Blick in die Hitzehölle. Wie wird der Sommer 2017? In jedem Fall zu heiß!
Blick in die Hitzehölle. Wie wird der Sommer 2017? In jedem Fall zu heiß!

Deutschland geht in das 24. Jahr mit einem Hitzesommer*.

Vereinfachte Darstellung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre seit 100 Millionen Jahren und für die nächsten 300 Jahre. © Hannes Grobe auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 2.5
Vereinfachte Darstellung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre seit 100 Millionen Jahren und für die nächsten 300 Jahre. © Hannes Grobe auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 2.5

Im Jahre 1993, die Älteren erinnern sich vielleicht, gab es den letzten Sommer, der deutlich unter dem Mittel 1961-1990 lag mit 15,8 Grad Celsius (Mitteltemperatur Sommer 1961-1990: 16,3 Grad Celsius). 1996 gab es noch einen normalen Sommer, der 0,1 Grad unter dem Mittel lag und der letzte, richtig deutliche Kaltsommer stammt aus einer beinahe schon als historisch zu betrachtenden Zeit: 1987 (15,4 Grad Celsius im Mittel).

Die Klimakatastrophe, auch beschönigend „Klimawandel“ oder „globale Erwärmung“ genannt, treibt insbesondere im Sommer die Temperaturen wie in einem Brutofen gnadenlos in ungekannte Höhen – egal ob an halbwegs „normalen“ Tagen oder in Form von quälenden Hitzewellen, die immer länger und immer zahlreicher werden. Der Grund ist offensichtlich: Die Treibhausgasschicht der Atmosphäre wird dichter und dichter. Jetzt schon befinden wir uns auf einem Kohlendioxidstand, der den höchsten Wert seit sage und schreibe 14 Millionen Jahren erreicht hat. Ein bitterer und trauriger Rekord und eine Mahnung, was auf uns zukommen wird.

Temperaturen in der Arktis über dem Mittel 1981-2010, welches bereits ca. 1 Grad zu warme Temperaturen zu 1961-1990 beinhaltet. Das Ergebnis: Eine Klimakatastrophe beispiellosen Ausmaßes.
Mittlere Lufttemperaturen in der Arktis über dem Mittel 1981-2010, welches bereits ca. 1 Grad zu warme Temperaturen zu 1961-1990 beinhaltet. Das Ergebnis: Eine Klimakatastrophe beispiellosen Ausmaßes.

Hinzu kommt die Veränderung des Jetstreams durch die sterbende Arktis: Ein schwacher Jetstream, lahm gelegt durch die fehlenden Temperaturkontraste zwischen der supererwärmten Arktis und unseren mittleren Breiten führt zur Hochschaukelung von Extremwetterlagen – Hitzewellen bei Hochdruckgebieten (Lage zwischen zwei Trögen des Jetstreams) und Überschwemmungen und Gewitter bei Tiefdruckgebieten (Troglage des Jetstreams).

Doch abgesehen von der Sicherheit eintreffender Hitzelagen und unerträglicher Temperaturen: Was wird uns der Sommer 2017 bieten? Gibt es wieder eine Naturkatastrophe aus Hitze und Dürre wie 2003 oder 2015? Oder folgt ein schwüler Gewittersommer?
Die Vorhersage wird alles andere als einfach, denn die klimatologischen Faktoren im Sommer 2017 widersprechen sich größtenteils. Trotzdem wollen wir versuchen, gemeinsam eine Prognose zu finden, die die größte Wahrscheinlichkeit besitzt. Und wir werden wie gewohnt auch die meteorologischen Institute und Experten „befragen“, wie diese den Sommer 2017 einschätzen.

Für ungeduldige Leser findet sich hier das Fazit am Ende des Artikel.

(1) Rückblick auf den letzten Sommer

Artikel: Rückblick – So war der Sommer 2016 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Temperaturkarte Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Temperaturkarte Deutschland Juni 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Der Sommer 2016 war vom Wetterverlauf her ziemlich das „kühlste“, was in unserer Klimaepoche einer entkoppelten Treibhausgaskatastrophe möglich ist. Und war natürlich dennoch deutlich zu warm, vor allem im letzten Drittel.

Der Juni startete dank extremwetterorientierter Grenzwetterlage mit Regen und Tornados und „Schafskälte“ optimal in den Sommer 2016.
Doch wie erwartet folgte nach dem 20. Juni 2016 die übliche Hitze und Dürre*. Dennoch blieb diese im Juli noch im Rahmen und nahm keine Formen einer Omegalage wie 2015 noch an. Lediglich in der Deutschen Sahelzone (DSZ) vom Südwesten bis Nordosten war die Lage aufgrund fehlenden Regens und in dieser Zone weit höheren Temperaturen als abseits davon quälend und verzweifelt. Aber das ist nichts neues.

Temperaturkarte Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Temperaturkarte Deutschland Juli 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Während Anfang August 2016 eine Kaltlage die Hoffnung nährte, der August 2016 könne vielleicht eine Wiederholung des August 2014 (-0,5 Grad unter dem Mittel 1961-1990) schaffen, so wurden diese Hoffnungen spätestens gegen Ende des Monats in das krasse und unausweichliche Gegenteil umgekehrt: Es folgte die schlimmste Hitzephase des Sommers* mit bis zu 38 Grad, die zu allem Überfluss bis Ende September 2016 anhielt und nicht nur die Erlösung einen ganzen, kostbaren Monat hinauszögerte, den Herbst um einen Monat verkürzte, sondern den Sommer somit auch noch um einen ganzen, unerträglichen Monat verlängerte. Der absolute Worst Case.

Insofern war der Sommer 2016 trotz der verhaltenen Zahlen weitaus schlimmer als er auf dem Papier daherkam. In der DSZ ohne Erholungspausen. Außerhalb des Sommers im Herbst blieb die abstruse Hitze den gesamten September (der aber nicht in die Zahlen des Sommers mit einfließt).

Temperaturkarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
Temperaturkarte Deutschland August 2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Man beachte, dass im Unterschied zu anderen Jahreszeiten die Temperaturanomalien des Mittels für den Sommer eigenen Regeln unterworfen sind: Während es im Winter selbst bei +3 Grad im Mittel 1961-1990 noch halbwegs erträgliche Temperaturen gibt, so weisen die Sommermonate selbst bei normalem Verlauf so ein hohes Mittel bei den Temperaturen auf, dass selbst +1,0 Grad gleichbedeutend sind mit Hitzewellen. Eine 2 vor dem Komma und wir befinden uns bereits in einer Hitzenaturkatastrophe mit vielen Hitzetoten wie 2015.

Die Temperaturmittel 1961-1990 lauten: Juni  15,4 Grad, Juli 16,9 Grad, August 16,5 Grad, Gesamtsommer 16,3 Grad Celsius.

Juni 2016: 17,0 Grad = +1,6 Grad zu warm
Juli 2016: 18,6 Grad = +1,7 Grad zu warm
August 2016: 17,7 Grad = +1,4 Grad zu warm


Insgesamt: 17,8 Grad = +1,5 Grad zu warm = Warmsommer

(2) Vergleich der Sommer heute und früher

Während wir in den 24. Warmsommer in Folge gehen, ergibt sich die Frage, wie die Sommer eigentlich früher aussahen. Eine ganze Generation kennt schon mittlerweile nicht mehr, was das heißt: Westdriftwetter mit Wolken und Schauern (ja, es gab früher Regen im Sommer!), sogar teilweise Nordlagen mit herrlichen 15 Grad und zu allem Überfluss die Abwesenheit von Temperaturen über 30 Grad!
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass solche Sommer zwar nicht unbedingt erstrebenswert wären (da immer noch zu warm), aber im Vergleich mit der heutigen Hitzequalperiode mit Kusshand genommen würden.

Ein Blick auf die zehn Jahre 1961 bis 1970 bestätigt diese Einschätzung:

Sommer 1970: +0,4 Grad
Sommer 1969: +0,3 Grad

Sommer 1968: -0,1 Grad
Sommer 1967: +0,3 Grad
Sommer 1966: -0,3 Grad
Sommer 1965: -1,2 Grad
Sommer 1964: +0,7 Grad
Sommer 1963: +0,2 Grad
Sommer 1962: -1,3 Grad
Sommer 1961: -0,7 Grad

Man sieht deutlich einen Wechsel zwischen normal warmen Sommern und herrlichen Kaltsommern, zu denen man damals noch berechtigte Hoffnung hatte, bevor ab den 1970er Jahren, verstärkt seit den 1980er Jahren und mit steigenden Hitzewellen als Naturkatastrophen ab Mitte der 1990er Jahre die Folgen der Klimakatastrophe immer deutlicher wurden. Letztlich ist der Sommer mit dem Sonnenhöchststand und damit auch der Maximierung der Treibhausgasfolgen diejenige Jahreszeit, in der die Folgen bzgl. Hitze am deutlichsten werden.

Prognose des Anstiegs der Lufttemperatur in Deutschland durch den "Klimawandel"; © <a target="_blank" href="http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/klimawandel_node.html">DWD</a>
Prognose des Anstiegs der Lufttemperatur in Deutschland durch den „Klimawandel“; © DWD

 

(3) Analyse der klimatischen Faktoren

Wie wir noch sehen werden, wird die Prognose für den Sommer 2017 ein Ding der Unmöglichkeit. Denn die Details entscheiden darüber, ob uns ein zu warmer Sommer im Stil von 2016 bevorsteht oder eine Hitzekatastrophe* im Stil von 2003.
Mit anderen Worten: Der Sommer 2017 wird sich in der Meteorologie, den Wetterlagen entscheiden und diese sind bekanntlich nicht weiter als 5 bis 7 Tage im voraus zu erkennen.

Um die klimatische Situation dennoch einzuordnen und damit ein Gefühl für die Wahrscheinlichkeiten und Chancen zu erhalten, werfen wir einen Blick auf die Faktoren, die den Sommer 2017 bestimmen werden.

Klimakatastrophe und Treibhausgase

Die Klimakatastrophe eines durch nach wie vor ungebremste Treibhausgasemissionen entkoppelten Klimas ist der alles bestimmende Faktor im Sommer.
Die Sonnenenergie wird direkt durch den Treibhauseffekt verstärkt, was sich in der am Boden ankommenden Wärmeenergie (in Watt pro Quadratmeter gemessen) belegen lässt.

Nicht genug führen Extremhitzelagen durch einen sich verlangsamenden Jetstream zu weiteren Hitzesteigerungsfaktoren*. Durch die sterbende Arktis kommt es zu einer Angleichung der Arktis mit unseren mittleren Breiten, wodurch der Jetstream einschläft und im ungünstigen Fall Hitzelagen wie die Omega-Lage 2003 hervorruft. Die genauen Ursachen habe ich in 2 Artikeln belegt und erläutert: Wie der Klimawandel den Jetstream schwächt und Extremwetter hervorruft und im konkreten Beleg zum aktuellen Mai 2017: Mai 2017: Extremwetter durch „Rossbywellen-Systematik Nummer 6“.

Anstieg der Sommertemperaturen in Deutschland, Europa und global durch den "Klimawandel"; © <a target="_blank" href="http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/klimawandel_node.html">DWD</a>
Anstieg der Sommertemperaturen in Deutschland, Europa und global durch den „Klimawandel“; © DWD

Denkbar ist zwar auch die Zunahme kühler Troglagen durch den schwächelnden Jetstream. Allerdings stellt sich die Frage, wie viel „Kälte“ in einem Sommer auf der Nordhalbkugel überhaupt noch zur Verfügung steht. Zudem scheinen seit Jahren durch die Nordverlagerung der subtropischen Klimazone (eine unnatürliche Steigerung der auf natürliche Weise nordwärts erfolgenden Verlagerung des Innertropischen Konvergenzgürtels ITC) Azorenhoch und Subtropenhochs übermächtig zu sein, sodass sich Troglagen nicht mehr durchsetzen können.

Insgesamt machen somit die Faktoren der Klimakatastrophe einen kühlen Sommer wie vor den 1980er Jahren unmöglich. Es bleibt die Frage, ob es glimpflich enden wird mit gelegentlichen Phasen, die in früheren Zeiten als „Normalsommer“ gegolten hätten und heute von der sofetischen Presse als „Gruselsommer“ in lächerlicher Weise herabgewürdigt werden; oder ob der Zufall des Wetters uns in die Foltermühle einer Omegalage sperren wird, wie es 2003 und 2015 erfolgte.

„Klimawandel“: Warmsommerfaktor

Sonnenfleckenzyklus

Der Sonnenfleckenzyklus 24 der Sonne befindet sich weiter auf dem absteigenden Ast zu seinem zyklischen Tiefpunkt der Aktivität.

Verlauf des aktuellen Sonnenfleckenzyklus 24, Quelle: NOAA
Verlauf des aktuellen Sonnenfleckenzyklus 24, Quelle: NOAA

Die niedrige Anzahl von Sonnenflecken hat nicht direkt Einfluss auf die Oberflächentemperatur auf der Erde, da die Sonne sehr stabil in ihrem Energie-Output über die Jahrtausende ist und nach gegenwärtigem Forschungsstand lediglich eine Schwankung von 0,2 Grad Celsius global auslöst (nebenbei bemerkt: Ja, das genügte früher, um Eiszeiten auszulösen im Rahmen einer durch Albedoeffekte von Schnee und Eis erfolgenden Eigendynamik über Jahrtausende).
Dagegen ist der anthropogene Effekt der Klimakatastrophe mit etwa 1,5 Grad Celsius zu vorindustriellen Werten übermächtig.

Vielmehr deuten sich in Zeiten mit niedriger Sonnenaktivität größere Wahrscheinlichkeiten von meridionalen Wetterlagen ab. Dies aber ist ein zweischneidiges Schwert: Meridional bedeutet eine Nord/Süd-Ausrichtung der Wetterlagen und keine gewohnte West/Ost-Ausrichtung. Da aber von West die feuchte Atlantikluft zu uns gelangt, die im Sommer „Kälte“ bringt (im Winter aber zu warmes Klima), fällt dieser einst oft vorherrschende Wettercharakter wohl zumeist weg.

Was bleibt? Troglagen. Diese sind aber wie oben erwähnt wohl nur noch schwach vorhanden. Es sei denn, die ab Herbst 2016 eingesetzte „Klima-Entkopplung“ führt zu einer Stärkung der Troglagen, bedingt durch eine sich abnorm aufheizende Arktis.
Normalerweise müssen wir aber davon ausgehen, dass die Troglagen eher in einer falsche Lage sich zu uns positionieren, sodass wir nicht innerhalb des Troges landen, sondern zwischen den Trögen und somit in der Hitze, die aus Afrika zu uns gelangt. Auch dies wäre natürlich eine meridionale Nord/Süd-Ausrichtung, aber auch die schlimmste, die uns passieren könnte.

Die Sonne bleibt somit ein neutraler Faktor. Er kann einen kühlen Sommer begünstigen, ihn aber auch verhindern.

Sonnenfleckenzyklus: Neutraler Faktor

El Nino

El Niño ist uns mit seinen Schrecken aus dem Sommer 2015 noch in grausamer Erinnerung. Im Rahmen der bipolaren Telekonnektion führte er global zu einem Bunsenbrennereffekt, bei dem überall Hitzeherde entstanden, von deinen einer auch Europa traf und zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen seit 2003 führte.

Temperaturentwicklung der ENSO in Region 3.4 (Zentralpazifik): Die Temperaturanomalien kratzen zunächst noch an der niedrigsten Definitionsmarke von +0,5 Grad K, bleiben aber im Sommer neutral in der Zone 3.4 im Zentralpazifik; © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/CFSv2SST8210.html">NOAA</a>
Temperaturentwicklung der ENSO in Region 3.4 (Zentralpazifik): Die Temperaturanomalien kratzen zunächst noch an der niedrigsten Definitionsmarke von +0,5 Grad K, bleiben aber im Sommer neutral in der Zone 3.4 im Zentralpazifik; © NOAA

Dass der El Niño bereits im April 2017 zurückkehrte, ist bereits ein alarmierendes Zeichen und stützt die Theorie, dass das Klimaphänomen eine Art „Agent der Klimakatastrophe“ sein könnte – ein Beschleunigungsfaktor und Kipppunkt mit dem Worst Case, dass der El Niño vor Südamerikas Küste bzw. auf dem Zentralpazifik einen Dauerzustand annehmen könnte und innerhalb weniger Jahre eine klimatische Apokalypse auslösen könnte.

Doch die Werte des El Niño schwanken auf äußerst ungewöhnliche Art und Weise. Der El Niño im April 2017 währte nur ganz kurz und bezog sich allein auf die Küste, war also somit ein EP-Blitz-El Niño (EP = Eastern Pacific = Region 1+2 an der Küste, nicht in Region 3.4 auf dem Pazifik!).

Temperaturentwicklung der ENSO in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste): Auch an der Küste ist kein El Nino-Status in Sicht, sondern die ENSO verbleibt im neutralen Status; © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/images3/nino12Monadj.gif">NOAA</a>
Temperaturentwicklung der ENSO in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste): Auch an der Küste ist kein El Nino-Status in Sicht, sondern die ENSO verbleibt im neutralen Status; © NOAA

Für den Sommer 2017 sagen die Prognosen einen schwachen El Niño voraus, der an der Definitionsmarke von +0,5 Grad Kelvin bzw. +0,8 Grad Kelvin (nach einer strengeren Definition) kratzt.
Die Auswirkungen sind daher vermutlich deutlich reduziert und könnten für Europa überhaupt keine Bewandnis aufweisen.

Bei den Globaltemperaturen hat Prof. Rahmstorf sogar eine Art von „Rückkühlung“ festgestellt, d. h. nach dem Ende des El Nino sinken die globalen Temperaturen langsam ab, bis sie das Niveau vor dem El Nino wieder erreicht haben. Und von dort aus dann weiter langsam ansteigen bis der nächste El Nino als Hitzekatapult kommen wird.

Für Deutschland als Minifleck auf der globalen Landkarten hat die „Rückkühlung“ jedoch keine Bewandnis.

Der El Niño bleibt im Sommer 2017 also kein deutlicher negativer Faktor, wobei ein Rest von Unsicherheit bestehen bleibt.

El Niño: Tendentiell Warmsommerfaktor

QBO

Die Quasi-bienniale Oszillation kennen wir bereits aus dem Winter: Vereinfacht gesagt bringt uns eine Ost-QBO eher einen „kälteren“ Winter und eine West-QBO die Westdrift und einen Mildwinter.

Die QBO beschreibt den Zustand der Winde in der Stratosphäre, also den höheren Luftschichten von 15 bis 50 km ü. N.N. Diese sind im Gegensatz zur wettergenerierenden Troposphäre nicht chaotisch, sondern sehr regelmäßig und wehen daher immer in einer von zwei Richtungen: West oder Ost.

