Wird der gleiche El Nino, der uns im Sommer 2015 in Feuersqualen der Hitze stürzte, im Winter zum Garanten für Kälte, Eis und Schnee?
Wird der gleiche El Nino, der uns im Sommer 2015 in Feuersqualen der Hitze stürzte, im Winter zum Garanten für Kälte, Eis und Schnee?

Bereits im letzten Monat zeichnete sich beim aktuellen Rekord-El Niño ab, dass dieser sich von einem Eastern Pacific (EP) zu einem Central Pacific (CP) El Niño wandelt.
Das heißt: Die vorrangig an der Küste auftretenden Temperaturanomalien (EP El Niño) gehen zurück und die Wassertemperaturen fern der Küste auf dem Pazifik übersteigen jene an der Küste (CP El Niño).
Da nur ein CP El Niño die Wahrscheinlichkeit für Tröge in Europa im Winter erhöht, ist diese Entwicklung für uns natürlich ein Meilenstein – möglicherweise werden gerade jetzt in diesen Tagen dadurch die Weichen auf einen Winter gestellt, den wir im März 2016 dann rückblickend als Belohnung für den Hitzehorrorsommer 2015 betrachten dürfen.

Die verschiedenen Prognosesysteme haben mittlerweile ein neues Update veröffentlicht. Das australische Bureau of Meteorology (BoM) fasst die Werte in einer Übersichtsgrafik nach Monaten unterteilt zusammen:

El Nino-Prognose der verschiedenen Modelle für Oktober 2015; © <a href="http://www.bom.gov.au/climate/ahead/model-summary.shtml#tabs=Pacific-Ocean">Bureau of Meteorology</a>
El Nino-Prognose der verschiedenen Modelle für Oktober 2015; © Bureau of Meteorology

El Nino-Prognose der verschiedenen Modelle für Dezember 2015; © <a href="http://www.bom.gov.au/climate/ahead/model-summary.shtml#tabs=Pacific-Ocean">Bureau of Meteorology</a>
El Nino-Prognose der verschiedenen Modelle für Dezember 2015; © Bureau of Meteorology

El Nino-Prognose der verschiedenen Modelle für Februar 2016; © <a href="http://www.bom.gov.au/climate/ahead/model-summary.shtml#tabs=Pacific-Ocean">Bureau of Meteorology</a>
El Nino-Prognose der verschiedenen Modelle für Februar 2016; © Bureau of Meteorology

Verglichen zum letzten Update haben sich die Prognosewerte nicht gravierend geändert.
Der El Niño hat sich vom sommerlichen Hitzehöllen-El Niño (EP) zum herbst-/winterlichen Kältewirkungs-El Niño umgewandelt: Unbemerkt von uns haben sich im September die Werte so verändert, dass wir es jetzt mit einem CP El Niño zu tun haben, da die Werte an der Küste Südamerikas (Zone 1.2) abgesunken sind und auf den Pazifik angestiegen sind (Zone 3.4). (zu der Unterscheidung CP und EP El Niño siehe: http://byjrdp.myraidbox.de/el-nino-update-rekord-sensation-in-den-modellen/ und zu den Auswirkungen eines El Niño auf den Winter siehe: http://byjrdp.myraidbox.de/el-nino-ein-ueberbewertetes-klimaphaenomen/).

CFSv2 bestätigt dies in den El Niño-Prognosen. Wie im letzten Monat steigen jetzt die Temperaturanomalien in der pazifischen Zone 3.4 auf 2 Grad Kelvin an.

Temperaturentwicklung des El Nino in Region 3.4 (Zentralpazifik); © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/images3/nino34MonadjPDFSPRDC.gif">NOAA</a>
Temperaturentwicklung des El Nino in Region 3.4 (Zentralpazifik); © NOAA

Gleichzeitig sinken bereits die Temperaturen in Zone 1.2 vor der Küste Südamerikas ab und haben jene in Zone 3.4 unterschritten – eine Entwicklung, die sich weiter verstärken wird:

Temperaturentwicklung des El Nino in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste); © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/images3/nino12Monadj.gif">NOAA</a>
Temperaturentwicklung des El Nino in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste); © NOAA

Verglichen zum letzten Monat sind die Werte in Zone 1.2 an der Küste jedoch höher. Vor allem der Anstieg im Frühjahr 2016 überrascht, gehen die meisten Modelle doch davon aus, dass der El Niño abklingen und sich 2016 in einen La Niña umwandeln soll. Das heißt: Temperaturen UNTER dem Mittel statt über dem Mittel vor Südamerikas Küste. Auch beim letzten El Niño 1997/98 wandelte sich dieser ab dem Sommer 1998 in einen La Niña um, der zweieinhalb Jahre lang anhielt (siehe Übersicht der NOAA).
Allerdings sollte man sich davor hüten, in den Chor der Fantasten sich einzureihen, die mit La Niña eine stabile Abkühlung prognostizieren, so wie der El Niño eine Aufheizung bewirkte. Die zweieinhalb Jahre La Niña nach dem letzten El Niño bescherten schließlich auch Hitzemonate wie den Juli und September 1999 mit 19,0 bzw. 16,8 Grad Durchschnittstemperatur (2,1 bzw. 3,5 Grad über dem Mittel 1961-1990) …

Eine erste Prognose: El Niño und der Winter 2015/16

Viel wurde bereits über die Auswirkungen eines El Niño auf den europäischen Winter geschrieben. Seit längerem ist bekannt, dass ein El Niño Warmings in der Troposphäre begünstigt, die wiederum den Polarwirbel spalten und aus seiner Ruhe bringen. Ausläufer des dann sich verformenden Polarwirbels und des ihn begrenzenden Jetstreams reichen im Idealfall bis nach Deutschland, wenn die Splitting-Achse für uns günstig liegt.

Was in der Presse gemeinhin unterschlagen wird: Diese Erhöhung der Wahrscheinlichkeit gilt nur für einen CP El Niño!
Der letzte sehr starke El Niño 1997/98 war im Unterschied zum diesjährigen ein EP El Niño, bei dem die Temperaturanomalien an der Küste Südamerikas auftraten und nicht weit draußen auf dem Pazifik. Ergo konnte dieser den Winter 1997/98 bei uns kaum beeinflussen.
Dies spiegelt sich in den Zahlen wieder:

Dezember 1997: 2,2 Grad Celsius = +1,4 Grad (verglichen zum Mittel 1961-1990)
Januar 1998: 2,4 Grad Celsius = +2,9 Grad
Februar 1998: 4,3 Grad Celsius = +3,9 Grad

Insgesamt also brutale Warmwerte und sogar einen Rekord-Mildwinter 1997/98 müssen wir gramerfüllt festhalten.
Der letzte (moderate, nicht starke) CP El Nino 2009/10 brachte uns hingegen im Winter folgende Vergleichswerte:

Dezember 2009: 0,3 Grad Celsius = -0,5 Grad (verglichen zum Mittel 1961-1990)
Januar 2010: -3,6 Grad Celsius = -3,1 Grad
Februar 2010: -0,5 Grad Celsius = -0,9 Grad

Eindrucksvoller geht es nicht!
Allerdings gab es auch Mildwinter in CP El Niño Jahren. Asaad Chneker hat die Winter und El Niño-Jahre verglichen (danke für diese Mühe an dieser Stelle!) und kommt in seiner Analyse auf folgende Werte:

Winter/El Niño-Typ CP El Niño EP El Niño Gesamt
Kalte Winter 5 2 7
Milde Winter 8 6 14
Gesamt 13 8 21

Wir sehen, dass zwar bei CP El Niños die häufigsten Kaltwinter auftreten (71% aller El Nino-Kaltwinter waren CP-Kaltwinter), aber eben auch Mildwinter.
Die gebetsmühlenartig von mir wiederholte Feststellung, dass ein CP El Niño allein keinen Kaltwinter garantiert, wird hier mit Belegen untermauert. Es bedarf auch Kurzfrist-Wetterlagen, die das Anzapfen der arktischen Luft begünstigt.

Im Bergland immer noch Normalität, im Flachland seit Jahren nicht mehr gesehen: Winter in der Schnee-Variante
Im Bergland immer noch Normalität, im Flachland seit Jahren nicht mehr gesehen: Winter in der Schnee-Variante

Und hier ist der Status der Sonne mit entscheidend. So war der Sonnenfleckenzyklus 2009/10 auf einem Niedrigstand und auch wenn wir dieses Jahr noch nicht im Tal sind, das erst etwa 2021 erreicht wird, so ist die Schwäche des aktuellen Zyklus (der einen Abbruch der Sonnenflecken und eine sog. „Kleine Eiszeit“ ab 2030 bereits andeutet) ähnlich.

Die Folge: Meridionale Wetterlagen blockieren den Atlantik mit seinen Mildwinter begünstigenden stürmisch-warmen Westwinden und machen den Weg zu Nordlagen mit skandinavischer Polarluft oder Ostlagen („Russland-Peitsche“) frei.

Von der Theorie sieht es also in diesem Winter von den Vorzeichen brillant aus, das muss man objektiv einfach so festhalten.

