In jedem von uns steckt ein Winterwolf, der frei gelassen werden will ...
In jedem von uns steckt ein Winterwolf, der frei gelassen werden will ...

Derzeit liest man eine Menge Schwachsinn über einen  sicheren „kalten“ Winter, weil der Polarwirbel schwach sei und die Schneehöhen beinahe Rekordwerte erreichen.
Um das Ganz einmal sinnvoll zu hinterfragen und in einen realistischen Kontext zu bringen, schauen wir uns die Lage im Vorfeld des Winters 2016/17 genauer an – auch mit Hilfe des Spezialisten Dr. Judah Cohen vom AER.

(1) Schneehöhe in Sibirien/Eurasien

In einem erstaunlich sinnvollen und informativen Artikel teilt uns wetteronline mit, dass die Schneehöhe in Eurasien den zweithöchsten Stand seit 50 Jahren erreicht hat. Nur im Jahr 1976 gab es mehr Schnee in Sibirien und Europa – in Zeiten, als die Klimakatastrophe nur in den endlosen und noch wirkungslosen CO2-Emissionen zu ahnen und nicht ansatzweise zu bemerken war.

Dabei hat man beim Studium der Sofetenpresse manches mal den Eindruck, als würden derzeit Schneemassen Sibirien beerdigen und wir uns in akuter Gefahr befinden, im kommenden Winter Opfer eines Zeitraffergletschers zu werden, der 10.000 Packeis-Jahre einer nicht mehr existierenden Eiszeit in nur wenigen Monaten bewältigt.

Wenn wir uns die Daten im Original ansehen, so fällt auf, dass die grafische Darstellung im Diagramm zwar durchaus Höchststände offenbart, aber auch nur haarscharf und nur minimalst über dem Stand zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr (und wir wissen ja, welcher Brutalmildwinter dann kam …):

Die Schneehöhensumme in Eurasien befindet sich gerade soeben auf dem höchsten Stand seit 50 Jahren, doch es ist nur eine Momentaufnahme!; © <a target="_blank" href="http://www.star.nesdis.noaa.gov/smcd/emb/snow/HTML/snow_extent_plots.html">NOAA</a>
Die Schneehöhensumme in Eurasien befindet sich gerade soeben auf dem höchsten Stand seit 50 Jahren, doch es ist nur eine Momentaufnahme!; © NOAA

Der Blick zurück führt zu Erkenntnisgewinn: Auch letztes Jahr frohlockten wir über die Schneehöhen, die zu einem schwachen Polarwirbel führen sollten nach dem bekannten Schema Dr. Cohens, demgemäß der im Oktober gefallene Schnee in Sibirien die Luftströmung derart beeinflusst, dass er den Polarwirbel im Januar schwächt.

Wirkungsweise von Schneedecke in Eurasien und der Arktischen Oszillation
Wirkungsweise von Schneedecke in Eurasien und der Arktischen Oszillation

Tatsächlich kam es auch zu einer Kaltphase im Januar 2016, die aber wegen des kalten Atlantiks und des dadurch überraschend stabilen statt schwachen Polarwirbels viel zu schnell beendet war und den Winter statt auf 3 Monate auf 1 Woche beschränkt hatte.
Der Blick auf die Schneehöhen führte im Vorjahr dann auch im November 2015 zu einer Ernüchterung wie man im obigen Bild sieht: Im November 2015 brach die Schneedeckenhöhe ein und schmolz dahin wie unser gewohntes Klima im Bunsenbrenner der Klimakatastrophe.

Dennoch: Die Karten zeigen das erstaunliche Ausmaß der Schneedecke. Sibirien bis mittlerweile Westrussland liegt unter einer geschlossenen Schneedecke. Und die Erfahrung lehrt uns: Wenn Schnee erst einmal liegt, sorgt er durch seine Albedo (Rückstrahlrate von Sonnenenergie) für die Selbsterhaltung. Mit einfachen Worten: Hat der Winter in Eurasien den Fuß in der Tür, dann ist er nur schwer wieder hinauszubekommen.

Rekordschneehöhe und -verbreitung Stand 01.11.2016 ...; © <a target="_blank" href="http://www.ncdc.noaa.gov/snow-and-ice/snow-cover/nh/20161001-20161006">NOAA</a>
Rekordschneehöhe und -verbreitung Stand 01.11.2016 …; © NOAA
... aber im letzten Jahr war sie beinahe ebenso hoch und am Ende stand ein Mildwinter!; © <a target="_blank" href="http://www.ncdc.noaa.gov/snow-and-ice/snow-cover/nh/20161001-20161006">NOAA</a>
… aber im letzten Jahr war sie beinahe ebenso hoch und am Ende stand ein Mildwinter!; © NOAA
Die Lage vor 6 Jahren im bevorstehenden Kaltwinter: Die Schneedecke ist deutlich geringer. Die Schneedecke ist nur ein Faktor unter vielen! © <a target="_blank" href="http://www.ncdc.noaa.gov/snow-and-ice/snow-cover/nh/20161001-20161006">NOAA</a>
Die Lage vor 6 Jahren im bevorstehenden Kaltwinter: Die Schneedecke ist deutlich geringer. Die Schneedecke ist nur ein Faktor unter vielen! © NOAA

Man verzeihe mir, wenn ich in den nun bei Euch einsetzenden, beinahe schon unanständigen Jubel den warnenden Zeigefinger hebe: Die Schneedecke ist nicht alles, was den Winter bestimmt, sondern er ist nur ein Faktor unter vielen und wenn wir etwas aus den vergangenen 2 Wintern gelernt haben, dann, dass die klimatologischen Indizien noch so gut sein können: Ohne eine passende Wetterlage, die die Kälte auch anzapft (sprich: Eine Blockade der atlantischen Westdrift) verhungern wir am ausgestreckten Arm von Skadi, der Wintergöttin (die übrigens Namensgeberin für „Skandinavien“ sein soll!). Und eine Wetterlage ist seriös maximal 7 Tage in der Zukunft absehbar.
Als anschaulicher Beleg einer überlegten und differenzierten Auseinandersetzung mit den klimatischen Indizien dient einmal mehr die Schneehöhenkarte aus dem letzten Kaltwinter 2010/11 (oben ganz rechts), wo trotz weniger Schneehöhe am Ende aufgrund ganz anderer Faktoren ein Kaltwinter uns freudig überraschte!

(2) Dr. Cohens aktuellste Analyse: Polarwirbel bleibt schwach

Im Forum der Wetterzentrale spekulierten Einige vorzeitig über eine angebliche zonale Wiederbelebung und das Aufkommen der Westdrift (hier). Es sei dahingestellt, ob es sich um intellektuell getarntes, sofetisches Wunschdenken handelt oder um ernsthafte Schlußfolgerungen.