Für den Sommer ist die Bewertung der QBO nicht einfach. Wo Ostwinde im Winter Eiseskälte bringen können, wäre eine Ostlage im Sommer die pure Hitzehölle – während im Winter die kontinentale Luft aus Sibirien eiskalt ist, so ist die selbe Luftmasse im Sommer extrem heiß.
Aber so einfach ist es letztlich nicht. Die Daten zeigen, dass auch im Sommer eine Ost-QBO, die zu einer Verlangsamung der Westdrift führt, Troglagen unterstützt. Ganz ähnlich wie die inaktive Sonne und der durch die Klimakatastrophe sich verlangsamende Jetstream mit massiver Troggenerierung würde eine Ost-QBO dies zusätzlich auch noch fördern.
Auch die letzten „Kaltsommer“ 1996 und 1987 fanden in einer QBO-Ostphase statt.

QBO-Phase: Westwind (dunkel schraffiert). Ausgerechnet seit Beginn des Winters rutscht die QBO für vorauss. 2 Jahre in die Westphase; © <a href="http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/qbo/" target="_blank">FU Berlin</a>
QBO-Phase: Westwind (dunkel schraffiert). Ausgerechnet seit Beginn des Winters rutscht die QBO für vorauss. 2 Jahre in die Westphase; © FU Berlin

Allerdings befindet sich die derzeitige QBO in einer Westphase. Dies ist für den Sommer also zunächst negativ zu bewerten, auch wenn man denken könnte, dass eine West-QBO ja die Westdrift verstärkt und somit Regen und „Kühle“ vom Atlantik.
Da diese Systematik, wie oben erwähnt, aber aufgrund der Nordverlagerung der Subtropen immer mehr an Wirkung verliert, hat die West-QBO keine Kühlwirkung auf den Sommer, sondern bewirkt vermutlich eher das Gegenteil.

Und es kommt noch schlimmer: Belege zeigen, dass eine West-QBO vor allem das El Niño-Signal verstärkt. Es wäre also denkbar, dass trotz des schwachen El Niños (siehe oben) durch die QBO-Westphase die Effekte verstärkt werden und dies letztlich zu einem Hitzesommer führen könnte. Dies ist allerdings nur ein Gedankenspiel und muss im Detail auf globaler Ebene beobachtet werden.

Die QBO ist derzeit in der Westphase also so zu beurteilen, dass sie einen Hitzesommer unterstützt.

QBO: Warmsommerfaktor

Der Unsicherheitsfaktor: Der Jetstream im seit Herbst 2016 entkoppelten Klima

Der große Unsicherheitsfaktor in allen klimatischen Fragestellungen ist eine Beobachtung, die so schockierend ist, dass sie im Grunde außerhalb unserer Erfahrungen liegt.
Umso bitterer ist der Umstand, dass diese „klimatische Sensation“ von den meisten Menschen überhaupt nicht registriert wird, da ihr Bildungshorizont sich nicht weit erstreckt und ihr Wetterhorizont sich ebenso verhält.

Deutlich erkennbar in der Prognose zum 07. Mai 2017 gleich sechs "Ausbeulungen" (Rossbywellen). © meteociel.fr
Deutlich erkennbar in der Prognose zum 07. Mai 2017 gleich sechs „Ausbeulungen“ (Rossbywellen) als Folge des sich verlangsamenden Jetstreams und Bodenhitzemuster aus der anthropogenen Klimakatastrophe. © meteociel.fr

Seit dem Herbst 2016 verhält sich das Klima unberechenbar.
Der Grund ist die sterbende Arktis, das allein ist schon ein Umstand, der uns normalerweise dazu veranlassen sollte, vor Verzweiflung schreiend aus dem Haus zu stürzen.
Doch die Folgen sind noch weitaus gravierender: Wir haben nicht nur seit 2 Jahren Kühlherbste, sondern im letzten Winter einen sogenannten „Waccy-Effekt“. Die sich durch die „polare Verstärkung“ extrem aufheizende Arktis (warm arctic, wa) führte zum Ausweichen der Kälte auf die Kontinente südlich davon (cold continents, cc – das „y“ ergibt als Akronym das englische Wort „waccy“, was soviel wie „verrückt“ bedeutet) mit Schnee in Griechenland, auf dem Balkan, Kälterekorden ausgerechnet in Sibirien, Schneechaos in Italien und Schnee in der Sahara und Saudi-Arabien.

Im Frühling sorgte der Effekt des kollabierenden Jetstreams für Extremwetter auf der Nordhemisphäre (die sog. „Rossbywellen-6-Systematik“).
Die große Frage lautet nun: Was geschieht im Sommer in dieser neuen Klimaepoche, die im Herbst 2016 als neue Stufe der Klimakatastrophe begonnen hat? Selbst Forscher geben ihre Ahnungslosigkeit mittlerweile zu und wir müssen selbst beobachten, was uns erwartet.

Theoretisch denkbar sind tatsächlich 2 Optionen aus Folgensicht dieses einzelnen klimatischen Faktors:
1. Die mit Abstand wahrscheinlichste Option ist die eines Hitzesommers, ja sogar einer Hitzekatastrophe, wie man sie in Europa selbst 2003 noch nicht erlebt hat.

2. Denkbar wäre auch ein relativ kühler Sommer im Bereich von +0,5 Grad Kelvin Anomalie zum Mittel 1961-1990, wenn sich die Troglagen doch verstärken sollten, wie es seit den 1970er Jahren nicht mehr geschehen ist.

Anomalien des Geopotentials mit deutlicher Extremisierung der Wetterlage in Hoch- und Tiefdruckanomalien aufgrund des oben dargestellten Jetstreams mit resonanten Rossbywellen. Deutlich erkennbar in der Prognose zum 07. Mai 2017 gleich sechs "Ausbeulungen" (Rossbywellen). © meteociel.fr
Anomalien des Geopotentials mit deutlicher Extremisierung der Wetterlage in Hoch- und Tiefdruckanomalien aufgrund des oben dargestellten Jetstreams mit resonanten Rossbywellen. Man kann die Karten im Geiste übereinanderlegen und findet Tiefdruckanomalien in den „Ausbeulungen“ (Trögen) und Hochdruckanomalien dazwischen. Je nachdem, wo die Tröge somit liegen, bekäme Deutschland Hitze oder Kühle, wobei im Sommer die Wahrscheinlichkeit von Hitzeanomalien exponentiell zunimmt; © meteociel.fr

Der Jetstream ist im Sommer ohnehin schwach aufgrund der auf der gesamten Nordhemisphäre generierten Wärme. Die Option (1) ist somit mit Abstand am wahrscheinlichsten einzuordnen. Option (2) wäre dann ein Klimatisches Wunder, wenn die Tröge tatsächlich günstig liegen würden und uns die letztlich immer noch kühle Luft der Arktis bescheren. Sollten die Tröge allerdings ungünstig liegen, dann kann die gleiche Option auch zu einer Omegalage führen, bei der wir zwischen den beiden Trögen genau in der „Omega“-Delle liegen und damit in der aus Süden stammenden Afrikahitze.

Es wird hochspannend sein, zu beobachten, welche klimatischen Faktoren der Sommer 2017 einnehmen wird – unabhängig davon, wie viele Hitzequalen wir wieder erdulden werden müssen. In der neuen Epoche eines „entkoppelten Klimas“ müssen wir alle versuchen, die neuen Strukturen in der jeweiligen Jahreszeit zu analysieren und die Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Es wäre nicht das erste Mal, sollten sie völlig anders sein als alles was wir erwarten.

Klimatische Entkopplung: Tendentiell Warmsommerfaktor

(4) Sommer 2017 im Spiegel der Experten

Die Arbeit für die Experten wird immer schwieriger. Nicht genug, dass allein unter normalen Klimabedingungen eine Langfristprognose kaum Sinn macht und lediglich Wahrscheinlichkeiten angeben kann, welche Art der Jahreszeit eintreffen wird als eine Aussage zu treffen, wie genau der Charakter des Sommers sein wird.
Nun kommen auch noch die Unwägbarkeiten der Klimakatastrophe hinzu, die seit Herbst 2016 ein völlig neues Kapitel mit der sterbenden Arktis, die einen Kipppunkt überschritten hat, aufschlägt.

Sommerprognose 2017 des DWD: Ein Hitzesommer. Da das verwendete Mittel 1981-2014 ist, muss man grob +1 Grad dazurechnen, um auf realistische Werte zum Mittel 1961-1990 zu kommen. © <a target="_blank" href="http://www.dwd.de/DE/leistungen/jahreszeitenvorhersage/karten.html?nn=16102">DWD Jahreszeitenprognose</a>
Sommerprognose 2017 des DWD: Ein Hitzesommer. Da das verwendete Mittel 1981-2014 ist, muss man grob +1 Grad dazurechnen, um auf realistische Werte zum Mittel 1961-1990 zu kommen. © DWD Jahreszeitenprognose

Trotzdem wollen wir einen Blick darauf werfen, was die Institute und Personen zum Sommer 2017 kundtun. Wird es einen Hitzesommer mit vielen Toten wie 2003 und 2015 geben? Einen Gewittersommer mit wenig Hitze aber grauenhafter Schwüle? Oder geschieht ein klimatisches Wunder mit einem nur leicht zu warmen Sommer?
Die Prognosen, die lediglich den Gesamtsommer als zu warm charakterisieren, habe ich dieses Mal weggelassen. Denn da sowieso der Sommer vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe nur noch zu warm sein kann, kann man sich solche Prognosen als Binsenweisheit sparen. Sollte es ein Institut aber wagen, einen zu kalten Sommer zu prognostizieren, dann würde ich das selbstverständlich erwähnen. Es sei nur so viel gesagt, dass alle Institute wie MetOffice, das IRI in den USA und der DWD in Offenbach einen zu warmen Sommer sehen, wie sollte es auch anders sein? Die Darstellung des DWD mit der neuen Jahreszeitenprognose gefällt durch exakte Darstellung, wenngleich die Einzelmonate leider nicht abrufbar sind (siehe Bild links oben).

Da im Sommer der Niederschlag immer wichtiger wird in der Jahreszeit katastrophaler Dürren als Folge der immer weiter zunehmenden Hitze habe ich auch die Niederschlagsprognosen wieder in die Darstellung aufgenommen.

NOAA

Die NOAA ist in den letzten Monaten arg in Verruf geraten. Teilweise erfolgt das zu Unrecht, denn die NOAA nimmt nie für sich in Anspruch, eine gültige Langzeitprognose abzuliefern. Aus diesem Grunde werden ja auch die Karten nicht monatlich, sondern täglich angepasst aus den berechneten Tageseinzelläufen.

Mit anderen Worten: Man muss das NOAA-Modell richtig lesen, um daraus Nutzen zu ziehen!
Dazu gehört auch das typische Verhalten, dass die meisten Monate hitzekorrigiert werden. Ein neutraler Monat beispielsweise wird zu 70% etwa immer zu einem Warmmonat je näher man dem Zieltermin kommt.

Das scheint damit zu tun zu haben, dass die NOAA bestimmte Faktoren mit ihren Rechnern nicht ausreichend berücksichtigt oder eben einfach das Klima auf dem Chaoseffekt basiert und insbesondere in der Klimakatastrophe in Radikalitäten resultieren kann. Dass dabei im Winter im Rahmen des Waccy-Effektes Monate auch plötzlich in die zu kalte Richtung driften, ist daher ebenso zwangsläufig wie die Tatsache, dass zu 80-90% im Sommer die Einzelmonate alle zu warm enden.

Betrachten wir die NOAA-Prognose zum Sommer, so zeigt sich hier auch das zu erwartende Bild: Die nächsten 2 Monate sind (mittlerweile) als zu warm gekennzeichnet, während sie lange als neutral (also im Mittel 1981-2010, somit +1 zu warm nach 1961-1990) daherkamen. Der August 2017 ist noch weit entfernt, ist somit als neutral dargestellt, wird aber nach der Erfahrung mit dem NOAA-Modell spätestens im Juli auf zu warm umschwenken, vermutlich aber bereits im Juni 2017.

Die NOAA sieht also einen nicht nur leicht zu warmen, sondern einen Hitzesommer, der bis zu 2,0 Grad über dem Mittel 1961-1990 liegen könnte (entspricht der dargestellten +1 Grad Kelvin Anomalie in den Karten) – unter der Annahme, dass der August als zu warm nachberechnet wird.

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juni 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juni 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © NOAA

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juli 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Juli 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © NOAA

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat August 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat August 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © NOAA

Beim Niederschlag sehen wir bei der NOAA entsprechend zu den Temperaturen extreme Dürre im Juni und Juli, die die ohnehin hochgradig gefährliche Dürresituation in Deutschland nochmals verschlechtern wird. Der August soll zwar aus heutiger Sicht leicht zu nass werden, aber wir können getrost davon ausgehen, dass sich wie gesagt diese Prognose innerhalb der nächsten Wochen umkehren wird.

Niederschlagsabweichung vom Mittel im Monat Juni 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Niederschlagsabweichung vom Mittel im Monat Juni 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © NOAA

Niederschlagsabweichung vom Mittel im Monat Juli 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Niederschlagsabweichung vom Mittel im Monat Juli 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © NOAA

Niederschlagsabweichung vom Mittel im Monat August 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">NOAA</a>
Niederschlagsabweichung vom Mittel im Monat August 2017, Stand: 25.05.2017 (Daten bis 24.05.2017), © NOAA

Die NOAA sieht somit in weiten Teilen einen Hitzesommer auf uns zukommen, der zwar nach derzeitigem Stand nicht die Pein aus 2003 und 2015 wiederholt, aber auch nicht allzuweit davon entfernt bleiben wird, denn die Werte erreichen +1 Grad Kelvin nach 1981-2010, somit +2 Grad zu warm nach 1961-1990. Erinnern wir uns: Durch die ohnehin hohen Sommertemperaturen kann man ab 2,0 Grad Temperaturanomalie zu 1961-1990 von einem Hitzequalsommer sprechen.

NASA

Die NASA sieht in ihren Prognosen ganz ähnlich wie die NOAA einen Sommer wie 2016: Deutlich zu heiß, aber ohne Hitzekatastrophe.
Die Niederschlagstendenz lautet hier völlig anders zur NOAA: Ein nasser Juni 2017, gefolgt von einem normalen Juli 2017 mit Regenüberschuss im Süden. Den Abschluss bildet nach Meinung der NASA ein August 2017 mit normalem Niederschlag und Regenüberschuss im Norden.

Die Temperaturanomaliekarten (verwendetes Mittel 1981-2010, somit grob +1 Grad dazurechnen, um auf Klimate vor der Klimakatastrophe zu kommen):

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juni 2017. © <a href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi" target="_blank">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juni 2017. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juli 2017. © <a href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi" target="_blank">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Juli 2017. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat August 2017. © <a href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi" target="_blank">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat August 2017. © NASA

Niederschlagsanomaliekarten:

Experimentelle Klimaprognose Niederschlag für den Monat Juni 2017. © <a href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi" target="_blank">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Niederschlag für den Monat Juni 2017. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Niederschlag für den Monat Juli 2017. © <a href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi" target="_blank">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Niederschlag für den Monat Juli 2017. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Niederschlag für den Monat August 2017. © <a href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi" target="_blank">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Niederschlag für den Monat August 2017. © NASA

 

Kai Zorn

Kai Zorn sieht in seiner Sommerprognose 2017 folgende Tendenzen: Aufgrund des zu warmen Mai könnte der Sommer verhalten verlaufen. Dabei sieht er vor allem Juni und Juli als Kernmonate der Hitze und im Spätsommer eher „kühlere“ Varianten.

Für den Juni 2017 prognostiziert Kai Zorn keine Gewitter- und Tornadolage wie noch im Juni 2016 und in den Modellen ist davon auch nichts zu erkennen.
Es folgen desweiteren doch einigermaßen esoterisch zu nennende Vergleiche mit Sommern aus normalen Klimaepochen, ja sogar 1892. Wie man die heutige Situation eines entkoppelten Weltklimas mit Zeiten vor 1990 vergleichen kann und die Klimatologie komplett ignoriert, das ist schon eine Hausnummer und keine gute …

Dass Kai Zorn mit Blick auf das NOAA-Modell bekundet, dass (mittlerweile) Juni und Juli warm gesehen werden, der August aber normal, zeigt nur, dass Kai Zorn selbst nach Jahren die Systematik der NOAA nicht erkannt hat: Ferne Monate werden oft als „normal“ (entspricht +1 Grad zu warme Temperaturverhältnisse nach dem Mittel 1961-1990, da das „Klimakatastrophenmittel“ 1981-2010 in den Darstellungen der NOAA verwendet wird) bezeichnet. Je näher man dem Zielmonat kommt, desto wärmer wird dieser Monat berechnet …

Die Esoterikerkrone setzt sich Kai Zorn dann noch mit Bauernregeln aus längst vergangenen und völlig veränderten Klimaepochen ohne Treibhausgaskatastrophe auf. Demnach erwartet uns ein nasser Sommer, weil die Eiche vor der Esche blüht. Ich lasse das mal so stehen und überlege, ob ich Kai nicht demnächst zum Geburtstag einen Aluhut schenke.

kaltwetter.com

Selten war eine Sommerprognose gleichzeitig so schwierig und so einfach.
Denn dass der Sommer in der Epoche einer entgleisenden Klimakatastrophe zu warm wird, steht zu 99,99% fest. Details vorauszusagen ist per definitionem beim Wetter nach wie vor nicht möglich. Und daher kann man bei der Frage „Wird der Sommer nur eine Hitzequal wie immer oder wird er eine Naturkatastrophe wie 2003 oder 2015?“ nur auf Bruder Zufall bauen.

Was erwartet uns im Sommer 2017? Die übliche Dürre mit Hitzewellen? Hier: Gärtner in Ofenhessen.
Was erwartet uns im Sommer 2017? Die übliche Dürre mit Hitzewellen? Hier: Gärtner in Ofenhessen.

Die neuen Entwicklungen der Klimakatastrophe mit resonanten Jetstreams und Extremwetterlagen durch stationäre, unveränderliche Regionalentwicklungen tragen nicht dazu bei, das sommerliche Gesamtpaket abschätzbarer zu gestalten. Denn es kann in einem solchen Fall von resonanten Jetstreams zwar meist zu unvorstellbar grauenhaften Hitzewellen kommen, aber eben auch zu Kaltlagen, die man kaum noch kennt. Letztere sind allerdings deutlich seltener und für Deutschland nahezu ausgeschlossen, da sich die Tiefs nicht kontinental halten können, sondern allenfalls auf dem Atlantik, wodurch wiederum Deutschland in die Hitzelage zwischen zwei Trögen gerät.

