Der Frühling: Amplitudenwechsel zwischen heiss und kalt. Aber nur, wenn es gut läuft.
Der Frühling: Amplitudenwechsel zwischen heiss und kalt. Aber nur, wenn es gut läuft.

Mal früher und mal später zeigt sich der Frühling in den Wettermodellen in Form von schnell wechselnden Gegensätzlichkeiten. In diesem Jahr ist es früher der Fall. Bereits jetzt tauchen die ersten Warmtage, die viel zu hoch über dem Mittel liegen, auf. Gleichzeitig formen sich Illusionskältelagen, die in gekannter sommerlicher Brachialität abgeschwächt werden oder gleich ganz weggerechnet werden, je näher man der Pseudoerlösung kommt. So hatten wir bereits am Rosenmontag 15 Grad (im Schatten) und am heutigen Samstag bis zu grauenhafte 20 Grad in Bayern und sogar im benachbarten Österreich auf der Ofenplatte Wien deutlich über 20 Grad. Der nächste Horrorwärmebuckel ist bereits am 10.03. schon wieder in den Modellen zu sehen.

Die Kältelage, die ab dem 12. März auftaucht, wurde inzwischen auf altbekannte Weise zurückgerechnet und es würde nicht verwundern, wenn sie innerhalb der nächsten Tage komplett verschwände. Trotzdem sind kalte Lagen theoretisch immer noch möglich und bilden damit eine Wellen-Amplitude aus (viel zu früher) Hitze und (viel zu seltener) Kälte.
Damit befinden wir uns modelltechnisch mitten im (Klimakatastrophen-)Frühling: Höherer Sonnenstand, Treibhauseffekt und Verungünstigung von Troglagen im wilden Wechsel. Mit viel Glück könnte sich dennoch ein normaler März noch über die Zeit retten, wenn die Troglagen sich günstig positionieren. Vorbei sind die zusätzlichen Kaltchancen durch Ostlagen, die nun auch immer mehr warme Kontinentalluft nach Deutschland bringen würden, wenn sie einträten.

28.02.2017: Immer noch trotz Regen deutschlandweite Dürresituation; © <a href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937" target="_Blank">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>
28.02.2017: Immer noch trotz Regen deutschlandweite Dürresituation; © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Die alarmierende Dürresituation in Deutschland bleibt nach wie vor bestehen (siehe links). Schon im August 2015 titelte der „Spiegel“: „In Deutschland ist es so trocken wie seit 50 Jahren nicht„. Die Dürren breiten sich durch die Klimakatastrophe in Folge verschiedener Faktoren (Nordverlagerung der Subtropen, Verlangsamung des Jetstreams mit Etablierung von Extremwetterlagen, Wegfall der Westdrift, Wolkenreduzierung u.a.) nicht nur im Sommer, sondern mittlerweile auch im Winter aus und bei ungünstiger Wetterlage auch im Frühling und Herbst und somit ganzjährig.
Die erschreckenden Folgen kann man auf dem neuen Portal des Klimafolgeninstituts Potsdam sehr gut erkennen, dort vor allem den exponentiellen Folgenverlauf in Südwestdeutschland, verglichen mit anderen Regionen Deutschlands, die (zumindest nach heutigem Stand) glimpflich davonkommen: Klimafolgenportal des PIK.

Man vergisst ja oft das Wetter, sobald es sich zur Vergangenheit gewandelt hat. Dabei kann man aus den Vergleichen vieles lernen. Unter anderem die stetige Wetterverschlechterung in Deutschland zugunsten von dürrenunterstützendem „Schönwetter“, das man getrost in „Vernichtungswetter“ umbenennen sollte. Wie sah der März 2016 eigentlich noch aus?

GFS Ensemble - Wetteraussichten für Frankfurt a. M.; © GFS, Global Forecast System, wetterzentrale.de
März im Vorjahr 2016: Kühl dank der Folgen des späten Major Warmings, Ort: Frankfurt a. M.; © GFS, Global Forecast System, wetterzentrale.de

Wenn wir auf das letztjährige GFS-Ensemble schauen (exemplarisch Frankfurt am Main), so sehen wir im letzten Jahr die angenehmen Kühlfolgen des sehr spät erfolgten Major Warmings beim Polarwirbel. Dieses Jahr sieht es derzeit durchaus ähnlich aus. Wie Dr. Cohen ausgeführt hat, können wir im März noch mit halbwegs normalen Temperaturen rechnen. Auch im letzten Jahr kam dann pünktlich zum Aprilbeginn (der letzte April unter dem Mittel 1961-1990 stammt aus dem Jahr 2001!!) die erste widerwärtige Hitzewelle mit 30 Grad in der Sonne (und Ende April gleich die nächste Sommerwelle mitten im April).

Auf lange Sicht jedoch könnten die immer noch gültigen und wirksamen Klimaanomalien der Eisheiligen (ca. 20.-25. Mai, und NICHT 11-15. Mai – aufgrund der Kalenderreform!!) und der Schafskälte (11.-20. Juni) für eine kurze Erholung sorgen – wir erinnern uns: Es handelt sich hier nicht um esoterische Bauernregeln aus klimatischen Zeiten, die seit Jahrhunderten vorbei sind, sondern um klimatologische Anomalien, die die verschwindende Restkälte des sich auflösenden Polarwirbels anzapfen können.

Was erwartet uns ab nun also: Die täglich zunehmende Wahrscheinlichkeit von Hitze weit über die Normalität hinaus. Die Zeit des Betens, dass endlich Regen kommt, Kaltlagen auch bleiben und nicht verschwinden, dass nach einem Sonnenwinter die Sonne sich jetzt gerne einmal 8 Monate am Stück zurückhalten darf als Ausgleich, kurzum: Dass wir vom Schlimmsten verschont werden, denn der Sommer kommt ja ohnehin und wird wie immer unerträglich. Denn der letzte zu kühle Sommer stammt aus dem Jahr 1987 … Seitdem gab es 29 mal in Folge sofetische Warmsommer (vielleicht mit der Ausnahme eines nur zu leicht warmen Sommers 1993).

FRÜHLINGSZEIT = TEEZEIT! Handverlesene, beste Tees. Kein Teebeutelstaub, sondern für Kenner.

 

(1) Einschätzung der Wetterlage

In der Modellwelt sind wir im Frühling eingetroffen!

Mittel- und Langfrist zeigen starke Troglagen, der Lage (warme Vorderseite, kalte Rückseite) über den Grundcharakter unseres Wetters entscheiden, hier am 11.03.2017 mit relativ warmer südlicher Anströmung; © <a href="http://www.wetterzentrale.de/de/topkarten.aspx?map=1&model=gfs&var=1&run=12&time=360&lid=OP&h=0&tr=3#mapref" target="_blank">wetterzentrale.de</a>
Mittel- und Langfrist zeigen starke Troglagen, der Lage (warme Vorderseite, kalte Rückseite) über den Grundcharakter unseres Wetters entscheiden, hier am 11.03.2017 mit relativ warmer südlicher Anströmung; © wetterzentrale.de

Troglagen mit warmer Vorder- und kalter Rückseite und aufwölbende Azorenhochs geben sich ein Stelldichein. Sie führen zu den typischen „Hitzebuckeln“ und großen Schwankungen in den Zeitreihen. Alle erwarten endlich den Regen und tatsächlich ist die Chance auf zumindest mehr Regen als bisher im Frühling immer noch recht hoch, solange kein Hochdruckmonster aus seiner Sofetenhöhle wankt. Denn Frühlingszeit ist üblicherweise Troglagenzeit.

Entsprechend haben wir die Gegenspieler auf dem Wetterspielbrett gesichtet: Hochdrucksysteme, die eine Brückenbildung versuchen und von kräftigen Tiefs dabei gehindert werden. Der Wettercharakter ist daher nach heutigem Stand weder von einer stabilen Hitzelage, noch von einer spätwinterlichen Kältelage geprägt, sondern von typischem „Aprilwetter“ im März.

Mittel- und Langfrist zeigen starke Troglagen, der Lage (warme Vorderseite, kalte Rückseite) über den Grundcharakter unseres Wetters entscheiden, hier am 11.03.2017 mit relativ warmer südlicher Anströmung; © <a href="http://www.wetterzentrale.de/de/topkarten.aspx?map=1&model=gfs&var=1&run=12&time=360&lid=OP&h=0&tr=3#mapref" target="_blank">wetterzentrale.de</a>
Mittel- und Langfrist zeigen starke Troglagen, der Lage (warme Vorderseite, kalte Rückseite) über den Grundcharakter unseres Wetters entscheiden, hier am 11.03.2017 mit relativ warmer südlicher Anströmung; © wetterzentrale.de

(2) Wetterprognose nach den GFS-Ensembles

Die Richttemperaturen in 850 hPa (entspricht etwa 1.500 Metern Höhe ü. N.N.) schwanken zwischen dem üblichen Hitzebuckel und kühleren Bereichen. Die stabile kühle Lage in der Langfrist würde ich noch lange nicht als sicher betrachten. Der Erfahrung nach entwickeln sich solche Stabilitäten anders, brechen zumeist in wellenartige Verläufe auf. Dabei entsteht zumeist ein Hitzebuckel und ein Tal, wobei die Temperaturen des Tals dann immer wärmer berechnet werden mit der Zeit. Die dazugehörige Wettersituation ist meist ein durchziehendes Tiefdruckgebiet in Form einer Troglage mit einer warmen Vorderseite (Luft wird aus südlichen Richtungen herangeführt) und einer kalten Rückseite (Luft strömt von nördlichen Richtungen an).

Die Niederschlagssignale auf der x-Achse sind frühlingstypisch durchgängig vorhanden, sind in ihrer Charakteristik aber deutlich zurückhalten und alles andere als eine echte, gute Regenzeit! Das Verschwinden des „Landregens“ zugunsten von wirkungslosen Kombinationen aus Mini-Schauern und Extremregen ist übrigens ebenfalls eine Langzeitwirkung der Klimakatastrophe, wie man festgestellt hat: Mehr Schauer, weniger Landregen.

Weitere ausführliche Erklärungen, wie man die GFS-Ensembles liest, finden sich hier.

GFS Ensemble - Wetteraussichten Frankfurt a.M.; © GFS, Global Forecast System, <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.aspx?model=gfs&lid=ENS&var=205&bw=False&lat=50.1000&lon=8.7000&zip=60308">wetterzentrale.de</a>
GFS Ensemble – Wetteraussichten Frankfurt a.M.; © GFS, Global Forecast System, wetterzentrale.de
GFS Ensemble - Wetteraussichten für Essen; © GFS, Global Forecast System, <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.aspx?model=gfs&lid=ENS&var=205&bw=False&lat=50.1000&lon=8.7000&zip=60308">wetterzentrale.de</a>
GFS Ensemble – Wetteraussichten für Essen; © GFS, Global Forecast System, wetterzentrale.de
GFS Ensemble - Wetteraussichten für München; © GFS, Global Forecast System, <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.aspx?model=gfs&lid=ENS&var=205&bw=False&lat=50.1000&lon=8.7000&zip=60308">wetterzentrale.de</a>
GFS Ensemble – Wetteraussichten für München; © GFS, Global Forecast System, wetterzentrale.de
GFS Ensemble - Wetteraussichten für Berlin; © GFS, Global Forecast System, <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.aspx?model=gfs&lid=ENS&var=205&bw=False&lat=50.1000&lon=8.7000&zip=60308">wetterzentrale.de</a>
GFS Ensemble – Wetteraussichten für Berlin; © GFS, Global Forecast System, wetterzentrale.de

(3) Langfristaussichten für April und Mai 2017

Die NOAA-Karten zeigen den Frühling (und auch den Sommer) so, wie ich ihn erwarte als in der Zukunft typische Entwicklung: Nach einem Waccy-induzierten Herbst und Winter mit annehmbaren Kaltphasen kommt eine Hitzehölle schlimmstenfalls ab März, spätestens ab April. Einen Frühling wird es kaum noch geben, wie man ihn früher kannte.

Entsprechend sah die NOAA einen deutlich zu warmen März. Diesen ziehe ich aufgrund der späteren Möglichkeit von kühleren Lagen noch in dieser extremen Form in Zweifel. Dafür halte ich den April, der bei der NOAA zwar deutlich zu warm ausfällt, aber noch keine Hitzekatastrophe beinhaltet, für zu kühl berechnet.

Alle anderen Monate von Mai bis einschließlich Juli sieht die NOAA bereits jetzt zu warm und damit eine endlose, monatelange Hitzephase auf uns zukommen. Möglicherweise auch durch den El Nino, der völlig überraschend viel zu früh in den Prognosemodellen schon wieder auftaucht. Ein separater Artikel von mir wird in Kürze darauf näher eingehen.

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat April 2017, Stand: 04.03.2017 (Daten bis 03.03.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat April 2017, Stand: 04.03.2017 (Daten bis 03.03.2017), © NOAA
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Mai 2017, Stand: 04.03.2017 (Daten bis 03.03.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Mai 2017, Stand: 04.03.2017 (Daten bis 03.03.2017), © NOAA

Alle anderen Langzeitprognosen, wie seriös solche auch immer sein mögen, wurden inzwischen noch nicht aktualisiert. Alle sind sich jedoch über einen zu warmen Frühlingsstart relativ einig.  Ob dies so eintreffen wird, werden wir wie gewohnt weiter beobachten.

Alle Jahre wieder: Der Hitzekerkermeister wartet schon auf uns ...
Alle Jahre wieder: Der Hitzekerkermeister wartet schon auf uns …

In gewisser Weise befinden wir uns im Vorhof zur Hölle: Der Winter wird nicht mehr zurückkommen. Die unsägliche Zeitumstellung steht schon wieder vor der Tür, wo sich wochenlange Umstellungsqualen mit viel zu früher Hitze, Sonnengrelle und Sofetenterrorlärm zu einer Weltumkehr vereinen, die man am liebsten 6-7 Monate in der Stasiskammer verbringen möchte.
Wir können nur hoffen, dass die derzeitigen, verhaltenen Märzaussichten sich bestätigen und dass die folgenden Monate nicht so heiß und bitter werden, wie ich es momentan befürchte. Denn die globale Erwärmungskatastrophe wird schneller und stärker und nach dem Ende des Waccy-Effektes und der Auflösung des Polarwirbels kann im Grunde die Hitze das einzige sein, was kommt – entweder als verhaltene, aber trotzdem deutlich zu warme Monate bis hin zu einer Hitzekatastrophe mit Rekorden, die vorausdeuten, was auf uns in den kommenden Jahren und Jahrzehnten warten wird.





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  • Michael Bodin

    Wie Du schon wieder mal sehr gut geschrieben hast, hoffen wir das Beste, dass uns die Hitze nicht schon sehr bald grillt.
    Hier mal von heute früh um 6 Uhr an den Verlauf der Temperatur in Schwante :
    https://uploads.disquscdn.com/images/6ed048f881e5bdc4978f9c1364ce5fb108388457fdb157048d2e89f8766bd02e.jpg
    Hab zum Glück davon nichts mitbekommen, war mit der Familie 12 Stunden in einer Turnhalle mit hunderten anderen eingepfercht, da meine Kinder ein Voltigierturnier hatten. :o)
    Ehrlich gesagt, hätte ich dann lieber bei dem Wetter draussen das Holz für nächsten Winterverarbeitet. Die Luft in der Halle war SENSATIONEL !!!! Loooooool

    • Stefan

      Innentemperatur über 25 Grad??? 😉

      • Michael Bodin

        Steht im Badezimmer nach Süden raus das Display, daher die großen Temperaturschwankungen…

        • Stefan

          Ah ok, das erklärt es. ^^

  • Peter

    Heute mit 22 Grad der absolute Wahnsinn und das Angang März. Es ist einfach nur zum Kotzen. Und jetzt lese ich, dass El Niño bereits wiederkommt, ich dachte den wären wir erstmals eine Zeitlang los?!?
    Jetzt ist doch Anfang März, kann man nun sagen, ob der Polarwirbel uns was gutes bringt, oder ist auf den auch kein Verlass?

    • Die Treibhausgase kühlen ja auch die Stratosphäre und stabilisieren den Polarwirbel bzw. verhindern die „downward propagation“. Zudem: Ohne Major Warming kaum echte Kaltwirkung. Da ist man dann auf die meteorologischen Troglagendetails angewiesen im Rahmen des normalen Wetters (soweit man von „normal“ noch reden kann). Aber diese Buckel sind gottlob noch Eintagesfliegen – auch heute war das Ganze eine Troglage, aber eine, die völlig falsch zu weit westlich lag und süd/südwestliche Anströmung erfolgte.
      El Nino macht mir auch Sorgen. Es kam zwar schon einmal ein El Nino in so kurzem Abstand vor, aber letztlich könnte das ein Hinweis sein, dass die Zunahme eine Folge der Klimakatastrophe ist und der El Nino in eine Art Dauerzustand irgendwann übergehen könnte. Folge: Entweder Hitze-Exitus der Menschheit innerhalb von 20 statt 100 Jahren oder zumindest eine deutliche Beschleunigung, auch der regionalen klimatischen Katastrophen – von Hitze in Indien und Pakistan im Frühling über Wald- und Buschbrände, Eisschmelze im Zeitraffer etc. pp. Weiter beobachten, um das genau herauszufinden.

  • Stefan

    Ich denke, wir können es drehen und wenden wie wir wollen, wir kommen um die Hitze nicht drum rum. Es ist bitter aber es ist so. Die Klimakatastrophe ist nunmal Fakt. Wir haben prinzipell 6 Monate im Jahr mit erträglichen Temperaturen, Oktober bis März. April bis September ist Hitzezeit. Da kann man sich nur über überraschende, kurze Kühlphasen freuen, ansonsten muss man versuchen, es irgendwie halbwegs schadlos zu überstehen.

    Oh, gerade habe ich gesehen, dass es hier regnet. 🙂

  • Leon

    Also das El Nino schon wieder auftauchen soll, ist ja wohl endgültig der Kopfschuss für die Menschheit – Wenn dies so einträte. Aber hat El Nino eigentlich, auch gerade für Deutschland, positive Seiten in Sachen Kälte?

  • Hier gehts gerade voll ab mit Regen und Sturm. Wieso muss das geile Wetter immer in der Nacht kommen und nicht am Tag, wo man es richtig bewundern könnte??

    • Stefan

      Ja, das ist wirklich schade. Hier fieselt es schon die ganze Zeit ein wenig herum, ein schön gemütlicher Sonntag Morgen.

      • und ich steh (verspätet) auf und was ist: Volle Sonnenbreitseite 😛

        • Stefan

          Ja, wie sollte es auch anders sein? 😛 zum Glück sind aber auch einige Wolken unterwegs. Ist hier gerade so eine Licht an Licht aus Phase. Naja, der nächste Regen ist unterwegs. Aprilwetter irgendwie.

  • Dirk

    Guten Morgen .. ich musste gestern schon die erste Zecke beim Hund entfernen. Die Biester sind schon wieder aktiv. Ich wünsche uns allen, einen nicht zu warmen Frühling und Sommer. Wobei das sicher ein Wunschtraum bleibt! Wie immer toller Beitrag! Danke!

  • Schöner Artikel.
    ECMWF und GFS gehen weiterhin sehr weit auseinander. ECMWF mit Südwestdrüse und GFS noch mit Skandi Hoch, im GKB auch mild.
    Verrückt.
    Hier noch eine Prognose von Kai Zorn und Ivo Brück:
    http://www.wetter.com/videos/deutschlandwetter/wann-kommt-der-fruehling/58bbc172cebfc035798b45a9

    • Leon

      also können wir uns wieder aussuchen, Trocken mit normalen bis leicht zu kalten Temperaturen oder Hitze mit etwas mehr Niederschlag durch Südliche Anströmung von Tiefs… nice.

      Und was kau und Ivo angeht, die werden dieses Jahr erleben das man aufgrund der Klimakatastrophe nicht mehr so einfach auf Statistiken gucken kann.
      Außerdem finde ich es irgendwie falsch als professioneller Meteorologe zu sagen „das Jahr wird nix“, dafür kann ich auch die Bild lesen. Sorry aber es ist irgendwie so, langtrist ist ja gut und wichtig, aber bitte ohne solche Wertungen

      • Ja, solche wertende Überschriften finde ich auch blödsinnig und nervig…

        Oder auch die Aussage von Kai: “ …der März wird erstmal sehr schlonzig, ungemütlich, nass und phasenweise kalt.“
        Ich frage mich, welche Erwartungen denn für Anfang März gestellt werden.
        Der März ist im Vergleich zum langj. Mittel des GESAMTMONATS bisher 2,5K zu warm ausgefallen.
        Dabei muss man noch folgendes Bedenken: „So beträgt z.B. das langj. Temperaturmittel am Monatsanfang im März in Essen etwa 2,0 Grad, am Monatsende 8,0 Grad. Das langj. Mittel des Gesamtmonats beträgt hier 5,1 Grad.“ – Bernd Hussing
        Also ist die Abweichung in Wirklichkeit ( also im Vergleich zum Mittel der ersten Märztage ) noch viel, viel größer !
        https://uploads.disquscdn.com/images/7402fd5008b3aaaae3d7e530198df7252d538bad1c11f33c020bbecc03c20363.jpg
        (c) Bernd Hussing http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

        • Leon

          ja vorallem widerspricht er sich ständig, weil er vor ein paar Wochen meinte die Natur braucht endlich mal einen Normalen Sommer und viel Regen und dann sagt er wieder das ist Mist? werde ich nie verstehen.

          Oh…stimmt mit der Mitteltemperatur 😮
          Das ist ja schrecklich

  • Leon

    Guter Artikel!!
    Und es ist ja beeindruckend wie sich die Ensembles vom letzten und diesem Jahr gleichen!
    wie ich unten schon erwähnt habe, bin ich ganz deiner Meinung das der Sommer zu heiß wird und die zweite hälfte des Frühlings auch, das ist ganz einfach das Ausgleichsverhalten das in der Klimakatastrophe immer gegen die Leute arbeitet die noch normale oder gar zu Kalte Temperaturen wollen.
    Fakt ist, im Sommer gibt es keinen WACCy oder Ostlagen mit Kälte (weil sich der Kontinent stark erwärmt) und die Arktis schmilzt so oder so in einem Tempo das man zu schauen kann.
    Da werden Kai und Ivo noch ordentlich staunen in diesem Jahr, auch wenn ich hoffe das es nicht so ist

    • Nennen wir es kein Ausgleichsverhalten, sondern die Lex Falcensis von jemanden namens Falk von Trasic, der schon vor Jahren gesagt hat: Spätestens ab Frühling gewinnt die Hitze immer. Immer. Sie wird länger, sie wird schlimmer, es gibt kein Entkommen.
      Trifft die Lage ganz gut. Insbesonderen wenn man sich 2014 und 2015 ansieht im Nachhinein. In Deutschland war 2016 noch halbwegs erträglich, global der x-te Temperaturrekord in Folge – und natürlich wird das auch die nächsten paar Jahrtausende so weitergehen. Das wird aber nie dazugesagt ^^ Vermutlich soll man denken „Na ja ein warmes Jahr, jetzt wirds besser.“ Einen Scheiss wird es.

      • Leon

        Falk von Trasic, der gefällt mir weil er die Dinge anscheinend verstanden hat.
        Und eigentlich ist es einfach nur pure Logik, welche man jedem individuum des „schlausten“ Tieres der Erde zutrauen müsste, oder nicht? Es ist doch klar, dass es spätestens im Frühling immer wärmer wird und wir etwas unternehmen müssen. Trotzdem freuen sich alle über 20 grad im astronomischen (für mich die einzige art die Jahreszeiten zu bestimmen) Winter und schmeißen die Kohle grille an. Was denn sonst.

        • Den Wahnsinn der Menschheit habe ich inzwischen akzeptiert. Er wird sich nicht ändern. Abschlachten von Natur und Tieren, Tierquälerei im Kleinen und Großen, Abschlachten seiner selbst, Versklavung von Mitmenschen direkt oder indirekt und dies unter Pervertierung höchsten Ausmaßes als Vorteil verkaufen, die Gier zum Gott erheben (Westen) oder die Dummheit gepaart mit Gewalt (Islam).

          Eine Theorie besagt, dass wir an einem Scheidepunkt stehen und dass die Menschheit entweder vor gewaltigen Änderungen steht, mit denen sie ihre eigene Pervertierung in Denken und Fühlen endlich überwinden kann (indem sie sich via Genetik und Kybernetik selbst abschafft) oder wir untergehen noch in diesem Jahrhundert – sei es durch Zufälle wie Supervulkanausbrüche und Kometen/Asteroideneinschläge, sei es durch Gammablitzzufälle, durch außer Kontrolle geratene physikalische Experimente (CERN), durch die Erfindung einer künstlichen Intelligenz (derzeit wird Zelle für Zelle das menschliche Gehirn digital übersetzt als Blaupause für ein künstliches Gehirn), durch biologische Viren (z. B. wenn das Tollwutvirus durch Mutation zu einem Zombievirus mit hoher Ansteckung werden würde), durch biologische Kampfstoffe oder manipulierte synthetisch-künstliche Organismen, die zufällig in die Natur geraten, durch die Klimakatastrophe, durch einen dritten Weltkrieg …

          Es gibt reale globale Gefährdungen, die massiv unterschätzt werden. Man hält sie für eine Variante von „Es ist nie was passiert in meinem Leben also wird es auch in Zukunft nicht geschehen“. Doch wer sich mit dem gegenwärtigen Zustand der Menschheit beschäftigt – in psychologischer Hinsicht und unserer Primitivität wie vor 40.000 Jahren, in technologischer Vernichtungshinsicht (atomar, biologisch, chemisch) und die aktuell völlig chaotische gesellschaftliche und globale Entwicklung hinzuaddiert, kommt eigentlich nur zu dem Schluss, dass die Vernichtung der Menschheit bis 2100 heute wahrscheinlicher ist als ihr Überleben, zumindest in der Form wie es heute existiert.

          • Leon

            ja ich habe das ebenso akzeptiert, weiß aber noch nicht genau wie ich damit umgehen soll in meinem zukünftigen Leben.
            Aktuell bin ich noch sehr stark am überlegen wie, was und wann. Das traurige ist, dass ich erst angefangen habe so zu denken und zu wissen wie ich es jetzt tue, da ich durch meine Schule und Mitmenschen krank geworden bin und nun viel Zeit zum grübeln habe/hatte.

            Ich möchte unbedingt so leben, dass es der Erde am wenigsten schadet, habe aber nicht die Finanziellen Mittel um das in dem Umfang durchzusetzen wie es nötig wäre. Das frustriert einen schon sehr, besonders wenn man mit 18 Jahren schon so am Ende ist, dass es noch Jahre dauern kann bis ich voll arbeitsfähig werden kann.
            Soll nur ein kleiner Einblick in mein Leben aktuell sein, ich möchte aber hier niemanden vom eigentlichen Thema der Seite ablenken, tut mir auch leid aber das musste ich einfach mal kurz erzählen.

          • Ich bin ja nicht so mit Off-Topic-Ablehnung ^^ Kann man als Philosoph gar nicht. Off-Topic-Verbote, die bürokratisch exakt abgestraft werden sind virtuelle Scheuklappen.

            Ich kann dir nur raten, im eigenen Umfeld das umzusetzen, was möglich ist. Solltest du später mal Kinder haben, dann versuch ihnen gegen den Mainstream selbstständiges Denken beizubringen ohne sie mit deiner Meinung zu indoktrinieren. Man kann nicht die ganze Welt ändern – daran zerbrichst du. Aber im eigenen Umfeld Nein zu sagen zu Idioten. Mit Argumenten normale Menschen zu überzeugen und seine eigenen Begabungen dafür einzusetzen (bei jedem unterschiedlich, der eine mit Wort, der andere mit Tat).
            Wenn man es schafft, beruflich in eine Richtung zu gehen, die mehr oder weniger etwas positives leisten kann für Welt und Gesellschaft so dass man sich nicht zwingen muss arbeiten zu gehen, sondern mit Sinn, Verstand und Leidenschaft jeden Morgen aufsteht, dann umso besser. Das Leben ist ein langer steiniger Weg, aber voller Möglichkeiten je jünger man ist, auch immer noch voller Wunder und eben den unvermeidlichen bitteren Dingen. Wer zu sehr auf eines achtet, korrumpiert seinen Geist. Insofern darf man gerne alles sehen, positives und negatives und seine Prinzipien und die erkannten Wahrheiten bei stetiger Selbstreflektion als Anker nehmen.
            Das Wort zum Sonntag war das jetzt 😉

          • Leon

            vielen Dank dafür! Ich werde es mir zu herzen nehmen und mit meinen Mittel versuchen das Beste aus allem zu machen

          • Viel Erfolg dabei!

          • Amen !

          • Dämonid

            Wahre Worte wurden gesprochen. Wir diskutieren das in der Familie auch häufiger. Vielleicht liegts daran, dass wir hier in einer stark ländlichen Umgebung wohnen, wo man in seiner eigenen Welt lebt und die Dinge abseits der Großstadt anders und drastischer erfährt in der Natur. Besonders die älteren Jahrgänge (ab 1938) meiner Familie fallen deutliche Veränderungen auf, im Gegensatz zu früher. Das Artenreichtum hat deutlich nachgelassen. Hat man damals noch Hasen gejagt, um was zu essen zu haben, sieht man heute nur noch seltenst einen. Die Population an Vögeln hat drastisch abgenommen. Davon erzählt mein Opa immer wieder, wie stark die Population an Vögel abgenommen hat. Die Äcker hier in Sachsen Anhalt sind dermaßen überdüngt, dass es Selbstmord wäre, dass Brunnenwasser zu trinken. Wir haben, dass mal auf Nitrat getestet. Kannst nur noch als Gießwasser verwenden. Besondere die längeren Dürrephasen machen uns schwer zu schaffen, da wir unsere Pflanzen bzw Acker oft selbst gießen müssen, um Ertrag zu haben. Jedes Jahr müssen wir tagelang den Sprenkler laufen lassen, ansonsten haste keine Ernte. Ich erwarte schon den Tag, an dem uns das Grundwasser ausgeht…
            Was ich sagen will, hier aufm Land erfährt man die Klimakatastrophe am eigenen Leib, vor allem, wenn man zur Hälfte Selbstversorger ist.
            Wir sehen alle keine Zukunft mehr in der Menschheit. In den letzten 10 Jahren hat sich das Klima drastischer verschlimmert, als in den letzen 60 Jahren, sagt mein Opa.
            Wir sehen nur eine immer größer werdende Population an Menschen, die immer größere Problem hervorruft und uns in den sicheren Untergang führt.
            Naja, musste ich mal loswerden.

          • Interessante Sichtweise auch aus dieser Perspektive.
            Ich gehe schon davon aus, dass die Menschheit aktiv werden wird. Allerdings viel, viel zu spät, wenn alles lichterloh brennt. Dann wird das Geo-Engineering kommen. Das kann gut ausgehen oder durch die Nebenwirkungen dann innerhalb kürzester Zeit zum globalen Holocaust werden. Spannend….

          • Stefan

            So, jetzt bin ich wieder etwas runter gekommen … nach dem Kick 😛 *g*

            Geo-Engineering sehe ich äußerst kritisch, erstens weil es komplett nach hinten losgehen kann, zweitens, weil man derlei Technologien auch als grausame Waffe einsetzen könnte. Ich befürchte, auch, dass die Menscheit zu spät aktiv wird, und wenn, dann ist keineswegs garantiert, dass sie nicht falsch aktiv wird. Ich sehe es sogar als die deutlich größere Wahrscheinlichkeit an, dass sie komplett falsch aktiv wird. So wie sich momentan vieles global radikalisiert, kann einem nur Angst und bange werden. Da ist einerseits die politische Radikalisierung, die globale Finanzblase, die mittlerweile Ausmaße angenommen hat, wie es sie noch nie zuvor gab (und die mittelbar für die politische Radikalisierung mitverantwortlich ist) und das Klima, das uns um die Ohren fliegt. All dies sollte doch ein Grund dafür sein,. dass sich die Menschheit zusammenrauft. Das Gegenteil ist aber der Fall. Lass mal die Finanzblase platzen, dann bricht die globale Wirtschaft zusammen. Das ist klar. Und man muss kein Gelehrter sein, um zu vorauszusehen, was dann passiert.

          • Mein Beileid. Zur Eintracht ^^
            Du hast zwar recht bei deiner Argumentation, übersiehst aber eines: Es könnte sein, dass das Geo-Engineering trotz der globalen Risiken unsere einzige Chance sein wird, weil wir bereits zu diesem Zeitpunkt vor der Auslöschung stehen werden und die einzig bewohnbaren Habitate in Kürze Arktis und Antarktis sein werden. Bei solch einem Szenario gibt es im Grunde keine Wahl mehr. Und es gibt keine Alternative mehr. Tod durch die Klimakatastrophe oder Tod durch die eigene Hand – wobei die Klimakatastrophe 100% sicher ist, das Geo-Engineering „nur“ zu 50%….

          • Leon

            aber immer nur zu Gunsten einer Art. Das finde ich irgendwie unfair

          • Leben ist nie fair. Darwin. ^^
            Aber es geht ja am Ende dann darum, zu retten was noch zu retten ist und eine neue Gesellschaft aufzubauen. Gut, wir reden jetzt hier über eine hochspekulative Zukunftsvision vielleicht im Jahr 2100. Wir sind mit der Industriellen Revolution falsch abgebogen und haben eine Gesellschaft global errichtet in der jeder nicht mehr eigentlich lebendig ist und einen Sinn im Leben sieht, sondern in einer freiwilligen Selbstversklavung seiner Trieberfüllung hinterherhechelt. Es wäre auch anders gegangen. Aber vielleicht müssen wir erst auf die blutige Weise lernen, damit dieser Fehler nie wieder ein zweites Mal gemacht wird. Falls wir diese Chance erhalten. Verdient hätten wir sie nicht …

          • Leon

            ja, dass stimmt.
            Leben ist nie fair, wenn es um Evolution und überleben in der Wildnis geht.
            Da steht aber ein großes ABER: Wir haben uns aus der Natur herausgelebt und beanspruchen für uns das intelligenteste Lebewesen zu sein, wodurch wir die Verantwortung haben nachhaltig zu leben.

            Der Löwe könnte auch alle Zebras der Erde auslöschen, tut er aber nicht. Selbst er weiß das es darum geht das überleben seiner Familie/Spezies zu sichern und tötet somit nur so viel er Braucht.
            Selbst die Ameisen haben ein System entwickelt, mit hohen Populationen zu überleben. Sie beschützen sogar Blattläuse um diese zu „melken“.
            Das ist für mich Intelligenz und Evolution, diese Tiere haben über Jahr Millionen Taktiken entwickelt zu überleben. Teilweise mit einer Intelligenz die wir sonst nur uns zuschreiben.
            Wir hingegen haben erst das Recht zu überleben, wenn wir nachhaltig leben.
            Bevor wir das nicht tun, wird uns auch kein Geo Engineering helfen da die Natur Gesetze entwickelt hat die immer stärker sein werden als wir.

          • Das stimmt allerdings. Es ist aber möglich, dass diese Entwicklung Teil unserer Evolution ist. Weil wir nur so diese Lektion lernen werden. Oder wir sind eine Sackgasse der Evolution, die bestimmt ist, auszusterben, da zu dumm, zu arrogant, zu gierig und nicht auf technischem, aber auf ethischem Wege lernunfähig.

          • Leon

            ich glaube wir sind ungefähr so wie die Aliens in Filmen die uns angreifen weil ihre Eigene Welt kaputt ist… Das wird bestimmt auch eines Tages unser Schicksal sein. Wir würden eher ins All Expandieren als unseren planten zu retten, weil es dazu zu spät sein wird, es seih denn man gibt viel Geld aus..

          • Stefan

            Ich denke, es wird vorher schon scheppern, zum einen, wenn uns der Fiananzkapitalismus um die Ohren fliegt, zum anderen aus Dingen, die durchauch mit dem Klima zu tun haben. Dann wird man sehen, was noch übrig bleibt und wie man wieder von vorne anfangen kann. An eine Einsicht der Menschheit, global zum Wohle aller an einem Strang zu ziehen, glaube ich nicht.

          • Vielleicht müssen wir das lernen. In unseren frühen Gesellschaften hat es größtenteils ja auch funktioniert ^^
            Ohne viele Millionen Tote wird es natürlich nicht gehen, wie immer …

          • Leon

            Ich sehe Geo Engineering auch sehr negativ, es ist für mich keine Lösung Die Erde wiedermal zu Gunsten der Menschen zu verändern nur damit wir so weiter machen können wie bisher. Wir Brauchen einen Systemwechsel und Einsicht, anders hat es die Menschheit meines Erachtens nicht verdient zu überleben

          • Leon

            danke für die Schilderung!
            Mein Opa und Ich erleben das alles ähnlich, als Hobby Gärtner und Natur Liebhaber. besonders Der Artenschwund fällt im Garten besonders bei den Vögeln und Insekten auf.

          • Ja, in unserer Umgebung stinkt es heute auch überall. Es wurde wohl wieder kräftig gedüngt. Vögel gibt es / hört man auch nur entlang der ( sehr, sehr wenigen ) Hecken und Gehölzen, ansonsten ist es in freier Feldflur ziemlich still. Da ich noch recht jung bin und noch nicht lange auf dem Land lebe, kann ich aus eigener Erfahrung nicht beurteilen, wie das früher war. Aber die klassischen Feldvögel wie z.B. Rebhühner, Fasane oder Feldlerchen gibt es bei uns im Harzvorland ( bis auf ganz wenige ) so gut wie nicht mehr.

  • Rob Dukes

    Sehr treffend beschrieben!
    Die Lebensqualität, mit überflüssiger, unsäglicher MESZ, sinkt, Wärme und Ekel Sonnengrelle nimmt zu, die sinnlos langen Tage nerven, und der Sofetenlärm der Spassgesellschaft stresst mich schon jetzt!! :((
    Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer Ende März !!! :((((((

    • Ist ja mittlerweile normal. In den meisten Regionen gilt wenn kein Major Warming auftaucht im Februar/März: Der Mist beginnt im März als Übergangsmonat, der vor Jahrzehnten noch der April war. Dann kommt die Dauerhölle, die sich stetig steigert bis Ende September (selten, dass der September vorzeitigt zum Herbst wird). Ab Oktober scheint es die neue Mode zu sein, dass mit dem Polarwirbel und durch Waccy vermehrt kühle Spätherbste auftauchen. Somit von Oktober bis Februar mehr oder weniger Herbstwinter und lebenswerte Zeit. Immerhin 5 Monate klimatische Erträglichkeit. Aber 7 Monate Hölle, mehr oder weniger.

      • Rob Dukes

        So ist es!
        Dazu wurde die depperte sofetenfreundliche MESZ bis Ende Oktober verlängert. 🙁 Früher war Ende September Schluss mit dem Mist!
        Da waren es immerhin einigermassen gerechtere 6 zu 6 .

        • Ganz genau. Die Sommerzeit ist eine weitere Idiotenfussnote in dieser Welt. Hat selbst bei Einführung nichts gebracht. Von Sofeten erfunden, damit das Grillen verlängert werden kann. Eine Schildbürgergeschichte par excellence.

          • Stefan

            Und es gibt durchaus ernst gemeinte Vorschläge, die Sommerzeit einfach das ganze Jahr beizubehalten. 😛 Dabei ist es doch völlig wurscht, es ist so oder so gleich lang hell oder dunkel.

          • Das tangiert Sofeten nicht. Du musst ihnen nur sagen „Dann ist das ganze Jahr Sommer“ und schon stimmen sie dafür. Manchen Menschen sollte man aus Verblödungskontaminationsgründen das Stimmrecht entziehen ^^ Wenn der Bürger darüber abstimmen könnte. Aber das können wir ja eh nicht. Weil wir in einer „modernen“ Demokratie leben lol

          • Stefan

            lol Stimmt. Bei vielen Umfragen zeigt sich ja immer, dass die meisten Leute von der Zeitumstellerei nichts halten. Wenn man aber über eine dauerhafte Sommerzeit abstimmen würde … da bin ich mir nicht sicher, wie das ausgehen würde ^^

  • Leon

    Es ist wirklich unglaublich zu beobachten wie sich die Jahreszeiten Klimabedingt verschoben haben. Das erlebe ich gerade eindrucksvoll. Man sagt ja das im Schnitt der Frühling 20 tage früher ist als vor Jahrzehnten und das deckt sich sehr gut mit dem nun zu beobachtenden Aprilwetter! Die Sonne knallt gerade richtig rein während ich in ein paar Kilometern Entfernung schon die dunklen Regenwolken sehen kann. Da sind Regenbogen vorprogrammiert

  • Nach gefühlt endlosen sofetischen Geschwafel mit dem Moderator im Fernsehen hat die Meteorologin schließlich den Bock abgeschossen und sagte in der Vorhersage : „…aber keine Angst, für ne Schneedecke wirds nicht reichen“
    Jetzt reichts. Fernseher aus. Gute Nacht !

    • lol jetzt weißt du, warum ich seit 1993 kein TV mehr sehe. ^^ Gute Nacht, lass dich nicht ärgern von der sofetischen Dummgesellschaft 😉

  • Stefan

    Heute morgen in Tropenhessen und im Taunus herrliches Regenwetter. Nicht besonders viel aber endlich auch mal im Hellen. Bin schon lange nicht mehr bei Regen zur Arbeit gefahren und konnte im Stau schön beobachten, wie sich die Regentropfen auf dem Glasdach spielten. ^^

    • Patrick

      München mal wieder Dauersonne obwohl regen vorhergesagt worden ist. Homöopathisch eben.

    • Gruß an die sofetischen Bürokollegen, sie sollen das herrliche Wetter genießen! ^^

      • Stefan

        hehe, denen hat mein Grinsen heute morgen schon nicht gefallen. Dafür haben sie mir dann vom „Traumwetter“ am Samstag vorgejubelt. 😛 Macht nur so weiter: „Go ahead, make my day“ … ^^

        • Stell dich ans Fenster, öffne es in Zeitlupe demonstrativ. Und dann fragst du in die Bürorunde „Do you feel lucky…. punks?“. Dazu Eastwood-Blick und ein verstörendes Gefühl unterdrückter Hyperaggression von mental rasselnden Kettensägen. ^^

          • Stefan

            Hehe, keine schlechte Idee. Leider fehlt mir zum nötigen Nachdruck die S&W Mod. 29 … „The most powerful handgun in the world. It blows your head clean off“ … ^^Aber ich weiß schon was ich heute abend gucke lol. Callahan rules.^^

          • hehe stimmt. Hätte ich auch wieder Lust drauf.

  • Malte

    Wie sieht es mit dem Polarwirbel aus?

    • Mit dem Thema sind wir bis Oktober durch. Es passiert nichts mehr. Was auch? Der PW wird schwächer und wird sich dann im April im Rahmen des natürlichen Warmings auflösen. Folge: Das typische Aprilwetter (wenn wir Glück haben) und die Eisheiligen (ca. 25. Mai) und die Schafskälte (4.-20. Juni) könnte unter günstigen Umständen die Restkälte noch einmal anzapfen. Nach dem 20. Juni wird die Hölle auf Erden kommen. Spätestens! Ich wette aber schon auf mind. eine 30-Grad-Hitzewelle im April. Vielleicht auch 2.

      • Sara Bosshard

        Nein, 30 Grad im April ist ziemlich unrealistisch – das gab es bei uns in der Schweiz noch nie in den vergangenen Jahren. Das wird es frühestens im Juni geben, eher im Juli.

        • Ich rede nicht von der Schweiz, sondern Tropenhessen und generell den Süden Deutschlands. Kommt mittlerweile nahezu jedes Jahr vor, zumindest in der Sonne. Temperaturen im Schatten zu messen ist lebensfern, da man ohnehin nie im Schatten sich befindet. 25 Grad „im Schatten“ sind 30 Grad in der Sonne. Alptraum. Letztes Jahr gleich 2 mal im April.

          • Stefan

            Zumal es im April noch keinen richtigen Schatten gibt, da die Bäume noch nicht belaubt sind. Da ist es doppelt so eklig.

          • Leon

            genauso ekelig wie im letzen September, wenn das Laub ganz langsam fällt und der Sonnenstand noch sehr hoch ist

          • Stefan

            Erinnere mich bitte nicht an letzten September. ^^ Da habe ich fassungslos in der Bude bei volle Pulle laufendem Klimagerät gehockt und mir vor lauter Frust en detail ausgemalt, wie ich die draußen lärmenden Sofeten am qualvollsten vernichten kann. ^^

          • Offiziell antworte ich darauf mit Schweigen. Inoffiziell bin ich froh, dass keiner mein Gesicht sehen kann. ^^

          • Stefan

            hehe, das kann ich mir vorstellen *g*… Aber die Gedanken sind frei … (noch)

          • Leon

            hahaha ich lag von 7 Uhr morgens bis 10 Uhr abends in unserem Pool und hab versucht so lange zu tauchen das mein kopf nicht in dieses Inferno muss.

          • Leon

            bei mir gabs das auch an ein bis zwei tagen glaube ich. Aber unsere Gegenden sind sich temperaturtechnisch eh sehr ähnlich. Der einzige Unterschied ist der Niederschlag, der bei mir 1mm und bei die genau 0mm beträgt ^^

        • Leon

          ihr habt da auch echt Glück in der Schweiz, ist ja alles etwas höher als bei uns. Außerdem sind noch die Alpen an niedrigeren Temperaturen schuld.

          kannst dich glücklich schätzen dort zu leben!

        • Andreas

          30 Grad im April sind ganz sicher keine Utopie, sondern können sogar ganz verbreitet auftreten wie zum Beispiel am 28.04.2012. Das diese Horrortemperaturen nicht für die Gebirgsregionen drin sind, sollte wohl klar sein.

          http://www.wetteronline.de/aktuelles-wetter

          Hoffentlich bleibt uns sowas dieses Jahr erspart…

  • Stefan

    Haha, hier am Frankfurter Flughafen schüttet es gerade wie blöd, ein Schauer halt. Ich natürlich gleich freudig zum Fenster gerannt, um das hier seltene Schauspiel zu genießen. Kollegin: Findest du das gut? Ich: Ja, geiles Wetter!. Kollegin: Du spinnst doch … Ich. (gedacht) Doofe Nuss. ^^

    • Toleranz ist bei Sofeten Fehlanzeige. Hitze- und Sonnennazis ist da noch ein höflicher Begriff.

      • Stefan

        Stimmt schon. Wenngleich ich ja weiß, wie es die betreffende Kollegin meint. Ist ja Spaß, die kennt mich. Je dunkler die Wolken, desto hektischer renne ich im Kreis rum. ^^

        • Wer das Kind in sich noch am Leben gehalten hat, hat nicht verlernt, Wunder mit der Seele zu sehen. Erst dann lebt man. Und das Im Kreis Rennen gehört ebenso dazu wie durch Pfützen springen *gg*

          • Stefan

            100% Zustimmung. Ich mache gerne beides. lol

      • Leon

        oh ja da sagst du was… was auch schon wieder bei Wetter runde los ist. Der neuste Thread ist einfach zum genießen. nicht.

  • Stefan

    Eine aus Nord/Nordost aufziehende Schauerfront am Frankfurter Flughafen. Geil.
    https://uploads.disquscdn.com/images/647ac300597b910bcbb1eb3cdb3822efc45e2e431aa5ff1fa1c0bbbab0b44cf2.jpg

    • Wetterfee

      Sieht ja klasse aus und weckt -zumindest bei mir – gewisse Assoziationen mit den einschlägigen SciFi-Filmen a la Independence Day und Co. ..:-) Hier auch recht angenehm die letzten Tage mit z.T. ordentlicher Schüttung von oben. Die Natur freuts und wenn nicht die üblichen, leider zu erwartenden Kommentare wie“ was ist denn das für ein mieses Wetter“ und „was war das ein tolles Wetter am Samstag “ wären könnte ich mich richtig am aktuellen Wetter freuen. Aber die hier diskutieren 30 Grad im April machen mir echt Kopfschmerzen, bitte bitte lieber Petrus, mach dass DAS nicht wahr wird!!!! Wobei ich mich echt nicht dran erinnern kann, dass es so im letzten April war. Demenz? Oder einfach der Verzweiflung geschuldete Verdrängung? ?

      • Stefan

        Objektiv nach den Messwetten gab es Ü30 im April in Frankfurt einmal. 30,3 Grad am 18.04.1949. Knapp dran an den 30 schon öfter. 30 Grad fühlen sich im April deutlich beschissener an als im August, da hat man sich schon ein wenig dran gewöhnt, jedenfalls geht es mir so. Der April ist machmal so ein Monat, wo von Sommerhitze bis zu Graupelschauern bei 5 Grad alles drin ist. Leider wird Letzteres immer seltener.

        Ach ja, die Sofeten und die ganzen Luschis, die unrefelktiert in den Hitzefanatikerchor mit einstimmen. Die kann man nicht mehr überzeugen, nur noch ablenken. ^^ ich bringe die immer zur Verzweiflung, wenn ich bei (seltenem!) Regen- Sturmwetter usw. hier im Büro rumhoppel, wie das Duracellhäschen mit doppelter Batterieladung. Das vermiest denen dann so richtig die Laune. ^^

    • Wir hatten hier Hagel harharharhar *Händereib*. Ich bin raus und dann nach dem Weltuntergang mit Hunden und Tochter ins Feld, durch Pfützen springen. Was ein überraschend herrlicher Tag! *freu*

      • Stefan

        Geil was? Ich hab die Bürosofeten kirre gemacht, weil ich hin und her gerannt bin und mich gefreut habe. Und die hocken alle da und jammern, was das für ein scheiß Wetter ist. Als ob es was ausmacht in dem Mief da drin.