Langfristprognose: Der Polarwirbel am 18.11.2016 zeigt statt einer Stabilisierung erstaunliche Warmings und Instabilität (Kaltluft "leckt" im nordwestlichen Bereich durch die Destabilisierung aufgrund der stratosphärischen Erwärmung im östlichen Gebiet (gelb-grün). © <a target="_blank" href="http://www.meteociel.fr/modeles/gfse_cartes.php?mode=10&ech=204&carte=1">meteociel.fr</a>
Langfristprognose: Der Polarwirbel am 18.11.2016 zeigt statt einer Stabilisierung erstaunliche Warmings und Instabilität (Kaltluft „leckt“ im nordwestlichen Bereich durch die Destabilisierung aufgrund der stratosphärischen Erwärmung im östlichen Gebiet (gelb-grün). © meteociel.fr

Dr. Cohen sieht die Lage vollkommen anders (Blog mit aktuellen Infos zum Winter) und ich darf mich angesichts der Betrachtungen des Polarwirbels und der klimatischen Lage in den kommenden Wochen anschließen: Von einem Wiedererstarken des Polarwirbels kann überhaupt keine Rede sein! Im Gegenteil.

Ein starker Polarwirbel bewirkt, anders als man vielleicht meinen könnte, nicht etwa einen ebenso starken Kaltwinter, sondern schließt die Kaltluft vor Europa ab, die in den nördlichen Polregionen verbleibt. Nur ein schwacher Polarwirbel lässt also die Kaltluft quasi „lecken“ und die sich ausbreitenden Teile des Polarwirbels können in südlichere Regionen und somit auch nach Europa gelangen – sei es durch Troglagen in Form von Nordlagen (die eher den Bergen Schnee brächten, da die Temperaturen zumeist zu hoch für Flachlandwinter sind) oder in Form von Ostlagen, die schneearme, aber eisige Winter brächten, da die sibirische Luft von Osten deutlich kälter wäre als eine nördliche Troglage.

Wie sieht Dr. Cohen mit seinen hochspezialisierten Computermodellen die Lage?

These 1: Der Polarwirbel wird trotz einer kurzfristigen Stabilisierung auf Mittelfrist schwach bleiben!

„Though the WAFz is predicted to return closer to normal for the first half of November (Figure 12a) the stratospheric AO is predicted to remain weak and the PV perturbed through mid November (Figure 1). Also because the PV remains shifted from its climatological position over the Pole it remains vulnerable to further weakening.“

Übersetzt:

„Obwohl die WAFz [Wärmefluss in die Stratosphäre als Voraussetzung zur Schwächung des Polarwirbels ähnlich den uns bekannten Warmings] sich normalen Werten in der ersten Novemberhälfte annähern, bleibt die statosphärische AO [Arktische Oszillation; also der Zustand des Polarwirbels] schwach und der Polarwirbel unterliegt Mitte November weiteren Störungen.“
Dr. Judah Cohen, AER

Dr. Cohen sieht also mit dem Hitzetransport von der Troposphäre in die Stratosphäre, das wie ein heißes Messer für die gekühlte Butter des Polarwirbels ist (um es einmal anschaulich zu beschreiben), eine fortgesetzte Schwächung des Polarwirbels und somit weiterhin die Möglichkeit, dass das kalte Wetter Europa dominieren kann. Die Grafiken der Computermodelle zum WAFz sind auf seiner Blogseite einsehbar.

Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Arktischen Oszillation (AO): kurzfristige Stabilisierung, danach gem. Dr. Cohen weiter im negativen Bereich eines gestörten (schwachen) Polarwirbels; © NOAA - http://www.cpc.ncep.noaa.gov/
Verlauf (schwarz) und Prognose (rot) der Arktischen Oszillation (AO):
kurzfristige Stabilisierung, danach gem. Dr. Cohen weiter im negativen Bereich eines gestörten (schwachen) Polarwirbels; © NOAA – http://www.cpc.ncep.noaa.gov/

These 2: Der aktuelle Polarwirbelsplit wird sich erst in 2 Wochen auswirken und die Folgen sind bei GFS aktuell nicht erkennbar

„Given that this is an unprecedented event, complicates the forecast, but my expectations are for the PV split to dominate the large scale hemispheric circulation over the next four to six weeks. The near immediate impact will bring an early start of winter-like weather for parts of Europe over the coming week. However I do expect there to be significant delayed impacts as well. Typically it takes about two weeks from the circulation anomalies associated with a SSW/PV weakening to translate from the stratosphere to the troposphere […] But so far the GFS is not fully on board with the idea.“

Übersetzt:

„Dass dieser Polarwirbelsplit ein unvorhergesehenes Ereignis darstellt, verkompliziert die Vorhersagen, doch ich erwarte, dass der Polarwirbelsplit auf großem Maßstab die Zirkulation der Hemisphäre über die nächsten 4 bis 6 Wochen dominieren wird. Die zunächst kurzfristigen Folgen bestehen in einem frühen winterähnlichen Einbruch für Teile Europas in der kommenden Woche. Darüber hinaus erwarte ich jedoch auch signifikate, verzögerte Folgen. Typischerweise dauert es ca. 2 Wochen, bis sich die Zirkulationsanomalien eines stratosphärischen Warmings und der Polarwirbelschwächung von der Stratosphäre [12 bis 30 km Höhe] in die Troposphäre [Bodenniveau bis 12 km Höhe] auswirkt. […] Bisher ist GFS auf dieses Prognosemuster noch nicht angesprungen.“
Dr. Judah Cohen, AER

Sollte Dr. Cohen recht haben, müssten wir im GFS in jedem Fall noch einen kräftigen Kälteeinbruch innerhalb der nächsten 2 Wochen erkennen können, wenn sich die Folgen des Polarwirbelsplits in der Troposphäre auswirken und GFS erst dann diese Folgen auch erkennen und beschreiben kann – sowohl in den Bodendruckkarten wie auch in den Zeitreihen-Ensembles.

(3) Zusammenfassung

Die Schneehöhe ist zwar hoch in Eurasien, jedoch nur knapp und es handelt sich nicht um ein kälteapokalyptisches Ereignis 😉
Die Polarwirbellage sieht nach Dr. Cohen ebenfalls nach wie vor brillant aus – ein starker Polarwirbel würde wie 2015/16 die Kälte „für sich“ behalten. Ein schwacher Polarwirbel hingegen „beult“ im Jetstream aus (sog. „Rossby-Wellen“) und könnte auf diese Weise arktische Luftmassen via nördlicher Troglage oder Ostlage (von Sibirien) nach Deutschland führen. Insgesamt sind auch andere klimatische Faktoren (QBO, Sonne) für einen kalten Winter 2016/17 perfekt ausgerichtet.