Unter der Prämisse des 24. zu warmen Sommers in Folge wage ich dennoch eine Prognose, die aber eher mit Gefühl zu tun hat als mit Wissenschaft.
Im Juni 2017 sollten die letzten Klimaanomalien, die sog. „Schafskälte“, wirksam werden können. Zumindest theoretisch. Insofern rechne ich im Wechsel mit den üblichen Hitzelagen am Ende mit einem Monat, der +1,5 Grad Celsius zu warm ausfallen wird.

... oder kommt eine Hitzenaturkatastrophe wie 2003 und 2015 auf uns zu, eine Art von "klimakatastrophischer Selbstentzündung"?
… oder kommt eine Hitzenaturkatastrophe wie 2003 und 2015 auf uns zu, eine Art von „klimakatastrophischer Selbstentzündung“?

Nach dem 20. Juni und insbesondere im Juli, dem schlimmsten aller gottverfluchten Hitzemonate, erwarte ich die Hölle auf Erden. Gehen wir von Azorenhochalpträumen und Subtropenhochmonstern aus, so wird es zumindest in Wellen immer wieder bis zu 37 Grad in den Hitzezentren der Republik geben (Ofenhessen, Südwesten, Bayern bei Föhneffekt der Alpen, Magdeburg, teilweise auch Berliner Raum). Ein Steigerungsalptraum mit Temperaturen über 40 Grad sind mittlerweile leider denkbar, halte ich in diesem Sommer 2017 allerdings für verfrüht. Beim nächsten El Nino jedoch werden sich einige wundern … Bei all diesen Temperaturen darf man nicht vergessen, dass 37 Grad im Schatten gemessen werden und in der Sonne mordende 44 Grad erlitten werden …
Der Juli könnte somit mit einer +2,x als Anomalie enden, was im Sommer sehr viel ist und einer +5,x im Dezember entspricht. Der Höchststand der Sonne garantiert ja selbst im Mittel 1961-1990 Hitze ohne Ende, sodass selbst eine Steigerung von +1,0 Grad im Monatsmittel bereits unerträgliche Dauerhitze beinhaltet.

Der August hat ein minimales Potential für erste kühle Episoden, wenngleich ein Monat wie der August 2014 ein extrem seltenes Wunder bleiben wird. Ich rechne daher mit einer +1,2 Grad Kelvin im Mittel als Monatsanomalie.

Fazit: Niedrigtemperaturgaren oder Grillapokalypse?

Die Sommerprognose ist im Allgemeinen somit völlig glasklar: Der Sommer wird zu warm. Zum 24. Mal in Folge. Um das in einer Epoche eines entkoppelten Treibhausgasklimas zu prognostizieren, muss man kein Genie sein.

Anstieg der Sommertemperaturen in Deutschland, Europa und global durch den "Klimawandel"; © DWD
Anstieg der Sommertemperaturen in Deutschland, Europa und global durch den „Klimawandel“; © DWD

Der Hitzeteufel aber liegt im Detail. Wie genau die einzelnen Monate sich darstellen werden, ist nicht vorherzusagen. Punkt. Ob unser Kaltwetterfleisch bei Niedrigtemperaturen gegart wird, mit oder ohne Brühe (Niederschlag) oder ob wir in einer wahnwitzigen Grillapokalypse gebraten werden, kann niemand vorhersagen.
Die Wahrscheinlichkeiten für Hitze nehmen im Sommer zu und durch die Klimakatastrophe nochmals so weit, dass es sich beinahe um Gewissheiten handelt. Sollte sich eine Omegalage etablieren, dann wird die Welt in Hitze und Tod versinken wie im Jahre 2003. Dies lässt sich aber nur in der meteorologischen Mittelfrist erkennen, alsoo etwa 7-10 Tage im voraus.

Insgesamt erwartet uns also wohl ein deutlich zu warmer Sommer wie 2016 mit den üblichen Hitzewellen und Hitzequalen, die leider zum Bestandteil der schlimmsten aller Jahreszeiten geworden sind. Und wenn alles richtig schlecht läuft, dann wird es bedingt durch Faktoren der Klimakatastrophe wie resonante Jetstreams mit Hochschaukeln von Extremwetterlagen auch Hitzekatastrophen mit tausenden Toten geben. Die Risiken dafür steigen mit jedem Jahr einer sich beschleunigenden globalen Klimakatastrophe in einem vor allem durch die sterbende Arktis entkoppelten Klima.

Was ich uns allen wünsche, dürfte klar sein: Ein Wunder. Nämlich das Wunder, das uns einen kühlen Regensommer schenkt entgegen allen klimatischen Faktoren. Da die Wahrscheinlichkeit in unserer Klima-Apokalypse dafür ungefähr 0,1% beträgt, braucht es auch definitiv eines Wunders.




Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bitte ich um eine Spende, die Sie für angemessen halten.
  • Peter

    Sensationeller Artikel. Ich denke auch, dass man für den Sommer 2017 keine ernsthafte Prognose erstellen kann, zu schwankend ist das Wetter derzeit. Ich habe eben noch den 12z angesehen und ich hatte das Gefühl einen kurzen Blick auf den Sommer 2017 zu erhaschen. Ab Freitag bis Mitte Juni der absolute Wahnsinn mit Temperaturen konstant an und über dem 30er. Ich wünsch uns allen ein Wunder!

    • Danke, Peter. Ja das Wunder wünsche ich uns allen. Kaum zu beschreiben, was ich als Dankesleistung dann anstellen würde …
      Es wird aber spannend sein zu sehen, welche Faktoren in diesem Sommer tätig werden, da das Klima seit Herbst 2016 völlig außer Kontrolle gerät. Stellt sich die Frage, ob im Sommer wegen der grassierenden Hitze auf der gesamten Nordhemisphäre nur das übliche geschieht (Hitzewellen) oder ob sich eine neue Struktur bildet. Wir werden beobachten und hoffen, dass das Schlimmste an uns vorübergeht und nicht erst im Oktober die ersten kühlen Phasen kommen.

      • Peter

        Drum ist mein Maßband, das ich am 1.6. wieder traditionell montiere auch mittlerweile 150cm lang, denn vor dem Ende der Sommerzeit gibts keine richtige Erholung, leider.

        • Da wage ich nicht zu widersprechen. Ich passe nach dem 21.06. dann meinen Countdownzähler hier auf der Seite auch an, indem ich erst das meteorologische Sommerende verwende und dann mit großer Wahrscheinlichkeit den 01.10., denn vorher gibt es ja meist doch keine Erlösung von der Hitze. Wir hatten hier letztes Jahr Ende September noch sage und schreibe 37 Grad. Im (meist nie vorhandenen) Schatten. 44 Grad in der kochenden Gluthölle.

  • Sara Bosshard

    Ich denke, dass wir in der Schweiz einen ziemlich gemässigten Sommer haben werden – ungefähr im langjährigen Mittel von 1981 bis 2010. Gemäss Kai Zorn hat ja auch das amerikanische Modell ziemlich zurückgerudert – das heisst einzig der Juli wird ganz minim wärmer ausfallen als üblich. Der Juni wird verhalten sein und der August fällt komplett ins Wasser und ist zudem temperaturmässig unterdurchschnittlich. Somit gibt es keinen Grund – zumindest bei uns in der Schweiz – die Lage besonders negativ zu sehen. Realistisch gesehen gibt es deshalb einen für uns guten Sommer – wie gesagt, ich rede von der Schweiz.

      • Sara Bosshard

        Da muss man natürlich ehrlicherweise sagen, dass es eigentlich falsch ist, wenn man den Durchschnitt von 1961 bis 1990 als Referenzwert zu Rate zieht. Das sagte vor kurzem übrigens auch der Meterologe Dominik Jung. Seinen Aussagen zufolge wäre es ehrlicher, wenn man den 30-Jahre-Durchschnittsreferenzwert jedes Jahr neu anpasst. Korrekterweise müssten wir heute also den Durchschnitt von 1988 bis 2017 als Massstab nehmen.

        • Den sofetischen Bild-Pseudometeorologen Dominik Jung zitieren. Check.
          Das Klimakatastrophenmittel 1988-2017 als Standard der Legitimierung einer globalen Klimakatastrophe heranziehen. Check.
          https://uploads.disquscdn.com/images/51f125743179fe80b94754c3c49c4b454414de0cc85b52397aed52b16ee5ad3e.gif
          (via giphy.com)

          • Michael Wax

            Sara Bosshard ist bestimmt das Alter Ego von Dominik Jung! Er will sich bestimmt nicht outen, weil er Angst hat, komplett auseinandergenommen zu werden.

        • Stefan

          Auch nur eine selten dämliche Form des Selbstbetruges, nur um statistische Abweichungen harmloser aussehen zu lassen. Denn die absoluten Abweichungen zu früheren Jahren sind fix und werden bei einer sofetischen Refenrenzwertsetzung entsprechend deutlich größer.

          Deutlicher gesprochen: Man kann sich auch einen Misthaufen zur Blumenwiese schönreden, er wird trotzdem nach Schei… stinken.

          D. Jung wird nicht umsonst auch „Sofetenpriester“ genannt.

        • SchneeFan

          Du und deine andere Leute die hier und da irgend ein wirres Zeug reden

      • Peter

        Ich hätte da mal eine Frage an DEN Experten 🙂

        Die Temperatur-Werte die im ENS (Wetterzentrale) unter GFS-OP Meteogramm 10 Tage angezeigt werden, sind, bei mir zumindest, praktisch immer deutlich zu tief. z.B. ist für Wien am Mo, Di nicht ganz 27 Grad abzulesen, wobei in fast allen Medien, an die 32 Grad erwartet werden. Ich habe das mal in letzter Zeit auch verfolgt, die Werte waren dann auch zu niedrig. Sind das die Temperaturen in 2m? Oder mißverstehe ich einfach das Diagramm? Hast Du eine Erklärung dafür? Schon mal Danke!

        • Stefan

          Ich bin zwar kein Experte aber in der Tat sind die 2m Temperaturangaben von GFS grundsätzlich zu niedrig. Einfach 3-4 Grad dazurechnen und schon kommt man auf halbwegs brauchbare Werte.

          • Ja, das stimmt leider, zumindest bei solch trocken – warmen Wetterlagen. Im Extremfall vor wenigen Tagen musste man sogar mal 6 Grad dazurechnen ^^

          • Deswegen schauen wir uns ja die ENS an, weil die eigene Erfahrungsinterpretation für unsere Lokalität besser ist als die Rechner. Die Temps in 850 hPa heissen ja nicht umsonst Richttemperaturen, da sie die Unwägbarkeiten auf dem Boden ausschließen.
            Zudem muss man zugeben, dass die Temperaturen sogar von Boden zu 2 Meter schwanken können. Da gibt es schon ein paar Grad Unterschied durch die Oberflächenabstrahlung (Asphalt!) oder Lage (Stadt/Land/Gebirge/Flachland). Insofern sind zwar die „offiziellen“ Temperaturen z. B. bei Kachelmann zwar richtig, wie wir es ja vom Alpen Bezwinger hier immer zu recht erklärt bekommen, aber sie treffen meist die Realität des Einzelnen, also die real erlebten Temps ohne Schatten, in schlechter Lage dann doch nicht richtig.

          • Stefan

            Vollkommene Zustimmung. Ich mache es ja genauso. Bei mir Daheim ist es z. B,. so, dass es da wo ich wohne immer etwas kühler ist als vorne an der Straße. Direkt am Boden ist es heißer bei versiegteten Flächen und kühler auf einer Wiese wg Verdunstungskälte. Hach ja, mit dem Wetter und all dem Kram kann man sich herrlich beschäftigen. ^^

          • Da fällt mir ein, ich wollte noch unbedingt diesen Artikel schreiben zum Unterschied Stadt/Land nach Häckel. Der hat das sehr gut ausgebreitet und differenziert, worin die meteorologischen Detailunterschiede liegen, in Zahl und Kausalität.

    • Autumn

      Ich habe mal nachgeschaut: In den Jahren, in denen es im Mai und Anfang Juni schon so warm war, verliefen Juli und August eher gemäßigt. Es könnte durchaus einen Sommer wie 2011 geben.

      • Peter

        Ob das statistisch relavant ist, wage ich mal zu bezweifeln.
        Keiner weiß, wie der Sommer wird, aber der TREND der Sommer ist klar: heißer!

        • Stefan

          Da gebe ich dir recht. Das ist einfach nur logisch, weil die gesteigerte Sonnenenergie durch den Treibhauseffekt ja im Sommer verstärkt auftritt. Ein theoretischer Kaltsommer wäre nur dann möglich, wenn er von Anfang bis Ende komplett verregnet wäre. Wahrscheinlichkeit: 0,001% also nur durch ein Wunder möglich, wie Micha weiter unten bereits angemerkt hat.

      • SchneeFan

        Ja früher…… heute in der Klimakatastrophe kommt fast nichts mehr gegen die hitze an! Wie denn auch ? von allenseiten kommt die Wärme, nur eine Nordlage und eine richtig gute Westlage würden für wenn auch nur vielleicht für Jahres Durchschnitts temps sorgen

        • 2011 ist aber nur wenige Jahre her. Aus klimatischer Sicht ein sehr kurzer Zeitraum und die Klimakatastrophe hat ja nicht erst vor 1-2 Jahren begonnen 😉
          Ich weiß auch nicht, weshalb der Sommer 2016 der kühlstmögliche in dieser Epoche sein sollte. Der Sommer 2014 ( gerade mal 2 Jahre zuvor ) war 0,9K kälter als der Sommer 2016. Der Sommer 2011 war sogar 1,1K kälter als der Sommer 2016.
          Da muss ich Autumn recht geben 😉

          • 2011 ist in der Klimakatastrophe, vor allem seit der Klimaentkopplung durch die sterbende Arktis, eben nicht „einfach nur 6 Jahre her“, sondern allein aufgrund der Beschleunigung der Klimakatastrophe etwa die dreifache Zeit an Auswirkungen, also 18 Jahren wenn man das mal salopp so beschreiben kann.
            Die Klimakatastrophe steigt eben in den Auswirkungen nicht langsam an, sondern exponentiell. Somit wird die Beschleunigungsrate speziell der Hitze immer steiler. Einfach mal bei Wikipedia die Kurven für lineare und exponentielle Entwicklungen vergleichen.
            2011 hat mit 2017 ungefähr so zu tun wie 1960 mit 2000 ^^

  • Stefan

    A.R. hatte letztens an anderer Stelle nach der Accuweather Sommerprognose gefragt:

    Here it is, unfortunately only in English.
    http://www.accuweather.com/en/weather-news/2017-europe-summer-forecast-heat-to-dominate-the-south-storms-to-rattle-germany-and-poland/70001611

    In Grunde genommen ist das eine Blaupause der letztjährigen Prognose. Ich fasse das für uns Wesentliche mal kurz zusammen:

    Starke Stürme in einer Line von Frankreich nach Polen
    Während Süd- und Osteuropa für einen Großteil des Sommers Hitze erlebt, wird die Sommerwärme in einer Line von Frankreich über Deutschland bis Polen immer wieder von Gewittern vertrieben. Eine dauerhafte Hitzelage wird sich nicht einstellen, weil immer wieder Gewitter und Regen auftreten.
    Einige dieser Gewitter gehen mit Sturm, Orkan und Hagel einher, einzelne Tornados können ebenfalls auftreten.
    Das größte Risiko für schwere Gewitter wird sich von Süddeutschland über die südöstlichen Landesteile bis nach Westpolen erstrecken. Die Häufigkeit von Gewittern mit Regen und Stürmen erhöht das Risiko für Überschwemmungen auch in weiter westlich gelegen Landesteilen von Deutschland sowie in Frankreich und der Schweiz.
    Trotz der erhöhten Gewitterneigung während der ganzen Sommers sind vor allem während der zweiten Sommerhälfte kurze aber intensive Hitzewellen über West- und Mitteleuropa zu erwarten.

    Hm, im Grunde genommen ist das eine Zusammenfassung des Sommers 2016. ^^

    • Denke ich auch und ein Potential für eine Wiederholung des Sommers 2016 ist ja auch vorhanden, wobei man bei Hitze -> Gewitter in den Prognosen auch nichts falsch machen kann, das ist ja eine meteorologische Zwangsläufigkeit in 90% der Fälle, allein durch Hitzegewitter. Wobei die von Accuweather beschriebenen Folgen eher auf Kaltluftfronten, die auf stationäre Warmluft treffen, deuten.

      • Stefan

        Kaltluftfronten … ich hätte nichts dagegen. So ein bisschen Abwechslung von der Dauerhitze wäre schon nicht schlecht. Und ab und zu mal ein sauberes Gewitter. lightning and thunder. ^^ *seufz*

        • Oh ja. Gewitter. So schwarz und düster wie das biblische Armageddon. Mit Blitzen die die Netzhaut aufreißen und Donnergrollen so infernalisch dass alle Sofeten allein durch das Angstzittern die Heizung aus der Wand reißen.

          • Stefan

            Oooh jaaaaa. ^^

  • Stefan

    Ein wieder einmal herausragender Artikel! Eine derartige Fülle an Informationen in einer sehr differenzierten Betrachtungsweise findet man sonst nirgends. Ich frage mich immer wieder, wo du die Zeit dafür her nimmst? Man könnte meinen, du machst das hauptberuflich. 🙂

    • Ehrlich gesagt schult philosophisches Studium das ganzheitliche Denken. Man sieht die Verknüpfungen von verschiedenen Argumenten und Situationen. Ich versuche daraus die Schlußfolgerungen zu ziehen. Klingt jetzt etwas unethisch und selbstlobend, aber ich kenne meine Stärken und Schwächen: Die Stärke besteht in einem blitzartigen Erfassen von Informationen. Als Geisteswissenschaftler kann ich Fachtexte sehr schnell erfassen. Ca. 5-10 Sekunden 1 Buchseite. Aus den Detailinfos vermag ich Muster zu erkennen, wo andere nur Chaos sehen, mal mehr, mal weniger. Meine Schwächen bestehen in der Mathematik und ihren Mustern ^^

      Ob ich recht habe bzgl. klimatischer Apokalypse und bzgl. der Sommerprognose werden wir sehen, denn dass ich recht habe, ist noch lange nicht sicher. Aber ich versuche grundsätzlich immer die Wahrheit zu vermitteln wie ich sie sehe. Ich reflektiere und hinterfrage mein Weltbild und die Theorien ohne Pause. Und wenn ich mich irren sollte, dann werde ich auch das in einen Artikel packen und die Gründe für Irrtum und Fehler gründlich ausbreiten und analysieren, denn Fehler sind nichts negatives, sondern ein Geschenk, an dem man sich weiter schulen und lernen kann.

