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Der Winterkühlschrank der letzten Jahre verdarb einem den Appetit. Immer wieder Ausfälle und Erwärmungen verdarben die gekühlte Winterkost im Innern, dass es einem den gemeinen Sofetischen Wintersommerpilz (Sofewiso) in die Augen trieb. Angesichts abstruser 15 bis 20 Grad zu Weihnachten materialisierten sich aus dem Nichts sofetische Tropenfrüchte im Kühlschrank* und unidentifizierbarer Süßkram, von dem jeder einzelne mit ekelerregendem Kokos versetzt war.
Die Surrealität der Welt war so unerträglich geworden, dass nur eine innerliche Erschöpfung, die zu einer umfassenden Phlegmatie führt, einem am Selbstmord hinderte.

Doch damit ist jetzt Schluss!

Das Mindeste, was wir von dem Winter 2016/17 angesichts der Indizien erwarten können ist eine Häufung von Kaltphasen und eine Minderung der Süd-/Südwestlagen. Also sozusagen gute Hausmannskost im Kühlschrank, die durchaus satt macht. Mit einer passenden Großwetterlage und günstig gelegenen Faktoren steht am Optimum eine Winterüberraschung, die wir seit 1978/79 nicht mehr erlebt haben. Das entspräche einem vollständigen 5-Gänge-Menü samt Eisbombennachtisch im proppevollen Kühlschrank. Mahlzeit!

Bevor wir in die umfangreichen Details einsteigen, werfen wir einen bzw. zwei Blicke zurück: Zunächst auf den letzten Winter mit dem Ausfall des Kühlschranks und dem ungewollten Abtauen, bis der sofetische erwärmte Kokoskuchen bei uns zu Brechdurchfall führte. Anschließend ein Rückblick auf die Winter seit dem Beginn der beschleunigten Klimakatastrophe im Jahr 1993. Hier bekommt man ein Gefühl dafür, dass die Kühlschränke seit 1993 einfach nicht mehr dieselben sind wie früher – liegt paradoxerweise wohl vermutlich am fehlenden FCKW im Kühlmittel (Sie dürfen jetzt über diesen bösen Scherz gerne lachen).

Wem die Diskussion über die Details als Grundlage der Winteraussichten zu lang ist, der findet am Ende des Artikels die Zusammenfassung der Erkenntnisse.

(1) Rückblick auf den letzten Winter 2015/16

Artikel mit Rückblick auf den Winter 2015/16: So war der Winter 2015/16: Der Anfang vom Ende für alle zukünftigen Winter?

Die bange Frage, die ich mir wie auch Dr. Cohen vom AER gestellt hatte am Ende des Winters 2015/16, war: War dies nun das Ende für alle Winter? Der multiple Exodus für alle Kühlschränke der Welt für alle Zeiten? Denn es schien, als habe die stetig ansteigende Klimakatastrophe eine Schwelle überschritten, die nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte.
Allein der abstruse Dezember mit apokalyptischen +5,6 Grad Abweichungsanomalie zum Mittel 1961-1990. Das entspricht etwa 15 Grad zu warmen Tagesmaximumtemperaturen. Jeden verfluchten einzelnen Tag. Völlig unfassbar. Surreal.

Der Januar 2016 und Februar 2016 waren etwas besser und warteten weniger mit Südlagen als vielmehr mit kurzen Ostlagen und einer Form von Blitzwinter (für einige Tage) auf und eher Westdriftwetter statt alptraumhaften Südlagen. Am Ergebnis änderte dies aber nichts mehr: +3,6 Grad Abweichung zum Mittel in der Summe der drei Wintermonate und ein Supermildwinter.

Die Gründe wurden damals in einer möglichen Folge des kalten Atlantiks gesehen, der nach Dr. Cohen dazu führte, dass der Polarwirbel sich erholte und der Jetstream nicht schwächelte. Troglagen blieben somit aus und auch der Polarwirbel blieb stark und der Kühlschrank damit verschlossen, weil die Sofeten den Schlüssel weggeworfen hatten.
Auch eine Spätfolge des El Nino, der mit Rekordwerten und einer Hitzenaturkatastrophe im Sommer 2015 gewütet hatte, konnte durchaus als Folge angenommen werden. Im Januar 2016 führte eine Warmluftbrücke aufgrund eines Sturmtiefs bis zum Nordpol und erhitzte diesen auf 40 Grad zu hohen Temperaturen mit kurzfristigen Plustemperaturen – im arktischen Winter wohlgemerkt.
Die Annahme, dass die Klimakatastrophe nun vollends durchdrehe, lag somit nahe.

Aber heute im Vorfeld des Winters 2016/17 sieht die Lage völlig überraschend anders und doch ähnlich aus: Die Klimakatastrophe ist weiter auf Rekordkurs, Jahr für Jahr. Die Temperaturwerte auf der nördlichen Gesamthemisphäre sind erneut abstrus hoch. Doch paradoxerweise ergibt sich daraus erst eine mögliche Mixtur für Winter in Europa, das ja aufgrund seines Breitengrades viel niedrigere Temperaturen haben müsste und nur durch den vermaledeiten Golfstrom verflucht ist, ein Sofetenland zu sein.
Es scheint, als ob die verschwindende Arktis und das schmelzende Meereis den Raum freigibt für alternative Winterentwicklungen: Durch das wenige Meereis kommt es in Sibirien zu deutlichen Schneemengen. Diese wiederum verändern die Luftströmungen und schwächen durch einen Wärmetransport in die Stratosphäre den Polarwirbel. Die daraus entstehenden Troglagen könnten am Ende einen Winter zu uns bringen, den es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Denn: Auch der kalte Atlantik ist plötzlich anders aufgestellt – die Kälte ist nach Süden gedriftet und der nördliche Nordatlantik ist nun wärmer. Dies führt wiederum nicht wie im Vorjahr beim kalten Nordatlantik zu einer Festigung des Jetstreams und des Polarwirbels, sondern zum Gegenteil. Und wenn der Kühlschrank leckt, dann dringen die feinen Kältenebel in die Umgebung und bringen köstliche Kunde von den im Kühlschrank befindlichen Eisleckereien!

Alles in allem ist der kommende Winter eine weitere Etappe bei der Fragen aller Fragen: Gibt es paradoxerweise für uns doch noch durch überraschende Entwicklungen einen Winter in der Zukunft der nächsten Jahre und Jahrzehnte? Oder wird die Klimakatastrophe übermächtig und alles wird im Brand unseres selbst herbeigerufenen Ragnarök untergehen?

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(2) Rückblick auf die Winter seit dem galoppierenden Beginn der Klimakatastrophe 1993

Es ist ein trauriger Blick, den wir auf die Entwicklung werfen müssen. Denn die Winter verschwinden von der Nordhalbkugel ebenso wie das Meereis und die Arktis und damit vergehen endlos kostbare Lebensräume, Gefühle, Welten von Erhabenheit, Schönheit und letztlich auch unverzichtbare Bestandteile im Räderwerk einer komplexen Welt und Natur, in die ein Sofet seinen Heizstab geworfen hat – weil ihm seine egoistische Gier nach Hitzeperversion wichtiger ist als das Verständnis für Andersdenkende und als der Respekt für eine magische, ganzheitliche Welt. Denn ohne Kälte gibt es keine Wärme, wenn die Wärme alles ist, was existiert. Und ohne die Dualität aus Kälte und Wärme wird es auch kein Leben geben, wie uns die Erdgeschichte und die Massensterben der Epochen lehren, erst recht nicht für den Homo sapiens, denn wir sind ein Wesen der Eiszeit.

Die Winter seit 1993 zeigen somit auch das langsame Sterben der Winter, insbesondere im Flachland. Zwar gibt es immer wieder herrliche Winter, die ihren Namen verdienen, doch sie werden immer seltener und immer kürzer:

Winter 1993/94: +1,8 Grad
Winter 1994/95: +2,6 Grad
Winter 1995/96: -2,5 Grad
Winter 1996/97: -0,5 Grad
Winter 1997/98: +2,8 Grad
Winter 1998/99: +1,1 Grad
Winter 1999/00: +2,1 Grad
Winter 2000/01: +1,9 Grad
Winter 2001/02: +1,8 Grad
Winter 2002/03: -0,8 Grad
Winter 2003/04: +1,2 Grad
Winter 2004/05: +0,5 Grad
Winter 2005/06: -0,9 Grad
Winter 2006/07: +4,2 Grad
Winter 2007/08: +2,8 Grad
Winter 2008/09: -0,4 Grad
Winter 2009/10: -1,5 Grad
Winter 2010/11: -0,8 Grad
Winter 2011/12: +0,9 Grad
Winter 2012/13: +0,1 Grad
Winter 2013/14: +3,1 Grad
Winter 2014/15: +1,7 Grad
Winter 2015/16: +3,4 Grad

Die Mildwinterblöcke nehmen zu, im Vergleich mit den 1980er Jahren sowieso. Wenn man den Normalwinter 2012/13 mitzählt, dann haben wir 5 Winter hinter uns, die nach Zahlen zu warm, teilweise anormal zu warm waren. Ohne den Normalwinter 2012/13 stünden wir vor dem 4. Mildwinter in Folge.

Es sieht beinahe so aus, als wäre der globale Kühlschrank nicht nur leicht defekt, sondern völlig zertrümmert (vermutlich von einem Sofeten). Da hilft wohl nur der Kauf eines neuen*. Dummerweise gibt es nur eine Erde und einen Kühlschrank. Aber vielleicht leiht uns der sofetische Nachbar ja einen neuen, mit dem er aufgrund Minderintelligenz nicht zurechtkommt, weil er sich nicht getraut hat, den mit „Kälte an“ bezeichneten Powerknopf zu drücken. Mit anderen Worten: Vielleicht führt ja ausgerechnet die Klimakatastrophe zu einem lokaleuropäischen Winter. Denn wir scheuen uns gewiss nicht, den Kältepowerknopf zu drücken, nicht wahr? 😉

Manch einer mag sich fragen, warum es überhaupt noch Winter gibt in einer brennenden Welt. Die Antwort ist, vereinfacht dargestellt, nur logisch: Im Winter erreichen nur wenige Sonnenstrahlen mit einem niedrigen Sonnenstand die Erde. Ohne Sonnenenergie kann der Treibhauseffekt die Temperaturen nicht wie im Sommer abnorm erhöhen, sodass im Winter immer noch Kalttemperaturen bei günstigen Wetterbedingungen möglich sind. Was die Klimakatastrophe aber andeutet in den Horrorwintern mit 20 Grad und karibischen Weihnachten fern von Stille, Einkehr und Niveau, das ist nur der sanfte Beginn eines Alptraums, der höchstwahrscheinlich in einigen Jahrzehnten Ausmaße annehmen wird, die uns heute gottlob noch verschlossen sind als Vorhöfe der Hölle.
Wenn Europa tatsächlich von einem Untergang der Arktis durch den Waccy-Effekt (warme Arktis führt zu kalten Kontinenten im Winter) im Sinne von winterangemessenem Wetter profitieren sollte, das zu unserem nördlichen Breitengrad passt, dann würde die klimatische Zukunft wohl so aussehen: Ein Dauersommer von Frühling bis Herbst mit einem unerträglichen 40 bis 50-Grad-Dauersommer, gefolgt von eisigen Wintern. Dies ist eine mögliche Zukunftsperspektive, wenn auch keine sichere, sondern nur eine Hypothese.

(3) Klimatologische Indizien: Die Temperaturanzeige des Kühlschranks

Eine detaillierte Winterprognose ist per definitionem nicht möglich. Punkt und aus.
Langfristprognosen funktionieren anders. Man kann mit ihnen die komplexen Wahrscheinlichkeiten versuchen auszuloten, unter denen es zu kalten Phasen in Deutschland kommen KÖNNTE. Angewandt auf das Kühlschrankbeispiel wäre das in etwa so, als wenn man als Fremder sich einen Kühlschrank ansieht und aus den Inhalten in Menge und Art zu schließen versucht, wie wahrscheinlich es ist, dass der einem unbekannte Besitzer des Kühlschranks wie häufig die Kühlschranktür öffnet und den Inhalt auffuttert.

Der Inhalt unseres Winterkühlschranks besteht hoffentlich also aus Köstlichkeiten wie einer Polarwirbelsahnetorte und keinem staubtrockenen Karottenkuchen, aus sibirischen Schneesahnedesserts und nicht aus sommerdehydriertem Dörrobst* und aus gegen den Uhrzeigersinn gerührten QBO-Honigkuchen (Ost), die in östlicher Lage des Kühlschrank positioniert sind.

Die Prognoseanbieter versuchen im Grunde eine Art Phantombild des Kühlschrankbesitzers zu erstellen. Handelt es sich um einen spindeldürren Abstinenzler, der einmal in der Woche den Kühlschrank öffnet, um eine trockene Möhre herauszuholen? Oder um einen esssüchtigen Futterfetischisten, der Poesie und Maßlosigkeit in sich vereint und pausenlos den Kühlschrank öffnet, befüllt und leert?

(3.1) Polarwirbel und die Arktische Oszillation (AO)

Der Polarwirbel und die AO als seine Beschreibungssystematik ist essentiell für den Winter in Europa und es handelt sich hier sogar um ein Ausschlusskriterium, einem Darmvirus bei unserem Nahrungsmittelpoeten nicht unähnlich.
Ohne einen schwachen Polarwirbel gibt es keinen Winter! Ein starker Polarwirbel ist für uns in Deutschland in den mittleren Breiten paradoxerweise eine schwache Winterlage, weil ein starker Polarwirbel die Kälte vor uns abschließt – wie ein Diät-Schloss am Kühlschrank, an dem selbst unser Köstlichkeitenpoet vergeblich rütteln wird, wenn er nicht den Schlüssel hat.
Natürlich kann es auch einen Ostlagenwinter mit wenig Schnee und im wahrsten Sinne des Wortes „sibirischer Kälte“ geben. Dies wäre die einzige Ausnahme. Nordlagen (Troglagen), bei denen sich arktische Luft mit der Feuchte der Nordsee vollpumpt und zur Schneemaschine wird, gibt es ohne einen schwachen Polarwirbel nicht.

Wirkungsweise von Schneedecke in Eurasien und der Arktischen Oszillation
Wirkungsweise von Schneedecke in Eurasien und der Arktischen Oszillation

Glücklicherweise ist der Polarwirbel in diesem Herbst so schwach wie seit Jahren nicht mehr.
Nach Dr. Cohen hat dies mit der altbekannten Systematik des niedrigen Meereises der Arktis zu tun, die sich durch die Klimakatastrophe immer weiter erwärmt. Bei wenig Meereis kommt es durch Luftdruckveränderungen zu viel Schnee in Sibirien. Viel Schnee in Sibirien (vor allem in entscheidenden Oktober) wiederum führt zu einem Hochdruckgebiet, dem berüchtigten Sibirischen Hoch (über Schnee bildet sich immer ein Hochdruckgebiet im übrigen).
Außerdem führen diese Kausalitäten zu Wärmeenergietransfers von der Troposphäre in die Stratosphäre bis zum Polarwirbel und an der Grenze zum Weltraum. Der Polarwirbel wird durch die Warmings deutlich destabilisiert und möglicherweise sogar „zerteilt“ (gesplittet). Diese Spaltung des Polarwirbels (was ist das?) setzt sich wiederum dann von der Stratosphäre bis in die Troposphäre nach unten durch und verändert dann auch in der chaotischen Wetterküche der Troposphäre die Winterchancen zum Besseren. Daher nennt man diese Ereignisse auch T-S-T-Events. Troposphärisch-Stratosphärisch-Troposphärische Ereignisse, da die Wärme von unten nach oben dringt, dort sich auswirkt und die Folgen wieder nach unten sich fortsetzen.

Das entscheidende Kriterium ist dann bei der erwähnten Schneelage der Oktober.
Je mehr Schnee sich in Sibirien im Oktober bildet und je weiter die Schneedecke reicht, desto instabiler wird der Polarwirbel. Dies ist umso entscheidender, weil sich im Januar das Verhalten des Polarwirbels im Oktober zu wiederholen scheint, wie Dr. Cohen mit diversen wissenschaftlichen Veröffentlichungen belegt hat. Mit anderen Worten: Wächst die Schneedecke in Sibirien im Oktober rasant an und destabilisiert sich der Polarwirbel mit einer negativen Arktischen Oszillation (AO, beschreibt den Zustand des Polarwirbels: negativ = schwach, positiv = stabil) dadurch, dann ist die Chance sehr groß, dass sich dies im kältesten Monat des Jahres, dem Januar, wiederholt und zusammen mit möglichen Warmings sich die Kaltwinterchancen deutlichst erhöhen.

Blicken wir auf den Oktober, so haben wir die perfekte Situation: Beinahe Rekordschneelagen in Sibirien, eine abnorm warme Arktis (durch die Klimakatastrophe) und eine so negative AO, dass der Polarwirbel bereits im Oktober 2016 für herrliche Kühle nach einem Hitzealptraum im September gesorgt hat.

Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Arktischen Oszillation (AO). Im Oktober 2016 nahezu rekordverdächtige Negativwerte; © NOAA - http://www.cpc.ncep.noaa.gov/
Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Arktischen Oszillation (AO).
Im Oktober 2016 nahezu rekordverdächtige Negativwerte; © NOAA – http://www.cpc.ncep.noaa.gov/
Die Schneehöhensumme in Eurasien befand sich auf dem höchsten Stand seit 50 Jahren!; © <a target="_blank" href="http://www.star.nesdis.noaa.gov/smcd/emb/snow/HTML/snow_extent_plots.html">NOAA</a>
Die Schneehöhensumme in Eurasien befand sich auf dem höchsten Stand seit 50 Jahren!; © NOAA

Die Lage ist hier sogar so gut, dass Dr. Cohen zu recht festgehalten hat, dass es eine solche Situation wie derzeit in der Arktis, in Sibirien und beim Polarwirbel noch nie gegeben hat. Das muss angesichts einer außer Kontrolle geratenen Klimakatastrophe nicht verwundern.
Ob sich der Polarwirbel weiter so instabil verhält und sich die Strukturen, die dazu führen, sich so halten, kann nicht vorhergesagt werden. Die Chancen dafür stehen jedoch gut und ab Januar sollte theoretisch die geradezu brutal negative AO aus dem Oktober für massive Winterepisoden sorgen.
Derzeit sieht es so aus, als ob sich eventuell um den 06. bis 15. Dezember ein Warming und ein Polarwirbelsplit ereignen könnte, was dann mit 10 Tagen Verzögerung die Winterchancen bereits im Dezember deutlich erhöht.

Polarwirbelanimation mit massiven Warmings und derzeit prognostiziertem Split um den 06.12.2016; © <a target="_blank" href="http://www.meteociel.fr/modeles/gfse_cartes.php?mode=10&ech=6&carte=1">meteociel.fr</a>
Polarwirbelanimation mit massiven Warmings und derzeit prognostiziertem Split um den 05.12.2016; © meteociel.fr

Fazit: Der Faktor Polarwirbel und Arktische Oszillation ist geradezu als ideal zu betrachten und dürfte auch ab Januar sich weiter fortsetzen.

(3.2) QBO

Die quasi-bienniale Oszillation ist der etwas komplizierte Begriff für eine einfache Geschichte: Das Wetter in der Stratosphäre ist im Gegensatz zur „Wetterküche“ Troposphäre alles andere als chaotisch, sondern sehr geordnet. Entweder wehen die Winde von Osten oder von Westen.
Die Regel von „gut“ oder „schlecht“ ist dabei sehr einfach: Westwinde in der Stratosphäre verstärken die Westdrift, die uns den Winter versaut. Ostwinde verstärken Ostlagen, die uns „sibirische Kälte“ bringen.
Aber vergessen wir nicht: Dies ist nur ein Faktor unter vielen! Es hat auch schon kalte Winter mit westlicher QBO gegeben.

QBO-Phase: Westwind (dunkel schraffiert). Die Westwinde scheinen sich in Kürze auch in der unteren Stratosphäre durchzusetzen; © <a target="_blank" href="http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/qbo/">FU Berlin</a>
QBO-Phase: Westwind (dunkel schraffiert). Die Westwinde scheinen sich in Kürze auch in der unteren Stratosphäre durchzusetzen; © FU Berlin

Derzeit macht die QBO etwas Sorgen.
Die Muster der vergangenen Monate sind äußerst ungewöhnlich und tauchen in den letzten Jahrzehnten in dieser Form nicht auf. Möglicherweise handelt es sich dabei um Veränderungen, die sich aus der Klimakatastrophe ergeben. Bisher waren Ostwinde vorherrschend (vor allem in der entscheidenden niedrigen Stratosphäre an der Grenze zur Troposphäre), als man sie gar nicht erwartet hat.
Leider scheinen sich nun die Westwinde wieder zu verstärken, was die Winterchancen wohl etwas verringert.

Fazit: Die QBO scheint sich auf eine Westlage zu ändern, was für den Winter ungünstig ist.

(3.3) Schneedecke Sibirien

Wie oben in Punkt (3.1) erwähnt, war die Schneedecke in Sibirien im Oktober auf Rekordniveau oder beinahe Rekordniveau. Dies hat sich im November weiter fortgesetzt und sogar noch verstärkt. Aktuell jedoch gibt es wie im letzten Jahr einen Einbruch zu verzeichnen, da mit milden Luftmassen der Schnee sich zumindest nicht weiter ausgebreitet hat.
Die Prognosen deuten allerdings wieder auf eine Fortsetzung kalten Wetters in Sibirien und damit einer Verhinderung eines Einbruchs wie 2015.

Mehr noch: Die Klimakatastrophe scheint in einen neuen Zustand überzugehen. Die abnorm hohen positiven Temperaturabweichungen in der Arktis führen erstmals in dieser Form zu einem WACCY-Effekt auf der gesamten Nordhemisphäre. Dabei führt die Wärme in der Arktis (warm arctic) zu kalten Kontinenten (cold continents). Waccy bedeutet also: Warme Arktis, Kalte Kontinente (das „y“ wurde hinzugefügt, damit das Wort als „wacky“ ausgesprochen werden kann und so zusätzlich die Bedeutung „verrückt“ erhält).
Ob sich diese Systematik nun jedes Jahr wiederholt mit der sich immer schneller verstärkenden Klimakatastrophe ist eine Hypothese und wird zu beobachten sein. Dies würde in jedem Fall gesteigerte Winterchancen auch für Europa bedeuten.
Die Veränderung der Kälteverteilung zeigt jedoch, dass der Waccy-Effekt variabel ist und schwanken kann! Die momentan verschwundene Kälte soll in Sibirien aber in Kürze wieder mit veränderter Wetterlage erneut auftreten.

WACCY-Effekt mit warmer Arktis und kalten Kontinenten, hier: 20.11.2016; © Karsten Haustein
WACCY-Effekt mit warmer Arktis und kalten Kontinenten, hier: 20.11.2016; © Karsten Haustein
Veränderte, aktuelle Lage 25.11.2016: WACCY-Effekt mit aktuell nach wie vor warmer Arktis, aber anderer Kälteverteilung: Warmes statt kaltes Sibirien, dafür kalter Kauskasus und Naher Osten; © <a target="_blank" href="http://www.karstenhaustein.com/climate">Karsten Haustein</a>
Veränderte, aktuelle Lage 25.11.2016: WACCY-Effekt mit aktuell nach wie vor warmer Arktis, aber anderer Kälteverteilung: Warmes statt kaltes Sibirien, dafür kalter Kauskasus und Naher Osten; © Karsten Haustein

Fazit: Die Schneedecke in Sibirien ist extrem hoch und sorgt mit dem erstmals in dieser Form erkennbaren WACCY-Effekt zumeist für Rekordkälte auf dem Kontinent in unserer östlichen Nachbarschaft.

(3.4) Meereisbedeckung Arktis

Die Meereisbedeckung in der Arktis war im entscheidenden Monat Oktober auf Rekordniedrigniveau. Naturgemäß wächst im arktischen, sonnenlosen Winter dennoch das Meereis wieder an, verbleibt aber relativ gesehen auf sehr niedrigem Niveau.

Das Meereis in der Arktis ist auf erschreckend niedrigem Stand: Alarmierender Beleg der Klimakatastrophe, aber gut für "unseren" Winter. © <a target="_blank" href="http://nsidc.org/arcticseaicenews/">NSIDC</a>
Das Meereis in der Arktis ist auf erschreckend niedrigem Stand: Alarmierender Beleg der Klimakatastrophe, aber gut für „unseren“ Winter. © NSIDC

Der fortgesetzte Niedrigstand an Meereis unterstützt weitere Schneefälle in Sibirien, stratosphärische Wärmeenergieimpulse mit Schwächungen des Polarwirbels und erhöht damit paradoxerweise die Winterchancen für Europa.

Fazit: Das Meereis der Arktis ist auch im November auf Rekordniedrigstand und begünstigt kalte Winterverhältnisse in Europa

(3.5) Sonnenfleckenzyklus 24

Die Sonne befindet sich auf ihrem zyklischen Weg in ein Sonnenfleckenminimum und damit in eine inaktive Phase.

Der aktuelle Sonnenfleckenzyklus 24 nähert sich dem Minimum
Der aktuelle Sonnenfleckenzyklus 24 nähert sich dem Minimum

Die reinen Temperaturauswirkungen sind dabei nur äußerst gering. In Zeiten von geringer Sonnenaktivität scheinen sich aber klimatische Verhältnisse, die für den Winter wichtig sind, zu verändern:

(a) Die Bildung von meridionalen Lagen, allen voran Atlantikblockaden nimmt zu. Damit wird die Westdrift blockiert und so der große Mildwintergarant für Europa.

(b) In Zeiten einer ruhigen Sonne bilden sich Verhältnisse mit einer negativen Nordatlantischen Oszillation (NAO), die ebenfalls einen Kaltwinter begünstigen. So kommt es beispielsweise auch zu High over Low-Lagen (Umkehr der Verhältnisse der NAO: Islandhoch statt Islandtief und Azorentief statt dem üblichen Azorenhoch), die die Chance vor allem auf eiskalte Ostlagen deutlich erhöhen.

(c) Erhöht eine ruhige Sonne die Windstärke der QBO, verstärkt also die jeweilige Phase.

Insgesamt befindet sich die Sonne derzeit auf dem Weg in ihr Aktivitätsminimum, das sie ca. im Jahr 2019 oder 2020 erreichen wird. Erinnern wir uns: Der letzte echte Winter 2010/11 fand ebenfalls in einer Ruhephase der Sonne statt.
Derzeit sind auch bei den täglichen Sonnenflecken bereits Tage ohne einen einzigen Fleck zu beobachten (Tagesmonitor Sonnenflecken).

Fazit: Die Sonnenaktivität hat einen Punkt unterschritten, ab dem man (abgesehen von der QBO) von einer Begünstigung von Kaltwinterchancen sprechen kann, allerdings auf einem äußerst indirekten Niveau.

(3.6) La Niña

Was macht eigentlich La Niña?
Lange Zeit war es das beherrschende Thema und es war nach dem grauenhaften Rekord-El Niño 2015 mit einem starken Gegeneffekt, also La Niña, zu rechnen. Davon ist in den Prognosen nichts zu sehen. Zeitweise war La Niña sogar vollständig abgesagt.
Momentan wird ein schwacher La Niña im Dezember und Januar gesehen, der gerade so eben an der -0,5 Grad-Grenze kratzt. Konservative Definitionen sehen einen La Niña frühestens ab -0,8 Grad K.

Temperaturentwicklung der ENSO in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste): Kein La Nina-Status (ab -0,5 bzw. -0,8 Grad Anomalie); © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/images3/nino12Monadj.gif">NOAA</a>
Temperaturentwicklung der ENSO in Region 1.2 (Ostpazifik an der südamerikanischen Küste): Kein La Nina-Status (ab -0,5 bzw. -0,8 Grad Anomalie); © NOAA
Temperaturentwicklung der ENSO in Region 3.4 (Zentralpazifik): Allenfalls ein sehr schwacher La Nina-Effekt ca. Dezember 2016 bis Januar 2017; © <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/CFSv2SST8210.html">NOAA</a>
Temperaturentwicklung der ENSO in Region 3.4 (Zentralpazifik): Allenfalls ein sehr schwacher La Nina-Effekt ca. Dezember 2016 bis Januar 2017; © NOAA

Theoretisch vergrößern sich bei einem La Niña die Mildwinterwahrscheinlichkeiten, wenngleich auch auf sehr indirektem Wege und auch nicht in 100% der Fälle. Ob ein so schwacher La Nina wie prognostiziert überhaupt irgendeinen Einfluss auf Europa im Rahmen einer Telekonnektion (Fernwirkung) haben wird, darf durchaus stark bezweifelt werden. Zum generellen Einfluss von La Niña auf Europa siehe den Grundlagenartikel: Hat La Niña eine Auswirkung auf Europa?

Fazit: Der La Niña-Effekt ist so schwach, dass er keine Auswirkungen haben wird und die Mildwinterchancen dadurch nicht steigen!

(3.7) Die Wassertemperaturen des Atlantiks

Dr. Cohen hatte wie eingangs des Artikels erwähnt, dass es nach dem Winter 2015/16 vielleicht nie wieder einen Winter in Europa geben könnte. Eine unerhörte Feststellung, die jedoch angesichts des zahlentechnisch völlig abstrusen Winters 2015/16 und der Klimakatastrophe nur logisch erschien.
In seiner Analyse tauchte dann jedoch ein Punkt auf, der bisher von niemandem beachtet worden war: Die Wassertemperaturen des Atlantik waren äußerst kalt. Der berüchtigte „Kalte Fleck“, der von vielen für eine Schwächung des Golfstroms gehalten wird, hatte die fatale Eigenschaft, dass er den Jetstream stärkte. In der Tat war der Polarwirbel im letzten Winter trotz günstiger klimatologischer Indizien lange Zeit extrem stabil geblieben. Der Umstand, dass in der Klimakatastrophe die Stratosphäre durch die Treibhausgase zusätzlich gekühlt wird, trägt außerdem noch zusätzlich zu einem stabilen Polarwirbel bei, der dann die Kälte vor uns wegschließt und die Westdrift anfacht.

In diesem Winter erfolgte nun die überraschende Beobachtung, dass sich der Kalte Fleck verkleinert hat und nach Süden ausgebüchst ist!
Im Norden des Nordatlantiks sind die Wassertemperaturen deutlich gestiegen. Dies führt laut Dr. Cohen zur exakt gegenteiligen Situation wie im Winter 2015/16: Der Jetstream wird geschwächt, Troglagen bilden sich und können arktische Luft nach Europa führen. Zumindest fallen die kalten Wassertemperaturen im Atlantik als Winterverhinderer dieses Jahr aus!

Globale Ozeanoberflächentemperaturen (SSTs) am 27. November 2016. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist der nördliche Nordatlantik gleichmäßig warm ohne eine Aufspaltung in Kälte- und Hitzeanomalien; © <a target="_blank" href="http://www.ospo.noaa.gov/Products/ocean/sst/contour/">NOAA</a>
Globale Ozeanoberflächentemperaturen (SSTs) am 27. November 2016. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist der nördliche Nordatlantik gleichmäßig warm ohne eine Aufspaltung in Kälte- und Hitzeanomalien; © NOAA
Globale Ozeanoberflächentemperaturen (SSTs) am 26. November 2015. Es fällt die größere Ausdehnung des Meereises (weiß) auf sowie die extremen Kälteanomalien im nördlichen Nordatlantik. © <a target="_blank" href="http://www.ospo.noaa.gov/Products/ocean/sst/anomaly/2015.html">NOAA</a>
Globale Ozeanoberflächentemperaturen (SSTs) am 26. November 2015. Es fällt die größere Ausdehnung des Meereises (weiß) auf sowie die extremen Kälteanomalien im nördlichen Nordatlantik. © NOAA

Fazit: Der nördliche Nordatlantik ist im Gegensatz zum Winter 2015/16 warm und stärkt somit nicht zusätzlich den Jetstream und den Polarwirbel.

(3.8) Die Klimakatastrophe und Europas geografische Lage

Die Klimakatastrophe ist trotz Waccy, trotz geringem Meereis und kalten Kontinenten immer noch der gewichtigste Faktor.
Wie Dr. Cohen nie müde wird zu betonen, würden ohne eine dynamische (also wetterbasierte) Kältezufuhr die global viel zu hohen Temperaturen sich auswirken und einen Supermildwinter bringen. Auch wenn dies aufgrund der günstigen klimatologischen Indizien, allen voran der schwächelnde Polarwirbel, in diesem Winter nicht wahrscheinlich erscheint und möglicherweise der Waccy-Effekt als Folge eines überschrittenen Kipppunktes ab jetzt dauerhaft auftreten könnte in jedem Winter, so kann niemand eine Rückkehr des Mildwinters völlig ausschließen.

Man darf nicht vergessen, dass wir uns derzeit in einem Stand der Klimakatastrophe befinden, in der die Arktis mit 20 Grad zu hohen Temperaturen daherkommt, das Meereis immer weiter schmilzt, sprich: Die Arktis stirbt!
Ohne das Kältereservoir im Norden werden auch die nördlichen Troglagen uns immer weniger Kälte bringen und nur noch eine Ostlage mit dem durch den Waccy-Effekt tiefgefrorenen Sibirien kann uns, dann jedoch in massivem Ausmaß, Winter bescheren.

Auch die erwähnten Treibhausgase sorgen nicht nur nach dem Winter für einen katastrophalen Wärmeeffekt, indem die Sonnenstrahlenwirkung auf dem Boden gesteigert wird, sondern sie kühlen auch die Stratosphäre. Dies hat dummerweise die Folge, dass ausgerechnet im Winter, den wir in unserer Epoche dringender benötigen nach den Endlos-Sommern als das Atmen, der Polarwirbel gestärkt statt geschwächt wird und somit die lebensspendende Kälte (fragen Sie mal die Seen, die Kälte ebenfalls benötigen!) vor uns wegschließt.

Ebenfalls wird oft vergessen, dass wir kein europäisches Kanada sind!
Während Kanada trotz einer sogar schlechteren nördlichen Breite von seiner Kontintentallage und fehlender warmer Nordsee profitiert, ist Europa im Grunde ein unbedeutendes Anhängsel des asiatischen Kontinents: Eine Halbinsel mitten im warmen Atlantik und kontinentalkalte Luft kann nur aus dem Osten gelangen. Ausgerechnet aus dem Osten, wo doch die mild-feuchte Westdrift die Windverhältnisse der mittleren Breiten dominiert! Eine Ostlage ist somit sehr selten, während Kanada von seiner eigenen Westdrift profitiert, gelangt doch von Norden über Westen die Arktisluft nach Kanada.

Geografisch betrachtet hat man uns also quasi in eine WG mit lauter Hungerhaken einquartiert, für die das Öffnen des Kühlschranks mit seinen Kälteköstlichkeiten vielleicht ein Mal alle 10 Jahre stattfindet – am Feiertag des heiligen Rosenkohls! – und ansonsten ein Sakrileg darstellt.

Unsere Behandlung als Winterstiefkind führt somit dazu, dass sogar vor der Klimakatastrophe 75% aller Winter Mildwinter waren. Diese Zahl kann man vielleicht in unserer unmöglichen Epoche auf 90% anheben – es sei denn, der Waccy-Effekt wird zur Dauereinrichtung und führt bei uns paradoxerweise als Folge der Klimakatastrophe wieder zu häufigeren Wintern.
Dennoch sieht die Situation in diesem Winter 2016/17 so brillant aus, dass es durchaus im Bereich des Möglichen ist, dass der Polarwirbel den gesamten Winter hindurch schwächeln und damit die Chancen auf einen Normal- oder Kaltwinter von 10% oder 25% auf 50% oder 60% anheben wird.

Fazit: Ohne dass die positiven Folgen eines Waccy-Effekts bisher bestätigt wurden, muss man die Klimakatastrophe mit den global abnormen Temperaturen als den gewichtigsten Winterverhinderer betrachten.

Insgesamt deuten die klimatologischen Indizien, vor allem in der Intensität des Zustandes von Polarwirbel und Arktis auf eine nahezu perfekte Wintersituation für Europa hin. Der Kühlschrank ist also rappelvoll mit Kälteköstlichkeiten!
Allerdings bedarf es eines hungrigen Fressüchtigen, der sich nicht in der Vorweihnachtsbegeisterung ins Koma gesoffen hat, damit der Kühlschrank auch geöffnet wird. Mit anderen Worten: Ohne das Eintreffen einer meteorologisch günstigen Wetterlage (der Trog an der richtigen Position, die Druckverhältnisse so, dass es zu Ostlagen statt Südlagen kommt) helfen uns die klimatologischen Indizien nicht.

Und hier kommen die Prognoseanbieter ins Spiel!
Denn das Vorhersagen von Langfristjahreszeiten (Klima) und von Detailanalysen von „Wetter“ (Meteorologie) sind zwei völlig unterschiedliche Angelegenheiten. Und daher befinden sich die Meteorologen auch arg im Hintertreffen, denn mehr als maximal 7 Tage (bei komplexen Wetterlagen vor allem im Winter sogar teilweise nur 3-5 Tage) im voraus können sie nicht prognostizieren. Und so bleibt am Ende die Gewissheit, ob es für uns Winter gibt, dann auch ein Spiel mit der Frage, wann der Kühlschrankbesitzer hungrig aus dem Weihnachtskoma aufwacht oder ob er den Winter verschläft oder gar mit einer Leberzirrhose verstirbt 😉

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(4) Wer traut sich, den Kühlschrank zu öffnen? Winterprognosen diverser Anbieter

In den vergangenen Jahren hatte man den Eindruck, dass die Langzeitprognosen der Institute voll auf die dünnen Liebhaber von veganer Kost*setzten denn auf die wohlbeleibten Fetischisten von Kühlschrankköstlichen: Von Normal- oder Kaltwinter keine Spur! Statt dessen wie beim letztjährigen Prognosesieger, der NOAA, regierten atlantische West- und Südlagen. Und so kam es dann ja leider auch …

Es verwundert nicht, dass auch in diesem Jahr die Prognosen für lange Zeit ganz klar bei einem Mild- oder sogar Supermildwinter lagen, der sogar die letzten Jahre noch einmal deutlich überstieg. Doch plötzlich änderte sich etwas im Herbst! Nach und nach korrigierten einige Institute die Zahlen, dass der eine oder andere Monat im Normalbereich des Mittels 1981-2010 landete.

Dennoch: Von dem gewohnten Mildwinter wollen die Modelle trotz der abstrusen Voraussetzungen mit Waccy nicht herunterkommen. Vielleicht bezeugen sie damit mehr Intelligenz als wir Menschen, denn letztlich beträgt so oder so die Chance auf echten Winter in der Summe der 3 Monate allenfalls 25%, in der Klimakatastrophe wohl eher mittlerweile 10% (die besonderen klimatologischen Indizien in diesem Jahr jetzt einmal außen vor gelassen).

(4.1) NASA

Der Wetterableger der alteingesessenen amerikanischen Weltraumbehörde, durchaus bekannt für seine von der herrschenden Meinung abweichenden Prognosen, setzt auf einen Mildwinter, ohne dabei zu überdrehen. Allerdings darf man bereits jetzt an dieser Prognose zweifeln, da sie bereits den sibirischen Kälteblock nicht einmal auf der Karte hat …
Europa befindet sich ganz links, teilweise verschluckt am Bildschirmrand, leider auch typisch für die Amerikaner.

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Dezember 2016. © <a target="_blank" href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Dezember 2016. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Januar 2017. © <a target="_blank" href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Januar 2017. © NASA

Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Februar 2017. © <a target="_blank" href="http://gmao.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/products/climateforecasts/GEOS5/index_atmos_fore_anom.cgi">NASA</a>
Experimentelle Klimaprognose Temperatur für den Monat Februar 2017. © NASA

Die NASA sieht also in jedem einzelnen Monat einen glasklaren Mildwinter auf uns zukommen, etwa +1 bis +2 Grad über dem Mittel 1981-2010.

(4.2) NOAA

Bei der NOAA mit CFSv2 scheiden sich mittlerweile wieder die Geister. Nachdem die Winterprognose 2015/16 die NOAA als Sieger sah, muten die Monate danach mit abstrusen Fehlprognosen an, als handele es sich um reinen statistischen Zufall.
So hat beim Winter 2016/17 die NOAA monatelang einen Supermildwinter propagiert und kippte dann letztlich teilweise um.

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Dezember 2016, Stand: 27.11.2016 (Daten bis 26.11.2016), © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Dezember 2016, Stand: 27.11.2016 (Daten bis 26.11.2016), © NOAA

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Januar 2017, Stand: 27.11.2016 (Daten bis 26.11.2016), © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Januar 2017, Stand: 27.11.2016 (Daten bis 26.11.2016), © NOAA

Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Februar 2017, Stand: 27.11.2016 (Daten bis 26.11.2016), © <a target="_blank" href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml">NOAA</a>
Temperaturabweichung vom Mittel im Monat Februar 2017, Stand: 27.11.2016 (Daten bis 26.11.2016), © NOAA

Daher ist der Dezember 2016 mittlerweile im weißgefärbten Bereich des Mittels 1981-2010 und somit nicht mehr im zu warmen Bereich. Auch der Januar 2017 hat sich von der prognostizierten Extremwärme inzwischen reduziert. Angesichts des typischen Verhaltens des NOAA-Modells kann man hier Ende Dezember mit einer weiteren Absenkung rechnen.
Erst recht gilt dies vermutlich auch für den Februar 2017, der zeitlich noch am weitesten entfernt ist und nach wie vor den Makel des Supermildwinters trägt. Zwar ist es durchaus möglich, dass die dargestellten Temperaturen eintreffen, doch das bisherige Korrekturverhalten der NOAA lässt Zweifel aufkommen.

Die NOAA ist zwar von ihrer Supermildwinterprognose ein Stück abgerückt, kann sich jedoch mit zunehmender Winterdauer nicht von der Wärme lösen und sieht in der Summe nach wie vor einen klaren Mildwinter in Deutschland.

(4.3) IRI

Das IRI in den USA berechnet nur die Gesamtwahrscheinlichkeiten und nicht die Einzelmonate. Hier liegt nach wie vor auch beim Winter 2016/17 der Fokus auf zu warmen Temperaturen:

IRI-Prognose, Temperaturabweichung vom Mittel 1981-2010 in den Monaten Dezember 2016, Januar und Februar 2017; © IRI (http://iri.columbia.edu/our-expertise/climate/forecasts/seasonal-climate-forecasts/)
IRI-Prognose, Temperaturabweichung vom Mittel 1981-2010 in den Monaten Dezember 2016, Januar und Februar 2017; © IRI (http://iri.columbia.edu/our-expertise/climate/forecasts/seasonal-climate-forecasts/)

Bei den Temperaturenwahrscheinlichkeiten besteht aber durchaus noch Hoffnung, handelt es sich doch um „nur“ 40% zu warme Temperaturen, was durchaus überrascht.

Das IRI sieht zwar einen zu warmen Winter, der in seinen Wahrscheinlichkeiten aber noch vergleichsweise unsicher daherkommt.

(4.4) MetOffice

Der britische DWD überrascht ebenfalls. Waren die Prognosen im Frühherbst noch mildwinterlich, reduziert sich das mittlerweile auf 50% zu warm im Norden und 50% 0 Grad Unterschied zum „Klimakatastrophenmittel“ 1981-2010.

Prognose, des britischen Met Office Temperaturabweichung vom Mittel in den Monaten Dezember 2016, Januar und Februar 2017; © Met Office UK (http://www.metoffice.gov.uk/research/climate/seasonal-to-decadal/gpc-outlooks/glob-seas-prob)
Prognose, des britischen Met Office Temperaturabweichung vom Mittel in den Monaten Dezember 2016, Januar und Februar 2017; © Met Office UK (http://www.metoffice.gov.uk/research/climate/seasonal-to-decadal/gpc-outlooks/glob-seas-prob)

MetOffice sieht einen Mildwinter in Deutschland, zumindest in der Nordhälfte, aber auch das nur ganz knapp.

(4.5) DWD

Der DWD gibt in seiner Jahreszeitenprognose regelmäßig eine Tendenz ab, ob die kommende Jahreszeit zu warm, im Mittel oder zu kalt ausfallen wird. Auch hier handelt es sich um eine Wahrscheinlichkeitsverteilung aller 3 Wintermonate.
Demnach hat der kommende Winter folgende Wahrscheinlichkeitsverteilungen:

Zu kalt: 38%
Im Mittel: 36%
Zu warm: 26%

Das ist eine faustdicke Überraschung!
Es handelt sich dabei um die erste Jahreszeitenprognose des DWD, die „zu kalt“ als höchsten Wert anführt, seitdem ich das Ganze beobachte (Sommer 2014).

Der DWD sieht in einem zu kalten Winter 2016/17 die größten Wahrscheinlichkeiten, wenn auch nur knapp. Anders gesagt liegt die Chance eines nichtwarmen Winters bei 74%!

(4.6) Lars Thieme (langfristwetter.com)

Lars Thiemes Modell basiert eher auf statistischen Verteilungen und ist darüber hinaus sehr komplex (siehe Methodik auf langfristwetter.com)
Kritisch betrachtet stellt sich die Frage, ob in Zeiten einer Klimakatastrophe sich der Rückgriff auf die (noch normale) Vergangenheit sich nicht als Fehlgriff herausstellt. Dennoch ist die Trefferquote von Lars Thieme größer als der reine Zufall, wenngleich so manche Prognose arg danebenlag und die Einordnung in „Kategorien“ das elegant kaschiert. Trotzdem ist es hervorzuheben, dass Lars Thieme sich hier der Selbstreflexion stellt und sein eigenes Modell an der Wirklichkeit regelmäßig überprüft (siehe „Verifikation“ der Prognosen).

Für den Winter 2016/17 sieht Lars Thieme folgenden Verlauf der einzelnen Monate (verwendet wird das eher ungewöhnliche Mittel 1961-2010):

Dezember 2016: -0,5 bis +0,5 Grad, Witterung: Nass
Januar 2017: +2,7 bis über 3 Grad, Witterung: Normal
Februar 2017: -0,8 bis -2,4 Grad, Witterung: Normal.