        • Je mehr du von deiner Arbeit berichtest desto mehr wünsche ich mir für solche Momente eine geheime Webcam bei dir lol

          • Stefan

            Hab zu einer „normalen“ Kollegin schon öfters gesagt. Hier bei uns 2, 3 Kameras hinstellen und einfach ein paar Tage laufen lassen und man Material für 3 Comedyserien. Alleine wenn sich manche aus nichtigen Gründen anzicken, das ist beste Unterhaltung. Aber wir verstehen uns alle gut, es wird auch viel gelacht und die kleinen Frotzeleien gehören dazu. ^^

          • Das nennt sich hessische Arbeitsatmosphäre ^^ In NRW wären sich da längst alle an die Gurgel gegangen. Ich weiß wovon ich rede, ich habe in beiden Ländern gearbeitet.

          • Stefan

            Zu Ausbildungszeiten war ich 3 Monate im Werk in Dortmund eingesetzt. Die ganze Abteilung in der ich war, hat mehr oder weniger rund um die Uhr zusammen gegluckt. Die Pappnasen haben nicht nur den ganzen Tag in der Fabrik zusammen verbracht sondern ebenso die gesamte Freizeit. Logisch, dass die auch alle mehr oder weniger miteinander verwandt waren. Unerträglich. Ich war froh als ich da wieder weg war.

          • Es ist im Ruhrpott… sehr speziell. Man muss wohl wie ich dort aufgewachsen sein, damit man in der Muffeligkeit ein Heimatgefühl spürt ^^

          • Stefan

            Meins war es nicht. Vordergründig immer alles toll und Kumpel und hinten rum … naja … Und ständig wurde gegrillt und gesoffen. Keine Ahnung ob das da so Usus ist, ich habe es bei den Freaks jedenfalls so erlebt.

          • Ja das kommt in vielen Kreisen durchaus so hin lol Wie gesagt. Westfalen sind nur schwer in ihrer genetischen Primitivität zu verstehen 😉 Ich steh dazu als Antigone zu meinem Intellektualismus. Wobei ich nicht saufe und nur selten grille ^^ Trotzdem mag ich die Sturheit der Ruhrpottler, ihre Art, das Arbeitertum, die hochgekrempelten Ärmel, die Fabrikschlote, den Geruch nach Kohlestaub, die Felder mit Strommasten im Sonnenuntergang. Es ist Kindheit und Heimat.

            Allerdings gebe ich zu, dass, als ich die Hessen kennengelernt habe, schon eine gewisse Befreiung von dem Mief gespürt habe aus dem Ruhrpott und der Humor der Hessen ist wirklich wunderbar und einmalig. Mittlerweile fehlt mir der Pott aber. Er ist nun mal ein Teil von mir. Aber zurückkehren werde ich trotzdem nicht ^^

          • Stefan

            Heimat ist Heimat. Dort ist man aufgewachsen, da ist man irgendwie immer verwurzelt. Aber es hat sich viel geändert. Die alte Ruhrpottromantik wirst du in der Form wie vor 30-40 Jahren auch nicht mehr finden. Stahlwerke, Zechen, das ist meist alles Geschichte. Auch die Region hier hat sich grundlegend gewandelt. Der Frankfurter Westen und große Teile von Main-Taunus waren durch die Hoechst AG geprägt. Gefühlt arbeiteten 80% der Leute hier in der „Fabbwerk“. Es war ein ausgeprägtes Arbeitertum, man war stolz, ein Rotfabrikker zu sein, auch die vielen Ausländer die dort schafften. Die Farbwerke war auch irgendwie gelebte Integration. Diese Firma war überall hier präsent, im Frankfurter Westen sah man überall die Farbwerker auf den roten Werksfahrrädern herumradeln. Und dann erst der Geruch! ^^ So typisch. Wenn man mal weg war und wieder gen Frankfurter Westen kam, hatte man plötzlich den Farbwerksgeruch in die Nase und wusste, jetzt sind wir wieder daheim. Gibt es nicht mehr. Eine Epoche ist zu Ende gegangen.

          • Das ist vollkommen richtig. Solange sie in der Erinnerung nicht gestorben ist, wird sie trotzdem in den Werten und Erfahrungen weiterleben. Seitdem mein Vater, den ich über alles geliebt habe, gestorben ist, verstehe ich so viel mehr über diese mittlerweile gestorbene Epoche, über mich selbst und über ihn (er war ein Bergmann unter Tage und trotzdem intellektuell – eigentlich ein Unding ^^).
            Wenn die gegenwärtige Zeit nicht so bitter wäre, dass man es unmöglich mehr ertragen kann, könnte man wenigstens sagen, man solle in die Zukunft schauen. Aber so wird der Blick zurück nicht nur zum Blick der Wehmut und Melancholie, sondern auch der bitteren Erkenntnis, was man alles verloren hat und wie übel und nicht besser die Zukunft aussehen könnte und vermutlich wird. Ärmel hochkrempeln und kämpfen. Weniger für sich selbst als für meine Tochter und für alle Kinder dieser Welt, deren Stimmen (noch) unhörbar sind.

          • Stefan

            Ich glaube, gerade unsere Generation hat diesen fundamentalen politischen und gesellschaftlichen Wandel ab den späten 80ern und 90ern wohl am bewusstesten erlebt, weil es auch gerade der Anfang unseres beruflichen Schaffens war. Die Alten gingen in Rente oder hatten nicht mehr so lange hin, die haben viel erlebt, tw. noch den Krieg, hatten Wiederaufbau und Wohlstand erlebt und ihren Frieden mit den Dingen gemacht. Wir sind noch gerade so in die alte Zeit reingerutscht, sind darin aufgewachsen und plötzlich würde alles lansgam aber stetig auf links gedreht.
            Das erklärt vieleicht auch unsere innere Zerrissenheit. Einerseits die durchaus vorhandene Wehmut und Melancholie auf die alte Zeit mit ihren typischen, jahrzehntelang gewachsenen Werten, die wir noch bewusst erlebt haben und die sich plötzlich innerhalb weniger Jahre in Luft aufgelöst hat. Und das neue, völlig Andere, der Verlust dieser Werte und dieses doch noch festgefügte Lebens. Bei Euch Bergmann oder Stahlwerker, hier Rotfabrikker oder „Bankbeamter“ in Frankfurt. Es hieß hier immer: Bub, geh in die Fabbwerk, da haste den Job sicher bis zur Rente. War so, ist nicht mehr. Heute ist alles viel dynamischer, schnelllebiger, mobiler aber auch viel unsteter, beruflich und sozial. Wir haben damit unsere Probleme, weil unsere Sozalisation noch eine andere war.

          • Sicher, aber wenn eine Regierung mit vollen Händen das Geld und die Sicherheit für „Facharbeiter“ aus Afrika aus dem Fenster wirft und gleichzeitig auf unsere Vorfahren spuckt durch das Fehlen von Gesetzen, durch Urteile die nur noch Hohn sind, dann hat der Wehmut definitiv andere Gründe als eine andere Sozialisation, sondern eben mit zeitlosen Werten, auf die heute mit Füßen getrampelt wird.
            Mit einer modernen Welt, die offen und gänzlich anders ist, habe ich alles andere als ein Problem, vorausgesetzt, sie wird stabil und mit Menschenverstand durchgeführt. Mit dem anarchistischen Linkschaos, was alles in diesem Land und in Europa ruiniert hingegen schon. Aber das hatten wir ja schon das Thema ^^

          • Stefan

            Du hast vollkommen recht. Ich bin allerdings der Meinung, dass diese Enwicklung nach 1990 logisch vorausgezeichnet wurde, weil sich ab da an der globale Kapitalismus und vor allem der Finanzkapitalismus ungehindert ausbreiten konnten. Nationale Regierungen sind demnach nur noch der Spielball globaler Finanzinvestoren, die über Wohl und Wehe von Violkswirschaften entscheiden können. Ja die haben sogar die Mittel, kleine Volkswirtschaften komplett zu vernichten. Dazu kommt noch die eigentlich wahnwitzige Geldpolitik der Notenbanken, die zu nichts anderem dient als das globale Finanzkarusell am Laufen zu halten., was aber wiederum unabdinbar ist, soll global nicht alles zusammenbrechen. So geht natürlich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Man zögert somit den Crash, der so oder so unvermeidlich sein wird, zeitlich hinaus.

            Aber wie du schon sagst, haben wir eine derart unfähige Regierung bestehend aus einer machtgeilen Kanzlerin, die in der Vergangenheit alle weggemobbt hat, die ihr gefährlich werden konnten und nur noch Nicker und Speichellecker um sich hat. Die hocken mittlerweile auf einem Haushaltsüberschuss von 24 Mrd. und bekommen das Geld negativ verzinst zugeschustert und kriegen es nicht auf die Reihe, diese Kohle sinnvoll zu investieren. Es ist der Hohn. Dazu kommen hanebüchende Entscheidungen, die u. a. dazu geführt haben, dass man nun von diesem Bosporus Hitler erpressbar ist. Ach, wenn man da weiter aufzählen will, wird man ja nicht mehr fertig. Und von Gutmenschentum und PC fange ich gar nicht erst an, ist nicht gut für meinen Blutdruck. Da fliegt einem ja sonst der Hut weg. ^^

          • Mal wieder treffend zusammengefasst ^^

          • Stefan

            Von einer Wetterfront, über Bürosofeten, regionale Mentalitätsunterschiede, hin zu gesellschaftlichen Veränderungen und Deutschland- und Weltpolitik. Wir bekommen doch immer wieder die Kurve.^^ *gg*

    • Aber die Bäume sehen aus wie nach einem australischen Buschbrand. Oder nach dem Atomkrieg. ^^

      • Stefan

        Mich wundert es auch immer wieder, dass die jedes Jahr doch wieder grün werden. ^^

        • Vermutlich von der Verwaltung einzeln mit grünen Plastikblättern „begrünt“ durch Ankleben.

          • Stefan

            lol. Das macht heute keiner mehr, zu kostenintensiv und unwirtschaftlich. Grüne Plastikblätter werfen keine Rendite ab.

          • Das wird von der Sofetenlobby unterstützt, damit keiner merkt, was die Klimakatastrophe anrichtet ^^

          • Stefan

            Durchaus im Bereich des Möglichen. haha

  • lol solange du das nicht von anderen forderst, bist du kein Sofet sondern ein Hilli (Hitzeliebhaber) ^^

    • Marcel

      Wenn schon war ich Hilli, jetzt ganz sich nicht mehr 30* im Sommer reichen völlig aus!!!Wenn es nach mir ginge dürfte ruhig jeder Monat zu kalt ausfallen vorallem von Dez.-März

      • Dem kann ich nur umfänglich beipflichten, zumal es mittlerweile hier 30 Grad gar nicht mehr werden, sondern regelmäßig die 37 Grad, die völlig „normal“ sind.

        • Stefan

          Ja. Traumwetter, wo man doch bitte rausgehen und das „tolle Wetter“ bittesehr genießen soll. 😛 Und 25-30 Grad sind dann „angenehme“ Werte, nicht zu heiß… Hab ich im Idioten TV schon alles gehört.

  • Haha, vor einigen Jahren ( jetzt bin ich 15 ) konnte es für mich auch gar nicht heiß genug sein 😛
    Bis 36 Grad gehörten zu meinen Wohlfühltemperaturen im Sommer ( wie mein Vater erinnert mich daran erinnert ). Darüber hinaus stieß ich aber an meine Grenze, wie ich bei Urlauben im Mittelmeerraum bei Temperaturen teils über 40 Grad herausfand. Kräftigen Sommerregen, Gewitter & Schnee im Winter mochte ich dagegen schon immer und daran hat sich bis heute auch nichts verändert. Allerdings hat sich mein bevorzugtes Temperaturniveau ( außerhalb des Winters, zu der Jahreszeit mochte ich es eh schon immer kalt ) deutlich verringert, was wohl auch damit zusammenhängt, dass ich gerne draußen in der Natur bin. Und da es bei uns wenig Wald gibt sind Schattentemperaturen jenseits 25 Grad eine Qual draußen in der Sonne.

    • *g* Theoretisch kann ich Extremwetterliebhaber gut verstehen. Aber mein Körper streikt immer dann, wenn es dann soweit ist. Und dann verflüchtigt sich meine Extremhitzebegeisterung in Sekundenbruchteilen wie fallender Regen in der Eruptionssäule eines Supervulkans ^^

  • Interessant, wie sich die GFS – Ensembles in zwei Tagen verändert haben !
    Die Kälte wurde komplett weggerechnet, was ich so deutlich auch noch nie gesehen habe :O
    Vor ca. 2 Tagen:
    https://uploads.disquscdn.com/images/1a066d12dd6d21768c69d486a95fb7ab1a527590105a706c534c16cdbaec0908.png

    und der aktuelle 12Z – Lauf
    https://uploads.disquscdn.com/images/ffd915e6a799e1673cc4bd3f3a5d13abb37e6106fb24648b8fd1d873c7aba1d2.png
    (c) wetterzentrale.de
    Allerdings wurde auch die Wärme zur zweiten Wochenhälfte auch etwas zurückgerechnet 😉

    • Leon

      ohaa das sind plus 13 Grad?!?!? Das ist ja extrem, habe ich auch noch nie gesehen

  • Marcel

    Das sind Bilder die sich(fast) jeder im Winter wünscht und auch in März (die Bilder wurden in Schwarzwald gemacht ,gestern und heute)Ich wünschte so hätte es auch bei mir in diesen Winter ausgesehen. https://uploads.disquscdn.com/images/c2bb3175499004fb65ae65498acd296b13d855826dd95e1bbf28605f9382b595.jpg https://uploads.disquscdn.com/images/7e7c60bcbdd3234e0f360bf58006bb26b895949046da7e7ba63b42347ebdce89.jpg

    • Leon

      so schönes dichtes Schneetreiben habe ich noch nie erlebt! Super Bilder danke dafür

      • Marcel

        Bitte

    • Stefan

      Toll. Da so etwas hier im tropenhessischen Flachland sowieso illusorisch ist, hätte ich das mal gerne als Regen. Dann wäre ich ein glücklicher Mensch, während um mich herum das Chaos ausbrechen würde. ^^

  • Preisfrage: Woran erkennt man, dass man im Frühlings-Glühling bereits ist?
    Die Hitzesprünge werden häufiger und extremer. Bei gleichzeitiger Runterrechnung der Niederschläge.
    Ich kotz im Strahl. Vergleich 12z und 18z:
    https://uploads.disquscdn.com/images/db097374c9a730e1f2e69b875286b484ed17f4e2109c05adfe9748718b9b145c.png
    https://uploads.disquscdn.com/images/36a868831e4d3f9fd0979fc44b66e599f0fd94c1d894a6f00e789ba86195ee71.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

    • Andreas

      Die Auf’s und Ab’s sind völlig verschwunden. Nein falsch, nur die Ab’s sind verschwunden. Das riecht ja schon wieder nach diesem endlosen Hochdrucksalat.

      • Stefan

        Laut 00Z erst mal kein Dauerhochdruck. Allerdings im UGKB eine Südlage :-P.

    • Patrick

      Das ist schon echt sehen bemerkenswert. Heftig. Ich kotze mit. Hier im Moment auch Dauersonne statt Wolken, ich schwitze schon um 8 Uhr morgens. Das kann es doch echt nicht sein…

    • Stefan

      Darin ist das GFS Modell ja meisterhaft. Phantomkälte und Phantomregen berechnen und kurz bevor es soweit ist … ätschibätsch … un mir gucke dumm aus de Wäsch. Ich bin mal gespannt, was von der angekündigten Sintflut (nach tropenhessischen Maßstäben) kommt.

    • Leon

      oh je, ist mir auch schon aufgefallen wie nurnoch einzelne Modelle Niederschlag anzeigen… Ich hoffe das hart nichts mit dem Hochdruck zu tun der ab Freitag herrscht. Wenn der sich wieder festsetzt prost Mahlzeit

      • Nein, wir sind mittlerweile im Frühling und damit im Chaos. Das Azorenhoch wölbt sich kurzfristig zwar auf. Ansonsten befinden wir uns aber klar im Frühling: Es wechseln sich Troglagen und abtropfende Tiefs ab in einer typischen Frühlingssystematik. Das Subtropenhoch spielt auch schon ein wenig mit in der Gemengelage. Ich würde das Ganze als eine aktuell zufällig ungünstige Chaoslage mit zu viel Wärmeanteil beschreiben ^^ Bei dem Chaos kann sich da mit jedem Lauf radikal etwas ändern je nach Lage all der Tiefdruckgebiete und Hochdruckeinflüsse.

        • Leon

          naja, vielleicht im Klimakatastrophen Frühling, denn normalerweise haben wir noch Spätwinter.
          Aber gut, wir leben ja im jetzt und nicht 1920 von daher sind wir tatsächlich im Frühling 🙁

          wenn ich schon Azorenhoch höre könnte ich kotzen, den Kameraden brauche ich garnicht mehr ^^

          • Jup, ich meinte auch die Strukturen der Modelle, die ganz klar Frühling zeigen und keine Winterlage und auch keine Winterstrukturen. Das Auf und Ab in dieser Form mit abtropfenden Tiefs ist ein typisches Zeichen des Frühlings.

          • Leon

            achso, das ist natürlich war.

  • Leon

    Boah, jetzt kriegen wir im Westen aber richtig die Schüttung. Wenn man sich das Regenband anguckt, was bis England geht, kann man sich ja richtig auf einen regnerischen Tag freuen 🙂

    Ich denke mal das was jetzt heute ist, kann man mit Landregen vergleichen, wobei leider wieder nicht das ganze Land gleichermaßen viel abbekommt

    • Jep, sieht gut aus. Ich freu mich schon ^^

      • Stefan

        Ich bin schon ganz hibbelig, was meist kein gutes Zeichen ist, aus Erfahrung folgt dann oft die Enttäuschung. 😉

        • Und wenn’s dann doch kommt, rutscht du fußballmässig auf dem Büroflur auf Knien entlang, machst die Säge und die Regengeste anschließend (Hände über dem Kopf und mit den Fingern klimpernd Regentropfen nachahmend)?

          • Stefan

            Nein, so ganz mache ich mich dann bei den Sofeten hier doch nicht zum Affen. ^^ Ich werde über beide Ohren grinsend, beschwingt und auf einer anderen Sphäre schwebend durch die Gegend wanken, also eher die genießerische Variante. ^^

          • Gute-Laune-Terror bei Regenwetter? haha gefällt mir.

          • Stefan

            Eben. Mit verzücktem Gesicht an der Fensterscheibe die Nase platt drücken gehört auch dazu. Hach, eben gerade hat eine liebe Kollegin ein Bild von Ihrem gestern geborenen Kleinen geschickt. Jetzt bin ich ganz gerührt. ^^

            Hab eben noch mal die Entwicklung am Radar gecheckt. Sieht wirklich gut aus. Hoffentlich regnet es heute abend noch. Ich möchte unbedingt mal wieder einen schönen Regenspaziergang machen. Nix Schirm, nur mit einer Regenjacke. Richtiger Regen ist erst dann, wenn man spätestens nach 1 Minute einen nassen Bobbes kriegt. ^^

          • Was heisst heute abend? Das Regenband liegt fett über Tropenhessen. Dreimal darfst du raten was tatsächlich kommt: Nix. Es ist unfassbar. Alle Richtungen außer Südwesten scheinen den Regen abzusaugen, selbst wenn das Radar volle Breitseite zeigt. Zum Heulen.

          • Jetzt kommt gerade Isolationsrasterregen. Man kann die einzelnen Tropfen zählen, wenn sie vom Himmel fallen. 34…. 35… 36… oh zwei gleichzeitig…. 38…

          • Stefan

            Tja, West/Nordwest. Was erwartest du? Hier hat es gegen 12:30 Uhr zu tröpfeln begonnen und seit 13:00 Uhr regnet es für hiesige Verhältnisse recht ordentlich. Nichts was einen zu Jubelstürmen hinreißen lässt aber für Tropenhessen kann man wohl nicht mehr erwarten in diesen Zeiten.
            Die Bürosofeten sind natürlich entsetzt, weil es „schüttet wie aus Kübeln“ 😛

          • Stefan

            Ergänzung: Seit etwa 1,5 Stunden regnet es ordentlich und beständig. Das einzige, was mich nervt, ist dass ich hier in dem Brutkasten hocken muss. 😉

          • Hier auch. Ich war erstmal draußen, ich hab an einen Fehler in der Matrix geglaubt. Dann habe ich mich gekniffen im Regen. Immer wieder. Aber nachdem mein halber Oberarm mittlerweile zerfleischt ist, muss es sich wohl doch um echten LANDREGEN (!!) handeln. 😉

          • Stefan

            Hahaha, als du hier keine Reaktion mehr von dir gegeben hat, war mir klar, dass du draußen rumspringst. 🙂 Mir macht hier sogar das aus dem Fenster gucken Spaß, das ist in der Tat echter Landregen! Jetzt gehe ich auch mal schnell raus. ^^

          • Michael Bodin

            Genießt es, solange wie es anhält. Hier im Osten alles trocken, wer weiß, ob was ankommt….

          • Ehrlich gesagt sollte in Kürze da mehr runterkommen als hier. Wie immer ^^

          • Stefan

            Die Position der Radarbilder stimmt oft nicht. Ist mir schon öfters aufgefallen. Laut Radar müsste es regnen, es ist aber nix und ne halbe Stunde später fängt es an. Betrifft vor allem das DWD-Radar (und somit auch das des hr)

  • Stefan

    Hach Kinder, ein herrlicher Tag. Dauerregen in Tropenhessen, stundenlang. Ich habe mich extra früher aus dem Büro verpisst, um das noch ein wenig genießen zu können. Alleine die dummen Gesichter der Kollegen waren nicht mit Geld zu bezahlen. ^^ Es kam aber noch besser. Zwischen dem Bürogebäude und dem Parkhaus fährt eine kleine Bahn. Heute war sie kaputt, also mussten alle zu Fuß zum Parkhaus latschen. Frischer Westwind, der Regen voll in die Fresse und um mich herum heulende Sofeten („Jetzt kriegen wir bestimmt eine Lungenentzündung!“). Selbst das bei solchem Wetter übliche Verkehrschaos konnte meine gute Laune nicht vertreiben. Meinen Regenspaziergang habe ich auch bekommen. Unser Bach führt jetzt endlich mal ordentlich Wasser. Und als Sahnehäubchen haben ich auch noch die Erlaubnis von Yogi Lang von RPWL bekommen, um deren Song in meinem Wintervideo, das ich aus unseren Bildern gebastelt habe, verwenden zu dürfen. Ich poste es nachher. Ein wirklich guter Tag heute. 🙂

    • Ein Tag um Helden zu zeugen!
      Bin gespannt. Auf das Video, nicht auf das Ergebnis von Paarungsaktivitäten ^^

      • Stefan

        *gg* Logisch auf das Video. ^^

    • Michael Bodin

      Hier wird es jetzt gleich anfangen zu regenen, wie lange und stark mal sehen.
      Alles ist besser als nichts.

      • Stefan

        Laut Radar sollte bei euch Einiges kommen. Ich war vorhin mal kurz in meinem Garten. Der Regenmessbecher zeigte ca. 23 l (gestern und heute)

        • Michael Bodin

          Respekt !!!! Das war ja wirklich Regen….

          • Stefan

            In der Tat, und vom 04. – 06.03 auch 22,5.

          • Michael Bodin

            45,5 Liter / qm hatte ich seit dem 13.01. bis heute gerade so zusammen….
            Tropenhessen kann es gebrauchen…..

          • Stefan

            Oh ja, allerdings ist es im tropenhessischen Kerngebiet etwas weniger. Ich bin ja im Vordertaunus, also am Fuß des „Gebirges“. 😉

          • Michael Bodin

            Egal wo Du wohnst : Es ist ein Segen für die Natur. Je mehr, desto besser. Hier in den letzten 90 Minuten ganze 1,2 Liter

          • Stefan

            Das stimmt. Dennoch sagte mir heute jeder, was das denn für ein Mistwetter ist. Diese Ignoranten. 😛

          • Michael Bodin

            Oder auch Vollpfosten genannt im Volksmund…. Looool…..

          • Hier sind die Gullis übergelaufen. Nicht, weil es so viel regnete, sondern weil wegen monatelang zu wenig Regen die Kanäle nicht über Wasser gereinigt werden. Ich habe seit Herbst jeden Tag in meiner Umgebung Zeltbauten über Gullis samt Reinigungs-LKW gesehen. So läuft das hier in Tropenhessen. Man muss den Staub und Dreck manuell aus den Kanälen bekommen, weil kein Regen mehr da ist. Und wenn der Regen dann mal kommt, ist die vertrocknete Kanalisation sofort überfordert. Was für kranke Zeiten.

          • Stefan

            Herrje … So schlimm ist es bei uns noch nicht. Aber immerhin hattest du sozusagen etwas „Hochwasser“ 😉

          • Aber hallo. Seit Juni 2016 habe ich so viel Regen nicht mehr gesehen. Saugeil. Es gibt tatsächlich nasse Strassen und nicht nur staubige, über die Ginsterbüsche wehen. ^^

          • Stefan

            Kann ich nur bestätigen. So viel Wasser war in unserem Bach zuletzt auch im Juni 16. Hier nieselt es immer noch ein wenig. Und der BvB hat Benfica 4:0 weggehauen. Ein rundum gelungener Tag. ^^

          • So kann man es nennen, in der Tat 🙂

          • Stefan

            Genau wie verottete und verkeimte Wasserleitungen, weil mittlerweile weniger Wasser verbraucht wird als früher und die Durchflussmenge zu gering ist.

  • Stefan

    Zum Abrunden eines für Tropenhessen perfekten Tages, anbei nun das Video, das ich aus unseren wunderbaren Winterbildern zusammengestellt habe. Vielleicht gefällt es ja 🙂

    Vielen Dank an Yogi Lang von RPWL für die Erlaubnis, die Musik verwenden zu dürfen.

    https://youtu.be/meASI-2MdCw

    • Bin gestern zu früh ins Bett gefallen, todmüde vom Toben im Regen ^^
      Sehr schön, gefällt mir. Weniger melancholisch als vielmehr popsakral. Passt gut. Danke für die Zusammenstellungsmühe!

      • Stefan

        Kann ich verstehen. Ich war gestern aufgrund des Wetters total aufgekratzt und bin rumgerannt, wie ein Eichhörnchen. Nachdem es Mittags zu regnen anfing, ging schon das imaginäre Kratzen an der Fensterscheibe los (lasst mich raus, ich will raus). ^^
        Ich finde, Schneebilder haben generell etwas majestätisches, etwas sakrales, erhabenes. Melancholie verbinde ich eher mit Spätherbst, Novembergrau, Regen, Nebel, Raben krächzen, letzte Blätter hängen an Bäumen und werden durch den Wind in den Nebel hinfort geweht. So irgendwie. ^^

        • Ja genauso gings mir auch. Meine Frau hat mich aufgezogen. War im Keller bei der täglichen Nachbearbeitung von 345 Artikeln für das neue Webdesign, da lässt sie meine Tochter rufen: „Papaaaa es regnet!“. Irgendetwas zieht mich dann nach oben, Schuhe anziehen, nach draußen lol

          Mit der Unterscheidung Herbst/Winter in Sachen Melancholie gebe ich dir recht. Für die 1970er Jahre ^^ Mittlerweile gibt es kaum noch diesen Herbst mehr und der Winter stirbt. Insofern drehen sich für mich zumindest die gefühlten Verhältnisse um. Herbst als plötzlich entweder positive Regenzeit nach einem unmöglichen Sommer (regelmäßig) oder qualvoller Glühling, und endlose Traurigkeit im Winter mit oder ohne Schnee, die Tode im kleinen und großen vorausdeutet.
          Musikalisch passt es aber nach wie vor mit dem Sakralen, wenn man emotional isoliert die Winterbilder von dem Zusammenhang mit der globalen Lage abkoppelt und als Ästhetikum für sich sieht ^^

          • Stefan

            Genau. Jedes einzelne Bild stellt an sich ein Ästheitkum dar und transportiert dem Betrachter auch die Emotionalität des Fotografen. Mir geht es jedenfalls so, gerade weil die seltenen Schneeerlebnisse sich so vom Alltäglichen abheben, zählt in dem Moment des bewussten Erlebens nur noch die Ästhetik des Augenblickes. Ich gehe davon aus, dass es allen, die uns die Bilder zur Verfügung gestellt haben, so oder so ähnlich gegangen ist. Deshalb habe ich auch relativ wenige Bilder genommen und diese recht lange stehen lassen. Das passt zum einem zur getragenen Stimmung der Musik, gibt aber auch dem Betrachter einen Einblick in die Seele des Bildes und lässt so an den Emotionen derjenigen teilhaben, die die Bilder aufgenommen haben. Mit schnellerer Bildfolge funktioniert diese emotionale Ästhetik überhaupt nicht.

          • Vollkommen richtig. Entschleunigen ist das Motto ^^

          • Stefan

            Ich hasse die Schnittfolgen morderner Filme im 0,5 Sekundentakt, gepaart mit verwackelten Handkameraaufnahmen. Soll dynamisch sein, ist aber meist nur gaga, wie so vieles in unseren Zeiten.

          • Exakt. Und wenn dann wird vom Gegenteil aus ein Ästhetikum daraus, wie es damals im ersten Matrixfilm unerhört und neu war: Trinity wie ein schwebende Spinne im Angriff. Das lasse ich noch gut gelten, weil die Ästhetik der Form überhöht wird und die Dramatik durch das Einfrieren und Wartenmüssen auf die Fortsetzung der Bewegung gesteigert wird.
            Aber dieses Gewackele heutzutage? Idiotie. Selbst wenn es mit „veränderter Bildverarbeitungsfähigkeit jüngerer Generationen“ pseudolegitimiert wird.

          • Stefan

            Ich liebe ja die Bildsprache aus Das Boot. Diese Visualisierung der Klaustrophopie, der Enge und des Gestanks sowie der nackten Angst und der Panik war ein Meisterwerk Jost Vacanos. und seine selbstgebaute Gyroskopkamera (Joosticam) mit den dazugehörigen Aufnahmen ist legendär. Legedär ist auch die Szene am Anfang im Puff, wo Rambazamba ist. Die besteht aus nur einem oder zwei Takes, die ist praktisch durchgedreht – im wahrsten Sinne des Wortes. ^^

          • haha Ja unvergessen. Das Boot gehört ohnehin zu meinen Lieblingsfilmen, allein weil endlich einmal „unsere“ Seite Themengegenstand ist und nicht endlose Heldenmärchen der Alliierten… der Sieger schreibt die (letztlich eigentlich differenzierte) Geschichte.

          • Stefan

            Auch einer meiner Lieblingsfilme. Und die geschichte beruht weitgehend auf Tatsachen, wie in Buchheims Roman nachzulesen ist.

            Und natürlich Schtonk. Grandios.

          • Ja, es gibt diverse Geschichten aus dem 2. Weltkrieg, die filmreif sind. Allein die Geschichte um das deutsche U-Boot, das nach der Torpedierung eines Schiffes auftaucht und die britischen Passagiere retten will und nach dem offenen Funkspruch von amerikanischen Flugzeugen zugebombt wird.
            https://de.wikipedia.org/wiki/RMS_Laconia_(Schiff,_1921)

            Oder die Geschichte von U513, dessen Versenkung, wie auch dessen Wiederentdeckung durch einen Brasilianer mit deutscher Abstammung und die Lebensgeschichte vom Kommandant Guggenberger. https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Guggenberger

            „Interessante Zeiten“. Haben wir wohl bald auch wieder, wie es aussieht. Nur anders halt. ^^

          • Stefan

            Ah ja, die Laconia Geschichte. Darauf wird in Das Boot auch indirekt Bezug genommen obwohl die eigentliche Laconia Begebenheit und der sog. Laconia-Befehl durch Dönitz erst später stattgefunden hat.

          • Genau. Da wurde Herr Kaleun stinksauer, weil er nicht helfen durfte und hat jeden angeblökt. Mucksmäuschenstill wars dann im Boot ^^

    • Roland Günther

      Schönes Video Stefan, vielen Dank dafür, wer sich ein wenig mit Videoschnitt beschäftigt weiß, wieviel Arbeit dahintersteckt es auf den Punkt zu bekommen. Da kommt bei mir echt Wehmut nach dem vergangenen Winter auf… Ich werd es mir abspeichern für schlechte Tage (also unerträgliche Sonnentage) und irgendwann weicht dann wieder die Wehmut der neuen Hoffnung und Freude auf den nächsten Winter…

  • Sara Bosshard

    Bei uns in der Schweiz regnet es seit dem frühen Morgen herrlich. Und dem Vollidiot-Moderator von Radio SRF 1, Michael Brunner, kam nichts Besseres in den Sinn als zu sagen – das Wetter heute sei in einem Wort „schlecht“….. Und dann nachfolgend „Langsam haben wir es glaube ich gesehen mit dem Regen. Wo ist die Sonne?“ Und solche Deppen von Moderatoren bezahlen wir in der Schweiz mit unseren Gebühren-Geldern….

    • Stefan

      Nicht nur in der Schweiz … 😛

      • Sara Bosshard

        Habt ihr in Deutschland auch solche Vollidioten von Moderatoren wenn es ums Thema Wetter geht?

        • Stefan

          Ausschließlich. Deswegen höre ich seit Jahren – eigentlich schon Jahrzehnten kein Radio mehr. Unerträglicher Dudelfunk mit gehirnamputierten immerhappylustigundgutdrauf Moderatoren*innen. Einzige Ausnahme: ab und zu mal den Infosender des hr, dort gibt es interessante und gute Beiträge. Wetter findet da nur in den Nachrichten statt und das ist nüchtern und sachlich.

    • Rob Dukes

      Typisch für 0815 Deppen Dudelradio!
      Geplapper, Staumeldungen, Wunschwetter, Sport.
      Darum höre ich seit Jahren kein Radio mehr 🙁

      Hier auch toller Landregen! 🙂

      • Stefan

        https://de.wikipedia.org/wiki/Dudelfunk

        Wenn ich schon den Scheiß höre: „Die Hits der 80er und 90er und das beste von heute“, dann kriege ich Pickel auf dem Trommelfell. Immer wieder der gleiche Mainstreamdreck. Seichte Kost, um das Dummvolk einzulullen. Dass das private, werbefinanzierte Sender machen, ist ja noch nachvollziehbar. Warum zum Henker müssen die ÖR den Quatsch mitmachen. Die unterhalten in D (von CH weiß ich es nicht) was weiß ich wie viele Programme und überall dudelt der gleiche Schrott. Vom üblichen dummdämlichen happydeppi Gelaber fange ich gar nicht erst an.

        • ich hör auch mal Mainstream, von wegen Gefühlsassoziationen mit Erlebnissen aus der Vergangenheit. Aber ich kann nie umhin, die Minderwertigkeit der musikalischen Qualität dabei zu hören, die ich dann natürlich ignorieren. Aber wie man geklonte Mainstreamnasen, die ihr Geplärre als „Soul“ verkaufen, tatsächlich „Künstler“ schimpfen kann, ist eine Frechheit. Aber auch das ist wohl ein Zeichen der Zeit. Hauptsache man verkauft Schund möglichst so, dass alle darauf hereinfallen und zombiesk nicken, dann muss es wohl so sein, wie alle es sagen ^^

          Ich habe ja nichts dagegen und höre wohlgemerkt auch „Schundmusik“ wie ich sie nenne, aber man sollte sich dann doch gestatten, seine Vorurteile gegenüber zeitloser Qualität wie Mozart, Beethoven, Bach, Arvo Pärt, Polyphonie etc. pp. abzulegen und sich diesen musikalischen Wundern frei zu nähern und sie mit eigenen Erlebnissen und Momenten positiv zu verknüpfen – ganz bewusst. Weil ich meinen Wunderurlaub in Island lieber mit Bach verknüpfe als mit Dieter Bohlen 😛

          • Stefan

            Definiere Schund. ^^ Schund ist für mich billig zusammenproduziertes Geplärre ohne jegliche musikalische Substanz, wie diese ganzen heulenden Hupfdohlen, die mehr durch Arsch- und Tittenwackeln auffallen, als durch irgend etwas musikalisch verwertbares. Ab und zu noch ein Skandälchen, am besten irgendwas mit Suff und Drogen aber alles im Rahmen und marktgerecht. Oder diesen unsäglichen Helene Fischer- DJ Ötzi Schlagerterror, billigst zusammenprogrammiert und mit diesem stumpf-blöden Bumm Bumm Bumm Beat unterlegt. Man muss sich nur mal deren Hardcore Fans anschauen, dann weiß man, wo der liebe Gott seinen Haufen hingemacht hat. ^^ Gute Mainstream Popmusik ist etwas völlig anderes. Als Beispiel fällt mir da immer a-ha ein. Intelligente, sehr gut gemachte Popmusik oder ABBA. Alleine diese Songstrukturen, Arragements und Produktionen sind tw. zum Niederknien – auch wenn das jetzt nicht unbedingt meine bevorzugte Musik ist. Klassische Musik wird im Mainstream-Sinn doch hauptsächlich durch diesen dauergrinsenden holländischen Fiedelfritzen Andre Rieu definiert, dem man die Fiedel nach 10 Sekunden am liebsten über den Schädel dreschen würde, alleine wegen dieser grenzdebilen Grinserei. Schauderhaft fand ich auch immer diese Pop Meets Klassik Dinger, als irgendwelche abgehalfterten Opernsänger irgendwelche Popklassiker „interpretierten“, wenn es zum Siegfried nicht mehr gereicht hat. ^^ *Satire-Modus aus*

          • haha jetzt hast du es für mich bereits definiert. Passt mal wieder. Andre Rieu ist bei mir schon seit Jahrzehnten ein rotes Tuch ^^

          • Stefan

            Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn es nicht so wäre ^^

          • Das ging mal so weit, dass meine Frau mich damit „aufgeladen“ hat, wenn ich zu müde war. Ich sagte „Ich bin so platt“. Und sie: „Andre Rieu!“ und ahmt Violinenspiel nach. Daraufhin war ich auf 180 und wieder wach lol

          • Stefan

            Oh, das kann ich nachvollziehen ^^ Bei mir würde das Fluchtreflexe auslösen, wenn es sein müsste auch quer über das Frankfurter Kreuz. ^^ Wenn hier irgendwo auf einer Party mitten in der Nacht H.F. läuft, mache ich selbst bei der größten Hitze das Fenster zu und verkrieche mich leise wimmernd unter dem Kopfkissen. ^^ Das ist der erträglichere Schmerz.

          • hahaha das inspiriert doch zu einem Sofetensatireartikel über Musik ^^

          • Stefan

            Das ist eine geile Idee! ^^ Das ist ja an sich schon pure Realsatire.

          • Na ich speicher es mal als Ideenkonzeption ab ^^
            Ich glaube nach dem Umstellen aufs neue Webdesign werde ich MG-mäßig im Sommer Satireartikel raushauen lol

          • Stefan

            Nun, ich denke so langsam wird es wieder Zeit, sich in Stellung im Schützengraben an der Hitzefront zu bringen. Helm ab zum Gebet.

          • Eisgott unser! Beten! lol

          • Stefan
  • Gestern Traumwetter, heute die tropenhessische Hölle auf Erden: 19 Grad, 70% Sonne. Fühlt sich wie Juni an. Zum ersten Mal im Jahr kurze Hose angezogen. Ein Trauertag. Das Universum gleicht kurze Freude umgehend aus 😛

    • Sara Bosshard

      Wirklich, oder ist das ein Scherz? Denn bei uns in der Schweiz regnet es schon seit Stunden herrlich.

    • Wenn es noch eines Beweises bedurfte für Tropenhessen und wo das liegt: Bittesehr ^^ Die Temps sind definitiv 3-4 Grad höher als offiziell angegeben. Wie immer.
      https://uploads.disquscdn.com/images/8f1d747bd0016b7c88b0f1de4afaee093a1787fd2333524e3fb18d2c75633c44.png
      (c) kachelmannwetter.com

      • Stefan

        Südwestpfalz, Rheinhessen und die Bergstraße … die vom Klima „verwöhnten“ Gebiete Deutschlands. Ich sage, die Rattenlöcher Deutschlands und wahrscheinlich die ersten Gebiete, die unbewohnbar werden. Das war zwar schon immer so aber eben ein paar Grad darunter. Bedenklich ist es auch, dass die offiziellen Temps deutlich höher liegen als die vorhergesagten (und das schon mehrmals in diesem Jahr) , von den realen Temps sprechen wir erst gar nicht. Das wird noch ein Spaß … 😛

        • Ich kann nur das Klimafolgenportal des PIK empfehlen. Wenn man sich in die Bedienung eingefuchst hat sieht man dass Tropenhessen, auch der Raum Mannheim, sowie dann nordöstlich von Tropenhessen das Zentrum liegt der Hitzehölle. Diese Diskrepanz zum Restdeutschland wird sich sukzessive in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer weiter steigern. Auch die Einstellung „Heiße Tage“ ist ein einziges Grauen. Wenn wir alt sind, gibt es in Rhein-Main ca. 45-50 Hitzetage über 30 Grad ….
          Und ich gehe davon aus, dass die Auswirkungen immer noch zu niedrig angesetzt sind, da die kumulativen Effekte auch vom PIK noch unterschätzt werden.

          http://www.klimafolgenonline-bildung.de/#

          • Stefan

            Tja, nur leider interessiert es keinen, Hauptsache Sonne und Hitze. Offiziell jetzt am Flughafen 16,1 Grad, Stand 16:00 Uhr. vorhersage. Max. 12.

          • muahahaha symptomatisch, oder? Ich frage mich wirklich, was das soll? Wollen die bewusst die Klimakatastrophe kleinmessen oder sind sie einfach nur inkompetent?

          • Wobei Kachelmann das gestern bereits vorhergesagt hat. Der Mann weiß, wovon er redet:

          • Stefan

            Siehe Post oben ^^

          • Stefan

            Ich hab da ja eine Theorie: 1. Der DWD ist in Offenbach. Punkt (das ist schonmal Grund genug.) ^^
            2. In Offenbach ist der DWD wahrscheinlich im 67. Kelleruntergeschoss untergebracht. Joe Cocker und Kameraden sehen also max. einen Tag im Monat das Tageslicht, wahrscheinlich eher nie. Anders ist das nicht zu erklären, dass es z. B. Livemeldungen gibt, die von einem bedeckten Himmel sprechen, während es real keine Wolke am Himmel hat. Die hocken eben im 67. UG vor ihren „Supercomputern“ anstatt mal aus dem Fenster zu gucken. Und mir gucken dumm aus de Wäsch. … 😛
            Hey, offiziell jetzt 16,4 …

          • hahahahahaha Punkt 1 ist so geil. Versteht zwar niemand außerhalb der Region, egal lol
            Punkt 2 ist so krank, dass es schon wieder geil ist, da mir ähnlich. Aber ich kriege trotzdem bessere Vorhersagen hin, insofern ist das Vegetieren im Keller ab März (wie wir heute gelernt haben) keine Ausrede 😉

          • Stefan

            Ich frag mich aber ersthaft woher diese Hitze jetzt kommt. 850 hpa temp ist angeblich irgendwas um die 3 Grad … da hat sich doch mal wieder einer verrechnet … Mit was rechnen die da??? https://uploads.disquscdn.com/images/f9ac8933bef17d56bdf9840d1fd7f8e52cc5933f0472d978d35acb7c1db342a5.jpg
            (c) oldcomputers.net

          • lol nee das passt schon. Es kam ja eine Warmfront von Westen, dann kanns schon mal wärmer werden, die bekannten +10 Grad im Süden, obwohl wir erst März-Glühling haben ^^

        • Vor allem die Modelle unterschätzen die Temperaturen oft. Die Berechnungen z.B. für letzten Samstag lagen etwa zwischen 14 bis 17 Grad. Es wurden aber bis 18 Grad…
          Die Regionalmodelle auf kachelmannwetter.com waren da noch am realistischsten, GFS scheiterte hingegen.

          • Sie werden so lange scheitern, bis sie die Klimakatastrophe und deren Treibhausgasauswirkungen endlich in die Computer hineinbekommen in Form irgendeines Algorithmus, der das ganze angemessen korrigiert.

    • Stefan

      DAS habe ich vor ein paar Minuten auch gesagt. Mindestens 10 Grad wärmer als gestern, in der Sonne mindestens 15. Zudem auch deutlich mehr wie vorhergesagt. 12 haben sie angekündigt, offiziell sind es 15 und tatsächlich… naja, du hast es ja geschrieben. Kreislaufwetter. Ich renne hier rum wie ferngesteuert. Zum nachhaltigen Strahlkotzen. 😛 😛

      • Der erste Tag der Hölle. Es hat angefangen. Und der 06z rechnet nahezu Dauersonne plötzlich. Wieso wundert mich die Scheiße nicht?
        Zeit für Aggromusik. Für alle, die bereits vor uns gestorben sind in Hitze und Vernichtung 😛 😛
        https://youtu.be/ttz8otMXE2I

      • Alpen Bezwinger

        Hallo und Guten Tag, darf ich fragen wer 12° im RMG angekündigt hatte? Kachelmann, wie unten erwähnt, war es nicht, da waren gestern schon in den Diagrammen Tmax von bis zu 15° zu sehen. In der Synoptischen Kurzfrist des DWD heute früh wurden bundesweit 10° bis 15° als Tmax angekündigt, und wenn man sich das Bild von Kachelmann unten anschaut so zähle ich 7 Stationen an denen 16° erreicht wurde, ein paar 15er, ansonsten viele 10er bis 12er, ich finde das passt doch ganz gut? Selbst Private Wetterstationen im RMG, die sich oft mitten in den jeweiligen Ortschaften befinden ( und daher eigentlich höhere Werte messen müssten aufgrund der umliegenden Bebauung, m.M.n. spiegeln diese Stationen sehr gut das „Stadtklima“ wieder ) haben heute knapp an die 15° gemessen oder etwas darüber ( Hanau, Seligenstadt-Froschhausen, Mühlheim am Main bspw, abrufbar über http://www.awekas.at ). Ich beschäftige mich relativ viel mit Messtechnik und Standorten von Offiziellen und Privaten Wetterstationen ( ich selbst beobachte und zeichne das Wetter hier bei mir seit 1976 auf ), deswegen werde ich immer hellhörig wenn von so hohen Werten wie von kaltwetter gepostet ( 19° ) die Rede ist……..wenn alle umliegenden Offiziellen und Private Wetterstationen einige Grad darunter liegen dann würde ich mir Gedanken um die richtige Platzierung des Sensors machen, außerdem über entsprechenden Schutz deselbigen mittels Hütte oder Lamellenschutz mit Belüftung. Ein anderer Schnack sind natürlich die berühmt-berüchtigten „gefühlten“ Temps…….

        • Einfach mal Urlaub hier machen. Rest erklärt sich von selbst. Ich würds auch nicht glauben wenn ich nicht hier leben würde.
          Autothermo zeigte kurz 19 Grad an, Rest bei der Fahrt von Mainz nach Rüsselsheim 18,5 Grad, sowohl auf dem „Land“ wie auch auf der Autobahn. Draußen fühlt sichs wie 19 Grad an, in der Sonne wie 25. Die FH zeigte um 15 Uhr herum auch 18,5 Grad an, vorhin dann noch 18 auf dem Schirm mit sinkendem Sonnenstand.
          https://uploads.disquscdn.com/images/7d150603a6c39747593aa2ffb73f2059c170d7e2d17d043c4c092eb0a70333e2.jpg
          (c) http://wetter.utd.hs-rm.de:8080/trend.htm

          Warum die offiziellen Temps andauernd bei Wärmelagen 2-4 Grad unter den tatsächlichen liegen, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Es kann doch nicht sein, dass alle Thermometer die man hat und denen man begegnet (Auto, Wandthermo im Schatten, Apothekenthermo, Anzeigen von privaten Station wie der FH oben) alle falsch sind??
          Und wenn die Wetterstationen teilweise nachweislich in kühlen Wäldern stehen (DWD Niedersachsen), dann muss man sich letztlich auch fragen, wo die Nutzbarkeit liegt. Was habe ich davon wenn das geeichte Messgerät in einem kühlen Wald 15 Grad anzeigt, aber die Realität liegt dann (nicht in der Stadt) bei 19 Grad und in der Stadt womöglich dann noch höher? Dann sollten auf den Temperaturkarten auch in den Städten die tatsächlichen Temps genommen werden wenn verfügbar.