      Was die Zeit angeht: Nach dem Artikel, der einige Tage gebraucht hat, bin ich erstmal vor Erschöpfung 4 Stunden schlafen gegangen. Aber für mich ist das auch Spaß. Ich liebe Wissen, wühlen in Erkenntnissen, das Herausmeißeln von Wahrheiten im kantigen Block aus Indizien, Lügen und Zufälligkeiten, die man Leben nennt. Sogar, wenn ich Fieber habe und krank bin (ich erinnere mich, dass ich den Dinosaurierartikel Teil 2 mit 39 Grad Fieber geschrieben habe). Wissen und Lernen ist für mich wie Atmen.
      Der eine findet es geil, abends vor dem TV zu versumpfen, oder am Motorrad zu basteln, oder im Garten zu prutschen. Ich finde Wissen und Lernen geil. Jedem das Seine ^^

      • Stefan

        Nun die von dir beschriebene Arbeitsweise ist mir als Jurist nicht fremd. Verschiedene Fallkonstellation durchkauen, wenn, dann, sonst. Ich habe mittlerweile gelernt, aus den Begründungen von z. B. BAG-Urteilen das Wesentliche aus dem ganzen juristischen Geseier herauszufiltern, ansonsten wird man ja gaga. Verwaltungs- oder gar Verwaltungsverfahrensrecht wären definitiv nix für mich. Reicht es doch schon, wenn man sich z. B. am ArbGer Frankfurt mit ehem. Verwaltungsrichtern und ihren „Abhaklisten“ herumärgern muss. Ich bin einer befreundeten, älteren Anwältin unendlich dankbar, habe ich von ihr sehr viel gelernt und ihre Art immer wieder ironische oder leicht bösartige Spitzen in jur. Schriftsätzen unterzubringen, fasziniert mich immer noch und ist zugleich auch sehr inspirierend. ^^

        Aber ich brauche auch den Ausgleich, z. B. im Garten rumwurtschteln und durch die Natur und vor allem durch den Wald schleichen. Gerade der Wald ist Seelenmassage pur, natürlich nicht gerade bei Hitze und Sofeteninvasionen. 😛

        • Ja das dachte ich mir. Ein Jurist ist letztlich ja auch ein Geisteswissenschaftler ^^
          Die ältere Generation hat es noch drauf im Unterschied zu den heutigen Juppie-Anwälten aus irgendwelchen genormen Kaderschmieden, oder? ^^
          Was den Ausgleich angeht, wünschte ich mir (a) eine andere Klimazone und (b) mehr Zeit und (c) einen zweiten PKW. Immer wenn man mal Lust hat, braucht die bessere Hälfte den Wagen. Als Selbstständige mit Arbeit von zumeist Montag bis Sonntag ist das alles nicht so einfach. Aber das sind Luxusprobleme.

          • Stefan

            ich sage mal ganz klar „Jein“. ^^ Es ist doch wie überall, es gibt top Leute, es gibt Deppen und es gibt Yuppie-Karrieristen. Die ersten beiden Kategorien in allen Altersklassen. Es gibt übrigens auch Yuppie Richter. Der Kasper, bei dem ich gerade ein Verfahren habe, ist Richter auf Probe, führt sich aber auf wie der Graf Koks von der Gasanstalt. Solche hab ich ja gefressen, muss mir immer auf die Zuge beißen um nicht einen „unpassenden“ Spruch zu bringen und am Ende aus dem Saal geschmissen zu werden. ^^

          • Hm ja aber ich habe den Eindruck, dass mit Abnahme von Wertbewusstheit und Charakter es immer mehr Idioten gibt die sich auf ihr Pseudowissen zu viel einbilden und das Reflektieren zugunsten der Anbetung von Narziss unterlassen. Sieht man überall. Vom Fussball über linksindoktrinierte Historiker bis zu glattgeleckten Politikern ohne Profil.

          • Stefan

            Da hast du natürlich vollkommen recht. Es gibt leider zur viele Anwälte, um bei dem Beispiel zu bleiben, die eher die Optimierung des Honorars im Sinn haben als das Wohl des Mandanten. Da werden Dinge, die man in einem Gespräch verhandeln und klären kann eben auf dem Klageweg erledigt, am besten noch mit der ein oder anderen Klageerweiterung. So kann man immer schön Gebühren berechnen. Manche Leute werden von ihren Anwälten ausgenommen wie die Weihnachtsgänse. Es ist wirklich traurig.

          • Wer sich’s gefallen lässt. Allmählich geht mir das Verständnis für die ganzen Lämmerhirne flöten.

          • Stefan

            Bedingte Zustimmung. Sehe ich aber grundsätzlich etwas differenzierter. Es gibt viele Menschen, die haben von derlei Dingen keine Ahnung, die sind einfacher gestrickt, und das meine ich jetzt nicht negativ. Da finde ich es unmöglich, deren Vertrauen so zu missbrauchen. Derlei Hartgeldadvokaten haben nur meine Verachtung. Ein guter Anwalt gibt eine ehrliche Einschätzung ab ob eine Klage Aussicht auf Erfolg haben kann oder nicht

  • Sehr schön und differenziert geschrieben und die verschiedenen Faktoren aufgezeigt, den leicht provokanten Schreibstil sind wir ja gewohnt ^^
    Einen zu kalten Sommer können wir praktisch ausschließen, ein 0,5K zu warmer Sommer scheint auch kaum noch möglich zu sein. Die letzten Wochen und kommenden Tage waren / werden ja recht tiefvorderseitig geprägt ( sein ), da kann ja gut sein, dass wir früher oder später mal auf die Rückseite gelangen 😉
    Aber hätte ich die Wahl zwischen einen Hitzesommer und einen schwülen Gewittersommer, dann würde ich als Wexxer doch den Gewittersommer bevorzugen ^^

    • Klingt jetzt seltsam, aber ich auch ^^

      • Marcel

        Kannst du mir die Begriffe wie: Wexxer, Sofet, Kalli, Hilli erklären Danke schon mal im voraus. Was ein Sofet ist weiss ich schon ungefähr nämlich das er es immer warm/heiß haben will und das er Winter/Kälte hasst

          • Marcel

            Ok danke

          • Genau. Danke fürs Verlinken!

          • Marcel

            Ich glaube ich bin zu ungefähr 25% Wexxer, zu 45% Kalli und zu 30% Normas.
            In den Jahreszeiten bin ich dieser Wettertyp:
            In Winter auf jedenfall Kalli 100%
            Im Frühling zu 70% Kalli zu 30% Norma
            Im Sommer zu 30% Wexxer, zu 40% Kalli, und zu 29,9 % Norma und 0,1% Sofet.- ( Solange die Temperaturen nicht so oft die 30* erreicht und überschreitet.)Alles was über 25* ist wird grenzwertig im Sommer je nach Luftfeuchtigkeit. Zum meinen Glück (oder Pech) kann ich auch hohe Temperaturen aushalten bis 32* in der Sonne.Lange aber nicht !
            Im Herbst bin ich 70% Norma und 30% Kalli.

          • Autumn

            Ne, Du bist nicht 0.1 % Sofet, Sofeten sind die Doofen, die intoleranten Sommerfanatiker, dann bist Du eher 0,1 % Hili (Hitzeliebhaber). Ich bin im Sommer übrigens 100% Hiha (Hitzehasser), alles über 28°C finde ich zum Erbrechen!

          • Marcel

            Ne hast recht ! ich bin so 100% kein Sofet und auch kein Hili denn Hitze hasse ich auch, mir kotzt das schon an des es jetzt schon so heiß sein muss und es neue Hitze Rekorde gibt. Man ich wünschte es würde mal ein zwei Wochen kühles Wetter mit genügend Regen undTemperaturen um 10 – 15* und viel Schnee in den Bergen! Wenn wenigstens mal wieder Normale Temperaturen für diese Jahreszeit geben würde – am besten zu kalte Temperaturen aber das ist ausgeschlossen.

    • Autumn

      So sehe ich das in etwa auch: So ein 0,8 bis 1 K zu warmer Sommer, glaube nicht an einen Hitze- oder sogar Jahrhundertsommer…wähle auch den Gewittersommer 🙂 Ich mag Gewitter, vor allem Sommergewitter mit lauwarmem Regen. Gibt nichts Schöneres als den Sommerregen! Herrlich!

      • was machst du wenn er doch kommt? ^^

        • Autumn

          Bin vorbereitet:

          * Klimagerät: startklar
          * Sommerbettwäsche: ist da!
          * Ventilator: schon in Betrieb
          * Gute Bücher: muss noch welche kaufen
          * Computerspiele: ready
          * Coole Dokufilme: sind bereits ausgesucht

          Was läuft eigentlich so im Kino?

    • Marcel

      Ich würde keins von beiden nehmen 30* und hohe Luftfeuchtigkeit geht gar nicht ist unerträglich. Genauso wie Monate mit Hitze über 30*.

      • Willkommen im Sommer. Willkommen in der harten, bitteren Realität. ^^

      • Am Dienstagvormittag haben wir 25 Grad bei einen Taupunkt von 20 Grad ( sehr hohe Luftfeuchte ). Vielleicht bekommen wir bei der Schwüle Hitzefrei in der Schule…

  • lol danke, aber mir ist Augenhöhe lieber unter Gleichgesinnten. Alle zusammen arbeiten an den Wahrheiten auf dem steinigen Weg in die Zukunft. Gerade beim Sommer werden wir sicher in diesem Jahr viel neues lernen, was die Strukturen angeht. Ich fürchte nur, dass es uns subjektiv nicht gefallen wird ^^

  • Marcel

    Danke für den sehr gut beschriebenen Artikel in dem viel Information mit drin steckt. Deine Stärke ist es definitiv solche gute informations reiche Texte – Wetterprognosen zu schreiben ! Ich bin mir zu 100% sicher das der Sommer zu warm wird. Mein Tipp wäre für den Sommer 0,8 -1,2k zu warm ausfallen wird. Und ich schließe ein Jahrhundert Sommer wie 2003 zu 60% wahrscheinlichkeit aus.

  • Marcel

    Nein, Nein und nochmals Nein!
    Jetzt hat doch tatsächlich die NOAA schon bei mir auf 2k angehoben im Juni.
    flaeming-wetter.bplaced.net

  • Sara Bosshard

    Liebe Freunde in der Schweiz. Es sieht gut aus für uns: Bis und mit Montag haben wir zwar noch überdurchschnittliche Temperaturen. Ab Dienstag zeigen die Karten – so wie ich sie soeben interpretiert habe – normalisierende Tendenzen. Zudem berechnet das GFS-Modell praktisch für jeden Tag auch Regen. Ich denke, dass wir damit diese Hitzephase überstanden haben. Gegen Pfingsten hin wird es ohnehin wechselhaft.

  • Tuennemann72

    Also im Ruhrgebiet war es gestern zwar warm (noch nicht wirklich heiß), aber erträglich da trockene Wärme. In den nächsten 2 Tagen wird sich das Süppchen allerdings in schwülwarm verwandeln und dann haben wir wieder die künstlich erzeugt Piefhitze … Die Temperaturen gehen zwar nach aktuellem Stand ab Dienstag / Mittwoch zurück, aber ich bezweifele, dass sich 23- 26 ° Piefwärme angenehm anfühlen werden. Und da ich hier von „Akademikerkollegen“ las, reihe ich mich mal ohne Dünkel ein; Ich gehöre zu einer eher seltenen Spezies: Soziologie , Pädagogik und Politik war im Studium meine Spielwiese ;))

    • Autumn

      Bei uns auch. Warm aber fühlte sich nicht unangenehm an, da trockene Wärme. Wenn schon Wärme und Hitze, dann bitte TROCKEN.

      Und willkommen im Club.

      <<<< Naturwissenschaften ist mein Gebiet.

      • Tuennemann72

        Ja Tendenz trockene Wärme wäre toll … aber du weißt ja selbst, was folgt… :(.
        Hast du eigentlich mal im I- Off Forum etwas im „Hitzehasserthread“ geschrieben ?

        • Sara Bosshard

          In der Schweiz haben wir – im Gegensatz zu euch in Deutschland – das Privileg, dass wir geographisch günstiger liegen und deshalb die Wahrscheinlichkeit von Hitzetagen geringer ist als in Deutschland. Wir sind also zugegebenermassen etwas bevorteilt. Gerade vorher war die Putzfrau bei mir und sagte mir, dass es ab Dienstag bei uns regnen wird.

          • Autumn

            Ich weiß. Ich habe eine Weile in der Schweiz gelebt und dort die Sommer wirklich gemocht. Die sind nicht so warm und schwül wie hier in Süddeutschland.

        • Autumn

          Ja, nach der Wärme kommt dieser ekelhafte Pief: diese schwüle Scheiße! Nein, geschrieben habe ich im Hitzehasser-Thread nie etwas aber mitgelesen.

      • Tuennemann72

        Biologie ?

        • Autumn

          Yep!

          • Tuennemann72

            Ich geh jetzt mit Kumpelchen den Alien- Film im Kino ansehen … trotz Netflix und Co muss das gute, alte Kino auch mal wieder herhalten … Topic: 27,5° in der Wohnung und 30° draussen.

          • Zufällig alien covenant ? xD

          • Tuennemann72

            Jo, gerade Zuhause aus dem Kino … sehenswert das Teil

          • Leon

            Sehr interessant. Hatte mir überlegt, ob ich mir den Film geben soll, da ich noch keinen Alien Film gesehen habe..^^

          • Tuennemann72

            Also wenn du noch keinen anderen Alienfilm gesehen hast, kannst du dir den Besuch im Kino sparen (klingt hart, ich weiß), aber die Filme greifen seid dem ersten Teil von 1979 schon teils ineinander.

          • Leon

            Ok, alles klar, danke 🙂

  • MINDERQUEST

    Alles was ich mir wünsche ist folgendes:

    – Sommer um 20-25°C
    – Wetter Sonne/Wolken abwechselnd
    – standhafte Temperaturen
    – auch mal wechselhaftes Wetter

    kurzum, im Osten muss ich bald gehen, möglichst im guten Nordwesten, oder ein vielleichtiger Umzug nach Lappland!

    • Im Nordwesten wäre es mir zu windig….
      Und Gewitter wünsche ich mir auch noch, aber 20 bis 25 Grad sind im Osten schwer einzuhalten. Dort schnellen die Temperaturen ja gerne mal an die 30 Grad 😉

  • Marcel

    Wir haben erst ende Mai aber es ist jetzt schon Hochsommer naja vielleicht verschießt der Sommer jetzt schon sein Pulver^^ träum…Höchste Temperature des Jahres bis jetzt bei mir mit 27,5* ich fand das schon unerträglich gefühlt 32* heiß in der Sonne. In Hessen waren es 32,5* das ist schon verdammt heiß aber woanders war es noch heißer ! Da es ja schon lange^^ keine Hitzerekorde mehr gab muss es ja mal wieder die Chance stehen das die alten Hitzerkorde gebrochen werden könne. Damit z.B. WO wieder Schlagzeilen machen kann das Hitzerekorde wackeln können und darauf eine Party schmeißen mit eine Flasche Champagner ! Denn das muss ja gefeiert werden das die Hitze Rekorde wackeln und vielleicht (hoffentlich nicht! ) brechen.

      • Der durchschnittliche April rächt sich nun…
        Ich habe das Gefühl, dass wir in immer kürzeren Abständen solche ( fast ) Rekordtemperaturen haben, siehe Ende März und Ende August / September 2016.

        • Hat nix mit April zu tun. April war Rossbywellen-6-Systematik mit viel viel Glück dass wir einen Kaltpunkt erwischt haben und keinen Hitzepunkt. Habe ich ja lang und breit im Artikel erörtert.
          Jetzt kommt halt die Klimakatastrophensystematik mit Omegalage. Die Chancen schwinden halt immer weiter. Trotzdem bestehen Chancen auf eine Kaltphase auch in der Klimakatastrophe. Nur immer seltener und kürzer.

          • Laut Kai Zorn sind wir doch schon längst in einer Kaltphase ^^
            Und nun sind wir eben nicht im Trog, also Kaltpunkt, drinnen, sondern in einen Hitzepunkt mit Omegalage.
            Es ist nicht das erste Mal, dass unmittelbar direkt nach einer ( unter- ) durchschnittlichen Phase eine extrem warme Phase kommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das „rein zufällig“ passiert, dafür gab es solche Fälle schon zu oft.

      • Marcel

        Ah es fängt schon an….

        • Unausweichlich, ja.

          • Marcel

            Montag ist Offenhessen – Frankfurt vielleicht dran..

          • Sehr wahrscheinlich. Der Rekord liegt bei 29 Grad aus dem Jahr 2008. Angekündigt sind 32 Grad, vermutlich werdens dann 33-34.

          • Marcel

            Häh ne der Rekord liegt beï 34,8*. Es könnten am Montag noch in Köln, Nürnberg, Berlin, Münster, Kassel usw. neue Hitze Rekorde geben.

          • Kommt darauf an, welchen Ort du nimmst. Für Rüsselsheim steht in meiner App 29 Grad an dem Tag.

          • Marcel

            Laut WO ist der Rekord in Frankfurt bei 34,8* aus dem Jahr 1892 !

    • Autumn

      Das ist genau was ich glaube. Der Sommer verschießt jetzt sein Pulver und früher oder später kommt es zu einer Änderung der Großwetterlage. War gestern trotz allem draußen beim Sport und es war nicht einmal so schlimm, weil die Hitze immer noch relativ trocken war. Wir hatten auch 32°C.

  • Sara Bosshard

    Liebe Freunde in der Schweiz. Wir müssen noch heute und morgen überstehen. Ab Dienstag scheinen sich die Temperaturen definitiv zu normalisieren, und die nächste Woche ist jeden Tag Regen berechnet. Die Pfingsttage scheinen ziemlich wechselhaft zu werden für die Schweiz, auch Stark-Niederschläge werden vom GFS-Modell berechnet, und auch Kai Zorn hat ausdrücklich auf die Stark-Niederschläge mit Unwetter hingewiesen.

  • Autumn

    Aaaaaaaaaaalso: Süddeutschland Hitze/Wärme open end. Allerdings steht die grausame 3 vorne nur noch heute und morgen, morgen dafür siffig-schwüle 34°C bei uns. Danach ist es erst einmal aus mit der 3 vorne, allerdings geht´s wohl sehr sommerlich weiter mit 26-28°C. Meine Solidarität gilt jetzt den Kallis, ich schicke Euch ein großes Kraftpacket!