Aus diesen Zahlen kann man folgendes vielleicht interpretieren: Der Dezember würde nicht durchgängig kalt, aber die eine oder andere kalte Periode bescheren und am Ende den Monat im Normalbereich des Monatsmittels belassen.
Der Januar 2017 überrascht mit einer brutalen Wärmeorgie und damit völlig entgegen der Dr. Cohen-Regel, dass der Oktober-Polarwirbel sich im Januar wiederholt. Mit einer normalen Witterung würde es sich im Januar 2017 wohl eher auch um eine Süd- als eine Westlage handeln müssen.
Dafür soll der Februar 2017 einen späten Eiswinter bringen mit unglaublichen bis zu -2,4 Grad unter dem Mittel. Ein Spätwinter würde zwar in das typische Muster der Klimakatastrophe passen und vielleicht auch wie im Vorjahr ein spätes Major Warming erzeugen, das unter Umständen sogar mit dem natürlichen Ende des Polarwirbels zusammenfallen könnte.

Lars Thieme sieht in der Summe zwar einen leichten Mildwinter, bei dem aber nur der Januar als Wärmemonat herausragt und der Februar 2017 eisig wird.

(4.7) Kai Zorn

Kai Zorn hat bisher noch keine explizite Winterprognose abgegeben und wird dies traditionell wohl erst dann machen, wenn der (meteorologische) Winter bereits begonnen hat. Aus seinen Äußerungen in seiner Kolumne und privaten Facebookpostings kann man allerdings sehr deutlich lesen, dass er wie ich noch im September von einem 100% sicheren Supermildwinter (auch wegen La Nina) ausgegangen war.
Dann kamen die Entwicklungen, wie ich sie in den letzten Wochen dargestellt habe (hier und hier) und Kai Zorn schwenkte nun ebenfalls deutlich um. Er sieht eine Bandbreite von einem nur leicht zu warmen Winter mit 0,5 Grad über dem Mittel bis hin zu einem Kaltwinter, wie wir ihn gar nicht mehr kennen.

Kai Zorn sieht einen normalen Winter oder sogar einen Kaltwinter 2016/17, den man kaum noch für möglich hält.

(4.8) Dr. Judah Cohen (AER)

Auch Dr. Cohen hat noch keine explizite Winteranalyse für Europa abgegeben. In seinen regelmäßigen Blogpostings wird aber deutlich, dass er von einem normalen bis kalten Winter ausgeht. Schließlich ist er ja selbst der Forscher, der die klimatologischen Kausalitäten von arktischer Erwärmung, niedrigem Meereis, Schneedecke in Sibirien und dem Polarwirbel, zusammen mit anderen aufgedeckt hat.

Kritisch kann man anmerken, dass die AER-Prognosen der letzten Jahre für Deutschland immer zu kalt angesetzt waren. Es kam also immer wärmer als vorhergesagt. Das ist zwar nur logisch bei unserem kleinen Fleck auf dem eurasischen Kontinent, gibt aber zu denken.
Die Übereinstimmung der Prognosen an sich ist aber seit Jahren erstaunlich, wie man an einem exemplarischen Vergleichsbild aus dem Jahr 2011 sehen kann: hier.

Dr. Cohen sieht einen normalen bis kalten Winter 2016/17 aufgrund der bekannten Strukturen des Polarwirbels und seiner Ursachen.

(4.9) Kaltwetter.com

Wenn ich etwas aus den vergangenen 2 Winterprognosen gelernt habe, dann, dass sie im Grunde unnütz sind, wie Jörg Kachelmann nicht müde wird, dies zu betonen.
Der Grund ist die Unterscheidung von dem (bekannten) Kühlschrankinhalt und dem (unbekannten) Willen und Aussehen des meteorologischen Menschen, der ihn öffnet oder eben verschlossen hält. 😉
Anders ausgedrückt: Die Wintervoraussetzungen in der Klimatologie mit Polarwirbel, Schneedecke, Meereis, Waccy-Effekt usw. können noch so gut sein. Wenn sich keine meteorologische Wetterlage einstellen will, die diese Kälte anzapft, dann verhungern wir am ausgestreckten Arm von Skadi, der Wintergöttin.
Dummerweise ist aber im Gegensatz zur Klimatologie, wo Langfristprognosen durchaus Sinn machen, in der Meteorologie eine Wetterlage frühestens 10 Tage vor ihrem Eintreffen erkennbar.

So gingen meine auf klimatologischen Annahmen basierenden Prognosen für die letzten 2 Winter auch völlig in die Hose. Auch dieses Jahr ist das Festlegen auf eine Prognose wie immer ein Risiko, aber ich sehe es eher als eine Art Spiel denn als ernsthaften Versuch, etwas vorherzusagen, was sich momentan mit der Rechnerkapazität der Modelle nicht vorhersagen lässt.
Wohlan!
Angesichts der klimatischen Strukturen, die in dieser Form einer „aufgeheizten“ (dennoch immer noch ziemlich kalten) Arktis wohl einmalig sein dürften (und keiner weiß, ob einmalig in den letzten 500, 5000 oder gar Millionen Jahren, wenn man den anthropogenen Geschwindigkeitsrekord einer künstlichen Erderwärmung berücksichtigt …), gehe ich von folgendem Winterverlauf 2016/17 aus:

Dezember 2016:
Das Temperaturmittel im Dezember ist noch relativ hoch. Zudem scheinen sich um Weihnachten herum traditionell warme Phasen einzuschleichen. Der Polarwirbel erfährt noch nicht die Oktober-Strukturen als Wiederholung. Allerdings ist er dennoch momentan sehr schwach und wird vielleicht sogar ein Splitting erfahren. Daher vermute ich im Dezember eine kalte Phase, aber ansonsten Westdriftwetter.
Am Ende landen wir vielleicht bei +0,5 Grad zum Mittel 1961-1990, ähnlich wie momentan der November aussieht (die positive Mittelabweichung wird durch die Kälte der nächsten Tage aber noch absinken) – wobei der Dezember verglichen zum November naturgemäß ein niedrigeres Temperaturmittel aufweist: 0,8 Grad (damit der wärmste der 3 Wintermonate) zu 4,0 Grad. Das bedeutet: Für eine +0,5 Grad im Dezember bedarf es schon mindestens einer Kälteepisode im Vergleich zum wärmeren November.

Januar 2017:
Ich hänge mich jetzt zwar weit aus dem Fenster, aber völlig im Gegensatz zur NOAA und Lars Thieme glaube ich an einen Januar, der sehr, sehr kalt werden wird. Eben wegen der angesprochenen Polarwirbelwiederholung des Oktobers. Mit -1,0 Grad zum Mittel sind wir dabei!

Februar 2017:
Auch hier rechne ich mit einer kalten Episode, aber nicht nur. Es wird wieder wie im Dezember auch einen Wechsel geben von milden und kalten Phasen. Am Ende steht eine +0,5 Grad im Mittel.
Übrigens rechne ich damit, dass die Strukturen des Waccy auch dazu führen, dass März und April kühler ausfallen, insbesondere wenn es ein spätes Major Warming wie in diesem Jahr gibt – was angesichts der Dauerschwäche des Polarwirbels und der Hitzeströme durchaus wahrscheinlich ist, falls sich dies weiter so fortsetzen wird.

Insgesamt träfe der Winter 2016/17 damit genau das Mittel 1961-1990 und wäre ein „Normalwinter“, der als gefühlter „Kaltwinter“ daherkommt, weil man diese „Normalität“ ja schon gar nicht mehr kennt.

Kaltwetter.com geht von einem Normalwinter aus, der vor allem im Januar 2017 eisklirrend sein wird.

Welcher Mann ist eigentlich zu Weihnachten nicht Uhrengeil?

(5) Zusammenfassung: Der Kühlschrank ist gefüllt, aber noch ist er verschlossen!

Was können wir nun vom Winter 2016/17 realistisch erwarten?
Der Kühlschrank ist rappelvoll mit klimatologischen Wunderindizien, angeführt vom Waccy-Effekt, der mit warmer Arktis kalte Kontinente hervorruft. Es handelt sich hier durchaus um eine Situation, wie man sie nicht mehr verbessern kann. Der Polarwirbel schwächelt als Folge und zu allem Überfluss war er bereits im Oktober 2016 so schwach wie selten, was übrigens auch im ersten Monat unter dem Mittel 1961-1990 nach 16 zu warmen Monaten in Folge resultierte.
Da nach Dr. Cohens Forschungen eine Korrelation zwischen dem Verhalten des Polarwirbels im Oktober und dem darauffolgenden Januar besteht, müssten wir vor bedeutenden Wundern stehen.

Die meteorologischen Wetterlagen spielen jedoch einen diätfetischistischen Ernährungsberater, der den Kühlschrank der Kälteköstlichkeiten verschlossen hat.
Ohne eine passende Wetterlage, zu der auch die Blockierung der Westdrift gehört, die üblicherweise mit einer Hochdruckbrücke vollzogen wird (Azorenhoch <-> Skandinavienhoch), helfen uns weder die besten klimatologischen Indizien noch die wundersame Waccy-Kälte in Sibirien.

Die Prognoseanbieter schwanken und zeigen sich stark verunsichert von den ungewohnten Ereignissen im Vorfeld dieses Winters 2016/17. Einige sind abgekehrt von den Supermildwintervorhersagen, aber nur teilweise. Andere überraschen mit zumindest wenig warmen Wahrscheinlichkeiten.
Bei allen Prognosen dürfen wir eines nicht vergessen: Für einen echten Winter in Europa bedarf es des Zusammenspiels aller Faktoren und wenn nur einer gravierend ausfällt, dann ist der altbekannte Mildwinter schneller da, als uns lieb sein kann. Dass es einen erneuten Supermildwinter geben wird halte ich jedoch zu 100% für ausgeschlossen.

Ob der Winter 2016/17 nach langen Jahren grauenhafter Tropenwinter nun paradoxerweise durch Folgen der Klimakatastrophe selbst wieder zu einem Winter werden kann, der den Namen verdient, werden wir immer etwa 10 Tage im voraus Stück für Stück sehen und begleiten. Es erinnert an ein Theaterstück in drei (Monaten) mal drei (Dekaden = 10 Tage), also 9 Akten. Hoffen wir am Ende, dass der Kühlschrank und seine pompöse Öffnung im Mittelpunkt steht und das Gesamtwerk kein tragisches Drama wird, sondern eine erheiternde Komödie, die einen Schlussakt vorsieht, bei der Deutschland schneebedeckt wieder das Winterlachen lernt – entgegen allen bösen Zungen und griesgrämigen Fratzen hitzefetischistischer Sofeten, die natürlich die Rolle der fiesen Schurken übernehmen (müssen)!

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Schnee in der Nacht ist die Krönung aller möglichen Winterwelten! Mögen wir dies in diesem Winter noch sehr häufig erleben.




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  • MINDERQUEST

    Wir brauchen eine gute Wetterlage & die haben wir nur semi-viel.
    Da zwar das Tief aus den Nordost kommt, aber UNS nicht die Winterluft gibt (sondern einfach nur kalte Luft) sondern eher unser östlicher Nachbar Polen.

  • Blizzard

    Sehr detailliert und informativ!
    In der Dezembereinschätzung bin ich anderer Meinung. Es scheint sich doch für den Anfang eine antizyklonale und größtenteils zu kühle Wetterlage einzustellen, die sich evtl. sogar regenerieren könnte. Wir liegen in einer Großwetterlage zwischen Winter in Osteuropa und trockengelegtem Westeuropa. (Aktueller Niederschlag bis t+240 im SW 0 l/qm). Werden sich tatsächlich zwei Wirbelkerne (Zentralrussland / Zentralkanada) ausbilden halte ich das für am wahrscheinlichsten.
    frühwinterliche Episoden bis 20.12, Milderung aber kaum Tiefdruck, vor Dreikönig Schnee und dann wird man sehen, wie es weitergehen kann, was der Wirbel macht etc…
    Woher GFS auch immer in der Glaskugel West berechnet bekommt, das will es scheinbar nicht wirklich werden!

    • hehe ich irre mich in dem Fall gerne und bin meteorologisch weiß Gott nicht auf deinem Niveau. Die Diskussion bei der Wetterleuchte offeriert ja auch theoretisch mögliche falsche Achse bzw. Westdriftankurbelung durch den Kanada-Teil des Polarwirbels nach dem Split. Ich glaube da nicht so recht dran.
      Wird auf jeden Fall spannend.

      • Blizzard

        Natürlich bedurfte der 00z etwa Zurückhaltung, aber der 06z lässt wieder ein Hoch über dem Nordmeer aufblähen. Auch wenn wir keinen Winter haben, bekommen unsere Sofeten wohl in der nächsten Zeit kalte Füße.
        Danke für dein Lob! Ich habe in etwa auch Kais Einschätzungen wiedergegeben, mit dieser Pattsituation: Tendenz zu kalt, aber kein Schnee. In Osteuropa wird nun die -40 in 500Hpa simuliert, die Kälte von Hochdruck gedeckelt, der Atlantik ist dagegen zu schwach, weicht von westen zu den Azoren aus. Auch wenn es langsam geht, nähert sich von West aber doch vielleicht die Wärme…
        Ein Polartief, dass sich nun bildet und verstärkt kann für uns von Interesse werden. Was es wird ist kaum zu erahnen. SW ist noch weit entfernt!

        • Kann ich auf den globalen Karten nachvollziehen die von dir genannten Strukturen. Dr. Cohen avisierte am 21.11. ja in seinem Blog die Rückkehr der sibirischen Kaltluft (seitdem ziemlich warm, mit kleinem Einbruch der Schneedeckenausdehnung).
          Bisschen Sorgen macht, dass GFS plötzlich mehrheitlich hinten raus die Läufe zu warm sieht oder können wir da mit Inversion rechnen und die Wärme ist nur ein Phantom? Der Hauptlauf ist ja als einziger im Kaltbereich, wobei ich davon ausgehe dass das derzeitig in Entwicklung befindliche Warming mit Split vielleicht am Ende (immer noch berechnet) die Lage weiter für uns verbessern wird und sich dies in den Modellen erst in 10-14 Tagen auswirken wird.
          Aber Kai sagt ja auch, dass es ein ganz schönes Chaos derzeit ist und die Faktoren so dynamisch, dass die Interdependenzen einen wahnsinnig machen lol

          • Blizzard

            Mögen sie Phantome bleiben!
            Mittelfristig wird weiter an einem Winter gebaut, sollte sich das Hochdrucksystem tatsächlich auf diese Weise bilden und halten (HM / HB) dann ist die +5er isotherme, das Feindbild unseres Winters ziemlich weit weg…
            Dem russischen Kältehoch hat die Aufmerksamkeit nicht gut getan, es ist errötet und hat sich nun ganz verzogen. Evtl. steht das Roulette aber nicht schlecht für unsere östlichen Kollegenund der nächste Arktiktrog wandert direkten Weges zu ihnen, danach wird sich auch das Hoch wieder wohlfühlen. Wir sind aber nicht in 2010; und trockene Kälte wird nicht jeden erfreuen! Aber das muss ich ja einem Tropenhessen nicht erklären

          • lol stimmt ^^
            Wobei ich sagen muss mit der Meteorologie und der Klimatologie verhält es sich wie bei den Struktur und Genealogiehistorikern…
            Meteorologie scheint wie das Wühlen im Chaos der Details zu sein, für Pragmatiker. So wie das Wühlen in Verwandtschaftsverhältnissen von Hinz und Kunz in der Geschichte.
            Klimatologie scheint mir eher die Sparte der Idealisten zu sein. Der Strukturhistoriker analysiert hier sozusagen auf der stratosphärischen 2. Ebene die großen Linien der Entwicklungen der Menschheit in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kriegführung über Jahrhunderte.

            Daher fällt mir die Meteorologie wohl extrem schwer. Ich lese den Häckel jetzt seit Monaten, die Erklärungen wie und wo und wann Hoch- und Tiefdruckgebiete entstehen, wie sie sich verhalten, Konvektion und Advektion, aber irgendwie ist das wie mit der Genealogie: Das Wissen verknüpft sich nicht zu den Mustern eines Erklärungsgewebes, es bleiben irgendwie isolierte Wissensinseln die einen mehr verwirren als Klarheit schaffen.
            Die Stratosphärenklimatologie kommt dabei viel klarerer und sauberer, geordneter, strukturierter daher – auch wenn die scheinbare Klarheit nur eine Illusion ist. Aber sobald die Strukturen der Stratosphäre sich nach unten in die Troposphäre fortsetzen, wandelt sich bei mir das ganze in eine Art Black Box immer noch um ^^

            Entweder fehlt mir da die richtige seelische Ausrichtung oder ich muss mir halt hart erarbeiten mit 100x mehr Mühe, was andere dann aufgrund anderer mentaler Ausrichtung sofort verstehen. Soll’s geben. ^^

          • Blizzard

            Genial geschrieben!! (Die Analogie ist bereits eine zweite Ebene, als würde es in der Sprache eine Sphäre geben, welche den übrigen Wörter im Kontext der Symbole eine zweite Bedeutung gibt.^^)
            Die Meteorologie ist schon ernüchternd, v.a. als Kaltwetterliebhaber in diesen hitzigen Zeiten.
            Auf einen guten Winter!

          • Ingo Gorges

            Wobei ich sagen möchte, dass der OP des CFS jetzt viermal hintereinander die Ostlage simuliert. Auch sieht mittlerweile das Warming des Polarwirbels etwas anders aus, wie in den letzten Tagen simuliert. Ob nur vier oder drei Teile entstehen, das bleibt abzuwarten.

          • Beim Split entstehen grundsätzlich erstmal 2 Teile, d. h. der Kern spaltet sich auf in 2. Einer vermutlich in Kanada nach dem Split, einer in Sibirien.

  • Dunja Stroop

    Möge die Kühlschrank Tür sich bitte bitte öffnen und ganz lange offen bleiben.
    Ich danke dir für diesen ausführlichen Bericht, der mir dann doch etwas Hoffnung macht. Obschon ich es nach den letzten Wintern kaum glauben kann, dass es dieses Mal wirklich besser für uns kommen wird.
    Ich wünsche allen kaltwetter Fans jedenfalls viel Kälte und Frost und bitte Schnee in den Ferien damit meine Kinder endlich Schlitten fahren können.

  • Dunja Stroop

    Heute morgen hier im Bürener Land übrigens minus sechs Grad und herrlich weiß gefrostet!

  • Stefan

    Super detaillierter Artikel, der anschaulich sämtliche Möglichkeiten durchexerziert. Vielen Dank dafür. Es ist und bleibt spannend. Ich gehe auch von einen normalen Winter aus, der einerseits die ein oder andere Kaltphase bringen wird, andererseits auch typisch milde Lagen und hoffentlich ausreichend Niederschlag. Ich hoffe wenigstens zeitweise auf etwas Schnee, hoffentlich auch mal hier im tropenhessischen Flachland … Ansonsten bleibt mal wieder nur der Hochtaunus. ^^

    Heute bin ich zwiegespalten. Einseits sind seit gestern abend die Temperaturen in den Keller (naja, besser gesagt ins Erdgeschoss) gerauscht, heute früh schön kühl, so um die -1 Grad bei mir daheim und ca. 1 Grad am Fra-Flughafen, dafür brennt mal wieder die Plasmafackel von einem wolkenlosen Himmel herunter. Wenigstens scheint sich die Kühl- bis Kaltphase zumindest ein paar Tage zu etablieren und irgendwelche Frühlingstemperaturen von 15 Grad sind in den nächsten Tagen wohl kein Thema.

    • Tja das ist ein Winter wie ich ihn hasse. 5 Milliarden Lux. Da helfen mir die +1 Grad hier auch nicht viel bei einer subtilen Wohlfühlatmosphäre und man muss wie im Sommer warten bis die Sonne untergeht. Was natürlich nicht so lange dauert ^^ Sind mal wieder Nachtspaziergänge angesagt, die lohnen sich dann aber auch wirklich bei etwa 0 Grad. Vielleicht friert sogar mal ne Pfütze zu. ^^

      • Stefan

        Ein sofetisch daher kommender Winter sozusagen. ^^ Ist auch nicht so wirklich meins. An geilsten ist es durch einen verschneiten Winterwald bei Schneefall zu wandern. Es gibt keine vergleichbare Stimmung.

        • Jep. Oder nachts in den Feldern bei Schneefall gehts auch. Wobei ich das nun wirklich seit 2006 nicht mehr erlebt habe. Also nächtlicher Schneefall ^^

          • Stefan

            Bei uns muss man nachts immer ein bißchen aufpassen. Sehr viele Wildschweine hier unterwegs. Eins hab ich im Taunus mal mit dem Auto zusammengefahren … Wie auch immer, wir leben wettertechnisch gesehen in der falschen Ecke von Deutschland. aber gibt viele andere typische Dinge hier, die ich nicht vermissen möchte. 😉

          • Ja so gehts mir auch, vor allem die Menschen und ihre Mentalität. Dieses freche, offene mit krankem Humor ohne dieses Hinter dem Rücken Getratsche wie im Rheinland. Die Hessen sind einfach einmalig in ihrer Art und extrem bodenständig ohne muffelig zu sein ^^ (auch wenn ich mir nichts auf meine Westfalen kommen lasse *g*).
            Wenn das Klima nicht wäre, wäre es der Himmel auf Erden ^^ Aber ich bin ja eh nicht nur in einer Region zuhause, sondern in dreien und am Ende wird es mich früher (vielleicht in 2-3 Jahren) oder später (in 17 Jahren) auf jeden Fall wieder nach Ostfriesland ziehen. Die Atlantikwetterflucht vor der Klimakatastrophe ^^

          • Stefan

            Ich war ja letztens 3 Tage im Norden zwischen Hamburg und Flensburg, genauer, zwischen Rendsburg und Eckernförde unterwegs. Dort ist es sogar ein bißchen hügelig (Hüttener Berge). Da ist mir ehrlich gesagt schon zu viel Land, da is ja nix. ^^ Was mir dort auch aufgefallen ist, da ist es nachts richtig dunkel, nicht so wie hier. In den Dörfern stehen einzelne Straßenlaternen herum, die schön schummrig vor sich hin funzeln und irgendwann nachts sogar ganz abgeschaltet werden. Sooo schön, wenn ich da an die gleißende Illumination hier denke …

          • Ich bin ja geradezu süchtig nach Einsamkeit von Zeit zu Zeit. Mal so 3 Monate in einer isländischen Blockhütte (durchaus gerne mit Hund und Katze ^^) ohne einen Menschen zu sehen… hach ja… bei der Vorstellung schmelze ich weg. Wo andere dauerberieselt werden wollen und in Oberflächlichkeiten ertrinken, suche ich die Einkehr, die Stille, das Einswerden mit der Natur, das Staunen, die Kontemplation – unverstellt, authentisch, klein werden und dadurch verstehen. Schade dass so etwas nicht einfach aus diesem Alltag und diesem Leben möglich ist. Aber die Sehnsucht nach Unerfüllbarem ist auch ein wichtiger Antrieb anstatt dauernd dieses Erfüllen müssen von Bedürfnissen.

          • Stefan

            Geht mir im Prinzip genauso. Diese Massenaufläufe bei irgendwelchen Festen, verkaufsoffenen Sonntagen und sonstigen sofetischen Veranstaltungen sind mir ein Gräuel, um das ich einen gaanz großen Bogen mache. Aber so ganz und immer möchtige ich dann auch nicht auf dem „Acker hausen“. Wahrscheinlich weil ich es von hier nicht anders gewohnt bin. Aber rückblickend hat sich hier unglaublich viel verändert. Gut, das Wachstum der Metropolregion Rhein-Main hat schon recht kurz nach dem Kreig eingesetzt. Aber bis etwa zu Beginn der 90er hatten wir hier noch so etwas wie eine dörfliche Struktur, mit Bäckerei, Metzgerei, Dorffriseur, Kneipen usw. Das hat sich in den letzten 20 Jahren grundhaft gewandelt und diese dörfliche Struktur ist immer mehr weggekommen. Es gab mal eine Zeit, da fand ich das fast perfekt. Immer noch ländlich und dörflich mit viel Grünzeug drum herum aber trotzdem in 30 Minuten mitten in Frankfurt. Mittlerweile wuchert der Rhein-Main-Moloch immer mehr zu und man steht mehr im Stau als dass man fährt. ^^

          • Sven Rindermann

            Gebürtig aus Dortmund gewohnt im schönen Vorort Mengede, in einem 50 m angrenzendem Ort Namens Groppenbruch. Unsere Straße bestand aus knapp 10 Häusern…hinter den Häusern nur Felder und Wiesen…und den schönen Dortmund Ems Kanal… Ein anderes Bild hab ich auf die schnelle leider nicht gefunden…Da will ich irgednwann wieder hin… Meine Heimat ! https://uploads.disquscdn.com/images/efd54c166c5ad954bd9becb7c3dbbc0178bd3fd2ecbe534bfa25c3921d550813.jpg

          • Viele können mit künstlichen Kanälen nichts anfangen. Ich gebe zu, ich verbinde mit dem Dortmund-Ems-Kanal schöne Jugenderinnerungen und er fügt sich mit seiner Künstlichkeit auch harmonisch in die Region ein. Heimat halt. ^^

          • Sven Rindermann

            Genau so ist es… dort wo Fahrradfahrer ist haben wir als Blagen unsere Liegeplätze gehabt um uns im Sommer im Kanal abzukühlen und den Schiffen versucht hinterherzu schwimmen..(War nicht immer ungefährlich.aber geil wars trotzdem)

          • Ja die Schönheit schwindet mit der Natürlichkeit und macht einem Wahnsinn Platz in Kopf und Umwelt, wie sie alle Jahrzehnte in der Geschichte immer wieder auftritt. Hoffen wir mal, dass die wirklich schlimmen Folgen uns erspart bleiben.

          • Ich komme ursprünglich aus Braunschweig, wohne momentan aber in einen 100 – Einwohner Dorf, ein richtig kleines Kaff also, wo jeder jeden grüßt. Wenn ich dann gelegentlich wieder nach Braunschweig komme ist es doch immer wieder wie ein kleiner Schock. Überall Menschenmassen, fremde Gesichter, Verkehrslärm und Raunen. Ganz anders als wenn ich aus dem Küchenfenster auf den Garten, dann auf den Spielplatz ( auf dem eh mehr Katzen als Kinder spielen ), dahinter aufs Feld mit äsenden Rehen und schließlich aufs Gehölz schaue.

    • Jo1965

      Ich hoffe, ich krieg‘ jetzt keine Haue hier, aber momentan mag ich die Sonne sogar 🙂 Zum einen hatten wir hier im Bergischen zuvor einen sehr sonnenscheinarmen November (im benachbarten Düsseldorf laut Bernd Hussing bis gestern nur 63 % des Novembermittelwertes), also überhaupt kein Vergleich mit letztem Jahr, wo der Sonnenüberschuss mit endloser Pisswärme kombiniert war, zum anderen zieht die sich wirklich winterlich anfühlende Kälte ihr im Moment jegliche Zähne und in der klaren, wunderbare 16 Stunden andauernden Nacht können die Temps nach unten gehen. Bin mal gespannt, ob es hier insbesondere in den Höhenlagen in der kommenden Nacht für mäßigen Frost, also < -5°C, reicht.
      Die zugereiften Wiesen heute morgen kurz vor Sonnenaufgang waren ein toller Anblick!

      • Suum cuique. Es gibt halt die Wintersonnefans. Ich gehöre nicht dazu. Dafür kann man dann bei sternklarem Himmel und (nur dann) bei Frost die Nacht doppelt genießen ^^

        • Jo1965

          Ich muss dazu sagen, dass mich speziell der November und Dezember 2015 mit ihrem Endlossüdwestmildsiff geradezu traumatisiert haben, und wenn man jetzt morgens aus dem Haus kommt: Kalte, klare Luft, Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt und Wiesen sowie Sträucher mit Reif überzogen, das ist für mich irgendwie eine Art überfälliger Entschädigung für diesen Wetterhorror vor genau einem Jahr (sowie den Antiwinter davor und die Hitzepest im August und September dieses Jahres etc.)!

          • Da ist was Wahres dran, wobei man hier von Reif nichts sieht und die (trockenen) -1 Grad, die es morgens mal kurz gibt, sind dann auch schnell vorbei und fühlen sich kaum kälter als als die üblichen (feuchten) 2 bis 5 Grad.
            Mit anderen Worten: Für tropenhessischen Winter brauchen wir dringend eine Nordostlage mit der Troglinie, die mitten durch Hessen verläuft ^^ Nordlagen bringen wohl keinen Schnee mehr, da zu warm fürs Flachland und Ostlagen sind für Tropenhessen das Grauen überhaupt: Restdeutschland im Schneewahn, hier das Asterixdorf im Grünen, die warme Sofeteninsel im 300 km-Umkreis 😛

          • Stefan

            Deswegen ist mir auch nasskaltes Regen“siff“wetter lieber, weil Schnee hier schon immer eine relativ seltene Randerscheinung war. Schon als Kinder stellten wir uns die bange Frage: „Bleibt es denn auch liegen? Sehr oft blieb es nicht liegen … Fast schon logisch für eine Region, die nenneswerten Niederschlag bei West oder Südwestlagen hat. Oh, wie es immer gehasst habe (O-Ton Wetterbericht): „Von Westen her aufkommende Niederschläge, zunächst meist als Schnee, später in Regen übergehend“ 😛 …

          • lol das kenne ich erst seit ich hier ansässig bin, also 2005 ^^ Im Westen war’s gar nicht mal sooo schlecht in Hamm und Münster, aber ich dachte damals es wäre die Antischneehölle.
            Nun ja. Regenwetter ist mir dann tatsächlich auch lieber. So eine Art tropenhessischer Schneeersatz hahaha es fällt auch was vom Himmel, ist nur nicht weiß lol

          • Stefan

            Blöd nur, dass es Regenwetter auch immer seltener gibt … 😛

          • Tja was soll man dazu noch sagen? ^^ Vielleicht, dass Regentage früher eine unbeachtete Normalität waren und mittlerweile die Bedeutung von Weihnachten bekommen?

      • Stefan

        Nö, warum auch? Jeder wie er mag. Ich mag auch ab und zu mal die Sonne aber bitte nicht den ganzen Tag von einem wolkenlosen Himmel. Das ein oder andere flauschige Wölkchen sollte schon dabei sein. Am liebsten mag ich ja Regenwetter aber auch nicht gerade 2 Wochen am Stück. 😉

        • Nee, sollten schon mind. 3 sein mit Ende offen *gg* 😉

          • Stefan

            Ok, einigen wir uns auf 6 Wochen durchgehend 🙂 Dann helfen auch Gummistiefel nix mehr, dann müssen wir schon das Gummiboot aufpusten. 🙂

  • Sven Rindermann

    Moin Kafeten 🙂 Takt. -0,3 grad..Diesig bis ´nebelig…KEINE Sonne, und ich hoffe das bleibt so!..Erstmal mit den Hunden raus 🙂 Eine Woche Urlaub geniessen

  • Mike Thiede

    Moin,
    Klasse Report!
    Tatsächlich schon der 2. Tag mit Nachtfrost …und das noch vor dem meteorologischen Winterbeginn. Minus 0,9 heute morgen um halb 7. Wow!
    Worüber man(n) sich in heutigen Zeiten tatsächlich schon freuen kann! Sollte es wirklich kommende Nacht bei uns (nördlicher Oberrheingraben) bis auf minus 4 Grad runtergehn, dann wäre der Tiefstwert vom vergangenen Winter 15/16 schon erreicht!
    Good signs!

  • Hans Hägermann

    Klasse Analyse Kaltwetter,
    Wir werden sehen wie der Winter sich Entwickeln wird und
    ob das Potenzial angezapft wird.
    Die Bedingungen sind so gut wie lange nicht mehr.

  • Süddeutschland500m

    Hallo Kaltwetter,
    danke für den tollen Bericht und deine hoffnungsvolle Haltung. Ich bin auch guter Dinge, dass dieser Winter etwas versöhnlich wird.
    Ein paar Fakten in Deinem Rückblick sehe ich persönlich anders. Für mich hat die Klimakatastrophe nicht erst 1993 angefangen. Die Winter 88, 89 und 90 waren ein richtiger Mild-Schock. Drei Jahre Winterausfall hatte es bis dahin nicht gegeben. Der Sommer 1988 war sehr heiß und der 1992 erst!

    Bei mir gerade nur 1 Grad 🙂 Das tut meiner Stimmung gut.

    • Vergessen wir nicht den 8er Mildwinterblock 1970-1977 ^^
      Die Klimakatastrophe beginnt mit der Industrialisierung um 1830. Das Entkoppeln von den natürlichen Kreisläufen beginnt messbar ab 1993. So ist es exakter ^^

  • Michael Bodin

    Hallo Chef !!!
    Hier mal wieder eine neue Kolumne über die Vulkane Islands. Mit konkreten Aufschlüsselungen, wie welcher Vulkan in der Regel ausbricht. Sehr interessant, mal so Grimsvötn und Hekla genannt :

    http://www.volcanocafe.org/signs-and-portents-of-iceland/

    • Geil. Noch nicht gesehen, aber volcanocafe ist bei mir im Tab von Chrome immer offen. Geniale Seite.

  • Leon

    Hey super Artikel!

    Kann es sein das die aktuellen Läufe uns zu einer relativ hartnäckigen trockenen Nord-Ostlage mit starkem Hochdruckeinfluss führen wollen? Das würde kalte Nächte wie jetzt aber halt am Tag noch leichte Plusgrade bedeuten. Fällt mir nämlich doch recht stark auf wie das GFS in jeder kälteren Phase ein Hoch über oder knapp neben uns platzieren will.
    Ist ja nicht so meine favorisierte lage, aber wenn der Boden schön durchfriert und es danach Schneien sollte bleibt der Schnee auch schön liegen. Auch interessant wie sehr viele Läufe zum Prognoseende (14.12.16) stark runtergehen und wir erinnern uns wann laut Wetterleuchte der Splitt einsetzt…

  • Sven Rindermann
  • Darth Vader

    Toll geschrieben! Dies stimmt mich weiterhin positiv auf einen Winter, der den Namen auch verdient. Vor allem der Januar könnte ja wirklich was werden, wenn wir eine Wiederholung des Oktobers mit der vollen Wintermacht hätten…. Möge die Macht mit uns sein 🙂

  • Wilder Süden

    DANKE Michael für die ausführliche Berichterstattung…steht ja wirklich alles auf Messers Schneide, oder? Wundern würde es mich natürlich nicht, wenn irgendwann nach einigen trocken kalten Tage die „Hitze“ durchbricht…..heul Dabei sieht heuer alles sooooo weiß ( oder rosig ? ) aus….Naja, müssen es eh nehmen wie kommt….In diesem Sinne eine winterliche Adventszeit euch allen…. 😉

  • Dirk

    Toller, ausführlicher und für den Laien sehr gut verständlicher Beitrag! Besten Dank!

  • Dirk

    Das wäre mal was 🙂 https://youtu.be/kIxBXP88Cms
    (Quelle YouTube)

    • Darth Vader

      So was ähnliches habe ich letzten Winter im Engadin erlebt. Es war der 5. März 2016 und es hat ca. 30 Stunden pausenlos geschneit… Ein Sturm war es nicht, aber es waren die ganz dicken Schneeflocken und alles ist liegengeblieben. Etwa 1 Meter Neuschnee bei ca. -2 Grad. Habe natürlich viele Bilder gemacht!

      • Dirk

        So wie bei Dir im Engadin könnte es auch bei uns diesen Winter kommen. Würde ich so komplett unterschreiben 🙂

  • Martin

    Wieder ein herrlicher Artikel von dir!!

    Sehr schön zu lesen und auch zu verstehen!

    Und bei dem Text bekommt man ja direkt Hunger! 😀

    Wie du schon schreibst, die Chancen sind so gut wie schon lange nicht mehr, jetzt müssen sie nur noch genutzt werden! 😉

    • Hast du den Schlüssel zum Kühlschrankschloss? ^^ Ich glaub ich brech das Ding einfach auf …. 😛

      • Martin

        Wo ist das vereiste Brecheisen? 😀

        • Im Sommer an einen Sofeten ausgeliehen für Aufpimparbeiten an seiner Heizung. Verdammt. ^^

          • Martin

            Mist 😀

  • MINDERQUEST

    Kaltae Wintae commdt balt! Uga Uga Hi xD
    (Kalter Winter kommt bald! xD)

    In Sofetisch-Dummdeutschisch!

    • Oder einfach nur:
      drecks.wetta!!!11!

      • MINDERQUEST

        Dudu hega es drecks.wetta mögen tun sollen.
        warten gewesen. uga drecks.wetta verschwindä turn!
        bieste friehlä warten gewesen sollen tarnen.
        wintae fuktba sein soll

        • Das ist ne Mischung aus Bayerisch und Sofetisch – Dummdeutsch, wenn man es laut ausspricht wie ich gerade ^^

    • Ihr irrt euch alle ^^
      Sofeten können sich meist sehr wohl artikulieren, aber sie geraten immer wieder in die zwanghafte Idiotieschleife redundanter Dummsprüche. Dazu gehören Klassiker wie
      „Der nächste Sommer kommt bestimmt“
      „Winter führt zu Unfällen und Toten“ (die Faktor 10-100 mal höheren Hitzeopfer werden natürlich ignoriert)
      „Ich hasse Winter“ (den es gar nicht mehr gibt).
      Und 1000 weitere Variationen der Vollverblödung.

      Das ungewollte Outing als Sofet (und nicht als Hitzeliebhaber wohlgemerkt) erfolgt spätestens bei der Unfähigkeit, die obigen Sprüche orthografisch korrekt in diversen Wetterboulevardportalen niederzuschreiben, um andere Sofeten zu beeindrucken 😉

      • Insbesondere „Winter führt zu Unfällen und Toten“ (die Faktor 10-100 mal höheren Hitzeopfer werden natürlich ignoriert)“ trifft total auf einige zu !

        Im WO – Ticker erkennt man anhand der orthografischen Korrektheit ganz einfach, wer ein Sofet ist. ^^ Da gibt es wirklich so ein paar Kandidaten, denen man einfach nicht mehr helfen kann. Ich habe mal in einer „Diskussion“ mit einen Sofeten die 20.000 bis 70.000 Todesopfer der Hitzewelle 2003 aufgezeigt und diese Anzahl mit der Anzahl an Todesopfern einiger Kältewellen verglichen ( inklusive der Schäden ).
        Natürlich ohne Erfolg. Seitdem weiß ich, dass es vollkommen sinnlos ist, ernsthaft mit einen Menschen sofetischen Hintergrunds zu argumentieren.

        • Dem ist leider nichts mehr hinzuzufügen. Aber Bildung und Intelligenz waren ja schon immer unpopulär. Insofern nichts neues.

      • David

        Da gibt es noch andere Variationen, wie z.B.
        „Die Drecks kälte/ der weiße dreck soll weg bleiben!“
        Oder
        „Hoffentlich schmeißt der Atlantik den Motor an“
        Kein Scherz, wurde wirklich so geschrieben! Unglaublich…

    • HaMa1975

      Und der Klassiker: +35 Grad bis Weihnachten, danach kann es langsam wärmer werden, Doppel-Loll ! https://uploads.disquscdn.com/images/658107d1e0b109dc9771bbb9bc6e58fdd1a548aeff6ef6d60dc7d1f255b1b2e3.gif

  • Rumpel Munkel

    Für mich als Verbundzusteller bei der Post wäre natürlich wie im letzten Jahr der Mildsiff vor Weihnachten besser.Aber sch**ß drauf,ich will kalte Temperaturen wie heute morgen von -6°,mit „trockener“ Kälte mit viel Sonnenschein am Tage bis zu Weihnachten.Danach kann’s als Winterfan ruhig des öfteren schneien,gepaart mit knackigen Frost in der Nacht bis zum März
    mit gelegentlichen kurzen Tauwetter.Im diesem Sinne drücke ich die Daumen. 🙂

    • Mutig.
      Ich erinnere mich an 10 Jahre als Zeitungszusteller in Münster während meiner Unizeit. Ich habe auf Knien Winter erfleht. Und er kam!
      2 Stunden habe ich länger gebraucht und bin ca. ein halbes Dutzend mal richtig heftig gestürzt mit Kiloweise Zeitungen ^^ Es war mir egal. Diese Stille…. diese Atmosphäre…. dieser Zauber… einfach mal um 3 Uhr bei einer Kirche in einer Nebenstrasse verharren, dem Schneefall vor dem gelblichen Licht einer Straßenlaterne zuschauen und dann mit Dauergrinsen weiter arbeiten.

      • Rumpel Munkel

        Das zeitintensive ständige anfahren alle paar „Häuser“ mit dem T5,(bald Elektrotransporter) auf schneeglatten Straßen ist dann nervig.Geht zwar auch,aber bei den superschneereichen Winter(glaub 2010) ,wo selbst die Bürgersteige nicht befahrbar waren,wars oft brenzlig.Das knirschen unter den Füßen des Schnee’s und die spätere Freizeit entschädigten aber dafür.:-)
        Kann mich noch an einen Winter als Kind erinnern,so Anfang der 90er,wo es ab Mittag’s bis Abends so um 22:00 noch heftig schneite.Man freute sich auf den Schulausfall dann Tags darauf weil es relativ kalt war.Leider war am Morgen der Mildsiff mit Dauerregen da,und ohne Witz waren von den 30cm Neuschnee nur verkrustete Reste da,und der Schulbus konnte fahren.275m-Unterwesterwald.
        Nur ein Eindruck aus vergangegen Jahren,aber ist da etwas dran,das es pünktlich zwischen den Jahren am Sylvesterabend es oft zu einen starken Wetterumschwung kommt,meistens von warm dann zu kalt???

        • also 2014 wars genau umgekehrt. Der berühmte letzte Schneetag in Tropenhessen am 27.12. wurde pünktlich ab 28.12.2014 von einer Warmfront beendet, die dann nahtlos in supermilde Westdriftsturmlage ab Januar 2015 überging.

  • Sven Rindermann

    @ Minderquest egal was du genommen hast…Nimm mehr davon udn gib mir gefälligst etwas ab 🙂
    MUHHAAAHHHHAHAHHHHHHAAA 🙂

    • MINDERQUEST

      nene ich verrate es nicht! 😛

  • Oliver Wasi

    GFS is dum dum. GFS möge gefälligs kalt sein solle 😉

  • Super Artikel ^^
    Ich finde es schade, dass fast alle Langfristmodelle den selben Mild-Siff Winter prognostizieren. Sofetenwetterseiten kopieren einfach mal schnell die Karten der NOAA oder die anderer Anbieter und fertig ist die ausführliche, ultimative Super-Prognose zum Winter 2016/17.

  • Michael Bodin

    Ich habe mich mal auf den Jahreswechsel mit diesem schönen Video vorbereitet. Dazu schon Pläne gemacht, was ich an eisernen Rationen besorgen sollte, um 5 Tage mit meiner Familie zu überleben !!!

    https://www.youtube.com/watch?v=twgUMN0BIOo

    • lol selbst wenn’s so käme, dann gäbs hier nur 10 cm maximal. Für Rationenbedarf in Tropenhessen müsste schon ein Atomkrieg ausbrechen ^^

      • Michael Bodin

        Du wohnst halt nicht im bevorzugten Frostbereich des Landes. Man, was würde ich feiern, wenn die Sofetennachbarn versuchen zum einkaufen zu kommen nur um dann festzustellen, dass im Supermarkt auch kein Strom da ist und die Kassen nicht gehen, oder die automatischen Türen !!!! Loooool….
        Ich sitze dann beim Kerzenschein vor dem Kamin und backe mir mein Brot selber, Kühlschrank ist dann ja vor der Tür !!!!

        • Ich würde es feiern, wenn die Busse aufgrund zu stark verschneiter Straßen nicht fahren könnten. Hach wie schade…
          dann fällt ja die Schule aus…
          Mich würde dies einerseits mega freuen, aber andererseits ist es auch etwas asozial so zu denken, da der nächste Bäcker / Einkaufsmarkt ca. 2km von unserem Ort entfernt ist und einige Bewohner auf dem Bus bzw. auf die Straßen angewiesen sind.

          Aber: Wer nicht aufmerksam die Wettervorhersagen verfolgt und alle Warnungen ( z.B. vom DWD ) in den Medien ignoriert bzw. nicht ernst nimmt, ist am Ende auch selbst schuld.

  • Winterfan

    Heute vor einem Jahr gabs übrigens 1Grad als Höchstwert in Mannheim. Was wenige Tage danach daraus wurde weiss heute jeder ^^

    • Wow. 1 Grad in Mannheim. Das ist ungefähr -20 Grad in Berlin, um das einmal von der Bedeutung in die richtige Relation zu stellen ^^

      • Winterfan

        Ja ja die Winter im Nordosten häufen sich gefühlt in den letzten jahren

        • Michael Bodin

          Kann ich nicht bestätigen. 2009/2010 und 2010/2011 waren die letzten richtigen Winter hier bei Berlin. Schnee satt (für uns Flachlandtiroler) und bis zu Minus 21 Grad. Seit dem im Schnitt mal 7 oder 9 Tage Frost, mal zwei oder 4 cm Schnee. Januar 2016 war noch das Beste hier, mit 10 Tagen Dauerfrost und 3 Tagen Schneematsch, etwa 7 cm….

          • Vergleichs mit Tropenhessen, dann weißt du was gemeint ist ^^ Selbst im letzten Katastrophenwinter hattet ihr 10 Tage, so was nennt man hier einen traumhaften Kernwinter. Das hatten wir hier letztes Mal 2010/11.
            Daher stimmt das schon. Nordosten jedes Jahr Winter. Südwesten null seit Jahren. Sogar Ostfriesland hat Kaltphasen mit Winter mittlerweile, eigentlich unglaublich für die Region. Wärmeangepisst sind ebenfalls Raum Lübeck glaube ich und der äußerste Westen um Düsseldorf herum.
            Tja die Verteilung ist teilweise schon extrem geworden, weil die Klimakatastrophe die Unterschiede verstärkt. Generell ist es natürlich auch klar, dass vor allem die Mittelgebirge im Winter dauerbevorzugt sind.