          • Alpen Bezwinger

            Doch, du kannst davon ausgehen daß die alle falsch sind bzw. falsche Werte anzeigen. Das reicht von 2° bis 3° bei einem handelsüblichen Thermometer an der Hauswand auch im Schatten ( bedenke wie stark sich Mauerwerk aufheizt bzw. Wärme von innen nach außen abgibt ) und kann bis zu 5° oder 6° Abweichung betragen! Ich habe da schon einige Experimente bei mir im Garten durchgeführt wie : Sensor ohne Schutz direkt in die Sonne ( exorbitante Abweichung, dann kann man den auch auf eine Herdplatte legen ) Sensor mit Schutz aber ohne Belüftung ( Abweichung 3° bis 4° ) Sensor mit Schutz ganztägig in den Schatten ( Abweichung 1° bis 2° zu kühl! ) Sensor ohne Schutz in den Schatten ( Abweichung 1° bis 2° ) usw usf……
            Ich lebe selbst im RMG, allerdings weiter östlich nach Hanau hin. Geologisch gesehen erfüllt Rüsselsheim nicht unbedingt die Voraussetzungen für ein besonders warmes Klima, zumindestens nicht völlig losgelöst von der näheren Umgebung. Es liegt im Grenzgebiet von Nördlichen Oberrheingraben und Westlicher Untermainebene, die Gesteinsschichten wurden im Pliozän / Pleistozän vor ca. 2 Mio Jahren gebildet und bestehen dort hauptsächlich aus Sand und Kies mit untergelagerten Tonschichten. Sand und Kies speichern nicht sehr gut Wärme – sieht bei uns hier bspw. ganz anders aus da hier der Untergrund aus Rotliegend besteht welches ein guter Wärmespeicher ist, nicht umsonst wird bei uns noch immer Wein angebaut ( kein Scherz! ) und das schon seit ca. 860 n.Chr, entsprechende Unterlagen finden sich im Stadthistorischen Institut in FFM – können sich aber bei starker Sonneneinstrahlung stark erwärmen, verlieren diese aber wieder schnell. Andererseits können die warmen Luftmassen, die via Burgundischer Pforte in den SW von D treffen und nordwärts den Rhein entlang ziehen schon für eine höhere Temp sorgen als das bspw. in FFM der Fall ist.

          • Das klingt doch fachlich herausragend und gut ^^ Da die Temps auch ohne zu hohe Falschmesswerte meist die höchsten des ganzen Landes sind, ändert sich letztlich an der Lage nichts.

            „Geologisch gesehen erfüllt Rüsselsheim nicht unbedingt die Voraussetzungen für ein besonders warmes Klima, zumindestens nicht völlig losgelöst von der näheren Umgebung.“
            Darum gehts doch. Ich meine ja auch nie Rüsselsheim selbst, sondern spreche ja nicht umsonst von „Tropenhessen“ 😉 Damit ist die gesamte Region gemeint, die man stets wunderbar in den Temperatur- und Nichtschneekarten im Winter sieht. Das reicht von Mainz bis nahe Wiesbaden über Rüsselsheim bis Mannheim. Insbesondere wenn man beinahe jede andere Region in Deutschland damit vergleicht bzw. selbst einmal andere deutsche Klimate im Wohnsitz jahrelang erlebt hat, merkt man den Unterschied ungefähr so als wechsele man in der Dusche von Eiswasser auf die Temperatur zum Haut abkochen ^^ Ich bin ehrlich gesagt selbst nach mittlerweile 12 Jahren Rhein-Main immer noch völlig traumatisiert.

          • Alpen Bezwinger

            Ich wundere mich sowieso warum du nicht schon längst eine Elektronische Wetterstation samt Niederschlagsmesser besitzt um das ganze mit „harten“ Fakten belegen zu können. Eure Region ist eh etwas unterrepräsentiert was Wetterstationen angeht – die am Flughafen taugt nicht als Vergleich weil zuviel Wald, Mainz-Lerchenberg (ZDF) ist zu hoch und Geisenheim zu weit weg. Ich muss mal im Stationslexikon des DWD stöbern ob es bei euch zumindestens Niederschlagsstationen gibt. Private Wetterstationen gibt es in Mainz-Kostheim, Mainz-Bretzenheim, Gau-Bischofsheim und Mainz-Stadt, aber direkt in Rüsselsheim und Umgebug sieht es mau aus…..

          • Wie schon in meinen eigentlichen Fachgebieten Geschichte und Philosophie bin ich eher ein idealistischer Theoretiker, der große Strukturen aus dem Weltall schwebend thematisiert. Ich habe mich als Historiker auf Mentalitätsstrukturen über Jahrhunderte gestürzt und konnte die pragmatische Drögheit der Genealogie, geschweige denn jahrzehntelanges Ausmessen von Urkundengrößen aus dem Mittelalter nur schwer nachvollziehen ^^
            Insofern habe ich mit der Meteorologie so meine Probleme, auch beim Verständnis, und liebe die Klimatologie. Eine Wetterstation reizt mich insofern nur wenig. Außerdem hat mein Tag ca. 12-15 Stunden ohne Erholung. Die Stunden der Beschäftigung für eine Wetterstation müsste ich also vom Schlafen abziehen 😉 Das ist mir dann doch zu viel, da brauche ich Kaffee intravenös lol

          • Alpen Bezwinger

            Verstehe, und natürlich nachzuvollziehen.Zu den Niederschlägen, ich habe in Groß-Gerau eine Niederschlagsstation gefunden, das sind Luftlinie zu euch ca. 13km. Bemerkenswertes Ergebnis! Dort wurden 2016 genau 618L Niederschlag registriert, was 99,4% vom Langjährigen Mittelwert ist welcher mit 621L angegeben wird. Das sind 99,4%! Zum Vergleich, ich habe 2016 genau 716L gemessen, der gemittelte Wert liegt bei 650L. Fast 100L Unterschied in einem überschaubaren Gebiet, ich bin echt beeindruckt……

          • Hm mich würde mal interessieren, wie der Jahreswert in den größten deutschen Regionen im Vergleich ist. Von München über Freiburg, Münster, Emden bis hin zu Berlin und Nürnberg ^^

          • Alpen Bezwinger

            Kein Problem, lässt sich alles berechnen anhand der ( noch ) frei verfügbaren Daten beim DWD, auch wenn sie gut versteckt sind aber wenn man weiß wo man suchen muss……kein Ding. Heute abend gibt`s ne kleine Zusammenstellung der RR-Daten.

          • Alpen Bezwinger

            So, hier die gewünschten Daten. RR-Gesamtmenge 2016, in Klammer der Langjährige Mittelwert nach 1961-1990.

            Berlin-Dahlem (FU) 503,5L ( 589,2L )
            Emden 699,3L ( 755,9L )
            Münster 738,3L ( 709L )
            Essen-Bredeney 837,2L ( 931,4L )
            Frankfurt-Westend 719,1L ( 634,6L )
            Karlsruhe-Wolfartsweier 822,6L ( 780,6L )
            Freiburg 912L ( 954,8L )
            Stuttgart-Echterdingen 614,9L ( 718,9L )
            München 587,1L ( 644,1L )
            Dresden-Klotzsche 721,9L ( 671,2L )
            Rostock-Warnemünde 480,1L ( 589,1L )
            Hannover 583,1L ( 655,6L )

        • Stefan

          Ich korrigiere mich. Die 12 Grad Ankündigung waren die DWD Vorhersage für meinen Wohnort etwas außerhalb der tropenhessischen Kernzone im Vordertaunus. Das haben sie dann kurzfristig auf 16 Grad korrigiert (für Frankfurt auf 17). Bei mir sind es i. d. R. 2 Grad weniger als unten in der Ebene. Wetter Online hat für meinen Wohnort heute 13 Grad angekündigt, ist aber kurz nach 15 Uhr auf 16 umgeschwenkt. Das sind auch immerhin 3 Grad. Dazu brauche ich aber keine Vorhersage, da kann ich auch meine Thermometer ablesen. Und wie Kaltwetter unten schon geschrieben hat, liegen die DWD Stationen hier im Umkreis an eher kühlen Standorten. Der Flughafen ist durch seine Lage und den vielen Wald, der ihn umgibt kühler als Frankfurt Stadt. Die Station Frankfurt Westend steht bei der Uni im Grüneburgpark. Die Station Königstein/Ts. ist komplett außerhalb von Königstein rund 100 m höher gelegen auf einer Lichtung im Wald. Wiesbaden-Auringen ist ziemlich weit weg von der Stadt Wiebaden im Grenzgebiet des „Wiesbadener Ländchen“ zum Taunus. Und die Wetterstation Kleiner Feldberg auf 800 ist sowieso ein Sonderfall. Lediglich die private Station der FH Rüsselsheim liegt mitten in Rüsselsheim und ist somit relevanter als irgendwelche Stationen außerhalb, weil die Menschen wohnen in der Stadt und nicht außerhalb auf einer Waldlichtung oder im Park.

          • Alpen Bezwinger

            Ich bin da ganz bei dir was einige Stationen des DWD hier im RMG angeht. Besonders die Station am Flughafen ist ein Witz ( andererseits natürlich wichtig was Flugrelevante Parameter betrifft ) und der Status als Klimareferenz-Station für FFM ist lachhaft. Da wäre die von dir angesprochene Station im Westend viel besser geeignet, denn sie ist „mitten“ in der Stadt, egal ob sie sich in einem Park befindet – drumherum ist halt alles bebaut, und das gibt doch sehr gut das Stadtklima wieder. Der DWD ist allerdings dabei, einige der Fehler die bei Stationsverlegungen gemacht wurden, wieder zu korrigiern. So werden wieder Stadtklimastationen eingerichtet ( bspw. Berlin-Alexanderplatz ) und die sogenannten Nebenamt-Stationen werden bevorzugt in größeren Gärten von Einfamilienhäusern aufgestellt. Man muss aber dazu wissen daß man als „Nebenamtler“ auch einige Pflichten hat ( Pflege der Messgeräte, Pflege des Bodenmessfelds, manuelles gegenprüfen der Niederschlagsmenge mittels Hellmann-Niederschlagsmesser ) und es gibt nicht viele Menschen, die dazu bereit sind quasi ihre Freizeit zu opfern, und wenn man mal in Urlaub fahren möchte muss man dafür sorgen daß sich jemand anderes kümmert.
            Was die Station der FH in Rüsselsheim angeht so ist diese laut diesem Artikel zwar auf einem Mast montiert
            http://www.pt-absolventen.de/newsletter/2006_01/wetter.jpg
            wenn ich mir aber das Gelände und v.a. das Gebäude der FH anschaue so handelt es sich um einen ziemlich großen Komplex der sich natürlich entsprechend aufheizt bzw. entsprechend Wärme abgibt. Mindestanforderungen laut DWD und auch WMO für die Temp-Messung wäre, daß sich der Sensor so weit entfernt vom Standort befindet wie dieser hoch ist. Also wenn man bspw. in einem Garten einen kleinen Baum mit sagen wir mal 4m Höhe hat dann muss sich der Sensor auch 4m davon entfernt befinden.
            So und jetzt vergegenwärtigen wir uns mal wie hoch die FH in Rüsselsheim ist. So ein hoher Mast ist für eine Private Wetterstation natürlich nicht zu realisieren, von daher muss man die Werte dieser Station mit Vorsicht betrachten. Ich würde den Malus mit ca. 1° ansetzen womit wir bei 17,5° als Tmax für Rüsselsheim wären, das passt recht gut finde ich, wenn man das von mir oben angesprochene berücksichtigt.

          • Stefan

            Ich arbeite am Flughafen und stelle fest, dass es dort immer ein wenig kühler ist als z. B. im Frankfurter Westen entlang der A66. Die Innenstadt ist sehr speziell gerade im Hochsommer. In den Häuserschluchten teilweise Höllentemperaturen von 30 Grad sogar noch spät abends und ein paar Meter weiter im Grünen deutlichst kühler. Aber das ist normal. ich erlebe das selbst hier bei mir zu Hause. Vorne an der Straße (ca. 60 meter entfernt) ist es im Sommer nachts spürbar wärmer als bei mir am Haus. Hier gibt es auch Wiese und etliche große Bäume. Die machen durchaus einen Unterschied. Ich hab mir mal Bilder der Station an der FH Rüsselsheim angeschaut. Die ist in der Tat ein wenig unorthodox aufgestellt, gibt dafür aber vielleicht ein ganz realistisches Abbild für Temperaturen in der Stadt wieder. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade im Sommer Temperaturunterschiede innerhalb einer Stadt durchaus deutlich spürbar sind, vor allem abends und nachts. Meine höchsten Respekt auch für die von dir beschriebenen „Nebenamtler“, die bestimmt mit viel Idealismus bei der Sache sind.

          • Alpen Bezwinger

            Stadtstationen wie die in FFM-Westend sind ungemein wichtig und es müsste mehr geben, damit man Städtebaulich keine Fehler aus den 60ern und 70ern wiederholt als man die Frischluftschneisen im Nordosten zugebaut hat, zu nennen wären hier besonders die Hochhaussiedlungen am Frankfurter Berg. Da FFM hauptsächlich von den Winden aus der Wetterau durch das Nidda-Tal mit Frischluft versorgt wird hätte hier eine lockere Bebauung den Vorzug haben müssen. Kritisch ist auch m.M.n. die Bebauung im Mertonviertel zu sehen, da hier die Regionalen Winde aus den Taunustälern entlang streichen.

          • Deine Ausführungen erinnern mich daran, dass es bald mal Zeit für einen Artikel über die exakten Auswirkungen von Bebauung und Mikroklimaten wird. Ich meine beim Häckel, Meteorologie habe ich dazu einige hervorragende Ausführungen und auch Tabellen gelesen.

          • Stefan

            Der Stadteil Riedberg. Ich habe einige Jahre im Mertonviertel gearbeitet und konnte die Entstehung dieses Stadtteils vom Acker weg miterleben. Sehr interessant. Dann war ich lange nicht mehr dort und bin erst vor einigen Wochen mal wieder vorbeigekommen. Mittlerweile ist fast alles zugebaut. Wenigstens hat man dort nicht zu hoch gebaut. Schön ist dennoch anders. Mir gefallen diese Würfelhäuser nicht.

    • HaMa1975

      Haben sich denn schon die ersten Sofeten (baugleich mit Captain Pinbacker) von der Plasmaheizung gekettet, um ihr erstes Freibad im flüssigen Asphalt zu genießen ?

  • Mike Thiede

    Bilanz der letzten 2 „wechselhaften“ Wochen für meine Heimat in Steppenhausen bei Worms: -Immerhin 15 Liter, davon gestern 10 L und heute morgen nochmal 5 L bei leichter Frühsommerschwüle …-wow!^^

  • Holger

    Leute… wir ERSAUFEN hier in der Ortenau! Wollda nid äh bissl Rääge abhenn?

    • Michael Bodin

      JA !!!! Hier löst sich der Regen ein paar Kilometer vor meiner Tür in Luft auf, schön zu sehen bei Kachelmann

    • Stefan

      Ah, Schwarzwald-Staulage. Wenn es hier in Tropenhessen mal halbwegs genügend regnet, ersaufen sie wo anders. 😛

      • hm wieviel muss wohl an Regen fallen, damit wir hier endlich mal die 270 Liter in 1 Stunde bekommen wie Münster Ende Juli 2014? 1000 Liter? Ganz Deutschland unter Wasser und der Taunus als Arche Noah? ^^

        • Stefan

          Ich denke, so in etwa müsste es ablaufen. Münster 2014 war schon ein krasses Unwetter.

    • Nicht falsch verstehen aber ich würde so was gerne wenigstens einmal in meinem Leben erfahren. Wir kennen hier nur Sanddünen.

      • Stefan

        Hier bei uns? Hmm, lass mich mal überlegen. da gab es einmal das Hochwasser im Sommer 1981 bei uns durch ein sehr starkes Gewitter. Ansonsten habe ich mal ein recht veritables Main-Hochwasser irgendwann in den 90ern erlebt. Ansonsten nochmal ein paar kleinere Ereignisse am Main, die aber nicht sonderlich spektakulär waren. Die Wahrscheinlichkeit ist für die Region hier sehr gering.

        • hm immer dort, wo ich so war, egal ob Hamm, ob Niedersachsen, ob Münster (ja sogar dort!), ob Tropenhessen bzw. Rheinland-Pfalz: Immer nur Dürren ^^ Muss wohl mein Fluch sein. Ob ich mich vermieten kann? Dann gehe ich immer dorthin, wo es schüttet und man bezahlt mich dumm und dämlich lol

          • Stefan

            Sag mal, wann fährst du nach Ostfriesland? Ich werde dann die Niederschlagsentwicklung hier und dort genau beobachten und eine Statistik führen. Danach wissen wir es und können die entsprechende Marketingkampagne starten. lol

          • Ab 31.03. für 2 Wochen grob. Das Enddatum kenne ich nicht, dem stelle ich mich erst, wenn ich wieder fort muss. Die Schreie der Verzweiflung wirst du bis Frankfurt hören ^^

          • Stefan

            Nachvollziehbar. Ich war mal im Westerwald unterwegs (eine andere Klimawelt). Dort schüttete es aus Kübeln. Herrlich! Auf dem Heimweg kurz nach Limburg – trocken und in Richtung tropenhessische Ödnis kam die Sonne raus. Gut, dass ich alleine im Auto war und keiner die Flüche und das Wehklagen hören konnte. ^^

          • Die Situation hattest du heute in meinem Auto mit Frau und Kind ^^ Aber ohne die eingängliche Schüttung lol

          • Stefan

            Ich gucke aus dem Fenster und sehe den Mond und ein paar Sterne. Und ich sehe fast keine Wolken. Und ich sehe auf ein Thermomenter, das 8 Grad anzeigt. Pffffff, ich hab keinen Bock auf morgen. Gestern war es doch soooo schööön. *heul*

          • Wollen wir tauschen? 10,5 Grad hier 😛

          • hey und das stimmt sogar aktuell mit Kachelmann überein 😉 (Stand 22 Uhr)

          • Stefan

            Keine Ahnung, ich finde mein Kaff nicht bei den Kachelmanntemps. Müsste aber passen. Die üblichen 2 Grad. WO sagt 10 Grad, wetter.com 9 …

          • Stefan

            Und deine Haus- und Hofwetterstation an der FH zeigt 10,4.

          • Die liegt in der Tat 1 Strasse weiter, 50 Meter entfernt ^^

          • Stefan

            Straße schreibt man mit ß mit Doppel-s nur in der Schweiz und Liechtenstein. ^^ Sorry, da bin ich neurotisch, weil ich das immer wieder in der Personaldatenbank in der Firma finde. ^^

            anyway, ne Wetterstation mitten im Leben, und nicht irgendwo im Wald. Die nehme ich übrigens immer als Referenz für Tropenhessen her und meistens habe ich hier 2 Grad weniger.

          • *g* stimmt. Da ist bei mir in der neuen deutschen Rechtschreibung ein blinder Fleck. Ich muss das beim Lektorat auch immer korrigieren bei mir ^^ Keine Entschuldigung übrigens notwendig. Fehler beseitigen ist ja ein guter Hinweis. Wieso soll man sich also für Qualität entschuldigen, wenn sie korrekt ist? Ich weiß: Höflichkeit ^^

            Ich frage mich an dieser Stelle, was in den kommenden Monaten speziell für uns vor uns liegt. Wenn ich daran denke, was ich 2014 in scheuer Naivität noch geglaubt habe und was dann kam an Hitzegrauen in allen Jahreszeiten. Ob wir wohl die 42 Grad knacken und zum Kitzingen Tropenhessens werden?

          • Stefan

            Höflichkeit ist wichtig und selbstverständlich, man möchte halt nicht oberlehrerhaft daherkommen. ^^ Ich vertippe mich ja auch ständig, was vielleicht an dem Tränenschleier meiner chronisch verheulten Augen liegt, ^^ so das ich die Tasten nicht immer richtig erkenne. ^^ Zudem formuiere ich einen Satz im Kopf gerne mal um, während ich ihn gerade tippe, da ist das Hirn dann schneller als die Finger. (anders herum wäre blöder) Deswegen steht ab und zu mal ein rechter Schmarrn da. Mit der zigmal reformierten Rechtschreibung stehe ich auch auf Kriegsfuß. Wenigstens haben sie die Straße in Ruhe glassen. ^^ Aber selbst auf dem offizellen Geschäftspapier der Firma haben sie die Straße als „Strasse“ geschrieben. lol

            Tja, wir werden es erleben, was bleibt uns anderes übrig. Ich schwanke dabei immer zwischen Verzweiflung und Kampf. Das hängt oft mit der jeweiligen Tagesform zusammen. Ich denke schon, dass die 40+ hier demnächst durchgehen, nur bete ich, dass es möglichst nicht im Rahmen einer Wetterlage wie 2003 passiert. Dann wird es ganz brutal. Ich sage mal, eine heftige Hitzelage, wie die erste im Juli 16 mit ein, zwei Tagen über 35 Grad, die sitze ich noch auf einer Arschbacke ab, wenn ich denn weiß, dass es wieder besser wird. Aber wochenlange Monsterhitze, das will ich mir jetzt nicht vorstellen. Für mich es es fast schon lebensnotwendig, dass es nachts halbwegs erträglich ist. Bei volltropischen Verhältnissen siegt dann die tiefe Verzweiflung. Aber wenigstens habe ich jetzt ein Klimagerät, das spendet dann Trost. ^^

          • Da sind wir uns ähnlich. Ich formuliere ständig um, da ich parallel im Geiste meistens mehrere Versionen vorformuliere, denn der Geist ist ja schneller als die Finger. Aber beim Kommentieren gestatte ich mir weit, weit mehr Schludrigkeit als bei richtiger Schriftstellerei.

            Ich spare immer noch für die mobile Splitklimaanlage für den Hauptwohnraum ^^ Ich denke mal 2018 kann ich sie mir leisten. 1500 Euronen sind nicht so wenig.

          • Stefan

            Ah, das dachte ich mir schon und erklärt ab und zu die ein oder andere etwas krumme Formulierung. ^^ Ist bei mir genauso, daher kann ich es „lesen“ Der Hesse hat zudem noch die Angewöhnheit, das ab und an mal das Mundwerk schneller ist als das Hirn, Aber das nur so nebenbei. *g*

            Ich schreibe ja beruflich hauptsächlich juristische Schriftsätze und andere arbeitsrechtliche Dinge. Das ist einerseits natürlich sehr nerviges Zeugs aber ich habe es mir im Laufe der Zeit angewöhnt, da immer wieder auch ironische Spitzen zwischen die Zeilen einzubauen. Dann macht es mehr Spaß. ^^ Ja und schriftliche Korrespondenz mit gegnerischen Anwälten kann auch manchmal sehr spaßig sein, vor allem wenn man feststellt, dass der Gegenpart nicht wirklich kompetent ist. Dann kann man rheortisch genüsslich volle Breitseiten abfeuern, aus allen Rohren. ^^ Und auch z. B. bei Abmahnungsschreiben muss man machmal derart absurde Dinge ins juristische Format bringen, da muss ich mich immer zusammenreißen, um nicht vollends in die Satire abzugleiten. Realsatire ist es ja schon oft genug.

          • haha das hast du vollkommen richtig erkannt. Ich zwinge mich einfach, meine eigenen krummen Formulierungen zu überlesen in den Comments, sonst könnte ich hier auch gar nicht so viel schreiben ^^

            Aha noch ein Jurist. Ich bin ja auch Dipl.-Verwaltungswirt (FH), was allgemein als 1. Juristisches Staatsexamen gilt ^^ Mit der Ausbildung und dem juristischen Denken hatte ich so meine liebe Mühe, aber letztlich hat mich der Ekel davor zu meiner Bestimmung getrieben, insofern alles gut lol
            Daher verstehe ich durchaus noch im Ansatz (auch wenn es bei mir lange her ist), was du dann so treibst und wie das teilweise zu bewerten ist. Solange du keinem herrenlosen Bienenschwarm hinterherjagst 😉
            Aber mutig, dass du dich in diesem Kontext an Ironie in der Korrespondenz wagst lol Das finde ich gut. Und auch typisch Hessisch.

          • Stefan

            Das habe ich vor langer Zeit von einer Rechtsanwältin gelernt. Die hat meisterlich das rhetorische Florett geschwungen. Ihre Schriftsätze waren meist sehr amüsant zu lesen.
            Ja, es ist immer gut die Erfahrung zu machen, was man nicht machen will. Nur so kann man rausfinden, was man eigentlich wirklich machen will. Nun ja, ich bin ausschließlich im Arbeitsrecht unterwegs. Da hat man es schon genug mit zig verschiedenen Gesetzbüchern und sonstigen Statuten. Da braucht man schon eine ausgeprägte Empathie. Was weiß ich, Verwaltungsverfahrensrecht … ich würde mich erschießen.
            So, nun aber ab in die Federn, morgen bin ich den ganzen Tag irgendwie unterwegs. Und der 18Z sieht ja auch nicht gerade erbaulich aus. Niederschläge für die nächsten 9 Tage auf 0 gerechnet 😛 Trotzdem gute Nacht.

          • Mögest du stets Schatten finden. Im Traum wie auch morgen, wenn du unterwegs bist. 😉 Gute Nacht.

          • Stefan

            Danke Dir. 🙂

          • Stefan

            Scheiße. Nein. Ich befürchte wir werden für den herrlichen Tag gestern grausam bestraft werden, mit Dauersonne und -hitze. 😛

          • Wenn ich mir die nächsten Tage ansehe und die üblichen 4 Grad aufaddieren, wird mir schlecht. Tja. Das wars. Am 09. März hat in Tropenhessen der Sommer begonnen. Erlösung frühestens: 01. Oktober. Stöhn. Dann mal wieder Stahlhelm auf.

          • Stefan

            Ja, es sieht übel aus. Null Regen, Dauersonne und durchgängig zweistellige Temperaturen. Ein Tag Herrlichkeit wird durch unendliche Leiden erkauft hier in Tropenhessen.

      • A.R.

        Guten Morgen,

        Ich kann dich wirklich gut verstehen da einem Dürre und Trockenheit mit ihren Folgen ganz schnell aufs Gemüt schlagen, habe im letzten Sommer einen heftigen Gewitterregen live miterlebt aber auch seine Folgen. Fazit Regen war der HAMMER die Folgen dessen sind hier zu sehen http://www.idowa.de/inhalt.neukirchen-beim-heiligen-blut-neukirchen-steht-unter-wasser.5c8507a5-2202-487c-9eee-9b96661fdee9.html

        PS. der Hauptsächliche Niederschlag dauerte nur ca. 30 min. Gott sei Dank

  • Holger

    …nicht dass ich den Regen schlecht finde… Temperatur und Wetter eigentlich OK heute! Nur äh weng viel Niederschloog…

    • Michael Bodin

      Wieviel hast Du denn heute schon gehabt????

      • Holger

        laut wetterleitstelle.de um 20 Liter, zusammen mit dem Tauwasser vom Schnee entsprechend 30-40 Liter…

  • Holger

    Ich schick morgen mal Bilder von der Kinzig… steht Unterkante Damm! Und in der Gutach-Schlucht kommen die Hänge runter… nebst Hochspannungsmasten, wenns so weiter schüttet…

    • Michael Bodin

      Wo wohnst Du denn????

      • Holger

        Offenburg

        • Ich komm ursprünglich aus Gengenbach. So voll war ja die Kinzig schon lange nicht mehr.

  • HaMa1975

    Hier am Niederrhein sind in den letzten Tagen 40 Liter pro m² runtergekommen, die Entwässerungsgräben in den Feldern haben nun wieder Wasser – heißt: die Grundwasserwanne ist voll, bis die Bäume ausschlagen und anfangen, deftig zu trinken.

  • Das geht aber früh los… Gerade auf Facebook gepostet. Der erste Tornado in Deutschland.
    Wir erinnern uns: 2016 im Juni gab es quantitativ und qualitativ eine deutliche Steigerung von Tornados. Für 2017 hatte ich angekündigt, dass sich solche Ereignisse schon wiederholen müssten, damit es kausal der Klimakatastrophe zugeordnet werden kann …
    http://kaltwetter.com/tornados-in-deutschland/

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/tornado-kuernach-wuerzburg-100.html

    • Nachtrag: Die Tornadoliste führt für 2016 nahezu eine Verdoppelung (!) der reinen Zahlen an.
      https://www.tornadoliste.de/

      • Marcel

        Tornado das ist das Stichwort ,heute gab es ja einen Tornado in Würzburg und einen Regenbogen dazu was sehr selten ist. Ein paar Häuser sind beschädigt worden und ein paar Videos von dem Tornado gibt es auch auf WO.

        • ich hab auf Facebook von Severe Weather ein richtig geiles Video gepostet. ^^ Im Widget rechts hier ist es oben zu sehen.

          • Stefan

            Hammer. Hier gibt es wenn überhaupt eher mal einen Sandsturm …

          • Wenn’s mal wenigstens ein richtiger wäre wie in Australien. So eine brüllende, zornige Wand wie Götterfäuste, die alles in roten Nebel taucht, durch den schreiende Sofeten flüchten.

          • sowas ähnliches: https://youtu.be/V7Lq4YLrIk8

          • Stefan

            Warte noch ein paar Jahre und es wird Realität. Die Götterfäuste werden dann unsere vertrockneten Leichen mit hinweg wehen.

          • hehe mir gefällt solch ein düsterer Nihilismus ^^

        • HaMa1975

          In Spanien wurden gestern erstmalig an einigen Stationen die +30 Grad-Marke überschritten, vereinzelt wurden +32 Grad im Schatten gemessen, an einem 9. März ! Selbst für Spanien äußerst ungewöhnlich. Bei einer „satten“ Süd- bis SW-Strömung würden wir locker +20 bis +25 Grad erreichen … der Sommer 2017 wird normal ? Mitnichten !!! :-((( https://uploads.disquscdn.com/images/489090534017bf621c49e1b437fe6611efcf6e7a8ce1e0fd03043e1d7e081e85.gif

      • Marcel

        Ups du weißt es ja schon

  • Dämonid

    Hier im Harz treten wieder die obligatorischen Frühlingsstürme auf.
    Eigentlich sonst immer ab April, aber ja, muss ich nix zu sagen.
    Jedenfalls seit 48h auffrischender Wind und in den letzten 12 Stunden befindet sich meine Kleinstadt in einer Dauerwindböe.
    Dazu wohne ich in nem Fachwerkhaus, d.h. es knarkst und pfeift die ganze Zeit^^
    Einfach Herrlich 😀

  • BoBo

    Anfang der Woche war ich noch sehr erfreut über die Aussichten für nächste Woche. Leichter Frost und Schnee waren angedeutet für meine Region.
    Und nun Purer Sonnenschein und Wahrscheinlich so 15 Grad Plus.
    Kein schöner Tagesstart.

    • Patrick

      JA ich dachte mir auch nur huch was ist da denn passiert? Wird nur noch Dauersonne und 15/16/17 Grad angezeigt. Heftig. Ich kotze. März wird dann, wie ich erwartete hab, viel zu warm.

    • Sara Bosshard

      Ja, irgendetwas stimmt nicht. Auch bei uns in der Schweiz war vor ein paar Tagen eine wechselhafte und kühle Woche in Aussicht gestellt. Und nun habe ich für die ganze nächste Woche auf dem Wetter-App für meinen Wohnort jeden Tag nur noch diese Scheiss-Sonne. Wieso das?

      • Stefan

        Schöne Grüße von den Azoren 😛 😛

        • Andreas

          Wenn das Azorenhoch doch nur bei den Azoren bleiben würde. Aber nein, es muss mal wieder „Brücken bauen“ 🙁
          Oder vielleicht noch schlimmer… Ableger produzieren :((

          • Jup. Es hat wieder begonnen. Zumindest für meine Region kann ich sagen: 9. März war Sommerbeginn. Befinde mich seit dem Alarm im Hitzegraben des klimakatastrophischen Verdun. Denn einstellige Temps werde ich ab jetzt nicht mehr erleben. Dieses Jahr wird’s wohl kein netter Frühling werden. Und dann kommt der Sommer, der wie man bei Sini gestern gesehen hat in der Grafik, nur noch zu warm werden kann in unserer Epoche. Nächster Erlösungspunkt: 1. Oktober vermute ich mal.

          • Andreas

            Können wir nur hoffen, dass die Brücke bricht, am besten genau bei uns. Aber bei dem Beton, das die Hochs seit einiger Zeit anrühren…

    • Rob Dukes

      Ja, ein Ekelhoch aus SW macht sich plötzlich breit. :((
      Die Sofeten jubeln.
      Warum nun dieser rasche Wechsel der GWL??
      http://www.srf.ch/meteo/meteo-news/der-fruehling-ist-da-2
      http://www.blick.ch/news/wetter/johanna-bringt-uns-den-fruehling-bye-bye-winter-id6348958.html
      Ade, angenehme Zeit, der Müll geht wieder los ….

    • Frank

      Jo, es geht schon wieder los mit der Hochdruckplörre. Wieder mal ganz plötzlich; dafür umso länger anhaltend. )-;
      Wirklich kein schöner Start ins Wochenende.

  • Wie befürchtet, wird aus der heiss-kalten Frühlingsamplitude eine Hitzelinie 😛 Grund sind, wie Stefan unten schon erwähnt hat, die „Grüße von den Azoren“, bedingt durch ein Tief bei Spanien, das die warme Pampe vorzeitig zu uns führt, als wäre es schon Sommer. Mein Gefühl sagt mir, das wird ein richtig bitteres 2017 zumal El Nino bereits jetzt aktiv ist.
    https://uploads.disquscdn.com/images/c4e1cb001c660f55d3c3cff00fef964da4bca1715d2fb8033ddc4d93d8ee4e18.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

    • Das k** mich echt schon wieder an. Ich glaub ich muß doch irgendwann auswandern, nach Grönland oder so…

    • Wetterfee

      Der 06 gefällt mir auch etwas besser als der 0Z- beschissen sind sie aber beide 🙁 Wetter.de titelt gerade: „Hurra, die Sonne kommt raus“ und „Endlich (!!?) mal Sonne tanken“… Hallo?? Geht´s noch?? Hier brennt seit gestern Nachmittag durchgehend das Licht- ekelhaft. Da kommt bei mir echt Brechreiz auf. Am liebsten würde ich mich zum Heulen im Keller verkriechen. Da ich aber nun auch eine dicke (Sommer)-Erkältung habe kann ich mir wenigstens ersatzweise die Decke über den Kopf ziehen, im Dunkeln lässt sich das Elend vielleicht besser ertragen:-(((( Ich hoffe nur, dass das nicht das ganze Jahr so weiter geht. Wenn der Sommer einigermaßen erträglich verläuft nehme ich 20 Grad im März gerne in Kauf.

    • Leon

      So eine scheiße, die Welt hätte jetzt mal mindestens 4 Jahre ohne El Nino gebrauchen können. Bitte nicht wieder 2015 Sommer.

  • Andreas
    • Patrick

      Wenigstens etwas Hoffnung in dieser nicht enden wollenden Hitzehölle der nächsten Zeit im März ^^ aber das wird wahrscheinlich eh wieder verworfen….

  • Sara Bosshard

    Wenigstens ist in diesem Jahr kein Hitzesommer zu erwarten. Kai Zorn und Ivo Brückner haben hierzu vor einigen Tagen ein interessantes Video veröffentlicht. Sie rechnen mit einem eher kühleren Sommer wie z.B. 2005 und 2007.

    • Wetterfee

      Das habe ich auch schon gesehen und klar- hoffen tue ich auch. Aber ob das dann so wirklich kommt????? Wobei die Prognose zum Januar von Ivo schon gestimmt hat. Und eigentlich sogar auch zum letzten Sommer- der war zwar auch (wie sollte es anders sein) zu warm, durch die vielen angenehmen etwas kühleren Tage ist es aber den meisten Sofeten nicht aufgefallen. Ich meine so, oder ähnlich hatte er das damals formuliert und so was es dann ja auch.

    • Wenn ich das Geld hätte würde ich 1 Million EUR dagegen setzen. Kai ist immer noch Meteorologe mit klimatischen Scheuklappen. Es ist per definitionem nicht möglich, dass es keinen Hitzesommer gibt. Sieh’s endlich ein. Ein Blick auf die Daten seit 1987 sollte genügen ^^

      • Sara Bosshard

        Ok, aber weshalb rechnen Kai Zorn und Ivo Brückner denn klar NICHT mit einem Hitzesommer? Sie erzählen ja bestimmt nicht einfach irgendetwas aus dem hohlen Bauch raus. Generell darf man ja doch sagen, dass die Prognosen der beiden eine sehr hohe Trefferquote aufweisen – zumindest in den vergangenen paar Monaten war dies so.

        • Kaltluftfanatiker

          Sie arbeiten mit der NOAA-Progrnose, welche wirklich unzuverlässig ist und macht was Sie will. Wie viele Meter Schnee liegen zurzeit auf dem Bachtel?

        • (a) Interpretieren sie „Hitzesommer“ dem Mainstream nach, wodurch ein Hitzesommer kein Hitzesommer mehr ist, sondern „schön warm“ :-O
          (b) Glauben Sie noch an meteorologische Fantasielagen, als gäbe es eine (logischerweise gerade im Sommer) völlig durchdrehende Klimakatastrophe nicht. Ähnlich wie die Modelle.
          Natürlich wird es einen Hitzesommer geben. Allein schon weil wegen des hohen Temperaturmittels im Sommer +1,5 Grad Kelvin Anomalie die Hölle auf Erden bedeuten. Es braucht halt auch nicht viel, damit es endlose Hitzetage im Sommer gibt. Das ist ja kein Kunststück.
          Für einen normalen oder kalten Sommer bedürfte es Wetterlagen, die nicht mehr existieren mit Westdrift, Sturm, Regen. In einer Epoche mit Nordverlagerung der Innertropischen Konvergenzzone (ITC), eingeschlafenem Jetstream, fehlenden Rossbywellen ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Aber solche klimatologischen Fakten sehen Meteorologen nicht in ihrem Detailwahn von Wetterlagen.

          • Noch eine Ergänzung zum Detailverlauf:
            Von heute bis Juni kann es theoretisch noch zu kühleren Lagen kommen, die aber immer seltener werden. 2016 war da noch gut (vgl. meine Klimabilanzen zum letzten Jahr – einfach als Suchbegriff oben rechts eingeben: Klimabilanz April 2016 etc.).
            Um den 20./25. Mai herum kann es aufgrund der Eisheiligen eine Kaltphase geben, bedingt durch die klimatische Anomalie, die die polare Restkälte anzapft (10./13.Mai ist NICHT der richtige Zeitpunkt, weil die gregorianische Kalenderreform im 16. Jahrhundert die Tage verschoben hat um ca. knapp 2 Wochen).
            Dann gibt es im Juni vom 4. bis 20.06. die „Schafskälte“ als zweite mögliche Kältephase. Beide haben eine Wahrscheinlichkeit zwischen 60 und 80%, vor allem abseits der Küstenregionen, wo der Atlantikeinfluss stärker ist und es sowieso kühler ist.

            Nach dem 20. Juni wird es wie jedes Jahr den Beginn der Hitzehölle mit 100% Garantie geben. Entweder als Dauerhochdürre oder als schwüles Trauma mit immer stärkeren Gewittern, insgesamt aber so oder so unerträglich heiß und/oder schwül. Von früher üblichen 12-20 Grad im Sommer kann man nur träumen. Ich gehe jede Wette ein, dass nicht nur an einem Tag die 37-40 Grad in Rhein-Main erreicht werden und deutschlandweit 30 Grad bis in den September hinein immer wieder oder schlimmstenfalls als wochenlanger Dauerzustand wie 2003 auftreten.

          • Peter

            Ich kann mich dem nur 100% anschließen, einen kühlen Sommer wird es wohl nimmer geben, das ist blankes Wuschdenken oder nur durch ständiges Erhöhen der langfristigen Mittelwerte möglich.

          • Stefan

            Auf das Gelaber gebe ich schon lange nichts mehr. Die sollen ihre drei Tage Vorhersagen machen, da haben sie schon genug zu tun.

          • Sara Bosshard

            Aber wenn sie unter Hitzesommer nicht einen echten Hitzesommer meinen, sondern „nur“ „schön warm“, dann ist es ja für uns eigentlich noch besser, denn dann wird der Sommer 2017 nicht nur kein Hitzesommer, sondern er wird auch nicht mal „schön warm“ (was ja kühler ist als Hitzesommer). Er würde somit eher durchschnittlich oder sogar unterdurchschnittlich ausfallen in Bezug auf die Temperaturen.

          • nein. „schön warm“ meint in sofetischer Deutung: 37 Grad bis Ende nach oben offen. Mindestens die 20 Grad Perzentile auf 1500 Metern 😛 Mit anderen Worten: Hitzesommer. Sofeten kennen keinen „Hitzesommer“. Oder doch. Vermutlich entsprechen die Temperaturen dann jenen an einem offenen und aktiven Vulkankrater, also ca. 120 bis 300 Grad. ^^

  • Rob Dukes

    Neben dem gestörten sonnigen Hochdruckwetter (!) wird es in Sofetenmedien und Wetterforen zunehmend schlimmer!? :((
    Kritische Posts zu lauten sofetischen Deppen Motorradfahrern, oder der lärmigen 24 Stunden Spassgesellschaft werden z.t. gelöscht bzw. gar nicht mehr veröffenlicht.
    Die täglichen wertenden Wettervorhersagen reichen noch nicht. Man muss den kritischen Lärm und Sonnenhassern gleich noch einen Maulkorb verpassen und zensieren !!??
    Scheiss Sofeten Internet !!

    • Willkommen im Deutschland des Jahres 2017, das sich auch gesamtgesellschaftlich auf dem Weg in den Abgrund befindet. Was erwartest du in Zeiten von antidemokratischen Entwicklungen, Kriminalisierung von kritischen Menschen und Abschaffung von Meinungsfreiheit?

      • Rob Dukes

        Leider auch in der Sofeten Schweiz! 🙁
        Seit Jahren poste ich Kommentare zum wertenden Wetter in den Medien.
        Es könnte ja die gute Laune der oberflächlichen Spassgesellschaft beeinflussen. Und das darf ja nicht nicht sein …..

        • Alle deutschsprachigen Länder sind Brüder und vereint im Wahnsinn der Zeit, so habe ich den Eindruck. Wobei die Schweiz noch am stabilsten wirkt.

          • Rob Dukes

            Der Schein trügt!
            Gerade die Schweiz, die vom fortschreitenden Klimawandel stark getroffen und beeinflusst wird.
            Vielleicht steckt die mächtige Autolobby dahinter?

          • Das will ich nicht ausschließen. Politisch meinte ich das eher. Aber schlimmer als in Deutschland momentan kann es auch nicht sein, insofern.
            Mal sehen, was so in diesem Glühlingshalbjahr 2017 alles kommen wird. Mein Gefühl sagt mir, es könnte wirklich eine Katastrophe kommen, aber sicher bin ich mir auch nicht ^^ Wir können es eh nicht ändern. Zumindest klimatisch.

    • Stefan

      Es wird ja sonst gegen alles was tönt gemeckert, gestänkert und prozessiert. Da werden überall Lärmschutzwände aufgebaut, die als perfekte Vorlage für Trumps Mauer zu Mexiko dienen könnten. Bei uns beschweren sich zugezogene Sofeten, dass die Kirchenglocken zu laut und zu oft bimmeln, dass die Kleinbahn zu laut und zu oft pfeift.usw usf. Aber Sofetenlärm rund um die Uhr, infernialische Gartennazis, Grillgestank rund um die Uhr und ähnliche Ergebnisse sofetischer Aktivitäten – nein, DIE stören sie natürlich nicht, da sind sie wohl selbst ganz vorne mit dabei. Die Matschbirnen meinen auch, nur weil sie einen völlig überteuerten Wohnwürfel hier gekauft haben, können sie den Larry machen. 😛 Man möchte manchmal mit der eisernen Faust dreinfahren.

      • Genau. Nach Götz von Berlichingen. „Saget Ihnen, sie können mich am Arsche lecken!“ ^^

        • Stefan

          Hehe, ja der schwäbische Gruß. Ich verstehe ja bis heute nicht, warum sich die Leute immer so aufregen, wenn man Ihnen gegenüber lediglich Goethe zitiert. ^^ Selbst der große Wolfgang Amadeus Mozart hat sich dieses Themas angenommen. ^^
          https://youtu.be/C78HBp-Youk

          • hast du mal die Korrespondenz Mozarts gelesen?
            „„Ich winsch ein guete nacht, scheiss ins beth das kracht, es ist schon über oas jetzt kanst selber reimen: sch…“

            Auch große Geister, die zeitlose Werke erschaffen, sind mit ihrem Leib Teil einer unvollkommenen Welt 😉

          • Stefan

            Das ist sehr beruhigend. ^^

          • In der Tat. Sonst wären sie wohl Götter ^^

    • Meinst du das mit den Motorradfahrern auf der Wetterwiese gestern ? Da hat User „Nürnberger“ eine Prise schwarzen Humor eingebracht, bei der ich meinen Senf noch dazugegeben habe ^^
      Anhand der kritischen Antworten auf Nürnbergers Kommentar sowie daran, dass die Beiträge nun gelöscht sind, kann man erkennen, dass die von der WZ das wohl nicht so lustig fanden und / oder Sofeten sind.

      • Überraschung ^^

      • Rob Dukes

        Ja, die Wetterwiese gestern!
        Man darf kaum Nachteile der ekligen warmen Jahreszeit benennen, und schon wird gelöscht.
        Motorradfahrer sind für mich der Inbegriff des Sofetentums, und ich weiss wovon ich rede, mit einer Hauptstrasse 20m vor dem Haus. :((
        Offenbar sollte man das als Anwohner cool finden ??? Wenn nicht = Miesepeter ….

  • Stefan

    Hier nun der endgültige Beweis, dass der Sommer bereits im März in Tropenhessen angekommen ist 😉 Heute morgen um 10 Uhr in Sofetenhausen … ääh … in Niedernhausen/Taunus aufgenommen lol

    https://uploads.disquscdn.com/images/fa9aff426f84eb429a375db2f33da1b4ebceaa08b4b2491e3321632825806a5e.jpg

    • qed…

    • Donnerlüttchen !
      Dabei zeigten die Kachelmann – Stationen max. 12 Grad…

      • Stefan

        Hahaha … Der Kachelmann … 😉
        Nein, nein die Dinger sind offensichtlich kaputt. Das Autothermometer zeigte 6 Grad an. Als ich das aus dem Augenwinkel gesehen habe, erfolgte jedoch der Blick auf das Autothermometer reflexartig, zusammen mit einem leichten Adrenalinschub. ^^

        • lol wenn ich ein Sofet wäre, würde ich ja alle öffentlichen Temperaturangaben auf 37 Grad manipulieren und sehen, wie alle zusammenzucken 😉

  • Guten Abend allerseits !
    Der März scheint in diesem Jahr ( wie von mir vermutet ) tatsächlich tropische ( warme / nasse ) Verhältnisse anzunehmen. Das sonst eher kältere erste Märzdrittel (!) ist bereits im Vergleich zum deutlich wärmeren Mittel des Gesamtmonats (!) 2K zu warm ausgefallen. Dafür ist schon jetzt mehr als die Hälfte des Niederschlagssolls erfüllt ( http://www.bernd-hussing.de/klima.htm ). Die Gewitter und der Tornado verstärken diesen tropischen Eindruck zusätzlich noch.
    https://uploads.disquscdn.com/images/d36a3fb4884f1efe303d244f9a639f447fa73f1b801a2156fd9cb89750a3957e.jpg
    (c) http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
    Dabei fällt mir auch noch auf, dass die Station Frankfurt mit die wärmste ist. ^^ Im Herzen Tropenhessens dürfte es also noch ein bisschen wärmer sein *g*

    • PS: Was ist denn nun mit der möglichen Kaltphase, von denen Dr. Cohen und Kai Zorn sprachen 😛
      Ich sehe nix !
      https://uploads.disquscdn.com/images/9afbbe408d6fa6b6682f4ac3c7b3245c3a6cd6b7f53112159a4c6264f9db2dc3.png
      (c) wetterzentrale.de

      • Peter

        Ja ich warte auch noch immer drauf, war wohl nix! Der März wird deutlich zu warm.

      • Seltsamerweise spricht Dr. Cohen im Post vom 06.03. immer noch von einer Kaltphase. Damit meint er dann wohl die Phase nach dem 18.03. bis Ende des Monats. Oder er irrt sich komplett bei der Beurteilung. Ich hege die Vermutung, dass die Auswirkungen des Doppelwarmings wie befürchtet von der unteren Stratosphäre aufgefressen werden und sich nicht auswirken.
        Wir können nur hoffen, dass die 2. Märzhälfte besser wird als die nächsten Horrortage. Der Hauptlauf sieht aber eher danach aus, als verließe man sich besser nicht auf die Langfrist. Wäre nicht das erste Mal, dass sich die Nebenläufe dann zum erneuten Buckel aufwölben, wenn in den Karten Azorenhoch und/oder Subtropenhoch wieder zuschlagen …

        • Stefan

          Wenigstens besteht wieder Hoffnung angesichts der momenaten Verzweiflung.. Fragt sich nur wann sie wieder brutal zerschlagen wird. Lex Falcensis …

          • Genau das. Aber ich arrangiere mich (auch wenn ich fluche) allmählich mit der Hölle. Immerhin gibt es berechtigte Hoffnung, dass durch den Waccy-Effekt ab Oktober (manchmal auch schon im September) kalte Zeiten anbrechen. Das sah vor 2-3 Jahren noch anders aus. Da bin ich mir auch noch nicht so sicher, wie das von den Strukturen sich entwickeln wird. Oder kann doch noch 25 Grad im November und Dezember wieder zurückkommen. Ich denke zwar (erstaunlicherweise) nicht als Folge der Klimakatastrophe einer sterbenden Arktis, aber letztlich weiß man ja nie.