Eine Einschränkung gibt es noch: Starke El Niños galten bisher als mögliche Verhinderer eines Kaltwinters, da in der Statistik nur die moderaten (ca. 1,5 Grad Kelvin) El Niños Kaltwinter in Europa begünstigten. Nun ist der aktuelle El Niño mit 2 Grad auf dem Pazifik und 2,5 Grad an der Küste geradezu ein Monster. Sollte also diese umstrittene Theorie korrekt sein, müsste uns statt eines Kaltwinters ein Mildwinter erwarten.
Ich bin in dieser Hinsicht allerdings sehr skeptisch. Zum Einen ist die Datengrundlage bei El Niños sehr dünn – es gab nun einmal bisher nur wenige El Niños in der Klimageschichte, die wissenschaftlich gemessen wurden und somit Eingang in die Untersuchungen fanden. Somit könnte es sich um Datenverzerrung durch zu wenige El Niño-Ereignisse handeln und die Mildwinterbegünstigung bei starken El Niños nur ein (statistischer) Zufall sein.
Zum Zweiten handelt es sich beim aktuellen El Niño 2015/16 nicht nur um den wahrscheinlich stärksten El Niño aller Zeiten, sondern auch um den frühesten. Damit wird die Wirkung global gesteigert und die Auswirkungen lassen sich nicht direkt vorhersehen, wie wir ja auch im Sommer gesehen haben, als der (da noch EP) El Niño deutlichst belegte, dass er katastrophale Hitze* begünstigt – wenn auch durch völlig andere Mechanismen als im Winter (bipolare Telekonnektion). Ein früher El Niño verlegt den Beginn nicht einfach nur nach vorne, sondern verändert ähnlich dem Chaos-Schmetterling alle Bedingungen und damit auch die Folgen.

Auch vor diesem Hintergrund ist zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass uns eine Riesenüberraschung im Winter erwartet, sehr hoch. Blicken wir doch nur auf den derzeitigen Herbst!
Meridionale Wetterlagen mit einer negativen NAO, wie man sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat!

Verlauf und Prognose (rot) der Nordatlantischen Oszillation (NAO), © NOAA - http://www.cpc.ncep.noaa.gov/
Verlauf und Prognose (rot) der Nordatlantischen Oszillation (NAO), © NOAA – http://www.cpc.ncep.noaa.gov/

Nochmal zur Erinnerung: Die NAO zeigt im Grunde an, wie der Jetstream auf dem Atlantik vor unserer Haustür sozusagen verläuft:
Negative NAO = Jetstream gerät in Wellen und beult sich aus, Polarlufttröge geraten weit in den Süden und bei günstiger Lage auch nach Europa.
Positive NAO = Stabiler Jetstream, der am Rand die Westdrift begünstigt, die mit Westlage Wärme und Nässe zu uns bringt und einen Mildwinter nahezu garantiert (die NAO-bedingte Kaltlufttroglagenzunahme gilt nur für den Winter, evtl. für Herbst, aber nicht für den Sommer, der anderen Regeln und Wahrscheinlichkeiten unterliegt, wie wir schmerzlich erfahren haben in diesem Jahr).

Diese Reihe von negativer NAO auf dem aktuellen Index ist eine Art Wunder, das man seit Jahren nicht mehr gesehen hat und nach der Westdrift-Brutalphase der letzten Jahre kaum für möglich gehalten hat. Hervorgerufen wird sie eben auch durch Einflussfaktoren wie den CP El Niño (die NAO ist seit Auswirkung des El Niño im Sommer negativ, was logischerweise kein Zufall sein kann) und durch den Sonnenfleckenzyklus (wenig Sonnenflecken = eher negative NAO, viele Sonnenflecken = eher positive NAO).

Es wird mal wieder allerhöchste Zeit für einen Kaltwinter und Schnee auch im Flachland!
Es wird mal wieder allerhöchste Zeit für einen Kaltwinter und Schnee auch im Flachland!

Sollte sich die negative NAO im Winter halten und nichts spricht dagegen, dann könnte ein Kaltwinter die Folge sein, den wir lange nicht mehr erlebt haben, da die meridionale Wetterlage wie gesagt den Zufluss arktischer Luftmassen aus Nord und Ost stark begünstigt.
Wir merken ja bereits jetzt im Herbst, wie andersartig der Herbst ist im Vergleich zu den letzten 4 Westdrift-Herbsten: Blockade der Westdrift und häufige Troglagen, die den ersten echten Herbst seit 2010 zu uns gebracht haben!

Einschränkend gilt jedoch: Der El Niño begünstigt theoretisch erst ab Januar mit Warmings und Polarwirbel-Splitting einen Winter. Die Auswirkung auf den Herbst wird theoretisch auf ein Minimum beschränkt. Es bleibt somit offen, ob der aktuelle perfekte Herbststart somit nicht auch nur ein Zufall ist – letztlich ist die El Niño-Spaltung der Erde in Hitze und Kälte immer noch aktiv und im Osten Europas herrscht anormale Hitze (auch der Osten und Süden Deutschlands an der Grenze des Herbst-Tiefs derzeit kann davon ein Lied singen).
Es ist somit schwer zu entscheiden, welche Faktoren bei dem normalen Herbst derzeit ausschlaggebend sind. Möglicherweise ist jedoch der El Niño mit seiner Meridionalitätsbegünstigung doch ein entscheidender Faktor, der zwar keine 100%-Garantie auf einen kühlen Herbst bietet, aber die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht und diese erst im Verbund mit einer passenden Wetterlage zur Wirkung kommt. Im Herbst wird also als Übergangszeitraum der El Niño vom Saulus zum Paulus oder von Dr. Jekyll zu Mr. Hyde, wobei noch Potential für Hitze (Dr. Jekyll) und Kälte (Mr. Hyde) ist, aber sich die Verhältnisse wohl mit jeder Woche zugunsten der Kälte verschieben.

Schließlich glaubt der britische Hobbymeteorologe Gavin Partridge von „Gavins Weather Channel“ auch an einen Kaltwinter allein aufgrund der Sonnenflecken. Er vergleicht dabei zwei ähnliche Sonnenfleckenzyklen und extrapoliert daraus die Wintertemperatur – zwar für England (CET = Central England Temperature), aber so weit entfernt ist das nicht vom Winter-Klima in Deutschland.

Winter und Sonnenfleckenzyklus 12/24, Quelle: Gavin Patridge (http://youtu.be/L4OUSuFvOt4)
Winter und Sonnenfleckenzyklus 12/24, Quelle: Gavin Patridge (http://youtu.be/L4OUSuFvOt4)

Hier zeigt der Vergleich des Sonnenfleckenzyklus 12 (1878-1890) mit dem aktuellen (24) Parallelen. Ob man daraus auf entsprechende Wintertemperaturen schließen kann, ist zu recht äußerst strittig. Sei’s drum: Gavin extrapoliert für 2015/16, wie man sehen kann, einen Winter mit einer Temperatur ähnlich 1885/86 von 1,5 Grad unter dem jeweiligen Mittel.

Insgesamt deuten viele Faktoren auf einen Kaltwinter 2015/16 und selbst die einschränkenden Aspekte sind unsicher und nicht unbedingt als Gegenspieler eines Kaltwinters einzuschätzen. Einzig die Klimakatastrophe an sich könnte mit bisher nicht erkennbaren Faktoren die Wahrscheinlichkeiten durchkreuzen. Mit anderen Worten: Wir müssten schon unglaublich viel Pech haben, wenn erneut ein Mildwinter eintreffen sollte. Zumindest zeitweise sollten Kaltlufttröge uns sehr kalte Phasen bescheren. Der Idealfall wäre natürlich ein Rekordkaltwinter und allein die Tatsache, dass er derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, ist allein schon die Sensation schlechthin. Man ist in Deutschlands Flachland halt bescheiden geworden 😉

Um das ganz klar zu machen: Ich versuche sozusagen verzweifelt, Gründe für einen Mildwinter zu finden – allein wegen der Ausrichtung von kaltwetter.com, Kälte und Schnee zu erstreben. Letztlich will ich nicht einfach nur Belege propagieren, die meiner subjektiven Ausrichtung entsprechen, sondern bin stets auf der Suche nach der objektiven Wahrheit, selbst und gerade wenn diese weh tut. Aber momentan sehe ich einfach bis auf das letztlich schwammige und Totschlagargument der „Klimakatastrophe“ keine Argumente pro Mildwinter.

Ich bin selbst schon auf die Analysen der Langfristmodelle und des October Pattern Index (OPI) gespannt und welche Tendenzen und Meinungen dort im Oktober bzw. November 2015 veröffentlicht werden, denn: Die derzeitigen Langfristmodelle irritieren gewaltig und scheinen den El Niño überhaupt nicht zu berücksichtigen und in Reihe Mildwinter vorherzusagen – wir werden dann nach dem Winter 2015/16 wissen, ob der Satz, der mir im Kopf schwebt („Wenn das professionelle Anbieter sind, frage ich mich, wofür sie ihr Geld erhalten, wenn sie einen klimatologischen Hammer wie El Niño, der ebensowenig übersehen werden kann wie eine Atomexplosion, nicht bei der Winterprognose berücksichtigen …“) auch einen berechtigten Wahrheitsgehalt hat, oder ob ich mich in diesem Fall gewaltig geirrt habe.

Winter, Schnee, Lebensfreude, Winterspass, kaltwetter.com

  • Alptraum der Sofeten

    Ach ich bin schon wieder so aufgeregt jetzt nach dem Artikel 😀

    Danke dafür. Und auf Wetter Online hab ich gerade das hier gesehen. Ist aber nicht wirklich viel Information. Aber das lässt mich gerade denken das der Golfstrom schwächelt. Krasse Abkühlung da und noch größer geworden seit letztens!