            Insofern bin ich mit Flachlandwinter 2016/17 sehr, sehr vorsichtig und erwarte nichts, aber wirklich gar nichts. Denn (a) ist mit warmer Arktis eine Nordlage auch immer wärmer und brachte bisher nur selten Schnee in Tropenhessen (Ausnahme Nordost). (b) bringen die Ostlagen ganz Deutschland zwar Kälte aber wenig Schnee, in Tropenhessen sogar null, da die Gebirge als Schneefänger dienen – siehe letzten Winter.
            Mit 5 Grad am Tag und leichtem Nachtfrost ohne Schnee wäre ich sogar noch zufrieden. Nicht wirklich aber man kann ja die geografischen Situationen nicht ändern. ^^ Besser 5 Grad und Wolken als -5 Grad und Dauersonne.

        • Letzten Winter drang die Kälte einfach nicht bis in den Südwesten durch.
          Ich wohne jetzt nicht wirklich im Nordosten, aber dennoch hatte meine Region letzten Januar für knapp 2 traumhafte Winterwochen. An manchen Hängen ist man durch Schneeverwehungen etwa bis zu den Knien versunken.
          Die anderen 10 Winterwochen hätte man sich eigentlich auch sparen können.
          Dennoch hat meine Hitzeästheten – Mutter den vergangenen Winter als einen richtigen Eiswinter in Erinnerung….naja….

          • hahaha geil. Eiswinter ^^ Mit +5,6 Tropengradanomalie im Dezember und +3,4 Rekordgrad im Mittel aller Monate. Aber meine Mutter sieht’s ähnlich *gg* Ich komm dann wohl eher nach meinem (ostfriesischen) Vater 😉

      • MINDERQUEST

        tja im Nordosten gibt es halt bessere Chancen auf mal eine winterliche Woche ^^

  • Wetterfee

    0 Grad um 19:45 in LU:-)))). Über Nacht hat’s gut gefroren und so wird es wohl die nächsten nächte auch sein. Dass ich sowas noch erleben darf!!!! So fühlt sich das wirklich schon ganz gut an nur die gelbe Pestbeule stört ziemlich. 06z und 12z sehen bis zum 5.12. auch sehr schön aus. Was danach kommt nehme ich einfach mal nicht ernst, dazu waren die Läufe der letzten Tage/Wochen einfach zu viel Comedy.

  • Oliver Wasi

    Weiss jemand vielleicht, was der Polarwirbel so macht?
    http://www.meteociel.fr/modeles/gfse_cartes.php?mode=10&ech=204&carte=1

    Ist das zur Stunde 384 ein gutes oder schlechtes Signal? Denn ich sehe kein Warming am Ende des Prognosezeitraums…

    • Nichts neues. Split wird berechnet und kommt dann wohl. Danach normale zyklische Regeneration nach dem Split. In ca. 5 Tagen oder so erkennt man ob sich weitere Warmings einschleichen. Dr. Cohen sollte eigentlich morgen oder übermorgen seinen Blog aktualisieren. Mal sehen was seine Spezialmodelle so hergeben.

  • Leon

    jetzt mal ehrlich, was passiert wenn sich das hoch über uns festsetzt? trockener aber kalter Westen und wiedermal bevorzugter Osten, der in den Genuss kommt zumindest vom trog gestreift zu werden… das GFS berchnet das jetzt wiederholt bis zum Prognoseende… das würde auch der Polarwirbelsplitt nicht ändern, wenn das hoch nicht weiter nach Westen wandert. ich denke die von Kai angesprochene pattsituation passt sehr gut, nur das der Osten halt (laut den aktuellen Prognosen) das richtige los gezogen hart.

    • Ja mir gefällt das auch nicht, vor allem wegen dem Sonnenterror dann, aber immerhin besser als 15 Grad ^^

      • HP-Superzelle

        Wäre die Wahrscheinlichkeit für Inversion dann nicht gegeben?

        • Gute Frage. Allgemein kann ein Hoch im Winter Inversionslagen bewirken, somit Kaltluft am Boden, wärmere in der Höhe. Aber unter welchen spezifischen Wetterlagen und Bedingungen konkret in den berechneten Karten, das müsste ein Fachmann beantworten.

          • Sini hilft gerade aus: „Das amerikanische Wettermodell berechnete im Tagesverlauf das Hochdrucksystem über den Bereich bei England. Je nachdem wie nah das Hochdrucksystem an Deutschland herankommen kann, desto mehr ist mit Nebel und Hochnebel zu rechnen. In der Höhe „füllt“ sich das Hochdrucksystem mit wärmeren Luftmassen, so dass nach dieser Berechnung eine Inversionswetterlage im Zeitraum vom 5./12. Dezember nicht auszuschließen wäre.“
            Quelle: http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2016-2017.html

          • Leon

            Jetzt im neuen Update spricht auch er endlich vom polarwirbelsplitt!

      • Leon

        Das stimmt, und aktuell ist das ja die Hauptsache. Vielleicht ist die hochdruckphase ja auch nur der erste Gang dieses wintergerichts, bevor dann eine mächtige Hauptspeise ab Mitte Dezember kommt 😀

      • Patrick

        Ja, auch wenn die Temperaturen im Wohlfühlbereich liegen, macht der gelbe Pestball, der von früh bis „spät“ vom blauen Himmel kracht, echt so einiges kaputt. Hach, wie sehr ich mir ein paar weiße Flocken vor Weihnachten wünsche..

    • Oliver Wasi

      Oder ganz Deutschland bekommt das Los wie beim 00z.

  • Sven Rindermann
  • MeineHtmlCodes

    Hab jz sind lange drübergeguckt (bin unterwegs) aber am Ende des 00z stürzen auf den ersten Blick ein paar Läufe ab

  • David

    Sind ja nicht von mir, habe ich nur von einem anderen User zitiert…

  • Michael Bodin
    • Patrick

      Ist schön, jetzt noch ein wenig Niederschlag in Form von Schnee….

    • HaMa1975

      Fast schon ungewöhnlich für Ende November. Heute früh am Niederrhein ca. -7 Grad, am Boden um -10 und das ohne Schneedecke !

  • Eifelhexe

    Moinsen, ihr Lieben. Bei uns heute Morgen -7° als ich um 6 Uhr mit meinem Hund gegangen bin. Es war herrlich, alles kackig gefroren und von schönem Reif überzogen. Und so still, fast als wär schon Heilge Nacht. Ich hoffe echt(und glaube es auch) das wird ein toller Winter, vielleicht sogar einer der in die Annalen der Wettergeschichte eingeht-träum-,

    • Rob Dukes

      Hier in der Ostschweiz kühl bei ca. minus 3 Grad, und leider sonnig. 🙁
      Letzte Woche war es nebliger. Ich hoffe der Hochnebel kommt bald wieder zurück! Ich mag Hochnebel sehr!
      Die Ekel Mistsonne hat nichts zu suchen hier!

      • Vangallen

        Auch in der Ostschweiz aber ausnahmsweise MIT Nebel. Aktuell noch Minus 2,4 Grad..

    • Stefan

      Es wäre wirklich zu wünschen. 🙂 Selbst bei uns heute morgen angenehme -4 Grad. leider kam dann die unvermeidliche Plasmakugel daher. Aber was solls, wenigstens angenehm kalt. Den Sofeten passt das natürlich gar nicht. O-Ton eines Sofetengesprächs beim Weg zur Arbeit: „Mann ist das saukalt heute“ … „Ja, furchtbar, entweder es ist saukalt oder es regnet nur, wird Zeit, dass es wieder Sommer wird“. … Da wird der sofetische Depp wohl noch ein bißchen warten müssen. ^^ Alleine schon wegen solcher Idioten wünsche ich mir, dass es mal richtig Winter wird. Mindestens 50 cm Schnee und knackige -15 bis -20 Grad. Dann würde hier in Rhein-Main zwar so ziemlich alles zusammenbrechen aber das wäre es mal wert. *g*

      • Rob Dukes

        Das mit den oberflächlichen Sofeten Deppen sehe ich auch so!
        Ginge es nach denen hätten wir jetzt Sonne UND Wärme.
        Schade, dass man die Kälte mit der Dreckssonne erkaufen muss. Kälte und Hochnebel wären ein Traum. Warum gibt es das so selten?

        • Stefan

          Die Luft ist wohl zu trocken im Moment und Inversionslage herrscht auch nicht.

          • Rob Dukes

            Eine komische Wetterlage? 🙁
            Hier auf ca. 450 Meter abartige grelle Dreckssonne und im 300 Meter höheren St.Gallen Hochnebel?
            Wie geht das denn? Umgekehrt wäre ja normal?

  • Hans Hägermann

    Schönen Guten Morgen ihr Lieben,
    aus dem-8 Grad Kalten Hannover.Das Fühlt sich nach
    Wintervorbereitung für die kommende Jahreszeit an.
    Erst Böden auskühlen damit später wenn der Schnee kommt gut liegen
    bleibt.

  • Wetterfee

    Das sieht jetzt aber nicht so schön aus…:-(((( Also das was nach dem 05.12. kommen soll….. Hoffen wir mal, dass sich das -so wie zuletzt häufig erlebt- mit den weiteren Läufen wieder ändert.

    http://www.wetter.com/wetter_aktuell/wettervorhersage/16_tagesvorhersage/deutschland/ludwigshafen/DE0006443.html

    (c) http://www.wetter.com

    • Leon

      gestern wurde bei mir noch Dauerfrost vorhergesagt und heute auch über 12 grad in 2 Wochen… ich glaube das ist quatsch, weil jetzt immer mehr laufe hinten raus stark runtergehen, ich zähle jetzt schon 5 unter der -10 in 850hpa

      • Hans Hägermann

        Bitte nicht soweit vorausschauen.Wenn und davon gehe ich mal aus
        der Polarwirbelsplitt kommt dann werden die Modelle noch heftiger reagieren
        und hin und her Springen.

    • Stefan

      wetter.com nimmt immer den GFS Hauptlauf als Basis für die Mittelfristprognose. Genauso gut kann man momentan die Glaskugel befragen. ^^ Das hier ist realistischer, weil es auf einer breiteren datenbasis beruht:
      http://www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Ludwigshafen_am_Rhein/Vorhersage/10-Tage-Trend/

      • Stimmt. Aber die Karten sehen in der Mittelfrist nicht gut aus. Alle Wettermodelle berechnen eine Azorenhochaufwölbung bis teilweise England, teilweise Westdrift, mit anderen Worten: deutlich zweistellige Temperaturen, bevor es in der Langfrist dann wieder runter gehen könnte.
        Ich rechne mit einer somit sehr warmen Zwischenphase Nikolaus bis 13.12. und dann erneuter Normalität oder Kälte. Mal sehen.

  • wettenwetter

    Moin, was macht der split?

      • MINDERQUEST

        THIS is a very good sign for the winter. But we have one problem or more!
        The comprehensive cold air from Siberia will be cold, but this air must come to get a good winter.
        And this air is unhappily not nearby from germany aka. here! 🙁

        • Oh backe, da dreht sich mein Englischlehrer aber im Grab um ^^

          Es entscheiden einmal mehr die meteorologischen Details und die sind naturgemäß bei unserer geografischen Position nicht auf unserer Seite. Der Dezember wird mittelprächtig, wie ich es mir dachte. Ende Dezember erwarte ich für Januar 2017 dann aber den Winterhammer.

          • Eisbär

            Dein Wort in des Wintergottes Ohr!

          • Hm. Wo steht der weltgrößte, elektronikverstärkte Lautsprecher, den ich zur nachdrücklichen Bittstellung an den Wintergott nutzen kann? ^^

      • MINDERQUEST

        der Bananen-Split auch gut!

  • Mike Thiede

    Dauerhochdruck mit eventueller Inversion wird kommen. Die nächsten 14 Tage passiert bei uns nicht viel. Ist vielleicht gut so, aber bitte nur wenn danach die Post abgeht! Danach werden die Karten neu gemischt. Also gemütlich zurücklehnen, Split abwarten, Läufe reinziehen und Kekse essen…^^

    • Joa, aber Richtung Weihnachten / Sylvester kann der Winter mit Dauerfrost & Schnee kommen 🙂
      Hauptsache ist, dass der Split Mitte Dezember kommt und sich der Polarwirbel nicht stabilisiert.

      • Leon

        Ich hatte ja eigentlich noch die Hoffnung einer wirklich winterlichen Vorweihnachtszeit. Schade das es jetzt (höchstwahrscheinlich) anders kommt.
        Winter ist für mich eben in der Weihnachtszeit was ganz besonderes, auch wenn ich mich im Januar auch drüber freue

        • Durch den Split ist gerade Weihnachten jetzt wohl im Fokus einer möglichen Kältephase, aber sie muss halt meteorologisch dann auch kommen. ^^

        • Eine winterliche Vorweihnachtszeit ist durchaus möglich. Das GFS Modell kann gerade einmal etwa bis zum 10.12. eine grobe Richtung vorhersagen. Danach ist alles noch sehr unsicher, z.B. wurde gestern für unsere Region auch ein ordentlicher Wintereinbruch mit Tmax von -6°C vorhergesagt. Heute werden für den selben Zeitraum 10°C berechnet.

          • Freund des Winters

            Hast du wieder wetter.com befragt? ^^

          • Ja.
            Zumindest der GFS – Hauptlauf ist ziemlich sprunghaft, somit auch die Vorhersagen von wetter.com . Und allein auf diesen Lauf basieren ja auch die Temperaturen, die wetter.com berechnet.

  • Eifelhexe

    http://www.wetter.com/videos/kolumnen/kais-kolumne-neue-kaltluft-in-sicht/583d656dcebfc011578b4591

    Und zur Mittagszeit der Kai(weiß nicht ob es schon einer gepostet hat.

    (c)http://www.wetter.com/

    • Wir verhungern am ausgestreckten Arm der Skadi. In Skandinavien Winter, in Osteuropa Winter. Wir kriegen erst Milde, dann Kaltluft am Boden die eh nicht bis Südwesten kommt und Nebel, der hier eh nicht kommt lol es ist zum Heulen. Aber wie gesagt: Neuer Anlauf ab Mitte Dezember dann in den Karten. Bis dahin kann man’s wohl knicken.

      • MeineHtmlCodes

        *kotz*

      • Wilder Süden

        Nun fängt die Schieberei nach hinten wieder an….und endet dann womöglich doch wieder in einem Frühlingsdesaster…..ich heul mit euch ;-(

  • Michael Bodin
  • Unabhängig von den demprimierenden Aussichten in der Mittelfrist, sieht Dr. Cohen die Lage generell und auf lange Sicht eindeutig weiterhin Richtung Winter:

    „With positive heights over Greenland and Iceland and negative heights in the eastern North Atlantic, the North Atlantic Oscillation (NAO) is currently also negative and the NAO is predicted to remain negative over the next two weeks. This is a reversal of recent winters where the NAO has remained positive even when the AO has been negative.“

    „Mit positivem Geopotential über Grönland und Island und negativem Geopotential über dem östlichen Nordatlantik ist die Nordatlantische Oszillation (NAO) derzeit negativ und die NAO wird auch über die nächsten 2 Wochen negativ gesehen. Dies ist eine Umkehr zu vergangenen Wintern, wo die NAO positiv blieb, sogar wenn die AO negativ war.“

    • wenngleich mit Einschränkungen:
      „Siberia, which has been cold since the rapid advance of snow cover across the region in October, is predicted to remain cold. That cold air will begin to bleed into Western Asia and Eastern Europe but whether it makes it to Western Europe remains a question.“

      „Sibirien, das seit dem raschen Anwachsen der Schneebedeckung in der Region im Oktober kalt war, wird weiterhin kalt bleiben. Diese kalte Luft wird nach Westasien und Osteuropa lecken, aber ob sie es bis nach Westeuropa schaffe, bleibt die Frage.“

      • desweiteren hängt es von der Positionierung des Polarwirbelkerns ab, ob wir Wärme oder Kälte bekommen:
        „It is harder to anticipate the details that will be important in determining the sensible weather in Western and Central Europe and the Eastern US. However, if the pattern is progressive (moving to the east) this will likely favor colder temperatures in the Eastern US relative to Europe while a retrograding (moving to the west) pattern will favor colder temperatures in Europe relative to the Eastern US.“

        „Es ist schwer die Details zu erkennen, die für die Bestimmung des schwankenden Wetters in West- und Zentraleuropa und den östlichen USA entscheidend sind. Wenn das Muster (des Polarwirbels nach dem Split) progressiv ist (nach Osten sich bewegend), dann wird dies wahrscheinlich kältere Temperaturen in den östlichen USA relativ gesehen zu Europa favorisieren, während eine retrograde Entwicklung (nach Westen sich bewegend) kältere Temperaturen in Europa relativ zu den östlichen USA gesehen nach sich ziehen wird.“

        • denke mal, dass dies wohl mit der Positionierung des Hochdruckgebiets zusammenhängt… da um ein Hoch die Luft im Uhrzeigersinn rotiert, würde eine zu weit östliche Position Rückseite bedeuten und damit Luft von Süden nach Deutschland führen.
          Eine weiter westliche Position Richtung Atlantik lässt uns auf der Vorderseite verbleiben, die Luftmassenanströmung erfolgt dann von Norden, somit logischerweise arktische Kaltluft.

        • Leon

          Alles in allem freut mich das ja, dass die Langfrist weiterhin auf unserer Seite ist, aber das war sie ja mitte November auch schon… es wäre schön wenn auch mal die Mittelfrist etwas für uns bereit hat.

          So ein hoch über uns kann sich ganz schön hartnäckig halten, genau wie im Oktober ein wenig nördlicher mit der Ostströmung
          oder eben im Winter 2015/16 mit dem Subtropenhoch das einfach nicht verschwinden wollte.
          Meine sorge ist halt einfach das das wieder zu so einem ewigen trockenen Wetter führt.

          Ich favorisiere einfach den Dezemberwinter mit wenigstens einem bisschen schnee, ist vielleicht zu viel verlangt aber träume darf man ja wohl noch haben..

          • Ich denke, dass der Dezember in den Strukturen der Klimakatastrophe immer weniger winterhaft wird, sogar unter den Waccy-Bedingungen. Mit dem Januar sollte es dann aber richtig knallen mit der Oktober-Wiederholung, zumindest stehen die Chancen richtig gut.

          • Leon

            Okay… dann muss ich mich wohl oder übel damit anfreunden.
            Meinetwegen kann man dann aber auch Weihnachten um einen Monat verschieben, ist ja sowieso nicht das echte Geburtsdatum von Jesus… 😉

          • Weihnachten bleibt Weihnachten, egal wie das Wetter ist und nicht nur das Geburtsdatum ist ein Symbol, sondern die Figur Jesus Christus ebenso, ein zeitloses Mahnmal, zu welchen guten Dingen die Menschheit in einer Welt perverser Auslebung ihrer Macht auch noch fähig ist.
            Es ist aber durchaus möglich, dass zu Weihnachten eben NACH der Wärmephase die sich momentan andeutet (aber noch nicht sicher ist!) dann bereits die Kaltphase kommt, auch als Spätfolge des Splits.

          • Sven Rindermann

            Wenn der Split doch erst zwischen ich sag mal 11.-13 Dezwmber kommt, dann soll es halt so sein und danach bitte RICHTIG knallen !

          • er ist mittlerweile sicher verortet. WENN er kommt, dann Nikolaus. Momentan deutet sich zwar an, dass die von Dr. Cohen genannte progressive Entwicklung also Wärme kommen wird und damit Südwestlage.
            Aber ich kann mir vorstellen dass dieses Gebilde sehr instabil ist und zu Weihnachten alternative Entwicklungen möglich macht. Alles sehr viel Spekulatius momentan. Punkt ist: Bis Mitte Dezember ist Winter nicht zu sehen.

          • Leon

            da gebe ich dir recht. Jesus ist ein Symbol der Hoffnung und des Friedens, egal ob er jetzt Gottes Sohn ist oder nicht (das bleibt jedem selbst überlassen)

            Allerdings finde ich es schade, dass alles was sich über Jahrhunderte in unserer Kultur verfestigt hat und eben auch das romantische Weihnachtsgefühl inbegriffen, aufgrund des Klimawandels verschwinden wird.
            Vielleicht spricht da noch das kind aus mir, aber für mich wird die Weihnachtszeit nie das selbe sein, wenn es keinen Winter dabei gibt

          • Sehe ich ganz genauso. Ich weiß noch wie ich erfüllt von unfassbarer Trauer letztes Weihnachten in der Kirche saß bei 13 Grad draußen. Und alle sangen „Stille Nacht Heilige Nacht“ und „Leise rieselt der Schnee“. Ich blickte um mich und sah nur in tote Seelen, keiner runzelt die Stirn, keiner wundert sich über eine Welt die in die Apokalypse rast. Wie immer wird so getan als sei nicht oder vielleicht begreifen die meisten das auch noch nicht.
            Aber diese Traurigkeit und Verzweiflung in einem hat mich selbst erschreckt. Vielleicht führt dies manchen durchaus mehr zurück auf den Glauben als eine Art Anker, als einen Fokus, um seinen Glauben an das Gute im Menschen trotz einer kranken, sterbenden Welt nicht zu verlieren und um Kraft zu gewinnen, um für sich selbst das Möglichste zu tun, damit sich etwas ändert. Denn die rationale Erkenntnis ist das eine, aber die Verankerung im Gefühl und in der Leidenschaft ist die Sache der Religion und da bevorzuge ich dann doch eine Religion die in sich 3000 Jahre europäischer Philosophie und Ethiklehre in sich vereint. Wobei der Buddhismus dem in nichts nachsteht ^^

          • Dunja Stroop

            Traurigkeit und Verzweiflung trifft es genau. Letztes Jahr waren meine Kinder mit meinem Mann beim Krippen Spiel während ich mit unserer jüngsten Tochter bei 18 Grad im T-Shirt spazieren gegangen bin. Das Wetter ist nur ein Puzzleteil aber ein nicht unerhebliches. Alles ist komplizierter, vieles trostloser geworden. Man steht vielen Entwicklungen machtlos gegenüber. Die Kinder sind oft die einzige Freude die man hat. Weihnachten 2010 war dagegen ein Fest das in wunderschöner Erinnerung bleibt. Unsere zweitgeborene Tochter war erst 9 Monate alt und wir haben sie im Kinderwagen spät abends durch das menschenleere Dorf geschoben, der Schnee war so hoch dass man den Kinderwagen kaum schieben konnte aber es war wunderschön romantisch und stimmungsvoll… Jetzt denke ich wird es wieder nichts mehr mit dem Winter, irgendwie geb ich die Hoffnung schon auf.. Dennoch allen weiterhin eine besinnliche Weihnachtszeit!!

          • Stefan

            Die toten Seelen … du sprichst mir aus dem Herzen. Das ist genau der Grund warum ich nicht mehr in die Kirche gehe, ich kann dieses heuchlerische Getue nicht ertragen. Gerade an Weihnachten und Ostern rennen viele Leute in die Kirche, weil es irgendwie dazu gehört, das geht schon wieder in die Event-Richtung. Ich bin dem christlichen Glauben durchaus zugetan, schließlich war ich in meiner Kindheit und Jugend über 10 jahre Meßdiener Da bekommt man aber auch mit, wie es hinter den Kulissen teilweise zugeht. Da gibt es diejenigen, die wirklich aus ganzem Herzen engagiert sind und meinen höchsten Respekt genießen, es gibt aber auch leider diejenigen, die sich einfach nur selbstdarstellerisch in den Vordergrund spielen und sich so eine Bühne der Selbstbeweihräucherung schaffen. Und es passt in unsere Gesellschaft, dass genau diese Leute dann die Lorbeeren ernten, die die anderen in bescheidener Demut erarbeitet haben. Solch ein Verhalten finde ich zutiefst asozial und damit will ich nichts zu tun haben. Ich brauche nicht weiter zu erwähnen, dass genau diese Leute im Gottesdienst dann immer vorne gehockt haben und besonders heilig und salbungsvoll drein geschaut haben. Daher habe ich für mich beschlossen, mich von der Kirche zu distanzieren (auch aus vielen anderen Gründen). das ist mir alle zu politisch. Deswegen renne ich dann auch nicht ein, zweimal im Jahr aus Folkloregründen hin. Das finde ich respektlos denjenigen gegenüber, denen das wirklich etwas bedeutet.

          • Eifelhexe

            Wie wahr, wie wahr. Meistens sind es auch noch die Sofeten die die hl.Messe brauchen um in Stimmung zu kommen.Gerne hört man auch mal so Sätze wie „Schnee nur vom 24.12-26.12 und dann wieder wärmer“.Tss,Tss.
            Streng katholisch in der Eifel aufgewachsen musste ich in den letzten Jahren leider auch erfahren wie die sogenannten „Gutmenschen“ auch auf Dem Boden der Kirche ihre Pfründe zu sichern pflegen, Sehen und gesehen werden, Gutes tun und viel darüber sprechen, aber sich niemals selber die Hände schmutzig machen.
            Das musste ich leider auch bitter erfahren. Mein Fazit- ich mache nix, aber auch komplett nix mehr für Kirche, Gemeinde etc. Wenn ich etwas tun möchte für andere, kann ich das für mich im kleinen machen,d.h. ich helfe jedem der mich privat darum fragt, kein Thema.
            Das ist mehr Christsein, als in der 1.Reihe hocken,,gläubig gucken und hoffen das es jeder sieht.
            Und Gott ist überall, da brauche ich keine Kirche für.

          • Sven Rindermann

            Da sagst du was wahres…ich selbst bin evangelisch habe aber an sich mit Kirche nicht viel am Hut…..in dem Loch wo ich lebe alle Erzkatholisch…Rennen Sonntags in die Kirche um sich zu beweihräuchern und hoffen das niemand mitbekommen hat das Nachbar X mit Nachbar Y gevögelt hat….In Sowas könnte ich reinschlagen…sorry musste mal gesagt werden

          • mir geht es andersherum. Ich bin evangelisch erzogen worden und war von der „öko“-Form dieses Glaubens so angewidert, dass ich eine ganze Zeit atheistisch wurde. Bis ich auf Zufall auf den katholischen Glauben kam, der in seiner reinen Form für mich persönlich das Gewand ist, das in seiner Feierlichkeit, Würde und Ehre Gottes Preisung die heilige Substantiationsmagie angemessen verkörpert und wo ich mich sofort wohl gefühlt habe in meinem ersten katholischen Gottesdienst. Aber mir ist durchaus bewusst dass es viele dörfliche Sitten wie du sie beschreibst gibt, wo im Grunde die katholische Religion und der christliche Glaube ad absurdum geführt wird auf eine so widerwärtige, tumbe, beschämende Weise, dass man schlichtweg das Kotzen bekommt. Aber das ist für mich auch nicht Katholizismus. Den habe ich eher in Münster (wo sonst?) auf einer philosophisch-theologischen Ebene nebenbei gelernt, durch 11 Jahre Geschichtsstudium über das Mittelalter (nach dem man erst die Kirche versteht und ihre zeitlose Bedeutung durch die Jahrtausende) und dann auch durch das persönliche Erleben in den Kirchen Münster mit anderen (wahrhaftig) katholischen Gläubigen, die mir durchaus die Augen geöffnet haben weil sie den Glauben völlig natürlich leben, die Demut vor Gott begreifen und das Gold und die besondere Magie des katholischen Ritus begreifen, hinter ihn sehen und in ihm Gottes Größe erkennen.
            Aber das sind alles meine sehr persönlichen Erfahrungen.

          • Eifelhexe

            Ich gehe nochmals kurz auf deinen beitrag ein, weil ich finde deine Ansichten sind sehr fundiert.Du bist übrigens der erste Konvertit den ich kenne,also von evangelisch zu katholisch.Also ich gehe gelegentlich ins nahe Kloster Abtei Mariawald zur Frühandacht.Dies mache ich zu Fuß, mit Hund wohlgemerkt, die darf auch mit rein weil wir dann hinten sitzen und sie einfach liegen bleibt. Mir ist wichtig, das ich den Weg zu Fuss zurücklege, 4km zum „Runterkommen“, eine Andacht in Latein höre, ein kleines Morgengespräch mit dem uns befreundeten Abt habe und anschließend gestärkt wieder nach Hause gehen.
            Aber das ist auch schon alles was ich zum Christsein brauche, der Rest findet in meinem Privatleben statt.Ich bin Christin, aber trotzdem ganz ok.
            Mehr schreibe ich jetzt nicht mehr dazu, weil dann könnten wir einen ganzen Tag schreiben( und ich bin nicht der große Pc Schreiberling).

          • Herrlich! So stelle ich mir es vor, wie man „katholisch lebt“ und wie es sein sollte. Ich wünschte ich hätte auch in dieser ästhetischen Form die Gelegenheit, von einem Kloster zu profitieren und diese Art der Kontemplation mit Spaziergang, lateinischer Andacht und Gespräch zu erleben. Finde ich auch sehr gut, dass der liebe Vierbeiner erlaubt ist. Denke aber mal, dass das generell sonst nicht möglich ist, weil die meisten Leute ihren Hund nicht unter Kontrolle haben und (seriöse!) Hundeschule (richtig eigentlich: Menschenschule) ein Fremdwort ist.

            Sicher, man könnte endlos darüber schreiben, aber die wichtigen Dinge lassen sich eigentlich nicht in Worte fassen und ich vermute, da befinden wir uns auf einer Wellenlänge und wissen um die Bedeutung des katholischen Christentums für uns und den Glauben.

          • Wie mein Pfarrer einmal gesagt hat, als ich zum katholischen Glauben konvertiert bin: Manche gehen täglich in die Kirche, tragen aber Gott nicht im Herzen. Andere leben Gott täglich, gehen aber selten in die Kirche. Mir ist letzteres wichtiger…
            Ob jemand die Kirche für seinen Glauben nutzt als Raum der Tätigkeit, ist jedem selbst überlassen. Ich gebe zu, ab und an benötige ich die Kontemplation im Kirchenraum in einer Kirche, in der man auf seltsame Weise spürt, dass „etwas Heiliges“ anwesend ist. Das habe ich nicht bei jeder Kirche. Aber ich bete dann im verinnerlichten Gespräch mit Gott, nicht im Rahmen eines Gottesdienstes.
            Wichtig ist nur, dass man innerlich im tiefsten Kern des Herzens eine platonische Liebe spürt, die einen helfen lässt, auch wenn man gar keinen Grund dafür hat. Wobei ich durchaus differenziere. Einem Menschen, der diese Liebe nicht teilt und offensichtlich dagegen verstösst, würde ich nicht einfach so helfen, denn Liebe beruht nicht auf Selbstlosigkeit, sondern auf gegenseitiger Selbstlosigkeit, die beide ohne aufgefordert zu sein aus einem inneren Antrieb heraus ausüben. Eine einseitige Liebe ist daher auch keine Liebe, sondern eine Selbstopferung. Diese kann aber nur in ganz spezifischen und seltenen Momenten Sinn machen und nicht im Alltag.
            Sollte man vielleicht theologisch und ethisch mal den Politikern begreiflich machen diese wichtige Differenzierung ^^

          • Hans Hägermann

            Sorry Kaltwetter,
            aber das muss man als Winterfan auch eingestehen.
            Hier wird wieder zu viel nach hinten verschoben beim Thema Winterwetter.Mein Eindruck ist auch das Dr. Cohen das auch schon mal
            Positiver sah.Der Satz von ihm:Diese kalte Luft wird nach Westasien und Osteuropa lecken, aber ob sie es bis nach Westeuropa schafft, bleibt die Frage ist für mich ein Rückzug auf Raten.Ich will Positive denken
            doch mich beschleicht langsam das Gefühl das Dr. Cohen mal wieder Falsch liegt mit seiner Prognose für Europa..
            So häufig richtig waren seine Vorhersagen ja nicht für Europa in den letzten Jahren.

          • Sven Rindermann

            Zustimmung Absolut!

          • Freund des Winters

            Unter Berücksichtigung meiner Erfahrungen des letzten Winters hinzugenommen denke ich, dass die Kaltvarianten in den Modellen, speziell bezogen auf das hier populäre GFS-Modell ab der Mittelfrist speziell in ihren Eintrittswahrscheinlichkeiten überschätzt werden könnten (zuviele Läufe unter dem Mittel). Denn die angesprochene Verschieberitis äußert sich ja so, dass in der Kurzfrist nahezu immer die milde (oder eine nicht winterliche Variante) “gewinnt“, während sich hintenraus wieder und wieder die schönsten Kaltvarianten offenbaren. Soll heißen, entweder bedeuten 5/20 Member unter der -10 einfach keine Eintrittswahrscheinlichkeit von 25%, oder wir erliegen hier dauerhaft den Fallstricken der Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie … neben dem Atlantik und der Sofetenfunzel 😛

          • Na ja, wir machen ja nicht das Wetter, wir versuchen es zu verstehen und auch Dr. Cohen kann nur auf die Informationen reagieren, die ihm zur Verfügung stehen. Nicht umsonst steht unter jeder seiner Prognosen der Hinweis, dass die gesamte Nordhemisphäre als Folge der Klimakatastrophe zu warm ist. Deutlich zu warm. Und ohne eine dynamische (!) sprich meteorologische Entwicklung die die Restkälte auf dem Kontinent anzapft, kann es nur noch Mildwinter geben.
            Wenn die Modelle ausspucken, dass die Chance nach wie vor hoch ist für Kaltlufteinbrüche, dann muss man das nun wissenschaftlich seriös kommunizieren. Man kann ja schlecht einfach subjektiv sagen alles Mist, ich glaub da nicht dran, also vergesst es ^^
            Inmitten einer Klimakatastrophe mit neuartigen Strukturen die es abertausende von Jahren oder sogar noch länger nicht gab, etwas korrekt vorherzusagen ist wie ein Eiertanz bei einem Erdbeben. Wäre ja schon ohne die Einflüsse von Waccy & Co. schwer genug.

            Aber ich habe auch gesagt, dass dieser Winter eine Blaupause für die kommenden sein könnte, vor allem, falls der Waccy-Effekt häufiger auftreten sollte.
            Wenn Deutschland als kaum vorhersehbarer Fleck auf der Nordhalbkugel nicht weit genug östlich liegt, um die sibirische Kälte anzuzapfen, dann können wir wahrscheinlich tatsächlich vom Winter bzw. Schnee im Flachland endgültig Abschied nehmen. Das ist nun mal die unangenehme Wahrheit in der Epoche in der wir leben. Aber solange das nicht bestätigt ist, müssen wir ebenso nun einmal die nach wie vor optimalen Kälterandbedingungen berücksichtigen.

            Und noch eins: Die Prognosen von Dr. Cohen für die Gesamthemisphäre passen zu 90% und zwar seit 2003! Das ist nicht mehr und nicht weniger als ein Prognosewunder. Nur die Randgebiete sind kaum vorhersagbar, dazu gehört eben auch Deutschland mit seiner Randlage am Atlantik (Nordsee) und dem „Schlachtfeld“ zwischen Kontinentallluft und Westdrift.

    • Sven Rindermann

      https://wetter-runde.de/thread-337-post-7889.html#pid7889

      Wenn der Split so kommt wie frosty die Linie eingezeichnet hat dann simma dochh auf der kalten Seite oder???

      • Leider kann ich die Bilder nicht abrufen. Aber die Lage ist unverändert auf der Kippe falls der Split kommt. Näheres wird man erst später sehen können.

  • Freund des Winters

    Hat GFS wieder nen Mildlauf in der Mittelfrist ausgespuckt und ihr dreht alle am Rad? Wenn heute morgen noch alles gut oder wenigstens im langjährigen Mittel war in den Modellen, dann kann man da jetzt doch auch nichts drauf geben.

  • Wetterfee

    Huch, was ist denn hier los??? Muss ich jetzt doch wieder verzweifeln?????? Diese ständige Unsicherheit zerrt doch an den Nerven. Ich hoffe, dass wenigstens diese Dauerbestrahlung bald wieder ein Ende hat. Das fand ich letztes Jahr zu Weihnachten einfach nur das allerschlimmste- 19 Grad und Sonne, Sonne, Sonne bis zum Abwinken. Einfach nur grauenhaft und widerlich. Ich hoffe inständig, dass uns das dieses Jahr erspart bleibt!!!!!

    • Leon

      Bis mindestens Mitte Dezember müssen wir uns dem aktuellen Berechnungen nach Wohl damit abfinden, wenn nicht der rettende Hochnebel kommt…

    • Rob Dukes

      Ich ahne schlimmes!
      Im Wetterforum las ich eben, dass sich ein neues Suppenhoch anbahnt (wie 2015)
      Nur 1000 km nördlicher. Was das für den Winter hier bedeuten kann?? Mit wird schlecht !!! :((
      Milde und Ekel Sonne Open End! Gott verschone mich vor diesem Mist, ich drehe durch …..

      • Hört sich nach Sofetengewäsch an. Bei der WZ immer drauf achten woher die Infos stammen….

    • Da mach ich mich locker. Gerade zu Weihnachten rechne ich mit Auswirkungen des Splits bzw. dessen positven Spätfolgen, in jedem Fall aber keine zweistelligen Temperaturen. An er Wärmephase nach Nikolaus jedoch müssen wir wohl dran vorbei wenn sich innerhalb der nächsten 2 Tagen nicht völlig überraschend etwas gravierendes ändert. Die Modelle sind sich da leider alle sehr einig dieses Mal.

    • Stefan

      Südwest/Süd ist hier leider immer drin, scheint aber nicht besonders stabil zu werden, Mal wie es danach weitergeht. Die Voraussetzungen für Dauer Hochdruck sind jedenfalls nicht wirklich vorhanden.

      • jep sehr stabil sieht das gottlob nicht aus wie im letzten Jahr.

        • Stefan

          Letztes Jahr war der pure Terror, Plasmaterror ;-P

  • MINDERQUEST

    November 2015: Wärmster November seit Messaufzeichnungsbeginn
    November 2016: Kältester seit 9 Jahren

    Schon ein Unterschied, ne!

  • Eifelhexe

    Bei mir wird wiedermal vor Frost bewarnt. Nee, ehrlich Leute, demnächst wird wohl auch noch bewarnt vor Einbruch der Nacht mit zunehmender Dunkelheit.
    (c)http://www.wetter.com/wetterwarnungen/deutschland/wetterwarnungen-heimbach-805358012.html

    • Blizzard

      Vor Einbrüchen sollte man warnen…

    • MINDERQUEST

      Pass auf, es wird bald auch vor Temps unter 20 Grad gewarnt, da sie ja zu kalt sind!

      • Alptraum der Sofeten

        Ja da steigt bei Sofeten nämlich schon drastisch die Gefahr eine laufende Nase zu bekommen.

        • MINDERQUEST

          BLOß NICHT UNTER 40 GRAD! WO SIND WA DENN?!

    • hahaha

    • Stefan

      hehe, schaden würde es wohl nichts. Wenn ich sehe, wie manche Leute hier bei uns auf der Straße herumfahren, wenn es dunkel ist. O wei o wei … 😉

  • Hans Hägermann

    Gerade hier in meine Region Hannover auf -3 Grad gefallen die Temperatur.
    Der Vorgeschmack auf den kommenden Winter ist schon mal gut gelungen.
    Wenn es jetzt noch eine Schneedecke geben würde dazu Sonnenschein bei -5 Grad Tagsüber und Ostwind das wäre Traumhaft.

  • MeineHtmlCodes

    GFS OP lauf ein graus :c

  • Addicted to SNOW

    Ich raste jetzt komplett aus!!! Meine Ski kann ich dann wohl wieder doch bis Januar im Schrank lassen :'( wann hat es eigentlich das letzte mal richtig geregnet bzw. in den Bergen geschneit?!

  • Ingo Gorges

    CFSv2 hüllt ab heute Deutschland für den Januar 2017 fast komplett in weiß, Ausnahme der Süden und Südwesten (wie immer)…

    • MeineHtmlCodes

      cfs hat kaum wahrheitsgehalt… eigentlich garkeinen

      • Ingo Gorges

        Weiß ich, geht ja auch nur um den Trend…

  • MeineHtmlCodes

    sieht schlecht mit Schnee vor Weihnachten aus :c

    LETZTE HOFFNUNG: Polarsplit

  • Luc Santer

    Mild gewinnt halt immer, schade…

  • Leon

    hier steht das ganz gut beschrieben warum es milder werden wird, das wurde eben in der wetterrunde gepostet: http://www.wettereck-triestingtal.at/2016/11/29/fortsetzung-der-hochdruckdominanz-nach-kurzer-unterbrechung-zu-dezemberbeginn/#more-22110 sieht wohl doch nach einem auflebendem Atlantik zumindest mittelfristig aus.

    • MeineHtmlCodes

      supermildwinter incoming ;(

    • Ja mittelfristig ist das richtig. Aber die Lage ist doch arg instabil. Ab Mitte Dezember werden die Karten neu gemischt. Bis Nikolaus haben wir jetzt Kaltphase, Nikolaus bis Mitte Dezember Mildsiff (mehr oder weniger falls Inversion), danach rechne ich mit den Auswirkungen des Splits bzw. erneuter Änderung.
      Es ist schon ziemlich nervig, dieses Hin- und Hergeeier.

      • MeineHtmlCodes

        hoffentlich einmal eine positive Änderung… ich komm mir wie letztes Jahr vor… hoffen hoffen… das GANZE Jahr… und dann 0 Frosttage…
        ok vlt einen :;D

        • Ja kenne ich ^^ Aber ich gehe (a) nicht von erneut 13 Grad zu Weihnachten aus und (b) nach wie vor von einem eiskalten Januar (auch wenn ich mich dabei weit aus dem Hypothesefenster lehne^^). Was der Februar bringen wird steht echt in den Sternen. Aber falls ein Major Warming noch erfolgen sollte und erneut mit dem natürlichen Warming der zur Auflösung des Polarwirbels zusammenfällt, dann kann es noch ein ziemlich heftiger Spätwinter werden.
          Bin selber gespannt was ab astronomischem Winterbeginn (21.12.) wirklich kommen wird….

          • MeineHtmlCodes

            hoffentlich überhaupt etwas 😉

          • Sven Rindermann

            Ganz ehrlich ?Ich scheiß auf den Februar wenn der Januar einigermaßen kalt und schneereich wird….irgendwann in den 80ern war es drei Wochen im Januar kalt und ohne Ende Schnee, dann kam ne Woche Tauwetter wo innerhalb eines Tages komplett weg war und dann kam nochmal 3 Woxhen im Februar Dauerfrost und Schnee…( Das werde ich wohl nie mehr erleben )Das Winter allererster Güte!

          • MeineHtmlCodes

            aber am 31.01 bitte noch Schnee 😀 *Geburtstag*

          • ich spreche ja nicht von Subjektivitäten ^^ Sondern frage mich, wo der Winter in der Summe der 3 Monate (und dazu gehört nun mal auch der Februar) am Ende landen wird…

          • Freund des Winters

            Da du das täglich ansprichst: Worauf fußt Dr. Cohens Theorie eigentlich (bzw. der Beweis seiner Theorie)? Ich hoffe, nicht auf irgendeiner statistischen Beobachtung mit geringem Stichprobenumfang …

  • MeineHtmlCodes

    Um die aktuellen Modelle zu verkraften: *Schnee aus meiner Heimat* Oh Gott, wann war das ?! 2010 😀

    https://www.youtube.com/watch?v=EAWPCTN0gRE

  • Dirk
  • Dirk
  • Dirk

    Sorry wenn ich mit der Karte für Verwirrung sorgte. Ich dachte mir, dass allen hier Hoffnung gut tut !! 🙂

  • Mpower1

    Hallo in die Runde! Bisher gab es bei uns am Niederrhein ( ja einer der wärmsten Orte in Deutschland) eine Regel. Wenn es im November überhaupt ein paar ordentliche Nachtfröste gibt und die gab es nun, hatten wir anschließend nie einen richtigen Mildwinter wie in den letzten Jahren. Von daher bin ich sehr guter Dinge mal wieder einem ordentlichen Winter zu begegnen. Es gibt nichts schöneres als mit dem Hund ausgiebig im Schnee/ Eis spazieren zu gehen und anschließend mit einem Kaffee am Kamin zu sitzen. Glücklicherweise gibt es dann auch kaum noch Zecken oder sonstiges.

    Falls der Split kommt, liegt die Achse dieses Mal tendenziell deutlich besser als in den letzten Jahren!!! Und die Chance das der Split kommt schätze ich im Moment so bei 60 bis 70 Prozent ein. Ihr kriegt schon noch euren verdienten Winter!

    • Sven Rindermann

      Ich nehm dich beim Wort 🙂

  • Sven Rindermann

    Oh man, bei den Aussichten hab ich Angst da keine Köstlichkeiten aus dem Kühlschrank kommen, sondern verdorbene Speisen…..

    • Es wäre viel schlimmer als du ahnst. Es handelte sich dann um einen Kühlschrank mit Glaseinsatz in der Fronttür. Dahinter siehst du Köstlichkeiten aus deiner Kindheit für die du töten würdest. Aber niemand hat den Schlüssel zum Diätschloss an der Tür…
      Ich glaube aber nicht dass es so düster aussieht. Leute wir haben Ende November!
      Der astronomische Winter vom Sonnenstand beginnt am 21.12.!
      Ein Split steht vor der Tür!
      Eine negative AO im Oktober für den Januar wie es sie seit 2010/11 nicht mehr gab!
      Wenn ich Mitte Januar nur noch mild sehe, ok, dann gäbe ich wohl auf. Aber jetzt? Nie im Leben!

  • Oliver Wasi

    Ich versteh gar nichts mehr! Eine Woche vorher hatten wir tatsächlich geglaubt, dass der Winter im ersten Drittel Einzug halten könnte, und heute…
    Da stimmt doch was nicht, jemand manipuliert doch das Wetter von uns. Ich bin kein Verschwörungstheoriker, doch langsam glaub ich wirklich an eine Verschwörung!!!

    • Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Realität und die alternativen Prognoserealitäten stehen ja nicht 1:1 gleichwertig nebeneinander!
      Sondern dann stimmt was in unserem Glauben nicht. Statt himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt die Emotionsleiter mit Mach 10 hoch und runterzurasen wie ein Eichhörnchen unter Koffeinkonzentrat ist halt nicht sehr weise, wenn auch verständlich.
      Vor 1 Woche war es nicht so gut wie alle geglaubt haben und jetzt ist es auch nicht so schlecht wie alle denken.
      Geduld.

      • Sven Rindermann

        Das Problem ist aber wie in einem Beitrag geschrieben…Mild gewinnt immer…da scheint was dran zu sein …

        • Nein. Deine Ansprüche sind nur zu hoch. Schon vergessen, dass wir soeben eine Kaltphase haben mit 5 Grad unter dem Mittel und dass die nächste bis Nikolaus auch noch vor der Tür steht mit erneut 5 Grad unter dem Mittel?