Bei all diesen überraschenden Entwicklungen und Indizien darf man den wichtigsten Punkt jedoch nicht vergessen: Haben wir so viel Pech wie 2014/15 und 2015/16, dann helfen uns all diese Kaltwintervoraussetzungen nichts! Wenn die Westdrift (aus welchen Gründen auch immer) wieder einsetzen sollte und/oder der Polarwirbel sich stabilisiert, ist der Mildwinter zu 100% sicher. Diese Gefahr besteht, wenn momentan auch nicht absehbar, immer.
Worin unsere Hoffnung besteht, ist klar: Dass wir nach endlosen Jahren des Wartens seit 2010/11 und trotz des Vorhandenseins einer Klimakatastrophe sämtliches Glück der klimatischen Welt zusammennehmen und einen Winter mit Dauerfrost und Schnee bekommen, wie es sich gehört!

ARTIKEL
Bisherige Analysen zum Winter 2016/17
Prognose Winter 2016/17: Warme Enttäuschung oder kalte Überraschung?
Dr. Cohen reicht uns einen Winter-Strohhalm!
Ergebnis der 2K-Regel 2016: Mildwintergarantie für den Winter 2016/17!




Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bitte ich Sie um eine kleine Spende, die Sie für angemessen halten.
  • buumms

    Nein, Nein … Nein!
    Ich kann und will mich mit diesem Gedanken eines möglichen Winters nicht anfreunden. Zu oft wurde man enttäuscht die letzten Jahre. Ich gehe noch immer von einem verlängerten Herbst aus, bis dann der Frühling mit herrlichen 20°C einen ins Gesicht schlägt.

    BTW, Chemnitz, 02.11.2016, 22:35 Uhr, sehr böig und es graupelt, richtig schöner Graupel. Ich gehe jetzt raus duschen.

    • Warum eingleisig fahren?
      Ein Teil von mir sieht die Wahrscheinlichkeit eines Kaltwinters, der andere die meteorologische Beschränkung einer Wetterlagennotwendigkeit, die wir erst 1 Woche bevor sie käme, bei GFS und Konsorten erkennen können.
      Solange erfreue ich mich beim „Novemberduschen“ wie du haha

      • Hans Hägermann

        Hallo Kaltwetter,
        möchte mich bei dir für den aufschlussreichen Artikel bedanken.
        Auf alle Fälle bleibt festzuhalten, das die kommende Jahreszeit an Spannung
        einiges zu bieten hat und das schon zu diesem frühen Zeitpunkt.Es werden sehr Interessante Wochen vor uns liegen was das Thema Winter betrifft.

  • Eisbär

    Na das sind doch mal ehrliche und dennoch vielversprechende Aussichten.

    Ich hoffe auf einen extremwinter mit viel Schnee und Frost.
    Mal sehen was aus meiner Hoffnung wird.

  • Trepowder

    Guten Abend zusammen – verfolge diesen Blog nun mittlerweile im dritten Jahr & bedanke mich an dieser Stelle zunächst für den wie immer hoch interessanten und aufschlussreichen Artikel!
    Es fällt mir wirklich schwer, dieses Jahr nicht wieder in Hoffnungen zu verfallen… Wir werden sehen, was kommt!

    Ich wollte an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass aktuell die 90minütige Doko „Before the Flood“ von Leonardo DiCaprio zum Thema „Klimawandel“ kostenlos im Internet zur Verfügung steht! Das ganze ist auf den 6. November beschränkt & daher würde ich jedem, der sich für das Thema interessiert, raten, sich 90 Min. Zeit zu nehmen. Man muss DiCaprio nicht mögen – und auch nicht die Art der Dokumentation. Sehenswert ist es trotzdem.

    Hier zunächst der Link auf Deutsch:
    http://www.natgeotv.com/de

    Alternativ gibt es das ganze im original auf englisch bei YouTube 😉

    • Grüß dich und willkommen, sowie danke für das Lob!
      DiCaprio ist in der Tat zwar nicht mein sympathischster Mitmensch, aber ich kenne seine Aussagen zum Klima“wandel“ und bin überrascht, dass doch mal ein „Mainstreammensch“ hier klare Worte findet und Einsichten ebenso. Das nötigt Respekt ab. Insofern sicherlich sehenswert. Danke für den Hinweis!

  • Dirk Mertes

    Vielen Dank für den spitzen Beitrag!

  • Michael Bodin

    3. November 2016, 08:15 Uhr in Schwante : Immer noch Minus 2,0 Grad und leichter Wind. Fühlt sich an wie Minus 5 Grad.
    Herrlich….

  • wifeti

    Bei mir heute morgen zwar kein Frost, aber dichtester Nebel bei 0,8°C.
    Traumhaft erfrischende Luft. Leider war der Nebel nicht sehr hartnäckig und die Sonne ist rausgekommen, aber dadurch wurde immerhin der Blick auf die schneebedeckten Berge frei ;).

  • wettenwetter

    Morgen zusammen, bei uns heute morgen in stuttgart zapfig frisch 3 bis 5 Grad. Das ganze kommt einem kälter vor durch den Wind wie von einigen unten beschrieben. Habe auch schon seit wochen den Holzofen an, der macht es dann schön mollig warm. Die Holzofenwärme ist einfach die schönere 🙂

  • Leon

    Hallo und Gutenmorgen!

    Mein Name ist Leon, ich bin 17 Jahre alt und favorisiere schon seit langem das kalte Wetter mit seiner Ästhetik und Gesundheit, was natürlich in meiner Altersklasse sehr einsam macht ;D
    jedenfalls wollte ich mich hier mal für die tollen Berichte und die Zeit bedanken, die sicherlich in diese Website gesteckt wird, da es doch sehr erleichternd ist noch von normalen Menschen zu hören!
    Ich denke mal, das meine liebe zum Kalten Wetter, besonders dem Winter daher kommt das ich aus dem viel zu warmen Kölner Raum komme in welchem selbst unter sehr günstigen Bedingungen für Deutschland kein Schnee liegen bleibt (da braucht es schon einen Winter wie 2010). Seit ich mich seit 2 Jahren auch sehr für Meteorologie und Klima interessiere, war es nur eine Frage der Zeit bis ich hier Lande!

    Ich freue mich auf zukünftige Berichte!