    Bild: NOAA

    • Wie auch im globalen Klimabericht (http://byjrdp.myraidbox.de/klimabilanz-august-2015-global-die-el-nino-katastrophe/) zu sehen, ist die Kälteanomalie deutlich ausgeprägt und besteht nun ja schon seit 2 Jahren. Wetteronline.de spricht von Unklarheit und Zufall (kommt öfter vor, dass der Atlantik kalt ist). Das ist schlichtweg Blödsinn meiner Meinung nach, da wie gesagt die Kälteanomalie schon 2 Jahre alt ist.
      Wird spannend, das weiter zu beobachten und was die Forscher zu den Gründen eruieren werden in den Monaten und Jahren.

      Und der Winter wird dieses Mal auch sehr interessant. Wetter und Klima ist aber auch immer eine spannende Angelegenheit, was? 😉

      • Peter

        Hallo Kaltwetter!

        Danke für den tollen Artikel, hoffen wir, dass Du recht behältst und nicht CFS und Konsorten! Der November CFS macht mir ehrlich gesagt Angst …
        Bei uns in NÖ war im September bisher wenig vom Herbst zu bemerken, Do 33°, Fr 26°, Sa 24° heute auch schon an die 23° und dauernd „giftige“ Sonne 🙁 Mit den weiteren Prognosen wird somit der September bei uns wieder ein Monat, das deutlich zu warm ausfällt.

        Liebe Grüße

        Peter

        • Danke, Peter.
          Ja am Rand des Tiefs siehts nicht so dolle aus – aber typisch für September, dass nicht alles auf Herbst ausgerichtet ist. Der Oktober sollte das dann aber mal beheben ^^

        • Milan

          Ach du Sch…! Man, tust du mir leid, Peter.

      • Alptraum der Sofeten

        JA WetterOnline sind schon richtige deppen mit ihren Oberflächigen Artikeln und Meinungen. Traue den fast gar nicht mehr. Bin auch schon gespannt wie sich der Blaue Fleck da entwickelt 🙂

      • Milan

        Und wie! Hab deine Denkansätze hier nun x-Mal gelesen. Klingt alles logisch, dass es mehr ein Kalt- bzw. Normalwinter werden könnte. Doch das ist dermaßen komplex… Ein bisschen Überraschung brauchen wir aber auch noch, oder? 😉 Momentan sind es hier in der Mitte und Mittelgebirge für September sogar richtig frische Temperaturen. So wie es die vergangenen zwei Jahre NICHT war!

        • Es ist immer eine Frage der WAHRSCHEINLICHKEITEN im Vorfeld. Klar brauchen wir auch eine passende Wetterlage, aber bei Meridionalität wäre die Chance eher 75%, bei zyklonaler Wetterlage eher 10% ^^
          Richtig interessant wird es ja ohnehin erst, wenn im Dezember und/oder Januar dann auf GFS und Konsorten zu sehen wäre, wie die Tröge reinknallen mit erst Schnee und dann -20 Grad 😉

          • Milan

            Hab das schon so verstanden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Trifft so einiges zusammen. So hoch, wie es Jahre nicht war. „Sterne“ stehen gut…Wenn es nicht Wetter wäre. *lol Mal schauen, uns überraschen lassen und Daumen drücken. Bin gespannt.

          • *g* ich will nur vermeiden, dass jemand glaubt „zu 100% kriegen wir einen Kaltwinter“. Ich denke, das würde nur Gott sagen dürfen, der im zeitlosen Mittelpunkt der konzentrischen Welten- und Zeitenkreise steht und in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem Singularitätspunkt zusammenfallen 😉

          • Michael Bodin

            Mir würde die Variante sehr gut gefallen. 2009/10 und 2010/11 hatten wir in Berlin ordentlich Schnee – für unsere Verhältnisse – durchschnittliche Höhe 23 cm und Temperaturen um und unter -20 Grad.
            Meine Kinder würden sich freuen.

          • *g* nicht nur deine ^^

    • Dennis

      Mal rein hypothetisch… wenn es soweit stimmt, dass zwar die

      Atlantik-Kälteanomalie immer wieder vorkommt, diese aber so ernom
      abweicht, dass auch diese Folgen schwer vorherzusagen sind; besteht
      nicht theoretisch wenigstens die Möglichkeit, dass sich die Kaltluft
      nicht nur in Europa oder Ost-Amerika Richtung Äquator bewegt, sondern
      (auch mit Blick auf schwächelnde Westwinde) in Europa, Ost-Amerika UND
      Atlantik ?

      Quasi ein Kontinentalklima über dem Meer in abgeschwächter Form… hält das jemand für wenigstens theoretisch ? ^^

      • Alptraum der Sofeten

        Klar ist es möglich das auf dem Atlantik dadurch vermehrt/dauernd Tröge mit Kaltluft nach Süden ausbrechen was auch in letzter Zeit des öfteren vorkomme, wenn ich mich nicht täusche. Man muss halt sehen wie es sich weiter entwickelt mit der Anomalie und deren Ausbreitung/Verstärkung oder ob es wieder wärmer wird. Das mit dem kälterem Meer würde sich natürlich auf das Klima auswirken und so gesehen wie du sagst das Klima bedingt Kontinentaler machen da der Atlantik nicht mehr so viel kraft/Energie hat so starke Tiefs zu bilden die dann von Westen her rein Breschen. Die Westdrift schläft ein und ermöglicht wenn der Golfstrom ganz ausfällt in dessen Folge auch kühlere Temperaturen in ganz Europa das heißt wenn die Luftströmung dann aus Süden oder Südwest kommt ist sie auch nicht mehr so warm wie jetzt. Da es auch in Süd Europa kühler würde.

        • Das sehe ich noch etwas anders, wenngleich ich mir nicht sicher bin, ob die hypothetischen Folgen eines solchen Szenarios schon einmal wissenschaftlich irgendwo durchdacht worden sind – ich vermute da arbeiten die Eierköpfe gerade dran ^^
          Ein kalter Atlantik müsste theoretisch mehr Hochdruckgebiete generieren und somit eine Blockade mit einem Skandihoch begünstigen und die Zyklogenese verringern.
          Die Tröge sind noch mal eine eigene Geschichte, da sie mit dem Jetstream und dem Polarwirbel zusammenhängen und nicht mit dem Atlantik an sich.
          Südeuropa würde meiner Einschätzung nach bei einem Golfstromausfall nicht wirklich kühler werden – letztlich erwärmt der Golfstrom die Westküsten Europas und das Mittelmeer ist eine separate Geschichte. Gibraltar ist letztlich ein Nadelöhr und ich denke nicht, dass der Golfstrom dort die Wärme des Mittelmeeres unterstützt, dieses somit „unabhängig“ vom Golfstrom ist und sich eine Abkühlung bei Golfstromausfall auf Zentraleuropa, vor allem auf die nördlichen Küsten auswirken würde.
          Ich gebe zu, hier ist aber noch viel Potential für Erkenntnis.

          • Alptraum der Sofeten

            Hahahaha, stimme zu 🙂

    • Bist du nicht immer auf WO?

      • Alptraum der Sofeten

        Ja klar 🙂

        • Hallo ich auch:D Warum seit ihr alle hier:)

          • Alptraum der Sofeten

            Keine Ahnung warum ihr von WO hier hin kommt. Aber ich bin schon länger hier. Wie hast du denn hier her gefunden?

          • Jemand hat mir von der Seite erzählt und ich wollte mal gucken wie die ist:)

          • Alptraum der Sofeten

            Achso, ok 🙂

  • Asaad Chneker

    Sehr geiler Beitrag Michael. Schön alles zusammengefasst.

    • Danke, Asaad und danke nochmals für deine Auswertung damals in Sachen CP und EP El Nino – so was ist jetzt bei der Auswertung für den Winter wirklich Gold wert, um auf eine seriöse Prognose zu kommen.

    • Bist du nicht der Winter verrückte der auch bei Wetter.com kommentiert? Ich wollte mal fragen ob du Beruflich auch was mit Wetter machst?

      • Asaad Chneker

        Eher hobbymäßig. Aber vielleicht bald auch beruflich 😉

        • Ja beschäftige mich auch mit Wetter, aber erst seit etwa 2 Jahren wirklich intensiv:) Wäre doch toll, weil du echt Ahnung hast. Ich will auch mal Beruflich was in den Bereich machen. Bin aktuell noch in der Schule ( 11. Klasse) .

          • Asaad Chneker

            Kann ich dir nur empfehlen. Wetter umgibt uns alle ständig. Deshalb wird ja auch soviel darüber geredet ;). Wer sagt, was juckt mich das Wetter lügt oder hat keine Ahnung, denn das Wetter wirkt sich auf die Wirtschaft und unser aller Leben permanent aus.

          • Nicht zuletzt ist Meteorologie und Klimatologie in der Zeit der Klimakatastrophe beruflich mehr als nur zukunftsträchtig. Die Gefahr ist nur, dass man irgendwann vor der Wahl steht und seine Seele verkauft an die Sofeten weil die Sender und Journalistenchefs das verlangen oder ob man charakterfest genug ist, auch gegen den Mainstream zu argumentieren ^^

          • Asaad Chneker

            Ja, aber du könntest es ja so wie ich im Risikomanagement von Wetterrisiken probieren oder aber in die Forschung/Entwicklung gehen um Produkte und Materialien zu schaffen, die nun gegen veränderte Wettererscheinungen nütztlich sind. Vom Wettersender würde ich mich fernhalten^^

          • Ja das wäre weise. Ich würds (wenn ich jünger wäre) ebenso strategisch planen von der Karriere her. Wobei du es als Klimatologe einfacher hättest als ein Meteorologe. Aber ob man den Weg als Klimatologe zumeist an Unis und Instituten gehen will?