          • Oliver Wasi

            Ist bestimmt das sog. Ausgleichsverhalten.

          • *g* wenn es ein Ausgleichsverhalten gäbe, dann wären wir mindestens 2x seit 2010/11 nach Klimakatastrophensommern der Hölle im Schnee erstickt 😉

        • Freund des Winters

          Ach übrigens … Augsburg hat -7 Grad im Augenblick 🙂

          • Sven Rindermann

            Leubdorf (RLP) -4,4

          • Tropenhessen 0 Grad 😛 😛 Bietet jemand mehr? (Schweigen) ^^

  • Da ich den Eindruck habe, dass hier ein großes Bedürfnis nach Hoffnungsfunken besteht:
    Hab ich jetzt mal mit Asaad Chneker (danke!) diskutiert, bei Sini rumgelesen (neues Update) und gelernt, dass diese Lage unten trotz recht hoher 850er Temperaturen letztlich wegen Ostlage kühl bis kalt wäre. Inversionslage mit Bodenlust (luft, ich lasse den Rechtschreibfehler mal so stehen weil passt ^^) aus Polen.
    Die Luft vom Atlantik kommt in diesem ECMWF-Beispiel nicht weil der Atlantik mit Hochdruck blockiert ist. Hochdruck Mitteleuropa ist meist ne gute Inversionslage.
    Jetzt müsste sich nur diese Variante gegen den GFS-Mildsiff behaupten und sich auch fortsetzen. Das würde dann bedeuten: Vergesst die warmen Temps, die wären abgesagt. Statt dessen Hochdruckinversionslage Europa mit Kälte am Boden.

    http://www.wetterzentrale.de/maps/ECMOPEU12_240_1.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

    • Sini: „Das europäische Wettermodell bleibt unverändert bei seiner Variante Hochdruck Mitteleuropa, teils auch mit einer Abwandlung, bei der Deutschland, Österreich und die Schweiz auch auf den südlichen Hochdruckgradienten gelangen könnte, was im Zeitraum vom 5./8. Dezember auch eine kühle bis kalte Ostwetterlage ermöglichen könnte.“
      Quelle: http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2016-2017.html

    • Addicted to SNOW

      Ich will aber Höhenkälte und NIEDERSCHLAG verdammt ich sitz bei 5’C überm Hochnebel und muss für Schnee weit nach oben :

  • lake-effect

    Hä? Was habt ihr denn alle?
    Es dümpelt halt hin und her, wie Kai mal gesagt hat.
    Aktuell ist es herrlich kalt – ich genieße es. Fühle mich grade wie früher, wo sich Advent anfühlt wie ein solcher. Geht mal mehr raus und lässt das Wetter auf euch wirken – es ist herrlich!
    Und Wetterleuchte hat gesagt, der Polarwirbelsplit kommt Kurz vor WeWeihnachten

    • Der Split ist aber am Nikolaus in den Modellen, nicht Weihnachten und Wetterleuchte sprach doch von Wahrscheinlichkeiten von 30 bzw. 40% im Zeitraum Anfang bis Mitte Dezember.
      http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2016112906/gfsnh-10-180.png?6
      (c) http://www.meteociel.fr

      • Die Folgen sieht man dann um den 13.12. auf 500 hPa weiter unten mit Dipolausbildung: http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2016112912/gfsnh-0-324.png?12
        (c) http://www.meteociel.fr

        • Blizzard

          Am Ende des Tages keine schlechte Modellwelt. Auch wenn die KLA mittelfristig etwas nachgelassen hat im Vergleich zu den vorigen Hauptläufen, es verbleibt im negativen Bereich. Hoffnung besteht hinsichtlich eines M-Tiefes. EZ ist hier auf der Kaltwetterseite. Das System scheint sich aber nicht von Osten her zu bewegen sondern tendiert zu Höhenwärme, abder was ist schon die Langfrist in diesen Tagen….

          • Eigentlich stelle ich mir vor, wie Kai Zorn und alle Meteorologen dieser Welt nach ihrem Arbeitstag die PCs ausmachen und ohne dass sie voneinander wissen sich für einige Minuten im Dunkel ihres Kämmerleins leise ins Hemd weinen vor Verzweiflung angesichts des Chaos der Modelle, des Klimas, des „Klimawandels“ und ihrer unverschuldeten Unfähigkeit, Klarheit in das Chaos zu bringen ^^

  • Stefan

    Genießen wir doch erst einmal das Hier und Jetzt. 🙂 Bei solchen Temps muss man einfach raus. Und für Tropenhessen ist das gar nicht mal so schlecht. Nur das Öl mag es sofetisch. https://uploads.disquscdn.com/images/b25c23cc82990f6e8dff8805c414ef121fec50f8b4391d8d62a60c8950fe867c.jpg ^^

    • hahaha besser als umgekehrt, was? ^^
      Hier sinds aber nur -2 Grad 😉 Egal, Hauptsache Frost!

      • Stefan

        Definitiv. Wobei die 94 Grad in etwa 300 Jahren hinkommen könnten. Perfekte Sofetentemps ;-P. Hier momentan -4 Grad. Hatte vorhin mal einen kleinen nächtlichen Ausflug in den Taunus gemacht. Muss man ja ausnutzen ^^

        • Geil. Bestimmt kongeniale Atmosphäre. Einsamkeit im Sinne von „Eins-sein“, also positiv. Das sternenübersäte Firmament über einem. Ja, das sind Momente, von deren Energie man noch im nächsten Sommer zehren kann in den Tagen tiefster Hitzeverzweiflung.

          • Stefan

            Aber sowas von! 🙂 Vor allem weil es hier ja nicht allzuoft vorkommt. Und es gibt schon ein paar „Kältelöcher“ im Taunus.
            Eine Luft war da. Herrlich! Und da oben sieht man auch viel mehr von den Sternen als hier unten, wo alles viel zu hell ist. Die 15 Minuten da draußen haben der Seele besser getan als 2 Wochen Wellness-Urlaub 😉 Die Stelle war genau dort:
            https://youtu.be/soND2N9Xae8

          • Schnuckelig, gefällt mir auf Anhieb. Usingen… da hätte es mich beinahe hin verschlagen. Wäre klimatisch sicher 1000% besser gewesen, aber wirtschaftlich 1000% schlechter 😉
            War auch letztens erst wieder im Taunus von wegen Geburtstagsgeschenk für meine Tochter abholen bei einem netten Menschen. Da ist die Welt noch so… unbeschwert, ohne Probleme, die Leute so entspannt und die Landschaft, das Klima… Taunus ist einfach nur ein Traum.

          • Stefan

            Nun, nach Usingen ist es noch ein ganzes Stück hin, ca. 8km. Der Teich ist bei Merzhausen (gehört verwaltungstechnisch zu Usingen) Und dort ist weiter nichts. O ja, ohne den Taunus als Refugium direkt vor meiner Nase wäre ich in dem Moloch hier unten schon längst durchgedreht. Wenn hier unten die Hitze unerträglich ist, fahre ich gerne mal in ein schönes Taunustal. Da ist es gleich mal locker 6-7 Grad kühler …

          • Du Glücklicher!
            Sag mal, so als Taunusspezialist und in Voraussicht für den Winter: Wo lohnt sich denn mal ein Trip in den Schnee? Der große Feldberg war ja ganz weiß, aber ansonsten? Betonklotz, Massen von Menschen… gibts auch andere Zugänge, andere Berge, Gebiete mit Schnee? Ich hab mal gehört der Altkönig wäre ein Geheimtipp bei Schnee (wohlgemerkt Schnee wenn in Tropenhessen nichts davon zu sehen ist).

          • Stefan

            Ja, der Feldberg ist komplett überlaufen. Altkönig ist gut, weil man da nicht mit dem Auto hinfahren kann. Mit dem Auto entweder zum Parkplatz Keiner Feldberg und dann zum Fuchstanz laufen und von dort zum Altkönig. Oder von Oberursel die Kanonenstraße in Richtung Sandplacken hoch auf den Parkplatz an der „Applauskurve“. Von Königstein-Falkenstein ist es am kürzesten auf den Altkönig hoch . Ein nicht so bekannter Tipp ist auch der Pferdskopf bei Treisberg. Ist nördlich vom Taunus-Hauptkamm gelegen und alles nördlich des Feldberges ist grundsätzlich kühler. 🙂
            https://de.wikipedia.org/wiki/Treisberg
            Eine wunderschöne Ecke ist auch der Zacken bei Oberems. Da kommt man entweder aus Oberems selbst hin oder von einem Wanderparkplatz unterhalb des Feldberges in der Nähe des Römerkastells an der Landstraße nach Niederreifenberg kurz nach dem Roten Kreuz.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Oberems_(Hessen)

          • Stefan

            Grundsätzlich sollte man bei einem Taunus-Ausflug versuchen, sich irgendwie einen Tag unter der Woche frei zu schaufeln, das ist was ganz anderes als am WE, wo sich halb Frankfurt mit den üblichen Begleiterscheinungen da oben die Füße platt tritt. Oder gleich einen Kurzurlaub machen. Lohnt sich definitiv.

          • Wir haben das Glück, einen Tag in der Woche frei zu haben (normalerweise haufenweise „private“ Termine dann, aber man muss sich einfach mal die Zeit nehmen …), müssen dafür am Wochenende arbeiten. Selbstständig halt.
            Insofern für die Taunusplanung aber sehr gut ^^

          • Genial! Vielen Dank – das speicher ich mir mal alles gut ab!

          • Stefan

            Da nicht für. Einen habe ich noch. Mein Hausberg sozusagen. ^^ Ist zwar nicht ganz so hoch gelegen aber da gab es selbst im letzten „Winter“ trotzdem mal Schnee, der nicht gleich 5 Stunden später wieder weg war. ^^
            https://de.wikipedia.org/wiki/Atzelberg.

          • Top! Kommt mit auf die Liste. Danke. Na dann kann ja sogar ein Winter light kommen, dann langts im Taunus auch für Schnee und ich bekommen in jedem Fall das köstliche Weiß auch mal zu sehen 😉

          • Stefan

            Auf jeden Fall. 🙂 Ist schon schlimm genug, dass man extra wo hin fahren muss, um Schnee zu sehen. ^^ Ohne geht bei mir gar nicht. Letzten Winter habe ich neben den üblichen Taunus Besuchen noch Ausflüge in den Vogelsberg und die Rhön gemacht. Vogelsberg war klasse, da hat es geschneit wie blöd, geschlossene Schneedecke auf der Bundesstraße. Von der Rhön hab ich auch ein Bild, ein kleines DDR Grenzmuseum am ehem. Grenzübergang Eußenhausen zwischen Mellrichstadt und Meiningen. Hab ich zufällig entdeckt.

            https://uploads.disquscdn.com/images/8405ed69bed4e96b4d71578942e64adbe2e0a5d090c0409c9d373195a5f3449a.jpg

  • Sodele 18z GFS unterstützt die Hochdrucklage mit Bodenkälte statt Mildsiff ganz im Sinne von ECMWF. Statt zweistellig nach Nikolaus nun weiter schön kalt. Das sieht doch schon mal anders aus als noch im Laufe des Tages. Hinten raus sogar traumhafte Winterlage im Glaskugelbereich: http://www.wetterzentrale.de/maps/GFSOPEU18_372_5.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

  • Sven Rindermann

    Moin ihr Lieben….herrliche Nacht …konnte nicht schlafen, bin dann mal mit mei´nen Hunden schön ein halbes Stündchen an die Luft…totale Ruhe, kein Auto, kein Mensch, 6,4 Grad, WUNDERVOLL 🙂

    • Eifelhexe

      Super, das mach ich dann auch oft.

  • Patrick

    Morgen! Definitiv wundervolle Nacht. -7 Grad, der Boden knirscht, leider nicht wegen dem Schnee sondern Frost. Wenn ich an die nie enden wollenden Sommermonate denke, ist das ein Traum. Die Sonne steht leiderr schon in den Startlöchern.

  • Roland Günther

    Moin, hier in MD zwar nicht ganz so frisch, nur -2°C, aber dafür schön bewölkt und die blöde Sonne soll sich hier heute auch nicht mehr blicken lassen. Die Mittelfrist hat sich auch hier wieder eingekriegt und zeigt moderate 5-7°Cim Max. an. Man ist ja bescheiden, aber definitiv ein echt spannender Winterstart in diesem Jahr. Letztes Jahr war ja depressiv langweilig in den dann tatsächlich auch eingetroffenen Sofeten-Mittelfristvorhersagen, heuer ist es doch jeden Tag aufs neue spannend den Rechner hochzufahren und Karten und Kommentare und Vorhersagen zu studieren. Ein Fest für jeden Meteorologen und für jeden hier im Forum -sofern die Hauptläufe unterm Mittelwert liegen… In dem Sinne, schönen Tagesstart-auf das uns die Karten den Tag versüßen werden und der Winter so langsam ( gern noch in voller Tarnung mit leichten Plusgraden, auf dass ihn die Sofeten nicht sogleich erkennen mögen) um die Ecke kommt…..

  • In München heute morgen so um die -5°C und endlich mal ein November, wie es sich gehört! Da macht es mir auch nix aus, daß die Sonne scheint, wenn alles im Rauhreif so schön glitzert. Dieses Wetter ist mir lieber als +5°C und Hochnebel. Noch schöner wärs allerdings mit Schnee…

  • wettenwetter

    Morgen very fucking cold am Bahnhof bei minus 5 Grad. In Stuttgart war es dann nicht ganz so kalt aber immernoch frostig. Was macht unser Polarwirbelsplit immernoch in den Karten? Oder leidet dieser schon unter verschieberritis?

    • Michael Bodin

      Nein, der ist gesund und munter !!!

      • Sven Rindermann

        Gesund ist aber schlecht 🙂

        • Michael Bodin

          Gesund, weil er nicht an Verschieberitis leidet.

  • HaMa1975

    Erneut frostige Grüße vom Niederrhein; mit -7 Grad und -11,5 Grad am Boden war es nicht nur kälter als gestern, sondern auch kälter als im Wetterbericht gemeldet. 😉 Habe die Gunst des gestrigen Tages genutzt um mal mein Eisfach abzutauen und zu säubern. Gegen 16.00 Uhr war die Sonne am Balkon weg bei -1 Grad, also TK-Sachen raus, gegen 21.00 Uhr bei -5 Grad alles wieder rein – fertig ! ;-))

    • Mike Thiede

      1975…sehr guter Jahrgang^^

  • Mike Thiede

    Moin…
    minus 8 Grad in Worms heute morgen, das ist schon ne Hausnummer! Eisweinlese Temperaturen ende November, gefühlt seit 10 Jahren nicht und für unsere Gegend sicher ein Dekadenrekord. In der Vorhersage um schlappe 3 Grad verrechnet…

    • Eifelhexe

      Moinsen, bei mir um 6.oo uhr -10°. Herrlich.Schön mit Hund durch den frostigen Wald gestapft, anschließend schnell zum Einkaufen gefahren( auch das war super, den bei dieser Kälte ist keiner früh raus) so kann es bleiben, fehlt halt nur noch eine schöne Schneeauflage. Kommt gut durch den Tag.

  • Michael Bodin

    Da kann ich nicht mithalten: Gestern früh Minus 5,5 Grad, den ganzen Tag leichten Dauerfrost bei etwa -1 Grad, heute Nacht nur -2,3 Grad. Aber wie gesagt, Dauerfrost seit Sonntag Abend.
    Soll heute etwas regnen bei steigenden Temperaturen, aber der Boden ist noch tief gefroren. Morgen und Freitag Sturm bis 80 Km/h und rund +8 Grad, Regen soll es auch etwas geben. Zum Wochenende hin nur wieder knapp um 0 Grad.

    • Leon

      Bei mir heute morgen -4 Grad und letzte Nacht -5 Grad. Am Tag immer um die 3 Grad.
      Wetteronline sagt für heute Abend Schneeregen an, mal gucken was draus wird

  • Michael Bodin

    Hier mal von 8 Uhr die Temperaturverteilung in Deutschland, von Nordwesten kommt eine Warmfront mit Sturm :
    https://uploads.disquscdn.com/images/c23c928d4e03cc88e5da3a377871fbc4905acd70f55f044c03658e037c086f61.png
    (c)www.kachelmannwetter.com

  • Sara Bosshard

    Die Wettermodelle scheinen sich nun ziemlich einig zu sein – der Dezember dürfte kälter ausfallen als üblich und auch über den Jahreswechsel wird es in Süddeutschland und der Schweiz mit hoher Wahrscheinlichkeit winterlich weitergehen. Das scheinen mir doch erfreuliche Entwicklungen zu sein – der Dezember 2016 wird also ganz anders ausfallen als der viel zu warme Dezember 2015.

    • Blizzard

      Man soll die Modelle nicht vor dem Abend loben…
      Aber du hast recht, was da gerade gebaut wird ist alles andere als ein milder Dezember!
      Selbst die Hochdruckphase mit milden 850ern wird bodennah unterdurchschnittlich ausfallen. Den Rahmen den ich erwarte ist -3/+5 bzw -1/7 in der alternden Luftmasse. Bis t+170 teilweise deutlich kälter. Eher mild zeigt sich die Lage im SW und an den Küsten, Rheingraben + Großstädte. Im NO ist Dauerfrost möglich.

      • Rob Dukes

        Das kalte Wetter hat leider einen Schönheitsfehler.
        Hier nun der 3. Tag mit greller Dreckssone!
        Das macht für Sofeten sofort einen freundlichen Gesamteindruck 🙁 Hochnebel und Kälte wären ein Traum! 🙂

        • Tja ich krieg in dieser Hinsicht auch die Krise. Basecap, Kategorie 4-Sonnenbrille wie im Sommer wird wieder zur Pflicht. Aber letztlich kann man nicht alles haben. Es wäre ja utopisch sich 30 Tage Blizzards zu wünschen ^^
          Ich nutze einfach die Nachtstunden, die es ja gottlob reichlich gibt. Zumal dann die Temperatur noch weiter runter geht.

          • Rob Dukes

            Hochnebel, Kälte mit NO Wind würden schon reichen! ^^
            Ich mag den Hochnebel sehr! Am Sonntag war es grau, düster und ab 16.00 Uhr schon dunkel. So muss das sein im November!
            Und stimmt, man kann sich immerhin auf die langen, dunklen und kalten Nächte freuen.

          • Blizzard

            Die Sonne wird schon stören. Gefühlte 10K kälter als letzter Dezember sinds aber schon 😉

          • Stefan

            30 Tage Blizzard? lol Gib mir einen hier in Tropenhessen und ich huldige 3 Tage lang dem Eisgott. ^^

          • Mach „Jahre“ aus „Tagen“, dann passts und ich bin dabei lol

          • Stefan

            Hahaha. Aber ohne Mist ich hab hier einmal sowas erlebt, es müsste so gut 15 Jahre her sein. Wintergewitter im Taunus. Man hat außer einer weißen Wand nichts mehr gesehen. Das ging so 15-20 Minuten und hat fast 15 cm Neuschnee gebracht.

          • Habe ich noch nie erlebt. Das würde ich mal gerne sehen ^^

  • Jo1965

    Hier im Bergischen auch wieder eine frostige Nacht. Stehende Gewässer sind mittlerweile mit einer dünnen Eisschicht überzogen, ein Anblick, von dem man in den beiden letzten Wintern nicht mal träumen konnte!
    Am Wochenende bin ich noch mal an der niederländischen Nordseeküste auf Schiermonnikoog, wobei das Sturmtief für mich leider einen Tag zu früh kommt. Da aber dann wieder bei sinkenden Temperaturen der Hochdruckeinfluss zunehmen soll, freue ich mich jetzt schon auf sehr kühle 16 Stunden lange Nächte (wenngleich nordseegemildert), in denen ich hoffentlich einen prachtvollen Sternenhimmel zu sehen kriege, wie es in unserer mit Lichtsmog verschmutzten Gegend nicht möglich ist. Und dann noch in der Dunkelheit die hübsche Weihnachtsbeleuchtung der schonen alten holländischen Häuser bewundern. Herrlich!

    Für die weiteren Aussichten wird viel davon abbhängen, wohin sich dieses Großbritannienhoch verlagert. Die ENS sind im 00er-GFS-Lauf vor allem nach hinten raus erfreulicherweise deutlich gesunken, wobei ich den P9 am liebsten sofort kaufen würde!
    Quellen: http://www.meteociel.fr
    http://www.wetterzentrale.de

    https://uploads.disquscdn.com/images/8ca53b85ac0407230a81e715577c70b5bded7d4f72433e3c2aeeaea009bfa428.png

    https://uploads.disquscdn.com/images/014011a6e91ed924a4488209a288289efe652445bd5f09a17d7a8e7d20b9b6d4.png

    • Traumhaftes Fröstchen, was? ^^ Hier auch heute Nacht -5 Grad.
      Auf eine solche Inversionslage gestern nacht in den Karten muss man erstmal kommen. Aber zeigt auch, dass die ENS im Winter mit Vorsicht zu genießen sind, ich hab mich da auch etwas vertan. Wenn man dann aber 10 Grad auf 850 hPa sieht und für den gleichen Tag in den 2m-Temps-Karten Frosttemperaturen, dann ist die Lage klar. Ob’s so deutlich kommt werden wir sehen, aber die Lage sieht deutlich besser aus als die ENS es suggerieren aufgrund des Blockadehochs des Atlantiks mit Bodenkaltluft aus Osten. Für die Bergregionen natürlich nicht so toll, aber die sind eh dauerbevorzugt ansonsten ^^

      • Jo1965

        Sollte sich nach dem morgigen Sturmtief zunächst erneut eine bodenkalte Inversionslage etablieren, gäbe es auch gute Chancen, dass der Fusionsreaktor mal wieder hinter einer Hochnebeldecke verschwände.

        Und nach hinten raus ist nach wie vor alles möglich.

        • Genau so siehts aus!
          Wenn sich Kälte erst mal eingeschlichen hat, ist sie quasi selbsterhaltend wenn nicht eine totale Neuorientierung des Wetters kommt. Der Winter fängt bisher gut an ohne dass er kalendarisch oder astronomisch angefangen hat ^^

          • Sven Rindermann

            Ich werde mich heute nicht beschweren…den 2 Tag Dauerfrost…wäre die Glutkugel nicht am Himmel, wäre es überall frostig weiß……aber Temperatur wird ja im Schatten gemessen..und da habe ich immer noch minus 1,9 grad! So muß dat und nich ander !

    • wettenwetter

      sieht schön aus! Kann jemand mit mehr Ahnung mal schreiben wie dieser P9 Lauf aussehen würde vom Wettercharakter? ICh will es nur mal hören / lesen 🙂

      • Jo1965

        Für die Details spielen natürlich verschiedene Faktoren eine Rolle, z.B. Wind, Bewölkung, Schneedecke etc., aber grundsätzlich böte dieser Lauf selbst den unwinterlichsten Gegenden in Deutschland (z.B. Rheinland Köln-Düsseldorf-Bonn, Oberrheingraben oder Michaels geliebtes Tropenhessen 😉 große Chancen auf Dauerfrost und in allen exponierten Lagen würden bei klarem Himmel und schwachem Wind, verstärkt durch eine eventuelle Schneedecke, die -15 C nachts zweifellos locker unterschritten. Das wär‘ wirklich knalligstes Winterwetter!

      • wifeti

        ich würde es als „geil“ bezeichnen 😛

    • Freund des Winters

      Wir legen einfach zusammen 😛

  • HaMa1975

    Das Flair draußen ist eigenartig. Gut, die Sonne scheint diffuse durch Schleierbewölkung aber dazu gibt es mäßigen Südwestwind bei -2 Grad. Der Geruch in der Luft ist „komisch“. Es riecht nach Frost, O.K. – keine Ahnung … sehr ungewohnt und interessant …

    • Stefan

      Also ich finde, es riecht nach Winter … War für mich auch erst mal ungewohnt, man kennt es ja kaum noch. ^^

      • Patrick

        Fehlt nur noch der wunderschöne weiße Schnee…

        • Stefan

          Genau das dachte ich mir heute morgen auch. Dann wäre es (zumindest bis Sonnenaufgang) perfekt gewesen. 🙂

  • wifeti

    Die kommenden 10 Tage sehen ja mit der bodennahen Kaltluft von den Temperaturen gut aus. Für manche kleine Wintersportgebiete könnte das finanziell so langsam an die Existenzgrenze gehen.
    Wenn sich vor Weihnachten in Sachen Niederschlag nicht gravierend etwas ändert, wäre das für die tiefergelegenen Skigebiete (1000m – 1700m) der 4. Winter in Folge in dem das Weihnachtsgeschäft nicht laufen kann, weil es keinen Schnee gibt.
    Momentan ist die Schneegrenze hier im Allgäu bei ca. 1500m – 1700m. Darunter ist alles komplett grün, der Föhn hat alles weggeschmolzen. Auch in höher gelegenen Skigebieten ist momentan ohne Beschneiung nicht an Wintersport zu denken.

    In diesem Sinne hoffen wir doch alle, dass die Luft in naher Zukunft auch mal aus NW/N/NO kommt^^

    • Roland Günther

      Stimmt, komme grad aus dem Harz, dort beschneien sie gerade die einzig nennenswerte Abfahrtspiste am Wurmberg in der Hoffnung, eine (Kunst)Schneebasis fürs Weihnachtsgeschäft zu bekommen. Sehr optimistisch- oder wetterfühlig weitsichtig ….

      • Ausgerechnet jetzt vor der Regen- bzw Schneefront im Harz ?

    • NO nehme ich. ^^

  • Michaela Maier

    Nicht den 6Uhr lauf anschauen.

    • Michael Bodin

      Alles gut. Temperaturen in 1500 Meter Höhe recht hoch berechnet, aber lediglich um den 10./11.12. herum im Nordwesten kurz mal zweistellige Temperaturen. Der Norden noch öfter als der Süden bei 7 bis 9 Grad, sonst den gesamten Vorhersagezeitraum Bodentemperaturen deutschlandweit zwischen Minus 8 und Plus 4/5 Grad.
      Inversionslage/n ??? Denke schon….

      • Ja aber abgeschwächt. Kann sich auch wieder ändern. Insgesamt könnte die Lage schlechter sein. Einfach weiter beobachten, wir haben heute erst Ende November!

  • Michaela Maier
  • wifeti

    Die Temperaturgegensätze Tag/Nacht sind hier enorm.
    Heute morgen um 6 Uhr waren es -8°C und jetzt um 13 Uhr sind es +6°C.

  • Sven Rindermann
    • Schau an. Skadi hat dir in den Garten gepieselt ^^

      • Sven Rindermann

        Von mir aus auch rein käckeln 🙂

  • Sven Rindermann

    Heute abend großes Update wie der Winter wird plus Langfristprognose …..wir mögen gespannt sein !Bitte keine Enttäuschung… http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2016-2017.html

  • Michael Bodin
  • Hayli

    Hab ich mich gefreut, als ich Freitag früh das erste Mal mein Auto freikratzen durfte (seitdem ich den Führerschein hab). Da hat es heute früh noch mehr Spaß gemacht. Grad eben draußen gewesen und das herrliche Wetter genossen – mittlerweile zwar wieder 5 Grad im plus aber der Wind macht es doch recht frisch. 🙂 Und selbst die Sonne hat sich hier (Ecke Bremen) heute brav versteckt!

    Da bin ich doch recht froh, dass ich nicht auf meine Winterjacke verzichtet habe. Nicht, weil ich die Kälte nicht mag – sondern eher, weil ich eine riesige Frostbeule bin. *grins*

    Kann von mir aus mindestens so bleiben, auch wenn ich mir immernoch den Schnee sehr wünsche.

    • hehe ich hab dann mal wegen Erkältung aus der Warmphase heute mittag mal die Sommerjacke zugemacht beim Spaziergang zur Schule, um meine Tochter abzuholen. Nach 10 Minuten war mir so warm, dass ich sie wieder aufgemacht habe. Temperatur -2 Grad zum dem Zeitpunkt ^^ Begegnet sind mir seltsame Michelingestalten, die an Astronauten erinnerten. Oder an Finnische Wintersoldaten im 2. Weltkrieg. Aber nicht nur. Einige waren tatsächlich normal gekleidet mit offener Herbstjacke, ohne Schal, ohne Handschuhe. Es geschehen hier in Tropenhessen noch antisofetische Wunder ^^

      • Hayli

        Bist du also auch einer, der immer im Sommer krank wird, wie ich?

        Das die Sofeten durchaus ihren ganzen Kleiderschrank auf einmal anziehen ist eigentlich vorprogrammiert. Frei nach dem Motto: „OH GOTT, es friert ein wenig – wir werden alle sterben!“ 😀

        Ich bin wie gesagt ne Frostbeule, also ne dickere Jacke und mein Schal sind da standart. Zumindest wenn es etwas windig ist und es einfach nur noch durch meine Fleecejacke durchpfeift. (Hab so ne tolle mit Katzenohren auf der Kapuze)

        Auf der Arbeit, wenn ich eben raus zur Raucherecke bin, verzichte ich auf Jacke, Schal etc … Und während andere da mit Jacke, Handschuhen und Schal rumstehn und arbeiten – erwäge ich ob ich nicht doch meinen Pulli auszieh weil mir zu warm ist. 😀

        • lol nein im Sommer wäre ich gerne krank. Weil ich es genieße, wenn ich Schüttelfrost bekomme. Kein Witz. Das ist für die Zeit des Schüttelfrostes durch Fieber dann für mich Winter mitten im Sommer. So geil. Einige Stunden Sommer weg, dafür subjektiver Winter. Leider werde ich im Sommer so gut wie nie krank. Dafür im warmen Herbst und Wintern, na gut auch dank massiver Ansteckung durch Kundenkontakt und in den letzten Jahren dank Kindergartenkind, da warens schon mal 13 Infektionen in Folge von Oktober bis März….
          In kalten Wintern hingegen bin ich fast nie krank. Also in 1 von 20 Jahren 😛

          • Hayli

            Mich trifft es zu 80% im Sommer, leider ohne Schüttelfrost. Diesen Sommer bin ich die Pest (oder auch Erkältung genannt) von Juli bis September nicht mehr los geworden.
            Reicht ja nicht, dass ich mir bei 25 Grad aufwärts immer fühle wie ein sterbender Schwan – nein, ich muss auch noch außgerechnet dann immer krank werden. 😀

          • Doppelbestrafung. Nicht wirklich erstrebenswert. ^^

          • Eifelhexe

            Leute, nehmt Klosterfrau Melissengeist. Hilft in allen Lebenslagen, bei Hitze stärkt es den Kreislauf, beruhigt den Magen und macht fiesen Viren den Garaus. Ich hab immer ne große Flasche parat.Auch vorbeugend mal ein Schnäpschen hier und da, wirkt Wunder.

          • Hayli

            Danke für den Tipp! 🙂

          • Leider bin ich Alkoholallergiker und wäre bei schon 20 ml in Gefahr eines anaphylaktischen Schocks ^^ Gegen Infektionen hilft letztlich auch nichts. Wenn man direkt oder indirekt pro Tag mit ca. 60 Menschen (von denen 20 infektiös sind) in Kontakt kommt, bleibt eine Ansteckung nicht aus. Man wird ja nicht durch Kälte krank wie Sofeten glauben, sondern eben durch Virenübertragung.

          • Michael Bodin

            Wer braucht noch nen Schnaps, wenn in Klosterfrau Melissengeist schon genug drin ist !!! ??? Looool…

          • Sven Rindermann

            Geiles Zeug

          • Eifelhexe

            Ein Schnäpschen Klosterfrau natürlich

  • Mitte Dezember kalt ? Sowohl das Ensemble von 00Z als auch das von 06Z gehen gegen Mitte Dezember unters Mittel ! Vielleicht ist da ja wirklich was im Busch ^^
    Die Diagramme sind beide für Braunschweig
    https://uploads.disquscdn.com/images/af6796ff5a6866c78cdbfb1f059b3ad9df8f61034e40c64f14c6c1afcdb4247d.png

    https://uploads.disquscdn.com/images/a2fd30723358c47acff294400ab51aed4d477847dba62e0714f9383908c60dbe.png
    (c) wetterzentrale.de

    • Glaskugel. Würde aber zu Dr. Cohens Theorie passen. Wenn der Split kommen sollte und er richtig positioniert ist, sollten die Temps ab ca. 15.12 in den Läufen nochmal richtig in den Keller gehen. Das ist aber quasi nur ein sibirisches Roulette mit 3 Kugeln von 6 Kammern im Lauf 😉

      • Es ist zunächt nur eine grobe Tendenz
        Wir warten mal die nächsten Läufe ab. Der 12Z ist doch auch in 3 Stunden fertig. ^^

        • Sven Rindermann

          Oh man langsam werde ich hibbelig…..hoffentlich nicht wieder ein Sofetenlauf

          • Ich habe mal gehört, dass der 12Z immer etwas wärmer als die anderen Läufe sei. Mir persönlich ist das aber noch nicht aufgefallen – vielleicht hängt das auch von der Jahreszeit ab.

          • Stimm aber. Kai Zorn hat das mal erklärt, hängt mit der Weltzeit und dem Erstellzeitpunkt der Läufe zusammen, wobei der 12z dann zur Realität quasi deutlich differieren kann ^^

          • Gaaanz locker machen. Inversionslage scheint ja recht sicher zu sein, somit der Hitzebuckel ist schon mal (zumindest zeitweise) keiner. Hinten raus können wir Nikolaus erstmals was konkreteres sagen, daher ist alles bis dahin reine Spaßveranstaltung im Nebel!

          • MeineHtmlCodes

            bin gespannt auch ENS 😀

          • Hier ist übrigens der Hauptlauf abgebildet ^^
            Wenn die Spagetti – Läufe mitspielen wird zumindest die Tendenz zu einen kälteren Abschnitt sicherer.

          • Sven Rindermann

            Also sooooo sofetisch find ich den jetzt nicht oder irre ich mich ?????

          • So sofetisch ist der eigentlich nicht ^^
            Höchsttemperaturen:
            https://uploads.disquscdn.com/images/9aeb6d5c239a2e902d4e2e3e2634753af41cf54ab7999dcbd5e82a098ac7afa2.png
            (c) wetterzentrale.de

          • Stimmt. Wäre mir immer noch viel zu warm ^^

          • Aber dafür wird ziemlich viel Schnee berechnet.
            Allerdings sind Niederschlagsprognosen für jeweilige Regionen über einen derart großen Zeitraum äußerst fragwürdig. Noch fragwürdiger als die genaue Temperaturprognose.

          • Sven Rindermann

            Wird eh weggerechnet….

          • Abwarten.

          • Oliver Wasi

            Das Hoch auf dem Atlantik muss weggepustet werden!!!

          • Sven Rindermann

            Nein das ist der Block…Hat kaltwetter glaube ich ich schonmal heute geschrieben

          • jep

  • Eifelhexe

    So, der Wetterumschwung naht. Aus dem klaren Himmel ist nun ein milchiger Mischmasch geworden, ein Zeichen das die maskierte Front naht. Aber dahinter wird es ab Freitag mit den Temps wieder rückläufig.Muss auch, will am Samstag mal zum örtlichen Weihnachtsmarkt und das passt nur wenn et usselig oder klirrend kalt ist.

    • Jep so siehts aus im Verlauf. Samstag hier von den Prognosen etwa 3 Grad und leichter Nachtfrost. Ab morgen wirds dann vorfrühlingshaft mit 4-7 Grad^^ welch ein Unterschied zu den Vorjahren. Da warens mal locker 5 bis 8 Grad wärmer.

      • Stefan

        Ja und das wochenlang. Die gesamt Adventszeit sowie Weihnachten waren am Ar … Frühsommer im Dezember. *bääääh*

        • Ein unvergessenes Grauen. Wobei 1-2 Tage mit einstelligen Temps schon dabei waren. Nun ja… um den Schmerz zu erhöhen vermutlich.

  • MeineHtmlCodes

    Grönlandhoch sorgt für eine kalte Nord Wetterlage im 12z OP 😀 Leider erst am Ende, aber besser als nix 😉 und mit Schnee übrigens 😀

  • MeineHtmlCodes

    ENS IST GRAUENHAFT

    • Michael Bodin

      Alles gut immer noch. Weiterhin 10.12./11.12. die Temperaturen kurz über 10 Grad, ansonsten fast durchgehend um oder oftmals unter dem Gefrierpunkt.

      • MeineHtmlCodes

        naja ich verstehe zwar was anderes unter gut 😀 aber egaaal

        • Jo1965

          Immer dran denken: Höhenwarme ENS bedeuten um diese Zeit unter Hochdruck noch lange nicht Wärme am Boden, sondern Inversion. Und es scheint jetzt erst einmal auf eine solche hinauszulaufen.

    • Ich hab es mir auch mit dem GFS – Hauptlauf am Ende auch besser erhofft…
      Was solls, morgen sieh das Ganze bestimmt wieder besser aus ^^
      vielleicht sogar mit Hauptlauf + Ensemble unterm Mittel gegen Monatsmitte.

  • Stefan

    So, Kinder, der meterologische Herbst geht in ein paar Stunden zu Ende, Zeit für eine subjektive, tropenhessische Herbstnachlese. Nach einem wirklich verheerenden Beginn mit einem Ultrahochsommer Anfang bis Mitte September, kam mit dem Oktober ein Traumherbst, ein Herbst wie er sein sollte. Nix mit goldenem Oktober, nein bewölkt, zeitweise regnerisch und mit nur recht wenigen sofetischen Tagen. Ein Labsaal für den sommergeschundenen Körper und Geist. Endlich konnte man wieder leben und die Schönheiten der Natur genießen. Der November war seinem Namen zeitweise auch mehr als würdig, inklusive Wintereinbrüchen. gestern abend und heute früh gab es Winterluft vom feisten, selbst hier in Tropenhessen. Im September in der endlos erscheinenden Hitzeverzweiflung hatte ich das Gefühl, so etwas nie mehr erleben zu dürfen. ^^ Ich bin mit dem Herbst sehr zufrieden gewesen, meine Lieblingsjahreszeit hat genau das gebracht, was ich so an ihr liebe, diese unvergleichlich melancholische Stimmung, die typischen Gerüche der Natur und das farbenfrohe Spiel der Blätter ohne Dauerbestrahlung von Himmel. Möge der Winter dieses mal auch seinem Namen alle Ehre machen.

    • Michael Bodin

      Amen !!!!

    • Artikel zum Klimabericht November und Analyse Herbst von mir folgt noch in den nächsten Tagen ^^ Aber der Tenor stimmt schon mal!
      Was würde ich dafür geben, mal einen Bericht zu einem Winter schreiben zu dürfen, wo ich lauthals jubeln darf. Obs im März 2017 dann soweit sein wird?

      • Stefan

        Ich erwarte nichts und lasse mich freudig überraschen 😉 Mit dem diesjährigen Herbst hat es vorzüglich geklappt, teilweise sogar mit dem Frühjahr und sogar mit dem Frühsommer. Der Rest war das typische Sommergrauen. Es hätte aber alles noch schlimmer sein können. Das 100% perfekte Jahreszeitenwetter gibt es sowieso nicht und schon gar nicht in Tropenhessen. ^^ Mit einer nun schon fast 45 jährigen Erfahrung mit dem südhessischen Wetter kann ich getrost sagen, der diesjährige Herbst war hier (fast) richtig geil. 🙂

        • Wenn Dr. Cohen recht hat, dann könnten uns demnächst kühle Frühlinge durch späte Major Warmings wie in diesem Jahr erwarten, dann 40-Grad-Sommer mit Septemberverlängerung und dann Kaltherbste dankt negativer AO und wieder echte Winter… alles noch Spekulatius aber immerhin noch besser als 100% Hitzeaussichten.

          • Stefan

            Die verreckten 40 Grad Sommer gibt es ohnehin, da braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben. Wenn es dafür aber die Aussichten auf kühle Frühlinge und Kaltherbste und richtige Winter gibt, unterschreibe ich das blanko. Und fürn Sommer ist ein Klimagerät mittlerweile ja vorhanden. ^^ ALLES ist besser als ein Dauersommer von Anfang April bis Ende Oktober. Wenn so etwas dauerhafte Realität werden sollte, besogt man sich am besten gleich einen Strick und sucht sich einen stabilen Haken. ^^

          • Stimme ich zähneknirschend zu ^^

        • Im Herbst 2015 war der November viel zu warm, 2016 war es der September – vielleicht ist der Oktober dann im kommenden Herbst viel zu warm. ^^

          • Denke ich nicht, die Strukturen ändern sich weil sich die Klimakatastrophe beschleunigt. Der Waccyeffekt beginnt nämlich schon im Oktober… Ausserdem kommt der Sonnenfleckenzyklus dazu. Ober der nochmal ansteigt oder ob die „Kleine Eiszeit“ dann kommt mit einem Abbrechen der Zyklen, werden wir sehen… Spannende Geschichte.
            Die globale Hitze wird aber trotzdem weiter ansteigen.

          • Stefan

            Dann lieber der September. Viel zu warme Oktober und November sind das Grauen schlechthin. Hochsommer ist eh immer Dreck. Da ist es fast schon komplett wurscht, ob es nun 33, 35 oder 37 Grad sind … 😛

          • Dirk

            Ich würde vorschlagen, wir legen jetzt einen dicken Haufen auf den Sommer, denken nicht an den Siff und freuen uns auf einen klasse Winter ! 🙂

          • lol einverstanden.

          • Stefan

            Auf jeden Fall! Ich halte mir aber immer mal wieder gerne vor Augen, wo wir herkommen und was wir momentan haben. Dann lassen sich auch 10 Grad im Winter zumindest kurzfristig ganz gut ertragen. ^^

          • Mir eigentlich auch – zumal mir der heiße September einige Tage Hitzefrei in der Schule beschert hatte ;D

    • Dirk

      Hört Hört 🙂 Super geschrieben!!

  • Eishammer Süd
    • Stefan

      Ja, klasse … und Tropenhessen ist ausnahmweise mal nicht das wärmste Loch gewesen. Faszinierend.

  • Sven Rindermann

    Ick gloob dat sinma gute Nachrichten wa ?
    https://wetter-runde.de/thread-337-page-19.html

    • Hammer. Und bei Wetterleuchte liest sich auch die rhetorische Beschreibung der Vorgänge wie eine Komposition von Mozart, ein Genuss für Klimatologieliebhaber ^^
      Wenn das so kommt wie beschrieben, wäre das das Optimum. Natürlich mit den üblichen Wenn und Abers, aber wenn man sich als Winterfreak vor dem Winter sich solch ein Szenario ausmalen würde, dann würde einen jeder als Verrückt abstempeln. Der spannendste Winter mindestens seit 2010/11, durch die neuen Strukturen mit Waccy und Co. vielleicht sogar der spannendste, den es jemals gab. Damit er am Ende auch umjubelt und kein Rohrkrepierer wird, muss der Winter aber dann auch vor allem im Dezember und Januar liefern. Punktum.

    • Super.
      SSW = Minor Warming ?
      Hört sich auf jeden Fall nach einen spannenden Winter an, wie wir ihn lange nicht mehr hatten ! 🙂

  • Oliver Wasi
    • Venoum

      Westwetter inklusive… na mal sehen.

  • Oh, das wird spannend.
    2 Bilder des Polarwirbels im Vergleich. Einmal heute mit stabilem Kern. Einmal am 16.12. in der Prognose nach dem Split. Zerrissen, zertrümmert, mehrere Kernbildungen. Mit Eisfinger im deutschen Sofetenhintern.
    Alles auf 500 hPa, das ist etwa die Hälfte des Weges von 10 hPa ganz oben nach 850 hPa unserer ENS, wo das Wetter gemacht wird.
    (c) http://www.meteociel.fr https://uploads.disquscdn.com/images/5f0d9adb4f13ee206f99ce985f58bb15e648d3377db7adf7651250b9d2dcb64a.png https://uploads.disquscdn.com/images/e9f7dda79f592da7d9034c358a3bf7ed7a0cbb6771ea5df80249ffacf63b2824.png

    • buumms

      „Mit Eisfinger im deutschen Sofetenhintern.“

      Amen!

      • Luc Santer

        Alles noch viel zu unsicher 🙁

    • Sven Rindermann

      Kaputt 🙂

    • Hans Hägermann

      Würde auch zu Analyse von Wetterleuchte passen.

      • 😉 Deswegen diese Bilder von mir. Auch wenn es noch im Glaskugelbereich liegt, zeigt es, was möglich ist.
        Das wird der spannendste Winter seit 2010/11 oder angesichts der unglaublichen neuen Strukturen der spannendste Winter seit vielen Jahrzehnten.
        Es bleibt die Frage: Gibt es für uns alle ein unglaubliches Happy End? Oder ist es doch nur der lange Anlauf zum gewaltigsten Winterrohrkrepierer aller Zeiten? 😉

        • Blizzard

          Ich suche gerade nach einem vergleichbaren Herbst mit ähnlicher Vorgeschichte: Heißer September, Kalter Oktober, Kalter November.
          Wenn jemand Vergleichsjahre weiß, bitte melden.
          Der November hat es doch noch mit dem kalten Start und der Frostluft am Ende noch auf ein leichtes Minus gebracht. Dazu muss man sagen, dass mäßiger Frost im November schon immer eine Rarität gewesen ist! Es gab wieder (übrigens seit Okt) keine SW-Siffe. Entweder setzt sich diese in den nächsten 10-15 Tagen fest, also Zonalisierung über 2 Wochen, nicht diese 3-5 Tage, die wir wohl in Kauf nehmen müssen, wenn wir wollen, dass rückseitig wieder kältere Luft kommen kann. Wenn sich dies nicht zeigt, dann sehe ich für einen Mildwinter 16/17 kaum noch eine Chance!

          • Denkst du nicht, dass der Siff jederzeit wiederkommen kann? Ich meine…. Ausgleichsverhalten und Erhaltungsneigung hin oder her: Wenn der Polarwirbel sich stabilisieren sollte, dann ist doch innerhalb von nur Tagen der Atlantik wieder da und auch mögliche SW-Lagen.
            Nicht, dass ich das glaube, auch nicht wegen der Sonnenfleckenentwicklung, aber jetzt von reinen Langfristveränderungen her betrachtet in der Theorie.