          • Stefan

            Naja, 20 oder 25 Grad im Dezember sind ja nur bei einer extremen Südanströmung möglich. Die Sonne alleine kriegt das hier ja nicht mehr hin um diese Jahreszeit. Im Gegensatz zu jetzt. Die Drecks-Sonne knallt schon dermaßen brutal. Heute im Auto. Vollsonne und da sie noch recht tief steht, u. a. voll auf die Seitenscheibe. Man hat das Gefühl, das Hirn wird weichgekocht und der Schädel platzt gleich. Die Bäume haben noch kein Laub, also gibt es auch keinen Schatten. Wie ich sowas hasse. Ich hatte Kopfschmerzen ohne Ende, als ich heimgekommen bin. Hab ich mir erst mal eine IBU reingehauen und bin vor Erschöpfung gleich ein gutes Stündchen weggeratzt.

          • Ach du auch? ^^ Ich brauchte auch eine Ibu und war nachmittags platt von der Grelle. Tja, die Lebensqualität ist dank Sonne und Hitze mal wieder im Sturzflug begriffen. Jedes Jahr die gleiche Scheiße.

          • Marcel

            Wie immer ist Konstanz am Bodensee und Frankfurt am wärmsten in ganz Deutschland ausgenommen von Freiburg natürlich.

          • Stefan

            So ist es. Im Sommer fress ich die Ibus wie Smarties. Ich bekomm in der Apotheke schon Mengenrabatt.^^ Dauerkopfschmerzen von Hitze, Grelle, sofetischen Lärmterroristen usw.

          • Angeblich sollen die Dinger im krassen Unterschied zu Aspirin, Paracetamol und anderen ja sogar lebensverlängernd wirken. Ist wohl nur eine Pharmalüge, aber im Grunde stimmt es ja. Ohne die Dinger müsste ich wohl bewusstseinstrübende harte Drogen nehmen und wäre viel schneller am Ende ^^

          • Stefan

            So ist es. Mit Paracetamol muss man aufpassen. Zu viele von den Dingern und die Leber macht den Abgesang.
            Aber ab und mal ne Valium ist schon ganz nett. ^^

        • Auf die berechnete Normalisierung der Temperaturen würde ich nicht allzu viel geben. Vor wenigen Tagen sah es auch noch nach einen Märzwinter aus.
          Man beachte bitte den Zeitraum 13. bis 17. März !
          5. März:
          https://uploads.disquscdn.com/images/1a066d12dd6d21768c69d486a95fb7ab1a527590105a706c534c16cdbaec0908.png
          7. März:
          https://uploads.disquscdn.com/images/ffd915e6a799e1673cc4bd3f3a5d13abb37e6106fb24648b8fd1d873c7aba1d2.png
          Heute, 10. März:
          https://uploads.disquscdn.com/images/9afbbe408d6fa6b6682f4ac3c7b3245c3a6cd6b7f53112159a4c6264f9db2dc3.png
          (c) wetterzentrale.de

      • Marcel

        Die Hitze gewinnt fast immer in der Klimakastrophe zu 80%

        • Rechne 20% drauf, dann stimmts 😉

          • Marcel

            Ne 100%ist soviel die Hitze hat in Januar komplett versagt (bei mir)also 90%vielleicht und in Trophenhessen 100%

          • Keine Sorge, war ein Scherz, die sind meist übertrieben 😉

          • Marcel

            Hatte ich gehofft das du es nicht ernst meinst, wäre dann schon pessimistisch wegen der Hitze das die immer gewinnt

    • Stefan

      Das ist normal, wir sind es gewöhnt. 😛

  • Patrick

    Ich bin dann mal für die nächsten 14 Tage im Keller eingesperrt. Weckt mich bitte, wenn der Albtraum vorbei ist. Danke ^^
    https://uploads.disquscdn.com/images/d1be956eb995ded8f0a5acd865e41561156adafdec2d3389be5ed1fd1bdd45cd.png

    • Ok wir werden dich bis Mitte Oktober ganz schön vermissen. Ich geh mal davon aus, dass du nicht von sofetischen Schlagern geweckt werden möchtest? Wobei der Adrenalineffekt würde für sofortige Wachheit sorgen hähä 😉

      • Stefan

        Andre Rieu.

        • AaaaaaAAAAAaaaaarrrrgh.

          • Stefan

            Na also. Klappt doch. Jetzt biste wieder wach. ^^ Soll ich noch ein Video posten? lol. Nee, mache ich nicht, keine Sorge. Alleine die Namensnennung sorgt schon für Schnappatmung. 😛

          • Och, das Kopfkino reicht völlig aus. Bin erstmal eine Runde ums Haus gejoggt, bis der Dampf aus meinen Nüstern schwächer wurde. Mit Spezialmeditation, in deren Visionsverlauf ich Rieu seine Violinen um die Ohren gepfeffert habe, habe ich mich dann wieder heruntergefahren ^^

          • Stefan

            Oh, doch so schlimm? Dann hier mal was schön spaciges zum base chill 🙂

            https://youtu.be/OHK0alb3SAQ

          • Gefällt mir sehr gut, erinnert an den Großmeister. Jean-Michel Jarre. Und erzeugt bei mir Visionen von Generationenraumschiffen auf dem Weg zum Trappist-System.

    • Stefan

      Oh weia. Trostlos. Aber hier sieht es nicht besser aus. 😛

  • Sara Bosshard

    So wie es aussieht, wird in der Schweiz die ganze nächste Woche die gelbe Pestpeule am Himmel zu sehen sein, und flächendeckenden Regen dürfte es erst heute in einer Woche wieder geben…

    • Jup, das Azorenhoch bzw. Subtropenhoch ist sehr weitflächig und lässt keine andere Wahl. Ob die Erlösung kommt, ist noch nicht sicher, da zu weit weg.

  • Leon

    „Das Jahr wird nix“, “ Schmuddelsommer“,“ verregneter Frühling“..
    Man man man, einfach nurnoch Bild Niveau was Kai und andere Meteorologen in den letzten Wochen bis Monaten gebracht haben. traurig.

    • Stefan

      Aber genau das wollen die Leute doch hören. Wenn er sich hinstellt und sagt, wie toll doch Regen ist, dann applaudieren ihm höchstens ein paar Landwirte. Der Rest wird fordern, so einen „Miesmacher“ sofort zu entfernen.

      • Leon

        das stimmt, aber stärke bedeutet nicht immer nur das zu sagen oder zu tun was die breite Masse verlangt. Genauso verpflichtet man sich meiner Meinung nach als Meteorologe oder Wissenschaftler immer die Wahrheit zu sagen und Fakten zu benennen.
        Wer das nicht einhält hat bei seinem Job einen Riesen Fehler gemacht.

        • Wahre Worte. Könnte von mir sein. Und ist eine hochidealistische Ansicht. Leider weiß ich nach einigen Jahrzehnten, dass der eigene Job, das eigene Einkommen und auch die eigene Familie teilweise von der Anbiederung an Mainstreammeinungen abhängen kann. Und dann stellt sich die Mutter aller Fragen: Verkaufe ich meine Seele oder stehe ich zu meinen Prinzipien? Selbst wenn ich idealistisch mich entscheide, werden andere unter dieser Entscheidung leiden (meine Familie).
          Was macht man im Leben, wenn man merkt, dass man zwar nicht inhaltlich, aber von den absurden Begleitumständen den falschen Beruf gewählt hat und nur die Wahl zwischen Abstieg und Selbstekel erzeugendem Opportunismus hat?

          • Leon

            schwierige Sache mit Beruf und Familie. Ich denke aber das man beim Beispiel Wettervorhersage, eine der Wenigen Chancen im Deutschen Fernsehen oder in den Medien hat, die Wahrheit zu erzählen. Wann soll man sonst noch über Klima oder Umwelt reden wenn nicht beim Wetter?
            Es sollte schon alles seine Wage haben, zwischen cool sein und Fakten basierenden Vorhersagen. Das hat z.B. Kai noch vor 1-2 Jahren geschafft. Ich muss ihn immer als Beispiel nennen weil es bei ihm so krass auffällt wie er sich verändert. Ist einfach schade auf gut Deutsch „seine Seele zu verkaufen“

          • Dämonid

            Kais wahre Ansichten kenne ich nicht, aber er hat ja leider keine andere Wahl. Er ist so bekannt, dass er seine Karriere beenden kann, wenn er auf einmal zum „Miesmacher“ wird.
            Die Mainstream Medien müssen, auch seitens der Regierung meiner Ansicht nach, dieses Katastrophenwetter hochjubeln. Stell dir mal vor die würden anfangen den Zuschauern zu erklären, was aufgrund der fehlgeschlagenen Klimatpolitik, sowie des globalierten Kapitalismus den Bach runtergeht. Geld regiert die Welt. Wir sind so dermaßen abhängig von Geld und Kapitalismus geworden, dass die Menschheit einfach den Mut verloren hat aud die Natur zu achten. Es werden jeden Tag dutzende Waldflächen gerodet, für neue CO2 ausstoßennde Wohngebiete oder Industrie, für Verkehr usw. Die Überfischung der Meere und Überdüngung der Felder nimmt zu, um die immer größer werdende Zahl der Menschen zu ernähren, und zig andere Gründe, brauche ich dir ja alles nicht zu erzählen.
            Es wird zwar in einigen Dokus auf Dritten Sendern immer mal wieder gezeigt, aber der Zuschauer schläft da ne Nacht drüber und man hat wieder andere Sorgen.
            Wenn man das dem Zuschauer nun alles in den öffentlich-rechtlichen zeigen Würde, dann bräche doch die totale Panik in der Bevölkerung aus und die Regierung kann einpacken, da sie ja dafür verantwortlich gemacht wird. Die Zuschauer sehen die Tagesthemen und auf einmal erklärt da jemand, wie die Welt gerade aufgrund des Klima stirbt. Das hat dann eine ganz andere Bedeutung und brennt sich in die Köpfe der Zuschauer, immerhin lief es ja in den Nachrichten und scheint somit ernst zu sein.
            Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, dass studierte Meteorologen 17°C im März hochloben.

          • Dämonid

            Am schlimmsten finde ich das übrigens auf N-TV. Diese Wetterfrau ist einfach das beste Beispiel dafür. Ich krieg da nen Hass, wenn ich der zuhöre. Schaut euch das bloß nie an!!

          • Die kenne ich gottlob nicht ^^

          • Es wird ganz gewiss eine Zeit kommen, in der niemand mehr das (künstlich veränderte) Klima ignorieren kann …

          • Leon

            du hast recht, das habe ich auch oft gedacht. Aber wenn das tatsächlich so ist, würde unser Land keine Demokratie mehr sein, viel mehr eine Diktatur die die nachrichten manipuliert. Zusätzlich zu den vielen Lebewesen die jeden Tag ermordet werden, stehen wir dem dritten Reich in nichts nach

          • Ehrlich gesagt, ist die Presse angesichts Sprachmanipulation, Unterschlagung von Ereignissen und Hetze gegen missliebige demokratische Parteien nicht mehr weit davon entfernt. Das verwundert auch nicht, da sich alle Presseorgane in der Hand weniger Konzerne befinden. Und die Springer-Verlagschefin eine gute Jugendfreundin von Frau Merkel ist…
            http://www.medialeaks.org/wp-content/uploads/medienkonzerne-deutschland.png

            http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-ehemann-joachim-sauer-kassiert-jaehrlich-10-000-euro-von-springer-a-1086226.html

            https://www.pi-news.net/2016/08/studie-zum-kadavergehorsam-der-deutschen-medien-gegenueber-merkels-fluechtlingspolitik/

          • Leon

            ui das zeigt es ja noch mal deutlich…

          • Dämonid

            Wenn man von Berufswegen seine Seele dem Mainstream verkaufen muss, ist das natürlich großes Leid, wenn man entgegen seinen Prinzipien handeln muss. Man muss abwägen, ob man es riskieren kann seine Existenz aufs Spiel zu setzen. Wenn man eine Familie zu versorgen hat, ist das kaum machbar. Das einzeige,was man machen kann, ist anderweitig seine Prinzipien auszuleben, wie du es mit dieser Seite tust und andere Menschen die Augen öffnest. Ansonsten sind es dann die Kinder, welche es anders machen können.

          • Das stimmt wohl mit der Familie … ich wüsste gar nicht, was ich wohl gesellschaftlich machen würde, wenn ich keine Familie hätte, vermutlich sehr viel aktivere Dinge … Ansonsten sind wir Menschen Suchende, 80 Millionen in Deutschland mit 80 Millionen individuellen Meinungen und in der Summe werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt. Und unsere Kinder werden die Kette der Ereignisse fortführen und hoffentlich aus unseren Torheiten lernen.

        • Stefan

          Ja, so sollte das sein und so war es früher wohl auch. Einfach mal den Wetterbereicht neutral von sich geben, so wie es z. B. bei der 20:00 Uhr Tagesschau der Fall ist. Das kommt der Sprecher immer noch aus dem off. Bei den ganzen moderierten Sachen muss es wohl so sein, dass man immer schön mit dem Mainstream geht und immer alles in den vermeintlich rosigsten Farben ausmalt. Immer schön in dieses supiallestolltschaka Geplärre einstimmen. Ist übrigens im Berufsleben vielerorts genauso. Kritik (konstruktive) wird immer öfters als reine Miesmacherei gedeutet. Da ist man dann die Spaßbremse, wenn sich mal wieder alle in Ihren Belanglosigkeiten suhlen. Und die Konsequenzen hat Michael ja unten schon aufgeziegt.

          • Das Sofetentum ist ja letztlich auch nur ein Aspekt einer ganzen neuen Epoche, in der man bemüht ist von Seiten einer allmählich durchdrehenden Mächtigenklasse Sprache umzudeuten. Auf eine so subtile, perfide Weise, dass die Krakenarme der Gehirnwäsche bis in die dümmsten Winkel einer verunsicherten Gesellschaft eindringen. Alles, damit nur nicht die Wahrheit erkannt wird. Alles, damit nur nicht „Rechte“ das ausnutzen können. Dass man auf dem Weg zum linken Pendant der Rechten wird und genau die gleiche Methodik anwendet, sehen diese Machthaber nicht oder es ist genau ihre Absicht.
            Mit steigender Intelligenz (ja, doch!) und in einer multimedialen Gesellschaft funktionieren die Strukturen bisheriger Einflussnahmen nicht mehr auf die gewohnte Weise. George Orwell hat bekanntlich vorausgedeutet, in welcher Form die Meinungssuggestion der Zukunft, die heute Gegenwart ist, ablaufen wird: Im subtilen Beeinflussen der Sprache und damit des Denkens. In der Kontrolle der Medien und in der Generalüberwachung mit Bargeldlosigkeit, Videos, Chips, kurz: Daten. Das Paradoxe ist: Jeder weiß es eigentlich, aber die Abschaffung der Demokratie wird auch noch bejubelt, indem ja alles, was heute mit Gerechtigkeit und Werten assoziiert ist, im „rechten“ Lager zu finden ist (das überhaupt nicht rechts verortet ist nach objektiven Maßstäben). Und alles Linkspolitische als „gut“ goutiert wird, obwohl es allmählich einem DDR-Totalitarismus ähnelt.

            Hitze und Sonne in einer globalen Klimakatastrophe hochzujubeln dient somit letztlich bewusst oder unbewusst der panem et circenses-Politik, um die dummen Massen glücklich zu machen. Eine glückliche, dumme Masse wählt gemeinhin sogar die Abschaffung ihrer Freiheit. Traurig, aber wahr.

          • Stefan

            Ja, aber ich glaube das war schon immer so, anders sind Hitler un Konsorten nicht zu erklären. Und beim Hitler kann mir keiner damit kommen, dass das ja alles nicht ansehbar war. O doch, war es, zumindest die Richtung in die es ging, es stand alles in seinem Machwerk Mein Kampf. Scheinen wohl nicht viele gelesen zu haben damals oder sie haben es goutiert. Heute sehe ich die wahren gefahren in Google, Zuckerberg und Konsorten. Die haben die wahre Macht, die macht über die Daten, die sie größtenteils frewillig von den Leuten für lau auf dem Silbertabeltt serviert bekommen. Man bedenke, wie sich die leute seinerzeit über den Zenzus aufgerecht haben oder über Vorratsdatenspeicherung. Alleine Google, FB usw. bestimmen, was mit den Daten gemacht wird, Macht und unendlich viel Kohle einsammeln. Und gerade der Zuckerberg stellt sich dann noch hin und faselt, die Welt besser machen zu wollen. Das ist der blanke Hohn. Er wollte ja Indien mit „gratis“ Internet versorgen, in dem es natürlich nur die Inhalte gegeben hätte, die er zugelassen hätte. Halleluja. Auch wenn daraus nix geworden ist, die Macht, die er und Google usw. haben ist schon jetzt unglaublich groß. Alleine die Tragweite, wenn irtgend jemand auf lächerlich einfache Art und Weise in FB irgendwelche zusammengelogene Weisheiten absondert – und die Art und Weise wie das Dummvolk darauf hereinfällt, erschüttert. Göbbels hätte seine wahre Freude daran gehabt.

          • Bei Hitler hat es keiner gesehen, denn es war keine mediale Gesellschaft. Wenn du dir die „normalen“ Reden Hitlers ansiehst, dann ist das ein Schock: Ein ruhiger Politiker, der argumentativ Amerika angreift, aber ganz seriös und aus der Sicht der Zeit auch mit völlig nachvollziehbaren Gründen (Kapitalismus-Imperialismus, was es ja auch war und heute mehr denn je ist).
            Die meisten Deutschen wussten bis Kriegsende nicht, dass er ein Massenmörder war der im Horror des 1. Weltkriegs traumatisiert wurde und der damaligen Mode, den Juden alles anzuhängen, aufsaß – auch wenn es richtig ist, dass die Stellung der Juden in Europa damals eine Form unglaublicher Finanz- und Immobilienhehlerei angenommen hatte. Aber wenn man solche Aspekte heute differenziert erwähnt, gilt man sofort als Nazi. Die von Deutschen unverschuldete Lage des Landes als Folge der alliierten Repressalien nach dem 1. Weltkrieg war zu Recht eine Quelle der Wut. Millionen hungerten und starben unter der wirtschaftlichen Ausbeutung. Dabei hatte Deutschland weder den Krieg begonnen, und sogar 1916 in einer überlegenen Position Friedensverhandlungen angeboten, die ausgeschlagen wurden. Letztlich schreiben die Sieger (innerhalb gewisser Grenzen) die Geschichte und erst nach Jahrzehnten kommen differenzierte Wahrheiten zutage.
            All dies rechtfertigt natürlich nicht eine wahnwitzige Ideologie mit einem unfassbaren Genozid. Denn nichts, gar nichts rechtfertigt den Holocaust! Meine Mutter, die immer aufrichtig ist, hat mir glaubhaft versichert, dass niemand von ihrem Umfeld von den Judenmorden wusste. Als es herauskam, war es ein Schock für aufrechte Menschen. Ein Schock, der im Grunde bis heute andauert. Und der sich zu Massenvergewaltigungen und Morden durch die US-Armee und vor allem die rote Armee gesellte, die erst jetzt in die Öffentlichkeit gelangen. Die Details sind kaum zu ertragen, wenn man sie in den Quellen liest…

            Aber es gibt nicht nur „das Böse“ in Form der Erfahrungen des 2. Weltkriegs. Es gibt auch den Untergang von links, von Stalin, von Honecker, mit ebenfalls Abermillionen Toten. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Gesellschaften in der Geschichte konstant zwischen beiden wahnsinnigen Polen wechseln und treffsicher immer die weise Mitte verfehlen …
            Daher sehe ich auch die jetzige Epoche als den Start in einen weiteren Wahnsinn an. Noch vor 30 Jahren war die Welt trotz oder durch den Kalten Krieg stabil, weil erstarrt. Seit 1989 brechen an allen Ecken und Enden der Welt die Stabilitäten wie es schon so oft in der Geschichte geschah. Und die Folgen werden Krieg und Tod sein, in der einen oder anderen Form. Manchmal aber ist Frieden um jeden Preis nur ein Synonym für feige Aufgabe. Und der Krieg kann manchmal wenn man ein stolzes, aufrechtes Land wäre, zum Symbol der Verteidigung von Freiheit und Werten mutieren …

          • Stefan

            Ja, ich sehe es genauso, dass der 1. Weltkrieg die Ursünde war, dessen Auswirkungen und Fehler, die seitens der Alliierten gemacht wurden, die Radikalisierung in Deutschland anfeuerte. Wenn die Leute nix merh zu fressen haben, dann sind sie sehr empfänglich für jemanden, der ihnen das Paradies verspricht. Nur dennoch kann mir keiner erzählen, dass man nicht wußte in welche Richtung es geht, der Marsch auf die Feldhernnhalle war schließlich bereits am 9. November 1923. Und dass das keine friedliche Demo war sollte sich auch seinerzeit herum-gesprochen haben. Es wurde allerdings wohl nicht so ernst genommen damals. Man kann es sich natürlich aus heutiger Sicht, wo man ja das bittere Ende kennt, leicht machen, den moralischen Zeigefinger zu erheben. Aber dass keiner was gewusst hat, das wage ich zu bezweifeln. Denn sonst hätten all die Dinge nicht organisieren und durchführen können. Da gab es schon genug, die da eifrig mitgemacht haben und hinterher angeblich nix gewusst haben oder sich auf Befehlsnotstand herausredeten. Meine Mutter hat mir erzählt, dass die Juden irgendwann eben weg waren und man davon ausgegangen ist, dass man sie umgesiedelt hat. Ich glaube, dass sich die einfachen Leute so etwas monströses wie den Holocaust einfach nicht vorstellen konnten. Und diejenigen, die es wußten wie z. B. die Bewohner von Hadamar, wo weithin sichtbar der Schornstein des Krematoriums rauchte, mussten irgendwie damit umgehen. Verdrängung des Unfassbaren im Bewusstsein es ohnehin nicht andern zu können, ohne selbst dort zu landen, wird eine sehr wichtige Rolle gespielt haben.

          • Ja der Marsch auf die Feldherrnhalle. Aber wie sah denn die politische Lage zu dieser Zeit aus? Die Weimarer Republik im Untergang, kaum dass sie bestand. Linke Straßenbanden wie heute die Antifa, dazu die Rechten und noch mehr, das reine Chaos. Da wird diese eine Aktion von Hitler gerne im Nachhinein heute noch überinterpretiert. Die Ausrufung der kommunistischen Räterepublik war in dieser Hinsicht weit unerhörter, aber das wird gerne unter den Teppich gekehrt, weil es ja nicht zu Massenmorden führte im Nachhinein (wenn Rosa Luxemburg und Konsorten an die Macht gekommen wären, wäre es trotzdem genauso gelaufen).

            Man verkennt auch heute, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben, in der SS und Gestapo die Macht haben. Jeder, der gegen den Wahnsinn, wenn er ihm denn bekannt war, aufbegehrte, wußte, dass er in diesem Augenblick eine Art Selbstmord für Prinzipien begang. Und wer vermag so etwas zu tun? Ich weiß nicht einmal, ob ich den Mut aufbrächte dafür. Heute wäre ich selbst als intellektueller Phlegmatiker bereit, mit anderen auf die Straße zu gehen, um gegen die Regierung zu protestieren, aber das scheint wie man sieht, letztlich keine deutsche Sitte zu sein, weswegen die Demokratie hier auch immer bedroht ist, heutzutage von links.

            Seltsame Welt, in der wir leben. Immer nur voller Probleme, Gräueltaten, Wahnsinn. Ich denke, irgendwann kommt eine Grenze, wo man vor Selbstekel nicht mehr wegschauen kann. Weit entfernt bin ich von dieser Grenze nicht mehr. Als Historiker bin ich dennoch „gespannt“, welche Form der Untergang nun nehmen wird. Letztlich ist man selbst irgendwann so oder so auch Asche. Vielleicht zählt am Ende auch nur, wofür man gelebt hat und wie man sich verhalten hat und nicht, dass man seine Lebenszeit unter Aufopferung von Prinzipien und gnadenlosem Opportunismus aufs Maximale verlängert hat. Trotzdem habe ich immer noch die Hoffnung, dass sich auf irgendeine Weise, die ich momentan nicht mal ansatzweise sehe, sich alles noch irgendwie zum Guten kehrt und dass Merkel und Schulz zum Teufel gejagt werden.

          • Stefan

            Es gab zu der Entwicklung dieser Zeiten eine herausragende Fernsehserie vom BR ende der 80er, Anfang der 90er. Löwengrube. Hauptfokus der Serie liegt in der Entwicklung von der Zeit unmittlebar nach dem WK1 bis zum Zusammenbruch 1945, anhand einer kleinbürgerlichen Müncher Famile, die sich zu diese Zeiten zu lavieren hat. Dort wurde die Entwicklung sehr detailliert und behutsam aufgebaut und es stellten sich für die Protagonisten genau die Fragen, die du angesprochen hast, in einer Zeit wo selbst eine vermeitlich harmlose und dahingesagte Bemerkung ins Gefängnis führen konnte (Stichwort Heimtückegesetz) und wie der eigentliche aufrechte und ehrbare Mensch miterleben musste, wie schwierig es doch war, wenn man eben kein Parteiabzeichen trug. Sehr differenziert dargestellt in einer Zeit als es in Deutschland noch Qualitätsfernsehen gab. Da gab es viel zu lernen.

            Ich glaube, es geht egal in welcher Epoche immer wieder nur um Herrschen und Beherrscht werden. Macht und Geld sind das Mantra. Heute durch die völlig durchdrehende (Finanz)Globalisierung mitweitaus wahnsinnigeren Folgen. Daher wird der große Knall irgendwann alles in den Schatten stellen, was die Menscheit bisher erlebt hat.

          • Ganz genau. Und beim Heimtückegesetz sind wir dank Herrn Maas inzwischen auch bereits angelangt, nur die Schärfe und offene Direktheit fehlt noch.
            Ob es wohl überhaupt möglich ist, dass die Menschheit als Ganzes friedlich nebeneinander wird leben können? Ich vermute, sie wird sich mit Genetik und Kybernetik selbst abschaffen müssen, weil wir nach wie vor sind und immer sein werden: Selbstgerechte, aggressive und dumme Affen und eben keine gefallenen Engel.

          • Stefan

            Der letze Satz fasst es sehr treffend zusammen.

          • Dämonid

            Wissen ist Macht und das merkt man bei dir und anderen hier. Wenn man sich nicht nur bilden lässt, sondern vor allem selbst das Zepter ergreift und die Dinge analysiert, dann bekommt man einen sehr guten Überblick, was gerade geschieht und was eigentlich das richtige wäre. Drum ist es wichtig, das hier und jetzt zu genießen und einfach Leben. Wer weiß, wie es in 10 Jahren aussieht.
            Es ist immer nett andere Menschen zu treffen, die gleiche Ansichten haben und in diesen Texten hier finde ich mich komplett wieder.

          • Sicher, Wissen ist Macht. Aber auch ich beanspruche niemals die alleinige Wahrheit, auch wenn ich meine Meinung oft brutal verteidige. Aber das habe ich im philosophischen Seminar gelernt, das im Grunde eine Schlacht um Argumente ist. Ich erwarte Gegenwehr, um am Ende mehr zu lernen und Differenzierungen hinzuzufügen zu meinem Weltbild. Insofern suche ich nie gleiche Ansichten, sondern unterschiedliche, welche aber über (objektiv) überlegene Argumente verfügen müssen.
            Und als Historiker glaube ich nicht daran, dass man das Glück im Hier und Jetzt findet, indem man die Vergangenheit und (mögliche) bittere Zukunft wie Scheuklappen ausschließt. Im Gegenteil. Auch im Leben funktioniert die Differenzierung und Spaltung des Geistes und man erkennt Wunder umso schärfer, je bitterer die Zeiten sind, weil das Gespür für Werte anwächst. Wer die Vergangenheit verdrängt, obliegt dem Fluch ihre wiederkehrenden Fehler zu wiederholen. Und wer die Zukunft missachtet, konsumiert die Gegenwart auf Kosten der Zukunft unserer Kinder. Allerdings kann die Ohnmacht in „interessanten Zeiten“ schon ziemlich nerven. Weil der geschulte Verstand den Wahnsinn so viel klarer wahrnimmt, ohne etwas konkret dagegen unternehmen zu können.

  • Winterfan

    Wer Märzwinter will, muss wohl nach NYC.
    Was da die Wettermodelle für Dienstag anzeigen, davon kann man in Deutschlands Wärmeregionen selbst im Hochwinter nur träumen. GFS 06z mit 20-30cm Schneedecke dort

    • USA hat nunmal völlig andere geographische Voraussetzungen, vor allem den Lake Effect Snow (LES). Man kann nicht eine pisswarme Atlantikhalbinsel zu einem Winterwunderland mit perfekten Voraussetzungen mutieren ^^ Das schafft nur die Kontinentaldrift in Millionen Jahren 😉

      • Winterfan

        Der gute alte Golfstrom ^^
        Finde es krass das es ihn Japan auf Höhe von Kreta direkt am Meer im Durchschnitt 84cm Schnee im Januar gibt ^^.
        https://en.wikipedia.org/wiki/Tottori,_Tottori

        • Ich finde es verstörender, dass es dort Sanddünen gibt ^^ Die Vielfältigkeiten reiner Insellagen. Australien ist auch so ein Thema, dort ist es mitnichten überall heiß.

        • Stimmt, der Golfstrom wäre einfacher ^^ Mal abwarten. Es ist ja schon ein Wunder, dass wir tatsächlich eine Chance haben, dass der noch zu unseren Lebzeiten abschmiert.

  • Tuennemann72

    Tagchen allseits,

    wollte mich auch mal wieder zurückmelden …. bald geht der Wetterstress wieder los. Obwohl ich freudig gelesen habe, dass dieser Sommer wohl eher „normal“ werden könnte.

    • Willkommen zurück. Allerdings: Keine Ahnung, wo du das gelesen hast ^^ Ich tippe 2 Millionen Gummipunkte, dass es der 21. Hitzesommer in Folge wird. Oder sogar ein Mörderischer Sommer a la 2003/2015.

      • So wie 2003 oder 2015 ganz bestimmt nicht. Ein Kaliber wie 2015 wiederholt sich nicht innerhalb von zwei Jahren. Ich tippe, dass der Sommer kälter als 2016 werden wird, also ca. +0,5 bis 1,5K zu warm im Vergleich zu 1961-90. Und hoffentlich zu nass.

        • Leon

          ich denke das es nicht so viele Tropennächte geben wird, wir aber trotzdem am Tag wieder viele Rekorde aufstellen werden. 0,5 k zu warm würde an eine Sensation grenzen und das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
          Ich schätze der Sommer wird 1,8 bis 2,3k zu warm, da die Wetterlage wieder in Richtung El Nino/ Azorenhoch rückt. Kältere Sommer sind wahrscheinlich nicht mehr möglich

          • 1,8 bis 2,3K wären die Hölle auf Erden. Immer dran denken: Sogar +1,0K wären extrem warm, weil das Sommermittel logischerweise ja ohnehin sehr hoch ist.
            Das würde vom Wärmeschock einem +5,6-Dezember wie 2016 entsprechen.

          • Leon

            ja ich weiß, aber war denn 2016 nicht auch 1,6 zu warm? oder verwechsle ich das mit dem Juli

          • Leon

            passt doch ungefähr oder? sind mehr als 1,5 grad oder seh ich das falsch

          • 1,6K jep. Wir hatten hier 30-37 Grad über Wochen, gut Ende September ist nicht mehr Sommer mit den dann 37 Grad. Das war bereits 2016 die Hölle auf Erden ab Juli, verstärkt im August. Wenn der Juni das nicht runtergezogen hätte …

          • Leon

            allerdings. Und ich schätze eben weil wir letztes Jahr noch „Glück“ hatten, wird es dieses Jahr eher wärmer als 1,6k, deswegen meine Schätzung. Mit Azorenhoch ist echt nicht zu spaßen, ich habe da ein Trauma erlebt

          • Ich bin noch nicht sicher von den Zahlen, aber ich würde sagen, zwischen +1,8K und +4,0K ist alles drin. Ich werde im Mai mir die Lage genauer ansehen und mich dann etwas konkreter festlegen.

          • Leon

            ich komme auf die Spanne 1,8 bis 2,3 weil der Februar und auch der März trotz Regen bisher so warm waren. Ich weiß man kann nicht unbedingt darauf schließen, mir kommt es aber so vor als gebe es so ein Muster dieses Jahr. Falls das Azorenhoch noch näher kommt und eine Omega Lage auslöst ist natürlich alles offen.

            Ich als Teleskop Besitzer habe im Sommer ja nichts gegen Klare nächte, hoffe aber das diese wenn überhaupt durch ein Skandi Hoch mit Ostlage hervorgerufen werden. Dann könnten wir uns alle wenigstens in der Nacht erholen

          • Ostlage? Das bedeutet im Sommer Hitze hoch 10 ^^

          • Leon

            aber nicht nachts ;D

          • Äh doch. Vor allem natürlich hier. 37 Grad am Tag und 25 in der Nacht. Da isses wurscht ob Ost oder Südlage ^^

          • Leon

            echt? das ist mir neu. ich dachte wenn die Luft nicht aus dem Mittelmeer rahm kommt, kühlt es schneller aus

          • Wüsste ich jetzt nicht, aber ich habe es auch nicht nachgeprüft. Da die Ostlage heiße Kontinentalluft transportiert, kann ich mir nicht vorstellen dass es kühler wird im Sommer.
            Wenn, dann gilt das eventuell für bestimmte Gebiete in Deutschland, aber ganz sicher nicht für Tropenhessen und die anderen Hitzelagen ^^

          • Andreas

            Ich denke es kommt auch immer darauf an, welche Luftmassen mit eingebunden werden. Ist die Luft sehr trocken, dann kann es auch nachts „besser“ auskühlen (was aber auch nur heißt, dass es vielleicht keine tropische Nacht wird). Wenn aber ein südosteuropäisches Tief mit im Spiel ist, das feuchtwarme Luft aus dem östlichen Mittelmeer mit einbindet, dann wird’s auch eklig.
            Die schlimmsten Wetterlagen sind für mich aber die von Leon beschriebenen Mittelmeerlagen, wenn das Azorenhoch einen Ableger südöstlich von uns positioniert und die feuchtheiße Mittelmeerbrühe uns direkt flutet. Dann ist auch die 20 Grad-Isotherme in 1.500 m Höhe meist nicht weit und man will nur noch nach Island 😉

          • hehe stimmt. Aber nach Island will ich immer. Der Drang wird dann jedoch so stark, dass es körperlich schmerzt. Man wacht nachts auf und merkt, dass man sich isländische Runen ins Fleisch gegraben hat. So was in der Art. Na, ihr kennt das ja ^^

          • Dämonid

            Also ich warte erstmal ab. Das Klima ist für mich überhaupt nicht einschätzbar momentan.
            Natürlich ist ein Hitzesommer wahrscheinlich, aber ich würde es nicht zu pessimistisch sehen. Ich persönlich warte mal den Sommer ab und ziehe daraus nen Trend. Spannender ist es dann die Meinung von Klimatologen zu hören.
            Sollte sich jedoch El Nino wiederholt und öfter zeigen in den nächsten Jahren, sehe ich schwarz für unser Klima.

          • Leon

            ja, wir werden dabei wahrscheinlich keinen diesen Unterschied spüren, aber wenn du auf dem Land wohnst merkt man das eventuell

          • *g* aber nicht hier im Oberrheingraben. Falls es kommt, beobachte ich das gerne einmal bundesweit und inwieweit sich ein solcher Effekt feststellen lässt.

          • Trockene Nordostlage wäre geil ^^ Tagsüber nicht schwüle, noch angenehme 20 bis 25 Grad und kühle Nächte. 😉

          • Wenn du die Mitteltemps vergleichst und die Abweichungen, dann wirst du sehen, dass +1,0K bereits ein unerträglich warmer Sommer ist, +2,0K die Hölle, 2003 hatte glaube ich +3,3K und wäre dann jenseits der Vorstellungen für Mensch und Natur.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland

          • Leon

            man kann gut erkennen, dass eine 0,5k Abweichung bei dem allgemeinen Trend als wunder zu sehen ist

          • Eindeutig. Ich denke auch nicht, dass das überhaupt irgendwie noch zu diesem Zeitpunkt der Klimakatastrophe in einem Sommer (und nur dort) möglich ist.

          • Leon

            ich auch nicht, obwohl ich liebend gerne eines besseren belehrt werden würde.

          • hehe dann müsste aber wohl doch der Golfstrom ausfallen ^^

          • Oh Gott seid ihr pessimistisch…
            Man sieht doch, dass der Trend der Sommermitteltemperaturen seit 2015 nach unten geht. 2015 wurde der Höhepunkt erreicht und von dort an ging es abwärts. Selbst 2016 gehörte noch zu den wärmsten der letzten 10 Jahre und der Trend der Abkühlung wird sich mind. bis 2017 fortsetzen, also als eine Art von Ausgleich der beiden warmen Sommer 2015 und 2016.

          • Leon

            Nur weil es ein Jahr nach 2015 etwas kühler war, kann man noch nicht von einem Trend sprechen. wir müssen dieses Jahr abwarten ob es kühler wird, das ist aber unwahrscheinlich, denn es geht kaum noch kühler.

          • Die Jahre zuvor zeigten, dass nach einen Hitze – Peak ( hier 1997, 2003, 2006, 2010 ) 2 – 3 Jahre mit etwas kühleren Sommer folgten. So wird es bestimmt auch in diesem Jahr sein. Sollte der kommende Sommer wärmer als der Sommer 2016 werden, dann hätten wir wohl eine neue Eskalationsstufe der Klimakatastrophe erreicht 😉

          • Leon

            stimmt, nur hat man in den damaligen Sommern noch nicht so richtig den WACCy Effekt auf dem schirm gehabt und so wie ich das verstanden habe ist er in diesem Jahr auch das erste mal so richtig durchgebrochen. Ich hab deshalb das Gefühl das der Sommer deshalb umso doller wird.

            naja, die Zeit wird es wie immer zeigen ^^

          • Rein theoretisch wäre es schon denkbar, dass ein neuer klimabeeinflussender Faktor wie eben WACCY eine solche Statistik aus der Bahn werfen könnte. Aber noch weiß man zu wenig über die Auswirkungen im Sommer und vielleicht normalisieren sich die Temperaturgegensätze von Kontinent und Arktis in Richtung Sommer ja wieder etwas.

          • Ich interpretiere jetzt mal den Post als Ironie.

          • Ich werde dich zum Ende des Sommers, der höchstwahrscheinlich kälter als 1,5K ausfallen wird, daran erinnern 😛

          • Ich dich auch, wenn eine Hitzekatastrophe die Überlegenheit klimatischer Treibhausgaswirkung mehr als eindrucksvoll belegt ^^
            Sieht übrigens momentan so aus, als invertiere der Waccy-Effekt allmählich, wie ich es befürchtet habe. Das heißt: Die Arktis normalisiert sich in der warmen Jahreszeit mit Auflösung des Polarwirbels und die Hitze statt Kälte flutet nun die Kontinente (mit Ausnahme derzeit der USA) und transportiert die globalen Erwärmungsspitzen in die mittleren Breiten. Mal weiter beobachten.
            https://uploads.disquscdn.com/images/7fad5856c6c6f9995a898e23e5f5bf73197c2af1e470f59ef2a218bcbdfc2a14.png
            (c) Karsten Haustein – http://www.karstenhaustein.com/climate

        • Warum nicht?
          El Nino wurde zwar runtergerechnet, könnte aber zum April und Sommer aktiv sein. Selbst wenn nicht: 2003 gab es auch keinen El Nino…
          Die Klimakatastrophe geht weiter und beschleunigt sich dabei. Letztes Jahr war meteorologisch einer der kühlsten Sommer, die heute noch möglich sind. Das wird es nicht jedes Jahr geben.
          Wenn ein möglicher Waccy-Auflösungseffekt hinzukommt, wird Subtropenhoch plus Azorenhoch für einen Höllensommer sorgen. Die Chance würde ich auf ca. 70% beziffern.

      • Tuennemann72

        Es stand auf der Seite, wo dieser „Sini“, wie er hier genannt wird, schreibt. Ist mittlerweile aber verschwunden …. also geht möglicherweise wieder alles den Weg der konstruierten und gewünschten Piefhitze :((

        • Ah, ja Sini bezieht sich immer auf ein Langfristmodell das bisher noch nicht identifiziert ist ^^ Na ja, möglich ist alles. Bis zum Eintreffen der Realität ist alles hypothetisch und jeder kann sich irren. Das ist ja das spannende am Wetter/Klima.

          • Tuennemann72

            Evtl. haben wir auch mal Glück und es wird ein halbwegs „normaler“ Sommer^^.

          • Ich glaube nicht an Glück, sondern an die Kausalität der Klimakatastrophe, sprich Treibhausgase und einer möglichen Invertierung des Waccy-Effekts, wie unten soeben beschrieben. In dem Fall würde mit der Auflösung des Polarwirbels sich die Arktis normalisieren (im Sinne von: viel zu warm, aber durch das höhere Sommermittel weniger extrem als in Zeiten mit Polarwirbel) und die globalen Erwärmungsspitzen würden sich nicht mehr auf die Polregion fokussieren, sondern die mittleren Breiten fluten.
            Erste Ansätze sind derzeit in den globalen Tageskarten zu erkennen. Müssen wir aber weiter beobachten, um diese völlig einzigartige und neue Klimasituation zu bewerten.
            https://uploads.disquscdn.com/images/7fad5856c6c6f9995a898e23e5f5bf73197c2af1e470f59ef2a218bcbdfc2a14.png
            (c) Karsten Haustein – http://www.karstenhaustein.com/climate

          • Tuennemann72

            Ich habe den Beitrag mit etwas Suche doch noch gefunden:

            Zitat: Überschrift: „Wetter im Frühling und Sommer 2017 vom 11. März“.

            Ich zitiere: “ Für den Sommer berechnet das Langfristmodell im Juni und Juli eine Abweichung der Temperaturen von +0,5/+1 Grad im leicht zu warmen und im August mit -0,5/+0,5 Grad im normalen Bereich. Im Niederschlagsverhalten wird der Juli und August normal bis leicht zu nass und der Juni normal bis leicht zu trocken eingestuft. Sollte der Sommer tatsächlich normal ausfallen, so würde dieser von vielen sicherlich als zu kalt empfunden werden können, denn es ist schon rund 20 Jahre her, als ein Sommer „normal“ ausfiel. “

            Zitat Ende. Quelle: http://www.wetterprognose- wettervorhersage.de

          • Soweit ich weiß bezieht sich sich Sini auf das NOAA – Modell.
            http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/htmls/euT2me3Mon.html

          • Tuennemann72

            Was man ja durchaus als seriös ansehen kann.

          • lol

          • Ironisch gemeint ? *g*

  • Marcel
    • Schnee ok, aber dieser ekelblaue Himmel und die Sonne und diese Menschenhorden *graus* Ich weiß nicht, mein Ding wär’s nicht in dieser Form. Es fehlt alles, was ich brauche: Stille, Einsamkeit, Düsternis. Aber wenn’s gefällt. Besser als Frühling!

      • Marcel

        Ja eben besser als im Tal wo es kein Schnee gibt naja es gibt schon Schnee aber es ist noch Wärmer als oben auf dem Berg

  • Rob Dukes

    Sofeten Beiträge und Lebensfreude (???) in den Medien wo man nur schaut ??!!
    Bitte (winterfan) voten! Danke sehr! 😀
    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Jetzt-ist-eine-Woche-lang-T-Shirt-Wetter-23300502

    • Überraschung ^^
      Aber momentan schenkt uns GFS mal wieder die Illusion einer Normal-/Kaltphase mit Wolken und sogar Regen. Mal abwarten.
      https://uploads.disquscdn.com/images/f498a651d2e13df2ec52425568b5d10a0374e09700e51eebad569caf9393b3a1.png
      (c) http://www.wetterzentrale.de

      • Rob Dukes

        Hoffentlich bekommen die Sofeten noch einen gewaltigen Kalt Dämpfer der sich gewaschen hat!
        Die werden sonst so überheblich und arrogant das es kaum zu ertragen ist.

      • Patrick

        Oh cool, wenn das auch nur halbwegs so eintritt, wäre ich schon glücklich^^ aber wie immer abwarten.

      • Aber mittlerweile wissen wir ja, was mit solchen Illusionen passiert. ^^ ( Siehe Märzwinter, der nächste Woche ja kommen soll )

      • 12z noch besser, aber mit Einzelläufen in Alptraumbereiche – Sekt oder Selters ^^ Regenausschläge für Tropenhessen im Arkstormbereich 😉

        • Stefan

          Gerade gesehen. Sieht ganz gut aus. Aber wir wissen ja, in 39 von 40 Fällen wird der Regen weniger oder weg gerechnet. 😉 Letzter Mittwoch war so eine Art Regen-Jackpot für die hiesige Region. Im März bis einschl. 9.3. 59 Liter Regen bei mir im Garten. Das ist schon mal ne Ansage … selbst für den Vordertaunus.

        • Marcel

          Das wird alles garantiert wieder weg gerechnet wie immer,der März wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit 2* zu Warm.

    • Stefan

      Ja ja, überall heißt es, man kann jetzt endlich den „Vorfühling“ und die Sonne genießen. 😛 Aber nur, wenn man vorher die Heizung ausgemacht und die Rollläden heruntergezogen hat und auf der Couch alle Viere von sich streckt.^^

      • Genau. Und dann eine Doku, z. B. über die Eismonde in unserem Sonnensystem. Hammer-Doku, bei der mir gestern die Kinnlade heruntergeklappt ist. Der reine Wahnsinn. Nicht vom wirklich billigen Titel verwirren lassen!
        https://youtu.be/2hzcWZrDQB8

        • Stefan

          Guck ich mir nachher in Ruhe an. ^^

          • Gib mal Rückmeldung was du von dem ganzen hältst, wenn du dazu kommst, dir das reinzuziehen.

          • Stefan

            Mach ich. Heute nachmittag habe ich mir endlich Dirty Harry angeschaut. Passte irgendwie zu meiner Stimmung heute. ^^

          • Stefan

            Mr. Spock würde sagen: Faszinierend. ^^
            Also so was hab ich noch nie gesehen … Unglaublich. Da bin ich mal sehr gespannt, wie die Forschung weitergeht. Aber alleine die Vorstellung ist eine neue Dimension.

          • Ja es haut einen um. Ich denke, all diese Entwicklungen, zusammen mit der menschlichen Entwicklung Genetik, Kybernetik, künstliche Intelligenz, Quantencomputer sind zusammen mit den Risiken (globale Krisen, Klimakatastrophe) kein Zufall, sondern Teil einer evolutionären Zwangsläufigkeit. Wir sind Zeugen einer unglaublichen Epoche, in der die Menschheit erstmals global geworden ist und wir erleben die Geburtswehen von entweder eines unfassbaren Untergangs oder der Überwindung all der Beschränkungen im mentalen und ethischen Bereich, der der Mensch unterliegt. Mich würde es auch nicht wundern, wenn das SETI-Projekt plötzlich doch Signale außerirdischer Intelligenz empfangen würde – aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema 😉

          • Stefan

            Es ist auch geradezu grotesk zu unterstellen, wir haben hier das Leben auf der Erde als einzige exklusive gepachtet. Aber das mit den Monden war mir neu. Sehr faszinierend zu sehen, wie dort Energie auch ohne Sonne produziert wird – duch Reibungskräfte, weil der Mond auseinandergezogen und wieder zusammengequetscht wird. Und Regen aus flüssigem Methan – abgefahren. Hmm, außerirdische Signale … Warte mal, wie war das noch gleich bei Star Trek? Der erste Kontakt hat die Menschheit im Star Trek Universum sozusagen auf den Pfad der Tugend geführt. Danach haben sie sich nicht mehr ständig gegenseitig den Schädel eingehauen. ^^

        • Michael Bodin

          Sehr geile Doku….

  • Leon

    Gestern ein Ausflug zum Rhein gemacht… kotz. nicht nur das der Rhein in großen teilen von NRW einfach nur eine Industriestraße ist, ist es dort einfach noch einmal 2 Grad wärmer als bei mir zuhause.
    Oh man gestern war gefühlt schon wieder Sommer bei 17 Grad.

  • Leon

    hier mal eine Interessante Entdeckung, die wahrscheinlich aber eher Zufall ist und mit dem instabilen Polarwirbel zu dieser Zeit zusammenhängt.
    in den hitzesommern 2003 und 2015 herrschten im März fast die identischen Bedingungen wie jetzt.

    Aktuelle Lage.
    https://uploads.disquscdn.com/images/778445712d68f4afc6019c34339e4ff6c44fdf6da816a4f0f8e9baefc6090f9c.png

    2015:
    https://uploads.disquscdn.com/images/216af20f330885a1a2dd967a0049b7f7c0e108739b1a3b2269ef7bb4a0f50946.gif

    Und 2003:
    https://uploads.disquscdn.com/images/34dcaf744d6172f4fcd71c4bb7b9ccde44985db0d40b77b88e01db09a5abb5e5.png

    Ich empfinde das als sehr sehr verblüffend, weil diese Wetterlage in der Ähnlichkeit am fast genauen Tag herrschte!!
    Nur das dieses Jahr das Azorenhoch noch stärker ist!!!
    Muss man im Auge behalten.

