht mit Urlaubserinnerungen langweilen, aber für Reisewillige würde ich gerne 2 herausragende Orte vorstellen, die sich antimainstream lohnen.

(1) „Wildgarten“ in Furth im Wald

Der Wildgarten ist wohl kaum etwas für Sofeten ;-)
Der Wildgarten ist wohl kaum etwas für Sofeten 😉
Germanisch-frühmittelalterliche Träume einer anderen Zeit und eine Vordeutung auf den November
Germanisch-frühmittelalterliche Träume einer anderen Zeit und eine Vordeutung auf den November

Der „Wildgarten“ ist eigentlich ein völlig unpassender, unattraktiver Name für einen der genialsten Orte in Deutschland. Der Begründer hat gegen viele Mainstreamvorurteile ein großes Gelände gekauft und dort kreativ „gewütet“ (im positiven Sinn). Mit viel Feinsinn und Fingerspitzengefühl finden sich dort eklektisch Ahnungen von germanischen Völkerwanderungszeiten, skurrile Skulpturen, gruselige Orte und Szenen, schockierende Schädelpfähle im Moor, aber auch Wissenswertes zur Natur (ohne dass es dröge wird wie bei den sonst üblichen „Lehrpfaden“ – so kann man einen ganzen See „unterwandern“ und über Schaufenster beobachten). Das Ganze eingebettet in eine sehr weitläufige Anlage, die gleichsam zum Wandern und Erkunden einlädt.
Dabei verliert man zwar nie die Übersicht über den Rundweg, dennoch schafft es der Wildgartenbegründer dem Besucher dabei immer das Gefühl zu geben, er entdecke die fantastischen Überraschungen von Natur und Kunst ganz allein und exklusiv. Zwei kleine Gärten im Garten waren dabei herausragend: Ein echter Irrgarten mit skurrilen Orten und eine nachgestellte „Wildnis“ wie ein verfallenes Moor aus verrottenden Bäumen mit dutzenden magischen Wundern zum Staunen.

Ein Tyrannosaurus, der nicht laut-polemisch und amerikanisch brüllt, sondern subtil knurrt, wenn man vorübergeht ...
Ein Tyrannosaurus, der nicht laut-polemisch und amerikanisch brüllt, sondern subtil knurrt, wenn man vorübergeht …
Moore und Geister - eine ästhetische Verbindung
Moore und Geister – eine ästhetische Verbindung
Eine Schädelwarnung.
Eine Schädelwarnung.
So würde ich gerne mein Grundstück als Warnung an Sofeten auszeichnen ^^
So würde ich gerne mein Grundstück als Warnung an Sofeten auszeichnen ^^

Der „Wildgarten“ ist sicher nichts für sofetische Hohlbirnen, aber wer mit dem eigenen Geist etwas anfangen kann, der findet hier eine Wunderwelt der Inspiration und Kreativität und 1000 Ideen, dass man ins Verzücken gerät! So unorthodox und kreativ, dass man einen zweiten Garten dieser Art sicher nirgendwo sonst in Deutschland finden wird – fernab von vorgekauter Touristenmoderation. Ich hatte während der gut zweistündigen Begehung das Gefühl, wie in einem Fantasyrollenspiel in einem Quest mich zu befinden, wo immer neue geheimnisvolle Orte und Objekte auftauchten und ich nie enttäuscht wurde. Überflüssig zu erwähnen, dass Kinder mit ihrem offenen Geist diesen Ort auch später noch im Erwachsenenalter erinnern werden, denn er ist voller Zauber.

Der Wildgarten ist wohl kaum etwas für Sofeten ;-)
Ein Ort, an dem die Zeit stehenbleibt, die Wolken am Himmel erstarren und man altert nicht …
Wurde hier der Baum zur Frau oder verwuchs eine Leiche im Boden mit dem Baum je höher der Baum wuchs?
Wurde hier der Baum zur Frau oder verwuchs eine Leiche im Boden mit dem Baum je höher der Baum wuchs?