    • Oliver Wasi

      Ich hoffe auf ein Winterwunderland…
      Mit sehr viel Schnee und 2010 feeling 😉

  • Michael Bodin

    Morgen, der 00Z und der 18Z von gestern sehen nicht so schlecht aus. In 4 oder 5 Tagen sollten wir die Auswirkungen des Splitts endlich in den Karten sehen können.
    https://uploads.disquscdn.com/images/0c8cf786cd04ef8a5cf0a7e9d75d6efa4236881a1bd8b6b3a2eba5d7a8d43415.png
    (c)www.wetterzentrale.de

    • Patrick

      Guten Morgen! Und einen schönen Start in den Winter ^^ Gibt es etwas positives?
      Meine App zeigt mir gegen Ende nächster Woche zwar Regen an, aber leider auch Temperaturen bis 10 Grad 🙁

      • Michael Bodin

        Das ist das kurze warme Wetter, was seit Tagen schon für den 10.12./11.12. berechnet wird. Weiterhin aber danach wieder kühler

      • Stefan

        Hat meine heute morgen auch. Bis zu 12 Grad, ist jetzt aber wieder weg und auf rund 6 Grad geändert worden. 🙂

    • Hans Hägermann

      Hallo Michael Bodin,
      Ja aber der Polarwirbelsplitt ist wohl Mitte Dezember bedeutender und nachhaltiger wenn ich die Analyse von Wetterleuchte richtig verstanden habe.Er meinte das Ergebnis
      vom 7 / 8 Dezember da sollten wir uns nicht Täuschen lassen.Falls ich es Falsch verstanden hab dann bitte mich korrigieren.

      • Jep. Wobei immer die Frage ist, von welchem Zustand des Splits wir sprechen. Der Split ist ganz oben auf 10 hPa etwa an Nikolaus zu erkennen, setzt sich nach unten bis zur Troposphäre dann bis Mitte Dezember durch.

    • eher in 15 wenn man bedenkt dass der Split am Nikolaus stattfindet. Wenn er stattfindet, so ganz 100% sicher ist das auch noch nicht.

  • Michael Bodin

    Hier wurde für uns ein kleines Nikolausgeschenk vorbereitet :
    https://uploads.disquscdn.com/images/ef4767eb48a510491d6221bc57c7dc36761fb984a36356def02bc305aaf270c3.png
    (c)www.wetterzentrale.de

  • Tja die Karten sehen mittlerweile in der Mittelfrist nicht mehr so toll aus. Die Veränderungen führen letztlich wohl doch zu zweistelligen Werten. Da müssen wir wohl durch …

    • Venoum

      Leider nichts neues. Kotz…

    • Sara Bosshard

      In der Schweiz bleibt es bis auf weiteres winterlich kalt, das heisst tagsüber kaum Werte über 2 Grad, auch für nächste Woche werden keine höheren Werte berechnet.

    • Leon

      Ja, da der Atlantik durch die Dipolausbildung wohl oder übel angefacht wird, werden sich tiefs zumindest mittelfristig auf den Weg nach Europa machen und das Hoch über uns verschieben, was im schlimmsten fall zu Südwest führen wird… hoffentlich wird das danach wieder abgebaut…

      • Ich gehe mal davon aus, aber wie üblich wird das mal wieder ein Geduldsspiel. Immerhin wäre, wenn es so käme, die Chance auf weiße bzw. kalte Weihnachten dann umso größer.

    • Rob Dukes

      Es ist eine verfluchte Sonnenplage! Hier nun seit Montag Ekelsonne und unter Tag mild. :((
      Hoffentlich geht das nicht so weiter …..

    • Hans Hägermann

      Aber wohl nur Vorübergehend.Durch die Milde Phase müssen wir wohl durch
      aber nach dem 12 Dezember könnte der Winter langsam Ernst machen mit heftigen Kaltlufteinbrüchen.

  • Ich wünsche allen einen schönen meteorologischen Winterbeginn !
    Auf einen kalten & schneereichen Winter ! 🙂
    https://uploads.disquscdn.com/images/d3425c780e0f1d86beee6dcc2d8167461108bd62f6cd69834c295be5d37d82e6.jpg

    • Danke!
      https://youtu.be/p1IoWTrbrqE

      (p.s.: auch hier gilt leider: Copyright beachten und nur freie Bilder oder Creative Commons-Zeug oder Youtubevideos oder Giphy-Pics verwenden. Bei Verstössen kann es von Rechtsanwälten Mahnschreiben hageln. Freie Bilder findet man z. B. auf http://www.pixabay.com/de/ )

      • So ein Video kann ja nur von dir kommen ^^
        Aber unten links ist im Bild doch schon das Copyright angegeben.

  • Sven Rindermann

    Eigentlich sollte ja um 13 Uhr ein Update kommen bezüglich Wetter im Winter Dezember 2016……bisher noch nix eingetragen…Vielleicht ein zeichen das was großes kommt?????? 🙂

  • Hans Hägermann

    Neues von Wetter Online
    http://www.wetteronline.de/wetternews/2016-12-01-kw.
    Nach dem 12 Dezember rechnen die Modelle wohl immer mal wieder mit heftigen
    Kaltlufteinbrüchen.Wenn ich den Text richtig verstanden habe sind die Atlantiktiefs
    sogar der Türöffner für Kaltes Winterwetter hinterher.

    • Sven Rindermann

      Gab ich auch gelesen…….wollen hoffen das es so kommt !

    • Interessant auch, dass einige langfristmodelle einen kalten Winter berechnen.

    • Michael Bodin

      Klingt alles so, wie Micha das hier in seinem Artikel als Möglichkeiten angeführt hat. Wir müssen wirklich auf den Split ( BITTE !!! ) und dessen Auswirkungen rund 10 Tage später hoffen.
      Daher : Eisgott unser, der Du bringst die Kälte ………

  • Luc Santer

    Tja, das wars dann wohl mit dem „Split“…..schade, aber wie immer wieder mal viel Lärm um nichts

    • Sven Rindermann

      Einen richtig vor die Fresse gibbet für uns aber volles Brot…echt zum kotzen!

    • Peter Schneider

      Wie kommst Du zu der Erkenntnis ?

  • Sven Rindermann

    Warscheinlich kommen heute abend und in den nächsten 2 Tagen die Ultrakaltläufe, die dann von einem auf den anderen Tag alle komplett zurückgerechnet werden…..so wirds kommen wartet es ab…Frust pur…

  • Eisbär
    • Sven Rindermann

      Geil 🙂

  • Leon

    Meine Fresse, die Gelassenheit die ich mir in den letzten Wochen krampfhaft versucht habe anzutrainieren, geht langsam wieder zu Neige!
    Bei so einer milden Mittelfrist und einer Langfrist die uns eine 50/50 chance auf entweder Kalt oder Heiß vorgaukelt ist das aber auch kein Wunder denke ich.
    Jetzt lese ich doch tatsächlich eben in der wetterprognose, dass sich der Polarwirbel stabilisiert?!?!? Ist das jetzt nur so dahingesagt oder ist da was dran? Das bereitet mir aktuell echt sorgen!
    Außerdem ist der Stichtag den ich mir gesetzt habe um Endlich mehr über zumindest den Dezember zu wissen seit gestern vorbei. Das schlimmste ist ja das wir immer und immer wieder auf die Langfrist(scheiße) hoffen, aber dann in der Kurzfrist eines besseren belehrt werden.

    Also sollte da was dran sein, an der Stabilisierung des Polarwirbels, dann weiss ich auch nicht mehr…

    • Hayli

      Hab jetzt gerade das von der Wetterleuchte im Kopf: (Zitat) „Bis dahin werden wir sehen, dass sich der Polarwirbel noch weiter
      vertiefen wird, was wichtig ist, denn je stärker der Polarwirbel vor dem
      Split war, desto länger und kräftiger sind die Auswirkungen auf das
      troposphärische Wetter nach dem Split bisher gewesen.“

      Oder versteh ich da was falsch?
      (c) https://wetter-runde.de/thread-651-page-3.html

      • Leon

        Ich versteh aktuell auch fast nichts mehr

    • vielleicht einfach mal die Kaltphase genießen, also die zweite, die ab dem Wochenende kommt ^^
      Beim Polarwirbel sehe ich immer noch akute Hitzewellen und einen Split. Selbst wenn der Split nicht kommt, ist der PW immer noch hochgradig geschwächt, siehe meteociel.
      Ob Sofeten am 15.12. in den Prognosen irgendwelche Stabilisierungstendenzen sehen ist genauso beunruhigend wie ein Nebenlauf bei GFS für den gleichen Tag, der eine 20-Grad-Südlage zeigt.
      Kurz innerlich grinsen, sich einen heißen (Warming!) Polarwirbeltee machen, schön rechtsrum mit dem Löffel drehen, ihn mit Honig teilen (Split!) und dann trinken, sich zurücklehnen und die Augen schließend sich entspannen. Welche eine tolle Winterzeit mit schon 2 Kältephasen und tollen Vorzeichen.

      • Blizzard

        Da sprichts mal einer aus! Die nächsten 7 Tage werden zu kalt, damit ist die Mittelfrist mal abgedeckt. Da verstehe ich einige Zweifel einfach nicht. Dass dann die 5° Marke in 850 Hpa gebrochen wird muss bodennah erstmal gar nichts heißen. Weiterhin Nachtfrost, tagsüber mild, aber alles einstellig!!!! Ich erinnere an dieser Stelle an letztes Jahr, wo es Wochen mit 15° TMax gab.
        Ich sehe für uns hauptsächlich normale Entwicklungen, es geht kalt in den Dezember, wird dann allmählich milder. Schade dass es kein Schnee gab und gibt. Das einzige, was sich wirklich negativ für uns bewerten lässt ist die Situation in Südostasien. Extrem kalte LM wurden nach Süden geführt, das Kontinentalhoch hat sich dem angepasst, solange also die Tröge nach Zentralrussland ziehen haben wir hier Trockenheit.

  • Stefan

    Also wat denn nu? Winter oder Frühsommer? Ich komme hier nicht mehr mit. lol. 😉

    • Leon

      Geht mir genauso lol… habe auch irgendwie keine lust mehr auf das ewige auf und ab

      • Stefan

        Naja, klar dieses ewige Hin und Her nervt. Das ist aber dieser Modelleierei geschuldet. Aber keiner, weder die Supercomputer noch Wetterleuchte, Sini oder Graf Koks von der Gasanstalt können das Wetter perfekt voraussagen ^^, zumal die aktuelle Situation allen Spekulationen vorzügliche Nahrung liefert, so dass selbst die Computer die absurdesten Sprünge von einem Lauf zum anderen berechnen. Immerhin gibt es die Möglichkeit von tollen Winterszenarien und nichts anderes deuten die Modelle immer wieder an. Und da wir hier in Deutschland sind, werden mildere West (Südwest) Episoden immer dabei sein. Ein durchgängig eiskalter Winter von Dez bis März ist hier ausgeschlossen. Meines Wissens gab es auch noch nie so einen. Es wird diesen Winter kalte und milde Episoden geben, vorausgesetzt es wird ein normaler deutscher Winter. Und damit wäre ich bereits sehr zufrieden.

        • Auch im Winter 1962/63 gab es kurzzeitig immer wieder mal mildere Temperaturen, dafür war es sonst meist kalt.
          Nur ist es ebenso, dass in kalten Wintern die kälteren Episoden überwiegen und in milden Wintern dementsprechend andersrum.

          Man darf sich einfach nicht so schnell von vagen Spekulationen oder kurzzeitigen Schwankungen in der Langfrist beirren lassen. Stattdessen sollte man sich weiterhin an die guten Randfaktoren erinnern und daran denken, dass das GFS-Ensemble mittlerweile in fast jeden Lauf eine Abkühlung unters Mittel zur Monatsmitte berechnet.
          Im kommenden 12Z Lauf wird das bestimmt auch so sein.

        • Wenn man sich die Temperaturen auf der Gesamthemisphäre ansieht, ist es eh ein Wunder dass wir überhaupt noch weniger als 20 Grad bekommen ^^
          Ich baue auf die Langfriststrukturen und Dr. Cohen, der hat bisher immer korrekt die Grundmuster vorhergesagt – wenn auch nicht für den Fleck Deutschland, da muss man dann selbst ein wenig weiterinterpretieren.
          Die Milderung war ja schon seit 1 Woche ziemlich wahrscheinlich. Die Kaltphase hatten wir ja (das vergisst man meist wenn sie da war ^^) und die nächste kommt jetzt am Wochenende. Danach also mild. Keine Überraschung. Richtig spannend wird es aber erst danach. Split ja oder nein, neue Veränderungen und wenn ja welche, wirds Anfang Januar richtig losgehen mit dem Polarwirbel (man erinnere sich an Oktober und die negative AO), Sonnenstand-Winter beginnt erst ab 21.12.
          Ich bin so was von entspannt und zuversichtlich. ^^

  • Sven Rindermann

    Auch sagt das es keinen Split geben wird…

    http://kurthansen-meteo.blogspot.de/2016/11/winter-2016-2017.html

    • Oliver Wasi

      Einige sagen JA, einige sagen NEIN. Also was denn jetzt? Kann doch langsam nicht mehr wahr sein!!!!

    • na ja Kurt Hansen … ^^ bei dem weiß man nie, wann er seine Objektivität zugunsten eines unheilbaren Sofetentums aufgibt, bevor er mal helle Momente hat *g*

  • MeineHtmlCodes

    Sieht sehr schlecht aus für eine Kaltwinter :/ ich glaube die Warmluft lässt bald wieder grüßen! 🙁

    • (Objektiv) Falsch. Das Wort „glaube“ ist nun mal doxa und hat mit der Realität meist wenig zu tun 😉

  • Wetterfee

    Jetzt bin ich aber echt verwirrt… Einerseits gibt es einen Kältesack im Nordosten und es soll auch wieder knackig kalt werden und woanders heisst es gleichzeitig „Winter ade- aus die Maus“ ??? Das hängt mir bald zu hoch. Bin echt bedient….

    • David

      Wo steht denn „Winter ade“?

      • Wetterfee

        Na ja hier ..

        • Hayli

          Ich glaub wir machen uns grad ein wenig gegenseitig verrückt. :/

    • „Winter Ade“ sagte man auch 2011/12 und 1955/56, bis die Russenpeitsche kam….

    • Im Wirrwarr der Quellen hilft die Weisheit des Historikers, die besagt, dass eine Information nur so gut ist wie die Quelle und dass die Wahrheit uns dann alle verunsichern könnte 😉
      Locker bleiben.

  • Och, wer sich stressen will, nur zu ^^
    Aber man muss lernen, die Grundstrukturen im Auge zu behalten, die Lage zu relativieren und die Wahrscheinlichkeiten nicht aus dem Auge zu verlieren. Ich bin extrem entspannt 🙂

  • Dirk

    Nicht jammern .. positiv denken. Das wird schon. Falls nicht, geht es auch weiter. Das ist die Weisheit des Vertrieblers! 🙂

    • *g* Ich hasse ja diesen ZWeckoptimismus, aber in diesem Fall hast du eindeutig recht, weil die Lage ja auch gut aussieht. Die Milderung war eh seit einiger Zeit wahrscheinlich und hey! Wir hatten/haben gerade 2 Kältewellen in Folge bevor der Sonnenwinterstand 21.12. erreicht ist. Was erwartet ihr denn bei einer globalen Hitze mit punktuellen Kältewundern: http://www.karstenhaustein.com/reanalysis/gfst62/ANOM2m_equir/ANOM2m_t18f00_equir.png
      (c) Karsten Haustein – http://www.karstenhaustein.com/reanalysis/gfst62/ANOM2m_equir/ANOM2m_t18f00_equir.html

      Der Winter wird, zumindest in geilen Phasen kommen. Wenn wir Glück haben sogar passend zu Weihnachten! Ob mit oder ohne Split. Das werden wir sehen. Und nach dem 21.12. gehts Richtung Januar dann sowieso erst richtig los.
      Solange in den Karten keine Dauerwestdrift, stabile Polarwirbel u.ä. auftauchen, bin ich mordsmäßig entspannt und zuversichtlich.

      • Dirk

        Genau! Ich kann mich und das kann ich mit meinem fortgeschrittenen Alter behaupten, an viele Dezember erinnern die erst warm waren. Um den Jahreswechsel wurde es dann richtig knackig kalt. Das Weihnachtstauwetter ist genau wie die Eisheiligen, keine Seltenheit. Die Zeichen sind top. Lassen wir 10 Tage Siff über uns ergehen und wer weiß wie es dann wird! Jedenfalls lasse ich mir von den kommenden wärmeren Tagen nicht die Vorweihnachtszeit verderben! 🙂

        • Jep. Ich erinnere nur ungern an die generellen Wahrscheinlichkeiten (unabhängig von noch unbekannten Auswirkungen des Waccy-Effekts): 75% aller Winter sind Mildwinter, 90% aller Winter in einer Klimakatastrophe sind Mildwinter. Das ist die Normalität.
          Wir hoffen also auf die 25% bzw. 10% mit dem großen Unbekanntheitsfaktor Waccy.

          • Dirk

            Im übrigen ist ein wenig Sonne im Winter auch positiv für den Vitamin D Spiegel. Zu wenig davon macht depri 🙂 Also, mitnehmen und der Schnee kommt früher oder später!! 🙂

          • Oder sonnige Schneetage, wie im letzten Januar. Das war echt traumhaft ^^

          • Dirk

            Hahaaa .. hab mir fast gedacht das sowas kommt :-)) Jedenfalls ist mir die Sofetenheilsbringerin im Winter 1000 mal lieber als im Sommer!

          • Für die Plasmafotze (ups) habe ich ganzjährig nichts übrig. Am liebsten wäre mir die Polarnacht mit Monaten ohne Sonnenstrahl und danach für den Rest des Jahres so viel Sonne wie zum 21.12. ^^

          • Dirk

            Hahahaaaaaaa 🙂 Schöner Name für das Himmelsglühluder :-)))

      • Eifelhexe

        Bei uns heißt es- Februar, die Tage werden länger, die Fröste werden strenger.Kennt das noch jemand sonst?
        Also, noch nicht aufgeben, es geht ja gerade erst los.

  • Hans Hägermann

    Ist es nicht so das Große Winter (Kalt/Strengwinter)in der Vergangenheit nie
    mit Pauken und Trompeten los legten, sondern auf leisen Sohlen daher kammen.
    Und zurzeit haben wir ja gerade eine Dümpellage. Sollte und davon gehe ich aus ab Mitte Dezember die heftigen Kaltlufteinbrüche kommen dann spricht das ganz klar für einen kälteren Winter.Ob es dann ein ganz Großer Winter wird, das kann man dann erst nach dem Winter verifizieren.

      • Na ja, das Heranziehen von irgendwelchen Wintern vor der Klimakatastrophe ist dann doch ein arger (verglühter) Strohhalm.
        Sagen wir mal so: Ob ein Winter gut wird, lässt sich niemals vorher sagen. Egal wann und wie. Man kann nur die WAHRSCHEINLICHKEITEN bewerten. Und die sind paradoxerweise gut durch überraschende Entwicklungen.
        Wenn eine meteorologische Lage kommt, die uns die Kaltluft beschert, dann hat das auch (nicht nur) mit Glück zu tun. Und im Nachhinein kann es nunmal 3 Varianten geben, die wir dann im März 2017 bewerten werden:
        1. Der Mildsiff setzte sich durch trotz günstiger klimatologischer Indizien weil die Wetterlagen mies waren. Das ist am wahrscheinlichsten.

        2. Es war ein normaler Winter mit vielen Kältephasen im Wechsel mit Mildphasen. Gar nicht mal schlecht verglichen mit den letzten Jahren.

        3. Ein Zufall aus geiler Wetterlage, negativer AO, Waccy-Effekt und anderen Komponenten führte völlig überraschend zum härtesten Winter seit 1962/63.
        Extrem unwahrscheinlich, aber (im Gegensatz zum Prognosestand noch im Sommer 2016) tatsächlich denkbar.

        • Wie sich solche neuen Einflussfaktoren auf den mitteleuropäischen Winter auswirken ist doch noch relativ unbekannt. Von daher sind derartige Großwetterlagen ( mit den entspr. Diagrammen ) durchaus mit der heutigen Zeit vergleichbar.
          Kai Zorn recherchiert auch nach ähnlichen früheren GWLs und vergleicht diese miteinander, auch wenn jetzt neue Einflussfaktoren dazugekommen sind.

          • Aristoteles würde dir jetzt in Sachen Logik seine gesammelten Werke um die Ohren hauen ^^
            Gerade weil die neuen Einflussfaktoren unbekannt sind, kann man sie eben nicht mit anderen Zeiten vergleichen. Es gab damals keine 20 Grad K zu hohen Arktistemperaturen. Es gab keinen geschwächten Jetstream. Es gab keine CO2-Werte von über 400 ppm. Und es gab auch keine Verschiebung der Klimazonen ^^

          • Ganz konkret: Der 23.12.1962 hatte folgende Wetterlage.
            http://www.wetterzentrale.de/maps/archive/1962/noaa/NOAA_1_1962122300_1.gif
            (c) http://www.wetterzentrale.de
            Die Luftmassen kamen aus Norden als Folge der Rückseite einer Troglage. Heute wäre die Luft da oben 20 Grad K wärmer und dein Graph mit der Temperatur würde mal locker einige Grad am 23.12. nach oben rutschen.

          • p.s.: hier auch wieder auffällig damals: Die Atlantikblockade mit Hoch bis Skandinavien, wie sie letztens für den Zeitraum Nikolaus bis Mitte Dezember in den Läufen war mit kalter Bodenluft aus Polen, bevor sie wieder leider weggerechnet wurde.

          • Ok, bei einer derart warmen Arktis kann man durchaus davon ausgehen, dass die Luftmassen in Deutschland ( bei einer Nordlage ) entsprechend wärmer sind, als in Jahren mit einer normal temperierten Arktis. Bleibt zu hoffen, dass sich die Arktis im Laufe der Polarnacht weiter abkühlt, damit eine ( wie oben im Video gesagt ) Nordlage auch für das Flachland was bringt.

          • Trotz der 20 Grad zu warmen Arktis wird genug Kälte dabei sein für uns, aber nur bei Nordost. Obs dann für Schnee reicht werden wir sehen, da spielen noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Schnee ist eh regional so begrenzt dass es ein Roulettespiel ist.

          • Anfang November war der Schnee zwischen Hannover und Hamburg zu weit westlich von uns. Gestern ist der Schnee leider zu weit östlich im südlichen Brandenburg / Sachsen gefallen. Da fühle ich mich schon etwas diskriminiert. Lieber eine richtige Schneefront, die über ganz Deutschland zieht – leider gibt es die eher selten.

          • Jo1965

            Schau‘ Dir mal die Ausrichtung der Kaltluftzunge an. Das ging damals auch in Richtung Kontinentalrussland und da ist es heute ungefähr genauso kalt wie damals.
            Leider wird sie bisher einfach nicht angezapft. Seufz!
            https://uploads.disquscdn.com/images/c10a6fdf0d80021928285f60ec0710dbc4896e918af367ee99df82da757146bd.gif

          • Ich frage mich, wie es wohl wäre, wenn mein Bauchgefühl am Ende doch recht hat (und mein rationaler Skeptizismus plötzlich in stillschweigendem Staunen verstummt)…

          • Ansichtssache. Es ist eben noch nicht eindeutig geklärt , ob ,und wenn ja, welchen Einfluss einige dieser Faktoren überhaupt auf den Winter haben.

          • Doch. Sie negieren alle den Winter (im Flachland). Die Frage ist nur, ob die neuen Strukturen wie Waccy diese Sicherheit wieder umstürzen können.

  • Eifelhexe

    Ich muss mal was fragen in die Runde. Ich bin nicht die große Kartenleserin, wenngleich mir die Zusammenhänge bekannt sind.
    Aber ist es beim Wetter nicht so das es sich um ein chaotisches und träges System handelt? Vielleicht rechnen die Computer mit „Normalmodellen“ und sind garnicht auf das momentane Extrem in der Arktis ausgelegt bzw. können dies garnicht in ihren Berechnung richtig analysieren?

    • nicht träge. Sondern hochdynamisch.
      Aber du hast recht. Blizzard hatte einen Fachartikel von Dr. Cohen gepostet, der genau das im Jahr 2013 reflektiert: Dass die Modelle wie die NOAA den Waccy-Effekt nicht begreifen und dadurch extrem hohe Temperaturen auf den Kontinenten berechnen und dann nach und nach korrigieren müssen. Und siehe da: Genau das was wir bei der NOAA seit dem Sommer erleben….
      Allerdings muss man von diesen klimatologischen Modellen die meteorologischen (GFS etc.) getrennt sehen, weil die Prognosen von Langzeitklimaten völlig etwas anderes sind als die Prognosen von konkreten (meteorologischen) Wetterdaten für einen bestimmten Tag an einem bestimmten Ort.
      Auch hier jedoch reagieren die Modelle träge (im hochdynamisch-chaotischen System der Luftzirkulation) und berechnen vor allem Anomalien wie Polarwirbelsplits und ihre Auswirkungen erst sehr, sehr spät und das führt dann zu sehr scharfen Änderungen. Den ganzen Waccy-Kram scheinen die Modelle momentan gar nicht zu schnallen sodass seit Wochen nur Chaos in den Läufen herrscht, auch auf meteorologischer Ebene.

      • Eifelhexe

        Jap, danke. So hatte ich es mir auch gedacht.

  • Hier hilft dem erfahrenen Esoteriker die Hildegard Orgonsäule. Wer nicht weiß, wie man sie benutzt: Die Kommentare dazu lesen ^^
    http://amzn.to/2gMH9Xl

    • Was lernen wir daraus? Skandihoch in Wintern und der Sofet hängt am Kamin mit dem Hintern ^^
      Muss allerdings auch mal kommen, wobei die dann ermittelte Ostlage nur wenig Schnee bringt. Die Nordlagen bringen durch die zu warme Arktis dem Flachland wohl kaum noch Schnee. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit mit entweder nasskalter Nordlage oder kalter schneearmer Ostlage wohl die Qual der Wahl wenn es Wintertemps gibt.

      • Leon

        Dann muss wohl eine Nord-Ostlage her, mein Favorit unter den Winterlagen^^

        • Eindeutig. Die einzige, die in Tropenhessen Schnee bringt ^^

          • Leon

            Hier auch! sagmal fällt mir das jetzt erst auf oder schneit es hier auf Kaltwetter.com ? :DDD

          • Nun ja, ich dachte als optimistisches (! bei mir selten) Vorzeichen ist das doch mal ganz angemessen 😉

          • Leon

            Und da wundern sich die ganzen Menschen das so viele heute nurnoch im Internet abhängen :))

            Danke dafür!! ist mal ganz nett

          • Jup. Da, wo der Schnee noch leise rieselt …. ^^

          • Stimmt ^^
            Eben Seite neu geladen und jetzt schneit es auch bei mir 🙂

  • Stefan

    Nicht zu fassen. Den Sofeten ist aber auch nichts zu dämlich … ^^
    http://hessenschau.de/panorama/videoclip-versetzt-frankfurt-ans-mittelmeer,frankfurt-am-meer-100.html

    • Unfassbar, was wetter.com auf facebook gepostet hat :O Sofetentum pur !
      https://uploads.disquscdn.com/images/5fe9a0583288363fe53bf5eea9093e82804d756ba3fde99d2d185ad7c7f4ef09.png
      (c) wetter.com

      • Stefan

        Naja, denen hat die Sommersonne offensichtlich das wenige Resthirn bereits weg geschmolzen ^^

        • Vermutlich haben die extra einen Praktikanten angestellt, der solche „Beiträge“ auf Facebook postet.

      • nun ja, von diesen Heinis erwarte ich nichts anderes. Nicht umsonst ist die URL meiner Seite durchaus als ironische Gegenwehr zu verstehen ^^

        • Winterfan

          Weisst du noch wo ich vor 2 Jahren das Bild vom deutschen Handwerk gepostet hab? „Die Welt war noch nie so unfertig, heizt ihr ein“
          Ich finds net mehr (passt hier perfekt rein)

      • Mottobilder kann ich auch 😛 Liefert auch gleich die Erklärung für solche Wetter.com-Peinlichkeiten ^^

        https://uploads.disquscdn.com/images/a7003610b2cf367c8f634227bc9acdabffed7faab51fb0a758a7cf6d504c5e95.jpg

        • Stefan

          Hahaha. Passt 🙂

      • Winterfan

        Der hier ist auch gut^^ Haben wohl verpasst das die Klimaerwärmung stattfindet.
        http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/files/smthumbnaildata/300x200lb/8/8/8/6/5/4/SHKHandwerk.jpg
        (c) Handwerk.de

        • ah du hast es wiedergefunden ^^
          Denke mal das Bild wird schon recht bald als Nachweis für eine Generation stehen, die alles, aber wirklich alles falsch gemacht hat. Die nächsten Handwerker werden sich mehr im Geo-Engineering tummeln, um zu retten, was noch zu retten sein wird.

          • Freund des Winters

            Mal schauen. Ich befürchte irgendwie dass die Fraktion derer, die 6 Wochen 50 Grad geil finden, erschreckend groß ist

          • Und? Seit wann hat die tumbe Masse aus Idioten die Geschicke der Menschheit geleitet?
            Wenn die Klimakatastrophe richtig loslegen wird und Millionen Opfer fordert, wird der Druck der Ereignisse die richtigen Menschen ans Ruder bringen – denjenigen unserer Nachfahren, die die Lehren aus der Zeit und der Geschichte ziehen werden, mit Intelligenz, Konsequenz in einer neuen Epoche, die mentalitätsgeschichtlich ganz anders sein wird als die Dekadenz unserer Zeit, in der Lügen über Wahrheiten triumphieren, Heuchelei über Wahrhaftigkeit und Feigheit über Mut.

    • Na siehste, da sehen wir die Trumpsche Zynismus-Aussage „Klimawandel? Prima, dann liegen meine Golfplätze näher am Meer!“ in einer Anschaulichkeit des Grauens umgesetzt. Ob solche Artikel, wenn sie überleben, dann in der Postapokalypse nach 1000 Jahren als Beleg für die These dienen werden, dass der Homo sapiens niemals lebensfähig und es eine evolutionäre Sackgasse war, in die er sich mit CO2 versenkte? Nur die Tintenfische werden es dann wissen …

  • Ich vermute, nur wenige schauen sich den Originaltext von Dr. Cohen an. Daher einmal ein Verweis auf seine Temperaturanomalieprognose, wie der Gesamtwinter (also alle 3 Monate) verlaufen wird. Deutschland ist auf der Weltkarte auch mit dabei ^^
    Interessant auch der Vergleich mit anderen (extrem warmen) Prognosen anderer Modelle. Dr. Cohen will hier beweisen und zeigen, dass der Waccy-Effekt bei den herkömmlichen Modellen in falschen Annahmen kontinentaler Hitze resultiert, während die Realität eben kalte Kontinente produziert.
    Bin gespannt, ob Dr. Cohen recht hat. Bzgl. Deutschland lag er leider (obwohl in den Grundstrukturen für Europa und die Welt korrekt waren) in den Vorjahren daneben, da sich die Kälte nicht so weit ausbreitete. Mittlerweile hat er weitere Faktoren wie z. B. die SSTs des Nordatlantik in die Prognose miteinbezogen. Er lernt also jedes Jahr dazu, das muss man ihm lassen ^^
    https://www.aer.com/sites/default/files/resize/AER%20winter%20forecast-729×339.png
    (c) AER – https://www.aer.com/science-research/climate-weather/arctic-oscillation

    • ….zum Mittel von 1981-2010 ? 1961-90 ?

      • habe ich mich auch gefragt. Steht leider nicht im Text dabei. Aber es kann sich eigentlich nur um das Mittel 1981-2010 handeln.

  • Sara Bosshard

    Positive Nachrichten was die neusten GFS-Modelle für die Schweiz betrifft: Ab ca. 12./13. Dezember wird es massiv kälter, die Temperaturen sinken auch tagsüber auf 0 bis 2 Grad und es sind auch Niederschlagssignale zu beobachten, so dass ich eigentlich mit Schnee bis etwa 600 oder 700 Meter rechne. Ist ein positiver Lichtblick, zumindest für uns in der Schweiz.

  • MeineHtmlCodes

    GFS ENS täuscht ein bisschen, schaut man sich die einzelnen „Spaghetti“ Läufe an, sieht man im Gegensatz zum OP deutlich besseres 😀

    • Sicher, aber es ist auch klar, dass selbst die Nebenläufe mit Winter nichts zu tun haben. Da ist eine Menge an Optimierungspotential. Dann wollen wir mal sehen, ob bis zum 15.12. sich durch den dauerbeschossenen Polarwirbel etwas ändert…

  • Sven Rindermann

    Update von gestern ..
    Dipolausbildung des Polarwirbels bleibt zum 9./11. Dezember ein Thema,
    wenngleich aktuell für Winterfreunde an ungünstiger Stelle zwischen den
    Aleuten und Skandinavien/England verlaufend. Etwa 1.000 km weiter
    westlich und der Winter wäre nicht mehr fern und 1.000 km weiter östlich
    und der Frühling wäre schon recht nah. Polarwirbel im ersten
    Dezember-Drittel weitgehend instabil/gestört mit der Tendenz sich im
    zweiten Dezember-Drittel stabilisieren zu können.
    http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2016-2017.html

    • Venoum

      Ich habe auch nichts anderes erwartet… War ja auch wieder klar das trotz aller Randfaktoren usw. das wieder so ne Möhre wird. Und das Langfristmodell passt sich auch dementsprechend an…

      • Es gibt keinen dauergestörten Polarwirbel. Es ist ein fluktuierendes, dynamisches System. Eine kurzfristige Stabilisierung nach einem Warming und mgl. Split ist normal. Ich gehe davon aus, dass diese nicht lange hält und erinnere an den Oktober 2016 mit brutal negativer AO, die im Januar mehr oder weniger zurückkommen kann.

  • Rob Dukes

    Ich drehe gleich durch! :((
    Hier seit Montag auf 450m grelle Ekelsonne! :(((
    Ist das überall so?
    Ich will verdammt nochmal wieder Hochnebel !!

    • Sven Rindermann

      Hier richtig diesig bei knapp 7 Grad

    • Stefan

      Gestern und heute bedeckt bei momentan knapp 7 Grad.

      • Freund des Winters

        7, 4 Grad – bin für ein paar Tage in der tropischen Mittelrhein-Heimat 😛

    • wifeti

      Heute morgen wolkenlose -4°C. Alles zugefroren :).

    • Der erste Dezembertag war… sagen wir einmal heterogen ^^
      http://www.bernd-hussing.de/TT02.jpg
      (c) Bernd Hussing – http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

      • Stefan

        Hehe, wenn das am ende des Monats so aussehen würde, wäre es der ultimative Beweis, dass das Wetter komplett durchdreht.

        • *g* Der Monat wirds glattbügeln ^^ Und hoffentlich die 2,81 Grad im Mittel noch deutlich reduzieren. Dazu müßte aber das letzte Dezemberdrittel eisig werden. Was durchaus möglich ist nach derzeitigem Stand der Glaskugel.

          • Es wäre schon toll, wenn es ab dem 20.12. kalt werden sollte. Die kann dann ruhig bleiben ^^
            *schwärm*…das wäre traumhaft ^^
            Aber jetzt erstmal auf die nächsten, kalten Tage freuen mit von Raureif überzogene Wiesen und Felder.

  • Patrick

    Irgendetwas positives da? 🙁

    • Ja, sicher. Kurze Kältewelle am Wochenende, Polarwirbel weiter schwach und wird auch so bleiben bis Mitte Dezember. Zwar kein Dauerwinter vor dem astronomischen Winterbeginn, aber alles auf Kurs würde ich sagen.

  • augustandi

    Kai Zorn hat die auf Kaffeesatz gebettet Glaskugel angeschmissen ! Aber wenn’s so kommt durchaus erfreulich

    • Vom Trend her sehe ich das ja ebenso. Wobei das GFS und die Bodendruckkarten das momentan so gar nicht hergeben, aber auch das ist ja bekannt: Die Modelle reagieren sehr spät auf Polarwirbelauswirkungen. So oder so sollten wir jetzt erstmal die kleine Kältewelle ab dem Wochenende genießen und dann bis Mitte Dezember abwarten.

      • Sven Rindermann

        Meiner Meinung nach glaube ich natürlich schon das es ab Mitte Dez. kälter wird….das Problem ist nur das es für die meisten Gebiete nicht reichen wird, ausser der Osten und die höher gelegenen Orte…..Bei unserem Glück wird es eh wieder zurückgerechnet…

        • Die Geografie kann man nun mal nicht ändern. Wer noch jung und ungebunden ist, dem würde ich empfehlen, die Lebenszeit zu nutzen, um dorthin zu ziehen, wo für ihn das beste Wetter ist und alles an Energie daran zu setzen.
          Wenn man nicht selbstständig ist, noch keine eigene Familie hat, dann ist alles machbar.
          Ich wäre mit 1 Woche Schnee 7 cm und Temperaturen, die einstellig bleiben schon halbwegs zufrieden nach den letzten 2 Jahren. Für ein Wunder mit Dauerfrost und Schnee, der länger als 1 Woche hält…. ich wüßte gar nicht was ich vor Dankbarkeit machen würde angesichts der Tatsache, dass das ungefähr einem (kleinen) Lottogewinn mit einer Chance von mindestens 1:10.000 entspräche ^^

        • Freund des Winters

          Momentan ist ja eh Wärme berechnet, das Mittel bis hinten raus über dem Klimakatastrophenschnitt 😉 (0 Uhr Lauf)

      • Stefan

        Genau. Leider zwar wieder mit Dauersonne aber nachts ist es dann umso schöner. 🙂

    • Luc Santer

      Kai Zorn? Ist das nicht der, welcher Winter für Winter meterhohe Schneeverwehungen, Kältemonster usw vorhersagt? Also auf dessen „Geschwätz“ würde ich keinen Cent setzen, sorry, aber dieser Mereorologe hat mich in letzten Jahren zu sehr enntäuscht…

      • Hans Hägermann

        Nicht so Frustriert sein Luc Santer,
        Das wird schon noch was werden mit dem Winter.Gut Ding brauch Zeit das gilt auch für den kommenden Winter.
        Jetzt bekommen wir erst mal Trockene Kälte, danach kommt
        eine kurze Milde Phase und dann ab Mitte Dezember könnte es dann
        losgehen mit den Arktischen Kaltlufteinbrüchen. Und noch was.
        Nur weil die Sofeten in der WZ mal wieder ein Abgesang auf dem Winter herbeireden sollte man das nicht ernst nehmen.
        Die Hälfte von denen geht wohl noch in den Kindergarten.

        • Luc Santer

          Kai Zorn würde besser Kai Konjunktiv heissen…“hätte, könnte, würde, müsste, dürfte…“, alles nur Blablabla….laut Kai müsste es Anfang Dezember schneien (sie Bericht Mitte November, ich zitiere „Anfang Dezember tummeln sich in einem
          riesigen Trog Tiefs herum…“, der erzählt jedes Jahr genau das, was Winterliebhaber gerne hören möchten um möglichst viele Klicks (und somit Werbeeinnahmen für wetter.com) zu bekommen….schlimmer als Dominique Jung!

          • Blizzard

            Anfang Dezember hat es geschneit. Wenn auch die Begrenzung auf 2 Bundesländer äußerst mager ausfällt. Im übrigen Land hat denke ich die Luftmasse schon gezeigt, was in ihr steckt. In München wurde die -10° in 850Hpa gemessen, das ist Hochwinter. Mehr kann man wirklich nicht für Ende Nov / Anfang Dez erwarten. 2015 war Skandinavien und das westliche Russland komplett Schneefrei. 30cm in Bulgarien halten dieses Jahr außerordentlich dagegen.
            Der Vergleich mit Dominik Jung scheint mir etwas unglücklich. Dass der Trog östlich an uns vorbeigerutscht ist konnte angesichts der umfangreichen Problematik in Stratosphärenhöhe niemand erahnen. Kai hat es versucht und versucht es immer wieder, auch wenn er sich daran die Zähne ausbeißt. Vielleicht kommt daher auch das „würde / könnte“, dass er sich der Unsicherheit bewusst ist. Seine Prognosen zeigen aber, dass er selbstständig denkt und die Modelle kritisch hinterfragt. Eine Würdigung, die ich so Dominik Jung nicht zukommen lassen kann.
            Wenn wir einen Schlussstrich über seine Spekulationen ziehen wollen, dann ziehen wir diese doch bitte nach dem Winter und nicht an seinem ersten Tag.
            Ich verstehe allerdings die Ungeduld beim Anblick der momentanen Modellwelt. Uns stehen ziemlich langweilige Zeiten bevor. Hochdruck halt. Ist aber auch die Zeit vor Weihnachten nicht immer eine Zeit der Erwartung gewesen?

          • Vollkommene Zustimmung.
            Außerdem muss man es erstmal besser machen. Über einen Menschen herzuziehen ist einfach. Wenn man einmal für einen Tag in seinen Schuhen steckt, sieht das schon anders aus. Transzendenz kann Wunder bewirken. ^^
            Zu Dominik Jung und dem Thema mit vollem Bewusstsein sein Wissen und damit seine Verantwortung zu missbrauchen sage ich nichts, sonst mache ich mich strafbar 😉

          • Blizzard

            Ich habe mich in diesem Zusammenhang um eine sachlich Sprache bemühen müssen.
            Zum Wetter: Du könntest doch mit deiner Einschätzung recht behalten. Zeigt der Split keine positiven Auswirkungen wird der Dez doch >1K zu mild ausfallen. Kommt es aber dazu, dann dürfte es ganz anders werden.
            Stratosphärisch wird das schon toll berechnet während in 500Hpa davon überhaupt nichts zu sehen ist https://uploads.disquscdn.com/images/f2264618f5983f5f41cc3791189e22f8b5831baf8c3da2d15a91032dc25365ec.png
            (c) http://www.wetterzentrale.de

          • Ich bin durchaus noch optimistisch. Irgendwer hatte auch davon gesprochen, dass der Split weder gut noch schlecht ausfällt mit der Achse und sowohl milde und kalte Phasen im Wechsel initiieren könnte (keine Ahnung obs Wetterleuchte, Sini oder Kai Zorn war, mittlerweile verschwimmen in meinem Gedächtnis die Stellungnahmen lol).
            Ich denke mal stratosphärisch werden wir die Auswirkungen erst kommende Woche sehen können.

          • Inwiefern ( bezüglich des letzten Satzes ) ? :O

          • Wenn ich das jetzt erläutere, mache ich mich ja strafbar. Für eigene Erfahrungen muss man nur seinen Sofetensermon bei Bild und Co. lesen.
            Sagen wir es mal so: Nach meiner Vorstellung verpflichtet Wissen und Bildung zur Verantwortung, dieses Wissen auch mitsamt seinen objektiven Inhalten anderen zur Verfügung zu stellen, damit sich wichtige Erkenntnisse am Ende und somit auch die objektive Wahrheit durchsetzen.
            Wer sich wissentlich für Geld versklavt, um Lügen zu verbreiten, unterstützt den zukünftigen Mord an unseren Nachfahren, weil er die Ursachen einer globalen Klimakatastrophe bewusst verschleiert, die Folgen verstärkt, um sich persönlich zu bereichern. Das ist zwar nicht strafbar vor den Gerichten, aber vor der Geschichte sehr wohl. Und unsere Nachfahren werden ganz gewiss zu unterscheiden wissen, wer weitsichtig genug war, die Gefahren ihrer eigenene zerstörten Welt zu erkennen und zu bekämpfen und wer ein Kollaborateur einer Generation war, denen Machtgier und Konsum wichtiger war als die Zukunft ihrer Kinder und Mitmenschen auf der Welt.

          • Ok, vielen Dank für diese Schilderung !

    • http://www.wetter.com/videos/kolumnen/kaelteres-wetter-ab-monatsmitte/58412e0acebfc0ed318b4591
      Hört sich gut an ! Zusammen mit der Prognose von Wetterleuchte sehen die Aussichten heute doch insgesamt gut aus.

  • Sven Rindermann

    Ich glaube gute Nachrichten von Wetterleuchte …(glaube)..
    https://wetter-runde.de/thread-651-post-8265.html#pid8265

    • Hans Hägermann

      Es läuft bisher so wie es Wetterleuchte beschrieben hat.
      Jetzt heißt es abwarten.

    • Herrliche Vergleiche mit dem Kreisel im Antwortthread unten!
      Insgesamt also nach wie vor Split des Polarwirbels, wie man ihn auch in den Karten sieht. Soviel zu Kurt Hansen ^^
      Alles weitere müssen wir wohl abwarten.

      • Sven Rindermann

        Hammer Geil……Wenn dat jetzt nicht hinhaut……

      • MeineHtmlCodes

        yeah !!! Jetzt bin ich auf morgen und übermorgen gespannt und hoffe bald mit Freudenstrahlen die GEFS Ens präsentieren zu können 😀

      • Ich finde die Stimmungsschwankungen hier schon amüsant ^^
        Gestern war die Gesamtstimmung hier ziemlich pessimistisch und heute wieder deutlich positiver ^^

        • Kaltwetteranhänger sein heisst leidensfähig sein 😉 Das führt mitunter schon mal zu radikalen Stimmungsschwankungen. Wenn wir alle in Island leben würde, wäre das durchgängig positiver haha

          • Wilder Süden

            …und nicht sooo spannend!!!

          • stimmt! ^^

      • HOCHINTERESSANT!
        Auch die Antwort auf die begeisternde Nachricht von Wetterleuchte bzgl. des aktuellen Laufs. Ein Warming hat 2 Monate Nachwirkung. Das kennen wir ja noch aus dem Split/Warming im März, nicht wahr?
        Wahnsinn, dass Wetterleuchte sogar Zahlen parat hat: -0,5 Grad für Deutschland als Folgewirkung. Hammer. Könnte zwar mehr sein, aber wegen Deutschland als „Grenzland“ natürlich klar. Trotzdem genial diese Zahlenangaben.

  • wettenwetter

    Schöne Schneeflocken auf der Page 🙂

    • Irgendwo in Tropenhessen muss es ja in diesem Winter mal schneien. Da bleibt nur der Computer von kaltwetter.com hahaha

  • Trepowder

    https://www.youtube.com/watch?v=mr8OQiRrXQM

    Das wäre doch mal eine nette Exkursion – in seinem Youtube Kanal sind noch mehr Videos von dem Trip zu finden 😉

    • Der Zentralrat der Sofeten ist entsetzt. Der sofetische Grundton ist eine echte Realsatire… die Bilder und Erfahrungen sind genial.