    (c)wetterzentrale.de

    • Hm. Auf den ersten Blick verblüffend. Auf den zweiten Blick wohl eher eine Ursache des Frühlings, der Azoren und Subtropenpampe erstmals wieder begünstigt und zu abtropfenden Tiefs, Skandihochs etc. führt.
      Wenn wir die von mir befürchtete Naturkatastrophe dann doch bekommen, sollten wir vielleicht das noch mal genauer in Betracht ziehen ^^

      • Leon

        ja habe ich mir schon gedacht 😀
        Es ist halt nur so komisch das das genau in den Mörder Sommer Jahren vorkommt aber nicht in den anderen, die zwar auch zu warm waren aber eben nicht so heftig.

        obwohl es dieses Jahr wohl doch heiß werden könnte bleibt es trotzdem spannend ^^

  • Jo1965

    Also im Moment kann ich mit dem, was sich hier im Bergischen Frühling nennt, noch ganz gut leben: Die Sonne wird immer mal wieder durch hohe Bewölkung gefiltert und die Tage sind (noch) kürzer als die Nächte, in den Höhenlagen hier wird’s wohl nicht über 15 Grad werden und das Kippen zum Wochenende scheint sich auch zu verfestigen.
    Ganz subjektiv erinnert mich das an den „Märzfrühling“ aus Kinder und Jugendtagen: Eine Sonne, die tatsächlich mal angenehme Wärme von sich gibt und den Frühling nicht schon zum Glühling werden lässt, und andererseits eine Wetterlage, die aus „normalen“ Episoden besteht ohne Betonhochs, die jetzt schon alles verdorren lassen und Kaltluftrückfälle mit Niederschlägen blockieren.
    Sonne und Wärme in Maßen kann ich zu bestimmten Zeiten ertragen. Das Grauen fängt für mich in der Regel ab Mitte April an: Die Tageslänge nimmt mit freundlicher Unterstützung der saudämlichen Sommerzeit rapide zu, klimaerwärmungsbedingt steigt auch immer mehr die Gefahr von Tagen mit Tmax > 30 Grad und man weiß eben nicht, wie viele Hitzeperioden die Ekeljahreszeit Sommer mit sich bringt.

  • Sara Bosshard

    Ich habe mich heute Mittag wieder fürchterlich aufgeregt über die Moderatoren-Tussi von Radio SRF 1, namens Christina Lang. Die sagte doch wortwörtlich, dass, wenn es nach ihr ginge, das Wetter immer so sein könnte wie diese Woche. Da frag ich mich langsam schon, ob eine vorgängige Gehirn-Amputation eine zwingende Voraussetzung ist, um in der Schweiz einen Job als Radiomoderatorin zu erhalten? Jedenfalls stelle ich fest, dass die SRF1-RadiomoderatorInnen fast durchwegs einen sehr tiefen IQ haben.

    • Stefan

      Ich hab einen Tipp für dich: Lass das Radio einfach aus, ist besser für den Blutdruck. ^^

      • *g* ich vermeide konsequent solche Dinge. TV sehe ich im Tagesprogramm seit 1993 nicht mehr, nur noch selbstgewählte Dokus und kranke Filme lol
        Radio konnte ich schon als Kind nicht ertragen, dafür war ich stets zu wählerisch beim Musikgeschmack, dieses Hintergrundgedudel mit Fahrstuhlmusik macht mich aggressiv.

        • Stefan

          Ach was? ^^ Außer hr-info geht bei mir kein Radio mehr an. Daheim habe ich gar keines mehr. TV ab und zu schon mal, meist Fußball – aber keine politischen Sendungen. Das würde auch nicht funktionieren, denn der Verschleiß an TV-Geräten wäre zu groß und dementsprechend zu teuer. *g* Hin und wieder gibt es bei ARD und ZDF mal einen lichten Moment in Gestalt eines guten Fernsehfilmes. Das war es aber auch schon.

    • Die RBB Fernsehmeteorologin ebenfalls, wie ich gestern Abend leider feststellen musste. Die hat mit der Moderatorin ca. 2 Minuten übers Wetter gequatscht und diese 2 Minuten waren komplett durchzogen von sofetischen, also wertenden Sprüchen. Darunter sowas wie „….der März kann eben auch kalt, auch wenn wir es gerne anders hätten…“ oder „Wir hoffen ja auf den Frühlingsdurchbruch….“ und dazwischen noch viel „leider“ und „immerhin“.

    • Jo1965

      Ich tu‘ mir diese Schwachköpfe aus Funk und Fernsehen schon lange nicht mehr an, denn egal, ob öffentlich-rechtlich oder privat, kompetente, sachliche und nicht jeden Sonnenstrahl wie einen Lottogewinn bejubelnde Wettermoderatoren bzw. Meteorologen scheinen dem Schicksal der Dinosaurier geweiht: Sie sterben aus.
      Ganz schlimm find‘ ich in diesem Zusammenhang das Deppenvolk im Lokalradio und Lokalfernsehen. Wenn die Mitte Februar 20 Grad plus verkünden können, machen die sich vor Freude bald nass und bei denen im Fernsehen ist dann immer ein grenzdebiles Dauergrienen in der Fresse festgemeißelt.

  • Im 12z dreht GFS in der Langfrist völlig durch ^^ Alles möglich von Sommer bis Winter. Der Hauptlauf zuckt epileptisch. Wir haben offensichtlich Frühling. Chaos halt.
    http://old.wetterzentrale.de/pics/MT8_Frankfurt_Main_ens.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

  • Die USA bekommt mal wieder einen heftigen Schneesturm, wird bestimmt fast so stark wie unser Sturmtief „Egon“. ^^
    Bis zu 45 cm Neuschnee wird für den Nordosten der USA erwartet und ein Tag später Höchstwerte von -6 Grad in Washington. Und Washington liegt auf der Höhe von Südspanien…
    http://www.wetter.com/videos/kolumnen/anna-unterwegs-maechtiger-schneesturm-veraengstigt-new-yorker/58c6aab7cebfc08d3c8b4591

    • Jup. Fatima Merkel musste ihr Treffen mit dem blonden Suppenkasper absagen ^^

  • Marcel

    Bei mir fehlt bei den Ensembles -Wetterzentrale wieder der Mittelwert.Gfs macht mal wieder Sprünge von Frühling in nass kalt

    • auf der alten Wetterzentrale ist das weiße Mittel korrekt dargestellt. Notfalls immer mal die alte Seite ablinken für Fälle, bei denen es mit der neuen Seite hakt.

  • Dr. Cohen konstatiert eine Pause der in die Troposphäre absinkenden Anomalien aus dem stratosphärischen Polarwirbel. https://www.aer.com/science-research/climate-weather/arctic-oscillation

    Dadurch verschiebt sich die avisierte Abkühlung immer weiter. Ich vermute mal, dass die veränderten Bedingungen der Klimakatastrophe seinen Computern ganz schön Schwierigkeiten bereiten. Dennoch bleibt er dabei, dass die Abkühlung kommen wird, wenn auch aus jetzt anderen Gründen einer Umstellung der Großwetterlage auf der Nordhemisphäre, allerdings erst im letzten Märzdrittel.
    Ich bin da noch skeptisch. Der Polarwirbel hängt in den letzten Zügen und hat keine wirkliche Auswirkung mehr.

    • Vielen Dank für das Update !
      Ich zweifle diese Kaltphase auch weiterhin an.

    • Leon

      danke für die Info.
      hmm. bleibt nur abwarten

    • Stefan

      Danke für die Info. Na, ich bin mal gespannt. Heute morgen hat die DWD Station hier am Flughafen offensichtlich ein bißchen gesponnen und 2 Grad angezeigt. Auf meinem Autothermometer waren es 8 und so falsch geht das Ding nun auch wieder nicht. ^^

      • Ich werd irre wenn ich die prognostizieren Temps hier ansehe. 13 bis 17 Grad in den nächsten Tagen. Ostfriesland: 8 bis 13, dazu wenn man da ist, ein eiskalter Seewind, der nochmal gefühlt 3-4 Grad gut macht. Unfassbar, wie im Frühling die Küste da oben eine völlig andere Klimazone ist mit nicht selten 10 Grad weniger. 10 Grad. Das muss man sich mal vorstellen.

        • Frank

          Bei uns in Bonn ist der Wetteronkel des Lokalradios heute morgen völlig ausgeflippt; könnte doch am Donnerstag die 20 Grad-Marke geknackt werden. Ich fand den Auftritt nur noch peinlich.

          • Realsatire live ^^ Ich vermute hinter Radiomoderatoren immer noch einen sofetischen Geheimbund. Man kann unmöglich auf normale Weise so durchgeknallt sein und zum „Hitze-Göbbels“ mutieren. 😉

          • Stefan

            Aber echt: „Wollt ihr die totale Hitze?!!!“ Mann, Mann, Mann 😛

  • Stefan

    Ein brandneues Erklärbär Video vom DWD (leider ohne Joe Cocker). Der Klima-Michel … hat ein bißchen was von Sendung mit der Maus. ^^

    https://youtu.be/chjj5v_hNI8

    • Meine Güte, wie antisofetisch! Mit Joe Cocker wär’s noch besser geworden. 30 Grad oder mehr – da gugge mer dumm aus de Wäsch ^^

      • Stefan

        Joe Cocker hätte den Michel live geben müssen. Dann wäre es wieder grimmepreisverdächtig gewesen. ^^

  • Sara Bosshard

    Auf wetter.de habe ich gerade Folgendes gelesen:
    Ach wie herrlich war doch das letzte Wochenende! Davon können wir an diesem Wochenende nur träumen, es wird genau das Gegenteil vom letzten. Um genau zu sein, es wird richtig fies. Regen, Wind und einstellige Temperaturen verbinden die wenigsten mit schönem Frühlingswetter.
    (mehr dazu bei http://www.wetter.de)

    • Ich wäre dankbar, wenn du sofetische Meldungen nicht auch noch hier verbreitest, sondern das Gegenteil. Danke.

      • Sara Bosshard

        Ich habe dies reinkopiert, weil ich mich darüber geärgert habe über diese wertenden Aussagen.

        • Wetterfee

          Sofetenpropaganda! Stößt hier nicht gerade auf Begeisterung. Am besten einfach ignorieren.

        • Typisches Frauenverhalten lol
          Männer hassen es, wenn man sich endlos über Details aufregt. Noch nie aufgefallen? Männer reden miteinander eher abstrakt, kommentieren knapp („haha RTLWetter hat wieder einen an der Waffel, oder? – Jup“) und gut is. Frauen reden endlos und mäandern in endlosen Kreisen in 1000 Details, wie scheiße jemand oder etwas ist ohne dabei metaphorisch oder satirisch eigene Leistungen zu vollbringen.
          Deswegen gibt’s auch so viel Boulevardsendungen und deswegen dauern weibliche Telefongespräche 3 Stunden 😛
          Ich versuche, möglichst sofetische Aussagen komplett zu ignorieren. Egal ob TV, Radio oder Internet. Weil man ihnen so auch noch eine Plattform gibt. Und es gibt hier genug Leute, die diesen Sofetenmist in Wort und Bild nicht hier auch noch lesen wollen.

          Etwas anderes ist es, wenn man ein besonders delikates Bonmot auswählt und mit intellektueller Satire darüber herzieht. Dann kehrt man die ungewollt geposteten Werte um und stellt sie auf die Füße. Also wenn man sofetischen Mistkram postet, dann bitte in ausgewählter Kurzform und anschließend eine bissige satirische oder zynische Analyse und nicht mit Aufforderungen, sofetische Plattformen zu besuchen („mehr davon auf…“) ^^

          • Stefan

            Hahaha, ob da 5 EUR in die Machokasse noch ausreichen? lol Obwohl, du hast ja recht. Ok ok, ich zahl auch was. *g*

            Das Problem ist halt, man wird momentan von Sofetenprogaganda erschlagen, von allen Seiten und für noch nicht so erfahrene Kältefreunde mit weniger Erfahrung an der Hitzefront ist es etwas schwieriger, damit umzugehen. ^^ Unsereiner hat sich da schon lange ein dickes Fell zugelegt. Aber ab und an braucht man schon einen kleinen Tobsuchtsanfall zum seelischen Ausgleich, eine mentale VEI-7 Eruption sozusagen, damit man nicht wirklich mal mit der Spitzhacke durchs Lokal zieht. ^^

          • *g* Ich geb’s zu, aber ich bin kein Anhänger der Weicheierfraktion, die Männer zu Sklaven der Moderne macht.
            Aber um das zu ergänzen, damit das nicht in den falschen Hals gelangt: Männer haben ebenso seltsame Seiten, ist ja nicht so, dass nur Frauen dem anderen Geschlecht auf die Nerven gehen können. Das will ich beileibe nicht abstreiten.
            Was fällt mir denn da ein, was unsere Heldenzunft so an Blödsinn verzapft? Niemanden nach dem Weg fragen. Einkaufen wie ein Pfeil, der sein Ziel sucht (statt eines Wegenetzes im Supermarkt wie ein Haufen geschmolzener Spaghetti…), Technophilie bis zur Perversion ^^, Männergrippe natürlich 😛 (aber das liegt nur daran, dass unser Sturz vom Stärkegott zum Kranken sehr tief ist. Bei Frauen ist der unterschied null: Ob gesund oder krank auf der Couch ist nun mal kein Unterschied beim Fingernägellackieren).
            Vielleicht fällt einigen Frauen ja noch ein, womit Männer so nerven ^^

            Ach ja: Dieser Kommentar könnte Halbwahrheiten und Satire beinhalten. Nur für den Fall, dass es jemand nicht sieht, das Satireschild 😉

          • Stefan

            Hehe, wie wahr, wie wahr. Das kommt mir bekannt vor. Nach dem Weg fragen muss man im Zeitalter von Navis ja nicht mehr so oft, dafür können die Anweisungen der Navitante geflissentlich ignoriert werden, weil die hat ja keine Ahnung und kennt sich sowieso nicht aus. Oder die von kompletter handwerklicher Selbstüberschätzung gezeichneten Zeitgenossen, die alles können und für Handwerker mit der entsprechenden Ausbildung grundsätzlich Dilletanten mit dem Hang zur Abzocke sind – also diejenigen, die garantiert die Stromleitung treffen, wenn sie einen Nagel in die Wand kloppen. Oder diejenigen Gartennazis, die mit einer völlig überdimensionierten Kettensäge, samt kompletter Waldarbeiterschutzausrüstung ausrücken um zwei morsche Ästchen von einem windigen Gartenbäumchen abzusägen.

    • Rob Dukes

      Das sonnige Ekelwetter, seit letzten Freitag, geht mir schon wieder extem auf den Geist! 🙁
      In Supermärkten und in Cafes ist das „schöne Wetter“ das Hauptthema unter den Leuten.
      Ich könnte die Wände hoch … und es ist erst Mitte März ….
      Wie hält man als Sonnenhasser so etwas nur aus ???

  • Stefan

    Schauen wir uns den aktuellen Wettertrend für Tropenhessen (Frankfurt) an. Nachdem ECMWF seine Hitzephantasien weggerechnet hat, ist jetzt GFS an der Reihe. Der Mittelwert der ENS ist aber im durchaus moderaten bis recht kühlen Bereich. Regensignale gibt es auch von den Modellen, nicht berauschend viel aber immerhin. Könnte schlimmer aussehen.
    https://uploads.disquscdn.com/images/1295bb7814161a4df25155c883f0ff5c899fb82abaa2c344997f58f6f7e068b5.jpg https://uploads.disquscdn.com/images/8d030ab4e9ce16ff8d36f6bea853546689db90f799bea7f158e5922aeff3633d.jpg
    Beide Charts (c) http://www.wetterdienst.de

    • Was der GFS Hauptlauf und Kontrolllauf bringen ist schon heftig – mein lieber Herr Gesangsverein ! Der GFS – Hauptlauf berechnet beispielsweise 8 Tage mit verbreitet um / über 15 Grad. Dabei muss man auch noch bedenken, dass das GFS Modell bei den Höchstwerten gerne mal etwas untertreibt.
      Also der ECMWF Hauptlauf ist im Vergleich zum 0Z auf +240h ebenfalls deutlich milder ( etwa um 2 bis 5K milder ) geworden, zumindest auf 850hPa, jedoch ist der Südwesten überraschenderweise am kältesten.
      https://uploads.disquscdn.com/images/972237e19f7fc20560997552215b56e1c191aa312ab3b655b44ebbfe9d8229ac.png
      (c) wetterzentrale.de

      • Das wird noch ein langer, langer und bitterer Glühling ….

        • HP-Superzelle

          das GFS spielt wieder mit uns im 12Z bei 384 . Klassisches High over Low nicht wahr?

          • Wie nennen wir das? Meta-Ultra-Über-Glaskugelbereich? ^^

          • Stefan

            Naja, und beim nächsten Lauf sieht es wieder anders aus ^^

  • Sara Bosshard

    Freut ihr euch auch auf Samstag? Die Prognosen verdichten sich, dass es am Samstag (zumindest bei uns in der Schweiz) ziemlich flächendeckenden und anhaltenden Regen gibt. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es einigen nicht passen wird, dass es „ausgerechnet“ am Samstag regnet 🙂 Ich höre es bereits wie sich die Moderatoren am Radio ärgern werden 🙂

    • Stefan

      Das Geplärre, dass es ausgerechnet am Samstag Regen geben soll habe ich hier im Kollegenkreis auch schon vernommen, hehe. ^^ Ich habe natürlich gar nichts dagegen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Bis Samstag ist ja noch ein bisschen hin, mithin Zeit genug, um den Regen noch wegzurechnen.

    • Rob Dukes

      Ja, am Samstag Regen! 🙂 (Da ist immerhin kein Sofeten Motorrad Wetter)
      Die grelle Sonnenpest nervt enorm! :((
      Hoch Nr. 3 (seit dem 10.3.) lauert schon ….
      Warum drückt wieder ein Hoch nach dem andern rein???

      • Stefan

        Stimmt, die Mopped-Piloten nerven mittlerweile wieder extrem an den Wochenenden. Alle Jahre wieder der gleiche Mist, nur dass es von Jahr zu Jahr gefühlt schlimmer wird.

    • Leon

      oh ja 🙂
      wenn das diesen Frühling so weiter geht, sonne und regen in Abwechslung, dann bin ich schon zufrieden. Es wäre für die Natur ein Segen und wir müssten nicht 24/7 leiden

  • Addicted to SNOW

    Egon brachte mir -5’C und 40cm… darüber würd ich mich jz nicht beschweren?! Aber so 4-5 kalte Tage im März würd ich mich noch freuen

    • Nö würde ich mich auch nicht. Problem ist nur, dass solche Mengen so gut wie gar nicht auftraten. Bei uns im Harzvorland gab es z.B. leider nur 0,0 cm Schnee, während der DWD vor 20 cm gewarnt hatte…
      Das war der Beginn einer ganzen Serie von Fehlwarnungen, die für unsere Region nahezu auf ganzer Linie komplett daneben lagen.

      • Addicted to SNOW

        Das ist dann natürliche Schade, aber wir hier im kleinen deutschen Eck hatten da mehr Glück

      • Keine Ahnung wovon ihr redet. Ich hatte nur auf Regen gehofft. Es wurden dann 0,0 Tropfen.

  • Wir kommen dich auf jeden Fall besuchen und bringen unsere ausgeschnittenen Schneeflocken mit, handsigniert 😉

  • Stefan

    Die Grillerei hat bei uns schon begonnen. Zumindest habe ich gestern und zuvor auch schon den entsprechenden Geruch wahrnehmen können. 😛

  • Stefan
    • muahaha den kenn ich, den hat schon mal jemand in einer anderen Variante vor nem Jahr oder so gepostet. Aber der rastet auf seinen Videos ja über alles aus ^^

      • Stefan

        lol. stimmt. ^^ Könnte mir theoretisch bei Hitze und Dauersonne auch passieren ^^ – aber wenn dann nur im klimatisierten Auto. Ansonsten würde es den sicheren Hitzschlag bedeuten.

        • Sicher. Aber dann bitte sprachlich und inhaltlich nicht in der Ghettokreisklasse, sondern ein paar Ligen höher ^^

          • Stefan

            Ich denke schon … Alder … lol

          • Stefan

            und schon gleich gar nicht in diesem Dialekt. ^^

          • Nirgends flucht es sich schöner, anschaulicher und knuffiger als in Hessisch ^^

          • Stefan

            Yep…. un die annern gugge dumm aus de Wäsch. ^^

    • Ich hätte ihm so viel Schnee gewünscht, dass er darin ersticken könnte ^^

      • Stefan

        hehe, stimmt. Dem gehört mit so einer richtig ordentlichen Schneeladung das Maul gestopft. lol

        • Genau ^^ Dem sollte man das Gesicht mal so richtig mit Schnee einseifen und dann mit Schneebällen abwerfen 😛

  • Stefan
    • Leon

      achja die guten alten Omega Lagen tauchen wieder auf.
      Da geht einem ja das Herz auf ^^

    • Andreas

      Super, die Badesaison ist dann wohl eröffnet. Wenigstens tummeln sich noch keine Sofeten an den Seen 😉

      • Stefan

        Nee, den Sofeten ist es dazu noch viel zu kalt. Badewetter ist ja „erst“ ab >30 Grad. 😛 😛

    • Was so ein kleines Misttief im Mittelmeer anrichten kann …

      • Stefan

        Man kann nur beten, dass die Scheiße wieder weg gerechnet wird. Südost brutal.

  • Adrian Falkenberg

    Wie haben es die Sofeten-Idioten heute Morgen im Radio genannt? Wir erwarten den schönsten Tag des Jahres…Unglaublich…

    • Stefan

      Ich hab heute morgen beim Aufstehen schon die Krätze bekommen. Keine einzige Wolke am Himmel … 😛

      • Leon

        ja das gleiche hier! es sind schon 10 Grad :ooo

        • Stefan

          Hier auch aber das wäre ja noch nicht einmal das größte Problem. Viel schlimmer ist, dass bei uns im Büro mittlerweile schon 23,5 Grad sind und das trotz komplett runtergedrehter Klimaregler. Ich hätte größte Lust, diesen elenden Dreckspuff hier in die Luft zu sprengen 😉

          • Da wird ja das Wetter draußen nahezu belanglos. Unglaublich. Kannst du nicht ein Einzelbüro bekommen mit voller Kontrolle über Heizung und Fenster?
            Ich bin nach Monaten mit 12-Stunden-Arbeitstagen dermaßen überarbeitet, dass ich rote und schwarze Ränder unter den Augen habe. Daher gönne ich mir heute den Luxus eines Kellertages bei 17 Grad Raumtemperatur und freue mich auf den Regen (wieviele Einzeltropfen auch fallen mögen) ^^

          • Stefan

            Du kannst dir hier von den Einzelbüroaffen noch blöde Sprüche anhören, von wegen man solle doch nicht so rumpiensen. Klar, die haben gut reden – und nix besseres zu tun, ohne Not noch mehr Leute hier reinpferchen. Die Krankheitsquote ist seitdem signifikant gestiegen – und ich meine jetzt ausdrücklich nicht Blaumacherei. Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen. Du weißt was ich meine. ^^ Jetzt stagniert die Temp bei 23,8 und selbst die Sofeten stöhnen über die Hitze hier drin. Ich gehe jetzt erst mal kotzen. 😛

          • Bitte schön brockig und nicht weicheiflüssig 😛

        • Stefan

          Offiziell sind es hier auch 10 Grad. Ich war gerade mal draußen. 10 Grad am Arsch, das fühlt sich nach mind. 15 an. Und Michaels „Haus und Hof Wetterstation“ in Rüsselsheim misst aktuell 17,2 Grad. Um 11:20 Uhr an einem 16. März! Wenn ich heute nachmittag noch kann und keinen Kollaps bekommen habe, gehe ich noch ein wenig Sofeten klatschen 😉

          • Leon

            ja… war grade mit meiner Katze im Garten Gassi gehen. Jetzt fühlt sich das ungelogen nach 26 Grad an!
            Und was steht auf dem Thermometer? AHAAA 17 Grad im Schatten!! Ich verreck noch.

            Wie war das gleich? Winter beginnt am 20.03.17? Tjaaa da ist was schief gelaufen

          • Marcel

            Mach das !

          • Stefan

            Klar. Aber natürlich nur rhetorisch. ^^

    • Rob Dukes

      Der Frühling kommt!
      Die Sofeten Medien jubeln. Wie hält man so etwas im Kopf aus ??? :(((
      Solchen tendenziösen Schrott/Gehirnwäsche sollte man verbieten!
      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Endlich-Fruehling–Darum-sind-die-Leser-jetzt-happy-14668240
      Ich bin auch schon ganz happy ……… ist das Leben nicht schön ??? !!!!

      • Adrian Falkenberg

        Nur das dieses dämliche Gehabe schon im Januar anfing, wo jeder normale Mensch noch auf typisches (bzw. ehemals typisches) Winterwetter hofft…Schnee, Eis, Kälte…

      • Sara Bosshard

        All diese gehirnamputierten Leute, die in diesem Video ihren Stuss von sich geben, würde ich am liebsten gleich auf der Stelle erwürgen.

  • Leon

    das aktuelle Monatsmittel liegt bei mir bei 10,2 Grad!!
    Normalerweise 8,0!
    Und was da für Temperaturen am übernächsten Wochenende kommen sollen ist ja schon enorm 🙁

    • Andreas

      In meiner Region liegt das Monatsmittel (61-90) bei 2,5 Grad. Das kann man sich kaum noch vorstellen, und es ist einfach nur deprimierend, dass dieses Jahr selbst das Mittel der Tiefstwerte bisher nur knapp unter diesem Wert liegt. Und wir haben gerade mal Mitte März, die wärmere Hälfte kommt ja erst noch 🙁

  • Wetterfee

    Kai Zorn und seine Videos bei WC mag ich ja grundsätzlich ganz gut leiden…sein aktuelles Video grenzt aber für mich schon arg an unterstes Bild-Niveau und/oder als von hirn- und verstandamputierten Sofetenhirnis gedreht:-( „Am Samstag kommt der Tiefschlag“… mann mann mann

    • Stefan

      Ich guck mir das bereits seit Monaten nicht mehr an. Sein sofetisches Gelaber ist ja nicht mehr zu ertragen. Es mag durchaus nachvollziehbare Gründe dafür geben, das ist mir aber egal, irgendwo ist auch mal Schluss. Tiefschlag, bei Temps um die 10 Grad und ein bißchen Regen., also Durchschnittstemperaturen immer noch über dem Mittel für diese Jahreszeit. Der sollte sich langsam mal einen neuen Job bei einem weniger sofetischen Laden suchen.

      • Leon

        absolut meine Meinung. Es ist einfach nur enttäuschend diese Entwicklung zu sehen. Nach fast einer Woche Sonne kann es ja wohl nicht schlimm sein wenn es mal Regnet.
        Jeder der auch nur ein bisschen naturwissenschaftlich belesen ist weiß das.

        • Ist mir immer noch ein Rätsel, wieso Kai auf den Sofetenzug aufspringt und kann ich mir nur mit sofetischer Gehirnwäsche erklären ^^ Er hat ja schließlich oft genug gegen vorzeitige Hitze und Sonne gelästert.

          • Stefan

            Womöglich hat er von dem Laden mal ne Abmahnung bekommen, wegen imageschädigenden Verhaltens … 😛

          • Ja so in der Richtung denke ich mir das. ^^

          • Leon

            ich denke eher er akzeptiert langsam (wie viele andere Leute) das man den Klimawandel nicht aufhalten kann und man am besten den ganzen tag mit dauergrinsen Rumläuft um keine Depressionen zu bekommen damit man bloß nix an seinem Lebensstiel ändern muss.
            Die Leute grinsen sich sozusagen die Welt schön, da können auch grade aktuell 20millionen afrikaner verdursten und verhungern, juckt keinen Hauptsache es gibt 20 Grad im Frühling, Pardon Winter.

            In 5 Jahren sinds dann 25 grad die zwingend im Frühling eintreffen müssen, sonst ist das kein Frühling

          • Das würde zumindest der historischen Tradition folgen, die Katastrophen sehenden Auges bejubeln. Was anderes macht der Homo „sapiens“ ja nicht. Eigentlich erstaunlich, wie die Natur eine theoretisch so intelligente Spezies hervorbringt, dass sie die Dummheit auf neue Ebenen heben kann.

          • Stefan

            Die Dummheit auf neue Ebenen heben. Ganz genau. Wahrscheinlich braucht es wirklich mal 45 Grad über mehrere Tage im Sommer. Wenn sie dann in nicht mehr funktionierenden Zügen gar gekocht werden, wenn irgendwelche Autobahnbrücken sich so weit dehnen, dass sie einstürzen, wenn auf irgendwelchen Festivals Zehntausende einen Hitzschlag bekommen und krepieren… dann und erst dann wird es auch der letzte Hohlkopf raffen.

          • Leon

            ach, ich glaube ernsthaft das 45 Grad dafür nicht ausreicht.
            Das wird erst ab 50 Grad plus passieren. Haben wir ja gesehen als das in Australien war. Die von wetteronline haben stolz gezeigt das man auch Spiegeleier auf dem Auto braten kann.
            Also alle immernoch begeistert.

          • Jup ich erinnere mich. Wenn das so weitergeht, müssten die Auswüche der Dämlichkeit ja neue Ebenen erreichen. Bin schon gespannt. Irgendwann werden sie titeln „Endlich kein Grundwasser mehr. Jetzt pflanzen wir überall sofetische Kakteen“ 😛

          • Leon

            ist doch Super (grins) dann können wir ja die Kakteen als Wasserspeicher nutzen und massenhaft anpflanzen um dann auch diese Art auszubeuten

          • Ich bin wirklich gespannt, wann die 40 Grad zum ersten Mal außerhalb Süddeutschlands fallen werden. Vermutlich als nächstes im Raum Berlin / polnische Grenze oder auf der magdeburgischen Ofenplatte ^^

          • Leon

            und wieder die Bestätigung: die Dummheit des Menschen ist unantastbar

          • Stefan

            Albert Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

          • Leon

            einfach ein Genie der Mann

          • Leon

            ja… den ganzen leuten würde mal ein richtiger Einlauf nicht schaden.
            Ich hab da den kleinen typen von der Heute Show im Kopf, der alle mal so richtig zur Sau macht und schreit“WIR HABEN WINTER UND DAS WÄRE SELBST FÜR FRÜHLING ZU WARM!!!!!!“

          • Ganz wetter.com samt Kai Zorn ist auf den Sofetenzug gesprungen.
            Eine Überschrift eines aktuellen Videos lautet dort z.B. „Hilft da nur noch Schöntrinken“ ? ( weil es am Wochenende ja regnen soll )
            Andererseits steht weiter unten der Titel „Eisig schön“ ( derjenige, der diese Überschrift verfasst hat, wurde mittlerweile bestimmt gefeuert *g* )

  • Mein lieber Scholli….bei den Ensembles kommen fast schon Erinnerungen an November / Dezember 2015 hoch ^^
    https://uploads.disquscdn.com/images/29198039d0c09ff4e559e1a0ea458a894f3b30904f3064596e64cfc32bab8836.png
    (c) wetterzentrale.de

    • Patrick

      Urrrrgh. Und die blöde Zeitumstellung kommt ja auch noch in dieser Zeit! ^^

    • 2017 fängt der Sommer im März an. Ich habs schon geahnt im Januar. Das wird eine 7-Monats-Tortur…

      • Stefan

        Ich hör schon das Sofetengebrüll Anfang April, warum denn die Freibäder noch nicht aufhaben. Ist doch sooo schönes Badewetter. 😛 😛 Leider habe ich heute schon genug gekotzt, ist nichts mehr da, auch der Gallensaft ist schon weg … 😉

        • Mir gelingt es momentan noch alles zu verdrängen, ebenso den politischen Irrsinn. Nur meine Seele lacht irre und weint gleichzeitig. Ich habe sie erstmal irgendwo weggesperrt. Ich vermute, der Umschlag des Waccy-Effekts hat auch global bereits begonnen. Ich warte auf die Zahlen der NOAA zum Februar. Dort müsste sich eigentlich nach den Waccy-Monaten mit illusionären Abkühlungen durch die kalten Kontinente allmählich wieder der globale Hitzewahnsinn durchsetzen.

          • Stefan

            Man muss es wohl auch verdrängen, gerade den politischen Irrsinn. Nachrichten gucke ich auch keine mehr, da gibt es doch nur noch ein Thema – und das ist einfach nur noch absurd. Wettertechnisch – naja, im großen und ganzen kann ich damit noch ganz gut umgehen, wenngleich die Aussichten auf den Sommer angesichts der jetzt schon abstrusen Temperaturen mehr als gruselig sind. Wenigstens ist es nachts noch recht kühl, so dass es diesen sommerlichen, nächtlichen Hitzeterror noch nicht gibt, den ich immer als die schlimmste Belastung empfinde. Heute bin ich allerding ziemlich zermürbt, körperlich wie mental, zum einen mache ich jetzt schon 2 Wochen mit einer Erkältung rum, die nicht weggeht. Wie auch, hier spielt Grund 2 eine entschedende Rolle. Immer bei solchen Witterungen (morgens kühl, nachmittags sehr warm) ist es in diesem Bürogebäude nicht auszuhalten. Und überall rotzt und schnieft es, die Erkältungen gehen reih um.

          • Gute Besserung wünsche ich dann mal. Und Nerven wie Titanseile ^^

          • Stefan

            Danke dir ^^. Ja, die Nerven braucht man wirklich, ansonsten … lol
            https://youtu.be/uqkGfinCFs0

          • Vorbildlich. Sehr überlegt die Aggression kanalisiert und chirurgisch präzise den Quell der Frustration nachhaltig annihiliert ^^ lol

      • Leon

        ich habs auch tief im inneren gewusst. Das ist die Strafe für den Januar.

      • Andreas

        Darum lasst uns das Wochenende, und mit kleinen Abstrichen auch die kommende Woche, genießen. So angenehm wird es vermutlich so schnell nicht wieder…

      • Marcel

        Wieso nur 7 ? Sommer geht bis September

  • Sara Bosshard

    Ich nerve mich wieder mal gewaltig über unseren Radiosender. Da wollen uns die Moderatoren doch tatsächlich weismachen, wir müssten heute unbedingt noch die Sonne geniessen, denn das Wochenende falle leider total ins Wasser. Aber heute müsse man unbedingt noch nach draussen gehen, grillieren etc., denn mit etwas Glück würden sogar die 20 Grad geknackt….. Wieso sind diese Moderatoren alle so strohdumm?

    • Rob Dukes

      Da gibt es nur eins.
      Radio aus und nicht mehr hören!
      Ich tue mir eben darum kein Radioprogramm mehr an.
      Das passt gut dazu:
      Es ist nicht jeden Tag schön und auch nicht 30 Grad warm? Was für eine Katastrophe! Es gibt halt schöne und weniger schöne Sommer, ist doch gut ist nicht immer alles gleich. Legt Euch doch lieber ein paar Schlechtwetterhobbies zu anstatt immer nur zu jammern. Am Radio und TV nur Gejammer wenn das Wetter nicht strahlend ist. Ich schalte schon um oder den Radio rasch auf „mute“ wenn das Wetter mit dem Gejammer kommt. Ich erfreue mich an jeglichem Wetter denn jedes Wetter hat doch seine guten Seiten ob nun für Mensch oder Natur.

    • Stefan

      Anscheinend wird die Spezies der Dummdoof-Radio-Moderatoren in irgendwelchen internationalen sofetischen Laboratorien gezüchtet und/oder geklont … was weiß ich. Anders ist das nicht zu erklären. ^^

      • Sara Bosshard

        Ja irgendwie sind die alle gleich, wenns ums Thema Wetter geht. Und mir ist es ein Rätsel, wieso das so ist. Sind die wirklich so, oder spielen sie das nur? Wenn wir Moderatoren wären, würde es doch bestimmt ganz anders tönen am Radio beim Thema Wetter, oder nicht? Dann würde es nicht heissen: „Das einzige, was im Moment stört am Himmel, sind ein paar Schleierwolken“, sondern ich würde jetzt zum Beispiel sagen: „Das einzige, was stört am Himmel ist die Sonne“.

        • Stefan

          Wenn wir Radio Moderatoren wären … Hm, nur eines wäre sicher, es würde sich garantiert um die kürzesten Radio-Karrieren der Geschichte handeln. ^^

          • Sara Bosshard

            Meinst du? Du wärst doch bestimmt ein guter Radio Moderator – sicher besser als alle die Deppen, die jetzt dran sind. Namentlich sind das bei Radio SRF 1 die Herren Epiney, Siegenthaler, Brunner etc. oder die Damen Lang und Tommaschett. Sie haben eines gemeinsam – irgendwann wurde ihnen wohl in einer gröberen Operation das Hirn amputiert.

          • Stefan

            Das liegt wahrscheinlich in der Sicht des Betrachters. ^^ Ich wäre ganz bestimmt ein lausig schlechter Mainstream-Moderator und vielleicht ganz gut im zynischen Verhöhnen von Softeten. Alleine die Musik, die ich spielen würde, wäre für 99,5% der Hörerschaft eher verstörend. ^^ Ich fürchte deshalb, diese Form der Moderation würde nicht goutiert werden und man würde mich mit Schimpf und Schande, Fackeln und Mistgabeln vom Hof jagen. ^^

          • Also dich als Radiomoderator? Dann würde ich nach 30 Jahren erstmals wieder das Radio anschalten. ^^

          • Stefan

            lol. Danke für die Lorbeeren aber das wird wohl eher nix … Es sei denn wir machen einen eigenen Radiosender auf. „Radio Frozen Hell“ oder so was;-)
            Motto: Hey Satan paid my dues, playing in a rocking band, hey mama look at me, I’m on my way to the promised land. I’m on the highway to hell … highway to hell…^^

          • Logisch. Kaltwetterradio. Und wenn es dann einen Vulkanausbruch gibt pünktlich zum Sommer, dann verkünden wir „Habemus Kaltsommer! Gloria In excelsis Deo!“

          • Stefan

            Amen.
            Hach ja, so ein Vulkanausbruch … es müssen ja nicht gleich die phlegräischen Felder sein ^^

  • Stefan

    Gottseidank ist die Kaltfont mittlerweile in Frankfurt/Tropenhessen angekommen und es ist jetzt bedeckt bei rund 10 Grad. Was für eine Wohltat nach der Brutalsonne gestern und den absurden Temperaturen von bis zu 20 Grad in Teilen von Tropenhessen. Der Regen für morgen wurde zwar schon wieder etwas zurückgerechnet aber man ist es ja nicht anders gewohnt hier.

    • Rob Dukes

      Schön! 🙂
      Hier in der Ostschweiz muss man sich noch etwas gedulden bis morgen :((
      Es war hier nun 1 Woche lang sonnig und warm. :(((
      Das reicht im Moment wieder einmal!

      • Sara Bosshard

        Bei uns in der Region Zürich scheint leider auch immer noch die Sonne. Ich hoffe, dass sie wenigstens bald von Wolken abgedeckt wird, und vor allem freue ich mich, dass es morgen den ganzen Tag regnet.

    • Patrick

      Sehr gut, hier im Süden Dauersonne bei gefühlten 25 Grad.

    • Wetterfee

      Bei uns ist da leider noch nichts von angekommen :-(((( Sonne (wie ich dieses Ekelwort schon hasse!!!!) und gefühlte Bikintemperaturen. Gestern nachmittag und heute morgen habe ich schon die ersten Leute in T-Shirt und kurzer Hose gesehen. Es ist einfach nur zum kotzen! Und als wenn das nicht reicht, mache ich seit über einer Woche mit einer echt hartnäckigen Erkältung rum. Kein Wunder bei den Temperaturunterschieden: Morgens und Abends i-was zwischen 0-7 Grad und tagsüber Sauna, da kann man nur krank werden.

      • Stefan

        Oh, das mit der Erkältung ist bei mir auch so. Wie du schon gesagt hast, Morgens angenehm kühl, Nachmittags eine Hitze zum Verrecken und dazu noch Dauergerotze und -geschniefe im Büro. Das hält kein Immunsystem auf die Dauer aus. Den ganzen Winter hatte ich nix.

    • Stefan

      Edit. War nur von kurzer Dauer. Mittlerweile kommt schon wieder die Sonne durch. Scheint wohl recht löchrig zu sein, die Front. 😛

      • Leon

        hier auch :ooo ist doch der Wahnsinn

        • Stefan

          Es werden mittlerweile Wetten angenommen, wie viel vom für morgen prognostizierten Regen hier ankommt. … :-((

          • In Tropfen oder Litern pro qm? ^^

          • Stefan

            Ich befürchte in Tropfen. ^^

          • Leon

            oh je :/ der ganz normale Wahnsinn also

          • Nachdem es jetzt heute den gesamten Tag keinen einzigen Tropfen gab und sich alles in typischer Nordwestlage auflöste, habe ich Regen aufgegeben. Soviel zu den Signalen bei GFS auf der x-Achse 😛

  • A.R.

    Hallo in die Runde kann mir einer Erklären wieso es über 800m regnet und drunter nicht oder steh ich auf n schlauch Quelle dwd.de https://uploads.disquscdn.com/images/1179df1ba3809c682e1befdb6df85c9183e3893e827095de6e97373d373dce5c.png

    • Selbstverständlich wird es auch unterhalb von 800 Metern regnen, aber nicht so viel, dass diese Regenmengen einer Warnung würdig sind.

    • Hm ich habe mich noch nicht im Detail mit Regenentstehung in der Meteorologie beschäftigt, aber ich vermute mal das entscheidende Wort in dem Bild oben ist „Staulage“.
      Wo, wie und warum Konvektion zu Dauerregen in der Höhe führt, das müsste ich erstmal unter erheblichem Zeitaufwand nachschlagen. Kann ich derzeit wegen Arbeitsüberlastung leider nicht.

  • Micha Bunsen

    Guten Morgen.
    Der erste Regen des Wochenendes ist gleich vorbei ( 4,8 Liter ) bei stetig stärker werdendem Wind (aktuell bereits Böen über 40 Km/h ). Gibt richtig kalte Ohren bei aktuell nur 4,3 Grad.
    Ab Mittag soll der Wind bis 80 Km/h wehen und immer wieder Schauer geben. Die nächsten Tage auch Regen angesagt, Kachelmann redet von bis zu 25 Liter, der DWD „nur“ von 16 Litern.
    Hoffe, dass Tropenhessen auch was abbekommt. Daumen drück……

    • Hier ist es bei 8 Grad zwar bewölkt, aber meine „Haus- und Hofstation“ sagt ungefähr das, was ich so erlebe: Trotz Regenradar kaum Regen, ca. gut 1 Liter. http://wetter.utd.hs-rm.de:8080/trend.htm
      Man geniesst halt die Abwesenheit der Sonne und braucht nicht mal einen Schirm ^^

      • Stefan

        Ich hab mir mal die Radarbilder der vergangenen Stunden angeschaut. Entweder der Regen zog vorbei oder hat sich aufgelöst. Typische Nordwest Erscheinung.

      • Leon

        hier sinds auch nur 5l… das wird wohl wieder nix mit den großen Regenmengen für alle.
        Und ab Montag oder Dienstag dann wieder Dauersonne bis zum Wochenende.
        Auch in den Ensembles sind die Niederschlagssignale als gering einzustufen, auch wenn der ein oder andere Lauf etwas mehr bringt, aber deutlich in der Minderheit ist

      • Micha Bunsen

        Regen wird es wohl nicht weiter geben heute. Dafür hat der Sturm mächtig zugeschlagen. Passanten waren so freundlich, und haben mein vom Sturm davongetragenes wieder auf das Grundstück gelegt.
        Die Sachen meines Nachbarn habe ich auch wieder übergeben :o)
        War recht ordentlich, also die 80 Km/h waren das locker.
        Hab ich lange nicht mehr erlebt…….

  • Sara Bosshard

    Ich muss innerlich über unsere Radio-Moderatoren schmunzeln oder ärgern – je nachdem. Da fragt der Depp doch den Wetterfachmann heute morgen tatsächlich – Zitat – „wann dann der Regen endlich vorbei ist und wann sich die Sonne wieder zeigt?“ Und das, nachdem es jetzt – nach einer Woche Sonne nonstop – gerademal seit 3 Stunden regnet. Frage: Könnte man das nicht mal umdrehen und das nächste Mal, nach 3 Stunden Sonnenschein um 10 Uhr fragen: „Wann verschwindet die Sonne endlich und wann beginnt es endlich wieder zu regnen?“ Ich würde dies als Moderatorin jedenfalls gnadenlos tun und dem Meteorologen eine solche Frage stellen.

  • Micha Bunsen

    Hier die neue Vorhersage für Schwante um 13 Uhr :
    https://uploads.disquscdn.com/images/894a3e888858c80652ac25161a25790f36a713ed1edaac7b2dd95dbe2f34e24c.png
    Es wird ordentlich werden. Regen wird es wohl auch noch geben.
    (c)www.kachelmannwetter.com

  • HaMa1975
    • Schreib gerade selbst an der Klimabilanz Februar 2017. Zweithöchster Wert klingt ja gar nicht so schlecht. Seit Oktober 2016 mit dem Waccy-Effekt gibt es ja eine Hitzerekordpause, weil die Arktis nicht in den Messungen berücksichtigt wird und die auf die Kontinente ausweichende Kälte über Gebühr zu Buche schlägt. Es scheint so, als beginnt der Waccy-Effekt (wie auch in den globalen Tagestempskarten) nun abzunehmen. Nach meiner Theorie müssten sich die Werte jeden Monat weiter steigern und es bestehen nicht wenige Chancen, dass der Sommer zu einer Art Steigerungseffekt durch Ende der supererwärmten Arktis im Winter führen kann. Ich bin „gespannt“, ob das zutrifft oder die Lage doch etwas komplexer wird, als ich derzeit vermute 😉

  • Stefan
    • Rob Dukes

      Erstaunt nicht wirklich? :((
      Es wird immer rascher extremer …..
      Bei Familien mit Kindern müssten schon lange alle Alarmglocken läuten.
      Mir kann es schlussendlich egal sein, ich bin alleine!

      • Stefan

        Da läutet nix … Frühling 25 Grad, Sommer 40 Grad. Das wollen „wir“ doch alle. Und das Dummvolk macht munter mit. ich hab schon Mütter gesehen, die fahren ihr Kleinkind im Kinderwagen bei Vollsonne und einer Bullenhitze spazieren – Sonnenschutz für’s Kind? Fehlanzeige. Und es gibt immer noch viel zu viele Idioten, die lassen Kinder oder Haustiere bei Hochsommer im abgeschlossenen Autos. Was soll man dazu noch sagen?
        https://uploads.disquscdn.com/images/5451052f34024a690d6bf4ed93266d86ddeff0ccdeb1e4a59b7da36cca8baefd.gif

    • Marcel

      Was so ein mist wenn das eintritt dann….., bei mir ist es auch nicht besser von den Ensembles. Die Kälte* kommt auch nicht mehr Ende März das ist so gut wie ausgeschlossen.

    • Leon

      man konnte mit jedem lauf sehen wie die Nebenläufe im Minusbereich immer weniger werden, bis nun gar keiner mehr übrig ist… nice.
      Und was auch noch schön ist, ist die Möhre am Ende bei der die Kurve auf Durchschnitt geht. HAHA

    • Patrick

      Ach du…..

  • Dämonid

    Das von den Medien angekündigte „Düsterwochenede“ bleibt, wie zu erwarten, aus. Der angekündigte Regen wurde inzwischen auf 0 zurückgerechnet. Draußen ist alles trocken und locker bewölkt. Die Sonne lässt also auch schön blicken. Außer Windböen is hier nix.

  • Sara Bosshard

    Ich hoffe, dass es nun doch einige Tage so regnerisch bleibt wie es heute jetzt tatsächlich ist und dass sich die Temperaturen wenigstens auf dem durchschnittlichen oder vielleicht sogar leicht unterdurchschnittlichen Niveau einpendeln. Unmöglich ist das ja nach den aktuellen Aussichten nicht – wenigstens die nächste Woche scheint diesbezüglch ganz passabel zu sein in der Schweiz.

    • Leon

      ich schätze ab spätestens Mittwoch ist wieder Dauersonne.

      • Sara Bosshard

        Für die Schweiz sieht es zum Glück etwas besser aus als für euch in Deutschland. Bei uns scheint die ganze Woche eher wechselhaft zu sein, also wenigstens zwischendurch immer mal wieder Regen neben kurzen sonnigen Abschnitten.

  • Leon

    laut Kais Kolumne und den Ensembles können wir uns also entscheiden zwischen Sonne und Sonne.
    Nur das beim GEM 3-14 Grad und beim GFS 17 bis 24 Grad berechnet werden.
    Mir ist ehrlich gesagt in Verbindung mit Sonne beides zu warm, aber Gut.

    Hier das Video dazu: http://www.wetter.com/videos/kolumnen/kais-kolumne-fruehling-bis-in-den-april/58cd352ecebfc087618b45b2

    übrigens, Kann mir jemand beantworten seit wann 24 Grad, ich zitiere „volle Lotte Frühling“ sind? Wohl eher Volle Lotte Hitze für bekloppte^^

    • Dämonid

      Ich bin echt stark auf den Hochsommer gespannt. Denn der wird ein guter Trendsetter sein, ob man bei diesem warmen Frühling einen kühlen (also normalen) Sommer erwarten kann, oder ob wir wieder mal nen Subtropensommer abkriegen wie 2015

      • Die Frühlinge 2014, 2012, 2011, 2009 und 2007 waren deutlich zu warm ( über +2K ) und die darauffolgenden Sommer waren allesamt nur zwischen 0,5 und 1K zu warm ( für heutige Verhältnisse also vollkommen durchschnittlich, für Sofeten gefühlt vieeeel zu kalt )
        Da der März voraussichtlich auch mehr als 3K zu mild ausfallen wird, stellt dieser schon eine gute Vorlage für einen insgesamt ( hoffentlich ) deutlich zu warmen Frühling dar und somit auch für einen halbwegs durchschnittlichen Sommer.
        Aus rein statistischer Sicht wäre ein solcher Sommer, nach den letzten beiden doch seeehr warmen Sommern, längst überfällig.