    • Sara Bosshard

      In der Schweiz haben wir da deutlich mehr Glück als ihr in Süddeutschland. Nur heute und morgen Temperaturen über dem Durchschnitt – ab Dienstag normalisiert sich die Situation in Sachen Wärme, zudem praktishc täglich vorausgesagt.

      • Wo ist hier denn eine Normalisierung zu sehen ?
        https://uploads.disquscdn.com/images/5427cdc7ead7d4e3170dc9d9da7082f9b11a92e2c2276684ddce0689f28e65cd.png
        (c) wetterzentrale.de
        Bern, Schweiz

        • Patrick

          Brüllhitze Open end ^^ so liebe ich Frühling Sommer…. *kotz*

        • SchneeFan

          Lass sie ihn ihrer Scheinwelt, ihr gefällt es anscheinend dort? Vielleicht liegen ja auch immernoch 2m Schnee auf dem Bachtel

      • Autumn

        Wärme geht ja noch, aber wir sitzen hier in BaWü in einer Kessellage und zwischen zwei Flüssen, was zusätzlich zur Großwetterlage zu ekelhafter Schwüle führt. Das ist das Problem hier.

        • Sara Bosshard

          Ja, ich bedauere dich in Baden Württemberg. Vielleicht kommst du mal zu uns in die Schweiz – da normalisieren sich die Temperaturen ab Dienstag, und bis Ende Woche haben wir täglich Regen berechnet.

    • Bei uns sind es aktuell auch schon 25 Grad, vorhergesagter Höchstwert ist 29 Grad, ich tippe aber auf 31 – 32 Grad 😉
      Morgen soll es aber noch heißer werden. Da gibt es bestimmt Hitzefrei in unserer Schule, aber unsere Klasse wird wegen eines Projekttags davon ausgeschlossen sein *heul*

      • Autumn

        OH nein! Das tut mir leid für Euch. Bei uns sind es jetzt schon 28°C, es soll rund 33°C werden, ich tippe auf 35°C. Habe bei der Gartenarbeit schon geschwitzt wie n Ochse! Phu! Ob das mit dem Outdoorsport heute was wird? Naja, wohl höchstens etwas take-it-easy-Sport. Bis Sonntag ist bei uns übrigens kein Tag unter 25°C angesagt, aber ich bin schon mit 27°C zufrieden, da Norma.

        • Bei uns sind zum Glück Wolken aufgezogen, die einen dramatischen Temperaturanstieg verhindert haben. So blieb es dann bei max. 26 – 27 Grad. Beim Ausflug im schattigen Wald war es gerade so noch erträglich ( habe ebenfalls richtig geschwitzt 😉 ), aber eine Temperatur von max. 25 Grad wäre schon besser gewesen.

  • Autumn

    Bei uns kommt jetzt nebst der Hitze nun die ekelhafte Schwüle, bäääääääh!

  • Huber Claudia

    Schöner und wie immer sehr fundierter Artikel. Für die Südhälfte, ( ab Frankfurt), sehe ich dieses Sommer leider sehr schwarz, bis Ende der Woche kein Tag unter 25 Grad 🙁 http://www.wetter.com/videos/deutschlandwetter/wochenwetter-neues-hoch-zum-sommeranfang/57cd6c56cebfc040448b4567 PS: Ich hoffe das die Verlinkung von Wetter.com erlaubt ist, wenn nicht bitte löschen Michael, thx 🙂

    • Is halt Treibhausgassommer. Ich rechne ja mit nichts anderem bis Ende September ^^

  • Mike Thiede

    Jo…Bericht wie immer Top!
    Das sehe ich leider ähnlich wie Claudia. Mit 1-2 Grad über dem Mittel wird das nix, wenn man sich die aktuellen Läufe mal ansieht. Ich denke NOAA wird sich weiter korrigieren müssen, sollte kein herber Absturz nach Monatsmitte erfolgen. Daran glaub‘ ich jedenfalls nicht… und wenn der August tatsächlich normal oder gar zu kühl werden sollte, dann fress ich nen Besen…^^

  • Leon

    Michael, ich wollte auch mal wieder etwas schreiben, da ich ja immer Sehnsüchtig auf die Artikel warte, sie dann auch lese, aber fast nie kommentiere ^^
    Es ist irgendwie so, dass wir die ganze Klimakatastrophe auch Klimaschwankungen nennen könnten. Ich meine im Sommer wird es immer wärmer (mehrere und stärkere Hitzewellen usw.), allerdings besteht die Chance ja auch, dass es im Winter immer extremere Kältewellen gibt. Möglich gemacht natürlich nur durch den Waccy-Effekt und auch nur mit ganz viel Glück. Die Frage die ich mir nun stelle ist, wie lange sich der Waccy-Effekt halten wird. Klar, die Kälte weicht sozusagen auf die Kontinente aus, aber irgendwann wird es keine Kälte mehr geben, die ausweichen kann. Daran mag ich gar nicht denken, aber ich rechne damit, dass das gar nicht so lange mehr dauern wird…

    • Genau das ist auch meine Befürchtung. Allerdings habe ich keinen Schimmer wann das sein könnte. Wenn man die Apokalypsetheorie 2026 in Betracht zieht, wäre das ziemlich schnell. Aber ich sehe diese immer skeptischer mittlerweile.
      Da die Kälte astronomisch sich entwickelt, sprich durch den niedrigeren Sonnenstand ab Herbst in Folge des Polarwirbels entsteht, wird uns diese ziemlich wahrscheinlich lebenslang begleiten und durch die sterbende Arktis auch paradoxerweise vermehrt ab Herbst beglücken, während der Sommer exponentiell zu einer Hitzekatastrophe in Regelmäßigkeit werden wird. Das ist nun mal die Epoche, die wir klimatisch erleben. Und ich bin 100% sicher, dass das noch nicht alles ist, sondern die kollabierende Natur auf globalem Maßstab uns noch viele überraschende Entwicklungen präsentieren wird in Sachen Erdbeben, Vulkanausbrüche, Stürme, Tornados, Meeresspiegelanstieg und vieles mehr…

  • Peter

    Dreckswetter elendes !!!

  • Sara Bosshard

    Ich bedaure euch sehr, weil ihr in Deutschland derzeit eine solche Hitzewelle habt. Bei uns in der Schweiz verlief der heutige Tag ziemlich gemässigt. Am Nachmittag war es sogar über weite Strecken bedeckt und die Sonne schien nur milchig durch. Morgen soll es nochmals ähnlich sein wie heute – ab Dienstag haben wir dann wieder Temperaturen wie sie normal sind für diese Jahreszeit. Ich kann euch also nur empfehlen: Kommt zu uns in die Schweiz.

  • Holger

    Noch 1 Grad mehr und ich werde wegen meiner grillenden Nachbarn im Knast landen… einer meiner Zweihänder… oh ja… 😉 … aber das hiesse ja arbeiten bei der Hitze?!
    Nee, ernsthaft – meinen Lebensabend werde ich nicht in dieser schwitzigen, dauergeheizten, miefigen Achselhöhle von Deutschland verbringen… mindestens Umzug an die Nordsee, wenn nicht sogar Auswanderung (Evakuierung?) nach Skandinavien?!

    • Man sollte eine Sofetensteuer erheben. Immerhin raten diese uns ja andauernd „nach Sibirien auszuwandern“. Machen wir doch gerne. Die Hitzespinner zahlen, wir gehen. Dann noch eine Keramikmauer um Deutschland bauen und dann können sie hier in der Brennkammer weiter ihre Experimente in Sachen Hautkrebs und Dehydrierung fortsetzen. ^^

  • Dirk

    Viel schlimmer als das unentwegte Grillen an allen Ecken finde ich die Beschallung durch die Rasenmäher. Fängt einer an, fühlen sich die Anderen auch sogleich hierzu berufen. Vor allem an den Wochenenden unerträglich! 23 Tage bis zur Sommersonnenwende, 95 Tage bis zum Herbstanfang, 209 Tage bis Heiligabend! 🙂

    • Marcel

      So schnell kann es gehen han vor ein paar Stunden bei Noaa geschaut da war noch der August normal. Aber Noaa ändert eh täglich also kann sich noch einiges ändern auch im Juni . Mir wärs lieber wenn Noaa blaue Farbe auf die Karten tut und die auch bleiben. Aber Noaa korrigiert mit oragene Farbe immer.

      • Nabuli

        So ist das halt im Sommer: Egal wer gewinnt – wir verlieren. 🙁

        • lol stimmt. Ist wie bei einem Arschlochroulette: „Setzen Sie auf einen Buchstaben“ sagt der Croupier und deutet auf das Rad mit den Zahlen ^^

    • Nabuli

      Nicht nur Rasenmäher.
      Vor ein paar Jahren am ersten warmen (heißen) Aprilwochenende meinte die gesamte Nachbarschaft aus ihren Hütten rennen zu müssen um draußen Krach zu machen mit:
      elektr. Heckenschere
      Kreissäge
      Flex
      Rasentrimmer
      Hecksler
      Bohrmaschine
      der ganze Samstag lang…

  • Sara Bosshard

    Guten Morgen liebe Freunde in der Schweiz. Nach dem heutigen – vorläufig letzten – Hitzetag deutet alles darauf hin, dass sich die Lage ab morgen definitiv normalisiert. Gemäss wetter.net ist die Mai-Hitze bereits auf den Rückzug, am Donnerstag werden kaum noch über 20 Grad erwartet. Eine weitere Hitzeperiode scheint zum Glück bis auf weiteres nicht mehr in Sicht zu sein.

    • Peter

      Träum weiter …

  • Autumn

    Au weia! Die Gfs Läufe stehen momentan auf Hitze open end. Ein Hitzebuckel nach dem anderen, eine Normalisierung ist weit und breit nicht in Sicht. Ich hoffe wirklich, der Sommer verschießt sein Pulver jetzt und diese Wetterlage bricht pünktlich zu Siebenschläfer zusammen. Es kann doch nicht sein, dass wir ständig diesen piefigen Hochdruck abkriegen!!

    • Nabuli

      Für Ende der Woche stehen schon wieder 30° an – ich könnt kotzen

      • Autumn

        Ich auch!

    • Peter

      Ja, es ist zum Kotzen, aber ich habe das (leider) genau so erwartet. Die Abkühlung für Mittwoch wurde (bei uns in NÖ) immer mehr weggerechnet, jetzt geht sie nicht mal mehr auf Durchschnittswerte und der nächste Buckel für das Pfingstwochenende wird immer höher und länger gerechnet. ich gebe nicht viel auf die Taktik, dass sich das Wetter jetzt totlaufen soll, denn das passiert nicht. Lieber jetzt den Spatz in der Hand als später die Taube, dies dann eh nicht gibt 🙂

      • Autumn

        Es ist ja schon wie jedes Jahr: Dauer-SW-Lage mit Dauerhitze, Abkühlung und Niederschläge immer wieder weggerechnet. Hitze open end, Hochdruck und SW-Lage, die sich immer wieder erneuern (Erhaltungsneigung), allerdings kommt es früher oder später zur Änderung der Großwetterlage, die Frage ist nur wie?

        • Ganz einfach: Astronomischer Sonnenstand wird niedriger, Polarwirbel bildet sich, Innertropische Konvergenz sinkt ab nach Süden. Nennt sich Herbst ^^

          • Autumn

            H-E-R-B-S-T? Was ich das? Ich kenne dieses Wort nicht mehr 😛

          • hehe ja zumindest im September nicht, wobei die letzten 2 Jahre der Herbst ja dank Waccy durchaus einer war: 2016 zu kühler Oktober, 2015 zu kühler September + Oktober. ^^

          • Peter

            Na, ja, die Zeit verklärt ein wenig. Bei uns sah das zumindest so aus:

            Herbst 2016 sehr mild

            ©ZAMG

            Vorläufige Klimabilanz der ZAMG: Der Herbst 2016 lag 0,8 °C über dem vieljährigen Mittel und war damit einer der 20 wärmsten der 250-jährigen Messgeschichte. Der Niederschlag lag knapp unter dem Mittel (-10 Prozent), die Sonnenscheindauer knapp über dem Mittel (+5 Prozent).

            https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/herbst-2016-sehr-mild-niederschlag-und-sonnenscheindauer-relativ-durchschnittlich

          • Stefan

            Nun, der September zählt meteorologisch ja auch zum Herbst und der letztjährige September war zumindest bei uns die Inkarnation der Hitzefolter. Wenn das durch Oktober und November hätte ausgeglichen werden sollen, wäre beinahe schon Dauerfrost von Nöten gewesen.

          • Der September mit Brüllhitze gehört halt zum Herbst und trägt zum Gesamtmittel der 3 Monate bei … In Österreich ist wegen der Kontinentallage die Wärme nochmal deutlicher im Herbst als in Deutschland.

  • Sara Bosshard

    Es muss trotz allem klar gesagt werden: Eine weitere Hitzewelle ist bis auf weiteres NICHT in Sicht. Hier der Link dazu (siehe insbesondere den letzten Abschnitt im Text):

    http://www.wetteronline.de/14-tage-wetter

    Es deutet somit alles auf Normalisierung hin – nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland.

    • Tuennemann72

      Sehe ich auch so … man muss sich jetzt aktuell nur von der Vorstellung eines „Kaltsommerstarts“ verabschieden.

    • Nabuli

      Also die nächste Welle kommt am kommenden Wochenende…

      • Sara Bosshard

        Also bei uns in der Schweiz ist für das kommende Wochenende eher eine Abkühlung angesagt – dies wurde gerade vorhin von SRF Meteo am Radio so kommuniziert.

        • Autumn

          Liebe Sara, die meisten hier sind Deutsche und ich darf ehrlich zu Dir sein, bitte? Dass Du ständig wiederholst, dass sich die Temperaturen bei Euch in der Schweiz normalisieren, geht so manchen hier langsam gehörig auf den Zeiger. Wir wollen nicht hören, wie toll sich das Wetter bei Euch normalisiert, während wir in Kessellage schwüle Hitze ertragen. Ich denke, du hast schon Andeutungen in die Richtung gekriegt, aber ich möchte Dir das jetzt einfach mal ehrlich sagen. Es nervt, liebe Sara! Es nervt gehörig!

          • Patrick

            Fakt ist dass der Sommer und die nächste Zeit viel zu heiß werden! Da hilft auch schönreden nichts – sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland.

          • Peter

            Wie wahr …

          • Stefan

            Zumal es ja auch nicht so wirklich stimmt. Das GFS Ens zeigt z. B. für Bern die gleiche Entwicklung wie für den dt. Südwesten an.
            Allerdings berechnet GFS mit dem 12Z eine gewisse Abkühlung für Pfingstsonntag und -montag, ein Streifschuss eines atlantischen Tiefausläufers. Nun, das typische Muster eines deutschen Sommers in der Klimakatastrophe. 2-3 Wochen Hitze, 2 Tage halbwegs normal und ggf sogar etwas Niederschlag und gleich wieder Hitze.

          • Peter

            Ich bin zwar Österreicher, aber auch mir geht das langsam am Wecker! Und ich kann nur Stefan recht geben, die Informationen von Dir stimmen auch nicht.

        • Peter

          Ja, klar! Do 27°, Fr 30°, Sa 3o°, Ab Mitte nächster Woche bereits wieder durchwegs 28° (laut Deinem Link). Also wenn Du das als Abkühlung siehst, bist Du im falschen Forum!

          • Sara Bosshard

            Du musst nicht die Höchstwerte nehmen, die jeweils angegeben sind. Ich nehme jeweils die Tiefstwerte, also wenn steht 20 bis 30 Grad beziehe ich die 20 Grad auf meine Region. Das heisst somit für die kommenden Tage bewegt sich gemäss diesem Link das Spektrum zwischen 16 und 23 Grad – und das ist durchaus eine Normalisierung.

          • Nabuli

            Wieso gehst du vom Tiefstwert aus, der vielleicht 1-2h in der Nacht herrscht? Wenn da Höchstwert 32° steht werden es real (zumindest hier) gerne mal 1° mehr und nen 3x° Wert hast du den halben Tag lang.

            Tiefswert 20° sind außerdem schon Tropennacht.

          • Sara Bosshard

            Nein, es handelt sich nicht um den Tiefstwert generell, sondern wenn zB steht 20 bis 30 Grad bedeutet das, dass die Tageshöchsttemperaturen in Deutschland je nach Region zwischen 20 und 30 Grad liegen. Es gibt also Regionen, in denen maximal 20 Grad (am Nachmittag) vorausgesagt werden und andere, da sind es maximal 30 Grad. Und da ich Optimistin bin, nehme ich immer den tiefsten prognostizierten Höchstwert, an dem ich mich orientiere für meine Region.

          • Peter

            Kopfschüttel …

          • Totaler fachlicher Schwachsinn. 20 Grad herrschen in Ostfriesland. Da ist ne andere Klimazone mit Atlantikeinfluss.
            Du bist keine Optimistin, sondern eine realitätsverzerrte Selbstblenderin. Aber wenns dir gefällt, als Narr vor dem Thron der Wahrheit mit den Schellen zu spielen… ich finde es nur hochpeinlich.
            Und selbst wenn es am Wochenende bedingt durch eine Minitroglage kurz runtergeht (wobei das noch lange nicht sicher ist bei der zeitlichen Entfernung), so zeigen die ENS dass eine nachhaltige Wetternormalisierung nicht mal ansatzweise zu sehen ist. Weder in den Karten noch in den ENS.
            Frankfurt: https://uploads.disquscdn.com/images/ed0bf17b62481b8c9cee94a2c141ddcacf4a02b3849ae814b110bf852048369f.png
            Zürich: https://uploads.disquscdn.com/images/883ea8d7770ed929b1a332617d285c16439595cec8aa4dff9920c28b8d407791.png
            (c) http://www.wetterzentrale.de

          • Stefan

            So langsam habe ich das Gefühl die ist ein Troll und will hier nur provozieren. So viel, sagen wir mal – Weltfremdheit – kann es doch eigentlich nicht geben.

          • Habe ich auch schon überlegt. Das ist wie Realsatire.

        • Marcel

          Sorry wenn ich das sage aber das hast du schon x mal gesagt mit Abkühlung wo auch immer du die her holst ich seh keine wirkliche Abkühlung in der Schweiz für mich ist das keine Abkühlung.