  • BLISS

    Aktuell ist es bei mir herrliche -0 grad 🙂

  • Glaube, Lars Thiemes System kommt mit dem Waccy-Chaos auch nicht zurecht. Gestern sollte die neue Prognose kommen. Auf heute verschoben. Bis jetzt immer noch nichts 😉

  • wen meinst du? Random?
    Ansonsten nicht von Fachbegriffen irritieren lassen, sondern jeden nachschlagen und irgendwann kapiert man es selbst. Fachbegriffe dienen ja nur dazu, komplexe Sachverhalte in einem Wort zusammenzufassen. Sonst würde jede Fachdiskussion Jahre dauern ^^

    Die Argumente sind durchaus logisch, aber ich denke dass er sich bei der kritischen Beurteilung irrt. Bin mir jetzt auch nicht sicher ob er einfach da subjektive Vorlieben (Sofet) mit objektiver Wahrheit verwechselt wie bei manchem aus der WZ. Kenne Random nicht vom Background.
    Wetterleuchte hat ihre Kompetenz seit letztem Winter mit hunderten Postings und zutreffenden Entwicklungen mehr als nur eindrucksvoll bestätigt. Da zudem die Karten ihre Einschätzung wiederspiegeln (soweit das zu diesem Zeitpunkt möglich ist), vertraue ich ihrer Stellungnahme.

    • Sven Rindermann

      Lest euch mal die letzten beiden Antworten durch…eine von Random und die Antwort von Wetterleuchte :-)…ein Schelm ist wer böses dabei denkt 🙂

      • Klingt für mich nach einem besserwisserischen Blender mit Pseudofachwissen. Solche Typen gibts leider auch, die nicht begreifen, dass Wissen kein Eigentum ist, sondern von anderen klügeren Menschen und Vorfahren nur geliehen….
        Aber ich kann mich auch täuschen, immerhin kenne ich Random nicht ^^ Die Ergebnisse werden dann ja zeigen, wer recht hat und wer nicht.

        Die Antwort von Wetterleuchte finde ich klasse. Zu soviel diplomatischer Ehrlichkeit wäre ich auch gerne fähig ^^

        • Sven Rindermann

          Ich kenne ihn nur vom alten Forum von WO…ich meine aber das er dort eher der Sofet war…..egal…er hat schon Ahnung allerdings denke ich das er sich in seiner Ehre verletzt fühlt…vielleicht weil eine Frau mehr Ahnung haben könnte 😉

          • Freund des Winters

            Ist die Wetterleuchte tatsächlich eine Frau?

          • Sven Rindermann

            Ich denke…

          • Hans Hägermann

            Nein Wetterleuchte ist ein Mann ich glaube 35 Jahre alt.

          • Ah, das wusste ich bisher auch nicht.

          • Hans Hägermann

            Ja habe es auf sein Profil gesehen.

          • Sven Rindermann

            Also auf ihrem Profil steht Female….und das ist nicht männlcih….:-)

          • Ja was denn nun lol

          • Jup, im Profil steht Female, eindeutig.

          • Sven Rindermann

            Völlig egal…er sie es macht hervorragende arbeit:-)

          • Spekulation. Solche Stereotypen sollte man spätestens seit der Uni dann eigentlich durch Selbstreflexion überwunden haben. ^^

        • Blizzard

          Bin gespannt, was Wetterleuchte zum Zusammenhang NH / SH antwortet. Ich bin mir sicher, dass man troposphärisch von einer Wechselwirkung im wörtlichen Sinn ausgeht. Die atmosphärische Zirkulation ist im Normalfall asymmetrisch. Wenn auf 30-60° SW dann auf 0-30° NO auf der SH dann folglich andersherum usw…. nur so ergibt sich ja dieses System!
          Stratosphärisch ist mir Wetterleuchte sehr weit voraus, ich bin gespannt.

          • Ich versuche aus Wetterleuchtes Worten für meinen Teil das entsprechende rauszuziehen und mittels der Karten zu begreifen. Man lernt eine ganze Menge, ohne dass ich das im Detail verstehe.
            Bin auch gespannt, wie das weitergehen wird mit dem Polarwirbel, den troposphärischen Auswirkungen, der Reaktion von GFS & Co. und dem Winter an sich ^^

  • Bitte 😉

  • Sven Rindermann

    Äh wie jetzt ??? Doch keine Kaltluft????

    https://wetter-runde.de/thread-45-post-8314.html#pid8314

    • Noch ein neuer Sofetenblender mit Pseudowissen? ^^
      Ich halte diesen Post zwar angereichert mit haufenweise Fachsprache, aber die Schlussfolgerungen für absoluten Blödsinn, vor allem in der fehlenden Problematisierung und fehlenden Diskussion.
      Seine Bewertung im Forum hält sich mit 4 auch arg in Grenzen, genau wie bei Random ^^
      Na dann warten wir mal ab. Ich mach mich völlig locker. Nach meiner Erfahrung kann das SSW eben noch lange nachwirken, deswegen war ich unten auch so begeistert, dass Wetterleuchte meine diesbezüglichen Annahmen aus dem März 2016 ungewollt bestätigt hat.
      Ich setze mir den 15.12. etwa als Grenze, aber der etwas zu erkennen sein sollte in Sachen positiven Auswirkungen. Bis dahin: Kaltphase ab sofort (aktuell 2 Grad hier) für die kommenden Tage ausnutzen, Winterzeit mit der längsten Nachtphase (rechnerisch bis 21.12., faktisch bis Ende Dezember) genießen, heißen Tee und Kaffee trinken, einfach die Vorzeichen und die Gewissheit genießen, dass egal was passiert, der Winter nicht so enden wird wie 2015/16. In diesem Sinne zünde ich jetzt mal eine Kerze an und schreibe etwas weiter am Klimabericht November. 🙂

      • Blizzard

        Hochdruckzeit ist bekanntlich Recherchezeit….
        Ich habe nochmal nachgeforscht, wie lang es dauert bis sich die Stratosphäre auf die Troposphäre auswirkt. Es dauert zwischen 10 und 20 Tagen. Bei einem starken Wirbel dauerts länger, bei einem schwachen ist der vertikale Austausch schneller. Nur um das nochmal festzuhalten 😉

        • Prima Info. Danke Blizzard! Ich war mit diesbezüglich nicht ganz sicher, hatte mir nur gemerkt, dass wir uns im Frühjahr beim Major Warming über 10 Tage Verzögerungszeit unterhalten hatten.

      • Sven Rindermann
        • Hans Hägermann

          Ich glaube eher Random Weather fühlt sich in die Slips getreten sonst würde er nicht so Angepisst reagieren.In der WZ ist er wohl auch einer von den Sofeten.

          • Ah. Das erklärt alles. Wirklich alles.

          • Hans Hägermann

            Ja leider,
            den Früher war er mal einer der Neutral Analysiert hat.
            Wenn ich in letzter Zeit seine Beiträge lese ist es leider nicht mehr so.

          • Alpen Bezwinger

            Random Weather ein Sofet? DER Random, der sein Schlafzimmer im Sommer 2015 in den Keller verlegt hat weil er die Wärme in seiner Wohnung nicht mehr ertragen hat? DER Random, der u.a. diese Beiträge geschrieben hat :

            Re: Ach Leute
            geschrieben von: Random_weather (IP-Adresse bekannt)
            Datum: 11. Juni 2016 11:19
            Bei mir wohl das Gegenteil, ich
            versuche mir einzureden es bleibt so mollig wie jetzt aber ich weiß, die
            Zeit wird leider kommen wo das Thermometer die 30 Grad sprengt und mir
            den Schlaf raubt

            Quelle : Quelle : http://www.wzforum.de/forum2/read.php?33,3219902,3219982#msg-3219982

            bleibt der Sommer so empfinde
            ich das als Vernaufspause vor den nächsten Hitze-Sommer, ein Sommer mal
            ohne 35 Grad wäre geil (oT)
            geschrieben von: Random_weather (IP-Adresse bekannt)

            Quelle : http://www.wzforum.de/forum2/read.php?33,3219902,3219965#msg-3219965

            Datum: 11. Juni 2016 11:28
            Korrekt, ich habe immer das Gefühl das die Hitzefanaten meinen, sie stellen die absolute Mehrheit.

            Quelle : http://www.wzforum.de/forum2/read.php?33,3219902,3219973#msg-3219973

            Tipp von mir : besser recherchieren bevor man über Menschen urteilt die man nicht kennt.

            Und was Kurt Hansen angeht, hier wurde behauptet er sähe keinen Polarwirbelsplit. FALSCH, geschrieben hat er in seinem Blog folgendes

            „Würde es nun zu einem Split oder einer Konzentration von Kältepotential
            direkt in eben diesem Bereich kommen so wäre evtl. folgendes Szenario
            denkbar : Neben dem bereits existierenden starken Sibirischen Kälteblock
            ( hervorgerufen durch eine recht starke und weit ausgreifende
            Schneebedeckung ) würde sich ein zweiter Kälteblock über Grönland /
            Ostkanada bilden……“

            er schreibt nämlich vom Bereich Ostgrönland / Ostkanada, desweiteren schreibt er :

            „Um einen nachhaltigen Wintereinbruch hervorzurufen müsste der Split
            bspw. eher in einer Achse östlich von Grönland an Spitzbergen und Island
            vorbei verlaufen, dadurch würde der Atlantik „abgeriegelt“, Kaltluft
            arktischen Ursprungs kann von Nord / Nordost auf Mitteleuropa
            übergreifen, als Beispiel sei hier der Split von Januar 2013 genannt…..“

            Auch hier wiederhole ich meinen Tipp : besser recherchieren bzw. genau lesen was jemand schreibt.

          • Hans Hägermann

            Deine Pöbeleien kannst du in der WZ ablassen.
            Da ist die Sofeten Festung.Kann das sein das
            du zufällig Random Weather bist. Würde mich bei dir nicht Wundern.
            Und in meinen Beitrag unten steht ganz klar :
            Ja leider,
            den Früher war er mal einer der Neutral Analysiert hat.
            Wenn ich in letzter Zeit seine Beiträge lese ist es leider nicht mehr so.
            Also ich würde dir mal raten besser zu lesen bevor du hier Stunk Anfangen tust.Tatsache ist auch der die besagte Person angepisst von Wetterleuchtes Analysen war was man gestern klar lesen konnte.
            Und ohne das er in dem Forum nur einen Sinnvollen Beitrag geleistet hat oder Selbst eine Analyse raus gebracht hat.

          • Alpen Bezwinger

            Der Hinweis, besser zu recherchieren bzw. genauer zu lesen ist also Pöbelei? Interessant.
            Nein, ich bin nicht Random_Weather. Was seine Beiträge angeht, schau in die Klimatologie im WZ-Forum, er ist ein User mit einem hohen Fachwissen was dieses Thema angeht. In der Wetter-Runde hat er sich ja erst vor kurzem angemeldet.

          • Sven Rindermann

            Leute keinen Streß bitte…lasst uns auf die schönen Dinge hoffen die da kommen sollen….

          • Wir werden ja sehen wer am Ende dann recht hat. Die Realität ist immer noch der beste Notengeber.

          • Das mit Random lasse ich mal so stehen. Wie ich geschrieben hatte, kenne ich ihn nicht.
            Die Hypothetisierung nach Gründen, warum jemand intellektuelle Angebersprache verwenden muss, um seine doch zweifelhaften Argumente zu untermauern, ist jedoch durchaus legitim.

            Was Kurt Hansen angeht, hatte dieser von einem Ende des Winters gesprochen. Auf dem dazu bzgl. Link unten findet sich dieser Text jetzt nicht mehr… seltsam….
            Seine Äußerungen in der WZ wie auch im Web (diverse Foren) bezeugen leider die bedauerliche Erkenntnis, dass er oft seine subjektiven Vorlieben und objektive Wahrheiten bewusst verwechselt. Diese Kritik muss er sich schon gefallen lassen.

            Die Art und Weise, wie die Wetterleuchte im Forum von WZlern angegangen wird ist schon ziemlich offensichtlich eine Form gekränkter Pseudoehre. Ist nicht verboten und ist auch nicht meine Seite, insofern alles ok. Kritik müsst ihr euch dennoch gefallen lassen, auch wenn’s nicht passt.

        • Jetzt mal ganz ehrlich: Ein Typ, der Worte wie „authority bias“ verwendet, will einfach nur (vergeblich) beeindrucken und scheint einen manischen intellektuellen Minderwertigkeitskomplex zu haben. Der geht mir jetzt schon so auf den Zeiger, dass … aber lassen wir das. ^^
          Vermutlich gibt es genug Menschen, die sich von so etwas wohl beeindrucken lassen. Trau, schau, wem.

          • Sven Rindermann

            Was heißt authority bias?

          • Hans Hägermann

            Authority Bias – Autoritätsgläubigkeit.
            Jetzt ist klar warum Random Weather Angepisst ist.

  • Hans Hägermann

    Erfrischende -3 Grad hier Aktuell.Ist das Herrlich.
    Übrigens ist GFS 12 heute Abend zum erst mal angesprungen auf
    dem Punkt mit dem Polarwirbel was Wetterleuchte Analysiert hat.
    Das werden noch spannende Zeiten werden.

    • Jup. Split ist erkennbar. Mal sehen wie das weitergeht.

  • Sara Bosshard

    Es sieht immer noch gut aus für Süddeutschland und die Schweiz. Gemäss Kai Zorn ist die Warhscheinlichkeit auf eine Einwinterung Mitte Dezember recht gross. Er geht davon aus, dass wir in der Schweiz mit 80% Wahrscheinlichkeit weisse Weihnachten erleben werden. Also ganz anders als in den vergangenen drei Jahren. Diese Aussichten machen doch Freude.

    • Freund des Winters

      Auch Kai bezieht sich auf die Modellwelt – und 80% für ein Niederschlags- und Temperaturereignis in 3 Wochen?

      • Da allein die Prognosesicherheit in 3 Wochen sich nicht vom Zufall unterscheidet ist das natürlich Glaskugel.
        Denke mal hier sinds 0,8% ^^

  • Michael Bodin

    Um 08:00 Uhr hier Minus 7,4 Grad. Absolut klarer Himmel. Wenn ich jetzt in den Bergen wohnen würde, gäbe das eine perfekte Fernsicht.
    Seit dem 18Z gibt es wieder Läufe, welche unter die Minus 10 Grad Isotherme wandern.
    Ich hoffe Wetterleuchte behält Recht. Meine Kinder wollen richtigen Winter mit viel Schnee ( alle anderen, mit denen ich gesprochen habe bez. Wetterleuchtes Aussichten, rennen schreiend davon), na gut, ich will auch Schnee !!!!

    • Freund des Winters

      Recht so, immer weiter missionieren ^^

    • Hayli

      Unerwartet „kalt“ war es für mich diese Nacht, hab ich Depp doch glatt
      nurn T-Shirt und ne Fleecejacke zum arbeiten angehabt. 😀
      -3 Grad wurden mir angezeigt, mit dem sternenklaren Himmel war das wieder ein genuss draußen ackern zu dürfen. 🙂

      Wetterleuchtes Artikel machen aktuell ja wirklich Hoffnung, dass sich noch etwas zu unseren Gunsten wenden kann. Sofern ich alles richtig verstehe. Nicht dass ich denke, dass der Winter schon abgehakt ist – sondern ich verfolge eher mit großem Interesse die Abläufe etc. zum ersten Mal. Und das finde ich spannender als alles, was die Medien hergeben.

      PS: Das der erste Satz sich reimt, war voll nicht geplant.

    • MeineHtmlCodes

      ja auch bei mir -5.5°C minus… selbst die Straße ist etwas gefroren ! ich wohne auf 270m ü. NN. und kann immerhin ins 100m tiefe Tal blicken :DDD

  • Oliver Wasi

    Lars Thieme hat seine Winter-Prognose aktualisiert
    http://www.langfristwetter.com/langfristprognose.html

  • Michael Bodin

    Nachdem Wetterleuchte ja nun voll im Fahrplan mit ihren gemachten Vorhersagen liegt, hier nun mal mein Wunschwetter ab der 2. Dezemberhälfte : (Die Werte stellen TMax/TMin dar)

    Vom 18.12. – 21.12. : Minus 3 / Minus 7 Grad
    Vom 22.12. – 24.12. : Minus 5 / Minus 5 Grad und einsetzender Schneefall ( rund 10 cm )
    Vom 25.12. – 30.12. : Minus 7 / Minus 13 Grad und Sonnenschein ( Hochdruck konserviert den
    Schnee. )
    Vom 31.12. – 03.01. : Minus 4 / Minus 7 Grad und immer wieder etwas Schnee ( rund 15 cm )
    Vom 04.01. – 15.01. : Minus 8 / Minus 15 Grad und Sonnenschein (damit der Schnee liegen
    bleibt)

    Danach wäre ich noch flexibel, wenn es mit weiteren Schneefällen verbunden wäre !!!

    P.S.: Die Schneesummen wären Wunschwerte, da hier als Flachlandtiroler auf 48 Meter üNN das schon weltklasse wäre !!!

    • lol da wird aber jemand größenwahnsinnig ^^
      Ich wäre für +2 Grad/-2 Grad schon mehr als dankbar und mit Schnee rechne ich noch überhaupt nicht, wenn dann erst im Januar frühestens.

      • Michael Bodin

        Größenwahn ???? Nur wunschdenken !!!!! Aber hier im Osten ist das schon sehr viel realistischer als bei Dir in der Hitzehölle !!!!!

        • -15 Grad??? na ich wünsch es dir.

          • Michael Bodin

            Na immerhin hatte ich hier im November schon Minus 9,9 Grad !!!
            Also nicht so weit weg davon. Heute früh Minus 7,4 Grad

    • Karsten

      Mit deinem Wunschwetter kann ich gut konform gehen. Der Wechsel von Schnee und Sonnenschein wäre genau nach meinem Geschmack. Da ich aber ca. 300 km westlicher (südliche Region Hannover) wohne, wäre ich auch mit 3 Grad wärmeren Wetter hoch zufrieden, Hauptsache keine Plustemps. Man will ja auch nicht größenwahnsinnig werden -:)

  • Oliver Wasi
    • Hans Hägermann

      Läuft ja alles nach Plan nach dem Update von von Wetterleuchte heute Morgen .
      Die Spannung steigt an ab Mitte Dezember .

  • Thomas

    In der Oberpfalz/Regensburg heute früh auf 550 m minus 11.5 Grad mit herrlichen Raureif an den Bäumen was fehlt ist eigentlich nur der Schnee ☺

    • Martin

      Also nicht in Regensburg 😀

      Hier in der Stadt Regensburg auf 370m -3,0°C als Tmin aber immerhin auch leichter Rauhreif 😉
      Dazu dichter Nebel 🙂

  • Patrick

    Was ich momentan im seriösen Bereich für München sehe sind zweistellige Werte und sogar nachts sehr weit vom Frost entfernt… ich hoffe auf ein paar Flocken noch vor Weihnachten…

    • Luc Santer

      Korrekt! Keine Ahnung warum von einem kalten und niederschlagsreichem Dezember ausgegangen wird….ab Mittwoch ist Schluss mit Nachtfrost, ob die Kälte zurück kommt weiß niemand…aber es wird sp getan, als wäre der Spekulatius von Kai Zorn bare Münze. Das Einzige was feststeht ist die kräftige Milderung ab Mittwoch, darüber hinaus ist nichts sicher. Schaue ich auf die letzten Karten verstehe ich den Optimismus hier echt nicht…man kann sich den Winter auch einreden oder einlesen lassen..Kopfschüttel!
      Auch bei kachelmannwetter kann ich keine Rückkehr der Kälte sehen und es bleibt zudem in den Alpen staubtrocken….

      • Sven Rindermann

        Sorry aber warum bist dann auf dieser Seite???? Ich selbst wünsche mir Kälte und Schnee vom 1 November bis 31 März…leider ist das nicht möglich…Und ja ich habe keine Ahnung von den Karten und bunten Bildern die hier gepostet werden….Aber wenn man sich die Links die hier mit gepostet werden anklickt und dauf den entsprechenden Seiten den Text durchliest, kann man schon davon ausgehen das diese Menschen die dort schreiben sehr viel Ahnung vom Wetter und Karten lesen haben(siehe Wetterleuchte) glaube mir ich bin seit den etzten 3 Jahren einer der Größten Pessimisten was das den Winter angeht, aber das hat dieses Jahr nichts mit einreden oder einlesen zu tun….Wenn du nicht an den Winter glaubst, dann geh auf die Wetterwiese auf WZ da ist der Teufel los….vielleicht denkst du nach lesen der Kommentare anders 🙂

        • Luc Santer

          Ich wünsche mir auch sehr einen „richtigen“ Winter! Trotzdem kann ich den hier versprühten Optimismus aufgrund der mittelfristigen Karten nicht nachvollziehen….

          • MeineHtmlCodes

            Wetterleuchte ist ein Genie 😀 und auf Kai Zorn vertraue ich weniger 😉

          • Luc Santer

            Naja, hätte WL nun einen warmen Abschnitt vorhergesagt und Kai Zorn einen kalten wäre letzterer wohl das „Genie“….genau das meine ich mit „Schönreden“ 😉
            Beide schreiben auch nur das, was sie sich selber „wünschen“….von daher!

          • MeineHtmlCodes

            Nein, Wetterleuchte hat meistens Recht ;D egal was sie sagt

          • Luc Santer

            Warum beachtet in den letzten Tagen niemand mehr Wetter Sini? Weil da eben nicht von winterlichen Aussichten die Rede ist…
            http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2016-2017.html

          • Sven Rindermann

            Glaube mir…alle beachten dies…du bist ja mega verzweifelt….:-) kann ich verstehen. ändern kann man es eh nicht.von daher lebe ich von der Hoffnung. Und die stirbt bekanntlich zuletzt. Wenn es so eintrifft wi WL es ausgerechnet hat, freuste dich nen zweites Loch in den Hintern ..Wetten:-)

          • Luc Santer

            Schön wärs 🙂

          • Sini schaut meist nur auf das, was die Wettermodelle berechnen.
            Wetterleuchte sagt dagegen das Wetter selbst voraus und wartet darauf, bis die Wettermodelle das berechnen, was sie viele Tage zuvor vorhergesagt hat. ;D

          • Weil Sini zwar sehr seriös die Lage analysiert aber die Möglichkeiten in der Zukunft meist ausser acht lässt. Das war auch schon im März 2016 so… man muss halt wissen, welche Quellen was zu leisten imstande sind.

          • Exakt. Sie hatte sowohl im letzten Winter nachweislich die Mildlage vorausgesagt und dann die Kaltphase, als Major Warming und Final Warming im März zusammenfielen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, welche Preferenz sie beim Winter hat, das lässt sie außen vor.

          • Weil es neben der Mittelfrist auch noch eine Langfrist gibt 😉

      • Hans Hägermann

        Wir sprechen aber von Mitte Dezember also 15-20.12.2016
        Und heute haben wir den 3 Dezember.Das wir in den nächsten knapp
        2 Wochen noch kein Winterwetter bekommen war klar.Und Kalt ist es
        übrigens jetzt schon draußen.Also eine Trockene Kälte mit Nachtfrost.
        Wenn wir es ganz genau nehmen ist es jetzt schon die 2 Kaltphase aber ohne Schnee.

        • Luc Santer

          Korrekt! Aber: ich wäre mir mit dem Wintereinbruch ab Mitte Dezember nicht sicher: der Mildbuckel wird an sich immer grösser und länger, ganz hinten raus einige kalte Läufe, aber immer erst nach 10 Tagen….der Wintereinbruch wird weiter verschoben, die sogenannte kurze Mildphase kontinuierlich verlängert….ich habe ein ganz mieses Gefühl!

          • MeineHtmlCodes

            GFS kann schlecht mit einem Polarsplit umgehen 😀 reagiert meist erst einiges später c:

          • Luc Santer

            Das ist es ja: man geht von einem PWSplit aus, das ist aber absolut nicht sicher….

          • MeineHtmlCodes

            die Wahrscheinlichkeit liegt immerhin bei 60/70% ! (letztes Jahr lag es meist bei 10% ;D

          • Luc Santer

            60% ist Würfeln….da ist nix sicher…und ich bin mir heute zu 99% sicher, dass es nicht zu einem Split kommen wird…..Erfahrungswerte aus den letzten Jahren, dass SSW sich immer durchsetzt falls auch nur eine geringe Wahrscheinlichkeit einer solchen Strömung in den Modellen auftaucht….
            Übrigens bestätigen die letzten ENS ein längeres Andauern des Mildbuckels und wieder werden Kälte und Niederschläge nach hinten verschoben….so wird das nichts

      • Vielleicht kannst du dann wohl einfach nicht die wissenschaftliche Argumentation mit Polarwirbelsplit und den Folgen in der Troposphäre nachvollziehen.
        Nur mit unreflektiertem Skeptizismus der zum Nihilismus wird und ohne eigene Prognoseleistungen über andere herzuziehen, die bedeutend mehr Ahnung haben, halte ich für ein Armutszeugnis.
        Außerdem: Wer ist eigentlich von einem kalten und niederschlagsreichen Dezember ausgegangen?? Ich nicht. Kai Zorn auch nicht. Ehrlich gesagt sehe ich keinen, der das behauptet. Vor allem nicht was den Niederschlag angeht.

  • Dirk

    Hier auf 605m (nahe Mindelheim) war es heute morgen bei -3 Grad Spiegel glatt. Gestern Abend hatte es leicht genieselt. Jetzt gerade scheint der Plasmabomber und es ist ± 0 Grad bei gefühlt knackig kaltem Wind.

  • Leon

    WOW war das eine knackig kalte Nacht mit MINUS 2 Grad!! Das ist ja der helle Wahnsinn!!!
    Um das mal so auszudrücken wie Wetter.de

    Ne aber mal spaß bei Seite, mich würde echt mal interessieren wie die Leute förmlich ausrasten würden wenn es mal normale Wintertemperaturen geben würde. Und für mich sind leichte Nachtfröste normal im Winter und eigentlich auch im November. Da sieht man mal wieder wie die Menschen nicht fähig wären in einer Welt ohne Klimawandel zu leben.
    Allein schon deswegen gönne ich allen mal nen richtigen Jahrtausendwinter 😉

  • In der Diskussion, ob die Kaltluftzufuhr durch den Split den Atlantikmotor anwirft, zeigt sich auch im aktuellen Lauf auf 500 hPa zwar diese Kaltluftverschiebung Richtung USA, aber „unser“ sibirischer Teil bleibt wie von Wetterleuchte prognostiziert der dominierende Kern.
    http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2016120306/gfsnh-0-336.png?6
    (c) http://www.meteociel.fr

    Stand heute könnte man also mitnichten von einem Ende des Winters durch den Atlantik sprechen, im Gegenteil. Ende offen.

    • Hans Hägermann

      Wetterleuchte meint heute sogar, das ein erneut sehr milder Winter nahezu ausgeschlossen werden kann unter 10% Wahrscheinlichkeit
      wenn es zu dem Split kommt in Kombination mit dem SSW-Event.
      Das ist schon eine mutige Aussage für den 3 Dezember.

    • Oliver Wasi
      • Sven Rindermann

        Jetzt bin ich sehr skeptisch…

        • Hans Hägermann

          Locker bleiben Sven,
          Kai Zorn meinte ja nur das sich in der Nordhemisphäre in den nächsten
          2 Wochen was tun wird.Bis jetzt läuft alles so wie Wetterleuchte es beschrieben hat.

        • Seriöser Skeptizismus ist nicht das Schlechteste, denn auch Wetterleuchte ist keine Heilige ^^ Weiter schön beobachten und differenzieren und wie bei einem Würfel mehrere Meinungen zulassen die belegt und begründet sind.
          Momentan jedoch passt wirklich alles, was Wetterleuchte geschrieben hat. Ich bin selber gespannt.
          Das Ergebnis wäre nach Wetterleuchte eine Spätfolge des Splits mit Winter in Deutschland und sogar Ausschluß eines Mildwinters.
          Nach Ansichten anderer führt die Kaltluftzufuhr nach Nordamerika zur Ankurbelung der Westdrift und dem vorzeitigen Ende des Winters.
          Bis jetzt deuten die Karten in Wetterleuchtes Interpretation. Mal sehen wie es dann nächste Woche aussieht.

      • Luc Santer

        Tja, was habe ich gesagt? Er ist und bleibt ein Schwätzer!

        • Nur weil man einfach einen unreflektierten Skeptizismus fährt und andere für ein Nichtwinterwetter verantwortlich macht, das dieser gar nicht beeinflussen kann, erwirbt man sich nicht wirklich ethische Meriten.
          Erstmal besser machen!

          • Luc Santer

            Lieber Herr Kaltwetter…ich mache niemanden für den Ausfall des bevorstehenden Winters verantwortlich. Nur kann ich nicht verstehen, dass verschiedene Meteorologen als quasi Heilige verehrt werden und nicht kritisiert werden dürfen. Ich persönlich finde es extrem unseriös, seit Beginn November von Wintereinbrüchen mit Schnee, Trögen welche voller Tiefs sind usw zu berichten und dies trifft nicht ein. Der absolute „Hammer“ ist es aber, getsern noch von einem unglaublich tollen Wintereinbruch zu schwärmen und keine 24h später „War nur ne tolle Geschichte, es wird aber anders kommen“. Es ist klar, dass man das Wetter nicht beeinflussen kann, Gott sei Dank. Was mich aber stört, sind immer wiederum diese tollen Geschichten à la „Was wäre wenn….“. Als seriöser Wissenschaftler haben solche Geschichten nichts in der Besprechung einer Wetterlage zu tun. Deshalb lobe ich mir wetter-sini, welcher zwar „langweilig“ aber doch sehr sachlich an die Interpretation der Modelle rangeht. Wetter Sini zeigt immer klar auf, was zu erwarten ist und beschwört nicht eine Wetterlage, welche ihm am besten gefallen würde…das finde ich äusserst lobenswert. Dass die Beiträge von Kai Zorn immer interessant geschrieben sind, dass er eine nette Art und Weise hat, etwas vorzustellen, das spreche ich ihm nicht ab. Aber seine „Vorhersagen“ sind oft unseriös und absolut nicht zuverlässig. Als Wissenschaftler würde ich davon Abstand nehmen…..in meinen Augen ist dies unseriös und wenig professionnell. In diesem Sinne…auf die Hoffnung dass es im Dezember 2017 mal zu Wintereinbrüchen kommen mag….

          • 1. Es werden hier keine als Heilige verehrt, sondern Meinungen ausgetauscht und bewertet.
            2. Da sie offenbar keine wissenschaftliche Ausbildung haben, erkläre ich Kai Zorns Methodik gerne: Man kann natürlich immer pseudoseriös von 3-5 Tagen Prognosen ausgehen und sich darauf beschränken.
            Kai Zorn sagt ja auch immer, dass dies der seriöse Zeitrahmen ist. Aber er will nicht nur darüber berichten, sondern über den spannenden Zeitraum der darüber hinaus geht. Er setzt (wohl zu Unrecht) voraus, dass seine Mitleser einen wissenschaftlichen Hintergrund haben und mündig die Informationen verarbeiten können.
            Das ist eben nicht der Fall ganz offensichtlich.
            Ich halte es für wichtig auch die Langfrist mit dem hohen Fehlerpotential auszuwerten, weil es ja schließlich unser Ziel ist, die Prognosen zu verbessern. Das gelingt nicht, indem man sich resignativ auf 5-Tagesprognosen beschränkt, sondern indem man die Herausforderung sucht.
            Dafür ist Kai Zorn eindeutig zu loben, denn damit hängt er sich weit aus dem Fenster, weist ja auch immer darauf hin.

            Wenn man nun seine Infos nicht differenzieren und selbst bewerten kann und Hypothesen mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% als in Stein gemeißelte Aussage sieht, dann liegt der Fehler sicher nicht bei Kai Zorn (und seinen innerhalb seiner Langfristhypothesen grundsoliden Arbeitsweisen), sondern bei den Lesern und der Apperzeption der Informationen. Wer nur eingleisig denkt, muss zwangsläufig an seinen eigenen Beschränkungen scheitern.
            Also besser Grundstudium Meteorologie absolvieren, oder eine wissenschaftliche Ausbildung sich anlesen und erarbeiten und dann auf Grundlage dieses differenzierten Arbeitssystems noch mal Kai Zorns Aussagen und Posts lesen. Dann begreift man nämlich, was der Mann versucht: Das Unmögliche zähmbar zu machen mit einem Enthusiasmus und einer Leidenschaft und auch einer Korrektheit (nicht im Ergebnis sondern in der allein ausschlaggebenden Methodik mit dem wissenschaftlichen aktuellen Stand), die ihresgleichen sucht.
            Ich hoffe sehr, dass Kai Zorn durch mit Scheuklappen geschlagene Wunschwetterabhängige niemals so weit frustriert wird, dass er seine investierte Energie verliert.

      • Oliver Wasi

        Das wars endgültig für den Winter im Dezember. Dies passt überhaupt nicht zu Wetterleuchtes Aussage!

        • Michael Bodin

          Hä??? Das ist nichts anderes, was Wetterleuchte sagte: Es sammelt sich Kaltluft über Nordamerika und es wird milder in den nächsten Tagen. Diese Milderung (ab etwa Freitag ) zeigt sich doch schon seit einer Woche in den Karten ab !!!! Da ist also nichts neues und ungewöhnliches dabei…
          Und da obere der 4 Bilder zeigt das, was Wetterleuchte für wichtig hält :
          Der kalte Block über uns und die Wärme über Ostsibirien.

        • Michael Bodin

          Guck Dir auf Wetterzentrale die Karten der Nordhemisphäre an mit den Temperaturen in 10 hPa. Da passiert die nächsten Tage genau das, was WL prognostiziert…..

      • Leute ihr müsst auch mal die Argumentation nachvollziehen. Wetterleuchte sagt ja AUCH, dass die Kaltluft nach Nordamerika kommt, aber dass dies (a) nicht zum Ende des Winters führt, und (b) der Hauptkern des PW in Sibirien verbleibt.
        Einfach mal abwarten und die Entwicklung beobachten. Es gibt nicht nur 0 und 1, sondern das nennt man PROBLEMATISIEREN: Aufzeigen von verschiedenen potentiellen Möglichkeiten verschiedener Entwicklungen.
        Das ist ja gerade das spannenden in der Wissenschaft.

        • Michael Bodin

          Hab ich auch gerade geschrieben.
          Ich bin entspannt. Sehr entspannt. Alles läuft aktuell wirklich so, wie Wetterleuchte es vorhergesagt hat. Einen zu warmen Dezember geschweige denn Januar befürchte ich nicht.
          Wir müssen doch nur noch 8 oder 9 Tage abwarten. Dann wird sich doch langsam zeigen, was die Prognosen von Wetterleuchte meinen…

          • Eben. Und dass auch Wetterleuchte keine Heilige ist, setze ich als Kenntnis bei allen hier voraus. Also einfach wie immer die Entwicklung beobachten. Ich gehe nach wie vor von einem etwas milden Dezember aus mit Kältephase vor/um Weihnachten und erst im Januar von richtigem Winterwetter.

  • Herr Winter mit schnee und eis

    ach ja ich bin mit dem wetter bis jetzt hier im Ruhrgebiete zufrieden es ist nicht mega warm und das reicht mir erst mal schon alles andere wie Schnee sehe ich als Bonus an

  • Stefan

    Nachdem es gestern früh in tropenhessichen Gefilden bei 7 Grad und bedektem Himmel recht warm war, ist gegen abend die Temperatur bei aufklaremden Himmel zügig in den Keller gefallen. Die 0 Grad gingen gegen 22:00 Uhr durch. Heute morgen vor dem Erscheinen der Plasmafotze (hihi, das Wort gefällt mir^^) -4 Grad und herrlichste Winterluft.

    • Rob Dukes

      Hier endlich (nach 5 Tagen abartiger Sonne) wieder etwas Hochnebel! 🙂
      Allerdings drückt das Fusionsmiststück schon wieder durch??? :((
      Weg damit !!! ^^

  • Venoum

    Kiel mit -1 Grad… auch nett. Später noch mit dem Hund durch die vom Nebel mit Rauhreif bezuckerte Natur laufen.☺

  • Michael Bodin
    • Totaler Schwachsinn. Einzelne Kältegrade werden als Pseudobeweis genommen dass es einen „Eiswinter“ gibt mit der Zielsetzung, dass es keine globale Erwärmung gäbe. lol Die sollten ihre Lügen und Manipulationsversuche wirklich mal etwas weniger durchsichtig machen ^^

      • Oliver Wasi

        Aber die Wetterlage ähnelt dem von 1962/63…

        • Nach meiner Meinung nach nicht. Weder im Detail, noch aufgrund der warmen Arktis, den stratosphärischen Abkühlungen durch die Treibhausgase und dutzenden weiteren Folgen der Klimakatastrophe.
          Wenn man genug in den Archiven wühlt, findet man für jedes Beispiel ein analoges Beispiel und dann auch noch mit den entsprechenden unterschiedlichen Ergebnissen (Mildwinter/Kaltwinter)….

          • MeineHtmlCodes

            Stimmt, hab mir grad die Winter von früher angeguckt (~1950) und man merkt, die Westdrift ist deutlich öfter nach Süden abgesackt und hat sich selten, so wie die letzten Jahre, unzerstörbar eingefahren :/ leider besteht die Gefahr seit der Klimaerwärmung immer :c

            Aber was ist eigentlich sagen will ist, dass es nicht nicht zu vergleichen ist.

          • Das ist die Frage… denn die Westdrift ist eigentlich früher vor allem in den Zwischenjahreszeiten häufiger gewesen (Frühlings- und Herbststürme). Messbar ist sowohl eine Schwächung des Jetstreams, der die Stürme ja hervorruft und auch eine Minderung der Nordwest/Westlagen, stattdessen Zunahme der Südwestlagen. Wie das ganze genau zusammenhängt, auch wegen des „Kalten Flecks“ im Atlantik, der die Westdriftwetterlagen verstärkt, ist noch unklar.

          • MeineHtmlCodes

            https://uploads.disquscdn.com/images/21a8449e8158d73fbf6e1d62a605c4330707d3bd89c2f4deb499bf2a7f3b5ec5.gif

            —> Westdrift lebt auf

            https://uploads.disquscdn.com/images/757bea1056ea0468f92e9a97e21d6f726c326d4db8d3b10df716c0f49fdc1ee1.gif

            —> Hoch drängt dazwischen

            https://uploads.disquscdn.com/images/08ddd916e2bb713d1df06870ffcb03ddbe198c8b76c9cb5ad38275c68ebfdde5.gif

            —> Tiefs sacken ab

            https://uploads.disquscdn.com/images/ce553a5aa2df804da77c4ed729bc8728930585df30e8b2bcc782896e27f66f20.gif

            —-> immer wieder so dasselbe

            —> auffällig ist auch wie dominant der hohe Druck noch den Atlantik beeinflusst und mit den Tiefs spielt 😀
            —-> zur heutigen Zeit, würde das Tief wahrscheinlich (so sind meine Erfahrungen) nicht einsacken und wäre dem Hoch deutlich überlegen und es „plattwalzen“. —> Mildwetterlage

            Hoffentlich ist der kalte Fleck der einzige Grund, der nicht Ewigkeiten hält (auch wenn ich es nicht glaube).

            Alle Bilder von (c) wetterzentrale.de

          • Das ist die Hypothese ^^
            Was den kalten Fleck angeht werde ich sobald ich zeitlichen Freiraum habe, den aktuellen Stand wiedergeben. Der kalte Fleck ist nämlich seit einiger Zeit Gegenstand internationaler Forschung. Sehr spannend, was die Leute da diskutieren, welche Optionen ausgeschlossen wurden und was in Zukunft erwartet wird und wie das mit der Eisschmelze zusammenhängt.

          • MeineHtmlCodes

            cool 😀 Ich freue mich schon jetzt 😉

      • Ingo Gorges

        Da gebe ich Dir absolut Recht. Wer die Sache mit 1962/1963 vergleicht, der soll einfach mal die Arktiseisausdehnung von damals und heute nehmen…

    • Dirk

      Wer betreibt eigentlich diese Website? Wer steckt dahinter?

      • Hans Hägermann

        Das ist Schneefan

      • Hatten wir schon mal. Klimalügner, vermutlich sogar finanziell unterstützt ähnlich wie EIKE von Industrieinteressen…
        Wenn ich mich richtig erinnere ist das ein Ableger einer US-amerikanischen Seite. Auch sehr zweifelhaft dass man kein Impressum findet

        • Dirk

          Da passt der Ausdruck „Lügenpresse“ 100%ig!

      • Alpen Bezwinger

        Schneefan alias Rolf aus Leverkusen, pensionierter Kriminaloberrat, war früher im WO-Forum tätig, ein unglaublich sturer Denialist der seine Abkühlungspropaganda schon früher sehr penetrant vertreten hat. Was haben wir uns an dem die Zähne ausgebissen, mit Random_Weather hat er sich damals epische Schreibduelle geliefert. Random konnte das meiste von Schneefan wiederlegen was den aber überhaupt nicht interessiert hat. Ich kann nur davor warnen sich mit diesem Klimaleugner der schlimmsten Art einzulassen.

  • BLISS
    • Herr Winter mit schnee und eis

      was soll man da zu sagen .. wir wohl wieder alles milder ich habe auch fast nix andres erwarte.

      • Leute, Leute… hört doch mal richtig zu.
        Und nochmal: Kaltluft wird von Sibirien nach Nordamerika gepumpt ja. Kern bleibt in Sibirien bestehen, geil. Wetterleuchte hat das vorausgesagt mit Konsequenz: Winter in Europa durch Spätfolgen Warming.
        Kai: „Kalt Richtung Weihnachten“, „Es wird sich jede Menge tun.“, „Die Modelle würfeln alles, auch Schnee und Kälte bis ins Flachland“.
        Er will sich nicht entscheiden. ^^

        • Herr Winter mit schnee und eis

          ja das ist mir Bewusst und bis weihnachtet fließt noch ne mengen Wasser den Rhein runter .meine Kommentar bezog sich auf den wärme buckel der in denn 2 Wochen kommen soll

          • Ja der ist Mist, zugegeben ^^

          • Herr Winter mit schnee und eis

            ja das ist er leider …ich finde das wetter grade voll okay warum nur -.-
            naja höfflich wieder es wieder kälter

        • Er hat mal gesagt, dass es in Süddeutschland ( Flachland ! ) zu 80% weiße Weihnachten geben wird. Jetzt spricht er sich wieder eher für die Westdrift aus. Wetterleuchte schwankt da nicht so oft hin und her, was ich persönlich deutlich angenehmer finde ^^

          • Nein er sagt alles ist möglich, auch die Kaltläufe in der Langfrist. Gibt es Flachland im Süden?? ^^

          • Herr Winter mit schnee und eis

            ja nennt man Täler ;D

          • Natürlich ist alles möglich, aber er tendiert momentan zur Westdrift.
            Vermutlich meint er den Donauraum ( ca. 350m ), den Ober-/ hochrhein und vielleicht noch den Mainraum

          • Luc Santer

            Vorsicht! Seine Heiligkeit Kai Zorn darf hier nicht kritisiert werden!

          • David

            Du übertreibst gerade ein bisschen. Natürlich darf Kai kritisiert werden, genauso wie Wetterleuchtes Ansichten in Frage gestellt werden können. Nur gibt es für viele, darunter auch mich, keinen Grund dafür.

  • Sara Bosshard

    Die aktuellen GFS-Modelle (12 Uhr) sehen noch besser aus für die Schweiz. Ich bin nun wirklich sehr optimistisch, dass wir weisse Weihnachten erleben werdem dieses Jahr und habe deshalb bereits 1000 Schweizer Franken darauf gewettet.

    • Mutig. Aber in der Schweiz durchaus angemessen. In Tropenhessen könntest du das Geld jetzt schon wegschmeissen lol

    • Luc Santer

      Hallo, aus welcher Gegend in der Schweiz kommst du denn?

      • Sara Bosshard

        Aus der Region Zürcher Oberland

  • Interessant, was man damals vorhergesagt hat ^^
    Sind die Aussichten momentan auch so stürmisch ?
    http://www.accuweather.com/en/weather-news/europe-winter-forecast-2016-2017-stormy-uk-mild-wet-france-germany/60378723

  • Martin

    Dachte ich mir schon 😉

    Regensburg West war heute ab Mittags sonnig. Der Osten verblieb im Nebel und Dauerfrost.

    Donauabwärts hielt sich dann der Rauhreif sogar ganztägig!!

  • Herrmann Walhalla

    Sehr gute Idee, auf Kai Zorn’s FB-Seite für Wetterleuchte zu werben!!
    Ich bin auch schwer beeindruckt von ihren Qualitäten.

    • Herrmann Walhalla

      Ob Kai auch ab und an bei ihr vorbei schaut…?

      • Sara Bosshard

        Meiner Meinung nach macht keiner so gute und treffsichere Prognosen wie Kai Zorn. Er liegt eigentlich fast immer richtig, so mein persönlicher Eindruck.

        • Luc Santer

          Tatsächlich?

    • Michael Bodin

      War mal so ne Idee von mir….

  • Leon

    Oh man ob das mein Herz mitmacht? läuft wohl oder übel auf eine 50/50 Chance heraus in Sachen Winter… wobei das in zeigen der Klimakatastrophe schon viel ist. Ich hoffe einfach das der Splitt kommt und alle die sonst dagegen waren und immer schlecht über den Winter reden so richtig auf die Schnauze fallen. Auch für Wetterleuchte fände ich es mehr als fair wenn ihre hart erarbeiteten Ergebnisse auch zutreffen.

    In dem sinne noch einen schönen Abend!!!

  • MINDERQUEST

    Es braucht feucht-eiskalte und trocken-warme Phasen und nicht so wie wir es haben!

    Feucht-eiskalte Luft ist die beste Winterluft,
    aber wenn kalte, dann nur trockene und
    wenn feuchte, dann nur milde Luft…

    ein Paradoxon für Winterfans!