  • Stefan

    Ich guck grad das Fußballspiel SGE gegen HSV und dauernd faselt der Reporter was von Dauerregen im Frankfurter Waldstadion. Hmm, so weit bin ich jetzt nicht weg von Frankfurt. Also mal eben ans Fenster und tatsächlich: Es regnet etwas. Ja, man kann das durchaus als Regen bezeichnen. ^^

    • lol Tropfenseparationsregen. Ich wart schon seit heute Morgen auf einen Tropfen. Blauschwarze Wolken am Horizont in ca. 5 km Entfernung. Das wars. Wie immer bei Nordwest. Schöne Optik, Wolken, Dürre.

      • Stefan

        Dieser Sky-Kasper ging mir auf den Sack. In jedem zweiten Satz: Es schüttet, Dauerregen, Mistwetter usw.
        Ich war heute nachmittag seit längerem mal wieder im Taunus unterwegs. Tja, was soll ich sagen. Schöner Regen nördlich des Taunus-Hauptkamm. Südlich in Richtung Tropenhessen immer weniger und irgendwann Schalter auf „Aus“. Nordwest eben. Vorhin hier bei mir ca. 1 Stündchen etwas Regen.

        • Immerhin. Kaum zu glauben, was hier abläuft. Nur mein Urlaub hält mich noch aufrecht in Klimaerlöserlanden. Danach wird die Hölle auf Erden kommen …

          • Stefan

            Ja, heute Abend schwappt noch ein wenig über den Taunus hierher. Die Ausbeute von gestern auf heute nachmittag waren lumpige 2,5 l in meinem Garten. Und wenn man sich die weiteren Aussichten anguckt, kann ich dir nur zustimmen.

          • Ich versuch’s beste draus zu machen. In der Hitze nur noch Joghurt und kalte Küche, Ergometer, Hanteltraining im Keller. Wird mal Zeit, sich mehr Fitness anzueignen. Wehrhaftigkeit ist heutzutage in vielerlei Hinsicht unerlässlich …

          • Stefan

            Haha. Das ist richtig. Bei Hitze nehm ich auch immer ab, man hat einfach keine Lust was zu essen. Ist aber auch der einizige Vorteil.

          • Nee normalerweise nehme ich massiv zu durch den Frust, der aus der Ohnmacht entsteht. Ich bin ein Frustesser. Aber letzten Sommer habe ich das erfolgreich umgekehrt und werde das ganz bewusst auch in der Hölle 2017 das fortsetzen. Man will ja irgendwann, wenn es für den Rest des Lebens nach Ostfriesland geht, das in Top-Zustand machen, wann immer das auch sein wird ^^

          • Stefan

            Ja, da ist jeder anders. Ich bin eher ein Langeweileesser. Wenn ich mal den ganzen Sonntag nur daheim herumgammel, dann bin ich ständig am Futtern. Außer eben bei Brüllhitze, da mag ich nix, weil es mir dann noch heißer wird.

          • haha ja das merke ich auch. Ist wie ein Kamin, den man anheizt. Wenn ich abnehme und abends kohlenhydratfrei lebe, ist mir regelrecht kühl wenn der Körper auf Sparflamme geht. Eine lebensmittelbasierende Klimaanlage lol Wobei ich das auch erst so empfinde seit ich 40+ bin – es ändern sich verdammt viele Dinge in diesem Altersabschnitt. Hätte ich früher nie so gedacht.

          • Stefan

            Hahaha. Das mit den 40+ kommt mir nur zu bekannt vor. Geht mir genau so. ^^ Nach dem Mittagessen zurück ins zu warme Büro. Sofort bin ich im Mittagsschlafmodus. Lol

          • *g* Mit 30 habe ich noch nie das Bedürfnis nach Mittagsschlaf gehabt. Oder Urlaub. Ich konnte Jahre lang durcharbeiten ohne Erholung. Tja. Wie bei vielen anderen ist das nun vorbei – an den Tagen, wo man es sich leisten kann 😉

          • Stefan

            Hey geil! Bekomme ich nun doch noch meinen Regenspaziergang. Hier pisst es momentan recht ordentlich. ^^

          • Immer nur nachts, es ist zum Heulen. Was würde ich mal für nur 30 Minuten Regen am Tag geben.

          • Stefan

            Ja. Das stimmt schon. Aber besser als gar nix. ^^

  • Ganz interessant. Das Klimafolgenportal des PIK zeigt, wo bis 2041-2070 die Zentren der Klimakatastrophe sein werden, hier bei den heißen Tagen <30 Grad. Ich gehe davon aus, dass aufgrund der Rückkopplungsprozesse die Entwicklung noch deutlich schlimmer wird als heute angegeben.
    (c) PIK – http://www.klimafolgenonline-bildung.de/# https://uploads.disquscdn.com/images/a0d86230873cef917c346869c1106f2a6f887763ec238886f94c8843e012209d.png

    • Wenn man nicht die absolute Zahl der heißen Tage, sondern die Differenz zum Klimakatastrophenmittel 1981-2010 nimmt und darstellt, wird der Unterschied noch deutlicher. Argh. https://uploads.disquscdn.com/images/311e10564b15306ed74d6e38067fe4854e06ed7adc46f3446f132af4cb36c071.png
      (c) PIK – http://www.klimafolgenonline-bildung.de/#

      • Stefan

        Gruselig. 🙁

        • Der Raum Tropenhessen sieht genauso rot und verbrannt aus wie meine Augen sich momentan anfühlen 😛

          • Stefan

            Das kann ich mir vorstellen. Viel weiß bleibt nicht mehr. Was ein Horrorszenario. 😛

          • Danzer ist jetzt nicht so mein Ding, aber immerhin könnte der Waccy-Effekt letztlich zu mehr Winter führen. Aber ich habe nicht vor im Jahre 2070 noch zu leben und die dortigen Sommer dann zu erleiden. Vermutlich könnte man sie ohne Klimaanlagen gar nicht überleben im Alter ^^
            Außerdem plane ich spätestens 2035 an die friesische Küste zu ziehen, wo dank Atlantik nur wenige Auswirkungen der Klimakatastrophe spürbar sind, na ja außer Meeresspiegelanstieg. Meine Herrn, das werden noch spannende Zeiten in den kommenden Jahren, jedes Jahr schlimmer als das andere wenn die Logik stimmt.

          • Stefan

            Man mag es sich irgendwie nicht vorstellen.

          • Es fühlt sich surreal an. Aber die Wahrheit erleben wir ja in jedem einzelnen Sommer seit Jahren. Ich habe speziell für Sommer 2017 ein ganz, ganz mieses Gefühl unter den Einflussfaktoren dieses Jahr …

          • Stefan

            Hmm, wenn man es mal positiv sieht, müsste noch der Golfstrom abkacken, dann wäre alles wieder im Lot. *träum*

          • Oder ein Vulkanausbruch. Der würde aber nur für ein paar Jahre reichen, je nach Stärke ^^
            Wobei der „Kalte Fleck“ ja schon wieder weg ist in der globalen Klimabilanz Februar 2017, wie ich dort geschrieben habe. Sehr seltsam. Die Forschung ist mittlerweile hingegen einig, dass der Golfstrom sich abschwächt. Aber warum verschwindet dann der Kalte Fleck im Nordatlantik? Keine Schmelze im Winter? War der Fleck nur eine Folge von El Nino 2015? War er nur oberflächenwasserinduziert von Kanada/Neufundland? Kommt er wieder?

          • Stefan

            Alles sehr traurig. Da fällt mit spontan das folgende Lied ein. Ist zwar in einem anderen Kontext entstanden aber irgendwie passt das zu den mehr als düsteren Zukunftsaussichten
            https://youtu.be/ZxuG0pqbjCo

  • Sara Bosshard

    Gespannt bin ich, ob es in diesem Jahr (also von Januar bis Dezember 2017) in unserer Region Zürich mehr Eistage, also Tage an denen die Höchsttemperatur unter 0 Grad liegt, oder Hitzetage (über 30 Grad) gibt. Es könnte durchaus spannend werden, nachdem im Januar immerhin 18 Eistage registriert wurden.

    • Rob Dukes

      Ich traue dem abartigen, gestörten Klima nicht!
      (Gestern wurde ElNino erwähnt in der Wettervorhersage)
      Es ist durchaus möglich, dass im April der Sommer mit über 30°C ausbricht.
      Der Anfang macht ja am nächsten Wochenende die unsägliche Sofeten MESZ schon :((
      Endlos grelle, lange, laute und stupide Tage und (Tropen) Nächte stehen wieder an.

  • Marcel

    Oje der März ist schon 2,4* zu Warm bez. zu heiß – bei mir in der Region 2,7* aber woanders ist der März schon 3* zu heiß wie z.B. in Trier oder in Kempten. Es würde mich nicht wundern wenn der März in Deutschland 3* also viel zu warm wird. Meine Region ist die Sonnigste bis jetzt von ganz Deutschland, naja der Bodensee gehört auch zu der Sonnenreichsten Region von Deutschland – außer im Winter da hat es oft Nebel auch in Herbst kommt aber auch natürlich darauf an was so eine Wetterlage ist.

    • Die absoluten Zahlen sind noch schlimmer, da sie die Relativitäten ignorieren: Tropenhessen mit 8,0 Grad neben Region Düsseldorf (8,3 Grad) an der Spitze … https://uploads.disquscdn.com/images/92ee155fe75e47d4aa55081b4c346bffcbf03f7a61d99d92c74a4a48fa623931.jpg
      (c) Bernd Hussing – http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

      • Andreas

        Und wenn man so auf die Wetterentwicklung bis Ende März schaut, dann können wir noch froh sein, wenn unterm Strich „nur“ ein 3 Grad zu warmer Monat am Ende herauskommt. Und das trotz so vieler positiver Anzeichen im Februar. Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf kann einem da echt bange werden…
        Etwas Positives konnte ich aber heute auch beobachten, dichtes Schneetreiben am Nachmittag bei 1 Grad. Und das waren keine Hirngespinste und auch keine selbst gebastelten Schneeflocken 😉

        • Glückwunsch!
          Wir hatten heute 16 Grad und null Regen ^^

          • Andreas

            Mal wieder die übliche NW-SO Luftmassengrenze, wie sie anscheinend im Winter immer öfter auftaucht…

          • Andreas

            Das klingt allerdings nach einer vollen Breitseite. Wenn wenigstens Besserung in Sicht wäre. Stattdessen schwappt der ganze Mist wieder zurück 🙁

          • Ich bin nicht unzufrieden. Über 25 Grad und Dauersonne würde ich mich hier auch nicht wundern. So hat man wenigstens Wolken und 9 Grad weniger …

        • Glückwunsch !
          Selbst auf 600m im Harz waren es 7 Grad und leichter Dauerregen, im Flachland 12 Grad…
          Der März wird in manchen Regionen bestimmt an 2014 herankommen. 3K werden wohl dank der kommenden sehr milden Phase Ende März mit verbreitet 17 Grad und mehr wohl locker erreicht werden. Aber nur weil der März jetzt so extrem überdurchschnittlich ist, müssen die restlichen Monate des Jahres auch nicht so sein ;)….zumindest nicht alle ^^

  • Sara Bosshard

    ich habe ja immer mal wieder von den gehirnamputierten Schweizer Radiomoderatoren gesprochen. Damit ihr euch vorstellen könnt, wie das etwa tönt, schicke ich euch hier ein Beispiel vom 27. Januar 2017:
    http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=8b9f1ab5-c0fe-49e6-8f00-2772c02e7eb4

    • Dämonid

      Als Norddeutscher kommt man beim Zuhören ganz schön ins Schwitzen, um es zu verstehen ^^
      Aber 5min reden die über das Wetter, da hätte ich schon abgeschaltet. Ist ja klar, dass da der Adrenalinspiegel genug Zeit hat im roten Bereich zu landen als Kälteliebhaber.

  • Das sieht nicht gut aus, Leute. El Nino nun stark bei 2,0 Grad Anomalie als EP-El Nino, also an der Küste. Dazu Sonnenflecken seit Tagen auf Null. Das führt zu Skandinavienomegahoch, wenn wir Pech haben. Ich schreibe dazu einen Extra-Artikel mit detaillierten Erläuterungen der Einflußfaktoren. Ich bin klimatisch derzeit von einem Hitzefrühling überzeugt.

    • A.R.

      Hallo
      Ich weiß das der Ausführliche Artikel erst kommt und warte auch schon sehr darauf da ich El Nino technisch nicht viel Ahnung habe. Nur eine Frage, muss man davon ausgehen das sich das ganze wieder bis in den Sommer zieht siehe 2015 ? oder stehen diesmal andere Grundvoraussetzungen, da es meines Wissens ja eher untypisch wäre das zwei so starke El Nino Ereignisse so kurz aufeinander treffen Danke SG

      • Leon

        hey, also es ist meines Wissens so, das die Stärke des El Ninos nichts darüber sagt wie lange er geht. Also als Klärung deiner Frage bedeutet das, dass ein El Nino uns sehr wahrscheinlich im Sommer beschäftigen wird nur das die Frage ist ob er wieder so großen Einfluss wie 2015 oder eben geringer haben wird.

      • Momentan zeigen die Prognosen etwas sehr Ungewöhnliches: Der El Niño klingt wieder ab, zumindest an der Küste. Dafür steigt er im Zentralpazifik an, aber nicht so hoch, sondern nur sehr schwach. Für den Sommer kann man derzeit also eher nicht davon ausgehen, dass ein starkes El Niño-Signal zusätzlich (!) für Hitze sorgen wird. 2003 hat aber gezeigt, dass endlose Hitzequalen auch ohne El Niño möglich sind ^^

    • Rob Dukes

      Ist ein abartiger Sonnen April 2007 reload möglich? 🙁 Hoffentlich nicht!
      Was hatte ich mich damals genervt!! :((
      Allerdings mit einem regnerischen und grauen Sommer Ausgleich wie 2007 wäre es mir fast egal! 🙂
      Der gestörte HitzeHerbst 2006, mit abartigem SonnenApril waren damals der Grund, dass ich mich in einem Wetterforum anmeldete.

      • Herbst 2006 bis Juni 2007 war sowieso eine extrem heftige Mildphase, wie es sie zuvor und bis heute noch nicht gegeben hat.
        Herbst 2006 = wärmster seit Messbeginn 1881 ( +3,3K überm Mittel )
        Winter 2007 = wärmster seit Messbeginn 1881 ( 4,1K )
        Frühling 2007 = wärmster seit messbeginn 1881 ( 3,1K )

    • Leon

      das klingt sehr beunruhigend und deckt sich mit meinem/unserem schlechten Gefühl was wir für dieses Jahr haben.
      Ist das eine neue Exkalationsstufe des Klimawandels? Ist es jetzt in Zukunft immer so das sich La nina mit El nino jährlich abwechseln? Das ist wirklich gruselig

      • Ich schau mir die Daten noch mal sehr genau an und veröffentliche das dann im Artikel. Aber beunruhigend ist es auf jeden Fall.

        • Leon

          danke dir
          meine güte, das Monatsmittel ist bei mir nun schon bei 11 Grad. Bei dir auch fast. Das ist doch extrem

    • War das Skandi – Hoch im Winter ein Kältegarant, ist nun zunehmend das Gegenteil der Fall…
      Die aktuellen Märzabweichungen ( laut Bernd Hussing aktuell +2,55K ) und die krassen Prognosen untermauern deine ( wie auch meine ) Überzeugung eines Hitzefrühlings. Die starken Abweichungen werden bestimmt bis in den Mai rein bleiben…

  • Leon

    ich bin immernoch schockiert wie sehr sich die Wetterlagen von 2003 und aktuell gleichen!
    Ich hatte ja schon ein mal vor 1-2 Wochen verglichen und nun ist es immernoch so!!

    https://uploads.disquscdn.com/images/c110d3f92df7087bf766974f36b84f2280fed05ac0be9da05efa01a7fb2de0e0.png https://uploads.disquscdn.com/images/64ab63592b9209018f705cffd060beb0934e35a34307472a9d8fdf5c50c7eb36.png

    (c)wetterzentrale.de

    • Leon

      und die vorhersagen für die nächsten Tage, setzen das Hoch genau über uns, so das es immernoch har genau so ist wie 2003!!
      wenn wir Pech haben setzt sich das so fort, bis in den Sommer

      • Möglich ist alles, aber soweit sind wir noch nicht. Selbst eine Omegalage würde schlimmstenfalls „nur“ 2 Monate halten, bevor sie sich abbaut. Dann wäre Juni. Für den Frühling und meinen Urlaub sehe ich allerdings schwarz (oder besser: gelb).

        • Leon

          „nur“ ^^für mich sind das zwei trockene Heiße Monate zu viel

          • deswegen die Anführungszeichen. Welche Verzweiflung das für mich hier bedeutet, dürfte klar sein. Abgesehen davon dass mir mein Urlaub komplett versaut wird, ohne den ich bald nicht mehr arbeitsfähig bin.

          • Leon

            das tut mir leid:( vielleicht tröstet es dich wenn ich dir sage das ich seit 4 Jahren nicht mehr in meinem geliebten Kühlen Hochalpinen Land war.
            So lange ohne urlaub und letztes Jahr in der September Hitze Umziehen gibt einem schon mal den Rest

          • Im Juli 2015 bin ich ebenfalls bei über 30 Grad umgezogen…
            Noch viel tragischer war aber, dass mein Kater nur 3 Tage zuvor ( 4.7.2015 ), am Morgen vom heißesten Tag des gesamten Sommers, gestorben war. 38,6 Grad wurden erreicht. 🙁
            Somit bleibt mir der Tag nicht nur wegen der abartigen Hitze in Erinnerung…

          • 🙁 Die Tiere tun mir immer so leid, sie können erst recht nichts dafür, was der Homo Sapiens mit dem Planeten anstellt. Ich habe meine Katze damals als Student immer sanft mit nassen Händen am Wasserkran gestreichelt. Sie hat das damals immer genossen in der Hitze. Wenn schon Katzen hecheln, ist das ein echtes Alarmzeichen. Das war 2003…. heute ist meine Alina stolze 17 Jahre alt (am 03. April) und wir haben so manche Katastrophe erfolgreich überwunden… Not-OP wegen Fremdkörper im Darm… Vergiftung wegen einer Eibe (da reicht ein mikroskopisches Körnchen) täglich infundiert und per Hand gefüttert… oh Mann, so viel Verzweiflung weiß ich gar nicht, wie viel ich da schon erlebt habe mit Tieren. Aber wir haben es gemeinsam immer gepackt. Und wenn man sie dann gehen lassen muss… tja, das ist ein Trauma, das man nur dann verarbeitet, wenn man weiß, dass der Schmerz, den man empfindet nur ein Beweis für die Liebe ist, die man empfangen und auch gegeben hat und somit alles einen Sinn hat.

          • Leon

            Zufälle das das Thema gerade heute aufkommt, denn gestern ist mein Kater in meinen Armen nach längerem leiden und komplett gelähmt gestorben.
            Es fing mit seinen beinen vor 4 Wochen an und hat gestern das ende gefunden.
            Das tragische an der Sache ist, das mein Kater erst 4 Jahre alt war und wir ihn aus einer überzüchtung gerettet haben.
            Außerdem hat er nur auf mich gehört und ich war seine einzige Bezugsperson, was er mir am Ende noch bewiesen hat indem er extra auf mich gewartet hat.

            Er lag morgens einfach reglos in seinem Körbchen und als ich kam, war das letzte was er mit Bewusstsein tat einfach nur zu schnurren:(
            Danach hat er einfach nurnoch gehechelt und das wars dann.
            Das schlimme für mich ist,dass er mein bester freund ist und ich seiner

          • Tut mir aufrichtig leid. Erinnert mich an meinen schwarzen Kater Finni, bei dem es ebenso gelaufen ist vor 5 Jahren. Jahre mit solchen Erlebnissen würde ich am liebsten komplett streichen. 🙁

          • Wetterfee

            Ja, die Jahre 2013 (2 Todesfälle ) und 2015 kann ich in der Hinsicht auch streichen. Weißt Du worauf die Lähmung zurück zu führen war, das ist ja eine schreckliche Vorstellung?

          • Ich bin ja selbst kein Tierarzt, nur meine Frau ^^ Daher fallen mir Vermutungen schwer in dieser Hinsicht. Hört sich auf jeden Fall nach einer schwerwiegenden Krankheit an, wo es wenig Hoffnung gibt. Müsste ich meine Frau fragen, welche medizinischen Ursachen das haben kann. Und Ferndiagnosen sind immer schwierig.

          • Ich habe mal nachgefragt.
            In Frage kommen
            (a) Herzproblematik (bei Katzen können beim Abhören Nebengeräusche selten entdeckt werden) und daraus erfolgende Embolie
            (b) Leukose und deren Auswirkungen
            (c) Vergiftung, mglw. durch im Haus vorhandene zugängliche Mittel (versch. Reinigungsmittel schmecken für Katzen gut).
            Bei der Geschwindigkeit, wie sich das entwickelt hat, wohl eher (a) oder (b).

          • Leon

            danke! Ja ich auch. 2017 ist für mich schon mal gelaufen.Mein bester freund der für mich wie ein sohn war tot, viel tolles wird politisch und klimatisch auch nicht mehr kommen.

          • Wetterfee

            Auch von mir an Dich mein Beileid. Auch wenn wir hier nicht im Katzenforum sind, tut es gut zu wissen, dass es hier neben Kältefreunden auch Menschen gibt, denen es bewusst ist, dass ein Tier ein gleichberechtigtes Lebewesen auf dieser Erde ist. Um dass man genau so trauert wie beim Verlust eines zweibeinigen Familienmitglieds. Ich habe das schon 3 mal in den letzten Jahren miterleben müssen und es zerreißt einem jedes mal das Herz :-(. Meine waren auch alle noch so jung, alle 3 zwischen 2 und 3 Jahre, das ist irgendwie doppelt schrecklich. Gute Reise kleiner Katermann.

          • Leon

            danke schön für den netten Text!
            Ja für mich sind alle Lebewesen der Erde gleich viel wert und wir sitzen auch alle in einem Bot.

            Ich musste in den letzten 4 Jahren auch einige Verluste hinnehmen, doch habe ich es noch nie erlebt wie die Katze direkt bei einem stirbt. Das ist ein Erlebnis das man nicht mehr braucht im Leben.

          • Das stimmt. Aber vielleicht warst du auch der richtige Mensch am richtigen Ort, um dem lieben Felltiger die Reise zu ermöglichen. Vielleicht zeigen wir uns erst dann als Menschen, wenn wir diesen Schmerz ertragen lernen und immer wieder Tieren ein Zuhause geben und Liebe von ihnen bekommen, selbst wenn wir sie eigentlich gar nicht verdienen.
            Denn wenn die richtigen, empfindsamen Menschen den Schmerz fliehen, dann könnte jede Katze, jeder Hund den wir normalerweise aufgenommen hätten, in die Fänge anderer Menschen gelangen und statt gegenseitiger Liebe bekommen sie dann vielleicht Schläge und ein Leben in Trostlosigkeit und Traurigkeit.
            Man kann nur vereinzelt Tiere aufnehmen wenn man Platz im Herzen und in der Wohnung für sie hat. Ich habe für mich entschieden, dass ich mein ganzes Leben lang Tiere um mich haben möchte. Und dass ich mit dem Schmerz, sie irgendwann gehen lassen zu müssen, leben werde und ich bin sicher, dass all die lieben Stubentiger und Hunde dankbar für ihr Leben mit mir waren und dass es so, wie das Schicksal es will, gut ist und ich nur mein Bestes tun kann, egal in welcher Situation. In guten wie in schlechten Zeiten.

          • Leon

            ich würde es gerne so sehen!
            Ich habe auch mein bestes gegeben, ihn 4 Wochen lang gepflegt obwohl er schon zur hälfte gelähmt war.
            Er hatte überall hinuriniert wie er es nicht kontrollieren konnte, aber das war mir egal, ich habe immer weiter gemacht.

            Und das ist eine Sache die mich beeindruckt, Liebe ist nicht nur zwischen der gleichen art möglich, Liebe kennt keine Rassen oder unterschiedliche Tierarten.
            Und das ist das was mich so traurig aber auch glücklich macht, dass das letze was er voller Bewusstsein tat, mich anzuschauen und zu schnurren so gut es ging.
            Mir viel es schwer nicht emotional zu sein, aber ich habe ihn bis zum Ende beruhigt. Es erfüllt mich mit stolz das geschafft zu haben, auch wenn die Trauer nun umso stärker aus mir rausbricht

          • Vorbildlich und sehe ich in jedem Fall ganz exakt genauso.

          • Das ist wirklich ein erstaunlicher Zufall…
            Auch von mir mein Beileid 🙁
            Aber das ist ja ein deutlich friedlicherer Tod als ein Verkehrsunfall, wie bei unserem Kater Livi ( auch „Tati“ genannt ). Dabei war schon viele Monate zuvor der Umzug u.a. wegen der Katzen in eine nochmal weitaus ruhigere Gegend geplant. Tja, und nur 3 Tage vor dem Umzug starb er…
            Das war ein sehr bedrückender Umzug und bedrückende Sommerferien zugleich.
            Dafür geht es unserer verbliebenen Katze zusammen mit einer „neuen“ Katze an unseren aktuellen Wohnort merklich besser. Früher war sie oft tagelang weg und heute macht sie solche Ausflüge überhaupt nicht mehr. Stattdessen hat sie anscheinend mehr Vertrauen zu mir / meiner Mutter gefasst und ist deutlich verschmuster…Ob das am Umzug oder an der allgemein längeren Bindung lag ?! Vermutlich an beiden Aspekten.

          • Wetterfee

            Das ist dann wirklich bitter….Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die zurück gebliebene Katze, in dem Fall in 2 Fällen meine Luna, nach dem Verlust ihrer Mitkatze viel verschmuster und anhänglicher war als vorher.

          • Marcel

            Das tut mir leid für dich mit deiner Katze das sie schon so früh gestorben ist

          • 17 Jahre sind schon ein echt stolzes Alter ! 🙂
            Und jede Katastrophe, die man zusammen meistert, stärkt die Bindung ja noch weiter.
            Das mit dem Hecheln kenne ich auch. Wenn es draußen zu heiß ist, kommen sie entweder hinein oder sie legen sie sich immer unter die selben, dichten, schattigen Büsche oder in den kühlen Keller, zu dem unsere Katzen von draußen immer Zugang haben.

          • Marcel

            17 ist schon alt meine Katze ist so alt wie ich bez. ein halbes Jahr jünger. Ich weiß nicht wie alt die älteste Katze geworden ist ich schätze nicht über 25 das wäre dann schon krass.

          • Für Katzen läuft die Zeit eben anders. 17 ist etwa 80 nach Menschenjahren. Katzen nehmen die Welt auch anders wahr und ihr Stoffwechsel ist anders. Ich denke man muss sich in eine Katze hineinversetzen, um zu verstehen, dass sie mit ihren 15-20 Jahren sehr zufrieden sind bzw. überhaupt nicht wie wir Menschen aus allem ein Problem machen und es einfach so nehmen wie es ist ^^
            Hach ja, wenn ich an die Reinkarnation glauben würde, dann wäre ich im nächsten Leben gerne unbedingt eine Katze 😉

          • Leon

            oh nein, das tut mir leid, ich weiß genau wie sich das anfühlt, weil gestern mein Kater in meinen Armen gestorben ist:( Das ist einfach das schrecklichste was passieren kann, denn meine Katzen sind meine Familienmitglieder

          • Mein aufrichtiges Beileid. 🙁 Tut furchtbar weh, ein vierpfotiges Familienmitglied gehen lassen zu müssen.

          • Leon

            das tut es. Ich konnte letzte nacht kaum schlafen und wenn ich das Grablicht im garten scheinen sehe bricht es mir das herz

          • Ich kenne das leider nur zu gut. Aber letztlich ist es nicht unsere Entscheidung. Wenn er zu sehr gelitten hat, ging es einfach nicht mehr weiter und seine Seele musste gehen. Wer weiß, vielleicht ist er dort, wo er nun ist, frei von Schmerz und wieder glücklich – egal ob man an so etwas glaubt oder nicht. Ich glaube zwar nicht an vereinfachte Vorstellungen von „Seele“, aber daran, dass es weit mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir alle glauben. Und wer das Universum in seinen bombastischen Wundern sieht und in seiner Ausgewogenheit, seiner Endlosigkeit, seiner Schönheit und seinem Wahnsinn, der weiß eigentlich, dass unsere Kindervorstellungen auf dem Planeten Erde nicht der Wahrheit letzter Schluss sind. Und daher gestatte ich mir die Vorstellung, dass Seelen in einer gewissen Weise existieren und wir vielleicht alle wiedersehen werden, die vor uns gegangen sind, egal ob Tier oder Mensch. Es ist eine große Hoffnung, die ich habe, auch wenn keine Wissenschaft sie beweisen kann. Aber sie kann sie auch nicht widerlegen.

          • Man muss halt die Arbeiterkämpfernatur aktivieren und die Ärmel hochkrempeln. Schon bitter, dass hier ab April bis Ende September mindestens die Lebensqualität durch die Hitze nahezu gleich null ist. Na ja ich werd mir wohl oder übel noch eine Klimaanlage fürs Wohnzimmer holen müssen, damit die Temps von 28/29 Grad auf wenigstens 25 Grad runtergezogen werden können. Ich frage mich, wie man heute noch in Dachgeschosswohnungen leben kann. Das ist quasi Hitzeselbstmord.

          • Leon

            ich lebe auch unterm Dach und vor dem Umzug in einem Plattenbau der kaum gedämmt war. Ohne Kühlakku im Bett geht da garnichts

          • Oh Mann, das kann man auch nur, wenn man jung ist. Ich erinnere mich an düstere Jahre 1994-2004 bei mir ^^

    • Sara Bosshard

      Und wie war die Wetterlage 2015 im März? Ebenfalls ähnlich wie 2003 und jetzt?

      • Teils, teils. 2015 gabs erst eine Omegalage im Juli und im August die konkrete El Nino-Auswirkung mit Hitze aus dem Osten.
        Soweit ich mich erinnere gab es 2003 auch eine Omegalage über 8 Wochen, aber keinen El Nino.
        http://kaltwetter.com/der-sommer-2015-ein-rueckblick-des-grauens/

        • 2003 gilt im übrigen als eine der schwersten Naturkatastrophen aller Zeiten: https://de.wikipedia.org/wiki/Hitzewelle_in_Europa_2003

          • Stefan

            Ja, ein Killersommer, der auch noch bejubelt wurde:
            http://www.stern.de/panorama/supersommer-2003–michaela–heizte-deutschland-ein-3517538.html
            Hauptsache Jahrhundertwein 😛

          • Das wäre dann ungefähr so als wenn 70.000 Leute in einer Eiszeit erfrieren und wir darüber jubeln würden. Selbst als Kältefetischist käme mir so etwas nie in den Sinn.

          • Stefan

            So ist es. Zu 2003 habe ich irgendwo mal einen Kommentar gelesen, der besagte, dass ja hautsächlich alte Menschen gestorben sind und die wären ja sowieso demnächst gestorben. Unfassbar. Oder letztens der Unfall hier auf der A5, wo die Retter nicht zum Unfallort kamen, weil die Idioten keine Rettungsgasse gebildet haben. Die durften sich dann auch noch bepöblen lassen. Was ein verottetes Pack.

          • Ja das habe ich auch gelesen und vor mich hingewütet… manchmal denke ich, dass Deutschland in seiner umfassenden Dummheit die gegenwärtige Zerstörung am Ende verdient hat. Degeneriert, dumm und nicht mehr überlebensfähig. Daraus kann sich meist nur unter den schlimmsten Krisen etwas neues entwickeln, für das sich einzutreten lohnt auf gesellschaftlicher Ebene.

          • Stefan

            Vor sich hinwüten ist exakt der richtige Ausdruck. Diese degenerierte Ignoranz (ich würde nicht in allen Fällen von Dummheit sprechen) ist hanebüchen. Solchen Arschlöchern gehört auf der Stelle der Lappen abgenommen und die Karre beschlagnahmt und verschrottet. Aber i d. R. haben sie nichts weiter zu befürchten als 60 EUR und 1 Punkt. Es ist ein Witz … Solange man nur so lächerlich „bestraft“ wird sich nichts ändern.

          • Ich hatte im ADAC gelesen, dass es sogar nur 20 EUR und kein Punkt sind? Im Ausland ist man da rigoroser. 200 EUR. Das zehnfache. Ich weiß nicht mehr, ob Italien, Österreich oder Schweiz ^^

          • Stefan

            20 EUR? Wie falsch parken? Klar, so kann man es auch interpretieren … 😛 … Ich weiß es aber auch nicht genau. Aber egal, 20 oder 60 ist sowieso lächerlich.
            Ich weiß nur, dass sie in der Schweiz ziemlich drakonische Strafen gegen Raserei aussprechen. Und wenn man nicht bezahlen kann oder will, dann wird die Karre beschlagnahmt und ggf. kommt man auch ins Kittchen.
            http://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/teure-raserei-wenn-dein-auto-ploetzlich-der-schweiz-gehoert/10289008.html

          • Ich sehe die Behördengängelei in Deutschland zwar durchaus antimainstream und kritisch, aber in diesem Fall einer Gesellschaft aus immer mehr verblödeten Hohlbirnen kommt man um drakonische Strafen nicht herum.

          • Ein Vergleich: Während Merkels Facharbeiter Menschen vor U-Bahnen stoßen und Frauen die Treppe hinabtreten als neues Hobby und dabei straffrei ausgehen ( https://www.tag24.de/nachrichten/maenner-schubsen-mann-vor-zug-sbahn-fast-gestorben-tot-wieder-frei-polizei-staatsanwaltschaft-ermittelt-229186 ), stürzen sich Polizisten dann neuerdings gefahrenfrei lieber auf Frauen, die auf dem Fahrrad telefonieren. http://diepresse.com/home/panorama/5183358/Frau-in-Wien-wegen-Telefonierens-am-Rad-festgenommen
            Der Wahnsinn kennt keine Grenzen mehr….

          • Stefan

            Die Ösi-Polizisten sind noch mal ne ganz andere Hausnummer als die Deutschen. Die haben es nicht leicht, weil unsere linke 68er Justiz, ein dermaßener Luschenhaufen ist, dass es kaum noch zu ertragen ist. Wenn man einen festen Wohnsitz hat, dann kann man machen was man will, einfahren muss man jedenfalls nicht so schnell. Ach ja, eins hab ich vergessen. Deutschlands größtes Kapitalverbrechen: Erschleichen von leistungen, §265a StGB. Zu Deutsch Schwarzfahren …

          • Ich hab da von österreichischen Freunden was anderes gehört ^^ Allerdings ist das regional sehr unterschiedlich.
            Für mich als Hinzugezogener war es ein Schock festzustellen, dass alle Hessen nahezu dauernd auf der Strasse herumrennen. In Münster wirst du von mehreren Kolonnen Polizisten angehalten, wenn eines deiner 2 Lichter am Fahrrad nicht brennt ^^ (dort ist aber auch eine Polizeischule). lol

          • Stefan

            Wenn Du Österreicher bist, ist es in der Tat etwas anderes, als als Deutscher. ^^ Ich hatte mich mal mit zwei österreichen Zöllnern bei der Einreise aus Slowenien angelegt. Die haben sich da aufgeführt als ob wir die Jugomafia wären. OK, mein Kumpel ist Kroate und sieht auch so aus und wir hatten beide kroatische Fußballtrikots an … ^^ Allerdings hatten wir auch schon üble Erfahrungen mit deutschen Zöllnern. Bei der Einreise aus der Schweiz haben diese badensichen Schwachmaten den gleichen kroatischen Kumpel behandelt wie irgendso einen Asi-Kanacken. Die haben mit dem sogar Kanaksprak gesprochen obwohl der perfektes Hochdeutsch spricht, im gegensatz zu diesen Dorfzöllnern … ^^ Naja, es ist wie überall. Man hat es mit Menschen zu tun und mache davon sind halt ein bißchen blöd. Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht, dass man bei einer Polizeikontrolle einfach höflich sein muss. Die machen auch nur ihren Job. Und die werden oft genug von irgendwelchen Deppen genau deswegen bepöbelt.

          • Ja das Arschlochtum ist international ^^
            Ich hatte letztens einen waschechten jungen Hessen als Handwerker hier im Haus. Der hat mir Sachen (auf hessisch) erzählt, was hab ich gelacht. Er sieht ein wenig türkisch mit schwarzen Haaren aus. Da labert ihn am Hafen ein Türke auf Türkisch, als er gerade Mittag isst. Er: „Keine Ahnung was du da redest, aber klingt gut“. Der Türke (akzentüberladen) „Red in deiner Mutterschprache, klar, Alter?“. – „Ich erzähl dir gleich was in meiner deutschen Muttersprache!“ – „Du Türke! Du sprechen in Muttersprache!“ – „Wie wärs mit „Verpiss dich?“. Bis der Türke gerafft hatte, dass er den Sohn vom hiesigen Chef vor sich hatte, und der Vater dann von der Chefetage per Fenster runterbrüllte, hat es etwas gedauert.
            Oder wie er zum xten Mal von der Polizei angehalten und angeblökt wurde samt MP im Anschlag. „Was haben Sie im Kofferraum?“ – „Ok, ich habe Hanf da drin.“ – „Waaaas? Aufmachen!“ – Kofferraum von einer tiefergelegten Sportkarre geht knarrend auf. „Wo haben Sie denn da Hanf?“ – „Sind 2 Rollen, wirklich“ – „Rollen???“ – „Ja, das ist die neue Mode. Ich zeigs Ihnen“ (will den Handwerkerkoffer aufmachen). – „Finger weg vom Koffer! Ich mache den auf“ – Polizist behandelt den Koffer wie Sprengstoffmaterial und klappt ihn auf. „Wo ist hier Hanf, Mann?“ – Er zieht 2 Rollen raus mit Abdichtungsmaterial für Sanitärrohre und zeigt sie dem Polizisten. „Da. 2 Rollen Hanf“. Das war dann der Punkt, wo die anderen Polizisten lauthals in Lachen ausbrachen. Solche Storys passieren nur bei den Hessen mit der frechen Schnauze lol

          • Stefan

            Muahahaha, wie geil! ja, sowas gibt’s nur hier. ^^
            Ich hatte vor ca. 20 Jahren mal das Vergnügen mit zwei Usinger Polizisten. Folgendes war passiert: Ich war nachts auf dem Heimweg durch den Taunus mit einem Mietauto. Am Merzhäuser Weiher bin ich auf den Parkplatz gefahren, weil ich mal musste. Als ich zum Auto zurückkam, war dieses zugesperrt, obwohl ich der felsenfesten Überzeugung war, den Schlüssel stecken gelassen zu haben. Tja, da steht man nun um halb 2 in der Nacht. Zum Glück war auf dem Parkplatz so eine Notrufsäule. Ich hatte zwar einen vom ADAC verlangt, der die Karre knacken kann aber ein paar Minuten später kam ein Polizeiauto. Ich hab denen die Situation erklärt, der eine Polizist leuchte mit der Taschenlampe ins Auto, kein Schlüssel drin. Also haben wir den Parkplatz abgesucht, nix. Denen kam das alles seltsam vor, zumal das Mietauto Rostocker Kennzeichen hatte. Durchaus nachvollziehbar. lol Es entwickelte sich folgender Dialog:
            „Wo habbe sie denn des Audo her? Des is ja en naachelneue A4.“
            „Ist ein Mietwagen“
            „Aja, un habbe se aach en Miedvertraach?“
            „ja, ist aber im Auto“
            „Un wo habbe sie ihre Bapiern?“
            „Auch im Auto“
            „Ei, da kann ja jeder herkomme und des saache, woher solle mir wisse, dass sie den Waache net geklaut habbe? Der hat ja HRO aufm Nummernschild!“
            „Ja klar, ich klau in Rostock einen A4, fahre nachts um halb 2 auf einen Parkplatz im Taunus, schmeisse den Autoschlüssel weg und hole dann die Polizei???“
            OK, die Krönung des Ganzen war, dass der andere Polizist in der Zwischenzeit den lokalen Dorfautomechniker aus dem Bett telefoniert hatte, der auch ein paar Minuten später ankam. Der hat dann fachmännisch die Türdichtung etwas herausgebogen, mit der Lampe reingeleuchtet und gemeint: „Ei, der is zu, den krieje mer jetzt aach net mehr uff.“
            Das war der Moment, im dem ich die versteckte Kamera gesucht habe. ^^
            „Na, dann komme se mal mit uff die Wache“
            Im Polizeiauto auf dem Weg nach Usingen habe ich dann gemerkt, dass igend etwas in der Jacke steckt. Der Autoschlüssel. Die Innentache hatte ein Loch und der scheiß Schlüssel ist nach unten ins Jackenfutter gerutscht.
            „Besser so als Brotokoll schreibe“ meinte der Polizist beim Wenden des Wagens. Am Parkplatz angekommen, Auto aufgesperrt und den beiden die ganzen Papiere in die Hand gedrückt. Die Überprüfung dauerte dann auch etwas länger als üblich. Als der Polizist mir den ganzen Kram wiedergegeben hat meinte er: „Also isch geb ihne jetzt die Bapiern. Führerschein, Fahrzeuchschein, Personalausweis und de Mietvertraach. Gucke se nach, ob des alles rischdisch is, net dass hinnerher widder was weg ist und mir warns. Habbe sie noch de Audoschlüssel? Scheene Abend noch“
            Seitdem muss ich immer an diese Story denken, wenn ich an besagtem Parkplatz vor beifahre. *g*

          • hahaha hessisch endgeil lol Hach ja ich liebe die Hessen. Trotz des Klimas ^^

          • Stefan

            Ja, das elende Klima ist hier wirklich der einzige Nachteil.

          • Na ja ist nur gerecht, sonst wär’s ja Konkurrenz zum Paradies. Das kann Gott unmöglich zulasse ^^

          • Stefan

            Stimmd aach widder. ^^

          • hehehe. Normalerweise müsst man darauf anstosse ^^

          • Stefan

            OK, dann ein virtuelles Prost! ^^ Lass dirs schmecke.

          • Ich hab nur Wasser hier, aber: Prost! Hm mir ist keine hessische Variante von Prost bekannt. Da musst du aber als Fachmann weiterhelfen. Weggeschlabberd! vielleicht? ^^

          • Wechgeschlabberd! wäre wohl korrekter.

          • Stefan

            … oder „Fortgesoffe“ Aber Prost passt schon. Was anderes kenne ich auch nicht. „Hopp hopp hopp, Schobbe in de Kopp!“ vielleicht noch. ^^

          • hahaha sehr schön, ja das bassd ^^
            Ich kannte mal einen Hessen, als ich eine Freundin aus der Wetterau hatte (ja ja üble Gegend *g*). Der nutzte als Trinkspruch immer „Die Jungfraa un die Lewwerworscht bleiwe ewisch unerforscht.“

          • Stefan

            Jesses, die Wetterau mit de Runkelroiberoppmaschin. Die haben dort eine etwas seltsame Aussprache, man versteht es, dennoch nervt es. Die sind halt … naja, irgendwie immer laut. lol

          • aha, solche feinen Details entgehen mir als Zugereister ^^ Damals hat man mir zwinkernd zu verstehen gegeben: „Des heisst hier ned Freundin, das heisst Zuggerschneggsche“ lol
            Aber ich will jetzt nicht noch vom Vogelsberg anfangen …

          • Stefan

            Ok, dann man Wetterauer Hardcore. Aber Vorsicht: Ist eigentlich nur im volltrunkenen, vorkomatösen Zustand zu ertragen. ^^
            https://youtu.be/GjcRJIU2q4Y

          • Oh mein Gott, da musst du aber eher vollkomatös sein, ähnlich wie an dem Tag, wo ich bei der Betriebsfeier in Frankfurt zum ersten Mal in meinem Leben Äppelwoi „probiert“ habe. Man hatte mir versichert, da sei kaum Alkohol drin, wäre wie Apfelsaft und ein hessisches Nahrungsmittel. Tja….

          • Stefan

            Lokale Folklore halt, da muss man von Zeit zu Zeit durch. 😉 Ich hatte mal 2 solche Komiker in einem Zugabteil, die haben so gebabbelt, wie der Typ in dem Lied singt. Nach 5 Minuten musste ich da raus … Hehe, Äppelwoi ist schon sehr speziell. Ich mag das Zeug nicht. Wenn man zuviel davon säuft, hat das … sagen wir es mal so: u. U. durchschlagende Wirkung. lol

          • *g* ich genieße das hessische Gebabbel. Wenn man Ruhrpottdeutsch in Zügen in NRW gehört hat und Schweigen in friesischen Zügen, dann ist Hessisch wie eine Comedysendung. Wobei ich meine, herauszuhören, dass das Frankfurter Hessisch weicher, runder klingt als das in der Wetterau.
            Ja das mit dem Äppelwoi hatten wir schon mal. Ich mags ja ^^ Die durchschlagende Wirkung, na gut, das stimmt. Aber wann trinke ich schon mal Alkohol lol

          • Stefan

            Richtig. Das Frankfurter Hessisch klingt anders als das Wetterauerisch. Das ist von der Aussprache her derber und lauter. Klar, das ist Land und Frankfurt ist Stadt. Früher konnte man hier raushören, aus welchem Dorf die Leute waren. Das Gebabbel klang von Dorf zu Dorf in Nuancen anders. Aber das gibt es zumindest hier in den „zivilisierten“ Gegenden nicht mehr. Die richtigen Dorferer werden halt immer weniger. Im Büro haben wir noch so ein Original. Die ist aus der Buchhaltung und kann net anders babbele. Ich hör immerzu das Wort „Reschnung“ mit sch. Ich hab bald schon eine Reschnungsphobie. ^^

          • Ich weiß nicht, ein Teil von mir würde dann verzückt schauen und denken „Irgendwie isses hier doch netter als im Pott“ ^^ Aber vielleicht muss man auch ein Außenstehender mit anderem sozialem Background sein um das so sehen zu können 😉 Ludwig Fels, ein „Unding der Liebe“ sag ich nur – die Atmosphäre und Sprache war meine Kindheit, vielleicht verstehst du meine hessischen Verzückungsmomente dann besser. ^^

          • Stefan

            Ja, auf jeden Fall. Ich finde es immer gut, wenn Leute Dialekt sprechen, das zeugt von Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit. das mag ich sehr. Klar, ich kann richtiges Hochdeutsch sprechen, dennoch mag ich meinen hessischen Klang in der Sprache, den ich auch nicht verstecken mag.

          • So soll’s sein. Ich hab immer gute Laune, wenn jemand hessisch babbelt und man’s heraushört. Da vergisst man für einen Moment sogar die 37 Grad im Sommer ^^

          • Stefan

            Wir hatten vor langer Zeit in meiner Straße eine wirklich geile Kneipe. Dort war jeden Abend das Dorf-Dreigestirn anzutreffen, der Dunkel Franz, der schwarze Walfried und der blaue Klaus. Wenn die richtig losgelegt haben, war eine Stimmung in der Bude, unbeschreiblich. Ich hab weder davor noch danach jemals wieder so gute Standup-Comedy gehört. Was die für Dinger gebracht haben. Tja, die Kneipe ist seit gut 20 Jahren abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt worden. An den letzten Abend erinner ich mich noch gut. da kostete das Bier nur 1 Mark und die Party ging über den Hof bis auf die Straße raus. Heim ging es dann immer an den Häuserwänden entlang. Geschichte und auch das Dreigestrin liegt zu 2/3 schon auf dem Friedhof. Als die Kneipe dann zu und bereits ausgeweidet war, da war ich mit einem Kumpel noch mal drin. Ich hab echt das ein oder andere Tränchen verdrücken müssen. Ein paar Tage später hat der Bagger ein Stück Kultur weggerissen.

          • Ja das kenne ich auch. Man verbindet auf emotionaler Ebene positive Erlebnisse, die sich eingebrannt haben, Gespräche, Menschen. Bis wir die Telepathie nicht entwickeln ist das unsere Art, Dinge zu teilen, die man nicht anders mitteilen kann als sie zu erleben.
            Und wenn die Orte, die durchtränkt sind mit dieser Form der Liebe, dann aus der Gegenwart gerissen werden, zerreisst es die Vergangenheit und das Herz. Vielleicht ist das aber auch wichtig, weil es uns definiert. Mehr, als wenn eine unveränderte heile Welt ewig bestehen bliebe, sodass man die schöne Traurigkeit niemals spüren würde und sich nicht mit dieser Endgültigkeit des Schmerzes erinnern würde. Schmerz dieser Art ist eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit, aber auch in zeitlose Gefühle und wie wir Lebenssinn definieren.

          • Stefan

            Ja, dem kann ich nur zu 100% beipflichten. Das was da ist, ist selbstverständlich, richtig zu schätzen lernt man es erst, wenn es nicht mehr da ist. Aber dann hat man es im Herzen fest verschlossen. Ich bin ja aus meinem Kaff nie weg gekommen. Und manchmal spaziere ich durch die Straßen, die die gleichen sind wie in der Kindheit aber doch ganz anders. Da war der Friseur, da die Sparkasse, die Post, der Lebensmittellalden, wo wir als Kinder immer die 10 pf Wassereistüten gekauft haben. Einerseits lebt die Kindheit auf eine spezielle Art nochmal auf, auf der anderen Seite ist man traurig, weil es so viele Dinge einfach nicht mehr gibt.