          • Snow Patrol

            Sollte ich jemals meine Seele an die Sofeten verkaufen müssen, würde ich mir zeitnah im nächsten Baumarkt einen Strick besorgen:-(
            Vielleicht wird sich eines Tages der Golfstrom, wenn wir alle ganz lieb zu ihm sind, beruhigen..gaaanz laaangsaam richtig beeruuhiigeeeen……..beeruuhiigeeen…schnarch

          • JA sehe es genau so:) Es verändert sogar die Geschicht und ist echt interessant. Man merkt vor allem im Winter wie das Wetter die Menschen beschäftigt, wenn wieder Winterfans auf Mildfans stoßen:P

  • Autumn

    Hm, bin sehr gespannt, da ja auch gewisse Modelle eher einen Mildwinter berechnen. Aber sind das nicht dieselben, die auch schon den angeblich „normalen“ Sommer vorhergesagt hatten? (CFS?) Mir wär zwar auch dieses Jahr ein milder Winter willkommen, aber wieder mal Schnee wär auch schön.

    • Ja das sind sie *g* Allerdings lagen auch alle anderen daneben inkl. Kai Zorn und meiner Wenigkeit, da die Auswirkung des El Nino noch nicht bekannt und belegt war. Stattdessen vermutete man wie in einigen Jahren einen zu nassen Sommer, aber ich denke da handelt es sich eher um andere Faktoren oder dass man damals beim El Nino Glück hatte und uns eine Kälteblase erwischte – spaltet der El Nino schließlich die Welt in Kälte- und Hitzepunkte. Wo die dann entlang laufen entzieht sich meiner Kenntnis und ist vielleicht auch kaum berechenbar.
      Alles in allem würde ich beim nächsten El Nino aber definitiv auf einen Alptraumhitzesommer tippen, so viel ist klar ^^

      • Autumn

        Beim nächsten El Nino buche ich garantiert 3 Wochen Urlaub im Hochsommer und düse ab in den schönen, kühlen Norden 🙂

        • Ist hier bei mir samt Familie auch schon geplant ^^

        • Milan

          Dito, ich komme mit. Das halte ich nicht nochmal durch. 🙁

  • Fneeschall

    wenn ich den bericht so lese, dann würde ich mal stark behaupten das zu 95% das bergland einen guten winter bekommt 🙂

    • Wann ist das eigentlich nicht der Fall? ^^

      • Fneeschall

        stimmt auch wieder…. obwohl der winter 13/14 auch hier eher mau ausgefallen ist. 14/15 war nicht schlecht aber da geht noch mehr 😉

        • Weiße Weihnacht

          Ich wohne nahe den Alpen (vieleicht 1km bis zum nächsten Berg), aber leider ist hier auch nicht immer Schnee… 🙁 Letztes Jahr war ganz gut denke ich, wir hatten im Durchschnitt ca. 30cm Schnee im Tal, auf dem Berg dann ca. 70cm, also schon mal ein guter Anfang 🙂

      • Milan

        Die letzten zwei Jahre, Kaltwetter. *lol Zumindest bei uns in Thüringen und eigentlich war das immer „wintersicher“.

  • Also nur so, das CFS Modell hat auch schon einen Kalten Winter voraus gesagt. Aber ich hoffe du hast recht;) Aber bin noch skeptisch und dass mit der Sonnenaktivität ist auch noch nicht bestätigt!

    • Ja bei CFS bin ich skeptisch.
      Was meinst du mit „bestätigt“? Derzeit sind die Sonnenfleckenzahlen (seit Monaten übrigens) auf einem Niveau, das Meridionalität begünstigt: http://space-env.esa.int/index.php/Daily-Sun-Spot-Number.html
      Der Sonnenfleckenzyklus ist nun mal zyklisch und verläuft grosso modo in regelmäßigem sinusähnlichen Verlauf: http://byjrdp.myraidbox.de/wp-content/uploads/2015/08/Solar_cycle_24_sunspot_number_progression_and_prediction.gif

      Die sog. „Kleine Eiszeit“ gilt in ihren Folgen zwar als umstritten, ist aber bzgl. ihres Eintreffens nach derzeitigem Stand wahrscheinlich. Bestätigen kann das erst die Sonne im Jahr 2030 etwa 🙂 Bis dahin zählen nur Wahrscheinlichkeiten und die sind offenbar in der Sonnenforschung nach herrschender Meinung eindeutig. Überrascht mich ehrlich gesagt diese Eindeutigkeit, aber man wird sehen.

      • Also auch die einflüsse der Sonnenaktivität auf das Wetter ist nicht wirklich sicher. Es gibt viele die das beneien. Also da wäre ich vorsichtig.

        • Sicher ist nur der Tod. ^^ Der Einfluss der Sonne auf das Wetter ist nahezu sicher oder sagen wir mal wahrscheinlich. Die große Frage ist, wie sie das Wetter beeinflusst. Ob es die meridionalen Wetterlage auf dem Atlantik sind oder die quasi-biennale Oszillation oder noch auf andere Weise ist stark umstritten und auch sehr schwierig zu belegen. Daher ist erkenntnistheoretische Vorsicht gewiss ratsam 🙂

          • Seit wann machst du hier die Seite? Find die echt eine Gute Idee:P

          • Seit Juli 2014, weil die Penetranz der Sommerfetischisten in den diversen Wetterboulevardforen nicht mehr zu ertragen war und ich die Wahrheit über die Klimakatastrophe herausfinden will.

          • Ja dass stimmt, aber ich muss gestehen im Sommer bin ich auch für Hitze und Gewitter. Aber im Herbst und Winter bin ich für kaltes Wetter und Schnee:) Im Frühling teils teils. Da mag ich auch schon erste 20°C genau so wie -10°C. Aber insgesamt mag ich jedes Wetter:P

          • Solange jemand nicht meint, man müsse kategorisch Hitze anbeten kann ich damit leben lol Ich habs früher auch mal mit Extremwetterausrichtung probiert, aber tja, ich konnte weder physisch noch ästhetisch an Hitze ankoppeln. Deswegen also heute – auch als Gegenbewegung gegen den Mainstream – „kaltwetter.com“ und nicht „extremwetter.com“.
            Hier ist aber jeder außer Sommerfetischisten willkommen und mit „Sommerfetischisten“ ist nur jene Gruppe definiert, die unreflektiert und in dümmlicher Penetranz glaubt, jeder müsse Hitze anbeten.

  • Fneeschall

    Kaltwetter mir ist aufgefallen das auf dem West-Atlantik noch kein einziger Hurricane gewesen ist diese Saison. Meinst du das könnte auch Auswirkungen auf den Winter haben ?

    • In El Nino-Jahren ist Hurricane-Flaute auf dem Atlantik Richtung USA. Dafür gehts im Pazifik hoch her (ich hatte irgendwann von gleichzeitigen 3 Hurricanes vor China berichtet – das hat man noch nie gesehen!).
      Welche Auswirkungen das auf den Winter hat, da bin ich mir nicht sicher, aber ich denke null, da die Hurricane-Saison bekanntlich nur bis Ende November reicht und dann endet.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantische_Hurrikansaison

      EDIT: hier wars im Artikel weiter unten mit den 3 Taifunen (= Hurricanebezeichnung im asiatischen Raum): http://byjrdp.myraidbox.de/el-nino-und-die-wirkung-auf-europa-die-bipolare-telekonnektion/

      • Fneeschall

        danke für deine schnelle antwort. du denkst das hat keine auswirkungen in anderen foren wird das hier geschrieben. was meinst du zu dieser aussage ?

        ( der untere text abschnitt )

        • Ich lese da nichts von Hurricanes???
          Es geht dort um das altbekannte und von mir mittlerweile wohl ein dutzend mal erklärte Muster der Meridionalität ^^ Negative NAO = Westdriftblockade, dadurch bedingt höhere Wahrscheinlichkeit von Nordlagen (Skandinavische Polarluft) und Ostlagen (kontinentale, sibirische Polarluft) und somit Kaltwinter.

          El Nino führt ja erst zu der negativen NAO die wir seit Ende Juni sehen im Index, womit sich die von mir im Artikel propagierte Kaltwinterchance ja erst erklärt, denn der El Nino besteht (auch noch perfekt umgewandelt zum CP El Nino) im Winter fort.