    • Im Winter 78/79 wurden Niederschlag und Kälte ( zu ) gut kombiniert ^^

      • MINDERQUEST

        Bei 62/63 auch (zu) gut ^^

        • So viel Schnee wie im Januar / Dezember 2010 wäre ja schon megageil. Aber auch mit den 8cm letzten Januar für knapp 2 Wochen war ich schon sehr zufrieden. Schade, dass der Dezember, der restliche Januar, sowie der komplette Februar für die Tonne waren.

          • Karsten

            Ja, die jeweils knappe Woche in den 2 Kälteepisoden im vergangenen Januar haben gezeigt wie schnell bei entsprechender Wetterlage aus sehr mild sehr kalt werden kann, und auch wieder umgekehrt! Durch die geschlossene Schneedecke sank die Temperatur bei uns südlich von Hannover auch in dem bis dahin extrem milden Winter bei klarem Himmel auf Temps von bis zu -15 Grad! Leider war die Kälte genau so schnell wieder verflogen wie sie gekommen war. Wohl wir hoffen, dass das diesen Winter schon im Dezember passiert, und etwas nachhaltiger wird, wenn es denn so kommt.

          • Bei uns südlich von Braunschweig waren es auch bis -15 Grad 😉
            An einen Tag zog eine Regen- bzw. Schneefront über unsere Region – bei uns fiel es leider als Regen, aber nur ca. 15km östlich von uns lag dann eine geschlossene Schneedecke. Ansonsten waren wir zum Glück meist auf der kalten Seite der Luftmassengrenze und der Schnee kam dann später noch ^^

      • Karsten

        Also ich fand, dass es eine geniale Kombination war -:) Es gab einen tiefverschneiten Jahreswechsel mit Temps bis zu – 20 Grad, und beim 2. Kälteeinbruch im Februar hatten wir in Hannover bei gut 50 cm Schnee 3 Tage schulfrei! Überhaupt hatten wir von Ende Dez bis Anfang März in Hannover durchgängig eine, wenn auch zeitweise durch leichtes Tauwetter geschrumpfte, geschlossene Schneedecke.

        • Glückwunsch ^^
          Aber weiter nördlich gab es doch durch die Schneemassen schon mehr Probleme, wenn man sich die Nachrichten von damals auf YouTube anhört.
          Ich konnte mir in den letzten normalen Wintern ( 2011/12, 12/13 ) nur im Radio anhören, wie fast alle Schulen, nur unsere nicht, Schulfrei bekommen haben. In den letzten drei Wintern war an Schulfrei kaum zu denken. Ich kam letzten Januar nur einmal 20 Minuten wegen eines defekten Busses zu spät zur Schule.

          • Karsten

            Klar, in Schleswig-Holstein und im Norden der damaligen DDR war es teilweise katastrophal. Nicht allein wegen der Schneehöhe, sondern der stürmische Wind sorgte für meterhohe Schneeverwehungen, so dass ganze Dörfer tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren, und unter Stromausfällen zu leiden hatten. Die Probleme dort habe ich damals natürlich auch über Fernsehen und Radio genau verfolgt, insgesamt hat man sich als Kind deswegen aber weniger Sorgen gemacht, sondern fand es sehr spannend, zumal ich mich schon damals für das Wetter interessierte, und den Winter mit Schnee schon immer besonders mochte. Im Radio aber auch im Fernsehen wurde pausenlos darüber berichtet wo sich gerade die Kaltfront befindet, denn sie zog sehr langsam nach Süden was auch zu den anhaltenden Niederschlägen, zunächst Regen, dann Eisregen und schließlich Schneefall führte. Es dauerte 2 Tage bis die Kaltfront von Schleswig-Holstein aus meiner Sicht endlich zu uns nach Hannover kam. Die Temps sanken dazu auf kurzer Entfernung ( < 100 km) von fast + 10 Grad auf unter -10 Grad! Beim 2. Kälteeinbruch im Februar 1979 war der Temperatursturz zwar nicht ganz so groß, dafür waren die Schneefälle aber in Niedersachsen stärker als Ende Dez, was dann auch für den Schulausfall sorgte. Auch bei uns am Stadtrand von Hannover (Kronsberg in der Nähe der Messe) gab es in freien Lagen meterhohe Schneeverwehungen, so dass ich mich noch gut an die ca. 3 m hohen Schneeberge am Straßenrand erinnern kann! Eine derartige Wetterlage die sich praktisch innerhalb von knapp 7 Wochen wiederholte, hat es seitdem in Deutschland nicht mehr gegeben.
            Übrigens heute gibt es ja schon bei normalen Schneelagen von ca. 10 cm schulfrei, wo damals niemand auf die Idee gekommen wäre, dass bei sowas die Schule ausfällt -;)

          • Hier im Harzvorland gab es auch an manchen Hängen Schneeverwehungen von immerhin knapp 50cm im letzten Januar. Aber der Winter 79 war wohl wirklich einmalig von der Wetterlagen, der extremen Luftmassengrenze und den Schneemassen her. Wäre schön, wenn es diesen Winter endlich mal eine dickere und länger bleibende Schneedecke, als im den letzten paar Wintern geben würde. Aber dann käme es bestimmt zu einen totalen Verkehrsausfall im mildwintergewöhnten Deutschland.^^
            Wir waren letzten Januar wirklich nicht weit vom Schulausfall entfernt, zumal manch andere Schulen bei den knappen 10cm Schnee tatsächlich ausfielen.

          • Karsten

            Schneeverwehungen von bis zu 50 cm und eine Schneedecke von ca. 10 cm gab es hier im Januar auch in der Feldmark, da ich jetzt ja südlich von Hannover am Deister wohne, wo meistens etwas mehr Schnee als in Hannover fällt, ich konnte ein paar Tage sogar bei uns vom Haus aus mit den Langlaufskiern loslaufen, da ich in einer Wohnstraße wohne, die im Normalfall (außer bei Eisregen) nicht geräumt und gestreut wird.

    • Karsten

      Mich ärgert auch, dass es jetzt wo es schneien könnte trocken ist, und wenn es wieder mild wird, regnet es bis in Lagen weit über 1000 m . Das ist totale Verschwendung, denn Regen braucht jetzt kein vernünftiger Mensch (also nur die Sofeten), während Schnee jetzt in den Wintersportgebieten dringend benötigt würde, da selbst die Mittelgebirge im Gegensatz zu Anfang November noch völlig schneefrei sind! Hoffentlich ändert sich das wenigstens nach dem 15. Dezember, wobei ich natürlich auch darauf hoffe, dass es dann auch mal bis ins Flachland schneit, und mit etwas Glück sogar an Weihnachten weiß ist 🙂

      • Luc Santer

        Ich denke nicht dass die Skigebiete vor dem 24. noch Schnee sehen werden (Alpen), nur Hochdruck angesagt….in den Mittelgebirgen schon gar nicht….leider.

        • Karsten

          Na ja, abwarten! Bis zum 24. kann sich noch einiges tun. Vor dem 15. passiert sicher nichts in Sachen Schnee, aber danach bestehen durchaus noch Chancen. Ich denke mal so um den 20. könnte es noch was werden, und in den Alpen und den Mittelgebirgen sehe ich noch nicht so schwarz, ob es aber auch für das Flachland kalt genug wird, steht noch in den Sternen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

  • Kurzes Update von Wetterleuchte 🙂
    https://wetter-runde.de/thread-651-post-8443.html#pid8443

    • Venoum

      Ein Licht am Ende des Tunnels?

  • Hans Hägermann

    Ja und ein sehr sehr Spannendes Update von ihm.
    Zusammengefasst meint er:
    1.Ab Morgen auf die Prognosen für NAO und AO achten.
    Sie werden sich nach unten bewegen.
    2:Alle GFS ENS haben ein gewaltiges Hoch Grönland
    ab 14.12 in ihren Berechnungen enthalten.
    Was er mit ( geglättete Ensemble-Lösung ) meint,da bin ich überfragt.
    Vielleicht kann Kaltwetter erklären was er damit meint.

    • Venoum

      Er ist eine Sie, oder hatte ich in der Vergangenheit was falsch verstanden?

      • MINDERQUEST

        er heißt Michael glaub ich, also es gibt ja keine Frau die Michael heißen würde

        • Venoum

          Wir reden von Wetterleuchte?

          • Heutzutage gar nicht so einfach. Aber egal ob weiblich, männlich oder transgender: Wetterleuchtes Wissen ist einmalig. Ich frage mich, wieviel Lernarbeit dahintersteckt.

        • Also der Typ von http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/ heißt Michael oder Sini ( weiß ich selber nicht genau ).
          Wetterleuchte ist eine Sie.
          Hans Hägermann hat im Prinzip das zusammengefasst, was Wetterleuchte auf https://wetter-runde.de/thread-651-post-8443.html#pid8443 geschrieben hat.

          • Venoum

            Ja Sini kenne ich auch. Ich verfolge auch schon seit 3 Jahren seine Prognosen. Auch sehr schön zu lesen.

        • Das kann ich bestätigen. Guter Name übrigens 😉

          • Wilder Süden

            Grins……ich auch….

      • Hans Hägermann

        Ich habe gerade noch mal bei Wetterleuchte ins Profil eingesehen.
        Ist wohl doch Weiblich.Dann habe ich mich getäuscht.

        • Venoum

          Kenne ich… hatte sie auch mal für männlich gehalten 🙂

    • Venoum

      Mit geglättet könnte ich mir den Mittelwert vorstellen, aber warte wie du schon sagst auf eine Antwort von Kaltwetter

      • Hans Hägermann

        Wenn das ein Mittelwert darstellt dann ist das aber schon ein gewaltiges Grönland Hoch.

        • 1020 hPa? Das geht doch noch besser, selbst wenn’s ein Mittelwert ist ^^

          • MeineHtmlCodes

            00z macht 1025 hPa draus 😀

    • Ich vermute sie meint damit das Mittel, wie Venoum schon sagt. Bei den Karten kann man das im Panel mit dem Operationallauf und den Nebenläufen P1-20 mittels der Bezeichnung „AVG“ auswählen. Naturgemäß sind das meist sehr glattgebügelte Darstellungen, da die eigentliche Charakteristika der Wetterlagen verzerrt werden durch die Mittelfunktion. Aber man erkennt so, welche Lösungen im Mittel vom Rechner derzeit bevorzugt werden.
      Hier sieht man das am 18.12. im 12z-Lauf ziemlich deutlich, das Hoch über Grönland im AVG (Average, in der Kartenlegende unten links als „Mean“ = Mittel) bezeichnet.
      http://www.wetterzentrale.de/maps/GFSAVGEU12_342_1.png
      (c) http://www.wetterzentrale.de

  • Neuer Lauf des Polarwirbels auf 500 hPa, Glaskugelbereich am Ende: Kälte in Amiland (fast) weg, Sibirien ein Monster. Das werden noch interessante Entwicklungen in den nächsten Tagen…
    http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2016120318/gfsnh-0-384.png?18
    (c) http://www.meteociel.fr

    • Karsten

      Das wäre traumhaft! 16 Tage sind natürlich sehr Glaskugel, aber noch können wir hoffen, dass das sogar zu Weihnachten passen könnte. Ein wenig realistischer kann man das aber erst frühestens in 1 Woche einschätzen.

    • Hans Hägermann

      Das stimmt Kaltwetter,
      langweilig wird es auf unbestimmte Zeit nicht mehr.

    • Oliver Wasi

      Und schon wieder gehts damit los…
      Die neuesten Berechnungen zeigen wieder das Gegenteil

      • Freund des Winters

        So ist das im Glaskugelbereich im allgemeinen und GFS im besondren. Nichts hat sich geändert

      • Michael Bodin

        Bleib ruhig und warte ab. Es wird ……

  • Michael Bodin

    Irgendetwas passt nicht zusammen. Ich glaube die Messstationen von Herrn Kachelmann sind defekt !!!
    Seine Werte : https://uploads.disquscdn.com/images/8f15a3a3d83e7f41e860c155b29f6b6382ba174299e73326bc76a7aaca6b39a9.png
    Meine Werte :
    https://uploads.disquscdn.com/images/c891426c9b578951d10a9d95934ae752820b8647ccea366afe8b5b815c476a9d.jpg
    (c)www.kachelmannwetter.com

  • MeineHtmlCodes

    https://uploads.disquscdn.com/images/bc01dd179db23e62ffd8c55e3d51b0ab0cc723fefb3dc0e4f7dfc382a893e8ff.png
    (c) wetterzentrale.de
    https://uploads.disquscdn.com/images/3128f8669c965c097a9cfc42b5fc307a0ee0f80e5c09371f44a0114363c7d64b.png
    (c) wetterzentrale.de
    https://uploads.disquscdn.com/images/783d047fcc7c89b3e6eb0db49a2fee96decbd3abff146c73efbc2fa7602d7031.png
    (c) wetterzentrale.de
    Zwar ist 00z eher ein milder Lauf, aber auch dort deutet sich eine Umstellung nach dem Split an, alleinschon wie selbst starke Atlantiktiefs sich auflösen :O

    • Patrick

      Ich bin zwar schlecht im kartenlesen, aber ist die Farbe rot nicht das Grauen für uns?

      • MeineHtmlCodes

        jap schon 😀 ich meine nur, dass dies nochmal belegt wie nach dem Split eine Umstellung kommt 😀

      • Nicht direkt. Ein Hoch auf dem Atlantik bedeutet Atlantikblockade und Ostlage. Momentan liegen die Hochs etwas ungünstig. Eine High over Low-Lage wäre auch prima mit Tief über den Azoren und Hoch über Island, da Ostlage wahrscheinlich.
        Es kommt Bewegung in die Karten!

  • Sven Rindermann

    Moin Kafeten, nach einem gestrigen Besuch auf einem Weihnachtsmarkt muss ich feststellen das Glühwein doch recht lecker ist, wenn die Temperatur stimmt 🙂 Es war wundervoll, vor allem weil es ein kleiner schnuckeliger Weihnachtsmarkt war der zwar logischerweise auf Umsatz aus ist, aber es waren Büdchen da mit selbstgebasteleten Holzspielsachen, Marmelade selbst hergestellt , usw,usw…Und die Temperatur passte auch, knappe 4 unter null war es 🙂

    Und wat gibbet hier neues in der Wetterküche? Hoffentlich nur Gutes….
    Schönen zweiten Advent an alle

  • Hans Hägermann

    Eine schönen 2 Advent wünsche ich euch allen Winterfans hier
    aus dem – 6 Grad kalten Hannover.

  • Michael Bodin

    Ebenfalls einen schönen 2. Advent aus dem kalten Schwante !!!!
    Immer noch Minus 5,9 Grad hier….

    • Hans Hägermann

      Ja die 2 Kaltphase hat gerade angefangen.Es schon fast besser
      als die letzten 3 Winter zusammen.Und Schnee werden wir
      auch schon noch bekommen.

      • Michael Bodin

        Ganz sicher !!!!

  • Sara Bosshard

    Ich bin weiterhin sehr optimistisch, dass es ab Mitte Dezember umschlägt in Richtung Einwinterung in der Schweiz. Die Chancen auf weisse Weihnachten in der Schweiz sind (auch im Flachland) hoch.

    • Luc Santer

      Tatsächlich? Ich würde mir es sehr wünschen, aber ich glaube nicht mal an Schnee in den Skigebieten der CH, Hochdruck ohne Ende 🙁

      • Sara Bosshard

        Die Schneeverhältnisse in den Skiegbeiten sind dank des frühen Wintereinbruchs in der ersten November-Hälfte schon jetzt nahezu perfekt, beispielsweise im Kanton Graubünden.

        • Luc Santer

          Das ist absoluter Quatsch! Da liegt kein Schnee mehr. Beweis? Webcams lenzerheide.ch

          • Sara Bosshard

            Vielleicht bei der Talstation nicht, aber im Skigebiet schon. Hervorragend sind die Schneeverhältnisse beispielsweise in Scuol im Unterengadin, wie ich gerade heute Morgen erfahren habe.

          • Luc Santer
          • Sara Bosshard

            Das scheint nicht aktuell zu sein. Schau mal bei http://www.scuol.ch. Das ist alles perfekt, und die Skisaison beginnt am nächsten Samstag.

          • Luc Santer

            Fotos von heute!!!!! morgen….

          • Sara Bosshard

            Zudem hat auch Kai Zorn für Weihnachten gesagt, dass im Süden von Deutschland (und somit gehört auch die Schweiz dazu) mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 % Schnee liegen wird. Und Kai Zorn ist in meinen Augen der mit Abstand beste Meteorologe, viel besser als all die Laferis in der Schweiz von SRF.

          • Luc Santer

            Der Meinung bin ich nicht…..

          • Sara Bosshard

            Was ist denn deine Meinung?

          • Luc Santer

            ….dann würde ich hier gesteinigt….

          • Nochmal: Wenn man seine Meinung auf vernünftige Weise schreibt, sind wir hier es gewohnt, Meinungen zuzulassen. Mit Beleidigungen und ohne Toleranz für andere Meinungen musst du dich über Kritik nicht wundern. Kritik ist übrigens eine Chance zur Weiterentwicklung und Selbsthinterfragung …

          • wettenwetter

            vollkommen richtig !

          • Luc Santer

            Und hier Bild Skigebiet 2000m….braune Stellen überall, das bisschen „weiß“ ist nur Kunstschnee…
            https://uploads.disquscdn.com/images/ca86c582da40b73da78447b5ed3c114cd1368325332af7cddc7190ec92b1c909.png

          • Sven Rindermann

            Entschuldige bitte Luc aber das nervt langsam……lass uns die Hoffnung das es was wird mit dem Winter und wenn du anderer Meinung bist, dann geh in dein stilles Kmmerlein oder auf die Wetterwiese auf Wetterzentrale , da kannst du dich dann selbst kasteien…

          • Luc Santer

            Brauchst meine Kommentare ja nicht lesen? Sich den Winter permanent einreden bringt auch nichts….12z Lauf gefällig? Hochdruck ohne Ende!

          • Der Ton macht die Musik. Ich erinnere an vorletztes Jahr, wo ich dich sperren musste.
            Man kann anderer Meinung sein, aber kann diese auch vernünftig, in gesitteter Rhetorik und dennoch energisch vertreten ohne diesen Daueraggroton. Es nervt. Es ist kein guter Stil. Und es deutet auf arge Persönlichkeitsprobleme (sorry). Letzteres ist nicht mein Problem. Erstere sehr wohl, weil wir hier so einen Stil nicht haben wollen.

          • Luc Santer

            Ich mag und schätze Sie auch sehr 🙂

          • … und mit Zynismus kommen Sie an dieser Stelle auch nicht weiter.

          • Oliver Wasi

            Leute,Leute. Wir beruhigen uns mal jetzt wieder, OK?
            Worum es hier geht sind nicht irgendwelche Streitigkeiten, wo einer den anderen, mal ganz salopp gesagt „ärgert“, sondern um das Geschehen in Sachen Winter der kommenden 3 Monate. Also alle mal tief Luft holen 😉

          • Nein tun wir nicht. Wir sind hier nicht im Kuschelclub. Und es obliegt meiner Verantwortung, dass eine bestimmte Kategorie von Usern hier entweder sich benimmt oder eben am Ende gesperrt wird. Mal wieder. Denn ich habe keine Lust, mir mein Wochenende auf diese Weise versauen zu lassen und meine Energie die ich hier in diese Seite stecke von Leuten abziehen zu lassen, die nichts weiter können als ihre Internetkonsumierung in einer Weise auszuleben, als auf Seiten zu gehen und dort möglichst viele Leute zu nerven. Ist bei Herrn Santer ja auch nicht das erste Mal – weder hier noch auf so manch anderen Seiten, wie man leicht nachprüfen kann.

          • Freund des Winters

            Das wird schon. Man braucht einfach einen (anderen) Weg um ein bisschen Frust über die Prognosen abzulassen. Nicht, dass da derzeit alles schlecht wäre oder der Winter schon längst gelaufen. Es sind (bei mir) viel mehr die blank liegenden Nerven angesichts einer drogenähnlichen Winterabhängigkeit, die seit Jahren nicht befriedigt wird. Man bekommt das Bonbon vor die Nase gehalten, und dann ists wieder weg 🙂
            Das frustriert wenn man weiß, dass jedes Jahr die Winterchancen (mit Schnee) exponentiell schlechter werden … ich nehme das zum Anlass, um mich auch mal für aggressive/dauerhaft pessimistische Kommentare zu entschuldigen, die mir sicherlich in dem Zusammenhang phasenweise immer mal wieder entweichen 😉

          • Sven Rindermann

            Meine Güte jetzt werden wir aber förmlich :-)allet jut denke ich 🙂

          • Sven Rindermann

            Nunja….es gab Zeiten das sagte mir mein Großvater schon, der Winter kommt eh erst im Januar….und du wirst nicht glauben was passierte…ER HATTE Recht!!! Ja bei uns kam der Winter immer erst im Januar.Natürlich hatten wir Fost auch schon im September Oktober Nvember…Aber der eigentliche Winter kam im Januar..Ich bin aus dem Pott und du glaubst es nicht selbst da hatten wir teilweise 20-25 cm Schnee…Herrlich war es . Aber nur jammern hilft nicht ist kacke und tut den nerven nicht gut!Auch hier brutzelt die Plasmafotze vom Himmel…Heute morgen-6,3 Grad, jetzt nur noch minus 2

          • Luc Santer

            Stimmt, heute morgen wunderschön…..

          • Michael Bodin

            Andermatt-Sedrun : 115 cm Schnee
            Grimez-Sinal : 50 cm Schnee
            Zermatt : 110 cm Schnee
            Matterhorn : 110 cm Schnee

          • Luc Santer

            Auf 2500m vielleicht….

  • Trepowder

    Interessante These von Ivo Brück mit Kais Antwort:

    „Kai Zorn und Ivo Brück haben im Herbst eine Video-Botschaft veröffentlicht.

    In dieser gingen wir davon aus, der der Winter 2016/17 zwar etwas zu mild wird, aber doch um einiges kälter als die drei sehr milden Winter der Vorjahre.

    Warum sahen wir das so?

    Neben einigen Erklärungen, auf die ich hier nicht näher eingegehen will, war es bei mir so, dass ich diese Vorhersage wagte, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass ein 4. Winter in Folge das Prädikat „sehr mild“ erhält. Bisher waren es höchstens 3 solche Winter.

    Was wäre nun, wenn es doch ein 4. Mildwinter der Spitzen-Klasse in direkter Abfolge wird?

    Wir hätten dann Neuland betreten. Eigentlich liegt das sogar ziemlich nahe.

    Man hat es ja bei den Sommern gesehen. Bis 1987 hielten sich kühle und warme Sommer gut die Waage. Dann war urplötzlich Schluß und seit 30 Jahren gab es mit 1996 nur noch einen einzigen kühlen Sommer.

    Den Winter kann wahrscheinlich jederzeit ein ähnliches Schicksal ereilen.

    Wäre es z.B. nicht möglich, dass durch geänderte Klimaverhältnisse in der Arktis eine Art Schalter gelegt wird, wodurch ab jetzt praktisch jedes Jahr aufs Neue die Kaltluft den Weg über Kanada nimmt, was den Atlantik befeuert? Vielleicht sind wir so allmählich an einer Schwelle angekommen, wo der Weg über die Arktis nach Mitteleuropa einfach nicht mehr beschritten wird (Zyklonale Nordlage mit Hochdruckaufbau im Nordatlantik)

    Vielleicht kommt es davon, dass sich im Polargebiet zunehmend größere Unterschiede in der regionalen Ansammlung von Kaltluft im Spätherbst ergeben in dem Sinne, dass die über dem Großraum Spitzbergen lagernde Kaltluft immer geringer vorhanden ist, wodurch keine Ausbrüche mehr zu uns erfolgen (Aussterben der Großwetterlage Nord Zyklonal über Mitteleuropa) Stattdessen fließt es dort ab, wo noch am meisten Kälte lagert und dies geschieht eben über Kanada nach Süden auf den Atlantik.

    Nehmen wir weiter an, es gäbe auch im Winter keine Eisbedeckung mehr in der Arktis. dann wäre Grönland und Kanada noch viel stärker als in zurückliegenden Jahrzehnten der dominante Kältepol gegenüber dem Nordpolarmeer.

    Und genau dies könnte doch dazu führen, dass die Kälte praktisch nur noch westlich von uns runtergeht auf den Atlantik, also Mildwinter bei uns.

    Mag sein, dass es Mist ist, was ich da schreibe. Ist nur so ein Gedankengang eines stinkeinfachen Hobbymeteorologen wie mir.

    Klären mich doch bitte die Experten hier im Forum darüber auf, ob an dieser These etwas dran sein könnte.

    Danke

    ivo“

    ________

    „Hallo Ivo,

    1993 sei noch zu erwähnen in Sachen Sommer Zwinkern.

    Nein, das sehe ich anders. Es könnte sogar dazu kommen, dass wir mehr kalte und teilweise eisige Winter bekommen. Vergiss bitte nicht die große Masse Land östlich von uns, die schnell auskühlt und Kälte produzieren kann.

    Dass wir eine neue Stufe der Klimaerwärmung erreicht haben sehe ich ähnlich. Das ist an und für sich mit diesem Jahrzehnt geschehen. Bei Wiki siehst du das schön an der Zeitreihe der Lufttemperatur – allein in diesem Jahrzehnt hat der Dezember ein Mittel von 3,6 (!!!) Grad.

    Unsere, damals sehr früh gemachte, Winterprognose hat auch für mich noch großen Bestand, wenngleich in diesem Winter mehr Voraussetzungen für Kälte da sind als für Wärme. Außerdem sehe ich die vergangenen Monate und diesen Winter als eine Art Wende zu einem eher kälteren Zyklus aus der Wärme von Juli 2013 mit Abschluss September 2016.

    Was mich etwas mehr beunruhigt: Die Sommer. Nach dem kühleren Zyklus, der jetzt kommt, dürfte die anschließende wärmere Episode so richtig durchknallen!

    Schockierend fand ich die Auswirkungen in der Arktis, die ich auf meiner Expeditions-Tour in diesem Jahr hautnah erlebt und gesehen habe…

    Grüße

    Kai“

    • Bitte nächstes Mal die URL verwenden und nur in den relevanten Auszügen zitieren. Nicht nur auf Bilder, auch auf Texte gibt es ein Urheberrecht!

      • Inhaltlich geht beides in die Richtung, die ich auch beobachtet habe. Sowohl was Ivos These von den zu weit westlichen Kältelagen angeht wie auch den neuen Sprung der Klimakatastrophe mit Sommern, die die Hölle sein werden.
        Wobei die SSTs des Atlantiks von Kai und Ivo unberücksichtigt bleiben. Wir erinnern uns (Dr. Cohen): kalter nördlicher Nordatlantik = Antrieb der Westdrift, Stabilisierung von Polarwirbel und Jetstream trotz günstiger Wintervorzeichen (Winter 2015/16).
        warmer nördlicher Nordatlantik = mögliche Schwächung des Polarwirbels und Winterchancen erhöhen sich (aktuell, These wird somit in diesem Winter überprüft).

    • Trepowder

      Entschuldige bitte, dachte das wäre nur bei Bildern relevant.

      http://www.wzforum.de/forum2/read.php?27,3286285

      (c) wetterforum.de

      • Danke!
        Nein, auch auf Texte. Auch auf meinen Texten hier gibt es ein Urheberrecht ^^ Zwar ein Creative Commons non commercial (man darf Texte unter Angabe der URL verwenden für nichtkommerzielle Zwecke, also auf Homepages, Facebook etc. Wer damit Geld machen will hat mich zu beteiligen und zu kontaktieren), aber dennoch. ^^
        Zitate sind unproblematisch mit Angabe der URL, aber ganze Texte sind da äußerst kritisch zu betrachten.

  • Herrmann Walhalla

    Schönen 2. Advent auch von meiner Seite!
    Wie steht es zur Zeit eigentlich um den „Kalten Fleck“ im Nordatlantik? Wahrscheinlich stell ich mich zu dämlich an aber finde nix Aktuelles…

    • Schönen 2. Advent 🙂
      Der Kalte Fleck im Atlantik ist naturgemäß im Winter reduziert. Ich schau mal…
      Kaum noch als solcher bemerkbar (südöstlich Grönland). In den Graphen fällt es gar nicht mehr auf, weil dann der ganze Nordatlantik mit einfließt, der wie man sieht, deutlich zu warm daherkommt.
      http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/cdas-sflux_ssta_global_1.png
      (c) http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/

      • Venoum

        Also wie schon in deiner Prognose beschrieben bis heute „begünstigend“ für unser Winterwetter. 🙂

        • Ja, wobei hier weniger der Atlantik bei Süd-Grönland entscheidend ist, sondern der Bereich des nördlichen Nordatlantik – das wäre dann östlich Grönland – dort neben der weißen Fläche (das ist Meereis) die roten Bereiche.

      • Herrmann Walhalla

        OK, danke für die Info! 🙂

  • Donpedro
  • Dirk

    Auch von mir einen wunderschönen 2. Advent! Am Ende der Mittelfrist siehst es richtig gut aus in den Läufen Leute!! 🙂

  • MeineHtmlCodes

    Yeah 😀 ENS 06z ist top 😀 am Ende ist <2,5°C bei mir die gemittelte Höchsttemperatur 😉 https://uploads.disquscdn.com/images/b73addbf830ab389c424b2584bb862fb694efd819aefc7371ad85a7e110496fb.png
    (c) wetterzentrale.de

  • lake-effect

    Wo doch kachelmann & Co. immer so fröhlich behapten, das alles wären reine wetterphänomene und hätte nix mit dem Klimawandel zu tun. Jetzt gestehen sie es dann doch noch ein und erkennen das, was Du kaktwetter schon längst sagst.
    http://www.wetteronline.de/klimawandel/2016-12-04-ks

    • Tja, man wird halt spät erkannt ^^ Man gilt als Alarmist und Hysteriker. Ich kanns ja sogar verstehen. Die weltgeschichtliche Lage ist so absurd, dass wir ausgerechnet jetzt an einem Punkt ankommen, der mit der Industriellen Revolution 1830 begonnen hat, wo die Klimaveränderungen durch den Menschen die Gewalt eines Atomkrieges bekommen, nur in Zeitlupe. Die Auswirkungen interdependieren, beschleunigen sich exponentiell, die klassische exponentielle Kurve halt, die 1830 beginnt und mit dem Exodus (2040? 2100?) enden wird.
      Über das Internet ist es auch schwierig, Menschen einzuschätzen. Daher kann ich die Kritik verstehen. Die Leute kennen mich nicht und wissen nicht, dass ich schon als Kind gerechtigkeits- und wahrheitsliebend war und immer zwischen objektiver Wahrheit und subjektiven Vorlieben unterschieden habe und dass der (studierte) Philosoph immer der Wahrheit verpflichtet ist ohne Wenn und Aber.
      Ja, kaltwetter.com ist eine bewusste Propagandaseite gegen den Sofetischen Mainstream, weil dieser himmelschreiend dämlich ist (insbesondere in einer aus den Fugen geratenen Erderwärmung). Aber kaltwetter.com ist auch immer unabhängig davon auf der Suche nach der objektiven Wahrheit, egal ob sie mir gefällt oder nicht.
      Und sollte es einmal dazu kommen, dass irgendwelche Beweise dazu führen, dass die Klimakatastrophe nicht stattfinden wird, dann werde ich auch das schonungslos veröffentlichen.
      Momentan aber sieht es so aus, dass die Folgen der Klimakatastrophe uns überrollen werden. Die meisten können nur die Belege nicht intellektuell korrekt werten und einordnen und nicht zwischen Klimalügen und Fakten unterscheiden. Darin liegt die Crux der Menschheit: Wenn alle es erkennen werden, dann sind die Ereignisse bereit so bitter und deutlich, dass es eh zu spät sein wird und mit Geo-Engineering wird man wohl mehr die Katastrophe beschleunigen als noch irgendetwas in diesem trägen Klimasystem retten zu können. Wir werden dem Ganzen als zwar mitbeteiligte, aber letztlich unabhängige Zeitzeugen beiwohnen.

      • Winterfan

        Immer diese Panikmache… Ist ja eher ein Merkmal der Populisten und Alarmisten^^

        • Eben. Und die haben in vielen Fällen eben auch recht, weil nur die Mainstreamidioten ohne Denken der Propagandasprache der Regierung folgen und sich bereitwillig mental versklaven lassen. Aber das ist ein anderes Thema, das man in politischen Foren diskutieren kann.

      • Leon

        So ist es. Jetzt kommen plötzlich alle an mit den „schärferen“ und „bedrohlicheren“ tönen in der Berichterstattung, wenn es meines Erachtens zu spät ist. Die Menschheit ist und bleibt einfach unbelehrbar (zumindest bevor eine Katastrophe passiert).

        Mir tut es am Ende auch nicht für die Menschheit leid, sondern für die wunderbaren Tiere die unser Planet hervorgebracht hat.
        Wobei die Befreiung der Tierwelt meiner Meinung nach unweigerlich mit dem Ende der tollen Menschen zu tun hat

        • Ja. Aber ich will auch nicht auf die bald am Boden liegende Menschheit draufschlagen als Ganzes. Es wird unsere Chance zu zeigen, dass wir trotz der Opfer, die in die Milliarden gehen werden, zu mehr fähig sind als zu einem Irrweg der Industriellen Revolution … Die Alternative wäre das endgültige Aus.
          Und irgendwann in 1000 Jahren werden vielleicht Jäger und Sammler aus dem Wald kommen und eine aus dem Hand ragende steinerne Fackel der einstigen Freiheitsstatue sehen und sich fragen, welche Götter sie errichtet haben. Doch es waren keine Götter, sondern Narren, die sich und ihresgleichen belogen haben für Gier und Profit und Errungenschaften und Erkenntnisse in ihrem Hochmut weggeworfen haben und nichts weiter verdienen als einen Untergang.
          Doch wer Kinder hat, sieht mit Grauen in diese Zukunft… Möglicherweise aber sind unsere Kinder sehr viel klüger als unsere Generation und werden eine neue Welt errichten, die Respekt vor Tieren und der Natur in ihrem Glaubenszentrum haben wird und nicht die Aktienanteilscheine an einem sich selbst auffressenden Homo sapiens, der aktuell besser Homo stultus genannt werden sollte.

          • Leon

            Ich möchte dir ja nicht die Hoffnung nehmen, aber meine Generation (17-18 Jahre) ist auf dem guten Weg noch schlechter mit der Umwelt umzugehen als die jetzige. Ich habe schon oft zuhause erzählt, wie ich versucht habe die Menschen in meiner Schule ein wenig zu belehren, dass man zum Beispiel nicht seinen Müll überall in der Natur hinterlässt.
            Rate mal was einige Leute in meiner Gesprächsrunde getan haben?
            Sie haben extra um mich zu provozieren Müll in die Büsche geworfen und vor meinen Augen jedes Insekt getötet was nur an uns vorbeigelaufen ist.
            ALLE fanden lustig wie ich mich aufgeregt habe und versucht habe zu erklären warum auch Insekten wichtig sind und was sie für aufgaben übernehmen auf dieser Erde. Das wurde abgetan und sich drüber lustig gemacht.
            Wir sind übrigens auf dem Gymnasium, wollte ich kurz anmerken. Und das war vor 3 Monaten.

            Ein anderes Beispiel möchte ich noch von einer Klassenfahrt in die Alpen nennen, wo sich doch jeder darüber aufgeregt hat das es kein Internet Empfang gab. Einige meinten dann, man könne doch die Alpen abreißen, damit man mehr Empfang hat.
            Komisch doch das solche Extremen Leute die guten Noten haben, und die Besten Aussichten auf einen hohen job mit hoher reichweite…
            Es gibt sogar Menschen hier, die NICHT an den Klimawandel glauben und sich über mich lustig machen, wenn ich unterschritten sammle um die Arktis vor weiteren Ölbohrungen zu schützen.

            Ich kann noch tausende Beispiele nennen, warum auch Meine oder die darauffolgende Generation etwas ändern wird, aber das würde den Rahmen sprengen.
            Den wenigen Leuten, die das richtige denken, bleibt meist nur gegen den Strom zu schwimmen und sich abzusondern.

          • Freund des Winters

            Ich habe auch Abitur gemacht 2011. Das will heutzutage gar nichts mehr heißen. Immer mehr Leute sollen studieren, dafür senkt man halt das Niveau ab. Was will man auch machen, wenn die Leute gleichzeitig immer dümmer werden. Ich frage mich ehrlich gesagt aber schon, warum das so ist. Vielleicht auch nur eine subjektive Wahrheit.

          • Dirk

            Meiner Meinung nach ist das auch eine Frage der Erziehung. Mein Sohn ist 17 und er wurde von Anfang an erzogen, behutsam mit Ressourcen umzugehen. Dazu gehört im besonderen die Wertschätzung gegenüber unserer Natur/ Erde. Wenn zu hause nicht los ist .. was willst Du von den Kindern erwarten?!?!

          • Exakt. Aber ich sehe schon an meiner Tochter, dass das Bewusstsein dafür in der Bevölkerung wächst. Leider viel zu spät, aber letztlich ist die Mentalität der Menschheit träge wie das Klimasystem, das 150 Jahre benötigte um auf die CO2-Emissionen zu reagieren. Ich hoffe wir sind dann auch zu der gleichen exponentiellen Entwicklung fähig, zu lernen, um die Folgen zu bekämpfen. Wenn nicht, war’s das. Stephen Hawking siehts ebenso.

          • Leon

            Da gebe ich dir recht

          • Leon

            Das liegt daran, das zusätzlich mit G8 die zeit um etwas zu lernen stark verkürzt wurde. Da kann schon von der Logik her nix hängenbleiben.
            Außerdem haben ja die meisten Eltern heutzutage keinen bock mehr auf ihre Kinder, oder werden vom Staat gezwungen ihre Kinder in u3 Kindergärten zu packen, so früh wie möglich weil der Staat möchte das ALLE AUSNAHMSLOS Arbeiten gehen. Und wehe jemand möchte sein kind aber selber bis zum dritten Lebensahr erziehen, dann kann es passieren das man keinen Kindergartenplatz mehr kriegt.
            Glaubt mir ich kenn mich da aus, meine Mutter ist selber Erzieherin.

          • Stimme ich zu.

          • In der linkspolitischen Gesellschaft, die Gleichheit auf niedrigem Niveau möchte und statt Qualität eine illusionäre Matrix baut und zeitlose Faktoren menschlicher Tugenden und Erziehungen aufs Abstruseste vergewaltigt, ist das nur die logische Folge… aber das Erwachen wird unausweichlich kommen. Auch das wird sicher nicht lustig werden.

          • Die Masse war immer dumm. Es geht mir mehr um die Leute, die den Weg entscheiden. Und die werden aus einer neuen Generation stammen und damit meine ich eher jene die heute erst 1-6 Jahre alt sind…
            Der Druck der Ereignisse war außerdem schon immer ein sehr guter Lehrmeister. Wenn sich Leichen in den Straßengräben stapeln, die gesellschaftliche Ordnung, die hauchdünn und nicht stabil wie Stahl ist, was viele fälschlicherweise glauben, zusammenbricht, dann dämmert es nicht den Menschen dass sie etwas ändern müssen, sondern die Erkenntnis entspricht eher einem Dampfhammer der mit 500 Schlägen pro Minute auf den Neokortex eindrischt. Und der eigene qualvolle Tod wird den Lieben ein weiteres Mahnmal sein und den Überlebenden eine unvergessliche Lektion, radikal etwa zu ändern im Leben, in der Gesellschaft, in der Welt. Lustig wird das sicher nicht…

      • Dirk

        Ich glaube, wenn es weltpolitisch so weiter geht, braucht die Menschheit sich um das Klima weniger Sorgen zu machen als vielmehr um die Möglichkeit, dass die Menschheit sich mit einem neuerlichen Krieg selbst ausrottet.

        • Das eine hängt mit dem anderen direkt zusammen. Es sind nicht 2 voneinander losgelöste Entwicklungen.
          Kriege werden nicht nur durch Klimaflüchtlinge erfolgen, sondern auch durch den Kampf um Ressourcen die schwinden, um das bereits heute spürbare Auseinanderbrechen gesellschaftlicher Systeme die lange funktioniert haben ohne dass wir merkten dass alles auf Pump gelebt wurde. Es werden Konflikte entstehen, die nicht mehr durch Verhandlungen lösbar werden und somit der Krieg als ultimative Lösung die ultima ratio der Menschheit sein wird. Die Chance dass das durch Atom- und biologische Waffen außer Kontrolle geraten wird, zumal dann wie bereits heute Charaktere die zwischen Narzissmus und Wahnsinn schwanken, die Macht und Entscheidung darüber haben werden – wie in allen Epochen der Menschheit, als Strukturen und Systeme ineinanderstürzten.

      • lake-effect

        Oh, sorry, hab gerade gesehen, dass ich dich, lieber Kaltwetter ausversehen „kaktwetter“ genannt habe ^^
        Sorry und korrigiert, meine miese Rechtschreibung liegt am Handy

    • HaMa1975

      The Point of no Return… das wird heftig. Ein Sommer 2003 plus verschärftem Treibhauseffekt …

      • Da müssen wir uns dran gewöhnen. Zustände wie in Indien mit tausenden Hitzetoten. Schaun wir mal…

        • HaMa1975

          Bisher galten ja in Deutschland +40,3 Grad als „magische Grenze“. Ich habe das ungute Gefühl, daß es in naher Zukunft einen Sommer geben wird, der diesen Rekord pulverisieren oder treffender einäschern wird ! :-(((

          • Da würde ich sogar Geld drauf wetten, denn die Gleichung ist relativ simpel.

  • Michael Bodin

    Zwischen 11 und 14 Uhr kam heute die Sonne doch durch den Nebel durch.
    Heute früh Minus 6,4 Grad, TMax waren Minus 2,4 Grad.
    So sah das Wetter um 15 Uhr bei mir wieder aus :
    https://uploads.disquscdn.com/images/860fbd27855d98316766222abc40466d3287cc52e50a2bf452cde9696fa84941.jpg
    Aktuell um 16:50 Uhr wieder Minus 3,7 Grad.

    • Hier 4 Grad und Dauersonne von morgens bis Spätnachmittags 😛 Ich weiß schon warum ich Ostlagen und Hochdruck im Winter hasse 😛

      • Alptraum der Sofeten

        Bei mir genau so. Aber wenigstens ist da wo die Sonne nicht hinkommt Dauerfrost. Besser als Wolken und gar kein Frost finde ich. Nebel wäre halt optimal.

        • Ich frage mich dann immer wenn ich mit Sonnenbrille in der Wohnung rumrenne: Wird es noch einmal eine Nordostlage geben, die Tropenhessen Schnee bringt? Oder kommt doch wieder nur der Ostwinter, der ja am ehesten Kälte bringen würde? Oder der Nordtroglagenwinter mit Regen in Tropenhessen? Letztlich ist alles besser als 15-20 Grad. Im Frühling. Im Herbst. Und im Winter sowieso. ^^

    • Alptraum der Sofeten

      Was ein Glück du einfach hast. Unglaublich.

  • Leon

    Hey,
    ich wollte mal fragen was der NOA und der AO index sagen? Wetterleuchte meinte ja das der spätestens heute ins negative rasseln würde.
    Sonst kann man noch sagen das der 12z Splitt-technisch sehr gut aussieht mittelfristig (langtristig dann plötzlich der dominante Wirbel über Kanada aber ist ja eh Glaskugel und ergibt keinen sinn).

    • Oliver Wasi
      • Copyright!

        • Oliver Wasi

          Steht doch da!

      • Leon

        Danke!
        Der NAO sieht nicht schlecht aus, der AO zeigt sich uneinheitlich

    • NAO und AO sehen beide übel aus, sind gestiegen statt gesunken. Abwarten.

      • Oliver Wasi

        Bin gespannt, was Wetterleuchte sagen wird…

        • Ich auch. Allerdings. Vermute mal sie wird trotzdem die Entwicklung bestätigen. Das müssten eigentlich alles Frühzeichen der Folgen des SSW sein.

          • Hans Hägermann

            Und vor allem sollten wir Ruhig bleiben da der Prozess
            ja gerade erst anläuft.

          • Jup. Ich setze mir wie gesagt den 15.12. als Grenze.

    • Momentan ist der Polarwirbel auf 500 hPa in den Prognosen auch extrem durcheinander…. mal doch Kältewahnsinn in USA und in Sibirien null, dann wieder brichte der Polarwirbel völlig auseinander mit 2 Kernen Sibirien, 1 in USA… da blick ich gerade so gar nicht durch. Aber ist halt auch Langfrist, ich denke die Auswirkungen des Splits bringen die Rechner gerade durcheinander.

    • Hans Hägermann

      Falsch Leon,
      Wetterleuchte meinte gestern, das NAO und AO ab heute sinken werden und nicht Negative sind.

      • Leon

        Ne, sie meinte das NAO und AO ab gestern und nicht ab heute absinken, aber danke für die Korrektur. Kann man hier nachlesen https://wetter-runde.de/thread-651-page-3.html

        • Ja, NAO und AO sollte laut Wetterleuchte heute ins Negative sinken. Statt dessen deutlicher Anstieg. Na ja, angesichts der Entwicklungen sollte aber trotzdem das erfolgen würde ich derzeit sagen. Vielleicht eine Reaktion auf die Kaltluftansammlung in den USA. in den Prognosen.

          • Hans Hägermann

            Sorry Kaltwetter,
            habe die Analyse von Wetterleuchte wegen AO und NAO
            nochmal gelesen.Nochmal der Link zum nachlesen:https://wetter-runde.de/thread-651-page-4.html,Das Stimmt sie sollten ab gestern fallen aber es steht nicht ins Negative Fallen.Sie sollen sie sich dann nach unten bewegen steht in ihrem Artikel.

          • Na ja, wenn sie fallen Stand gestern, wo sie neutral waren, dann wären sie logischerweise im Negativen ^^
            Statt dessen gab es heute morgen einen regelrechten Sprung ins Positive. Aber wird schon noch, bin ich sicher. Von Polarwirbelerholung ist nichts zu erkennen, im neuen Lauf sogar am Ende wieder neue Warmings. Kann ja nur in einer negativen AO enden. Mit der NAO ist es komplexer. Da sind noch keine Wetterlagen in den Karten die das Islandtief und Azorenhoch schwächen (NAO = Verhältnis zwischen Islandtief und Azorenhoch).