          • Melancholia, die schöne Traurigkeit … 🙂 Nur wer eine tote Seele hat, versteht das nicht. Oder wer zu jung ist vielleicht 😉
            Ich widme mich jetzt mal meinem Schönheitsschlaf und wünsche mir heute mal schottische Moorlandschaften zum Einschlafen und morpheuschen Erkunden. Manchmal funktionierts. Wenn ich Pech habe, begegne ich einer Gruppe mosernder Karibiksofeten 😛
            Gute Nacht.

          • Stefan

            Ebenfalls eine gute Nacht und schöne Traume. 🙂

          • Stefan

            Ich mag diese Gängelei und Verbieterei auch nicht. Aber offensichtlich sind immer mehr von diesen Idioten nicht in der Lage, sich verantwortungsvoll zu verhalten. Gerade Rücksichtnahme auf andere wird immer weniger. Hallo hier komme ich und die anderen können mich mal. Das nimmt immer mehr zu, egal wo. Und gerade auf der Straße, da kann man noch zeigen, wer den längeren Schw … äh den größeren Karren hat. Ich war lange Zeit nicht für ein generelles Tempolimit. Mittlerweile sehe ich das anders, auch wenn ich selbst ab und zu gerne mal zügig unterwegs bin. Aber mit Hirn und Verantwortung. Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Dann tucker ich auch mit 120 über die Autobahn, und es fällt mir auch kein Zacken aus der Krone. Immer mehr Idioten machen das aber nicht, da wird ohne Rücksicht auf Verluste losgebrettert, dass es der Sau graust.

          • Ich hab das mal in Holland mit 120 km/h ausgetestet und hab vorher geflucht. Ja ja die Goudafahrer, die dürfen ja auch nicht schneller, sonst schmilzt der Käse in den Reifen ^^ Aber dann muss ich sagen: Ich bin nie entspannter und staufreier in den Urlaub gefahren. Daumen Hoch für die Holländer!

          • Stefan

            Naja, die Holländer fahren mir zu oft in der Mitte. 😉 Ist aber mit den Dänen von Hamburg in Richtung Flensburg das gleiche. Ich hab gelernt, dass gerade lange Strecken wesentlich entspannter sind, wenn man eher etwas langsamer macht. Hab ich letztens wieder festgestellt, als ich nach Rendsburg gefahren bin. So 120-140 ist gut, wenn es mal frei war bis zu 160. Schneller ist mir auf die Dauer eh zu anstrengend.
            Ist in D aber offensichtlich um umzusetzen. Im Zweifelsfalle rennen die Autobosse zur Merkel und jammern was von Arbeitsplätzen und das Thema ist vom Tisch.

          • Leon

            Stern you are Fake News! 😀

          • Da hast du vollkommen recht ! 70.000 Tote werden durch Kältewellen in der Regel nicht erreicht….
            Diesen Fakt Sofeten zu erläutern bringt leider gar nichts. Da stößt man auf eine undurchdringliche Mauer aus Ignoranz.

        • Leon

          richtig! Und wie es aussieht, erwartet uns doch auch jetzt eine art omega Lage oder?

      • Leon

        jap wie Michael schon geschrieben hat, war auch teilweise sehr ähnlich und wird nun in den nächsten Tagen fast identisch

  • Stefan

    Hm, wenn ich mir heute früh den Wetterbericht anschaue, sieht es nicht mehr ganz so übel aus, wie noch gestern oder vorgestern. Die erste Hitzewelle ist wohl wieder etwas zurückgerechnet worden.

    • Andreas

      Genau den gleichen Gedanken hatte ich eben auch, als ich den 0z betrachtete.

    • Ich beobachte das ganze mit Argusaugen. Nicht ohne Grund habe ich die Hochdrucklage im neuen Artikel mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% im April und Mai beziffert. Mal sehen, was die meteorologische Kurzfrist noch so reißen kann, um uns den Hintern zu retten ^^

      • Also die Ensembles sprechen wohl eine eindeutige Sprache.
        Und was mit der vermeindlichen Normalisierung passiert, wissen wir ja mittlerweile ( siehe letzten Märzwinter )
        Dr. Cohen und Wetterleuchte scheinen mit der aktuellen Lage wohl auch echt Probleme zu haben. Eine Kaltphase Ende März dürfte wohl nun ausgeschlossen werden.
        https://uploads.disquscdn.com/images/b335de93e4ec19520df3a336d40752434ada7daee56a7ec32425e1f4052eaec1.png
        (c) wetterzentrale.de

        • Jup eindeutig.

          • Oder um es mal anders auszudrücken: Man unterschätze niemals die kombinierte Wirkung aus treibhausgasgekühlter Stratosphäre und QBO-West.

        • Oooops. Das ist ja noch vom 20.
          Sehr merkwürdig – denn die rote Markierung um das 6Z Symbol lässt ja eigentlich darauf schließen, dass die Ensembles vom heutigen 6Z sind…
          Die heutigen 6Z Ensembles sind leider nur in anderer Darstellung abrufbar. Da der Wärmebuckel im Vergleich zu all den vorherigen Läufen sowie im Vergleich zum ECMWF Modell arg klein geraten ist, sehe ich den Lauf mal als Ausreißer an.

          • Es geht derzeit noch um Nuancen. Wenige Kilometer Unterschied bei den flankierenden Tiefdruckgebieten entscheiden darüber, ob es Hitze oder Frühling wird… das ist momentan kaum vorherzusagen. Beim Bild unten von GFS sieht man, dass das westliche Tief aus der „Klammer“ Südwest bringen würde, aber das östlich gelegene Tief plötzlich günstig liegt und kühlere Temps heranführt. Das alles ändert sich mit jedem Lauf teilweise radikal. Frühling eben. Das Hoch bei den britischen Inseln und Skandinavien macht mir aber nach wie vor große Sorge.
            https://uploads.disquscdn.com/images/50d5fbfb76d2c35adcf84f4e0a387124ed42677b93bea6cf624dedd5ca465539.png
            (c) http://www.wetterzentrale.de

          • Leon

            mittlerweile scheint sich die Omega sch**** zu bestätigen. Meine güte

          • so richtig klassisch Omega ist das nicht. Die Frage ist für mich, was sich aus der Lage entwickelt. Man sieht mittlerweile übrigens auch global wie die Hitze von El Nino mal wieder Bunsenbrennereffekte hervorruft. Wir sind schon wieder mitten im El Nino-Status… die Anomalie beim EP El Nino liegt mittlerweile bereits über +2 Grad K.

          • Leon

            hab in deinem Artikel gelesen das das erstmal noch ein Küsten El Nino ist, aber das der sich mittlerweile wieder so rasend schnell bemerkbar macht ist wirklich erschreckend.

            Ich bin mittlerweile auch eher der Meinung das man die El Ninos von heutzutage in „Durch Klimawandel verstärkten El Nino“ umtaufen sollte, damit die Medien und Klimawandel Skeptiker nicht wieder Ausflüchte suchen indem sie nur die Meeresströmung als Grund nehmen

  • Leon

    Ei Ei Ei was seh ich da, regen gibts erst wieder im nächsten Jahr…
    Ne jetzt mal im ernst, was uns die Modelle da auftischen wollen ist zwar nicht auf dem Brüll Hitze Niveau wie befürchtet, aber trocken wie sonst was.

    https://uploads.disquscdn.com/images/eb2cc183330546bee27e2351a3d1977b41f43bc9b343bec2603ac139a8a77ca8.png

    (c)wetterzentrale.de

    • Bei dem fetten Hoch mit flankierenden Tiefs ist das auch nur logisch.

      • Leon

        das ist aber auch wieder ein Mörder teil

        • im 06z positioniert sich die Geschichte für uns wieder günstiger mit Luftmassengrenze West/Ost und kühleren Temps von Norden. Ich sags ja: Es entscheiden wenige km über Himmel oder Hölle …
          https://uploads.disquscdn.com/images/286fbd797ee10b843b1f53723f0c130498182941f03b2d72a8ef48d3bc72f609.png
          (c) http://www.wetterzentrale.de

          • Stefan

            Wollen wir Wetten darauf abschließend, wie das ganze am Ende ausgehen wird? 😉

          • Die Quote lohnt sich nicht. 1:1,01 ^^

          • Stefan

            hehe, das meine ich auch .^^

          • Stefan

            Fast so wie die Quote auf einen Auswärtsssieg von Deutschland am Sonntag gegen Aserbaidschan (keine Ahnung wie man das schreibt): 1,08

          • Asibatschkapp auf hessisch? ^^ Also da wette ich nicht drauf lol Mit Tipps bin ich von 50 EUR Investition mittlerweile auf 206 EUR gekommen. Mal sehen wo dieses Experiment hinführt… Wenn ich 10 Milliarden anhäufe mit exponentieller Steigerung, dann könnte ich eine Firma gründen, die das CO2 aus der Atmosphäre zieht und Sonnenreflektionsspiegel im All positioniert ^^

          • Stefan

            Asibatschkapp. Hahaha, der is gut. ^^ Wenn also Asibatschkapp gewinnen würde, dann läge die Quote bei 35… ^^ Die Idee mit der Firma ist gut, alleine ich befürchte mit 10 Milliarden wird man da nicht weit kommen. Da ist ja alleine der Berliner Flughafen teurer und der funktioniert noch nicht einmal 😛

          • Selbst wenn ich mich anstrengen und mich selbst belügen würde, könnte ich gar nicht so inkompetent und dämlich wie die Politiker rund um den BER sein. Gib mir 10 Mrd. und ich rette die Erde. Brauche dann nur Personenschutz vor den Sofeten, die unbedingt die Erde und normale Menschen vernichten wollen. Ein Problem hätte ich nur damit, dass mich dann die Ökolinken hochjubeln ^^

          • Stefan

            Politiker können keinen Flughafen bauen, die können eigenlich gar nix. (von den Managementqualitäten z. B. eines Helmut Schmid mal abgesehen, der bei der Hamburger Flut sehr zielorientiert das Problem in den Griff bekommen hat und sich einen Dreck um Vorschriften scherte, ein Macher eben). Schuld an solchen Miseren ist zum einen das System, dass man solche Projekte zum Einen grundsätzlich in der Planung klein rechnet, damit der Michel nicht gleicht losplärrt, zum Anderen ein komplettes Versagen des Managements. Ich kann mir gut vortsellen, wie das gelaufen ist. Viele wichtige Menschen, deren Kompetenzen sich hautsächlich aufs Labern beschränken. Dann wuselt jeder herum, keiner redet mit dem anderen und dann kommt so ein Murks dabei rum. Glaub mir, ich weiß wie das läuft, erlebe sowas hier beinahe täglich … 😉

          • Gut und treffend zusammengefasst. Ich hab in meiner Beamtenzeit auch genug Kommunalpolitiker kennengelernt. Und Ihr „Denken“ (ohne Einsatz des Gehirns) und ihr „Handeln“…

          • Stefan

            Kommunalpolitik ist am Schlimmsten. Mehr Kumpanei, Vetternwirtschat und sonstige Kungeleien wirst du nirgend wo anders finden. Auch mit denen habe ich schon die ein oder andere Erfahrung gemacht, Es gilt, je weniger man damit zu hat, desto besser ist es. Ich kann absolut nachvollziehen, dass du den Beamtenjob geschmissen hast. Das ist doch nicht auszuhalten, entweder man stumpft ab oder man zieht mit der Spitzhacke durchs Landratsamt, Rathaus o. ä. Ich war vor langer, langer zeit mal in der Richtung engangiert und habe sehr schnell gerlernt, wuie der hase läuft. Entweder man kungelt mit oder hat die Wahl zwischen Knast oder Klapse. 😉

          • Genau so sieht es aus. Die wenigen, die mit Idealismus, Motivation und dem Willen, etwas zu bewegen, dort hineingeraten, werden effektiv ausgebremst. Der einzige Punkt, wo Kommunalmenschen effektiv sein können ^^

          • Oh ja, reden können sie wirklich gut ! Kaum jemand kann so lange heißen Brei um ( fast ) nichts machen. Bin immer wieder beeindruckt von der gähnenden Länge derer Reden. *g*

          • Es gab auch mal andere Zeiten vor der Sprachmanipulation, die gewollt ist, damit das Volk sich nicht mit dem Parlament und Politik beschäftigt…. in Zeiten von Wehner, Brandt, Schmidt konnte man sich mit Hochgenuss Bundestagsdebatten anhören. Rhetorischer Feinschliff, Wut und Ärger. In unserer George-Orwell-Zeit wird alles für die politische Gehirnwäsche manipuliert. Bild, Wort… die digitale Versklavung hat längst begonnen, unbeachtet, grenzenlos unter dem Motto „es dient der Sicherheit“… Maasche Wahrheitsministerien, die vorschreiben was wir zu sagen und zu denken haben. Es wird allmählich unheimlich…
            https://fbdownloader.info/videos/1287999561290467

          • Stefan

            Also diesem Müller traue ich nicht über den Weg. Der behauptet einerseits zwar viel Richtiges, was aber meist bekannt ist und nicht auf seinem Mist gewachsen ist, andererseits labert er auch Schwachsinn und befeuert selbst jede Menge Verschwörungstheorien. Und er macht imemr recht utopische und Realitätsfremde Vorschläge, wie das system zu verbessern ist. Und alles immer irgendwie mit der Aufforderung zwischen den Zeilen: Kauft meine Bücher. Außerdem finde ich es immer ein wenig suspekt, wenn jemand alles und jeden im System kritisiert andererseits von dem System aber reichlich profitiert.

            Nun, selbstverständlich hat die digitale Versklavung begonnen. Und Warum? Ganz einfach, weil es die technischen Möglichkeiten gibt. War es je anders? Im 1. Weltkrieg hat man ein millionenfachen, mörderischen Schlachten im Feld umd eigentlich nichts produziert, weil man die technischen Möglichkeiten hatte. Göbbels nutze die damals technische Neuerung Radio perfekt für die Propaganda und der Mielke bekäme feuchte Augen, wenn wenn er in seiner DDR diese technischen Möglichkeiten der Überwachung gehabt hätte. Und trotzdem machen alle mit, freiwillig und mit einer teils dummnativen Blödheit, so wie die Sofeten standig irgendwelche Hitzeexzesse bejubeln. So ist der Mensch nunmal. Da braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben. Meine Meinung. ^^

          • Tja, der Müller hat zwar Utopien im Kopf, aber er ist eben auch kein „Realpolitiker“. Mit der Kritik hat er vollkommen recht. Dass er ein Kapitalist ist, verneint er ja auch nicht. Das wäre zwar nicht meine Konsequenz, aber so trifft man sich im Kritikkonsens von Gesellschaft und Regierung. Der Feind meines Feindes ist mein Freund ^^

          • Stefan

            Ja, ich finde ja auch, dass er viele Dinge zu recht kritisiert. Andererseits behauptet er aber Sachen, die nicht bewiesen sind und man kann den Eindruck gewinnen, er – überspitzt gesagt – behauptet irgendwas, um es dann kritisieren zu können und ein Buch darüber zu schreiben. ^^ Schwierig, so etwas ist immer ein Tanz auf der Rasierklinge.

          • Ja die Wahrheiten sind nicht mehr so einfach zu finden. Man weiß nur, wo sie nicht zu finden sind. Bei Merkel, Schulz und Göring-Eckhardt und Konsorten. Typisches Zeichen einer destabilisierten, in sich verlogenen Gesellschaft. Passt analog zu historischen Quellen, z. B. das Alte Rom vor dem Übergang ins Frühmittelalter. Europa und Deutschland wird hinweggefegt werden. Mal sehen wie. Und was danach kommt.

          • Stefan

            Danach kommen die Chinesen. Gut, was heißt danach. Die sind ja jetzt schon auf einer wahnwitzigen Einkausftour gerade in Deutschland und kaufen Know-How weg. Und wenn sie es dann genauso gut können, dann produzieren sie mit ihren Möglichkeiten viel billiger und der Ofen ist hier aus. Und unsere dummen Manager und Politiker? Unterstützen das auch noch und bejubeln es. Die Chinesen sind da viel schlauer. Wer dort investieren will, kann es nur im Rahmen von Joint Ventures. Die Chinesen behalten immer den Finger auf dem Deckel. Und unsere Wirtschaftsidioten? Liefern Ihnen die Blaupausen von u. a. Schlüsseltechnologien …

          • Tja die Welt ist im Wandel. Aber es werden einige ganz jäh aufwachen, wenn unser globales System radikal zusammenbricht. Egal ob Krieg, Klimakatastrophe oder Naturereignis. Dann zählen solche Dinge plötzlich gar nichts mehr, wenn es keine Wirtschaft, keine Pfeiler der Gesellschaft mehr gibt. Noch geht alles relativ verhalten. Die Schere Arm/reich klafft zwar sperrangelweit, die Mächtigen manipulieren nach Lust und Laune, die Wirtschaft lacht sich scheckig, was sie sich alles erlauben kann, die Militärs spielen wie immer mit neuen Waffen und dazwischen ein barbarischer Islam, der alte biblische Israel/arabische Welt-Konflikt und noch ein paar andere Verrückte wie der dicke Kim. Ich habe kein gutes Gefühl, aber es kann auch sein, dass sich alles auf eine heute unsehbare Weise wieder fügen wird.

          • Stefan

            Ja, es ist alles in allem recht gruselig. Spannend wäre ja mal zu sehen, wie unsere heutige Gesellschaft auf Notzeiten reagiert. Die kennt ja kaum jemand noch. Die Kriegsgeneration stirbt so langsam aus. Ich kenne noch die Erzählungen von Großeltern und Eltern. Meine Mutter ist 85, ok die haben im Sudetenland zunächst nicht viel vom Krieg mitbekommen, später aber mehr als genug. Aber sie durften das Desaster im Anschluß ausbaden mit 5 Jahren mehr oder weniger Zwangsarbeit in der Tschechei. Wie auch immer, ich habe vor etlichen Jahren mal ein sehr spannendes Kriegstagebuch einer Emdener Geschäftsfrau im Internet gefunden. Dort sind die Dinge sehr nüchtern aber eben aus dem Augenblick heraus ziemlich ungefiltert dargestellt. Eine spannende und faszinierende Lektüre. Wie die Leute damals den Alltag irgendwie meisterten, trotz beinahe täglicher Alarme. Da bekommt man vielleicht ansatzweise ein Gefühl dafür, wie so etwas ist und wie es vielleicht sein könnte. Aber das kann sich in unserer bunten, einlullenden Welt, in der man schon eine mittlere Krise bekommt, wenn z. B. das Auto kaputt ist, keiner mehr auch nur anstazweise vorstellen.
            http://www.bunkermuseum.de/pdf/tagebuecher_emden/kriegstageb_maria_barghoorn_1942.pdf

          • Was meine Mutter noch vom Krieg und danach berichten kann und was sie am eigenen Leib durch amerikanische Soldaten erlebt hat, sprengt die Vorstellungen und alles Ertragbare sowohl für mich wie auch für andere, daher belasse ich es beim Schweigen und einem Hinweis, dass der Sieger die Geschichte schreibt und wir heute verblendet sind, was so manche Dinge angeht.
            Mein Vater, inzwischen verstorben, hat mir berichtet, wie englische Jagdflieger in Ostfriesland gezielt Jagd auf schwangere Frauen gemacht haben und jeder wusste, dass er auch nachts kein Licht auf dem Feld anschalten darf. Nichts rechtfertigt Mord und Vergewaltigung an Zivilisten! Auch nicht der Kampf gegen ein Massenmordregime.
            Ich bete, dass solche Zeiten nicht mehr wiederkommen, aber derzeit sehe ich auf lange Sicht die Entwicklungen mit großer Sorge. Wir sind weder mental noch gesellschaftlich darauf vorbereitet, von der irrwitzigen Schwachmatenregierung ganz abgesehen.

          • Stefan

            Jaja, die Mär von den „guten“ Amis. Ein Bekannter meines Vaters, jahrgang 1926 hat eines der berüchtigten Rheinwiesenlager am eigenen Leib erfahren. In jedem Krieg verschwinden die Grenzen zwischen „Gut“ und „Böse“ und irgendwann ist es nur noch ein Blutrausch, eine Orgie aus Töten. Scheißegal, wer oder was da gerade daherkommt, es wird alles niedergemetzelt. Egal ob im 30 jährigen Krieg im 1 Wk, 2 Wk, in Korea, Vietnam oder Jugoslawien. Was mir da kroatische Freunde erzählt haben, sprengt jeden Rahmen. Dazu war ich relativ kurz nach dem Krieg in Kroatien, Nun ja … Ein prägendes Erlebnis. So sieht das also live und in echt aus, wenn man durch eine total zusammengeschossene und halb niedergebrannte Stadt fährt. Aus unserer Sicht völlig surreal. Fürchterlich. Und trotzdem wird immer weiter gezündelt.

          • Beängstigend. Das muss ein Horrorerlebnis gewesen sein. Und der Umstand, dass auf dem Balkan innerhalb weniger Tage und Wochen das vermeintlich sichere Netz der Zivilisation wegbrannte (ebenso wie vor dem 1. Weltkrieg) zeigt, wie nahe der Zusammenbruch einer Gesellschaft sein kann – während alle sich sicher fühlen und sich ihren banalen Idiotien zuwenden. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit. Und wir missachten ihn gerade wo und wie wir nur können …

          • Stefan

            Nun ja, es war ja nicht so, dass das ganze Land verwüstet war. Man ist über Land gefahren ist, kilometerlang „heile Welt“, da war nichts, Balkanromantik sozusagen und ab dem nächsten Dorf die totale Verwüstung. Ein paar Kilometer weiter dann wieder als wäre nie etwas gewesen. Naja und dann war da noch Vukovar. Das war allerdings kaum zu ertragen. Völlig surreal und extrem bedrückend und beängstigend. Es ist etwas komplett anderes, so etwas live zu sehen als irgendwelche Bilder im TV, gerade für Wohlstandskinder aus Deutschland. Aber auch eine Erfahrung, die ich im Nachhinein nicht mehr missen möchte, weil es einfach euröpäische Realität war, vor unserer Haustür sozusagen und es meinen pesönlichen Horizont erweitert hat, einfach mal zu kapieren, wie schnell so etwas gehen kann. man wird dadurch demütiger.

          • Das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Ein einschneidendes Erlebnis, das den Blick klärt für die Gefahren. Ich habe sie über den typisch intellektuellen Elfenbeinturm gelernt, weil ich Augenzeugenquellen aus 400 Jahren als Historiker nicht als vergangen sehe, sondern als würden sie jetzt stattfinden. Mir ist im Grunde wochenlang der Kiefer heruntergeklappt beim Studium von Quellen und historischen Ereignissen, als wäre man live dabei und ich habe in den Schlund des Wahnsinns der Menschheit geblickt, wie es sich normale Menschen nicht vorstellen können. Dass ich die Muster heute wiedererkenne in unserer Zeit macht es für mich nicht beruhigender. Man sagt sich dauernd „Wird schon werden“, aber der Verstand sieht den Abgrund und befürchtet etwas ganz anderes.

          • Stefan

            So ist es. Aber wenn uns demnächst die Methanblase hochgeht, wie weiter oben diskutiert, dann muss man wirklich bald eine Flasche Schnaps und eine große Packung Schlaftabletten deponieren, damit man das Elend beizeiten selbst beenden kann. :-PP

          • Ich würde mir niemals das Leben nehmen. Aber ja das ist auch so ein Fall wie ich ihn oben beschrieben habe: Man liest die Nachrichten, sieht die Daten, vergleicht es mit dem Wissen im Kopf mit dutzenden Theorien und extrapoliert die Auswirkung und weiß genau: Nahezu keiner wird dir glauben, wenn du sagst, dass die Erde nicht bis 2100 2 Grad wärmer als 1960-1990 sein wird. Sondern nun kann es sein, dass es innerhalb von nur 10 Jahren 6-8 Grad werden und das Ende. Ich glaubs selbst nicht. Das wäre das gleiche als wenn Außerirdische in Berlin landen und Merkel Dildos verkaufen wollen. 😛
            Vielleicht wird die Methanfreisetzung noch irgendwie verlangsamt. Oder das Methan irgendwie abgebaut. Bevor die Werte in der freien Atmosphäre nicht irrsinnig explodieren, weigere ich mich, etwas anderes zu glauben. Ich fasse das gerade alles nicht.

          • Stefan

            Als ulitima ratio würde ich es für mich nicht ausschließen.
            Das ist auch nicht zu fassen. Immerhin besteht die reele Chance, dass uns alles derart um die Ohren fliegt wie es sich vor ein paar Jahrzehnten noch niemand vorstellen konnte. Wieso sollen ausgerechnet wir das jetzt fassen können. Ich meine, vor diesem Hintergrund war selbst der kalte Krieg eine Kasperltheatervorstellung, weil mit Leichtigkeit verhinderbar. So was in der Art, wie es uns vielleicht bevorsteht, ist aber nicht zu verhindern. Wir können nur abwarten und beobachten. Totale Ohnmacht. Scheiße.

          • Jep.
            Ich klammer mich gerade einfach an die Seriosität. Solange die Methanwerte nicht in den Raketenflug übergehen, ist alles gut. Ich ertappe mich dabei, wie ich panisch Gegenargumente für eine Methankatastrophe suche und suche, aber nichts finde.
            Wenn wieder die Apokalypseverkünder wie jedes Jahr aus dem Boden schießen und das Ende der Welt verkünden, werde ich sicher dieses Jahr nicht mehr lachen …

          • Stefan

            Ja, es ist die alte Geschichte von dem, was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Aber es gibt ja viele, viele andere Dinge, die uns in den Abgrund stürzen können. Alleine ein längerer, flächendeckender Stromausfall macht unserer fragilen Infrastruktur den Garaus. Und was ist dann? Dann geht nichts mehr, null, niente. Und was dann ausbrechen wird, kann man sich an 2 Fingern abzählen. Und auch so etwas ist kein unrealistisches Szenario.

          • Stimmt, das meinte ich damit, dass ganz kleine, unscheinbare Dinge zum Chaos führen könnten.
            Das Jahr 2017 könnte spannender werden, als ich gehofft hatte … als hätten wir nicht schon genug Sorgen. Wie sehne ich die Langeweile der 1980er Jahre zurück.

          • Stefan

            Ja, die guten 80er. Aus heutiger Sicht wirklich langweilig. Damals sah das natürlich anders aus. Atomkrieg (der 1983 ja um ein Haar wirklich bittere Realität geworden wäre), Waldsterben, Massenarbeitslosigkeit etc. Aus heutiger Sicht natürlich alles Dinge, die sehr leicht zu verhindern waren. Ein bißchen Glück war aber auch dabei.

          • Leon

            da hast du recht, nur bin ich es langsam satt immer westlich vom Trog zu sein 😛

            wäre aber trotzdem besser als genau in der Mitte, aber wie Stefan schon sagt man kann wetten abschließen wie das ausgeht

  • Richard

    Der März hat zumindest das Regensoll erfüllt (momentan bereits 101%), was in den letzten 8 Monaten nur im Oktober erfolgte. Allerdings sehen die Aussichten leider wieder furztrocken aus und der April wird wahrscheinlich seinem Ruf als launischer Frühlingsmonat wieder einmal nicht gerecht werden.

    • Stefan

      Immerhin. In meinem Garten habe ich im März bislang 76,5 l im Messbecher gehabt. Die nächst gelegene, halbwegs vergleichbare Station in Wiesbaden Auringen hat ein Monatssoll von 52,3 l.

      • Andreas

        Ich hatte bisher 44,0 Liter im Messbecher bei einem vergleichsweise sehr niedrigen Monatssoll von 27,9 Liter in der Brandenburgischen Steppe.

        • Stefan

          Das ist doch auch ganz ordentlich. Aber wenn jetzt wieder die große Dürre kommt, nützt das auch nix. 🙁

          • Sprich: Die 44 Liter weise für die nächsten 7-12 Monate nutzen und wie in der wüste immer nur tropfenweise zu sich nehmen ^^

          • Stefan

            Jep, ich renne mittlerweile auch hektisch nach jedem bisschen Regen im Garten herum und fülle Wasser aus den Regentonnen in meinen 1.000 l Tank. „Was mer hat, des hat mer und hat mers net, dann fehlts einem“

          • Und nach jedem Extremregenereignis gilt dann: Hopp, hopp, hopp, Wasser in de Kopp? ^^

          • Stefan

            So ungefähr, ja ^^

          • Andreas

            Ich habe die Regentonnen noch rechtzeitig in meinem Garten aufgestellt, aber leider kann ich nur 600 L speichern. Naja, besser als nichts.

          • Andreas

            Ich habe mal in meine Statistik geschaut, das ist der „nasseste“ März seit 2008 hier. Oftmals lag der Monatsniederschlag in den vergangenen Jahren sogar nur zwischen 10 und 20 Liter. Wenn das mal in den nächsten Wochen nicht wieder bitter bestraft wird…

          • Stefan

            Irgendwie kann man davon ausgehen, auf einen leicht zu kühlen Monat folgen mindestens 6 massiv zu warme Monate und auf einen normal nassen Monat mindestens 6 Monate Dürre. Klimakatastrophe halt.

          • Genau. Aber der eine Monat wird von Klimaskeptikern als ultimativer Beweis einer endlosen Eiszeit angeführt haha

          • Stefan

            Sowieso, und der eine Monat mit normalem Niederschlag als Beweis für die anstehende Sintflut. „Es gibt ja nuuuuuur Reeeegen, Hilfe, der Grill verrostet!“. Wir wissen ja, der Sommer 2016 war ja bekanntlich ein Gruselsommer, viiiel zu kalt und total verregnet. Und die Septemberhitze war auch nix mehr, weil da ging ja schon vieeel zu früh die Sonne unter. Außerdem waren es ja nur ein paar Tage, im Oktober hat dann ja gleich der Winter angefangen … Diese Sofeten-Spackos … 😛

          • Stefan

            Was ja nichts anderes bedeutet, dass 16% der Deutschen dumme Sofeten sind, also rund 13,15 Millionen. Mein Gott und die dürfen wählen, autofahren, Kinder in die Welt setzen … Es ist schlimm … Aus dem Volk der Dichter und Denker wird ein Volk von verblödeten Hartz IV-TV Glotzern :-((

          • Ich habe es längst akzeptiert. Im Grunde verdienen wir den Untergang, der gerade erfolgt. Man muss halt im eigenen Umfeld dafür sorgen, dass man die richtigen Menschen kennt und die richtigen Werte umsetzt. Man kann nicht das ganze Land besser machen. Das sind letztlich interdependente Makroprozesse in der Gesellschaft, die Jahrzehnte dauern. Der Linkssiff von heute ist ja auch nicht aus dem Nichts entstanden und es wird dauern, bis sich die Lage wieder normalisiert.

          • Stefan

            Du hast natürlich recht. Ich bin immer noch hin und hergerissen, weil ich immer noch nicht so ganz akzeptiert habe, dass so viele Leute so blöde sein können. 😛 Hat man den Beginn des Linkssiff nicht mal als „neue Mitte“ bezeichnet?

          • Sprachmanipulation ist die neue Gehirnwäsche ^^

          • Stefan

            War sie doch im Grunde schon immer – zumindest bestand und besteht immer die Möglichkeit. ^^

          • Ja, aber heute wird das ziemlich perfide und unterschwellig wirksam, sowie in ungeahntem Ausmaß. Im Staatspropagandafernsehen, von Politikern, im Alltag. Die Manipulation hat alle Ebenen der Gesellschaft durchdrungen. Hochgefährlich und antidemokratisch unter dem Pseudovorwand eine Demokratie, die längst teiltotalitäre Elemente aufweist, zu „verteidigen“.

          • Sommer 2016 war im Norden sogar wärmer als Sommer 2015. ;). Dennoch fand ich ihn besser, da es mehr Gewitter gab und mehr Tage unter 30 Grad.

          • Stefan

            Stimmt 2015 war der Norden mal so richtig bevorzugt. Ich kann mich noch an die elende Luftmassengrenze etwas nördlich von uns in Tropenhessen erinnern. Wir sind hier in der Tropensuppe ersoffen und 60/70 km weiter nördlich war klimatisch eine andere Welt.

          • Tja, so wird ein zu kalter Monat heutzutage „ausgeglichen“

          • Soviel zum Ausgleichsverhalten lol

      • Wenn unsere Theorie richtig ist, müssten hier ca. 26 l/qm vorliegen. Vom Gefühl kommt es hin.

        • Ach nee 38 l/qm. 50% von deinem Standort = Tropenhessenkerngebiet.

          • Stefan

            Punktlandung. Fra Flughafen hat bislang 38,1l ^^
            Damit man mal einordnen kann, wie unterschiedlich verteilt der Regen
            hier in Tropenhessen und den Randzonen bzw. dem Taunus ist. (März Durchschnittswerte, die Stationen sind alle rund 20 km voneinander entfernt):
            Frankfurt Flughafen: 48,3 l
            Wiesbaden-Auringen: 52,3 l
            Kleiner Feldberg (Taunus): 86,6 l

          • ha! *mach die Säge*

          • Stefan

            Hehe 🙂 Unter halbwegs normalen Umständen kommt die 50% Formel erstaunlich oft hin.

          • Stefan

            Hm, bei Bernd Hussing sind es 42,6 l in Frankfurt …

          • Lol du hast ja schon wirklich ein echtes Gespür dafür bekommen ^^
            PS: Gibt es eigentlich Neuigkeiten bezüglich Dr. Cohen ?

          • *g* ich schau schon gar nicht mehr drauf. Der Polarwirbel ist kein wirklicher Faktor mehr, die globale Klimakatastrophe übernimmt.

            Aber schaun wir mal:
            „Increased blocking in the North Atlantic will contribute to the AO/NAO heading back to neutral and is predicted to result in a cooling trend across western Eurasia, including Europe and could extend the relatively cool temperatures across eastern-most North America.“

            Kurz: Kalttrend sollte kommen.

            „With the cessation of stratosphere-troposphere coupling longer term weather predictability becomes more challenging. Still I expect a mostly mild spring across the NH and any relatively cool temperatures to be regional.“

            Kurz: Frühling „mild“ (sprich: heiß) mit nur regionalen kühlen Temperaturen.
            https://www.aer.com/science-research/climate-weather/arctic-oscillation

          • Ahh super ! Vielen Dank !
            Mal schauen wie lange Dr. Cohen an der Kaltphase festhält ^^

          • ich sehe ehrlich gesagt keine lol

  • Stefan

    So, jetzt ist hier in Frankfurt die Sonne durchgekommen. Der Auftakt zu mindestens anderthalb Wochen Sonnenterror. 🙁

    • Patrick

      Hier in München auch und die nächste Woche sieht „strahlend“ aus. Woah. Einfach überleben.

      • Stefan

        Der Osten und Nordosten hat heute noch Galgenfrist. Und dieses scheiß Tief nudelt über Spanien herum und bringt u. a. Frankreich und Teilen Nordakrikas schönen Regen. 😛

        • Andreas

          So ist es, im Moment bedeckt bei leichtem Regen und angenehm kühlen 7 Grad. Da heißt es nochmal genießen, ab morgen werden auch wir hier gebrutzelt.

    • Leon

      hier im Westen schon seit gestern Sonne pur.
      trotzdem wundert es mich das es draußen von den Temperaturen her erträglich ist. Es sind so 9 vielleicht 10 Grad im Schatten, was ich noch relativ angenehm finde

      • Leon

        ups hab mich vertan, sind schon 13 Grad.
        kommt mir nur kühler vor weil ich im T-Shirt unterwegs bin ^^

    • Die „Haus- und Hofstation“ meldet 16.5 Grad und brutale Dauersonne. Kellerzeit.
      http://wetter.utd.hs-rm.de:8080/trend.htm

      • Stefan

        Hier sind jetzt gottlob wieder einige Wolken aufgezogen. Heute ist praktisch der Übergangstag und der Vorgeschmack auf die Brutalsonne in den nächsten Tagen.

    • Wetterfee

      Sehen beide ziemlich beschissen aus.:-(. Moment ich habs : die sind verkehrt, man muss sie nur umdrehen, dann stimmt ’s wieder. Ist doch so, oder?

      • lol ja das stimmt. Aber ich meinte das Kältetal am 27.03. Sprung um 5-6 Grad von einem Lauf zum anderen und natürlich immer in die falsche Richtung ^^

        • Stefan

          Ist mir auch schon aufgefallen 😛 Wir kennen es doch nicht anders. ^^ Aber bei der Hochdruck/Tiefdruckkostellation den den nächten Tagen wundert mich das nicht. Du hast ja selbst schon geschrieben, der Unterschied zwischen Himmel und Hölle sind nur ein paar km. Und die Quote, für das Obsiegen der Hitze haben wir ja auch schon festgelegt. ^^

          • Stimmt eigentlich ^^ Ich hasse es wenn ich recht habe 😛

          • Stefan

            Lex Falcensis ^^ … Ich bin immer noch ziemlich entspannt. Ändern kann ich es eh nicht und solange es keine 25 Grad + gibt … Das kommt alles noch früh genug. Deswegen lohnt es nicht, sich jetzt schon darüber über Gebühr aufzuregen. ^^

          • Falk von Trasic hat soeben in der Gruppe der Aussätzigen Sommerhasser bei Facebook auch wieder einen schönen Spruch getätigt: „Willkommen im Grabenkrieg gegen etwas, das nicht blutet (Hitze)“ ^^

          • Stefan

            Nur leider auch etwas, was sich im Grunde genommen nicht bekämpfen lässt. Der Zug ist wohl schon abgefahren.

          • Ja eben. Der Spruch stammt ja von Arnie: „Wenn es blutet, kann man es töten“ (Predator). ^^

          • Stefan

            Ok, den Spruch kannte ich nicht. ^^

          • Andreas

            Da fällt mir auch noch ein weiterer Spruch aus diesem Film ein: „Hej, du blutest – Ich habe keine Zeit zum Bluten“

          • hehe stimmt. Arnie hat die maskuline Primitivität zur Kunst erhoben. ^^ Er ist aber immer auf dem Boden geblieben. Ich verfolge seine Postings auf Facebook und muss sagen: Ein grundehrlicher, sympathischer Typ, der trotz seiner privaten Krisen ein normaler Mensch geblieben ist.

        • Wetterfee

          Ja das hab ich auch gesehen. Zumindest ist die hässliche Beule am Ende im 06 etwas flacher geworden. Aber wird sich ja beim nächsten Lauf sicher auch wieder ändern. .Zu unserem Nachteil wie ich fürchte.

        • Jo, ist mir auch schon aufgefallen. Die GFS – Ensembles sind immer wieder für Überraschungen gut – selbst in der näheren Mittelfrist. Da geht es wohl nur um Nuancen, ob das Hoch nicht kurzzeitig doch noch kühlere Luftmassen aus Nordost anzapft, was in den letzten Tagen immer wieder berechnet wurde. War ja klar, dass selbst die mickrigste Kältebeule zum Ankunftstermin verschwindet ^^

    • Leon

      hoppala, wer hat den da die Beule nach unten „Gradegebügelt“?

  • Marcel

    Der März wird nicht 2 Grad zu heiß sondern 3* und das Regensoll wird bei mit viel Glück noch erreicht. In Kempten ist der März schon 4* zu heiß Krass!

  • Marcel

    Wahrscheinlich werden die nächsten Monate alle zu Warm ausfallen.Und 2017 global vielleicht das Wärmste Jahr überhaupt

    • Logisch. Da die Klimakatastrophe exponentiell verläuft, wirst du diese Aussage in den nächsten Jahrhunderten endlos wiederholen können/müssen.

      • Marcel

        Bitte nicht dazu hab ich echt keine lust

  • Leon

    Alter… schaut euch das Video mit der Methanblase in Sibirien an.
    Ich muss das glaube ich nicht mehr groß kommentieren: nur eins, das ist extrem schockierend und zeigt wie die Lage aktuell ist. http://www.spektrum.de/news/7000-gasblasen-woelben-sich-in-sibirien-auf/1443175

    • Stefan

      Tja, das Ganze fliegt uns wahrscheinlich schneller und grausamer um die Ohren, als es sich je einer ausgemalt hat.

      • Leon

        das wirkt einfach so unrealistisch, habe noch nie gesehen wie sich der Boden so gummiartig hebt und senkt

        • Stefan

          In Sumpfgebieten oder Mooren gibt es so etwas schon auch. Das ist dann aber nur Wasser drunter.

    • Marcel

      Hab bei WO das Video angesehen schockierend wie der Untergrund sich hebt und senkt ist das da drunter wirklich Methan alles ? Wenn das an die Oberfläche tritt wird es dort noch viel heißer und Methan beschleunigt die Klimakatastrophe noch mehr als Kohlendioxid

      • Stefan

        Methadon nicht wirklich *g* Dann wäre die Gegend das Mekka für Drogies. ^^ Ist Methan CH4, also im Prinzip Erdgas.

        • Marcel

          War Autokorrektur wollte Methan schreiben nicht Methadon.

      • Leon

        absolut, Methan ist 30 fach strahlungsabsorbierend wie CO2. das ist wirklich eine große Sache

    • Ich hab schon drauf gewartet, dass so was kommt. Die finale Katastrophe. Danke für den Hinweis. Bei der abstrusen Aufheizung Sibiriens in den letzten Tagen war das abzusehen.
      Man weiß, dass nur 1% des Methans ausreicht, um eine Kettenreaktion in der Atmosphäre auszulösen.
      Und jetzt. Bin ich wirklich gespannt….. ich denke, das ist jetzt nicht irgendeine x-beliebige Nachricht. Sondern wirklich eine echte Katastrophe. Wenn die Methanwerte explodieren sollten, müsste sich das in den Mauna Loa-Messungen nachweisen lassen. Methan ist 30 mal stärker als Kohlendioxid. Den Rest könnt ihr euch ausmalen.

      • Leon

        ist doch klar das ich das teile, einfach nur erschreckend wie jetzt langsam alles ins Rollen gerät. Fühlt sich wirklich surreal an.

        kennst du eine Seite auf der man die Daten vom Mauna Loa einsehen kann? wäre wirklich interessant das zu beobachten

        • Ich bin gerade richtig geschockt. Wenn das der Kipppunkt des Methans ist, den wir gerade fallen sehen, dann sind wir geliefert. Nicht in 50 Jahren, sondern in 10. Scheiße.

          Methan-Messung sieht aber noch normal aus, klar, die Daten beziehen sich auf die letzten Wochen. Bei der Hitze, die in Sibirien ist und auch bleiben wird (nach kachelmann), könnte die große Katastrophe kommen. Ich kann nur raten, dass man die Werte die nächsten Monate im Auge hält und anfängt zu beten…
          https://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends_ch4/

          • Leon

            ich auch…
            bin mir noch nicht sicher ob ich das meiner Familie sage, möchte niemanden zu arg verängstigen.
            Daten im Auge behalten bleibt das einzige was wir aktuell tun können.
            Hoffentlich hält unser Planet noch ein bisschen länger durch.

            Danke für den Link

          • Ich halt auch erstmal die Flossen still. Die Werte (ppb = parts per billion = Teile pro Millarden) müssten auch schon auf 3000 oder 4000 oder mehr steigen vermute ich mal, dass man eine Katastrophe ausrufen kann.
            Dass Sibirien instabil wird und das Methan im Permafrost freigesetzt werden könnte, wird ja seit 2 Jahren diskutiert. Bei der Hitze ab Frühling seit Jahren dort könnte es so weit sein. Diese Erkenntnis ist surreal. Es wäre wie ein Trapp-Vulkanismus. Mir geht der Arsch gerade auf Grundeis, ganz ehrlich.

          • Leon

            vorallem wie du schon sagtest, dass die Nachrichten immer so spät bei uns ankommen ist auch nicht gerade beruhigend.
            Okay, ich behalte es im Auge!

            Ich habe mal vom Trapp Ausbruch gehört, war er nicht so, dass damals die Temperatur um 6 Grad gestiegen ist?

          • Jep, vor ca. 225 Mio. Jahren war es glaube ich. Trapp-Vulkane stoßen v. a. CO2 aus im Gegensatz zu Vulkanen heute mit einem höheren Anteil an Schwefel, der in der Atmosphäre kühlend wirkt.

            Vor 225. Mio. Jahren starben an der Perm/Trias-Grenze die damaligen Lebewesen aus. Erst dadurch konnten sich im Trias die Dinosaurier so gewaltig entwickeln. (siehe http://kaltwetter.com/wie-war-eigentlich-das-klima-zur-zeit-der-dinosaurier/ )

            Man diskutiert, wie sehr die Temperaturen damals angestiegen sind, die Folgen waren aber überdeutlich: Dürren und Hitze und ein Massensterben. Das sieht man heute noch in der rostroten Schicht, wenn man tief in der Erde auf diese Epoche stösst.
            Methan ist in der Geologie wohl schwer nachweisbar und es wird verdächtigt, dass es statt des Trapp-Vulkanismus für das Massensterben gesorgt hat. 20.000 Jahre sind geologisch wenig. Wir würden das heute deutlich schneller hinbekommen und daran sieht man, wie krank und einzigartig die Klimakatastrophe durch den Menschen ist: Wir sehen nur unsere Lebensspanne. Was geologisch erfolgt ist nicht mehr und nicht weniger als die Entsprechung von einer gigantischen Atomexplosion in rasender Schnelle auf globalem Niveau. Bitter. So verdammt bitter.
            http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-07/massensterben-trias-klimaforschung

          • http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/auftauendes-methaneis-sibiriens-klimagas-tresor-oeffnet-sich-a-547716.html

            Dieser alte Spiegelartikel beziffert das Volumen im Permafrost Sibiriens mit 540 Mrd. Tonnen Methan.
            Wenn alles freigesetzt wird, müsste sich der Methangehalt in der Atmosphäre verzwölffachen. Wenn wir von 1800 ppb ausgehen als Maßstab, dann wären das nach Adam Riese 21.600 ppb … dann können wir unser Testament machen.
            Dann schauen wir mal auf die Werte bis Herbst …. fühlt sich an wie Russisches Roulette. Im wahrsten Sinne des Wortes.

          • Leon

            ich will gar keinen Sommer mehr… Mir wird richtig schlecht

          • Ich packe dieses spezielle Sibirienproblem erstmal in eine mentale Schublade und verschließe sie (nachdem ich einen Artikel dazu geschrieben habe^^). Man wird sonst völlig irre. Der Sommer wird wie immer die Hölle, hier im Südwesten sowieso. Egal ob 2016er Sommer mit 37 Grad ab Ende Juli oder 2003 oder 2015 mit wochenlanger Hitze. Regen gibts hier dazu auch nicht, somit nicht mal Hoffnung. Alle Regenlagen erreichen uns nicht außer Südwest, was im Sommer Tropenhessen wirklich in die Tropen verwandelt: Schwüle bis die Alten sterben wie die Fliegen…
            Auf in den Kampf und dann hoffen, dass Sibirien nicht zu warm wird. Und dass der Waccy-Effekt kein 1-Jahres-Effekt der Apokalypse ist, sondern auch noch die nächsten 10-20 Jahre eine Herbsterlösung bringen wird.

          • Wetterfee

            Ich weiss gar nicht, was ich zu all dem sagen soll….. wirklich beängstigend. Und je mehr ich darüber nachdenke und nachlese wird es schlimmer :-(. Ich versuche jetzt auch erstmal das ganze ruhen zu lassen, sonst werde ich noch meschugge.

          • Leon

            danke für die Ausführlichen Erklärungen!
            das ist wirklich bitter, wir sind mittlerweile schon so weil das nur eine kleine Naturkatastrophe reicht, um Kettenreaktionen auszulösen.

          • Stefan

            Nun, der Planet wird durchhalten, das steht außer Frage. Aber die Menschheit wird nicht durchhalten …

          • Eifelhexe

            Den Berechnungen diverser Klimaheinis habe ich noch nie so richtig getraut.Es gibt einfach zu viele Parameter die entweder eine Riesenrolle spielen oder garkeine.Letztendlich glaube ich das der Klimawandel, wenn er denn rollt, einfach jeden Tag mehr an Fahrt aufnimmt und wie ein ICE nicht einfach ausgebremst oder verlangsamt wird.
            Wir werden uns rüsten müssen der Dinge die nun kommen.Das kann jeder nur für sich selber, verlasst euch nicht auf irgendeine Regierung.Nehmt das selbst in die Hand.

          • Eifelhexe

            Ist doch schön das wetter.com schon vom warmen Frühjahr spricht, wortlich gesprochen das Grauen geht los.
            Bei uns sind die Böden relativ gut mit Feuchte gesättigt, bei der Wärme wird die Natur regelrecht explodieren.Dafür ist es dann auch wieder schnell vorbei mit der Pracht, denn jedes Grad mehr ist auch schnelleres Verblühen.Schade.