LINKS
Website Wildgarten in Furth im Wald
GoogleMaps Wildgarten in Furth im Wald


(2) „Flederwisch“ in Furth im Wald

Mitten in der Dunkelmine: Ein riesiges Dampfmaschinenmonstrum, das vor sich hinröhrt.
Mitten in der Dunkelmine: Ein riesiges Dampfmaschinenmonstrum, das vor sich hinröhrt.
Ein Arbeitspult eines Wissenschaftlers im 19. Jahrhundert mit Technikromantik und skurrilem Humor ;-)
Ein Arbeitspult eines Wissenschaftlers im 19. Jahrhundert mit Technikromantik und skurrilem Humor 😉

Im Themenzentrum des „Flederwisch“ steht der Steampunk*.
Wer damit nicht vertraut ist: Ähnlich wie Gothic* und Fantasy handelt es sich dabei um eine künstlerische Interpretation einer virtuellen Kunstwelt, deren Eckpfeiler in diesem Fall aus den Bereichen Viktorianisches Zeitalter (19. Jahrhundert) und seinen heute als romantisch empfundenen (Mode-)Aspekten, der frühen Industriellen Revolution (Dampfmaschinenzeit, daher „Steam“ = Dampf) und einer eher technikorientierten Fantasy bestehen.
Diese letztlich widersprüchlichen Elemente bilden auf gelungene Weise zusammengesetzt einen Spannungsbogen, der ästhetisch äußerst fasziniert. In grandiosen Romanen wie Neuromancer* von William Gibson oder auch in Filmen wie „Blade Runner“* mit Harrison Ford und Rutger Hauer wurden diese früh umgesetzt und beschrieben. Heute hat sich daraus eine Bewegung von Gleichgesinnten gebildet, die sich regelmäßig treffen und ihre zumeist selbstgebauten Kostüme, Waffen und Fahrzeuge präsentieren.

Ein Fernrohr mit Kristall? Eine Kanone? Ein Teleskop für Astronomie?
Ein Fernrohr mit Kristall? Eine Kanone? Ein Teleskop für Astronomie?
Ein "Viktorianischer Sitzflügler". Mal was anderes als das 1000. Spielplatz-Schaukelpferd (meine Tochter hob trotz der Flügelbewegungen einfach nicht ab, obwohl ich ihr versprochen hatte, dass es funktioniert ;-) )
Ein „Viktorianischer Sitzflügler“. Mal was anderes als das 1000. Spielplatz-Schaukelpferd (meine Tochter hob trotz der Flügelbewegungen einfach nicht ab, obwohl ich ihr versprochen hatte, dass es funktioniert 😉 )

Der Flederwisch hat diese Thematik mit Feingefühl und Kreativität hervorragend umgesetzt – nicht zufällig, ist einer der Begründer doch mittlerweile ein anerkannter Name in der Szene. Ich habe mit ihm im Flederwisch gesprochen und festgestellt, dass er von einer nichtintellektuellen, rein handwerklichen Seite an das Thema herangeht. Gerade weil ich in dieser Hinsicht völlig unbegabt bin, habe ich ihm meinen höchsten Respekt für seine Leistung ausgesprochen, die am Anfang nur ein Liebhaberprojekt und keine touristische Attraktion war.
Allein an der (von mir nach den Borg aus Star Trek so genannten) „Borgqueen“ hat er mit seinem Kollegen Monate gearbeitet. Und wie bei der Schriftstellerei gelingen die Inspirationen und Umsetzungen nie auf Kommando. Immer wieder ging er an dem Puppentorso vorüber, im Kampf mit Ideen und Gedanken, bis ein Meisterwerk des Steampunk entstand und das ist es wahrlich! Es ist sogar vollbeweglich und das Kameraimplantat als Auge starrt einem beim Besuch im Cafe gelegentlich an und man vernimmt ein unheimliches, hydraulisches Sirren wenn sich der Kopf bewegt 😀

Ein Minengefängnis mit Kristallturm. In dem Gefängnis haben meine Tochter und ich allerlei Geschichten um das Gefängnis und die Kristalle gesponnen. Waren es Magier, die mit den Kristallen ihrer Kräfte beraubt wurden?
Ein Minengefängnis mit Kristallturm. In dem Gefängnis haben meine Tochter und ich allerlei Geschichten um das Gefängnis und die Kristalle gesponnen. Waren es Magier, die mit den Kristallen ihrer Kräfte beraubt wurden?
Episch! Die "Borg-Queen" wie ich sie nenne ... vollbeweglich. Das perfekte Symbol für Steampunk. Allein die Brüste aus Edisonbirnen sind der Hammer ^^
Episch! Die „Borg-Queen“ wie ich sie nenne … vollbeweglich. Das perfekte Symbol für Steampunk. Allein die Brüste aus Edisonbirnen sind der Hammer ^^

Auch mit der düsteren, herrlich dunkel gehaltenen „Mine“ mit der riesigen Dampfmaschine als quasi Monstrum im Zentrum des Dunkels ist etwas gelungen, das man in unserer sauberen, lichtdurchfluteten kranken Welt vergeblich sucht: Eine Atmosphäre des Düsteren, aber auch des seelisch Warmen, eine technische Maschine die aus dem Dunkel geboren wird wie jede Idee im Geist. Sie mag beinahe symbolisch für eine Epoche stehen, die sich heute zu einem wahren Monster entwickelt hat, indem sie ihre Kinder in ihren klimatischen CO2-Folgen fressen wird … gleichzeitig wirken die Laboratorien wie alchemistische Labore, in denen die uns bekannte Wissenschaft und Technik nur in frühen Ansätzen erkennbar ist. In diesem Geflecht vermischen sich Grusel, technisches Potential einer Reise zu den Sternen mit Aberglauben, Legenden und Mythen und einer gehörigen Portion technischer Romantik.