          Nochmal anders ausgedrückt: Hurricanes werden bei La Nina-Jahren auf dem Atlantik begünstigt und aktuell im El Nino-Jahr eben nicht, aber sie sind ja keine Ursache der negativen NAO, sondern nur eine Randerscheinung und Folge der Druckverhältnisse auf dem Atlantik und somit der NAO.
          Letztlich muss NAO hin oder her dennoch im Winter eine günstige Wetterlage kommen, damit die Polarluft auch angezapft werden kann. Denn so wahrscheinlich aktuell Nord- und Ostlagen auch sein mögen wenn die Westdrift blockiert wird: Südlagen sind natürlich auch im ungünstigsten Fall möglich 😉

        • Vielleicht noch als Ergänzung:
          Der El Nino führt zu Warmings des Polarwirbels. Diese fangen ganz oben an der Grenze zum Weltraum an und arbeiten sich dann nach unten zur Stratosphäre und dann bis zur Troposphäre durch. Dabei wird der Polarwirbel gesplittet und verformt. Je nach Achse der Teilung des Polarwirbels könnte ein Ausläufer nach Europa hineinragen.
          So viel Glück hatten in den letzten beiden Jahren nur die Amis, da das jeweilige Splitting nur die USA begünstigte und wir im Warmbereich landeten. Gramgebeugt und fluchend über die Ungerechtigkeit der Wettergötter ^^

          Zum Thema Warming: http://byjrdp.myraidbox.de/minor-und-major-warming-warum-waerme-fuer-winter-europa-sorgen-kann/

  • Alptraum der Sofeten

    Also im Moment ist das wirklich schön mit anzusehen wie die Modellläufe erst bisschen wärmer sind um dann doch wieder herunter gerechnet werden um so näher wir dem wärme Buckel kommen 😀
    Eine wohltat nach dem ewigen Hitzesieg. Aber ab jetzt wird erst mal Sonniger und Milder leider.
    Das Hoch verschiebt sich doch bestimmt auf den Atlantik mit ein bisschen beten und beschert und Tröge mit kalter Luft 🙂

    • Milan

      Hihi… das hat mir in den letzten Tagen/kurzen Wochen auch immer wieder Freude bereitet. Ein Juhu von „der anderen Seite“… und ab in den Keller. 🙂 Dann ein „jetzetle aber“… nix da. 😉 Aber jetzt… Ich wollte da schon immer mal anfragen, ob sie noch nicht gecheckt haben, dass kein Sommer mehr ist. *grrrr

    • harhar ich renn hier auch jeden Tag durch die Wohnung und mach die „Säge“-Geste beim Blick auf GFS *gg*

  • Milan

    In diesem Jahr bin ich gespannter als sonst. Ich gebe sehr viel auf diejenigen Geschöpfe, die Natur noch spüren. Dazu zählt der Mensch ja nicht (mehr). Sprich Pflanzen und Tiere, die uns da ja bekanntlich massig voraus sind.
    In den letzten paar Jahren habe ich da die Augen mal noch mehr aufgemacht. Zum einen stimmte tatsächlich jedes Mal die alte Bauernweisheit mit Eiche und Esche im Frühlingsaustrieb bzgl. Wetter im Sommer.
    In diesem Jahr steht es bisher gut um den Winter. 😉 Zum einen sammeln sich jetzt schon große Züge Kraniche auf den Rastplätzen im Norden Deutschlands. Normal wäre das im Oktober. Ich hab allerdings auch schon Züge (!) Ende September erlebt, da kam die Kälte zeitig, aber setzte sich nicht lange so fort. Dennoch konnte man da (zumindest hier) noch von einem eingermaßen zufriedenstellenden Winter reden.
    Nächste Beobachtung: unsere paar Eichhörnchen. In den letzten beiden Herbst/Wintern konnte ich die Haselnüsse selbst ernten. Sie blieben nahezu vollständig am Busch. Derzeit… ratzekahl geworden. Und dabei hingen Unmengen dran. Aber wirklich kahl: null. Riesen Busch und innerhalb zweier Wochen leergeputzt. Also wird kräftig Winterdepot angelegt.
    Nächstes: der Maulwurf schiebt nicht mehr. Im letzten Herbst durchweg bis weit in den Januar.
    Wie gesagt, diesmal bin ich noch mehr gespannt.

    • Dann fügen wir diese naturkundliche Beobachtung einmal den klimatologischen Aspekten hinzu und halten Fest: Kaltwinter im Anmarsch.
      Übrigens: Der September könnte sogar der erste Monat werden seit August 2014, der knapp unter dem Mittel 1961-1990 landet. Aktuell: nur 0,22 Grad bundesweit im Mittel zu warm: http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

      • Milan

        Jippeh! 🙂 Ist auch toll draußen (außer in Niederösterreich bei Peter). Keine grelle Sonne, die den Augen weh tut, kein Schwitzen beim Arbeiten. Kein Gießen müssen, keine Grillparties, nichts dergleichen. Saubere Luft, Stille in den Nachbargärten *gg Und draußen beim Spaziergang dito.

  • Danke, das wünsche ich dir auch und es sieht ja immer noch nach Herbst aus und vielleicht dem ersten Monat seit August 2014, der unter dem Mittel landet (heute aktueller Stand: 0,16 Grad über dem Mittel). ^^

  • Alptraum der Sofeten

    Michael ich hab gestern auf ZDFinfo im TV gehört das die Eiszeiten regelmäßig auftreten und die nächste bestimmt kommt, da die Erde sich inzwischen wieder von der Sonne weiter entfernt. Was die Eiszeiten auslösen soll. Meine frage ist erzählen die da wieder Geschichten oder ist das richtig? Also müsste es ja immer kühler werden bis hin zum Kältepunkt der sicher noch Tausende Jahre dauert aber die Abkühlung (wenn es denn stimmt) müsste ja auch irgendwann merkbar werden, oder wie ist das? Weißt du vielleicht in welchem abstand die Eiszeiten aufgetreten sind wenn sie ja angeblich regelmäßig kommen?

    • Kompletter Unsinn und Sofetenpropaganda bzw. Klimalügnerschwachsinn, um die Klimakatastrophe zu negieren, mit dem Ziel weiter CO2 unkontrolliert in die Atmosphäre zu pusten.
      Es gibt keinen Zyklus was Eiszeiten angeht. Die Erde ist ein komplexes Klimasystem, das im Grunde im Einklang ist. Vereinfacht: Pflanzen produzieren O2, das wir veratmen, wir produzieren CO2 das wiederum den Pflanzen dient. Sonneneinstrahlung erwärmt den Planeten, Albedo über Wolken, vulkanische Emissionen reflektieren unterschiedlich die eigentlich zu hohe Energie der Sonne. Dazu kommen noch Milliarden anderer Faktoren im Kleinen, von Kleinstlebewesen über Schwankungen in der Atmosphäre, astronomische Aspekte usw. Da kann man sich ein ganzes Leben lang mit beschäftigen.

      Der Punkt ist jedoch: Trotz der interagierenden Faktoren führen kleine Schwankungen zu einem Dominoeffekt und zwar in beide Richtungen.
      gibt es z. B. einen großen Vulkanausbruch oder einen Meteoriteneinschlag, so führt die kurzfristige massive Abkühlung zur Bildung von Eis. Dieses hat die größte Albedo (Rückstrahlung), was wiederum zu einer weiteren Abkühlung führt, was wiederum zu mehr Bildung von Eisflächen führt. Eine Eiszeit ist unter bestimmten Bedingungen als minimale Systemschwankung zu sehen.

      Was wir derzeit erleben ist das Gegenteil mit umgekehrtem Dominoeffekt: Das Eis schmilzt durch unsere Beeinflussung des Klimas. Dieser erste Klimatische Klipppunkt führt dazu, dass die Albedo reduziert wird. Folge: Es gibt Erwärmungssprünge, die weitere Kipppunkte auslösen, sodass es immer wärmer und wärmer wird.

      Somit ist klar, dass Schwankungen Eiszeiten und Warmzeiten auslösen. Geologisch betrachtet, sind es nur kurze Änderungen – für den Menschen sind es tausende von Jahren mit völlig unterschiedlichen Welten, in denen er lebt.
      Die Kunst ist, das System im Gleichgewicht zu halten, damit weder das eine noch das andere kommt.

      Auch wenn die Erde sich von der Sonne entfernt (http://www.weltderphysik.de/gebiet/astro/news/2009/warum-die-erde-sich-von-der-sonne-entfernt/), kann man dagegenhalten, dass die Sonne mit der Zeit immer heißer wird, bis sie sich in etwa 2-3 Milliarden Jahren allmählich zum Roten Riesen aufblähen wird und alle Planeten verschlingen wird, da der Wasserstoffvorrat aufgebraucht ist und die Sonne auf Heliumverbrennung schaltet und dabei sich ausdehnt.
      Vielleicht kommt es irgendwann zunächst zu einer Eiszeit durch die Entfernungsvergrößerung, bevor die Sonne heißer wird, da bin ich überfragt. Aber wir reden jetzt hier von Zeitskalen von Millionen von Jahren. Wir selbst werden es sicher nicht erleben 😉

      Um abschließend Wikipedia zu den Eiszeiten aus dem gleichnamigen Artikel zu zitieren: „Als Ursachen der allgemeinen Abkühlung seit dem Paläogen werden derzeit vor allem Änderungen auf der Erde selbst diskutiert, während die kurzfristigen Klimaschwankungen sich am besten mit periodischen Änderungen der Erdbahnparameter oder mit periodischen Schwankungen der Sonnenaktivität erklären lassen.“
      Das dazu passende Bild zu den Eiszeiten auf der Erde: https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter#/media/File:Phanerozoic_Climate_Change_(de).png

      • Alptraum der Sofeten

        Danke für die ausführliche Antwort 🙂

        • Kein Thema, Tim, jederzeit. Dazu ließe sich noch so viel sagen, da reicht der Platz gar nicht zu ^^
          Beispielsweise leben wir ja in einer Eiszeit momentan, genauer gesagt in einer Zwischenwarmzeit einer Eiszeit und dieses Argument nutzen die Klimalügner ja auch, um zu behaupten, dass „echte“ Warmzeiten „normal“ seien und der Klimawandel eine Lüge.
          Sie vergessen dabei, dass bei jeder Warmzeit Massenaussterben erfolgten und auch wir als Homo sapiens nun mal evolutionär an Eiszeiten angepasst sind und nur bedingt an Hitze.
          Auch die Zeitfrage ist entscheidend: Ein 100.000 Jahre währender allmählicher Wechsel lässt genug Zeit zur Anpassung. Was derzeit aufgrund CO2-Erwärmung abläuft innerhalb von 50 Jahren macht unseren Untergang nach derzeitigem Stand nahezu sicher. Die Erde selbst juckt das nicht.