          • Leon

            Eben, das habe ich auch gedacht 😀
            Aber weil ja bis jetzt (fast) alles nach plan läuft, kann man sich
            noch locker machen

          • Keine Sorge, wenn’s richtig schief geht, wird Wetterleuchte auch das posten – kenne ich noch vom letzten Winter, da war sie vorbildlich-gnadenlos, immer der Wahrheit verpflichtet. So gehört sich das!

  • Michael Bodin

    Habe mir mal gerade die Temperaturen auf 10 hPa und 50 hPa angesehen vom aktuellen 12Z.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass es fast keine Temperaturunterschiede gibt, vielleicht 2 oder 3 Grad. augenscheinlich scheint sich der Split doch zu vollziehen und die kalte Luft schneidet sich von oben nach unten durch.

  • 12z. Die ENS sinken ab, auch mittelfristig.
    Das zumindest entspricht den Erwartungen, dass langsam, ganz langsam GFS auf den Split reagiert. Trotzdem ist noch vieles offen an Entwicklungen. https://uploads.disquscdn.com/images/b179d67d748e81122adf46cd0a515f6c9d98d260300074b422b63915edfb9f25.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

  • Hans Hägermann

    Wetter Online geht auch auf dem Umstellungsprozess ein.
    http://www.wetteronline.de/wetterticker?postId=post_201612049887442

    • Oliver Wasi

      Hier spricht man auch von einem sich stabilisierenden Polarwirbel…

        • Oliver Wasi

          Du meinst die Erwärmung in USA?

          • nein die Karte ist auf 10 hPa, also 30 km Höhe in etwa, das hat mit dem Boden nichts zu tun. Ich meine den angeblich sich stabilisierenden Polarwirbel.

        • Venoum

          Das habe ich gestern schon in den Simulationen gesehen.

          • Oliver Wasi

            Was heisst das konkret? Hat Wetterleuchte unrecht?

          • Nein natürlich nicht. Sie hat recht. Denn sie meinte ja im Gegensatz zur Presse und diversen WZ-Meinungen, dass der Polarwirbel sich eben nicht dauerhaft erholen wird, sondern nur zeitweise und dass nach der Erholung dann wieder im Rahmen der T-S-T-Events durch die warme Arktis und Sibiriens Eis die Wärmeströme in die Stratosphäre gelangen und neue Warmings erzeugen werden.

          • Entspricht übrigens auch exakt den Prognosen Dr. Cohens.

          • mignamn

            und der Wetterkrimi geht weiter…

          • Nope. War gestern noch nicht drin – wohlgemerkt es handelt sich hier um das Ende des Prognosezeitraums 20.12. Ich prüfe jeden Lauf ^^

          • Venoum

            Ok ich wills nicht beschwören aber ich habs auch schon in den Simulationen gesehen, sry dann wars wohl heute 😉

          • Ist erst seit heute Mittag drin im 06z. Muss sich jetzt nur noch bestätigen ^^ Dr. Cohen wie auch Wetterleuchte gehen ja ohnehin von mind. 1 Major Warming in diesem verrückten Winter aus … na mal sehen.

          • Venoum

            Erst seit heute Mittag? Hmm.. ich bin verwirrt^^ hab wohl was verwechselt… 🙁
            Selbst 1 MW würde mich schon freuen 🙂

  • Sini kippt auch langsam, traut aber wie üblich sich nicht so ganz weit aus dem Fenster mit der Hypotheselehnerei 😉
    http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2016-2017.html

    • Trepowder

      Ich finde das hat Sini für seine wie üblich „vorsichtige“ Art sehr nett beschrieben – wenn Sini etwas in seinen Updates berücksichtigt, spricht das für eine Festigung finde ich 🙂

      • Eben. Man muss die Vielfalt seiner Quellen eben zu nutzen wissen. Sini für strengseriöse Prognosen. Kai Zorn für mutige. Wetterleuchte dazu und noch andere. Dann ergibt sich ein Gesamtbild.

    • Venoum

      Jap den Eindruck habe ich auch, aber auch verständlich weil man sich als Hobbymeteorologe auch viel Spott und Hohn einhandeln kann wenn man sich, wie du schon erwähnt hast, sich zu weit aus dem Fenster lehnen würde…

  • Michael Bodin

    Meine Abend-Gute-Nacht-Geschichte für schöne Träume :

    https://www.youtube.com/watch?v=ldC1H6ylr6c

  • Sven Rindermann
    • EIKE ist ein bekanntes Klimalügnerportal, das höchstwahrscheinlich auch mit Geldern der Industrie unterstützt wird. Man kann eher einem Regierungspolitiker derzeit etwas abnehmen als diesen Verbrechern an der Menschheit.

      • Sven Rindermann

        Ich kenne ihn garn und habe von dem Hernn noch nie etwas gehört……von daher ist er mir relativ egal…Es liest allerdings doch relativ plausibel, selbst für mich unwissenden….(was das KArtenlesen und Wetterwissen betrifft) 🙂

        • Das ist ja das Gefährliche an solchen Seiten. Subtile Einflussnahme und Halbwissen. Es handelt sich um gefährliche Leute, die mit Intelligenz Gehirnwäsche betreiben. Da fällt man ganz leicht darauf rein. Allein die Grafiken mit der angeblichen fehlenden Erwärmungswirkung des CO2 sind Fälschungen.
          Bitte ganz, ganz vorsichtig mit dieser Seite sein. Es handelt sich um professionelle Klimalügner, die eine Menge Geld erhalten und auch Verbindungen haben in die Politik. Keiner, der halbwegs bei Verstand ist und in der Lage ist, die Quellen zu prüfen, kann irgendetwas von EIKE als seriös betrachten und das zeigt auch der von dir gepostete Link.

          „EIKE e. V. ist kein Forschungsinstitut und publiziert nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Der Verein wird von der Fachwelt nicht als seriöses Institut, sondern als klimaskeptische Lobbyorganisation betrachtet.“

          „Nach einem Artikel der Wochenzeitung Die Zeit sind das Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT) und das Heartland Institute Teil eines „von der Industrie finanzierten Komplexes von Verbänden und Instituten, der rund um Washington gewachsen ist“. Es handle sich dabei um „bezahlte Experten, die den Interessen ihrer Auftraggeber dienen.“ Außerdem gebe es weitere Organisationen, wie das American Enterprise Institute, das Marshall Institute, das Frontiers of Freedom Institute oder das Independent Institute, welche mit denselben Methoden operieren. Dabei weist Die Zeit auf personelle, inhaltliche und methodische Verflechtungen zwischen EIKE e. V. und den genannten Organisationen hin.“

          Zitiert aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie

  • Winterfan

    Finde grade erstaunlich wie selbst in der Kurzfrist enorme Temperaturunterschieden von den Modellen berechnet werden
    https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2809346-wiesbaden/xltrend
    https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2873891-mannheim/xl
    In Mannheim am 06.12 Unterschiede von 8 Grad!
    Höchstwerte von -2 Grad in den Tropenregionen Deutschlands wären schon ordentlich

  • Wow GFS berechnet die klimatische Abbruchbirne des Todes 😉 Nicht ganz ernst zu nehmen und ziemlich lustig, was die Rechner manchmal so produzieren wenn die Wetterlagen durchdrehen und die Waccygeladene Klimakatastrophe binäre Schaltkreise in einen Zustand versetzt, der der kybernetischen Entsprechung von „stoned“ entspricht lol
    https://uploads.disquscdn.com/images/24a006cd4dc60bb04e2750c37a6b5816520de18eeb3cdde4dc044a5795e7658b.png
    (c) http://www.wetterzentrale.de

    • Oliver Wasi

      Der GFS ENS dreht auch völlig durch ! Komplett Überdurchschnittliche Werte…

      • Freund des Winters

        Jo, hoffentlich stellt sich das Modell wie schon so oft im Nachhinein als völlig neben der Spur heraus. Für das hier und jetzt sieht zumindest wetteronline eine leichte Verzögerung bzw. Verlangsamung der anstehenden Milderung

    • Blizzard

      Das waren die Läufe, wo ein katastrophales Kontinentalkältehoch über Amerika berechnet wurde. Das wäre der Anfang vom Ende jeden Winters. Zum Glück war das so nur Hauptlauf gespucke, der Rest der Modellwelt sah das anders. Der aktuelle Hauptlauf hat es schon korrigiert. Im Süden wird die Hochdrucklage wohl zu kalt ausfallen. Und wieder gilt, ich finde kein Vergleichsjahr zu einem Hochdruckdominierten Dez nach kaltem Okt + Nov. Von den anderen Faktoren mal ganz zu schweigen. Sollte La Nina nicht Niederschläge in ME unterstützen oder fällt der Effekt ohne große Auswirkungen aus?

  • Roland Günther

    Guten Morgen, Magdeburg bei frischen -4Grad, Sofeten sprechen hier von knackigem Frost….https://uploads.disquscdn.com/images/2b962733f1ee507885c917862382c84c7ccf55af875df14434fc84452cac623a.jpg

    • Alptraum der Sofeten

      Sieht ja schon fast wie Schnee aus mit dem abgesetzten Nebel. Habe ich hier leider nicht. Ja dabei sind Nachtfröste sogar „normalerweise“ im Herbst schon „normal“. Sind zu verwöhnt diese Sofeten…

  • Venoum

    Gibts eigentlich was neues von Dr. Cohen?

  • Sven Rindermann

    Kleine aktualisierung von Wtterleuchte…aber ne ganz kleine 🙂

    https://wetter-runde.de/thread-651-post-8586.html#pid8586

    • Rob Dukes

      Ist das Leben nicht schön?! :((
      Eben entdeckt bei wetteronline.

      Bis zur Wochenmitte bleibt das Wetter kalt, oft sonnig und trocken. Anschließend wird es rasch milder und zum Wochenende auch wieder nass. Winterwetter rückt in weite Ferne.

      • Michael Bodin

        Ja und???? Ist seit fast 10 Tagen vorhergesagt, dass es ab 9.12./10.12. deutlich milder werden soll. Also nicht wirklich eine Überraschung

        • So siehts aus. Außerdem ist die Milderung inzwischen ganz schön runtergerechnet worden.

    • Hans Hägermann

      Ja hat was wegen AO und NAO geschrieben heute Morgen.

  • HaMa1975

    Coole Grüße vom Niederrhein: Tiefstwerte von -7 Grad und -12 am Boden und dies abermals ohne Schnee ! ;-))

    • Alptraum der Sofeten

      Ja bei mir sind jetzt auch noch Minus 4 Grad. Echt cool 🙂

    • Michael Bodin

      Jep. Hier in Schwante heute früh auch wieder unter Minus 7. Dichter Nebel und spiegelglatte Seitenstrassen.

    • Wilder Süden

      Im Schwabenländle auch noch frostig – aber sonnig…. -1,4 Gard…. Eine spannende Wetterwoche euch/uns allen….

  • Michael Bodin

    Aktuell scheint es weiterhin nach Fahrplan zu laufen, was Wetterleuchte prognostiziert hat.
    Hier mal die Karten mit 2m Temps und 10hPa Temps.
    https://uploads.disquscdn.com/images/8e10d26632e4a92cca29ef429163a0991fefe487a832530e6d72af7afb5c338a.png
    https://uploads.disquscdn.com/images/ac4d1c9e627ee4766a08f37de1a8d1e803a9a047ff61747eb29fe651f52730ab.png
    https://uploads.disquscdn.com/images/80e6b8c9963c636057d02d5e81002fadf693588629e1fde3919b4c5d7209d7cc.png
    Zu erkennen ist, dass die Amis wieder „warme“ Luft bekommen und zum Ende des Prognosezeitraumes es im östlichen Kanada deutlich zu warm ist, was eine anfachende Westdrift ausschließen sollte.
    (c)www.wetterzentrale
    (c)www.meteociel.fr

    • Sah gestern noch umgekehrt aus und ist im Glaskugelbereich. Da müssen wir wohl oder übel abwarten. Die ENS sind auch nicht so ganz prickelnd und sehr uneinheitlich.

      • Sehe gerade Wetterleuchte meint sie habe sich missverständlich ausgedrückt. NAO und AO sollten nach dem 11.12. nach unten gehen, dann, wenn auch der Split erfolgt ist und die Auswirkungen messbar werden.

  • Stefan

    Ich fasse nicht. Hier am Frankfurter Flughafen zieht es zu. Nochnebel. :-)) Und heute früh -5 Grad.

    • Hier auch. Es geschehen noch Wunder nach der Dauersonne ^^

      • Stefan

        Inversion vom allerfeisten. Mittlerweile „schneit“ es auch leicht. Ob das jetzt Fallout des Nebels oder Industrieschnee der nahen ex Hoechst AG ist … keine Ahnung ^^

        • Jetzt noch die Geschichte mit Split und den Folgen, dann müsste einem ordentlichen Winter nichts mehr im Wege stehen. Auch bisher schon die 2. „Kühlwelle“. Man kann sich eigentlich nicht beschweren.

          • Stefan

            Ja, das ist jetzt schon mehr als den ganzen letzten Winter zusammen. Die GFS Ens sehen zwar nach nix aus aber die sind ja im Winter nur von bedingter Aussagekraft. Der einzige Wermutstropfen ist der fehlende Niederschlag. (Das bißchen Niesel letzten Freitag zähle ich nicht als Niederschlag). Aber die Hochnebelnummer heute hier ist eine tolle Überraschung, weil nicht vorhergesagt.

          • Genau. Nikolausgeschenk 😉

          • Stefan

            Schööönes Geschenk. :-)). Erst ab morgen hatte der DWD für unsere Region Nebel angesagt (meistens kommt der ja eh nicht) Für heute pappt da immer noch eine gelbe Seuchenkugel in der App. ^^ Heute wird es den ganzen Tag Frost geben. Dauerfrost!! :-))) Hatten wir sowas letzten Winter überhaupt mal??? Nee, da gab es nur Dauerfrust. ^^

          • So siehts aus. Ich nehme das mal in unverschämter Arroganz als Winteraperitif und hoffe auf ein Festgelage in memoriam 1962/63 😉

          • Stefan

            Auf dass uns das Festgelage ausgezeichnet mundet. ^^

          • …. und liebliche Schalmeien zu Spottgesängen über Sofeten anheben ^^

          • Wetterfee

            Dauerfrust, das trifft es genau. Das was wir jetzt und in den letzten Tagen erleben grenzt ja fast schon an ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk! !! Gestern Mittag im pfälzer Wald unterwegs gewesen – es war mit Verlaub- schei*** kalt!!! Dann auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein getrunken, der deswegen richtig gut tat, weil er gewärmt hat. Und heute Nacht bzw. Heute früh – 7 Grad. Das ist doch fast zum Einrahmen und an die Wand hängen:-)) hoffentlich bleibt alles auf Kurs.

          • Nur so schmeckt Glühwein bzw. heißer Tee und Kaffee!
            Ich habe tatsächlich heute mittag die Herbstjacke geschlossen, das will was heißen bei mir ^^

          • Darth Vader

            He he… Tee wird auch in der Wüste getrunken… Heisse Getränke erzeugen auch eine kühlende Wirkung, da der Körper „Gegenmassnahmen“ einleiten muss. 🙂 Aber ja… ich verstehe natürlich was Du meinst.

            … und ich vermute mal, du hast gar keine (richtige) Winterjacke 😉

          • *g* ja Tee wird auch in der Wüste getrunken. Aber da schmeckt er nicht lol Oder nur nachts, denn da kühlts gewaltig ab ^^

            Ich habe tatsächlich keine Winterjacke. Irgendwie erzeugt mein Körper so viel Wärme, dass die leichte Eindämmung mit Herbstjacke und leichtem Pullover vollkommen ausreicht.
            Wenn’s tatsächlich mal -20 Grad gibt, ziehe ich einen dicken Pullover, Schal und Handschuhe dazu an, dann passts wieder ^^

          • Stefan

            Uii, dann ist es kalt. Hahaha. Ja durch den schönen Hochnebel ist die Luft feuchter und die temps fühlen sich gleich ganz anders an. :-))

          • Ja, das habe ich mir heute auch schon gedacht, als meine Frau sagte „Bist du krank???“ als ich die Jacke zumachte und meine Tochter begrüßte mich mit der Frage „Papa du hast die Jacke zu, jetzt haben wir Winter“ looool Man kennt mich haha

          • Stefan

            So ist es. 🙂 Deswegen halte ich mich mit der Meckerei über das Wetter momentan so sehr zurück. ^^ Das Glas ist definitiv mehr als halbvoll (es fehlt halt nur der Schnee).

          • Patrick

            Ohhh genießt es, hier im Süden Dauersonne ^^

          • Oh heute ihr im Plasmabratzenpech? Dann bleibt nur die Nachtstunden zu nutzen. Immerhin gibts mittlerweile ne ganze Menge davon. Ich hätte zwar gerne eine Polarnacht von November bis März, aber man kann nicht alles haben ^^

          • Patrick

            Haha schönes Wort für das gelbe Miststück! ^^ Ja und wie ich sehe geht’s die nächsten Tage mit der Dauerbestrahlung leider nonstop genauso weiter…. außer wir bekommen auch das Glück, im Nebel zu verweilen :-). Das wärs ja!

          • Von mir aus kann der Wettergott ruhig mal den Taupunkt temporär so verändern, dass ganz Deutschland mit Nebel geflutet wird 24/7 ^^

  • Hans Hägermann

    Moin Leute,
    bin gerade vom Sparziergang zurück.Die Luft draußen
    ist einfach klasse.Klar und Kalt.Das macht Lust auf mehr Winter.

    • Freund des Winters

      Ich war auch eben draußen. Geht nachher zurück nach Bayern. Ich kann deine Worte nur unterschreiben 🙂 🙁

  • Hans Hägermann

    Neues Update gerade raus von Wetterleuchte.
    https://wetter-runde.de/thread-651-post-8590.html#pid8590

    • Aha. Also ein Missverständnis. NAO und AO sollen erst in 4-5 Tagen absinken.
      Also gegen Ende der Woche sollte man etwas erkennen können ^^
      Heute hier auch ein Kältewunder. 5 Grad weniger als noch gestern prognostiziert. 0 Grad am Tag, -5 Grad am Morgen. Solche Winterphasen tun mal wirklich gut und heilen auch die Seele, dass es doch noch (wenn auch aus kranken Waccy-Gründen) normales Wetter gibt.

      • Hans Hägermann

        Kann das sein das selbst in der Kurzfrist die Modelle Probleme haben
        Zum Beispiel bei der Temperaturvorhersage für Nachts Beispiel.

        • wie aktuell. Für Tropenhessen lagen sie arg daneben, hatte 4 Grad am Tag heute und -2 Grad nachts angekündigt. Nun sinds dank Hochnebel am Tag und heute morgen -5 Grad.
          Nebel ist der Feind aller Meteorologen sagt man 😉

  • Michael Bodin

    Irgendwas läuft schief hier in Brandenburg !!!!
    Die hatten mir nicht gesagt, dass wir heute den zweiten Eistag haben werden, TMax bei Minus 3 Grad, aktuell Minus 6 und dichter Nebel !!!!
    Hier mal einige selbstmörderisch gefährlich gemachte Aufnahmen aus dem Auto heraus :
    https://uploads.disquscdn.com/images/2e5dc934a61096f63f25f433ffb2d1c572729d61c5fe998c613fe6603b0dc90a.jpg
    https://uploads.disquscdn.com/images/fb3d378b602db9cc84bdc7514f496b98ad67aa1592a2a83f047d1624442b4c3f.jpg
    Ach ja, etwas Schnee gab es auch in Germendorf :
    https://uploads.disquscdn.com/images/6e863439532b5fc1b10876f7f152df9df4f0e1072b2b2ff90edef93ae5c492cf.jpg

    • Mit dem Schnee-Effekt auf der Website hier sieht das noch besser aus lol

      • Martin

        Stimmt 😀

        Hier im nördlichen Oberbayern auch wieder ein Eistag. Dazu auf 500m dichter Nebel mit Rauhreif.
        Im Altmühltal unten teilweise sogar leichtes Anzuckern durch „Nebel-Fallout“ 😉

        • Wenn das mal einfach 3 Monate so halten würde wie es heute ist ^^ Und dazu im Kernwinter noch eine ordentliche Ladung Schnee, bis ganz Deutschland 1 Meter im Flachland hat 😉

          • Stefan

            1 Meter. Stell ich mir gerade hier in Rhein-Main vor. Der totale Ausnahmezustand. Sofeten gehen nicht mehr raus, machen den Rolladen nicht mehr hoch, ketten sich an den Plutoniumofen, malen sich Sonnen an die Wände und Decken und lassen den 10.000 Watt Flutlichtscheinwerfer rund um die Uhr brennen. Nachdem Abfang Mai endlich nachaltiges Tauwetter einsetzt und die engeschneiten Softetenhäuser wieder zugänglich werden, finden sich in den auf 45 Grad Wüstenklima aufgeheizten Wohnungen zahlreiche vertrocknete Mumien … ^^

          • Michael Bodin

            Wollen wir wetten, dass sie das nicht machen werden??? Bei 1 Meter Schnee wird wohl der STrom ausfallen, weil die Stromkabel von den Masten reißen….
            Ich sage nur Münsterland November 2005 !!!!

          • Stefan

            Stimmt. Die Infrastruktur ist ja mittlerweile so verrottet … ääh kostenoptimiert, so dass der Krempel bei 20 cm Schnee bereits zusammenbricht, genau wie die Dächer von dieses neumodischen Billig-Wellblechhallen usw. usf. Selbst die Bahn geht nicht mehr, sobald es ein bißchen Schnee gibt … und die hatten früher so geile Winterwerbung …

            https://youtu.be/mGhJW5TvIuQ?list=PL05F4752B6BF6172E

          • lol das wirkt heute wie Satire ^^

          • Stefan

            Die Erinnerung an ein früher recht ordentlich funktionierendes System. Man könnte kotzen, wenn man sich den Trümmerverein heute so anschaut. 😛

          • Muahahaha da mache ich mir den Spass und interviewe Sofeten an der Tür. „Kommen Sie raus und genießen mit mir das kalte Traumwetter? Raus aus der miefigen Bude!“
            https://uploads.disquscdn.com/images/d763816336dc75d7bb2e20bd7e274acf1fcb06eff4bd261a9154359799373bf9.gif
            (c) http://www.giphy.com

        • Hans Hägermann

          Ein tolles Bild,das macht noch mehr Lust auf den kommenden Winter.
          Übrigens hier schon 3 Tage Sonne bei Kalten Temperaturen.
          Da kann man die Sonne dann besser ertragen.Wenn jetzt noch Schnee gelegen hätte wäre mein Wunschtraum jetzt schon erfüllt gewesen.
          – 5 Grad Tagsüber bis – 20 Grad Nachts.
          10 cm Schneedecke dazu Ostwind und Strahlender Sonnenschein.
          Das Wäre doch was. Und natürlich ab und zu ein Schneetief zur Abwechslung.

          • Michael Bodin

            Das nehme ioch auch fast komplett so, aber mir würden nachts Minus 12 Grad reichen….

    • Darth Vader

      Welch tolle Bilder! Danke, dass Du dieses Risiko (bei voller Fahrt) für uns eingegangen bist.
      Zürich meldet heute Hochnebel (gestern Plasmafackel) und wirklich angenehme Temperaturen.

      • Rob Dukes

        Hier auch ganzer Tag herrlicher Hochnebel um Null Grad! 🙂
        Nach über einer Woche endlich einmal ohne abartige Dreckssonne!
        Eine echte Erholung und Wohltat.

  • MeineHtmlCodes

    uiuiuiuiui…GFS im Moment grauenhaft, hoffentlich bald besser….

    • wieso??

      • MeineHtmlCodes

        reine Süd-/Westwetterlage?

        • Nein. Ich sehe Atlantikblockade mit Bodenkaltluft aus Ostlage teilweise, reicht nur nicht weit genug. Aber die Atlantikblockade ist schon mal wichtig mit dem Hoch. Ich gehe eh davon aus, dass erst am Wochenende die Folgen des aktuellen Splits sichtbar werden.

          • MeineHtmlCodes

            naja.. wir sind schon in der Hitze @michaelbodin:disqus
            hoffentlich @kaltwettercom:disqus

          • Bodentemps 19.12. noch nicht optimal, da die Ostkälte nicht weit genug kommt, aber 0-3 Grad ist doch nicht sooo schlecht ^^
            http://www.wetterzentrale.de/maps/GFSOPEU12_324_5.png
            (c) http://www.wetterzentrale.de

          • MeineHtmlCodes

            naja ist in ENS eh bisher der wärmste von allen 😀

          • Klassischer Sofetenlauf 12z ^^Aber die ENS sind im Winter nicht mehr allein entscheidend. Wenn du eine Atlantikblockade hast mit 10 Grad ENS und die Bodenkaltluft kommt als Inversionslage, hast du trotzdem 0 Grad…

        • Michael Bodin

          Im Gegenteil, da kommt nicht wirklich was durch. Riesiges Tief vor Neufundland bewegt sich fast gar nicht richtung Westen, alles wird geblockt und nach Island und weiter nördlich abgelenkt.

    • Ja, der Mittelmeerraum ist stark Hochdruck – dominiert. Es kann sich einfach keine nördliche / östliche Strömung bei uns aufbauen.

    • Hans Hägermann

      Warum wird eigentlich immer nur auf dem Hauptlauf geschaut.
      Man sollte sich auch mal die ENS oder EPS anschauen.
      Wie Kaltwetter oben schon beschrieben hat geht es in die richtige Richtung.
      Wir sollten uns in Geduld üben.Und nochmal was .Jeder will Schnee aber Kahlfost ist
      auch Winter.Und ich finde die 2 Kaltphase die wir zurzeit haben schon sehr beachtlich
      dafür das wir erst den 5 Dezember haben.

      • MeineHtmlCodes

        zu dieser Zeit war nur der Hauptlauf draußen 😉 war live am mitfiebern

  • Oliver Wasi

    NOAA auch im Moment grauenhaft!

    • nimmt die eigentlich noch jemand ernst? ^^

      • MeineHtmlCodes

        sollte man nicht… ebenso unsicher wie GFS nur verlängert

        • Es hilft einfach nichts. Wir müssen nun mal den Split abwarten und bis zum Wochenende mindestens geduldig sein.

  • Michael Bodin

    Mal sehen, was heute Nacht noch so geht, die Zahl steht schon seit 17:50 Uhr auf dem Display :
    https://uploads.disquscdn.com/images/fb24725391e6d33c49e082c045fcb7c9a20a625e62797852fa75d49de2965ac4.jpg

    Werde morgen früh um 6 Uhr auf Arbeit mal die Saunaobensitzer befragen, was sie zu den Temperaturen sagen….

    • Saunaobensitzer lol

    • Venoum

      Herrlich Kalt… Darf man fragen woher du kommst?

      • Michael Bodin

        Aus Schwante. etwa 12 oder 13 Km nordwestlich von Berlin

        • Venoum

          Ah ok^^ Danke 🙂

  • Mike Thiede

    GFS gehört abgeschossen! Ewe langts!!!

  • Süddeutschland500m

    Bei uns heute Hochnebel, Dauerfrost und Industrieschnee! Richtig schön!

  • wifeti

    Also ich kann bei mir im Allgäu auf 700m mit dieser blöden Inversionswetterlage nicht viel anfangen. Die letzten Tage waren die Tageshöchsttemperaturen: 7, 8, 6, 2, 4, 5 °C. Plusgrade wohl gemerkt. Nur am Samstag gab es bei 2°C Tmax den ganzen Tag Hochnebel. Ansonsten jeden Tag komplett Sonne und nochmal Sonne…

    Immerhin waren die Frühtemperaturen immer angenehm zwischen -8°C und -3°C.

    • Tja das sind die Folgen der Inversionslage in den Höhenlagen… Gönn den Flachländlern die im wahrsten Sinne des Wortes Inversion der Verhältnisse ^^ Der Winter im Bergland wird so oder so kommen.

    • Süddeutschland500m

      Ab knapp nördlich von Memmingen gibt es die Inversionslagen-Nebelgarantie. Nicht weit von Dir weg. Bei Sonnendepression musst Du unter Umständen nur ne halbe Stunde mit dem Auto fahren und Du bist unter Hochnebel.

  • MeineHtmlCodes

    GFS ENS 12z würde ich als insgesamt gut bezeichnen c: Einige warme, aber auch einige kalte Methoden dabei, wie der AVG beweist… im Durchschnitt 😀

    • Hans Hägermann

      AVG ? Den Begriff kenne ich nicht.

      • Wenn man sich die GFS – Karten auf wetterzentrale.de anschaut, steht unten bei „Member“ AVG.
        AVG ist im Prinzip das Ensemble, nur in Karte dargestellt, also die gemittelte / durchschnittliche Wetterlage.

        • Hans Hägermann

          Danke Naturfreund ,
          Jetzt kann was Anfangen mit AVG.

  • Oliver Wasi

    Was bedeutet das, was Random_Weather schreibt?
    https://wetter-runde.de/thread-651-page-5.html

    • Patrick

      Nichts Gutes würd ich sagen, oder? ^^

      • Nein, alles gut. Wetterleuchte hat doch selbst geschrieben, dass sich der Polarwirbel jetzt erst einmal stabilisiert und Mitte Dezember folgt dann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ein richtiger Split. Das was Random geschrieben hat ist im Prinzip eher eine Bestätigung von Wetterleuchtes Prognose. Also läuft wohl alles nach Plan.

      • nach meiner Meinung totaler Schwachsinn. Ich frage mich nur nach den Gründen. Verletzte intellektuelle Eitelkeit?
        Polarwirbel erholt sich mittelfristig, aber das ist doch klar. Am Ende mittlerweile sogar wieder Warmings zu sehen. Was soll uns diese Info sagen außer dem Versuch zu irritieren?

    • Luc Santer

      Kein Split

  • Michael Bodin

    Dank der “ eisigen Kälte “ hier ist die Temperaturabweichung in den ersten 4 Tagen des Dezembers von +5,3 auf +0,5 Grad gesunken für Berlin-Tegel ( Durchschnitt 1961-1990 )
    http://www.wetterkontor.de

  • Venoum
    • Sven Rindermann

      Kein Ding 🙂

      • Venoum

        😀

  • Blizzard

    Von Lauf zu Lauf wurde es mittelfristig immer besser, sollte sich die Warmluft bodennah durchsetzen können, hat auch diese ein Ablaufdatum. Wenn dann noch der Nebel mitspielen sollte, umso besser! Ab dem 12.12 übernimmt das Russlandtief die Regie und lässt einen Trog nach Süden abtropfen, die Kälte fließt zwar völlig an uns vorbei, aber besser ein Streifschus Ost als geballte Ladung SW. Da wird wahrscheinlich auch noch ein bisschen hin und her gerechnet werden, aber insgesamt ist die Entwicklung für uns nicht schlecht. Es dauert nur bis die Kaltluft sich nach Westeuropa aufmacht, ist schließlcih ein langer Weg für die arktischen Schlittenhunde. Aber vielleicht lässt ein Split das System ostwärts wandern und die Kaltwinterarmee klopft an unsere Haustüre. Nur die Niederschläge lassen zu wünschen übrig..!
    Wenn schon der Nikolaus nur Trockeneis bringt vielleicht das Christkind.
    Und wie war das, wenn wir 1000 Kommentare zusammen bringen ist Kaltwinter?

    • Sieht gut aus von der Entwicklung, ist aber noch jungfräulich. Das muss sich jetzt mal bestätigen ^^
      1000 Kommentare sollten offenbar kein Problem sein 😉
      Ich genieße hier immer noch ungewohnten Dauerfrost bei -2 Grad und dichten Nebel. Man kann momentan sein Glück ja kaum fassen nach den letzten 2 Jahren.

  • Michael Bodin

    Wäre schön, wenn es so kommt, noch etwas kälter und vor allem Niederschlag !!! :
    https://uploads.disquscdn.com/images/fe3876817c6d98ea41184d5c8e6fce9d656a485671c2486966be523af23cbee0.png
    (c)www.wetterzentrale.de
    Schönen Nikolaus für Alle !!!

    • Leon

      Nicht schlecht!

  • Leon

    https://uploads.disquscdn.com/images/3e582c6a0751fb431c040497646c54b636aafe8f2c78b8fb6de1e8bd40541c49.png

    Naja, also kein einziges Modell sieht eine Wirklich dauerhafte Stabilisierung für den Polarwirbel.
    Da können die so genannten „Experten“ noch so schlaue dinge schreiben, am ende ist das halt einfach nur quatsch.
    Die Zeichen für einen doch recht winterlichen Verlauf nach Monatsmitte mehren sich meiner Meinung nach schon seit mehreren laufen.

    Und jetzt mal ehrlich, der Versuch dieser beiden Hochdruckgebiete eine Hochdruckbrücke aufzubauen wird schon seit 4-5 laufen berechnet, mal mehr und mal weniger stark aber Fakt ist, es wird berechnet.
    Diesmal sogar mit einem Mega hoch!!

    schönen Nikolaus!!!

    (c)wetterzentrale.de

  • Donpedro
  • wettenwetter

    Morgen zusammen,

    – 4 Grad nebel und leichter „schneefall“ der vom Nebel kommt. Die Menschen am Bahnhof haben alle ganz überascht geschaut als sie die vereisten Spinnenweben gesehen haben 🙂
    Grundsätzlich muss ich sagen ich bin zufrieden mit dem Wetter, schön kalt nachts mit Frost und tagsüber leichte plusgrade. Und ganz wichtig für mich im „Glaskugelberreich“ richtung 24 Dezember gehen 90 % der Member na unten und sind um das Langjährige mittel. Somit mit hoher warscheinlichkeit kein mildsiff T-Shirt Wetter am 24 Dez sondern wie jetzt schön kühl….leider ohne Schnee aber das macht nichts.

    Schönen Tag allen Winterfans!

  • Stefan

    Heute morgen ist hier am Frankfurter Flughafen so komisches weißes Zeug auf der Straße. Hat vielleicht jemand eine Ahnung, was das sein könnte? Muss man sich womöglich Sorgen machen? ^^ lol

    https://uploads.disquscdn.com/images/41dea11935c96deefd2b4685c074f22e49d040af4daa94b6a97c03d79a074181.jpg

    • Leon

      Industrieschnee? lol

      • Stefan

        Mit ziemlicher Sicherheit. Ganz in der Nähe ist eine riesige Industrieanlage und auf dem Weg hierher, zwischen dem Industriepark und dem Flughafen, gab es noch mehr Schnee. Ein wenig Nebel-Fallout wird wohl auch dabei sein.

    • wettenwetter

      Ich hoffe du hast es nicht angefasst ! 🙂

      • Stefan

        Nein, igitt, das Zeug ist so kalt und irgendwie rutschig. Die ganzen Leute hier sind verwirrt und wissen nicht, was sie tun sollen. So was komisches gab es hier noch nie. ^^

        • Als Tropenhesse habe ich da keine Ahnung. Vielleicht kann jemand anderer aushelfen? ^^

          • HaMa1975

            Nun, ich habe mich mal im Altenheim erkundigt. Eine 111 jährige Oma meinte, dies sei Schnee. Zum Glück haben Pfleger die verwirrte Frau gleich mit Valium 5000 ruhig gestellt und in eine geschlossene Anstalt gebracht – puh ! … ^^

          • Leon

            😀 haha

          • Stefan

            Ahhh jetzt, wo du es sagst. Stimmt, ich erinnere mich dunkel, Schnee, ja ich habe mal in einem Geschichtsbuch gelesen, dass es früher sowas mal gegeben haben soll. ^^

      • HaMa1975

        OMG !!! Es wurde doch sicherlich der Notstand ausgerufen und die Bevölkerung großräumig evakuiert, damit Spezialkräfte mit Flammenwerfern diese lebensbedrohliche Substanz rasch entfernen können. Da anschließend die Bodentemperatur bei 800 Grad liegt, wird sich solch ein Ereignis zum Glück nicht wiederholen !
        https://uploads.disquscdn.com/images/6dc010fbc8621a4ee9c2fce62417b6167174638e239543d82b013acfefb1d2df.gif

  • Venoum

    Guten Morgen, euch einen schönen Nikolaus

  • Trepowder

    Alle Modelle ziehen so langsam nach und es ergibt sich ein schöner Trend etwa ab dem 13. – auch der uns bevorstehende Wärmebuckel wird hoffentlich wenigstens nicht zweistellig ..

    (c) kachelmannwetter.com https://uploads.disquscdn.com/images/16cecb20cb577f569cd59ccee2864a16f44f5d2348cfcbb310000cfc442f8fd6.jpg

  • Hans Hägermann

    Schönen Guten Morgen aus dem -8 Grad Kalten Hannover.

  • Ein schönes Nikolausgeschenk hat man uns gemacht. Bibbernde Sofeten holen ihren dichtgefütterten Polarschuh mit karibischem Kokosnaschwerk ins Haus, indem sie die Tür einen schmalen Spalt auflassen, bis ein mumienähnlicher brauner Arm heraushuscht, den Stiefel ergreift und wieder verschwindet und die Tür schließt sich wie die Klappe eines atomaren Brüters…
    Hier -2 Grad Dauerfrost seit vorgestern und Nebel (!)
    GFS ist nun erstmals in der Langfrist in den Keller gerauscht (muss sich aber nun dauerhaft bestätigen).
    Allen einen schönen Nikolaus.

    • und Random_Weather bekommt zu Recht sein Fett weg: https://wetter-runde.de/thread-651-page-5.html
      Dass diese WZ-User intellektuelles Trollen zum Steckenpferd erhoben haben, wundert mich angesichts mittlerweile massiven sofetischen Einflusses nicht. Ich frage mich was so schwer daran ist, objektive Fakten und subjektive Vorlieben zu trennen? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Was hat man denn davon, wenn man sich seine Prognosen zurechtlügt, damit sich selbst anlügt und andere, die auf intellektuelles Blendertum hereinfallen, gleich mit? Dadurch verändert sich letztlich nicht die Realität…

      • Venoum

        Jaaa habs auch grad gelesen…

      • Blizzard

        Ziemlich blöd gelaufen. Er diskreditiert seinen Ansatz Wetterleuchte kritisch zu hinterfragen und möglicherweise so zu weiteren Erkenntnissen zu gelangen durch Pseudo-Fachwissen. Er hat doch selbst eine 100 Hpa EZMWF Karte gepostet, auf der ausdrücklich Werte zwischen 1653 / 1520 dam (Dekameter) angegeben sind. Wer die Hitze liebt kann selten einen kühlen Kopf bewahren.

      • Leon

        jetzt hat sich sogar der „Oberexperte“ Kurt Hansen eingemischt und liegt auchnoch falsch mit seinen Behauptungen 😀 Sagt ja viel aus über ihn

        • War vorhersehbar. Seine Besserwisserei ist unerträglich, auch in anderen Foren. Schade, dass er seiner Arroganz gestattet sein ansonsten hohes Fachwissen auf diese Weise zu trüben.
          Sehr schade auch, dass die WZ-Trolle nun Wetterleuchte mit einer im übrigen auch völlig irrelevanten Diskussion nerven, bis diese dann womöglich die Lust an ihren Analysen verliert (was ich verstehen könnte).
          Die User mit Niveau haben sie aus dem WZ-Forum inzwischen ja auch größtenteils herausgekegelt.

          • Leon

            Das ist immer wieder Ärgerlich wenn Leute so von sich überzeugt sind und alles besser können und wissen.
            Ich hoffe nicht das sie aufhört mit den Analysen

          • Freund des Winters

            Schick ihr halt mal eine explizite Einladung, sich hier auf deiner Seite auszutoben. Mit dem Recht, beliebig oft Artikel über den PW veröffentlichen zu dürfen ^^

      • Hans Hägermann

        Hoffentlich lässt sich die Wetterleuchte auf die
        Provokationen von Random Weather nicht ein.

    • Stefan

      Wie wahr, ein wirklich sehr schönes Nikloausgeschenk ist das, zumal es hier immer noch leicht schneit. Und es ist mir im moment völlig egal ob das nun Industrieschnee oder was weiß ich ist … ^^ Ich hab auch ein Niklausgeschenk bekommen, eine sofetische Schönheit namens Nicole. ^^ lol
      https://uploads.disquscdn.com/images/c48df9bdb45b8a3564cdafcecc0903afc157b536a8793befe4e32fa22aeaaee4.jpg

      • Vernichten! Rasch! ^^

        • Stefan

          Hahaha. Gemach, gemach. ^^^Die Dame ist zwar in der Tat zum anbeißen aber von zu viel Schoki auf einmal wird mir schlecht. ^^

          • da hast du auch wieder recht ^^ Immerhin stehen keine Sofetensprüche drauf wie „Wann wird es wieder richtig Sommer“ 😛

          • Stefan

            Ja so weit kommt’s noch. Im Gegenteil, da steht drauf: „lichtgeschützt und kühl lagern“. Der ultimative Horror-Alptraum eines jeden Sofeten. ^^

          • hahahahaha. Sauber!

  • Trepowder

    Es gibt jetzt übrigens täglich ein Update von Kai auf wetter.com – zwar mit dem dämlichen Fokus auf die alljährliche „Weiße Weihnachten“ Fragen (ich glaube, Weihnachten ist der einzige Tag im Jahr an dem Sofeten Schnee tolerieren, natürlich nicht zu kalt ….) – trotzdem sehr interessant wenn Kai jeden Tag die Modelle anschaulich durchgeht!

    http://www.wetter.com/videos/kolumnen/weihnachtstrend-reicht-es-fuer-schnee-bis-ins-flachland/5846617fcebfc0d33d8b45b0

    (c) wetter.com

    • Freund des Winters

      Ja, da wünscht sich selbst der wetter-online Vollpfosten m….. den Schnee ^^
      Ich unterschreibe sofort Weihnachten bis Silvester bei 20 Grad und Dauerbesonnung, wenn ich dafür in der Summe einen Normalwinter bekomme

  • Patrick

    Schon wieder Dauersonne in München, wobei ich früh morgens froh über den Nebel war. Sehr nervig! Dennoch allen einen schönen Nikolaustag.

  • Wilder Süden

    Einen wunderhübschen Nikolaustag…..bei null Grad und Nebelsuppe….hihhi

    https://uploads.disquscdn.com/images/5a20cccfa03d8fb51658e161df666c4f1d7ab7172c6499da342b4ce06bf81f4c.jpg

  • Hans Hägermann

    Glückwunsch 1050 Kommentare zu einem Thema ist doch mal
    einen Glückwunsch an Kaltwetter Wert.

    • Danke. An alle. Das beweist einmal mehr: Ohne die Mitmenschen und ihre Begeisterung ist der Einzelne verloren. Nehmen wir das mal als hoffnungsvolles Zeichen gegen die Klimakatastrophe und für einen Winter. ^^

  • Sven Rindermann
    • Patrick

      Ich würde mich nicht so sehr auf die NOAA verlassen, falls der Split kommen sollte, reagieren sie bestimmt auch drauf… momentan fühlt es sich hier an wie im Frühling 🙁

  • Sara Bosshard

    Ich habe mit Freude den 00-Lauf von GFS zur Kenntnis genommen: Ab Mitte Dezember Temperaturen von kaum noch über 0 Grad in der Schweiz. Hoffentlich bleibt das so.

    • Rob Dukes

      Hoffentlich bleibt das so!
      Hier seit gestern schöner Hochnebel und um Null Grad !! 😀
      Eine echte Erholung nach einer Woche Ekel Sonnenschein.

    • Luc Santer

      Und wo bleibt der Schnee?

  • Hayli

    Bin letzte Nacht in meine Heimat (Köln) gereist und habe fast einen Klimaschock erlitten. Statt die gewohnten -7 Grad und Nebel der letzten Tage aus meinem Wohnort hab ich nun 2 Grad und Plasmafackel pur. Ich bereue es zutiefst meine Sonnenbrille zu Hause liegen gelassen zu haben. 🙁 Komm mir richtig vor, wie bei ner Augenlaserung. Das tut ja richtig weh.

    Zum Glück haben wir schon Winterzeit und das große gelbe Ding verschwindet recht früh vom Himmel.

    Grüße aus Köln

    # Hayli

    • Alptraum der Sofeten

      Da hast du aber einen schönen Wohnort 🙂
      Ich weiß schon gar nicht mehr wann ich hier die letzten Wolken gesehen habe von diesem Nebel (was auch immer das ist) mal ganz zu schweigen 😀
      Sonne bis zum abwinken aber trotzdem Dauerbodenfrost wo die Sonne nicht hin kommt . Also ca. 1-2 Grad denke ich sind hier auch in 2m Höhe vom Boden. Echt schade 🙁
      Aber das ist ja schon wieder meckern auf hohem Niveau.

    • Karsten

      Hi, bei mir südl. Hannover scheint die Plasmafackel nun schon den 5. Tag in Folge vom wolkenlosen Himmel, aber trotzdem haben wir jetzt am frühen Nachmittag nicht mehr als 0 Grad, und heute früh waren es sogar – 9 Grad, also recht frisch. Für Sofeten sogar unterirdisch kalt. Vor allem schon ein Stunde vor Sonnenuntergang sinkt die Temperatur sofort wieder in den Frostbereich. Insofern sorgt die Fackel eher Kälte als für Wärme, denn bei bedecktem Himmel wäre es bei uns weitgehend frostfrei. Natürlich fehlt mir auch der Schnee, dann wäre es eine perfekter Winter.
      Grüße, und noch einen schönen Nikolaus!

  • Eisbär

    Kai mach jetzt jeden Tag countdown wegen weißen Weihnachten. derzeit etwa 50 zu 50

    http://www.wetter.com/videos/kolumnen/weihnachtstrend-reicht-es-fuer-schnee-bis-ins-flachland/5846617fcebfc0d33d8b45b0

  • augustandi
    • Wenn man von irgendwelchen Websites Screenshots anfertig: Mindestens das Copyright angeben mit anklickbarer URL. Danke.

  • Michael Bodin

    Gab es vor ein paar Tagen noch einige Läufe, welche die -10 Grad Isotherme erreichten, sind es beim 06Z jetzt ein paar Läufe dabei, die die -15 Grad Isotherme streifen. Es wird scheinbar, es wird….
    https://uploads.disquscdn.com/images/f1d8a1f8c1015ead88cca2cb668e229f8a8d7674a1187c092ca999676fae5e52.png
    (c)www.wetterzentrale.de