    PS: heute Nacht waren es bei Bewölkung knapp 7 Grad, was nicht gerade kalt ist für die Jahreszeit

    • Willkommen bei uns in der Runde, Leon und vielen Dank für das Lob 🙂
      Oh ja der Kölner Raum ist Tropenhessen nicht ganz ähnlich, da haben wir einen Leidensgenossen mehr, der meist ohne Schnee bleibt ^^
      Dem Mainstream zu trotzen kann mühsam sein, aber Wahrhaftigkeit zahlt sich am Ende immer aus, indem man Dinge erkennt und Wunder sieht, die den meisten entgehen.
      Ich hoffe, das nächste Wunder ist in Schnee geschrieben 😉

      • Leon

        Ja haha und ich hoffe, dass all die Wärmeliebhaber oder besser gesagt Sofeten ihr dunkelblaues Wunder erleben werden, wenn sie auf die Wetterkarten schauen ;D
        Und momentan sieht es ja auch sehr gut aus für nächsten Dienstag!

    • Naturfreund

      Haha, das kenne ich auch, ich selber gehe auch noch in die Schule. Aber vor allem meine Mutter nervt mich immer damit, dass das Wetter ihr zu kalt sei und sie den Winter am liebsten überspringen wolle.
      PS: Wir im Harzvorland hatten heute den ersten Nachtfrost und wir mussten das Eis an den Fensterscheiben vom Auto abkratzen ! ;D

    • Alptraum der Sofeten

      Hallo und Willkommen. Naja bin auch noch im Vergleich „junge“ 22 Jahre.

  • Blizzard

    Herrliches Wetter heute und ein guter Artikel! Welche Auswirkungen dieser frühe Split haben kann bleibt äußerst spannend. Das Schmelzen der Schneefläche hing letztes Jahr mit aufkommender Westdrift, die dann im Subtropenhoch endete zusammen. Natürlich gehört der ein oder andere Sturm zu einem gesunden Herbst dazu, aber eine längere Westdrift würde die Kälte sofort wieder zurück nach Sibirien werfen. Das Europäische Modell zeigt da heute innerhalb der 7- Tagesfrist eine andere Variante, mit Skandinavienhoch und Mittelmeertief. Das Wetter wäre dann, bis auf Alpen und v.a. östliche Mittelgebirge trocken, kalt, bewölkt. (Je nach Tiefdruckkernlage wären die Voraussetzungenen für weiße Überraschungen durchaus gegeben…).
    Ein Skandinavienhoch wäre Mitte November das Beste, was uns passieren könnte. Das tiefe Geopotential bei Grönland würde abgebaut und nach Zentralrussland geführt. Europa hätte längere Zeit Rückseitenlage. So glücklich lief es 2010 ab. Ob das schon die Auswirkungen des instabilen Wirbels sind und was der Winter wirklich bringen kann, wissen wir ab 20./25. November. Bis dahin Hoffen und Geduld.

  • Hans Hägermann

    Bis heute hat GFS noch nicht Reagiert auf dem Splitt, das kann das Modell auch gar nicht
    ist noch zu Früh. DR. Cohen sagt ja es würden 2 Wochen dauern bis GFS
    so was in seine Rechnungen mit einfließen lässt oder darauf Reagieren tut.
    Der Splitt war doch 27 /28 Oktober falls ich es richtig in Erinnerung habe.
    Als müsste GFS spätesten 11 / 12 November Reagieren in seinen Berechnungen.
    Bin aber auch gespannt ob DR .Cohen mit seiner 2 Wochen recht behält.

  • Evgenij Mansurov

    Hallo Michael – jetzt zeige ich aber wirklich was ungewöhnliches:
    https://uploads.disquscdn.com/images/6bd4625a409ccaa27d8ab61352ee76eb2a66e2c0a57b1dbd217dcf9e6e26de76.png

    die Markierung zeigt den Ort aus dem ich stamme. Ich habe Verwandschaft die bereits seit Generationen dort ebenfalls wohnt. Keiner von denen kann sich an -28 ° C im November seit ca. 1970 erinnern. Meine Oma ist 90 – und sie meint, dass es zuletzt im Jahre 1941 so kalt im November war.

    Nächstes Bild – Webcamaufnahme die aus Pärnu (Pernau) in Estland stammt. Sie haben noch nie in letzten 50 Jahren am 3.11. eine Schneedecke gesehen, die nicht binnen 2 Std. verschwunden war.

    https://uploads.disquscdn.com/images/e014b0ccd2cf28a53c869b71b2415bb20ba93b8ed107717dc93ab5da21519446.png

    Laut gegenwärtiger Prognose bleibet es aber jetzt mindestens eine Woche lang so kalt, dass diese Schneedecke lediglich nur noch viel größer werden kann. Sowas gabs wieder 2015 noch 2009 noch so lange die Leute die hier wohnen sich zurückerinnern können.

    Also meiner Meinung nach benötigt die gelbe Pest einen Verbündeten um Warmluft auf dem Planeten zu generieren um diese Vorboten wieder ungeschehen zu machen – aber… ich will ebenfalls wie Du nicht zu optimistisch sein… Aber ich sehe sie kommen….

    https://uploads.disquscdn.com/images/e37f2a21ac9511162659e2e33a0727d010374ac315f1e81217e24d31129fa902.jpg

    • Spannend, auch von den erlebten Details mit Bezug zur Vergangenheit. Man wird ganz hibbelig ^^ Danke für die Infos. Ich würde mich mal freuen, endlich positive Dinge verkünden zu dürfen im kommenden Winter. Macht euch dann auf etwas gefasst, ich bin in der Freude genauso wahnsinnig wie im Frust lol

      • Evgenij Mansurov

        ich mach mich rar wenn sein muss 😛

    • Alptraum der Sofeten

      Danke für die interessanten nicht leicht zu bekommenden Infos 🙂

  • Oliver Wasi

    Geiler Beitrag! Ich hoffe, dass der liebe Wintergott uns erhört und uns ein Winterzauber herbei bringt 😉

  • Luc Santer

    Ich würde mich nicht zu sehr auf diesen Dr Cohen stützen….was der schon alles von sich gegeben hat…ich denke da an die absolute OPI Analyse vor zwei Jahren wonach es eine kalten Winter geben sollte…was kam weiß jeder 🙁
    Jedoch hoffe ich auf einen kalten Winter…

  • augustandi
    • Naturfreund

      Berechnungsfehler ! Der blaue Kontrolllauf sieht dafür aber umso besser aus 😉

      • augustandi

        Das ist aber eben nur ein Lauf von vielen. Ich denke wir sollten uns in Bescheidenheit üben. Nicht das der Schuss nach hinten los geht. Ich hoffe natürlich das beste, aber die Vergangenheit hat uns doch auch einiges gelehrt.
        An dieser Stelle möchte ich auf ein Video hinweisen von Wetter.com, das wird das NOAA Modell behandelt und dieses wiederum geht von einem Mildwinter aus… Ich könnt weinen…..