Das "Nemo-U-Boot" - ein Spileplatz der anderen Art für Kinder (und die, die es geblieben sind)
Das „Nemo-U-Boot“ – ein Spileplatz der anderen Art für Kinder (und die, die es geblieben sind)
Das schönste Café, das ich je gesehen habe!
Das schönste Café, das ich je gesehen habe!

Im „Flederwisch“-Garten gibt es jedoch ebenso „normale“ Lustbarkeiten wie das Goldgräbercamp, wo man selbst Gold waschen kann, eine Edelsteinsieberei, wo man Edelsteine* aus Sand sieben kann, ein Armbrustschießstand, aber auch einzigartige kreative Spielzeuge für Kinder wie das Steampunk-U-Boot, das an „1000 Meilen unter dem Meer“ erinnert und wo Kinder allerlei Bestandteile von innen bewegen können, darunter auch ein Spiegelperiskop.
Ähnlich wie beim „Wildgarten“ kann man unzählige Dinge entdecken in einem Gelände, das ein wenig chaotisch wirkt, aber bewusst so angelegt ist und den Charme einer unaufgeräumten Schublade besitzt, die man lange Zeit nicht mehr geöffnet hat – man entdeckt ein Kleinod nach dem anderen und wer über Fantasie verfügt, spinnt (vielleicht auch mit seinen Kindern) allerlei Geschichten um die Kristalle, um die technischen Wunderdinge, einen Kerker in einer Mine und vieles, vieles mehr.

LINKS
Wikipedia: Steampunk
Website des Flederwisch in Furth im Wald
GoogleMaps: Flederwisch

Sollte es mich noch einmal nach Ostbayern verschlagen, würde ich Sankt Englmar das nächste Mal wählen. Laut Einheimischen das „Sibirien“ Bayerns (abgesehen von der der Region um Hof). Die Fahrt zum ebenfalls empfehlenswerten physikalischen Experimentiermuseum „XPerium“ war der absolute Hammer. Nebel war bisher für mich ein grauer Schleier in der Ferne, sodass man den Horizont nicht erkennen kann. In St. Englmar sah ich dann den dicksten Nebel meines gesamten Lebens:

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Insgesamt war es wettertechnisch im ostbayrischen Urlaub so völlig anders als in Tropenhessen: Seltsamerweise (leider) sonniger, aber auch regelmäßig ca. 3 Grad am Tag kühler, selbst in den Warmphasen. Dafür war es nachts entweder richtig superwarm mit 11 Grad (und Mückenschwärmen, aber eher den kleinen, nicht den riesigen Tropenhessenmücken) oder richtig kalt mit 3 Grad samt mir völlig unbekanntem Raureif und beinahe täglichem Morgennebel.
Klimatisch kann man also durchaus Bayern als „glückliches Bayern“ bezeichnen mit Ausnahme der Tage, in denen der Föhn von den Alpen mit seiner Hitzepeitsche wütet.

Am Ende gab es noch einen meteorologischen Augenöffner. Da liest man sich jahrelang in meteorologische und klimatologische Fachlektüre ein, müht sich mit  Synoptik, Isobaren, Hoch- und Tiefdruckgebieten. Es muss erst ein Bayer kommen, der mit einer genialen Idee das Wetter mit 100% Trefferquote vorhersagen kann. 😉

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  • Martin

    Willkommen zurück aus dem Urlaub! 🙂

    Schön, dass du in einer Gegend in meiner Nähe Urlaub gemacht hast! 😉 Bin dort selbst viel unterwegs! 🙂
    Ich muss gestehen, dass ich den „Wildgarten“ noch gar nicht kenne! Muss ich demnächst auch mal hinfahren! 🙂 Danke für den Tipp! Klingt wirklich sehr interessant! 🙂

    Zu deinen Urlaubszielen:

    Bad Kötzing: Sehr schöne Gegend zum Urlaub machen, aber für dich wahrscheinlich auch nicht die optimalste Wohngegend, da das Zellertal zusammen mit dem Pfahl bei Viechtach sogenannte „inneralpine“ Täler sind (gut inneralpin ist vielleicht übertrieben 😀 ). Das heißt da ist es für die Gegend sehr trocken. Teils fällt dort weniger Niederschlag als im Donauraum. Dementsprechend gibt es dort auch relativ wenig Schnee im Winter…dafür dann bei böhmischen Wind schönen Rauhreif und Nebelbänke (vor allem über dem Kaitersberg).