        • Autumn

          Wie oft willst du das noch wiederholen? lol 😀

    • Wie oft denn noch ? Dass sich die Temperaturen in nächster Zeit normalisieren ist purer Schwachsinn ! Die Temperaturen bleiben weiterhin deutlich über den 30 jährigen Mittel ( rote Linie ), eindeutiger geht es doch kaum ?! Warum schenkt man nur solchen Sofetenmedien Glauben, wenn die originalen Prognosen eine ganz andere Sprache sprechen…
      Beispiel Luzern
      https://uploads.disquscdn.com/images/883ea8d7770ed929b1a332617d285c16439595cec8aa4dff9920c28b8d407791.png
      (c) wetterzentrale.de

  • Autumn

    Fazit bislang: Ich war es bis vor einigen Jahren eigentlich immer gewohnt, bei sonnigem Wetter und wärmeren Temperaturen draußen zu sein. In den letzten drei, vier Jahren (außer 2014) habe ich gelernt mich ganz anders auf „schönes Sommerwetter“ einzustellen: nämlich alle Rollläden runter, Klimagerät an, Ventilator an, die ganze Wohnung abdunkeln so gut es geht und drin bleiben! Es ist einfach zu heiß für Outdoor-Aktivitäten. Früher, als die Sommer noch erträglich waren, war ich die ganze Zeit draußen, habe das warme Wetter (max 28°C) sehr genossen und war immer traurig, wenn der Sommer vorbei war. Heute bleibe ich im Sommer möglichst drin im Kühlen bei runter gelassenen Rollläden und bin heilfroh, wenn der Sommer endlich vorbei ist.

    • Stefan

      Es geht mir ähnlich, wenngleich ich den Sommer noch nie wirklich mochte aber ich fand ihn ganz erträglich, wenn sich die Temperaturen halbwegs im Rahmen hielten. Bei Hitzewellen war allerdings schon immer mehr oder weniger vor sich hinvegetieren angesagt. Leider nehmen die Hitzewellen seit Jahren in Quantität und Qualität kontinuierlich zu, zudem finde ich die Hitze mit zunehmenden Alter immer unerträglicher. Noch ist es für mich zwar eher ein Komfortproblem, das schlimmste finde ich aber die Vergeudung kostbarerer Lebenszeit, irgendwo eingesperrt im Zimmer, weil sämtlich Aktivitäten im Freien einfach unmöglich sind oder definitiv keine Freude machen. Abends fahre ich dann gerne mal in den Taunus, wo es deutlich erträglicher ist und man den ein oder anderen Spaziergang machen kann. Ohne das würde ich im Sommer glaub ich komplett durchdrehen.

      • Autumn

        Also der Sommer 2015 war für mich so ein Beispiel für sinnloses und qualvolles Dahinvegetieren. Zum Sport ging ich aber trotzdem und der war einfach nur eine Tortur! Anders kann man das nicht beschreiben. Ich bin bis zu 32°C bereit, einige Dinge draußen zu machen (leichten Sport, v.a. Fahrrad fahren), aber ab da ist bei mir auch die Schmerzgrenze erreicht und bei 32°C plus gehe ich definitiv nicht mehr aus dem Haus! Für solche Tage beschaffe ich mir gute Bücher, zocke ein wenig, gucke Youtube oder streame einen guten Film usw. Ich bereite alles vorher schon vor und schaue mir z.B. den Wunschfilm keinesfalls (!) vorher an! Denn wenn es dann wieder heißt: Hitzewelle dann kann man sich doch auf etwas freuen, nämlich auf seinen Film oder sein Buch, dann nutzt man gerade die Gelegenheit, was zu lesen oder sich anzuschauen. Ich bereite mir also schon mal eine Liste vor, was ich gerne lesen und angucken möchte. Auch Kino steht dabei durchaus zur Debatte 🙂

        • Stefan

          Ja ja, was tut man nicht alles, um die elende Zeit der Hitze totzuschlagen … 😛

          • Nabuli

            Viele Optionen bleiben ja nicht bei diesen lebensfeindlichen, alles lähmenden Temperaturen.

        • Tuennemann72

          Ich spiele auch gerne World of Warcraft ,,, kann ich bei dem Wetter kaum, weil mein PC dauerhaft einen Ventilator benötigt, um auf normalen Temperaturen zu laufen. … Und da ich keine Klimaanlage habe, ist der Sommer doch eigentlich die PC- Game feindlichste Zeit .. meiner Meinung nach

          • Anne Wandklatschen (C/SN)

            Mit Kopfhörern geht das schon. Die Zockerei ist eins der wenigen Dinge, die mir bei solch hohen Temperaturen und UV-Indices übrig bleiben. Jetzt habe ich eben auch viel Zeit dafür, im Herbst/Winter bin ich lieber draußen.
            Wobei ich aber bei Allods Online zugegebenermaßen momentan auch eher Twinks hochzüchte als anspruchsvollere Dinge zu tun. Mit der Dunstglocke überm Kopf wird das sonst Mist! 😉

          • Tuennemann72

            Ich mag keine Kopfhörer tragen… die vertrage ich in keinster Weise…

          • Eine neue Grafikkarte kann Wunder wirken. Der PC selbst wird überschätzt. Die neue Architektur der Grafikkarten mit Pascal und kleineren Transistoren macht Wunder möglich: 70 statt 300 Watt, 65 statt 90 Grad (Geforce) und dabei fast doppelt so schnell ^^
            Hab am Wochenende mir eine Geforce GTX 1050 Ti in meinen 5 Jahre alten Rechner eingebaut und die alte Geforce GTX 350 rausgehauen.
            Ich zock das Nerdprofispiel Dungeons and Dragons Online, so komplex wie eine Mathematikarbeit, noch mit Würfeln im Hintergrund ^^ Aber Zocken ist in der Tat eines der Ablenkungsdinge die man bei der Misthitze wunderbarb betreiben kann. Weltflucht.

          • Tuennemann72

            Also ich spiele ganzjährig sehr gerne; Dafür besitze ich keinen Fernseher ,,, und spielen bei normalen Temperaturen ist für mich angenehm und entspannend. Leider aber der ganze PC sehr heiß im Sommer – das heißt Mainboard, Grafikkarte, Prozessor … ich habe auch eine Geforce 960 GTX , 4GB , übertaktet ab Werk und die wird bei dem Wetter, ohne Ventilator, schnell zu heiss… . will heißen; Temperaturen Richtung 80°.

          • 80 Grad ist für ne Geforce 960 völlig normal unter Volllast. Bis zu 98 Grad sind machbar: http://www.geforce.com/hardware/desktop-gpus/geforce-gtx-960/specifications

          • Tuennemann72

            Ja aber die 98° sind schon Temperaturen die den Chip mit Schallgeschwindigkeit altern lassen und vor allem drosselt die Karte dann automatisch die Leistung…

          • ja bei 98 schon ^^ Aber die 960 gehört noch zur alten Schule. Die neue Pascaltechnik ist ne völlig andere Generation. Lohnt an sich ne Investition schon. Your choice ^^

          • Tuennemann72

            Da ich noch einen AMD FX- Prozessor besitze (FX 8350), werde ich als nächstes den Austauschen. Die 960 habe ich erst 1 Jahr, den Prozessor habe ich seid 2012. Damals dachte ich, dass die Gameindustrie Richtung Mehrkernleistung geht, daher der Achtkerner. Mittlerweile würde ich dann eher zum AMD Ryzen oder Intel i5 greifen … die vielen Kerne des 8350 werden nämlich seltenst abgerufen 🙁

          • Wie gesagt. Der Prozessor wird in Sachen Gaming massiv überschätzt. Die „Empfehlungen“ der Spielefirmen sind eine Frechheit. Entscheidend bei Spielen ist der Leistungsindex der Grafikkarten wenn man nicht einen 10 Jahre alten Rechner besitzt 😉

          • Tuennemann72

            Prozessor und Grafikkarte müssen aber harmonieren. Es kommt auf das Gesamtpaket an 😉

          • Nabuli

            ich werde wohl im Herbst für jemanden einen Rechner zusammenschrauben dürfen, hauptsächlich Inet/Youtube/FB, ein bißchen Spielen. Werd‘ wohl einen R5 1600 oder 1600X rein setzen mit ner 1050, max. 1060.

          • Tuennemann72

            Joa der Ryzen R5 soll richtig gut sein … vor allem eine besser Instruction- per clock Performance.

          • Nabuli

            Hab‘ auch ne 960er (4GB), die reicht erstmal, auch der XEON reicht dicke.
            Kühlen ist auch nicht das Problem, ich will nur die Hitze im Zimmer nicht noch weiter anheizen. Einzig ein neuer TFT wäre mal eine lohnendere Investition (aktuell 22″ CCFL mit 1680er Auflösung)

          • Stefan

            Welche GTX 1050 Ti hast du eigentlich genommen? Da gibt es ja mehrere Hersteller und ich hab davon ehrlich gesagt keinen Plan.
            Ich bin dennoch am überlegen meine alte GTX 650, die sich mittlerweile anhört wie ein Staubsauger, bald mal rauszuschmeißen.

          • Stefan

            Super. Danke dir für die Info. 🙂

          • Holger

            Samsung 55 Zoll Full-HD-TV… gezockt wird direkt von der Couch aus! Voll Hardcore, Alda! Ups, habe mich in der Sprache vergriffen, bin doch schon 51… xD

          • Einmal Nerd, immer Nerd ^^ und wenn das Kind im Manne verstummt, dann erst bist du alt und quasi tot 😉

          • Holger

            Ja… sich bei Witcher 3 auf die Skellige-Inseln verziehen und träumen…

          • Nabuli

            Aber nur wenn Triss, Ciri und Syanna mitkommen.

        • Nabuli

          Ich habe an so Hitzetagen idR zu gar nichts Lust bzw. sie vergeht recht schnell wieder.
          Gestern Stellaris gezockt, den „War in Heaven“ noch gewonnen, aber kurz danach verlies mich die Lust weiterzuspielen, auch weil die Abwärme vom PC die eh vorhandenen 30° Zimmertemps noch weiter zu steigern.
          Eigentlich wollte ich an solchen Tagen den PC eher aus lassen und an Lego Technic weiter bauen, hatte dazu aber auch keinen Bock.

    • Ja, den Sommer mag ich eigentlich auch sehr gerne ( nicht nur wegen des Wetters ), vorausgesetzt es gibt keine Hitzewellen, sondern nur Temperaturen von max. 25 – 26 Grad bei trockener, nicht schwüler Luft. Selbstverständlich muss es auch mal ordentlich regnen und gewittern 🙂
      Hitzewellen wie die Aktuelle hasse ich dagegen sehr, eben weil man sich den ganzen Tag lang ( und die Tage im Sommer sind ja seeehr lang ) einsperren muss. Der Sommer 2015 war daher Horror für mich, halbwegs normale Sommer mag ich dagegen. Aber lieber jetzt die Hitze ( und Hoffen auf Hitzefrei ) als in den Sommerferien.

      • Autumn

        Du sprichst mir 100% aus der Seele! Kann ich nur unterschreiben.

      • Autumn

        Mir geht es genau gleich, Du sprichst mir aus der Seele. Ich mag eigentlich alle Jahreszeiten, aber was ich überhaupt nicht abhaben kann sind Hitzewellen. Leider treten die im Sommer immer häufiger auf, weshalb ich langsam zum Sommerhasser mutiere.

    • Rob Dukes

      Eine echte Plage!
      Dreckssonne und abartige Maihitze!! :((
      Das alles im Backofen Altbau OHNE wirkungsvolles Klimagerät.
      Im Haus inzwischen bald 24 Grad … (normal habe ich max. 18°C) mit weiter steigender Tendenz.
      Im Wetterforum reden sie währendessen seelenruhig von Lebensqualität …..

      • Holger

        28 Grad 21:00 Uhr gestern… dritter Stock Altbau ohne irgendwelche Verdämmung… heute kommt das vom Chefe empfohlene Klimagerät!

    • Holger

      Yup… so kenne ich das auch noch. Aber auf Facebook bei Wetter-Online wird einem dann gezeigt wie falsch man liegt – die Sommer waren schon früher so warm! So wars, und nicht anders!

  • Nabuli

    der Südwesten meldet übrigens 35° bei gemeldeten 33° und knapp 31° im Zimmer. 🙁

  • Nabuli

    Die Sonne ist weg, Wenn jetzt noch die Wolken die Güten hätten sich zu verpissen – ihr behindert die weitere Abkühlung. Morgen früh dürft ihr wiederkommen und der Sonne nach Herzenslust im Wege stehen. 😉

  • Marcel

    Übrigens ihr habt alle falsch geschätzt (glaube ich) wie warm der Mai ausfallen wird. Da ich auch mal wieder zu optimistisch gedacht habe und der Mai jetzt schon 1,5* zu warm ist ist nein neuer Tipp ein 2* zu warmer Mai *schrecklich *. Am Anfang hab ich noch gedacht das der Mai leicht zu warm wird weil ja auch am Anfang der Mai -7* zu kalt war und dann immer noch -2* bis fast Mitte Mai bis dann die abnormale schreckliche Hitze kam….*kotz*

    • Auf der Wetterwiese habe ich den Mai auf +1,4K zu warm getippt. Dachte mir schon, dass die zu kühle Monatshälfte im Laufe des mais ausgeglichen wird – aber so krass hab ich mir das auch nicht vorgestellt :O

    • Eine Zahl habe ich glaube ich nie genannt, weil das Lottozufall ist. Je nach Wetterlage war aber von +1,0 bis +3,0 alles möglich. Wären die Eisheiligen nicht ausgefallen wie von mir vermutet vorher, wäre ja sogar ein Monat um die +0,5 Grad möglich gewesen. Na ja, man hat gesehen, dass die aufwölbenden Hochs und Omega frühzeitig übernommen haben. Jetzt ist die Frage ob die Schafskälte kommt oder der Dauersommer bis mind. Ende August oder schlimmstenfalls Ende Oktober.

  • Sara Bosshard

    Guten Morgen liebe Freunde. Bei uns in der Schweiz ist für das Pfingstwochenende eine markante Abkühlung auf Tageshöchstwerte von nur noch 17 Grad prognostiziert. Freude herrscht. Ich hoffe, dass es bei euch einen ähnlichen Temperatursturz gibt.

    • Oh, wieder Märchenstunde ^^

      • Sara Bosshard

        Was die Schweiz betrifft, ist das definitiv keine Märchenstunde, sondern es sind abgesicherte und damit realistische Prognosen. Der Temperatursturz am Wochenende ist in trockenen Tüchern. Was Deutschland betrifft, habe ich lediglich meine Hoffnung ausgedrückt, dass es für euch ähnlich gut aussieht am kommenden Wochenende, das heisst, ich hoffe, dass ihr ähnliches Glück haben werdet wie wir hier in der Schweiz.

        • Stefan

          Kommt nur noch drauf an, wo in der Schweiz. In Schaffhausen ist anderes Wetter als in Bern als in Zermatt als in Genf als in Davos als in Lugano usw.. Von daher sind solche Pauschalaussagen „bei uns in der Schweiz“ ziemlicher Unsinn.

          • Marcel

            Stimmt! Kann man nicht vorallegemeinern denn die 26 Kantone in der Schweiz haben ja alle mehr oder weniger ein unterschiedliches Klima.

        • Rob Dukes

          Wenn es denn so kommt haben wir tatsächlich Glück!
          http://www.srf.ch/meteo/meteo-news/das-pfingstwetter
          Hoffentlich!!
          In der Wohnung habe ich noch immer abartige 24 Grad. Das dauert jeweils lange bis der Dreck wieder raus ist! :((

        • Nabuli

          Bis du sicher das dein Monitor-Bild nicht auf dem Kopf steht?

      • Sara Bosshard

        Ich bleibe dabei: Nach den überdurchschnittlichen vom Sonntag und Montag scheint sich die Lage temperaturmässig diese Woche zu normalisieren. Eine weitere Hitzewelle ist auch auf den Karten für mich nicht erkennbar.

      • Da bosshardet sie uns aber ganz schön wieder ^^

    • Marcel

      Bei mir gibt es an einen Tag max. 18* am Sonntag nämlich wenn es so kommt aber von einen Temperatursturz kann man da noch nicht reden.

    • Rob Dukes

      17 sind wohl etwas übertrieben. Mit viel Glück 21 Grad.

  • Stefan

    Meine Güte war das eine Nacht. Eine Geräuschkulisse aus quakenden Fröschen, kreischenden Katzen, hysterisch piepsenden Vögeln mitten in der Nacht, angereichert durch Geblöke besoffener Sofeten ab und an. Man könnte fast meinen, auch die Viecher drehen aufgrund der Hitze durch. lol

    • Ich hatte hier dauernd neben Grillenzirpen wie früher im August so einen Affenschrei wie in einem schlechten Kinofilm über den Amazonas. Ob das die Sofetennachbarn waren, die sich einen Bananensnack in der Nacht gegönnt haben?

      • Stefan

        Sofeten, Affen … Schwer einen Unterschied auszumachen, von daher durchaus realistisch. ^^

      • Peter

        Nein, das waren die schweizer Sofeten, die aufgrund von Saras Kälteankündigung schreiend die Schweiz Richtung Deutschland verlassen haben 😉

        • Stefan

          hehe 🙂

        • hahahaha na dann bin ich ja beruhigt ^^

        • Marcel

          Komisch bei mir sind gar keine vorbei gekommen.

    • Nabuli

      Eins der vielen Dinge, die mich am Sommer stören: der Krach
      sei es Vögel, die Mitten in der Nacht rumkrähen weil es immer noch nicht Dunkel ist oder schon wieder hell.
      oder die Ventilatoren oder Leute aller Art die draußen Krach machen

      • Ohne Ohropax wäre ich verloren in einer Welt der Lärmhölle. Würde vermutlich irgendwann Amok laufen. Aber so… 2×2 Wachskugeln mit der richtigen Technik in die Ohren – traumhafte Stille.

      • Stefan

        Aja, die ganzen sofetischen Tierchen sind halt jetzt im Paarungsmodus, Sofeten wahscheinlich auch, was deren Gräuschkulisse ein Stück weit erklären würde. ^^ So schön die Bäume vor meinem Fenster hier sind, wenn so ein Piepmatz morgend um 4 Uhr 3 m vor dem Fenster sein Konzert beginnt … nun ja. Aber wir hatten mal Waldohreulen mitsamt Jungen hier. Die machen dich echt mürbe.
        http://www.deutsche-vogelstimmen.de/waldohreule/ … und das rund um die Uhr. Das sind Frequenzen und Lautstärken, die unter das Bundesimmisionsschutzgesetz fallen. ^^
        Da hilft nur noch Ohropax, ansonsten Nervenzusammenbruch.

  • Peter

    Das war ein Jahr! 3,5 Grad unter dem derzeitigen Schnitt. Bitte um Wiederholung!

    http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/klima-aktuell/klimaspiegel/jahr/wien_hohe_warte/?jahr=1940

    • Stefan

      Aber nur das Wetter, den Rest bitte nicht 😉 Interessant, dass die das Jahr 1940 mit dem Klimakatastrophenmittel 1981 – 2010 vergleichen. Aber so entsteht mal eine schöner Eindrucke, wie das Wetter früher im Vergleich zur Klimakatastrophe heute einmal war.