          Bei dem von mir geposteten 2. Link auch beachten, dass dort die Isotopen und nicht Temperaturen als Skala dienen und als Indiz für Warm- und Eiszeiten.

          • Alptraum der Sofeten

            Hab heute noch eine Seite gefunden wo einer Meinte warmzeiten wären gut für die Menschheit und er verglich das mit der Medieval warmzeit. Das es den Vikingern doch gut ginge das sie auf Grönland Wein anbauen konnten…
            Keine Ahnung was der geraucht hat 😀

          • In früheren Zeiten war es sicherlich noch einmal eine andere Geschichte aufgrund des Zivilisationsstandes der Menschheit, zumal es sich damals wahrscheinlich um eine natürliche Entwicklung handelte (es sei denn Prof. Leschs These von der Menschheit als CO2-Manipulator via Waldrodung und Getreideanbau ist korrekt und hat zu der damaligen Warmzeit geführt bevor die Pest ab 1348 das beendete).

            Damit verglichen ist die Klimakatastrophe heutzutage etwa einige hundert mal heftiger und ebenso schneller und der galoppierende Effekt hätte im gleichen Ausmaß bei den Wikingern dazu geführt, dass sie kokosnussanbauende debile Inselaffen geworden wären statt in Europa in der Normandie und Sizilien die modernsten Reiche ihrer Zeit zu errichten und damit die Grundlage für das Städtewesen zu begründen, auf dem unsere heutige gesamte Zivilisation basiert.

          • Alptraum der Sofeten

            Ich denke das liegt mit der Sonnenaktivität zusammen das ganze im Mittelalter da ja die Sonnenaktivität mit der Temperaturkurve übereinstimmt. Was aber doch nicht in die Vergangenheit berechnet werden kann oder doch?
            Ja das Klima hat uns früher mal mehr gesteuert. Aber Klima extreme werden es in der Zukunft bestimmt auch wieder geben und die verändern den lauf auch wieder.

          • Jep, die Theorie ist die schlüssigste.
            Doch, kann via Eiskernbohrungen und eben besagte Isotope in die Vergangenheit berechnet werden (u.a. im Artikel http://byjrdp.myraidbox.de/klimakatastrophe-die-massenausloeschung-hat-bereits-begonnen/) was den Sonnenfleckenzyklus und Aktivität der Sonne angeht.

  • Jo1965

    Ach, Leute, ist das herrlich, u.a. im WZ-Forum das Sofetengeplärre angesichts der letzten Läufe insbesondere von GFS zu vernehmen: Starker Hochdruck nördlich von uns, der schon sehr frische Kontinentalluft aus Ost/Nordost anzapft (nach GFS nächste Woche sogar 850er-Temps von 0 Grad über Deutschland möglich!) und besonders nachts die Temperaturen stark sinken lassen würde, wobei allerdings ein starker Ostwind die Ausstrahlung abmildern würde. Im Winter wäre das fast ein Traumlauf, weshalb ich ein wenig Angst habe, dass jetzt eventuell unnötiges Pulver verschossen wird.
    Der September hat hier im Bergischen bisher wahrlich Wiedergutmachung für diesen Höllensommer 2015 betrieben. Sehr viele bedeckte Tage und zum Teil kräftiger Regen, Temperaturen fast immer durchschnittlich bis unterdurchschnittlich. Einfach wunderbar!
    Hier mal zur weiteren Einstimmung auf den gerade beginnenden Herbst ein schönes Bild, das sich mir frühabends vor ca. 2 Wochen nach einem starken Regenschauer bot und das zeigt, wie der Herbst dem vor kurzem noch unerträglich grellen Fusionsmonster dessen „sanfte“ Seite abtrotzen kann.

    • Da scheint der Kampf der nordischen Eisgötter mit der Metze „Sol“ zu toben 😉 Und endlich gewinnen mal die richtigen 😉
      Das Skandinavienhoch, erst bei den britischen Inseln, zieht dann in die Erlöserlande im Norden und garantiert Westdriftblockade bei kühlen Herbsttemperaturen. Das sieht weiterhin nach einem prima Herbst aus. Wenn’s im Winter weiter so ginge, wäre das jetzt eine Lage für Kaltwinter!
      http://www.wetterzentrale.de/pics/Rtavn1201.gif

      • Alptraum der Sofeten

        Ach ja Russland das Land der Eisigen Winter und Natur pur. Einfach schön. Alleine deswegen mag ich Russland. Doch die Kultur und die Architektur sind auch wunderbar. Ich finde es schade das die USA und NATO Deutschland und Russland so entzweien, da Russland und Deutschland schon immer befreundet waren. (Außer in den Weltkriegen da wurde Deutschland und Russland auch schon auf einander gehetzt damit kein Bündnis entsteht das die USA ent mächtigen hätte können.)

        • Ja sehe ich auch so, wobei Putin nicht alle Tassen im Schrank hat und mit tyrannischem (im griechischen Sinn verstanden) Machtgebaren die Freundschaft gefährdet und zerstört. Das sehe ich mit Sorge. Ein intelligenter und weitsichtiger russischer Herrscher wäre ein Segen für Deutschland und Europa.

          • Alptraum der Sofeten

            Da muss ich aber fragen wo denn Putin so schlimm seinen soll? Ist es nicht die NATO die vor der Grenze Russlands im Baltikum auch mit Deutschen Tornados(Flieger) Manöver abhalten und mit dem Feuer spielen? Und falls ich es nicht mitbekommen habe kannst du mir sagen wo denn Putin die Macht raus hängen lässt? Nicht böse gemeint, nur sehe ich die NATO als Aggressor und provozierend.

          • Das gibt es von beiden Seiten und wenn man sich mit Putin genauer beschäftigt (Biographie), und eine Gesinnung von „Slawischer Blut und Boden“-Ideologie, Ermordung interner Kritiker usw. dann kann man genauso gut Hitler als Heiligen darstellen.
            Nein, was wir brauchen ist ein Intellektueller, der gleichzeitig ethisch prinzipientreu ist und pragmatische Politik umsetzen kann. Gorbatschow war ein unglaublicher Menschenfreund, der auf persönliche Macht verzichtet hat, weil er erkannt hat, dass es so nicht weitergeht und dafür persönliche Opfer brachte. Putin ist als Ex-KGB-Offizier genau das Gegenteil und ich mache drei Kreuze, wenn dieser Wahnsinnige weg ist. Ob es dann besser wird glaube ich dennoch nicht, da die Machstrukturen des Kreml durch und durch undemokratisch sind und äußerst gefährlich.

          • Alptraum der Sofeten

            Vor allem in der gesamten Politik gibt es keinen heiligen. Echt traurig. Und Demokratie ist auch auf dem Rückzug, da man fast nichts mehr wählen kann außer ein paar Männecken die dann selber entscheiden wie es gemacht wird und nicht das Volk. Und Merkel ist ja wohl eine Lachnummer die ist doch einfach nur gerne Kanzlerin sonst macht die doch fast nix. Die aussagen sind immer eigentlich nur das gleiche „Pppppppppppppppp“. Merkel: „Man könnte sagen das wir heute auch wieder zu einer Einigung gekommen sind die unstimmig ist.“
            Hahahahahaha aber genug von Politik 😉

          • Da gebe ich dir recht. Ich frage mich oft, ob ich auch korrumpieren würde, wenn Macht und Geld Einfluss auf meinen Charakter nehmen würden und ich kann keine Antwort bereitstellen, da erst die Erfahrung selbst wohl eine angemessene Prüfung wäre.
            Vielleicht sollte ich froh sein, dass ich diesen Weg weder gehen will noch gehen muss …

          • Milan

            Hast du schon mal EINEN Mächtigen mit feinem Charakter erlebt? Ich nicht. Da nimmt sich einer dem anderen nichts. Macht verdirbt ihn nämlich.

    • Alptraum der Sofeten

      Da kommt wahre Freude auf nicht wahr? Wenn die Sofeten rum heulen 😀
      Ja wollen wir weiter beten das des Pulver nicht ausgeht. Foto ist auch schön 🙂

  • Hans Hägermann

    Hoffentlich wird nicht gerade das Pulver für den kommenden Winter verschossen.
    Mir würde diese Wetterlage die kommt im Dezember besser gefallen.

    • Alptraum der Sofeten

      Habe gerade Pulver nachgefüllt müsste jetzt bis Mitte April reichen 😉
      Das wäre natürlich DER Traum.

    • Ja das ist auch meine Befürchtung.
      Denken wir mal positiv: Was machen wir, wenn ein Kaltwinter mit so viel Pulver kommt, das es dem Potential einer Wasserstoffbombe entspräche? 😀

  • Alptraum der Sofeten
  • Autumn

    Jo1965: Poste doch mal den Link zum Sofetengeheule, bitte. Jaaaa, das ist MEIN Wetter aktuell. Herrliche 16-18 Grad, mal Regen, mal Sonne, mal Wolken, wunderschöne Herbstblätter, Morgennebel. Da haben unsere Rituale wohl geholfen, was? 😉 Tja, und damit das Wetter so bleibt, gibt´s bei mir mal wieder deftigen Eintopf :D. Gemäß Sini sind für Oktober erst einmal durchschnittliche Temperaturen angesagt, zwar bei Sonne, aber milde Sonne mit kühlen Temps finde ich wunderbar. 🙂

    • Alptraum der Sofeten

      Wobei es auch noch anders kommen kann als die Dauerbestrahlung die kommen soll.