        • Naturfreund

          Das NOAA Modell sollte man nun wirklich nicht überbewerten ;).
          Es hat Mitte August auch den September normal berechnet und dennoch wurde der September 3,5 Grad zu warm.
          Zwar hat es den letzten Winter richtig berechnet, aber das hätte auch bloß ein Zufallstreffer sein können.
          Momentan werden auch alle Monate von Dezember bis April 1-2 Grad Monate zu warm berechnet.
          Von daher kann es ja durchaus sein, dass ein paar Monate rein zufällig irgendwo zwischen 1-2 Grad zu warm liegen, was gerade in Zeiten des Klimawandels nicht gerade unwahrscheinlich ist.
          http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/htmls/euT2me3Mon.html

        • Rob Dukes

          Das NOAA Modell ist für Kälte und Winterfans ja echt verrückt, wenn es denn so kommt?? :((
          http://at.wetter.com/videos/kolumnen/noaa-prognose-winter-2016-2017-wird-extrem-mild/581adfc2cebfc024158b45ee?nomode

          Bitte nicht schon wieder ein Extrem Mildwinter !! :((

  • Naturfreund

    Mal wieder ein toller Bericht ! Die Voraussetzungen geben echt viel Hoffnung. Wenn der Atlantik weiter still bleibt, kann der kalte Winter kommen !

  • Tuennemann72

    Tagchen allseits; Momentan sieht es mal richtig gut aus … daher schreibe ich wenig. Wollte mich auch nur mal kurz „zurückmelden“ 😉

  • Eifelhexe

    Gestern ein Novembertag vom Feinsten, wie aus den Gedichten der Clara Viebig aus dem Venn( Ich bin Eiflerin). Heute trocken und in der Früh mal gerade 5°, zu Mittag ca. 10°. Ich hab schon mal mit der Adventsdeko angefangen und am Wochenende fange ich mit den Bienenwachskerzen an. Das macht richtig Spaß an einem düsteren Novembertag. Bin froh,das die warme Zeit zu Ende ist und hoffentlich noch lange weg bleibt. Es fehlen nur noch Eis und Schnee.

  • Eifelhexe

    Ist hier eigentlich noch jemand aus meiner Region(Eifel) im Forum vertreten?

  • Sven Rindermann

    Wat denn nu?????? Die NOAA sagt es soll ein milden Winter geben……immer diese Hoffungszerstörer….. sind die aktuellen Polarwirbelprognosen nicht mit einberechnet??? Ich meine 2 Grad ca im Dezember zu warm ist ne Ansage…genauso wie der Januar und Februar….Könnte kotzen 🙁

    • Eifelhexe

      Ausblenden, einfach ausblenden,

      • David

        Aber Recht hat er schon. Mir fällt das auch schon längere Zeit auf. Der Winter wird ja sogar bis zu 3 Grad zu warm berechnet. Ein paar Gedanken mache ich mir da schon, auch wenn ich die Prognosen der NOAA noch für Schwachsinn halte…

        • Sven Rindermann

          Du sagst es….zumal NOAA ja letztes Jahr ziemlich na an der Perfektion mit seiner Prognose lag…Leider 🙁

        • Naturfreund

          Auch ein blindes Huhn findet mal einen Korn 😉 Die Monate Dezember bis April werden momentan nahezu identisch ( 1-2 Grad zu warm ) berechnet. Ein paar Monate werden bestimmt irgendwo dazwischen liegen.

          • David

            Zwischendurch betrug die Abweichung auch 3 Grad, ich glaube sogar, das war erst vorgestern der Fall. Aber zum Glück ist da noch einiges an Spielraum…

          • Naturfreund

            Ob 2 oder 3 Grad zu warm ist mir vollkommen egal. Beides wäre blöd !

      • Sven Rindermann

        Das sagst du so leicht…….Die Meldungen wurden ja immer verrückter, auch wenn ich ein Verfechter irgendwelcher Boulevardblätter bin….nunja im Endeffekt bleibt uns eh nix anderes übrig als abzuwarten 🙂

  • Herr Winter mit schnee und eis

    Ich muss zu geben das ich nicht an ein Kalten Winter glaube ich tippe viel mehr auf ein normal bis hin zu milden Winter . verstehe mich nicht falsch aber ich wurde schon so oft enttäuscht das ich jetzt einfach von schlimmst aus gehe weil dann kann es nur besser werden ;D

  • Martin

    Sehr schöner Bericht wieder von dir!

    Toll beschrieben und kritisch auf die einzelnen Faktoren eingegangen! Wirklich sehr schön zum lesen!

    Was jetzt letztendlich dann für ein Winter herauskommt wissen wir natürlich jetzt noch nicht 😉

    Lassen wir uns da mal überraschen 🙂 Ich hoffe ja immer noch auf einen unterkühlten Winter, auch wenn das im Zeichen der Klimakatastrophe ja immer unwahrscheinlicher wird…

  • Dirk Mertes

    Es wäre vermessen anzunehmen, der Winter wäre selbst in jedem einzelnen Monat zu kalt. Ich denke in Zeiten der Klimakatastrophe sollte man mit der aktuellen Witterung (Temperaturen) durchaus zufrieden sein und nicht die Nerven verlieren wenn es mal ein paar Tage wärmer wird. In Summe wäre es doch schön, wenn wir einige Schnee- und Frosttage bekommen und an oder um Weihnachten der Ein oder Andere ein paar Zentimeter Schnee vor der Tür hat. 🙂

  • Michael Bodin

    Heute morgen hatte ich hier Minus 2,4 Grad. Seit 17:30 Uhr ist das Thermometer erneut unter Null gefallen und jetzt aktuell um 20:20 Uhr habe ich bereits Minus 2,1 Grad.
    Es kann nur eine gute Nacht werden.
    Btw : Gestern zeigte http://www.wetterkontor.de noch eine Temperaturabweichung von +4,9 Grad an, heute nur noch +2,9 Grad zum Mittel.
    Morgen nur noch +1,9 Grad??? Wenn es so bleibt wie es ist, dann wird auch der November hier zu kalt – nach dem Mittel von 1961-1990 –
    Ich verbleibe in freudiger Erwartung der Dinge, die die nächsten Tage kommen werden.