    • Nabuli

      1816 dürfte etwas besser ausgesehen haben. *fg

      • Peter

        Tja, bei uns geht’s erst 1876 los mit den Messwerten …

  • Peter

    Völlig beknackte Temperaturen bei uns gerade in Österreich: Das dürften einige Rekorde für Mai sein.

    http://wetter.orf.at/oes/extremwerte https://uploads.disquscdn.com/images/2b42a478959bdd9f7919281ac74bf54635a2284b2d2185a2e61dde300fd9d494.jpg

  • Sara Bosshard

    Ich finde http://www.kaltwetter.com eigentlich eine gute Seite bzw. ein gutes Forum. Was mich jedoch ziemlich stört, ist die Tatsache, dass der Grossteil der Kommentarschreiber so negativ eingestellt ist. Meiner Meinung nach sind Optimismus und Zuversicht zwei der grössten und wichtigsten Tugenden – ich habe das bereits als Kind so gelernt und pflege seit je danach zu leben. Eigentlich ist es mein Ziel, dass mein Optimismus und meine Zuversicht auch auf andere Menschen rüberspringt, damit diese primär – auch bei den Wetteraussichten/-modellen – das Positive sehen – so wie ich das ja auch mache. Negativ denken bringt einem nämlich nicht weiter.

    • Ich finde kaltwetter.com-User eigentlich gut, denn sie bestechen durch Bildung, Reflektionsvermögen und Selbstkritikfähigkeit. Also alles, was dich nicht ausmacht.
      So allmählich langts mit deinem Trolltum. Lies besser mal nach was Optimismus bedeutet. Mit Realitätsverzerrung hat das nämlich nichts zu tun. Was du in deiner Kindheit gelernt hast, war offenbar einfach zu wenig, damit du auch nur auf Grundschulwissen eine bestimmte Seriosität mitbringst. Was die Leute hier ausmacht ist Differenzierungfähigkeit zwischen objektiver Realität und dann von mir aus auch subjektiver Interpretation. In deiner eingleisigen Realitätsverzerrung bist du nicht besser als der schlimmste Sofet. Bin mir nicht sicher, wie lange ich deine Beiträge noch ertragen will.

    • Patrick

      Es stimmt ja auch, dass Optimismus und Zuversicht wichtig sind – aber das allein wird die Wetterlage und die Klimakatastrophe auch nicht ändern, auch wenn es sehr wünschenswert wäre.

    • Rob Dukes

      Leider vergeht mir zunehmend der Optimismus!
      Wir haben Ende Mai, draussen nach 21.00 Uhr eine windstille, warme Ekelbrühe von 25 (!) Grad, im Haus gleichviel :((
      Das sind Tropennächte im Mai. Ein Alptraum!!
      So etwas ist eingermassen „normal“ ab Mitte/Ende Juni!

      • Stefan

        Nee, das ist Hochsommerniveau, eigentlich wie die Hundstage im August. Hatten wir hier die letzten beiden Tage auch. Jetzt um 21.35 Uhr sind es 18,2 Grad. Zum Vergleich heute früh kurz vor Sonnenaufgang: 17,4 Grad 😛

        • Holger

          Neid! NEEIIDDDD!!!

          • Stefan

            17, 4 außen, nicht innen. ^^

          • Peter

            21:35 18,2 Grad, das ist ja fast herrlich! Wir hatten gestern um Mitternacht noch an die 25 Grad und das nicht im Asphaltdschungel in Wien sondern am Land in Grünlage! Tiefsttemperatur (für gefühlte 10 Minuten) dann heute 18 Grad! Also nur knapp an der Tropennacht vorbei. Aber ab Mitternacht hat es dann fast 1mm geregnet, also ein herrlicher Saunaaufguss! Ein einziger Albtraum, und wir haben noch Mai!

          • Stefan

            Das ist ziemlich übel, da rächt sich dann die kontinentalere Lage weiter östlich, während bei uns gegen Abend die kühlere Luftmasse eingesickert ist, langsam zwar aber spürbar. Allerdings war gestern durch das Gewitter absolute Saunaluft. Gegen 19 Uhr 22 Grad , die sich wie 30 angefühlt haben. Heute früh hatte ich 13,1 Grad und einen deutlich niedrigeren Taupunkt als gestern Abend noch, 11 zu 18 Grad.

      • Holger

        Weichei… 😉
        Glatte 28 Grad hier in der Bude… ausser in meinem Schlafzimmer, wo die Klarstein vordröhnt – jetzt schon 25 Grad… noch äh Muggesäggele diefer, biddschee…

      • Nabuli

        Bei mir geht wenigstens ein leichter Wind bei aktuell ~18°. Damit konnte ich die Temps in der Hütte von ~30° auf ~27° drücken.
        Aufgeheizt hat sich’s schnell, aber den Dreck wieder aus den Mauern zu bekommen… Kopf -> Tisch

      • Nabuli

        Weisst du was genauso schlimm/deprimierend ist: Vor nicht mal 6 Wochen lang noch Schnee…

        • hier nicht. Muss ich mich jetzt freuen? lol Sieh es doch umgekehrt: Schön dass es bei euch vor 6 Wochen Schnee gab!

    • SchneeFan

      Realist und Optimist liegen eng beieinander nur sollte man eine gesunde Mischung findung, man sollte sich nicht immer alles gut reden auch wenn es vom denken her nicht falsch ist. Nur belügt man sich und sein Sinn nur selber, was irgendwann zur kompletten selbst zerstorüng führt.

    • Anne Wandklatschen (C/SN)

      Jedes Mal, wenn ich in der Vergangenheit optimistisch war, kam von irgendwoher ein Dämpfer. Deshalb habe ich mich über die Jahre immer mehr dem Konstruktiven Pessimismus zugewandt – „Wappne Dich stets für das Schlimmstmögliche und freue Dich, wenn es dann doch besser kommt!“ – und fahre damit deutlich besser. 😉

      PS: Und man muss immer auch die Relationen sehen. Die Freude des Bauern darüber, dass seine Jauchegrube „nur“ 6 Meter statt 10 tief ist, wird eher verhalten sein, wenn ihm seine Uhr hineingefallen ist. So ungefähr ist das oft mit den Modellen.

  • Dirk

    Passt nicht zum Thema aber es muß raus. Die 60ziger sind endlich und verdient abgestiegen :)) hehe

    • Stefan

      Hehe, wie der FSV Frankfurt. 😉 Am meisten in Wallung sind die 60er ja gekommen als die „Fans“ das Randalieren angefangen haben.

      • Dirk

        Ja .. Emotionen kann ich nachvollziehen. Aber das war einfach nur Pack!!

        • Stefan

          Logisch. Wir kennen das ja hier auch bestens von den sog. Eintracht Ultras. Unmöglich. Aber was soll man auch von diesen ganzen hirnlosen Idioten erwarten, die sind ja schon komplett besoffen, bevor sie ins Stadion gehen.

          • Dirk

            Stimmt .. ich denke Stimmung, Lautstärke und wegen meiner noch Trashtalk, gehört dazu. Irgendwelche Gegenstände werfen .. den Deppen gehört sofort lebenslanges Stadionverbot verpasst. Alternativ halte ich die Lutscher als Probanden für die Arzneimittelforschung für bestens geeignet 😉

          • Stefan

            Hehe, keine schlechte Idee. 😉 Ja, ein gewissens Maß an Herumplärren gehört schon dazu. Aber z. B. Böller in den Familienblock werfen, ist einfach nur kriminell.

  • Autumn

    Also wer den 00Z gesehen hat, wird jetzt erbrechen. Eine Hitzewelle mit über 30 Grad wird simuliert. Ich hoffe einfach sehr, dass der Sommer bis zum Siebenschläfer sein Pulver verschießt. Der Zeitraum ist zwar noch weit weg, noch außerhalb des zuverlässigen Zeitraumes, ich hoffe nur sehr, dass die Brüllhitze wieder weggerechnet wird.

    • Sara Bosshard

      Für die Schweiz glücklicherweise nicht – hier liegen die prognostizierten Werte nur knapp über dem langjährigen Mittel. Eine Hitzewelle sehe ich in den aktuellen Läufen nicht.

    • Peter

      Also zumindest die Hitze am Wochenende scheint mal fix zu sein, danach ist alles möglich, aber die ständige Tendenz abartige Hitzelagen zu rechnen, gibt mir schon zu denken. Erfahrungsgemäß kommt dann auch mal eine, oder mehrere.
      Irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass der Sommer ein Horror werden könnte…

      • Nabuli

        Horror ist jeder Sommer

    • Stefan

      Sei beruhigt. Der GFS 06Z berechnet es wie ECMWF. Kühle Westdrift in der Mittelfrist.

      • Autumn

        Ja, der 06Z sieht schon besser aus, allerdings sind die Member noch fast alle auf Hitze :(( Gucken wir mal wie der 12Z aussehen und wie sich die Läufe in den kommenden Tagen entwickeln werden. Dumm-Wetter.de posaunt schon einen heißen Juni heraus. Das macht mir Angst.

        • Stefan

          Vergiss dumm-wetter.de. Die plappern die NOAA Prognose nach. Und die kann sich ändern wie ein Ästchen, das im Wind schaukelt. Kann so kommen, muss aber nicht.

          Ich denke, wir werden bei den kommenden Modelläufen noch einige heftige Schwankungen erleben, da ist in der Mittelfrist noch vieles offen.

    • Gute Nachrichten: Der Frühling ist dank der Hitze der letzten Tage doch noch laut DWD 2K zu warm ausgefallen. Also können wir nun davon ausgehen, dass uns ein Sommer bevorsteht, der maximal 1K zu warm wird. Denn es gab noch nie einen Sommer, der bei einen derart warmen Frühjahr wärmer als +1K zu warm war, wobei wir davon ausgehen müssen, dass diese Regel früher oder später dank des Klimawandels nicht mehr gültig sein wird. Da dieser Fall aber noch nicht eingetreten ist, ist die Annahme eines maximal +1K zu warmen Sommers weitaus wahrscheinlicher. 😉

      Das ist im Prinzip eine ähnliche statistische Regel wie die 2K Septemberregel für den Winter.

      • Autumn

        Das sind gute Nachrichten und passen auch zu unserer Hypothese, dass der Sommer jetzt schon sein Pulver verschießt. 2011 und 2014 war es nämlich genau so: Hitzewelle Ende Mai und Anfang Juni, dann noch Ende Juni und dann hatte der Sommer aber auch schon sein Pulver verschossen und er wurde mehr oder weniger gemäßigt. Ich benutze dieses Wort für Sommer, die nicht mehr als 1 K zu warm sind, denn Sommer, die so 0,7-1,2 K zu warm sind, sind inzwischen absoluter Luxus und gelten für mich als „gemäßigt“.

        • Finde ich auch. Sommer mit einer Abweichung von unter +0,5K sind beinahe unmöglich in unserer Zeit ( mal abgesehen von möglichen Vulkanausbrüchen ). Die von dir genannten Sommer 2011 und 2014 hatten übrigens nicht nur die Hitzewelle Ende Mai, sondern auch die Tatsache, dass der Frühling wärmer als +2K waren, gemeinsam.
          Ich hoffe, dass es in diesen Sommer auch endlich mal wieder flächendeckenden Regen gibt. Es wird mal wieder Zeit für eine Jahreszeit, die den Titel „zu nass“ bekommt. 😉

          • Autumn

            Hauptsache so wenige Hitzetage und Hitzewellen wie es nur geht!

      • SchneeFan

        Die letzten Tage waren fast schon Sommerzeit, in 5-10 werden sie zum Sommer gehören. Denke nicht das diese Regel was mit dem Sommer zu tun haben könnte, allgemein diese Thesen das wenn die und die Jahreszeit so und so wird wird die Jahreszeit so und so… Blödsinn, meine Meinung

        • Zumindest liegt die Trefferquote bei 100%, ebenso wie bei der Septemberregel, die besagt, dass wenn der September mehr als 2K zu warm wird, ein zu kalter Winter ausgeschlossen werden kann. Der September 2016 erfüllte beispielsweise diese Bedingung und der Winter 2016/17 wurde ja bekanntlich zu warm.

          • Die Kritik nie vergessen: Die Datengrundlage ist sehr dünn für Ivos 2K-Regel, da es kaum Septembermonate mit mehr als 2K über einen langen Zeitraum gab. Man könnte auch sagen: In der Klimakatastrophe ist ein Warmwinter mittlerweile die Regel, völlig wurscht was der September dazu sagt.
            Sollte der Waccy-Effekt eine Dauereinrichtung werden und sich durch die sterbende Arktis sogar verstärken, dann müsste zeitnah in den nächsten Jahren der Bruch der Regel sehr wahrscheinlich sein, denn im September kann es nach wie vor zu großer Hitze kommen (Polarwirbel noch quasi inexistent), während Waccy dann zu Kälte führen kann (unsicher in Deutschland). Bin gespannt.

          • Ja, da hast du schon Recht, da rein theoretisch die Winter sowieso wärmer werden. Aber es wäre schon ulkig, wenn die Septemberregel ausgerechnet in Zeiten des Klimawandels gebrochen wird, dank einer unerwarteten Folge namens WACCy ^^

          • Ja, das wäre paradox ^^

        • Auf was für eine Regel beziehst du dich genau?

      • Marcel

        Die Noaa sieht leider den Juni verdammte 2k zu warm das bedeutet extreme Hitze.

        • Das NOAA Modell hat für mich so gut wie keine Bedeutung, da deren Prognosen sehr oft ( weit ) daneben liegen.

          • Trotzdem dienen sie als gutes Indiz, wenn der Zielmonat der aktuelle ist …

        • Autumn

          NOAA Prognosen kann man in die Tonne kloppen, es ist eher die Ausnahme, wenn die richtig liegen als die Regel. Die haben schon lange keinen Monat mehr richtig vorher gesagt.

  • Marcel

    Mann das ist echt zum Kotzen das be mir kein(e) Gewitter/Regen gibt. Heute sah es kurz nach nach einen Gewitter aus aber es hat nur kurz gedonnert und zwei Trofen hab ich abbekommen und das war schon. Die Wolken haben sich wieder auf gelöst aber der Wind wehte noch und die Temperatur war erträglich.
    https://uploads.disquscdn.com/images/16419d144191abc70eaa597443029b660b10a3ed92ac364dda9846491b95d282.jpg https://uploads.disquscdn.com/images/5f7d75a1ec3ac85b5142d644690491e8089e5668359196a64710648b54d68d73.jpg

    • Nabuli

      So war’s die letzten Tage bei uns auch. Vom Westen her sah es mehrmals nach Gewitter aus, aber nix war’s. Drüber gezogen oder aufgelöst 🙁

  • Sara Bosshard

    Die Aussichten für die Schweiz sind gut. Heute, morgen und am Samstag eher wechselhaft und immer wieder Regen/Gewitter – ähnlich wie gestern und vorgestern. Am Pfingstsonntag stellt sich die Wetterlage dann grundlegend um – Landregen am Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Ab Dienstag geht es dann wechselhaft und eher kühl in die neue Woche. Hitzeperioden sind für die Schweiz bis auf weiteres nicht mehr erkennbar in den Karten und Modelle.

    • Holger

      Das ist schon Trolltum irgendwo…

    • Rob Dukes

      Ist leider etwas übertrieben!
      Hier in der Ostschweiz heute Nachmittag schwül und drückend warm.
      Erst ab ca. Sonntag, Pfingsten ist dann Wetter zum etwas durchlüften angesagt. Wird auch langsam Zeit!
      Und ab Mitte nächster Woche folgt schon das nächte Hoch ….

  • Hurra, der Sommer ist da *g*
    Mein Tipp zur Temperaturabweichung: Juni +1,8K, Juli -0,1K, August +1,2K
    Macht insgesamt eine Sommerabweichung von knapp 1K.
    Eigentlich der Prognose von Kaltwetter gar nicht unähnlich, nur der Juli kommt da etwas „krumm“ 😛
    Ich denke, dass der Juli nach langer Zeit ( gerade weil die vergangenen Julis dermaßen warm waren ) wieder für eine kühle Überraschung sorgt 😉

    • Sehr mutig mit dem Juli. Sehr, sehr mutig … ^^ Das war zum letzten Mal 2011 der Fall.

      • Wer nicht wagt, der nicht gewinnt ^^
        Noch nie zuvor gab es so viele deutlich zu warme Julis in Folge wie in den letzten 4 Jahren. Entweder deine Version trifft ein, oder es folgt ein „Absturz“ auf ( minimal unter- ) durchschnittliches Niveau, man sieht, dass der Juli 2016 schon etwas kühler als die vorigen war und ich vermute, dass sich dieser Trend nun fortsetzten wird. Zumindest aus dieser Sichtweise.
        Achtung, hier wird das Klimakatastrophenmittel verwendet:
        https://uploads.disquscdn.com/images/7ab247adabfd12a714b3c5ca2057c09b4bbe2e1c324d57d0a532c1e67155a3d3.png
        (c) wetteronline.de

        • ach du meinst dieses abstruse Mittel bei deinen Zahlen? Und ich muss dann 1 Grad dazuzählen um auf das korrekte Mittel 1961-1990 zu kommen?

          • Nein, ich meine schon das Mittel 1961-90.
            Der Hinweis, dass hier das Klimakatastrophenmittel verwendet wird, bezog sich nur auf das Diagramm.

          • ah ok. Dann bleibt es…. sehr, sehr mutig ^^

        • Peter

          Also lieber Naturfreund, da wette ich mal eine Flasche guten Sekt dagegen, das ist es mir wert, wenn das kommt 🙂

        • Nabuli

          War der 2000er Sommer so kühl?
          Kann mich noch gut daran erinnern mich täglich 2x geduscht und neu eingekleidet zu haben, obwohl ich nur quer durch die Kaserne zum Futtertrog gegangen bin.
          Wobei – der Urlaub in Schweden bei hochsommerlichen 22° war ganz brauchbar. 😀

          • Mai und Juni 2000 waren die Hölle auf Erden. Juli war kühl, August wieder Hitzehölle. Da der Mai offiziell nicht zum Sommer zählt und im Diagramm oben nur der Juli dargestellt ist, kommt dieser falsche Eindruck in der Tat auf.

          • Nabuli

            Kein Wunder, im Juli war ich a.D.
            Mai und Juni waren echt Hölle, zumal mit Heuschnupfen und nicht gemähter Ringstrasse wo ich min. 2x. am Tag vorbei musste…

    • Nabuli

      Das „Hurra auf den Sommer“ verdient imho ja eigentlich schon die härteste Strafe.