    • Oha ! Das hört sich echt heftig und äußerst besorgniserregend an :O
      Das muss man unbedingt weiter beobachten. Das kommt mir jetzt irgendwie noch surreal vor, wie auch die möglichen Folgen auf das Klima, sollte das jetzt solch eine Kettenreaktion ( wie kaltwetter schrieb ) auslösen. Und dann noch diese extrem schnelle Entwicklung….von 15 Methangasblasen auf 7000 !!!! :O

      • Der englischsprachige Blog ist durchaus radikal, aber kreativ und geht ungewöhnliche Wege. Wenn man sich die Kurve in der Grafik ansieht, wird einem schlecht. Sie bedeutet eine irrsinnige exponentielle Supererwärmung. Ich bezweifle, dass das so kommen wird, aber allein dass man die reine theoretische Möglichkeit nicht mal wegwischen kann, erschreckt mich zutiefst. Aber wir müssen seriös bleiben und nicht den Ängsten das Wort reichen, sondern den Fakten. Und die lauten: Noch ist das Methan nicht frei, noch sind die Methanwerte „nur“ deutlich steigend aber nicht im Raketenflug.

        http://arctic-news.blogspot.de/2017/03/which-trend-is-best.html

    • Dämonid

      Jetzt heißt es warten und beobachten. Das kann ein spannendes Klimajahr werden.

    • Andreas

      Ich habe dieses Thema vorhin mal am Frühstückstisch auf
      Arbeit angesprochen. Ich hatte eigentlich erwartet, dass ich da nur auf taube
      Ohren stoße oder dass die Sache herunter geredet wird. Das war jedoch nicht
      der Fall. 2 Kollegen schien das zwar nur am Rande zu interessieren, mit den
      beiden anderen entwickelte sich aber eine rege Diskussion über die möglichen
      katastrophalen Folgen.

      Die (endgültige) Klimakatastrophe schien immer noch so weit weg zu
      sein, ich dachte es gäbe noch genügend Zeit, dass die Menschheit sich doch noch
      eines Besseren belehren lässt. Aber vielleicht ist die Zeit dafür auch schon
      längst abgelaufen…

      • Man muss den Leuten zugute halten, dass man ohne ein Einlesen in die Materie die komplexen Zusammenhänge nicht ohne weiteres begreift. Wenn wir ehrlich sind, dann ist es ja auch völlig surreal. Stell dir vor es ist Weltuntergang und keiner glaubt es. Ich ertappe mich selbst dabei, wie ich manchmal weder die Daten, noch die einzelnen Erscheinungen noch die Konsequenzen begreifen will.
        Die Menschheit leidet unter einem Gewöhnungseffekt. Früher waren islamische Angriffe völlig undenkbar. Dann tauchten sie auf und die Nachrichten explodierten. Heute wird es zum Bestandteil täglichen Lebens dieser Wahnsinn der nicht sein müsste.
        Mit der Klimakatastrophe verhält es sich ähnlich. An alle völlig abstrusen, alarmierenden Anzeichen vom Anstieg des Meeresspiegels über den völlig offensichtlichen Tod der Arktis bis hin zu quälender Hitze und Dürren und nun den riesigen Löchern im Boden von Sibirien: Alles wird schulterzuckend ignoriert, während Politiker auf bedeutungslosen Konferenzen schwafeln. Der normale Mensch sagt sich „Es betrifft mich nicht wirklich“. Er hat zu essen, das Wetter ist „schön“. Was soll schon passieren.
        Es wird ein grausames Erwachen geben. Und dann werden alle hektisch herumrennen, wenn die Auswirkungen wie Hammerschläge auf uns einprasseln werden.
        Zu spät, um all das aufzuhalten, ist es ganz offensichtlich jetzt schon, weil die Geschwindigkeit der Prozesse exponentiell unterschätzt werden.
        Was bleibt, ist, die Entwicklung als Zeugen zu dokumentieren und den genauen Verlauf abzuschätzen.

        • Andreas

          Ich kann dem nichts mehr hinzufügen, auf den Punkt!

  • Stefan

    Na wer hätte das gedacht. Bedeckter Himmel über Tropenhessen. Noch nix mit Dauersonne. Man ist ja schon dankbar über jede Stunde, in der nicht die Sonne herunterbrennt. ^^

    • Andreas

      Dafür bei mir heute grelle Sonne von früh bis spät als Bestrafung für gestern…

      • Stefan

        Das hatten sie gestern für die Region hier auch vorhergesagt. Ich gehe mal davon aus, dass es spätestens Mittag/früher Nachmittag hier auch sonnig sein wird.

  • Dämonid

    Gestern war perfektes Märzwetter. Es war den ganzen Tag duster und diesig. Sehr hohe Luftfeuchtigkeit und immer mal wieder reden. Es hat sich sehr kühl alles angefühlt. War es ja auch. Temp. <5°C
    Heute morgen geh ich raus und hab direkt meine Sonnenbrille aufgesetzt. Inzwischen 13°C.
    Aprilwetter?

  • Patrick

    Na wer hätte das gedacht, heute statt angekündigten 17 Grad und Sonne waren es max. 8 und es war zudem den ganzen Tag neblig/bewölkt. Richtiges Novemberfeeling und das wahrscheinlich das letzte mal für eine lange Zeit. Nächste Woche 21 Grad und Dauersonne. Juhu 🙁

    • Marcel

      Vielleicht gibt es dank Föhn auch über 20 Grad, hoffen wir mal das es nicht so kommt !!

      • Patrick

        Ich bin mir sogar sicher, dass wir hier nächste Woche einen Sommertag erleben dank der Föhnunterstützung…in der Sonne sicher! …hoffen wir mal nicht!!

        • Leon

          Sommertage wird es für uns Normale Menschen in nächster Zeit on mass geben. Für die Sofeten aber, ist die Frühlingsspanne von 21 bis 30 Grad, was am Ende wieder großes erstaunen auslöst, wenn gesagt wird der Monat war 3 grad zu warm

          • Sei fair zu den Sofeten. Mit dem heiße-Luft-Surrogat als Hirninhalt statt Neokortex denkt sich’s halt auch schlechter ^^

          • Leon

            stimmt, wir sollten alle eine Runde Mitleid zeigen!
            3..2..1… Ohhhh schon zu spät 😀

  • Dämonid

    Also die gesamte Woche ist bei mir immer um die 17 – 20 Grad angesagt. An so einen warmen März kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Normalerweise gab’s hier immer nochmal Schnee, ab und zu bus in den April sogar in den Nichtwintern 2013-2016. Und das sage ich mit meinen 19 Jahren. Ostereiersuche im Schnee habe ich auch oft erlebt. Das ist unfassbar. Tja, der Herr Dr Cohen lag irgenwie total daneben mit seiner Prognose, er hat ja aber auch gesagt, er hätte Probleme mit seinen Rechner, die nit der Wetterlage nicht zuerechtkämen.

    • Stefan

      2012 und 2014 war der März laut Bernd Hussing jeweils +3,5 Grad zu warm (2013 dafür -3,1 Grad zu kalt). In beiden Jahren aber auch deutlich zu trocken, was dieses Jahr nicht zutrifft (immerhin).

      Ich gehe mittlerweile auch davon aus, dass dies der Auftakt zu einem Höllensommer sein wird. April könnte der erste Sommermonat werden und ab dann geht es sowieso dahin. Diese elenden Hochdrucklagen wiederholen sich ja schon seit Monaten, zwischendrin unterbrochen durch die ein oder andere Westlage aber nicht nachhaltig. Das lässt für den Sommer nichts Gutes erwarten, vor allem auch was Regen anbetrifft.

      • Dämonid

        Oh, ich sehs grad. In meiner Region sogar 4 Grad zu warm 2012 und 2014. Ich hatte hier nur noch Fotos aus 2013 Ostern im Schnee lol.
        Aber du sagst es. Diese ewigen Hochdrucklagen würden einen Höllensommer ohnegleichen verursachen. Die Sprenkleranlage ist dann mal wieder im Dauereinsatz…

  • Leon

    die unter mir beschriebene Wärme/Auftakt zum Hitzesommer festigt sich auch in den Ensembles immer mehr. Wir haben nun schon langsam die ersten läufe mit 25 grad in 2m höhe!! https://uploads.disquscdn.com/images/c69a291ae638a9e9146dba9b7256e35935850541b9356047bd96cff5a453dcb4.png

    (c)wetterzentrale.de

    • Patrick

      Oah ne bitte nicht. Das sieht grausam aus!!

      • Leon

        kann man nur hoffen das die Wetterseiten recht haben und es wirklich zu schauerwerter kommt

    • Stefan

      Fast keines der ENS unter dem Mittel. Unglaublich. Niederschläge werden auch sukzessive weggerechnet. Das bekannte Muster. Gruselig.

  • Laut Windows-App soll es heute max. 15 Grad werden. Die Haus- und Hofstation zeigt knapp 20 Grad. Zum Kotzen.
    http://wetter.utd.hs-rm.de:8080/trend.htm

    • Stefan

      wetter-online.de hat das heute im Laufe des Vormittages sukzessive von 15 auf 18 erhöht. Gefühlt kommt das am Fraport hin, zumindest im Schatten. Die „Raucherseite“ ist die Nordseite des Raumschiffgebäudes. Da kommt 365 Tage im Jahr keine Sonne hin.

      • kann man da die Raucher woanders hinpacken und sich eine Wohnung bauen lassen? ^^

        • Stefan

          Mit direkter Aussicht auf die B43 und unten drunter fähren die Züge? Das willst du nicht wirklich. ^^

    • Patrick

      Ja, hier ist es ähnlich. Das war mal wieder ein Tag der Bilderbuchhölle. Mir hat dieser einzige Tag schon für den gesamten Sommer gereicht, wir befinden uns aber grad mal im Vorfrühling.

      • Stefan

        Kalendarisch ja, klimatisch … naja mittlerweile auch 😛

    • Leon

      bei mir heute 20,6 Grad im Schatten gemessen… da freut man sich ja schon auf die nächsten Tage^^

  • Guten Abend !
    Die Wettervorhersage ist heute auch massiv danebengegangen. Es wurden allerhöchstens 13 bis 15 Grad vorhergesagt. Gemessen wurden aber 18 Grad, die sich wie 25 Grad anfühlten. Die 20 Grad Marke ( gemessen ) wird im Laufe der Woche sicherlich auch noch geknackt.

    • Dämonid

      Die 20° erwarte ich auch schon die Woche. Am Samstag hatte ich auch schon 18 Grad. Hab heute nicht nachgeschaut ^^

      • Patrick

        Hier werden es laut Vorhersage 22 Grad, was bestimmt wieder nach oben korrigiert wird und in der Sonne locker mal 30 Grad sind. ^^

        • GFS meint für heute 15 Grad – gemessen 18 Grad
          GFS meint für Freitag 20 Grad – gemessen werden also womöglich 23 Grad
          Da die Witterung ( Sonne, wolkenloser Himmel ) ja abgesehen von den noch höheren Temperaturen am Freitag praktisch gleich ist, kann man das denke ich auch so vergleichen.
          Der März wird dann deutschlandweit wohl nahezu rekordwarm ausfallen. Wird wohl sehr knapp. Aber wenn dieser März als rekordwärmster der Geschichte eingehen sollte, dann ist dieser auch zeitgleich ein zu nasser März.
          Dann hat das auch was Positives 🙂

          • nun ja… regional sehr unterschiedlich mit den bekannten Opferregionen.

          • Stefan

            Ja, und das kann innerhalb 15km Luftlinie extrem differieren. Wir beide kennen das ja.

      • Kommst du nicht auch aus dem Harzvorland / Magdeburg ? Dort werden die 20 Grad evtl. noch mit freundlicher Unterstützung des Harzföhns sicherlich ebenfalls geknackt.

    • Stefan

      Bei uns hatten sie 15-16 Grad vorhergesagt. Als ich heim gefahren bin, so um 18:30 Uhr ist das Autothermometer bis auf 19,5 Grad gegangen. Die 20 hat es sich wohl noch nicht getraut. Das Auto kennt mich und meine Tobsuchtsanfälle wohl schon zu gut. 😉 Im Moment ist die Luft sehr klar, deswegen war die Sonne heute richig fies grell. Kaum auszuhalten. Für die nächsten tage haben sie 19-21 Grad angekündigt. Es würde mich nicht wundern, wenn die 25 Grad am Freitag fallen würden. Mal sehen. Die Jubelarien der Sofeten hört man dann wahrscheinlich noch auf dem Mond. 😛

      • Meine Haus und Hofstation zeigte gut 20 Grad. Mein Auto 24.5. Ich war heute mit Sonnenschutzausrüstung draussen, der Sofetennachbar wieder am Lärmen mit Asimucke. Ich wünsche mir eine 7-Monats-Stasiskammer statt 7 Monate Sommer-Stasifolter 😛

        • Stefan

          24,5 … Holla … was ein Abturn. 😛 Wann war das denn?

          • Keine Ahnung. VW Touran. Der wird in Emden gebaut. Der ist Tropenhessen nicht gewohnt ^^

          • Ach so, warte mal um 15:35 Uhr.

          • Stefan

            So weit ich weiß wird in Emden ausschließlich der Passat gebaut … kann aber auch sein, dass ich nicht mehr up to date bin. Guck doch mal im Fahrzeugschein bei der Fahrgestellnummer. An der 11. Stelle steht ein Buchstabe, der ist das Kürzel für den Produktionsort … ^^

          • Ok, na gut. So genau wollte ich es gar nicht wissen lol Aber warum der Touran fast 5 Grad mehr anzeigt als es draußen ist? Vielleicht die gefühlte Temperatur 😛

          • Stefan

            Sofetenauto? Vielleicht kommt er doch aus Mexiko?^^ Vielleicht hat der Temperaturfühler einen Duppen, keine Ahnung. Meiner ist da recht vernünftig, nur wenn ich durch die Waschanlage gefahren bin, geht die Temperatur immer 2-3 Grad runter. lol 24,5 Grad waren es heute aber nicht hier. Ich war ja regelmäßig draußen, auch um halb 4. 24,5 Grad waren das definitiv nicht.

          • Nee bei mir auch nicht. Wenn selbst die „Haus- und Hofstation“ ja zu sehr in der Sonne knallt und nicht die regulären Abstände aufweist, wie wir letztens aufgeklärt wurden, dann müssten es ja heute eher 18 bis 18.5 Grad gewesen sein. Vermutlich liegt der Sensor im Abgasstrom des Auspuffs ^^

          • Stefan

            18,5 kann passen. Ich fand es heute vergleichsweise angenehm, weil es nicht pappig war. Nur so fucking grell …
            Haste vielleicht die Öltemperatur anzeigen lassen? ^^ *duckundweg*

          • muahahaha der war gut!

          • Hab drauf gewartet, dass mein Navi anzeigt: „Service steht nicht zur Verfügung. Bitte laden Sie Karten vom Merkur in unserem Onlineshop herunter.“

        • Alpen Bezwinger

          Guten Abend,

          der Temperaturfühler eines PKW sitzt meistens am Unterboden in ca. 30cm Abstand ( je nach Bauart des PKW etwas mehr oder weniger ) zum Boden. D.h. bei aufgeheiztem Asphalt wird da die volle abgestrahlte Wärme angezeigt. Noch Fragen? 🙂 Bei manchen PKW sitzt der Fühler hinter der Stoßstange, wo er durch die vom Motor abgestrahlte Wärme beeinflußt wird. Was sich die Planer dabei gedacht haben kann ich nicht nachvollziehen……

          • Ja so in etwa hatte ich mir das gedacht ^^ Das macht die abgestrahlte Wärme vom Asphalt nicht unreal und sie bleibt fühlbar und realistisch, aber wenn ich nicht gerade auf dem Asphalt liege vor Verzweiflung wenn ich mit den Fäusten auf den Boden einschlage, wird dann wohl eher die Temperatur im Schatten plus ca. 7 Grad Sonnenwirkung wirksam ^^

  • Marcel

    Oh man der März wird wärmer( bei mir) wie 2012, und der Regen kommt auch nicht mehr somit fällt der März bei mir am Sonnigsten aus von Deutschland und leicht zu trocken. Der April wird glaube ich sehr wahrscheinlich auch zu warm ausfallen aber nicht so warm wie der März. Bleibt nur noch zu hoffen das der Mai nicht zu warm ausfallen wird was aber fraglich bleibt

  • Dr. Cohen hat schon mal vorab bei Twitter kühlere Temps in „Teilen Europas“ in Aussicht gestellt. Auf der Karte sieht es nicht so aus, als ob Deutschland davon viel abbekäme, aber wenigstens etwas, ginge Richtung 04. April etwa. Ich warte noch auf die Veröffentlichung des detaillierten Artikels im Blog.

    • Stefan

      Hmm, sieht nicht wirklich gut aus. Aber halbwegs normale Temperaturen wären ja auch schon mal was. Man wird bescheiden. ^^

      • Oh ja das wird man. 2025 werden wir dann sagen „Hui, März mit 37-Grad-Kältewelle. Mortalitätsrate runter auf 5%. Die Presse kann wieder Wintermäntel an Sofeten verkaufen“.

        • Stefan

          hahaha, so ungefähr. Hach, ich liebe diesen Galgenhumor 🙂

          • Ich denke, der wird im Allgemeinen und bei mir im Speziellen exponentiell mit der Klimakatastrophe zunehmen 😉
            Wenn das neue Design rauskommt, plane ich einen Raketenstart mit weit mehr Artikeln als in letzter Zeit. Keine Ahnung ob ich das Ziel von 1 Artikel pro Tag hinbekomme, aber ich habe einiges vor für die Zeit ab etwa Mai ^^

          • Stefan

            Na, da sind wir doch alle freudig gespannt. Die herrlichen Satireartikel kommen in letzter Zeit ein wenig kurz aber eine neue Seite mit neuem Design zu basteln, kostet bestimmt schon genug graue Haare 🙂 Ich hab sowas mal vor etlichen Jahren gemacht, händisch per html-codes … O je. 😉 Momentan bin ich wieder ziemlich tiefenentspannt. Am Wochenende war ich aufgrund der Methangeschichte ein wenig durch den Wind und bin irgendwie ferngesteuert durch die Gegend getappt. Am Sonntag bin ich aufgewacht und er erste Gedanke war Methan. Da habe ich es erst mal in eine geistige Schublade gesteckt, wie du so schön gesagt hast. Man wird ja sonst komplett irre. Momentan mache ich was angenehmes, lade mir aus YT alte 3 Fragezeichen-Hörspiele runter und zwar die mit der Originalmusik von Carsten Bohn, inkl. Kassettenleiern. Herrlich, wie früher als Kind.

          • Oh die bösen „Nazi-Geschichten“ hehe Ich habe die drei Fragezeichen geliebt damals. Heute gilt ja alles, was in den 1980er Jahren normal war als rassistisch und frauenfeindlich. Demnächst kommen dann wieder die Bücherverbrennungen ^^
            Das mit dem Methan hatte ich auch. Erster Gedanke des Tages. Und zum Einschlafen begebe ich mich gedanklich mittlerweile in ein Kaltwetterraumschiff, düse zum Trappistsystem und lande auf einem der kürzlich entdeckten Planeten dort, der wunderbar kühl aussieht ^^

          • Stefan

            Die drei Fragezeichen gingen ja noch. TKKG war „schlimmer“ … Ich hab mal einen Artikel darüber gelesen. Ich hab gedacht, mir fliegt der Hut weg. Da werden tatsächlich Leute bezahlt, um so einen Mist zu schreiben. Bei mir fliegt noch eine Uralt Kasperl LP rum. Erbstück von meiner großen Schwester. Das ist allerdings schon eine andere Hausnummer. In einer Geschichte fährt der Kasper nach Afrika und verdrischt dort alles, was ihm über den Weg läuft, u. a. einen vertrottelten Professor, ein Krokodil und vor allem zwei Einheimische. Die werden in besonderer Weise beschimpft und kriegen ganz besonders liebevoll Dresche, weil sie ihn vorher kochen und verspeisen wollten. PC kannte man damals noch nicht. Liegt aber in der Tradition des ursprünglichen Kasperltheaters, das ja doch ziemlich derb war.

          • TKKG habe ich nie gelesen oder gehört, da kann ich nicht mitreden. Aber wenn schon Astrid Lindgren als rassistisch gilt, muss ich mir an den Kopf fassen, in welcher Gehirnwäschewelt wir eigentlich heute vegetieren ^^

          • Stefan

            Ja, Pippi Langstrumpfs Vater ist vom originalen „Negerkönig“ zum „Südseekönig“ mutiert. Lindgren hat deratige Überarbeitungen zu Lebzeiten untersagt. Mich würde mal interessieren, ob sie auch die Filme nachsynchronisieren. Bekloppt.

  • Möglicherweise gibt es im hohen Norden heute die Möglichkeit, Polarlichter zu sehen. https://twitter.com/Kachelmann/status/846473926008025088

      • Leon

        war aber nur ein Fotografisches Polarlicht, was aber trotzdem sehr beeindruckend ist!

        Ich habe gestern auch den lau warmen Abend für mein Teleskop genutzt.
        Da kann man richtig schön abschalten weil es nur einen selbst und die stille Natur gibt.

        • Jep, in Dänemark scheinen sie aber „echte“ Polarlichter gesehen zu haben ^^ Noch ein Vorteil, wenn man im Norden lebt. Aber ob ich 6 Monate in nahezu Dauerhelligkeit ertragen könnte? Da bräuchte ich wohl eine Dunkelkammer, um keine Depressionen zu bekommen.

          • Leon

            hmm ich glaube das würde ich in kauf nehmen, weil ich ja auch 6 Monate dauer Dunkelheit hätte^^
            Und ich glaube über 30 Grad gibt es dort selbst in der Dauersonne nicht

          • In Skandinavien? ^^ oh doch. Nur in Island dank Atlantiklage hättest du da Glück.

          • Leon

            oh echt? Ne dann vergiss es, 6 Monate dauersonne plus ähnliches Temperatur Niveau wie hier überlebe ich nicht

          • Leon

            Apropos hohe Temperaturen, hab mich grade ein wenig erschrocken denn es sind schon 16,5 Grad um 11:30Uhr!!

          • 20.5 Grad hier um 13:30 😛

          • Dämonid

            23,9 Grad um 13:45 😛 😛
            D:

          • 26 Grad geknackt um 16:15 ^^

          • Dämonid

            Echt? Wow…
            Tja, keiner kann Tropenhessen überbieten. Ihr haltet einen traurigen Rekord :/

          • Jup. Nix neues. Ich kann mir das langsam auch nicht mehr erklären. Man müsste 20 Grad dazurechnen von den Temps auf 1500 Metern zu Bodenniveau. Früher galt mal: 10 Grad im Frühling, 15 im Hochsommer. Mir wird das langsam unheimlich.

          • Stefan

            Offiziell sind es 21,6 Grad am Flughafen. Kommt im Schatten etwa hin. War vor 20 Minuten mal kurz draußen. Mai-Feeling halt. Scheiße. 🙁

          • Eigentlich kaum zu glauben. Ich geh raus und werd gebraten. Fühlt sich wie 33 Grad in der Sonne an.

          • Stefan

            Und wir haben den 28. März!!! Wo ist der Hammer, den wir uns selbst auf den Schädel hauen können? 😛

            https://uploads.disquscdn.com/images/fd730a94c2370212a8270f45cbda9fd29e6f188998d668a20947e532fc07ca20.gif

          • draussen. nennt sich Sonne, verstärkt durchs anthropogene Treibhaus. https://uploads.disquscdn.com/images/f1d83fa2a02f1453c46663e671379bd3187835551a69e5e4effe1683eacedf58.jpg

  • Leon

    der Todeskampf des Great Barrier ist bald vorbei.
    Ich schätze wenn es keine nennenswerte Abkühlung vor der Küste Australiens gibt, sind es noch 5 Jahre bis es vorbei ist.
    Außerdem würden die schnellsten Korallenarten mindestens 15 Jahre ohne Bleiche und Rekord Temperaturen brauchen um gesund zu werden. Da sieht man schon wie unwahrscheinlich eine Rettung ist.
    Das erste Ökosystem was durch den Klimawandel untergehen wird, ist das Great Barrier Reef und andere Riffe.
    Wenn man bedenkt das alle Ozeane der Erde und damit wir abhängig von Riffen sind, ist es eventuell schon vor dem Austreten des Methans so weit das wir unser Testament schreiben können.

    • Bitter. Wobei aber Korallenriffe sehr empfindlich auf globale Erwärmungen reagieren und aus diesem Grunde ja als perfekter Indikator einer globalen Erwärmung dienen. Ab wann anoxische Ereignisse auftreten, bleibt immer noch unklar, zudem die Erwärmung nicht der alleinige Faktor ist, sondern auch die Strömungen und salzhaltigen Schichten.

      • Leon

        exakt. Und bevor Anoxische Ereignisse auftreten werden meines Erachtens nach so oder so die Cyanobakterien (Blaualgen) und Wirbellosen wie Schnecken und Seeigel die Herrschaft im Meer übernehmen. Für Fische fehlt ohne Riffe einfach die Kinderstube und durch Klimawandel das kühlere und Sauerstoff Reiche Wasser.Folglich bleibt also nur der Ausweg nach Norden, wo unsere Arten verdrängt werden und sowieso schon durch Überfischung geschwächt.

  • Peter

    Endlich hat jemand Einsehen und verschont uns mit den sofetischen Berichten von wetter.com. Schon länger down 🙂

    • Stefan

      Ist auch besser so. Vielleicht hat die ja ein Kaltwetterfreund gehackt? 😉

  • Die prognostizierten Temperaturen des GFS Modells lagen gestern wie heute um 3(!) Grad daneben… ( gestern wurde für heute 17 bis 18 Grad prognostiziert, aktuell 20 Grad, geht vermutlich noch an die 21 Grad )
    Ich hätte mit so hohen Werten für heute wirklich nicht gerechnet….überrascht mich doch ziemlich
    Wie es dann wohl am Freitag wird………?!
    Momentan liegen die magdeburgische Ofenplatte sowie die Rheintäler vorne bei den Temperaturen ( war nicht anders zu erwarten )
    https://uploads.disquscdn.com/images/e890ec6525377ede67509770a54fbbcb5292eaac63d86afc7b19e301b6566e6f.png
    (c) kachelmannwetter.com

    • Dämonid

      Jep, Quedlinburg heute Mittag gegen 13:45 23,9 Grad. Jetzt sind es 21 Grad, im Schatten selbstverständlich.

      • Wetterstation Pabstorf ( etwas nördlich von Quedlinburg ) ebenfalls 21 Grad. Kaum auszudenken, wie es am Freitag wird ^^
        Dort wird der Höhepunkt dieser Hitzewelle berechnet.

  • „Koronales Loch“ in der Sonne samt geomagnetischem Sturm. Kannte ich vorher auch noch nicht.
    Englischsprachige Erklärung der NOAA: https://www.nesdis.noaa.gov/content/suvi-sees-large-coronal-hole-march-27-2017

    Deutsche Erklärung: https://de.wikipedia.org/wiki/Koronales_Loch

    • Stefan

      Die Sonne kotzt Plasma? ^^ Welche Auswirkungen hat das denn für uns?

      • Geomagnetischer Sturm. Vermutlich auch Aufheizung, auch wenn das klimatisch noch unbelegt und strittig ist.
        Wenns richtig heftig käme und die Erde ist direkt frontal in der Auskotzrichtung und die Kotze ist richtig brockig, dann könnten auch global Elektronik gestört werden und bei einem Supersturm wäre sogar alles platt. PCs, Funkmasten sprühen Funken, Satelliten tot ^^

        • Stefan

          Hmm, ich bin jetzt mal am überlegen, ob das soo verkehrt wäre … ^^ Obwohl, dann könnten wir hier nix mehr posten … und noch so einige andere Dinge würden nicht mehr gehen. Aber es würde vielleicht den ein oder anderen aufwecken in seinem digitalen Vollvernetzungswahn. Ups, hier ist ne Wolke vor die Sonne gezogen …

          • Das habe ich mir auch kurz gedacht ^^ Aber dann hättest du islamisch enthemmte Wahnsinnige, die dann deutsche Lämmerhirne einschlagen, wenn die Sicherheiten wegbrechen in einer Gesellschaft ohne Strom. Das unterschätzt man gemeinhin. Aber ein solcher Supersturm kommt wohl nur alle 100 oder 500 Jahre vor, keine Ahnung. Den letzten gabs glaube ich im 19. Jahrhundert, wo es noch kaum Elektrizität gab.

          • Stefan

            Früher im kalten Krieg hatte Deutschland noch eine halbwegs funktionierende und redundante Infrastruktur. Die Fernmeldeknoten der Post lagen in irgendwelchen Bunkern im Wald, die Bundesbahn hatte noch Gasbeleuchtung an den Signalen und alles elektrische war dreifach mit Akkus bestückt. Heute fallen die elektronischen Stellwerke im Akkord aus, wie zuletzt das in Friedberg gleich über mehrere Tage, kurz nach seiner Inbetriebnahme übrigens. Aber hauptsache wieder einmal ein paar Arbeitsplätze wegrationalisiert. Für die Kohle, die der Ausfall der unausgegorenen Technik im Jahr kostet, könnte man heute noch ganze Heerschaaren an Bundesbahnbeamten beschäftigen … und wenn bei den Plastikzügelchen die Software abstürzt, geht noch nicht einmal mehr die Tür auf.

          • Irgendwie braucht die Welt einen Zusammenbruch könnte man meinen. Es ist alles nur noch … falsch. Und es wird weiter rumgeprutscht und der Wahnsinn ignoriert, bemäntelt und gedüngt. Es macht keinen Spass mehr in dieser Welt.

          • Stefan

            Das kommt dabei rum, wenn die Manager das sagen haben. Nieten in Nadelstreifen. Und die doofen Politiker finden es geil und wollen es genauso machen. 😛

  • Dämonid

    Ich hatte heute Mittag 23,9 Grad gemessen am Außenthermometer im Schatten. Jetzt sind es 21 Grad Celsius.
    Draußen in der Sonne fühlt es sich wie 30 Grad an. Das wirkt soo surreal. Draußen rennen alle mit kurzen Hosen und T-Shirt durch die Gegend. Keine Wolke am Himmel. Die Luft steht. Der Boden hat schon wieder Risse so trocken ist der.
    Ich komme mir vor wie im Sommer. Überall Insekten,Käfer, Schmetterlinge, als wäre es Juli.
    Tja, ohne Major Warming wie im letzten Frühjahr beginnt der Sommer bereits Ende März.
    Ich geh mal den Ventilator suchen lol..

    • Tja. Der Glühling. März bis Ende September (20% dass der sich bildende Polarwirbel im September kühle Auswirkung haben könnte). Anschließend Waccy oder weiter Hitze mit 15-20 Grad ganzjährig.

  • Jetzt mal ganz ehrlich, Messfehler hin oder her. Meine Apps sagen mir heute max. 15 Grad. Wir haben vorhin die 26 Grad mit der nicht ganz seriös aufgestellten Wetterstation der FH Wiesbaden erreicht… Da fehlen mir die Worte. Wann berechnen die endlich den Treibhauseffekt mit ein samt der höchsten CO2- und Methanwerte seit Millionen Jahren?

    • wetter.com ( dies Seite geht mittlerweile wieder ) berechnet heute FÜR heute ernsthaft (!) 17 Grad, während zeitgleich 21 Grad ( an einer seriösen Station ) gemessen werden !!!
      Da fehlen einen wirklich die Worte…und das nicht nur wegen der Fehlprognose

      • Stefan

        wetter.com sagt hier immer zu wenig voraus. Wahrscheinlich, damit diese idiotischen Sofeten hinterher umso lauter jubeln können, dass das Wetter doch vieeeeel besser geworden ist als angekündigt.

        • Tja nach meinem Gastbeitrag (der in der Prognose übrigens 100% richtig war) hat sich der wettercom-Mensch nicht mehr gemeldet. Vermutlich war er vom Niveau und der Prognosesicherheit geschockt ^^

          • Stefan

            Der meldet sich wenn überhaupt erst wieder im Herbst. An Sommerthemen lassen sie den Herrn Kaltwetter dann lieber nicht dran. Könnte die werberelevante Deppenkundschaft vergraulen. ^^

          • Stimmt. So habe ich das noch gar nicht gesehen ^^

    • Oh Korrektur. 21 Grad wurde vorhergesagt. Ich hab völlig verpeilt dass ich bereits für den Urlaub noch die Küste eingetragen hatte lol oh mein Hirn verflüssigt sich in der Hitze.

    • Stefan

      Was hast du denn für komische Apps? Meine haben heute morgen 20,21 Grad angegeben offiziell sind es 22 geworden. wetteronline, dwd und wetterdienst nutze ich. wetter.com war bis heute nachmittag offline

      • stimmt. siehe unten.^^

        • Stefan

          Ok, das flüssige Hirn hab ich noch nicht gesehen … aber das hab ich selber hier, bei 24 Grad Hitze im Büro heute mittag. Ich sehe es jetzt mal positiv als Training für die kommenden 7 Monate. Gestern abend in der 18 Grad wohltemperierten Wohnung habe ich in kurzer Hose und T-Shirt zeitweilig sogar ein wenig gefröstelt. Das Training zeigt bereits erste Wirkung. So weit ist es schon gekommen 😛

          • Noch sinds hier in der Wohnung 20,0 Grad und im Keller 18,9 Grad… Ich kann mir zwar die mobile Splitanlage für 1500 EUR nicht leisten, aber den Klarstein Blizzard für 250 Mucken werde ich wohl nach dem Urlaub kaufen, damit meine Frau im Wohnzimmer sich bei 29 Grad Innentemperatur nicht irgendwann verflüssigt.

          • Stefan

            Das ist echt brutal … 🙁

    • Leon

      hier waren 18 vorhergesagt und was ist passiert?!
      Ich durfte heute den ersten Sommertag bei 24,9 Grad erleben!!
      Das Thermometer steht definitiv im Schatten und es zeigt immer richtig an.
      Ist der Wahnsinn hier. der heutige Tag reiht sich bei mir in die Gruppe der Surrealen Klima Geschehnisse ein. Gleich neben dem Sommer 2015 und dem Dezember 2015

  • Mike Thiede

    22.3 Grad! Leider und bestimmt noch nicht der Höhepunkt der Hitzewelle…

  • Hm. Ich sehe noch nichts auf dem Radar. Ob wir mal Glück haben?
    https://twitter.com/Kachelmannwettr/status/846750013908828162

    • Stefan

      Muahaha, der ist gut. ^^

      • Wenn du eine Lupe verwendest, wird die Gewitterzelle viel größer ^^

    • Wetterfee

      Homöopathie halt:-). Sollte es tatsächlich regnen verdunstet es schon in 1 KM Höhe. Wenn wir Glück haben, können wir dann etwas Dunst einatmen, das reicht dann bestimmt für die nächsten 2-4 Monate. Homöopathie besteht ja auch darin, dass man an die Wirkung glaubt. Positive Einstellung kurbelt die Selbstheilungskräfte an und schwupp die Wupp biste gesund. So muss man sich das mit dem illusionären Phantomregen dann eben auch vorstellen. Wirkt bestimmt! !!!

      • Und was ist mit der Erstverschlechterung? ^^ Das würde bedeuten, wir bekämen erstmal ne Woche 30 Grad.

        • Wetterfee

          Na ja, sehr weit sind wir davon ja nicht wirklich entfernt. Es kommt auch nicht zwangsläufig zur Erstverschlechterung. Ich setze sowohl bei mir als auch bei meinen Katzen so weit es geht Homöopathie ein. Eine Erstverschlechterung habe ich bisher nur ein einziges Mal gehabt.

          • Ich setze das auch ein und es wirkt erstaunlich gut. Ich frage mich immer ob es Placebowirkung bei mir ist oder nicht, aber so sehr ich mich hinterfrage, ich komme zu keiner Lösung. Bei Tieren wirkt es auch und da kann es kein Placebo sein ^^

    • Und oben rechts steht auch noch: „Falsche Übersetzung?“
      Ist das ne rhetorische Frage ? 😉

      • Bing ist halt Microschrott 😉 Wobei das Arabische wohl sehr schwierig ist, habe ich mir sagen lassen. Da hat jedes Wort 100 Bedeutungen. Vermutlich werden deswegen dort nach Vergewaltigungen die Opfer ins Gefängnis geworfen und Frauen öffentlich gesteinigt. Solch eine Sprache würde mich auch aggressiv machen ^^

  • Stefan

    Alles dreht durch. Negativen Niederschlag hab ich bei GFS auch noch nicht gesehen lol
    https://uploads.disquscdn.com/images/9094726db5abe22a530dd38097096ac2ac130a335f06020d3d301674d820988a.jpg
    (c) http://www.wetterzentrale.de

    • Jetzt gehts ans Eingemachte lol Das sind vermutlich schon die Sandwürmermonster aus Dune. ^^

      • Stefan

        Womöglich, Ist aber auch wurscht, denn am Sonntag geht eh die Welt unter, bei rund 280 Grad bei 850 hpa … 279,7 um genau zu sein. lol
        https://uploads.disquscdn.com/images/0e9df470027c93ab94269884e1ab6069b3b7150d4cd0fbce187f2cfb19cda04b.jpg
        (c) http://www.wetterzentrale.de

        • Leon

          die haben wohl schon das gesamte Methan der Erde in der Berechnung drinn

          • Stefan

            ich glaube es auch …

          • Immerhin bin ich dann an der Nordsee und werde mich mit einem Sprung ins Wasser retten können samt Familie, um am 3. April den Urlaub wieder aufzunehmen ^^

          • Stefan

            Immerhin wird es im Norden ab der nächsten Woche deutlich kühler, während hier … naja, das Übliche eben. ^^

          • Hier schon mal Bildimpressionen bei meiner Rückfahrt aus dem Urlaub vom kühlen Norden in die Gluthölle Tropenhessens ^^
            https://youtu.be/yMrYgPKAyFY

          • Stefan

            Pfui, da bekomme ich gleich Hitzewallungen alleine durchs Anschauen. ^^ Das wäre kein Job für mich. 😛

          • Vielleicht was für Sofeten? Die sind durch die Hitze so begeistert, dass sie vermutlich sogar umsonst arbeiten ^^

          • Stefan

            … und freiwillig ohne Schutzkleidung. Das hätte so einige Vorteile. ^^

    • Leon

      hahahaha lol das ist eindeutig der Beweis das die Rechner langsam abschmieren

  • Marcel

    Schon krass das die Natur schon so weit ist aber bei den Temperaturen wundert mich das eigentlich gar nicht wenn im März fast jeden Tag um die 15-20* hat und der März schon 3,5 Grad zu heiß ist das wäre dann umgerechnet an jeden Tag im März ungefähr 7 Grad zu warm. Schon vor zwei Wochen haben schon manche Sträucher geblüht aber jetzt ist die Natur förmlich explodiert jetzt blühen schon beinahe die Apfelbäume und das Ende März und ein paar Bäume werden selbst schon im Wald grün, dort ist alles voller Märzenbecher und Bärlauch voll aber das war auch schon vor zwei Wochen. Die Natur ist dieses Jahr ungefähr 2-3 Wochen zu früh dran man fühlt sich wie als wäre es ende April ist es aber nicht. Die meisten Menschen finden es natürlich toll den Wärme + Wärme + Sonne = Super und wenn man nicht den ganzen Tag draußen ist wird man schief angeguckt den manche können es nicht nachvollziehen warum man denn nicht bei dem Schönwetter^^ nicht draußen ist und es genießt. Denn wer weiß den schon das wenn es fast jeden Tag im März 20 Grad hat dass das nicht normal somit wundern sich dann wieder viele wenn es heißt Rekord warmer März .

  • Dr. Cohen selbstkritisch, wie ich es mag! Die Winterprognose für Amiland ging bei ihm voll daneben. Er nimmt’s sportlich. So muss das sein.
    https://twitter.com/judah47/status/846822687880232960

  • Sara Bosshard

    Am kommenden Wochenende soll es ja immerhin recht viel Regen geben für die Region Schweiz/Süddeutschland. Das ist ja mal eine positive Nachricht.

    • Patrick

      Naja mittlerweile wurde auch der zurückgerechnet, zumindest hier. Und nächste Woche kommt die Hitze mit Sonne zurück.

      • Sara Bosshard

        Ich meine natürlich nur die Region von Süddeutschland und der Schweiz, wo im neusten Lauf von GFS (00 Uhr) einiges an Niederschlag berechnet wird.

      • Stefan

        Na immerhin, für unsere Region wurde er komplett wegerechnet. Heute kriegt der Norden etwas ab, am Wochenende der Süden und hier ist gar nix. Wie meistens. 😛

  • Stefan

    Heute ist wieder ein guter Tag für Verschwörungstheoretiker. Jede Menge Chemtrails am Himmel. Aber nun dürfen wir diese Erscheinungen offiziell als Wolken bezeichnen. Cirrus homogenitus. Immerhin haben sie nur 30 Jahre dafür gebraucht. ^^ Frankfurt Flughafen meldet also amtlich: leichte Bewölkung durch Homogenitus Wolken. lol
    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article210080469/Nun-ist-es-offiziell-Kondensstreifen-gelten-als-Wolken.html https://uploads.disquscdn.com/images/c9ae182f3d32938ab0a0c739ecd2e236a3289c9f6f9f7e6b401cd1d30a5a395e.jpg

    • Der Frankfurter Flughafen ist natürlich Teil der Verschwörung, das hast du nicht bedacht ^^ Die bekommen Milliarden dafür, dass sie das Zeug versprühen. Angeblich soll es nicht mal gesundheitsschädlich sein, sondern aus Nanoteilchen bestehen, die das Denken beeinflussen. Das würde zumindest die Beliebtheit von Merkel und Schulz erklären 😛

      • Stefan

        Da könntest du nicht unrecht haben. ^^ Ich frage mich allerdings, was die hier die ganze Zeit versprühen. Äppelwoi? Grüne Soße? Handkäsdestillat?… Und Offenbach bekommt durch die Westdrift das meiste ab? Das würde allerdings so einiges hier erklären. lol

        • hahaha Äppelwoiwolken über Offebach führen zu Debilitätsanfällen. ^^

  • Leon

    Das ist jetzt also der „kälteste“ Tag der Woche?!?! Ernsthaft? 17 Grad im schatten (also gut 5 grad über Normal) sind jetzt schon kalt?
    Und der ganze Regen erst der heute aus der komplett dichten Wolkendecke getropft ist! Unglaublich diese Vorhersage Qualität, da hat man ja lust auf morgen und Übermorgen ;D

    • Leon

      ach ja, dazu noch die Karte welche alle Befürchtungen die hier noch im Dezember über einen „Glühling“ geäußert wurden, belegt.
      https://uploads.disquscdn.com/images/f434f22439dd09159b26366599bf853f88b76b245cc9a4a0b21ecbb02b569045.jpg

      (c)Bernd-Hussing.de

      • „Ich hasse es, wenn ich recht habe“ wird wohl mein neuer Standardspruch…

        • Leon

          meiner auch…
          Ich fundiere schon seit Monaten als Wettervorhersager in meiner Familie.
          Ich habe fast immer recht weil ich die Daten sehe die die Wetterseiten nutzen und somit genauer bin. Als Beispiel: vorgestern sagt die app es wird 18 Grad. Ich meinte dann zu meiner Mutter das das nicht stimmt und es mindestens 23 Grad wird.
          Was ist passiert, es wurde so warm und meine Familie hat sich gefragt woher ich das weiß^^

          Aber auch so, was Klimafragen angeht, habe ich dass Gefühl das sich die echten Wissenschaftler schon garnicht mehr trauen etwas zu sagen, weil die Lage so heftig ist.
          Du bis halt der Realist und sehr ehrlich, was dir zu gute kommt.
          Leider muss man am ende sagen dass man recht hatte, auch wenn man lieber falsch läge… Ein zwei schneidiges schwert

          • hehe so geht mir hier auch. Ich gelte in der Familie als besserer Wetterprognostiker als die Apps und Anbieter ^^
            Die Wahrheit war nie angenehm. Und es braucht eine starke Seele und fester Prinzipien, um sie zu ertragen. Für mich gibt es als studierter Philosoph keine Alternative zur Wahrheit oder zu den Wahrheiten. Bei der Suche nach ihnen tue ich mein Bestes und nutze immer die Methodik der Reflektion und Falsifikation. Dieser Prozess ist nie abgeschlossen. Kaltwetter.com ist im Grunde somit die dokumentierte Fahrt auf dem Wahrheitsfluss. ^^

          • Leon

            sehr schön ausgedrückt!
            Und die Philosophie beeindruckt mich schon seit Jahren, ich kann der Wissenschaft des Geistes viel mehr abgewinnen als Religionen, da ich im allgemeinen ein Mensch bin der sehr lange und intensiv über etwas nachdenkt oder meditiert

          • Das habe ich im Lebensalter 15-25 auch gedacht. Aber dann kam etwas… mit Worten nicht Beschreibbares. Zu seltsam, um es hier mitzuteilen. Heute bin ich überzeugter (wenn auch streitbarer) katholischer Christ und bewundere den Buddhismus ^^

          • Leon

            echt? Jetzt hast du mich neugierig gemacht.Hast du eine Art Begegnung gehabt?
            vielleicht finde ich auch noch ein mal zur Religion wenn ich etwas älter bin, aktuell habe ich wenig Anlass zu glauben, da fehlt mir wahrscheinlich so etwas wie du hattest.
            Den Buddismus finde ich auch toll

          • So in etwa, aber das kann ich wirklich hier nicht beschreiben.
            Ich kann nur empfehlen einen offenen Geist zu bewahren und mit ganzem Herzen zu dem zu stehen, was man aktuell empfindet und zu glauben meint. Und jederzeit bereit zu sein, sein eigenes Weltbild umzustürzen, gnadenlos. Sobald man sich daran gewöhnt, dass die eigene Meinung wie ein alter bequemer Mantel ist, den man samt Vorurteilen und mit der Zeit schwachen Argumenten nicht mehr loswerden möchte, hat man bereits den Weg der Selbstbeschränkung eingeschlagen.
            Übrigens ist wissenschaftliche Philosophie auch immer ein Teil echter Religionen. Die gesamte abendländische Philosophie ist im Christentum enthalten. Das Prinzip der Liebe von Christus ist insofern auch wissenschaftliche Philosophie. Die Lehre Buddhas beinhaltet alles andere als esoterische Nirwana-Beglückung und nimmt wissenschaftliche Thesen von der Atomlehre und Erkenntnistheorie voraus, über 2000 Jahre bevor sie europäisch erdacht wurden. Sobald man sich detaillierter mit Religionen und Wissenschaft befasst, erkennt man, dass sich die Fragen der Menschheit letztlich immer um dieselben Grundthemen drehen… Erkenntnis… Glück … Tod. Und dass es einige Grundantworten gibt, die man in Religion und Wissenschaft findet, die hochspannend sind und das eigene Leben komplett verändern können. Aber diesen Weg und diese Erfahrung geistiger zeitloser Wunder muss jeder selbst gehen. Manchmal ist es ein Buch, das einen umhaut und der Weg beginnt. Manchmal ein Besuch, eine Erfahrung eines heiligen Ortes. Manchmal ist es ein anderer Mensch. Doch wer die Augen und Ohren verschließt, wird diese Zeichen zur Änderung des eigenen Selbst niemals wahrnehmen und blind an ihnen vorübergehen. Ich wünsche dir, dass du die Weggabelungen erkennen wirst, wenn du ihnen im Leben begegnest. Wo auch immer sie dich hinführen und wie sie dich verändern werden.

          • Leon

            dankeschön! Das würde mich sehr freuen.

        • Leon

          übrigens auch wetter punkt com verdeutlicht noch einmal wie sehr du recht hattest… http://www.wetter.com/videos/kolumnen/el-nino-kehrt-zurueck-entgleist-unser-klima/58db5ac5cebfc0b5698b4567

          kann das stimmen was Hartmut Mühlbauer da sagt, dass von der Antarktis stücke in der große Europas abbrechen könnten?!

          • Ja sicher. Das Larsen B-Schelf scheint ja bereits abzubrechen. Prof. Rahmstorf hat darauf schon seit Jahren hingewiesen und wurde von Klimaskeptikern ausgelacht. Nun ist ein Riss seit Monaten zu sehen, der davon zeugt, dass genau dies passiert. Die Folgen sind insofern schlimm, weil das Larsen B-Schelf immer als eine Art Mauer gegenüber den warmen Strömungen für die östlich dahinter befindlichen Teile der Antarktis fungiert hat. Wenn das Schelf abbricht, wird sich auch die Schmelze für die gesamte Antarktis drastisch verstärken.
            Es wäre identisch mit dem Fall des Kipppunktes, der die Antarktis selbst ist. Einer Art Rückkopplungsbeschleunigung bei der Schmelze und in dessen Verlauf würden Schelfeise im Zeitraffer zerbrechen. Eigentlich kaum vorstellbar.

          • Leon

            Es ist einfach extrem wie in diesem Jahr alles auf einmal zu kommen scheint.
            Im ersten moment überrascht das, aber beim zweiten mal merkt man, dass die erde eigentlich so eine kleine und zerbrechliche Oase im Weltraum darstellt bei der es mich schon fast wundert das sie so lange den Mensch ausgehalten hat!

            Danke für die Zusatz information über das Larsen B-schelf!

          • kein Thema. Das linke Propagandablatt Spiegel hat das im Januar ganz nett zusammengefasst: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/larsen-c-schelfeis-riesiger-eisberg-steht-kurz-vor-geburt-a-1128840.html

        • Ich habe auch schon geahnt, dass der März wohl recht mild werden könnte ( Auf der Wetterwiese hab ich vorsichtigerweise noch auf +1,6 K getippt ).
          Aber das ist echt heftig…

  • Die neue Wetterprognose ist raus. Erstmal der letzte Artikel vor meinem Urlaub. Alle Mann einsteigen in den Krematoriumszug! Kommentare bitte dort weiterführen zur Wetterlage nebst unseren Nebenthemen. ^^
    http://kaltwetter.com/wetterprognose-april-2017-entgleisung-fruehling-krematorium/