      • Das Skandihoch mit entsprechend Ostlage ist ziemlich sicher, aber was nach dem sagen wir mal 03.10, kommt, ist jetzt schwer zu sagen.
        Man muss jetzt auch immer verstärkt beachten bei den GFS-Läufen, dass die Zurechnung von im Sommer 15 Grad, im Frühherbst 10 Grad immer weniger wird und es zu Inversionslagen kommen kann, wo am Boden sogar niedrigere Temperaturen als in 1500 Metern Höhe vorkommen können.
        Anders gesagt: GFS ist ab dem Herbst für Bodentemperaturen nur noch bedingt nutzbar und erfordert weitergehende Recherchen.

        • Alptraum der Sofeten

          Ahhh, gut dann weiß ich Bescheid. Danke, aber das Mittel zählt doch auch noch was oder ist es dann auch nicht mehr so wichtig?

          • Nun ja, das Mittel ist das Mittel, aber erst mit bestimmten Wetterlagen ist das Mittel im Herbst auch passend zu den Bodentemps, wie gesagt, Stichwort Inversion.
            Als Richtschnur ist GFS natürlich immer noch prima, aber ein Beispiel: Als der Süden und Osten letztens 29 Grad hatte, zeigte sich auch in Raum Frankfurt der Hitzebuckel. Die Temps änderten sich aber keinen Deut am Boden und blieben bei 19 Grad. Inversion: Kaltluft am Boden, gedeckelt von Warmluft in der Höhe. Nebel spielt dabei auch eine Abkühlungsrolle am Boden. https://de.wikipedia.org/wiki/Inversionswetterlage
            Da muss man im Zweifelsfall immer genau hinschauen wie die Wetterlage ist.

    • Jo1965

      Hallo Autumn! Wenn ich die Einzelbeiträge verlinken würde, käme ich aus dem Verlinken nicht mehr raus. Deshalb einfach mal auf die Wetterwiese dort gehen und sich die Threads zu den Modellbesprechungen anschauen. Natürlich gibt es auch viele vernünftige und sympathische Beiträge, aber wenn man sich mal ein bisschen durchklickt, ist man über die Menge von Sofetenhonk-Beiträgen einfach nur baff:
      http://www.wzforum.de/forum2/list.php?33

      • Alptraum der Sofeten

        Jo, danke 😉

      • Sofetenhonks lol sehr passend.
        Und kann ich nur bestätigen aus dem wz-Forum, das oft sehr hilfreich ist, wenn man die diversen Sonnen-Prediger überliest. Letztlich ist das wz-Forum ja kein Hort der Sonnenanbeter, sondern ein Fachforum und sollte entsprechend mit wissenschaftlicher Distanz zur Subjektivität einhergehen. Ist aber leider nur selten so.
        Aber wie gesagt: Wenn man diverse Postings für sich wegfiltert, sind da richtige Hammer-Beiträge von Profis dabei, auch Kai Zorn postet gelegentlich dort.
        Ich staune immer noch über einen Beitrag zur Wirkung von El Nino und La Nina auf Europa (!), der in Detailtiefe und Belegen nur noch von einer Dissertation zu schlagen wäre ^^
        http://www.wzforum.de/forum2/read.php?23,1437887,1437927#msg-1437927

  • Neue Aussichten auf den Oktober in der schriftlichen Kolumne von Kai Zorn. Sehr inspirierend und zumeist auf einen kalten Oktober zielend (je nach Modellage ^^): http://www.wetter.com/blog/hoch-salat-temperatur-spagat_aid_21754.html

  • Hans Hägermann

    Ja Kai Zorn geht immer noch davon aus das wir im Übergang von einer Warm zur Kaltphase sind das Jahr 2015.
    Der September wird wohl sogar knapp im Minus abschließen bei der Temperatur.
    Da bin ich ja mal auf dem Oktober gespannt da ich ja auch einen kalten Oktober erwarte.

    • Das hatte Kai Zorn Anfang des Jahres prognostiziert: http://byjrdp.myraidbox.de/blick-die-zukunft-von-kai-zorn-abkehr-von-der-hitze/

      Ich sehe das skeptisch, da Kai zumindest den Eindruck macht, alles nur von der meteorologischen Sichtweise zu betrachten.
      Wenn es eine kühlere Phase gibt, führe ich diese auf den Niedergang des Sonnenfleckenzyklus zurück (der aber natürlich auf die Großwetterlage Auswirkungen hat, da er meridionale Wetterlage wie jetzt durch den El Nino begünstigt durch Veränderungen auf dem Atlantik) bzw. die ggfs. „Kleine Eiszeit“ ab 2030.
      Diese Ursachen werden aber von Kai nicht erwähnt. Ist er nun auf dem klimatologischen Auge blind, will den Leser nicht überfordern mit zu vielen Infos? Natürlich kann man auch nur die meteorologischen Folgeerscheinungen registrieren, ohne die dahinterliegenden Meta-Ursachen zu begreifen, aber das ist ja gerade das Interessante, WARUM es zu einer temporären Abkühlung (oder sagen wir mal Normalisierung der Werte auf dem Mittelniveau 1961-1990) käme.

      Denn wenn es die Sonnenflecken wären, dann ist die Klimakatastrophe dennoch weiterhin tätig und würde durchdrehen, sobald die Sonne wieder im Sonnenfleckenzyklus aktiver wird … allerdings wäre eine kleine Eiszeit von der Dauer unbekannt. Von 20 bis 100 Jahren ist das vieles möglich ^^ Und die Auswirkungen der kleinen Eiszeit sind ja bekanntlich auch sehr strittig: http://byjrdp.myraidbox.de/warum-es-keine-kleine-eiszeit-geben-wird/

  • Milan

    Kaltwetter, ich darf den ersten (entdeckten) Schneegänseflug melden. :))))) Wahnsinnig zeitig.

    • Und das kurz bevor der Hitzereiter der Apokalypse vorbeischaut. Aber die Schneegänse (ähm. Was ist das eigentlich? Ich bin ein Stadtnerd ^^) wissen wohl schon, was ab Mitte Oktober folgen wird. Hoffe ich *g*

      • Milan

        *gg War auch nicht ganz korrekt. Echte Schneegänse ziehen seltener über uns hinweg. Meist sind es ziehende Graugänse. Erkennt man schlecht aus der Entfernung, welche Gansart es genau ist. Aber das ist beinahe egal, denn die Züge gehen, wie bei den Kranichen, meist erst ab Oktober über uns hinweg. In milden Wintern war das oft erst Mitte/Ende Oktober, im November oder gar Dezember der Fall. Viele Gänse ziehen wegen der Erwärmung bereits überhaupt nicht mehr. Kann man übrigens auch bei manchen Singvögeln beobachten.
        In der Natur stehen wirklich alle Zeichen auf strengen Winter, vermutlich sogar einen zeitigen. Damit gemeint etwa Anfang November. Dazu zählt auch, dass heuer die Eichen „Mast“ tragen. Übersetzt für Stadtmenschen 😉 : Früchte der Eichen, Buchen usw. sind ein gutes Winterfutter u.a. für Wildschweine und Rotwild. Sind sie gut genährt („feist“=viel Fett), spricht man von guter Mast. Tragen solche „Mastbäume“ viele Früchte, steht ein harter Winter ins Haus. Ist keine sogenannte Bauernregel, sondern Erfahrung (auf dem Land allgemein). Die Eichen sind brechend voll mit Früchten, was bei solch einer Trockenheit wie in diesem Sommer eigentlich ungewöhnlich ist. Als einzelnes Zeichen ist es jedoch nicht ganz zuverlässig. Auch hier gilt, je mehr, desto besser. 😉

        • Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, Milan – so ein Stadtmensch (der auf dem Land lebt) wie ich lernt da eine Menge, auch wenn man es nicht glauben sollte lol
          „Gänse denken nicht so kurz wie Sofeten“ – also das Zitat kann man getrost in die Reihe der unbedingt zu merkenden Grundsatzaussagen aufnehmen haha Sehr schön. Ja ich meinte die Phantomhitze, die mal kurz vorbeischaut und dann wieder weg ist.

          • Milan

            Gerne. 🙂
            Ich vermute, das mit der Hitze ist eher Wunschdenken. Formulierung gestern im Wetterbericht MDR: „Erstmal bekommen wir einige Tage Kühle mit…“ Erstmal? Ich hab gekniet vor Lachen. Gänse sind halt weiter im Denken. 😉

  • joshua

    warum sagen die Wettermodelle für dezember auf wetter.de das der Dezember viel zu warm wird

    • wetter.de ist RTL. Das reicht eigentlich schon, oder? ^^
      Die Hansel benutzen nur das CFSv2 von NOAA, um den Sofeten in den überhitzten Hintern zu kriechen und Applaus und Links und damit Geld zu ernten.