    Sankt Englmar: Auch ein toller Ort. Ist von uns aus (Regensburg) auch immer der erste Anlaufpunkt, wenn es gilt der Hitze zu entfliehen oder den ersten Schnee zu erhaschen 😉 Leider ist der Ort in der Hauptsaison recht überlaufen… Da bin ich dann lieber im unteren bayerischen Wald (Haidmühle, eines der Kältelöcher Deutschlands! 😉 ) Dort ist meistens weniger los und es ist auch etwas ruhiger 🙂 (Vielleicht wäre das auch mal was für dich! Dort gibt es teilweise sogar im Sommer Nachtfröste! 😉 )

    Aber schön, dass du einen entspannten Urlaub hattest und du dich von Tropenhessen etwas erholen konntest! 😉 (Meine Eltern sind dort im Moment auf Verwandtenbesuch. Dort hatte es heute 19°C!! 🙁 )

    • Da spricht der Kenner der bayrischen Gefilde 😉
      Wir hatten im Urlaub genau richtige Dosierungen an Niederschlag: ca. 4 Tage herrlichen Regen (sowas kennt man in Tropenhessen ja nicht mehr), Rest trocken – beim Wandern sind Wolken ohne Regen das Optimum. Gegen Niesel habe ich nie etwas, aber bei Dauerregen 4 Stunden wandern ist jetzt auch nicht das Beste. Zwar besser als bei Dauersonne, aber da braucht man schon eine regendichte Kleidung unter der man dann wie die Seuche schwitzt.

      2017 geht es 2x in die Heimat nach Ostfriesland im Urlaub. Bayern war bisher ein weißer Fleck auf meiner Landkarte. So schön wie in Skandinavien ist es zwar nicht, aber nennen wir es mal das deutsche Skandinavien 😉

      • Evgenij Mansurov

        wie schmeichelhaft! Schade nur das bei uns in der Voralpengobi (auch Bayern) keine 100 km entfernt nicht mal annähernd so schön ist wie dort

        • Das mit Skandinavien bezog sich natürlich auf Ostfriesland 😉
          Für einen Vergleich mit Bayern fällt mir nichts ein – es ist halt schon ein einzigartiges Land, in mancherlei Hinsicht 😉

      • Manuel S.

        Da haben Sie es ja richtig gut! Bei mir geht es im Urlaub leider immer nach Spanien, da meine Familie mütterlicherseits Spanier sind und auch die meiner Frau. Mit Urlaub an der Nordsee, im Osten oder in Skandinavien kann ich nur träumen!

        • Ausklinken und selber Urlaub auf eigene Faust planen? So als Idee und Lösungsansatz? 😉

          • Manuel S.

            Naja. Im Sommer geht es gerade noch so, weil sie an der Atlantikküste leben. Insofern ist es sogar dem Rhein-Neckar Gebiet vorzuziehen. Wir überzeugen sie gerade, bei uns im Winter auf Besuch zu kommen. Das würde uns die Reise ersparen und wer weiß, vielleicht wäre so der eine oder andere Abstecher in klimatisch günstigere Gegenden möglich.

          • Viel Glück, das würde einiges erträglicher gestalten. Wobei ich Spanien selbst mit seiner Kultur, der Reconquista, der oft von dunklen, schwermütigen Aspekten geprägten Aspekten durchaus viel abgewinnen kann, nur halt nicht als Urlaubsort.

          • Manuel S.

            Dunkel und schwermütig war diese sicher, mit einer gewissen pathetischen Eleganz sogar, doch ist sie seit langem verkommen, wenigstens meiner Meinung nach, und hat bis auf ein paar erstklassige Mahler in den letzten 300 Jahren kaum Nennenswertes zu unserem Kulturkreis beigetragen. Wobei das wahrscheinlich das Schicksal aller Kulturen ist, die, sobald sie ihren Zenit überschreiten, untergehen, mal schneller, mal langsamer.

          • Sehr gut formuliert und beobachtet. Exakt so sehe ich das auch.