      • ich interpretiere es als bittersten Zynismus. Allerdings fehlt die diesbezügliche rhetorische Pointe, das ist richtig. ^^

        • Hurra, der Sommer ist da !
          Endlich kann man sich wieder bei angeblich „frühsommerlichen Temperaturen“ in den Schlaf schwitzen, wobei man von verkohlt duftenden Grill – Geruch begleitet wird. Dieser wird freundlicherweise von den bis spät in die Nacht draußen lärmenden Sofetenrudeln verbreitet und mit Helene Fischer Musik zusätzlich untermalt.

          Meinst du sowas in der Art ?

          • Nein. Damit Zynismus und Ironie wirkt, muss man immer einen Bezug zur echten Aussage aufrechterhalten. Entweder klassisch indem man auf eine Aussage so reagiert („Die Sonne scheint so schön“ – und dann die zynische Antwort). Oder indem man hinterher eine Wertung nachschiebt, die in aller Deutlichkeit klarmacht, dass es sich um Zynismus handelt („Den Sommer aus Fäkalienästhetik und Idiotenverhalten können sich diese intellektuellen Abstinenzler sonstwohin stecken“).
            Ohne Bezugspunkt wird vermeintliche Ironie oder Zynismus zur ungewollten Legitimation ^^

          • Hm…
            Also bin ich da von der Aussage „Hurra, der Sommer ist da“ zu weit abgeschweift. Und zu deinen Beispiel mit „Die Sonne scheint so schön“, wäre doch eine mögliche zynische Antwort: „Endlich wieder Sonnenbrände“
            Zumindest bleibt hier doch der Bezug erhalten.

          • *g* ist ja nur ein Vorschlag. Ich stehe halt auf Brachialrhetorik, wo kein Auge trocken bleibt und jeder am Ende weiß, woran er bei mir ist ^^
            Ironie wird oft meiner Ansicht nach oft zu weiblich interpretiert. Lasche Rhetorik halten viele Frauen dann für einen echten Hammer aus ihrer Weltsicht, aber jeder Mann lacht sich eigentlich tot. Damit Ironie und Zynismus wirkt muss man schon mal den Hammer rausholen und nicht die Wattebäuschchen sonst wirkt Ironie manchmal wie eine ungewollte Bestätigung sofetischer Dummheit aufgrund fehlender Klarheit.

  • Peter

    Einmal ganz Off-Topic (falls zu sehr, Michael bitte löschen)

    Ich suche eine einfache Wetterstation (mit Luftdruckverlauf, Außen/Innentemperatur und Außen/Innenfeuchte), deren Außentemperatur/Feuchtesensoren eine möglichst große Reichweite haben. Meine BAR928 ist ganz OK, verliert aber immer wieder die Außenwerte trotz neuer Batterien etc. Und das sind grad mal max. 10m (einmal durch eine Glasscheibe mit Sichtkontakt bzw. oder durch eine Türe) mit 433MHz. Die angeblich bessere Technologie mit 868Mhz versagte gänzlich. Wäre für hilfreiche Tips sehr dankbar.

    • Wir sind hier ja nicht so topic-fetischistisch wie anderswo. Kein Thema.

  • Sara Bosshard

    Die Abkühlung in den kommenden Tagen wird immer konkreter. Gestern sprach Thomas Bucheli im SRF Meteo sogar von einem „veritablen und markanten Temperatur- und Wettersturz“ am Pfingst-Wochenende, der sich in der Schweiz anbahnt. Damit sind Hitzeperioden bis auf weiteres kein Thema mehr bei uns. Ich rechne damit, dass sich der Juni nun auf dem langjährigen Durchschnittsniveau einpendeln wird.

    • Bist du eine Verwandte von Trump?
      Bitte hier weiter keine offensichtlichen Lügen zur aktuellen Wetterlage in allgemeingültiger Form posten, sondern zwischen objektiven Fakten und subjektivem Irrsinn unterscheiden. Ansonsten erfolgt der Ausschluss von diesem Forum. Zürich: https://uploads.disquscdn.com/images/e928e181620e259ea9b1a022f2dec99ae885392df81c69926adf38f363ffb506.png
      (c) http://www.wetterzentrale.de

      • Sara Bosshard

        Ich habe soeben den 00-Lauf des GFS konsultiert. Da liegen die Temperaturen für München im Zeitraum zwischen dem 10. und 17. Juni jeweils bei 15 bis 20 Grad.

        • Sorry, ich war noch auf dem alten Stand. Mein Fehler. Trotzdem hast du immer noch unrecht. Es bleibt im o.g. Bereich immer noch zu warm und die Temps liegen auch nicht bei 15-20 sondern 20-25 Grad.
          https://uploads.disquscdn.com/images/2616347daf8e9bd98b1b1e4c35fd845d0fd0fd8ea152977525502c0b499bb09f.png
          https://uploads.disquscdn.com/images/f5232b2219c8769417cc9079157b74d29d5a808d89b1e051ff1345c2c0de7299.png
          (c) http://www.wetterzentrale.de

          • Autumn

            Hier steht aber 1. Juni. Der aktuelle 00Z ist noch nicht da.

          • Stimmt auch wieder. Bin heute morgen etwas verpeilt. Nachtmensch halt 😛

          • Autumn

            Hihi, aber jetzt ist er da. Sieht nicht so fürchterlich schlimm aus, allerdings halt Sommertage open end 🙁

          • jup, habs oben jetzt mal klargestellt ^^

          • Passiert mir auch oft. Manchmal ist es so, dass beispielsweise „0Z“ fälschlicherweise schon rot markiert ist ( da denkt man ja, dass dies der aktuellste Lauf ist ), jedoch eigentlich noch der Lauf vom vorigen Tag und der aktuelle 0Z Lauf offenbar noch nicht fertig ist.

          • Sara Bosshard

            Das mit den 15 bis 20 Grad habe ich wirklich nicht erfunden. Ich bin auf den aktuellen (00-Lauf) gegangen des GFS, habe dann oben ganz rechts auf Min/Max-Temperaturen geklickt und da erhalte ich für Folgendes (jeweils für 12 Uhr): Montag, 12. Juni: 15 Grad, Dienstag, 13. Juni: 18 Grad, Mittwoch: 14. Juni: 17 Grad, Donnerstag, 15. Juni: 18 Grad, Freitag, 16. Juni: 17 Grad, Samstag, 17. Juni: 20 Grad. Diese Werte sind auf der Karte bei der Schweiz so vermerkt – also nichts über 20 Grad…

        • Nabuli

          Kann es sein dass du die 850hPa Temps als Bodentemps interpretierst und nicht in 1500m Höhe? ü. NN
          Weil am Boden kommt noch ein bißchen was drauf, im Sommer noch was extra.

          • Nee, oder? Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Kann man nach Jahren in diesem Forum so einen Fehler noch machen?

    • Es ist doch egal, was SRF ( Sofeten – Radio – Funk ) sagt. Guck auf die von Kaltwetter freundlicherweise zur Verfügung gestellten Diagramme und siehe selbst, wie das Ensemble – Mittel zum 30 – Jahre – Mittel verläuft. Da erkennt man ob es überdurchschnittlich ist ( weiße Linie deutlich über rote ) oder durchschnittlich ( weiße Linie um rote Linie ) oder unterdurchschnittlich ( weiße Linie deutlich unter rote Linie ).

  • Tuennemann72

    Ich kann auch eine erste Temperaturbilanz der vergangenen (Sommer) Woche kundtun; Ich hatte seid vergangenen Samstag keinen Nachmittag / Abend in der Wohnung, bei dem die Raumtemperatur unter 25° lag …. Der „Rest“ ist bislang noch so gerade eben aushaltbar … Klimabelästigung ist dieser Zustand trotzdem.

    • Dito, hier ebenso. Wenn ich meinen Klimakeller mit 18,x Grad nicht hätte, wäre ich verloren.

      • Tuennemann72

        Ich ziehe im August um; Da habe ich eine Wohnung, die im Schnitt ein paar Grad kühler ist (wie man jetzt schon am Thermometer, welches dort an einer frisch verputzten Wand hängt, ablesen kann.) Nächstes Jahr um diese Zeit liege ich definitiv 2-3 ° unter meiner aktuellen Raumtemperatur ^^.

        • Gute Idee. Man muss halt im eigenen Umfeld beginnen, der Hitze effektiv zu begegnen. Viel Erfolg dabei!

          • Tuennemann72

            Danke … ich informiere dann 2018 über die Temperatur in der anderen Wohnung ^^

          • Hoffentlich frisst die Beschleunigung der Klimakatastrophe die Differenz nicht auf 😉 Aber das ist jetzt wieder zu negativ gedacht, was? 😉

          • Tuennemann72

            Jo, das ist zwar eine interessante Annahme und im Zeitalter der unkalkulierbaren Piefhitze durchaus eine berechtigte .. .aber ich gehe davon mal nicht aus 😉

          • Sonst halt Klimaanlage und entspannen 😉

          • Tuennemann72

            Erstmal abwarten, dann sehe ich was wirklich kommt^^

    • Nabuli

      Raumtemperaturen unter 25°?!?!?!
      Ich träum‘ dann mal noch bis min. mitte September…

      • Ist nicht mal das schlimmste. Die 25 die wir hier haben fühlen sich dank 80% Luftfeuchte an wie 40….

  • So, jetzt aber ^^ Lauf 00z heute morgen.
    Raum München, der auch für Großteile der Schweiz gilt, zeigt ab dem 08. Juni die nächste Hitzewelle in den Laufwahrscheinlichkeiten. Die Temps schwanken zwischen 21 und 30 Grad in dem Zeitraum bis Mitte Juni.
    Der Hauptlauf offeriert mögliche Hoffnung einer Herunterrechnung, ist aber noch zu weit entfernt, um das seriös in Betracht zu ziehen.
    https://uploads.disquscdn.com/images/f1d54f1445ed7f2d1f4f68cb2c93553b3fd5a988b945824c45d8642e68ffd13d.png
    https://uploads.disquscdn.com/images/e4b44e3b10ff63549ab934fbacecd2281b8c606b9172fbbde18e885f00b6440b.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

    • Sara Bosshard

      Das mit den 15 bis 20 Grad habe ich wirklich nicht erfunden. Ich bin auf den aktuellen (00-Lauf) gegangen des GFS, habe dann oben ganz rechts auf Min/Max-Temperaturen geklickt und da erhalte ich Folgendes (jeweils für 12 Uhr): Montag, 12. Juni: 15 Grad, Dienstag, 13. Juni: 18 Grad, Mittwoch: 14. Juni: 17 Grad, Donnerstag, 15. Juni: 18 Grad, Freitag, 16. Juni: 17 Grad, Samstag, 17. Juni: 20 Grad. Diese Werte sind auf der Karte bei der Schweiz so vermerkt – also nichts über 20 Grad….

    • Peter

      Sag gibt es eine Möglichkeit Teinehmer des Forums für sich zu blocken, das schweizer Getrolle nervt mich langsam …

      • Klar gibt es das, in mannigfaltiger Weise (Name, Mail, IP). Aber noch möchte ich Sara nicht aufgeben. Ich hoffe immer, dass ständige Aufforderung zu Reflektion und mentalem Lernen zu einer höheren Ebene im Verhalten führt. Theoretisch ist ein Mensch lernfähig.

        • Peter

          Nein, ich meinte ich selbst als Forumsteilnehmer (für mich)?

          • Geh einfach auf ihren Kommentar, dann wird rechts ein kleines Dreieck eingeblendet. Klick es an und geh dann auf „Benutzer sperren“

          • Holger

            Super, danke, gerade ausgeführt… ich kriege Mordgelüste wenn ich bei den Wärme- und Feuchtwerten wie jetzt da draussen diese Absonderungen lesen muss!

  • Marcel

    Gestern und heute Nacht gab es ein endlich mal ein Gewitter es hat aber nur so eine halbe Stunde stark geregnet dafür zwei Stunden die ganze zeit Donnergrollen und Blitze alle 5 – 10 Sekunden, die Blitze hat man auch mit geschlossenen Augen gesehen so grell war das. Ich mag ja schon Gewitter aber bei Gewittern kann ich jetzt auch nicht richtig schlafen wenn es ganze Zeit donnert und Blitzt. Also habe ich dann irgendwann dann das Fenster zugemacht.

  • Marcel

    Endlich Ferien ! Der Heutige Tag ist der blödeste und der beste Tag. Heute gab es so circa um 3 Uhr ein Gewitter wie auch erwartet habe. Ich saß noch um diese Zeit in der Schule als das sehr kurze Gewitter kam und das ganz plötzlich mit einem lauten Donner grollen und dann ging auch zweimal kurz das Licht aus also es war für eine sehr kurz zeit schon gruselig.

    • Wir haben den kommenden Montag + Dienstag frei und dann beginnen Ende Juni die Sommerferien. Wir haben zum Glück auch schon alle Arbeiten geschrieben :)))

      • Marcel

        Freitags haben wir immer Mittagsschule und 3 – 4 Stunden mathe und immer ein Test meistens zwei wie heute, und heute musste ich auch mein Französisch Referat vortragen.

      • Marcel

        Wir haben zwei Wochen Pfingst Ferien und dann knapp 6 Wochen Schule und dann Sommerferien.

      • Marcel

        Gruselig war es natürlich nicht ! Verstehst du Ironie ?

        • Da müssen wir aber in Deutsch noch ne Menge über Ironie lernen und wie man sie korrekt anwendet, was? ^^

          • Marcel

            Ja sorry hab es nicht so geschrieben das man aus dem Text heraus lesen kann das es nicht ernst gemeint ist.

          • *g* ich bin da penibel als Geisteswissenschaftler.
            Ironie (und Zynismus) werden im Livegespräch am Tonfall deutlich. In der Schriftsprache geht das nicht, daher muss man immer einen Bezugspunkt haben. Das bedeutet entweder (a) man antwortet auf eine Aussage (Bezugspunkt zum „Sender“, sprich Aussagegeber) oder (b) man stellt nach der Ironie die nichtironische Aussage, idealerweise in pointierter oder radikaler Form nach.

          • Oder man kennzeichnet Ironie mit entsprechenden Smileys.

          • ich bin „old school“ ^^

          • Marcel

            Das Gegenteil von gruselig wäre z.B schön, behaglich, beruhigend etc.

          • Vielleicht war das eher eine ( beabsichtigte ) Übertreibung. Also Ironie wendet man doch meistens an, um das Gegenteil zu verdeutlichen ?!

          • Marcel

            Natürlich war es das !

          • Das Gewitter oder das Video ?

          • Marcel

            Das Gewitter und das Video

          • Also war es doch gruselig und weder ironisch gemeint, noch übertrieben ?!

          • Marcel

            Nee eben nicht keins von beiden ist gruselig.

      • Marcel

        Ich kenn das Video und ich finde es jetzt nicht so gruselig. Ich schaue öfters so welche gruselige Videos. Mir ist natürlich schon klar das die meisten fake Videos sind.

      • Nabuli

        Hast du auch einen Link ohne Fratzenbuch-Zwang?
        YT und so?
        Danke.

        • Nee. Sonst hätte ich das auch gepostet. Das Video ist von einer FB-Seite die das eingestellt hat. Normalerweise sollte man das aber auch ohne FB-Zugang ansehen können.

  • Marcel

    Regnet es gerade in Ofenhessen ? Laut Wetter Radar schon. Bei mir ist gerade die erste Gewitter Front knapp vorbei gezogen aber es kommt garantiert noch viel Regen vorallem Nachts starker Regen laut WO so 15 – 30 Liter regen könnte schon sein bis morgen abend. https://uploads.disquscdn.com/images/bb1ad283df6dd89a53de60fd5c2af65578253d33c6bb4b74bc32ccb99c768006.jpg
    https://uploads.disquscdn.com/images/3d5fe7bd6581477cbe4a68517eab2a84fc7edb10ae0194bd4f3745e54ce519f5.jpg

    • Jep. Den ganzen Tag Regen. Ohne Gewitter ^^ Und Schwüle dass mein Kreislauf umkippt.

      • Marcel

        Häh wirklich den ganzen Tag regen kann ich jetzt nicht so ganz glauben naja obwohl könnte schon sein. Wie viel hat es den bis jetzt geregnet?

        • Wetterfee

          Also bei mir hat es mindestens 20 Gießkannen a 12 liter in 4 Stunden geregnet. Das ist die Menge, die ich in meinen Schuppentank reingekipt habe. Und beim Einkaufen bin ich bis auf die Unterhose nass geworden. Also so gesehen hat es ordentlich geregnet.

          • Marcel

            Bei mir wird es noch viel Regnen ws fängt gerade an…

      • Du Glücklicher. Zu schade, dass ich nicht so ein stets regenbeglückter Tropenhesse bin wie du ! 🙂

  • Holger

    Oh Götter! ES REGNET!!Ohne Gewitter!!! Kein Scheiss, ich HEULE gerade vor Erleichterung… wie kaputt kann man sein? Oder ists diese Welt?

  • Holger

    Hoffentlich spülts den Sofeten die Grills weg; das ist die Rrache für das Sofetengesabble und die ständigen Provokationen – verregnete Pfingsten! MUHAHAHHARRRH!!!

  • Michael Bodin

    Hier in Schwante auch schöner Dauerregen. Seit etwa 2,5 Stunden. Warnmeldung vom DWD vor Dauerregen von 25-40 Liter. Wenn es am Ende 12 werden, bin ich mehr als zufrieden.

  • Tuettefell

    Hm, hier war gar nix los, gestern morgen ein bißchen Regen,
    dass die Straßen so gerade eben nass waren und dann kam schon wieder die Sonne raus…
    Jetzt ein paar harmlose Wolken und das wars dann auch schon…:-(

  • Autumn

    So, jetzt hat der Juni begonnen, eigentlich könnten wir jetzt einen Countdown-Ticker bis Herbst machen, oder? Wie wäre es, Kaltwetter? Wie bei der Sommersonnenwende, könnten wir nun bis Herbst runter zählen. 🙂 Übrigens liebe ich diesen Glücksmoment: Das Schönste am Sommer ist es, wenn man weiß, er ist wieder mal vorbei :)) Dieser Moment, wenn Du weißt, es ist endlich Herbst ….. 🙂

    • Ich werd‘ sicher nicht die ganze Hauptseite mit Countdowntickern vollmüllen ^^ Wir lassen den Ticker mal schön laufen und wenn der 21.06. erreicht ist, wird zunächst der meteorologische Herbstbeginn als neues Ziel eingestellt. Wenn’s dann immer noch 35 Grad sind wie letztes Jahr, wirds der 01.10. ^^ Danach der Winterbeginn. Dann das Winterende (carpe hiemis! Nutze den Winter!).