      Aber daneben gibt es noch etliche andere Prognosesysteme wie MetOffice, DWD, IRI, NASA. MetOffice sagt beispielsweise etwas anderes – dennoch gehen die meisten Langzeitmodelle von einem zu warmen, teilweise brutal warmen Dezember aus.
      Ich vermute, dass die Modelle die Effekte des El Nino nicht in den Algorithmen mit einbezogen haben und sich daher massiv irren. Auch Kai Zorn versteht diverse Langzeitprognosen derzeit über einen Mildwinter nur wenig.
      Alternativ könnte natürlich auch ich mich irren. ^^

  • Hans Hägermann

    Der Haslinger Sepp sagt einen Jahrtausend Winter voraus.Und die letzten 4 Winter hat er perfekt gelegen mit seinen Prognosen. Das wird einen interessanten Winter dieses Jahr geben.

    • Alptraum der Sofeten

      Ist das der mit seinen Gelben Blumen oder wer? Von dem hab ich auch schon gehört.
      In der Tat wirds interessant, da bereits nächste Woche in Osteuropa fast Winterlich wird. Für die Jahreszeit schon krass. Mal sehen ob das jetzt die Richtung für den Winter ist oder ob es am ende doch anders kommt und zu mild wird.

      • Das kennen wir noch vom October Pattern Index… frühe Schneedecke in Sibirien und Russland (vor allem Westrussland ist für uns entscheidend) = Steigerung der Wahrscheinlichkeit für Kaltwinter in Europa über veränderte Luftströmungen. Der OPI scheint übrigens eingestampft worden zu sein und ist nicht mehr auf der Website existent. Da werde ich wohl auf andere Prognose (u.a. Dr. Cohens Website) Bezug nehmen im November bei der Winterprognose, der ja im Grunde den OPI mehr oder weniger als Schema verwendet und das „Original“ ist. Nicht schade um den OPI nach der Enttäuschung letztes Jahr.
        Der Typ mit den Kerzen ist hier: http://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/benediktbeuern/wetter-winter-2015-schnee-sepp-haslinger-liest-koenigskerze-5372618.html
        Auch wenn ich von Bauernregeln und 100jährigem Kalender bis auf wenige Ausnahmen (Kälteanomalien) nullkommanichts halte und 1000fach belegt ist, dass es sich um Esoterik und statistischen Zufall handelt – hier ist empirisch durchaus etwas sinnvolles, was der gute Mann dort versucht. ^^

        • Alptraum der Sofeten

          Ja mal sehen ob wir bald vor freude platzen können 🙂
          Die Entwicklung um den 13.10 rum ist ja auch wichtig, ob es dann so bleibt oder wie es sich Entwickelt. Keine Milde Luft bitte.

          • Inzwischen sind übrigens auch die ersten Langfristmodelle langsam am Umschwenken:
            Oktober NOAA alte Version: http://byjrdp.myraidbox.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-28_NOAA_CFSv2_Oktober.gif

            Oktober NOAA neue Version: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/imagesInd3/euT2mMonInd1.gif

            Dennoch immer noch viel zu viele Brutal-Mildvarianten im Winter. Sind die blind bei den Vorzeichen?? Ich kapier es nicht, wirklich nicht.

          • Alptraum der Sofeten

            Ja anscheinend sind die wirklich zu versessen auf einen Mildwinter und denken er komme wenn man es nur immer und immer wieder prognostiziert von alleine. 😀
            Alles Sofeten in den obersten Wetter/Klima Rängen.

          • so menschlich pessimistisch habe ich das noch gar nicht gesehen lol Ich vermutete bisher nur eine Inkompetenz was die Einbeziehung klimatologischer Aspekte (El Nino) und das eigene Denken jenseits von Computer-Algorithmen angeht ^^ Vielleicht kriegen sie ja bis Ende November noch die Kurve 😉

  • Milan

    Die Kraniche fliegen! Auch sie zeitiger als sonst. War erneut ein wunderschönes Bild und herrliche Klänge. :)))

    • Alptraum der Sofeten

      Wo wohnste denn? Ich hab (noch) nur einen 10er Schwarm gesehen.

      • also ich hab hier nicht gezählt, aber das waren hmmm vielleicht 40? 50?

        • Milan

          Ich schätze, bei uns sind heute mehrere Hundert drübergezogen. Viele Züge, den ganzen Nachmittag schon. Toll, einfach nur toll.

          • Ich gebe zu, ich habe bisher als Platoniker nie auf sowas geachtet, aber gerade der riesige Vogelzug war der Hammer. Wunderschön. Dabei sinds Sofetenvögel 😉 Oder ob die in Tropenhessen landen und hier überwintern, ist ja quasi so warm wie in Zentralafrika 😛

          • Milan

            *lol
            Dieses Jahr garantiert nicht.

          • Darauf hoffe ich 😉

          • Snow Patrol

            Die Vögel sind keine Temperatur-, sondern nur Licht-Sofeten. Ihre Sensoren suchen nur mehr Helligkeit und ihnen ist es egal, wie hart der Winter bei uns ist. Sie ziehen zu (über) uns, wie die refugees.

      • Milan

        Direkt am nördlichen Rand des Thüringer Waldes. Von uns aus kann man zum einen nach Norden zu ins Thüringer Becken auf die weiten Felder schauen, auf der süd/sw Seite Berge, Felsen und Wald. Sind auch seit 150 Jahren schon Kur- bzw. Tourismusgebiet. Ich vermute mal, dass dieser Höhenzug ihnen mit als Orientierung dient.

        • Alptraum der Sofeten

          Klingt nach einem schönen Plätzchen wo du wohnst 🙂

          • Milan

            Isses. 😉 Ich mag meine heimatlichen Gefilde. *lol Zumal, wie unschwer zu erkennen ist, ich so ein durch-und-durch Naturkind bin. *lol

    • Jep hier auch vor 10 Minuten. Meine Tochter hat gestaunt. Riesenformationsschwarm in V-Form. Hm ich dachte das wären Gänse?? Da kommt wieder der Stadtnerd durch, ich hab keinen Schimmer. Vögel. Am Himmel halt. Tja 😛

      • Milan

        Klar, fliegen ja in eure Richtung, bist ja fast in der Nachbarschaft. *lol
        Höre dir einfach mal die unterschiedlichen Rufe im Netz an. Kraniche „singen“. Wenn mans geübt ist, sieht man auch am Körper von unten was es ist.

        • hmmm also das hörte sich wie eine Trethupe an. Eine Art knarzendes Tröten 😛 Also doch Gänse?

          • Milan

            *ggggg Denk mal Kraniche auch bei euch, Gänse sind schon durch. Aber wer weiß. Selber vergleichen bitte, kann ich so nicht sagen. Kraniche trompeten. So der offizielle Vergleich.

          • ich dachte die singen? Trompeten wäre eher was flatulenzmässiges ^^ Nun ja…. wie sagt der Landnoob? Vögel halt. Oben am Himmel. V-Formation. Mit Flügeln. Äh. 😉

          • Milan

            *brüllschmeißmichwech
            Trompete kann auch schön klingen. 😉 Für MICH ist es ein Singen, weil sie zum Herbst gehören und den Winter ankündigen. :))

          • ich diskutier gerade auch mit meiner Frau rum die mich überzeugen will es seien Gänse gewesen ^^
            Je mehr ich an Videos sehe und Laute vergleiche, desto sicherer bin ich es waren Kraniche 😉

          • Milan

            Heute waren auf jeden Fall hier nur Kraniche unterwegs und da von uns aus gesehen Hessen genau in der Richtung liegt, wo sie hinziehen… Diese großen Züge (Schwärme) wie von dir geschildert sind auch meist Kraniche, denn Gänsezüge sind für gewöhnlich kleiner. Ich schätze mal, das waren heute ca. 9-10 Vogelzugschwärme, die allein schon direkt über uns weg sind. Der Korridor ist ja viel breiter. Die Kaltluft ist ja auch schon im Norden. Moskau hatte ersten Schnee, schreiben sie. Und im Ural gabs gleich Schneesturm.

    • Snow Patrol

      Habt Ihr’s gut. Ich lebe im DG neben einem Fernsehmast und hier gesellen sich nur Rabenschwärme. Und in Tropensommer TAUBEN!! AARRGGHH TAUBEN!! Bin oft erst wegen der Hitze um 3.40 morgens im Juli bei 29,3°C eingeschlafen und dann 2 h später: Buhuu Buhuu:-)))))))))))) –> Flehen nach Kalaschnikov. Den hohen Baum haben wir dann endlich gestutzt. Da war aber eh schon der 1.9. seufz.

  • Snow Patrol

    Yaap!…nun bin ich das erst Mal hier. Meine Grippe die ich zurzeit habe, stammt nicht von den kalten Nächten, sondern von Sommerfetischisten, die mich irgendwie angesteckt haben.
    Der nächste Winter wird anders, es kommt wie es muss.
    https://youtu.be/DVZFG_YraMk

    • Spät von mir entdeckt, aber besser spät als nie ^^ Daher: Herzlich willkommen 🙂

      • Snow Patrol

        Danke sehr! Lasst uns eines Tages gemeinsam einen Iglu bauen. Ob Rheinhessen oder Ihringen am Kaiserstuhl spielt keine Rolle.

  • Snow Patrol

    @Sofetenhonks: #gehtrausundgenießtdiesonnedasletztemal2015

  • Snow Patrol

    Allen Frohe Weihnachten!

    • Wehe es gibt wieder 20 Grad Weihnachten… oder 15…. oder 10…. oder… ach, alles über -5 Grad ist nichts Wahres zu Weihnachten!

  • dweisk01

    Und es werden wieder 20 Grad an Weihnachten. El Nino ist immer noch ein EP auch wenn das update auf dieser Seite fehlt!