      • Martin

        Hehe 😀

        Ja, da geht es mir so wie dir. Am liebsten bin ich wandern bei stark bewölktem oder bedecktem Himmel. Bei Sonnenschein gehen nur kleine Waldwege, da die großen Forststrassen ja vor allem im Sommer kaum bis keinen Schatten bieten…
        Ein kurzer Schauer macht mir auch nix aus, aber ja Dauerregen ist dann auch nicht gerade das Beste…dann lieber Dauerschneefall! 😀

        Ich finde wenn man Schweden als Vergleich nimmt, kommen am ehesten die großen Waldgebiete im nördlichen Brandenburg/südlichen Mecklenburg ran. Dort hab ich mich schonmal wie in Schweden gefühlt 😉 (Ist halt leider im Sommer oft recht heiß und trocken dort…)

        Ostfriesland muss ich gestehen war ich auch noch nicht. Nur Nordfriesland und dann weiter nach Dänemark 😉 Aber ich bin eh einer, der im Urlaub so schnell wie möglich aus Deutschland raus will 😀

        • Mir gehts immer umgekehrt. Irgendwie komme ich nie aus Deutschland raus ^^ Hat aber auch mit unseren Hunden zu tun, die ich nicht zurücklassen will (Island geht dann schon mal nicht). Und mit den Kosten. Und mit der Zeit – als Selbstständiger sind mehr als max. 14 Tage am Stück nicht drin und wenn man schon 2-3 Tage für eine Anreise mit Auto nach Skandinavien braucht, hat man von den restlichen Tagen auch nicht mehr sehr viel.
          Na ja, mal sehen was die Zukunft so bringt ^^ Insgesamt bin ich eher ein Typ, der zu viele Eindrücke in zu kurzer Zeit gar nicht haben will. Stattdessen liebe ich es wie eine Katze an einem fremden Ort zu verharren und in die Atmosphäre einzutauchen. Kontemplativ. Das dauert seine Zeit ^^

          • Martin

            Ok, jedem so wie es ihm am besten passt 🙂 Ich bin gern viel in kurzer Zeit unterwegs. Ich versuche immer in kurzer Zeit sehr viel anzuschauen. Ist zwar manchmal recht anstrengend, aber man lernt dementsprechend viele neue Gegenden und Sachen kennen 🙂 Aber da ist ja auch jeder Mensch anders.

            Das mit den Hunden war früher bei meinen Eltern auch ein Problem. Da gehen dann Ziele wie Großbritannien oder Skandinavien (außer Dänemark) recht schlecht…seitdem unser Hund gestorben ist „nutzen“ sie sozusagen die Zeit ohne Hund aus, an die Orte zu kommen die mit Hund schwieriger zu erreichen sind. Weil irgendwann schaffen sie sich bestimmt wieder einen Hund an 😉

          • England samt Irland funktioniert rein rechtlich sehr gut kann ich da als Tierarztpraxismitinhaber berichten, wenn man weiß wie es geht. Dänemark ist leider ein sehr hundeunfreundliches Land, das kann man schon Tierquälerei auf Staatsgeheiß nennen …

          • Martin

            Da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Wir waren jahrelang in Dänemark jedes Jahr mit dem Hund im Urlaub und hatten nirgends Probleme (gut, außer im Tivoli in Kopenhagen war Hundeverbot…). Die Strände waren alle mit dem Hund komplett zugänglich (auch unangeleint), nie hatte sich einer beschwert und auch auf den Campingplätzen wurde der Hund freundlich empfangen.
            Inwiefern meinst du denn dass es hundeunfreundlich ist?

          • Hunde werden nach dem Hundegesetz in Dänemark nicht nur ähnlich wie im BGB (mittlerweile vom Wortlaut revidiert) als Gegenstand klassifiziert, sondern es war erlaubt, dass beispielsweise Grundbesitzer Hunde, die ein Grundstück betraten erschossen werden durften. Auch die Polizei verfuhr rigoros, dass nach mir vorliegenden Fällen ohne eine Begründung (durch Fehlverhalten) sog. „Kampfhundrassen“ per Gesetz eingeschläfert wurden. Wer sich in der Veterinärmedizin auskennt, weiß, dass Kampfhunde in 99,9% sogar sehr einen sehr lieben Charakter haben und nur der Mensch durch perverse Absichten aus Hunden Kampfmaschinen macht. Ein Dackel ist sogar grundaggressiver als ein Kampfhund ^^ (wegen der fehlenden Größe und Kieferkraft dann aber kein so großer Gefährdungsfaktor. Trotzdem gibt es bei Dackeln die meisten Beißvorfälle in Deutschland).

            Das dänische Hundegesetz ist zwar offiziell mittlerweile unter dem Druck der Öffentlichkeit entschärft worden, dennoch besteht nach wie vor ein großes Risiko, wenn man im Urlaub in Dänemark mit den Behörden in Konflikt geraten sollte.

            http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Danemark

          • Martin

            Ok, das wusste ich wirklich nicht!! Danke für den Artikel!