  • Jo1965

    Ich denke, jetzt sollten wir erst mal die Aussichten bis etwa 9. November genießen, wobei EZ 12z wirklich Hardcore ist und stur bei seiner gestörten Zirkulation und Kältevariante über dieses Datum hinaus bleibt. Ist aber irgendwie zu schön, um wahr zu sein.
    Um die bescheuerten NOAA-Prognosen gebe ich nicht viel und ich muss gestehen, dass ich auch mit einem rasanten Westwindwinter leben könnte, denn der brächte natürlich keinen Flachlandwinter, aber wenigstens richtige sofetenfeindliche Action mit Sturm, rasenden Wolken, satten Niederschlägen und ab und zu auch mal eine nette Rückseite mit weißer Überraschung bis in tiefere Lagen. Dann würden sich auch die positiven Temperaturabweichungen in überschaubaren Grenzen halten. Doch auch eine echte Russen- oder Skandipeitsche wäre im kommenden Winter willkommen!
    Bloß eins nicht: Bitte, bitte nicht wieder dieser abartige, trockene Dauersüdwestmildsiff à la November/Dezember 2015, der u.a. dafür sorgte, dass wir hier im Bergischen im letzten Dezember selbst nachts kaum einmal Temperaturen < 10 Grad Celsius hatten!!
    Selbst Gammelhoch Mitteleuropa mit anständiger Inversion und Hochnebel würde ich da bevorzugen.

  • Sprachlos

    Danke für die interessanten Bloginformationen. Du, kannst DU mir bitte sagen was „Sofeten“ sind. Ich hab’s gefunden: „Sommerfetischisten“….Du bist mir einer und ich dachte an einen wissenschaftlichen Begriff.
    Alles Gute und ich freue mich auf weitere spannende Artikel….

    • Vielleicht findet’s ja noch Eingang in die Wissenschaft (Soziologie) ^^
      Gemeint sind damit lediglich hitzeperverse Hohlbirnen, für die Toleranz, Bildung, Reflektion und differenziertes Denken unbekannt sind. Hitzeästheten mit Niveau zählen selbstverständlich nicht dazu.
      Wer es genau wissen will, dem empfehle ich empirische Forschungen in diversen Wetterforen, wo sich bei so manchen Zeitgenossen Naivität, Halbgebildetentum und missionarischer Hitzeeifer mit fanatischem Kältehass auf unheilvolle Art verbinden 😉

  • Florian Edlothiolon Diego Sche

    Hi! Mein Name ist Flo, und ich komme aus Niederösterreich (Österreich). Ich bin vor zwei Jahren auf deine Seite gestoßen und seitdem eifriger, aber stummer Mitleser. (-> daher stelle ich mich jetzt mal vor 😉 ) Familie und Freunde sind oft ziemlich genervt, weil ich von Oktober bis April nichts anderes als Schnee im Kopf habe, schön, dass es hier Gleichgesinnte gibt.
    Möchte mich für die vielen Beiträge bedanken, die wie ich finde genau das richtige Mittelmaß zwischen wissenschaftlichem Anspruch und auch dem Laien verstänlicher, unterhaltsamer Sprache finden. (bitte weiter so)
    Wenn die Wetterprognose hält, dann werde ich am Montag das erste Mal die Langlaufski anschnallen (wohne auf 400hm mit Haus“berg“ auf 800hm ) und durch den Tiefschnee pflügen :)))
    lg an alle, und keine Sorge, dieser Winter wird 1 Jahrhundertwinter (man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen .. oder so)

    • Grüß dich Flo, danke für das Lob und willkommen jetzt auch offiziell 😉
      Mir gehts ganz ähnlich mit dem Enthusiasmus von na ja in Tropenhessen sagen wir mal von Dezember bis März 😉
      Dann hoffen wir doch einmal, dass das Unmögliche angepeilt und vielleicht ja sogar einmal erreicht wird. Verdient hätten wir es uns in jedem Fall.

  • Michaela Maier

    Heute morgen -4C°, alles schön mit Reif überzogen, so stell ich mir den Herbst im Alpenvorland vor. Hoffe auf eine schneereiche kommende Woche.

  • Michael Bodin

    Die weiße Pracht hat sich weiter ausgebreitet….
    Seht selbst…., der Kühlschrank ist eingeschaltet, jetzt muss nur noch jemand die Tür aufreißen….
    http://www.ncdc.noaa.gov/snow-and-ice/snow-cover/ea/20161011-20161103

    • Unfassbar. Völlig unfassbar. Und ich denke eine direkte Folge der im Herbst nahezu plötzlich eisfreien Arktis. Dadurch verändern sich die Bodendruckverhältnisse und Luftströmungen und es schneit massiv in Sibirien. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. Wenn einmal Schnee liegt, bekommt man das in dieser Jahreszeit nicht mehr so schnell weg. Schnee ist selbsterhaltend durch seine Albedo…

    • Vor allem der Die Zunahme der Schneedecke vom 29. 10. auf den 30. ist ja enorm ! Auch weite Teile Skandinaviens wurden von einem auf den anderen Tag von Schnee überdeckt . Jetzt muss die Kälte ( am besten inklusive Schnee ) nur noch „angezapft“ werden.

    • Eisbär

      Sie kriecht immer näher an uns heran, die weiße Pracht.

      Wollen wir mal hoffen dass die Westdrift nicht zu viel davon verjagt.

      • Michael Bodin

        Ich kann die nächsten 7 Tage nicht erkennen, dass die Temperaturen nach den Läufen über das Mittel steigen, bis dahin gibt es in großen Teilen Osteuropas 10 – 25 cm Neuschnee. Siehe dazu http://www.kachelmannwetter.com dort Global German Standart….
        So schnell geht der Schnee nicht weg. Es ist einfach kein Tief auf dem Atlantik zu erkennen, dass es schafft, uns und auch Osteuropa warme Temperaturen zu bringen…

  • Michael Bodin

    Ach ja, da wäre noch das hier :
    http://www.wetterzentrale.de/maps/GFSOPME12_114_5.png
    Laut wetterzentrale soll ich hier in Schwante am 9.11., 10.11., 11.11. und 12.11. morgens Frost haben, tagsüber 3-5 Grad in etwa.
    Wenn die das schon sagen ( gilt für Referenzstation Berlin Tegel, 15 Km Luftlinie entfernt, etwa 1 – 1,5 Grad wärmer als hier ) dann will ich mal meinen, dass ich richtigen Frost bekommen werde, nicht nur die 2,4 Grad Minus von gestern und vorgestern.
    Das ganze sieht dann etwa so aus :

    https://uploads.disquscdn.com/images/60e65bd1e35c6ce76332e3868b843276b5c0bcf714074618f4b5c374db907531.jpg

  • Die Waldhexe

    Schönen guten Abend zusammen,

    auf „Wetterprognose-wettervorhersage“ (http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2016-2017.html) steht unten nachfolgendes für den Winter und ich bin schockiert. Kann hier jemand was zu der katastrophalen Mildwinter-Vorhersage sagen?