            Da haben wir ja richtig Glück gehabt, dass unser Hund kein fremdes Grundstück betreten hat oder sonst nichts angestellt hat!

      • Skandinavien find ich toll wegen der Polarlichter ganz im Norden. Allerdings hätte ich das Ganze mal gern mit richtig viel Kälte. Meine letzten beiden Reisen dorthin waren leider von Mildtemperatureinbrüchen geplagt:-( Wüßte gern mal was dort die beste Reisezeit ist, um auch wirklich die Kälte und nicht den von Süden reindrängenden Mildsiff zu erwischen…

  • Polizeiarztausbilder

    Toll Michael, dass Du Dich im ehemaligen Fernen Osten West-Deutschlands gut erholt hast! Der Bayerwald hatte schon seit jeher seine verborgenen Reize, nicht nur wegen der angrenzenden CZ. 1980 waren wir in Mauth und Finsterau. Im Sommer war es morgens an die Null Grad. Ich war als kleiner Zwuckel im T-Shirt unterwegs und fror wie blöd. Aber es war ein angenehmes Frieren:-) Dort erkannte ich meinen Bezug zur Natur. Die Musik in dem yt-Video wird zirka ab Minute 13 so richtig geil, insbesondere verstärkt durch das mystische Flair, welches die leuchtenden Metall-Titten der „Borg-Queen“ uns in einer ganz besonders surrealen Weise vermitteln wollen. Tolle Ferienwohnung überdies! Hattet ihr die Suite?
    Schönen Sonntag!

    • Danke, Boris 😉
      Bis auf die nennen wir es mal skurrilen Fahrkünste von tschechischen Autofahrern war von Todesstreifen auch nichts mehr zu sehen 😛
      Wir hatten die Blockhütte. Die Natursuite sozusagen. Die anderen Ferienwohnungen sind aber auch zu empfehlen.

  • MINDERQUEST
    • Michael Bodin

      Da ist jetzt nicht wirklich viel draus zu lesen !!!!

    • Polizeiarztausbilder

      Am 11.11. beginnt der Karneval soll das heißen.

    • Michael Bodin

      Ansonsten wird bei mir für den 11.11. tagsüber eine Temperatur von 3 Grad angepriesen, nachts -4 Grad.
      Wenn Du das damit meinst…

  • Michael Bodin

    Wenn das in Italien so weitergeht, dann steht morgen in der Zeitung mit den 4 Buchstaben :

    “ Bricht Italien auseinander ??? “

    Heute erneut schwere Erdbeben in Mittelitalien. Gegen 08.00 Uhr ein Beben der Stärke 6.5 und diverse Nachbeben im deutlichen M4 Bereich. Tiefe der Beben 9 – 11 Km.
    Die Bruchzone wird die letzten Wochen immer aktiver.

    • Polizeiarztausbilder

      Nicht nur die afrikanischen Flüchtlinge drängen nach Europa, leider auch die afrikanische Platte:-(

  • Alptraum der Sofeten

    Hört sich nach einem guten erholsamen Urlaub an.

    • Das stimmt in der Tat. Vor dem Urlaub war ich wirklich auf dem Zahnfleisch nahe am Burnout. Immer wieder erstaunlich, dass 2 Wochen genügen, um wieder sich vollständig zu erholen. Umso besser ^^

      • Alptraum der Sofeten

        Schön zu hören 🙂
        Bin echt gespannt was da noch den Rest des Jahres und nächstes Jahr bis März passiert Wettertechnisch. Aber auf einen Winter total Ausfall bin ich auch schon vorbereitet. Bin echt skeptisch ob die Großwetterlage noch lange den Atlantik blockiert. Oder ob das dann überhaupt noch mal im Winter passiert.

        • Da die Sonnenflecken weiterhin niedrig sind und bis 2021 noch weiter sukzessive runtergehen, sehe ich die Atlantikblockade eher als Dauerzustand idealerweise. Vor Überraschungen ist man natürlich nie gefeit und auch ich rechne mit allem. Dr. Cohen sieht es übrigens ebenso und man spürt wie bei uns in seinem Blog die Begeisterung über die abstrusen Entwicklungen und auch den irre warmen Nordpol und den frühesten Polarwirbelsplit aller Zeiten im November. Aber auch er hält sich die Hintertür frei und sagt: Die Nordhemisphäre schwimmt in der Klimakatastrophenhitze. Wenn die Wetterlage eine dynamische Kälte nicht erzwingt, kann auch der stärkste Supermildwinter aller Zeiten auf uns zukommen (auch wenn es derzeit nicht danach aussieht).

  • Snow Patrol

    Heute Sonnenuntergang bereits um 17Uhr3Min über dem Pfälzer Wald im W:-)

    • Alptraum der Sofeten

      Jo war herrlich früh heute 🙂

    • Genial, oder? Eintauchen ins Dunkel und genießen, genießen, genießen, so kurz es auch dauert, Mitte Januar ist es im Grunde schon wieder viel zu hell.

  • A.R.

    Ach ja sorry hab mobil geschrieben da ist es manchmal etwas wirr

  • Alptraum der Sofeten

    Hi Willkommen.

  • *g* Sommerfreunde sind ok, sieh es einfach so: Meine Schreibe ist eine Kampfrhetorik nur gegen Sofeten, die partout kein Verständnis für Kaltwetter aufbringen wollen und ich habe mit der Gründung dieser Seite aufgehört, pazifistisch zu reagieren nach endlosen erlebten Beleidigungen in diversen Wetterforen. Ich hatte auf gut deutsch gesagt die Schnauze voll.

    Letztlich ist die Assoziation von einer Jahreszeit oder „Wetter“ mit Gefühlen auch von Erfahrungen und dem eigenen Charakter geprägt. Ich liebe die subtilen Töne normalerweise und konnte auch schon als Kind mit dem „lauten“ Sommer (optisch und akustisch laut) nichts anfangen und auch nicht mit seiner Oberflächlichkeit. Wer andere Erfahrungen gemacht hat, der hat auch andere Gefühle zum Sommer und das ist ja völlig ok. Vielleicht hätte ich mich statt im melancholischen Herbst und Winter im Sommer die erste Liebe erleben sollen, vielleicht wäre dann meine Einstellung heute nicht so radikal. Aber ich bezweifel es lol 😉

    So oder so hoffen wir einmal auf eine Winterüberraschung, die einem den Kiefer herunterklappen lässt. 😀

    • Oh ja, nen richtigen Winter hätt ich so gern mal wieder.

  • Snow Patrol

    Willkommen! Keiner macht Dir einen Vorwurf, weil Du dem Sommer bei Euch was abgewinnen kannst. Bei den geilen morning-temps^^hehe

  • Michael Bodin

    Ich bin sehr zuversichtlich, dass es heute Nacht den ersten leichten Frost hier geben wird. Um jetzt 21 Uhr habe ich hier nur noch 1,3 Grad und die Nacht ist noch lang….

  • Snow Patrol

    Jetzt sind endlich diese allabendlichen Sofetenhorden von ihren Grills verbannt und bereits morgen ist schon wieder dieses unsägliche Halloween. Ich wünsche deshalb allen Rotzlöffeln abgedunkelte Häuser, verschlossene Türen und deren dahinter gaffenden Eltern eine Schwiegertochter namens Jennifer Rostock:-((
    Zu ihrer Anti-Sexismus-Kampagne: Wie sich jemand tätowiert, geht mich nichts an. Solange die Nadel vor
    dem Hirn halt macht. Da bin ich mir bei Frau Weist allerdings nicht so
    sicher.
    Also morgen müsste Martin Luther wiederauferstehen und Petrus#Aufschrei Wetterlaune reformieren und zwar am 31.10. zwischen 15 und 24 Uhr mit orkanartigen Zwangsschneestürmen, meterhohen Verwehungen und Windchill von minus 45°C:-)

  • Michael Bodin

    Wie ich gedacht hatte, gab es heute Nacht den ersten Frost in Schwante. Heute früh um 05:30 Uhr Minus 2,4 Grad, jetzt aktuell um 08:00 Uhr noch Minus 0,4 Grad.
    Die nächsten Tage werden herrlich.
    Kai Zorn in seinem neuen Video ist auch skeptisch ob Winter light oder breit :

    http://www.wetter.com/videos/kolumnen/kais-kolumne-wintereinbruch-light-oder-breit/5815f23bcebfc0ef338b458f

  • Jo1965

    Welcome back! Und diese Woche geht’s der Muffwärme auch in Tropenhessen endgültig an den Kragen: https://uploads.disquscdn.com/images/44a90142170de25a5388a89c323627924ec5515f54c5ac74237dd38cc84375d1.gif

  • super Tip, muß ich mir merken. München hatte auch die letzten Wochen sehr oft Morgennebel, die letzten Tage zwar tagsüber Sonne, aber die Temperaturen nicht höher als 10°C. Witzigerweise sitzen die Bayern trotzdem im Biergarten (ich glaub das würden sie auch bei Minustemperaturen tun, solange nicht irgendwelcher Niederschlag vom Himmel kommt).