    „Das Langfristmodell stützt diese Annahme ja bereits seit Wochen und in seiner heutigen Wettervorhersage liegt im November die Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert zwischen -0,5/+0,5 Grad im normalen Bereich. Und für den Winter, was berechnet das Langfristmodell in seiner Winterprognose? Der Dezember 2016 soll demnach mit einer Abweichung von +0,5/+2 Grad leicht zu mild bis zu warm, der Januar 2017 mit +1/+3 Grad zu warm bis deutlich zu warm und der Februar mit +1/+2 Grad zu warm ausfallen – auch daran hat sich rückblickend auf die letzten Wochen – seit August – nichts verändert. Wenn das eintritt, wäre das eine erneut starke Leistung des Langfristmodells.“

    Viele Grüße aus dem Nürnberger Land 🙂

    • Michael Bodin

      Letztes Jahr hat die NOAA den Winter sehr gut vorhergesagt, das ist richtig. ABER: Das heißt nicht, dass sie es dieses Jahr erneut schaffen werden.
      Die nächsten 14 Tage wird das Wetter wohl bleiben wie es ist. Der Polarwirbel ist geschwächt und wird sich vorerst nicht erholen.
      Warten wir es in Ruhe ab, was der Wettergott uns zu bieten hat die nächste Zet. Ganz Russland ist jetzt schon unter Schnee begraben, ein Teil für kalten Winter bei uns ist gegeben. Der Nordpol ist zu warm und daher der Polarwirbel geschwächt, zweiter Teil für einen kalten Winter bei uns. Aktuell ist es über Grönland / Ostkanada zu warm, dadurch kann keine kalte uft auf den Atlantik gelangen, welches die Westdrift aktiviert. Das Azorenhoch ist immer wieder zu weit nördlich und blockiert den Atlantik, dadurch gelangen wir in die kühle Vorderseite. Dritter und vierter Teil für einen kalten Winter bei uns. Wie lange das alles weitergehen wird, weiß leider niemand. Und alles muss zusammenpassen, jedes Puzzleteil muss passen, dann haben wir Chancen, dass es anders kommt, als berechnet. Die Puzzleteile sind sortiert, der Kühlschrank Russland läuft. Jetzt muss es nur alles zusammengesetzt werden und jemand muss die Kühlschranktür aufreißen. Dann gute Nacht Sofeten !!!!

      • Die Waldhexe

        Danke für Deine ausführliche Antwort, Michael. Das macht Hoffnung auf einen schönen Winter :).

    • Ist ja nichts neues. Die Langfrist-Prognosen der NOAA poste ich ja mit jeder Wettervorhersage seit über einem Jahr ^^
      Die NOAA hat quasi bei jedem Monat seit dem letzten Winter mit der Prognose danebengelegen. Blizzard hatte letztens einen Beitrag aus dem WZ-Forum gepostet, wo man die „Leistung“ des CFSv2 von der NOAA mit den tatsächlichen Werten verglichen hatte und sich die Vorhersagen vom Zufall nicht unterscheiden.
      Was wirklich kommt, werden wir dann sehen ^^

    • Blizzard

      Dazu noch:
      Lars Thieme sieht den Nov +1K den Dez normal den Jan +3K und den Feb -1/-2K
      Ein weiterer Langfristler KHB, der letztes Jahr noch im Wz- Forum war, sich intensiv mit Stratosphärenmeterologie auseinandergesetzt hat, benutzt eine eigene Methode. Im letzten Winter konnte er die 500Hpa Abweichungen ziemlich exakt vorhersagen. Die Qualität wuchs mit jedem Wintermonat mehr, in den Temperaturen lag er tendenziell richtig, aber wer war das letztes Jahr nicht… https://langfristwetter.net/2016/11/02/november-2016-und-folgemonate/ (Kommentare von wobleibtdieglobaleerwärmung.com sind zu vernachlässigen 😉
      Die Domain des Forums in der Wetterleuchte aktiv ist, habe ich leider vergessen, nach dem ich es neulich nach langem suchen irgendwann gefunden hatte… vielleicht weiß da jemand anderes bescheid. Ihr Wissen ist sehr zu gebrauchen, auch wenn sie manchmal ein zu frühzeitiges Wechselverhältnis zwischen Oben und Unten sieht.
      Es ist schon wichtig, nicht nur Maschinensimulationen als Erkenntnisquelle für die Langfrist zu nehmen, da diese auf Mathematik beruhen und alles berechnen, was möglich ist. Menschen können da schon die Abläufe besser verstehen, aber wir greifen gerne zu weit. Besonders lecker schmeckt der Spekulatius in der Winterzeit. Es bräuchte eine Prise der Intuition um zu wissen, was kommt; letztlich wissen wir nur, dass wir nichts wissen. 😉
      Lg

      • Hans Hägermann

        Hallo Blizzard,
        Hier das ist der Link wo Wetterleuchte Aktiv ist.
        https://wetter-runde.de/
        Bin dort auch angemeldet.

        • Schade dass dort Winter’s Majesty in gewohnt narzisstischer Weise sich selbst hochlobt und seriöse Wissenschaft von seinem Esoterikerthron beleidigt:

          „WEIL ich mich nicht an meine eigenen Prognosen, Prinzipien und Vorgehensweisen gehalten habe sondern mich von „Experten“ wie Ivo Brück & Kai Zorn (wobei ich die zwei mag, vor allem Kai ist im persönlichen Austausch fast noch sympatischer als er in seinen Videos wirkt) von Haubentauchern wie Wetter-Sini von wetterprognose-wettervorhersage.de oder sogar von Kaspern wie „Kaltwetter.com“ wer mal was zum Schmunzeln will schaut bei ihm in seine „Sofeten“ Beiträge, die finde ich wirklich ziemlich lustig… und leider echt irgendwo (sarkastisch und stairisch überzogen aber dennoch) treffend. Aber sonst kann man diesen Klima-Hysteriker leider fachlich und sachlich in die Tonne klopfen, schade eigentlich, sein Kälte-Fetischismus gefällt mir ganz gut“

          • Oliver Wasi

            Hast du vielleicht zufällig Kais Nummer? Würde mich auch mal gerne mit ihm unterhalten 😉

          • Da kannst du vermutlich Nummern ziehen ^^
            Um aber auf die unausgesprochene Frage zu antworten: Ich kenne ihn nicht persönlich. Ich finde, man sollte anerkennen, dass er wirklich nach bestem Wissen und Gewissen seine Arbeit macht (die Recherchen, die hinter den Artikeln stecken, werden ja meist, da unsichtbar, nicht berücksichtigt) und zumindest privat sich deutlich gegen die sofetische Mainstreampresse und esoterischen Unsinn wendet.

            Da haben andere „Meteorologen“ wie D. Jung längst ihre Seele und ihr (vermutlich vorhandenes) Wissen dem Lügenteufel verkauft, um beim Kriechen in die Sofetenhintern möglichst viel Geld zu scheffeln.