    • Martin

      Gestern Nachmittag gegen 16Uhr haben in Eichstätt in einem Tal zwei Häuser auch schön gegrillt. Dank der bereits einsetzenden Inversion am Abend stieg der Rauch natürlich nicht mehr auf, sondern blieb schön im Tal hängen…somit war dann das ganze Tal raucherfüllt…zum Glück wohn ich nicht da 😀

  • Eifelhexe

    Willkommen zurück. Ja, der bayrische Wald ist schon schön. Heute mittag war ich bei ca. 12° mit meinem Hund im Nationalpark Eifel unterwegs.Herrlich- kühl, sonnig mit goldenem Laub.Jeder Schritt raschelt unter den Füßen, und es gibt auch noch die Herbstfärbung, welcher jetzt ausgeprägt da ist und vom kommenden Winter kündet.
    Für das Wochenende ist dann Vollherbstwetter angekündigt-freu- mit ersten Flocken. 1995 wurde mein Sohn geboren im Oktober, um den 20.10. gab es tagsüber um die 20-21°, 4 Wochen später hatten wir 20 cm Schnee.
    Ich wünsche mir das nochmal für diesen Winter.
    Nur keinen „Martinisommer“ wie letztes Jahr, 11.11. 18° und keine Spur von Nebel, Sturm oder Regen.

    • Danke 🙂
      In den Mittelgebirgen ist es wirklich erträglich, aber hier war heute wieder deutlich, wie besch…eiden das Wetter ist: 16 Grad, Dauersonne, zum Kotzen. Ich renn hier im T-Shirt rum und gärtner das Efeu weg. Im Urlaub auf gut 400 Meter ü.N.N. war es genau richtig… 4 Grad kühler, morgens vor allem richtig kalt. Da ließ es sich aushalten. Schon erstaunlich diese Unterschiede.
      Aber auch bei Hussing ist ersichtlich, welche Region (schwarze Zahlen) am wärmsten ist (neben Düsselsdorf). Gut, dass ich derzeit plane, umzusiedeln nach Ostfriesland. Wird zwar Jahre dauern (für Selbstständige ist das ein reine Chaos und alles andere als so einfach wie für normale Arbeitnehmer), aber wir versuchen es. Man kann hier von April bis September einfach nicht mehr leben, vollkommen unerträglich.

      http://www.bernd-hussing.de/TT31.jpg
      (c) Bernd Hussing http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

      Die letzten beiden November 2015 und 2014 waren die Hölle mit 7,5 Grad (Allzeithitzerekord!) und 6,5 Grad Celsius. Ausgerechnet der schönste aller Monate wird zum Sommer, es ist zum Kotzen. November – das war früher mal laublose Bäume düsterer Ästhetik, 5 Grad und Nebel. Heute ist es nur noch ein sofetisches Trauerspiel. Aber wie es momentan aussieht, könnten wir (zumindest teilweise) Glück haben, selbst wenn heute zu Samhain zum 3. o der 4. Mal in Folge statt angemessenem Gruselwetter Sommer herrscht.

  • Eifelhexe

    Moinsen, was haltet ihr von dem Berichthttps://www.welt.de/vermischtes/article159149134/Das-spricht-fuer-einen-bitterkalten-Winter-in-Deutschland.html?wtrid=socialmedia.email.sharebuttonein.? es wäre zu schön,,,,,,,

    • Fasst oberflächlich die von mir vorgestellte Lage zum Winter zusammen.
      Die Indizien sind vom Polarwirbel und anderen Aspekten (Schneedecke Sibirien, warmer statt kalter Nordatlantik) ideal für einen kalten Winter. Aber solange die Großwetterlage nicht diese Kälte „anzapft“, verhungern wir wie in den Vorjahren am ausgestreckten Arm von Skadi.
      Ob es dazu kommt, kann niemand vorhersagen, weil sich die meteorologischen Wetterlagen max. 7 Tage im voraus prognostizieren lassen. Es kann also genauso gut kommen, dass die Westdrift wegen fehlender Atlantikblockade einsetzt und wir wie in den beiden Vorjahren einen Westdriftmildwinter der Superlative bekommen und die vorhandene Kälte einfach nicht zu uns kommt, sondern in Sibirien bzw. in der arktischen Region verbleibt.
      Man kann es auch positiv umdeuten: Der Winter 2016/17 wird entgegen den noch Ende des Sommers sehr sicheren Mildwinteraussichten extrem spannend.

  • Eifelhexe

    Danke fpr deine ausführliche Antwort. Da wollen wir doch mal das Beste hoffen.