          • Blizzard

            Die Polemikspielchen überlasse ich mal euch… Aber da geht mir schon viel gegen den Strich!

          • Mir geht’s gegen den Strich, wenn man hier im Forum auf tolerant macht und dann hinter dem Rücken woanders rhetorische Messer zückt. Aber nun gut, das zeigt letztlich, mit welcher Persönlichkeit man es zu tun hat.
            Die Wetterleuchte hingegen ist einmal mehr wegweisend und verfügt über erstaunliches Wissen, das einem Respekt abnötigt.

  • HaMa1975
  • MeineHtmlCodes

    GFS 12z bis jetzt ja super *wahrscheinlich phantomlauf* 😀

    • Leon

      stimmt Die Karte für den 21.11.16 sieht ja schonmal vielversprechend aus!

  • wifeti

    Ich kann Schneefall bei 1,0°C melden.

    Der Regen ist in der letzten Stunde vollständig in Schnee übergegangen.

  • Michaela Maier

    Bei uns schneit es auch und die Webcam vom Blomberg zeigt schon Winterwonderland. ❄⛄ warum kann das nicht bis April so bleiben.

  • Michael Bodin

    Da kann ich noch einen über !!!!! Schnee???? Hier und jetzt???
    Was oder wer ist für die größten Wunder auf Mutter Erde verantwortlich ??? Der Mensch ?? Der mit seinen Erfindungen das Leben leichter macht ??? Oder ist es Mutter Natur ??? Die uns immer wieder den Atem raubt, wenn man sich ansieht, welch wundervolle Flecken Land sie geschaffen hat ???? Genau. Nur Mutter Natur kann uns immer wieder überraschen, mit Ihrer Vielfalt an Pflanzen, den Tieren und das, was sie in Kombination daraus macht !!!
    Ich habe gerade ebend, am 6. November 2016, um 11:10 Uhr dieses Bild gemacht in meinem Garten welches uns zeigt, zu was Mutter Natur in der Lage ist zu erschaffen !!!
    Seht selbst!!!!! https://uploads.disquscdn.com/images/03ebdc1f03768d1839af85127940469edf04af870d8b8061d8c354fd0f0a758a.jpg
    Sie wollen nicht klein beigeben, sie wehren sich dagegen, dass nun doch der Winter naht, mit aller Kraft. In den letzten 3 Tagen sind die Blüten aufgegangen. Warum ??? Vielleicht liegt es an den “ warmen Temperaturen „. Schließlich hatten wir gestern 7,8 Grad und nachts „warme“ 2,1 Grad.
    Ich verstehe es nicht….. :o)

  • Michaela Maier
    • Alptraum der Sofeten

      Das könnt ich hier auch mal wieder gebrauchen 😀
      Schick, schick.

  • Thomas

    Endlich kommt der Schnee im Bayrischen Jura Kreis Regensburg auf 570 m an , langsam mischen sich die ersten Flocken unter den Dauerregen bei 2,2 Grad mal sehen wie es weitergeht 🙂

  • hahaha 😀

  • Michaela Maier
    • Alptraum der Sofeten

      Ja aber wenn schon denn schon. Da ist mir zu wenig Schnee auf dem Bild 😀

      • Michael Bodin

        Wir fangen ja jetzt erst an, das wird noch kommen….

        • Alptraum der Sofeten

          Ja, war ja auch nicht wirklich ernst gemeint. Aber ich bin auch im schlimmsten Fall auf einen extrem Mild Winter eingestellt. Ich lass mich nicht mehr überraschen von der Milden Suppe. Lieber anders herum. Denn es geht ja ganz schnell und dann sitzen wir wieder bei 10 Grad und Sonne im Schlamassel.

  • Michaela Maier

    So kann es ruhig bleiben. ☺

  • Alptraum der Sofeten

    Ich kann auch mal ein Foto schicken aber ohne Schnee. Man beachte die Innentemperatur 😀
    Bisschen zu viel Holz im Kamin gehabt 😀 Hahahahaha
    https://uploads.disquscdn.com/images/7f83cfd285ec772f1a65f3c96188d112fa229b4a4c8c037b0e95f74ab7ec5f47.jpg

    • Michael Bodin

      So sieht meine Temperatur drinnen im Wohnzimmer auch aus, Kamin ist auch an, Draussen 3,9 Grad zur Zeit.

    • Coole Strategie: In der Wohnung auf Sommer heizen, so dass sich die pisswarmen 10 Grad draußen wie echter November anfühlen 😉

      • Alptraum der Sofeten

        Hahahaha. Könnte man auch so sehen ja. Ist aber nicht wirklich deswegen aber gute Ausrede 😀

  • Hans Hägermann

    Da bin ich ja mal gespannt.Für Meine Region Hannover wird Morgen
    vor Schneefall und Schnee glätte gewarnt.Das Tief soll genau über uns liegen.
    Dann warten wir mal ab was Morgen hier passiert.Jetzt Aktuell
    hier Regen bei 4 Grad.

  • graziwa .

    Heute Morgen bei mir auch eine weisse Überraschung! So kann’s weitergehen. Die Forecasts werden auch immer küher berrechnet so wie ich das sehe. Bereits der Oktober war zuerst zu warm, wurde danach angepasst. Das Gleiche nun auch für den November. Und auch der Dezember ist bereits am zurückrudern. Hoffe mal, das geht so weiter:-)

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/htmls/euT2me3Mon.html

  • Alptraum der Sofeten

    Ja das ist immer richtig schlimm wenn der Schnee weg schmilzt bei mir. Wenn der Schnee weg ist hab ich immer so ein schlechtes Gefühl, weil der Schnee dann fehlt 🙁
    Richtig komisch.

  • HaMa1975
    • Alptraum der Sofeten

      Heftig wie warm das da ist im Gegensatz zum Normalwert. Echt erschreckend.

    • HaMa1975

      Und hier am Niederrhein haben wir aktuell Regen bei +3 Grad…

      • Michael Bodin

        Und hier in Schwante haben wir bedeckten Himmel und 0,8 Grad. Angesagt bis zu Minus 3 heute Nacht.

      • Alptraum der Sofeten

        Bei mir aktuell immer mehr Schneeflocken unter dem Regen 🙂 😀

  • Michael Bodin

    Für die schneereichen Winterabende mal was zum genießen und lachen !!!
    Ich finde den einfach nur geil…..
    https://youtu.be/SHHEiQ5sTvg

  • Hans Hägermann

    Hallo Leute,
    Habe gerade aus den Fenster geschaut und mir die Augen gerieben.
    Hier in der Region Hannover ist heute Morgen tiefster Winter.
    0 Grad Schneefall und alles verschneit.Ein Wintertraum.
    Hoffe es wird in diesem kommenden Winter noch mehr davon geben.